Samstag, 31. März 2007

Magic 95 - Pacers 87

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Chance verpasst. Die Indiana Pacers haben mit ihrer Auswärtsniederlage gegen die Orlando Magic die 17. Niederlage im 19. Spiel eingefahren und obendrein die Teilnahme an den Playoffs verspielt. Damit verpasst Indianas Coach Rick Carlisle zum ersten Mal in seiner Karriere die Post Season, und die erfolgsverwöhnten Pacers müssen sich was einfallen lassen im Sommer - Larry Bird, du bist gefragt. Orlando, die ja so hervorragend in die Saison gestartet waren, haben von ihren letzten 8 Spielen 5 gewonnen, und sehen auch danach aus als wollten sie in die Playoffs - das kann über die Pacers nicht gesagt werden. Jermaine O'Neal kam in lädierten Zustand ins Spiel, und hat mal wieder bewiesen wie sehr diese Liga von der Physis bestimmt ist: wenn es irgendwo zwickt, bei Jermaine im Fußknöchel, spielst du nicht dein Spiel. O'Neal hatte am Ende 10 Punkte, aber bezeichnender sind seine 18 Wurfversuche bei nur vier Treffern und auch die acht Turnovers. Herz gezeigt hat Jamaal Tinsley mit 27 Punkten und 10 Rebounds bei 42 Minuten Einsatzzeit, aber Tinsley ist nicht der Spieler der in einer Begegnung die über die Teilnahme an der Postseason entscheidet, das Heft in die Hand nehmen kann, dafür gibts in Indie Nr. 7 - Jermaine O'Neal.

Im Mittelpunkt stand das Matchup zweier Stars, die nie auf dem College spielten: Dwight Howard und Jermaine O'Neal. In den Startaufstellungen gab es keine Überraschungen, aber beim Blick auf die Bank stellten sich zwei Fragen: kann JJ Redick seinen Aufwärtstrend halten, und bekommt Ike Diogu endlich mehr Spielzeit? Für Redick ging es gut aus, für Diogu nicht, denn dessen Einsatzzeit nach 48 Minuten summierte sich auf 0. Tinsley mit den ersten Punkten des Spiels, Howard meldet sich 20 Sekunden später für Orlando. Mit einem gefühlvollen Layup gleicht Hidayet Turkoglu zum 8-8 aus. Jermaine O'Neal mit viertem Ballverlust nach fünf Minuten, das ist nicht sein Abend heute Abend. Turkoglu mit ganz leichten Punkten gegen Dunleavy, die erste Hälfte des ersten Viertels ist geschafft. Weil O'Neal nicht ins Spiel findet, suchen die Pacers Tinsley und der macht seinen achten Punkt in Viertel 1. O'Neal macht seinem Frust mit zwei Fouls innerhalb von 5 Sekunden Luft, ab auf die Bank, was Howard mit seinem 218. Dunk der Saison zu nutzen weiß. Nach einem mittelschweren Run der Pacers geht das erste Viertel mit 27-26 an Indiana. Zähes Spiel, das dürfte knifflig werden.

Anfang des zweiten Viertels fängt sich Dooling sein drittes Foul ein, Pech!, Coach Hill sauer auf Referee. Arroyo findet den völlig freien Milicic, Dunk. 9:53 Nächster Block Howards gegen O'Neal, die beiden schenken sich nichts. 9:02 Granger bringt Pacers 32-30 in Führung. 8:41 Howard mit Dunk Nr. 219. Trevor Ariza mit mächtigem Dunk über Jermaine O'Neal, der versucht hatte das Offensive Foul zu ziehen. Das Publikum wird lauter, denn die Magic setzen sich ab, 11-0 Run der Magic. 4:14 Wegen drittem Foul muss O'Neal wieder auf die Bank, Minuten später wird ein dicker Eissack um seinen Fuß gewickelt - es zwickt wieder. Erste Halbzeit gewinnt Orlando mit 51-41, aus den 12 Turnovers der Pacers generierten die Magic 14 Punkte, das wird Carlisle nicht gefallen. Ungewöhnlich viele Schrittfehler (Traveling).

Beginn drittes Viertel. 9:00 Foster trifft völlig freistehend aus der Mitteldistanz. Pacers mit Run, Danny Granger läuft warm, Indiana kommt aber nicht näher als auf 3 Punkte ran. 1:45 Die Show des Grant Hill beginnt, er zieht in den letzten 90 Sekunden des dritten Viertels drei Fouls resp. sechs Freiwürfe. 0:54 O'Neal mit schmutzigem Foul an Howard, Ellbogen ins Gesicht, Howard hat zu tun wieder gerade aus zu schauen. Pacers strahlen keine Zuversicht, keine Sicherheit aus. Insgesamt nur 31 Punkte im dritten Viertel. Anfang des vierten Viertels trifft O'Neal den Fadeaway, hat aber offensichtlich Schmerzen, humpelt ans andere Ende - und bleibt im Spiel! Grant Hill dreht weiter an den Knöpfen, erzielt die Hälfte seiner 22 Punkte im letzten Viertel - echte Leadership. Endstand: Orlando 95 - Indiana 87. Indiana in desolatem Zustand, die Playoffs sind weiter weg als der Geburtsort Yao Mings - Shanghai.

Jordan > Kobe

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Was hilft gegen Stats? Stats! Und so hat Rick Kamla auf NBA TV den Deppen, die Kobe Bryant höher einschätzen als MJ, denkbar einfache und nicht zu widerlegende Argumente hingelegt: Jordan ist der bessere Verteidiger, ja sogar der beste Perimeter Defender aller Zeiten, auch die Steals und Auftritte im All Defensive Team sind für Kobe unerreichbar; Jordan dreht in den Playoffs zwei Stufen höher als Kobe, und steht bei Karriereschnitt Playoffspunkten hinter Wilt Chamberlain auf Platz 2; Michael Jordan hat 10x mehr Scoring Titel als Black Mamba, nämlich 10; wurde Kobe schon einmal MVP - nein, Jordan - 5x; und das Maß aller Maße: Jordan hat 6 Ringe, Kobe 3.

Freitag, 30. März 2007

GO DIRK! 100 Gründe, warum Dirk Nowitzki MVP 2007 ist, Teil 4

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Macht mit beim Go Dirk!! Warum Dirk zum MVP gewählt werden sollte - bitte eintragen in den Kommentaren!

Folgende Spiele hat Dirk für die Mavs gewonnen diese Saison:

70. vs. Spurs

69. vs. Suns

68. vs. Pacers

67. vs. Grizzlies

66. vs. Timberwolves

65. vs. Bucks

64. vs. Magic

63. vs. Hawks

62. vs. Jazz

61. vs. Kings

Donnerstag, 29. März 2007

GO DIRK! 100 Gründe, warum Dirk Nowitzki MVP 2007 ist, Teil 3

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Macht mit beim Go Dirk!! Warum Dirk zum MVP gewählt werden sollte - bitte eintragen in den Kommentaren!

80. Nowitzki stand vor 9 Monaten in den Finals
79. Nowitzki steht in 2 Monaten in den Finals
78. Es wird Zeit für einen MVP europäischer Herkunft
77. Dirk ist clutch (sagt HamZta)
76. Weil Dirk einfach mal Dirk ist :-) (sagt anonym)
75. Weil Dirk dann endlich einen Werbevertrag oder einen eigenen Schuh kriegt
74. Weil es ohne Dirk dieses Blog nicht gäbe
73. Weil wenn es Nash einem gönnen würde, dann Dirk
72. Dallas hat eine Saison multipler Rekorde, Phoenix nicht
71. Dirk hat sich auf die Fehde mit Dwyane Wade nicht eingelassen


Mittwoch, 28. März 2007

Garbajosa out for the season

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Schade schade, das Überraschungsteam der Saison - die Toronto Raptors - hat ernsthafte Verletzungssorgen. Im Spiel gegen die Boston Celtics hat es Jorge Garbajosa erwischt, als er Al Jefferson zu blocken versuchte und dabei unglücklich auf dem linken Fuß landete. Gestern wurde Garbajosa operiert. Der Zeitplan sieht nun vor, dass Garbajosa, der in seiner ersten Saison 8.5 ppg und 4.9 rpg erzielte, in sechs Monaten wieder zurück ist. Seine Position als Small Forward nimmt jetzt Morris Peterson ein, der im Laufe der Saison seinen angestammten Startplatz an den Spanier verloren hatte.

GO DIRK! GO DIRK! 100 Gründe, warum Dirk Nowitzki MVP 2007 ist, Teil 2

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Macht mit beim Go Dirk!! Warum Dirk zum MVP gewählt werden sollte - bitte eintragen in den Kommentaren!
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Dienstag, 27. März 2007

Baut Artest seine Zelte ab?

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Wenn man von den Spekulationen um ein Comeback Scottie Pippens mal absieht, dreht sich das wildeste Gerücht der gesamten bisherigen Saison um Ron Artest: der gerade mal 27 Jahre alte Star der Sacramento Kings plant den Abschied aus der NBA. Davon war jedenfalls bis Sonntag die Rede, am Montag hat er in einem Interview mit ESPN klar machen wollen, dass ein Rückzug aus der NBA kein Thema sei, er relativierte das Ganze so: "I don't plan to retire. When you don't have your kids around you can get a little bit vulnerable, a little weak." Dabei hatte Artest vor 3 Wochen einen Zwischenfall daheim, der in 'domestic violence' ausartete - scheint sich alles wieder beruhigt zu haben, mit Mrs. Kimsha Artest und den drei Kindern. Pikant an dem Rentenplan sind vor allem drei Dinge: die Kings befinden sich noch immer im Run um einen Playoffplatz; Artest würde die $8.45 Millionen der nächsten Saison in den Wind schießen; der NBA mangelt es an Charakterköpfen, und Artest, hin oder her, zählt zu dieser aussterbenden Klasse.
p.s. Freudscher Verschreiber? Hatte mich erst vertippt: Baut Artest seine Zelle ab? Wer das versteht, darf jetzt lachen.

Blick auf die Tabelle

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Nach den Ergebnissen der letzten Nacht hat sich bezüglich Qualifizierung für die Playoffs einiges getan: Detroit hat sich als erstes Team der Eastern Conference für die Playoffs eintragen können. Miami ist neuer Tabellenführer in der Southeast Division, das beschert ihnen im Gesamtranking der Eastern Conference Rang 3. Mit Utah und Houston stehen jetzt in der Western Conference Team Nr. 4 & 5 fest. Bereits vor wenigen Tagen hatte Phoenix die Pacific Division vorzeitig gewinnen können.

Montag, 26. März 2007

Bibby lässt Suns abblitzen

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Back-to-Back Niederlagen gegen das gleiche Team sind eine Sache, die jede Mannschaft vermeiden will. Phoenix hatte letzte Nacht die Möglichkeit, nicht nur innerhalb von drei Tagen das zweite Mal gegen die Sacramento Kings zu gewinnen, sondern gleich über die ganze Saison gesehen mit 4 - 0 zu triumphieren, d. h. die Kings zu sweepen. Hat beides nicht geklappt, denn Mike Bibby war sehr gut, und Ron Artest gut aufgelegt, und John Salmons zeigte im letzten Viertel gegen Steve Nash ansprechende Verteidigungsarbeit. Bei Sacramento fehlten Brad Miller und Kenny Thomas. Und ich hatte wieder mal zwei Gründe der besonderen Art, dieses Spiel mitzuverfolgen: noch einmal Ron Artest erleben, bervor er zurücktritt ;-) Und herausfinden, warum meine Playoffrechnung für den Westen keinen feuchten Cent wert ist. Hier mein Mitschnitt:

11:20 Ron Artest mit ersten Punkten des Spiels, 2 Freiwürfe
11:00 Artest blockt Amare Stoudemire
10:40 Raja Bell lässt die Glocken klingeln für Phoenix (...erbärmliches Wortspiel)
9:58 Artest sehr aktiv die ersten Minuten, zieht das zweite Foul, macht insgesamt 4 Punkte von der Linie
8:55 Bei den Kings geht alles über Artest
7:40 Mike Bibby fängt sich sein zweites Foul ein
5:50 Marion mit Wachmacherdunk, 13-13
4:49 Stoudemire mit nächstem Dunk für Phoenix, Pick-and-roll mit Nash
3:21 Steve Nash spielt Assists aus einer anderen Basketballwelt
2:10 Barbosa meldet sich mit einem Dreier zu Wort
0:10 Jalen Rose will die letzten Sekunden runter spielen, Barbosa nimmt den Dreier - daneben
Sacramento 27 - Phoenix 23

11:48 Miniverletzung am Auge Kevin Martins
10:36 Martin wird ersetzt durch Artest, kommt wahrscheinlich nicht
10:05 Witzig, Stilikone Mike Bibby schneidet sich die Fingernägel auf der Bank
9:32 Phoenix liegt mit 8 zurück, 25-33
6:20 Barbosa, hallo!
5:51 Barbosa an allen Punkten der Suns beteiligt - Sixth man of the year? Heute abend ja! 17 Punkte in 10 Minuten! 17 Punkte in Folge, von der Bank, Franchiserekord! Phoenix 38 - Sacramento 40.
4:28 Marion nimmt Assist von Stoudemire, wieder Gleichstand, 40-40
2:42 Bibby völlig freistehend mit in-out-Dreier, 46-40 für Sacramento, die Fans machen sich bemerkbar
1:04 Mike Bibby mit seinem 17. Punkt in Halbzeit 1, 52-45 für Sacramento
Sacramento gewinnt erste Halbzeit 54-47

11:11 Dreht Phoenix jetzt an den Defenseschrauben? Barbosa mit Steal, Marion mit Layup
8:25 Nash mit Three, dann Bell mit Three, Phoenix 59 - Sac 61
6:46 Jetzt treffen sie alle von außen, auch Shawn Marion
4:54 Artest hält mit Three dagegen, Sacramento 72 - Phoenix 69
3:33 Marion mit seinem neunten Punkt im dritten Viertel, Suns auf 1 ran
2:02 Boris Diaw bringt Phoenix zum ersten Mal in Führung
1:02 Vierter Dreier für Mike Bibby, die heimischen Kings führen wieder
0:51 Oh! Alley Oop Diaw-Stoudemire, Highlight
0:01 Raja Bell mit der Sirene, Phoenix 80 - Sac 77

10:50 Bibby verkürzt mit Three auf 2, Sac 80 - Pho 82
9:47 82-82
8:08 7-0 Run der Kings, 84-82 für Sac
7:21 Phoenix von der Rolle, Sac mit 11 Punkten in Folge, die Halle bebt
4:55 Nash mit seinem 7. Turnover
3:43 Suns treffen nicht mehr, Sac spielt Defense
3:30 Bibby mit wichtigem Dreier Nr. 6, Sac 96 - Pho 90, wars das?
1:32 Marion zum Pho 96 - Sac 98
1:15 Mike Bibby mit Career High 8 Threes, 96-101
0:38 Mike Bibby mit 9. Three, Bibby gewinnt das Spiel, 35 Punkte
0:00 Aus. Sacramento gewinnt 107-100



Allen fällt für den Rest der Saison aus

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Seit Wochen wurde darüber spekuliert und jetzt, da auch der letzte begriffen hat dass die Sonics die diesjährigen Playoffs nicht erreichen, ist es raus: Ray Allen, Scharfschütze, Superstar der Supersonics und siebenfacher All-Star, muss sich wegen anhaltender Beschwerden im linken Sprunggelenk einer Operation unterziehen. Zum Start der neuen Saison ist Allen wieder fit, so der Zeitplan. Allen hat dieses Jahr mit 26.4 ppg ein neues career high eingefahren. An Stelle Allens wird ab sofort Damien Wilkins starten.

Sonntag, 25. März 2007

Jazz watscheln Grizzlies mit 118-108 ab

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Zu diesem späten Zeitpunkt der Saison, in dem Utah fast für die Playoffs qualifiziert ist und Memphis von Anfang an draußen war (Verletzung Gasols, anstehender Verkauf der Franchise, Shane Battier weg, Eddie Jones weg etc.), ist ein Match zwischen den Grizzlies und den Jazz sicher nicht die interessanteste Begegnung, aber es gibt doch ein paar Punkte, die ich diesem Spiel abgewinnen konnte, insbesondere die Frage wie es Carlos Boozer geschafft hat sich bis jetzt in der erweiterten Runde der MVP Kandidaten zu halten. In diesem Spiel hat er es bewiesen. Auch zu erwähnen, dass die Jazz jetzt noch zwei Heimspiele haben, und zwar gegen Washington und Minnesota - machbar! Schlägt man die beiden, dann ist Utah für die Playoffs 2007 qualifiziert. Die Fans wirds freuen, denn die Postseason sah man seit einigen Jahren nicht mehr.

Der Spielverlauf sagt mal wieder mehr als das Endergebnis, denn Utah war klar überlegen, und hat den Sack schon in der ersten Halbzeit zugemacht. Auf eine Statistik weise ich gleich hin, nämlich hat Pau Gasol mit 25 Punkten fast doppelt so viel Punkte geschafft wie die vier anderen Starter der Grizzlies (Miller, Warrick, Gay, Stoudamire), die zusammen (!) auf 14 Punkte kamen. Dafür gabs satte 69 Punkte von der Bank. Bei den Jazz startete mal wieder Derek Fisher auf Shooting Guard, was sich aber ab nächster Saison ändern sollte, denn da gehört Fisher nicht hin. Damon Stoudamire mit den ersten Punkten für Memphis, Williams eröffnet den Punktereigen für die Jazz. Als Gasol mit einem Jumpshot aus der Mitteldistanz seine ersten beiden Punkten sammelt, steht es 10-6 für Memphis. Mit 5:41 zum Viertelende trifft Gasol zwei Freiwürfe, Memphis weiter mit 4 vorn, doch eine halbe Minute später bringt Carlos Boozer die Jazz mit 16-15 in Front, und da sahen meine halb zugeklappten Augen ein Spiel, das gelaufen war. 4:11 zieht Cleverle Kirilenko nach schönen Zuspiel Boozers unterm Korb die zwei Punkte, und das Foul. 3:05 AK-47 mit Monsterblock, den resultierenden Fastbreak schließt Boozer erfolgreich ab, 25-21 Utah. Gasol wirft zwar 14 Punkte im 1. Viertel, und Jerry Sloan kassiert mal wieder ein Technisches wegen Meckerns, doch Boozer ist mit 12 Punkten und 8 Rebounds bester Spieler auf dem Platz, und so entscheiden die Jazz das erste Viertel 32-28 für sich. Im zweiten Viertel nimmt Utahs Glück bzw. Memphis Leid seinen Lauf, Utah hat einen Run und zieht mit 38-28 davon. Mit der Einwechslung Paul Milsaps stehen die Grizzlies vor der zweiten unlösbaren Aufgabe des Abends, denn der Rookie hat am Ende 11 Punkte, 14 Rebounds und 2 Blocks in seinem Boxscore stehen. Auch mit zweiter Garnitur halten die Jazz den Vorsprung, 46-35 steht es Mitte des zweiten Viertels. Kurz vor Halbzeit verliert Gasol den Ball, Kirilenko vollendet den Fastbreak mit Dunk, und eine Minute später sind die Jungs aus Utah sogar mit 24 vorn, entsprechend gute Stimmung auf der Bank.

Utah also klar überlegen, besserer Spielaufbau, dominant an den Boards, verwandelt die Fehlversuche der Grizz in Fastbreaks. Bei den Grizz hält nur Gasol dagegen. Die Jazz haben jetzt eine Bilanz von 27-7 daheim, mal sehen ob sie die Quote halten können in den Playoffs (Erstrundenmatch gegen die Rockets?). Beste Spieler der Jazz an diesem Abend: Boozer mit 28 Punkten, 15 Rebounds und phantastischen 76% aus dem Feld sowie Deron Williams mit 21 Punkten und 13 Assists. Matt Harpring, der mit 24 Punkten die gute Leistung der Jazzbank unterstrich, kommentierte das Ergebnis anschließend so: "I think that 30 games ago we knew we were going to the playoffs, so it's not that big of a deal for us right now, But we said we didn't just want to go to the playoffs, we want to go deep in the playoffs."


Preisfrage

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Welcher Spieler des 2004er U. S. Men's Basketball Team (...Olympische Spiele in Athen) ist kein in den USA geborener US-Amerikaner?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1

Samstag, 24. März 2007

Presseschau

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Bei den Unterhaltungskünsten Gilbert Arenas' hat die Contra Costa Times ein Wörtchen mitzureden.

Wie es sein kann, dass Kobe noch nie den MVP gewonnen hat, fragt sich SLAM.

Über die Zukunft Vince Carters macht sich Marty Burns Gedanken.

Auf eine Stufe mit Michael Jordan stellt spiegel-online Kobe Bryant.

Zu Vanille erklärt Jamey Eisenberg die Utah Jazz.

Pippen zu den Lakers? No way, so die LA Daily News.

Die Ergebnisse des 'bidding war' um Kevin Garnett präsentiert TrueHoop.

Jürgen Kalwa weist darauf hin, ab sofort ein Mitglied der 'lose zusammengewürfelten Bloggermannschaft' auf nba.com zu sein - und gibt auch gleich eine Kostprobe.

Mit den aufstrebenden Denver Nuggets führt Steve Kerr ein Zwiegespräch.

In seinem turning point gibt Matthew Gordon einen Überblick über mögliche Trades bei den Spurs, Pistons, Timberwolves und Hawks.

Eine ausführliche Analyse zum Spiel der Lakers gegen Hornets mit Focus auf Kobe Bryant gibt David Friedman. Die Lakers hätten wegen fehlendem Talent keine Chance auf den Titel.

Die USA Today erinnert an Kevin Garnett, und sein ungebrochenes Potenzial zum MVP.

Dass Kobe Bryants #24 das meistverkaufte Jersey in China ist, hat Angelo herausgefunden.

Den Hype um Greg Oden kann JaCa nicht fühlen.

Einen Artikel widmet aol sports der Neuverpflichtung der New York Knicks, Randolph Morris. Besonders Coach Isiah Thomas schneidet gut darin ab, denn er hätte einen potenziellen First Round Pick für nix geholt. Er vergleicht Randolph Morris mit "Eddy Curry minus 40 pounds and plus some jumping ability".

Einen sehr lesenswerten Schlagabtausch hat sich basketbawful mit David Friedman geliefert.

Über die Rolle Kobe Bryants und seine Serie von 50+ Games weiß das bball-blog Bescheid.

Mit Rollenspielern und ihrer Bilanz diese Saison beschäftigt sich Harald Mainka auf crossover-online. Spieler, die kurz porträtiert werden, sind: Maurice Evans, Jason Kapono, Ronald Murray, Mikki Moore, Anderson Vaerjao und Bostjan Nachbar.

Die Top 100 Vince Carter Dunks, eine Dokumentation über Gilbert Arenas und Tracy "Lord of Terror" McGrady gibts in Videoform auf hoopdojo.

Einen sehr tiefen Einblick in Gegenwart und Zukunft der Celtics gibt Ex-Celtic Dee Brown.

Auf den Spuren von Jordan und Magic sieht die faz.net Nowitzki & Co.


Freitag, 23. März 2007

Bullshit

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Zeit, der NBA Adieu zu sagen? Der Artikel 'Bryant Among the Scoring Elite' hat mal wieder einen Tiefpunkt bezüglich Zahlenfresserei gesetzt - 50 oder mehr Statistiken in einem Artikel, was soll das? Gut, die NBA versucht gerade ihre fantasy league groß rauszubringen, die wirtschaftliche Freiheit muss man ihr lassen, und es gibt genug Freaks die nicht mehr die Spiele schauen sondern nur den Boxscore registrieren, und die bei Rick Kamla anrufen um ihm ihre Fantasynöte zu beichten, aber zu denen zähle ich mich nicht. Bleibt zu hoffen, dass wenn sich die fantasy league etabliert hat, es wieder ruhiger wird um die ach so wilden Stats.

nba.com startet soziales Netzwerk

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Habt Ihr Euch schon angemeldet auf NBA Fan Voice? Hier kann man sich seine eigenen Game Highlights zusammenstellen, andere Leute kennenlernen, in Foren diskutieren, und Bilder hochladen - in naher Zukunft dürfte das Ganze noch um mehr Funktionen erweitert werden. Meine ersten Eindrücke nach der Registrierung: sehr fantasylastig, viele Spielervergleiche à la besser/schlechter, echte Hardcorefans, Diskussionen wie in anderen Foren auch. Naja, alles schon einmal an anderer Stelle gesehen.

Donnerstag, 22. März 2007

Witzigstes NBA Blog sucht Gastblogger

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Das NBA Blog von YAYsports! hat in seinem letztem Post verlauten lassen, dass fünf Gastblogger gesucht werden - ab sofort. Dieses Blog ist einer der besten und intelligentesten zum Thema NBA - und das witzigste auf jeden Fall. Ran!

GO DIRK! 100 Gründe, warum Dirk Nowitzki MVP 2007 ist, Teil 1

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Macht mit beim Go Dirk!! Warum Dirk zum MVP gewählt werden sollte - bitte eintragen in den Kommentaren!

100. Dirk ist bester Spieler im besten Team.

99. Dirk, Tim Duncan und Kevin Garnett haben das Spiel auf der Forward-Position revolutioniert.

98. Dirk baut auch außerhalb des Courts keinen Mist.

97. Dirk redet seit Neustem mit Journalisten. Und die entscheiden bei der Wahl zum MVP.

96. Dirk ist ein Leader.

95. Dirk spielt effizient.

94. Dirk spielt nicht nur fantastisch, er spielt konstant fantastisch.

93. Steve Nash ist nicht Bill Russell.

92. Steve Nash ist nicht Wilt Chamberlain.

91. Steve Nash ist nicht Larry Bird.



Mittwoch, 21. März 2007

Bargnani for ROY, pleeaaasssse

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Als Andrea Bargnani, dieser 2.13m Schlacks aus Rom, am 28. Juni 2006 mit David Stern die Hände schüttelte - Bargnani wurde gerade als Nr. 1 von den Toronto Raptors gedraftet - hätte ich nicht gedacht, dass dieser Schelm, der zuletzt bei Benetton Treviso sein Unwesen trieb, sich in seiner ersten Saison zu einem meiner Lieblingsspieler entwickeln würde. Schon in der Pre-Season hatte Bargnani durchfunkeln lassen, warum er als der Top Draft 2006 gehandelt wurde. Mit 7-1 schlossen die Raps den Vorlauf zur regulären Saison ab. Das erste Spiel Bargnanis in der regulären Saison ging zwar gegen die New Jersey Nets verloren, aber Bargnani hat sich seit Saisonbeginn Monat für Monat gesteigert, und das zeigen nicht nur die Stats, sondern auch der einfache Umstand dass er in verletzungsbedingter Abwesenheit Chris Boshs Mitte Dezember zusammen mit T. J. Ford und Anthony Parker der Spieler war, den die Raps suchten und brauchten. In diesen Monat fällt das bisher beste Spiel des 21jährigen: am 13.12.06 erzielte er gegen die Orlando Magic 23 Punkte, 15 davon durch threes. Garniert wurde diese Leistung durch 6 Rebounds, 2 Blocks und am wichtigsten den Sieg der Raptors. Vier Tage später gegen die Golden State Warriors durfte sich Andrea (einziger NBA Spieler mit weiblichen Vornamen?) über sein erstes Double Double freuen.

Sein Zug zum Korb ist unter Spielern seiner Größe einmalig. Mit seinem ersten, sehr schnellen Schritt hat er schon einige Altstars alt aussehen lassen. Auch aus der Distanz ist er enorm sicher - 99 Dreier hat er bisher verwandeln können, bei einer Trefferquote von 37.9%. Wenn Bargnani ins Spiel kommt, zieht das Spiel an Tempo an - das liegt nicht nur an seinem schnellen Wurf, sondern er läuft auch die meisten fast breaks mit. Sein Selbstbewusstsein und sein hoher Game IQ ergänzen sich fabelhaft. Angst den entscheidenden Wurf zu nehmen? Scheu vor Trash talk? Fehlanzeige.

Klar, er könnte besser rebounden, die vielen Fouls holen ihn zu früh aus dem Spiel, und ein paar Gewichte mehr würden beim Box-out und inside game weiterhelfen. Aber wenn das General Management nicht überzeugt wäre, dass Bargnani an diesen Defiziten arbeiten wird, hätte man auch LaMarcus Aldridge oder Tyrus Thomas draften können - da hatte Bryan Colangelo, President und GM der Toronto Raptors, zum Glück Ruhe bewahrt. Übrigens ist einer der assistant GM's der Raps ein Italienier - Maurizio Gherardini.

Bargnani und die All-Star-Nominierung Chris Boshs: das sind die beiden Glanzlichter einer glanzvollen Saison der Raps. Am 2. Februar erreichte man eine 24-23 Bilanz, und das war das erste Mal seit 2001-02 dass man zu so einem späten Zeitpunkt der Saison über 50% lag. Toronto führt die Atlantic Division an, und wird diese auch gewinnen - die Nets sind abgebrannter als Jason Kidds Ehe. Bargnani ist außerdem ein sehr netter Typ - keine Selbstverständlichkeit in einer Liga, in der Kobe Bryant zu den Superstars zählt. Auch diese Pflegeleichte seines Charakters hat ihm den Vergleich mit Dirk Nowitzki eingebrockt, wobei Dirk mit 21 Jahren spielerisch noch nicht so weit war wie Bargnani heute.

Im Moment führt zwar noch Brandon Roy die Rookie Rankings an, aber für Bargnani spricht dass er die beiden letzten Eastern Conference Rookie of the Month Wahlen gewonnen hat, und wahrscheinlich auch die nächste. Er ist schon jetzt einer der erfolgreichsten Rookies in der kurzen Geschichte der Raps - zusammen mit Vince Carter, Damon Stoudamire, Marcus Camby und Chris Bosh. Ganz nebenbei spielt er um den Best sixth man of the year Award mit. Und ich freue mich schon riesig auf die Finals 2009, wenn die Toronto Raptors mit ihrem Starduo Bosh/Bargnani den Dallas Mavericks den Three-peat versauen...


Dienstag, 20. März 2007

Preisfrage

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In der Atlantic Division gibt es einen Spieler, der diese Saison gleich drei Titel einheimsen könnte - den Most Improved Player Award, den Sixth Man of the Year Award, und einen dritten, den ich nicht verraten darf. Welchen Spieler meine ich?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1

Montag, 19. März 2007

Für alle Freunde der Statistik

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Da kann auch Carmelo Anthony nicht mithalten: Kobe Bryant hat mit seinen 65 Punkten am Freitag und den 50 Punkten letzte Nacht die Führung in der Kategorie points per game übernommen. Sollte Kobe scoring champion werden, hätte er seinen Titel verteidigt - letzte Saison erzielte er durchschnittlich 35.4 Punkte.

Die stichhaltigsten Gerüchte

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Nach dem Auslaufen der Option zum Trade am 22. Februar war es etwas ruhiger geworden auf dem Jahrmarkt der Gerüchte, spätestens aber seit den jüngsten Trainerentlassungen darf wieder kräftig spekuliert werden über anstehende Entwicklungen in der NBA. Hier ein Überlick:

Sebastian Telfair von den Boston Celtics ist unzufrieden mit seiner Rolle auf der Bank der Celtics - wem ginge es da anders? Jedenfalls ist ein Trade im Sommer 2007 höchst wahrscheinlich.

Kevin Garnett hat sich für den Verbleib Randy Wittmans als Head Coach der Timberwolves ausgesprochen - das will was heißen.

Wie lange bleibt Maurice Cheeks Head Coach in Philadelphia? Zwar hat man ihm garantiert, dass er seinen Vertrag erfüllen darf, aber nach nächster Saison dürfte Schluss sein. D. h. auch nächste Saison wird es chaotisch zugehen in Philly.

Weiterhin Aufmerksamkeit genießt Anderson Varejao, denn der ist nach dieser Saison ein restricted free agent. Sollte Varejao, der die beste Saison seiner Karriere spielt, in den Playoffs noch einen brasilianischen Zahn zulegen, dann dürfte ein dicker Vertrag rausspringen. Die Koexistenz mit Ilg hat sich bewährt.

Wechselt Rashard Lewis doch? Memphis, Milwaukee, Atlanta und Orlando sind mögliche Kandidaten.

Michael Jordan, Miteigentümer der Charlotte Bobcats, hat im Sommer 2007 zwei Prioritäten: 1. Vertragsverlängerung Emeka Okafor 2. neuen Coach für 2008/09 finden.
Neuer Coach in Charlotte? Der Charlotte Observer nennt vier Kandidaten, und will mit Derek Anderson sogar einen neuen Avery Johnson gefunden haben.

Isiah Thomas verlängert in New York - wer sonst? Er hat die Francis, James, Jeffries etc. nach New York geholt - Thomas ist der Mastermind des Schwachsinns, aber immerhin ein Mastermind.

Wird der Verkauf der Memphis Grizzlies die letzte Amtshandlung Jerry Wests sein? Die Stimmen mehren sich, dass er in seiner Funktion als Grizz-President den "touch" verloren habe.

Orlando Magic Jameer Nelson wird wechseln im Sommer, denn wenn selbst GM Otis Smith öffentlich Unzufriedenheit mit dem Guard äußert, dann ist der Vertrag nur noch Zahlen- und Paragraphenwerk.

Auch Morris Peterson werden wir in Toronto nicht wiedersehen, denn erstens läuft sein Dreijahresvertrag aus, und zweitens hat er während der drei Jahre zu wenig Spielzeit bekommen.

Stellt sich Pau Gasols jüngerer Bruder, Marc Gasol, zum Draft 2007? Seinen Segen hat Pau schon gegeben.

Celtics GM Danny Ainge hat sich eine 30.000$ Strafe eingefangen, weil er in aller Öffentlichkeit mit der Familie Kevin Durants, einer der top picks des nächsten Drafts, turtelte - Ainge muss es die Dollars wert gewesen sein, trägt Durant demnächst Grün?

50!

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Beim Blick aufs aktuelle Scoreboard dürfte jedem NBA Fan, und nicht nur den Anhängern der Sixers und Rockets, die Kinnlade runterklappen: gleich 50 Punkte besser waren die Rockets im Spiel gegen die Sixers, auch wenn Jeff van Gundy anschließend in bester diplomatischer Manier verkündete "We're certainly not 50 points better than anybody". Endstand HOU 124 - PHI 74. Größte Klatsche der Saison.

Sonntag, 18. März 2007

Können diese Stats lügen? Kings in den Playoffs 2007!

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Was ich gestern für die Eastern Conference durchspielte, probiere ich dieses Mal für die Western Conference. Unterschied zu gestern: es gibt ein Team mehr, d. h. der Gewinner eines Kriteriums bekommt einen Punkt mehr (6). In mein Mini-Rating aufgenommen habe ich: Golden State Warriors, Los Angeles Clippers, New Orleans Hornets, Sacramento Kings, Minnesota Timberwolves. Hier das Ergebnis, das quasi einer Umkehrung der derzeitigen Tabellenstände entspricht:

Sacramento Kings 37
Minnesota Timberwolves 35
Golden State Warriors 32
New Orleans Hornets 29
Los Angeles Clippers 27

Samstag, 17. März 2007

Können diese Stats lügen? Nets in den Playoffs 2007!

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Der spinnt, der Osten. Ich habe selten einen so abwechslungsreichen, unvorhersehbaren Fight um die letzten beiden Playoffplätze in der Eastern Conference erlebt. Um mir nicht weiter den Kopf zerbrechen zu müssen, wer nun landen könnte auf Platz 7 und 8, habe ich mal die Kriterien zusammengezählt, die für Orlando, New Jersey, Indiana und New York in den kommenden 30 Tagen entscheidend sein dürften: (i) Stehen Spieler auf der injured list, fallen Spieler für den Rest der Saison aus, oder kehren Spieler zurück um ihren Team beim Zieleinlauf zu helfen? (ii) Wie hat man sich in den letzten 10 Spielen geschlagen - Bilanz? (iii) Wie ist der aktuelle Tabellenstand bezogen auf die Eastern Conference? (iv) Ist die Vertragssituation für Head Coach und Spieler brisant, oder kann man seine fetten Verträge auch 2007/08 ganz sicher absitzen? (v) Besitzt das Team die Erfahrung? (vi) Wie sieht das Restprogramm aus? Hat man mehr Heim- oder Auswärtsspiele? Muss man gegen 50- oder 50+ Teams ran? (vii) Hat man die Defense? (viii) Und hat man die Stars, die ein enges Spiel im letzten Viertel übernehmen?
Vier Teams - Orlando, New Jersey, Indiana und New York - nahm ich auf in mein Mini-Rating, für den ersten Platz in einem Kriterium gabs 5 Punkte, dann 4, dann 3, und 2. Hier das Ergebnis:

New Jersey Nets 34
Orlando Magic 32
Indiana Pacers 25
New York Knicks 21

Freitag, 16. März 2007

Die neuen Center der NBA, Teil 2: Johan Petro

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Eine Durchbruchsaison ist 2006/07 sicher noch nicht. Aber mit Johan Petro ist zu rechnen. Petro spielt seine zweite Saison in Seattle, nachdem er mit 19 Jahren von den Supersonics auf Platz 25 gedraftet wurde. Im selben Draft, allerdings erst auf Platz 48 schnappten sich die Sonics einen zweiten Franzosen - Mickael Gelabale, einen Small Forward, der allerdings erst seit dieser Saison in Seattle spielt. Mit Mickael Gelabale verbindet Petro eine sehr gute Freundschaft. Die #27 in Seattle wäre beinahe ein Jahr früher gedraftet wurden, und zwar entweder von den Denver Nuggets, den Utah Jazz oder den San Antonio Spurs. Petro entschied sich, erst weiter an seinem Game zu arbeiten, und gewann 2004 mit Pau-Orthez die Französische Meisterschaft und auch die Bronzemedaille mit Frankreichs U-18 bei der Europameisterschaft. Ein Jahr vor dem Draft hatte Petro ein Interview gegeben, in dem er interessante Details preisgab: Petro spielt erst seit seinem 13. Lebensjahr Basketball, d. h. er hat es innerhalb von nur drei Jahren in die U-18 Nationalmannschaft der Franzosen geschafft; Karate hätte ihm geholfen, athletischer zu werden, und die Koordination seiner Größe und seines Gewichts hätte sich durch den Sport enorm verbessert; zum Zeitpunkt des Interviews beschreibt er seinen Stil so: "My game is not flashy, I play the typical center’s game, except I am a little faster than the others. There are things that I still cannot do with my left hand, but I’m working on it."; er wäre gern ein "Remix" aus Duncan, Garnett und O'Neal - wer wäre das nicht gern! Ähnliches äußerte er in einem Interview mit den Los Angeles Clippers.

In seiner ersten Saison bekam Petro unter Head Coach Bob Weiss überraschend viele Starts, nach einem Monat aber verlor Weiss
wegen Petros vieler Fouls die Geduld mit dem geborenen Pariser, wurde dann aber gefeuert und durch Bob Hill ersetzt, der dann auf einen Sophomore und einen Rookie auf der Centerpostion setzte, nämlich Robert Swift und Johan Petro - in insgesamt 41 von 68 Spielen durfte sich Petro zur Starting Five zählen. Keine schlechte Entwicklung, bedenkt man dass Petro zwischenzeitlich in die Development League (Idaho Stampede) abgeschoben werden sollte. Petro wurde mit seinen 19 Jahren der jüngste Starter aller Zeiten für die Sonics. Nur musste er kräftig Lehrgeld zahlen, die 3.1 Fouls in 18.9 Minuten pro Spiel sprechen da für sich. Zudem hatten die Supersonics in Petros Saison mit dem Abstieg von einem Titelanwärter zu einem Nicht-Playoffteam zu kämpfen. Trotzdem gibt es interessante Statistiken, die auf die verborgene Brillianz Petros hinweisen, so z. B. einen lesenwerten Artikel auf hoopsvibe.com, in dem Petros Rookiesaison mit der Andrew Boguts, immer Nr.1 Pick verglichen wird - und siehe da, Petro und Bogut stehen auf Augenhöhe. Was Petro in seiner Rookie Saison zu lernen hatte, und immer noch zu lernen hat, fassen Head Coach Hill und assistant Skima so zusammen: "Johan's biggest challenge, I think, as he moves forward is to learn to concentrate and deal with the little things, the little details. His defense and his defensive instincts are excellent." (Hill), "He needs to find a happy medium between the benefits of his youthfulness and the responsibilities of what our situation is," (Sikma).

Die Saison 2005/06 schloss Petro mit den Stats ab, die er in etwa auch diese Saison vorweisen kann: 5.2 ppg, 4.4 rpg, 0.8 bpg, 51 FG%. Kein Fortschritt also? Vielleicht, nur hat die Nummer 4 der Sonics - Nick Collison - von allen big men in Seattle den größten Fortschritt gemacht, spielt neun Minuten mehr, und hat so Spielzeit, die ansonsten Petro hätte. Auch rangeln sich in Seattle gleich mehrere Center um den Startplatz, was für einen Sophomore wie Petro nicht die günstigste Ausgangslage ist. Andere Teams hingegen würden sich frische, junge Center wünschen. Sein bestes Spiel diese Saison markierte Petro beim 84-99 gegen die Chicago Bulls, als er 16 Punkte und 10 Rebounds schaffte. Einen Schreck gab es für Petro Anfang November 2006, denn da musste er untersucht werden auf Unregelmäßigkeiten in der Herzrhythmusfunktion - dabei konnte aber kein Herzfehler festgestellt werden. Eine gute Nachricht gab es im Oktober 2006, als die Seattle Supersonics die Option auf Vertragslängerung für Petro wahrnahmen, womit Petro auf jeden Fall auch 2007/08 in Seattle spielt. Die neue Vertragssituation kommentierte Sonics GM Rick Sund so: "We're very excited about the futures of both these young men. Both Robert and Johan have shown improvement each season they have been with the team and they continue to use their individual talents to make their teammates better."

Das Spielerprofil besteht aus mehr Stärken denn Schwächen: zwar ist er noch etwas behäbig auf dem Court, sein Wurf ist nicht besonders sicher, beidhändig ist er noch nicht sicher, er kriegt zu viele Fouls, und er nutzt seine Größe weder für Blocks noch für Offensive Rebounds noch für akzeptables Posten. Andererseits ist Petro ein großartiger Athlet, er hat lange Arme, er ist aktiv wenn auch etwas unbeholfen, rennt den Floor auf und ab, hat wie fast NBA Spieler europäischen Ursprungs ein sehr gutes Ballgefühl, und auch sein Hook mit der rechten Hand könnte zu einer Waffe werden. Weitere Infos hier. Zu seiner Arbeitseinstellung gehen die Meinungen auseinander, allerdings könnte er in dieser Liga nicht bestehen wenn er sein Spiel nicht täglich verbessern würde. Es wäre auch mal einen Versuch wert, Petro auf dem Power-Forward einzusetzen. Sollte sich Petro auf dem Power Forward durchsetzen, könnte er zusammen mit Robert Swift die twin towers der nächsten Generation bilden. Vielleicht wird Petro einmal so gut wie seine Landsleute in der NBA, Tony Parker und Boris Diaw - ganz anders auf jeden Fall.


Donnerstag, 15. März 2007

Oh my god! Dirk = dirty?

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Dirk Nowitzki im Interview mit dem Magazin für Männer, Mode, Lifestyle. Zeit, sich die neue "GQ" zu kaufen? Von wegen. Interviews dieser Art kann man guten Gewissens überlesen (...Original).


Wenn heute Playoffs wären

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Seit ein paar Tagen hat yahoo! sports eine neue Seite aufgemacht - If the Playoffs started today. Hier kann man seinen Gedanken, oder auch seinen Träumen wie die erste Playoffrunde enden wird freien Lauf lassen. Die Seite wird täglich aktualisiert, und mit neuen Daten gefüttert.

10 Partieen

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75% der Regular Season sind geschafft, da wird es Zeit einen Blick auf anstehende Spiele der besonderen Art zu werfen:

16. März Golden State - Minnesota: Vergeigt Minnesota Startplatz Nr. 8 in der Western Conference?

18. März Detroit - Dallas: Vorschau auf die Finals 2007?

23. März San Antonio - Detroit: Kein schönes Spiel, kein schnelles Spiel, aber intensiv knisternd.

31. März Chicago - Cleveland: wie spannend lassen es die Bulls in der Central-Division werden?

1. April Phoenix - Dallas: Give it all, Dirk! Go for MVP!

5. April Cleveland - Miami: Showdown im Kampf um Platz 2 in der Eastern Conference.

5. April San Antonio - Phoenix: Die beiden Systeme - gut und besser, Offense und Defense - treffen aufeinander.

15. April Dallas - San Antonio: Reviere abstecken - wer geht als heißestes Team des Westens in die Playoffs?

17. April Golden State - Dallas: Entwickeln sich die Warriors zum Angstgegner der Mavs?

18. April Utah - Houston: Welches Team geht mit einer Niederlage in die Playoffs?

Das Karussell dreht sich weiter

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Darüber kann man spekulieren bis zum Ende aller Theorien: ist es fair, einen Coach zu feuern, dessen Team überdurchschnittlich viele Verletzungen (Michael Redd etc.) zu schultern hatte? Jedenfalls hat es jetzt Terry Sotts, Head Coach der Milwaukee Bucks, erwischt. General Manager Larry Harris verkündete die üblichen Worte “I felt it was in the best interest of our organization to make the decision now and move forward, rather than wait until the end of the regular season. I want to thank Terry for his hard work and dedication to our team, and wish him well.” Die Bucks, die letzte Saison mit einem völlig umgekrempelten Team die Playoffs erreichten, konnten diese Saison die Erwartungen nicht erfüllen - aktuell steht man auf dem letzten Platz in der Central Division, da interessiert wenig dass die Central-Division die stärkste Abteilung der Eastern Conference ist. Als neuer Head Coach wurde wenig später Larry Krystkowiak vorgestellt. Krystkowiak war bisher Assistant Coach in Milwaukee. Die Bucks sind die erste Station für Krystkowiak als Head Coach. Sowohl Spieler als auch die Presse zeigten sich überrascht von der Transaktion. Spätestens mit diesem Trainerwechsel sind auch bei den Bucks die Vorbereitungen für nächste Saison angelaufen, erst vorgestern wurde Bernie Bickerstaff bei den Charlotte Bobcats abgesetzt.

Mittwoch, 14. März 2007

Preisfrage

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Jerry Sloan, Head Coach Urgestein der Utah Jazz, hat in seiner Karriere als Jazzdompteur mehr als 400 technische Fouls kassiert - richtig oder falsch? Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1

UPDATE Michael Jordan im Interview

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Nach dem Interview Anfang März hat Michael Jordan, Miteigentümer der Charlotte Bobcats, sich ein zweites Mal zur Zukunft der Bobcats geäußert - wichtigster Punkt: Head Coach Bernie Bickerstaff werde zwar noch bis Ende dieser Saison Okafor und Co. betreuen, dann aber sei Schluss. Jordan hoffe, dass Bickerstaff der Organisation in einer neuen Position erhalten bleibe.

Dienstag, 13. März 2007

17 in Folge, jetzt ist Schluss

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Während ich noch darüber spekulierte, ob Dirk Nowitzki im Spiel gegen Golden State den ersten triple double seiner Karriere spielen würde, haben die Mavs gegen den Viertplatzierten der Pacific Division mit immerhin 17 Punkten verloren. Die Mavs hatten weder die Konzentration noch die Treffsicherheit um gegen Pietrus, Harrington und Co. zu bestehen. Statt eines triple doubles kassierte Dirk ein technisches Foul und sieben Turnovers. Da die Mavs jetzt ihr viertes Spiel hintereinander gegen die Warriors verloren haben, und diese aktuell auf Platz 9 der Western Conference stehen, muss man sich ernsthaft Sorgen machen, wie eine Erstrundenbegegnung zwischen Golden State und Dallas ausgehen könnte. Auch hätte ein Sieg mehr die 17er Serie der Suns und Steve Nash in den Schatten gestellt - Fingerzeig im MVP-Race? Wegen des nun beendeten Siegeszuges der Mavs hatte nba.com netterweise die hier abgebildete Statistik bereit gestellt.


Montag, 12. März 2007

Heat versenken Wizards

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Beim Spiel Miami Heat vs. Washington Wizards gab es den Vorgeschmack auf ein mögliches Finale der Eastern Conference. Die Heat gingen in das Spiel mit einer Serie von fünf Siegen, Washington saß noch der Francis im Nacken. Wenn ich das richtig verstanden habe, haben die Wizards am Nachmittag vor Spielbeginn zwei Spieler aus der D-League akquiriert - Novum in der D-League, dass an einem Tag zwei Spieler aus einem Team nach oben gesaugt werden. Die Situation beim Fight um die Playoffplätze gab der Partie zusätzliche Würze, denn die Heat sind den Wizards kräftig auf die Pelle gerückt in der Southeast Division.

In den Starting Fives keine Überraschungen, für Washington starten Jamison, Butler, Haywood, Stevenson, Arenas, bei Miami Posey, Haslem, O'Neal, Jones, Williams. Die physische Unterlegenehit Haywoods gegenüber Shaq wird in den ersten Minuten deutlich, aber der Center Wiz zieht bei Shaq, der morgen 35 wird, zwei schnelle Fouls- von der Bank kommt Zo. Die ersten acht Punkte des Spiels werden von den beiden Centern erzielt, Shaq mit 4, Haywood mit 4. Eddie Jones ist im ersten Viertel mit Sonderbewachung Arenas' beauftragt, wird später abgelöst durch Posey, dann Payton. Miami zieht an, ein 14-0 Run resultiert in einer 21-10 Führung.
Washington trifft nur 6 von 20 aus dem Feld, erstes Viertel geht mit 28 - 14 an Miami. Washington wirkt müde, unkonzentriert, wenig aggressiv - 8 Turnovers fabrizieren die Hauptsädter in Halbzeit Eins. Ganz anders Gary Payton: der künftige Hall-of-Famer präsentiert sich in Spiellaune, hat Mitte des zweiten Viertels schon 14 Punkte auf seinem Konto. Auch die Defense gegen Areans macht "the glove" alle Ehre. Arenas aber setzt mit einem Buzzer Beater 0.3 Sekunden vor Halbzeit ein Ausrufezeichen, Miami führt zu diesem Zeitpunkt 56 - 43, Miami spielt mit nur drei Turnovers einen sicheren Ball, auch auffällig: Miami hat mit 15 Würfen doppelt so viele Dreier versucht wie Washington.

Washington startet die zweite Hälfe mit 12-0 Run, kommt so auf 2 ran. Gilbert Arenas mit gaaanz tiefem Dreier, Mitte des dritten Viertels, 61-62. 5:32 zu spielen, Washington liegt zum ersten Mal vorn mit 63-62, jetzt läuft es auf das Fernduell Shaq vs. Agent 0 heraus. Oder doch Antawn Jamison? Denn mit 3:47 zum Ende des dritten Viertels schafft Jamison den 30. Punkt für Washington im Viertel (!), Heat mit gerade mal 10, das summiert sich zur 7-Punkte Führung für Washington. Caron Butler, der ansonsten einen finsteren Abend hat, dunkt Zo -
da sah Zo wie 37 aus, Washington mit 12 vorn. Washington gewinnt das 3. Viertel mit 38-16, erzielt also fast so viele Punkte wie in Viertel 1 & 2 zusammen. Dann werden die Champs laut: ein 15-4 Run bringt die Heat bis auf 1einen Zähler ran, 83-84, Layup Eddie Jones, Miami führt wieder 85-84, Washington von der Rolle. Schnelle Führungswechsel. Eddie Jones mit zwei sehr kühlen Dreiern im vierten Viertel, letzte Minute beginnt:

0:38 Arenas verwirft den ersten Freiwurf an diesem Abend, 12-13 von der Linie
0:18 Walker nimmt Dreier, verpasst ihn, Offensivrebound landet bei Heat, Wizards foulen Payton
0:06 Washington liegt mit 2 zurück, Auszeit durch Eddie Jordan, Erinnerungen an letzte Nacht und Steve Francis machen sich bemerkbar, Arenas muss es machen - Einwurf Washington, Offensivfoul Jamison, unglaublich! Verliert Jamison das Spiel? Hat Payton das spielentscheidende Foul gezogen?
0:03 Washington liegt mit 3 zurück, knackt Arenas den Champion? Arenas nimmt den Dreier, Payton foult, macht drei Freiwürfe für Agent Zero - erinnert an die drei Freiwürfe gegen Golden State, als er an der Linie das Spiel gewann
0:01 Udonis Haslem mit 10-Footer, trifft und gewinnt das Spiel, kurioser Spielzug - erster game winning shot überhaupt für Udonis Haslem

Endstand MIA 106 - WAS 104. Laut nba.com war es seit 14. Februar 1991 das erste Mal, dass acht Spieler der Miami Heat 10 Punkte oder mehr scorten.

Ab sofort Userblogs auf basketball-blogs.de

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Dramatische Neuerung in der deutschen Basketball-Blog Landschaft: auf dieser Unterseite von basketball-blogs.de kann man ab sofort ein eigenes Basketball-Blog anlegen, um dort seine Erkenntnisse bezüglich dem schönsten Sport der Welt preiszugeben. Diese Blogs heißen Userblogs, da basketball-blogs.de bisher ausschließlich Teamblogs führte.

Sonntag, 11. März 2007

Preisfrage

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Gibt es einen Spieler in der NBA, der in seiner Karriere sowohl Most Improved Player als auch (später) MVP wurde? Falls ja - wer?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1

Samstag, 10. März 2007

LeBron wieder galaktisch

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Das All-Star Break hat LeBron James und seinen Cavs sichtlich gut getan - während die Cavaliers vor dem Starwochenende kräftig ins Trudeln gerieten, machten sich LeBrons rechter großer Zeh und sinkende Statistiken bemerkbar, auch ein schwelender Konflikt mit Coach Brown über die Grundausrichtung des Teams ins Offensive oder Defensive. Unsicherheit herrschte noch bis vor knapp drei Wochen über einen eventuellen Wechsel Mike Bibbys nach Cleveland, dieser Trade aber ist geplatzt. In den letzten acht Spielen hat sich Cleveland eine 5 - 3 Bilanz erspielt, wichtigster Sieg wurde gegen die Detroit Pistons eingefahren - dieser Sieg war gleichzeitig LeBrons bestes Spiel seit dem Break. LeBron liegt in den letzten fünf Spielen mit 36.6 ppg gleich 9.2 ppg über seinem Durchschnitt. Ich habe mal einige mögliche Erklärungen gesammelt, warum es mit King James wieder aufwärts geht - Ergänzungen erwünscht:


- Coach Brown hat sich endlich durchringen können, Defense pur spielen zu lassen: in den acht Spielen seit dem ASW haben die Cavs nicht einmal 100 Punkte oder mehr kassiert

- Durch gute Defense erhält man leichtere Würfe, und davon profitiert LeBron, denn der nimmt die meisten Würfe in Cleveland

- Mit Anderson Varejao hat man endlich einen veritablen Backup für Ilgauskas, größere Unberechenbarkeit in der Mitte, was den Schützen und den penetrierenden Spieler hilft

- LeBron trifft seine Freiwürfe besser

- LeBron konzentriert sich wieder auf die Basics: Attackieren, gute Würfe nehmen, simples pick-and-roll

- LeBron hat das Shaq-Gen, d. h. er dreht auf wenn es in den entscheidenden Kampf um Playoffplätze geht. Für Cleveland heißt das Ziel: Platz 2 im Osten gegen Washington und Miami (!) verteidigen

- Mit Larry Hughes als Point Guard hat sich zumindest bis zur ersten Playoffpartie das Aufbauproblem erledigt, das gibt James mehr Sicherheit und Orientierung

Freitag, 9. März 2007

Mein All-Defensive Team

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First Team

Tyson Chandler. Im Februar 3x 20 Rebounds, im März durchschnittlich 17 Rebounds. Wegen der Toughness und Sicherheit Chandlers befinden sich die Hornets weiterhin im Playoffrun. Laut Philipp (hornets-blogs.de) ist Chandler bester Center im Westen. Holt die meisten Offensiv-Rebounds pro Spiel.

Bruce Bowen. Schmutzigster Verteidiger seit Dennis Rodman. Dreier gegen Bowen? Geht fast nicht. Wird mit jedem Jahr besser - dank knallhartem Training. Coach Popovich sagt, Bowen spielt die beste Defense seiner Karriere. Wäre mehrfach Defense Player of the Year, wenn er die Stats hätte.

Kobe Bryant. Hatte Schwierigkeiten zu Beginn der Saison wegen Knie-OP, gleicht das durch eine zunehmend Bowen-like Defense aus. Offensivfouls von der Fragwürdigkeit wie gegen Manu Ginobili Ende Januar und zuletzt gegen Marko Jaric gibts demnächst vielleicht in der Defense von Kobe. Der erste Guard seit Michael Jordan, der regelmäßig im All-NBA Team und All-NBA Defensive Team steht.

Ron Artest. Hat nicht nur 18.7 ppg, 2.2 spg und 6.6 rpg nach Sacramento gebracht, sondern auch den Wille zur Defense. Passt hervorragend zu Coach Musselman, denn der schätzt Defense. Hat, im Gegensatz zu Bowen, die Stats.

Caron Butler. Stärkster 1-1 Verteidiger der Wizards. Wird in den Playoffs 'Sonderaufgaben' übernehmen. Arenas spielt die Buzzer-Beater, Butler die Buzzer-D.

Raja Bell. Kann jeden Guard der Liga ausschalten. Hartnäckige, spektakuläre Defense im 1-1 gegen Kobe Bryant, Playoffs 2006. Pflückt sehr viele Off-Fouls.


Second Team

Marcus Camby. Spielt als einziger Defense in Denver. Zweitbester Defensiv-Rebounder der Liga.

Tayshaun Prince. Lange Arme, schnelle Hände, hoher Game-IQ: perfekter Verteidiger.

Kevin Garnett. Monster unter den Bretten. Pure Athletik. Bester Defensiv-Rebounder und bester Total-Rebounder der Liga.

Tim Duncan. Ultimative Ergänzung zu Bruce Bowen und Gregg Popovich. Konstantester Verteidiger der Liga. Kann ein Spiel an beiden Enden des Courts entscheiden.

Ben Wallace. Amtierender Defensive Player of the Year- what else to say?

Kirk Hinrich. Lässt seine Gegenspieler massiv arbeiten um zum freien Wurf zu kommen. Wenn Hinrich 5 bis 10 cm größer wäre, wäre er ständiger Kandidat für das First Team.


Für alle Fans von Yao

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Yao Mings neue Biografie ist für nächsten Monat angekündigt. Hier das Cover und der Link zur Vorbestellung bei amazon.de:


Donnerstag, 8. März 2007

Michael Jordan im Interview

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Michael Jordan hat sich in einem ausführlichen Interview zu seiner Rolle in Charlotte geäußert, den Aussichten der Bobcats und warum er in die Franchise investiert hat. Sympathisch fand ich, dass Jordan offen zugibt, dass den Bobcats noch einiges fehlt um ernsthaft in den Playoffs mitzuspielen, z. B. ein go-to player, einer der im letzten Viertel das Spiel in die Hände nimmt - Spieler vom Kaliber, welches auf dem free agent market nicht billig zu haben ist. Wenig später im Interview nennt er Matt Carroll den go-to guy des Teams. Raymond Felton bezeichnet er als "exceptionally good point guard", der noch einiges zu lernen hat über seine turnover-to-assist ratio. Gerald Wallace attestiert er eine "workman-like attitude". Herzstück der Bobcats? Ganz klar Emeka Okafor, "How often can you find a versatile center who can block shots, get up and down the court and play an up tempo style of game?"

Mittwoch, 7. März 2007

Die neuen Center der NBA, Teil 1: Eddy Curry

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Die New York Knicks haben wieder einen Center. Und die Knicks haben mal wieder bewiesen, dass Franchisespieler (hier Patrick Ewing) insbesondere dann schwer zu ersetzen sind, wenn sie auf der Center-Position ihr Unwesen getrieben hatten. Mit 19.4 Punkten pro Partie, 7 Rebounds, und durchschnittlichen 34.8 Minuten Einsatzzeit erzielt Eddy Curry diese Saison persönliche Bestwerte. Aber die Stats sagen nur die halbe Wahrheit.

Die Erwartungen der Chicago Bulls an den 2001er Draft waren groß. Man zog mit Nr. 4 Eddy Curry, den vielversprechenden 2.11 Athleten der Thornwood High School. Damit stufte man den erst 18jährigen Curry höher ein als Shane Battier (Nr. 6), Joe Johnson (Nr. 10) und Richard Jefferson (Nr. 13) - aber gut, das sind auch keine Center. Aber damit war der Draft für die Bulls nicht beendet, denn der Nr. 2 Pick der Clippers, Tyson Chandler, wurde getauscht gegen Elton Brand - und so versuchte Bulls General Manager Jerry Krause den radikalen Neuaufbau einer Mannschaft, die in den 90ern sechs Championships gewann. Curry - Chandler, die beiden wurden für die nächsten Jahre die twin towers der Bulls - wenn auch denen in San Antonio in keiner Kategorie ebenbürtig. Eine mutige Strategie, die sich aber nicht auszahlte, die Bilanz der Bulls in den folgenden Jahren ernüchterte auch die enthusiastischen Fans: 21 - 61 (2001-02), 30 - 52 (2002-03), 23 - 59 (2003-04). Curry schaffte in seiner Rookie Saison 6.7 Punkte pro Partie, startete 31 von 71 Spielen, und rackerte sich eine 50%ige Wurfquote aus dem Feld ab. Und doch sprechen die 16 Minuten pro Spiel eine eigene Sprache. In seiner zweiten Saison führte er mit 58.5%iger Trefferquote die Liga an.

In der Saison 2003-04 hatten die Bulls gerade einmal 15 Spiele absolviert, da kam mit Scott Skiles ein neuer Trainer (...im Sommer 2003 wurde John Paxson neuer GM), Bill Cartwrights unglückliches Engagement war beendet. Und mit Skiles formten sich die Bulls, wie wir sie heute kennen. Skiles setzte auf eine Mischung zwischen jungen Spielen und Veteranen, eigentlich hätte sich Curry für diesen Mix gut geeignet. Nur kamen in der 2003/04er Saison öffentliche Zweifel am Einsatzwille und der körperlichen Verfassung Currys auf. Skiles hat es nicht geschafft diese Zweifler ruhig zu stellen. Nach der Saison wechselte Jamal Crawford im Rahmen eines sign-and-trade deal nach New York, und einige fragten schon lauter warum nicht auch Curry wechsle.

Im 2004er Draft bewies Bulls-GM Paxson ein überhaus geschicktes Händchen, indem er sich Ben Gordon, Luol Deng und Chris Duhon angelte - kräftiger Zuwachs auf der Guard Position also. Ein Vertrauensbeweis für Curry. Und trotz 0 - 9 Start in die neue Saison erreichte man die Playoffs. Curry aber verletzte sich, und konnte somit nicht verhindern dass seine Bulls in Runde 1 gegen die Washington Wizards 2 - 4 ausschieden. Skiles Antwort auf die Frage, was Curry tun müsse um besser zu rebounden, ist legendär - "Jump".

Im Sommer 2005 kam es zum entscheidenden Schritt in Curry Karriere, wenn auch unter wenig schönen Umständen. Bereits während der Saison musste Curry in Kliniken untersucht werden, er litt an einer näher zu diagnostizierenden Herzerkrankung - Symptom war unter anderem ein unregelmäßiger Herzschlag. Um genau diese Diagnose durchzuführen wäre ein DNA-Test nötig gewesen, den Curry kategorisch ablehnte trotz des Angebots der Bulls, ihm bei positivem Ergebnis über die nächsten 50 Jahre jährlich $400.000 zu zahlen (quasi eine Arbeitsunfähigkeitsrente mit 50jähriger Laufzeit). Das Nein von Curry ließ sich Paxson nicht gefallen, und so wurden am 3. Oktober 2005 Eddy Curry und Antonio Davis gegen Michael Sweetney und Tim Thomas von den Knicks getauscht. Da gab es dann vom spendabelsten GM der Liga, Isiah Thomas, einen $60.000.000 Vertrag für sechs Jahre. Von Herzproblemen Currys ist seitdem nichts mehr zu hören. Den Abgang Currys kommentierte Paxson so: "The bottom line is this: I would never put a player on the floor in a Chicago Bulls uniform if I didn't think I had done everything in my power to find out all the information that was available to us. You can debate genetic testing until you're blue in the face. But what I know and been told and what I've learned over the last six months is that the test could have helped us determine the best course of action. We went to far as to offer Eddy a opportunity to not only find out, but to live his life comfortably because that's how much we cared about him."

In dieser Saison, 2006/07, hat sich Curry warm gespielt. Er zählt jetzt den Top Centern im Osten. Er bringt konstante Leistungen. Mit seinem Jump Hook, seiner Agilität in der Offensive, seiner inzwischen hohen 'court awareness', und seiner Athletik bringt er die meisten Center in arge Probleme, auch einen Shaquille O'Neal wie im ersten Aufeinandertreffen diese Saison vor zwei Wochen. Und er hat das Vertrauen seines Coaches, ohne Isiah Thomas würde 'E-City', so Currys Spitzname, nicht in New York bleiben, so sagte er es in den New York Daily News. Und auch Thomas geht nachsichtig mit seinem Starting Center um, "We’re not asking Eddy to dominate the league at twenty-three years of age". Im Interview mit NBA.com äusserte sich Curry, wie glücklich er damit sei dass Coach Isian Thomas die Spieler auf die richtigen Positionen zu den richtigen Zeiten stellt. Er hätte im Sommer eine Menge Gespräche geführt mit Thomas und den Co-Coaches, und er hätte das Gefühl dass sie ihn zur dominierenden Kraft der Knicks machen möchten.

Sicher, Curry leistet sich noch zu viele Turnovers und zu viele Fouls, aber das hat die Diskussion darüber, ob Curry diese Saison erstmals als All-Star ran darf, nicht dämmen können. Die Empfehlung Charles Barkleys, Curry fürs All-Star Spiel zu nominieren, darf als Aufnahme in den NBA Adelsstand verstanden werden. Darauf, dass aus der Nominierung nichts wurde, hat der mit Tattoos überhäufte Curry mit einer weiteren Tätowierung reagiert - 'bruised never broken'.


Rookie Rankings

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In den aktuellen Rookie Rankings hat Andrea Bargnani seine Kollegen deutlich übertrumpft - mit 17.7 ppg und 5.7 rpg. Zwar führt Brandon Roy das Rookie Ranking weiterhin an, spielt aber auch zehn Minuten mehr als der Italiener in Toronto. Sollten die Raps die Atlantic Division gewinnen, und sollten die Trailblazers zweitschlechtestes Team im Westen bleiben, könnte Bargagni kurz vor Ende der Regular Season Brandon Roy noch einholen.

Preisfrage

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Angenommen, Steve Nash gewinnt seinen dritten MVP in Folge - welchen drei ehemaligen Spielern der NBA hätte er es damit gleich getan? Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1

Dienstag, 6. März 2007

Billups ein Grizz?

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Einem Bericht des Memphis Commercial Appeal zu glauben, liebäugelt Chauncey Billups ernsthaft damit nach dieser Saison bei den Memphis Grizzlies sesshaft zu werden - "I would be lying if I said with 20-something games left until the playoffs that I wasn't thinking about my future. When the time comes, I've got to consider all of my options. I know this is one team with a lot of money that's looking to get a point guard. I'm going to have to consider this option when the time comes. But right now, my focus is trying to win a championship with my team." Da Billups mit den Pistons bereits eine Championship gewonnen hat (Billups wurde Finals MVP), dürfte es ihn nicht weiter kümmern zu einem Team zu wechseln das noch kein einziges Playoffspiel in seiner Geschichte gewonnen hat.

Quelle: thehypeguy.com

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Mavs für Playoffs qualifiziert

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Die Dallas Mavericks haben sich als erstes Team für die NBA Playoffs 2007 qualifiziert. Sie führen derzeit die Southwest Division und die gesamte Western Conference mit 84.7% an, und reiten aktuell auf verschiedenen Klubrekorden, u. a. stellen die 15 Siege in Serie ein Novum dar. Die Qualifikation bedeutet, dass selbst unter dümmsten anzunehmenden Umständen - die Mavs verlieren jetzt 23 Spiele hintereinander - Dirk Nowitzki & Co. in den Playoffs zu sehen sind.


Montag, 5. März 2007

UPDATE Dwyane verschiebt OP

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Einer brandaktuellen Meldung von yahoo sports nach steht Dwyane Wade noch vor den Playoffs seinen Heat wieder zur Verfügung - "My decision for the next two to three weeks is to rehab with the possibility of coming back, but with no guarantee [...] I'll find out after therapy and rehab how my body responds to things."

Triple-Double Alarm bei Dirk Nowitzki

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Während Halbgott Jason Kidd letzte Nacht den 85. Triple Double seiner Karriere feiern konnte, ist genau dieser - der Triple-Double - ein weißer Fleck in der Statistikweste Dirk Nowitzkis. Dirk hat jetzt ein paar Mal heftigst geflirtet mit den drei Zehnern, gereicht hat es nicht. Seine durchschnittliche Statistik der letzten fünf Spiele: 10.6 Rebounds, 5 Assists, 25.8 Punkte. Im Spiel gegen die Warriors am 12. März könnte es schon heißen: Dirk Nowitzki had the first triple-double of his career when the Dallas Mavericks beat the Golden State Warriors...


Wer ist verletzt?

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Für alle, die beim Verletzungsrummel dieser NBA Saison - z. B. sind bei den Boston gleich drei Spieler 'out for the season' - den Überblick und die Nerven bewahrt haben, hat die folgende Übersicht keinen Neuwert. Für den Rest von Euch habe ich mal die wichtigeren Spieler aufgezählt, die derzeit auf der Verletztenliste stehen:
Emeka Okafor, fehlt noch mehrere Spiele
Yao Ming, dürfte heute Nacht gegen die Cavs auflaufen
Lamar Odom, genauer Status unklar
Andres Nocioni, genauer Status unklar
Dwyane Wade, frühstens zu den Playoffs zurück
J. R. Smith, in einer Woche zurück
Richard Jefferson, in zwei bis drei Spielen wieder mit dabei
Rasheed Wallace, day-to-day
Boris Diaw, in zwei bis drei Spielen wieder da
Jamal Crawford, Saison beendet
Baron Davis, day-to-day
Grant Hill, geplant ist sein Einsatz heute Nacht gegen die Bucks

Sonntag, 4. März 2007

Medienrummel wegen Rekorden der Mavs

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google news nennt 220 Medien, die sich mit den beiden Rekorden der Dallas Mavericks - 15. Sieg in Folge & 22. Heimsieg in Folge - befassen. Schade, dass die deutsche Medienlandschaft sich bezüglich NBA nur mit Rekorden, Dirk Nowitzki und Playoffs locken lässt.

Preisfrage

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Welcher aktive NBA Spieler hat mit drei verschiedenen Teams die NBA Championship gewonnen? Antwort steht in Kommentar Nr. 1

Samstag, 3. März 2007

Heat mit wichtigem Sieg

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Dwyane Wade fehlt seit fünf Spielen. Und er wird weiter fehlen. Den wichtigsten Sieg in Abwesenheit Wades konnten die Heat letzte Nacht feiern. Mit 85 - 82 schlug man den aktuellen Tabellenführer der Eastern Conference, die Detroit Pistons. Dass es so knapp für Miami werden könnte, hätte nach der Halbzeit keiner gedacht, denn da stand es 50 - 31 für die Champs aus Florida. Das Spiel war geprägt von zwei Elementen: Shaquille O'Neal hatte einen sehr guten Abend, und Chauncey Billups einen rabenschwarzen. Shaq erzielte 31 Punkte, 15 Rebounds und 6 Assists - das ist laut nba.com sein erstes 30+ Spiel seit 25. Februar 2006. Der 34jährige hat die Heat jetzt zu einer 3 - 2 Bilanz geführt, und sich in diesen Spielen durchschnittlich 22 Punkte und 9.4 Rebounds erarbeitet - Klasse!

Ein sehr agiler Shaq klärte mit 5 Rebounds in den ersten vier Minuten die Verhältnisse unter den Boards, Miami führte nach sechs Minuten mit 12 - 4. Ganz und gar nicht sahen die Pistons nach dem Team aus, welches 4x in Folge die Eastern Conference Finals erreicht hat. Rasheed Wallace wurde nur notdürtig durch Dale Davis (0 Punkte) ersetzt. Jedenfalls sah ich bei den Heat eine quirlige Defense, schnelle Hände und hautnahe Verteidigung. Auch als Alonzo Mourning für Shaq eingewechselt wurde, gab es keinen Bruch im Spiel der Heat. Shaq erhielt kurz vor Halbzeit standing ovations, mit einem Double Double (16 Punkte / 12 Rebounds) ging er in die Pause - und bei den grottenschlechten Pistons hingen die Köpfe. Im dritten Viertel aber trafen die Heat nur 25% ihrer Field goals, was die Pistons bis auf zwei Zähler ran brachte, und mit 3:14 zum Spielende übernimmt Detroit die Führung zum 74 - 73, bevor Antoine Walker mit hoch angesetztem Dreier die Führung für die Heat zurück holt. Schließlich dunkt Shaq mit 0:35 Walkers Fehlversuch nach Hause, da war das Spiel, welches in seiner Intensität eine Vorschau auf die anstehenden Playoffbattles bot, entschieden. Dass Billups der unumstrittene Leader seines Teams ist, sollte beweisen dass er, trotz 2 - 14 aus dem Feld im gesamten Spiel, in den letzten drei Minuten von seinen teammates gesucht wurde - und eben nicht Antonio McDyess, der bis kurz vor Spielende mit 7 - 7 eine makellose Quote aufwies.

Freitag, 2. März 2007

Ohne Worte

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basketball-blogs.de: die besten Artikel im Februar

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Wer ist der beste Center im Westen?, fragt sich das Hornets-Blog

Wie Mark Cuban auf Dwyane Wades Kritik an Nowitzkis Führungsqualtitäten reagierte, und was Dirk darauf zu antworten hatte, steht im Dallas Mavericks Blog

Einen Überblick über die bisherige Saison der Raptors verschafft uns das Raptors Blog

Gedanken über die Zukunft der Nets macht sich das Nets Blog

Time to talk Tacheles im Cavaliers Blog

Diawara oder Kleiza? Die Antwort gibt es im Denver Daily

Ein umfassendes Spieler-Portrait von Nick Collison gibt es im Supersonic Boom

Warum sich Michael Jordan brieflich an die Fans der Bobcats richtet, erfahren wir im Bobcats Blog

Welche Wizards sich wie gut auf dem All Star Wochende in Las Vegas verkauften, seht ihr im Wizards Wire

Den aktuellen Wochenrückblick auf die Geschicke der Clippers im Clippers Blog

Donnerstag, 1. März 2007

Playoffs ade? Celtics ringen Knicks nieder

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Mit der 94 - 102 Niederlage gegen die Boston Celtics sind die letzten Playoffhoffnungen in New York sicher noch nicht versunken, aber knapp wird es jetzt auf jeden Fall. Um die New Jersey Nets einzuholen, wäre eine kleine Siegesserie nötig - und nach dieser sehen eher die Nets aus. Vor Spielbeginn wurde Celticikone Dennis Johnson geehrt. Es war das erste Spiel Gerald Greens im heimischen Boston Garden seit er den Dunk Contest gewonnen hat. Jamal Crawford von den Knicks fällt für den Rest der Saison aus, für ihn startete Quentin Richardson.
Hier mein Mitschnitt vom Spiel:

Boston nach vier Minuten mit 9 - 3 vorn. New York mit schlechter Wurfauswahl. Gegen Al Jefferson ist in den ersten Minuten kein Knickskraut gewachsen. Malik Rose, erfahrenster Spieler der Knicks, schindet zwei Offensive Fouls heraus, kostet die Celtics potenzielle vier Punkte. Marbury nach 6 Minuten mit zweiten Foul, könnte schnell knapp werden für Stephon. Jefferson mit 10 Punkten im ersten Viertel. Bei den Knicks hapert es im Aufbau, die großen Spieler haben zu lange den Ball. Die beiden Rookies Mardy Collins und Rajon Rondo mit Ballverlusten. Marbury mit exzellenten Assist auf Jared Jeffries. Mardy Collins mit ganz unglücklicher Figur in der ersten 12 Minuten, viele Fehler. Eddy Curry mit Monsterdunk, kassiert ein technical foul fürs 'hanging on the rim'. Celtics gewinnen erstes Viertel 27 - 19.
Zwei schlechte Würfte von Collins und Gomes. Celtics halten Knicks auf Distanz. Scalabrine mit Dreier. Gomes zieht Foul gegen Frye. Sechs Rookies / Sophomores stehen auf dem Platz. Celtics mit 14 vorn, größte Führung. Knicks nur 3 - 8 bei Freiwürfen. Knicks von der Rolle, Auszeit. Scalabrine mit tiefem Dreier, die Celtics sind das zweitbeste Team der NBA was Treffsicherheit bei Dreiern angeht. Celtics mit 22 vorn, ganz bitter für die Knicks. Spieler der ersten Halbzeit: Brian Scalabrine (14 Punkte) Halbzeitstand: Boston 57 - NY 37. Knicks in den Playoffs? So nicht.
Was hat sich Isiah Thomas einfallen lassen für die 2. Halbzeit? Knicks mit 11 - 1 Run, Celtics mit zig Turnovers. Auszeit Boston. Jetzt ist Paul Pierce gefragt. Jetzt zwölf Punkte in Serie für NY. Starting Five der Celtics erzielt erstes Field Goal der 2. Halbzeit. Knicks kommen bis auf 3 ran. Wo ist Pierce? Defense der Celtics nicht existent. Nächste Auszeit Boston. Jetzt hält Pierce gegen, zweiter Dreier. Quentin Richardson bringt die Knicks auf einen Zähler ran. Knicks gewinnen das dritte Viertel 36 - 20, liegen mit 4 hinten.
Letztes Viertel beginnt. Gewinnen die Celtics dieses Viertel, gewinnen sie das Spiel. Jetzt müssen die Celtics ihre Defense auspacken. Unfassbar, Knicks mit erster Führung des Spiels, 81 - 79. Das Publikum macht sich Luft, Buh!! Jefferson mit Block, und verwandelt selbst den Fast Break, Boston führt wieder mit 3. Marbury und Curry scheinen den Celtics zu viel zu sein. Gerald Green nimmt jetzt das Heft in die Hand. Rarität - die Refs korrigieren ihre eigene Entscheidung, zu Ungunsten Al Jeffersons, Doc Rivers tanzt vor Wut an der Seitenlinie. Green, jüngster Spieler auf dem Platz, bringt die Celtics mit 6 in Führung. Jefferson sei Dank - mit 1:15 zu spielen führen die Bostoner mit 8. Das wars wohl außer Richardson und Marbury reißen was 'behind the arc'. Curry bringt die Knicks noch einmal ran, 98 - 94. Paul Pierce wirft den Dagger, oder schaffen die Knicks sechs Punkte in 12 Sekunden? Aus, Boston gewinnt mit 102 - 94, bester Spieler = Al Jefferson (26 Punkte / 9 Rebounds).

Für alle Fans von Dirk

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Dirk Nowitzkis neue Biografie ist für den Juli 2007 angekündigt. Hier das Cover und der Link zur Vorbestellung bei amazon.de: