Sonntag, 13. September 2009

Basketball-EM, Tag 5

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Gruppe F:

Türkei 63 - Spanien 60
Scoring pro Viertel: 20–22, 16–12, 13–14, 14–12
Top-Scorer: Ilyasova (15) - Pau Gasol, Fernandez (16)
Top-Rebounder: Erden (6) - Pau Gasol (9)
Top-Assistspieler: Turkoglu (3) - Navarro, Rubio (3)


Polen 72 - Serbien 77
Scoring pro Viertel: 22–23, 14–20, 17–19, 19–15
Top-Scorer: Koszarek, Gortat (16) - Krstic (18)
Top-Rebounder: Gortat (9) - Krstic (8)
Top-Assistspieler: Logan (6) - Teodosic (4)


Litauen 58 - Slowenien 81
Scoring pro Viertel: 18–28, 8–15, 13–19, 19–19
Top-Scorer: Kalnietis (15) - Lakovic (24)
Top-Rebounder: Lavrinovic (7) - Lorbek (8)
Top-Assistspieler: Kleiza (3) - Golemac (5)




Tabellenführer Zwischenrunde: E - Griechenland; F - Türkei.



Die nächsten Spiele: 13. September, Gruppe E; 15:45, Mazedonien - Deutschland; 18:15, Griechenland - Russland; 21:00, Kroatien - Frankreich.



Stat des Tages: Jaka Lakovic versenkt sechs Dreier und die Litauer gleich mit; seine vier ersten Dreierversuche fanden alle ihr Ziel. Ganze 18 Wurfversuche nahm Nenad Krstic beim Win über Polen. Und: Polen, angefeuert von 10.000 Fans in Lodz, gelingt es, aus einem 16 Punkte großen Rückstand Mitte des dritten Viertels ein noch offenes Spiel zu gestalten.



NBAler im Fokus:

- 16 Punkte, 9 Rebounds, 3 Blocks - das liest sich gut, allerdings sah Pau Gasol bei der Niederlage gegen die Türken einige Mal sehr schlecht aus, Omar Asik setzte ihm stark zu.


- Erfolg heilt alle Wunden, oder so ähnlich: Orlando Magic Turkoglu mit nur zwei Punkten und vier Turnovers, dafür Tabellenführung in Gruppe F.

- Marc Gasol machte, insbesondere in der 1-on-1 Verteidigung, mal wieder einen wacheren Eindruck als sein Bruder.

- Kein echtes Gegenmittel fand Marcin Gortat gegen Nenad Krstic, für den Orlando Magic setzte es die zweite Niederlage in Folge. Den Ruf als Geheimfavorit haben die Polen verloren.

- Rudy Fernandez zählt klar zu den besten Shooting Guards dieser EM und bewies diesen Status mit herausragender Effektivität: für 16 Punkte benötigte er acht Würfe, außerdem zwei Freiwürfe.



Beim Wort genommen:

- Spaniencoach Sergio Scariolo sieht die letzten fünf Minuten als die entscheidenden an: 'It was a very, very close game. Both teams played really hard the whole time. Turkey did better things in the last four or five minutes. We had big problems with our opponents getting offensive rebounds. We were playing good defense. We will keep going and we just have to focus on the next game [...] We saw that Turkey put in four big men and we had quite a good penetrator in Sergio Llull. He beat his man and had a clear advantage. I don't know if it was a foul at the end'.


- Serbiens Uros Tripkovic: 'This is big win for us. We played in a full arena, we played in a visiting court and we won so that shows the character of our team. It was an important win for us in this group. We didn't panic when they fought back. We just stayed focused on what we had to do and it was the right way to think.'


- HC Duzan Ivkovic zeigte sich besonders zufrieden mit der Defense seines Teams: 'I think that for a young team, that is not so experience, this game was a very big task. There was a lot of support for the Polish team.I think we controlled the game very well, and I think our defense was at a high level. Our defense on Lampe and Logan was great'.


- Ramunas Butautas zur Leistung der sieglosen Litauer: 'This is our worst performance in this tournament. We were as bad on offense as on defense. I won't make my players the guilty ones. We hope we can do better in our last two games and make the most of our chances to still qualify for the quarter-finals'.


- Resignation beim HC, Erklärungsnot bei Simas Jasaitis: 'I don't understand what happened with our team. You ask me about it, but I have no answer. Yes, it is our third defeat on this championship, but we cannot find a remedy for this situation'.


- Als Hauptproblem seiner Mannschaft sieht Polens Aufbau Koszarek die Verteidigung an: 'We should have played different today. At the beginning we played too slowly. Then Serbia took advantage of several points and we had to chase the result. It was the moment when we should have played calmly, but it seemed like we didn't stand the pressure. Our main problem is defense - in the second half we defended better, but it was not enough for the opponent. I have to admit, that today the Serbian team was well prepared for the game. We could win this game, but we didn't manage it. There are two really hard games in front of us. We will keep fighting'.


- Eine Erklärung für den Sieg gegen den Weltmeister bietet Bogdan Tanjevic, HC der türkischen Mannschaft: 'The key to the win was our transition defense, we used a lot of energy for this. It's another game which will help us reach our goal of making top four of this tournament'.




Was andere sagen:

- spox.com So langsam wird's eng für die Spanier! Gegen die Türkei reichten auch die starken Auftritte der NBA-Legionäre Pau Gasol und Rudy Fernandez nicht. Bei den Türken punkteten gleich vier Mann zweistellig (Ilyasova, Asik, Erden und Tunceri). Da fiel auch der schwache Tag von Hidayet Türkoglu (2 Punkte, 3 Rebounds, 3 Assists) nicht ins Gewicht.


- schoenen-dunk.de Am Ende wirkten die Spanier abermals ein wenig kopflos. Die Auszeiten haben nicht gefruchtet. Schließlich verlor man bei -1 und noch 6 Sekunden zu spielen den Ball (Block von Ilyasova gegen Llull), derweil Erden unbeachtet schon in der gegnerischen Hälfte war. Schneller, langer Pass und man konnte ihn nur noch durch ein Foul am Layup hindern. Dass die Schiedsrichter da auf ein unsportliches Foul entscheiden, war vielleicht ein wenig hart, doch Spanien wirkte eh nicht so, als hätten sie in den letzten 2 Sekunden noch was zustandegebracht.


- sueddeutsche.de Für die stärker eingeschätzten Litauer ist die EM bereits so gut wie beendet.


- yahoo.de Topfavorit Spanien kommt nicht in Schwung.


- crossover-online.de Das Duell zwischen zweier Topfavoriten auf den Titel der Europameisterschaft war hart umkämpft und ein spannender Krimi, in dem die Türken den längeren Atem bewiesen. In einer spannenden Partie konnte sich keine Mannschaft mit mehr als sechs Zählern absetzen. Das Endergebnis zeigt, dass es ein Spiel mit intensiver Verteidigung war und weder der amtierende Weltmeister, noch die Türken vermochten aus der Distanz gefährlich zu sein (TUR: 23% 3FG, ESP: 27,7% 3FG).


- sportforen.de So kann es die Türkei mit jedem in diesem Turnier aufnehmen. Ich glaube nur gegen die Griechen würde man den Kürzeren ziehen. Hedo sehr schwach aber auch angeschlagen. Ilyasova ist konstant gut. Ömer Asik war heute auch Klasse. So kann es weitergehen...


- focus.de Die noch ungeschlagene Türkei qualifizierte sich nach ihrem vierten Sieg in Folge als erste Mannschaft vorzeitig für die Runde der besten acht.


- crossover-online.de Beim letzten Spiel des Abends in Lodz zwischen Litauen und Slowenien war die Messe schnell gelesen. Die Slowenen drückten dem Spiel sofort ihren Stempel auf und ließen den Balten über die gesamten 40 Minuten keine Chance. Bereits nach dem ersten Viertel lag Slowenien mit zehn Punkten in Front, in die Halbzeitspause ging es mit einer 17-Punkte-Führung.


- laola1.at Die erneut enttäuschenden Litauer benötigen schon ein halbes Wunder, um noch weiterzukommen.


- spox.com Polen musste im Kampf um das Viertelfinal-Ticket einen Rückschlag hinnehmen. Der EM-Gastgeber verlor trotz einer Aufholjagd im Schlussviertel gegen Rekord-Weltmeister Serbien 72:77 (36:43). Grundlage für den Sieg der Serben war ein 13:0-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit.


Hast du schon einen Kanal oder schaust du noch fern? Die letzten 55 Spielsekunden der Begegnung Türkei - Spanien:


Samstag, 12. September 2009

Zwischenprüfung, New York Capknicks

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Obwohl ich die Knicks mehr mag als jeden anderen NBA-Verein, hat mich die bisherige Off-season der New Yorker aus einem bestimmten Grund kalt gelassen: eigentlich alle Transaktionen - die nicht getätigten eingeschlossen - dienen der Vorbereitung des kommenden Sommers. Das bedeutet unter anderem, dass jegliche Beschäftigung mit den Knicks auf eine Beschäftigung mit deren Vertragssituation hinausläuft - nun bin ich weder Buchhalter, noch Fantasy-Manager, und insgesamt fehlt mir da der sportliche Aspekt, obwohl ich mir bewusst bin, dass New York als größter Markt der Liga und die Knicks als wertvollste Franchise ein Unternehmen, weniger ein Verein sind. Wozu diese Einleitung? Beispielsweise dafür: es sollte klar sein, dass ein David Lee einen multi year contract verdient hat. Nun aber läuft der Liebling der Fans, der weiße Dwight Howard, der Arschaufreißer und Anti-Curry, seit Monaten einem seinen Leistungen honorierenden Vertrag hinterher und lief dabei wiederholt an eine Wand namens Donnie Walsh, der die Flexibilität des Caps über die Qualität des Kaders stellt. Ich finde das in dieser Form schlichtweg dumm, da extrem konservativ. Nehmen wir zum Vergleich die Toronto Raptors: dort hat sich GM Colangelo vom möglichen Abgang Chris Boshs nicht verrückt machen lassen, sondern hat die Kanadier während diesen Sommers derart neu positioniert, dass sie ab 2010 sowohl mit als auch ohne Bosh auskommen würden - dieser selbstbewusste Schwung fehlt mir bei Walsh. Ja, der Vergleich mit den Raptors hinkt an drei entscheidenden Stellen: sie haben ihren Star in Bosh, und sie haben den Cap, und sie haben Picks in 2010.
Womöglich könnte man das hemmungslose Transaktionsgewusel Walshens Formats auch als Selbstbewusstsein deuten, aber das ändert nichts an der fehlenden sportlichen Perspektive, die in Toronto sehr wohl gegeben ist. Und irgendwie geht die Rechnung von Walsh - einerseits halbwegs wettbewerbsfähig sein, es andererseits, nachdem zwei Jahre lang jeden Penny 2x umgedreht hat, 2010 krachen zu lassen - bereits ein knappes Jahr vor diesem ach so schicksalhaften Sommer nicht auf, haben sich doch innerhalb der letzten neun Wochen unter anderem folgende FA für die Knicks nicht erwärmen können: Grant Hill, Allen Iverson, Jamal Tinsley, Ramon Sessions, Jason WIlliams, Jerry Stackhouse. Und: als die NBA am 7. Juli ankündigte, dass der Cap reduziert werden würde, hatte damit auch ein Walsh nicht gerechnet, somit unterliegt nachweislich nicht alles seiner Kontrolle - Walsh's Kommentar:


'That changed everything. It made it very difficult to project a scenario where you could fit in signing long-term contracts this year and yet have enough room to do what you want next year. Up to then, I wasn’t set against it all the way.'


Bedeutet konkret: keine langfristigen Verträge für Robinson & Lee.
Zudem führen die ständigen sign and trade Gerüchte zu Verstimmungen bei David Lee; und der zuletzt heftige Flirt mit Ramon Sessions dürfte Nate Robinson nahe gegangen sein. Kurz gesagt: mMn hat Walsh die Balance verloren zwischen sportlichen Erfordernissen und Gegebenheiten eines Marktes, der noch nicht existiert (2010, FA). Keine Frage, man kann das alles anders sehen, man kann Walsh für seine klare Linie beglückwünschen, man kann sich unberechtigterweise auf LeBron James freuen, man kann sich daran ergötzen, dass die Knicks einen David Lee für Spielzeugkonditionen bekommen. Stil hat all das nicht. Und mir schwant Böses im Hinblick auf 2010, sehr wahrscheinlich wird der rasant angegangene Rebuild weitere drei Jahre in Anspruch nehmen. Und wer meint, dass die Knicks 2010 massig Geld über haben, irrt - RealGM mit einer einfachen Gegenüberstellung aller Cap-Szenarien für nächsten Juli:


Cap Room: $20.22M (Low Cap), $23.42M (High Cap), $27.52M (Same Cap)

Available Cap Room After One Max Contract: $4.13M (Low Cap), $7.33M (High Cap), $11.43M (Same Cap)


Na LeBron, juckt's?
Noch ein paar Worte zu den wenigen Neuverpflichtungen:

- Warren Carter. Der 24jährige Forward hat nur geringe Chancen, das Knicks-Camp zu überstehen. Kandidat für die D-League. Spielte zuletzt zwei Jahre in Europa. Erzielte in der Summer League durchschnittlich 5.6 Punkte, 4.2 Rebounds und 13.9 Spielminuten.

- Gabe Pruitt. 23jähriger Aufbauspieler, Career-High liegt bei neun Punkten. Hat während der Championship-Saison der Celtics keine einzige Playoff-Partie bestritten. Im besten Fall ein solider Spielmacher, jederzeit zu ersetzen.

- Jordan Hill, #8 Pick 2009. Hill ist groß, das wird er auch bleiben, und seine Aufgabe besteht darin, seine Physis in Form von Rebounds & Blocks zu vermarkten. D'Antoni hat ihn zu einem jungen Amare Stoudemire erklärt - offensichtlich bestellen Marbury und D'Antoni ihre Aufputschmittel beim gleichen Dealer.

- Toney Douglas, # 29 Pick 2009. Talentiert, aber sind sie das nicht alle? Ein Combo-Guard, aber mit 1.85m nicht doch etwas zu klein? 23 Jahre jung, ist das nicht zu alt für den Draft? Ein guter Verteidiger, jedoch kein lock down Defender? Platz 29, d. h. zwei Plätze vor Runde 2? Best player avaiable - who cares?

- Darko Milicic. Blubb.

Erste Prognose: 32 Siege. Keine Playoffteilnahme. Wie auch? Die sechs ersten Plätze sind vergeben, von hinten drängen die Raptors und Wizards. Wer mir erklären kann, warum es mehr werden sollten, nutze bitte die Kommentarfunktion. Der gesamte Verein befindet sich in einem Vertragsjahr - lächerlich. Die Off-season gleicht einem Desaster, der beste Spieler wurde bislang nicht resigned, fähige Neuzugänge sind nicht in Sicht, und dass vom Taillenumfang Eddy Currys auf die Aussichten der Mannschaft geschlossen wird ist ein krasses Armutszeugnis. Die Knicks sind heißester Anwärter auf Midseason-Trades, was der sehr zaghaften Kontinuität, die spätestens 2010, da nur sechs Spieler unter Vertrag stehen, sowieso in die Brüche geht, im Kader wiederum schaden wird. Es mag sein, dass HC Mike D'Antoni einen bestimmten Stil vertritt; wenn allerdings dieser mit Spielern des Schlags Darko Milicic verwirklicht werden soll, dann ist dies kein Kennzeichen von Qualität. Zudem lässt sich mit dem aktuellen Spielermaterial keine playofftaugliche Starting 5 zusammenstellen, David Lee, Al Harrington, Wilson Chandler sind drei gute Spieler, aber Lee als einziger Knick dominierend. Curry wird jüngst wieder hochgeschrieben, Gallinari soll sich - aha! - steigern können, und Jordan Hill hat eh Upside ohne Ende - come on, in New York gibt's zu viele Zeitungen, anders ist dieser Bullshit nicht zu erklären.

Basketball-EM, Tag 4

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Gruppe E:

Russland 62 - Kroatien 59
Scoring pro Viertel: 16–16, 12–10, 14–16, 20–17
Top-Scorer: Mozgov (18) - Kasun (13)
Top-Rebounder: Mozgov (8) - Banic (7)
Top-Assistspieler: Bykov (7) - Vujicic, Ukic, Planinic (jeweils 3)


Deutschland 76 - Griechenland 84
Scoring pro Viertel: 19–25, 14–16, 17–20, 26–23
Top-Scorer: Schaffartzik (23) - Spanoulis (20)
Top-Rebounder: Jagla (7) - Perperoglou (5)
Top-Assistspieler: Hamann, Schaffartzik (3) - Spanoulis (7)


Frankreich 83 - Mazedonien 57
Scoring pro Viertel: 24–9, 25–9, 18–17, 16–22
Top-Scorer: Pietrus, Colo (14) - Gecevski, Sokolov, Massey (jeweils 9)
Top-Rebounder: Traore (6) - Samardziski (8)
Top-Assistspieler: Diaw (4) - div. Spieler (1)




Tabellenführer Zwischenrunde: E - Griechenland; F - ...



Die nächsten Spiele: 12. September, Gruppe F; 15:45, Türkei - Spanien; 18:15, Polen - Serbien; 21:00, Litauen - Slowenien.



Stat des Tages: Mazedonien verliert sein drittes Spiel in Folge und ist für den Fall, dass Litauen heute gewinnt, die einzige sieglose Mannschaft der Zwischenrunde. Die Korbdifferenz für's mazedonische Team beträgt -68, d. h. sie verlieren ihre Spiele durchschnittlich mit gut 22 Punkten. Und: Vitalii Frizdon trifft innerhalb der letzten 13 Spielsekunden vier Freiwürfe und sichert so den Sieg der Russen gegen die Kroaten. Außerdem: Vasilis Spanoulis mit stattlichen Stats, nämlich 20 Punkte, 66% FG, 7 Assists, 4 Rebounds.



NBAler im Fokus:

- Portland Trail Blazer Nicolas Batum erzielt beim ungefährdeten Erfolg gegen die Mazedonen 13 Punkte und benötigt dafür nur acht Wurfversuche.

- Tony Parker erneut in double figures, drei Steals sowie 13 Punkte in 22 Minuten - die Schonzeit hat er sich verdient. Parker erzielte die ersten sieben Punkte Frankreichs in Viertel 2 und hatte so maßgeblichen Anteil am vorentscheidenden 14-0 run, der schließlich zum zwischenzeitlichen 38-9 führte.

- Boris Diaw setzt seine persönliche Wackel-EM fort, einziger Franzose mit null Punkten, in 19 Minuten und bei drei Wurfversuchen. Vier Assists - okay, drei Turnover - merde.

- Auch Ronny Turiaf durfte sich, nachdem die Franzosen Viertel 1 mit +15 gewannen, schonen, am Ende dann 14 Minuten Spielzeit, vier Punkte und 2 Rebounds.




Beim Wort genommen:

- Vincent Collet, dessen Franzosen sich zusammen mit den Griechen als erste für's Viertelfinale qualifiziert haben: 'We started very strong. We wanted to put a lot of pressure on (F.Y.R.O.M.). We watched their other games and saw that if they could develop their game that they could shoot, including their big men. And we didn't want them to have their position. And that helped us early. And the game was over at half-time'.


- Jovica Arsic zur vernichtenden Niederlage gegen Frankreich: 'They played much better than my team. We didn't play defense like we should have. They scored almost 50 points (48 points) in our point. And that is unacceptable'.


- Russencoach David Blatt zum knappen Sieg über Kroatien: 'Obviously this was a defensive game and we were just a little better defending the post than they were. They are a better team than we are but we were a little bit better today. We're having trouble throwing the ball in the ocean now. So, we're trying to pass inside a little bit more. We figure the closer we get to the basket the better'.


- Hingegen Kroatencoach Repesa fasst die Unterschiede so zusammen: 'Russia played good defense, very tough and every play was difficult to execute. We spent a lot of energy on defense, because Russia is a very strong and athletic team, and maybe that hurt us on the other side of the court. If you score 59 points it's very difficult to win against any opponent'.


- Ein leicht geknickter Schaffartzik: 'We played very well and we could have won the game, but at the end they kept making shots and always had answers for what we did'.


- Griechencoach Jonas Kazlauskas: 'Germany played a great game and gave us a lot of problems. The inside game was very difficult for both sides, and it shows they were very ready for this game. They controlled the tempo, which made it very difficult for us to play them'.


- Dirk Bauermann: 'We executed our game plan very well, as we wanted to play as smart and aggressive as Greece does. Maybe we were too aggressive in the first minutes, and it cost us with a lot of quick fouls that allowed Greece to open a gap, and when you allow Greece to take such lead, it's very difficult to come back. I think starting too aggressive was the only major mistake we made today'.


- Robert Benzing, der gegen die Griechen in Viertel 4 zwölf Punkte scorte: 'It was a really good game for both teams. In the end we made some stupid mistakes that cost us the game. They just hit their shots in the right time and that's why they won the game'.




Was andere sagen:

- crossover-online.de In engen Spielen sind am Ende meist die Schützen von der Freiwurflinie gefragt. Auch in dieser Partie war das der Fall. Eine Minute vor dem Ende stand es unentschieden (55:55), ehe Kroatiens Center Nikola Vujcic (3 Punkte) an der Linie seine Nerven testete. Er traf nur einen von zwei Schüssen, während auf der Gegenseite Vitalii Fridzon (9 P) viermal perfekt vom Streifen war.


- faz.net Den Anfang der zweiten Halbzeit verschlief das DBB-Team und der Europameister von 2005 kam zu vier einfachen Punkten (45:33). Dies war aber offenbar ein Weckruf für die deutschen Nationalspieler, die nun um jeden Ball kämpften: Patrick Femerling, Elias Harris, Demond Greene und Sven Schultze brachten die DBB-Auswahl auf vier Punkte heran (45:49/26.). Immer wenn es für die Griechen allerdings brenzlig wurde, spielten diese gegen die unerfahrenen „Bauermänner“ ihre Routine aus: Eine 12:3-Serie der Hellenen war die Folge.


- spox.com Welch spannendes, welche hässliches Spiel. Eine Partie, die vor allem vom knappen Ergebnis gelebt hat. Kein Team führte mit mehr als 6 Punkten, und keinem Team gelang es, einmal mehr als 6 Punkte in Serie zu erzielen. Passend zum schwachen Niveau (Dreierquote insgesamt: 25 Prozent) entschied Russland das Spiel an der Freiwurflinie für sich.


- sportforen.de Soviel zum Thema, das deutsche Team wird nahezu ausschließlich von den etablierten Größen im Team geführt. Schaffartzik und Benzing haben das zumindest für das heutige Spiel widerlegt. Chapeau an diese Leistung, wirklich erstklassig.


- kicker.de Die junge Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann zeigte sich deutlich stärker als beim letzten Vorrundenspiel gegen Lettland und knüpfte weitestgehend an die guten Leistungen gegen Frankreich und Russland an, konnte die Griechen allerdings so gut wie nie ernsthaft in Gefahr bringen. Heiko Schaffartzik (23 Punkte) und Robin Benzing (16) wurden beste deutscher Werfer. Beim Medaillenkandidaten setzte Superstar Vassilis Spanoulis mit 20 Zählern die Akzente.


- crossover-online.de Spätestens seit dieser Partie ist der 19-jährige Robin Benzing in der A-Nationalmannschaft angekommen. Leider reichten seine 16 Zähler (zehn davon im letzten Viertel) am Ende nicht für den ganz großen Wurf, um Griechenland in die Knie zu zwingen.


- basketball-blogs.de Auch wenn die DBB-Jungs noch höher verlieren sollten, die spielen gegen die arivierten Griechen richtig gut mit. Was Schaffartzik heute in der Offensive macht, ist bärenstark. Dazu Benzing mit super zweiter Halbzeit. Aber Hellas hat eben Spanoulis. Immer wieder schick anzusehen. Penetriert, passt, scort. Starkes Euro-Format.


- spox.com Was auch immer Mazedonien da in der ersten Halbzeit ablieferte - Basketball war das nicht.


- sport1.de "Kein Frischfleisch" für Europas Elite.


- focus.de Die achtbare 76:84-Niederlage gegen den zweifachen Europameister Griechenland hat das Selbstvertrauen der deutschen Riesen sogar noch einmal zusätzlich gestärkt. „Wir sind kein Frischfleisch, dass sich verprügeln lässt. Wir haben uns mit unseren Leistungen viel Respekt verschafft“, sagte Schultze. Und Jan-Hendrik Jagla fügte im ersten Überschwang nach der starken Leistung gegen die Hellenen hinzu: „Wenn wir sie im Halbfinale wieder treffen, dann schlagen wir sie.“



Hast du schon einen Kanal oder schaust du noch fern? Deutschland gegen Griechenland in neun Teilen:

- Teil 1
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4
- Teil 5
- Teil 6
- Teil 7
- Teil 8
- Teil 9

Freitag, 11. September 2009

Iverson @ Grizz, Notizen

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- Loser.


- Vom 17. Juli 2009: 10 Gründe gegen eine Verpflichtung Allen Iversons.


- Von keinem Titel-Contender hat AI ein ernsthaftes Angebot erhalten. Grund: in den 54 Spielen, die Iverson als Piston auflief, erzielten die Detroiter eine Bilanz von 22w-32l. Ohne Iverson 17w-11l. Im Hinblick auf die Positionierung in den Playoffs, besonders EC!, sind dies Welten.


- Zur restlos verloren gegangenen Authenzität Iversons:

Iversons' Mouth.. "I want to prove the critics wrong"

Iversons' Mind.. " The only team that will pay me more than 1million a year".

Interviewer: Why not a contender?

Iversons' mouth.. "I can make a difference with this young team"

Iversons' Mind.. "None of the contenders wanted to sign me u Dum..b a..s..s"!!



- Die Pressekonferenz, auf der AI vorgestellt wurde, ist - zusammen mit dem Re(d)aktionsschwanz zu LeBron's Gedunktwerden - das peinlichste Medienereignis dieser Off-Season. Selten erlebt, dass so viele Lügen mit so schlechter Rhetorik verkappt wurden. Spart Mr. Wallace etwa auch im Marketing?


- Doesn't God have better things to do?


- Wenn AI es wie Bob McAdoo gemacht hätte, hätte ich womöglich noch ein Häufchen Respekt übrig für ihn...


- Dieses Jahr sei so persönlich für ihn? Ach? War's die Off-season nicht auch? Und die letzten 10 Jahre? AI: selbstsüchtig und alles andere als teamorientiert. Schließlich sagte er nicht, dass die Grizzlies etwas zu beweisen hätten...


- Praktisch war AI seit dem 1. April 2009 (letztes Spiel als Piston) auf dem Markt, spätestens aber seit dem 1. Juli. Dass die Grizzlies und Iverson sich erst fünf Monate später einigen, riecht stark nach bilateraler Notlösung.


- Spätestens nach dem ASW wird AI realisieren, dass seine Saison nur noch zwei Monate dauert. Ein neuer Vertrag muss schnell her. Das wird er kommunizieren. Und genau das zählt nicht zu seinen Stärken. Darauf hat auch Lionel Hollins unverblümt hingewiesen.


- Was genau hat er zu beweisen? Dass er 34 ist? Okay. Dass er weiterhin 20 Würfe nehmen kann? Klar. Dass letzte Saison einen peinlichen Verlauf nahm? Wissen wir. Dass die 55 Niederlagen der Grizzlies aufregender anzuschauen werden sein als die 55 Siege der Spurs? Sicher. Dass er statt 21 nur noch 3 Millionen verdient? Irrelevant. Was er zu beweisen hätte, wäre vor allem dies: bei einem Contender eine produktive Rolle zu spielen.


- Marc Spears: Lionel Hollins’ coaching style is best defined as “keep-it-real.” If he has a problem with you, he lets you know it. The Memphis Grizzlies coach hopes that approach serves him well as he faces the biggest challenge of his career. Somehow, Hollins must blend Allen Iverson’s(notes) domineering game and personality with his young, impressionable Grizzlies – without curbing the team’s development. Hollins met with Iverson in Atlanta this week, along with Grizzlies owner Michael Heisley and general manager Chris Wallace. He made it clear to Iverson that communication will be essential to a good relationship.


- Mit dieser Transaktion hat Chris Wallace seinen Ruf als schlechtester GM der NBA zementiert.


- 'We can make some things happen' - so beschreibt AI die vagen Aussichten der Grizzlies. Die Qualität dieser Aussage entspricht der Qualität des Rosters. AI's stellte das Kriterium zu starten über die sportlichen Aussichten des Teams.


- We're talkin about personal? Personal!


- AI wird keine zusätzlichen Tickets verkaufen.


- Diese eine Saison in Memphis dient allein als Sprungbrett für die kommende Off-season, in der sich mehrere MVP's auf dem FA-Markt tummeln werden.


- AI sagt: 'There’s a million rumors about who Allen Iverson the person is. And I’m pretty sure if it’s not a million, it’s two million or more.' Ich sage: AI, die Person, ist ein kultureller Mentor der 90er Jahre. AI, der Basketballer, hat soeben einen Vertrag unterschrieben, der ihm das meiste Geld beschert und einen Startplatz sichert.


- In der vergangenen Saison hat es ihm keine Freude bereitet, für ein Playoffteam von der Bank zu kommen. Woher soll nun die Freude kommen, wenn er für ein Nicht-Playoffteam startet?


- AI ist ein echter fauxpas unterlaufen, als er innerhalb eines Satzes die Worte role player und embarrassing myself in einem Satz unterbrachte.


- Seit ich die NBA verfolge, habe ich noch keinen MVP erlebt, der im vergleichbaren Maß abgebaut hat. Nehmen wir Karl Malone: der hatte sich entschieden, nach 2637 Jahren bei den Utah Jazz einen finalen Versuch, die Championship zu gewinnen, bei den Lakers zu unternehmen - das klappte nicht, Malone spielte in den Finals unter Schmerzen, anschließend verabschiedete er sich in den Ruhestand. Ein etwas holpriger, aber würdiger Abgang. Letzteres ist AI nicht mehr vergönnt.


- Iversons eigentliches Problem: er zieht keine Freiwürfe mehr. Das wird sich auch in Memphis nicht ändern.


- AI hat keine Beziehung zur Stadt, zu den Spielern, zu dem Head Coach.


- Genau drei Spieler fehlen den Grizzlies nun noch zum Titel: Kobe Bryant, LeBron James, Dwight Howard. Go, Chris!


- Nicht Mayo, Gay, oder Conley, nein, Gasol wird die größte Rückentwicklung nehmen.


- Ausgerechnet gegen die Detroit Pistons wird Iverson die Regular Season eröffnen.


- Mike Conley, der nun wohl auf die Bank wechseln wird, zum Deal: 'I'm excited. It's a guy I always watched growing up, and having him as a teammate is going to be a great opportunity for me.'


- Marc Gasol, O. J. Mayo, Rudy Gay, Zach Randolph, Allen Iverson - wie viele Basketbälle braucht man, um diese Starting 5 mit fünf Kandidaten für +15ppg in der Offensive hinreichend zu versorgen. Dass hier keine Defense stattfinden wird, versteht sich. Dies ist die am wenigsten harmonisierende Lineup der gesamten Liga.


- Iverson wird der erste MVP sein, der für die Grizzlies spielt. Der erste Scoring Champ. Der zweite All-Star. Und womöglich nach Pau Gasol der erste Hall of Famer.


- Mayo dribbles up the court, looking for his shot.....STOLEN by Allen Iverson. What the heck? Mayo is guarding AI. Iverson looking for his shot. Can't get it off. Randolph screaming for the ball. STRIPPED by Gay!!!! Gay goes up for the shot. BLOCKED by Randolph. Randolph for layup, misses, rebound, misses, rebound, misses, rebound, misses, rebound....Mayo leaps takes the ball away, dribbles it out, doubleteamed by Gay and AI. Nets just standing around watching in disbelief. Marc Gasol is drinking a Gatorade.....this is embarassing......

Donnerstag, 10. September 2009

Basketball-EM, Tag 3

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Gruppe A:

Kroatien 81 - Mazedonien 71

Griechenland 106 - Israel 80



Gruppe B:

Deutschland 62 - Lettland 68

Frankreich 69 - Russland 64



Gruppe C:

Slowenien 84 - Spanien 90

Serbien 77 - Großbritannien 59



Gruppe D:

Polen 69 - Türkei 87

Litauen 84 - Bulgarien 69



Tabellenführer nach Abschluss der Vorrunde: A - Griechenland; B - Frankreich; C - Serbien; D - Türkei.



Zwischenrunde: Gruppe E = Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Frankreich, Russland, Deutschland; Gruppe F = Serbien, Slowenien, Spanien, Türkei, Polen, Litauen.



Die nächsten Spiele: 11. September, Gruppe E; 15:45, Russland - Kroatien; 18:15, Deutschland - Griechenland; 21:00, Frankreich - Mazedonien.



Stat des Tages: Griechenland scort als erste Mannschaft des Turniers dreistellig - Israel muss sich satte 106 Punkte gefallen lassen. Die Hellenen sichern sich so das beste Korbverhältnis der Vorrunde (1.327). Und: drei Mannschaften (Griechenland, Frankreich, Türkei) ziehen ungeschlagen in die Zwischenrunde ein.



NBAler im Fokus:

- Boris Diaw entscheidet mit einer ansprechende Allround-Leistung (19/7/7) die Partie gegen die Russen zugunsten der Franzosen: im letzten Viertel schließt der Charlotte Bobcat drei Angriffe seiner Mannschaft hintereinander erfolgreich ab - der deutsche Kader dankt.

- Ronny Turiaf erneut mit mächtigem Double Double, 19/14. Das NBA-Dreigestirn der Equipe, Tony Parker, der nun von allen Spielern der Zwischenrunde die insgesamt meisten Punkte erzielt hat, eingeschlossen, bringt es zusammen auf 54 Punkte, d.h. knapp 80% der gesamten Punkte.

- Gordan Dragic treibt die Spanier mit sechs Steals in Viertel 4 an den Rand einer Niederlage.

- Pau Gasol nimmt im Spiel gegen Slowenien so viele Würfe wie Fernandez, Navarro, Marc Gasol zusammen, scort aber nur 28% der Punkte, die die drei zusammen holen.

- Marcin Gortat dieses Mal ohne Sieg & ohne Block, trotzdem gefällig mit 21 Punkten, 10/14 FG sowie dem Einzug in die Zwischenrunde.

- Ganze acht Dreier nahm Hedo Turkoglu gegen die Polen - drei fanden ihr Ziel. Am Ende 13 Punkte, nur ein Turnover.

- Andris Biedrins verabschiedet sich als führender Rebounder, aber auch mit einer Freiwurfquote von nur 2/11 aus dem Turnier...

- Nenad Krstic nimmt im dritten Viertel gegen die Briten seiner Leader-Rolle wahr und unterbindet den Mini-Run des Gegners.

- Ex-Nugget Linas Kleiza wartet weiter auf seinen ersten Dreier - bei sieben Würfen setzte es bislang nur Fehlversuche.



Beim Wort genommen:

- Kroatien lag zur Halbzeit mit 14 Punkten hinten, Zoran Planinic beschreibt die Halbzeitansprache so: 'In the locker room coach told us we must believe in ourselves and play with confidence and that's what we did'. Planinic sollte das dann in Halbzeit 2 mit fünf Assists (bei nur einem Turnover) und neun Punkten (ohne Fehlversuch) besonders ernst nehmen...

- Franzcoach Vincent Collet zum Sieg gegen Russland: 'We played our best game of the tournament. We defended at the same level. But we played much better on offense. We moved the ball much better and found some good situations [...] I am very glad because we beat a very strong Russian team. For now it was the toughest and our best game in this tournament. We played much better on offense than yesterday. We moved a lot and found good situations. The best thing that we've is controlling our game. We knew all the time what we should do with the ball. We had only 12 turnovers, we dominated boards what was the key to win'.

- Trotz der Niederlage gegen den Weltmeister positiv gestimmt ist Bostjan Nachbar: 'It was a very good game, I think the best game so far here. I'm happy to see how we responded to Spain having a 10 point lead and credit also goes to our fans. I'm not happy with the result, but tomorrow is a new day. We will be playing now against Poland, Turkey and one more very strong team, so we need to get some rest and try to recover from today's loss.'

- Spaniens HC Sergio Scariolo sorgt sich um die Kräfte seiner Stars: 'When you have really bad physical condition, in the fourth quarter you lose intensity, concentration. According to the improvement of our physical condition, we will be able to improve. Hopefully we will improve enough to have 40 or 50 minutes in peak condition [...] I used a shorter rotation today and we lost some energy in 4th quarter, some players were tired, and it had an effect physically and mentally. I am very happy with the overtime, players were very calm and found a way to win.'

- Wegreden, was das Zeug hält - Polencoach hielt die Türken an diesem Abend einfach für besser: 'Turkey were just superior. They played better than us and they deserved the win. We must put this defeat behind us. We now have two days to rest to prepare for the Qualifying Round [...] We let our opponents shoot with 72% efficiency. The Turkish team was much better at point guard position. Today it was crucial. We scored only four points from fastbreaks, and this element of the game was our great weapon so far.'

- Statt das Fieberthermometer hatte Omer Onan nur Gegenspieler David Logan im Auge: 'The last two days I felt bad, I had a fever, almost 40 degrees. Today I was to play 10 minutes maximum. However during the warm-up I told the coach that I felt good and I can play for more minutes. I had to stop David Logan, that was my main goal. In order to do it I used All my energy. We planned to stop Logan and not let him score more than 10 points. We did it.'

- Griechenguard Vasilis Spanoulis übt sich in Bescheidenheit: 'When you come to EuroBasket you don't know what to expect, you just come to play well in every game and hope to win, but I'm very happy we are 3-0 now [...] This is a young team and we still learn things, but it's very encouraging we're playing much better than we did in the preparation, and I hope we'll be able to keep it in the next round as well'.

- Dirk Bauermann qualifiziert die Niederlage gegen die Letten so: 'It was the best loss I ever had. To lose a game like that and achieve something like this is an incredible achievement for this young team. We qualified from a very difficult group. My team was great yesterday but today showed mental toughness and a lot of desire.' Und zur Leistung Jaglas: 'Jan was the hero today. He was great. He had the mental toughness and desire after struggling all game. And he delivered when we needed it the most'.



Was andere sagen:


- spox.com Gegen diese Basketball-Wucht ist offenbar keiner gewachsen. Griechenland marschiert auch ohne Papaloukas und Diamantidis durch die Gruppe und ist nach den Eindrücken der Vorrunde Goldfavorit - zusammen vielleicht mit der Türkei.


- basketball-blogs.de Sie spielen taktisch wirklich diszipliniert und gute Defense, offensiv hat man Unzulänglichkeiten, aber dennoch, vom Talentlevel her verlieren die im Normalfall gegen alle Teams der Gruppe B zweistellig ohne Chance auf einen Sieg. Sie spielen im Rahmen ihrer Möglichkeiten am oberen Limit, was man beileibe nicht von allen Teams behaupten kann. Bauermann hat einmal mehr riesige Arbeit geleistet. Und es kommt gar nicht mal so sehr darauf an, ob man gewinnt oder nicht, denn natürlich, wenn die Sovjets ( ) ihre Freiwürfe machen, dann verliert man auch. Und die Franzosen gewinnen zweistellig. So what. Mehr ist einfach nicht drin für unsere Jungs. Und es macht wenistens Spaß zuzuschauen. Und Buschi leiden zu hören, ha ha.


- eurosport In der Zwischenrunde trifft die DBB-Auswahl in Bydgoszcz (Bromberg) auf Griechenland, Kroatien und Mazedonien. Zum Auftakt spielen die deutschen Korbjäger am Freitag gegen den zweifachen Europameister Griechenland, der ohne Niederlage in die Zwischenrunde einzog.


- faz.net Erst in den letzten 23 Sekunden der Begegnung gelang es den Deutschen, den Rückstand auf sechs Punkte zu reduzieren. Mit neun wären sie ausgeschieden.


- bild.de Jagla rettet Deutschland.


- sportforen.de Dirk Who? Her mit dem Jagla-Trikot!


- spox.com Es feht einfach an der Stabilität: Spanien zeigte endlich das erste gutes Spiel des Turniers, lag zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorne - und verlor fast doch noch. Die Endphase war an Spannung nicht zu überbieten: 32 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit führte Spanien mit 74:68. Statt die Führung nach Hause zu schaukeln, kam plötzlich Slowenien. Spektakulär der Ausgleich, als Dragic eine Sekunde vor dem Buzzer einen Freiwurf extra ans Brett setzt, Erazem Lorbek den Rebound holt und zum 78:78 einnetzt.


- schoenen-dunk.de Ich finde auch, dass es seltsam anmutet, wenn in einem Nationen-Wettbewerb in einigen Teams "naturalisierte" Amis eingesetzt werden. Allein das Wort "naturalisiert" ist für sich und semantisch genommen, seltsam genug. Daraus allerdings den Schluss zu ziehen, "eine freiwillige Selbstkontrolle zur territorialen Geburt" sei der richtige Weg, finde ich in Zeiten einer globalisierten Welt eigentlich noch fragwürdiger. Im deutschen wissenschaftlichen Fachjargon spricht man zuweilen noch vom Prinzip der "Blutsdeutschen". An dieser Stelle stellen sich meine Nackenhaare ob des nationalistischen Hintergrunds auf.


- crossover-online.de Juan Carlos Navarro sorgte im letzten Viertel dafür, dass die Spanier nicht sogar überrollt wurden. Foul um Foul zog der clevere Guard und erzielte im Schlussabschnitt allein neun Punkte von der Linie (bei zehn Versuchen). Navarro war am Ende mit 21 Zählern bester Werfer der Partie.



Hast du schon einen Kanal oder schaust du noch fern? Griechenland gegen Israel in acht Teilen:

Teil 1.
Teil 2.
Teil 3.
Teil 4.
Teil 5.
Teil 6.
Teil 7.
Teil 8.

Mittwoch, 9. September 2009

Basketball-EM, Tag 2

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Gruppe A:

Israel 79 - Mazedonien 82

Griechenland 76 - Kroatien 68



Gruppe B:

Deutschland 76 - Russland 73

Lettland 51 - Frankreich 60



Gruppe C:

Slowenien 80 - Serbien 69

Spanien 84 - Großbritannien 76



Gruppe D:

Polen 86 - Litauen 75

Türkei 94 - Bulgarien 66



Tabellenführer: A - Griechenland; B - Frankreich; C - Slowenien; D - Türkei.



Stat des Tages: insgesamt nur drei Punkte scort Frankreich im zweiten Viertel der Partie gegen Lettland - niedrigster Score bislang.



NBAler im Fokus:

- Tony Parker setzt seine herausragenden Leistungen aus dem Spiel gegen Deutschland fort: 23 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists, 2 Steals und - womöglich am wichtigsten :) - 36 Minuten Einsatzzeit. Wie im ersten Spiel übernahm er das Scoring in den entscheidenden Minuten: seine finalen zehn Punkte hat Frankreich Parker zu verdanken. Da fand auch der Coach lobende Worte: '[...] Tony Parker showed why he's Tony Parker'.

- Andris Biedrins mit 20 Rebounds und null blocked shots gegen Frankreich. Zur Leistung seines NBA-Kollegen Parker: 'Of course Tony is an All-Star player. And down the stretch is his time. He'll do everything to get his team a win. He was great'.

- Marcin Gortat ist nun mit 9.5 rpg Top-Rebounder des Turniers. Der Pole führt auch bei bpg mit einem Wert von 3.5.

- Angekommen ist Boris Diaw in diesem Turnier noch nicht: in insgesamt 71 Minuten traf der Bobcat genau zwei Würfe aus dem Feld. Im Moment ist der beinahe-MVP von 2005 nicht wiederzuerkennen.

- Und er trifft doch: Phoenix Sun Goran Dragic mit 5/5 FG und 16 Punkten gegen Kroatien.



Beim Wort genommen:

- Jan Jagla zum Umstand, zwei Minuten vor Spielende gegen Russland sein fünftes PF zu kassieren, und den entscheidenden Dreier von Heiko Schaffarrtzik 105 Sekunden vor Abpfiff: 'Of course it's tough being on the bench, especially in a game like that. But we have a great bunch of guys. Our biggest strength this summer is that we've been playing well collectively. [...] I mean for a 20-year-old to step up and hit that shot ... unbelievable'.

- Chris Finch zur Niederlage gegen Spanien: 'Tonight we were beaten by four guys'. Gemeint sind Pau Gasol, Rudy Fernandez, Juan Carlos Navarro, Victor Claver.

- Hedo Turkoglu zum Teamkonzept der Türken: 'I am delighted with how my teammates are playing, especially those who are playing in their first major tournament. The strength of our team is the unity and I think we saw that again today'.

- Vincent Collet beschreibt, wie sein Team über die Defense zurück ins Spiel fand: 'For sure if we were alive after the first half it was only because of our defense. We were defending very well, we couldn't do better. In the second quarter we couldn't buy a basket. And this would have killed us if we gave up on defense. But fortunately we stayed focused on our defensive aspects'.

- Russlands HC David Blatt zur Freiwurfquote (28/49) seines Teams: 'I don't know what to say about the free throws. Sometimes it's contagious. If you see one guy miss, others miss as well'.

- Griechencoach Kazlauskas zum Geschwindigkeitsverlust seiner Mannschaft: 'It was a difficult game. We had really good first half, when we continued doing what we did yesterday. But then we started to hesitate and we lost our speed - perhaps we were tired. Mentally we controlled the game, but physically were losing our advantage'.

- Sven Schultze zur Bedeutung des Siegs: 'This victory was very important for us after losing last night against France. Everybody in the team showed the character. We never had doubt that we could lose the game. We have in our team a lot of young players and so a big victory is very motivating for them. I am happy that we all played much more effective than yesterday'.

- Jure Zdovc, HC der Slowenen, erklärt den Erfolg gegen die Kroaten so: 'I think we won because of two things. We wanted to win more than our opponents, and they had a very tough game last night. The third factor was our fans. The crowd helped us to win and helped us to give 120% today'.



Was andere sagen:


- yahoo.de EM-Gastgeber Polen, Mitfavorit Griechenland, Slowenien und die Türkei haben bei der Basketball-Europameisterschaft in Polen neben Frankreich und Titelverteidiger Russland bereits nach zwei Spielen die Zwischenrunde erreicht.


- Schoenen-Dunk.de Polen gewinnt gegen Litauen, durchaus eine Überraschung. Israel verliert gegen Mazedonien, auch nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Slowenien scheint gegen Serbien zu gewinnen(+14 im 4. viertel), nach dem Sieg Serbiens über Spanien auch nicht unbedingt zu erwarten...Diese EM bietet durchaus einiges, was so nicht unbedingt zu erwarten war.


- yahoo.de Vor allem Jagla, gegen die Franzosen mit fünf Zählern noch weit unter seinen Möglichkeiten, trumpfte bis zu seinem fünften Foul 2:25 Minuten vor Schluss gegen die starken Russen ganz groß auf. Neben seinen 19 Punkten pflückte der 28-Jährige noch elf Rebounds und war mit diesem Double-Double (zweistellige Werte in zwei Kategorien) der Garant für den erst achten deutschen Sieg im 30. Duell mit der "Sbornaja" (Bilanz: 0:16 gegen Sowjetunion, 8:6 gegen Russland).


- sportforen.de Schaffartzik gefällt mir so richtig gut, zaubert mit Jagla (schon mehrfach im Ansatz) und er ist der erste Deutsche seit langem, bei dem ich beim Ballvortrag keine Angst habe (siehe Hamann/Roller/Demirel).


-
faz.net Wie weggeblasen wirkten die Schwachpunkte während des ersten Auftritts. Die Deutschen ließen Russland beim Rebound unter dem eigenen Korb nicht zum Zuge kommen und zeigten an der Freiwurflinie die Nervenstärke von Siegern. Tags zuvor hatte die Trefferquoten nur knapp über 50 Prozent gelegen. Ein schwacher Wert. Diesmal aber trafen die Deutschen aus fast allen Lagen.


- spox.com Die Sensation war so nah: Lange führte Spanien deutlich, aber England startete plötzlich eine wilde Aufholjagd und lag 4:58 Minuten vor dem Ende sogar mit 73:69 in Front. Aber durch den zweiten Dreier (!) von Pau Gasol wendete sich das Blatt und Spanien rettete sich zum Pflichtsieg. Gasol zeigte sich auch ansonsten wesentlich verbessert, nur von der Freiwurflinie wollte es erneut nicht klappen (11 von 18). Bei England hatte Ex-Dallas-Maverick Mensah-Bonsu mit Foulproblemen zu kämpfen und erzielte lediglich 6 Punkte.


- sportschau.de Bei einem weiteren Sieg im letzten Vorrundenspiel am Mittwoch (09.09.2009) gegen Lettland, hätte die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) die Runde der besten 12 Teams sicher erreicht. Das deutsche Mannschaft könnte sich sogar eine Niederlage mit acht Punkten Differenz leisten, sollte Geheimfavorit Frankreich zuvor Russland schlagen. Die Franzosen gewannen am Dienstag (08.09.2009) gegen Lettland 60:51 (16:21) und machten damit bereits vorzeitig den Einzug in die Zwischenrunde perfekt. Auch Russland steht trotz der Niederlage gegen Deutschland in der nächsten Runde.


- spox.com
Hoppla, so langsam wird Polen neben Deutschland zum echten Geheimfavoriten. Nach dem Pflichtsieg gegen Bulgarien besiegte der Gastgeber souverän Litauen, das auch ohne Jasikevicius und Siskausas zu den Medaillenkandidaten gezählt hatte.


- crossover-online.de Bereits vor der Begegnung zwischen Israel und Mazedonien war klar: Wer dieses Spiel verliert, wird keine Chance mehr auf ein Weiterkommen haben. [...] Das wohl unterhaltungsärmste Spiel dieser EM bestritten Frankreich und Lettland.



Hast du schon einen Kanal oder schaust du noch fern? Deutschland gegen Russland, die letzten Sekunden.

Dienstag, 8. September 2009

Basketball-EM, Tag 1

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Gruppe A:

Mazedonien 54 - Griechenland 86

Kroatien 86 - Isral 79



Gruppe B:

Russland 81 - Lettland 68

Frankreich 70 - Deutschland 65



Gruppe C:

Großbritannien 59 - Slowenien 72

Serbien 66 - Spanien 57



Gruppe D:

Polen 90 - Bulgarien 78

Türkei 84 - Litauen 76



Tabellenführer: A - Griechenland; B - Russland; C - Slowenien; D - Polen.



Stat des Tages: trotz seiner 31 Punkte (13/17 FG) unterliegt Lior Eliyahu mit Israel Kroatien. Im ersten Viertel übrigens verbuchte der Forward null Punkte. Eliyahu führte die Israelis ebenfalls im Rebounding an (6).



NBAler im Fokus:

- Tony Parker knipst Deutschland aus: die elf finalen Punkte Frankreichs erzielt der San Antonio Spurs allesamt allein. Am Ende führt er alle Scorer mit 19 Punkten an, zudem 6 Rebounds und 4 Assists. Ronny Turiaf ließ im Frontcourt die Sau raus, stattliches Double Double mit 15/14.

- Pops Mensah-Bonsu führte Großbritannien bei der Niederlage gegen Slowenien mit 18 Punkten im Scoring an. Der Center sah in der finalen Abgeklärtheit der Slowenen den Schlüssel zu deren Sieg: 'In the final quarter it was just a case of Slovenia hitting the shots at the right time. They got a hot hand and they capitalised on it.'

- Primoz Brezec holte in 33 Minuten gegen die Briten ganze zwei Rebounds. Für einen Center etwas wenig, was?

- Demnächst ein triple double? 16 Punkte, 10 Rebounds, 5 Blocks steuert Marcin Gortat zum ungefährdeten Sieg gegen die Bulgaren bei.

- Null Freiwurfversuche in 22 Minuten für Andris Biedrins gegen die Russen. Ebenso grottig: Phoenix Sun Gordan Dragic nimmt in 14 Minuten nur einen Wurfversuch - der Dreier geht daneben, Höchststrafe: zero points.

- Nanu? Drei NBAler & drei Fast-NBAler und doch kein Sieg? Serbien schockt Weltmeister Spanien.

- Wie erwartet: Hedo Turkoglu erweist sich bereits in Spiel 1 seiner Türken als bester Point Forward des Turniers.



Beim Wort genommen:

- Ronny Turiaf zum Erfolg über Deutschland: 'It's always very important to start a European competition like this very, very well. We came out of the gates a little jitterish. But we did a good job weathering the storm because they played really good in the first half. Afterwards we did a good job sticking with them. So that shows us that regardless of what people want to say about us - we can't make our free throws we can't do this or that - we can play defense. That's the one thing we base ourselves on.'

- Dirk Bauermann zum gleichen Spiel: 'Overall you have to be satisfied with how we played. A lot of people thought that we would be a push over here. But we're not and we proved that today. We have to proud of ourselves because we played hard and stuck to the game plan except the final minutes. At the end of the day, they played better than us in the last five minutes. If you let that happen, you'll lose a game like that.'

- Gal Mekel zur Niederlage gegen Kroatien: 'We had the game in our hands and we made some mistakes that made us lose this great chance. Down the stretch they made the clutch shots, and that's what makes the difference in these types of games'

- Polens HC Muli Katzurin zur Bedeutung des Auftaktsiegs: 'This was a must-win game for us. In my experience at EuroBaskets, you know the first game is always open. The atmosphere was fantastic and my team played very well.'

- Zwei Ziele erreicht hat Russlands HC David Blatt in Spiel Nr. 1: 'Our goal was to keep them under 70 points. I was surprised we scored over 80. We haven't scored over 80 the whole summer'.

- Jeremiah Massey zur 32-Punkte-Klatsche gegen die Griechen: 'It was tough night for us. Our defense was horrible, and when you play like that you don't deserve to win'.



Was andere sagen:


- spox.com Auch ohne Leistungsträger wie Papaloukas und Diamantidis erwischte Griechenland einen gelungenen EM-Start. Bereits nach zehn Minuten war im Grunde alles klar, Spanoulis alleine gelangen im ersten Viertel 11 Punkte. Überragend: Griechenlands 73-prozentige Wurfquote und die Rebound-Überlegenheit von 40:23.


- yahoo.de Die stark verjüngte deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat ohne NBA-Star Dirk Nowitzki zum Auftakt der EM in Polen eine faustdicke Überraschung nur haarscharf verpasst. Deutschland muss damit in Abwesenheit der Galionsfigur Nowitzki, der erstmals seit zehn Jahren von den Dallas Mavericks keine Freigabe erhielt, wie erwartet um den Einzug in die Zwischenrunde bangen. Nächster Gegner der neu formierten DBB-Auswahl ist am Dienstag (16.30 Uhr/live im DSF) in der Vorrundengruppe B Titelverteidiger Russland.


- Schoenen-Dunk.de Hier ein paar meiner Sichtweisen zum Spiel: In der Crunchtime hat man gesehen wofür Spieler vom Typ Parker, Nowitzki, etc. wichtig sind. Parker mit 19 Punkten, wobei er die letzten elf Punkte seiner Mannschaft erzielte. Im Jetzt sehe ich keinen Spieler des deutschen Teams der diese Rolle jeden Abend erfüllen kann, doch kann dies in weiteren Spielen auch ein Vorteil sein, wenn immer ein Anderer "in die Bresche springt". Ein Nowitzki wäre in diesen Situation jedoch immer sehr schön. Wie in der Vorbereitung angesprochen wird viel Wert auf die Defense gelegt, was meines Erachtens genau die richtige Taktik ist, die heute auf weite Strecken des Spiels super aufgegangen ist. Vorallem Parker hat man in den ersten drei Viertel sehr gut unter Kontrolle gehabt, einzigst Turiaf war eine Nr. zu kräftig für Femerling und vorallem Ohlbrecht.


- spox.com Ein Auf und Ab - mit dem glücklichen Ende für Außenseiter Serbien. Hauptgrund für den ersten richtigen Kracher der EM: Spaniens eklatante Dreierquote (2 von 19). In einem von Kampf geprägten Spiel lagen die Iberer zu keinem Zeitpunkt vorn. Der angeschlagene Lakers-Star Pau Gasol erzielte nur 9 Punkte und wurde von NBA-Kollege Krstic in den Schatten gestellt, der als nächster Spielmacher-Star gehandelte Rubio lieferte 6 Zähler und 3 Assists. Rudy Fernandez kam nicht zum Einsatz.


- sportforen.de Ich glaube, es gibt bei diesem Turnier keinen Guard, der ein schlechterer Werfer ist als Steffen Hamann...auch wenn er defensiv viel rausgeholt hat heute. Und es gibt niemanden, der so vorhersehbar Turnovers produziert wie Patrick Femerling. Schade drum, da war mehr drin.


- bild.de Die Franzosen mit vier NBA-Stars in der Anfangs-Fünf, Deutschland hat nach der Absage von Dirk Nowitzki (31) noch nicht mal einen im Kader. Unterschied? Sieht man nicht!


- tagesspiegel.de Bauermann hatte seinen jungen Spielern immer wieder eingeschärft, dass sie vor allen Dingen „zum Lernen“, nach Polen gereist waren. So wenig Druck wie möglich sollte auf den Neulingen wie Robin Benzing lasten. Den 20-Jährigen (null Bundesligaspiele) schickte Bauermann gleich in der Startformation aufs Feld – gegen Boris Diaw (459 NBA-Spiele).



Hast du schon einen Kanal oder schaust du noch fern? Griechenland gegen Bulgarien in vier Teilen.