Samstag, 30. Juni 2007

Things you should know...

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- Ausgerechnet das "Spiel des Jahrhunderts" war kein NBA Spiel, sondern das Aufeinandertreffen der Houston Cougars und UCLA Bruins (NCAA) am 20. Januar 1968. Die Bruins, angeführt von Superstar Lew Alcindor (später Kareem Abdul-Jabbar), hatten zu diesem Zeitpunkt 47 Spiele hintereinander gewonnen - diese Serie wurde in diesem Spiel beendet. Es war das erste NCAA Spiel (regular season), das in den gesamten USA übertragen wurde. Und wahrscheinlich ist es das einzige Spiel, welches eine eigene Webseite hat.

- David Stern hat nie in einem Collegeteam und nie in der NBA gespielt. In jungen Jahren war er Fan der New York Knicks.

- Die eigentliche Vorherschaft der Boston Celtics endete nicht mit dem Rücktritt Larry Birds, sondern mit Len Bias, einem enorm talentierten College Spieler, der 1986 an zweiter Stelle von den Celtics gedraftet wurde, jedoch 48 Stunden später an einer Überdosis Kokain starb

- In den letzten Wochen hatte das "Kobe Video" für Aussehen gesorgt. Inzwischen ist das Video freigegeben (siehe hier). Kurz nach Veröffentlichtung wurde den Exklusivanbietern des Videos (thekobevideo.com) ein Angebot in Höhe von 100.000 $ unterbreitet, die Rechte des Videos abzugeben. Wer dieses Angebot machte, ist bis heute nicht bekannt.

- Während Scottie Pippen bezüglich Gesamtanzahl Steals (Karriere) mit 2307 geklauten Bällen auf Platz 4 liegt, führt er die Liste Gesamtanzahl Steals (Playoffs) mit 395 an.

- Tim Hardaway, Chris Mullin und Mitch Richmond bildeten Ende der 80er/Anfang der 90er das Trio "Run-T-M-C", Fans der Golden State Warriors bis heute ein Begriff. Sollte Tim Hardaway demnächst ins Management der Golden State Warriors einsteigen, wären die drei wieder vereint, denn Mitch Richmond arbeitet als Scout und Mullin als Vizepräsident für die Oaklander.

- Steve Nash lief am ASW 2003 mit einem T-Shirt herum, auf dem stand "No war - shoot for peace". Damit positionierte er sich als erster NBA Spieler zum Krieg im Irak.

- Charles Oakley über NBA Spieler: "They're like contracts. Everybody's got one. Some are just bigger than others".

- David Stern hat in seinen 23 Jahren als NBA Commissioner sieben neue Franchises aufgenommen in die NBA (Timberwolves 1989, Grizzlies 1995, Hornets 1988, Raptors 1995, Heat 1988, Magic 1989, Bobcats 2004).

- Scottie Pippen spielte in seiner High School Zeit bevorzugt Point Guard.

Das neue Gesicht der NBA

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Es hat sich einiges getan in der NBA innerhalb der letzten 36 Stunden. In New York wurde der Draft 2007 veranstaltet, und damit verbunden waren einige Trades. Zwar gab es kein Blockbuster Tauschgeschäft à la Kevin Garnett - Kobe Bryant, aber die General Manager haben mal wieder bewiesen, dass sie gut miteinander vernetzt sind und innerhalb weniger Stunden, unter Umständen auch innerhalb von 5 Minuten liebgewonnene Altstars auch gegen den Willen der Fanbasis verscherbeln. Ich möchte hier einen einfachen, wertfreien Überblick zu den Transaktionen der letzten 1,5 Tage geben.


Zuerst die Ergebnisse des Drafts 2007 (Runde 1 & 2, wobei 20% der Drafties aus Runde 1 schon getradet wurden):

1 Portland Trail Blazers: Greg Oden, Center, Ohio State
2 Seattle SuperSonics: Kevin Durant, Forward, Texas
3 Atlanta Hawks: Al Horford, Forward/Center, Florida
4 Memphis Grizzlies: Mike Conley Jr., Guard, Ohio State
5 Boston Celtics: Jeff Green, Forward, Georgetown (to Seattle)
6 Milwaukee Bucks: Yi Jianlian, Forward, China
7 Minnesota Timberwolves: Corey Brewer, Forward, Florida
8 Charlotte Bobcats: Brandan Wright, Forward, North Carolina (to Golden State)
9 Chicago: Joakim Noah, Forward/Center, Florida
10 Sacramento Kings: Spencer Hawes, Center, Washington
11 Atlanta Hawks: Acie Law IV, Guard, Texas A&M
12 Philadelphia 76ers: Thaddeus Young, Forward, Georgia Tech
13 New Orleans Hornets: Julian Wright, Forward, Kansas
14 Los Angeles Clippers: Al Thornton, Forward, Florida State
15 Detroit Pistons: Rodney Stuckey, Guard, Eastern Washington
16 Washington Wizards: Nick Young, Guard/Forward, Southern California
17 New Jersey Nets: Sean Williams, Forward/Center, Boston College
18 Golden State Warriors: Marco Belinelli, Guard, Italy
19 Los Angeles Lakers: Javaris Crittenton, Guard, Georgia Tech
20 Miami Heat: Jason Smith, Forward/Center, Colorado State (to Philadelphia)
21 Philadelphia 76ers: Daequan Cook, Guard, Ohio State (to Miami)
22 Charlotte Bobcats: Jared Dudley, Forward, Boston College
23 New York Knicks: Wilson Chandler, Forward, DePaul
24 Phoenix Suns: Rudy Fernandez, Guard, Spain (to Portland)
25 Utah Jazz: Morris Almond, Guard, Rice
26 Houston Rockets: Aaron Brooks, Guard, Oregon
27 Detroit Pistons: Arron Afflalo, Guard, UCLA
28 San Antonio Spurs: Tiago Splitter, Forward, Brazil
29 Phoenix Suns: Alando Tucker, Forward, Wisconsin
30 Philadelphia 76ers: Petteri Koponen, Guard, Finland (to Portland)
31 Seattle SuperSonics: Carl Landry, Forward, Purdue
32 Boston Celtics: Gabe Pruitt, Guard, Southern California
33 San Antonio Spurs: Marcus Williams, Forward, Arizona
34 Dallas Mavericks: Nick Fazekas, Forward, Nevada
35 Seattle Supersonics: Glen Davis, Forward, Louisiana State (to Boston)
36 Golden State Warriors: Jermareo Davidson, Forward, Alabama (to Charlotte)
37 Portland Trail Blazers: Josh McRoberts, Forward, Duke
38 Philadelphia 76ers: Kyrylo Fesenko, Center, Ukraine
39 Miami Heat: Stanko Barac, Center, Bosnia (to Indiana)
40 Los Angeles Lakers: Sun Yue, Guard, China
41 Minnesota Timberwolves: Chris Richard, Forward, Florida
42 Portland Trail Blazers: Derrick Byars, Guard/Forward, Vanderbilt (to Philadelphia)
43 New Orleans Hornets: Adam Haluska, Guard, Iowa
44 Orlando Magic: Reyshawn Terry, Forward, North Carolina
45 Los Angeles Clippers: Jared Jordan, Guard, Marist
46 Golden State Warriors: Stephane Lasme, Forward, Massachusetts
47 Washington Wizards: Dominic McGuire, Forward, Fresno State
48 Los Angeles Lakers: Marc Gasol, Center, Spain
49 Chicago Bulls: Aaron Gray, Center, Pittsburgh
50 Dallas Mavericks: Renaldas Seibutis, Guard, Lithuania
51 Chicago Bulls: JamesOn Curry, Guard, Oklahoma State
52 Portland Trail Blazers: Taurean Green, Guard, Florida
53 Portland Trail Blazers: Demetris Nichols, Forward, Syracuse
54 Houston Rockets: Brad Newley, Guard, Australia
55 Utah Jazz: Herbert Hill, Forward/Center, Providence
56 Milwaukee Bucks: Ramon Sessions, Guard, Nevada
57 Detroit Pistons: Sammy Mejia, Guard, DePaul
58 San Antonio Spurs: Giorgos Printezis, Forward, Greece
59 Phoenix Suns: D.J. Strawberry, Guard, Maryland
60 Dallas Mavericks: Milovan Rakovic, Forward, Serbia


Nun die drei wichtigsten Trades:

- Wally Szczerbiak, Delonte West & Jeff Green (jetzt Seattle Supersonics) gegen Glen Davis & Ray Allen (jetzt Boston Celtics)

- Zach Randolph, Fred Jones, Dan Dickau & Demetris Nichols (jetzt New York Knicks) gegen Channing Frye & Steve Francis & 2008 2nd round draft pick (jetzt Portland Trailblazers)

- Jason Richardson & Jermareo Davidson (jetzt Charlotte Bobcats) gegen Brandan Wright (jetzt Golden State Warriors)


Und schließlich diejenigen Starting Fives, die sich jetzt gravierend verändert haben:

- Boston Celtics: Kendrick Perkins
- Al Jefferson - Paul Pierce - Ray Allen - Rajon Rondo

- Charlotte Bobcats: Emeka Okafor - Sean May - Gerald Wallace - Jason Richardson - Raymond Felton

- Portland Trailblazers: Greg Oden - LaMarcus Aldridge (Channing Frye) - Darius Miles - Brandon Roy - Jarrett Jack

- Seattle Supersonics: Chris Wilcox - Jeff Green - Kevin Durant - Damien Wilkins - Luke Ridnour


Freitag, 29. Juni 2007

Draft 2007, Live Ticker

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1 Portland Trail Blazers: Greg Oden, 7-0, Center
Greg Oden macht zwar einen lässigen Eindruck, die Aufregung ist ihm aber anzusehen. Größter Moment bisher für den 19jährigen. Greg Oden ist der erste Name, den David Stern heute Abend nennt, with the first pick the Portland Trailblazers select ... und schon hat er das weiße Cap mit dem rot-schwarzen Trailblazerslogo auf dem Kopf sitzen, David Stern gratuliert, das erste Interview als Nr. 1 Pick. "What do you consider to be your biggest strenghts?" - "Defense". Ricky Vermont prognostiziert, dass Oden den Trailblazers spätestens in 5 Jahren die Championship bringt.

2 Seattle SuperSonics: Kevin Durant, 6-9, Small Forward
Kevin Durant, der sympathische 18jährige von der University of Texas, ist Nummer 2, dicke Tränen bei Mama Durant. Kurz vorher wird der Trade Ray Allens, bisheriger Franchiseplayer der Sonics, nach Boston (Pick Nr. 5) verkündet. Eine Franchise wird neu gegründet, und ich bin live dabei. Die Kommentaren sind sich einig, dass Durant die Liga eines Tages in Scoring anführen wird. Im ersten Interview äußert sich Durant zu seiner hoch professionellen Arbeitseinstellung, keine Zeit für Scherze wie bei Oden.

3 Atlanta Hawks: Al Horford, 6-10, Center
Bisher treffen alle bedeutenden Mock Drafts zu. Horford ist der fertigste Spieler nach Oden und Durant. Hervorragende Physis, exzellente Defense. Die Hawks, jüngstes Team der Liga, haben jetzt einen big man mehr im Kader, hoffentlich kriegt Horford die Spielzeit, die er verdient. "How's it feel to be going to Atlanta?" - "It feels good. It's a city that i enjoy being in. I felt like i had good chemistry when i went over there and worked out with them". Billy Knight, GM der Atlanta Hawks, über Pick Nr. 3 & 11: "we can honestly say, that we happy with this guys", d. h. es wird keinen Trade geben.

4 Memphis Grizzlies: Micke Conley Jr., 6-1, Guard
Jetzt trennen sich ihre Wege: Conley und Oden. Bisher mit vereinten Kräften für Ohio State, spielen sie ab sofort für verschiedene Teams. Conley ist der beste Point Guard im Draft, und darf jetzt die schlechteste Mannschaft der letzten Saison, die Memphis Grizzlies, wieder auf Vordermann bringen. "I have a lot of confidence in my abilities..." Auch der Papa kommt noch zu Wort, Familie muss einfach sein an so einem Abend.

5 Boston Celtics: Jeff Green, 6-9, Forward
Trade!! Ray Allen nach Boston, dafür Delonte West, Wally Sczerbiak und Nr. 5 nach Seattle, zum ersten Mal seit sechs Jahren hat ein Team zwei Picks unter den Top 10, vergleichbar den Chicago Bulls mit Eddy Curry/Tyson Chandler 2001. Jeff Green wird offiziell von den Celtics gedraftet, geht aber direkt zu den Sonics, kleine Formalie. Jetzt kommen die Mock Drafts ins Trudeln. Green wird mit Durant in Seattle die Achse der Zukunft bilden. Paul Pierce und Ray Allen bilden jetzt eines der explosivsten Duos im Osten.

6 Milwaukee Bucks: Yi Jianlian, 6-11, Center
Es ist soweit: der Chinese, 19-25 Jahre alt :), geht an die Milwaukee Bucks. Hoch interessanter Pick, die große Unbekannte im diesjährigen Draft. Könnte Franchiseplayer werden, könnte aber auch in die D-League oder sogar zurück nach China gehen. Yi hat auf internationalem Parkett gegen Team USA gespielt, sah so aus, als wäre er dem Niveau gewachsen. Auch in den workouts hinterließ er einen sehr guten Eindruck. Nur einen Haken gibt es: Yi hat auf das workout für die Bucks verzichtet. Die Bucks sind mit Bogut auf dem Center bereits erstklassig besetzt. Im Interview hat Yi seine lieben Schwierigkeiten mit der Sprache, Parallele zu Yao Ming, dessen Antworten beim damaligen Draft auch einstudiert wirkten.

7 Minnesota Timberwolves: Corey Brewer, 6-9, Small Forward
Nächste Überraschung: die Timberwolves nehmen nicht Joakim Noah, der jetzt langsam nervös wird, sondern Corey Brewer. Sehr guter, agiler Defender. MVP des Final Four. "I'm really looking forward to play with Garnett. I hope he doesn't get traded".

8 Charlotte Bobcats: Brandan Wright, 6-9, Forward
Bis zuletzt rankten sich heftige Tradegerüchte um die Charlotte Bobcats, Michael Jordan wollte einen Veteranen auf der Forward Position, und keinen weiteren jungen Spieler. Jetzt kommt doch Brandan Wright von North Carolina, dem College, das auch His Airness beherbergte. Brandan Wright wurde von den meisten Mock Drafts höher eingestuft.

9 Chicago Bulls: Joakim Noah, 6-11, Power Forward
Erst jetzt ist das erste Team an der Reihe, welches in der abgelaufenen Saison auch die Playoffs erreichte, die 50-32 Bulls. Es kann eigentlich nur Joakim Noah sein, ... und ... jaaaa!! Der Charakterkopf hat seine schöne Familie mitgebracht, vergießt erst kräftig Tränen, die Mütze passt kaum auf die vielen Haare, dann gehts locker auf die Bühne zum Mann, der allen aktuellen NBA Spielern schon die Pfote reichte, David Stern. Noah füllt genau die Lücke, die den Bulls zu schaffen machte (reboundstarker Lowpost Scorer), er könnte sich als DER Sleeper des Drafts entpuppen. "It feels so good right now..." Für Noah ein in in doppelter Hinsicht bedeutender Abend, denn Noah ist geborener New Yorker, und der Draft wird hier veranstaltet, so klein sind die USA :) John Paxson verteidigt den Draft Noahs, "we need size"

10 Sacramento Kings: Spencer Hawes, 7-0, Center
Der nächste Freshman, Hawes geht nach Sacramento. Schwacher Rebound, Athletik mit Nachholbedarf, auch einen lustlosen Brad Miller kann er nicht ersetzen. Das erste Drittel von Runde 1 ist geschafft.

11 Atlanta Hawks: Acie Law, 6-3, Point Guard
Die Hawks mit dem nächsten Pick. Mit Acie Law holt man sich einen Point Guard. Dickes Fragezeichen bezüglich Shootingqualitäten. Hat allerdings als Senior schon eine Menge Erfahrung gesammelt. Ähnlich Durant geht es im Interview um seine fantastische work ethic. Darf jetzt mit Tyronn Lue um den Startplatz konkurrieren.

12 Philadelphia 76ers: Thaddeus Young, 6-7, Forward
Eine Nachwehe des Iverson Trades, denn über diesen Pick hätten heute die Denver Nuggets verfügen können wenn man am 19. Dezember 2006 nicht Andre Miller, Joe Smith & diesen Pick gegen Allen Iverson getradet hätte. Die Mocks sagen voraus: Julian Wright. Aber gepickt wird Thaddeus Young! Nächste Überraschung! Ihm bleibt eigentlich nur der Bankplatz hinter Andre Iguodala.

13 New Orleans Hornets: Julian Wright, 6-8, Forward
Die Hornets holen sich Größe, Explosivität und Potenzial, genannt Julian Wright. Gute Entscheidung des Hornets Managements. Das obligatorische Interview wird entspannter, Wright lässt sich über sein Bowlingfaible aus. "When Mehmet Okur can play in the NBA, than Julian Wright can play on his worst leg in the NBA" - - hab ich das richtig verstanden?!

14 Los Angeles Clippers: Al Thornton, 6-7, Forward
Das war zu erwarten: der zweite Senior im Draft, Al Thornton, ist ab sofort ein Clipper. Der 24jährige Combo Forward, der sich so lange nicht zwischen Football und Basketball entscheiden wollte, sieht sein relativ hohes Alter als Erfahrungsvorteil.

15 Detroit Pistons: Rodney Stuckey, 6-4, Point Guard
Joe Dumars überrascht diesmal keinen, Rodney Stuckey kommt unter die Fittiche Chauncey Billups'. Stuckey war der Wunschpick von Billups. "Who is Rodney Stuckey?" - "It's me". Stuckey würde wohl gern die #3 tragen, in Anlehnung an Dwyane Wade. Die erste Hälfte der ersten Runde haben wir hinter uns. Ein paar Hochkaräter sind noch zu haben, z. B. Nick Young.

16 Washington Wizards: 6-6, Guard
Jetzt er ist runter vom Markt, Nick Young darf ab sofort mit Gilbert Arenas trainieren, auf den er sich schon riesig freut (fettes Grinsen im Interview). Passt sehr gut ins Wizardskonzept, ballsicher, schafft sich Räume... hoppla, nächster Trade!! Zach Randolph geht zu den Knicks, der Rebuild der Trailblazers um Oden, Roy und Alridge hat begonnen. Herzlichen Glückwunsch Knicks, ihr seid Steve Francis los! Die Fans der Knicks halten ihre Jerseys in die Kamera.

17 New Jersey Nets: Sean Williams, 6-10, Power Foward
Überraschend früh gezogen: Sean Williams, bei dem die Mock Drafts kräftig auseinander gingen, gesellt sich zu Kidd, Carter & Co. Williams dürfte Clifford Robinson ablösen. Mit Robinson gemeinsam hat er leichte Drogenprobleme...

18 Golden State Warriors: Maro Belinelli, 6-5, Shooting Guard
Letztes Jahr war ein Italienier Nr. 1 Pick, dieses Jahr reicht es nur für Platz 18. Belinelli
ist zwar 21, hat aber schon 5 Jahre Profiliga hinter sich. Im Spielerprofil muss erwähnt werden sein Spiel bei den FIBA-Weltmeisterschaften 2006 gegen die USA, in welchem er 25 Punkte in nur 21 Minuten erzielte. Perfekter Fit fürs Team von Don Nelson.

19 Los Angeles Lakers: Javaris Crittenton, 6-5, Point Guard
Kein Trade bezüglich Jermaine O'Neal, statt dessen ein neuer Point Guard mit Javaris Crittenton. Riskanter Pick, der Freshman von Georgia Tech hat Luft nach oben und unten.



Schade schade, mein Stream ist plötzlich offline.




Donnerstag, 28. Juni 2007

Neues Fachlexikon

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Bisher gab es die wikipedia, jetzt gibt es das Basketball-Fachbegriffslexikon. Geeignet zum Stöbern, Nachschlagen, Kommentieren & Mitarbeiten, und schließlich zur Kompetenzaneignung.

This trade just appears to be dead. Die wildesten Tradegerüchte der letzten Tage

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- Devin Harris (Mavericks) gegen Nr. 6 Pick (Bucks)

- Amare Stoudemire (Suns) gegen Nr. 3 & Nr. 11 Pick & Anthony Johnson & Zaza Pachulia (Hawks) gegen Kevin Garnett (Timberwolves)

- Al Jefferson & Nr. 5 Pick & ... (Celtics) gegen Jermaine O'Neal (Pacers)

- Greg Buckner (Mavericks) & Nr. 34 Pick gegen Nr. < 20 Pick (...)

- Luke Ridnour/Earl Watson & Robert Swift/Johan Petro/Mouhamed Sene & Nr. 31/Nr. 35 Pick (Supersonics) gegen Nr. < 15 Pick (...)

- Jose Calderon & X (Raptors) gegen LaMarcus Aldridge (Trailblazers)

- Marcus Camby (Nuggets) gegen ... (Hawks, Bulls, Pacers, Wizards, Lakers)

- Ron Artest (Kings) gegen X (Timberwolves)

- Richard Jefferson + X (Nets) gegen Zach Randolph (Trailblazers)

- Kevin Garnett (Timberwolves) gegen Diop & Josh Howard & Austin Croshere & ... (Mavericks)

- Luke Ridnour (Supersonics) gegen Nr. 11 Pick (Hawks)

- Monta Ellis (Warriors) gegen Nr. 11 Pick (Hawks)

Zeit für die großen Gefühle :) In 16 Stunden wird gedraftet! Offizieller Start der Oden-Durant-Ära!

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Mittwoch, 27. Juni 2007

Pierce macht den Mund auf

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Adrian Wojnarowski hat eine Diskussion angefangen, die ernst zu nehmen ist: Paul Pierce macht Druck, Paul Pierce wird ungeduldig.
Der derzeitige Tradespekulationszirkus treibt seltsame Blüten: Paul Pierce, der sonst eher der ruhigen Fraktion angehört, hat sich zu Wort gemeldet. Er fordert nicht nur Verstärkungen, das wäre banal, nein er verlangt einen zweiten Star fürs Team. Nachdem sich Danny Ainge Absagen von Shawn Marion und Kevin Garnett eingefangen hat, läuft dem Celtics-GM langsam die Zeit und das Material davon, denn viele Stars sind nicht mehr verfügbar - Vince Carter scheint ein Net zu bleiben, Chauncey Billups ein Piston, Jermaine O'Neal passt Danny Ainge nicht, und für Pau Gasol kommen nur die Bulls in Frage, an den galaktischen Kobe-Ich-drehe-um-meine-eigene-Sonne-Bryant ist gar nicht zu denken. Zwar haben die Celtics am 28. Juni die Möglichkeit, mit ihrem Pick Nr. 5 so attraktive Youngsters wie Joakim Noah oder Yi Jianlian zu draften, aber ob die dem Small Forward, der sich mit seinen 29 Jahren im besten Basketballeralter befindet jedoch bisher keine Championship gewonnen hat, den Star bringen, den er fordert? Nein. Noah wird einschlagen, sicher, er ist ein Champion, ein Arbeiter mit Charme, ein big man mit Ballgefühl. Und Yi wird Geld in die Kassen und Zuschauer in den TD Banknorth Garden spülen. Aber ist es das, was Pierce will? Pierce will eine Perspektive, und die kann nicht aus einem Nr. 5 Rookie bestehen. Danny Ainge muss sich jetzt die schwierige Frage stellen, ob er im Draft auf- oder absteigen will - absteigen, indem er Nr. 5 gegen einen gestandenen NBAler tradet, aufsteigen, indem er Nr. 5 + X für einen höheren Pick tauscht. Sollte Ainge nicht reagieren, wird Pierce seinen Tradewunsch öffentlich machen.


Der erste Commercial Kevin Durants

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"Die Stupidedia versteht sich als die Alternative auf die spaßig gemeinte Wikipedia"

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"Die Nba ist eine im westen der USA gelegene Drogenmafia. Die Nba ist schon längst bei der Polizei bekannt, weshalb Spiele unter freiem Himmel verboten sind. Finden allerdings Spiele in der Halle statt, kommt das vielen Spielern nicht gut: Ron Artest, Carmelo Anthony um nur einige zu nennen, denn die möchten gar nicht versuchen einen Mülleimer, der an einem Abgeholzten Baum hängt, mit einem Ball zu treffen, sondern lieber andere Spielern, denen sowas gelungen ist verprügeln."

Quelle


"Michael Jordan wurde 1963 als reicher, weißer Junge in New York geboren. Michael lernt früh seinen Fast-Namensvetter Michael Jackson, einen schwarzer Straßenjunge aus der Bronx kennen. Den beiden sollen gleichzeitig die Weisheitszähne gezogen werden, als es zu einem folgenschweren Unfall kommt. Der schwerhörige Zahnarzt Dr. med. Rasen tauscht bei den beiden Jungen aus Versehen statt den Zähnen den kompletten Körper. Dabei kommt es ferner zu einem unschönen Unfall mit Michael Jacksons neuer Nase, an dem unter anderem eine DampfwalzeJennifer Lopez' Hintern beiteiligt war. Dies wird aber nun nicht mehr weiter ausgeführt."

Quelle


"Basketball ist eine Tanzveranstaltung (urspr. Baskenball) der spanischen Einwanderer in die U.S.A, die es zu Weltruhm gebracht hat. Es handelt sich um einen verruchten Schleiertanz, der ausschließlich von eingeölten Männnern mit nicht geklärter sexueller Orientierung ausgeführt wird. Basketballtänzer gelten weithin als potent, weswegen Leute wie Jay Z, Nelly oder B-Tight, allesamt für ihre winzigen Genitalien weltberühmt, mit Basketballtänzern symphatisieren. Eine Gemeinsamkeit des Basketballs mit dem Hip Hop ist, das beides ausschließlich von Homosexuellen ausgeführt werden kann. Weltberühmte Transvestiten wie Earl Boykins(16cm Penislänge) oder Nate Robinson(13cm Penislänge) sind genauso Basketballtänzer wie Andre Igoudala (42cm Penislänge) Eines der berühmtesten Basketballensembes sind die Hemoglobintrotters. Auf den so genannten Slam Dunk Contest führen die Tänzer vor allem Praktiken wie "Teabagging" aus, um sich gegenseitig Ehre zu erweisen."

Quelle



Dienstag, 26. Juni 2007

KB24, nächstes Kapitel

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Die Möchtegern-GMs übernehmen die Macht. Sogar zu einem 4-Team-Trade hat man sich jetzt hochfantasiert. Das Szenario: Kevin Garnett zu den Lakers, Lamar Odom und Andrew Bynum zu den Pacers, Danny Granger und Kwame Brown zu den Timberwolves, und irgendwie noch die Boston Celtics involvieren, und Draft Picks gehören auch noch rein, vielleicht auch noch Cash. Und vielleicht alles doch ganz anders, mir egal. Oder original gesponnen im Sinne Chad Fords: Garnett zu den Lakers, Jermaine O'Neal zu den Celtics, Al Jefferson & Pick Nr. 5 nach Minnesota, Bynum & Odom nach Indiana. Folks, shut up!
PS: Tools zum Thema Pseudotrade gibt es auf ESPN oder RealGM




Kleinigkeiten, KW 25

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- Alles steht im Schatten des Drafts am 28. Juni, und das ist gut so. Nur den Journalisten, die wieder und wieder Szenarien durchspielen in denen die Portland Trailblazers Greg Oden nicht traden würden, ist langweilig.

- Der 34jährige Greg Ostertag feilt an seinem Comeback in die NBA, aber "first I have to try to get my fat butt in shape" rofl

- Die Frage um das wahre Alter Yi Jianlians zieht immer größere Kreise, es geht um eine Spanne von immerhin 6 Jahren. Auch Jürgen Kalwa hat sich geäußert.

- Da Nike sein Hauptquartier nahe Portland hat, liegt nichts näher als ein Sponsorenvertrag mit Greg Oden, dem Topdraftie der Trailblazers - gesagt, geschehen!

- Dirk Nowitzki feiert seinen 29. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

- Relevante Meldung aus der Wirtschaft: adidas hat in der abgelaufenen Saison seinen Umsatz in der NBA mit Merchandising-Artikeln zweistellig steigern können, trotz der wenig erquicklichen Playoffs. adidas ist erst seit einem knappen Jahr Exklusivausrüster der Liga.

- Das nagelneue Outfit der Atlanta Hawks hat nur noch wenig mit den Hawks zu Zeiten Dominique Wilkins' und Spud Webbs zu tun, präsentiert wurde ein launischer Mix aus Charlotte Bobcats und Team USA.

- Ja, Rashard Lewis ist Free Agent, und Peter Vecsey fängt sich kübelweise Spott ein.

- Bonzi Wells bleibt den Rockets erhalten, und bleibt somit eine weitere Saison in Houston. Anscheinend hatte der neue Coach Rick Adelman die passenden Argumente. Adelman selbst hat seit letzter Woche vier assistant coaches, u. a. seinen Sohn R. J. Adelman.

- Kevin Durant wird bei seinen workouts in Portland und Seattle wie ein Popstar gefeiert. Dass es bei Greg Oden nicht so gut lief, wird mit der Offline-Mentalität beim Showtraining begründet (wegen solchen Sätzen könnte ich nie Journalist werden).

- Die us-amerikanischen Blogger sind sich weitgehend einig, dass die San Antonio Spurs ihren Titel 2008 verteidigen werden.

- Kevin Garnett zerschmettert die Flirts der Celtics, er will einfach nicht nach Boston.


Bilderrätsel

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Was haben diese Spieler - Bruce Bowen, Elton Brand, Tim Duncan, Monta Ellis, Kevin Garnett, Ryan Gomes, Antawn Jamison, Robert Swift, Elton Brand - gemeinsam?
Antwort steht ab morgen in Kommentar Nr. 1

Montag, 25. Juni 2007

Mit Verspätung: Die besten Schummeleien, die dreistesten Artisten, die sinnfreisten Entschuldigungen, dritter und letzter Teil

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Was sich Spieler und Coaches nach ihrem Aus in den Conference - und den NBA Finals haben einfallen lassen:


"They destroyed our will to want to play" Jerry Sloan, Utah Jazz, über die San Antonio Spurs

"What can i've done in game 1? What can i've done in game 2? What can i've done in game 3 and 4? That right now is running through my mind" Mike Brown, Cleveland Cavaliers

"We need guys that have a championship vision, and when you have your vacation plans already that's not a championship vision" Carlos Boozer, Utah Jazz

"Why do you ask me, what he said" LeBron James, Cleveland Cavaliers, auf die Frage, ob die Liga - wie von Tim Duncan behauptet - bald in seinen Händen von LBJ sei. Wahrscheinlich die lustigste Antwort, die es auf allen Pressekonferenzen in den Playoffs 2007 gegeben hat. Platz 2: der Ausrutscher Yao Mings. Platz 3: kein Spruch, sondern das Outfit von Baron Davis, siehe hier

"That was more of a film session than it was a meeting" Flip Saunders, Detroit Pistons, auf die Frage, was man davon halten müsse, dass die Spieler ein teaminternes Treffen (players only meeting) hatten

Sonntag, 24. Juni 2007

Slow down, please

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An alle KG-Fans: erstens steht Kevin Garnett nicht auf dem trading block. Zwar sammelt Wolves-GM Kevin McHale derzeit Angebote für Garnett ein, das aber ist nichts Neues und passiert seit mindestens drei Jahren. Zweitens hat KG himself keinen Trade gefordert. Da kann man auch nicht einfach die Sachen aufwärmen, die er letzte Saison sagte. Drittens ist bisher nur eines klar: KG will nicht nach Boston. Und wenn sich Steve Kerr, GM der Phoenix Suns (Shawn Marion wird mit den Wolves assoziiert), jetzt einschaltet mit einer Aussage wie "We're listening to everything and we're trying to see what would be possible in that regard. The only way we would do it is if we could make our team better and do it in a financially viable way. So that's what we're exploring. We're exploring a lot of other stuff, too. That's what we do up there. We'll see where it takes us." - - was ist da dran? Viel heiße Luft.

Die neusten Mixes: Dwyane Wade, Paul Pierce, Chris Paul etc.

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Atlanta Hawks ab sofort mit neuem Logo und neuem Outfit

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Samstag, 23. Juni 2007

Die zehn Aufgaben des Sam Presti, GM der Seattle Supersonics

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1. Primär: Finde einen neuen Coach (P. J. Carlesimo oder Dwane Casey oder Scott Brooks?)
2. Free Agency: Kläre die Situation mit Rashard Lewis, der ab 1. Juli Free Agent sein wird. Einige halten Lewis nur für die ältere und teuerere Version von Kevin Durant, der mit Sicherheit an Nr. 2 gedraftet wird. Silvio sagt: falls man Durant bekommt wäre Lewis wohl auf dem Weg aus Seattle.
3. Besuche und beobachte die letzten workouts bis zum 28. Juni (Die Sonics haben auch Pick Nr. 31 & 35)
4. Engagiere einen neuen Director of Basketball Operations (ehemals David Pendergraft) und einen neuen leitenden Collegescout (ehemals Steve Rosenberry)
5. Bringe Sicherheit in die Standortfrage (ab nach Oklahoma City?) bzw. setze den Bau einer neuen Arena in Seattle durch. Silvio sagt, die Entscheidung über den Standort liegt 100%ig in den Händen von Clay Bennett.
6. Präsident: Installiere einen Nachfolger für Lenny Wilkens, falls es überhaupt einen neuen Präsidenten geben soll
7. Schau Dir die Trainingseinheiten an, und bestimme die am 28. Juni frisch gedrafteten Rookies, die in der Summer League spielen sollen
8. Strategie festlegen: ist Durant nur ein Legobaustein, oder neue tragende Säule des Teams? Erfolgt der Umbau sofort, oder moderat über Ray Allen?
9. Privat: Schließe Deinen Umzug ab
10. Spagat: Heize trotz all der nötigen Klarheit die Spekulationen rund um die Sonics an

Summer League und erster Frühling

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Auf der Webseite der Las Vegas Summer League habe ich eine interessante Liste von Spielern entdeckt, denen die Summer League in jüngerer Zeit zum Durchbruch verholfen hat:

Player development has become an integral part of the NBA, and the VSL is no exception. Players like Marquis Daniels & Devin Harris, Dwight Howard & Jameer Nelson, Sebastian Telfair & Travis Outlaw, Jarvis Hayes & Jarred Jeffries, Kendrick Perkins, Delonte West & Al Jefferson, Darko Milicic & Jason Maxiel, Chris Kaman & Shaun Livingston, Kevin Martin & Francisco Garcia, Nate Robinson & Channing Frye, or Chris Paul, David West & JR Smith have gone on to make immediate impacts following their VSL appearances.

Preisfrage

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Wer will nach eigener Aussage erster Milliardär der NBA werden?
Antwort steht ab morgen in Kommentar Nr. 1.

Freitag, 22. Juni 2007

Die beiden realistischen Tradeszenarien

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Der mögliche Trade Kobe Bryants ist das erste große Thema der Offseason. Viel wurde und wird geschrieben, in meinen Augen zu viel. Das Bild rechts ist ein Ausschnitt von realgm.com, und Teil dieser seltsamen Verwirrungsmaschinerie (siehe auch...). Kobe wird im Moment quasi zu allen Teams in Verbindung gebracht, was über die Seriösität der Diskussion alles sagt. Jeder legt seinen Schwanz auf den Tisch, wer hat den größeren, und die gesamte Sportwelt soll auch noch zuschauen bei diesem Bullshit. Wirklich an der Quelle
sitzen nur Jerry Buss und Kobe Bryant, und beide sind nicht in der Lage, klar zu kommunizieren. Dass sich die großen Sportportale täglich damit brüsten, im Besitz neuer super wertvoller Exklusivinformationen zu sein, naja...

Nur zwei Teams kommen für einen Trade ernsthaft in Frage: die Chicago Bulls und die New York Knicks. Gründe gibt es viele, ich nenne ein paar: Chicago und New York sind große Sportstädte, und beide hätten mit Kobe Aussichten auf die Championship, wobei sich bei den Knicks noch einiges tun müsste. Kobe muss in die Eastern Conference, denn das Management der Lakers dürfte kein Interesse haben, Kobe öfter als einmal in der Saison zu sehen. Ein Trade Dwyane Wades oder LeBron James kommt nicht in Frage, basta.

Szenario Nr. 1: Kobe Bryant/Draft Picks 2009 - Ben Gordon/P.J.Brown/Michael
Sweetney/Thabo Sefolosha. Kommt Kobe zu den Bulls, kommt Gordon zu den Lakers, das ist sicher. Sweetney und Brown würden als Cap-manövriermasse fungieren, wobei Brown ein sign-and-trade-deal untergeschoben werden muss.

Szenario Nr. 2: Kobe Bryant - Quentin Richardson/Jamaal Crawford/Draft Picks 2009 & 2010. Mit diesem Trade würden die Lakers nicht so gut abschneiden wie beim Deal mit den Bulls, allerdings ist Isiah Thomas bekannt dafür auch gern mal über den Marktwert zu gehen. Jamaal Crawford hätte ein enorm schweres Standing bei den Fans als "Kobe II", Richardson könnte den Neuanfang durchziehen. Sollten beide Spieler nicht funken, hätte man die zusätzlichen Draft Picks 2009 & 2010 übrig.


Andrew Bogut entfacht Moraldiskussion

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Eigentlich wollte ich den Aussagen Andrew Boguts im Sydney Morning Herald einen längeren Artikel widmen, und sein Interview Satz für Satz auseinander nehmen. An Moraldiskussionen aber will ich mich nicht beteiligen. Deshalb hier ganz einfach die markanten Stellen aus dem Interview:

"The public's image of NBA players is true. A lot of them get caught up in the hype and do video clips with rappers and all that crap. They want bling bling all over themselves and drive fast cars. But that's just the way the culture is in America - if you've got it flaunt it and if you don't, you can't."

"I'm not into jewellery. I've got some earrings but they're not too expensive. There are guys who drop a hundred grand for a chain. The public's got it right - a lot of NBA stars are arrogant and like to spend lots of money and have lots of girlfriends and all that. The smarter guys don't do that. They like to live a regular life and want to retire and be set up. About 80 per cent of them go broke by the time they retire or come close to it."

"The American attitude is 'We're the best'. That's why the NBA guys who come from other countries, the Europeans, all sort of stick together away from the game."

"The two days leading up to the draft were ridiculous. When you're a top-10 pick there are so many obligations. You have to do a lot of media, promotions for the NBA, promotions for this, that ... It was a buzz in a way, but I'd never want to relive it."


Donnerstag, 21. Juni 2007

Things you should know...

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- In einem seiner ersten Interviews nach den diesjährigen Finals hat Finals-MVP Tony Parker erklärt, dass er in Frankreich nie die Popularität Zinedine Zidanes erreichen würde, "Zidane is always going to be the man in France because soccer is so popular"

- Die Heimspielstätte der Seattle Supersonics ist die einzige Arena der NBA, die auch mit einer Magnetbahn zu erreichen ist

- Die englischsprachige wikipedia listet die San Antonio Spurs weiterhin nicht als Sportdynastie

- Glaubt man diesem Rating, war LeBron James wertvollster Spieler der diesjährigen Playoffs

- Einmal Starbury Sneakers, und ein Starbury Jersey, und einmal Starbury shorts kosten in den USA zusammen so viel wie ein originales Jersey mit NBA-Logo

- Reggie Miller hat 15 Jahre in Folge Saison für Saison mehr als 100 3-pointers versenkt

- Sagenhafte 29x hat Kareem Abdul-Jabbar das Cover der Sports Illustrated geschmückt, und das über einen Zeitraum von 38 Jahren (1966-2004)

- Michael Jordan spendete das Gehalt aus seiner Comeback-Saison 2001 (Washington Wizards) den Opfern des 11. September 2001

- LeBron James verfolgt in seiner knapp bemessenen Freizeit verschiedenste Sportarten, angefangen bei Poker bis Radsport

- Teaminterner Nickname von Andrew Bynum ist "Socks", weil er seine Socken einmal beim Duschen getragen haben soll


Ein Mann vom College für Nasty Ron?!

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Von der New Mexico University zu den Sacramento Kings: das ist der Weg für den 49jährigen Reggie Theus, ab sofort neuer Head Coach von Ron Artest, Mike Bibby und Brad Miller. Damit haben die beiden Besitzer der Kings, Joe und Gavin Maloff, einen Nachfolger für den glücklosen Eric Musselman gefunden.

Was die Verpflichtung Theus' bedeutet:
- Sacramento kann nun beim Pick #10 auf Experten- bzw. Insiderwissen zurückgreifen
- Theus erzielte als Spieler die ersten Punkte für die 1985 neu gegründeten Sacramento Kings, von einer nicht nur monetären sondern auch emotionalen Verbundenheit zur Franchise kann man also ausgehen. Gleiches kann über Brian Shaw, härtester Konkurrent im Rennen um den Head Coach Job, nicht gesagt werden
- Mehr Up-Tempo spielen! Das wird Theus seinen Kings in der Offseason eintrichtern
- Da Theus fast ein Jahrzehnt als Analyst bei Turner Sports, ESPN und anderen Sendern arbeitete, dürfte er eine gewisse Gewandheit im Umgang mit Medien haben, was in der modernen NBA nicht wichtig genug sein kann

Was die Verpflichtung Theus' aber auch bedeutet:
- Wahrscheinlich wäre Larry Brown zu teuer gewesen, aber mit Brown hätte man Artest den harten Hund vor die Nase gesetzt, den Ron Ron nötig gehabt hätte. Theus ist eher ein netter Typ, und wie viele davon gibt es in der NBA? Zero.
- Theus ist kein Champion. Das einzige, was Theus gewonnen hat, ist die WAC Tournament Championship 2007
- 21 Coaches in 22 Jahren haben die Sacramento Kings verbraucht, man hätte einen Coach präsentieren müssen, der Sicherheit (siehe Rick Adelman) bringt
- Auch 2008 werden die Kings die Playoffs nicht erreichen




Mittwoch, 20. Juni 2007

Greg Oden bloggt!

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Indian Fever
My friends had to hold me back cause i was so into it that i almost went out on the floor.


Legends
I heard some Bill Russell stories that made me go dang, I didn't know you did all that. The one point he really got across to me is no matter what I do have fun. As much as I love my fans, what I learned from them was you have to draw lines. Bill Russell said to me that someone once told him that's the price you pay for being an athlete and what he said to me was "who decided that". He also said that they are looking at me to be grown-up and professional because I'm so tall. No one really looks at me as a 19 year old kid, and no one has for a while now. He gave me so much knowledge.


Young McRoberts!!!!!!!!!
I don't want to brag, but we were on one of the best AAU teams ever with 1. Michael Conley Jr, 2. Eric Gordon, 3. Deaquan Cook, 4. Josh McRoberts, and 5. little ol me. We also had Aaron Pouge, Curtis White, Mark Titus, Reese Cheatem, and Devin Williams coming off the bench. Those years were fun.


The End of the best year of my life
Even though I didn't live the normal college life most kids do, Ohio State is really more of a football school, which allowed me to be as normal as possible (that is until after the national championship).


Orlando, Orlando
At the end of the workout we had to shoot an NBA three-point shot. I definitely air-balled mine. Afterwards, I was just shooting around doing my best "Along Came Polly" impression of "letting in rain" and "iceman." I hit 2 in a row! Maybe I should say that everytime I shoot a NBA three-point shot....


My road trip
Commenting on the city of Portland it is very beautiful especially when the sun is out, I heard it rains just a little bit there lol naw a lot but while i was there it didn't rain that much. The trees and mountains were very nice its a place that when I get older I would love to raise a family there. An my last spot about Portland Fred Jones is a real cool person.


The NBA lottery
I was on the plane when it happened, but as soon as I landed I had 22 messages that all said "Portland 1 Seattle 2." It was a total shock to me not to be funny, but I forgot those two teams where even in the lottery.


It's all about competition, isn't it?

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Ich verfolge die NBA seit meinem zehnten Lebensjahr. Ich bin aufgewachsen im Glauben daran, dass die nordamerikanische Basketballprofiliga eine der wettbewerbsintensivsten Sportligen überhaupt sei. Ich habe gelacht über die sehr aufgesetzt wirkende Wettbewerbsmentalität z. B. der Fußball-Bundesliga. Ich nickte mit dem Kopf, wenn Spieler und Coaches auf Pressekonferenzen verlauten ließen "It's all about competition, you know". Bis ich mich vor zwei Tagen in einen meterlangen Artikel der wikipedia vertiefte, der mir, bei aller gebotenen Neutralität einer Enzyklopädie, eines klar machte: es gab in diesem Jahrzehnt erst eine wettbewerbsintensive Finalsbegegnung, nämlich 2005 San Antonio Spurs - Detroit Pistons (4 - 3). Schade eigentlich, dass die Saison zwar Jahr für Jahr mit einem Champion, aber nicht mit zwei Contendern endet.

Preisfrage

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Nachdem die Chicago Bulls 1984 Michael Jordan drafteten, holten sie sich ein Jahr später Jordans Zimmergenossen aus Collegetagen - richtig oder falsch?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.

Dienstag, 19. Juni 2007

Reaktionen

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Auch die letzten haben sich zum Ausgang der NBA Finals geäußert, andere haben es ganz gelassen. Hier eine Übersicht:

Sport Blick sieht sich im Recht damit, über die Finals dieses Jahr nicht berichtet zu haben:

Unglaublich unattraktiver und noch viel schlimmer, über weite Strecken richtig schwacher Basketball der einem, ob eines möglichen Finales der Mavs gegen wen auch immer, die Tränen in die Augen treibt.
Die Spurs mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung - bullshit! Die Cavs sind einfach so unendlich schlecht, dass man den Spurs selbst an einem Tim-Duncan-trifft-weniger-als-gar-nichts-Tag nicht wirklich gefährlich werden kann. James Jumpshot ist noch nicht so sicher, dass er mal eben 50+ einstreut. Ich lehne mich jetzt einfach mal mit einem halben Ohr aus dem Fesnter und behaupte, dass die Cavs ohne LBJ zu den fünf schlechtesten Teams der Liga gehörten. Vorausgesetzt sein Ersatz spielt auf dem Niveau seiner Teamkollegen. [...] Ich kann mich auf die nächste Saison freuen - im Gegensatz zu euch Nachteulen, die sich ein Spiel nach dem anderen reingezogen haben. Ha!




Einen töten König und Feuer spuckende Drachen gibt es hier:

Alles andere als ein Gesamtkunstwerk sind sicherlich die Cleveland Cavaliers, die sang- und klanglos mit 0:4 in den NBA-Finals untergingen. Bei ihnen dominiert ganz klar die One Man Show in Person von LeBron James. Keine Frage, der Herr mag richtig viel drauf haben, aber man sollte sich mal ernsthaft fragen, ob er ohne die richtigen Nebenleute überhaupt in der Lage ist, über einen längeren Zeitraum betrachtet, sein Potenzial abzurufen. Natürlich liebt der Amerikaner seine unantastbaren Nationalhelden und reduziert daher die Finals vielleicht etwas vorschnell auf das Privatduell Duncan-James.



Nur ein Ja Ja hat Jaca, lässig wie immer, übrig:

Alles nicht so spektakulär.



Vergleiche zwischen Shaquille O'Neal und LeBron James zeichnet Crossover Online nach:

Als Shaquille O'Neal (Foto) 1995 im zarten Alter von 23 Jahren mit den Orlando Magic die Eastern Conference umpflügte und in den Playoffs Michael Jordan nach dessen Rückkehr die Grenzen aufzeigte, war die Presse entzückt. Ein junges Team auf dem Weg zum Ligagipfel? Pustekuchen. In den Finals antworteten die Houston Rockets mit vier Siegen in Folge. Die Magic hatten keine Chance.



Es kann kein Zufall sein, dass dieser Artikel mit Zwergenaufstand betitelt ist :-):

Die Spurs steigen nun endgültig in die Liga der ganz, ganz großem Teams der NBA auf, vier (oder mehr) Titel gelangen bisher nur den Celtics (16), den Lakers (9) und den Bulls (6). Der Meister unter den Meistern kommt aber immer noch aus New York, mit 26 Titeln!!! Leider handelt es sich dabei nicht um die Knicks (gerade mal 2), sondern um die Yankees...



Zum Glück sind sie vorbei, die Finals, denkt und äußert sich spree1:

David Stern sollte sich aber schleunigst irgendwas überlegen, noch so eine “langweilige” Saison wäre für die NBA sicherlich sehr schädlich. Das die ersten beiden Picks des kommenden Drafts auch noch in den Westen gehen trägt sicher nicht zum Ausgleich des Leistungsniveaus der beiden Conferences bei. Ob es gleich sowas Drastisches, wie von Bill Simmons beschrieben, sein muss weiß ich nicht, aber die Playoffs habe ich auch eher gezwungen verfolgt.



Nicht die ganz große Meldung, aber endlich gibt es einen slowenischen NBA Champion:

Beno Udrih ist mit den Spurs Meister geworden. Er hat zwar keine tragende Rolle gespielt, aber ich wollts mal erwähnt haben.



Königsbeleidigung beschreibt Jan im backcourt:

Der „König” verließ fluchtartig sein Reich. Bedient und stinksauer stürmte LeBron James nach der Majestätsbeleidigung aus der Quicken Loans Arena von Cleveland. Wieder hatte er die Krönung verpasst. Meister der NBA wurden die San Antonio Spurs. Die prägende Figur war Tony Parker.



Drei kurze Absätze lang ist der Betrag bei Sport-Signale:

Die San Antonio Spurs haben zum vierten Mal seit 1999 die NBA-Meisterschaft gewonnen. Auch im vierten Spiel der Finalserie gegen die Cleveland Cavaliers behielten die Spurs die Oberhand: 83:82.



Einen umfassenden Artikel bietet Florian in der Readers Edition:

Die Cavs aus Ohio gingen sang- und klanglos unter gegen eine Mannschaft aus San Antonio, die nicht immer ihren besten Basketball spielte, aber doch stets überliegen schien. Vor allem die konstanten Leistungen des späteren Finals-MVP, wertvollster Spieler des Finales, Tony Parker überforderte die Verteidigung der “Underdogs” aus Cleveland. Der unglaublich schnelle und wendige Franzose konnte die Defensive oft scheinbar spielerisch leicht überwinden und erzielte vorwiegend durch korbnahe Würfe und Korbleger leichte Punkte. In Bezug auf die Verteidigung von Tony Parker zeigte sich eine klare Schwäche der Mannschaft von Chefcoach Mike Brown. Dem Team fehlt ein echter Point Guard, der die Bälle verteilt und das Team steuert und lenkt. Zu dem könnte dieser vielleicht Spieler wie Tony Parker durch eine gute Verteidigung einschränken.



Einen Rückblick mit Schwerpunkt LeBron James gibt Christian Burmeister:

Von einem Teamleader erwartet man dort noch mehr Ehrgeiz und den unabdingbaren Willen zu siegen, denn nur in den NBA-Finals werden Legenden geboren für die Ewigkeit. Vielleicht waren die Finals einfach noch zu früh für James und Co., zumal auch James in den vorherigen Playoffspielen dazu neigte, sein Spiel dem Spielverlauf anzupassen und gegebenfalls eine Schippe draufzulegen.



Ein kurzes Wort in vier Absätzen:

Für „den Auserwählten“ James war die Niederlage ein harter Schlag, da er über die komplette Serie nie zu seinem Spiel fand – die Spurs-Defense hat da ihren Teil dazu beigetragen -, aber er hat der Welt gezeigt, dass er ein mäßiges Team bis in die Finals tragen konnte.



Im Live-Blogging noch einmal nachverfolgen kann man Game 4 auf medispolis:

[5h53] Alles ist bereit für die Übergabe der Trophäe. Tony Parker wird MVP der Finalserie.

[5h50] San Antonio - Cleveland Cavaliers 83:82. Der vierte Titel für die Spurs in den letzten acht Jahren.

[5h48] Spiel ist aus. San Antonio ist Meister !!!

[5h46] Ginobili wird gefoult und darf an die Linie. Sicher verwandelt - Spurs mit 5 Punkten Vorsprung




Kobe Bryant in sechs Teilen

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Welches Team gewinnt nächste Saison das letzte Spiel der Saison?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.

Montag, 18. Juni 2007

Kleinigkeiten, KW 24

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- Jannero Pargo, dritter Point Guard der New Orleans Hornets, zieht seine Vertragsoption, und wird damit ab 1. Juli 2007 unrestricted free agent. Der 27jährige spielte gerade seine beste Saison, wird aber auch in einem anderen Team nicht über die Rolle eines Ersatzspieler hinauskommen.

- Mit dem Trade von Mike James zu den Houston Rockets steht ein Timberwolve plötzlich im Schlaglicht der Interessen: Randy Foye, der nächste Saison beweisen darf, ob er es wert war, gegen Brandon Roy getradet worden zu sein. Im Zusammenhang mit dem Trade James - Howard kündigte Timberwolves-GM Kevin McHale an, dasss es weitere Tauschgeschäfte geben werde, "We have more stuff we're planning on doing. So I'm sure I'll be talking to you guys again very soon."

- Das beste Team der Playoffs wird Champion, das haben die Spurs mal wieder bewiesen mit ihrer viertem Titel in neun Jahren. Mit Tony Parker gibt es den ersten europäischen Finals MVP. Bis zuletzt hatten die Meldungen, dass LeBron James nicht gewinnt, die Gewinne der Spurs überschattet.

- Neuer General Manager der Seattle Supersonics? Der erst 30jährige Sam Presti.

- LeBron James ist zum zweiten Mal Vater geworden. Dem Hang zur Vergabe eines exklusiven Namens (Dwyane Wade -> Zion Malachi Airamis Wade (29. Mai 2007)) konnte auch der King nicht widerstehen, Filius sollte Maximus heißen. Das lehnte Lebensgefährtin Savannah Brinson ab, schließlich einigte man sich auf Bryce. Brinson und James sind übrigens nicht verheiratet, was in den USA für einige Diskussionen sorgt

- Gleich mehrere Swingmen hatten die Phoenix Suns zum workout geladen, gut möglich, dass GM Steve Kerr ein Paket schnürt, um einen der jetzigen Small Forwards (Diaw, Jones, Jones) + Shawn Marion zu traden.

- Jim O'Brien, neuer Coach der Indiana Pacers, hat seine assistants ernannt. Aber das macht nicht viel Aufheben, denn mehr als eine Saison wird O'Brien sich nicht halten können in Indiana.

- Isiah Thomas, almighty der New York Knicks, hat seine Absichten bezüglich einer Verpflichtung Kobe Bryants bestätigt. Auch Chicago scheint gut im Rennen zu sein. Vom Marketing her täte Bryant jedem Team gut, denn es gibt keinen Spieler, dessen Jersey sich besser verkauft, als das von Kobe. Auch Jürgen Kalwa hat was Neues über Bryant.

- Danny Ferry, GM der Cleveland Cavaliers, möchte die Verträge Anderson Varejaos und Aleksandar Pavlovics verlängern. Beide werden im Sommer restricted free agent.

- Diese Woche gibt Bonzi who?? bekannt, ob er bei den Rockets eine Saison dranhängt und damit seinen Vertrag erfüllt, oder free agency riskiert.

- Den Sohn Michael Jordans, Jared Jordan, könnte es bald in der NBA geben, denn dessen workout mit den New Jersey Nets und New York Knicks verliefen gut bis durchschnittlich. In die Summerleague schafft er es ganz sicher.

- Im besten Spielerblog der Liga erklärt Gilbert Arenas, warum er seine Vertragsopiton genutzt hat. Es sei eine rein wirtschaftliche Entscheidung. Arenas selbst bezeichnet sich als "loyal".

- Durchschnittlich 9.3 Millionen Zuschauer verfolgten dieses Jahr die NBA Finals. Negativrekord.


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Warum trägt Dwyane Wade eigentlich Trikotnummer 3? Kleiner Hinweis: zehn Prozent seines Einkommens spendet Wade an eine Kirche in Chicago.
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.

Sonntag, 17. Juni 2007

Weisse Bescheid?!

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Delfino zu den Raptors

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Der mächtigste Mann der Toronto Raptors, General Manager Bryan Colangelo, hat wieder zugeschlagen und Carlos Delfino von Detroit nach Toronto gelotst. Für den 24jährigen Argentinier erhalten die Pistons je einen 2nd round pick 2009 & 2010. Clever! Ganz subjektiv formuliert freut mich das für Delfino, denn der Olympiagewinner von 2004 hat mehr verdient als die 16.7 Minuten durchschnittliche Spielzeit diese Saison. Delfino spielt Small Forward, kann aber auch in den Backcourt wechseln, und hat sich da einen Namen gemacht mit Defense der besseren Art gegen AAA-Spieler wie Kobe Bryant und Dwyane Wade. In Detroit hinterlässt Deflino eine Lücke auf der Bank, denn wenn ich mir das Einwechselszenario Ronald Dupree - Tayshaun Prince vorstelle, ist das wie Champions-League - UEFA-Cup. Colangelo äußerte sich zum Trade so: “Carlos is a talented basketball player that should thrive in our system. Like many international players that come to the league, he has much more professional experience than his NBA resume suggests.” Das ist für NBA-Verhältnisse ein kühler Empfang. Bleibt zu hoffen, dass Delfino Morris Peterson, der aktuell unrestricted free agent ist, als starting SF ablöst. Und vielleicht klappt es so auch mit dem MIP-Award 2008...

Neue NBA-Literatur auf amazon.de

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Samstag, 16. Juni 2007

Augen auf, Danny!

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Seit 2003 ist Danny Ainge Geschäftsführer der Boston Celtics. Seine Bilanz ist mehr als durchwachsen, ebenso sein Standing bei den Fans. Ainge werden bis heute Managementfehler angelastet, und beunruhigt schaut man auf den anstehenden Draft und einen möglichen Patzer Ainges, der z. B. in der Verpflichtung des Chinesen Yi Jianlian bestehen könnte. Der 19jährige hatte zwar ein workout mit den Celtics, aber geholfen hat das keinem, denn der lange Schlacks soll 1:1 nur gegen einen Stuhl (!) gespielt haben. Zur Erklärung: Drafties dürfen entscheiden, ob sie an einem kollektivem workout oder einem single workout teilnehmen. Aber noch einmal zur Bilanz Ainges. 2003 tradet er, quasi als erste Amtshandlung, wenige Tage vor Saisonstart Antoine Walker zu den Mavericks. Walker war nicht nur beliebt bei den Fans, sondern hinterließ auch eine Lücke auf der Position Small Forward (2005/06 wird Walker nach seiner Rückkehr zu den Celtics ein zweites Mal gedraftet, dieses Mal gegen Qyntel Woods und Curtis Borchardt). In der gleichen Saison kommt wegen eines Trades von Ricky Davis und Chris Mihm zu den Celtics zum Zerwürfnis mit Head Coach Jim O'Brien, der aktuell vor zwei Wochen bei den Indiana Pacers angeheuert hat. Mit viel Mühe erreicht man die Playoffs, um in Runde Eins gegen die Indiana Pacers auszuscheiden. Im nächsten Draft setzt er auf die Rundumerneuerung, und holt mit Al Jefferson, Delonte West und Tony Allen drei hoch gelobte Jungspunde, die auch bis heute bei den Celtics spielen. Inzwischen wurde Doc Rivers als neuer Headcoach implementiert. Zu einer besonderen Farce entwickelt sich die Verpflichtung Gary Paytons, der sich erst weigert für die erfolgreichste Franchise aller Zeiten zu spielen und dort dann eine kurze, lustlose Zeit verbringt. Im 2005er geht die Jugendrevolte dann weiter, die Celtics schnappen sich Gerald Green, Ryan Gomes und Orien Greene. Für den Fünfjahresvertrag, mit dem er Brian Scalabrine segnet, erntet Ainge bis heute Spott. Die Anbordnahme Wally Szczerbiaks, Michael Olowokandis und Dwyane Jones gleicht in der Summe einem Fiasko. In der letzten Sommerpause (2006) holte Ainge Sebastian Telfair von den Portland Trailblazers. Zwar konnte er in diesem Tausch Raef LaFrentz abstoßen, erhielt aber mit Telfair einen Spieler, der schlampig mit seinen Ressourcen umgeht.

Im diesjährigen Draft haben die Celtics Pick Nr. 5. Ainge entscheidet, welche Spieler sich nächste Saison als Rookies in Boston verdingen. Bei den zahlreichen Mock Drafts werden zwei Spieler ernsthaft gehandelt: NCAA-Champion Joakim Noah, und der oben erwähnte Jianlian. Der springende Punkt ist aber weniger die Frage, wer von beiden den Celtics besser helfen könnte, sondern wer den höheren Tauschwert hat, denn Ainge hat eines der jüngsten Teams der Liga unter seinen Fittichen, warum also einen hochwertigen Pick nicht gegen einen erfahrenenen NBAler traden? Shawn Marion ist im Gespräch. Das Szenario wäre folgendes: Pick Nr. 5 + Theo Ratliff + Delonte West gegen Marion. Danny Ainge muss die Augen offen halten, denn er steht unter Kritik. Seine Strategie, komplett auf Jugend zu setzen, scheint nicht tragbar. Macht es die Mischung zwischen Alt/Jung? Ainge hat seine Strategie und die Aussichten der jungen Celtics wiederholt verteidigt, er spricht vom rebuilding process, dessen Bindemittel Paul Pierce heißt. Sollte Ainge, der selbst bei den Celtics spielte diese mit weiteren 20jährigen spicken, dann gehen die Celtics einer Saison entgegen, in der sie schlechter spielen werden als die Memphis Grizzlies. Hingegen hat die bisherige Arbeit Ainges einen besonderen Effekt: der machtbewusste Ainge hat sich unersetzbar gemacht mit seinen Trade- und Draftaktionen, er ist Mastermind im Bostoner Chaos. Das erklärt auch, warum Doc Rivers trotz 24-58 Record fest im Sattel sitzt, denn hätte Ainge ihm gekündigt, wäre nur einer als neuer Head Coach in Frage gekommen: Danny Ainge himself. Sollte Danny Ainge bezüglich des Drafts die falschen Entscheidungen treffen, hat er aber sicher die nächste Ausrede parat, und diese wäre der Hinweis auf die Vertragssituation vieler Celtics, denn insgesamt neun Spieler werden Mitte 2008 Free Agent - Zeit zu träumen also, und Zeit für neue Versprechen.


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Welche Mannschaft hat in den letzten drei Jahren jeweils ihren ersten Pick im Draft für einen Spieler ausgegeben, der mehr als 2.10m misst?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.

Freitag, 15. Juni 2007

Blankes Entzücken! Die Finals sind zu Ende!

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Bei den "Mach mir den James" Finals konnten sich die San Antonio Gurus gegen die LeBron Cavaliers durchsetzen. In der Best of Four Serie bewies sich einmal mehr, dass individuelle Klasse nicht alles ist, sondern auch Emotionalität eine Rolle spielt - und gefühlstechnisch waren die Gurus den LeBron James aus Ohio klar überlegen. Mit den vier Siegen komplettierten die Gurus den Sweet, womit man jetzt neue Hoopshausmacht in Texas ist. Für die Gurus ist dies der vierte Titel in neun Jahren. Leider hat sich das Team von Gregg Pockenvich nicht durchringen können, über diesen Zeitraum zwei Meisterschaften in Folge zu gewinnen, weshalb der Begriff "Dynastie" weiterhin nicht zutrifft, auch wenn uns das über unseriöse und nicht offizielle Seiten wie nba.com, die unbegreiflicherweise im Internet Explorer 3.0 nicht angezeigt werden können, so vermittelt werden soll. LeBron James, Leader (zu deutsch: Anführer) der LeBron Cavaliers, konnte seine Quote bezüglich nicht gewonnener Finals bei erstaunlichen 100% halten. Die Vergleiche mit Michael Jordan kommen da wie von alleine. Als wäre das nicht Argument genug, gehört LeBron wegen seines stylischen Stils on und off the court eindeutig die Zukunft, man stelle sich einmal vor er spiele bei den Denver Nuggets, bei denen bekanntlich jeder Spieler seine eigene Kollektion hat (größter Kunde = Donald Duck)...

Im letzten Spiel der Serie gaben die jeweils 15 Spieler (wie von beiden Trainern angekündigt, durfte jeder Spieler insgesamt 12 Minuten ran) beider Teams noch einmal alles, um das Game eng zu halten, was Bruce Bowen Willis aber stellenweise zu wörtlich nahm. Völlig überdreht zeigte sich Manu Ginodino, der ohne seinen iPod abzulegen aufs Spielfeld stürmte und mit Stecker im Ohr die Auswechselaufrufe Pockenvichs überhörte. Bestätigten Gerüchten zufolge hat sich Ginodino das neue Album Tony le Parkäs anhören dürfen, und damit eine Hörpremiere der besonderen Art gefeiert. Tim Dunking, der sympathische und ausgesprochen charismatische Leader der Gurus (kurz vor Spielbeginn bezeichnete er die Spielweise von LeBron James als "effizient, aber langweilig"), konnte sich während des Games mal wieder nicht zurückhalten, und schäkerte ununterbrochen mit den Reportern am Seitenrand des Spielfelds, einmal nahm er einem Techniker die Kamera von der Schulter, und zielte mit dieser direkt auf David Stern, der gerade mit der Ausarbeitung eines neuen Draftmechanismus beschäftigt war. Diese Aktion hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Mock Drafts 2008, auch die Schmock-Internetforen liefen heiß.

LeBron James, zweitbester Spieler der LeBron Cavaliers, wollte kurz nach Ende des Games den obligatorischen Trikottausch, allerdings lehnten das die Gurus geschlossen ab, denn LeBron James ist bekannt dafür, die Jerseys aller möglichen Spieler, auch der eigenen Teamkameraden, auf ebay.com zu versteigern, um mit den erlösten Erlösen medienwirksam auf den Konflikt in Darfur aufmerksam zu machen. Drittbester Spieler der LeBron Cavaliers, LeBron James, schnitt die Netze unterhalb der Korbringe ab, was bis dato eigentlich den Gewinnern der NCAA-Meisterschaft vorbehalten war. LeBron James der Finals wurde Tony le Parkä, die Trophäe (vergoldeter iPod, auf dem die letzten 500 Gewinner der Championship eingraviert sind) überreichte eine völlig übernächtigte Eva Longoria, die erst am Abend zuvor mit George Clooney fremdgegangen sein soll, BILD berichtete.




Donnerstag, 14. Juni 2007

Der Auftakt zu Größerem

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Kommt jetzt der Wechsel Kevin Garnetts? Oder müssen wir bis zum Draft warten?

- Denn Juwan Howard wechselt nicht, um bei einem schlechteren Team die gesamte Saison auf der Bank zu sitzen

- Denn Howard ist immer noch in der Lage, 82 Spiele zu spielen, wenn auch keine 35 Minuten

- Denn Howard wäre kein schlechter Mentor für Craig Smith, derzeit noch Ersatz-PF und in der möglichen Post-Garnett-Ära Starter-PF

UPDATE Howard hat sich auf einer Pressekonferenz zu den Aussichten bei den bzw. der Timberwolves geäußert


Was haltet Ihr von diesem Trade?

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In Worten: Kevin Garnett + Craig Smith + Pick Nr. 7 (2007) + Pick Nr. 41 (2007) gegen Andrew Bynum + Kwame Brown + Lamar Odom


Fallen die Pistons auseinander?

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Die NBA ist ein schnelles und hartes Geschäft. Erfolgsgeschichte zählt wenig, Erfolgsversprechen mehr, und Erfolg jetzt! am meisten. Aktuell zu sehen an den Detroit Pistons, denn ausgerechnet die Jungs aus der Autostadt drohen auseinanderzufallen. Nach dem wenig ruhmreichen Aus gegen die Cleveland Cavaliers in den Eastern Conference Finals steht zwar der Verbleib Flip Saunders' fest, allerdings stehen bei Chris Webber, Rasheed Wallace und Chauncey Billups dicke Fragezeichen. Mit dem Aus in den EC Finals muss sich Joe Dumars, GM der Pistons, einige Frage stellen: wie wettbewerbsfähig sind wir in der EC? Werden wir nächste Saison an gleicher Stelle vor den gleichen Problemen stehen? Wie kann das angegriffene Verhältnis zwischen Saunders und seinen Spielern wieder gehoben werden? Was macht uns zum Contender 2008? Und reichen die Picks Nr. 15, Nr. 27 und Nr. 57, um eine junge, schlagkräftige Truppe zu formen, oder sollte man per Trade einen Picketage höher steigen? Was den Pistons 2008 bevorsteht, ist das Ende einer Dynastie: vom ständigen EC Finalisten, der durch blendende Teamchemie und uneigennütziges Spiel geprägt war, zur zerstrittenen Franchise, bei der verschiedene Cliquen an verschiedenen Enden ziehen. Und nun zu den drei ???...


Chris Webber
Chris hat diese Saison seinen Ruf als Verlierer bestätigt, mit ihm ist nicht gut Championshipbacken. Seit der Saison 2000/01, damals mit den Sacramento Kings, hat Webber keine bessere Chance gehabt auf den Titel. Seine Ankunft in Detroit wurde als Heimkehr des verlorenen Sohnes gefeiert, die Pistons gewannen spielerische Versatilität, und Webber platzierte Ben Wallace Nachfolgers, Nazr Mohammed, auf die Bank. Dann kamen die Playoffs, und mit ihnen steigende Off-zeiten Webbers: fünf Minuten weniger spielte Webber da, was zu zunehmenden Spannungen mit Flip Saunders führte, abnehmendem Glücksgefühl, Tempo und Leidenschaft, und schließlich dem Superkrach mit Saunders und den Teamkameraden (?) nach Spiel 6...es soll laut zugegangen sein im locker room der Pistons, das Verhältnis Webbers zu der Franchise gilt spätestens seitdem als angekratzt. Tja, in den Playoffs geht es um das nackte Überleben, und da werden Schwächen rigoros aufgedeckt, und die hat Webber bekanntlich in der Defense (don't believe the stats). Da Chris Webber nach dieser Saison Free Agent wird, dürfte er den vielleicht letzten Vertrag seiner Karriere bei einem anderen Team unterzeichnen.
Chancen zu bleiben: 20%.

Rasheed Wallace
Auch Sheed hatte seine lieben Probleme in den Playoffs, denn mit den vielen Technical Fouls ist niemandem geholfen. Sheed hat sich den bitterbösen Spitznamen "The human technical" zugezogen, und je älter er wird desto besser trifft dieser Name zu. Ähnlich Webber muss Wallace sich fragen: warum soll ich zurückkommen, und noch eine Saison spielen für die Pistons? Die ungebrochene Loyalität der Fans gegenüber den Eskapaden Sheeds ist zumindest angebrochen, denn in Spiel 6 hat Wallace mit seinen Technicals das Spiel über den Haufen geworfen - vorzeitig. Da hat er einen unverzeihlichen Fehler fabriziert, und ein Versprechen Wallaces es nächste Saison besser zu machen gibt es nicht, und glaubhaft wäre es auch nicht. Wallace, das Detroiter enfant terrible, cool aber unzuverlässig, ist einer der talentiertesten Forwards der Liga, er hat vor allem eine Eigenschaft, die ihn unbezahlbar macht: er wirkt auf dem Court inspirierend auf seine Mitspieler, Sheed macht Sachen, die keiner vorhersehen kann, im Guten wie im Schlechten. Sheed hat einen Vertrag, der ihn noch mindestens zwei Jahre an Detroit bindet, und nun wurden entsprechende Tradeszenarien verlautbart. Gut im Rennen um einen Tausch Wallaces sind die Phoenix Suns (Shawn Marion! Der neue Suns-GM Steve Kerr hat eine hohe Meinung über Sheed) und die New York Knicks (David Lee & Quentin Richardson! Isiah Thomas hat schon einmal vorgefühlt), auch von einem ominösen 3-Ecken-Trade mit Antawn Jamison und Zach Randolph ist die Rede. Klar ist, dass nur big man gegen big man getauscht wird, denn ob Jason Maxiell als Starter wirklich eine Regular Season auf der 4 übersteht, ist nicht sicher.
Chancen zu bleiben: 60%.

Chauncey Billups
Anders als in den Fällen Sheed und Webber, hat sich das Management der Pistons positiv zu einer Weiterverpflichtung von Free Agent Billups geäußert. Bei Chauncey Billups, der zu den Top-5 Point Guards der Liga zählt, aber entscheidet das Geld. Würden ihm die Los Angeles Lakers oder die Charlotte Bobcats 12 Millionen pro Jahr bieten, und die Pistons 2 Millionen weniger, führte das zu einem sign-and-trade-deal Billups'. Billups' Antwort auf die Frage "Warum bleiben?" fällt eindeutig aus: die Pistons haben ihn groß gemacht, Billups hat die Pistons des neuen Jahrtausends groß gemacht, man versteht sich also. Die Leistungen von Mr. Big Shot in den diesjährigen Playoffs waren durchwachsen, und durch ungewohnte Unauffälligkeit geprägt. Auch bei Billups gibt es Tradeszenarien, eines der interessanten: Randolph & Jack von den Portland Trailblazers im sign-and-trade-deal gegen CB. Auch Memphis hatte mitgespielt im Poker um Billups, ebenso die penetrant einen Point Guard suchenden Lakers und die ausgabelustigen Bobcats, die mit Billups endlich einen Leader hätten. Die Pistons haben im aktuellen Kader keinen tragfähigen Ersatz für Billups. Wird sich Joe Dumars die Butter vom Brot nehmen lassen? Oder bezahlt er Billups dafür, der zweitbeste Point Guard der EC (nach Jason Kidd) zu sein, und dafür, dass Billups und nur Billups die Pistons zu Contendern macht?
Chancen zu bleiben: 80%.



Mittwoch, 13. Juni 2007

Anstehende workouts

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Greg Oden, 20. Juni, Portland Trailblazers

Kevin Durant, 21. Juni, Portland Trailblazers

Brandan Wrigt, 22. Juni, Atlanta Hawks

Joakim Noah, 22. Juni, Atlanta Hawks

Al Horford, 23. Juni, Boston Celtics & 25. Juni, Atlanta Hawks

Wer mehr wissen möchte...

Statt eines Live-tickers: live Einzelkritik

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Barry: Anfang Q4 geht viel über Brent Barry, Dreier, San Antonio kann die Versuche von außen nicht lassen.

Bowen: Erster Spur nach Duncan, der scort. Zwei Dreier in Q1. Bowen + Duncan = Spurs. Bowen enorm gefährlich von außen, keine Nerven, Erfahrung zahlt sich aus. Bowen mausert sich zum Topscorer der Spurs, 13 Punkte mit nur 6 Würfen, zum Vergleich: LBJ hat 13 Punkte mit 13 Versuchen.

Duncan: Erzielt die ersten sechs Punkte der Spurs, macht schnell klar: Ich bin unstoppable. Sicher. Hält Ilgauskas auf Distanz, gigantisch. Frühe Diskussionen mit Refs. 2. PF mit 1 Minute zu spielen (Q1). Kommt Mitte Q2 wieder, damit Cleveland keinen run startet und sich absetzt. Cleveland hat Duncan gut im Griff, zwar macht er seine Punkte aber nicht zu viele bzw. nicht beliebig viele. Seltsame Wechselpolitik Popovichs, worunter Duncan zu leiden hat. Wenn Duncan nicht on ist, spielen die Spurs eine kleine Formation. Erzielt keinen Punkt in Q2 und Q3. Knisternde Stimmung Anfang Q4, San Antonio versucht sich dank Duncan abzusetzen, LBJ und Gooden halten dagegen - reichen die beiden?

Finley: Erster Treffer nach 16 Minuten, harmlos. Finley reiht sich Mitte Q4 in die Reihe der 3er-Spurs ein: getroffen von außen haben Finley, Bowen, Parker, Barry, Horry, insgesamt 9 Dreier.

Ginobili: Erst der Boxscore konnte mich überzeugen, dass Gino in Halbzeit 1 tatsächlich mitspielte...0 Punkte. Ginobili Ende Q3 mit fragwürdigem Offensive Foul, macht eine sehr unglückliche Figur. Non-factor. In der Pause kommt der NBA-Commercial von David Blaine in der Gino-Version, naja nicht alles was in der Werbung kommt...Verwandelt aber die beiden Freiwürfe, die gleichzeitig die beiden letzten Punkte des Spiels (Endstand San Antonio Spurs 75 - Cleveland Cavaliers 72) sind.

Oberto: Fand nie ins Spiel. Früh mit Foulproblemen (2 PF nach 5 Minuten). Sehr viele Ballkontakte Anfang Q3, hat Poppovich da ein Mismatch gesichtet?

Parker: Leading scorer der Serie mit Totalausfall Q1, nur ein Wurfversuch. Erster Punkt nach 17 Minuten gespielter Zeit, legt im nächsten Angriff gleich nach - kommt jetzt die große Baguette-Show? Bekommt gegen Ende Q2 geballte Aggressivität der Cavs zu spüren (Gibson). Kein Spur hat mehr zu fighten für seine Punkte. 8 Punkte in Q2, bringt die Spurs mit 1 Sekunde zu spielen in Führung, Buuuuuuuzzzzer Beater!, 40-38. San Antonio gewinnt Q2 mit 4 Punkten, dank Parker. Die Cavs müssen aufpassen, sonst machen Parker & Co. heute die Championship klar. Knüpft Anfang Q3 an Mitte Q2 an. Tony Parker mit dem Begräbnisdreier mit 1 Minute Spielzeit??

Vaughn: einer von nur drei Spurs, die in Viertel 1 scoren (neben Bowen und Duncan).



Gibson: Startet wegen fehlendem Hughes, worauf Parker nicht klar kommt. Gibson blockt Parker Ende Q2, wichtig, fast break, 2 Punkte Cleveland. Enttäuschend in Halbzeit, 1-6 FG, da hätte mehr kommen müssen, Gibson hätte den Unterschied ausmachen können. Heute Nacht quasi der Manu GInobili der Cavaliers, läuft wenig zusammen.

Gooden: Explosiv, aber überdreht in Q1, drei Offensive Rebounds, somit 2. Chancen für Cleveland. Cleveland gewinnt Q1 mit 18-16, Gooden mit großem Anteil. Hält zusammen mit Big Z die Cavs in Q3 über Wasser,einen run können die Spurs nicht starten. Gooden fängt sich Ende Q3 zwei schnelle lose ball fouls hintereinander ein, macht insgesamt 4 PFs - alle in Q3! Bringen ihm die Spurs aus der Ruhe? Beteiligt sich am 5-0 Run der Cavs Anfang Q4. Kleineren Gängeleien mit Tim Duncan. Fängt sich das 5. PF (gegen Duncan) mit 4:40 übriger Spielzeit ein. Gooden ist der einzige Cavs, der heute Nacht eine konstant gute Vorstellung gegen Duncan abgab. Mist, Gooden foult sich mit 1:33 zu spielen raus, ab jetzt haben Duncan und Oberto Platz, Varejao alleine kann da nicht gegenhalten. Für Gooden kommt Gibson, Mike Brown spielt eine kleine Formation, mutige Entscheidung - aber was soll er sonst machen?

Hughes: Setzt komplett aus wegen anhaltenden Beschwerden. Seems like Larry Hughes plantar fasciitis has gotten the best of him. He's out tonight.

Ilgauskas: Aggressiv, nachhakend, holt in Q1 drei Offensiv-Rebounds hintereinander. Geht nach 5 Minuten Q1 runter, Varejao ist mehr als vollwertiger Ersatz. Wichtiger Slam Dunk Anfang Q2, markiert höchste Führung der Cavs, das extrem laute Publikum völlig aus dem Häuschen. Ganz wilder Schuß Mitte Q2, artistisch über Duncan. Behäbig, schlafwandlerisch, aber effizient. Erster Spieler in double figures (kein scoringintensives Spiel). Mitte Q3 mit 12 Rebounds, großes Game. Bestimmendes Matchup mit Fabricio Oberto Anfang bis Mitte Q3.

James: Organisiert Spielaufbau. Hat unter wechselnden Verteidigern zu leiden. Ruhiges Q1. Beweist Geduld. Mächtiger Block an Tim Duncan in Q1, 4:14 zu spielen, Highlight. Drei Turnovers in Q1, trotzdem guter Spielaufbau, gutes ball movement, geht zu lange Wege. James Anfang Q2 leading Scorer der Cavs (7 Punkte), wird gefährlicher. Interessanter Fact: LBJ hat den Wert der Franchise (Cleveland Cavaliers) um 158 Millionen $ gesteigert. Mitte Q2 mit 3. PF, könnte spielentscheidend sein. Zu süß, welche Grimassen James auf der Bank schneidet! Nicht in double figures nach Halbzeit 1 (kein Spieler hat da mehr als 9 Punkte (Bowen, LeBron James)). Anfang Q3 sichtlich bemüht, mehr schnelle Pässe zu spielen, resultiert in Ballverlusten. Ugly Offense. Mitte Q3 Jump Shot, Ausgleich 44 - 44. Ende Q3 kräftiger Anschiss seitens Mike Browns, "we want this game!". Behalte den Kopf, spiele einfach dein Spiel. 2:00 zu spielen Q3, 1:1 gegen Bruce Bowen, Barry hilft in der Defense, LBJ mit Post, Drehung, steigt an Bowen hoch, Punkt, klasse!, Cleveland auf einen Punkt dran. Auch James versucht es in Q4 öfters Dreier, trifft diese nicht, Cleveland verliert das Spiel wegen enorm mieser Dreierquote. Mit 9:00 zu spielen liegt Cleveland 10 zurück, da steigt James gegen Duncan und zwei weitere Spurs hoch, macht den Punkt, erhält einen Freiwurf, da waren es nur noch 7, das Publikum ist wieder da. LBJ nimmt die letzten Minuten das Spiel an sich, keeps shooting the ball, hat aber Pech beim Abschluss. Insgesamt grauenvolle Wurfquoten bei beiden Teams, eines der scoringärmsten Finalspiele ever. James macht trotz allem ein gutes Spiel. Scheinbar völlig unbemerkt vom Publikum bringt James mit 6 Sekunden Spielzeit die Cavs auf 1 Punkt ran, 73 - 74. Durch die Lautsprecher ertönt "Cavs Cavs Cavs! Cavs Cavs Cavs!". Versiebt den letzten Spielzug, der einen Dreier und damit die Verlängerung bedeutet hätte.

Jones: Hält das Gerücht aufrecht, dass die Cavs gefährlich von außen sind. Erzielt den einzigen Dreier der Cavs in Halbzeit 1, Cavs insgesamt 1-4.

Marshall: Setzt keine Impulse. 6 Minuten Spielzeit.

Pavlovic: Respektlos wie wir ihn kennen. Teil einer aggressiven Starting 5. Versiebt alle seiner Dreier, Cavs insgesamt ungefährlich aus der Ferndistanz, schade! Cleveland Ende Q3 mit 1-11 3pointers, San Antonio 6-11. Trifft mehrmals völlig freistehend keinen Dreier. Mitte Q3 mit Tip-off gegen Duncan, gewinnt natürlich Duncan. Trotzdem: Pavlovic ist heiß, er will heute Nacht keine Niederlage, an Selbstbewußtsein fehlt es nicht. Mitte Q4 endlich mal ein Dreier! Signalwirkung? Pavlovic egalisiert mit 48 Sekunden übrig den Dreier Parkers!!

Snow: Enorm wichtiger Steal an Tony Parker mit 2:00 Spielzeit, woraus ein fast break resultiert bei dem LBJ ein Foul und zwei (verwandelte) Freiwürfe schindet.

Varejao: Hält bei Duncan mit viel Trickersei erfolgreich dagegen. Räumt reboundtechnisch mächtig ab.

Dienstag, 12. Juni 2007

Die unheilige Allianz, oder wenn NBAler rappen: Tony Parker feat Fabolous & Booba Top of the Game + Clip Balance Toi

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Der Markante, Joakim Noah, hat sich wieder zu Wort gemeldet

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"Right now, what's weird about this situation is it's not like college where you have a decision to go where you want to go. Anybody can pick you and those are things that you can't control. So, as a player, all I can do is play hard everyday and showcase my skills, and then hopefully somebody will like me."
Auf die Frage, wie es für ihn wäre, für die Minnesota Timberwolves zu spielen


"Dang, I hated Michael Jordan. As a kid, the Bulls made me cry a few times. I’m not that worried about it anymore. But as a kid, when Mike came back to the Garden after his comeback — I think he was still wearing No. 45 — he gave us 55 points. I was sick to my stomach, but you have to give credit when credit is due."
Im Rahmen des Workouts bei den Chicago Bulls


"I think mock drafts are a complete joke. I have no idea who makes them. ... I think to me it's all a situation of what a team needs. I'd rather listen to the general manager, the guy who makes the pick."
Auf den Hinweis, dass ihn viele Mock'ler schon bei den Charlotte Bobcats sehen




Montag, 11. Juni 2007

Kleinigkeiten, KW 23

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- Rasheed Wallace soll oder will nach New York. Dafür könnte Grant Hill, der Free Agent ist, zu den Pistons kommen. Alles andere als ein vollwertiger Ersatz. Letzte Aktion von Wallace im Trikot der Pistons wäre dann das Technical Foul gegen die Cleveland Cavaliers in den Eastern Conference Semifinals. Bei Isiah Thomas hingegen muss man sich weiter fragen, ob er sich seine Spieler nach individueller Klasse oder höchstem Salary - im Falle Wallaces mehr als 11 Millionen jährlich - aussucht.

- Was Steve Kerr als neuer GM der Suns bewirken wird, bleibt abzuwarten. Was allerdings schon jetzt fehlt, sind seine bissigen Kommentare auf yahoo! sports.

- Mit Shaquille O'Neal gibt's demnächst eine neue Sendung, **Shaq's Big Challenge***, in der fette Kinder von ihrer Fettheit erlöst werden sollen. Start: 26. Juni.

- Jerry West, Präsident der Memphis Grizzlies, tritt zum 1. Juli 2007 von allen Ämtern zurück. Rückkehr zu den Lakers nicht auszuschließen.

- Zwei Nuggets machten letzte Woche von sich reden: J. R. Smith mit einem gut überstandenen Autounfall, und DerMarr Johnson, der beim Besuch eines Nachtclubs mit der Polizei aneinander geriet und dafür verhaftet wurde.

- Zwei neue assistants verdingen sich ab sofort bei den Charlotte Bobcats: Phil Ford (51) und Lee Rose (70).

- Gilbert Arenas kündigt an, die Ausstiegsoption seines Vertrags zu nutzen, was ihm Ende nächster Saison zum unrestricted free agent macht. Das Management der Wizards demonstriert unterdessen Gelassenheit, man hätte gewusst was da kommt.

- Oklahama City Sonics? Kansas City Sonics? Nicht, wenn es nach dem Willen David Sterns geht, denn der sprach sich wiederholt für den Standort Seattle aus. Aber nun gibt es ja einen neuen General Manager, Sam Presti, in Seattle, und der hat auch ein Wort mitzureden.

- Weder Dale Davis (Detroit Pistons) noch Eddie Jones (Miami Heat) fühlen sich alt genug, um zu retiren. Beide hängen noch ein Jahr dran.

- Werden wegen des Verlaufs der Finals die Vertragsgespräche mit Cavs Coach Mike Brown wieder eingefroren? Wahrscheinlich nicht. Aber eine halbe Million weniger jährlich dürfte es schon werden.

- Immer wahrscheinlicher wird ein Trade Shawn Marions. Da wird es nach den Finals einen Megatrade geben, denn Marion gehört zu den Top Ten der NBA.

- Anhaltende Gerüchteassoziation zwischen Ron Artest und den Miami Heat. Auch Rashard Lewis ist beim Ex-Champion im Gespräch. Aber eigentlich wollen die sich alle gegenseitg nur teuer verkaufen, wenn ihr wisst was ich meine...

- Ruben Superrüpel Patterson hat wieder zugeschlagen, und dafür eine Geldstrafe kassiert: nach seinem Umzug nämlich hatte es Pat versäumt, sich als "convicted sex offender" zu melden.

- Keiner interessiert sich für die Finals, also beschäftigt man sich mit Resümees und Highlights, zum Beispiel hier die "Top 20 Plays of the Playoffs"

- ABC erhält auch für das nächste Jahrzehnt die Übertragungsrechte für die NBA. Für alle Nachteulen eine nicht unwesentliche Neuigkeit.


Kollaps zur Halbzeit

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Was soll man noch sagen zu einem Spiel, bei dem der Halbzeitstand 33 - 58 lautet? Vielleicht das: Wachbleiben hat sich nicht gelohnt. Und: Glückwunsch Tony Parker, zum Finals MVP! Der King bist Du.

Bäng! Zahltag! Gilbert Arenas ab 2008 Free Agent!

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Sonntag, 10. Juni 2007

Beyond the glory: Mark Cuban

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Days of adjustment, oder warum sich Wachbleiben für Spiel 2 lohnt

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1. Womit hat in Spiel 1 San Antonio Cleveland geschlagen? Durch Tempo, pick-and-roll und einen nicht zu stoppenden Backcourt. Zwar werden Tony Parker und Manu Ginobili den Cavaliers auch in Spiel 2 knisternde Kopfzerbrechen bereiten, aber das Tempo kann man runterfahren, und das pick-and-roll unterbinden.

2. Viel Spaß auch weiterhin beim Vergleichen von LeBron James mit Michael Jordan - das wünsche ich allen, die noch nicht kapiert haben, dass die Trikotnummer alles ist, was LBJ und His Airness gemeinsam haben. LeBron James wird sich steigern, das ist kein Geheimnis. Und vielleicht kommt an der Leistung Michael Jordans in dessen erstem Finalsspiel gegen die Lakers (2. Juni 1991) heran: 36 Punkte (aber Niederlage). Womit wir wieder beim Vergleich wären. Ich selbst habe es noch nicht kapiert.

3. Robert Horry gab diesen markanten Vergleich ab: "LeBron is the head of the snake, and we need to cut that head off.'' Da will ich doch mal sehen, ob die Spurs einem enthaupteten LBJ gewachsen sind.

4. Die Spurs dominieren, die Spurs sind effizient, die Spurs sind ein verdienter Champion. Ich muss mich ernsthaft fragen, warum ich mich trotzdem nicht erwärmen kann für die Texaner.

5. Sollten die Spurs gewinnen, könnte schon der nächste Finals-MVP feststehen. Die beiden ernst zu nehmenden Kandidaten sind: Tim Duncan, und, nachdem ich zwei Nächte drüber geschlafen habe, Tony Parker.

6. Insbesondere Ilgauskas muss sich steigern, nicht einmal was die Punkte angeht, sondern er muss Oberto und Duncan aus der Zone ziehen, damit LBJ in selbige ziehen kann - hat man in Spiel 1 kaum gesehen. Wie wohl sich Tim Duncan fühlt, zeigen übrigens nicht seine 24 Punkte, nicht seine 13 Rebounds, sondern die vielen blocked shots, die er in Halbzeit 1 zelebrierte.

7. Die Serie wird tougher werden, es wird einige highlightträchtige (gibt es dieses Wort?) Fouls geben.

8. Es gibt in Spiel 1 eine Zahl, die alle anderen, sogar die 14 Punkte LBJs, überschattete: 9. Denn nur neun Assists teilten die Cavs aus, sicherstes Anzeichen für mangelhaftes Ballmovement. Da wird sich was tun in Spiel 2. Die Cavs sollten, ganz einfach formuliert, 48 Minuten lang so spielen wie im Viertel 1 von Spiel 1, d. h. mit höchstens 3 Ballkontakten, dann der Shot.

9. Daniel Gibson hat sich mehr Spielzeit verdient, er wird sie kriegen.

10. Und auch die Psychologie wird sich bemerkbar machen: von der Mentalität her waren die Cavs in Spiel 1 noch nicht in den Finals. LBJ wird sich beweisen wollen. Und die Cavaliers haben einen Ruf zu verteidigen, nämlich nicht der schlechteste Finalsteilnehmer seit den Sixers 2001 zu sein.


Entwarnung für J. R. Smith

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Erst große Aufregung, und jetzt alles halb so schlimm: Der Autounfall, in den J. R. Smith, streitbarer Swingman der Denver Nuggets am Samstag Nachmittag (New Jersey) verwickelt war, hat keine weiteren Folgen für den gesundheitlichen Zustand Smiths (Blessuren an der linken Schulter). Zwar verbrachte Smith die letzte Nacht im Jersey Shore University Hospital (Neptune, New Jersey), das allerdings nur wegen klinischer Beobachtung - ab heute kann wieder gezockt werden.
UPDATE Der Beifahrer J. R. Smiths, Andre Bell, ist aus seinem Koma nicht mehr erwacht, und verstorben.


Samstag, 9. Juni 2007

Wie man in der NBA auf seine Kosten kommt

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Wer sich schon immer fragte, wie die Spieler der NBA ihr Salary aufpeppen, sieht das jetzt an der Vertragsverlängerung Kobe Bryants mit Nike. Bryant steht seit 2003 bei den US-Amerikanern unter Vertrag. Interessant an der Verlängerung sind die Unternehmen, mit denen Bryant in Zukunft nicht mehr kooperieren wird, als da wären: Coca-Cola, McDonald's, Spalding, Nutella. Kobe erhält diese Saison knapp 18 Millionen $ von seinen Lakers, könnte aber genau so gut nur von seiner Vermarktung leben.


Mit welchem NBAler (Spieler, Funktionär, Medien) könnte man das Gleiche (Realsatire) machen? Platziert Eure Tipps in den Kommentaren

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Preisfrage

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Von welchem Coach wurde Tony Parker im Summer Camp 2001 betreut?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.

Freitag, 8. Juni 2007

Auch Playmates haben eine Meinung! Lauren Anderson über Greg Oden, Kevin Durant, die Florida Gators und den Draft 2007

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Interview mit Dirk Nowitzki

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Tja, wie ich erst jetzt bemerkt habe gibt es in der ZDFmediathek ein gut 5 Minuten dauerndes Interview mit Dirk Nowitzki, "Selbst mein größter Kritiker". Dirk zeigte sich in den Interview bestens gelaunt. Arg gewundert aber habe ich mich über seinen letzten Satz: "[...] und hoffentlich, wenn ich weiter in Dallas bleibe, und wenn sie mich in Dallas haben wollen, dann hoffe ich [...]"

Auftaktniederlage für Cleveland Cavaliers

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Die Startaufstellungen:
Ilgauskas, LeBron James, Pavlovic, Gooden, Hughes (Cleveland Cavaliers)
Duncan, Bowen, Finley, Oberto, Parker (San Antonio Spurs)

SA 2 - CLE 0: Finley mit ersten Punkten Finals 2007
SA 2 - CLE 2: Ilgauskas für CLE
SA 4 - CLE 4: Schnelle Abschlüsse
SA 6 - CLE 4: Duncan pick and roll mit Parker, Slam Dunk
SA 6 - CLE 6: Kurze Ballkontakte, schnelle Punkte. Nettes Game
SA10 - CLE 8: Parker 3-3 FG, Mismatch
SA 12 - CLE 8: SA drückt, Duncan dunkt
SA 14 - CLE 10: Duncan und Parker bestimmen das Game, Popovich lasst SA komplett über die beiden laufen
SA 16 - CLE 10: Heftiges Foul Pavlovic am durch- und hochsteigenden Parker, beide fallen böse auf das Parkett
SA 18 - CLE 10: LBJ bisher ohne Punkt. Erste Auszeit durch Cavs-Coach Mike Brown. San Antonio macht einen hellwachen Eindruck, sehr agiler Basketball, bei dem CLE das Nachsehen hat.
SA 18 - CLE 10: Zunehmend schlechtere Wurfauswahl bei CLE. Pavlovic nimmt einen Unmöglichen Korbleger, daneben!
SA 18 - CLE 13: Gibson mit Dreier CLE, wichtig, es gibt sie noch, die EC-Champs
SA 20 - CLE 13: Hauptenergizer SA, Manu Ginobili mit sehr schnellem fullcourt Lay-up. Ex-Spur David Robinson gefällt's, klatschend und entspannt sitzt er im Publikum
SA 18 - CLE 13: LBJ reißt die gesamte Defense auf, Foul der Spurs, zwei Freiwürfe, erste Punkte LBJ
SA 20 - CLE 15: Mit 3.7 Sekunden zum Ende des 1. Viertels kassiert LBJ noch ein Offensive Foul - ungeschickt!

SA 20 - CLE 19: Gibson ist auf dem Weg zu einem Spiel der guten Art
SA 20 - CLE 21: Erste Führung CLE, klasse! Die Jungs aus Ohio stecken nicht zurück
SA 22 - CLE 21: Insgesamt nur 43 Punkte nach 17 Minuten gespielter Zeit, das Spiel sieht aber nach mehr aus (Intensität). Erst ein Dreier im gesamten Spiel (Gibson)
SA 26 - CLE 25: Parker mit 4 Punkte Spiel?
SA 29 - CLE 25: Francisco Elson, die keiner auf der Rechnung hatte, schließt den Fastbreak von Parker ab
SA 31 - CLE 26: Cleveland bleibt dran, die Basketballwelt freut sich über ein enges Spiel. Beide Mannschaften werden die 40 Punkte in Halbzeit 1 nicht schneiden
SA 33 - CLE 26: Größte Führung SA, LBJ muss Ruhe bewahren
SA 35 - CLE 33: Marshall mit Dreier. CLE bleibt brandgefährlich von außen
SA 40 - CLE 35: Ende Halbzeit 1. Matchup Bowen - LBJ (0-7 FG, 4 Punkte). Duncan mit zu viel Platz in Offensive (14 Punkte) und Defensive (4 Blocked Shots)

SA 37 - CLE 42: Drew Gooden macht in Offense einen guten Eindruck, gegen Duncan in Defense aber mit Schwierigkeiten
SA 46 - CLE 39: Tony Parker ist jetzt bei jedem Angriff Option Nr. 1. Gewinnt San Antonio das Viertel, war es das für die Cavs.
SA 46 - CLE 41: LBJ mit erstem Fieldgoal.
SA 51 - CLE 43: Der Backcourt der Spurs ist drückend überlegen, Parker und Gino tödliche Kombination
SA 58 - CLE 47: Parker mit vielleicht spielentscheidendem Treffer, mit viel Glück, über Ilgauskaus hinweg kullert der Ball durch das Netz. Mike Browns Reaktion: Auszeit
SA 59 - CLE 49: Fastbreak, 1 on 1 Ginobili on Gooden, Gooden mit flagrant foul
SA 62 - CLE 49: Bowen mit erstem herausgespielten Dreier für Spurs, SA mit 13 vorn. Bei CLE ist heute Nacht kein Ruderumreißerer vorhanden.
SA 64 - CLE 49: CLE wird offensiv abgeschossen und defensiv runtergepflückt, ganz schlechte Vorstellung CLE. LBJ hat 2-12 getroffen, die drei Stars der Spurs - Gino, Parker, Duncan - erreichen Betriebstemperatur. Das letzte Viertel schenke ich mir, die Cavaliers sind fast hoffnungslos unterlegen, gute Nacht.


Donnerstag, 7. Juni 2007

Noch einmal in aller Ruhe: was in den letzten Tagen Michael Jordan über LeBron James sagte

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Auf die Frage, was er von LeBron James halte:
"I think you see some growth. Expectations have been there, the signs have been there. What just transpired was something I felt was needed for the league, was needed for Cleveland, was needed for LeBron. Now the test comes in being consistent and continuing that elevation, and not getting complacent."

Auf die Frage, was der bisherige Verlauf der Playoffs für LeBron bedeute:
"What just transpired was something I felt was needed for the league, was needed for Cleveland, was needed for LeBron. Making 'The Leap' is where you do it every single night. It's expected of you, and you do it. Not one game, not two games. It's consistent. Every defense comes in and they focus on you and you still impact the game. I think he's shown signs of that."

Bezüglich der Finals gegen die San Antonio Spurs:
"This next series is going to say, 'How far do you want to take it?'"


Billy Donovan tritt ab, bevor er antritt. Stan Van Gundy neuer Magicman

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Ich hatte auf ein offizielles Statement der Orlando Magic bzw. Billy Donovans gewartet, und jetzt steht dieses online (Unterstreichungen habe ich eingesetzt):
"I have had and will continue to have the highest respect for the Orlando Magic, its organization, and its ownership. I realized in less than 24 hours after signing a contract with the Magic that I had made a mistake that had nothing to do with the Magic. Instead, I realized that, in my heart, I belonged in college basketball. As soon as I realized that, I contacted the Magic immediately to let them know. I have enormous respect for the Magic - including the DeVos family, the management, the team and the fans. In these circumstances, it would have been entirely unfair to the Magic and their fans to have continued on. Although this has been a difficult time for everyone, for which I am profoundly sorry, in my heart I know that this is the right thing for the Magic and for me. It's my admiration for the whole Magic organization that led me to this course of action. I believe that the Magic has a great future ahead of them, and I wish them all the best."

Nun läuft das Gerücht, dass Donovan für die nächsten fünf Jahre vom Coaching in der NBA verbannt werden wird, d. h. sollte er in diesem Zeitraum wieder Interesse haben, ein Team zu coachen, stößt er auf taube Ohren. Für die Magic hat Donovans Aktion mehrere negative Folgen:
(i) Nicht mehr aktuell (Planungsunsicherheit. Während Free-Agents warten können, sollte ein neuer Head Coach möglichst vorm Draft installiert werden.) Nicht mehr aktuell
(ii) Standing vor den Fans. Mehrere hundert Dauertickets wurden im Zuge der Verpflichtung Donovans extra verkauft, und viele tausend Fans dürften mehr als enttäuscht sein.
(iii) Marketingschlappe. Eine Absage ist immer unsexy. Deshalb müssen die Magic jetzt einen größeren Namen präsentieren, was schwierig werden wird. Stan Van Gundy könnte eine nur halbgare Lösung sein. Fakt ist: Die Magic haben Van Gundy einen Vertrag angeboten, und espn berichtet heute, dass SVG diesen angenommen hat. Die offizielle Bestätigung fehlt. Inzwischen wurde Van Gundy als offizieller Head Coach der Orlando Magic vorgestellt.
(iv) Dwight Howard will eine Extension seines Vertrags, macht diese aber auch vom Coach abhängig. Und den gibt es im Moment nicht.

Noch heute soll Stan Van Gundy als neuer Coach der Orlando Magic auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden
, Quelle.

Nicht mehr aktuell (Es könnte ein langer Sommer werden für die Orlando Magic, denn Stan Van Gundy ist noch immer bei den Miami Heat unter Vertrag, Pat Riley muss sein "Yes" geben zum Weiterverkauf. Von SVGs Interesse an den Sacramento Kings mal ganz abgesehen.) Nicht mehr aktuell


Mittwoch, 6. Juni 2007

LeBron James' first NBA game + 1st ESPN game (vs. Oak Hill)

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Trockene Prognose, NBA Finals 2007, San Antonio Spurs - Cleveland Cavaliers

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- Bank (Tiefe, Rotation): Vorteil San Antonio

- Offensive (Scoring):
San Antonio

- Erfahrung:
San Antonio

- Defensive (Rebounding):
Cleveland

- Größe (physisch):
San Antonio

- Matchups:
San Antonio

- Coaching:
San Antonio

- Superstarpower:
Cleveland

- Emotionalität:
Cleveland

- Teampower:
San Antonio

- Psychologie:
San Antonio

- Bisherige Playoffbilanz (Siege/Niederlagen): Ausgeglichen

- Bisherige Playoffbilanz (Gewichtung Conference):
San Antonio

- Heimvorteil:
San Antonio

- Heimstärke Playoffs 2007:
Cleveland

- Undefensables:
San Antonio

- Regular Season Bilanz (direkte Begegnungen):
Cleveland

- Titelhunger:
San Antonio

- Kontinuität Playoffs 2007:
Cleveland

- Sexiness, oder wen Presse & Blogs sehen wollen: Cleveland
______________________________________________________________
______________________________________________________________
= 12:7
San Antonio
= 4:2 San Antonio

Dienstag, 5. Juni 2007

Die größte Lüge der Offseason: die Bobcats verpflichten (k)einen Superstar

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Es bestehen mehrere Möglichkeiten für einen Blogger, sich der Offseason, die ja offiziell noch nicht einmal begonnen hat, zu nähern: z. B. durch eine Wunschliste, was nächste Saison anders oder auch besser werden kann; durch Verteilung eines Endjahreszeugnisses für alle Beteiligten eines bestimmten Vereins; durch offen ausgesprochene Empfehlungen, Hoffnung hegend dass man gelesen wird...die Wege gehe ich nicht, sondern stelle einfach mal fest, dass die Spekulationen, die pompösen Halbwahrheiten, die Schreie in den Bobcatforen rund um die angebliche Verpflichtung eines Superstars für die kommende Saison seitens der Bobcats der größte Mist bezüglich möglichen Transaktionen innerhalb der Offseason ist. Michael Jordan, Teilbesitzer der Charlotte Bobcats, hat angekündigt, viel Geld auszugeben um "key players" zu verpflichten, auch von einem "leader", von "top talents" und einem "scorer" war die Rede. Nur von einem "superstar" sprach offiziell niemand. Und nun fiel, jenseits der offiziellen Quellen, oft der Name Vince Carter, und da kann ich nur sagen: so lange Michael Jordan über das Personal der Bobcats bestimmt, wird es keinen Vince Carter in Charlotte geben. Erfolg kann man sich nicht kaufen, Erfolg muss wachsen - Ausnahmen bestätigen die Binsenweisheit, z. B. die Wechsel Jason Kidds nach New Jersey, Shaquille O'Neals nach Miami, und Steve Nashs nach Phoenix.

In Charlotte halte ich diese Szenarien für wahrscheinlich:
(i) Verpflichtung Chauncey Billups', und Verscherbeln von Brevin Knight
(ii) Vertragsverlängerung mit Gerald Wallace, und dann im Sommer so lange die Marketingtrommel rühren, bis auch der letzte glaubt, dass Wallace ein Star ist oder das Zeug dazu hat
(iii) Verpflichtung eines mittelprächtigen, aber jungen Centers, z. B. Anderson Varejao und Chris Mihm, zusätzlich bekommt man Joakim Noah im Draft 2007
(iv) Mindestens Rechtesicherung an vielversprechendem Spielermaterial aus Europa, am besten im Doppelpack

In der Summe wären das drei Neuzugänge: Billups, Noah, Varejao.

Anlässlich der Sprengung des Charlotte Coliseum (03.07.07)

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Montag, 4. Juni 2007

Kleinigkeiten, KW 22

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- (Neue) Namen lernen ist angesagt, denn drei neue Trainer wurden innerhalb einer Woche engagiert: Billy Donovan für die Orlando Magic, Jim O'Brien für die Indiana Pacers, Marc Iavaroni für die Memphis Grizzlies. Ausführlicher Artikel hier.

- Steve Kerr, der vielleicht cleverste NBA Kommentator und außerdem Teilbesitzer der Phoenix Suns, ist ab sofort General Manager und President der Phoenix Suns. Da fragt sich vielleicht manch einer, wer das bisher war? Coach Mike D'Antoni, denn der besetzte innerhalb des Vereins eine Doppelrolle. Und wer sich fragt, wo Kerr sein verschmitztes Lachen her hat: der Blondling (...komisches Wort) hat 5 Championships gewonnen, da wäre mir auch den ganzen Tag nach Grinsen.

- Die NBA Finals 2007 sind komplett, ja überraschend komplett ;-), denn es treffen zwei neue Conference Champions aufeinander: San Antonio Spurs (Westen) - Cleveland Cavaliers (Osten). LeBron James wird was auf die Mütze kriegen, und Tim Duncan kann sich schon mal die Championshipcap aufsetzen. Von höchster Stelle, nämlich von Celtics-Ikone hat LBJ diesen Glückwunsch erhalten: "You are representing the Eastern Conference. Make me proud.''

- Josh Boone am Knie, und Kwame Brown am Fußgelenk: so heißen die Operationen der Woche.

- Primoz Brezec, slowenischer Center der Charlotte Bobcats, nutzt seine vertraglich zugesicherte Ausstiegsoption nicht, und bleibt damit mindestens eine weitere Saison Bobcat.

- Dwyane Wade ist zum zweiten Mal Vater geworden, diesmal wurde es ein Junge, "We are really happy and everyone is healthy." Kommen jetzt Pampers-Commercials? Wie lange wird der Grünschnabel brauchen, um den Namen seines Vaters richtig auszusprechen? Und was bedeutet der Name Zion Malachi Airamis Wade?

- Kobe Bryant will weg, und dann doch nicht. Eine Farce, die die halbe Blogwelt in helle Aufregung versetzt. Macht Euch nichts draus, Ihr befindet Euch in bester Gesellschaft: Isiah Thomas geriet nämlich sogar ins Träumen wegen eines möglichen Trades Kobes, "I think every GM in the league had a scenario on how to get him."

- Clay Bennett, Besitzer der Seattle Supersonics, bestätigt Spekulationen, wonach er die Suche nach einer neuen Location für seine Franchise konkretisiert hat. In Frage kämen vor allem Oklahoma City und Kansas City.


Preisfrage

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Welche Mannschaft bescherte wann der Stadt Cleveland (Ohio) die letzte Meisterschaft in eine der vier großen US-Sportarten?
Antwort steht wie immer in Kommentar Nr. 1.

Sonntag, 3. Juni 2007

Miniaturen, Spiel 6 Detroit Pistons - Cleveland Cavaliers

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DET 0 - CLE 0 Chris Webber spielt heute ohne Stirnband, ist das seine Art ein Zeichen zu setzen?

DET 6 - CLE 0, DET mit schnellen Angriffen und Offensivreboundpower

DET 6 - CLE 2, nach 2 Minuten rasseln der gefoulte Pavlovic und Hamilton aneinander, LeBron James schreitet ein, Ruhe bewahren!

DET 6- CLE 3, Block Prince an Pavlovic, das gibt dem Mann, der im letzten Spiel LeBron nicht in den Griff bekam, Vertrauen

DET 10 - CLE 8, Bei den ersten 10 Punkten haben sich vier Pistons als Scorer eintragen können (alle Starter außer Prince)

DET 14 - CLE 11, Auffallend viel läuft bei DET über Rasheed, CLE mit Hughes von außen

DET 19 - CLE 15, Cleveland mit erster Auszeit überhaupt. LBJ knabbert wieder an seinen Fingern. Erste Auswechslung, die Starter blieben lange on.

DET 19 - CLE 18, Trashtalkalarm, Technical für Chris Webber, hier geht was. Den fälligen Freiwurf verwandelt LBJ, erster Punkt

DET 21 - CLE 25, CLE setzt sich ab, Webber hat Schwierigkeiten mit Varejao. Damon Jones wird für die letzten Sekunden eingewechselt, Unruhe in der Defense DET, Foul an Gibson beim Dreier, der Rookie verwandelt alle drei Freiwürfe.

Zu Beginn des 2. Viertels Technikprobleme, die Spieler halten sich mit Shootout warum, wem bringt das mehr? Craig Sager mit toller Show, hält die Sendung am Laufen. Es wird ohne (!) Shotclock weiter gespielt (ersetzt durch akustische Ansage). LBJ wird gedoppelt.

DET 23 - CLE 30 Mindestens 5 Pistons haben schon 1-1 gegen LBJ verteidigtt, Billups, Prince etc.

DET 23 - CLE 30 LBJ kann den Floor von einem Ende zum anderen in 4 Sekunden runterlaufen, Tatsache.

DET 30 - CLE 34
DET schummelt sich wieder ran. Das Spiel verliert an Qualität, wilder Spielaufbau, schlechte Würfe, das Publikum ist emotional draußen.

DET 34 - CLE 36 Anderson Varejao spielt ein erbärmliches Viertel, zu viele Würfe, zu viele Fouls, unglückliche Figur.

DET 41 - CLE 41 Rip mit toller Partie, nach 20 Minuten Spielzeit 16 Punkte, scoringintensiv, gefährlich.

DET 41 - CLE 43 LBJ mit 9 Punkten, alle durch Freiwürfe.

DET 44 - CLE 43 Det mit erster Führung seit xx Minuten, insgesamt macht DET den sichereren Eindruckt.

DET 46 - CLE 45 LBJ blockt mit links (!) den penetrierenden Rip Hamilton, bleibt dabei stehen, Rip fällt, pure Athletik.

DET 48 - CLE 46 Diesmal hat es geklappt, LBJ wird schon an der Mittellinie gedoppelt, von Sheed und Rip, zieht jetzt er das Foul.

Erhebliche Rhythmusstörungen auf beiden Seiten wegen Ausfall der Shotclock (...muss man als Profi die 24 Sekunden im Kopf haben?), LeBron muss sich weiter gedulden wegen Defensearbeit der Pistons. Beste Spieler Halbzeit 1: Rip & LBJ

DET 56 - CLE 54 LBJ mit erstem Fieldgoal (!), zieht zusätzlich ein Foul.

DET 63 - CLE 65 LBJ dominiert das Spiel, ohne viel zu scoren: er schafft die Räume, er stellt die Gefahr dar, er hat die meisten Ballkontakte, er sorgt für Respekt.

DET 63 - CLE 65 Gleich zwei Spieler werden vom verteidigenden Dale Davis zu Boden geschmettert, erst Varajeo, dann Gibson. Gibson kassiert das Foul.

Beginn 4. Viertel, all eyes on LBJ!
1993: Chicago (Michael Jordan) gewinnt gegen NYK nach 0-2 Rückstand allevier spiele hintereinander.

DET 66 - CLE 70 Gibson mit Three, den Freiraum hat er dank LBJ, der auch den Defensive Rebound fischte.

DET 67 - CLE 76 LBJ mit Brachialgewalt, DET ist mental nicht mehr bei der Sache, ein Hühnerhaufen ohne Hahn.

DET 67 - CLE 79 DET mit Einbruch, Gibson mit 3. Dreier, Donyell Marshall grinst schon fett, das Publikum röhrt ununterbrochen, DET wird abgefertigt und kann (sich) einpacken.

DET 69 - CLE 81 Rasheed stößt sich halb tot an Varejao, dann der Ausraster, Technical Foul, raus mit ihm, das war's, der Energizer der Pistons ist runter.

DET 77 - CLE 90 CLE spielt locker die Uhr runter, ganz einfache Würfe, jeder Rebound wird frenetisch bejubelt, die erste Finalsteilnahme der Vereinsgeschichte steht an.

DET 77 - CLE 93 LBJ kriegt sein 1st PF überhaupt, nach 45 Minuten Spielzeit, ganz große Psychologie vom 22jährigen!



That's the cav, i like him, tatadadada

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Samstag, 2. Juni 2007

Drei Neue

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Jim O'Brien ist neuer Head Coach der Indiana Pacers. Für die neue Saison kann es
nur ein Ziel geben, welches dann auch als solches benannt wurde: das Erreichen der Playoffs. O'Brien hat bisher eine 182-158 Bilanz, und das mit den Boston Celtics (2003/04) und den Philadelphia 76ers (2004/05), die er beide in die Playoffs führte. O'Brien löst Rick Carlisle ab, der am 25. April entlassen wurde, und inzwischen bei anderen Teams im Gespräch ist. Um die Playoffs zu erreichen, muss O'Brien, der als harter aber fairer Knochen bekannt ist, vor allem die teaminternen Spannungen aufheben und wohl oder übel auch ein Auge auf die Off-courtaktivitäten seiner Spieler (Jamaal Tinsley etc.) werfen. Viel neues Spielmaterial wird ihm dafür nicht zur Verfügung stehen, denn die Pacers haben für den diesjährigen Draft ihre Rechte längst verschleudert (Pick Nr. 11 an Atlanta Hawks, Pick Nr. 42 an Portland Trailblazers), und auch bezüglich Free Agency steht wenig an. Jermaine O'Neal bildet den Mittelpunkt des Spielervolumens, aber mehr und mehr Stimmen machen sich laut dass dieser zusammen mit Jamaal Tinsley ein Doppelachse bilden soll. Keine gute Idee, in meinen Augen, denn auf Jamaal Tinsley kann man keine Franchise aufbauen, dafür fehlt ihm die Persönlichkeit. O'Brien ist ein Disziplinator (?), nicht unbedingt ein Stratege, soll heißen: wenn alle Spieler endlich nach seiner Pfeiffe tanzen...wie tanzen sie dann eigentlich? Eine Strategie ist aber genau das, was die seit Ron Artests Ausrastern nicht wieder zu erkennenden Pacers brauchen. Bisher stand Carlisle für Kontinuität, in der Offseason wird es Larry Bird sein, und dann die neue ominöse Strategie (die Pacers werden schneller und aggressiver, insgesamt mehr Angriffe fahren, so viel ist klar). Ja, Larry Bird. Wer bei dem besteht, muss ein harter Brocken sein. Lasst Euch von seinem süß verquollenem Gesicht nicht täuschen: Bird ist der vielleicht härteste Präsident der Liga. Er verkörpert die enormen Ansprüche der Pacers, die diese Saison zum ersten Mal seit 10 Jahren die Playoffs verpasst hatten. An dem Anspruch, um die Championship mitzuspielen, wird sich O'Brien messen lassen müssen. Ein hartes Stück Arbeit, aber gleichzeitig der beste offene Trainerjob der NBA.

Neuer Head Coach der Memphis Grizzlies ist Marc Iavaroni. Der 50jährige traut sich in seinem ersten NBA Engagement gleich einen Schleudersitzjob zu, denn die Grizzlies hatten diese Saison die schlechteste Bilanz vorzuweisen. Iavaroni kommt von den Phoenix Suns, wo er die letzten fünf Jahre als Assistant Coach tätig war, zu einem Team, das mit Pau Gasol nur einen Spieler von Format hat. Iavaroni war auch schon bei Pat Riley und Mike Fratello als Assistent angestellt, keine schlechten Referenzen also. Eigentliches Problem der Grizzlies ist nicht die Frage, ob man nächste Saison die Playoffs erreicht, sondern vielmehr was man da soll - denn seit die Franchise vor sechs von Vancouver nach Memphis, hat das Team zwar dreimal die Playoffs erreicht, aber kein einziges Spiel gewonnen, womit ein NBA Rekord der negativen Art aufgestellt wurde - kein (realistisches) Ziel, kein (realisierbares) Konzept also. Auf dem Papier sieht die Starting Five der Grizzlies - Stoudemire, Gay, Miller, Warrick, Gasol - nicht schlecht aus, allerdings dürften bei einem mißratenem Saisonstart die Beine sehr schnell sehr müde werden. Und die Kritiker werden über Iavaroni herfallen. Eine Chance sehe ich für den geborenen New Yorker darin, dass Michael Heisley, Besitzer der Grizzlies und derzeit noch auf der Suche nach einem neuen GM, Iavaroni zum neuen Präsidenten der Grizzlies macht. Zwar ist das unwahrscheinlich, würde Iavaroni aber Zeit und Sicherheit geben, und die wird er brauchen bei der Integration so junger Spielern wie Rudy Gay, Tarence Kinsey, Kyle Lowry und Hakim Warrick. Ich sehe Iavaroni als preisgünstige Übergangslösung an, ja die gesamte Franchise befindet sich im Übergang - wohin eigentlich? In eine neue Stadt, vielleicht. Zu einem neuen Besitzer, vielleicht. Zur Post-Gasol-Ära, vielleicht.


Einen sensationellen Fund hingegen konnten die Orlando Magic melden: Billy Donovan, immerhin Coach der Mannschaft, die die beiden letzten College-Meisterschaften gewonnen hat, nämlich die Florida Gators, hat quasi in der Nachbarschaft angeheuert (Donovan muss nicht einmal sein Haus verkaufen). Aufstieg oder Abstieg kann die nicht die Frage sein, es gibt vom Hochschul- zum Profisport. Und Donovan wird diesen Sprung gut verkraften. In Orlando hat er einen Haufen junger Spieler, deren Sprache er spricht. Bei Ex-Coach Hill hatte man diesen Eindruck nicht immer. Mit Donovan holt man sich, versteht sich von selbst, auch einen Mann, der sich in der NCAA bestens auskennt, und Fachwissen ist gefragt beim Draft: die Magic haben momentan die Picks Nr. 39, 44, 54, und da wird sich am Abend des Drafts noch einiges tun bezüglich Trades. Dieses Fachwissen und der Umstand, dass Donovan aus den sicheren Collegegefilden ins Verheizsystem NBA wechselt, haben sich die Orlando Magic 27.5 Millionen kosten lassen, für fünf Jahre. Vielleicht spielte man im Management der Magic den Gedanken durch, dass Donovan J.J. Redick, Nr. 11 Pick 2006, jetzt auf ein solides NBA-Niveau heben könnte, was allerdings nicht realistisch ist. Falls doch, hätte Donovan gleich vier neue Spieler im Gepäck, die drei Picks und Redick. Die Magic haben in der Offseason ca. 14 Millionen zur Verfügung, die sie in neue Spieler investieren können, der Name Vince Carter schwingt durch den Raum - wo man aber mit diesem Playoffantipol hin will, ich weiß es nicht. Die technischen Fähigkeiten Donovans schildert Fox Sports so: "Donovan has the skill set required for an NBA coach. He has become a very good strategic coach. His players get better. And he has the temperament to demand respect without making his players want to come back from practice and choke him." Ähnlich Jim O'Brien hat auch Billy Donovan mit Rick Pitino, einer NCAA-Legende, die den Auf-/Abstieg in die NBA nicht fertig brachte, zusammengearbeitet. Von den drei neuen Coaches ist er mit 42 Jahren der Jüngste.

Freitag, 1. Juni 2007

Der King hat sich gekrönt

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Vergesst die Stats, vergesst die Recaps, vergesst die 3-2 Führung der Cavaliers: in diesem Spiel ist der wahre, der bis zur Brutalität brillante LeBron James zur Welt gekommen. Die Spurs erwartet in den Finals ein ganz heißer Tanz. Und die Superlative bezüglich LeBron dürften die nächsten Tage kein Ende nehmen. In diesem Spiel zeigte der King eine der größten individuellen Performances der jüngeren Playoffgeschichte, und ich durfte knapp 4 Stunden live am Monitor dabei sein. LBJ, you are the very chosen one.