- Was haben Andrea Bargnani, Rasha Nesterovic, Jose Calderon und Jorge Garbajosa gemeinsam? Erstens spielen alle vier bei den Raptors, zweitens nahmen alle an der EuroBasket teil. Ein Fazit im Raptors Blog.
Fangen wir mit Andrea Bargnani an. Er und die Italiener galten als sichere Kandidaten für die Zwischenrunde die sie jedoch nur als Gruppendritter erreichten da sie sowohl gegen Slowenien als auch Frankreich verloren. Rasho Nesterovic spielte ein sehr gutes Turnier und hatte erheblichen Anteil am starken Auftreten der Slowenen. Man gewann alle drei Vorrundenspiele und wurde auch in der Zwischenrunde nur von den Litauern geschlagen.
- Season Preview der Milwaukee Bucks.
Zusammenfassend vermisste man letztes Jahr in Milwaukee drei Dinge: Konstanz, Defense und gesunde Beine. Doch jeder Jäger weiß, dass ein angeschossener Hirsch noch lange nicht erledigt ist, im Gegenteil: er wächst über sich hinaus und findet zu ungewohnter Stärke, um sein Leben zu retten. Der Ritt 2007/08 kann nur besser werden.
- Malik Allen vervollständigt den Kader der Nets 2007/08.
Dass Malik Allen der “Letzte” sein würde ist jedoch eine Überraschung. Eigentlich dachte man, dass die Nets noch einen weiteren Combo-Guard unter Vertrag verpflichten.
- Season Preview für die Minnesota Timberwolves.
Die Timberwolves wählten mit Corey Brewer einen talentierten Jungstar, der auf dem College große Erfolge mit den Florida Gators gefeiert hat. Zwar wird Brewer auf große Erfolge in den nächsten Jahren verzichten müssen, doch dafür winken ihm viel Spielzeit und massig hungrige Mitspieler zu. Der Small Forward hat sich mit seiner Verteidigung und atlethischen Spielweise einen Namen gemacht. Zudem hat er in der Summer-League seine Klasse mit guten Spielen unter Beweis gestellt. In der Offensive ist Brewer beschränkt, da sein Wurf noch nicht präzise fällt, doch dafür hat er ein gutes Auge für seine Mitspieler und ist sehr teamdienlich. Auch hustlen steht bei dem 21-jährigen auf dem Programm. Leider ist sein Körper (lange Arme & atlethisch) nicht nur seine größte Stärke, sondern auch ein Nachteil. So stellt Brewer bei eine Größe von 2,03m und 84Kg wahrlich keinen Schwergewichtler dar, somit könnte er Schwierigkeiten gegen kräftiger gebaute Spieler bekommen.
- Ben Gordon hat seine Extension noch nicht erhalten. Zeit sich zu fragen, wieviel sich die Bulls diese kosten lassen sollten.
Der Grat zwischen “compensated fairly” und “overpaid” kann sehr schmal sein, siehe z.B. Jason Kapono. Martin’s 11 Millionen pro Jahr gingen meiner Meinung nach in Ordnung, er wird sich vermutlich nicht mit weniger abspeisen lassen. Wenn der Vergleich aber eines deutlich machte, dann dass Ben Gordon keinen Cent mehr wert ist als die Bohnenstange aus Sac-Town. Im Gegenteil.
- Season Preview, Portland Trailblazers.
Die Blazers wollten sich zwar öffentlich nicht darüber äußern ob sie nun Oden oder Kevin Durant an erster Stelle ziehen würden, aber so gut wie jedem, der sich mit der Situation beschäftigte, war klar, das es nur der Center von der Ohio State University werden könnte. Oden ist ein Center der alten Schule, der sich zum Anker der Blazers Defensive entwickeln sollte, um sich dann Stück für Stück auch in der Offensive zu verbessern. Leider ereilte alle Blazers Fans kurz vor Saisonbeginn ein herber Dämpfer, denn Oden hatte einen Knorpelschaden im Knie, musste sich deswegen einer Operation unterziehen und wird daher voraussichtlich die komplette Saison 2007/2008 ausfallen.
- Auch LeBron James darf mal Mist bauen.
Ein 46-jähriger Mann aus LeBron James Heimatstadt Akron beschuldigt den NBA-Star seinen Bodyguard auf ihn gehetzt zu haben um ihn am Filmen zu hindern.
Während der Cavalier im Perkins Park, dem Ort, an dem James in jungen Jahren das Basketballspielen lernte, mit einem Filmteam an einer Dokumentation über sein Leben drehte, beschloss der nach eigenen Angaben nur wenige Meter entfernt wohnende Duane Johnson mit der Videokamera ein eigenes Erinnerungsvideo anzufertigen.
- Hoch auflösende Saisonvorschau für die Seattle Supersonics.
In meinen Augen hat diese neu zusammengestellte Mannschaft keinen richtigen Star, natürlich wird jeder Sonics Fan antworten: Kevin Durant ! Das ist auch absolut legitim, doch kann man einen Spieler, der noch keine Minute in der NBA gespielt hat nicht gleich zum Star einer Mannschaft erklären. Was wäre denn, wenn nun Jeff Green am Ende zum Rookie of the year gewählt wird? Ist er dann der Star der Mannschaft? Klar geht man davon aus, dass Durant diese Trophäe abräumen wird, doch sollte man nicht zuviel Druck von aussen auf ihn ausüben, denn er wäre nicht der erste Spieler, der an den Erwartungen scheitert.
- Das Bobcats Blog befasst sich mit dem möglichen achten Platz in den Playoffs.
Doch mit seiner Begeisterung und seinen hohen Zielen könnte der neue Trainer genau der jenige Mann sein, der die Bobcats aus ihrem dreijährigen Dornrösschenschlaf in den NBA Niederungen heraus ins grelle Rampenlicht treibt.
- Atlanta Hawks, 2007/08.
Man startet also, abgesehen von den beiden Rookies, mit dem gleichen Kader wie in der vergangenen Saison in die Neue. Man hat zwar noch die komplette MLE zur Verfügung, doch die wird man nicht verwenden, da in den kommenden Jahren einige Extensions anstehen. In der kommenden Saison wollen Josh Smith und Josh Childress ihre Vertragsverlängerung, im Sommer darauf Zaza Pachulia und Marvin Williams.
- 22/10 oder doch nur 18/8, zu was ist Shaq in der Lage?
Verletzungsanfällig, alt und fett”, ist der Vorwurf, mit dem Shaquille O’Neal doch immer wieder konfrontiert wird. Es stimmt, er ist älter geworden, ein natürlicher Prozess der Natur, und doch dominiert er nachwievor so gut wie jeden Verteidiger, so lange dieser keine Hilfe eines Teamkollegen bekommt.
- Nellie bleibt in Oakland!
Gestern berichtete die San Jose Mercury News, dass Don Nelson sich am Donnerstag bereit erklärt hat, das ursprüngliche Angebot der Warriors anzunehmen, welches ihm für seine letzten beiden Vertragsjahre 5.1 Mio $ Grundgehalt zusichert.
- Das Wizards Wire verabschiedet Calvin Booth.
Ernie Grunfeld stand zwar in Verhandlungen mit dem Center-Spieler und hätte ihn gerne weiter an die Franchise gebunden, doch ‘Cal entschied sich letztlich gegen Washington und für die Philadelphia 76ers, bei denen er einen Zweijahres-Vertrag - wohl auch zu besseren Konditionen - unterschrieb (Zweites Jahr = Spieler-Option).
- Wie wird sich der starting backcourt der Denver Nuggets zusammensetzen?
In Denver sind die Wing-Positionen derzeit sehr stark besetzt und allein schon mit Melo einen SF, wie man ihn sich damals bei den 76ers nur erträumen konnte. Und auch auf den Back-Up Positionen der ein oder andere Scorer (Kleiza, Smith) und andere Optionen für die Starterposition auf der 2 (Smith, Diawara).
- Ein sehr kritischer Blick auf ein Interview Avery Johnsons.
Hieß es nicht noch im letzten Jahr, dass man das Team nur mit echten Verstärkungen auffüllen wollte? Und wurde nicht eindrucksvoll erneut in den Playoffs bestätigt, dass dies unbedingt nötig ist? Wie viele Rollenspieler mehr kann dieses Team ertragen? Also kommt hier der Coach mit der Hoffnung, dass viele Spieler erheblich verbessert in die neue Saison gehen, aber wäre es nicht sinnvoller gewesen, vielleicht einen oder zwei dieser Spieler abzugeben und jemanden nach Dallas zu holen, der über die dringend gebrauchten Qualitäten verfügt und dies bereits bewiesen hat? Wäre es nicht besser gewesen, ein Risiko einzugehen und dem Kader frisches Blut hinzuzufügen?
- Season Preview der Boston Celtics im Celtics Blog.
Die Celtics haben mit Garnett, Pierce und Allen drei verschiedene Spielertypen, die auf ihre ganz persöhnliche Art und Weise ein Star im Team sind. Doch haben sie auch Dinge gemeinsam: Sie sind Leader und sie können bei Abwesenheit der anderen ein Spiel an sich reißen und es im Alleingang entscheiden. Jeder von ihnen könnte am Ende eines Spiels den Unterschied gemacht haben.
- Tyson Chandler, Hilton Armstrong, Cedric Simmons (...), Jannero Pargo - alle sind Helden der Arbeit.
Also versuchen sie umso mehr mit Dingen zu überzeugen, die den Hornets letztes Jahr fehlten: konstante Punkte aus der Distanz und unter dem Korb.
- Season Preview für das schwächste Team letzter Saison - die Memphis Grizzlies.
So fädelte Chris Wallace ein m. E. guten Trade ein, der Pau Gasol einen neuen alten “Amigo“ bescherte und zugleich die Wizards durch einen zukünftigen 1st-Rounder zufrieden stellte. Es ist zwar nicht zu erwarten, dass Navarro wie bisher in seiner Karriere dominieren wird, dennoch sollte er zumindest einen sehr guten Rollenspieler abgeben. Und der ist in der Situation der Grizzlies allemal mehr wert als ein Erstrundenpick, zumal Talent in Person von Gay, Conley und Co. sowieso schon vorhanden ist. Spieler, die sofort produzieren können, sind von Nöten. Dazu sollte Juan Carlos Navarro im Stande sein.