Sonntag, 30. September 2007

LBJ bei Saturday Night Live

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Wie neulich geschrieben hostete LeBron James an diesem Wochenende die Feierlichkeiten zur neuen Staffel von Saturday Night Live. Die passenden Videos gibt es auf youtube. Da nicht jeder LeBron James mag - mir unbegreiflich! - und nicht jeder Freund leichter Unterhaltung ist, stelle ich die Videos diesmal nicht direkt hier hinein, sondern stelle die Links bereit:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7

Eine erste, sehr herzliche Reaktion zum Auftritt LBJs gab es von Branson Wright:
James was cool, funny and a good sport in the variety of roles he played at the NBC Studios. Of course, especially because of the ESPY's, a show could not be done without James being apart of a dance routine. A parody of the 1980's dance show --- Solid Gold, received the hardest laughs. The biggest was when James took on the role of a feminine dancer. His Solid Gold performance will surely get re-played across opposing jumbo screens around the league. The Palace in Auburn Hills, home of the Detroit Pistons, is a front runner.


Lottozahlen: Los Angeles Lakers

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Draft/Neuverpflichtungen: obwohl Kobe Bryant nach dem Aus gegen die Pho
enix Suns in den letzten Playoffs ausdrücklich Verstärkungen gefordert hatte, verhält sich das Management der Lakers bislang ruhig und gelassen. Neu dabei sind der 33-jährige Derek Fisher, der diese Saison neuer erster Point Guard werden könnte, sowie Coby Karl. Im Draft holten die Lakers sich Javaris Crittenton (#19), Sun Yue (#40) und Marc Gasol (#48), wobei Crittenton von allen Rookies der Lakers die meiste Spielzeit erhalten wird, denn Marc Gasol bleibt eine weitere Saison in Spanien und Sun Yue hat noch nicht einmal einen Vertrag unterzeichnet. Hingegen Luke Waltons Vertrag wurde um fünf Jahre und 30 Millionen US-Dollar verlängert, Chris Mihm darf drei weitere Jahre bleiben. Nicht geblieben sind Smush Parker (Miami Heat) und Shammond Williams, der in Spanien spielen wird (Pamesa Valenica).

X-Faktoren: Den Lakers fehlt eine dritte Scoring-Option. Aktuell bilden Kobe Bryant mit 32.8 ppg und Lamar Odom (19.4 ppg) die Spitze, danach kommen nur noch Spieler, die weniger als 10 ppg scoren. Das bedeutet nicht nur, dass die Gestaltung der Offensive an Kobe hängen bleibt, die Lakers machen sich angreifbar: es gibt zwar keinen, der Kobe stoppen kann, aber wenn die Raja Bells und Ruben Pattersons und Bruce Bowens der Liga einen guten Abend haben, sieht es düster aus für Phil Jacksons junge Millionäre. Wenn es auf der individuellen Ebene nicht möglich ist, Kobe zu ersetzen, vielleicht auf der Teamebene: die Lakers werfen zu wenig einfache Körbe. Wenn sie bessere Stops in der Offensive setzen würden, resultierte das in einfacheren Würfen. Nächster Faktor: zumindest letzte Saison war der
Point-Guard unproduktivster Teil im Game der Lakers. Nun haben wir eine Situation, in der mit Derek Fisher, Jordan Farmar und Javaris Crittenton auf jeden Fall für Rotation und Konkurrenz gesorgt ist, ob das aber zu einer qualitativen Steigerung führt? Fraglich. Andrew Bynum & Ronny Turiaf: beide befinden sich bezüglich der Blocks per 48 Minuten in den Top-10. Diese Statistik ist nicht ganz unumstritten, aber bedenkt man, dass die Lakers keinen Stopper auf der 5 haben, erstaunlich. Wenn Turiaf und Bynum ihrem Talent entsprechend, d. h. häufiger blocken, dann wäre dies eine wichtige neue Komponente in der Defense der Lakers. Und sollte das Turiaf nicht schaffen, dann sollte er sich wenigstens seine Emotionalität bewahren, denn die war in den letzten Playoffs entscheidend. Was den Konflikt zwischen Kobe und Bynum angeht: Kobe will jetzt gewinnen, und ist bereit dazu. Bynum will jetzt gewinnen, und ist noch nicht so weit. Kobe befindet sich in seiner Prime, Bynum hat diese noch vor sich. Kobe darf Sommervideos drehen lassen, in denen er den Trade Bynums fordert, Bynum nicht. Kobe ist unverkäuflich, Bynum nicht. Und trotz aller Unterschiede werden die beiden sich arrangieren, auch Kobe war mal 19...

Stats: die Lakers stehen auf dem immerhin fünften Platz, was durchschnittlich erzielte Punkte pro Spiel angeht (103.3), stellen mit Kobe Bryant auch den Top-Scorer der Liga. Allerdings gehen auch die Gegner das hohe Tempo der Lakers mit, denn durchschnittlich kassieren die Kalifornier 103.4 Eier. Die Lakers werfen nicht nur viele Körbe, sie treffen auch gut (Platz 6 bei Field Goal Percentage). Den fünften Platz gibt's für im Schnitt 7.4 verwandelte Dreier pro Begegnung, das sind fast zwei pro Spielviertel. Bei den Assists steht man etwas überraschend auf Platz 6, obwohl kein Laker mehr als sechs Assists pro Partie spielt.

Prognose 2007/08: 45-37. Kobe Bryant geht mit 5kg weniger in die neue Saison. Er hat nicht Muskeln, sondern Fett abgebaut. Kobe wird eine großartige Saison spielen, vielleicht die beste seines Lebens. Der 29-jährige befindet sich jetzt im besten Basketballalter. Mit Kobe im Team wäre alles andere als das Erreichen der Playoffs eine Enttäuschung. Insgesamt gehen die Lakers verstärkt in die neue Saison, denn der Abgang Parkers schmerzt nicht, der Zugang Fishers sehr wohl - im positiven Sinn. Die Lakers haben mit Odom, Bynum und Bryant einen sehr guten, intelligenten Kern, der diese Saison ein Stück mehr zusammenwachsen wird. Ich traue den Lakers Runde 2 der Playoffs 2008 zu. Sollten es weder einen großen Trade während der Saison geben, noch Verletzungen wichtiger Spieler, könnten die Lakers einen Playoffrun starten wie es letzte Saison die Utah Jazz.

Starting Five: Andrew Bynum (Chris Mihm) - Lamar Odom - Luke Walton - Kobe Bryant - Jordan Farmar (Derek Fisher)


Die schlechtesten Starter

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Ein unterhaltsames Ranking hat 411mania.com erstellt: nach beiden Conferences unterschieden wurden die je 15 Starter auf jeder Position nach ihrer Qualität geordnet. Hier die schlechtesten, wobei insbesondere die Supersonics (Robert Swift etc.) mit nur 18 Punkten höchst unterdurchschnittlich abschneiden, während unter dem Gesichtspunkt der Starting Five im Osten die Knicks mit 26 Punkten den letzten Platz einnehmen:

Western Conference
Robert Swift (Sonics) - Channing Frye (Trailblazers)- Corey Brewer (Timb-aland-wolves) - Delonte West (Sonics) - Mike Conley Jr. (Grizzlies)

Eastern Conference
Kendrick Perkins (Celtics) - Reggie Evans (Sixers) - Antoine Walker (Heat) - Jamal Crawford (Knicks) - Speedy Claxton (Hawks)


Samstag, 29. September 2007

Amir Johnson oder das eigenartigste Bild der Offseason

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Gefunden bei freedarko

Gilbert Arenas sucht die Presse. Und die Presse sucht ihn.

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So funktioniert Agent Zero: schnell ein Interview auf deadspin.com und schon läuft mein Google Reader mit kommentierenden Artikeln zu diesem Gespräch über. Arenas ist der wohl dankbarste Interviewpartner, den man sich als NBA-Journalist wünschen kann - insbesondere als Journalistin, denn Arenas sieht verdammt gut aus. Gilbert bringt eine Lässigkeit mit, die sonst nur Shaquille O'Neal für sich beanspruchen darf. Vielleicht schafft es auch Greg Oden mal auf dieses Niveau. LeBron James ganz sicher. Tracy McGrady kann ich da nicht wirklich ansiedeln, denn der Rocket spricht einerseits zu langsam und andererseits kommt zu wenig bei rum. Wen hätten wir noch? Stephon Marbury? Nicht ernst zu nehmen. Dwight Howard? Nett, mehr nicht. Kobe Bryant? Yeah we feel good / eh we are still competitive, aren't we? / i hate Andrew Bynum, ahm Mitch Kupch-ass / to be honest with you ... i mean we're talking about Jason Kidd, you know. Und so weiter. Jetzt aber zum Besten aus dem neusten Interview von (hier hätte ich gern einen dritten Superlativ eingbaut, habe dann auf halbem Weg das Interesse verloren) Arenas:

How much time do you spend on the Web, personally?
- Not as much as you'd think. I check out my MySpace. I'll go on sites to see what's funny on YouTube.

Excellent. I think one of the reasons you've become popular in a different way than some other athletes have is because of your blog. Do you get a lot of reaction from the site from players or people in the stands? Do you hear a lot about it?
- When I do the blog, I have things in my mind that people catch on to. For a while, it was the Hibachi thing that got big. The 10 dollar thing, the making bets with the fans thing, and me getting in trouble for it, people like to yell that out at me too. That was funny, because they're actually paying attention.

And nobody reads Chris Paul's site.
- That's what I'm gonna outsell him in video games this year. Nobody reads his site.


Rod Thorn: dieser Mann kennt seine Nets

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Rod Thorn, General Manager und President der New Jersey Nets, hat sich gestern zu den Aussichten von Jason Kidd, Vince Carter und den Nets 2007/08 geäußert. Das wäre die Meldung nicht wert, wenn Thorn nicht prägnante, wegweisende Antworten zu verschiedenen Fragen gegeben hätte:

- Ob die Unsicherheit im Zusammenspiel von Jamaal Magloire und Nenad Krstic zur Folge habe, dass Jason Collins der startende Power Forward sein wird? Ja, denn Collins verteidige sehr gut, spiele hart und mache keine Fehler.

- Ob die Nets eine Steigerung Vince Carters nötig hätten? Nein, denn beachte man die Stats, die Carter letzte Saison fischte, dann zähle er zur Top-5 der NBA.

- Über Jason Kidd: "As long as he's a top-flight player, I feel very confident that we'll be a good team."


Flickr @ its best: Dwyane Wade

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© your pal Matt

Freitag, 28. September 2007

LeBron James just got it!

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Morgen hostet LeBron James zusammen mit Kanye West die Feierlichkeiten zur neuen Staffel von Saturday Night Live. Dies ist eine mehr als 30 Jahre alte Institituion der us-amerikanischen Massencomedy. Dass James durchaus rocken kann bewies er zuletzt am 11. Juli 2007 im Rahmen der ESPY Awards, bei denen er gleich dreifach nominiert war: als bester männlicher Athlet, bester Rekordbrecher und bester NBA-Spieler - letztere Wahl entschied er für sich. Hier ein sehr buntes Videos vom Auftritt bei den ESPY Awards (ja, Ihr seht richtig, LBJ probiert sich an Bobby Brown), bei dem die Floskel We are all witnesses eine völlig neue Bedeutung erhält (im Video sieht man auch Dwyane Wade, Gilbert Arenas, Michael Finley und Bruce Bowen im Publikum):




Gefunden auf TrueHoop: Andy Katz interviewt Greg Oden

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wizardsdotcom, Teil III

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Auch die Wizards haben gedraftet und zwar Nick Young an #16. Wie es sich für einen echten Wizards-Channel gehört, hat sich auch das Wizards Magazine dem neuesten Mitglied der Wizards-Familie gewidmet. Das Interview wurde am 29. Juni 2007 aufgenommen, d. h. einen Tag nach dem Draft. Young kann sich während des gesamten Interviews ein Lachen nicht unterdrücken - so sieht es aus, wenn ein Basketballspieler für die letzten 10 Jahre harte Arbeit durch die Aufnahme in die NBA belohnt wird.



Auch das zweite Video nimmt Bezug auf Nick Young, diesmal aus der Perspektive von Ernie Grunfeld, President of Basketball Operations der Wizards. Grunfeld ließ sich folgende Erkenntnisse entlocken:

- Young verfüge über eine sehr gute Athletik, bringe eine Menge Collegeerfahrung mit, sei sowohl ein guter Shooter wie auch Scorer, der in der Lage ist, seinen eigenen Shot zu generieren. Young sei relativ groß und schnell für seine Position (Shooting Guard). Auch seine Spannweite sei beachtlich.

- Young werde sich gut ergänzen zu Gilbert Arenas, denn jeder der neben Arenas spiele, erhalte eine Menge Würfe.

- Grunfeld bestätigt, dass die Wizards nicht nach Position sondern nach Fähigkeit drafteten, d. h. Nick Young war der in ihren Augen an #16 beste übrige Spieler.



Kleinigkeiten, KW 38

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- Troy Hudson unterschreibt einen Einjahresvertrag bei den Golden State Warriors. Als Neuzugang präsentieren konnten die 76ers Calvin Booth. Michael Ruffin zieht es zu den Bucks. Die NBA verlassen hat Sarunas Jasikevicius.

- LeBron James über die Boston Celtics: "They have enough talent to compete with everyone in the NBA. But you don't know until you go out there and play a game."

- Wird Larry Brown erster Assistant von Doc Rivers?

- Greg Oden: I'll be back

- Tim Chen übernimmt die Geschäfte der neuen "NBA China"

- Ob Juwan Howard bei den Timberwolves bleibt, ist unsicherer denn je. Howard hat noch nicht einmal erklärt, ob er am Trainingscamp teilnehmen wird/will.

- 13 Fragen an und 13 Antworten von Kevin Durant.

- Alonzo Mourning wird sich nach seiner Karriere als NBA-Spieler der Jugendarbeit mit den ganz kleinen Basketballern widmen.

- Voraussichtlich zwei Spiele wird Scottie Pippen für den finnischen Klub Torpan Pojats absolvieren.

- Die sicher geglaubten Vertragsverlängerungen mit Anderson Varejao und Sasha Pavlovic ziehen sich in die Länge, letzterer droht sogar mit dem Wechsel nach Europa.

- Mit Charlie Bell geht den Heat der nach Marcus Williams zweite Guard der Milwaukee Bucks durch die Lappen.


Donnerstag, 27. September 2007

Spekulationsmatrix

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Über einen Trade zu sprechen und einen Trade zu fordern, das sind zwei verschiedene Dinge. Und im Fall Shawn Marions scheinen die Grenzen mal wieder zu verwischen. Fakt ist, dass Marion gern eine Verlängerung seines 2007/08 auslaufenden Vertrags hätte (2008/09 Player Option), genauer genommen hätte er gern Anzeichen vom Management der Suns, dass man auch für das nächste Jahrzehnt mit The Matrix rechnet. Das scheint nicht der Fall zu sein, Marion zählt zu denjenigen Stars, deren Namen regelmäßig im Tradegequassel auftauchen - im Sommer wäre er beinahe zu den Celtics verschifft worden. Das stört Marion. Er fühlt seine Leistungen für die Suns, bei denen er seit acht Jahren spielt und eigentlich auch seine Karriere beenden möchte, nicht gewürdigt. Marion äußerte sich dementsprechend so: "I'm tired of hearing my name in trades. I love my fans in Phoenix but I think it's time for me to move on." Laut diesem Artikel stehen die Lakers und Suns in konkreten Verhandlungen (Marion hat wegen der Diskussion auch schon mit Kobe Bryant telefoniert), Suns-GM Steve Kerr hat kein Statement abgegeben, Steve Nash hat so reagiert: "It's sad to hear he wants to go. We have a great team, we're very close to winning a championship and we want everyone on board. All his teammates love him. Apparently he wants to be traded, but if he wants to come back, he's got a bunch of guys who want him to be part of this. We have one goal, and when we get together (Monday) that will be the focus - not what's happened or what's been said in the papers." Und so muss man sich weiter fragen, was an den Spekulationen um einen Wechsel gegen Andrej Kirilenko oder Lamar Odom dran ist, ja ob Marion überhaupt einen trade demand abgegen hat. Hinter der Genervtheit Marions dürfte aber stehen, dass er seit einiger Zeit anhaltende Beschwerden in seinem linken Fuß (Fersensporn) hat und unter diesen Umständen seinen (neuen) Vertrag im Wert von 60 Millionen $ nicht erhalten wird. Und schließlich befinden wir uns kurz vor der Beginn der Preseason (erste Partie der Suns am 11. Oktober), warum nicht die NBA-Fans schnell noch mit einer schwer verdaulichen Spekulation füttern?




Die Liste der Mächtigen

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Jürgen Kalwa, der sich höllisch gut auskennt in der us-amerikanischen Presse, ist auf eine Liste der Mächtigen im US-Sport gestoßen. Zwar sieht der Macher von American Arena diese Liste kritisch, ich konnte aber doch nicht widerstehen die hundert dort genannten Persönlichkeiten nach NBAlern zu filtern. Als insgesamt wichtigstes Mitglied der NBA wird ihr Commissioner, David Stern, angesehen. Hier das Ranking in NBA-Größen:

#3 - David Stern
#11 - Michael Jordan
#19 - LeBron James
#50 - Mark Cuban
#75 - The Maloof Family
#78 - Shaquille O'Neal
#85 - Adam Silver
#88 - Kobe Bryant
#89 - Yao Ming
#95 - Earvin Magic Johnson
#97 - Micky Arison

wizardsdotcom, Teil II

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Vier Tage im Trainingscamp der Washington Wizards (2006) - ein idealer Einstieg für alle von euch, die wissen möchten, was so abgeht während der ominösen Camps. Das diesjährige Camp der Wizards findet übrigens vom 2. - 6. Oktober 2007 statt. Wer jetzt mit dem Kopf schüttelt und sich denkt das sei mal wieder ein viel zu spezieller Post - sorry, aber dieses Blog ist gedacht für die echten NBA-Cracks...






Mittwoch, 26. September 2007

Flickr @ its best: Gerald Green

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© Armitage09

Die Western Conference des Marc Stein

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Nicht nur für Eastern sondern auch für die Western Conference hat Marc Stein ein bemerkenswertes Ranking bezüglich der Offseasonaktivitäten erstellt, wobei er wegen der zahlreichen Kommentare noch einmal ausdrücklich darauf hinweist, dass sich dieses Ranking ausschließlich auf die Offseason bezieht, es stellt keine Saisonprognose dar. Ähnlich meinem gestrigen Post nenne ich auch heute je ein Detail, welches Stein nicht erwähnte, zu jedem Team:

- Houston Rockets (#1): Auch Steve Francis ist - wie die glücklosen Yao Ming und Tracy McGrady - noch nie bis in Playoffrunde 2 vorgedrungen.

- Seattle Supersonics (#2): Stein erwartet, dass sich die Sonics auf die Entwicklung ihrer jungen Spieler konzentrieren würden. Hätten sie doch nur auch einen jungen Center, der die Konzentration wert wäre...

- Memphis Grizzlies (#3): Juan Carlos who? Meines Wissens war der kleine Spanier bis heute nicht, d. h. noch nie in Memphis - Identifikation geht anders.

- Golden State Warriors (#4): Die Offseason der Warriors hat verdeutlicht, dass man in Oakland langfrisitig mit Monta Ellis und Andris Biedrins. Zumindest Ellis rechtfertigt diese Strategie nicht.

- Phoenix Suns (#5): Die Suns haben mal wieder getauscht - Zukunft weg, win-now her.

- San Antonio Spurs (#6): Voraussichtlich werden die Spurs mit nur zwei Spielern, die noch keine Championship gewonnen haben, in die neue Saison gehen. Haben die Spurs ein Hungerproblem?

- Portland Trailblazers (#7): Steve Blake wurde re-gesignt, dabei fruchten Re-resignings allermeistens nicht.

- New Orleans Hornet s (#8): Die Hornets haben die Lücke für die beiden großen Positionen auf der Bank nicht schließen können, stattdessen verpflichtete man mit Jannero Pargo eine 1/2, mit Morris Peterson eine 2/3 und mit Rookie Julian Wright eine 3. Melvin Ely (4/5) kann ich nicht ernst nehmen.

- Sacramento Kings (#9): Wer als Head Coach vom College in die NBA wechselt, wünscht sich alles mögliche, erfahrene Scouts, hoch spezialisierte Fitness-Center, junge, talentierte, formbare Spieler, aber niemand von den Trainerfrischlingen dürfte Ron Artest als Franchisespieler haben wollen. Genau das aber steht Reggie Theus bevor.

- Utah Jazz (#10): Jedes Team in der Western Conference hat sich zumindest einen Spieler geholt, wegen dem es locker behaupten kann, diese Saison besser dazustehen als letzte. Nur die Utah Jazz nicht.

- Dallas Mavericks (#11): Die Mavs haben weiterhin keine Antwort auf Baron Davis. Und Avery Johnson keine auf Don Nelson.

- Denver Nuggets (#12): Wäre es nicht an der Zeit, Kenyon Martin einen buyout anzubieten?

- L. A. Lakers (#13): Die Lücke zwischen Kobe Bryant und dem Rest des Teams ist ca. 5 kg leichter und 5 Punkte größer geworden.

- L. A. Clippers (#14): Spätestens wenn man die widerstrebenden Charaktere der beiden Neuzugänge Brevin Knight und Ruben Patterson anschaut, sollte klar werden, dass die Clippers diese Saison die bunteste, zusammengewürfelste, richtungsloseste Mannschaft der Liga stellen.

- Minnesota Timberwolves (#15): Diesem Artikel Steins zu den Zuständen in Minneapolis ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Dienstag, 25. September 2007

Wieder mal ein Interview mit Thabo Sefolosha

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Die Schweizer halten große Stücke auf ihren einzigen NBAler und so erhält dieser die entsprechende mediale Aufmerksamkeit. Hier einige Auszüge aus einem brandneuen Interview mit swissinfo:


Ihre Eltern, die unterdessen geschieden sind, hatten eine gemischte Ehe. Ihre Mutter ist eine weisse Schweizerin, Ihr Vater ein schwarzer Südafrikaner. Haben Sie in der Schweiz unter Rassismus gelitten?
- Es gab einige kleinere Dinge, aber nichts wirklich Ernsthaftes. Ich spürte manchmal, dass ich etwas anders behandelt wurde, weil ich der einzige oder einer der einzigen schwarzen Schüler in meiner Schule war. Es gab unfreundliche Blicke oder verletzende Worte. Einmal wurde ich auch von der Polizei im Rahmen einer Routine-Kontrolle angehalten.


Sie sind der erste Schweizer, der in der National Basketball Association (NBA) spielt. Kennen Ihre Kollegen und die amerikanischen Fans die Schweiz?
- Nicht wirklich, wenn man von Schokolade und Uhren absieht. Aber eigentlich ist das auch ziemlich normal, die Schweiz ist ein kleines Land.


Nach Ihren Basketball-Anfängen in der Schweiz, spielten sie in Frankreich in Chalon-sur-Saône, danach in Italien, bevor Sie für die NBA rekrutiert wurden. Wie unterscheidet sich das Spiel in Europa von jenem in den USA?
- In Europa dominiert die Teamarbeit. In den USA kommt es oft vor, dass sich Spieler im direkten Zweikampf gegenüber stehen. Zudem sind da die Superstars, und die andern, die hauptsächlich dazu da sind, diese Stars zu unterstützen.


Sie haben auf Ihren Armen zwei Tätowierungen. Was sagen sie?
- "The game chose me" ("Das Spiel hat mich ausgewählt") und "God guides my steps" ("Gott führt meine Schritte").

Frisch eingetroffen bei youtube: Tracy McGrady in vier Teilen

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Marc Stein und seine Eastern Conference

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Marc Stein von ESPN hat sich in einem grandiosen Artikel mit den Offseasonaktivitäten der 15 Teams der Eastern Conference auseinandergesetzt und diese bewertet und dabei vom Spitzenrang (#1) bis zur roten Laterne (#15) nichts ausgelassen. Statt eines zu langen Kommentars in nur schwer verständlichen Englisch unterhalb seines Posts bringe ich jetzt zu jedem Team ein Detail, welches Stein nicht nannte:

- Boston Celtics (#1): Stein fragt, was die Celtics neben den großen Drei Garnett, Allen, Pierce (noch) bräuchten um die Eastern Conference zu gewinnen? Wie wäre es mit einem Pointguard mit Playofferfahrung? Oder einem Center, der aktiv Defense spielt?

- Detroit Pistons (#2): Nazr Mohammed wird den starting center mimen - nehmen wir das Wort Championship 2008 aus dem Mund.

- Orlando Magic (#3): Nicht Kobe Bryant, sondern Dwight Howard ist der teuerste Spieler der Liga, denn nicht Rashard Lewis wegen hat man > 100.000.000 $ verscherbelt, sondern um Mickey Mouse Howard zu beruhigen.

- Milwaukee Bucks (#4): Mo Williams, Charlie Bell, Bobby Simmons, Dan Gadzuric - mit ihren vielen Vertragsleichen entwickeln sich die Bucks zu den Sacramento Kings der Eastern Conference.

- New Jersey Nets (#5): Hier haben wir ein Team, bei dem alles abhängt von den Knien Jason Kidds. Während der Offseason hätte man doch mal für etwas mehr Unabhängigkeit sorgen können.

- Chicago Bulls (#6): So viel Sprungkraft, so viel Intensität, so viel Hörner, aber keine einzige Post-Up-Präsenz...

- Washington Wizards (#7): Gilbert Arenas spielt um einen neuen Vertrag. Und daran wird er uns nicht nur anhand neuer Einträge in seinem Blog erinnern.

- Toronto Raptors (#8): die Raps gehen etwas vielseitiger, etwas intelligenter, etwas kleiner in die neue Saison - und in Runde 2 ist so dann Schluss.

- Charlotte Bobcats (#9): obwohl Michael Jordan das Wort "Superstar" nie in den Mund nahm ging doch jeder davon aus, dass die Bobcats einen Superstar verpflichten (Zustände wie an der Börse). Stattdessen holte man mit J-Rich einen Wurfartisten.

- New York Knicks (#10): Solange Isiah Thomas Präsident der New York Knicks ist, wird Ron Artest ein Thema bleiben. Alarmierend? Alarmierend!

- Atlanta Hawks (#11): Joe Johnson ist kein Franchisespieler. Zaza Pachulia kein Center. Und Acie Law nicht so erfahren wie nötig.

- Cleveland Cavaliers (#12): Hier bahnt sich ein unvermeidbarer Konflikt zwischen LeBron James und Danny Ferry an wegen der haarsträubenden Passivität des letzteren.

- Philadelphia 76ers (#13): Die Sixers stehen still. Das große Tanken hat längst begonnen.

- Indiana Pacers (#14): Larry Bird hat sein glückliches Händchen verloren. Kostet ihm der Bürojob die Intuition, die ihn als Spieler auszeichnete?

- Miami Heat (#15): Die Pistons sind dynamischer geworden, die Celtics all-star-lastiger, die Pacers breiter, die Bulls noch talentierter aber unter welchem Label laufen eigentlich die Heat?

Montag, 24. September 2007

Vorsicht, nur für Blogger...

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Ausgerechnet Jeff Clark, der sowohl bei TrueHoop als auch dem CelticsBlog News, News, News produziert, hat elf Regeln formuliert, wie man ein gutes Blog schreibt bzw. ein guter Blogger wird. Die Regeln sehen so aus:

- Sich selbst beantworten, warum man bloggen will

- Thema finden!

- Ist die Zeit für kontinuierlichen Content da?

- Passende Software wählen (WordPress/Blogger)

- Richtig zitieren, Quelle angeben

- Keinen Trash bloggen!

- Technisch einwandfreien RSS-Feed gewähren

- Erreichbar sein per e-mail, d. h. e-mail-Adresse angeben

- Kommentare beantworten

- Netzwerk knüpfen, Grafiker und Webdesigner ansprechen

- Hab Spaß am Schreiben, dann macht es deinen Lesern auch Spaß

Flickr @ its best: Ben Wallace

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© Steve G.

Kopf hoch!

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Dave McMenamin hat sich die Mühe gemacht und wegen der OP Greg Odens mal in den Archiven nachgeschaut, welche anderen #1-Picks ebenfalls mit Verletzungen (genau genommen war Oden nicht verletzt...) zu kämpfen hatten in ihrer Rookiesaison. Von den letzten 22 Top-Picks wären zu nennen:


- 1985: Patrick Ewing (Knicks). Ewing absolvierte in seiner Rookiesaison nur 50 Spiele, wurde trotzdem Rookie of the Year. Grund: Knieverletzung.

- 1988: Danny Manning (Clippers). Im ersten Jahr reichte es für nur 26 Spiele. Grund: Knieverletzung.

- 1989: Pervis Ellison (Kings). Konnte erst in der zweiten Saisonhälfte mitspielen. Grund: Beschwerden am rechten Fuß.

- 2000: Kenyon Martin (Nets). Verpasste, nachdem er sich das Bein gebrochen hatte, 14 Spiele in Saison Nr. 1.

- 2001: Kwame Brown (Wizards). Mit vielen Hoffnungen gestartet, setzte Brown insgesamt 25 Spiele wegen verschiedener Verletzungen, die nicht nur physischen Ursprungs gewesen sein dürften..., aus.

- 2006: Andrea Bargnani (Raptors). Stand den Raptors wegen einer Blinddarm-OP erst in den Playoffs wieder zur Verfügung, vom 18. März bis 18. April 2007 rehabilitierte er.


Sonntag, 23. September 2007

Andrej Kirilenko oder warum ein Trade unausweichlich ist

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Die Situation ist folgende: Andrej Kirilenko hat in für NBA-Verhältnisse ungewohnt deutlichen Statements ("acting like a robot") klar gemacht, dass für ihn ein weiteres Engagement, ja ein weiteres Jahr bei den letzte Saison so erfolgreichen Utah Jazz (Western Conference Finals) nicht mehr in Frage kommt. Kirilenko konnte im Rahmen der EuroBasket 2007, bei welcher er zum wertvollsten Spieler gekürt wurde, wohl etwas Abstand gewinnen zu den 63 Millionen $, die ihm sein Vertrag garantiert, Abstand zu Jerry Sloan, der für einen der versatilsten Spieler der Liga in seinen Playbooks keinen Platz mehr hat (Kiri bekommt zu wenig touches, erhält zu wenig Räume, und wird zu selten im Post in Szene gesetzt), vielleicht auch etwas Abstand zu den Konventionen bezüglich öffentlicher Kommunikation im NBA-Business - die Rückkehr in heimische Sprachgefilde (Kirilenko verbrachte mehrere Wochen mit seinen russischen Teamkollegen) soll unter Umständen kleine Wunder bewirken. Im Fall Kirilenkos jedenfalls einen Gesinnungswechsel. Kirilenko ist bewusst, dass nicht er, sondern Jerry Sloan den Status einer Ikone bei den Jazz inne hat. Nicht AK47 sitzt fest im Sattel, sondern der auf technichal Fouls versessene 65-jährige. Und so hat Kirilenko nun begonnen, am eigenen Sattel zu rütteln - erklärtes Ziel: runterfallen. Mir ist das ganz lieb, denn ich sah bei dieser Basketball-EM einen Kirilenko, der nicht nur Spiele, sondern auch Meisterschaften gewinnen kann. Diese Rolle ist ihm bei den Jazz verwehrt, hier heißen die Protagonisten Carlos Boozer, Deron Williams und Jerry Sloan.

Warum nun nicht einfach ein Trade? Glaubt man den Spekulationen, stehen die Spitzenteams Schlange. So werden z. B. die Dallas Mavericks, Los Angeles Lakers und Chicago Bulls genannt. Im Fall Kirilenkos kommt eigentlich nur ein Team in die Eastern Conference in Frage, womit sich der Kreis der Kandidaten auf die New York Knicks und die Chicago Bulls und nun ganz neu die New Jersey Nets verengt. Bei den Bulls hätte er mit Scott Skiles einen Head Coach, der als Talentefanatiker bezeichnet werden könnte, einer, der Talent erkennt, fördert und einsetzt. Kirilenko hätte mit Viktor Khryapa einen Spieler, mit dem er vor einer Woche Europameister wurde. Kiri hätte in Chicago eine tief verwurzelte russische Community. Und nicht zuletzt gäbe es für die Jazz mit Andres Nocioni und Chris Duhon ein ideales Gegenpaket. Nur leider kann der Argentinier wegen eines frisch unterschriebenen Vertrags bis zum 15. Dezember 2007 nicht getradet werden. Die Annahme, Kirilenko könne ja drei Monate aussetzen und dann zu den Bulls wechseln, ist unrealistisch. Und damit kommen für den Mann, der letzte Saison mit 8.3 ppg einen statistischen Tiefpunkt erreicht, nur die New York Knicks in Frage. Die Knicks könnten mit Quentin Richardson und Fred Jones ein ansprechendes Paket schnüren. Mit diesen beiden Spielern hätte Knicks-GM auch die 13.700.000 $, die AK47 nächste Saison verdienen wird, aufgefangen. An dieser Stelle muss ich darauf hinweisen, dass ich kein Fantasy-Manager bin. Falls also einige nun den Kopf schütteln und nachrechnen, aufgrund welcher speziellen Vertragsmechanismen dieser Trade wenig Sinn macht - sorry! Ein neues Tradeszenario, das sicher Chancen hat, hat die Salt Lake Tribune ins Spiel gebracht: Richard Jefferson (New Jersey Nets) <-> Kirilenko. Jefferson wäre wegen seiner hoch professionellen Einstellung, seines gefährlichen Threes und seiner Defense auf dem Perimeter sicher ein Wunschspieler Jerry Sloans.

Es wird für Kirilenko keine schnelle Lösung geben obwohl er den Status eines "public trade demand" erreicht hat (übrigens das erste Mal, dass ein Spieler einen Tradewunsch in einem ausländischen Sportblog erstveröffentlicht...). Wahrscheinlich wird er zu Beginn des Trainingcamps der Jazz am 2. Oktober 2007 nicht zur Verfügung stehen. Möglicherweise wird er den Start der Saison aussetzen. Vielleicht sehen wir ihn die nächsten Jahre nicht in der NBA, denn er liebäugelt mit einem Wechsel zu ZSKA Moskau. "The main thing is to play with spark" - diesen Funken würde Kiri in Europa wiederfinden. Das eigentlich Überraschende liegt für mich aber an den Leichen, die jetzt aus dem Keller gekramt werden: nicht nur gab es die letzten Tage haufenweise Artikel, die sich mit der mangelnden Arbeitseinstellung Kirilenkos befassten, sondern die Kritik an Kiri kommt sogar aus den eigenen Reihen, von einem der Protagonisten: Deron Williams hat die Frage, ob Kiris "work ethic" ein Problem darstelle, bejaht. Damit hat Kiri nun zwei der drei Protagonisten der Jazz gegen sich. Und dem dritten, Carlos Boozer, läuft er auf dem Court öfter mal über die Füße. Kirilenko in Utah? Das war einmal. Hoffen wir für den 26-jährigen, dass er zum Start der neuen Saison bei einem neuen Verein unterkommt, allein schon wegen eines Matchups, auf das ich brennend warte: AK47 - Yi Jianlian.

Für weitere Informationen kommt man um American Arena mal wieder nicht herum. Ebenso lesenswert: Jeff Clark, 1,578,590,950 Rubles Say He's Staying.


EDIT Es darf schon mal geträumt werden, Kelly Dwyer und Henry Abbott haben folgende Tradeszenarien formuliert, wobei ich den Trade zu den Wizards am ehesten begrüßen würde:

- AK to Golden State, for Al Harrington and Sarunas Jasikevicius

- AK to the Los Angeles Lakers, for Lamar Odom

- AK and Jarron Collins to Phoenix, for Shawn Marion

- AK to Sacramento, Mike Bibby and Francisco Garcia to the Los Angeles Clippers, Corey Maggette and Tim Thomas to Utah

- AK and Paul Millsap to Chicago for Ben Wallace

- AK and Jarron Collins to Washington for Antawn Jamison

Samstag, 22. September 2007

FIBA Europe goes sexy!

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Mehr zu diesem verlockenden Logo bei Saffti.

Der Sommer des Stephon Marbury

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20. September 2007: Marbury entschuldigt sich bei Anucha Browne Sanders und seiner Ehefrau, anschließend gibt es die nette, sozialverträgliche, d. h. die Sneakers verschenkende Version von Marbury


13. September: Stephon Marbury gibt zu, vor zwei Jahren Sex mit einer Angestellten der New York Knicks gehabt zu haben. Brisant: bei der Dame handelt es sich um um Kathleen Decker und genau die war direkt Anucha Browne Sanders unterstellt, die derzeit einen knapp 10 Millionen $ schweren Prozess gegen Isiah Thomas wegen sexueller Belästigung laufen hat. Da gewinnt die Frage, ob im Madison Square Garden alle unter einer Decke stecken, eine sehr eigenständige Bedeutung.

24. August: Marbury stellt sich hinter Michael Vick, der sich soeben schuldig bekannt hatte wegen der Veranstaltung von Hundewettkämpfen (Bad Newz Kennels dog fighting investigation) und daraufhin auf unbestimmte Zeit vom NFL-Betrieb suspendiert wurde. Originale Marbury-Philosophie: There is no list for which animals should be killed and which shouldn't. As a spiritual being, I respect GOD's divine order. We're all created by GOD and animals are GOD's creatures as well. I love animals and none of them should be harmed. However, we don't react the same when other animals are being killed for sport or the sake of human pleasure. Should we as a society stop wearing fur coats and eating meat or hold those accountable who are responsible for the demise of those animals?

3. August: Marbury hält es für nötig, Sebastian Telfair vor seinem neuen Boss bei den Minnesota Timberwolves, Kevin McHale, zu warnen, "As far as my little cousin, I wish him all the best because he's got to deal with Kevin McHale. I wouldn't want to play for Kevin McHale. When I left, all of a sudden I became a bad person from his standpoint. I became selfish and jealous of Kevin."

Ende Juli: Dreiteiliges Interview, Marbury äußert sich positiv zu den Offseasonmoves der Knicks




18. Juli: Marbury erklärt in der New York Post, er werde nach seiner Zeit bei den New York Knicks in Italien spielen, "I'm not just thinking of doing it, I'm going to do it. My wife loved it there. It's like a [David] Beckham thing."I would've played 13 years in the league. That's a lot. Most guys don't get to seven."

1. Juli: Das legendäre Mike'd Up-Interview, von youtube leider verbannt. Darüber zerreißen sich knicksnahe Blogger bis heute ihre Münder. Sogar Gilbert Arenas hat sich in seinem Blog geäußert: “If you don’t think this is the best interview in history, something is mentally wrong with you. It was so good, I watched it 12 times.”

1. Juli: Im Stil eines Predigers feiert ein wahrscheinlich bekokster Starbury die Ankunft Zach Randolphs in New York


17. Juni: Marbury äußert im Hinblick auf die Tradespekulationen Kobe Bryants in Richtung Knicks: "New York would be dynamite for [Kobe]. This would be someplace where basketball would become the biggest and highest of the high for the NBA. It will help the game in a tremendous way because that would give New York that solidification . . . where you look at the Knicks as, oh, man, that's the team again. There's still a search for that team that people want to follow."

16. Juni: Marbury kündigt eine Spende in Höhe von 4 Millionen $ für die New Yorker Polizei, Feuerwehrleute und Lehrer an


Flickr @ its best: Kevin Durant

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© maxi d

Freitag, 21. September 2007

Dirk Nowitzki, Fazit zur EM

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- Wie lautet ihr persönliches EM-Fazit?
Wir haben während der zwei Wochen sehr unkonstant gespielt, es ging auf und ab. Es gab schlechte Halbzeiten und sehr schlechte Viertel. Auch ich habe kein gutes Turnier gespielt, es ging hoch und runter wie bei der ganzen Mannschaft. Dass ich bester Werfer der EM bin, ist völlige Nebensache.

- Deutschland hat das Qualifikations-Turnier im Juli nächsten Jahres erreicht. Findet es mit Dirk Nowitzki statt?
Keine Frage, ich bin auf jeden Fall wieder dabei. Auch wenn der Termin schlecht liegt. Aber ich weiß ja noch nicht, wie weit wir mit Dallas in den NBA-Playoffs kommen. Ich will mir jedenfalls meinen großen Traum erfüllen. Das Quali-Turnier wird auch ein Brecher und schwer, aber wir haben eine gute Chance.


wizardsdotcom, Teil I

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wizardsdotcom ist eine dieser fantastischen youtube-Ausgeburten, die stellenweise exklusiven und in jedem Fall hochwertigen Content zur NBA bereitstellen. In Teil I meiner Serie über diesen Sender stelle ich ein Interview mit Gilbert Arenas vor, in welchem dieser nennenswerte Details preisgibt, die da wären:

- Auf die Frage, wie es sich angefühlt hätte, als die Fans im heimischen Verizon Center am 15. Januar 2007 die MVP-Rufe erschallen ließen, sagt Arena, der damals 51 Punkte und den Buzzer erzielte, mit fettem Grinsen: "It feels good"

- Arenas bezeichnet sich als geborenen Entertainer, der das Spiel mit den Zuschauern liebe.

- Ob er sich vorstellen könne, mit 40 Jahren noch zu spielen? Nein, er wolle sich in Top-Verfassung vom Spiel verabschieden. Gary Payton, der mit 37 Jahren seine erste Championship gewann, sei eine Ausnahme.

- Arenas fasst sein verändertes Verhältnis zu den Schiris in einem Bonmot zusammen: er nenne sie inzwischen nicht mehr "Ref", sondern nach ihrem tatsächlichem Namen.

- Arenas schaut lieber Filme als TV.

- Die Idee zu gilbertology geht auf Eddie Jordan zurück.

- Arenas hatte auf seiner letzten Geburtagsfeier, die mehr als 400 geladene Gäste zählte, keine ruhige Minute.


Das Interview stammt von Anfang diesen Jahres.




Flickr @ its best: Shaquille O'Neal

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© c2jupin

Donnerstag, 20. September 2007

Paul Milsap & Amir Johnson

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Spiegel Online verstärkt seine Kooperation mit der FIVE und das hat für uns den Vorteil, an ausgewählte Inhalte des Magazins kostenlos zu gelangen. So geschehen die beiden letzten Tage. In einem Special zu Paul Milsap wird dessen besondere Beziehung zu seinem Onkel DeAngelo Simmons erklärt. Milsap ist ein knochenharter Arbeiter, der in einigen Jahren die Liga im Rebounding anführen könnte, trotz seiner knappen 2.03m. In einem zweiten Special erhält Detroit Piston Amir Johnson die Beachtung, die der 20-jährige verdient. Zwar hätte der Forward weiterhin zu wenig Muskeln auf den Rippen und zahle noch jede Menge Lehrgeld, aber spätestens nach dem Abgang von Sheed und McDyess stehen ihm in Motown alle Türen offen, nicht zuletzt wegen der besonderen Fürsorge von GM Joe Dumars.


Kleinigkeiten, KW 37

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- Melvin Ely unterschreibt für zwei Jahre bei den New Orleans Hornets. Head Coach Scott äußerte sich zur Transaktion so: "Obviously, Melvin has proven that he can play in this league. The thing we want to do is get the best available players to make us a better basketball team. Does it mean somebody is not going to play a lot? Probably so. That's what competition is all about." Freuen dürfen sich die Hornets auch über die Rückkehr Peja Stojakovics Ende September.

- Steve Kerr dürfte bewusst sein, dass den Phoenix Suns ein veritabler Backup-Center fehlt, und so hatte man Elton Brown, Michael Ruffin und Vitaly Potapenko zum workout geladen. Passiert ist seitdem nichts

- Vier offizielle Neuzugänge für die Sixers, es kommen Calvin Booth, Derrick Byars und Herbert Hill. Auch Eliterebounder Reggie Evans konnte man von den Denver Nuggets lösen, musste für diesen und Ricky Sanchez allerdings Bobby Jones und Steven Hunter abgeben.

- Spekulation beendet: Dikembe Mutombo bleibt für ein weiteres Jahr bei den Houston Rockets.

- Bill Russell wurde in die FIBA Hall of of Fame aufgenommen.

- Zwar hat sich J. J. Redick seine rechte Hand angebrochen, soll aber - den Angaben Otis Smith's folgend - zum Auftakt des Training Camp der Orlando Magic wieder zur Verfügung stehen.

- Der eigenartige Vertragspoker Don Nelsons hat sich für diesen gelohnt: statt 3.1 Millionen gibt es nun jährlich 5.1 Millionen auf die hohe Kante. Der 67-jährige hat sich mal wieder wie ein echtes Schlitzohr aufgeführt.

- Sehr wichtiges Statement von Phil Jackson: "Kobe and I are very much in collusion in that we want to have an opportunity and we want this team to have an opportunity to succeed. And one of Kobe's complaints is to improve the talent and give him the teammates he can compete with. I'm in collusion with him on that."

- Nicht nur, dass Dee Brown ein workout bei den Milwaukee Bucks absolviert hat, auch Teamkollege Deron Williams zweifelt am Verbleib des Guards in Utah, "I don't think he's going to be back with us. I mean, we have three point guards." Brown ist restricted free agent und wünscht sich einen besseren Vertrag als den, den die Jazz ihm anboten.

- Die NBA tickt nicht im Takt der EuroBasket und so haben die Indiana Pacers erklärt, keinen Bedarf mehr zu haben für Sarunas Jasikevicius: "For a variety of reasons, the Pacers aren't interested in re-casting Jasikevicius in a backup role. Jamaal Tinsley is firm as the starter with Travis Diener the primary backup – and there is enormous confidence in Diener's ability to handle the responsibility. Marquis Daniels and Andre Owens add further options for Coach Jim O'Brien. Ob es die Jazz bezüglich Andrei Kirilenko ähnlich sehen?

- Avery Johnson hat Gerüchte bestätigt, wonach er gern P. J. Brown oder Chris Webber bei den Mavericks hätte. Ganz sicher bleiben wird Devin Harris, denn der hat um fünf Jahre verlängert und kassiert dafür 51.5 Millionen $.

- LeBron James hat doch nicht um 5kg zugelegt. Ganz sicher aber hat LBJ23 eine Operation am linken Auge hinter sich gebracht und konnte danach ohne größere Unterbrechung wieder am Training teilnehmen.

- Einer der schrägsten Vögel der Liga dürfte demnächst sein Comeback feiern: Chris Andersen, "the most disgraced NBA player since the drug-induced haze of the '80s". Fragt sich nur bei welchem Team er landet, denn (offensichtliche) Drogenprobleme sieht man in der NBA nicht gern. Nicht so schnell wiedersehen werden wir Alan Anderson - der Ex-Bobcat hat bei Virtus Pallacanestro Bologna unterschrieben.


Mittwoch, 19. September 2007

20x Gilbert Arenas

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Gilbert Arenas neigt bekanntlich zu den unterhaltsamsten Übertreibungen, die man sich innerhalb der NBA denken kann, und das ab sofort auch im Sneakers-Format: glaubt man seinem aktuellen Blogeintrag wird es vom (neuen) Gil Zero (adidas) 20 verschiedene Versionen geben, wobei ausgerechnet das Releasedatum für den Hibachi noch nicht feststeht. Nach dem Willen der Designer/Produktmanager von adidas sollte das neue Spielgerät TS Lightswitch Gil heißen, da allerdings hatte Arenas einen besseren Einfall und setzte diesen auch durch. Auch in Richtung Schuhkonkurrenz hatte Arenas etwas zu verkünden: "I’m a trend setter, people. I don’t want other shoe companies to try to jack my style now. My swag is too phenomenal. If any other basketball player out there wants to compete with my shoes, go ahead, we can have a 50 and Kanye right here. We can start it up, baby. I’ll be the bad guy. We can have a sneaker war." Wie auch immer hat Arenas,
ein millionenschwerer Schalk, der diese Saison um den MVP mitspielen wird, mal wieder seine enorme Medientauglichkeit bewiesen.


Flickr @ its best: Shawn Marion (bobblehead)

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© jasontho

Zeit für Noten: was brachten die NBAler bei der EuroBasket 2007?

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- Tony Parker, Frankreich: Parker, der in Brügge (Belgien) geboren wurde, erzielte im letzten Spiel gegen die Slowenen beachtliche 31 Punkte, konnte damit aber nicht die Niederlage und den enttäuschenden achten Platz der hoch talentierten Franzosen verhindern. Enttäuschend, da Frankreich Fünfter bei den Weltmeisterschaften war. Nach dem Aus bezüglich der Olympischen Spiele 2008 erklärte Parker, eine Pause zu brauchen jedoch wird er weiterhin für Frankreich spielen. Mit 20.1 Punkten pro Partie war Parker zweitbester Top-Scorer des Turniers, konnte allerdings vor allem gegen die schwächeren Teams überzeugen. Hatte wegen einer Knöchelverletzung keine optimale Turniervorbereitung. Obwohl Parker seit zehn Jahren für die Franzosen spielt, drei NBA-Championships gewonnen hat und mit einer 32-jährigen Diva verheiratet ist, sollte man nicht vergessen, dass er selbst erst 25 ist. Note: 2+

- Boris Diaw, F: hatte wegen Schwierigkeiten der Phoenix Suns mit dem französischen Basketballbund unruhige Turniervorbereitung. Konstant im Rebound, ansonsten schwankend. Bei dieser EM waren Spezialisten gefragt, keine All-Rounder (Ausnahme: Kirilenko). Im letzten Spiel gegen Slowenien katastrophale Leistung. Nutzte seine Größenvorteile nicht aus. Schwache Dreierquote. Unsichtbar. Note: 4+

- Ronny Turiaf, F: Hatte immer wieder Foulprobleme und wurde dadurch von erfahrenen Teams (Kroatien, Litauen) aus dem Spiel genommen. Hatte gute Momente in den beiden Partien gegen Slowenien. Note: 3-

- Yakhouba Diawara, F: nicht in der Lage, gute Würfe zu generieren. Nur die Dreier lassen hoffen. Note: 4

- Radoslav Nesterovic, Slowenien: spielte eine hervorragende EM, das dürfte Jerry Colangelo gut gefallen haben. Hatte nur gegen Litauen einen schwarzen Abend. Durchschnittlich 1.9 blocked shots und 7.6 Rebounds sprechen für die Defensekünste des Centers. Der etwas sperrig wirkende 2.14er kam in Häfte 2 des Turniers in Foulprobleme, dafür spielte er auch länger. Löste im letzten Spiel der Slowenen gegen Frankreich im Alleingang das Ticket zum Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2008. Note: 2+

- Dirk Nowitzki, Deutschland: Mit exzellenten 24 Punkten pro Partie Top-Scorer der EuroBasket. Hatte schwache Szenen, was bei einem schwachen Team jedoch erlaubt sein sollte. Note: 1

- Hidayet Türkoglu, Türkei: die 19.2 Punkte klingen nach einer Menge, im Ergebnis war es dann wenig. Kein Teamplay, schwache Defense, abstoßend arrogant. Note: 5

- Mehmet Okur, T: 6, setzen!

- Pau Gasol, Spanien: wegen der Mätzchen gegen Steffen Hamann, den eigenartigen Entscheidungen im Finale gegen Russland, dem selbstverliebten Auftreten und der verspielten Sympathien nur eine 3+

- Andrei Kirilenko, Russland: unberechenbar, ungeheuerlich, unerreicht - MVP des Turniers, 1+

- Marco Belinelli, Italien: Insgesamt überragende jedoch schwankende Wurfquoten, brandgefährlich vom Three, spielte gegen Deutschland auch mit eisgekühltem Fuß weiter, Stellenweise zu ballverliebt. Bildet mit Danilo Gallinari und Bargnani das neue Dreigestirn des italienischen Basketballs. Note: 2

- Andrea Bargnani, I: zurürckhaltende Leistung bei seinem ersten großen internationalen Turnier. Konnte sich mit seinem Shot nicht behaupten. Bargnani hat in einem Interview während der EM geäußert, dass Dirk Nowitzki der beste Spieler sei, gegen den er je spielte. Note: 4

- Darius Songaila, Litauen: launisch, zu viele Fouls, zweidimensionale Leistung. Ließ seine Gegenspieler hart arbeiten. Note: 3+

- Linas Kleiza, L: 2-

- Sarunas Jasikevicius, L: nach Kirilenko und Nowitzki bester Spieler des Turniers, immer den offenen Mitspieler im Blick, trotz der 3.6 Turnovers große Sicherheit im Spielaufbau, brillantes Handling, schnelle Hände, Leader, General, Fixstern. Hätten wir Saru für Deutschland spielend, wir wären Europameister geworden. Schwache Partie gegen die Russen im Halbfinale. Note: 1


Dienstag, 18. September 2007

Qualifikationsturnier für Peking '08

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Gelobt sei die kollektive Intelligenz, gelobt sei das Forum. Während ich mir wikipedia durchwühlend den Kopf zerbrach, auf welche Mannschaften Deutschland im Qualifikationsturnier
- veranstaltet wird das gute Stück vom 7. bis 13. Juli - für die Olympischen Spiele 2008 trifft, waren andere schneller und ermittelten folgende Paarungen, wobei nach Abschluss der Vorrunde der Gruppensieger aus Gruppe A (B) auf den Zweitplatzierten von Gruppe B (A) trifft, analog C & D usw. und die beiden Finalisten sowie der Gesamtdrittplatzierte (?) nach Peking fahren:

Gruppe A
Griechenland
Kanada
Libanon

Gruppe B
Deutschland
Puerto Rico
Südkorea

Gruppe C
Kroatien
Brasilien
Kamerun

Gruppe D
Slowenien
Neuseeland
Kap Verde


Ben Gordon: so macht man das...

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Reaktionen, Teil II

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Ein wenig Schadenfreude gab es dabei von dritter Seite schon: die eine oder andere Szene der Spanier in vorangegangenen Spielen, in der sie ein wenig arrogant wirkten, war der Grund dafür.

Ronald Knecht Sport

Auch durch die schauspielerischen Einlagen ließen sich die Russen nicht entmutigen. Wenn Juan Carlos Navarro, Jorge Garbajosa (Foto) oder Pau Gasol mal wieder mit Unschuldsmienen vor die Schiedsrichter traten, blieben die Unparteiischen im Hexenkessel ebenfalls konsequent. Die Leistung der Schiedsrichter war die eines Finales würdig.
crossover-online

Bitte liebe Fiba, überlasst es nicht nur dem Veranstalter die EM zu organiesieren, bestimmt den Spielplan am besten selber und bitte bitte bitte: einigt euch auf eine competition form wie z.b. beim Fussball, denn es kann nicht sein, dass ein Spieler, der 60 Spiele im Jahr gemacht hat dann in 2 Wochen 9 Spiele ohne genügend regenerationspause spielen muss!!
Schoenen-Dunk

Russland ist Europameister - wie schnell es in einer Halle mit 16000 Leuten doch still werden kann! Die Spanier und insbesondere Paul Gasol (5 von 12 von der Linie, 3 von 12 für zwei) sind unter dem riesigen Erwartungsruck komplett eingebrochen, der Rest Europas wird es angesichts der Arroganz, mit der die Gastgeber bisweilen aufgetreten sind, nicht eben bedauern. Mit einer Wurfquote von schlappen 20 Prozent bei Zweiern darf man auch einfach kein EM-Finale gewinnen.
Saffti

Pau Gasol mit besten Chancen auf den "unlucky man of the match" Award.
Einfach zu viel gezwungen, bei den Würfen & zusätzlich vom gerne gegen ihn im Rudel aufkreuzenden Russen hart verteidigt.
Wenn Holden den Gamewinner nicht getroffen hätte, wäre er auch ein Kandidat gewesen.
basketball-blogs (Forum)

Serbien besiegt, Griechenland besiegt, in der Zwischenrunde Spanien unterlegen aber anschließend Kroatien, Frankreich und (deutlich zumal) Litauen auf Distanz gehalten um im Finale die hochfavorisierten Spanier vor deren eigenen Publikum zu schlagen - das klingt nach einem hochverdienten Titel.
Leider war uns unterprivilegierten Basketballfans das Finale ja nicht vergönnnt. König Fußball regierte. Um 23.00 Uhr kam die Zusammenfassung, die ich mir aber nicht angeschaut habe. Schei** auf Zusammenfassungen, ich will live dabei sein und mitfiebern.
Duck

Dann schlägt Holden Gasol den Ball aus der Hand und geht mit dem Ball nach vorne. Hier nimmt er viel Zeit von der Uhr, zieht in die Zone, täuscht den Wurf an, der Spanier fällt auf den Fake rein und Holden nimmt den Wurf, der reingeht. Die Russen führen 2,1 Sekunden vor Schluss mit 60-59. Die Spanier haben noch einen letzten Wurf. Der Einwurf auf Höhe der Mittellinie kommt zu Gasol, der den Ball fängt, sich dreht und einen Wurf abdrückt, der nicht reingeht. Danach ist russische Party angesagt.
Bball-Blog


Montag, 17. September 2007

Flickr @ its best: Allen Iverson

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© Monte Isom

Basketball-EM, Tag 14: Победа России! Russland holt den Pott!!

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Die EM der Überraschungen endet mit einer Überraschung: nicht Weltmeister Spanien, sondern Russland gewinnt die EuroBasket 2007. Wie konnte ich nur denken, dass das Team mit dem besten übrig gebliebenem Spieler des Turniers (Pau Gasol) auch die beste Mannschaft ist? Wie konnte ich mal wieder dem Trugschluss verfallen, dass der Welt- auch Europameister sein muss, denn Europa ist ja Bestandteil der... Und wie konnte ich Andrei Kirilenko, der schließlich als MVP des Turniers ausgezeichnet wurde, unterschätzen? Der unberechenbare Russe erzielte 17 Punkte und 5 Rebounds und vergass auch nicht von der Bank aus seine Teamkameraden ans Laufen zu erinnern und war sich auch für einen enorm wichtigen Steal eine Minute vor dem Schlusspfiff nicht zu schade war. Als Matchwinner des Finals aber darf sich J. R. Holden fühlen: der gebürtige US-Amerikaner traf mit einem Dreier Zweier (thank you!) 2.1 Sekunden mitten ins Herz einer Basketballnation und den letzten Wurf der EM setzte eine Sekunde vor Feierabend ausgerechnet Pau Gasol in den Sand. Der lief dann den Rest des Abends mit gesenktem Kopf umher, auch weil er von insgesamt 12 Freiwürfen nur 5 verwandelte - da foulten die Russen genau den Richtigen. Für die Spanier war und ist alles andere als der EM-Gewinn eine Enttäuschung, shit happened! Wer als Weltmeister zu einer Europameisterschaft fährt, hat mehr als nur die Buchmacher auf seiner Seite. Wie also konnten die Spanier ein Spiel abgeben, bei dem sie 1:48 vor dem Schluss mit fünf Punkten führten? Es gab einen Finals-Thread auf basketball-blogs.de und genau dort hatte ich festgestellt, dass die Spanier gegen Ende des dritten Viertels damit anfingen ihre Würfe nicht mehr zu treffen, in den letzten zehn Minuten nur 3x aus dem Feld: Garbajosa mit einem Three, 2x Gasol (Lay-Up, Jump shot). Russland war nicht besser, aber Russland hatte einen J. R. Holden, der besagten Dreier Jump shot warf. Wenn man den Ausgang des Finals in einen größeren Zusammenhang stellt, dann sieht man folgendes: Russland hat sich zum ersten Mal nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion (14x Europameister) die Basketball-EM gesichert während Spanien - und das kennen wir so ähnlich von der Fußball-EM - weiterhin auf seine erste Goldmedaille warten muss. Hightlights, Impressionen, Sieger & Besiegter:



Sonntag, 16. September 2007

Flickr @ its best: Dirk Nowitzki

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© Monte Isom

Basketball-EM, Tag 13: Spanien gewinnt Wrestlingmatch, Deutschland spielt um Platz 5

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Spanien 82 - Griechenland 77. Vielleicht nicht das beste, aber auf jeden Fall das heißeste Spiel der EuroBasket 2007. Was hier gezofft, gezogen, gezockt wurde - unglaublich, sieht man nicht mal in der NBA. Die vereinte Scoringpower von Pau Gasol und Juan Carlos Navarro (je 23 Punkte) und Jose Manu Calderon war dann aber doch zu viel für die tapferen Griechen, die ihren EM-Titel nun verloren haben. Michail Kakiouzis brachte es auf den Punkt: “We played our best game up to now in this tournament. We had a chance to win the game, but in the end, Spain made their free throws.” Spanien trifft heute im Finale um 21:30 auf Russland. Wer die Spanier immer noch nicht kennt, dem sei dieses Video empfohlen:





Russland 86 - Litauen 74. Russland erreicht zum ersten Mal seit 1993 das Finale der EM. Bedanken dürfen die Osteuropäer sich bei einem bärenstarken Andrei Kirilenko, der mit 29 Punkten und 8 Rebounds und echten Leaderqualitäten die Russen durch unruhiges Fahrwasser führte. Da verpuffte auch die Leistung von Ramunas Siskauskas zu versalzenem Popcorn. Litauen hatte zuvor sieben Spiele in Folge gewonnen und geht jetzt als Favorit ins Spiel um Platz 3 gegen Griechenland. Der russische Flügelspieler Sergey Monya äußerte sich nach Spielende so: "It's like my dream. If somebody told me before the tournament that Russia would take a medal I wouldn't believe them. We beat a good team, France, in the quarter-final and Lithuania in the semi-final. So it's a dream. We showed that Russia have good basketball players." Auch Sarunas Jasikevicius hatte dies und das zu sagen:





Deutschland 69 - Slowenien 65. Dank einer beherzten 1-on-1 Defense, wenigen Turnovers, einer guten Leistung Demond Greenes und guter Entscheidungen Dirk Bauermanns in den letzten 30 Sekunden revanchiert sich Deutschland bei den Slowenen und sichert sich somit das Ticket für das Qualifikationsturnier zu den Olympischen Spielen nächstes Jahr. Dirk Nowitzki mit 28 Punkten und 10 Rebounds zeigte sich in sehr guter Verfassung, auch wenn Dirk Bauermann hinterher abwiegelte: "It wasn't Dirk (Nowitzki). It was Demond (Greene), Steffen (Hamann) and Ademola (Okulaja). We're a good team who has a superstar. People talk about competitive greatness, being able to play your best when you need it most. And they had that tooday. It was a great win for German basketball." Highlights der Vorrunde aus der Sicht Nowitzkis:





Kroatien 86 - Frankreich 69. In seiner Deutlichkeit ein überraschender Sieg. Frankreich muss jetzt um die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 bangen. Zwar hatte Tony Parker mit 18 Punkten keinen schlechten Abend, die Kroaten als Team allerdings waren zu stark und führten bereits zur Halbzeit mit 16 Punkten. Die Kroaten spielen jetzt gegen Deutschland um Platz 5 bei dieser EM. Eindrücke:





Die letzten vier Partien setzen sich so zusammen:

16.09.2007 Slowenien - Frankreich, 14:00. Spiel um Platz 7
16.09.2007 Deutschland - Kroatien, 16:30. Spiel um Platz 5
16.09.2007 Griechenland - Litauen, 19:00. Spiel um Platz 3
16.09.2007 Spanien - Russland, 21:30. Finale


Sonics Guy: der ultimative Fan

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Samstag, 15. September 2007

Das schönste Bild der EuroBasket 2007: Garbajosa er-liegt dem Finaleinzug der Spanier

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6 Fouls in 9 Sekunden: Basketball kann so hässlich sein...

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Basketball-EM, Tag 12. Griechenland und Litauen im Halbfinale

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Zwei sehr gute Spiele gab es gestern und am Ende standen zwei Sieger und damit Halbfinalisten für den heutigen Tag fest: Litauen setzt sich mit 74-72 gegen Kroatien durch und Griechenland mit 63-62. Für einen längeren Recap fehlt heute mal wieder die Zeit, sorry!, aber jedenfalls war das vierte Viertel zwischen Griechenland und Slowenien das beste was ich bisher sehen durfte bei dieser EM, Slowenien wurde geradezu geröstet von den Griechen und falls Ihr - auf legalem oder illegalem Weg sei dahingestellt - die Möglichkeit habt, Euch dieses Spiel anzusehen, macht es und genießt Viertel Nr. 4. Ein paar Eindrücke zu diesem Spiel, das auch mich schreiend vom Sessel riss, seht ihr unten. Slowenien mit seinem spröden Schulbasketball also fliegt gegen die abgezockten Griechen raus und darf sich heute um 16:30 ein zweites Mal mit Deutschland messen. Mir schwant Übles für Dirk Nowitzki und seine Bauermänner. Das Halbfinale setzt sich aus folgenden Begegnungen zusammen, wobei es in der ersten Partie zur Neuauflage des letzten Weltmeisterschaftsfinals kommt:
15.09.2007 Spanien - Griechenland, 19:00
15.09.2007 Russland - Litauen, 21:30




Basketball-EM, Tag 12. Interview mit Dirk Bauermann. Auszüge

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- Dirk Nowitzki hat gestern beklagt, dass sich alle anderen Teams weiterentwickelt hätten, während die deutsche Mannschaft stehen geblieben sei. Sehen Sie das auch so?
Nein. Die Italiener haben sich nicht weiterentwickelt. Die Türken haben wir deutlich geschlagen. Auch bei den Griechen ist eine Entwicklung noch nicht absehbar. Einen Sprung nach vorne haben natürlich die Spanier gemacht. Auch die Litauer sind athletischer geworden, auch wenn sie in erster Linie davon leben, dass Sarunas Jasikevicius wieder dabei ist, der sie auf eine neue Stufe hebt.

- Hat die deutsche Mannschaft ihren Zenit überschritten?
Das glaube ich nicht. Wir werden sicherlich analysieren müssen, wenn wir wieder zu Hause sind. Wo aber genau das Problem liegt? Ich weiß es einfach nicht. Sicherlich müssen wir festhalten, dass unsere kleinen Spieler, die, die das Spiel gestalten und organisieren, es bislang nicht konstant geschafft haben, der Mannschaft ihren Stempel aufzudrücken und das Spiel im Griff zu haben. Es war insgesamt nicht so gut, wie es auf diesem Niveau eben notwendig ist.

- Angenehm aufgefallen sind hingegen die beiden Jüngsten, Jan-Hendrik Jagla und Johannes Herber.
Absolut, auch wenn Jan nach wie vor viel zu lernen hat. Was er aber an Bereitschaft mitbringt, wie er sich auch kämpferisch in den Vordergrund spielt und seinen guten Wurf von außen solide und stabil platziert, ist sehr erfreulich. Und für Joe Herber gilt das Gleiche. Ich glaube, die beiden sind unsere wirklich positiven Erscheinungen in diesem Turnier.


Greg Oden, Pressekonferenz. Das Wichtigste in Kürze

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- Greg Oden ist definitiv 6 Monate außer Betrieb

- Alle Beteiligten sind enttäuscht, nicht von Oden, sondern von der Situation

- Es ist noch nicht klar, ob und wie Oden sich verletzte. Klar ist, dass ein Schaden diagnostiziert (Magnetresonanztomographie) wurde und der operative Eingriff vollzogen wurde

- Die Trailblazers stehen geschlossen hinter Oden, und Oden steht weiterhin zu Portland

- Die Entwicklung des Teams zum Team (!!) verzögert sich nun um ein Jahr

- Die Operation lief gut, der Eingriff hinterlässt keine Spuren, und Oden hat keine sonstigen Beschwerden

- Oden hat sich rührenderweise vor/nach dem Eingriff etliche Mal entschuldigt

- Dr. Roberts hat bereits Darius Miles (noch in der Rehab) und Zach Randolph (wieder erfolgreich) operiert

- Oden wusste vorher nichts von seinem Knorpelschaden

- Wohl nicht Channing Frye, sondern LaMarcus Aldridge wird auf die 5 wechseln

- Die Verletzung hat keine Auswirkung auf den Vertrag Odens, er bleibt garantiert in der NBA (für gesignte 1st-Rounder versteht sich das von selbst)


Freitag, 14. September 2007

Oden fällt aus

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Es ist Basketball-EM und da fallen einige Meldungen aus der NBA unter den Tisch. Aber diese nicht: Greg Oden musste sich einer speziellen Knie-OP unterziehen und fällt damit für die komplette Saison aus. So fehlt den Trailblazers nicht nur der #1-Pick des diesjährigen Drafts, sondern auch ein Center, der in der Western Conference bestehen kann. Die Playoffambitionen der hoch talentierten Truppe von Nate McMillan haben jetzt einen schweren, anhaltenden Dämpfer erhalten. Wegen seinem Ausfall bleiben die beiden Spiele in der Summer League die einzigen Partien, die Oden bisher bestreiten konnte für die Ballers aus Portland. Dr. Don Roberts, der den Eingriff leitete, beschreibt die Vorgänge so: "He was found to have articular cartilage damage in his right knee. The area of injury was not large and we were able to treat it with micro fracture, which stimulates the growth of cartilage. There are things about this that are positive for Greg. First of all he is young. The area where the damage was is small and the rest of his knee looked normal. All those are good signs for a complete recovery from micro fracture surgery." Im Zusammenhang mit Odens Ausfall sind mehrere Aspekte interessant: erstens gab es bereits vor dem Draft Spekulationen über die Verletzungsanfälligkeit Odens; zweitens hat auch Amare Stoudemire diese Operation mitmachen müssen und ist besser denn je zurückgekommen; drittens kann jetzt Channing Frye seine Chance auf der Center-Positon nutzen; viertens schadet diese Verletzung der gesamten NBA, denn Oden ist vom menschlichen und spielerischen eine Augenweite. Einen offenen Brief an Greg Oden gibt es im Blazers Edge zu lesen.


Basketball-EM, Tag 11. Deutschland unweltmeisterschaftlich

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Es gab sie wieder, diese Szenen, die klar machten: Deutschland ist bei dieser EM nur bedingt konkurrenzfähig. Ademola Okulaja wurde sagenhafte 4x geblockt und verdarb mit seinen sechs Ballverlusten mehr als acht Angriffe der deutschen Mannschaft, dabei waren Okulaja unbeholfene Bewegungen derart vorhersehbar, dass ich mich schon zwei Sekunden vor dem Block beim Fluchen erwischte: ist nicht wahr oder, schon wieder geblockt?! Dann zogen die Spanier Mitte des dritten Viertels ein brutales Pressing hoch, die Deutschen hatten Schwierigkeiten, den Ball innerhalb von 8 Sekunden über die Mittellinie zu bringen, ich sah eine DBB-Auswahl, die für 6 Minuten oder länger keinen einzigen Angriff konstruktiv aufbauen konnte. Anderer Punkt: die Deutschen hielten im ersten Viertel sehr gut mit. Warum? Weil sie das Tempo rausnahmen. Davon aber konnte gegen Ende der ersten Halbzeit nicht mehr die Rede sein. Deutschland wurde mit einem Run in die Pause geschickt, Deutschland hatte seine Offensive schneller gemacht, weniger Pässe gespielt, schlechtere Würfe genommen, Spanien zum Laufen gebracht, einen Standbasketball, wie ihn Steffen Hamann in Viertel 1 spielte, gab es nicht mehr. Zwar schnappten sich die Deutschen schier unglaubliche 19 Offensive Rebounds, nutzten die aber selten um zweite Chancen zu Punkten zu machen. Anders die Spanier, denn die wandelten die Turnovers der Deutschen unerbitterlich in Korberfölge um, eine zwischenzeitliche Statistik für Punkte, resultierend aus Ballverlusten, sah Spanien mit 17-0 vorn.
Die Hilflosigkeit der Deutschen drückt sich auch in der Anzahl der Personal Fouls aus: 23-11 für Deutschland. Von der emotionalen Überlegenheit ganz zu schweigen: z. B. ein Marc Gasol diskutierte bis zum Schluß heftigst mit den Schiris. Und die Arroganz, die sich in dem Schmankerl wenige Sekunden vor Schluss Pau Gasols gegenüber Steffen Hamann ausdrückte (siehe Video unten), erschien da fast gerechtfertigt. Jan-Hendrik Jagla stach als einziger Bankspieler, er brachte Agilität ins erstarrte Spiel der Deutschen. Dirk Nowitzki konnte im Key-matchup gegen Jorge Garbajosa nur zu Beginn überzeugen, mit ihrem wechselndem Doubling holten die Spanier den Superstar aus dem Spiel.
Deutschland trifft am 15. September um 14:00 auf den Verlierer der Begegnung Griechenland-Slowenien, d. h. es geht entweder gegen den Europameister oder gegen das Team, gegen das man sich vor nicht mal einer Woche die bitterste Niederlage seit Jahren einfing.




Donnerstag, 13. September 2007

Basketball-EM, Tag 10. Deutschland hurra

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Zwei Teams legen über die gesamte Spieldauer ihre Nervosität nicht ab: so etwas hatte ich lange nicht mehr gesehen. Bis tief hinein ins vierte Viertel gab es Aktionen, die der Qualität des Spiels zwischen Italien und Deutschland das Gütesiegel "mangelhaft" verliehen. Aber danach fragt einen Tag später kaum einer, das Ergebnis zählt: GER 67 - ITA 58, Viertelfinale erreicht! Jetzt kommt der Weltmeister, und wie sagte Johannes Joe Herber nach dem Spiel so schön: ausgerechnet die Spanier seien der attraktivste Gegner, denn in diese Partie gehe man als absoluter Underdog, da dürfe man verlieren.
Gegen die Italiener hatte man bisher eine 1-16 Bilanz, was alles andere als ein Grund zur Zuversicht war. Dirk Bauermann initiierte vor dem Spiel eine kleine Videosession, in dem er seinen Spielern noch einmal vorführte, was sie bisher für Erfolge feierten und welche Bedeutung die Olympischen Spiele hätten. Mit diesen Bildern im Kopf rauschten sie ins Spiel, am Ende sollten Dirk Nowitzki und Johannes Herber mit je 15 Punkten Top-Scorer werden. Andrea Bargnani erzielte die ersten Punkte des Spiels und da war er schon, mein erster Schreckmoment: wollten die Italiener ein mismatch Bargnani-Okulaja forcieren? Die Deutschen probierten es vom Three, aber der Korb blieb wie vernagelt: die ersten zehn Dreier gingen daneben, bis Demirel 40 Sekunden vor Ende Halbzeit 1 erhört wurde und einschenkte. Sicher kein unwichtiger Shot. Die ersten Zähler für Deutschland markierte Demond Green, über den überhaupt viel ging in den ersten Minuten. Dirk Nowitzki sehr ruhig in Viertel 1. Dann nach sechs gespielten Minuten mein zweiter Schreckmoment: Bargnani mit Offensivrebound und Dunk - hätten die Deutschen heute mal wieder ein Problem am Brett? Nein, es sollte anders kommen, am Ende würde Deutschland 21 Rebounds mehr als Italien haben, wobei sich Jan-Hendrik Jagla und Dirk Nowitzki mit je 10 Rebounds Bestnoten verdienten. Die Deutschen versuchten gegen eine störrische Zonenverteidigung immer wieder mit ihren kleinen Spielern zu penetrieren, das klappte dann vor allem in Halbzeit 2 gut. Mitte des ersten Viertels zwei schlechte Würfe von Nowitzki und Femerling hintereinander, das kam aber nicht oft vor. Den ersten Dreier überhaupt scorte Marco Belinelli gegen Ende des ersten Viertels. Und da gab es den nächsten Schreckmoment: innerhalb von sechs Sekunden kassiert Deutschland zwei Fouls und den nächsten Three von Belinelli, und da war Viertel 1 vorbei. Unruhiger Auftakt zum zweiten Viertel, Nowitzki trifft nicht, Jagla verstopft sich. Nowitzki sucht das 1-on-1 gegen Jigli, passt! Die Deutschen stark im Rebound, aber schwach im Abschluss. Dann die zwischenzeitliche Führung, 21-20 für Deutschland, trotz eines schlecht aufgelegten Nowitzkis und eines miesen Okulaja. Eine Sekunde vor Halbzeitpause zieht sich Belinelli eine kleine Verletzung am Fuß zu, sie sollte ihn aber nicht hindern Top-Scorer (25 Punkten) der Italiener in derem letzten Auftritt bei der EuroBasket 2007 zu werden. Halbzeitstand 27-27. Das dritte Viertel sollte das Viertel Joe Herbers werden. Wegen seiner Treffer gewannen wir Q3 mit 19-10. Zwar gab es Mitte des Q4 noch einen 5-0 Run der Italiener, da allerdings hielt dann auch Nowitzki dagegen und verwandelte seine ersten Dreier.
Frank Buschmann sagt: Nun geht es gleich weiter - im Viertelfinale gegen Spanien. Ehrlich gesagt gebe ich den Deutschen da keine Chance.




Basketball-EM, Tag 10. Die Viertelfinalpaarungen

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13.09.2007 Russland - Frankreich
13.09.2007 Deutschland - Spanien
14.09.2007 Griechenland - Slowenien
14.09.2007 Kroatien - Litauen


Mittwoch, 12. September 2007

Basketball-EM, Tag 9. Today is the day bla bla

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Zehn Dinge, die die Deutschen heute im Spiel gegen die Italiener (ab 16:15 live im DSF) beherzigen sollten:

1. Selbstbewusstsein. Arsch aufreißen. Fighten bis zur letzten Sekunde. Es geht nicht um Peking, es geht nicht um Dirk Nowitzki, es geht nicht um Statistiken, nein es geht um 40 Minuten, die gewonnen werden wollen.

2. Steffen Hamann. Der Aufbauspieler sollte seine Form wiederfinden und endlich ein Ausrufezeichen setzen. Es muss ja nicht das Spiel seines Lebens werden, aber etwas mehr Sicherheit, ein gefühltes Konzept wären angebracht.

3. Rebounding. Der bisherige Verlauf dieser EM hat gezeigt: wer bei den Rebounds dominiert, bestimmt das Spiel.

4. Auch mal schmutzige, harte Fouls, sollte man im 1-on-1 unterlegen sein. Andrea Bargnani, Marco Belinelli und Massimo Bulleri keinen Lauf starten lassen.

5. Das erste Viertel gewinnen.

6. Besseres Ballmovement, mehr Kreativität im Spielaufbau, Überraschungsmomente.

7. Das Spiel gegen die Italiener wird eine wechselhafte Partie sein, ein schnelles Auf und Ab. Da brauchen wir Erfahrung, Physis, keine Nervenbündel.

8. Gute, sichere Würfe nehmen in der Offense, auch mal aus der Mitteldistanz, auch mal einfache Korbleger, keine Experimente. Die Trefferquote muss stimmen, vor allem im ersten Viertel. In der Defense bitte nicht ganz so sorglos wie zuletzt.

9. Sollten die Italiener sich nicht stoppen lassen, werden die deutschen Dreierschützen von der Bank (Roller, Herber, Demirel usw.) wichtig.

10. Solange man auf dem Platz steht, ist nicht die Zeit für Entschuldigungen. Nicht den eigenen Kopf, sondern die Köpfe der Italiener in den Sand stecken.




Kleinigkeiten, KW 36

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- Lindsey Hunter bereitet sich einem Radiointerview zufolge auf eine Karriere als Coach vor.

- 14.000 $ Strafe für Darko Milicic wegen dem ultravulgären Gehacke nach dem Aus Serbiens bei der EuroBasket 2007.

- Die Denver Nuggets haben noch kein Statement darüber abgegeben, wann mit ihrem Brasilianer Nenê wieder zu rechnen ist.

- Kevin Garnett macht ernst, seine workouts dauern lange und beginnen früh.

- Öfter reinschauen auf der Website der Houston Rockets dürfte sich lohnen, denn die Texaner werden bis zum Ende des Monats ein neues Design für ihren Court und vielleicht auch für Trikots und Logo vorstellen.

- Für einen dieser drei Vereine wird Sarunas Jasikevicious nächste Saison spielen: Golden State Warriors, FC Barcelona oder Olympiakos Piräus. Bis dahin könnte es eine Hängepartie geben, siehe auch Don Nelson und Mickael Pietrus.

- Elton Brand unterstützt mit finanziellen Mitteln ab sofort die Westchester Phantoms, ein ABA-Team.

- Die gute Nachricht: bis zum 1. November 2007 bleiben die Sonics auf jeden Fall in Seattle.

- Leandro Barbosa hat sich über die Leistung seiner Brasilianer beim FIBA Americas Championship seine ganz eigenen Gedanken gemacht. Welche, das vermag auch dieser Artikel nicht zu beantworten.

- Ben Wallace hat jetzt ein eigenes Schuhlabel.

- Bei etwa 95% sieht der Spieleragent Allan Houstons die Chancen für dessen Rückkehr in die NBA. Als Abnehmer in Frage kommen die Miami Heat und Cleveland Cavaliers. Bei etwa 0% sollte man die Möglichkeit ansiedeln, dass Chris Webber wieder für die Pistons antritt.

- Kevin Martin war zu Besuch in Afrika. Die 55 Millionen $, die er die nächste fünf Jahre verdienen wird, stimmten ihn da nachdenklich.

- Die Knicks kommen einfach nicht nur zur Ruhe, erst sorgt Stephon Marbury, jetzt Isiah Thomas für Trubel.

- Der Roster der Celtics nimmt Gestalt an: Glen Davis und Gabe Pruitt haben ihre Rookieverträge unterzeichnet.

- Kobe Bryant befindet sich auf Tour durch Asien. Impressionen.

- Übereinstimmenden Berichten zufolge wird Yi Jianlian in seiner ersten Saison bei den Bucks mindestens 20 Minuten pro Partie spielen.

- Neues Spielzeug für die Schiris: NBA referees this season will use instant replay to review flagrant foul Penalty Two calls and player altercations.

- Etwas überraschend: Malik Allen unterzeichnet bei den New Jersey Nets.

- Die Zukunft Dwight Howards ist breit, rosig und vielversprechender als di.e aller anderen Center, sogar Vergleiche mit Wilt Chamberlain werden angestellt

- Point Guard Troy Hudson, der zuletzt bei den Timberwolves unter Vertrag stand, steht mit den Spurs und Bucks in Verhandlungen.

- Während Mickael Pietrus deutlich gemacht hat, für die Miami Heat spielen zu wollen, liebäugelt Gary Payton damit, für die Golden State Warriors zu spielen. Ein Generationenwechsel der ganz eigenen Art. Was Payton angeht, käme auch ein als TV-Kommentator in Frage.

Reaktionen, Teil I

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Sauer, dass die Deutschen alles vermissen lassen: Aggressivität, Defense, Offense und irgendeine Form von Einstellung. Ein Konzept wäre auch toll.

bball-blog


Das Spiel war keine zehn Minuten alt, als der Gewinner bereits feststand.
crossover-online


Neben Dirk, der sich für die Mannschaft echt den Popo aufreist und sich nicht auf seinen Millionen in Texas sonnt, tut es mir auch um Frank Buschmann leid. Da ist er endlich wieder beim richtigen Sport für seine Kommentatorentätigkeit angekommen und dann sowas.
spree1


Bisher war ich ja immer noch recht optimistisch, dass zumindest das Viertelfinale und das vorolympische Turnier erreicht wird. Aber nach diesem heutigen Auftritt habe ich null Hoffnung mehr...
schoenen-dunk


Gestern habe ich den Fernseher nach dem ersten Viertel gegen Slowenien ausgeschaltet. Unglaublich, mir fehlen immer noch die Worte. Gruselkabinett.
saffti


Buschi hat mir fast ein wenig leid getan. Wie er versuchte, seiner Enttäuschung vorsichtig Ausdruck zu verleihen, gleichzeitig aber den Zuschauern Optimismus vermitteln wollte, das hatte schon beinahe etwas Rührendes.
duck


Eigentlich weiß man gar nicht wo man anfangen soll zu kritisieren. Ob bei „A wie Arigbabu“ oder „Z wie Zonenverteidigung“, ob bei „1 wie 1 gegen 1 Gedaddel“ oder bei „77 wie 77 slowenische Punkte“… man soll ja, selbst als Fan der Deutschen nicht alles schwarz und weiß sehen, aber heute war einfach alles schlecht.
basketball-blogs

Dienstag, 11. September 2007

Ich will ja keine Panik verbreiten, aber...

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...ich bin heute über einen alarmierenden Forumsbeitrag gestolpert, der folgendes, wenn auch nur halbgares Szenario in Aussicht stellt: sollte Deutschland morgen gegen Italien verlieren, sehen wir Dirk Nowitzki nicht mehr wieder im Jersey des DBB. Dirk möchte, und das hat er durch Interviews, die ich auf dieser Seite hier untergebracht habe, nach Peking zu den Olympischen Spielen 2008. Dafür spielt er bei dieser EM, denn mit dem Viertelfinale lösen die Deutschen das Qualifikationsticket für Asien. Verlieren die Deutschen, verlieren sie Nowitzki - für wie lange? Unklar. Damit bekommt das Spiel morgen eine ganz eigene Note. Aber ich will nicht(s) dramatisieren, die Lage ist dramatisch genug. Und gerade fällt mir ein, dass ich mich in einem ausweglosen Konflikt ;) befinde: einerseits gehört Deutschland nicht ins Viertelfinale (siehe einen Post tiefer), andererseits gehört Dirk auch in Zukunft ins deutsche Team - beides zusammen geht nicht, muss aber...


Basketball-EM, Tag 8. Deutschland gehört nicht ins Viertelfinale

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Da ging wenig bei den Deutschen. Das grenzte an Arbeitsverweigerung, an Fußballbundesliga. Da sah man die beiden Dirks (Nowitzki und Bauermann) rasend vor Ohnmacht bzw. ohnmächtig vor Wut. Das machte auch als Zuschauer keinen Spaß. Da gab es durchsichtige Spielzüge auf Seiten der Deutschen, Spielwitz hingegen bei den Slowenen. Das war erbärmlich, eine Offenbarung, nix für Basketballjungfrauen. Da saß Nowitzki auf der Bank und ließ den Mund drei Meter tief fallen. Das war 4 Mädchen gegen 5 Profis. Da ließ sogar Dirk Bauermann das Schimpfen. Das war unterirdisch, peinlich, grausam, kalter Kaffee, alles andere als feierlich, das war auf dem Niveau der türkischen Freiwurfquote. Da kommt mir Analyse wie ein Fremdwort vor. Spielstand nach dem ersten Viertel: 30-9. Nowitzki mit sechs Punkten, Okulaja mit 3. Slowenien ohne Ballverlust. Respekt, Frank Buschmann, dass du noch Worte gefunden hast. Nach Halbzeit 1 schaltete ich ab, der Ticker auf eurobasket2007.org lief weiter. Mein Vertrauen in diese Mannschaft ist futsch. Die EM geht trotzdem weiter. See you!



Montag, 10. September 2007

Ach süß! Pau Gasol und Juan Carlos Navarro vor zehn Jahren

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Basketball-EM, Tag 7. Griechenland glücklich, Spanien souverän

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Gruppe E
Portugal 94 - Israel 85. Im Kellermatch der Gruppe E gab es einen glanzlosen Sieg für die Portugiesen. Eine schwache Partie entschied Portugal bereits nach Viertel 1 für sich, denn die 14 Punkte Vorsprung waren für Israels Baller uneinholbar. Seiner ungewohnten Favoritenrolle wurde Israel auch wegen der eklatant schwachen Reboundleistung nicht gerecht. Der 22-jährige Joao Gomes erwies sich mit 23 Punkten als Matchwinner für die Südeuropäer, die aber wegen der eigenwilligen Punktevergabe und trotz des Sieges weiterhin den letzten Platz belegen. Von daher besteht auch kein Grund zur Euphorie.Um sich Israel und Portugal in der nächsten Runde vorzustellen, müsste man höhere Mathematik zu Hilfe nehmen, und man müsste Szenarien ausmalen, die Griechenland und Kroatien ihre letzten Gruppenspiele verlieren lassen usw. Oder wir erklären Russland, Kroatien, Griechenland und Spanien einfach zu Viertelfinalisten. Oder Ihr schaut bei Duck nach.

Griechenland 81 - Kroatien 78. Hochklassig ging es bei der Begegnung zwischen den Griechen und den Kroaten zu, zweier gestutzter Geheimfavoriten wenn man so will. Es war das Spiel der zwei Spielsysteme: Griechenland mit enorm viel Pässen auf dem Perimeter, während Kroatien mit 2, 3 Ballweitergaben zum schnellen Erfolg kommt. Kroatien oft und einfach durch die Mitte, während die Griechen den Ball zumindest in Halbzeit 1 wie einen Fremdkörper hin und her reichten. Während Kroatien einfache Körbe sucht und das offensichtliche Mismatch auf den großen Positionen ausnutzt, stehen sich die Griechen auf den Positionen 1-3 die Beine in den Bauch und treffen nicht. In Halbzeit 2 dann Systemwechsel bei den Griechen: angezogenes Tempo, schnellere Korberfölge, aggressivere Verteidigung, Obacht beim Rebound, auch Penetrieren sah man jetzt öfter. Reichte in der Summe für einen knappen, glücklichen Sieg mit 3 Punkten. Bedanken darf sich das basketballverrückte Hellas bei ihrer Nr. 7 Vasileios Spanoulis, denn der zog mal eben 1 Sekunde vor Schluss aus gefühlten 9 Metern ab und schenkte zum Viertelfinale ein. Ein großartiger Shot.

Spanien 81 - Russland 69. Hier hatte ich mich auf ein enges, emotionales Spiel gefreut. Am Ende wurde es nur emotional. Vor sehr gut aufgelegter, heimischer Kulisse avancierten Pau Gasol (13 Punkte, 9 Rebounds) und José Calderón (17 Punkte, 4 Assists) zu den besten Spielern des Weltmeisters. Bei Russland stach Andrei Kirilenko mit seinem Kinn und 21 Punkten hervor. Zwar führten die Russen nach Viertel 1 mit drei Punkten, sicher sah das allerdings nicht aus. In Viertel 2 und 3 zogen die Spanier davon, die beiden Viertel gewannen sie mit insgesamt 15 Punkten Vorsprung. Dabei drehte insbesondere Calderón mächtig auf. Spanien bewies an diesem Abend mal wieder seine enorme Treffsicherheit, nur Jorge Garbajosa warf mit 1/3 weniger als 50%. Zu den Stärken der Russen gab Juan Carlos Navarro ein sehr aufschlussreiches Statement ab: “Russia are a very difficult team to play against, they have a complete team. It’s complicated to play against a team whose perimeter players can penetrate and shoot and the inside players can run and shoot, too.” In Gruppe E hat nun jedes Team mindestens ein Spiel verloren, Spanien und Russland nehmen Platz 1 und 2 ein und sind für das Viertelfinale qualifiziert.


Sonntag, 9. September 2007

Missverständnis wegen Videobeweis

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Dies ist der bekannte Teil: vor ein paar Tagen hat die NBA den Videobeweis zwecks Klärung kniffliger Spielsituationen eingeführt. Der auf einigen Webseiten offensichtlich unbekannte Teil: dieser Videobeweis kann in nur zwei bestimmten Situationen genutzt werden - entweder bei einem Flagrant Foul oder bei einem Handgemenge wie Ende Dezember letzten Jahres zwischen den Knicks und Nuggets. Eine dritte Möglichkeit besteht schon seit langer Zeit: wenn ein Spieler innerhalb der letzten Sekunde(n) einen Wurf nimmt, muss unter Umständen geklärt werden, ob z. B. der Ball vor Ablauf der Shotclock die Wurfhand des Spielers verlassen hat.

Die (zu) teuersten Spieler der NBA

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Auf sportingnews ist vor Kurzem ein sehr guter Artikel zur Frage erschienen, wer die überbezahltesten Spieler der NBA sind. Hier das Ranking:

1. Kenyon Martin (2007/08: 13.000.000 $)
2. Stephon Marbury (20.000.000 $)
3. Andrei Kirilenko (13.000.000 $)
4. Theo Ratliff (11.000.000 $)
5. Antoine Walker (8.000.000 $)
6. Raef LaFrentz (11.000.000 $)
7. Malik Rose (7.000.000 $)
8. Wally Szczerbiak (12.000.000 $)
9. Ben Wallace (15.000.000 $)
10. Kwame Brown (9.000.000 $)


Basketball-EM, Tag 6. Deutschland unter-, Slowenien überlegen

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Gruppe F
Frankreich 78 - Deutschland 66. Letztlich ist Basketball ein Spiel, bei dem individuelle Klasse entscheidet. Und davon hat Frankreich mehr zu bieten als Deutschland. Während bei Frankreich vier Spieler mehr als zehn Punkte erzielten (Tony Parker 23, Florent Pietrus 12, Tariq Kirksay 12, Ronny Turiaf 11...zumindest die Leistung von Pietrus überrascht, gehörte der Forward bisher doch eher zur zweiten Reihe), führte Dirk Nowitzki Deutschland mal wieder mit 28 Punkten an, 14 Punkte später kommt Ademola Okulaja, und das war's. Die beiden offensivstärksten Spieler der bisherigen EM (Nowitzki & Parker) gaben also auch in diesen 40 Minuten das Tempo an. Deutschland verlor das Spiel einer miserablen Defense wegen. Auch ließ man Aggressivität missen, zu selten wurde in die Zone gezogen. Inzwischen macht sich auch die fehlende Kreativität im Aufbau des deutschen Spiels bemerkbar (Frankreich mit 14 Assists, Deutschland mit nur 5), in der Regel läuft es so ab, dass die gegnerischen Teams sich an Dirk zu schaffen machen, dafür ab und zu ein Foul kassieren, das aber im Bewusstsein, dass Deutschland weder eine zweite Scoring-Option auf internationalem Niveau hat noch den entscheidenden, jede Defense entblößenden Pass spielen kann. Okulaja kann ich wegen zu vieler Fehlentscheidungen (siehe z. B. Offensivfoul 5 Sekunden vor Spielende gegen Litauen) als ernsthafte zweite Scoring-Option nicht anerkennen. Dirk Bauermann fasste das Spiel so zusammen: "First of all I think they did a fantastic job. We went on a small line up at some point so Frederic Weis will have to guard him. We thought that he could exploite that, but they are so athletic and have good size, and obviously very motivated to play against him. They switched and helped to make his life very difficult. France did an excellent job defensively."

Litauen 79 - Italien 74. Italien fasst weiterhin nicht Fuß bei dieser EM, während Litauen sein viertes Spiel in Folge gewinnt. Zwar bewies Andrea Bargnani mit 15 Punkten und 7 Rebounds, warum der 22-jährige 2006 #1-Pick im NBA-Draft wurde, allerdings zeigte Barg wieder Schwächen beim Three (1 von 4) und auch bei den Assists müsste mehr drin sein (Barg hat im gesamten Turnier erst einen Assist gespielt, zu wenig für seinen enorm hohen Game-IQ). Top-Scorer der Litauer wurde Rimantas Kaukenas mit 22 Punkten, wobei der Guard, rechnet man alle seine Würfe zusammen, an diesem Abend nur einmal daneben lag. Sarunas Jasikevicius hatte mit sieben Turnovers eine etwas wacklige Hand, hatte allerdings auch mit einer kleineren Verletzung zu kämpfen. Bei den Italienern enttäuschte Marco Belinelli mit nur 9 Punkten, der junge Golden State Warrior müsste mehr Körbe erzwingen und häufiger das 1-on-1 suchen. Innerhalb des ersten Viertels legten die Litauer einen 13-0 Run hin, womit das Spiel aus war. Hoffnungslos unterlegen war Italien an den Boards, 29 eigenen Rebounds standen 44 von Litauen gegenüber. Insbesondere die 16 Offensive Rebounds (vier pro Viertel!) und die damit hergestellten zweiten Chancen brachen Italien das Genick. Italien wird aufgrund seines schwachen Rebounds bei dieser EM nichts reißen.

Slowenien 66 - Türkei 51. Während die Türken sich weiterhin auf Talfahrt befinden, watscheln die Slowenen mit Siebenmeilenstiefeln Richtung Viertelfinale. In einer zumindest in der zweiten Hälfte einseitigen Partie lässt ein treffsicheres Slowenien die chaotische Türkei vor die Wand fahren. Radoslav Nesterovic mit 13 Punkten und 6 Rebounds auf der einen Seite, sowie Hidayet Türkoglu mit 17/8 waren die besten Spieler ihrer Teams. Die Türken zeigten mal wieder, dass sie Freiwürfe verlernt haben (9 von 16), und nehmen in dieser Kategorie in der Teanwertung den letzten Platz ein. Ebenfalls den letzten Platz konnten sie behaupten bezüglich Treffsicherheit aus dem Feld (15 von 37). Kaum zu glauben: auch bei den Dreiern nehmen die Türken von allen übrigen Teams den letzten Platz ein. Eine ungewöhnliche Kombination. Die Türken mausern sich so zur Schießbude der Zwischenrunde, das Viertelfinale können sie streichen. Diesem türkischen Team fehlt die Balance, der Kopf, die Spielkultur, und vor allem die teaminterne Geschlossenheit. Der 21-1 Run der Slowenen Mitte der zweiten Hälfte spricht da Bände. Wem das nicht reicht, hier ein Video zum Spiel:



Samstag, 8. September 2007

Basketball-Europameisterschaft, Tag 5. Russland hui, Kroatien pfui

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Gruppe E
Russland 78 - Portugal 65. Die Russen nehmen nicht nur langsam, sondern vor allem sicher Fahrt auf. Auch gegen Portugal ließen Andrei Kiwilenker Kirilenko (16 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists, 2 Steals) und Victor Khryapa (11 Punkte, 11 Rebounds, 4 Steals) nichts anbrennen. Bereits nach Halbzeit 1 konnten sich die Russen mit 14 Punkten absetzen, da interessierte nur wenig, dass man das letzte Viertel mit sechs Punkten verlor. Bei den Russen zahlte sich vor allem die gute Trefferquote aus dem Feld - 54.5% - aus, während die Portugiesen nur bei den Freiwürfen glänzten. Mehr oder weniger vertrocknet sind die Portugiesen an der Dreierlinie: nicht dass 28 Versuche from behind the arc zu viel des Guten wären, aber bei nur sechs Treffern zu viel des Schlechten. Die Portugiesen führten zu keinem Zeitpunkt des Spiels, gegen Ende des ersten Viertels kamen die Südeuropäer auf einen Zähler ran, das war dann das Höchste der Gefühle. Entscheidend meiner Meinung nach: die Portugiesen versiebten innerhalb der ersten sechs Minuten sechs Dreier. Anscheinend wollte Portugals Coach Filipe da Silva das Spiel mit Hilfe seiner treffsicheren Guards schnell machen, vielleicht klappt das ja gegen Israel in zwei Tagen. Indes können die Russen schon mal für das Viertelfinale planen.


Israel 80 - Kroatien 75. Die fette Formatierung habe ich nicht umsonst gewählt: Israel gewinnt sein zweites Spiel in Folge und das gegen die Herrschaften aus Kroatien. Ein furchtbar enges Spiel mit mehreren Führungswechseln, wobei Israel von Anfang an deutlich machte: wir können hier mithalten, wir gehören in die Zwischenrunde. Davon besonders überzeugt scheint Yaniv Green zu sein, denn der hatte mit 17 Punkten, 16 Rebounds und 3 Blocks einen traumhaften Abend. Der ununterbrochen spielende Jeron Roberts steuerte 15 Punkte bei, 11 davon durch Freiwürfe (Dwyane Wade lässt grüßen). Besonderes Lob hat sich Amit Tamir verdient, denn der traf drei Dreier zu drei wichtigen Zeitpunkten, dabei spielt der 27-jährige Center. Vom Dreier aus hatten die Kroaten nicht ihren besten Abend, da hätten sie sich von den Israelis was abschauen können. Für Kroatien, bei dem nur Mario Kasun mit 18 Punkten auffiel, bedeutet die Niederlage, dass man entweder gegen Europameister Griechenland oder die ungeschlagenen Russen gewinnen muss, um das sicher geglaubte Viertelfinale zu erreichen. In der Tabelle ergibt sich nun folgendes Bild: Kroatien mit 5 Punkten auf Platz 3, gefolgt von Israel mit 4 Punkten. Obwohl die Kroaten zu Anpfiff der zweiten Halbzeit führten, hatten sie das Spiel in Hälfte 1 verloren, denn da verpasste man es, sich deutlich abzusetzen und Israel mit einer Packung in die Kabinen zu schicken. Kann man auch anders sehen, für Vorschläge ist meine Kommentarbox geöffnet.


Spanien 76 - Griechenland 58. Welt- trifft Europameister, und die Griechen lassen Feta Federn. Den schlechten Start der Griechen ins Spiel nutzten die Spanier zu einer 23-15 Führung nach Viertel 1. In Viertel 2 gab es dann nicht Zartbitteres, sondern nur bitter Beigeschmack für die Griechen: mit 13 Punkten Unterschied gab man das Viertel an die Spanier ab, bei denen Rudy Fernandez (20 Punkte), Felipe Reyes (10), Pau Gasol (15) für eine geschlossene Mannschaftsleistung sorgten. Die Griechen haben jetzt zwei Spiele in Folge verloren, zuvor waren sie vier Jahre ungeschlagen im Eurobasket. Auf diese Erkenntnis müsst Ihr Euch selbst einen Reim machen. Nicht weniger schlimm: Griechenland ist mit der Niederlage die Revanche für die 47-70 letztes Jahr im Finale der FIBA-Weltmeisterschaft gegen Spanien mißglückt. Interessant: die Griechen holten sich vier Rebounds mehr als die Spanier, was ihnen aber nichts nützte. Das ist ungewöhnlich für eine EM, in der die Rebounds mehr zählen als die Punkte. Wenn die Griechen beim Dreier (nur 6 von 25) nicht verhungert wären, hätte dieses Spiel einen anderen Ausgang genommen. Interessant: erst nach fünf Minuten gespielter Spielzeit gab es die ersten Punkte, und da führten die Griechen 15 Sekunden lang mit 2-0. Bei diesen 15 Sekunden sollte es bleiben. Innerhalb von einer Minute schenkte Spanien 10 Punkte ein, Europameister Griechenland ist zumindest vorläufig gestürzt.


Spanien wird Europameister!

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So zumindest will es eine aktuelle Umfrage auf basketball-blogs.de (unten rechts). Da Schnapszahlen Glück bringen, halten wir mal die Umfrageergebnisse bei Stimme Nr. 99 fest, wonach der Europameister 2007 aus

Spanien (39%)
Deutschland (27%)

Litauen (12%)
Türkei (9%)
Griechenland (5%)
Frankreich (4%)
...einem anderen Land (2%)
Italien (1%)

kommt. Warum poste ich ausgerechnet diese Umfrage? Ich halte die Ergebnisse für repräsentativ. Und warum rede ich von Glück, obwohl Spanien Europameister wird? Weil, folgt man der Abstimmung, das immerhin ein Finale Deutschland - Basketballweltmeister bedeuten würde.


Freitag, 7. September 2007

Unvergleichlich, bestätigt!

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Ich habe mir heute den ganzen Tag Gedanken machen dürfen, welcher NBAler innerhalb der letzten 12 Monate etwas ähnliches geboten hat wie zuletzt Darko Milicic. Mir fiel da einiges ein, z. B. die Aussagen Kobe Bryants Richtung Raja Bell, das Gehupe Mark Cubans nach dem Erstrundenaus seiner Dallas Mavericks, die anhaltende Fernfehde Charles Barkleys mit Steve Kerr, die Ausfälle Stephon Marburys und noch viel mehr, aber nur eine Aktion kommt dem Ausbruch von Milicic in ihrer Steilheit, ihrer Souveränität, ja ihrer Stilsicherheit nahe - George Karls Reaktion auf Isiah Thomas Weicheikommentare zur Rauferei im Madison Square Garden (16. Dezember 2006), schnallt Euch an:



EDIT Wem ein noch besseres Statement (Zeitraum: letzte 12 Monate) einfällt, der verewige sich damit bitte in den Kommentaren.


Ein unvergleichlicher Ausbruch: Darko Milicic redet sich um Kopf und Kragen (Untertitel beachten)

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Darko Milicic, despite the defeat congratulations, first impressions.
- These, two no three worst shitheads, these pussies and cunts...Motherfucking referees stole victory from us that's what happened...Motherfuckers, cock-sucking pussies. Those shitheads think they are some important dickheads here...I will go to all three of them and i will fuck theier mothers in their mothafuckin' cunts. That's what i will do. Cunts and fags all three of them (referees). I fuck his Italian mother. Italian bastard, fuck her in the italian cunt. That's what i have to say.

Darko please calm down then impressions of the game like...
- No, this shithead can suck my dick. Write that in the newspapers...all three of them, 1st then 2nd then 3rd one will suck my dick. I don't give fuck who they are.

...Fighting game...
- What fight, motherfucking cunt didn't stop game once for us. He has shit his pants, pussy. I will fuck his mummy in her mouth. If he has a kid daughter, i will fuck her hard too.

Is this team performance, gives back faith in you?
- We have faith, we fought like hell, I'm completely exhausted...then these referees go and steal like we're pile of shit.


Basketball-Europameisterschaft, Tag 4. Details zur Zwischenrunde

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Die jeweils drei besten Teams der Gruppen A - D werden in der Zwischenrunde neu aufgeteilt, und zwar treffen insgesamt 12 Mannschaften in zwei Gruppen E & F aufeinander. Dabei spielen die für die Zwischenrunde Qualifizierten gegen drei Mannschaften, gegen die sie in Runde 1 nicht spielten, für Abwechslung also ist gesorgt.
Jede Mannschaft nimmt die Wertung aus zwei Partien der ersten Runde mit, und zwar diejenigen Ergebnisse, die gegen Mannschaften erspielt wurden, die sich ebenfalls für die Zwischenrunde qualifiziert haben, d. h. dass ein Team, beispielweise Kroatien, mit zwei Siegen und keiner Niederlage in die Zwischenrunde geht, obwohl es in der ersten Runde ein Spiel verloren hat - Beispiel Kroatien: Niederlage gegen Lettland, Lettland aber ist draußen, weshalb die Niederlage kein zweites Mal gewertet wird. Man kann also mit maximal 4 Punkten in Runde 2 gehen - das haben vier Teams geschafft. Von diesen vier Teams (Russland, Kroatien, Litauen, Slowenien) die größte Punktedifferenz hat Russland (+42), weshalb man die Osteuropäer als bestes Team der Vorrunde bezeichnen könnte.
Die jeweils vier ersten Teams der Zwischenrunde von Gruppe E und F qualifizieren sich für die Finalrunde - wie der Name schon sagt, geht es hier ans Eingemachte. Von 16 Teams sind dann nur noch acht übrig.
Hier ein Überblick zu den Gruppenverteilungen für Runde 2, wobei Deutschland die deutlich schwerere Gruppe erwischt hat:

Gruppe E:
Russland (4 Punkte)
Kroatien (4 P)
Spanien (3 P)
Griechenland (3 P)
Israel (2 P)
Portugal (2 P)

Gruppe F:
Litauen (4 Punkte)
Slowenien (4 P)
Deutschland (3 P)
Frankreich (3 P)
Italien (2 P)
Türkei (2 P)

Die Zwischenrunde beginnt heute am frühen Abend, allerdings ohne deutsche Beteiligung, denn die Gruppe der Deutschen spielt erst morgen. Auch wenn diese Formulierung eine Schande ist: Deutschland muss sein erstes Spiel gegen Frankreich (8.9.) gewinnen, sondern rutscht man mindestens auf Platz Nr. 4 ab. Am 10.9. treten Dirk Nowitzki & Kumpanen gegen Slowenien an, schließlich am 12.9. der Showdown gegen Italien. Hier der komplette Spielplan:

07.09.2007 Portugal - Russland
07.09.2007 Spanien - Griechenland
07.09.2007 Israel - Kroatien
08.09.2007 Frankreich - Deutschland
08.09.2007 Italien - Litauen
08.09.2007 Türkei - Slowenien
09.09.2007 Russland - Spanien
09.09.2007 Portugal - Israel
09.09.2007 Griechenland - Kroatien
10.09.2007 Litauen - Frankreich
10.09.2007 Italien - Türkei
10.09.2007 Deutschland - Slowenien
11.09.2007 Kroatien - Russland
11.09.2007 Griechenland - Portugal
11.09.2007 Spanien - Israel
12.09.2007 Slowenien - Litauen
12.09.2007 Deutschland - Italien
12.09.2007 Frankreich - Türkei

Ach ja, für alle, die noch kein Spiel gesehen haben, hier das Video zum Einlauf der Spanier (quasi Heimspiel). Wer da keine Gänsehaut kriegt, sollte sich in diesem Blog nicht mehr blicken lassen ;)




Donnerstag, 6. September 2007

Da geht was. Die drei ersten Spiele Deutschlands bei dieser EM

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Basketball-Europameisterschaft, Tag 3. Deutschland glücklos, Kroatien überrascht

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Gruppe A
Israel 87 - Serbien 83. Vielleicht die Überraschung des Spieltages: Israel ringt Serbien nieder und erreicht somit als Dritter seiner Gruppe die Zwischenrunde. Zwei Faktoren bestimmten das Spiel: erstens spielten die Israelis in Halbzeit 2 mit starker Defense, zweitens konnten die Serben dieser Intensivierung am Defensive-End nichts entgegensetzen. Marko Jaric gab zu, dass die Serben von der Niederlage gegen die Griechen 24 Stunden vorher noch geschafft waren. Serben-Coach Zoran Slavnic wird jetzt wahrscheinlich seinen Hut nehmen müssen.
Russland 61 - Griechenland 53. Russland beweist, dass auch der Europameister zu knacken ist. Damit geht Russland ungeschlagen in die nächste Runde, während Griechenland zum ersten Mal seit vier Jahren beim Eurobasket ein Spiel verloren hat. Die Griechen hatten insbesondere Probleme bei der Treffsicherheit, selbst Scharfschütze Vasileios Spanoulis hatte mit 1 von 7 keinen erquicklichen Abend. Erstaunlich: Andrei Kirilenko mit 17 Rebounds.


Gruppe B
Portugal 77 - Lettland 67. In einem die-or-win-game für die Portugiesen behielten diese die Nerven und schickten die Letten mit einem 10-Punkte-Sieg nach Hause. Superlette Andris Biedrins (14 Punkte, 18 Rebounds) gab anschließend selbstkritische Töne von sich: “I think we learned that we can’t underestimate anyone.”
Kroatien 85 - Spanien 84. Wer hätte gedacht, dass Spanien bei dieser Europameisterschaft eine Niederlage kassiert? Nun ist es passiert, bedanken dürfen die Kroaten sich bei Marko Thomas, der 3.1 Sekunden vor Spielende die Partie mit einem Dreier drehte. Dieser Dreier bringt Kroatien in der Endabrechnung nicht nur auf Platz 1 von Gruppe B, sondern Portugal auf Platz 3 statt 4. Pau Gasol hat mit 26 Punkten mal wieder seine MVP-Ansprüche unterstrichen. Rodriguez wiegelte die Niederlage ab: "Losing was a possibility because we are not invincible. Now, we have to work at the small details to improve. In the next round, we expect to get the most number of victories."


Gruppe C
Litauen 84 - Deutschland 80. Mit 21 Punkten lagen die Deutschen zurück, und da musste sich Frank Buschmann hüten, das Spiel noch nicht abzuschreiben. Zu Recht, denn Dirk Nowitzki & Co. kamen mit 11 Sekunden zu spielen noch einmal auf einen Zähler ran, hätten mit 5 Sekunden noch ausgleichen können, da allerdings fing sich Ademola Okulaja ein etwas dummes Offensivfoul ein, womit Deutschland in Gruppe C nur zweiter wird. Nowitzki mit 28/9, bei den Litauern gefiel der brandgefährliche und sehr spielintelligente Sarunas Jasikevicius mit 15 Punkten und 10 Assists.
Türkei 80 - Tschechien 72. Was wäre die Zwischenrunde ohne die Türken? Richtig, wertlos. Also nahmen Hidayet Türkoglu (22/5) und Mehmet Okur (16/10) vor dem Spiel eine extra Prise schwarzen Tees zu sich und schon klappte es wieder mit dem orangenen Leder. Die Tschechen fliegen sieglos und das verdient aus dem Turnier. Womit die Türken auch in diesem Spiel Probleme hatten: Freiwurfquote (58%). Ibrahim Kutluay sagte nach dem Spiel: "We were not expecting to lose yesterday by 30 points. That loss was very bad. Fortunately we knew we could win this game and go to the next round. And we won because we fought more and had more hustle than we did in the other two games. Now we just have to play Slovenia, France and Italy and try to go to the next round."

Gruppe D
Slowenien 67 - Frankreich 66. Das Spiel um den Gruppensieg entschieden die Slowenen für sich. Ausgerechnet Tony Parker (25 Punkte) verpasste mit 2 Sekunden Spielzeit seinen zweiten Freiwurf, dessen Verwandlung die Verlängerung gebracht hätte. Bei den Slowenen erzielten immerhin vier Spieler mehr als 10 Punkte. Rasho Nesterovic wurde Mitte des dritten Viertels nach einem sogenannten 'disqualifying foul' an Tony Parker vom Platz gestellt.
Italien 79 - Polen 70. Italien hat den Kollaps einer Basketballnation vermieden und erreicht als Dritter der Gruppe D die Zwischenrunde. Marco Belinelli war mit 20 Punkten bester Scorer des Spiels, während Andrea Bargnani mit 19/7 eine vielversprechende Leistung bot. Erstaunlich: die Polen trafen gut 20% besser aus dem Feld - Basketball ist glücklicherweise mehr als Mathematik.


Mittwoch, 5. September 2007

Nachträgliche Link-Empfehlung ;) bzgl. EuroBasket 2007

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Auch in den USA verfolgt man die Basketball-EM und so hatte The Painted Area, ein großartiges NBA-Blog, eine sehr lesenswerte Vorschau zu den einzelnen Gruppen verfasst, als da wären

Gruppe A
Gruppe B
Gruppe D

Über Deutschland, die bekanntlich in Gruppe C spielen, heißt es da:

A lot of people just discard Germany's chances saying they are a one-man gang. Yes, they lean heavily on Dirk to produce every night, but surrounding parts need to be given a little bit more credit than they get. They just keeping playing well in Int'l comps & still have the best player in the tourney. [...] They might not have as much talent across the board as other top teams, but that has not stopped them from being successful in the past. They rode Dirk coattails to a Silver medal in last Euro championships, so they can't be totally discounted from at least making the Semis.


Basketball-Europameisterschaft, Tag 2. Deutschland lässt hoffen, Italien enttäuscht

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Gruppe A
Russland 90 - Israel 56. Während es nach dem ersten Viertel noch so aussah, als könnten die Israelis, die zu diesem Zeitpunkt nur zwei Punkte zurücklagen, mithalten, zogen Russland und insbesondere Andrei Kirilenko in Viertel 2 kräfitg an. Der 18-2 Run Anfang der zweiten Hälfte klärte die Verhältnisse dann zugunsten der Russen auf. Mit dem Sieg hat sich Russland für die nächste Runde qualifiziert.
Griechenland 68 - Serbien 67. Eines der zähsten, aber auch spannendsten Spiele bisher. Keine Mannschaft konnte ein Viertel mit mehr als zwei Punkten Vorsprung gewinnen, und auch die Overtime sah Griechenland mit nur einem, dem entscheidenden Punkt im Vorteil. Den wichtigsten Dreier des Spiels markierte Dimosthenis Ntikoudis mit 0:40 zu spielen. Bei Serbien gefielen die beiden NBAler Darko Milicic mit 17 Punkten, und Marko Jaric mit 18.


Gruppe B
Kroatien 90 - Portugal 68. Dass Portugal schwächstes Team ist in der Gruppe B, wussten wir schon vorher. Entsprechend haben sich die Portugiesen ihre zweite Niederlage eingefangen, während sich Kroatien von seiner Auftaktniederlage erholen konnte. Kroatien initiierte die letzten zwei Minuten von Halbzeit 1 einen 8-1 Run. Diesen Run setzten sie zu Beginn des dritten Viertels fort, damit war das Spiel entschieden. Mit 55.9% trafen die Kroaten sicher aus dem Feld.
Spanien 93 - Lettland 77. Ende Halbzeit 1 führten die Spanier, die ohne Juan Carlos Navarro antraten, mit nur fünf Punkten, dann drehte Pau Gasol mächtig an der Spielschraube und versenkte die Letten mit 26 Punkten, 9 Rebounds und 3 Assists. Die Hilflosigkeit der Letten drückt sich insbesondere durch die 27 Personal Fouls aus (Spanien: 13).


Gruppe C
Litauen 95 - Tschechien 75. Klare Angelegenheit für die Litauer, denn bereits Viertel 1 gewannen die mit 32 - 15. Der zwischenzeitliche 13-0 Run der Tschechen hat aber bewiesen, dass auch die Litauer zu schlagen sind. Im Spiel gegen die Deutschen geht es für Sarunas Jasikevicius & Co. um den Gruppensieg in Gruppe C.
Deutschland 79 - Türkei 49. Vielleicht die Überraschung des Spieltages - Deutschland triumphiert mit 30 Punkten Vorsprung gegen die unterirdischen Türken. Die Türken verloren das Spiel erstens an der Freiwurflinie (12 von 24), zweitens gegen Dirk Nowitzki, der mit 24 Punkten gefährlichster Spieler des Abends wurde, und drittens, weil keiner ihrer Spieler Normalform erreichte. Einen Rebound mehr, und Ademola Okulaja hätte wie im Spiel gegen die Tschechen wieder ein Double-Double erreicht.


Gruppe D
Slowenien 70 - Polen 52. Im zweiten Viertel melden die Polen sich mit einer indiskutablen Vorstellung vom Spiel ab, mit 7- 21 wurden sie innerhalb von zehn Minuten an die Wand gespielt. Slowenien zeigte große Sicherheit an den Brettern, insgesamt 46 Rebounds holte man da, zehn davon gehen auf das Konto von Radoslav Nesterovic.
Frankreich 69 - Italien 62. Die Nationalmannschaften sind immer nur so gut wie ihre besten Spieler, und wenn Tony Parker 36 Punkte wirft, Andrea Bargnani allerdings nur 16 für die Italiener, dann kann der Sieg der Franzosen nicht überraschen. Da wusste auch Marco Belinelli nicht mehr zu sagen als "What can you say about Parker, he is just a great player." Hier ein paar Impressionen vom Ende des ersten Viertels:




Dienstag, 4. September 2007

ESPN: Neues Exklusiv-Interview mit Dirk Nowitzki

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ESPN, Marc Stein: Since you've been back in the gym, what have you been working on?

Dirk Nowitzki: I've worked hard these last two months. I don't think I can get in better shape than I am right now. But I want to keep trying to be more athletic. I know I'm never going to jump higher. But I can work on my first step, trying to make it quicker.




ESPN: How many more summers will you play for your country?

Nowitzki: I'm committed until the 2008 Olympics, then I'll probably take a break. I didn't say I will retire forever, but it will be time for a break. How long that break will be, nobody knows. I never know what the future is going to bring.



ESPN: Losing to Miami in the Finals after taking the 2-0 lead or losing to Don Nelson and the Warriors in the first round -- which hurts worse?

Nowizki: I still put them on the same level frustrationwise. That one year when we went to the Finals, we weren't the heavy favorites [in the playoffs] even though we should have won the Finals. This time, we were the heavy favorites and we said from the beginning that anything but a championship would be a huge disappointment. I rank them both on a high level of frustration. But you gotta keep going.



ESPN: So you disagree with armchair psychologists like me who say that the roster needed more of a shake-up because the Miami and Golden State endings inflicted long-lasting scars that won't just go away?

Nowitzki: You're asking some hypothetical questions. Nobody knows. You [media] guys are the experts. You guys all talk, but nobody really knows if we can [bounce back] or we can't. We're just going to have to go out and get over it. None of us are saying, 'No, we can't.' I think The General [coach Avery Johnson] is going to get everybody ready.


Basketball-Europameisterschaft, Tag 1. Deutschland gewinnt, Spanien dominiert

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Gruppe A
Russland 73 - Serbien 65. Andrei Kirilenko mit 24 Punkten und 12 Rebounds bester Spieler auf dem Platz. Noch Fragen zur Qualität des Russen?
Griechenland 76 - Israel 66. Die Griechen gewinnen das Spiel im letzten Viertel, dort verwandeln sie fünf von sieben Dreiern. Zur nächsten Partie aber müssen die Griechen an ihrem Rebound arbeiten.


Gruppe B
Lettland 85 - Kroatien 77. Mit einem Ausrutscher starten die Kroaten. Ein 8-0 Run Mitte des vierten Viertels macht für die Letten alles klar und die Kroaten alles bitter.
Spanien 82 - Portugal 56. Mit 26 Punkten Vorsprung gewinnen die Spanier gegen den Landesnachbarn Portugal. Fast us-amerikanische Verhältnisse. Bester Scorer der Spanier: Pau Gasol mit 19.


Gruppe C
Litauen 86 - Türkei 69. Ausgerechnet Sarunas Jasikevicius, der wohl der NBA den Rücken kehren wird, spielt mit 18 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists (reminds me of Jason Kidd) den Spielverderber für die Türken.
Deutschland 83 - Tschechien 78. Hänge- und Zitterpartie. Aus der Verlängerung befreite uns Dirk Nowitzki mit insgesamt 35 Punkten und 11 Rebounds. Mit 43 Minuten Spielzeit stand Dirk quasi ununterbrochen auf dem Court. In dem Spiel gab es insgesamt 51 Personal Fouls. Deutschland dominierte am Brett.


Gruppe D
Frankreich 74 - Polen 66. Solide Leistung der Polen, aber Frankreichs Tony Parker ist nun mal ein Powerhouse.
Slowenien 69 - Italien 68. Fünf Sekunden vor Spielende stand es 68-66 für die Italiener, und da sahen Andrea Bargnani und Marco Belinelli, die beide keinen guten Abend hatten, wie die sicheren Sieger aus, wäre da nicht Jaka Lakovic gewesen...




Früher hielt alles länger

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Wie sich in diesem Thread herausstellte, wechselten innerhalb der letzten neun Monate drei Spieler ihren Verein, die zehn oder mehr Jahre für diesen Verein spielten, als da wären: Allen Iverson (von den Sixers zu den Nuggets, Dezember 2006), Kevin Garnett (von den Wolves zu den Celtics, Juli 2007), Adonal Foyle (von den Warriors zu den Magic, August 2007). Aber es gibt sie noch, die ewig Treuen:

- Tim Duncan spielt seit zehn Jahren für die Spurs, und was anderes käme allein wegen Gregg Popovich nicht in Frage
- Zydrunas Igauskas hat nie für ein anderes Team gespielt als die Cleveland Cavaliers, und das geht jetzt schon neun Jahre so
- Kobe Bryant verdingt sich seit elf Jahren für die Lakers
- Uns Dirk, einmal Maverick immer Maverick, seit neun Jahren hält er die Mavericks in der internen Texas-Meisterschaft zwischen den Spurs, Rockets und Mavs über Wasser


Montag, 3. September 2007

Kleinigkeiten, KW 35

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- Pacers Coach Jim O'Brien kennt seine Mannschaft: As a way of gauging things for our fans, our goal is to be in the top five in the league, field-goal defense-wise. We were 13th last year. Our offense was 30th in field-goal offense. If we can move up 11 spots this year in terms of field-goal efficiency, and that's counting 3s, then I think we'll be a playoff team.

- Mark Cuban bestätigt, dass die Mavs Ende Juni hartnäckig hinter Kevin Garnett her waren.

- Was wären die Heat ohne Shaq? Oder sollte man aus der Frage eine Forderung machen?

- Andrei Kirilenko raucht nicht, trinkt nicht, nimmt kein Koffein zu sich.

- Wegen zu schnellen Fahrens wird James Posey sein erstes Spiel als Celtic erst im zweiten Spiel der Celtics der Regular Season 2007/08 bestreiten können, die NBA sperrte ihn aufgrund des Bruchs mit dem Verkehrsrecht Floridas. Posey wird dem widersprechen. Auch Randolph Morris von den New York Knicks hat sich schuldig bekannt, mit seinem fahrbarem Untersatz die erlaubte Geschwindigkeit überschritten zu haben. Morris wurde in einem anderen Bundesstaat, Kentucky, ertappt, möglich, dass ihm keine Suspension droht.

- Ben Gordon will noch vor Beginn der Regular Season einen neuen Vertrag mit den Chicago Bulls. Da indes Kevin Martin für 55 Millionen US-$ unterschrieben hat, wird sich Gordon sicher nicht billiger verkaufen, d. h. kaufen lassen.

- Mit dem 118 - 81 gegen Argentinien gewinnen die USA die 2007 FIBA Americas Championship. Bester Scorer im Final: Lebron James mit 31 Punkten. Wertvollster Spieler des Turniers wurde allerdings nicht James, nicht Kobe Bryant, nicht Carmelo Anthony, sondern Luis Scola (Argentinien). Ihr Ticket für die Olympischen Spiele hatten die US-Amerikaner bereits im Halbfinale durch das 135 - 91 gegen Puerto Rico gelöst.

- Ruben Patterson: ab sofort ein Clipper.

- Francisco Elson von den San Antonio Spurs fällt für sechs Wochen aus.

- Die Trailblazers befinden sich als erstes aller NBA-Teams mittem im Training: Inside the practice facility, guard Steve Blake shot three-pointers. And center Greg Oden stretched. And guard Jarrett Jack worked with the team's new shooting coach, John Townsend.

- Rajon Rondo startet als Point Guard für die Boston Celtics - erste Zweifel.

- Diese Woche könnte die Entscheidung anstehen, ob Don Nelson und die Golden State Warriors sich auf einen neuen Vertrag einigen

- Nachdem Pops Mensah-Bonsu gehen musste, wird bei den Dallas Mavericks die Ankunft Chris Webbers oder P. J. Browns nicht unwahrscheinlicher.

- Diesem Artikel zu glauben, wird Allan Houston diesen Monat ein workout bei den Cavs miterleben dürfen. Wegen fehlender S&T-Möglichkeiten sollen die Vertragsverlängerungen mit Sasha Pavlovic und Anderson Varejao unmittelbar bevorstehen.

- Linton Johnson III oder Eric Williams: einer der beiden Small Forwards wird mit Sicherheit zu den Utah Jazz wechseln

- Wie Herb Kohl Yi Jianlian nach Milwaukee lotste.

- Eigenartige Wende bei den Vertragsverhandlungen mit Dikembe Mutombo: wegen Rick Adelman's neuem Spielsystem soll oder wird Mutombo erst im Januar 2008 ins Spielgeschehen eingreifen, d. h. nur für eine halbe Saison spielen. Oder spielt der 41-jährige Center doch von Beginn an bei einem anderen Team, nämlich den Cleveland Cavaliers?

Sonntag, 2. September 2007

Drei Tutorials mit MJ23: Offense, Defense, Jump Shot

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Wort des Tages: Talent

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Obwohl Darko Milicic 2004 mit den Detroit Pistons die Championship gewann, käme niemand auf die Idee, Darko als Champion zu bezeichnen. Nein, Darko ist bis heute Talent. Nur Talent. Kein Champ. Und das auch bei seinem neuen Verein, den Memphis Grizzlies. Talentiert: das Adjektiv, welches Darko bis heute anhaftet. Mehr ein Makel denn ein Segen. Riesentalent, Supertalent, Jahrzehnttalent usw. Auch nicht zuletzt wegen Milicic gelten die Grizzlies zusammen mit den Bulls als talentiertestes Team der neuen Saison. Nicht jeder talentierte Spieler ist ein guter Spieler, nicht jedes Talent setzt sich in der NBA durch. Fabelbeispiel: 100-Punkte-Mann Dajuan Wagner, 2002 von den Cleveland Cavaliers an #6 gedraftet. Wagner hat innerhalb der letzten vier Jahre gerade mal 103 NBA-Spiele absolviert, einerseits wegen gesundheitlicher Probleme, andererseits wegen der damit verbundenen persönlicher Misere, die ein (damals) 20-jähriger erst mal stemmen muss. Die Umstellung von High School birgt viele Chancen und noch mehr Risiken - so müsste man es im Falle Wagners formulieren. Vielleicht könnte man den Begriff "talentiert" als Übereinkunft zwischen Sportjournalisten verstehen. Da man über einen Spieler wie Amir Johnson nichts Genaueres weiß, dieser aber als tragende Säule der Pistons anno 2010 gilt, bezeichnet man den Piston als talentiert, um klar zu machen: dieser Spieler hat eine Zukunft. Dabei würde niemand Kevin Durant als Talent bezeichnen, denn davon hat er derart viel, dass ein neues Begriff her muss, und dieser wäre dann Star, Franchise-Spieler, The second chosen one. Auch Dirk Nowitzki würde von niemandem Talent genannt. Zu Beginn seiner Karriere war er es. Nowitzki ist MVP, nicht M-T-P. Sobald sich ein Talent durchgesetzt hat, ist es kein Talent mehr. Talent lässt sich nicht messen, für Talent gibt es keine Statistik. Gäbe es eine Statistik, hätte sich wahrscheinlich Michael Olowokandi nicht bis heute in der NBA halten können, aber als ehemaliger #1-Pick hat man bei Vertragsverhandlungen immer ein Spitzenargument in der Tasche. #1-Picks lassen sich besser verkaufen als #2-Picks. Talentiert, das klingt einfach so, als gäbe es da noch viel mehr Talent, das klingt fast so, als müsse endlich mal Schluss sein mit Nur-Talent. Von daher viel Glück, Darko. Komme bald wieder, Dajuan. Gehe deinen Weg, Amir. Und macht verdammt noch mal mehr aus Euch als nur ewige Talente.


Samstag, 1. September 2007

Charles Barkley: die lustigste Ratte der NBA

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Charles Barkley hat mal wieder schmutzige Wäsche gewaschen. Leider nicht seine eigene. Niemanden Geringeres als die Boston Celtics der 80er Jahre hat Sir Charles als "ugliest team in NBA history" bezeichnet. Zur Erinnerung: diese Mannschaft gewann nicht nur die Championships der Jahre 1981, 1984 und 1986, sondern konnte auch mit Spielern wie Larry Bird, Kevin McHale, Dennis Johnson, Robert Parish und anderen auftrumpfen, und gegen die Lakers die die 80er bestimmende Rivalität der NBA aufbauen. Zwar ist Barkley bekannt für seine markanten Äußerungen, hier allerdings hat er sich mal wieder vergriffen. Deshalb besser keine Donuts mehr vor dem Schlafengehen essen, Charles! Das verdirbt den Geschmack und verstopft die Krampfadern. Ach so, und da wäre noch folgender Commercial...



Lottozahlen: New Jersey Nets

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Draft/Neuverpflichtungen: Wenig los bei den Nets. Vince Carter verlängerte um 4 Jahre und das für mehr als 60 Millionen US-Dollar. Damit gehört VC zusammen mit Kevin Martin und Rashard Lewis zu den großen Gewinnern der Offseason. Als spektakulärste Neuverpflichtung wäre Jamaal Magloire zu nennen, ein Center, langweiliger als sein Vorname. Gut, dass er nur ein Jahr bleibt. Mit Robert Hite stärkt man die Rotation auf der 1 und 2. Mikki Moore sah in Sacramento die Dollars klingeln, und so verließ der vielleicht emotionalste Net New Jersey Richtung Kings. Gegangen sind bzw. wurden auch
Clifford Robinson (raucht Pot, zu alt, unzuverlässig), Hassan Adams (Trottel), Eddie House (inzwischen bei den Boston Celtics). Der 2007er Draft brachte den Nets nur einen neuen Spieler: Sean Williams (#17) vom Boston College. Der in zwei Wochen 21-jährige Power Forward, als dessen Spezialität das Blocken gegnerischer Würfe gilt, hat zwar imposante Rookie-Fotos von sich machen lassen, das war es dann aber auch. Williams aber passt super in die wir-wären-gern-so-cool-wie-die-Denver-Nuggets-Atmosphäre, die bei den Nets herrscht.

X-Faktoren: Nicht Carter und nicht Kidd, sondern der unscheinbare Nenad Krstic in der Starting 5 sowie Bostjan Nachbar von der Bank sind die Spieler, die das Game der Nets für Gegner undurchschaubar machen. Die beiden müssen spielen. Die beiden müssen gesund bleiben. Carter erhält von gegnerischen Teams weitesgehend Narrenfreiheit, Kidd dominiert auch wenn er einen statistisch gesehen schlechten Abend erwischt - die Überraschungsmomente müssen von woanders kommen. Die Bank der Nets ist mit Collins, den beiden Williams, Boone und Nachbar weiterhin nur durchschnittlich besetzt - vielleicht aber geht bei Sean Williams was. Die Nets sind für mich einer der ersten Anwärter auf den Albtraum aller Teams: ein fetter Trade zur Mitte der Regular Season, weil das Management bemerkt hat: he wir haben den Rebuild doch nötig. Richard Jefferson und trotz allem Jason Kidd wären Kandidaten für diesen Trade. Sollte es zu diesem Trade kommen, ist die Saison der Nets gelaufen. Den Nets fehlt ein herausragender Post-Up-Spieler (Magloire? Krstic?) - armer Lawrence Frank, der so einige Spielzüge aus seinem Playbook streichen muss. Nächster Faktor: der Dreier Vince Carters. Auch an Vinsanity nagt der Zahn der Zeit, der ehemals spektakulärste Dunker der Liga verlagert sein Game immer mehr auf den Three - die Verteidiger der Liga richten sich darauf ein. Möglich, dass Carter so die Scoringoptionen ausgehen. Warum wollten die Nets James Posey? Weil sie keinen Spieler haben, der eine solide Verteidigung auf dem Perimeter herstellt. Für diese fehlende Defenseoption werden sich Spieler wie Ray Allen und Gilbert Arenas in Form von Threes bedanken.

Stats: Die Nets sind schwächste Stealer der Liga (nur 6.1), was auch ein Hinweis auf die sehr durchwachsene Team-Defense ist. Drittbestes Assistteam, schließlich hat man mit Jason Kidd den besten und teuersten Point Guard der Eastern Conference. Die Nets zählen bezüglich getroffener sowie versuchter Threes sowie Threepoint-percentage zur Elite.

Prognose 2007/08: 45-37. Die Nets werden gut in die Saison starten, allerdings nach dem All-Star Break abbauen. Insgesamt sind die Nets ein Jahr älter, jedoch nicht ein Jahr reifer. Labertasche Vince Carter ist nicht der Spieler, mit dem man die Championship gewinnt. Carter ist eine Diva mit schlecht rasierten Beinen, und keiner, der Verantwortung übernimmt. Ihr könnt mir Videos von youtube zeigen, in dem er irgendwelche Buzzer Beater versenkt, mir egal, Carter ist ein schwarzes Loch in den Playoffs und alle Nets wissen das. Wenn Carter in einem Spiel 35 Punkte erzielt, kann keiner sagen ob die Nets das Spiel gewonnen haben. Wenn Tim Duncan 35 schmeißt, dann ist klar: Spurs haben triumphiert. Carter ist ein Gaukler mit zu vielen Fans, zu vielen Millionen, zu vielen Fehlentscheidungen vor, während und nach dem Spiel. Professionell geht anders.

Starting Five: Jamaal Magloire (Krstic) – Nenad Krstic (Jason Collins) – Richard Jefferson – Vince Carter – Jason Kidd