Freitag, 17. Juli 2009

10 Gründe gegen eine Verpflichtung Allen Iversons

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- Seit ihrem Beitritt zur NBA zur NBA sind die Los Angeles Clippers und die Memphis Grizzlies jährlich heiße Anwärter auf den #1-Pick des nächsten Jahres - was hat in diesen beiden außerordentlich schlecht geführten Vereinen ein 34jähriger zu suchen, der der Überzeugung ist, weiterhin 25 Punkte pro Abend scoren zu können und damit seinen Ruf wiederherzustellen?

- Iverson ist in seiner Karriere 877 von 886 Spielen gestartet - hier steht einen Riesenumstellung (geringere Spielzeit, schwächere Gegenspieler, intensivere Kommunikation) an, wenn er erste Option von der Bank wird [...wobei ich ihm die Erfüllung dieser Rolle, insbesondere das Scoring nicht einbrechen zu lassen, zutraue]

- Vergangene Saison hat Iverson auch dem letzten Garnichtsversteher bewiesen, dass er kein Point Guard ist. Er ist zu dominant am Ball in der Offensive, kann so seine Mitspieler nicht einbinden.

- Iversons Intensität in der Defensive hat stark nachgelassen.

- Iverson zu den Spurs, Celtics, Magic, Lakers? Keine Chance. 'The Answer' ist keine Antwort auf die Championship. AI hat auch nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun. Und die I-version von Iversion hat ausgedient ...okay, dieses Wortspiel ist mies. Er ist selbstsüchtig, ballverliebt und taktikresistent.

- Was hat ein Allen Iverson einem Blake Griffin weiterzugeben? Wie man sich als Nr. 1 Pick in der Liga schlägt? Wie man ein mittelmäßiges Team innerhalb von 5 Jahren zum Contender macht? Wie man sicherstellt, auch in 10 Jahren noch Schuhe mit der eigenen Signatur an den Mann zu bringen? Iverson als sportlicher Mentor - nein. Kultureller Mentor - ja.

- Iverson wird 2009-10 eine Saison lang unter strenger Beobachtung stehen, sich oft rechtfertigen müssen und so oder so teaminterne und -externe Streits lostreten. Das ist nichts wirklich Neues, jedoch wird Iverson nicht mehr mit überragenden Leistungen kontern können.

- Hat sich bislang eigentlich irgendein Spieler für die Verpflichtung Iversons ausgesprochen?

- Die Erfolge des AI: Rookie of the Year, All-Star Rookie Game MVP, 10x Allstar, 2x Allstar game MVP, 7x All-NBA team, 4x NBA scoring champion, und Most Valuable Player. Aber: 0x NBA-Champion. Und die eine Finalteilnahme liegt 10 Jahre zurück. Übrigens: auch Sixth Man of the Year war AI noch nicht ;-)

- Wie ernst ist Iversons IchbinderHärteste-Attitüde eigentlich zu nehmen, wenn er Trainingseinheiten nicht wahrnimmt? Wie soll Iverson Tickets verkaufen, wenn er nicht mal im Rahmen gehypter Tradespekulationen Erwähnung findet? Wie wird Iverson verkraften, erstmals in seiner Karriere mit einem Einjahresvertrag ausgestattet zu sein?

Und für die Statistiker noch ein elfter Grund:

It has been well-documented in this forum that Iverson doesn’t produce as many wins as is generally believed. For his career Iverson has produced 61.3 wins with a WP48 [Wins Produced per 48 minutes] of 0.080. Average is 0.100, so Iverson has been generally a bit below average. That being said, he did post marks above the 0.100 mark in 2007-08 [0.130 WP48], 2005-06 [0.121 WP48], 2004-05 [0.124 WP48], 1998-99 [0.128 WP48], and 1997-98 [0.135 WP48]. But he has never been able to go very far beyond average, which suggests either
a. Wins Produced is wrong about Iverson.
b. What people think about Iverson is wrong.

Zahlen sind was Schönes

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Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb der Dauerkartenverkauf bei den Cleveland Cavaliers gegen den allgemeinen Trend angezogen hat: Shaquille O'Neal, das nun anstehende, letzte garantierte Jahr von LeBron James, die 66 Siege der vergangenen Saison, die Gewissheit, dass man mit jedem Team der EC mithalten kann, und die teils frenetische Stimmung sehr loyaler Fans in der Quicken Loans Arena. Der Verein nimmt laut einem internen Memo der NBA-Oberen mehere Spitzenpositionen im Hinblick auf den Ticketverkauf ein:


- Die Cavs haben 36 Heimspiele in Folge ausverkauft und wahrscheinlich wird in den mindestens 42 Heimspielen der neuen Saison kein Platz unbesetzt bleiben.

- Bereits 95 % - damit nehmen die Cavs den ersten Platz ein, lösen die Boston Celtics ab, und steigern diesen Wert im Vergleich zur letzten Saison erheblich (2008: 77 %) - der Dauerkartenbesitzer der abgelaufenen Saison haben ihre Dauerkarte erneuert [Stand: 6. Juli]. Das ist um so erstaunlicher, schaut man sich die Arbeitsmarktsituation in den USA an.

- 2.279 neue Dauerkartenabonnenten hat man gewinnen können, nur die Orlando Magic haben insgesamt mehr Dauerkartenbesitzer (11.638).

- Mehr als 40 Millionen $ haben die Cavs durch den Ticketverkauf bereits eingenommen, das entspricht einer Steigerung von gut 10 Prozent. Nicht zu verachten, sind doch Fernsehgelder und Ticketeinnahmen die beiden Haupterlösquellen jedes Vereins.

- Die Ticketpreise bewegen sich, nachdem Cavs-Besitzer Dan Gilbert die Preise gesenkt hatte, inzwischen auf Durchschnittsniveau (78.90 $).

Scottie Pippen adelt Derrick Rose

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'Er ist ein sehr aufregender Spieler, ich liebe es ihm beim Spielen zuzusehen denn er spielt viel größer als seine Größe eigentlich gestattet, macht sich darüber aber keine weiteren Gedanken. Er sollte mit passenden Mitspielern aufgebaut werden. Er ist so gut, man kann auf nur einer Sache herumreiten: sollte er die Motivation verlieren, da er hier in Chicago nicht(s) gewinnt, wird er an sich Leuten wie Ben Gordon orientieren, der nach Detroit gewechselt ist. Dieses Spiel macht unendlich viel Spaß. Aber das A & O heißt Gewinnen. Wenn du in keinem erfolgreichem Team bist, kostet dich das als Spieler eine Menge'

[original]

Donnerstag, 16. Juli 2009

25.000 $

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für einen Klappstuhl hat Gilbert Arenas bezahlt. Dafür geht der Point Guard in spe ;-) einen halben Tag arbeiten. Als Preistreiber fungierte kein Geringerer als der bedeutenste Basketballfan der Welt - Barack Obama, der sich gefreut haben dürfte, dass der komplette Auktionserlös einem wohltätigem Zweck zugutekommt.

Lamar Odom = unverschämt

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Nein, Andrea Bargnani hat mit seinen 50 Millionen $ für fünf Jahre keinen Standard gesetzt, sondern sich einfach sehr teuer verkauft - Mr. Odom, müssen es denn wirklich fünf Jahre sein? Aktuelles Angebot der Lakers: entweder 36 Millionen $ für vier Jahre oder 30 Millionen $ für drei Jahre (zum Vergleich: die Mavs, denen keine Luxury Tax zu hoch ist, haben höchstens die MLE zu bieten), allerdings haben die Lakers die Verhandlungen mit Odom jüngst abgebrochen - dazu John Black, verantwortlicher PR-Gockel der Lakers: 'We haven't heard from him in the past few days and talks have not been consistent'. Hier noch die kompakte Expertenmeinung von FOX Sports.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Beam me up etc. - Kelly Dwyer interviewt Scottie Pippen (Auszüge)

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Kelly Dwyer: Seit du in Schweden gespielt hast, haben wir nicht mehr viel von dir gehört.

Scottie Pippen: Ich habe die meiste Zeit im Süden Floridas verbracht, arbeite (aber) weiterhin für die NBA und reise quer durch die Staaten, promote Basketball in verschiedenen Teilen der gesamten Welt.

[...]

KD: Die meisten Leute, die über die Aufnahme in die Hall of Fame entscheiden, kommen vom College und verfolgen die NBA nicht so sehr, sie werden ihre Entscheidung entsprechend deinen Statistiken fällen. Und was mich an dir immer verwundert hat ist die Art und Weise wie du dominieren konntest - entweder im Angriff, indem du die Triangel inszeniertest, oder in der Defensive, verschiedene Positionen übernehmend - ohne dabei einen Stat zu holen. Also ohne einen Punkt, einen Assist oder einen Block zu erzielen. Was hoffst du was die Leute als dein Vermächtnis nennen werden, da du die ansonsten beachteten Statistiken nicht hast?

SP: Ich hoffe sie erinnern an mich als Spieler, und dass meine Spielweise für sich gesprochen hat. Es geht mir weniger um die Zahlen. Wer das Spiel gesehen und verstanden hat wird wissen welcher Typ Spieler ich war, wozu ich fähig war auf dem Court. Es ist schwierig, in einigen Kategorien diese Stats zu erreichen, wenn du Kollegen im Team hast, die offensiv einen größere Dominanz besitzen. Mein Scoring war wahrscheinlich deshalb nicht auf dem Niveau anderer Spieler meiner Ära, da ich einen Mann in meinem Team hatte, der die Liga jahrelang im Scoring anführte.

[...]

KD: Welchen der beiden Three-peats mit den Bulls stufst du höher ein?

SP: Den ersten, wegen des Titelhungers, den wir da hatten. Der zweite war einfacher, wir hatten mehr Geduld, waren älter, und wir gingen mit uns selbst besser um indem wir mehr auf unsere Physis achteten, immer im Wissen, welche Herausforderung uns auf dem Titelweg als nächstes bevorsteht.

[original]

B(l)oozer fast weg

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Spekulation hin oder her: wenn ein Spieler - Carlos Boozer - an die Presse tritt und erklärt, dass er sich mit seinem Verein - Utah Jazz - auf einen Trade verständigt hat,

'The Jazz told me they want to go in a different direction and I respect their decision. We mutually agreed to work out a trade that was beneficial for them and beneficial for my family and me. So with that being said I'm gonna be traded relatively soon or in good time.'

dann sind das harte Fakten, selbst wenn sich der General Manager - Kevin O'Connor - noch nicht verbindlich äußern mag. Dieser Trade, fände er im Laufe der Woche statt, hätte wahrscheinnlich zur Folge, dass die Utah Jazz das Angebot der Trailblazers an Paul Milsap (32 Millionen $ für vier Jahre) matchen würden - andernfalls ständen die Jazz zur neuen Saison ohne Power Forward da (...wäre das in der Northwest Division wirklich ein Problem? ;-)). Als aussichtsreiche Kandidaten für einen Trade Boozers gelten die Pistons, Sixers, Bulls, Heat. In der anstehenden Saison würde Boozer, der aufgrund der Unsicherheit am Transfermarkt ursprünglich seine Spieleroption zum Verbleib in Utah nutzen wollte, im Jazz-Jersey 12.7 Millionen $ verdienen. Boozer hat in seinen fünf Jahren als Jazz schlappe 276 von 410 möglichen Spielen absolvieren können, ist zudem nur 2007 über die zweite Playoffrunde hinausgekommen.


Video Courtesy of KSL.com