Zwei Spielerporträts der besseren Art hat das Denver Daily erstellt: einmal zu Kenyon Martin, dann zu Allen Iverson. Diese Blogger kennen ihre Pappenheimer.
Beim Supersonicboom gab es einfach zu viele gute Artikel, um hier einen speziellen zu nennen. Hut ab, wie man sich einem Team, welches nicht einmal die Playoffs erreicht hat, so widmen kann.
Endjahreszeugnisse für die Washington Wizards verteilt Philipp im Wizards Wire, hier Teil I und II.
Eine Lanze für Neu-MVP Dirk Nowitzki bricht das Mavericks Blog.
4:3 gewinnen die Cleveland gegen die Detroit Pistons, und ziehen damit in die NBA Finals 2007 ein - so die Prognose des Cavaliers Blog, untermauert mit sechs Theorien.
Teaminterne Season Awards kommen irgendwie auch einem Saisonrückblick gleich, nicht anders sieht das im Magic Blog aus.
Auch im Warriors Blog ist Awardtime, und wer den Verlauf der Playoffserie Golden State Warriors - Utah Jazz noch einmal nachfühlen möchte, dürfte in diesem Blog auch richtig sein.
Gewohnt sprachgewaltig gibt sich der Bobcats Blog in der Bewertung von Sam Vincent.
Einen vertieften Review auf das blamable Ausscheiden der Miami Heat gibt es im gleichnamigen Blog.
Einen schluchzenden Tracy McGrady und den Ausblick auf die Off-season der Houston Rockets gibt es im Rockets Blog.
Bei den Sixers aus Philadelphia gab es diese Saison nicht viel zu berichten, vom Trade Allen Iversons mal abgesehen. Ein bißchen Schwung in den Laden bringt die Vergabe der teaminternen Awards, hier die Ergebnisse.
Zur Erinnerung: ein Gold-digger ist einer, der nur und das rücksichtslos auf das große Geld aus ist. Muss ja nicht schlecht sein, wird aber nicht gerne gesehen. Hier die musikalische Stimmungsmache von Kanye West, (s)he take my money when I'm in need...
Und hier meine Top 10 Free Golddigger Agents 2007:
Platz 1: Vince Carter, allein schon wegen der Dummheit, die dieser Mann generiert: irgendein Verein wird sich die Dienste des stirnbändigen Wachsgesichts 60 Millionen $ kosten lassen. Wundere sich noch einer, warum die Liga nicht profitabel arbeitet.
Platz 2: Rashard Lewis. Die Vereinsfarben der Sonics sind ja Grün, Gelb, Weiß. Die Farbe Lewis'? Grün-Weiß, denn so sehen Dollars aus. Wie wäre es also mit den Milwaukee Buck-s? Oder doch lieber Charlotte Bob-cash?
Platz 3: Gerald Wallace. Völlig überschätzt, wird in ungefähr zwei Jahren den Zenit seines Könnens und insbesondere seiner Physis überschritten haben. Was soll's, muss ja keiner wissen. Trotzdem wäre ich bereit, diesen Platz 3 um bis zu sieben Plätze nach unten zu verschieben.
Platz 4: Ruben Patterson. Unangenehmer Zeitgenosse, der sich sein Bulldoggendasein auch noch vergolden lassen möchte. Politiker würden sagen: Hier wird Kapital vernichtet.
Platz 5: Mikki Moore. So leid es mir tut, Micki Moron hat in meinen Augen die Klasse eines NBA-Spielers noch nicht erreicht. Könnte der nächste Jerome James werden.
Platz 6: Desmond Mason. Teilt das Schicksal aller großen Ex-Dunker: muss einen Shot trainieren, den er nicht hat. Sollte versuchen, die Verhandlungspartner am anderen Ende des Tisches mit seinen tollen Videos auf youtube.com zu beeindrucken.
Platz 7: Darko Milicic. Wer ist auf die Idee gekommen, dass Darko in Orlando eine Entwicklung mitgemacht hätte? Da wird nur das ewige Märchen des ewig Talentierten weiter gesponnen. Zeit, sich damit abzufinden dass nicht alles im 2003er Draft Gold und Glorie war, ja dass sogar ... dabei war.
Platz 8: Ira Newble, der mich in einer schlaflosen Nacht mit folgendem Szenario verfolgte: Ira hat sich mit der Unterschriftenaktion für den Sudan und gegen LeBron entschieden, damit Majestätsbeleidigung begangen und sich selbst aber eine Marke verschafft - welche auch immer, aber Marken verkaufen sich gut.
Platz 9: Jamaal Magloire. Der ist unglaublich talentiert? Ja, wer ist das denn nicht in der NBA? Der war All-Star 2003-04? Ja, aber drei Jahre später startete der erste Europäer überhaupt, Dirk Nowitzki, für das All-Star Team - so schnell kann es gehen. Aus Magloire wird noch was? Nö. Und die 8.433.334 $, die er diese Saison verdient hat, hat er nicht wieder eingespielt. Kleiner Wink: im Falle Magloires sagen die sinkenden Stats tatsächlich etwas über den Leistungsstand bzw. -entwicklung aus.
Platz 10: Chauncey Billups. Ich mag diesen Backcourtknecht, wirklich. Aber der einzige Grund, weshalb Billups bisher (fast) keine Gerüchte (Memphis Grizzlies...) gestreut hat, wo es denn hingehen könnte nach dieser Saison, ist ein ungeschriebenes Gesetz der NBA, welches besagt: preise Dich nie zu Ungunsten Deines Teams an, solange das Team in den Playoffs spielt. Chauncey, i can't even imagine you leaving Detroit.
Es fing an mit den Sweeps in Runde Eins, dem lächerlichen Ausscheiden der Dallas Mavericks und der herben Niederlage des amtierenden Champs Miami Heat, dann flogen in Runde Zwei die ach so spektakulären Phoenix Suns raus, verbunden mit fragwürdigen Entscheidungen der Officials bzw. David Sterns, einer unrühmlichen Diskussion über den Schmutzigkeitsgrad der San Antonio Spurs (...blutige Nase Steve Nashs), das Gemurmel und Gebrummel wurde lauter, zwischendurch kam es zu einer richtigen aber seltsamen MVP-Vergabe an Dirk Nowitzki, und nun spielen in den Conference Finals mindestens drei Teams, für die sich die wenigsten erwärmen können, und nur ein Superstar ist übrig geblieben - LeBron James. Und das alles kommt zu unchristlichen Zeiten, 2:00 - 5:00, 48 Minuten Spielzeit werden mit 2 Stunden Werbung vergoldet. NBA-Deutschland langweilt sich. Ich nicht.
Interessanterweise gibt es im 2003er NBA Draft (immer noch) einen Haufen Spieler, die, seitdem sie in der NBA mitspielen, ihre Punkteschnitt von Saison zu Saison steigern konnten - welcher dieser Spieler wurde am spätesten gedraftet (...hintere Draftränge)? Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.
- Vassilis Spanoulis, Shootingguard der Houston Rockets, erwägt ernsthaft eine Rückkehr zu Panathinaikos Athen, einerseits aus familiären Gründen, andererseits wegen mangelnder Spielzeit in Houston. Ein Gespräch mit dem neuen Head Coach Rick Adelman dürfte Klarheit bringen.
- Rashard Lewis nutzt die Option, zwei Jahre vor dem eigentlichen Vertragsende mit Supersonics ein Free Agent zu werden. Damit ist Lewis, der in seiner Profikarriere nie für ein anderes Team spielte als Seattle, ab 1. Juli 2007 "unrestricted", d. h. für jeden zu haben. Fragt sich nur, wer die Vertragsverhandlungen führen wird, denn die Sonics sind nicht nur auf der Suche nach einer neuen Arena, sondern ebenfalls nach einem neuen Head Coach und General Manager.
- Womit man als NBA Profi nicht alles sein Geld verdienen kann! Kevin Durant, potenzieller Nr. 2 Draft Pick 2007, hat jetzt einen Vertrag mit Upper Deck Co., dem Anbieter von Trading Cards, unterschrieben. Dieser Deal garantiert ihm eine eigene Serie innerhalb des Angebots von Upper Deck.
- Tayshaun Princenennt Elden Campell den lustigsten Spieler, mit dem er je zusammenspielte. Lindsey Hunter folgt auf Platz 2. Wer hätte das gedacht?
- Randy Wittmann bleibt Head Coach der Minnesota Timberwolves, nachdem ihn GM Kevin McHale mit einer Vertragsverlängerung ausgestattet hat. Wittmann hatte im Laufe der regulären Saison Dwane Casey abgelöst, dann aber nur einen 12-30 Rekord eingespielt. Insofern ist die Weiterverpflichtung Wittmanns keine unumstrittene Entscheidung.
- Das Gerücht wurde schon vor einiger Zeit gestreut, nun ist es passiert: Yao Ming hat eine Trainingseinheit mit Hakeem best Houston Rocket ever Olajuwon erhalten. 90 Minuten dauerte das workout, Yao zeigte sich sichtlich beeindruckt von einem der Top 3 Center aller Zeiten.
- Was in etlichen Internetforen auf und ab diskutiert wurde, hat nun auch Brandon Roybestätigt: die Portland Trailblazers arbeiten daran, ein Contender zu werden.
- Dikembe Mutombo, zweitältester Spieler der NBA, bleibt uns noch eine Saison erhalten. Rick Adelman sagt, dass Mutombo diese Saison bewiesen hätte, dass er noch gut mithalten könne und wettbewerbsfähig sei. Stimmt.
- Michael Jordan hatte angekündigt, den scheidenden Head Coach der Charlotte Bobcats, Bernie Bickerstaff, in der Organisation halten zu wollen. Nun wird Bickerstaff executive vice president. Ob Jordan auch sein Wort hält bezüglich (nötiger) Neuverpflichtungen?
Eine meiner ewigen Fragen lautet: warum ist die Verknüpfung zwischen Sport und Politik eigentlich so sexy und damit öffentlichkeitswirksam? Und auch nach dieser Woche, die vom widerlichen Dopingsumpf im Radsport überschattet war und in Bruchteilen auch von den geldbedingten Widerständen LeBron James gegen die Unterschriftenaktion Ira Newbles bezüglich Darfur, habe ich keine passende Antwort parat.
Mal unabhängig von der Vertragssituation Rashard Lewis', dessen Contract am 1. Juli ausläuft: die Seattle Supersonics werden ihren Pick Nr. 2 in bare Münze umsetzen, will heißen Kevin Durant. Zwar hat das Management der Sonics wiederholt, Lewis halten zu wollen, über die Schmerzgrenze wird man dafür aber nicht gehen, und die dürfte bei 15 Millionen $ pro Jahr (maximum contract) liegen. Inwieweit hängen die Schicksale von Lewis und Durant zusammen? Beide wollen Spielzeit, beide wollen das Gesicht ihres Teams sein. Weiter haben die Macher im Hintergrund der Sonics jetzt eine Karte mehr in der Hand im Vertragspoker mit Lewis. Wahrscheinlichste Lösung: ein Sign and Trade Deal. Zu einer schnellen Entscheidung wird es trotzdem nicht kommen, denn die Spekulationen wegen der Situation, zwei hervorragende Spieler auf der gleichen Position zu haben (Lewis könnte auch auf die 4 wechseln, Durant auf die 3, Allen auf die 2...), sorgen vor allem für eines: Presse. Aufmerksamkeit. Public Viewing. Das entspricht kostenloser Öffentlichkeitsarbeit bei der Suche nach, ja beim Durchsetzen einer neuen Arena für die Sonics in Seattle, und mit der möchte Lenny Wilkens, Präsident der Franchise, sich selbst ein kleines Denkmal setzen. Könnte also der 18jährige Durant der Mann sein, der eine ganze Franchise vor dem Umzug bzw. Verkauf rettet (zählt man Verkauf der Franchise und Kauf einer neuen Arena zusammen, kommt auf ein Geldvolumen in Höhe von ca. 850 Millionen $)? 1-Milliarde-Mann Durant? Es sieht danach aus. Die Dauerkartenverkäufe sind innerhalb der letzten Tage angestiegen, man träumt wieder in der Geburtsstadt von Starbucks. Ray Allen wartet als Mentor. Und ein Publikum, das hungrig ist auf Playoffs. Bei 9.65% lagen die Chancen, den Nr. 2 Pick zu landen - gelobt sei der Zufall. Der letzte Nr. 2 Pick endete 1990 in der Verpflichtung Gary Paytons, den wir demnächst in der Hall of Fame wiedersehen werden. Kommt ein Trade des Picks in Frage? Grundsätzlich ja, aber erstens nicht vor Ende der Playoffs, zweitens zählen im Moment nur die Suns (Marion), Timberwolves (Garnett) und die Grizzlies (Gasol) zu den Kandidaten (jeweils im Package mit Rashard Lewis) und drittens stellte schon Wilkens klar, dass "it would have to be something awfully damn good". Denn Durant ist einer der wurfgewaltigsten, versatilsten, schnellsten und ballsichersten Spieler im Draft. Zwar hat er nicht den Körper eines Greg Oden, aber gegen den geht jeder im Draft unter. Und ein Spieler, der sich als Mischung aus Dirk Nowitzki und Tracy McGrady erwiesen hat, wird seinen Weg machen in der NBA. Im Vergleich zu Oden fehlt Durant allerdings die Marke, und mit Marken wird in der Liga Geld verdient, weshalb nur Platz Nr. 2 bleiben wird. Wer sich übrigens fragt, warum Lenny Wilkens in der Draftdiskussion so viel zu sagen hat: die Sonics haben aktuell weder einen Head Coach noch einen General Manager. Und wenn ich richtig informiert bin, streicht auch Lenny Wilkens bald die Segel.
Brian Hill, der erfolgreichste Head Coach in der Geschichte der Magic (267-192), wurde von genau diesen entlassen. Zwar hatte Hill die Magic nach vier Jahren Playoffabstinenz mal wieder in die Postseason geführt, da bezog man dann aber Dresche von den Detroit Pistons (...ähm ja, die Spielrgebnisse waren eng, aber die Spiele waren nicht eng). Möglich, dass Hill jetzt Management der Magic auf- bzw. absteigt. Vielleicht wird er auch Scout, oder ist er dafür zu teuer? Wie auch immer, Hill wird man als Head Coach nicht wiedersehen. Von der menschlichen Seite her ist Hill hoch anzurechnen, dass er in den letzten 10 Jahren insgesamt mehr als 3 Millionen $ für die Cystic Fibrosis Foundation gesammelt hat, einer NPO, die sich der Bekämpfung bzw. Erforschung von Mukoviszidose, einer Stoffwechselerkrankung, widmet. Dass Rick Adelman neuer Head Coach der Houston Rockets ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Hier noch einmal die wichtigsten Punkte Adelmans bzgl. der Rockets: (i) Adelman zählt Yao und McGrady zu den besten Centern bzw. Guards der Liga, was den beiden gut tun dürfte nach dem Verlauf der Playoffs (ii) Adelman weiß, dass die Rockets mehr drauf haben als das Erstrundenhaus gegen die Utah Jazz, und diese Zuversicht wird er den Spielern einpumpen (iii) Adelman wird Tempo spielen, d. h. unter anderem dass Yao mehr laufen wird müssen. Die Defense soll darunter nicht leiden (Vergleich Phoenix Suns) (iv) "Bonzi is a unique talent, he's a real force", zu nett! Ob Wells sich zu einer Rückkehr beschwatzen lässt? (v) Adelman wird das Spiel insgesamt einfacher gestalten, d. h. mehr Ballkontakte, mehr Spieler involvieren, Yao und McGrady entlasten, statt massig Punkte erhöhte Effizienz... (vi) Adelman wird den Markt nach neuen Spielern sichten, sich aber vorher ein genaues Bild der aktuellen Rockets verschaffen (vii) McGrady wird verstärkt im High Post spielen, und mehr Bälle austeilen als bisher, Yao wird mehr Jumpshots nehmen Neuer Coach der Charlotte Bobcats wird der 44jährige Sam Vincent. Der Mann mit den zwei Vornamen ;-) war seit einem Jahr Assistant Coach bei den Dallas Mavericks. Vincent hat bereits in Südamerika, Griechenland, Holland, Nigeria und der NBDL gecoacht, um mal der Aufzählung von wikipedia zu glauben. Witzigerweise hatte Vincent in seiner Spielerkarriere die Ehre, oder einfach das Glück mit Michael Jordan zu spielen - die beiden haben sich jetzt also wieder. Ein anderer Assistant der Dallas Mavericks, Del Harris (wird im Juni 70), ist übrigens bei den Milwaukee Bucks im Gespräch, als 1. Assistant Coach oder Head Coach. Überhaupt gibt es momentan eine Menge Hochkaräter auf dem Coachmarkt, z. B. Paul Silas, Stan Van Gundy, Lionel Hollins, Herb Williams, Mario Elie, vielleicht auch Mike Fratello.
CLE 2 - DET 2 LBJ mit Zug in die Zone, 2 Punkte, sicher CLE 5 - DET 7 LBJ geht sehr schnelle Penetration, Prince kann nur zuschauen, Sheed foult ihn, 1 Freiwurf verwandelt CLE 6 - DET 9 In jedem Angriff kommt LBJ mindestens 1x an den Ball. Sheed hat bereits 2 Fouls, Minus für Detroit. CLE 8 - DET 9 LBJ sehr beweglich, vom Perimeter in die Zone wieder zurück auf den Perimeter, da kommt einiges zu auf Tay Prince, LBJ bewegt sich auch ohne Ball viel CLE 8 - DET 11 LBJ mit Defensive Rebound, heftiger Schubser von Maxiell, LBJ stürzt ins Aus, es geht weiter CLE 10 - DET 11 LBJ superschnell, lässt zwei Verteidiger stehen, Reversedunk CLE 10 - DET 13 LBJ mit Dreierversuch, daneben. James bisher ohne Jumpshot, und ohne Midrange CLE 12 - DET 15 LBJ leitet den Fast break, treibt den Ball nach vorne, 1:3 Situtation gegen Pistons, Jump Shot, daneben CLE 12 - DET 17 Die Pistons switchen in der Defense, mal deckt Billups, mal Prince LBJ. Wegen dem Gerummel, das so auf dem Perimeter entsteht, muss Hughes öfters in die Zone ziehen CLE 16 - DET 19 Unmöglicher Shoot, LBJ steigt an zwei Pistons hoch, fällt leicht zurück, nimmt Maß, nutzt die Hangtime, bingo CLE 16 - DET 20 LBJ will die Pistons mit einem Dreier in die Viertelpause bringen, Buzzer beater? Nein, der Ball springt vom Rim ab. CLE 18 - DET 20 Von der Aggressivität LBJs profitiert jetzt Varejao CLE 23 - DET 20 LBJ mit Slam Dunk an Maxiell vorbei, mit dem Sophomore hat er leichtes Spiel CLE 35 - DET 30 LBJ mit durchwachsener Quote, 4-10 aus dem Feld. Alle seine Feldpunkte hat er in der Zone gehabt, zwei davon mit Dunks. Bisher keine Gefahr für Detroit wegen Dreiern. LBJ muss variieren, denn mit Sheed in der Zone hat Detroit die nötige Sicherheit. CLE 39 - DET 35 LBJ im Double, Assist zu Gooden, der senkt ein CLE 43 - DET 37 LBJ und Gooden verstehen sich bestens, inside (Gooden) - outside (LBJ) Game, LBJ mit Assist Nr. 4 CLE 43 - DET 37 LBJ zunehmend aggressiv, sprengt wieder die Zone der Pistons und zieht das Foul von Prince, der sich bei den Refs beschwert, 2 Freiwürfe = 2 Punkte CLE 47 - DET 37 LBJ läuft heiß, er ist immer anspielbar, auch beim fast break, schließt diesen mit lockerm Korbleger ab, fliegende Attacken, da wird nicht gezögert CLE 48 - DET 38 Prince hat heute nicht seinen besten Abend, lässt in der Defense aber nicht locker und erzwingt fast den Fehlpass LBJs. LBJ braucht mehr Übersicht, woran ihn die Krakenarme von Prince hindern. CLE 50 - DET 38 Mit 12 Punkten Vorsprung gehen die Cavs in die Halbzeit. LBJ bester Spiel auf dem Court (14 Punkte, 4 Assists, 3 Rebounds). Kurzes Interview mit Graig Sager, LBJ sagt (i) CLE agiert aggressiver (ii) CLE muss früher attackieren (iii) richtige Entscheidung am Ende von Spiel 1 (Pass auf Donyell Marshall) (iv) was zählt, ist die Meinung seiner Teamkameraden, nicht die der Medien CLE 52 - DET 40 LBJ setzt auch beim Defensive Rebound Ausrufezeichen, bei dieser Power nehmen selbst die Pistons Abstand. Wenn LBJ abhebt zum Rebound, die Arme streckt, und dabei zwei Köpfe größer wird als die Pistons, imponiert das schon. CLE 52 - DET 40 LBJ übernimmt den Spielaufbau, dann Hughes, dann wieder LBJ CLE 52 - DET 46 Seltsames Foul an LBJ, Richard Hamilton schlägt ihm beim Jumpshot ins Gesicht. Das Detroiter Publikum quittiert das mit Buhrufen gegen LBJ. CLE 52 - DET 49 Detroit hat einen Run, und LBJ sucht sichtlich den Ball, bisher ohne zählbares Resultat. LBJ dürfte jetzt bis Ende des Spiels auf dem Court bleiben. CLE 54 - DET 51 Mit der Einwechslung Maxiells deutet alles auf das entscheidende Matchup zwischen LBJ und Maxiell hin. Selbstvertrauen, Athletik und Respektlosigkeit hat der Piston jedenfalls. CLE 57 - DET 59 Ein kopfschüttelnder LBJ ist unzufrieden mit Viertel Nr. 3, denn da lautet die Bilanz bisher CLE 10 - DET 21. LBJ hat im dritten Viertel insgesamt nur einen Wurfversuch. CLE 67 - DET 65 Tayshaun Prince lässt nicht locker, zwingt LBJ die Uhr runterzuspielen, der nimmt einen schlechten Wurf, Fehlversuch CLE 69 - DET 65 LBJ mit erstem Treffer nach drei Fehlversuchen, wieder ein fast break, wieder ein Korbleger - easy points! CLE 71 - DET 74 McDyess blockt LBJ, LBJ lässt stark nach, er nimmt zu wenig Würfe. Da das Spiel eine enge Kiste ist, dürften jetzt Freiwürfe wichtig werden, LBJ bisher 4-5. CLE 71 - DET 74 Sheed hakt sich bei LBJ ein, etwas Gerangel, dafür gibts ein Offensivfoul gegen Sheed, der schnell ans andere Ende des Courts tigert, um kein Technisches zu kassieren CLE 76 - DET 75 LBJ hat den Faden verloren, verwandelt nur einen Freiwurf CLE 76 - DET 75 Trotz der Unsicherheiten LBJs wird er gesucht, schließt eigentlich jeden Angriff der Cavs ab CLE 76 - DET 77 Noch 10 Sekunden zu spielen, LBJ legt zwei Stufen Tempo hoch, zieht zum Korb, Dreher, RIP greift ihm die Arme, LBJ versucht's mit einem schlechtem Wurf, daneben, Offensivrebound CLE, daneben, noch ein Offensivrebound CLE, Ball im Aus, 1 Sekunde zu spielen, das war es dann. Coach Brown beschwert sich heftigst, da Rip Hamilton gefoult haben soll. Auch LBJ bearbeitet die Refs. Brown kriegt ein Technisches, die Freiwürfe verwandelt Billups. CLE hat die letzten Minuten des Spiels nur einen Feldtreffer erzielt. Endstand CLE 76 - DET 79. Gesamtstand CLE 0 - DET 2. LBJ mit 6 Rebounds, 7 Assists, 6 Turnovers, 44 Minuten Spielzeit und 19 Punkten (davon die meisten in Halbzeit 1). Kein Dreier, alle Punkte in the paint oder von der Freiwurflinie.
Welches sind die drei letzten Nr. 1 Draft Picks, die dann in ihrer Karriere auch die NBA Finals erreichten? Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.
Wer auch immer auf den Ausgang der Lottery letzte Nacht gewettet hat, dürfte sein Geld verloren haben, denn die Portland Trailblazers hatte keiner auf seiner Rechnung - did you? Bei einer Wahrscheinlichkeit von gut 5%, den 1st Pick und damit Greg Oden zu erhalten, haben die Blazers zugeschlagen, Brandon Roy freute sich entsprechend. Die Sonics erhalten Pick Nr. 2, die Hawks Nr. 3. Für die Blazers hat dieser Glücksgriff verschiedenste Auswirkungen, angefangen dabei, dass nun die Chance besteht 2x hintereinander den Rookie of the Year zu stellen (2006/07 Brandon Roy, 2007/08 Greg Oden), oder auch die nun anstehende Möglichkeit auf Versöhnung mit dem verwöhnten Fans der Trailblazers, oder einem Trade des wenig geliebten Jamaal Magloire. In den nächsten 48 Stunden werde ich der Lottery einen längeren Artikel widmen.
- Wie viel Luft nach oben hat LeBron James? Und wie viel Pulver hat Larry Hughes übrig?
- Die Cavs spielten in Runde 1 gegen die Washington Wizards, dann gegen die New Jersey Nets. Da hatten es die Erstplatzierten mit den nimmermüden Orlando Magic und die bissigen Chicago Bulls schwerer, und deshalb: sind die Cavs eigentlich schon angekommen in den Playoffs? Hatten sie schon einen fight? Und welches der beiden Teams hat das momentum?
- Was ist eigentlich der große und allgemeine Unterschied zwischen diesen Teams? Detroit kann sein Spiel spielen, und so gewinnen. Cleveland muss sich anpassen, um so zu gewinnen.
- LeBron James ist der beste, talentierteste, elektrisierendste Spieler dieser Serie. Und doch hält Sheed, der olle Zauberkasten, da locker mit. Wie macht er das?
- Tatsache: Tayshaun Prince hat eine Armspanne von 2.18m, d. h. er könnte sich selber einrahmen ;-). Ist LeBron gegen Kraken gewappnet?
- In den 11 Playoffpartieen bisher stehen bei Tayshaun Prince 0.4 Blocks pro Partie im Statistikbuch. Was die Zahl nicht verrät: Prince kann blocken, wen immer er will.
- Zeit, daß sich Tayshaun Prince einen neuen Nickname zulegt, denn "Tay" ist recht einfallslos.
- Schafft es LeBron durchschnittlich 48 Minuten zu spielen? Oder werden es doch nur 45?
- Die Vorteile der Pistons: Größe, Erfahrung, Tiefe, Backcourt. Vorteile der Cavs: L, B, J. 4-3 für Detroit. Oder?
- Könnte C-Webb nicht mal mit seinem vollem Namen auf dem Rücken auflaufen, Mayce Edward Christopher Webber III?
- Wie weit ist Pavlovic mental? Er könnte zur Enttäuschung dieser Serie werden. Rat und Hilfe könnte es bei Chris Webber geben, denn der hat einen Abschluss in Psychologie.
- Irgendwo habe ich gelesen, dass die originalen bad boys Ende der 80er und Anfang der 90er auch 5x hintereinander das Finale der EC erreichten, und dann war Schluss mit der Dynastie. Wiederholt sich Geschichte wieder mal?
- Es könnte so einfach sein: 7 Sekunden sind zu spielen, LeBron James geht in die Penetration, verwandelt Lay-up, Aus, Cleveland gewinnt. Nur leider halten die Distons wasserdicht, an allen Ecken und Enden.
- Antonio McDyess will die Championship. Es wäre seine erste. Chris Webber will sie. Es wäre seine erste. 2 big men, insgesamt 223 kg, zusammen mehr als 1500 Spiele. Sage keiner, die Pistons seien nicht titelhungrig.
- Über Jason Kidd und Steve Nash sagt man, sie dominierten das Spiel auch dann wenn sie selbst nicht großartig spielen. Wann schafft es Billups in diesen "Klub der immer Großen"?
- Mit Ilgauskas und Webber treffen die beiden elegantesten Center der Eastern Conference aufeinander, oder?
- Sollten die Cavs nach sagen wir mal sechs Spielen rausfliegen, müssen sie sich die selbe Frage stellen und stellen lassen wie neulich die Phoenix Suns bezüglich der San Antonio Spurs: was wollt ihr eigentlich noch ändern, um nächste Saison die Pistons zu schlagen? Sind die nicht einfach von Grund auf besser?
- Entwickelt sich hier die neue Rivalität der Eastern Conference? Die Pistons haben 5x in Folge das Finale der Eastern Conference erreicht, die Cavs jetzt zum ersten Mal seit xx Jahren. Aber habt ihr nicht auch den Eindruck, dass die Cavs und Pistons auch für nächste Saison das Ticket für die EC-Finals gelöst haben?
- Ich lege mich mal fest: sollten die Cavs die Pistons rauswerfen, wäre das die größte und nachhaltigste Sensation in Cleveland seit der Verpflichtung LeBron James 2003.
Da dieses Blog hier unter erheblichem Besucherzustrom ächzt ;-), habe ich mich entschieden, auch in der Offseason täglich Beiträge zur NBA zu liefern. Genug zu berichten, und auch genug zu erzählen gibts allemal. See ya!
- Die Spurs sind spezialisiert darauf, dem Gegner sein ureigenes Tempo zu nehmen. Die Jazz tun das Gleiche. Auf welches Tempo also einigt man sich da?
- Was ist übrig geblieben vom viel gepriesenen run-and-gun der Western Conference? Denn in diese Kategorie kann man weder die Jazz noch die Spurs einordnen.
- Behält Popovich seine Rotation bei? Und verpufft dieses Polster gegen das vielleicht tiefste Team der Liga?
- 16 Spiele hintereinander hat Utah in San Antonio verloren, ihr erstes Heimspiel sollten die Jazz also für sich entscheiden. Am besten auch das zweite. Und dritte. Und dann sind schon fast Finals.
- Von der emotionalen Seite ist Utah klar im Vorteil, denn Carlos Boozer und Deron Williams reiten einer Welle, die für San Antonio gewohntes Fahrwasser ist.
- Gegen wen wird Bruce Bowen im ersten Endspiel der Serie spielen?
- Andrei Kirilenko hat nach einer durchwachsenen Saison sehr durchwachsene Playoffs. Gibt er sich jetzt endlich den Arschtritt?
- Platziert Horry den Dreier zu den Finals, und macht damit seine hässlichen Aktionen gegen Steve Nash vergessen?
- Tony Parker ist eine ganz kalte Schnauze. Kalt genug für Deron Williams Künste?
- Michael Finley hat bisher großartige Playoffs gespielt. Zusätzliche Sympathiepunkte verdient sich der Ex-Maverick dadurch, dass er wirklich nur um den Titel spielt (in seinem Fall keine Phrase), und er auch nicht Teil der Dirty-debatte war. Frage: hält Old Finley seine Form? Zieht er das Interesse der Jazzdefense auf den Perimeter?
- Die Bank der Jazz hat gegenüber der der Spurs ein großes Problem: die Bank der Spurs ist zwar nicht tiefer, aber größer, und die Playoffs 2007 sind geprägt durch Reboundpower, weniger durch Scoringpower.
- Tony Parker vs. Deron Williams, oder das ewige Duell Eleganz vs. Athletik.
- In dieser Serie entscheidet sich auch, wer MVP der Playoffs wird - Boozer oder Duncan, je nachdem ob die Jazz oder Spurs die Finals erreichen.
- Mal genauer hinschauen beim Publikum: Tony Parker vergibt vor jedem Heimspiel der Spurs 20 Tickets an benachteiligte Jugendliche.
- Kaum zu glauben: jeder der Spursstarter hat eine eigene Foundation für soziale Zwecke. Eigentlich sind die Silber-Schwarzen doch ganz nett.
- Haben die Jazz mit Kirilenko und Okur das vielseitigste big men duo der Liga? Und reichen die beiden, um Tim Duncan den Kopf zu verdrehen?
- Erhalten die Spurs in dieser Serie einen neuen Beinamen? "Dirty" ist nicht allzu rühmlich...
- Wie lange dauern die Spiele (in Echtzeit)? Jerry Sloan ist bekannt für seine Fehden mit den Referees, und wiederum kein Team hat diese Playoffs so viel diskutiert mit den Schiedsrichtern wie die Spurs es taten.
- Sieben Spurs haben die Championship gewonnen. Bei den Jazz schafften es nur zwei. Wenn man das runterbricht auf Matchups, spielt hier ein Champion (Spurs) gegen einen Haufen Anfänger.
- Carlos Boozer konnte in Runde Eins und Zwei unter den Brettern schalten und walten wie er wollte. Gegen Duncan sieht das anders aus.
- Wenn ich richtig gemessen habe, hat Andrei Kirilenko die längsten Arme aller Jazzler. Würde da ein Doubling Tim Duncans nicht Wirkung zeigen?
- Sam Mitchell, Head Coach der Raptors, bleibt dank einer Vertragsverlängerung auch die nächsten Jahre Head Coach in Toronto. Der neue bzw. amtierende CoY wurde kurz nach dem Aus in den Playoffs auch mit anderen Teams in Verbindung gebracht, Bryan Colangelo hat dann aber wohl die besten Argumente gehabt. Außerdem hat Mitchell in Toronto ein (persönliches) Großprojekt namens Chris Bosh.
- Nachdem Vince Carter Spiel 5 und 6 und damit auch die Serie für die New Jersey Nets gegen die Cleveland Cavaliers verloren hatte, kamen doch umgehend Spekulationen über die Zukunft Carters aus. Welchem Team ist ein launiger Dunker, der noch in den Finals stand, 60 Mio. wert?
- Zu einer Hängepartie drohen auch die Vertragsverhandlungen mit Rashard Lewis zu werden. Die Sonics wollen ihn halten. Lewis will Cash.
- Bryan Colangelo wurde zum zweiten Mal nach 2005 zum Executive of the Year gekürt. Colangelo hat den Toronto Raptors eine neue Mentalität eingehaucht, die schlicht und einfach heißt: have success. Die Raptors haben unter der Riege Colangelos einiges neues Spielermaterial (TJ Ford, Andrea Bargnani, Anthony Parker, Jorge Garbajosa) erhalten, und mit diesem die Atlantic Division gewonnen.
- Rick Adelman mausert sich aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge Jeff Van Gundy als Head Coach der Houston Rockets.
- Mit den Cleveland Cavaliers und Detroit Pistons qualifizieren sich die beiden besten Teams der Eastern Conference (regular season) für das Finale der Eastern Conference. Nicht ganz so glatt verlief es in der Western Conference, denn da treffen die viertplatzierten Jazz auf die drittplatzierten Dirty Spurs.
- Nach seiner OP meldet sich Dwyane Wade zu Wort, und versichert, dass die OP gut verlaufen sei und die Genesung nach Plan verlaufe.
- Um die NBA in Europa weiteren Auftrieb zu geben, hat David Stern veranlasst, in London quasi die neue Europazentrale aufzubauen. Den ersten ernsthaften Test auf Funktionstüchtigkeit gibt es dann am 10. Oktober im Rahmen des Showmatches zwischen den Minnesota Timberwolves und den Boston Celtics.
- Don Nelson streut Zweifel an seinem Verbleib in Oakland. Falls das als Weckruf ans Management der Warriors gedacht war, muss man sich fragen, ob Golden State noch geweckt werden muss - erinnert sei an die emotionalen Ausbrüche der Warriors in den Playoffs, das Geschrei in der Oracle Arena, und den Quantensprung der jungen Spieler.
- Caron Butler, Star der Washington Wizards, hat nach sieben Wochen Verletzungspause wieder am Training teilnehmen können. Am 1. April hatte sich Butler die rechte Hand angebrochen, aus dem Gröbsten ist er jetzt also raus.
Was sich Spieler und Coaches nach ihrem Aus in Playoffrunde Zwei haben einfallen lassen:
"well, i think two players not being taken from us would help" Steve Nash, Phoenix Suns, auf die Frage, wie man denn nächste Saison San Antonio schlagen könne
"we tried to fight, cause we felt that we can compete with this team and we can definitely move on and it's unfortunate that we couldn't get the job done" Vince Carter, New Jersey Nets
"over the hump? I think we got over the hump!" Don Nelson, Golden State Warriors, auf die Frage, was die Warriors bräuchten um nächste Saison den Durchbruch (?) zu schaffen
"we only had 11 turnovers, but it seem like a lot more" Scott Skiles, Chicago Bulls
"he's always around, he's a force to be reckoned with" Amare Stoudemire, Phoenix Suns, über Tim Duncan
"I shoot an airball, that's when i knew that i'm a little tired" Jason Kidd, New Jersey Nets
"the shots that we hit in the last game, they won't go down tonight" P. J. Brown, Chicago Bulls
"i don't wanna cry about it" Ein zerknatteter, zermürbter Steve Nash, Phoenix Suns, auf die Frage, was passiert wäre ohne die Sperre Diaws und Stoudemires
"we just didn't have enough" Lawrence Frank, New Jersey Nets
"It's always hard because you go go go go bummm the season is over and it happens so fast" Scott Skiles, Chicago Bulls
"We got outmanned under the basket" Baron Davis, Golden State Warriors
"Steve got a little bit out of swords for a while" Mike D'Antoni, Phoenix Suns
Erstes Viertel 12:00/1.: Willkommen in der Continental Airlines Arena, die die New Jersey Nets beherbergt. Im Semifinal der Eastern Conference steht es 3-2 für die Cleveland Cavaliers und LeBron James, heute Nacht können die also das Ticket zum Finale der Eastern Conference lösen - glauben wir mal dran! 11:39/1.: CLE mit ersten Punkten durch Gooden 11:14/1.: Für NJ meldet sich Richard Jefferson mit Jump Shot 10:22/1.: Schon ne Menge los beim Publikum, das wird heiß 10:00/1.: CLE sicher bei Offensive Rebounds 9:42/1.: LBJ zum CLE 4 - NJ 4 8:57/1.: Entspanntes Spiel, Jefferson macht die ersten 6 Punkte für NJ 7:50/1.: Bei NJ geht alles über Jefferson, gibts da ein Mismatch gegen LBJ? 7:25/1.: Fetter Dunk Mikki Moores, CLE 9 - NJ 11 6:16/1.: LeBron gegen Richard Jefferson, so lassen sich die ersten 6 Minuten zusammenfassen 5:58/1.: Erste Auszeit NJ 5:21/1.: Larry Hughes mit ersten Dreier für CLE, wichtig 4:30/1.: CLE setzt sich mit 4 ab 4:02/1.: Gooden mit zwei akrobatischen Punkten, wann wirft Big Z seine ersten Punkte? 3:03/1.: Gegen Gooden und LBJ ist kein Kraut gewachsen, CLE 20 - NJ 13. Jason Kidd mit schwachem Viertel. 2:20/1.: Der frisch eingewechselte Varajeo reiht sich problemlos ein, 2 Punkte unterm Korb 2:00/1.: Pavlovic stealt Carter die Spielkugel, Hughes leitet fast break ein, wird gefoult, verwandelt beide Freiwürfe, stark! 1:03/1.: Sehr reboundstarke Cavs, es ist ruhig geworden in der Airlins Arena 0:54/1.: Kurzer Schreck, denn LBJ fällt nach Foul Jeffersons in die Ränge, kommt aber wieder hoch 0:34/1.: CLE 29 - NJ 15, New Jersey scort nicht mehr 0.02/1.: 24-4 Run für CLE, unglaublich, war's das schon für NJ? CLE hat in noch keinem Viertel der Serie so viele Punkte gescort
Zweites Viertel 12:00/2.: Beginn zweites Viertel. CLE 32 - NJ 15. Bei dieser Führung könnten Gooden, Hughes, LBJ ein Viertel aussetzen. 10:42/2.: Kidd trifft nicht, House nicht, Jefferson nicht 10:13/2.: Donyell Marshall mit 3er, es riecht nach blowout 9:20/2.: Donyell Marshall mit nächstem 3er, das war's, Lawrence Frank nimmt kopfschüttelnd die Auszeit 8:39/2.: CLE 39 - NJ 20, welch überraschender Zwischenstand! 7:59/2.: Auch Mikki Moore hat den Touch verloren, versiebt leichten Tip-in 6:55/2.: Moore verwandelt beide Freiwürfe, NJ liegt mit 19 hinten 5:25/2.: Carter spielt jetzt den Emotionalen, denn vom Spielerischen her ist NJ meilenweit entfernt 4:02/2.: Moore mit Layup über den Mann, CLE 46 - NJ 30 2:58/2.: Die Nets und Publikum bejubeln einen Ballverlust der Cavs - Verzweiflung pur 1:36/2.: Varajeo hält die Nets auf Distanz, die ersten Besucher dürften Ende des 3. Viertels gehen 0:48/2.: Arbeitsverweigerung von NJ, CLE führt mit 19 0:00/2.: Das ist eine Beleidigung für meine von Müdigkeit gequälten Augen, CLE 53 - NJ 38
Drittes Viertel 12:00/3.: Jetzt oder nie, die Nets müssen das Viertel gewinnen oder sind raus. 10:31/3.: LBJ mit Foul Nr. 3 10:04/3.: Ilgauskaus mit wichtigem Jump Shot, CLE muss das Game jetzt eigentlich nur noch runterspielen 7:42/3.: LBJ mit Foul Nr. 4, unerzwungen. Zeigt der King jetzt Nerven. 6:34/3.: Die Nets wittern Mittagsluft, kommen auf 11 ran, CLE 59 - NJ 48. Kidd kommt besser ins Spiel, wird auch Zeit. 4:53/3.: Donyell Marshall wird eingewechselt, platziert er jetzt wieder Dreier? 4:00/3.: Enorm viele Pfiffe gegen die Cavs, die Refs meinen es nicht gut mit LeBron & Co. 2:48/3.: Mächtiger Dunk Carters, die Nets sind dran. LeBron kaut heftigst an seinen Nägeln. 0:00/3.: Okay, Kidd hat in diesem Viertel sehr viele Punkte gemacht, die Cavs konnten nicht mithalten, und so steht es jetzt CLE 61 - NJ 60
Viertes Viertel 12:00/4.: Im dritten Viertel fabrizieren die Nets nur 8 Punkte. Wo nehmen die Cavs jetzt das Tempo, die Konzentration und die Sicherheit aus Halbzeit 1 her. 11:19/4.: Collins verpasst die Chance zum Ausgleich, CLE 62 - NJ 60 10:30/4.: Airball Kidd, das wäre die Führung gewesen 9:38/4.: Mikki Moore neuer Topscorer der Nets, 15 Punkte. Mikki Moore sorgt für Unruhe 8:36/4.: Gibson mit coolem Dreier, CLE wieder mit 4 vorn 7:40/4.: Geburtstagskind Donyell Marshall mit seinem 3. Dreier, CLE kann sich wieder absetzen, der Run der Nets ist aufs erste gebannt 6:53/4.: LBJ kann's doch, Treffer knapp vor der Dreierlinie 6:00/4.: Noch sechs Minuten, jetzt dürften sich die kleinen Fouls häufen. 5:54/4.: CLE 75 - NJ 66, Marshall mit 5. Dreier 4:29/4.: Seltsamer Spielverlauf, war der Run von NJ nur verzweifeltes Anrennen 3:37/4.: Gibson zum CLE 80 - NJ 67, da kommt auch LBJ zum abklatschen 3:35/4.: Die Cavs feuern sich jetzt nach jeder gelungenen Aktion an, die wollen eine Runde weiter 3:00/4.: Vince Carter in seinem vielleicht letzten Heimspiel für New Jersey weiterhin nicht präsent. 2:02/4.: Die Cavs fangen nach Dreier Nr. 6 Donyell Marshalls an zu feiern, NJ hat insgesamt nur 3 Dreier. Die Cavs spielen jetzt mit 2. Garnitur, nur LBJ ist aus der Starting 5 übrig. CLE 86 - NJ 72. 1:06/4.: Kidd, der um 2 Assists einen triple double verfehlt, und Carter rüsten sich für die Bank. 0:00/4.: Cleveland Cavaliers - Detroit Pistons, so lautet das Eastern Conference Final 2007. Insgesamt haben die Nets sechs Spiele benötigt, um die Nets aus den Playoffs zu werfen. LBJ mit 23 Punkten, 8 Assists, 8 Rebounds.
In der NBA orientiert man sich an Ergebnissen, und die 7-12 Bilanz Jeff Van Gundys mit den Rockets in den Playoffs war so gesehen nicht das beste Argument für den Verbleib des Mannes, der die Rockets zu dem Team formte wie wir es heute kennen. Jeff Van Gundy wurde jetzt als Head Coach der Houston Rockets entlassen, einfach wegen der Niederlage in Spiel 7 gegen die Utah Jazz, dafür trägt er nun die Folgen, auch mit den Spielern hat es einen Knacks gegeben ("I feel bad that I wasn't able to help McGrady and Yao and the rest of the guys get over the hump") - ein symbolischer Neuanfang muß her, und der fällt mit der Entlassung des Coaches billiger aus als mit einer Umstellung des Rosters. Die Rockets haben in seinen vier Jahren zwar 3x die Playoffs erreicht, allerdings nie Runde 2 erreicht. Arbeitstier Van Gundy hat sofort einen neuen Job gefunden, nämlich angeheuert bei ESPN, als Co-Moderator. Als neuer Coach für McGrady und Yao setzt sich immer deutlicher Rick Adelman in den Vordergrund.
Gleich zwei Autoren von yahoo! sports widmen sich dem vielleicht prägenden Aspekt der Serie zwischen den San Antonio Spurs und den Phoenix Suns: dem Rotationsmechanismus. Allein im letzten Spiel hat Mike D'Antoni, immerhin CoY 2004/05, praktisch nur sechs Spieler spielen lassen, und damit z. B. Jalen Rose und Marcus Banks im wahrsten Sinne des Wortes sitzen lassen. Warum? Und kostet diese Wechselpolitik den Suns die Serie? Zum Vergleich: Greg Popovich lässt 10 Spieler rotieren, oder praktisch 9. Und ob ein Jacque Vaughn über mehr spielerische Klasse verfügt als Jalen Rose, darf bezweifelt werden. So kommt Steve Kerr zum Ergebnis, dass sich die Phoenix in Spiel 5 völlig verausgabt haben, was insbesondere auf Shawn Marion zutrifft, der nur 4 seiner 24 Punkte in Halbzeit Zwei schaffte. In diesem Zusammenhang weist Kerr darauf hin, dass die Suns im dritten Viertel von einer 1:1 Defense Kurt Thomas:Tim Duncan auf ein Doubeln Duncans umstiegen, was zusätzlich schlauchte. Die harte Defense der Spurs verlangt Steve Nash viel Kunst und Einsatz ab, den freien Raum bzw. den freien Mann zu finden, und Nash sieht nicht danach aus als könne er den Spurs eine Niederlage abtrotzen, die dann Spiel 7 erzwingen würde. Großartige Anpassung seitens Popovich also, eine kleine Formation zu spielen, und so die Suns zum Laufen zu zwingen. Auf die Ideenlosigkeit der Suns, und das höhere Energielevel der Spurs macht auch Adrian Wojnarowski aufmerksam.
Kommt jetzt der große Katzenjammer? "It's not a good time for me to make that decision. I think it was really important that I came here. I'm not so sure it's important that I stay on.", so äußert sich Don Nelson, Head Coach der Warriors, zu Gerüchten dass er nächste Saison nicht mehr als Trainer der Oaklander zur Verfügung stehe. Bekanntlich hatte Nelson, der vor drei Tagen 67 wurde, die Warriors zum ersten Mal seit 13 Jahren in die Playoffs geführt, und dort mal eben für die größte Überraschung in der jüngeren Geschichte der Playoffs gesorgt. Keywords, die jeder mit Nelson assoziieren dürfte, sind: Run DMC, Coach of the Year, Point Forward, Dirk Nowitzki, 2000+ Spiele. Nelson hatte erst im August 2006 einen Vertrag unterzeichnet, der ihm für die nächsten drei Jahre 18 Millionen US-Dollar beschert. Seine Entscheidung gibt Nelson bis spätestens 1. Juli bekannt, wobei am 28. Juni der Draft stattfindet. Jürgen Kalwa hat zum eventuellen Abgang Don Nelsons wie immer seine ganz eigenen Ideen.
Spiel 1 Spurs 111 - Suns 106. Gesamt 1 - 0. Im Auftaktspiel einer hoch emotionalen Serie zwischen dem besten Offensivteam und dem besten Defensivteam der Liga laufen Tony Parker und Tim Duncan zu Bestform auf und erzielen zusammen 65 Punkte, auch Michael Finley gefällt mit 19 Punkten. Parker macht die meisten seiner Punkte in the paint, ganz wie man es kennt vom französischen Aufbauspieler, er hat weder Respekt noch Angst vor den big men der Suns. Umgedreht kann man sagen, dass Parker einfach keinen jump shot hat. Nach einem Zusammenprall mit Parker bricht sich Steve Nash, der am Ende auf 31 Punkte kommt, seine Nase an, für zwei Tage ist die Startseite von nba.com mit Bildern des blutenden Nash verpestet. Ob man einen Spieler mit offener Wunde spielen lassen sollte, ist die eine Frage, ob die Suns mit einem unversehenem Nash das Spiel gewonnen hätten die andere Frage, denn Mike D'Antoni hatte das Einsehen, und setzte Nash für die letzten 45 Sekunden auf die Bank. Die Suns verlieren so nicht nur das erste Spiel, sondern auch ihr erstes Heimspiel. Auf der Pressekonferenz prophezeit D'Antoni, es werde eine lange Serie werden. Warum sich bei dem Zusammenprall Tony Parker, und nicht Steve Nash am Boden räkelte, bleibt mir ein Rätsel...einige nennen den Franzosen einen Schauspieler. Würde passen, schließlich ist seine Verlobte auch...
Spiel 2 Spurs 81 - Suns 101. Gesamt 1 - 1. In Spiel 2, wiederum im US Airways Center, setzt es dann eine indiskutable 20 Punkte Niederlage für die Spurs. Bei den Spurs läuft nur Tim Duncan mit 29 Punkten und 11 Rebounds warm, Steve Nash mit 16 Assists und Amare Stoudemire mit 27 Punkten brillieren für die Suns. Der Grund für die Niederlage? Die höhere Treffsicherheit der Suns, bedingt durch eine bessere Wurfauswahl. Während die Suns knapp 53% ihrer Würfe einsacken, liegen die Spurs bei 58% ihre Würfe daneben. Auch bei den Freiwürfen beweisen die Suns mal wieder, dass sie brandgefährlich sind. Die Fans verbrüdern sich mit Steve Nash, indem die meisten von ihnen ein symbolisches Pflaster auf ihrer Nase tragen. Eine zweite taktische Anpassung vollzieht Mike D'Antoni: Shawn Marion verteidigt Tony Parker, nachdem bereits in Spiel Kurt Thomas den besten Spieler der Serie, Tim Duncan, für jeden Wurf hart ackern lässt. In Spiel 1 wurde Tim Duncan gedoppelt durch Thomas und Stoudemire, jetzt aber soll sich Stoudemire auf die Offensive konzentrieren und dem viel erfahrerenen Thomas, der seine Defensive bei den Knicks der 90er Jahre perfektioniert hat, die Arbeit gegen Duncan überlassen. Spätestens in diesem Spiel verdient sich Thomas die Auszeichnung "X-Faktor der Serie". Zwar lagen die Spurs nach dem dritten Viertel mit nur sieben Punkten zurück, da allerdings zogen die Suns den Offensivjoker und gewannen Viertel Nr. 4 mit 13 Punkten Unterschied. Mit dem Gesamtstand 1-1 geht es jetzt nach San Antonio.
Spiel 3 Spurs 108 - Suns 101. Gesamt 2 - 1. In Spiel 2 sahen die Spurs alt aus, in Spiel 3, ihrem ersten Heimspiel der Serie, beweisen sie, dass mit ihnen zu rechnen ist und dass sie an jedem Abend 100+ Punkte scoren können, und so an beiden Enden des Courts zu den Eliteteams der NBA zählen. Angeführt von Tim Duncan (33 Punkte, 19 Rebounds) schauen die Spurs schon fast aus wie der sichere Sieger dieser Serie, wären da nicht die Drei Heiligen aus Phoenix - Nash, Marion, Stoudemire, die in diesem Spiel insgesamt 63 Punkte einsammeln. Manu Ginobili, der 24 Punkte powert, zieht sich in dem Spiel eine kleinere Verletzung am rechten Auge zu, das hätte nach dem unsportlichen Einsteigen Shawn Marions auch schlimmer ausgehen können. Die Serie wird immer ruppiger, was Amare Stoudemire nach Spiel 2 veranlasst hatte die Spurs ein "dirty team" zu nennen. Leandro Barbosa, der in Runde Eins gegen die Lakers hervorragte, kriegt gegen die Spurs keinen richtigen Stich. Steve Nash bringt die Niederlage auf den Punkt, indem er den Suns attestiert gut mitgehalten, aber nicht großartig gespielt zu haben.
Spiel 4 Spurs 98 - Suns 104. Gesamt 2 - 2. Die Suns stehlen den Spurs ein Heimspiel. Und Robert Horry reagiert mit einem flagrant foul an Steve Nash, kassiert dafür die ejection. Hässlich. Genau wie Bruce Bowen, der Steve Nash mit halblegalen und halbillegalen Mitteln bearbeitet. Und wieder kommt es zu einem Blowout im vierten Viertel, mit 32-18 glänzen da die Suns, von den letzten 13 Punkten des Spiels erzielen die Suns sogar 12. Amare Stoudemire sagt, dass die Suns in diesem Spiel Härte und Charakter bewiesen hätten. Steve Nash beweist, dass er noch immer in der Lage ist, in einem Spiel acht Turnovers zu spielen.
Spiel 5 Spurs 88 - Suns 85. Gesamt 3 - 2. Absoluter lowscorer der Serie, insgesamt nur 173 Punkte. Boris Diaw, Amare Stoudemire und Robert Horry müssen wegen der Vorkommnisse in Spiel 4 ihre Sperre absitzen, d. h. dass D'Antoni insgesamt nur sieben Spieler einsetzt (Pat Burke mit 3 Minuten), Nash, Marion und Bell spielen quasi ununterbrochen, und man muss schon Kobe Bryant heißen um auch nach 40 gespielten Minuten noch so treffsicher wie nach einer Minute zu sein. Da kann Popovich auf ein größeres Repertoire zurückgreifen, und lässt 10 verschiedene Spurs ran. Als bester Spieler auf Seiten San Antonios trägt sich mal wiede Tim "the big fundamental" Duncan mit 21 Punkten, 12 Rebounds und 5 Blocks ein, eigentlicher energy man war aber Manu Ginobili. Shawn Marion spielte in den ersten 24 Minuten groß auf, ging dann aber unter. Wichtiger Wink für Spiel Nr. 6: die Spurs konnten das Spiel im letzten Viertel drehen (Ende Halbzeit Eins führten die Suns noch mit 11), denn da scorten die Texaner nicht nur 32 Punkte sondern damit auch neun Punkte mehr als Phoenix. Das nächste Spiel findet in San Antonio statt, und die Spurs werden es wahrscheinlich nicht zu einem Spiel Nr. 7 kommen lassen, denn die Utah Jazz warten bereits in den Conference Finals und heimstark ist zweiter Nachname der langen Millionäre aus San Antonio.
Das hört man gerne: Stan Van Gundy, Bruder von Rockets Coach Jeff Van Gundy, hat es in den engeren Kreis der Kandidaten für den Job des Head Coach der Sacramento geschafft, jetzt stehen Gespräche mit Geoff Petrie, dem Präsidenten der Kings, an. Stan hatte die Miami Heat bis zur Mitte Dezember 2005/06 trainiert, bevor ihn Pat Riley beerbte und dieser die Heat zum Titel führte. Van Gundy ist gerade mal 47 Jahre alt, und hatte seine beste Zeit als Coach an der University of Massachusetts Lowell. Van Gundy ist wegen seiner überragenden Arbeitseinstellung, seines sozial verträglichen Perfektionismus, seines positiven Basketballnerdismus, und seines von Defense bestimmten Spielsystems auch bei Kollegen geschätzt. In anderen Worten: Van Gundy ist der beste Head Coach der Liga, der derzeit keinen Job hat. Und der sympathischste ist er sowieso.
Dwyane Wade, Megastar der Miami Heat, hat sich erfolgreich einer Reihe operativer Eingriffe unterzogen, und das erfolgreich. Wade hatte diese Saison mit kleineren und größeren Beschwerden klar kommen müssen und verpasste so insgesamt 31 Spiele, unvergessen der Zusammenprall mit Shawne Battier bei der sich der Finals MVP von 2006 seine linke Schulter auskugelte. Wann Wade wieder ballen wird, wurde offiziell nicht benannt, jedenfalls sieht man ihn zur neuen Saison im besten Frischezustand wieder. Nähere Informationen gibt's auf der Seite der Miami Heat (im zweiten Absatz wurden in fünf Sätze 27 Statistiken verpackt...i'm not a database :´-/). Einen guten Artikel bietet die Palm Beach Post. Auch Lamar Odom litt die Saison über an Wehwehchen, auch wenn das nicht die Presse erhielt wie im Falle Wades. Odom schaffte es in der regulären Saison auf 56 Einsätze, drehte dann in den Playoffs noch einmal kräftig auf, ohne den schwachen Lakers auf die Beine helfen zu können. Ähnlich Wade wurde auch Odom an der linken Schulter operiert, die genaueren Hintergründe inkl. Fachvokabular gibt es hier. Spätestens Anfang Oktober kann Odom wieder voll ins Training einsteigen.
Thank you, thank you very much. Obviously an unbelievable special day, not only for me, i think for my family, for this whole franchise. You know once you've been at this stage everything that you put in comes through your mind, all the hard work, it started in germany, all the stuff you work on, all the hours you put in to be at this stage, it's just very fulfilling. It's definitely a very special day for me and i really appreciate the NBA and David Stern being here. For me at this stage right now is still a little hard for me to be happy cause of the way this season ended with the postseason but this award is a award for the regular season that's the way i have to look at and i'm extremly proud you know it means that you play at a high level for a lot of months, a lot of games and the last ten days obviously a lot of things going through your mind after the season ended. I think we can be pround of what we did this regular season, i think 67 games [wins] is a very very special season, there are only a few teams in history that won more games than we did and i try to look at it that way and be positive and just enjoy this day for me. This award is not only for me, I never really liked personal awards, i've always been about the team and this is a team sport and so i wanna thank this whole franchise, they drafted me and gave me the chance to be a franchise player, i wanna thank Mark who believed in me over the years and made me his franchise player, i wanna thank Avery [Johnson] and his staff for pushing me to new limits over the last couple of seasons and really having an impact on my game, and last but not least my teammates have been great thank you for coming this day means a lot for me just the way we have fun together, we spent so much time on the road, in busses and hotels, watching film and i always cherish the moments i have with my teammates, we always have a great time, a great chemistry, always had fun together no matter where we were and winning obviously helps too. And obviously the franchise and the organisation and the city, i mean they have been really kind with me once i first got here you know i never really thought if i could make it in this league and the fans really supported me from day one, every time i subed in [substituted] when i was young i remember they gave me a nice hand and they believed in me. So, i'm really overwhelmed, great day and i try to enjoy this as much as i can. thanks
60. Weil Dirk unser deutsches Wunderkind ist (sagt Butschi)
59. Dirk ist noch langweiliger als Steve Nash, und die Langeweiler kriegen meistens den MVP.
58. Dirk steht beim 'Warrior of the year' auf Platz 3, hinter Jermaine O'Neal und LeBron James, und vor Allen Iverson und Dwyane Wade.
57. Dirk scheut sich nicht, seine Mitspieler zusammen zu stauchen, auch wenn sie Erika heißen ;-)
56. Dirk bringt seit acht Jahren Top Leistung, Nash erst seit sechs Jahren.
55. Dirk würde sogar ins System der San Antonio Spurs passen, Nash würde aktuell nur bei den Suns, Warriors und Mavs brillieren.
54. Dirk ist loyal, und anders als bei Paul Pierce und Kevin Garnett gibts bei ihm keine Tradegerüchte.
53. Shaq über Dirk, 2006: "The game is changing and the rules are changing. The NBA centers are going more toward the European player. I tell my kids you won't be able to play the game your daddy played. It's becoming a different game. He is where the big-man game will be in four or five years. When you talk great big men, it'll be based on whether guys can play like Dirk or not. Stepping out, shooting the three, midrange game and the low-post game. I'm going to actually let my children watch his game."
52. Dirk ist selbstkritisch, und hat so besonders sein Inside Game verbessert.
51. Dirk ist der erste Spieler überhaupt, der weder eine High School noch ein College besuchte, und trotzdem ins All-NBA first team gewählt wurde, auch der erste Europäer, der im All-Star Game starten durfte.
50. Auch die Fans in Dallas unterstützen Dirk seit Ende Februar handfest, z. B. mit tausenden T-Shirts bei denen auf der Rückseite oben "MVP" und unten 41 steht.
49. Es sollte vorgesorgt werden für den Fall, dass die Mavs auch diese Saison die Championship verpassen. Mit dem MVP wird insgeheim auch das Team des MVPs geehrt.
48. Wann hatte Dirk das letzte Mal zwei schlechte Spiele hintereinander?
47. Dirk ist zwar nicht besonders schnell, hat keinen Hook, und nicht die Kreativität eines Chris Webbers, aber Dirk trifft aus allen Lagen und gegen alle Längen, von Yao Ming bis Bruce Bowen.
46. Dirk hat zwar nach dem 0-4 Start der Mavs diese Saison gepoltert, machte das aber nie zu einem öffentlichen Thema.
45. Zwar ist Kobe Bryant besser als Dirk, und LeBron hat mehr Zukunftswert, und Dwyane Wade mehr Commercials, aber die meisten Siege eingefahren hat? Dirk!
44. Dirk schafft es mit nur 17 Wurfversuchen pro Partie (exkl. Freiwürfe), 25 Punkte pro Partie zu erzielen.
43. Gut möglich, dass Tim Duncan nach der diesjährigen Playoffserie gegen die Mavs einen bösen Nickname verpasst kriegt: "Tim Uncan", in Anlehnung an "Irk Nowitzki" (D fehlt wegen fehlender Defense)
42. Wie ich schon sagte, ist nicht Steve Nash sondern Jason Kidd der beste Point Guard seiner Generation. Kidd aber hat nie einen MVP gewonnen, he wasn't even close to it.
41. Dirk ist MVP genau auch deshalb, weil die Mavs ohne ihn gewinnen würden.
40. Spätestens seit Tim Duncan ist klar dass man weder spektakulär dunken noch so medienaffin wie Tracy McGrady sein muss um den MVP kriegen.
39. Selbst Kobe Bryant gibt Dirk den Vorzug vor Nash.
38. Hören wir endlich auf so vergesslich zu sein: selbst wenn Nash die besseren Playoffs spielt - Dirk war monatelang bester Spieler der regulären Saison.
37. Beide, Nowitzki und Nash, erzielen traumhafte Trefferquoten aus allen Lagen - nur ist Dirk 22 cm größer.
36. Dirk hat nicht nur diese Saison, sondern über die letzten 5 Jahre mehr und schnellere Fortschritte bezüglich Defense gemacht als Steve Nash.
35. Es gab noch keinen MVP, der nie auf einem College oder einer High School spielte.
34. "Dirk gets my vote. He's had a great year and the team's had the best season, so I would give (the MVP award) to him." sagte Steve Nash in der USA Today bezüglich der MVP Aussichten Dirk Nowitzkis.
33. Von wem hat sich Josh Howard, die Evolutionsrockmaschine der Mavericks, wohl mehr abgeguckt - von Dirk Nowitzki oder Steve Nash?
31. Die NBA bastelt seit zwei Jahren an ihrem Image, und da passt ein untätowierter Weißer als MVP einfach besser - so leid mir das tut es so formulieren zu müssen.
30. Weil wir spätestens seit "Boogie Nights" wissen, dass Dirk einfach den "längsten" hat (sagt André)
29. Weil Dirk der beste Kammerreiniger der NBA ist (http://www.youtube.com/watch?v=GrQzRBcrCts) (sagt André)
28. Weil Dirk seinen eigenen MVP Song hat (http://www.youtube.com/watch?v=Fhs2cEKbgOI) (sagt André)
27. Laut Andy Warhol hat jeder Mensch seine 15 Minuten Ruhm - warum denn so kleinlich? Wenn Dirk MVP wird, hat er 15 Jahre Ruhm.
26. Dirk ist nach Rick Barry und Larry Bird erst der dritte Spieler, der durchschnittlich 26+ Punkte erzielt und dabei 90%+ von der Freiwurflinie trifft.
25. Dirk ist der 105. Spieler und erst der vierte in Europa geborene Spieler, der in der NBA 15,000+ Punkte erzielt hat.
24. Ist Inhaber 13 verschiedener interner Rekorde der Dallas Mavericks, z. B. siebenfache Ernennung zum NBA Player of the Week.
23. Dirk wurde 5x in Folge zum "European Basketball Player of the Year" (Gazzetta dello Sport) gewählt: 2002, 2003, 2004, 2005, 2006.
21. Dirk war nicht nur der beste, sondern auch der zuverlässigste Spieler der Regular Saison.
20. Cause i love Dirk.
19. Kelly Dwyer sagt "Nowitzki is a consistently devastating scorer, one of the league's best (and most underrated) help defenders, the NBA's probable leader in passes that lead to the assist and a spacing creator nonpareil. All that is why he's resting on the top of these final batch of Player Rankings."
18. 10 von 16 Journalisten haben hier schon mal einen Vorlauf zum MVP-Voting unternommen, Dirk erhält 10 von 16 Stimmen.
17. Nowitzki war und ist der erste europäische Spieler überhaupt, der in einer NBA Saison mehr als 2000 Punkte erzielte.
16. Dirk ist der bestbezahlte deutsche Sportler. Und wo das Geld liegt, sollten auch die Preise hin (naja, nicht wirklich überzeugend...)
15. NBA goes Europe? Nehmt den MVP gleich mit!
14. Avery Johnson sagt "He's improving his versatility. He's moving around the court more. He's still popping the three, but he's also at the free throw line posting up, in the mid-post and the low post."
13. Hätten die Mavs Michael Finley und Steve Nash abgeben können, wenn sie Dirk nicht gehabt hätten? Nein. Dirk verkörpert den Wandel, das Talent, die Championshipambitionen (?) in Dallas, und keine Franchise hat sich so zum Positiven entwickelt wie die Mavs in den letzten 10 Jahren.
12. Anders als der MIP- und DPoY-Award ist der MVP eine Lifetime-Award, d. h. Spieler, die ihn erhalten sind mindestens fünf Jahre in der Liga und werden nicht nur für teamkompatible Spitzenleistung, sondern auch und besonders für anhaltend teamkompatible Spitzenleistung geehrt.
11. Dirk würde den MVP zum Anlass nehmen, noch besser zu werden.
10. Was ist entscheidender Faktor bei der Wahl zum MVP? Die Leistung des Teams des MVPs in der regulären Saison. Geht man weiter davon aus, daß der MVP älter als 25 Jahre sein sollte, und geht man auch davon aus, dass er ins Marketing der NBA passen muss, und auch, dass er die nächsten Jahre außerordentlich gute Leistungen bringt, und zuletzt vom "history-aspect" des Awards - who else than Dirk?
9. Auch Moses Malone hat sich jüngst hinter Dirk Nowitzki gestellt, "He had a great year. If he wins it, he deserves it. His team had 67 wins. That's a great season. He shouldn't have any letdown if he wins. It's an honor he deserves, and he should accept the MVP trophy with a lot of pride. He should have no shame, because he earned it."
8. Welche Klischees auch immer es über Dirk Nowitzki gibt - mit der Vergabe des MVP wären sie aus der Welt.
7. Es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass ein amtierender MVP nicht getradet wird. Und wollen wir nicht alle, dass Dirk in Dallas bleibt?
6. Dirk wurde und wird gehypt von den deutschen Medien. Wenn er den MVP kriegt, hätten wir endlich einen handfesten Grund für diesen Hype.
5. Dirk ist ein großartiger Spieler, d. h. auch dass er in jedem anderen Team Leistungen, eines MVPs würdig, bringen würde. Stop the speculation!
4. Die MVP-Diskussion à la "Nash ist besser als Nowitzki" nahm teils sehr persönliche Ausmaße an. Zeit, dass das mit der Vergabe an Dirk aufhört.
2. Es ist allemal härter gegen die Power Forwards der Western Conference anzutreten (Nowitzki), als gegen die Point Guards (Nash).
1. Welche Entwicklung Dirk die letzten 10 Jahre mitgemacht hat, sieht man vielleicht am besten an Robert Traylor. Wer ist das? Traylor ist der Spieler, den die Dallas Mavericks damals an die Milwaukee Bucks abgaben, um die Verhandlungsrechte mit dem 19jährigen, frisch gedrafteten Nowitzki zu bekommen. Wo sitzt Taylor heute? Im Gefängnis, wegen Steuerhinterziehung und Drogenhandel.
Erstes Viertel 12:00/1.: Anstoß CLE - NJ, Serienstand 2 - 1. Vom Herzen her bin ich für CLE, im Sinne einer 7er Serie aber für NJ. 11:40/1.: Vince Carter setzt den allerersten Wurf im Spiel daneben 10:41/1.: CLE 0 - NJ 0, man tastet sich noch ab 10:24/1.: Schön, Carter eröffnet den Reigen 10:10/1.: CLE hat noch keinen Punkt, kein flüssiger Spielaufbau 10:00/1.: Ilgauskaus mit ersten 2 Punkten für CLE 9:27/1.: Ganz schwache Partie, völlig zerfahren. Jetzt kommt Bostjan Nachbar für NJ 8:52/1.: Hughes mit Steal, leitet fast break ein, und schließt ab - unverschämt gut! CLE 6 - NJ 4. Erste Führung CLE 8:23/1.: Ilgauskaus mit turnover, insgesamt viele Fouls, Unterbrechungen, Ballverluste, Fehldunks (!). Noch kein einziger Dreier. 7:52/1.: Larry Hughes dreht auf für CLE, Dreier! LeBron James bisher ohne einen Wurfversuch. 6:49/1.: Ilgauskaus mit turnaround, schlechter Wurf 6:36/1.: Varejao foult Nachbar - kommt jetzt etwas mehr Ruhe ins Spiel? 6:16/1.: Schlitzohr Varejao schindet mal wieder ein Offensive Foul 5:55/1.: Larry Hughes eindeutiger Aktivposten im Game der Cavs, offensiv und defensiv 5:31/1.: CLE 9 - NJ 8. CLE bräuchte jetzt eine gaaanz erfahrene Hand 5:08/1.: Eric Snow schenkt 2 ein, nächster Führungswechsel, CLE 11 - NJ 10 4:31/1.: LeBron James mit erstem Feldtreffer, CLE mit 3 vorn 4:02/1.: Varejao mit einfachem Layup - kann sich CLE jetzt absetzen? Oder spielt Kidd groß auf? 3:31/1.: Kidd und Moore halten die Fahnen oben, alley-oop 2:41/1.: Oh Mann, es geht zur Sache, Hughes mit problematischen Foul an Carter. Ballbesitz NJ. 2:23/1.: Moore verkürzt auf CLE 17 - NJ 16 1:22/1.: LeBron James weiter unauffällig, profitiert vom ersten Offensivrebounds der Cavs 1:00/1.: CLE muss wacher werden an den Brettern. Ordentlich trash talk zwischen Richard Jefferson und Eric Snow 0:36/1.: CLE 19 - NJ 20, eine enge Kiste. LeBron wird jetzt von Eddie House verteidigt, sollte er ausnutzen im 2. Viertel. Anzahl Würfe von LeBron: 1. Schwach.
Zweites Viertel 12:00/2.: Beginn 2. Viertel 11:44/2.: LeBron mit wunderbarem Drive zum Korb, zieht das Foul, CLE 20 - NJ 20 11:28/2.: Marcus Williams mit cleveren Shoot, da applaudiert auch Altmeister Jason Kidd 10:41/2.: Abtastphase ist vorbei, jetzt darf gezockt werden! 10:14/2.: LeBron will es jetzt wissen, 7 Punkte in Folge für die Cavs, CLE 24 - NJ 24 9:38/2.: LeBron läuft heiß, wow, wie abgezockt kann man mit 22 sein? 8:50/2.: Coach Brown gönnt LeBron eine Auszeit. Warum jetzt?! 8:06/2.: Bostjan Nachbar mit rabenschwarzem Abend 7:42/2.: Mikki Moore bringt das Publikum mit einem Slam Dunk wieder ins Spiel 7:13/2.: Carter mit erstem Dreier, NJ mit 7-0 Run 6:20/2.: Ilgauskaus wird besser, CLE 31 - NJ 34. NJ kann sich nicht wirklich absetzen und eine Vorentscheidung erzwingen 5:17/2.: Snow mit lockerem Dreier, CLE 36 - NJ 37. Jetzt läuft alles auf Carter-James hinaus 3:56/2.: CLE pflückt Rebound um Rebound, NJ trifft nicht mehr - das ist momentan das Spiel 3:10/2.: Neunter Führungswechsel im Spiel, dank LeBron CLE 40 - NJ 39. Da hat NJ eine Chance verschlafen. 2:28/2.: Traveling LBJ 1:17/2.: Im Spielaufbau und Angriff der Cavs geht jetzt alles über LeBron, CLE will Sieg Nr. 3 - das wär's dann 0:14/2.: Jason Kidd spielt die Uhr runter, der Pass auf Moore, und der Center schickt die Cavs mit einem Dreier in die Kabine - klasse Pass von Kidd! CLE 42 - NJ 46. Ende Halbzeit Eins. Bester Spiel CLE = LeBron James (16 Punkte), NJ = Mikki Moore (14 Punkte)
Drittes Viertel 11:37/3.: Carter mit 3. Dreier, NJ führt mit 7 - größte Führung im Game 10:33/3.: Carter jetzt sehr aktiv. Wenn NJ die Führung über das Viertel rettet, haben sie das Spiel fast in der Tasche. 10:14/3.: Ooooh, nächster Fehldunk von Richard Jefferson. 9:58/3.: Der Fehldunk führt zum fast break, Hughes mit Dreier - so verliert NJ mal eben 5 Punkte, autsch. 9:17/3.: Nächster Treffer CLE 46 - NJ 50 8:48/3.: Gibt's jetzt eine Schlägerei. Pavlovic wird von Mikki Moore böse gefoult, muss sich arg beherrschen, erster echter Aufreger im Spiel. Moore kassiert ein flagrant foul, Pavlovic kriegt ein technical. Jetzt sind die Emotionen da, das Publikum ist da, und die Nerven melden sich spätestens im 4. Viertel. 8:33/3.: Ilgauskaus bringt die Cavs auf 2 ran 8:05/3.: Pavlovic zockt hoch, will das Defensive Foul ziehen, und kriegt es! 7:55/3.: CLE ist dran, LeBron mit Dreier, CLE 52 - NJ 53 7:16/3.: Mit einem 13-3 Run gehen die Cavs in Führung - Pavlovic sei Dank! 6:44/3.: oh my god, die Nets werden in Grund und Boden geschossen, CLE mit 5 Punkten vorne, Defense der Nets nicht existent 6:19/3.: Die Auszeit hat wenig geholfen, LBJ brennt NJ ab, CLE mit 7 vorn. Zeit, dass NJ jetzt einen Helden aus dem Hut zaubert. 5:02/3.: NJ von der Rolle - Ballverluste in der Offense, laufen in die gefährlichen fast breaks der Cavs, und greifen bei den Rebounds daneben 4:53/3.: CLE 62 - NJ 56 3:42/3.: Mikki Moore ist gut aufgelegt, 16. Punkt für den Center, NJ spielt wieder mit. Wer gewinnt das Viertel? 3:30/3.: Ilgauskaus mit 2 Freiwürfen. Welches Team gewinnt das Viertel? 3:12/3.: Crash der Megastars Kidd/LBJ, es geht weiter, beide sind wohlauf. Kidd hat jetzt 4 personal fouls, dürfte knapp werden 2:31/3.: Ilgauskas, Hughes, LBJ - diese drei Spieler kriegt NJ nicht in den Griff. 2:03/3.: CLE 67 - NJ 64 1:13/3.: CLE hat so viele Muskeln unter den Boards, echt viele 2nd chances 0:56/3.: NJ hat ausgeglichen, 69 - 69. Gehen Kidd, Carter, Jefferson hier mit der Führung raus? 0:14/3.: Jetzt nicht wieder einen Dreier einfangen CLE! Gut gegangen, CLE 71 - NJ 69. Was hat LBJ jetzt noch im Tank? Wie aggressiv spielt Jason Kidd auf ohne sein 6. Foul zu erhalten? Welches Team drückt den Tempobutton im letzten Viertel?
Viertes und letztes Viertel 10:14/4.: CLE 73 - NJ 71. Superstars gefragt! 9:47/4.: CLE dreht an den Defenserädern, Kidd muss einen ganz schlechten Dreier nehmen und setzt ihn daneben 9:03/4.: Vinsanity schlüpft durch die eigentlich gut sortierte Cavsdefense und gleicht zum 73 - 73 aus 7:50/4.: Da wollte Bostjan Nachbar zu viel - Offensive foul 7:36/4.: Jetzt wird taktiert. Und das dauert bekanntlich 6:58/4.: Mikki Moore zeigt Zähne, CLE 75 - NJ 76. Moore = emotionaler Part NJ, Pavlovic = emotionaler Part CLE 6:46/4.: Zwei Stars mit neuen persönlichen Playoffrekorden: Vince Carter 9 Assists, Jason Kidd 16 Rebounds 6:03/4.: Oh Vince! Probiert den Megadunk über Ilg, wird gefoult, 2 Freiwürfe 5:19/4.: Pavlovic übernimmt jetzt Verantwortung - ist er dem gewachsen? CLE hat seit 3 Minuten nicht getroffen, macht aber nichts denn man dominiert an den Boards 3:59/4.: CLE 81 - NJ 79 3:32/4.: NJ spielt jetzt große Lücken raus, lässt CLE mehr laufen und versucht sie so aus dem Rhythmus zu bringen 3:13/4.: Kidd kriegt ein Personal Foul für nix und wieder nix, sein 5. LBJ mit 2 Freiwürfen 2:29/4.: LBJ trifft zum CLE 84 - NJ 80, die Sche**e dampft für NJ. Carter flippt aus, legt sich mit Pavlovic an, nützt aber wenig, Auszeit. 2:06/4.: CLE führt mit 6, spricht fast alles für CLE. Carter hat Probleme bei Freiwürfen, Kidd hat nur noch ein Foul offen, und Richard Jefferson ist nicht präsent - so what? 1:28/4.: Varejao tanzt vor Ärger wegen eines Fouls gegen ihn 1:17/4.: CLE 86 - NJ 83 0:59/4.: Nachbar vergibt den Dreier - Ausgleich verpasst! 0:46/4.: Jump ball Carter vs. Varajeo 0:23/4.: LBJ setzt Gamewinner daneben. CLE 86 - NJ 83. Auszeit NJ. 0:23/4.: Jetzt zählt's - Angriff Nets. 0:11/4.: CLE 86 - NJ 85. CLE kann die Uhr jetzt locker runterspielen. Foul wahrscheinlich. Schön, das kann dauern. 0:10/4.: LBJ wird gefoult. Wenn LeBron beide trifft, dann sind die Cavs 3 vorn. LBJ versiebt Nr. 1. LBJ trifft Nr. 2. CLE 87 - NJ 85. 0:02/4.: Ach Vince, mach keine Kunst! Carter verliert den Ball an Eric Snow. Auszeit NJ. Carter nimmt sein Stirnband ab, das war's. 0:00/4.: Aus. CLE 87 - NJ 85. CLE führt 3 - 1. Detroit kann kommen.
- Der assistant coach der Indiana Pacers, Johnny Davis, bringt sich ins Gespräch um den vakanten Posten des Head Coach für Jermaine O'Neal & Co. Davis hat bereits Erfahrungen als Chef an der Seitenlinie gesammelt, allerdings mit einer nur mageren 73-144 Bilanz für Philadelphia und Orlando.
- Steve Nash, amtierender MVP, erhält mit 129 Erststimmen die meisten Spitzenstimmen bei der Wahl zum All-NBA Team 2007. Seine imaginären Teamkameraden: Amare Stoudemire, Dirk Nowitzki, Tim Duncan, Kobe Bryant
- Gilbert Arenas bestätigt, zum Training Camp der Wizards wieder fit zu sein. Gut so!
- Yao Ming wird diesen Sommer mit Rockets Ikone Hakeem Olajuwon, einem der besten Center aller Zeiten, trainieren. Erfahrungszuwachs garantiert!
- Die Dallas Mavericks lösen ihre Option für DeSagana Diop ein, d. h. wir sehen den Senegalesen auch nächste Saison im Trikot der Mavs. Diop war in der Serie gegen Golden State einer der wenigen Warriors im Team von Dallas (...blödes Wortspiel :-D)
- Mario Elie sieht gute Chancen auf eine Anstellung als Head Coach für die Charlotte Bobcats
- Katzenjammer in den Medien, denn LeBron James ist der einzige Superstar, der Runde Eins überlebt hat - so der allgemeine Widerhall in den Blogs und Onlinejournals
- Gleich zwei Spieler können die Minnesota Timberwolves für das NBA All-Rookie aufbieten, nämlich Randy Foye und Craig Smith. GM Kevin McHale hat so endlich mal Grund durchzuatmen.
- Doc Rivers erhält eine Vertragsverlängerung für seine Arbeit mit den Boston Celtics. Wahrscheinlich zehrt der Ex-Hawk noch immer von seiner Auszeichnung zum CoY 1999/2000.
- Amare Stoudemire nennt die Spurs ein "dirty team", und Bruce Bowen und Manu Ginobili "dirty players". Tsss, tsssss. Dafür verpassten die Fans der Spurs dem smarten Center der Suns einen neuen Spitznamen: Stoudewhiner.
- Letzte Woche schlugen Derek Fisher die Herzen als NBA-Fans entgegen, weil er in Spiel 2 gegen die Golden State Warriors trotz widrigster persönlicher Umstände auflief. Weil ich schlecht bin im Nacherzählen emotionaler Geschichten, gehe ich hier nicht ins Detail.
- Den Spekulationen um einen Trade Shaquille O'Neals hat Pat Riley einen Riegel vorgeschoben
10. Was ist entscheidender Faktor bei der Wahl zum MVP? Die Leistung des Teams des MVPs in der regulären Saison. Geht man weiter davon aus, daß der MVP älter als 25 Jahre sein sollte, und geht man auch davon aus, dass er ins Marketing der NBA passen muss, und auch, dass er die nächsten Jahre außerordentlich gute Leistungen bringt, und zuletzt vom "history-aspect" des Awards - who else than Dirk?
9. Auch Moses Malone hat sich jüngst hinter Dirk Nowitzki gestellt, "He had a great year. If he wins it, he deserves it. His team had 67 wins. That's a great season. He shouldn't have any letdown if he wins. It's an honor he deserves, and he should accept the MVP trophy with a lot of pride. He should have no shame, because he earned it."
8. Welche Klischees auch immer es über Dirk Nowitzki gibt - mit der Vergabe des MVP wären sie aus der Welt
7. Es gilt das ungeschriebene Gesetz, dass ein amtierender MVP nicht getradet wird. Und wollen wir nicht alle, dass Dirk in Dallas bleibt?
6. Dirk wurde und wird gehypt von den deutschen Medien. Wenn er den MVP kriegt, hätten wir endlich einen handfesten Grund für diesen Hype.
5. Dirk ist ein großartiger Spieler, d. h. auch dass er in jedem anderen Team Leistungen, eines MVPs würdig, bringen würde. Stop the speculation!
4. Die MVP-Diskussion à la "Nash ist besser als Nowitzki" nahm teils sehr persönliche Ausmaße an. Zeit, dass das mit der Vergabe an Dirk aufhört.
2. Es ist allemal härter gegen die Power Forwards der Western Conference anzutreten (Nowitzki), als gegen die Point Guards (Nash)
1. Welche Entwicklung Dirk die letzten 10 Jahre mitgemacht hat, sieht man vielleicht am besten an Robert Traylor. Wer ist das? Traylor ist der Spieler, den die Dallas Mavericks damals an die Milwaukee Bucks abgaben, um die Verhandlungsrechte mit dem 19jährigen, frisch gedrafteten Nowitzki zu bekommen. Wo sitzt Taylor heute? Im Gefängnis, wegen Steuerhinterziehung und Drogenhandel.
Einen ganz und gar großartigen Artikel zu den Tradespekulationen um Dirk Nowitzki und Kevin Garnett gibt es auf the painted area. Der Autor kommt zum Ergebnis, dass Mark Cuban den Trade über die Bühne bringen muss, um die Mavs näher an die Championship zu bringen. Seine Argumente sind: (i) die Mavs sind vom Verlauf der beiden letzten Playoffs (2006 & 2007) traumatisiert, und dieses Trauma lässt sich nicht mehr aus den Köpfen fegen - Zeit für einen Megatrade (ii) Der brutale Basketball-Darwinismus spricht für KG, nicht für Dirk (iii) Wegen der uneigennützigen Spielweise KG's dürfte seine Implementierung ins System der Mavs glatt verlaufen (iv) ein Trade KG-Dirk wäre ein Star-Star Trade...keine Selbstverständlichkeit!
- Die Spurs haben jetzt zwei Heimspiele, und da es momentan 1-1 lautet, könnten die Spurs daheim einen 3-1 Vorsprung herausschinden, denn von den letzten fünf Spielen zwischen den Teams wurden vier durch das gastgebende Team gewonnen - home court matters! - Interessant bleiben die Möglichkeiten Amare Stoudemires, der in Spiel 2 nicht nur viele Dunks ablieferte, sondern damit auch den Unterschied zwischen den Suns und Spurs deutlich machte - Sexiness! - San Antonio hat mindestens drei ernst zu nehmende Scorer, Phoenix aber hat sechs. Im Spiel 2 sah es danach aus, dass das Spiel am "offensive end" entschieden wird - hat San Antonio die Firepower? Oder haben sie genügend Kühlwasser, um die Suns von den Sternen zu holen? Und kann es sich San Duncanio unter diesen Umständen erlauben, mit Bruce Bowen einen Offensivkotzbrocken in der Starting Five zu haben? - Kurt Thomas. Er könnte der X-Faktor der gesamten Serie werden - in Spiel 2 war es allemal. Mit dem ehemaligen Knickerbocker muss gerechnet werden, und Tim Duncan hat kräftig zu ackern um gute Würfe herauszuspielen. - Kurt Thomas, Teil 2. Die taktische Neuerung Mike D'Antonis bedeutet nicht nur, dass Shawn Marion auf der 3 spielt, sondern auch dass die Suns insgesamt größer sind. Wie reagiert Greg Popovich in Spiel 3? - Wie viel Druck wird Nasty Steve intern machen, sollten die Suns Spiel 3 verlieren? Und wie tough ist Steve Nash wirklich? Man stelle sich vor, in Spiel Nr. 7 platzt ihm wieder seine Nase auf, D'Antoni lässt wieder weiterspielen und Nash verspielt den entscheidenden Pass weil er auf seiner eigenen Soße ausrutscht... - Wann platziert Robert Horry seinen nächsten Killershot? - Mal angenommen, der Power Forward ist die wichtigste Position in der neuzeitlichen NBA, und Duncan der bester Power Forward aller Zeiten - sprichst dann nicht A bis Z für die Spurs?
Golden State Warriors - Utah Jazz
- Wann kommt Dee Brown zurück? - Hat Kirilenko seine Game zurück? - Warum hält sich Monta Ellis zurück? - Don Nelson hat Deron Williams "a young Baron Davis" genannt - Augen auf, ob das so zutrifft! - Wird in dieser Serie das neue Energielevel der NBA definiert? Also beide Teams machen sowas von Tempo, unmenschlich! - Die Jazz haben jetzt fünf Spiele in Folge gewonnen, nur die Pistons stehen besser da - reiten die Jazz nur auf einer Welle, oder auf ihrem Talent? - Was lassen sich die Warriors gegen die hoch talentierten low-post scorer der Jazz - Boozer & Okur - einfallen? - Ihr alle erinnert Euch an Runde Eins, und welche höllische Stimmung in Oakland (Bay Arena) herrschte bei den Spielen der Warriors gegen die Jazz? Zählt darauf, dass es jetzt, also eine Runde später, doppelt so laut werden wird. Ohrstepsel rein, und Sonnenbrille an! - Erhält Carlos Boozer nach der Serie endlich seinen wohlverdienten Spitznamen - Carlos "Delouser" Boozer?!
- Dirk Nowitzki. Hat sich von Bulldogge Stephen Jackson in Runde Eins den Titel vom Brot nehmen lassen. Heftiger Slam Dunk von Matt Barnes über Dirk. Verliert in einem Spiel seinen linken Schuh, ich hätte mir gewünscht er findet ihn nicht wieder. Looserimage verfestigt - zu Unrecht! Oder lag Dwyane Wade, der in aller Öffentlichkeit die Führungsqualitäten Dirks anzweifelte, am Ende doch nicht daneben? Mark Cuban hält zu ihm, hinter den Kulissen dürften Minusgrade herrschen. Jetzt droht der peinlichste MVP-Award aller Zeiten.
- Mark Cuban. Hat am Abend der vierten Niederlage gegen die Warriors quasi Millionen Dollars verloren - wenn man sich es mal aus Investorensicht ansieht. Cuban, der die Egozentrik erfunden hätte wenn es sie nicht gäbe, dürfte unter der allgemeinen Mavs-Häme leiden. In seinem Blog gibts zum Ausscheiden der "mutterlosen Kälber" kein Wort zu lesen. Cuban muss jetzt die Strategie festlegen: Kontinuität oder Umbau? Keine leichte Entscheidung.
- Dallas Mavericks. Kein Contender mehr. Blowout Finals2006 + Playoffs2007. Zeit, dass Tradespekulationen einsetzen, denn das garantiert Abwechslung, Vergessen und neue Versprechen. Kommt KG? Wechselt Dirk? Oder Jason Terry? Was steht im Draft an? Wie tief greift die Neuausrichtung der Franchise? Kommt ein etablierter low post scorer? Ich kann die Spekulationen nicht erwarten.
- Jeff van Gundy. Peter Vescey hat den Stein ins Rollen gebracht: falls, wie geschehen, Houston Spiel 7 gegen die Jazz verliert, war das das letzte Spiel van Gundys als Head Coach der Rockets. Jetzt wartet die Liga gespannt auf die Entscheidung, so auch Tracy McGrady, der sich öffentlich für den Verbleib des 45jährigen ausgesprochen hat. Ich schließe mich hiermit McGrady an, auch wenn das keinen in den USA interessiert - van Gundy ist ein sehr leidenschaftlicher Taktiker, den ich ungern missen würde.
- Tracy McGrady. Vom Sleeper zum Schlafwandler. Das wird nix mehr mit Championship und so, Tracy hat in seiner Karriere nie Runde Eins überstanden. Erster Spieler in Playoffs2007, der auf der Pressekonferenz die Tränen nicht zurückhalten konnte - sympathisch, da menschlich.
- George Karl. Der Uli Hoeneß der NBA - sucht immer die nächste Kamera, gibt dann aber den schlecht Gelaunten. Mimt gern den Distanzierten, um sich wegen seiner Bilanz nicht angreifbar zu machen: Karl ist seit 30 Jahren Coach in der Liga, und hat noch keinen Titel gewonnen, stand nur 1996 mit den Supersonics in den Finals. Karl hat zwar die Gabe, schwierige Talente zu bezähmen, in der Summe passt es denn aber nicht (J. R. Smith...). George, you are done!
- Phil Jackson. Die arme Sau. Seine Lakers haben ihn auf der Bank völlig versauern lassen. Den Los Angeles Lakers bleibt nichts übrig als ein oder zwei fette Trades in der off-season, es hapert auf der Point Guard Position, außerdem braucht Andrew Bynum einen Mentor (ähnlich Mutombo für Yao). Allerdings haben die Lakers nicht viel Payroll room - shame on you, Mr. Kupchak! Sollten die Lakers nächste Saison die Playoffs verpassen, droht dem erfolgreichsten Head Coach der letzten 20 Jahre der Rausschmiss.
- Smush Parker. Smush Scapegoat, see you in europe!
- Dwight Howard. Das wird uns als Erfahrungsgewinn verkauft, wenn ein 21jähriger in Playoffrunde Eins gesweept wird? Come on! Howard hat die größte Klatsche seiner jungen Karriere gekriegt. Und lernen wird er daraus wenig.
Zwar schwebt die anstehende Verleihung des MVP an Dirk Nowitzki unheilvoll über den Mavericks, aber für Dallas hat hinter den Türen längst die Off-season begonnen. Die beiden ersten Entscheidungen betreffen einerseits die Vertragsverlängerung fürJerry Stackhouse, den besten sechsten Mann der Mavs und einer der wenigen die in Playoffrunde Eins dagegen gehalten haben, und andererseits die beiden Assistant Coaches Del Harris und Sam Vincent, die anscheinend für andere Teams verfügbar sind. Gegen eine weitere Verpflichtung Stackhouse sprechen der erwartete Aufstieg Maurice Agers, das Faible Mark Cubans für Spieler, die jünger als 32 oder 33 Jahre sind, und auch der Umstand, dass Stack statstechnisch abgebaut hat.
Von diesen Spielern befindet sich freilich keiner mehr in den Playoffs, die beiden einzigen Liganeulinge, die jetzt noch Lärm machen sind Jazzler Paul Millsap, Bull Tyrus Thomas und Point Guard Marcus Williams von den Nets. Und wer genau gezählt hat, bemerkt dass sechs statt fünf Spieler ernannt wurden - warum? Weil Aldridge und Garbajosa gleich viele Stimmen erhalten haben.
Was sich Spieler und Coaches nach ihrem Aus in Playoffrunde Eins haben einfallen lassen:
"we were there at halftime, we were down just 2 points" Avery Johnson, Dallas Mavericks
"well, we take this as a experience" Chris Bosh, Toronto Raptors
"the inexperience of being together against a great defensive team in a playoff situation with a young bench you struggle a little bit with precision" George Karl, Denver Nuggets
"experience [...] experience [...] experienced [...] last year was last year, this year is this year [...] experience [...]" Pat Riley, Miami Heat
"well, i learnt that the playoffs are extremly hard" Chris Bosh, Toronto Raptors
"the experience was great" Eddie Jordan, Washington Wizards
"maybe wet put a little too much on him and he put a lot on himself" Pat Riley über Dwyane Wade
"we've had 7 assists this night, this says something about the suns defense" Phil Jackson, Los Angeles Lakers
"i learned a lot about my team [...] i think our guys came focused [...] this was a great effort from our guys" Brian Hill, Orlando Magic
"it's just like a regular season game" Dwight Howard, Orlando Magic
"you are talking about a guy who is refusing to loose" Avery Johnson über Baron Davis
"i think it makes us more optimistic" Chris Bosh, Toronto Raptors
"i got a young point guard who played his first full season" Avery Johnson über Devin Harris
"yeah it just didn't click" Avery Johnson, Dallas Mavericks
"it's just funny how this game is [...] we were just unfortunate to come against a team that's better" Grant Hill, Orlando Magic
"every time they lead we came fighting back" Chris Bosh, Toronto Raptors
"well he struggled to get the ball" Avery Johnson über Dirk Nowitzki
"obviously the pressure was very high [...] we just faced a team that was hot at the right moment" Dirk Nowitzki, Dallas Mavericks
Was haben diese Spieler - Vince Carter, Grant Hill, Ben Wallace, Larry Hughes, Francisco Elson, Kirk Snyder - bezüglich der Playoffs 2007 gemeinsam? Auch Michael Finley und Derek Fisher zählen hier dazu. Antwort steht in Kommentar Nr. 1
In seinen drei letzten Blogbeiträgen hat Ben Gordon an vor allem einer Sache nicht gespart: Selbstvertrauen. "If we play to our capabilities, we can beat anybody" lässt er am 17. April wissen, also unmittelbar vor Ende der Regulären Saison. In diesem Beitrag hat er Tyrus Thomas zum X-Faktor der Playoffbulls erklärt. Wie sich die Bulls vorbereiten, ja wie man sich generell warm macht für 40 Tage und 40 Nächte, fasst er so zusammen: "You are keyed in on one opponent. You watch a little bit more film than you would in the regular season, try and get an idea of what they like to do and how you can stop it, and what to expect from the other team. The mental aspect of the game comes into play a lot more because guys aren’t going to allow you to do the things you’ve been doing all year. You have to come up with different ways to counter what they throw at you." Das Fehlen eines echten Low Post Scorers entschuldigt Gordon mit den exzellenten Perimeterspielern, die die Bulls haben. Im gleichen Post spricht sich Gordon für Nowitzki als MVP aus, weil Dirkules der beste Spieler im besten Team sei und das schon die gesamte Saison. Im Beitrag vom 25. April geht auf der Rolle der Internationals im Team der Bulls - Deng, Nocioni, Sefolosha - ein. Luol Deng hält er für das, als was ihn Pat Riley bezeichnet hat: ein "oppotunistic scorer". Hingegen die Bezeichnung "Baby Bulls" will er mit einem Erstrundensieg über die Miami Heat ausmerzen - ist ihm und Deng gelungen, sogar im Sweep-Format. Auf diesen Reifeprozess geht er auch im Post vom 2. Mai ein, da hatte man die Heat frisch geknackt. Um Ben Wallaces emotionales Verhältnis zu den Detroit Pistons (Titelgewinn 2004) müsse man sich keine Sorgen machen, in Runde 2 hätten andere Aspekte den Hype verdient. Seine Einschätzung der Detroit Pistons fällt so aus: "They have a very good halfcourt offense, kind of methodical in the way they run things, but they are very efficient. They are an underrated transition offense. They don’t run a lot, but when they do, they usually capitalize off that. For us, we have to keep our turnovers down and make them work for everything they do out there. You don’t want to give a team like Detroit easy baskets off turnovers." Und auch ein sexy Gerücht streut Gordon noch, denn Luol Deng hat angefragt ob sie nicht den Backcourt für die englische Basketballnationalmannschaft bilden wollen, Deng spielt ja bereits für die Briten. In einem Interview mit der Neue Luzerner Zeitung hat sich Thabo Sefolosha nach dem Erstrundentriumph über die Miami Heat zu den weiteren Aussichten der Bulls geäußert. Als Knackpunkt für den himmelschreienden Erfolg der Bulls sieht er die nicht in den Griff zu kriegende Spielenergie Ben Gordons und Luol Dengs, sowie die Ruhestellung Shaquille O'Neals. Die frei zugängliche Fassung des Interviews gibt es auf Crossover Online.
19. Kelly Dwyer sagt "Nowitzki is a consistently devastating scorer, one of the league's best (and most underrated) help defenders, the NBA's probable leader in passes that lead to the assist and a spacing creator nonpareil. All that is why he's resting on the top of these final batch of Player Rankings."
18. 10 von 16 Journalisten haben hier schon mal einen Vorlauf zum MVP-Voting unternommen, Dirk erhält 10 von 16 Stimmen
17. Nowitzki war und ist der erste europäische Spieler überhaupt, der in einer NBA Saison mehr als 2000 Punkte erzielte.
16. Dirk ist der bestbezahlte deutsche Sportler. Und wo das Geld liegt, sollten auch die Preise hin (naja, nicht wirklich überzeugend...)
15. NBA goes Europe? Nehmt den MVP gleich mit!
14. Avery Johnson sagt "He's improving his versatility. He's moving around the court more. He's still popping the three, but he's also at the free throw line posting up, in the mid-post and the low post."
13. Hätten die Mavs Michael Finley und Steve Nash abgeben können, wenn sie Dirk nicht gehabt hätten? Nein. Dirk verkörpert den Wandel, das Talent, die Championshipambitionen (?) in Dallas, und keine Franchise hat sich so zum Positiven entwickelt wie die Mavs in den letzten 10 Jahren.
12. Anders als der MIP- und DPoY-Award ist der MVP eine Lifetime-Award, d. h. Spieler, die ihn erhalten sind mindestens fünf Jahre in der Liga und werden nicht nur für teamkompatible Spitzenleistung, sondern auch und besonders für anhaltend teamkompatible Spitzenleistung geehrt
11. Dirk würde den MVP zum Anlass nehmen, noch besser zu werden
Was ihm in der regulären Saison nicht vergönnt war, ist Jason Kidd nun in den Playoffs geglückt: in Runde 1 gegen die Toronto Raptors, die die Nets letzte Nacht für sich entscheiden konnten, trimmte sich Kidd dazu hoch, durchschnittlich mal eben einen triple-double zu erzielen. Jason, i just saw you running for MVP! Hier gibts das passende Video.
Gut möglich, dass jetzt wieder dieser bittersüße Kreislauf sinnloser Erklärungen beginnt, denn es passiert statistisch gesehen nur alle fünf Jahre dass der Erstplatzierte einer Conference gegen den Achtplatzierten ausscheidet, und es ist sogar 50 Jahre her dass die beiden Finalsteilnehmer in der folgenden Saison in Runde 1 rausfliegen - der Kollaps der Dallas Mavericks gegen die Golden State Warriors müsste also etwas ganz Besonderes sein, was sich so nicht wiederholen wird. Dabei lässt sich die Cuban Horror Picture Show leicht zusammenfassen - den Mavs fehlten die drei E's, Emotionen (Monta Ellis), Energie (Baron Davis), Ecstasy (Stephen Jackson). Stattdessen hatte Dallas einen Dirk Nowitzki in seinen Reihen, der schlaff wie eine Mülltüte übers Spielfeld schlich, weder Sicherheit noch Zuversicht ausstrahlte, und in einem oder zwei Tagen zum MVP gekrönt wird. Wahrscheinlich wird er das Paket mit dem Maurice Podoloff Pokal unberührt stehen lassen, denn Nowitzki weiß dass er Mist gebaut hat - ein MVP, der in Runde 1 gnadenlos ausgemustert wird, wann hat es das zuletzt gegeben? Weitere (erste) Reaktionen der deutschen Blogszene gibt es auf Die Straßen von Berlin, Danas Orangeside, callipas und nba.24-7.
Die Lakers sind letzte Nacht gegen die in jeder Hinsicht überlegenen Suns rausgeflogen. Wer das Spiel gesehen hat, hat auch gesehen dass die Lakers 48 Minuten dominiert wurden, basta. In der anschließenden Pressekonferenz, die in der Regel durch belangloses Gelaber und basketballtechnisches Einerlei gekennzeichnet sind, hat Bryant auf die Frage, was mit den Lakers passiert sei, die Anfang des Jahrtausends 3 Championships gewonnen haben, und die nun wiederholt in Runde 1 ausgeschieden sind, und was seine Erklärung sei so reagiert: "Do something and do it now. [...] It's beyond frustration. Three years and still being at ground zero. This summer is a big summer. And we have to see which direction takes our organisation and make those steps and make them now"
Alles andere wäre eine Überraschung gewesen: Brandon Roy von den Portland Trailblazers ist neuer Rookie of the Year, und folgt damit Chris Paul, der die Auszeichnung letzte Saison gewann. Roy bekam 127 von 128 möglichen Erststimmen, genauso wie Paul letztes Jahr (Deron Williams bekam damals eine Erststimme). Andrea Bargnani, der beim Voting insgesamt auf Platz 2 vor Rudy Gay landete, bekam die 128. Erststimme - ob wohl einer der abstimmenden Journalisten Italiener war? Roy durfte in seiner Rookie Saison 55 von 57 Spielen starten, und schaffte dabei 16.8 Punkte pro Partie. Insgesamt haben sich die Portland Trailblazers unter seiner Führung von der 21-61 Bilanz letzte Saison zu 32-50 diese Saison verbessert. Nicht weniger wichtig ist, dass um Point Guard (spielt auch SG) Brandon Roy und Power Forward Zach Randolph ein Team aufgebaut wird, mit dem sich das erfolgsverwöhnte Publikum der Portland Trailblazers wieder anfreunden kann. Was wohl die Minnesota Timberwolves von dieser Ehrung halten? Denn die hatten Roy ursprünglich gedraftet, allerdings die Rechte umgehend gegen Vertragsverhandlungen mit Randy Foye getauscht - bad decision, Mr. McHale. p.s. Der RoY entwickelt sich langsam zum Malus, denn der letzte Awardwinner, der dann auch die Championship gewinnen konnte, ist Tim Duncan und der spielt immerhin schon seit neun Jahren in der Liga.
Einen Überblick über die etwas zerfahrene Situation in Seattle gibt das Sonics Blog in diesem und diesem Artikel.
Zwar im Mai geschrieben, aber im April passiert: die Cavs sweepen die Wizards, und das Cavaliers Blog weiß wie immer gründlich Bescheid.
Saisonrückblick verbunden mit der Vorschau auf die neue Saison - das schafft das Denver Daily bezüglich der Nuggets.
Mit den Kings und den Playoffs abgerechnet hat das Sacramento Kings Blog.
Eine ganz besonders Beziehung pflegt das Wizards Wire mit dem Head Coach der Hauptstädtler, Eddie Jordan.
Wie haben die Bobcats es verhindert, gesweept zu werden? Sie haben einfach nicht mitgespielt in den Playoffs. Die Vorteile dieser Wahrheit kennt das Bobcats Blog.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte, was mal wieder das Hornets-Blog mit dem Beitrag übers Ausscheiden der Hornets aus dem Run um Platz 8 in der Western Conference bewiesen hat.
Zwar auch nicht im April geschrieben, aber der Artikel ist zu tief um nicht darauf hinzuweisen - was steht in der Offseason für die Orlando Magic an?
Hoffentlich haben sich die Dallas Mavericks die vernichtende Kritik des gleichnamigen Blogs zu Herzen genommen, und starten jetzt gegen die Golden State Warriors jetzt.
Eine nach wie vor aktuelle Vorschau auf die Erstrundenbegegnung mit den Utah Jazz bietet das Rockets Blog.
Vielleicht kennt ihr die Sendereihe "NBA Life" von nba.com, jedenfalls haben sich inzwischen einige Mitschnitte auf youtube.com angesammelt. Hier eine kleine Auswahl nach Spielern:
Es ist nicht nur Playoffzeit, sondern auch die Zeit der Awards und Nominierungen. Jetzt wurde das aktuelle All-Defensive Team gekürt, hier die nach Meinung der 30 NBA Head Coaches besten Verteidiger der NBA:
Ob Raja Bell und Kobe Bryant wohl auch in Echt miteinander spielen würden wollen? War Marcus Camby eine Verlegenheits- bzw. Pflichtwahl, da er DPoY 2007 ist? Wie hat es Tim "The Big Fundamental" Duncan eigentlich geschafft, 10x hintereinander in dieses Team gewählt zu werden? Und kann Tayshaun Prince nächstes Jahr endlich Bruce Bowen als Starter ablösen? Und wo bleibt Shawn Marion?