Mittwoch, 31. Oktober 2007

Herr Sheed und Herr Stern

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Wenn ich nicht wüsste, dass David Stern Commissioner der NBA ist, dann würde ich ihn für deren Staranwalt oder, angenommen er wäre 20 Jahre jünger, auch für deren Pressesprecher halten. Stern selbst hat nie professionellen Basketball gespielt. Und er spricht auch nicht die Sprache der Spieler. Muss er auch nicht, denn er hat eine andere Funktion als die. Und trotzdem durfte ich mal wieder herzhaft lachen, als ich auf diesen Artikel gestoßen bin: Rasheed Wallace hat bekanntlich das Aus seiner Pistons gegen LeBron James, der/die sich auch Cleveland Cavaliers nennt/en (Wortspiel), nicht verdaut und ließ nun beim Rückblick auf die EC-Finals ein übles Wort fallen - fake

"I still don't think they (Cavaliers) beat us, we beat ourselves. And I think we also fell victim to that personal NBA thing where they are trying to make it a world game and get (television) ratings. They wanted to put their darling in there (the NBA Finals) and they did, and look what ended up happening. This game ain't basketball anymore, it's entertainment, It's starting to get like the WWF. There ain't no real wrestling anymore either. It's all fake."

Sheed, millionenschwerer bad boy, hat wieder zugelangt und zwar in die Magengrube des aus China heimkehrenden David Stern. Und der reagierte in seiner gewohnt popeligen Art so:

"We have a great game and it provides a lot of people -- Rasheed and myself included -- a very good living. I think we all need to learn to be respectful of all that this game has brought and know that there are a lot of people who have worked extremely hard to bring us all to this place. I think Rasheed needs to think about that before he starts questioning things and making those kinds of statements. I think sometimes different players do different things to get themselves prepared for a season."

Nachtrag: ich habe soeben ein hoch aktuelles Interview mit David Stern entdeckt, in dem er zu verschiedenen Themen Rede und Antwort steht

Juwan Howard ab sofort ein Maverick

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Heute Nacht wird sich im Spiel der Dallas Mavericks gegen die Cleveland Cavaliers ein Power-Forward ins Box-Score der Mavs eintragen, der dort bereits 2001 & 2002 vertreten war: Juwan Howard. Damit ist Howard wie erwartet zu einem Verein gewechselt, der um die Meisterschaft mitspielt. Die Boston Celtics und Miami Heat hatten das Nachsehen, standen meines Wissens aber auch zu keinem Zeitpunkt in Verhandlungen mit Howard, seitdem dieser aus seinem Vertrag bei den Minnesota Timberwolves herausgekauft wurde. Donnie Nelson kommentierte die Verpflichtung so:

"Any time you can pick up a guy with his skill set and experience, it's a no-brainer. When this opportunity came up, it was too good to pass up. We're very familiar with him, being a former Maverick, and he can hit the ground running. The experience, his versatility and his professionalism are the things that really separate him. You can never have enough depth at the front-line positions. He provides something different from what we have. He's a guy that can extend the defence with his mid-range jump shot."

Um Howard in ihren aktiven Roster aufnehmen zu können, trennten sich die Mavs von DJ Mbenga. Mit Howard haben sich die Spekulationen um Chris Webber und P. J. Brown in Dallas erledigt. Howard wird backup für Dirk Nowitzki auf der 4 spielen.

Action

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Endlich wieder auch unter der Woche lange Nächte, endlich wieder vier bis sechs Stunden Basketball live am Stück wenn auch auf legal fragwürdige Art und Weise ;-). Wer wusste wie, der kam letzte Nacht in den Genuss zweier Spiele: San Antonio Spurs vs. Portland Ex-Jailblazers sowie LA Lakers vs. Houston Rockets. Notizen:

- POR @ SA: Das Eröffnungsspiel. David Stern hält seine obligatorische, bei Fans wenig beliebte Eröffnungsrede. Tim Duncan kündigt den Repeat an. Jarrett Jack und damit
nicht Steve Blake startet als PG. Greg Oden hätte ich zu gern gesehen, stattdessen gibt's Joel Przybilla. LaMarcus Aldridge mit ersten Punkten überhaupt der neuen Saison. Im weiteren Spielverlauf unterdrückt LMA jegliche Gedenken an Zach Randolph, außerdem unterstreicht er mit schließlich 27 Punkten und 2 BS seine Ansprüche auf den MIP. Tony Parker ganz der Alte: enorm schneller Zug zum Korb, Sicherheit bei Mitteldistanz, hohe Flirttendenz bei Interviews. Roy und LMA mit meisten Ballkontakten, wobei sich Brandon Roy sich mit Jack den Spielaufbau teilt. 3:58/Q1: Darius Washington kommt für Parker, erlebt so seinen ersten Einsatz; später feiert auch noch Ian Mahinmi seine Premiere. POR ausgeglichen auf mittlerem Niveau, SA auf hohem Niveau: Unterschied im Spiel. Spurs halten Blazers früh und konstant auf Abstand. SA führt zwischenzeitlich mit 16 Punkten. Brandon Roy mit erstem FG erst gegen Mitte des 3. Viertels, seine linke Ferse macht ihm zu schaffen. Im Publikum sitzt Jesse James Leija, ein in SA geborener Boxer, der mit den Spurs zusammenarbeitet. Auch Mike Budenholzer, neuer Assistant Coach der Spurs, gabs zu sehen. Auffallend bei POR: fehlende Scoring-Optionen sowie schlechte, stockende Balldistribution, POR zu Beginn der 2. Halbzeit mit doppelt so vielen TO (10). Auffallend bei SA: Tim Duncan, dessen matchup gegen LMA ist der Schlüssel zum Spiel, Tim Duncan bereits Mitte des 3. Viertels mit double-double, 18/10. SA hat jetzt zehn Spiele hintereinander gegen die Trailblazers gewonnen. Endstand: SA 106 - POR 97.

- HOU @ LAL: das Spiel lohnte sich allein wegen anhaltender Tradegerüchte um Kobe Bryant - letztes Spiel von Black Mamba, bevor er gegen Ben Gordon, Tyrus Thomas, Chris Duhon und Joakim Noah getauscht wird? We'll see. Rafer Alston als starting PG für HOU, Derek Fisher (lila Stirnband) PG für LAL. Nicht Luis Scola sondern Chuck Hayes startet für HOU auf der 4. Lamar Odom wegen Verletzung nicht dabei. Drei Minuten vergehen bis zum ersten Punkt, dann Kobe unter rasendem Applaus, legt 1 Minute später nach. Bemerkenswert: die Defense Kobes gegen Tracy McGrady: Kobe geht jedes Tempo mit, perfekte Fußarbeit, McGrady sieht keinen freien Zentimeter. Lakers mit zäher 9-4 Führung, höchste Führung: 16 Punkte. HOU gleicht bei 29-29 aus, Yao Ming und T-Mac laufen warm, außerdem macht sich die tiefere Bank der Rockets bemerkbar (20 benchpoints für HOU, 11 LAL). Zwei Kuriositäten: Andrew Bynum im 1-on-1 gegen den doppelt so alten Dikembe Mutombo & EIGENKORB der Lakers, der dann McGrady gutgeschrieben wird, bei 60-50. Das 58-49 durch Slam Dunk Tracy McGradys, von links nach rechts rübergereicht während der Hangtime da drohender Block von Kobe - fantastisch! Kobe-Jubelrufe Ende des 3. Viertels. Shane Battier entscheidet das zum Ende hin eng werdende Spiel: 2 Sekunden Dreier, dann taktisches Foul gegen Kobe. Kobe mit 45 Punkten bei wackliger Quote (13/32). Endstand: HOU 95- LAL 93.

LBJ: der neuste Commercial (Nike)

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Dienstag, 30. Oktober 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 3

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Manchmal muss auch ich Details nachschlagen. Dafür bietet sich bekanntlich die kostenlose wikipedia an. Und da habe ich durch Zufall eine Kuriosität entdeckt: gibt man die Suchanfrage "nba champion" ein, landet der Eintrag zu Vince Carter auf Platz 8 - bei mehr als 2.000 Treffern insgesamt. Wie die wikipedia ihre Suchergebnisse einerseits nach Relevanz ordnen, dann aber Carter, der noch nie in den Finals stand, so weit nach vorn schieben kann, passt irgendwie nicht zusammen. Hier der entsprechende Screenshot:


Dirks neues Arsenal in der Offensive

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Wie gestern beschrieben, geht Dirk Nowitzki mit mindestens zwei Weiterentwicklungen bei seinem Shot in die neue RS. In einem Artikel auf stern.de bin ich jetzt auf eine weitere Neuheit in Nowitzkis Wurfarsenal gestoßen:

"An diesem Tag in Würzburg stellt Nowitzki mal wieder alles auf den Kopf. Er übt mit Geschwindner einen neuen Wurf, den Running-Set-Shot, noch so ein verrücktes Ding, einbeiniger Absprung, einarmiger Wurf, alles aus vollem Lauf. Ein Schuss, den jeder Trainer der Welt seinen Schülern verbietet, weil er eigentlich nicht funktionieren kann. Nowitzki beherrscht ihn. Die ersten Würfe gehen daneben, aber dann hört man minutenlang dieses satte Schmatzen, wenn der Ball ohne Ringberührung durchs Netz flutscht. Wir haben überlegt, wie Dirk noch unberechenbarer werden kann", sagt Geschwindner. "Er kann schon aus jedem Winkel des Feldes werfen. Jetzt braucht er nur noch ein paar mehr Waffen."

Ich will meine Einsatzzeit erhöhen - Interview mit Thabo Sefolosha - Auszüge

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Mit welchen Erwartungen steigen Sie in die Saison?
- Ich will meine Einsatzzeit erhöhen. Im ersten Jahr kam ich auf rund zwölf Minuten pro Spiel. Deshalb wäre ich mit einer Verdoppelung dieser Zahl zufrieden. Ich brauche Zeit, um dem Coach zu beweisen, dass ich zu Recht zum Kader der Bulls gehöre.

In den letzten Tagen hat sich das Gerücht um den Zuzug von Kobe Bryant intensiviert.
- Ich habe davon gelesen, aber ehrlich gesagt verstehe ich es nicht ganz. Nun, ich bin ein Spieler der Organisation und kenne nicht alle Fakten, um mir ein abschliessendes Urteil bilden zu können. Ich glaube jedoch nicht, dass der Transfer zu Stande kommen wird.

Wer ist ihr Favorit auf den Titel?
- Schwer zu sagen. Ich zweifle daran, dass es San Antonio sein wird. Detroits Team ist wohl zu alt geworden, um etwas zu reissen. Warum nicht Boston? Es hängt aber vieles mit dessen Saisonstart zusammen. Wenn ich auf jemanden setzen muss, so wähle ich Chicago. Dann habe ich wenigstens das Schicksal in den eigenen Händen.

Quelle

Lottozahlen: Washington Wizards

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Draft/Neuverpflichtungen: was man aus drei tiefen Picks nicht alles machen kann! Mit Oleksiy Pecherov haben die Wizards ein Langzeitprojekt auf der Center-Position erhalten. Allerdings sicherten sich die Wizards bereits 2006 die Rechte an diesem Talent. Der erst 21-jährige Ukrainer zeigte bisher respektable Leistungen und wird wegen des Ausfalls von Etan Thomas wahrscheinlich mehr Minuten als gedacht sehen. Nick Young ist ein multidimensionaler Scorer, der zur Überraschung vieler Mock'ler im 2007er Draft erst an #16 gezogen wurde. Zwar hat Young noch nicht die Trefferquoten, um in der NBA zu bestehen, allerdings die Moves, das Ballhandling, die Schnelligkeit. Und an #47: Dominic McGuire. Der 22-jährige Forward könnte sich als echter Steal erweisen. In der SL wusste er zu überzeugen, die Vergleiche reichen von Jarred Jeffries bis Danny Granger. Die Wizards verlassen haben Jarvis Hayes in Richtung Pistons und Calvin Booth Richtung Bucks. Schwerer als diese Abgänge könnte sich die Operation Etan Thomas' auswirken: der 29-jährige Center wurde am offenen Herzen behandelt, wird voraussichtlich erst 2008/09 wieder professionell Basketball spielen. Tony Massenburg, der mit Abstand ältester Spieler der Wizards geworden wäre, ist durchs Camp gefallen. Die Rechte an Juan Carlos Navarro wurden gegen einen zukünftigen 1st-round-Pick weitergereicht an die Memphis Grizzlies.


X-Faktoren: Antawn Jamison & Gilbert Arenas spielen in einem Vertragsjahr: Jamison verdient dieses Jahr 16 Mille, Arenas 12 Mille. Arenas peilt eine vorzeitige Max-Vertragsverlängerung an. Da Arenas ein nicht zu unterschätzendes Kommunikationsgenie ist, wird er uns im Verlauf der Saison immer wieder darin erinnern, dass sein Vertrag ausläuft. Zu Spannungen mit Management und/oder Team wird dies allerdings nicht führen. Die Defense auf dem Frontcourt der Wizards ist höchstens durchschnittlich. Zwar hat Haywood eine gute Spannweite, Jamison kann unter Umständen 15 Rebounds und mehr fangen, und Caron Butler zählt eh zu den besseren 1-on-1-Verteidigern der Liga, in der Summe aber genießt die Verteidigung aus D. C. keinen Respekt. Allgemeiner könnte man den Wizards eine schwache
Inside-Präsenz prognostizieren (vgl. Detroit Pistons & Chicago Bulls). DeShawn Stevenson hat den leichtesten Job der Welt: er verwertet all die Bälle, mit denen das beste Trio der NBA - Arenas + Butler + Jamison, die zusammen auch mal für 90 Punkte gut sind - nichts anfangen kann. Allerdings fehlen Stevenson, der diesen Sommer einen neuen Vertrag erhalten hat, zwei Dinge: anhaltende Treffsicherheit und Versatilität in der Offensive.


Stats: Dafür, dass Arenas kein echter PG ist, leisten sich die Warriors wenige Turnover (13.2, 4. Platz). Im Off-Rebound haben die Wizards mehr Qualitäten als beim Def-Reb. Den zweiten Platz haben Arenas & Co. bei der Anzahl verwandelten Freiwürfe inne (22.6). Zwar sind sie insgesamt
viertbestes Scoring-Team (104.3), haben jedoch bzgl. Scoring die schwächste Bank der Liga.


Prognose 2007-08: 52-30. Die höchst unglückliche Serie von Verletzungen am Ende letzter Saison sind vergessen, die Wizards gehen mit sinnvollen Verstärkungen in die neue Saison. Die Bank zählt sicher nicht zu den besten, aber Blatche ist weiterhin ein prima Prospect, Nick Young ebenfalls und Darius Songalia kann im Fall von Verletzungsfreiheit eine Menge zum Gewinn der Southeast-Division beitragen.


Starting Five: Gilbert Arenas - DeShawn Stevenson - Caron Butler - Antawn Jamison - Brendan Haywood


Montag, 29. Oktober 2007

Die Preseason des Dirk Nowitzki

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16 Punkte pro Partie, knapp 9 Rebounds und bestechend gute Trefferquoten: diese Zahlen können als Eckpfeiler der Preseason Dirk Nowitzkis genommen werden. Einen hübschen Sieg gab es am 9. Oktober gegen die San Antonio Spurs, eine Niederlage mit Nachgeschmack gegen die Houston Rockets. Bei den insgesamt acht Spielen in der Preseason war Nowitzki 2x Top-Scorer, zwei Spiele hat er ausgesetzt, und einmal ist er auf der 5 gestartet. In jeder seiner Partien scorte Nowitzki zweistellig - erste Kennzeichen für Konstanz.


Mehrere Statements zur anstehenden RS 2007/08 ließ er sich entlocken, ich hatte darüber geschrieben und mag das alles nicht wiederholen. In den letzten Tagen kam noch einiges hinzu, denn der amtierende MVP ist zu Saisonbeginn ein gefragter Interviewpartner. Auf yahoo fand ich diese Aussage Nowitzkis (28. Oktober):

"We were so close the last couple of years. Two years ago, we made it all the way to the Finals, and we have a great regular season last year and then lost to a hot team. We all agree that we were pretty close, but you just can't plan a championship. It takes time, it takes work and you need a lot of luck. As a team, we fit together well. I thought we added some nice pieces, and we'll go from there."


Nowitzki wurde in der Offseason wiederholt auf die bittere Playoff-Pleite gegen die Warriors angesprochen und hat zuletzt noch einmal das Wort Frustration fallen lassen:

"You don't want to harp on what you've done wrong, you've got to find ways to move on. But, still, the frustration -- I won't forget."


Die Frustration hat aber scheinbar keinen Einfluss auf seinen Fokus bezüglich der neuen Saison. Obwohl Dirk nach eigener Aussage zwei Monate keinen Basketball anrührte und stattdessen in Australien campen ging, ist er mit dem Sommer und dem Verlauf der Preseason zufrieden:

"Every great season starts with a great preseason. We're all ready. We were so close two years ago and last year we lost to a hot team. It's always fresh in your mind. But you also try to push it away and focus on the future. You don't want to harp on things too long. You find a way to move on. But the frustration, I won't forget."


Zum persönlichen Zustand nach dem Aus gegen Don Nelson & Co.:

"I was probably the most disappointed in myself of all. Hearing all that [criticism] and trade [talk] and rip up the whole team, I'm not trying to read the paper either, but you hear stuff. I was down already, so it's not like that brought me down any more, but I just wanted to get away as far as I could. I don't need the media to tell me I didn't play well in the playoffs. I know that myself. I understand with our job, we have great jobs, and criticism comes with it. If you play well, you're great, and if you lose, you're nothing. I understand how the business works."


Auch zu den Gerüchten, dass Kobe Bryant demnächst ein Maverick sein würde, wurde Dirk befragt. Mark Cuban bezeichnete Dirk als "untouchable". Und da äußerte er sich zuversichtlich, dass die Mavs auch ohne den besten Offensivspieler der NBA um den Titel mitspielen könnten. Ja, der Titel. Der soll es sein in diesem Jahr. Und falls nicht, sieht Nowitzki sich und die Mavs gut gerüstet, das Alter der Leistungsträger befinde sich noch nicht im roten Bereich:

"We've been close one year, but we didn't go all the way. We're going to focus on ourselves and not worry too much about what other people say or think, and go from there. You have to work and believe in yourself and the team. And we've all seen that the window is small. You don't have a great team for a lot of years. We know that this should be another great year. You look at all the great players over the years that haven't won a championship, so you can see that it's not easy in this league. I think we have all the things we need."


Dirk demonstriert Selbstvertrauen. Ob das Kulisse oder authentisch ist sei dahingestellt. Ein besondere Beobachtung hat Eddie Sefko gemacht, er attestierte Nowitzki zwei neue Würfe:

"Against Sacramento on Tuesday, Nowitzki needed only two possessions in the first quarter to show his improvement. First, he took a feed and spun around Kings center Brad Miller for a layup. It was a good, quick move to the rim, even if it did come against the ground-bound Miller.
The second move was more impressive. Against Justin Williams, who is much quicker than Miller, Nowitzki made a nice head fake to set up an up-and-under move that earned him an uncontested layup."


Zwei weitere höchst lesenswerte Artikel findet man auf Free Darko sowie der Seattle Times.

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 2

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Meldungen zu Dirk Nowitzki verzweifelt gesucht? Wer sich anschaut, was die letzten beiden Wochen so veröffentlicht wurde über Uns-Dirk muss sich doch wundern: Affront gegen Nowitzki titelte sport1 - keiner der 30 GMs gebe Nowitzki als MVP 08 eine Chance. Nowitzki zu Alba? - aha. Nowitzki will den Titel - eigentlich nichts Neues. Tausch Bryant-Nowitzki? - war nie relevant. nba.com sieht ihn sogar auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ich schätze mich glücklich, dass ich solche Dinge nie schreiben würde. Als Experte ist es meine Aufgabe, Euch hautnah über das Geschehen in der NBA zu informieren. Ich werde mir auch in dieser Saison keine Themen an den Haaren herbeiziehen, so wie oben beschriebene Quellen es tun, Authentizität und Objektivität sind quasi das A&O für einen Journalisten.

Lottozahlen: Utah Jazz

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Draft/Neuverpflichtungen: Morris Almond hatte vier Jahre am College (Rice University) verbracht bevor er sich dieses Jahr zum Draft anmeldete und dort an 25. Stelle von den Jazz gewählt wurde. Als Shooting Guard hat Almond einen ausgezeichneten Shot und eine überdurchschnittliche Athletik. In der SG-Rotation der Jazz nimmt er den dritten Rang ein. An 38. Stelle kehrte das Utaher Management einen 20-jährigen Ukrainer ein: Kyrylo Fesenko. Auch er nimmt hinter Okur und Collins nur den 3. Rang in der Rotation (C) ein. Mit Jason Hart kam von den Clippers ein PG, der Erfahrung und Defense nach dem Geschmack Jerry Sloans garantiert. Von den Kings wurde Ronnie Price eingeflogen, ein junger, semi-explosiver SG, dessen Stärken vor allem in der Offensive liegen. Gegangen ist: Derek Fisher (wegen familiärer Angelegenheiten, landete schließlich bei den Lakers). Gegangen wurden Dee Brown (Türkei) und Rafael Araujo (Russland).


X-Faktoren: Defense auf dem Shooting Guard - haben die Jazz das? Ist Ronnie Brewer, der sich als Starter wohl durchgesetzt hat gegen Giricek und Almond, in seiner erst zweiten Saison dazu in der Lage, seine Athletik derart einzusetzen, dass es an beiden Enden des Courts Defense-Fanatiker Jerry Sloan zusagt? Andrej Kirilenko kann erzählen was er will, er hat sich nur eine Frage zu beantworten: execution - ja oder nein? Sloan wird sein Playbook nicht neu schreiben, nur weil es einem verzogenem Millionär, der seit zwei Jahren unter seinem eigenen Niveau spielt, nicht passt. Unter welchen Umständen die Tradespekulationen um den Russen wieder hochkommen könnten? Vielleicht bei einem schlechten Start in die Saison? Weiter.
Die Blocking Shots im Frontcourt sind bei den Jazz in etwa so stark vertreten wie Bio-Zutaten in einem Berliner Döner - der einzige, der seine Gegner auf der 3 & 4 auf Trab halten kann ist Kirilenko, es sei denn seine Gattin untersagt es ihm. Wie einige andere Teams auch suchen die Jazz weiterhin nach einer dritten, zuverlässigen Scoring-Option. Auch in diesem Zusammenhang müsste Kirilenko genannt werden, denn auf dem Papier ist er drittgefährlichster Scorer der Jazz, dann kommt Okur. Da ich bei Okur bin: wie lautet das Gegenteil zu Clutch? Die Jazz haben keinen Spieler, der in brenzligen Situationen das Spiel an sich reißen könnte. Zwar kann Boozer wann er will in the paint punkten und Williams verteilt auch in den Playoffs sicher den Ball, aber einen Schützen, der sich einen Dreck schert um seine eigenen Emotionen, so etwas missen die Jazz schmerzlich. Den Verlust Derek Fishers sowie die Gefahr, zu Saisonbeginn in ein emotionales Loch zu fallen, erkenne ich als X-Faktoren nicht an.


Stats: Einerseits sind die Jazz als sehr diszipliniertes Team bekannt, andererseits als eine Mannschaft, die mit hohem physischen Einsatz spielt und nicht zuletzt deshalb die
meisten Personal Fouls der Liga kassiert (25.2). Ihr sehr groß geratener, versatiler Frontcourt mit stark europäischem Einschlag (...Boozer in Deutschland geboren!) sorgt für die drittbeste Trefferquote aus dem Feld (47.4%). Carlos Boozer zählt da mit 56.1% zur NBA-Elite. Allerdings nehmen die Jazz den vorletzten Platz beim Prozentsatz vom Three (33.5%) ein. Bemerkenswert: die Jazz erzielen einerseits mehr als 100 Punkte pro Partie, sind andererseits auch bei der Brettarbeit hellwach: drittbestens Off-Reb-Team (12.6). Zweiter Platz bei den Assists (24.7). Den zweiten Platz bei Freiwurfversuchen (30) kann man so und so interpretieren.


Prognose 2007-08: 49-33. Es ist die Ausnahme, mit zwei All-Stars (Boozer & Williams) unterhalb der 50%-Marke, die die NBA in Gut und Schlecht unterteilt, zu landen. Beachtet man weiter die Bilanz letzter Saison (Northwest-Gewinner), die fabelhafte Heimstärke sowie den Umstand, dass Kirilenko die letzten 12 Monate praktisch nicht zur Verfügung stand, von mir aus auch die Sicherheit, mit der Jerry Sloan das Zepter schwingt, dann muss man sich um die Aussichten der Jazz keine Sorgen machen. Kirilenko wird sich unterordnen müssen, denn Sloan ist von beiden der größere Sturkopf und hat auch das bessere Standing innerhalb der Franchise. Okur enttäuschte zwar bei der EM und in der Playoffserie gegen die Spurs, was allerdings keinen Einfluss auf die RS 2007/08 des Türken hat.


Starting Five: Deron Williams -
Ronnie Brewer (Gordan Giricek) - Andrej Kirilenko - Carlos Boozer - Mehmet Okur


Sonntag, 28. Oktober 2007

Juwan Howard nach Boston? Oder doch Miami?

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Juwan Howard hat seit dem Abgang Kevin Garnetts das Nörgeln nicht bleiben gelassen: er wollte weg, er wollte sich am Rebuild der Timberwolves nicht beteiligen. Nun wurde er aus seinem Zweijahresvertrag herausgekauft und ist frei bei der Wahl seines neuen Teams - nur um die Championship sollte es mitspielen, denn diese ist das große Ziel des Ex-Fab-Fivers. Zugegeben, was dieses Spekulationsgedöhns angeht zähle ich nicht zu den besten, aber der buyout Juwan Howards wirft doch eine spannende Frage auf: wohin geht der 34-jährige PF jetzt? In Frage kommen eigentlich nur die Boston Celtics und die Miami Heat.

- Die Heat haben bei den PF-Positionen Udonis Haslem als Starter und Alexander Johnson als Reservisten aufzubieten. Auch Marcus Slaughter und Mark Blount wären Optionen. Hier würde Juwan Howard in der Hierarchie auf Platz 2 hinter Haslem landen. Die Heat bewegen sich über dem Salary Cap, haben allerdings noch eine 3 Millionen $ schwere MLE (siehe Kommentare) zur Verfügung - die könnte man für Howard einsetzen. Dabei spielt es aus der Sicht Howards kaum eine Rolle, dass sein jährliches Salär in Minnesota bei 7 Millionen lag.

- Auch die Celtics liegen über dem Cap. Hier ergäbe sich bei Unterzeichnung Howards die überaschende Situation, dass Howard doch noch mit Kevin Garnett spielen dürfte. Mit Brian Scalabrine als erstem PF-Reservist sind die Celtics schwach besetzt. Weitere Optionen: Glen Davis und Leon Powe. Allen drei fehlt die Playofferfahrung, die Howard vorzuweisen hätte. Die Celtics besitzen eine Trade Exception, die hier aber nicht greift sowie eine Million Dollar Exception. Da es in Boston gewaltig nach EC-Finals riecht, dürfte Howard nach Boston gehen.

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 1

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Drei NBA-Teams kommen aus Texas und alle spielen logischerweise in der Southwest-Divison: die Dallas Mavericks, Houston Rockets und San Antonio Spurs. Ich frage mich seit längerem, wer diese Saison die Texasmeisterschaft für sich entscheidet? Und wer hat die eigentlich letzte Saison gewonnen? Die Mavs mit der besten Saison innerhalb der Regular Season oder doch eher die Spurs mit ihrer Championship? Die Spurs gehen mit ihren bekannten Haudegen ins neue Basketballjahr: Manu Ginobili, Tim Duncan, Tony Parker, Bruce Bowen. Sie werden alles dafür geben, endlich ihren Titel zu verteidigen. Zur Erklärung: zwar haben die Spurs innerhalb der letzten 9 Jahre 4x die Meisterschaft gewonnen, jedoch nie 2x hintereinander. Die Rockets haben sich zumindest auf dem Papier enorm verstärkt, Steve Francis dürfte noch einiges im Tank haben und auch Bonzi Wells sollte man nicht abschreiben. Und nun meine Expertenmeinung zu den Mavs: sie gewinnen die Championship, ist doch klar. Dirk Nowitzki wird zwar nicht wiedergewählt werden zum MVP, aber spielen wie ein 30-jähriger Gott. Und mit den neu verpflichteten Trenton Hassell und Eddie Jones hat man die Antwort auf Don Nelsons Golden State Warriors. Was denkt Ihr?

Lottozahlen: Indiana Pacers

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Draft/Neuverpflichtungen: Als neuer Head Coach konnte Jim O'Brien gewonnen werden, der das schwierige Erbe von Rick Carlisle antritt. O'Brien, ein harter Hund, kann nach insgesamt fünf Jahren bei den Philadelphia 76ers und den Boston Celtics eine positive Bilanz vorweisen, trotzdem sitzt er bei den Pacers auf dem heißen Stuhl. Darell Armstrong hat Anfang Oktober bei den Nets unterschrieben, Orien Greene bei den Kings, auch Keith McLeod ist weg. Diese no-names wurden durch no-names ersetzt: Kareem Rush, immerhin MVP der litauischen Liga, wird den SG von der Bank mimen. Travis Diener (PG) wird in Indiana um seine Zukunft in der NBA kämpfen, denn das nötige Niveau für die höchste Spielklasse des Basketballs scheint der 25-jährige nicht zu haben. Stephen Graham (SF) hat die beiden letzten Jahre für sechs verschiedene Teams gespielt - schwache Spieler werden gnadenlos durchgereicht. Über Andre Owens (PG) weiß ich so gut wie nichts. Jermaine O'Neal wurde trotz gewaltigen Gerüchtebrodelns nicht getradet - bis Februar 2008 besteht da aber noch Brisanz. Den Draft der Pacers kann man vergessen, Pick Nr. 11 wurde an die Atlanta Hawks, Pick Nr. 42 an die Portland Trailblazers abgegeben.


X-Faktoren: Aktivität Danny Grangers: der jüngste Spieler in der Starting 5 der Pacers kann springen, laufen und bei Bedarf auch mal back-to-back 48 Minuten durchspielen - und doch macht er immer wieder einen passiven Eindruck. Er müsste der Pacer werden, der immer anspielbar ist. In diesem Punkt sind sich übrigens auch die Bloggerkollegen in de USA einig. Rotation auf dem Shooting Guard: für die Pacers wird mit Mike Dunleavy auf der 2 ein Spieler starten, der die meiste Zeit seiner NBA-Karriere Forward spielte und der in den 43 Spielen, die er vergangene Saison für Indiana durchzog, keine 30% vom Three warf - das Prädikat "Notlösung" scheint hier mehr als verdient. Viel schlimmer: von der Bank kommt nicht junges Gemüse, sondern echtes Unkraut. Nächster Faktor: einmal die Knie und dann die Klappe von Jermaine O'Neal: der arrogante Stirnbandschlacks wird so oder so Probleme mit seinen Knien haben und keine 75 Spiele schaffen, genau dies würde aber zu teaminternen Spannungen führen, die wiederum nicht von O'Neal behoben werden können, denn Kommunikation zählt nicht zu seinen Stärken. Weiter: Zuschauerzahlen! Die Leute in Indiananapolis haben keinen richtigen Bock auf ihre Ex-Stars. À propos Ex-Stars: wie wär's mit Teamwork, da doch alle Stars weg sind? Letzter Punkt: wie schnell setzt sich das neue System von O'Brien durch? Der will seine Pacers möglichst schnell die Mittellinie überqueren lassen, gute Würfe herstellen, O'Neal, falls dieser nicht zu leichten Körben kommt, auf die Threes passen lassen, die Threes füttern wiederum O'Neal mit Bällen...der berühmte Haken an der Sache: Indiana hat keine Dreierschützen.


Stats: So ausdruckslos wie die gesamte Mannschaft, keine besonderen Stärken oder Schwächen abgesehen vom letzten Platz beim FG-Prozentsatz (43.8%).



Prognose 2007-08: 33-49, d. h. Im Vergleich zur letzten Saison eine schlechtere Bilanz. Nachdem die Pacers zehn Jahre lang über 50% abschlossen, kommen sie jetzt zwei mal hintereinander unter dieser Marke.
In der Breite sind sie eines der schlechtesten Teams der Liga. Sie haben im Verlauf der letzten drei Jahre massiv an Qualität verloren. O'Neal steht da stellvertretend für vergangene Glorie (Reggie Miller, Ron Artest, Peja Stojakovic) oder längst vergangene (Rik Smits, Mark Jackson). Was Jermaine O'Neal angeht: kommt der Trade bis Februar 2008, ja oder nein? Und ist das bei diesen Pacers nicht egal?


Starting Five: Jamaal Tinsley -
Mike Dunleavy (Marquis Daniels) - Danny Granger - Jermaine O'Neal - Troy Murphy


Samstag, 27. Oktober 2007

Dirk dementiert

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Für Meldungen dieser Art gibt es Spiegel Online: Dirk Nowitzki hat gegenüber dem Online-Magazin erklärt, dass für ihn ein Wechsel nach Los Angeles nicht in Frage käme und die Mavs Kobe Bryant nicht um jeden Preis nötig hätten: "Definitiv nicht, das sind die üblichen Gerüchte. Es ist mir völlig egal, was Kobe in L. A. macht. Wir haben auch so eine gute Mannschaft, die stark genug ist."

Lottozahlen: Houston Rockets

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Draft/Neuverpflichtungen: gierig, gierig diese Rockets, kein anderer Verein hat während der Off-Season so viel Qualität im Hinblick auf Neuverpflichtungen walten lassen. Steve Francis hat den viel beschworenen aber selten gelebten Traum wahr gemacht: er hat bei dem Team angeheuert, welches ihm ganz persönlich am meisten zusagte. Bei den Rockets hatte Francis nicht nur seine besten, sondern vor allen Dingen auch erfolgreiche Tage - erinnert sei nur an seinen ROY-Co-Award 2000. Mitte Juni wurde Juwan Howard gegen Justin Reed und Mike James von den Minnesota Timberwolves getradet - für Howard kein guter Deal, denn der Routinier fühlt sich zwischen all dem jungen Gemüse nicht wohl, während James zwar um einen Startplatz auf der 1 kämpfen wird müssen, allerdings nicht mehr mit einem Kevin Garnett aneinandergeraten wird. Vasilis Spanoulis spielt nach dem Trade gegen Jackie Butler, der nun die erste Reserve für Yao Ming darstellt, wieder in Europa. Dikembe Mutombo, ältester Spieler der Liga, spielt nach gewährter Vertragsverlängerung seine letzte Saison. Bonzi Wells ist zwar kein Neuzugang i. e. S., wird jedoch unter Rick Adelman, der sich ausdrücklich für einen Verbleib der PF-Bombe ausgesprochen hat, einen Neustart probieren. Und auch für Adelman bedeuten die Rockets einen Neustart, hat der doch acht Jahre lang die Sacramento Kings gecoacht. Chuck Hayes, 24-jähriger aber mit 1.98m knapp bemessener Power Foward, hat einen sehr leistungsabhängigen Vertrag unterschrieben. Mehr Referenzen als Hayes konnte Luis Scola vorweisen: der vielleicht erfahrendste aller Rookies gewann mit dem argentinischen Nationalteam nicht nur olympisches Gold in Athen 2004 sondern wurde auch zum MVP der FIBA Americas 2007 gekürt - den Startplatz auf der 4 hat er sich so erst mal verdient. Außerdem zu erwähnen: Aaron Brooks, an #26 gedraftet, mutierte mit 21.4 ppg und 5.2 assists zum besten Spieler der Summer League in Las Vergas.


X-Faktoren: Für meinen Geschmack sind die Rockets etwas zu klein auf den beiden Forward-Positionen: angenommmen Battier und Scola starten, wären das einmal 2.03m und beim Argentinier 2.06m. Von der Bank kommen noch kleinere Forwards: Chuck Hayes (1.98m), Carl Landry (2.03m) und Justin Reed (2.03m) - Dirk Nowitzki lässt grüßen! Logisch damit verbunden wäre der nächste Faktor: die Rotation auf der 3 & 4, denn Basketball ist noch immer ein Spiel, in dem Größe entscheidet, Spieler wie Charles Barkley oder aktuell Paul Milsap gibt es selten. Was für Baron Davis und seine Warriors gilt, trifft auch bei T-Mac und den Rockets zu - wenn der Star verletzt ist, leidet das gesamte Team, weshalb ich die Gesundheit McGradys als enorm wichtig ansehe. Mehr Aggressivität in der Zone - diese Bitte richtet sich an Yao Ming. Der Top-Center spielt seit fünf Jahren in der NBA und sollte nun langsam seine Erfahrung ausspielen, d. h. mehr Fouls ziehen und häufiger 1-on-1 gegen jüngere, kleinere Center suchen. T-Mac und Yao werden eine sehr gute Saison spielen, aber wer wird dritte Scoring-Option? Wahrscheinlich Luis Scola. Ist der Backcourt tief und gut oder nur tief? Man kann zu jedem Guard mindestens zwei Details nennen, die ihm in Hinblick auf nächste Saison disqualifizieren. Letzter Faktor: können die Rockets DAS laufen, WAS Adelman von ihnen erwartet (Knie McGradys, Bockigkeit Francis', noch leicht vorhandene Passivität Yaos)? Zwar werden die Rockets keinen run-and-gun-Basketball spielen, aber es scheint als wolle Adelman T-Mac zu einem zweiten Clyde Drexler zu formen und Yao exzessiv in Szene setzen - die beiden Stars werden die meisten Spielanteile ihrer gesamten bisherigen Karriere erhalten.


Stats: hervorragend verteidigende Mannschaft (trotz Tracy McGrady): bestes Def-Reb-Team der Liga. In den Blocked Shots und Steals nur mittelmäßg, das liegt aber einerseits am defensiv noch etwas harmlosen Yao sowie an der unter Jeff van Gundy probierten Kunst, den Gegner die 24 Sekunden runter- und auslaufen zu lassen. Die gegnerischen mit nur 92 ppg sowie 43% FG (Top!!). Stark orientiert am Three (2. Platz bei getroffenen Dreiern, 3. bei Versuchen, 5. bei Trefferquote).



Prognose 2007-08: 54-28. Die Southwest-Division ist wieder offen, mit den Rockets, Mavs und Spurs spielen gleich drei Teams um den Titel und von diesen Teams stellt nur eines zwei potenzielle MVP's - die Rockets mit Yao und McGrady. Mit den vielen Neuzugängen hat man quasi eine komplette Starting 5 verpflichtet, die Rockets haben die beste Guardmasse und den besten Center der Liga, sie haben einen der tiefsten Roster der Liga, aber bei weitem nicht den ausbalanciertesten.


Starting Five: Rafer Alston - Tracy McGrady - Shane Battier - Luis Scola - Yao Ming


themiz2003k: Vorhersagen zu allen 30 Teams im Videoformat

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Dwyane Wade mit neuem Commercial (Converse)

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Gefunden auf TrueHoop

Aus der Sicht von Jarvis Hayes...

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Bezüglich der Aussichten zur neuen Saison kann man im Allgemeinen den unbekannten Spielern saftigere Informationen entlocken als den auf Standardantworten getrimmten Stars. So auch dem 26-jährigen Small Forward der Detroit Pistons, Jarvis Hayes, der Tayshaun Prince vertritt, falls dieser mal auf der Bank sitzt. In einem Interview mit Empty the Bench nannte er einige interessante Details:

- Hayes erkennt die Mischung aus Jung und Alt, wie sie Joe Dumars in Detroit perfektioniert hat, als wichtige Erfolgsgröße an: "It’s very important. There are few teams in this league that have young ball clubs that can win consistently. The fact that we have a mix of younger and older guys gives the young guys time to get acclimated. They are not thrown into the fire right off so they have time to grow."

- Wie Hayes seine Rolle bei den Pistons 2007/08 sieht: "I think I can be a sparkplug coming off of the bench. These guys have great chemistry, and I believe I can be a good bench scorer and put some points on the board."

- Wie man sich vorbereitet auf ein back-to-back-Auswärtsspiel: "After the game, win or lose, you have to start mentally preparing for the next game. I don’t spend too much time talking about that game…it’s time to move on. Sometimes we get on the plane to head off to another location and from there get a good night of sleep. The next day, we get up and may have shoot around. Then it’s time for another game."

Antoine Walker legt nach

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Eine Pressekonferenz, in welcher sich der vor der zwei Tagen nach Minnesota getradete Antoine Walker erstmals äußerte, verdeutlicht noch einmal, wie tief die Risse im Verhältnis zu seinem Ex-Verein, den Miami Heat, waren.

- Auf die Frage, wie seine erste Reaktion auf die Benachrichtigung getradet zu werden gewesen sei: " I think it's a good situation for me. I'm coming to a good start with a young team that needs some veteran leadership from a guy that's been around. So I'm looking forward to the challenge. I look at this team a little different, kind of reminds me of my Atlanta situation with a young team." Das ist billiger, falscher Kaffeesatz mit rhetorischen Mitteln.

- Ob es in Ordnung wäre, mit 31 Jahren zu so einem jungen Team wie den Wolves zu kommen (die keine realistische Chance auf das Erreichen der Playoffs haben): "Coming here gives me an opportunity to be a leader again, to kind of put my stamp on some of these young guys, to help them out and become better players… In Miami, it was getting outside of just playing basketball." Fragt sich nur, warum ein Juwan Howard sich mit seiner Situation in Minnesota einfach nicht zufrieden geben will...

- Wie sein konditioneller Zustand sei: "Great. I've been fine. Never missed a practice since Day 1, so I've been there every day." Und warum fehlte er am ersten Tag? Weil er wegen fehlender Fitness gesperrt wurde. Von einem guten Zustand kann nicht die Rede sein.

- Ob die Medien bzw. Pat Riley etwas übertrieben hätten wegen der Fitness Walkers: "Well, Coach in Miami has rules. He has numbers, no matter who you are. We get weighed and body fat every week. If you're not on your number, he believes you're not in shape. Everybody has their goal to reach. He wanted me to be at a body fat number on opening day. I wasn't there, so he was mad at me for that. Why it went public to you guys and got blown out of proportion, I wouldn't know. It was nothing for me to respond to. I'm healthy. I'm playing. But I understand that, that's been Coach's rules. Everybody goes through it. Why it went public that I didn't make my number, I don't know." Dass Walker in diesem Statement den Namen Pat Riley nicht erwähnt, sondern nur seine Funktion nennt (Coach), spricht Bände.

Freitag, 26. Oktober 2007

DIME hat gewählt: die 185 besten Fantasy-Spieler

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Für alle Fans des Fantasy-Basketballs dürften diese fünf Links unverzichtbar sein, denn die DIME hat sie bestimmt - die besten Fantasy-Spieler, geordnet nach den fünf Positionen:

- Centers (35)
- Power Forwards (40)
- Small Forwards (40)
- Shooting Guards (30)
- Point Guards (40)


Als All-Fantasy-Team ergibt sich: Yao Ming - Kevin Garnett - LeBron James - Kobe Bryant - Steve Nash

Ist doch Mythos

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Wie schafft es ein Al Thornton in die Geheimtipplisten - gibt es sowas eigentlich? - bezüglich des Rookie of the Year Award 2008? Zwei Argumente sprächen für ihn: erstens laufe bei den völlig ramponierten Clippers so oder so nichts zusammen, also könne man einem Rookie großzügige Spielanteile gewähren, zweitens hätte Thornton die Reife - denn der 23-jährige Ex-Seminole hat die maximale Spielzeit am College
(Florida State) absolviert: vier Jahre. Aber kann denn die Anzahl der Jahre auf dem College als Kriterium für die Prognose beim ROY-Award genommen werden? Mal abgesehen davon, dass die beiden Top-Picks Greg Oden und Kevin Durant Freshmen sind, waren innerhalb der letzten 15 Jahre nur zwei ROY's 22 Jahre oder älter: Emeka Okafor (22Jahre/2005) und Tim Duncan (22/1998). Und von den beiden hat wiederum nur Tim Duncan volle vier Jahre am College verbracht. Fazit: kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Anzahl der Jahre am College und der Wahrscheinlichkeit des ROY-Gewinns.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Ach Antoine!

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Die Miami Heat haben doch das große Muffensausen bekommen und einen ihrer Halb-halbgötter zu den Minnesota Timberwolves getradet: Antoine Walker. Und damit den Spieler, der zwar in den Finals 2006 den entscheidenden Unterschied ausmachte (von Dwyane Wade mal abgesehen), der aber seit Mitte letzter Saison Probleme den Anforderungen an seine Fitness gerecht zu werden und sich so eine Sperre einfing. Das darf man in einem Team unter der Leitung Pat Rileys einmal und kein zweites Mal machen. Geschah aber doch noch einmal und so wurde Walker zum ersten Tag des diesjährigen Training Camps gesperrt. Walker hätte in der Off-Season Gelegenheit gehabt, wieder an Athletik zuzulegen, stattdessen war er gezwungen auf Wohnungssuche zu gehen, nachdem am 9. Juli 2007 in seiner Chicagoer Nobelabstiege eingebrochen und Walker mit einer Waffe bedroht wurde. Man kann den Zeitpunkt des Trades als Schachzug Rileys, man kann ihn auch als dumm bezeichnen, denn die Regular Season startet für die Heat am 1. November gegen die Detroit Pistons und Ricky Davis (28), der den eigentlichen Gegenwert dieses Tauschgeschäfts ausmacht, hätte als Shooting Guard die Laufwege seiner neuer Kollegen kennen lernen sollen/müssen. Schaut man nur auf die Zahlen, dann schneiden die Heat bei diesem Trade deutlich besser ab: Davis erzielte in der vergangenen Saison durchschnittlich 17 ppg, 3.9 apg, 4.8 apg und immerhin einen Steal. Auch die knapp 40% vom Three müssen genannt werden. Der 31-jährige Walker hatte 8.5 ppg und 4.3 apg und in fast allen Kategorien Karrieretiefstwerte. Nichtsdestotrotz wird Walker, falls er in Minnesota Einsatzzeiten bekommt, Duftmarken setzen.

Nun bestehen zwei Szenarien. Szenario Nr. 1: Davis könnte zu Saisonbeginn auf der 2 starten und ersetzt damit Dwyane Wade. Wer hier ein Zeichen sehen will, dass die Rückkehr Wades länger dauert als erwartet malt den Himmel schwarz und den Tatsachen widersprechend: Wade wird spätestens Mitte Dezember wieder Punkte sammeln. Als Swingmen könnte Davis dann Ende des Jahres auf die 3 wechseln. Der eigentliche Profiteur dieses Trades hieße so Dorell Wrigt, der als unumstrittene erste SF-Option voll durchstarten könnte. Szenario Nr. 2: Davis startet auf der 3, spielt auf dieser Position die Saison durch und bildet so die dritte Scoringoption der Heat. Indessen würde sich Daequan Cook die ersten sechs Wochen der RS auf der 2 vergnügen.

Noch dies und das zum Trade: die Heat haben nun noch einen Guard mehr, nachdem man bereits in der Offseason fünf kleine Spieler holte. Hingegen werden die Minnesota Timberwolves immer jünger und werden damit baden, d. h. fischen gehen denn von den Playoffs spricht spätestens jetzt niemand mehr in Minnesota, in Miami dafür umso lauter. In den Trade waren noch andere Spieler bzw. Elemente involviert: Miami gab außerdem Wayne Simien (PF, 24) und Michael Doleac (C, 30) sowie einen First round Pick und Cash ab, während die Timberwolves noch Mark Blount (C, 31) draufpackten. Dienstältester Spieler der Timberwolves nach dem Trade Davis': Mark Madsen. Mit einem Vorurteil gegenüber Davis muss an dieser Stelle aufgeräumt werden: der einst spektakulärste Dunker der Liga ist kein trouble boy.

Nowitzki unterm Messer...

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...könnte man denken, wenn man den Titel eines aktuellen Artikels - Nowitzki seziert - auf spox.com liest, in dem Nowitzki in Hinblick auf die neue Saison in fünf Kategorien getestet wird. Dabei kommt der Autor, David Thorpe, zu folgenden Ergebnissen:

- Nowitzki habe von allen NBA-Spielern "den besten Wurf innerhalb der Dreierlinie". Ein gewagtes Statement, was ich aber innerhalb der ersten fünf Minuten nicht widerlegen konnte und mehr Zeit habe ich für diesen Post nicht.

- Nowitzki werde sich auch diese Saison bevorzugt am Perimeter aufhalten. Gegen zwei Verteidiger gleichzeitig kann auch er sich noch immer nicht durchsetzen - siehe die Playoffserie gegen die Golden State Warriors.

- Zwar habe Nowitzki den besten Shot, Kobe Bryant aber sei weiterhin bester Offensivspieler der Liga. Keine Frage, wenn man die Fortsetzung zu Space Jam drehen müsste, wüsste ich nicht, ob Bryant nicht doch zu den Außerirdischen gehört.

- Die Defense Dirks sei nicht so schlecht wie oft behauptet. Jedoch suche Dirk in der Verteidigung zu selten Korbnähe. Ich sehe es so, dass Dirk in der Defense einfach keinen Respekt genießt. Wenn er den Block Andrej Kirilenkos hätte, wären die Mavs vor zwei Jahren Meister geworden.

- Wenn Nowitzki eine Schwäche hat, dann seine Mentalität, es fehlt der Beweis, dass er ein Leader und das auch in den Playoffs ist. Das bedeutet auch, jemanden mal in aller Öffentlichkeit konstruktiv zu konstruieren - so geschehen vor zwei Wochen mit Devin Harris. Zu den Schwächen Dirks zählt David Thorpe ausdrücklich nicht seine Defense.

Lottozahlen: Orlando Magic

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Draft/Neuverpflichtungen: Rashard Lewis dürfte einen der besten Agenten der Liga haben, denn die durchschnittlich 18 Millionen $, die der Ex-Supersonic bei den Magic die nächsten sechs Jahre verdienen wird, sind oder waren allein, ganz allein dem völlig unausgelasteten Salary Cap der Magic geschuldet, anders gesagt: das Geld, das da war, wollte man ausgeben und Lewis' Agent wusste das. Insgesamt wurden es dann für die Magic mehr als 200 Millionen, denn Dwight Howard hat bis 2012/13 verlängert, wobei er zum letzten Jahr eine Player Option ziehen kann. Die vorzeitige Verlängerung verstand sich von selbst, da es keinen Spieler sonst im Alter D-Howards gibt, auf den man einen Franchise aufbauen könnte - auch ein Kevin Durant muss sich erst einmal beweisen und LeBron James ist ein Jahr älter als D-Howard. Von den Köln 99ers, die zu diesem Zeitpunkt noch RheinEnergie Köln hiessen, holte man sich Marcin Gortat, einen 23-jährigen, in Polen geborenen Center, der bereits 2005 von den Phoenix Suns gedraftet wurde, allerdings ein paar Summer Leagues brauchte um seinen ersten NBA-Vertrag zu bekommen. Nicht zuletzt wegen der Aussicht auf einen Platz in der Starting 5 kam Adonal Foyle von den GS Warriors. Die Abgänge, die die Magic zu verkraften haben, sehen auf Papier nach einer Menge aus, sind aber tragbar: Grant Hill (Suns), Darko Milicic (Grizzlies), Travis Diener (Pacers). Tony Battie fällt wegen einer Verletzung an der linken Schulter voraussichtlich die gesamte Saison aus. Als neuer Head Coach konnte Stan van Gundy präsentiert werden, der damit den Werner Lorant unter den Head Coaches der NBA, Brian Hill, ablöst. Im Draft hatten die Magic eigentlich die Picks 39, 44, 54, die wurden jedoch alle getauscht oder verkauft.


X-Faktoren: Wird D-Howard weiterhin gedoppelt oder verschafft ihm Rashard Lewis, der bisher noch kein Spiel für die Magic absolvieren konnte, die erhofften Freiräume? Falls sich Lewis und Howard zu dem Star-Tandem entwickeln, für das sie schon jetzt gehalten werden, wären beide zusammen für durchschnittlich 50 Punkte und 20 Rebounds gut und hätten außerdem ihre besten Jahre noch vor sich. Wie viel Potenzial hat Howard noch bei den Rebounds und im Post-Play? Sollte Howard eine 22/14-Saison hinlegen, würde das die Magic um einige wins nach vorn katapultieren. J. J. Redick - einer der interessantesten Sophmores: der charismatische Ex-Duke wird unter van Gundy mehr Spielzeit und auch mehr Spielanteile bekommen. Da sich inzwischen die Meinung durchgesetzt hat, dass Redick bester Shooter im Kader der Magic ist, dürfte einiges an Clutch und Three durch seine Hände gehen. Mit einer Auswärtsbilanz von nur 15-26 kann man den Magic eine Auswärtsschwäche diagnostizieren, dabei spielen die Magic diese Saison keine drei Heimspiele in Folge bis zum 8. Februar 2008. Mit dem Abgang von Grant Hill haben die Magic einen Mangel einen Leadership, Rashard Lewis kann diese Schlüsselfunktion kaum besetzen. Ist Jameer Nelson der Point Guard, mit dem Stan van Gundy seine uptempo offense durchsetzen kann? Das müssen wir abwarten.


Stats: Keiner dunkt öfter als D-Howard. Und nur Kevin Garnett und Tyson Chandler rebounden besser. Und nur wenige reichen ihm bei der Anzahl von double doubles das Wasser. D-How ist was in den Staaten fantasy stud genannt wird, einer, der die Boxscores Abend für Abend zweistellig füllt. Den Magic unterlaufen zu viele Turnovers, nämlich 17 pro Spiel. Gleichzeitig sind sie Vorletzter in Assists. Mit 94.8 ppg hat man eine nur mickrige Punkteausschlachte und außerdem Platz 27 in dieser Kategorie. Den letzten Patz nehmen die Disneylanddauerkartenbesitzer den Field Goal Attempts ein (74.3). Was sich mit der Ankunft von Lewis ändern sollte: die im Ligavergleich unterdurchschnittliche Ausbeute vom Three.



Prognose 2007-08: 47-35. Die Magic spielen mit den Washington Wizards um den Gewinn der Southeast-Division. Zwar haben die Magic keine besonders talentierte Starting 5 und auch die Besetzung der Center-Position dürfte Kopfzerbrechen bereiten und auch der Reserve-Frontcourt ist höchst durchwachsen und bei der Frage, ob van Gundy einen defensiv ausgerichteten Team Offensivtemperament eintrichtern kann, sind wir bei den Kopfschmerzen, allerdings glaube ich an dieses Team und dass sie sich gegenüber letzter Saison verbessern steht für mich außer Frage.


Starting Five: Jameer Nelson - Hedo Turkoglu - Rashard Lewis - Dwight Howard - Adonal Foyle (Marcin Gortat)


Mittwoch, 24. Oktober 2007

Shaq is not done

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Hand aufs Herz: wenn Tracy McGrady ankündigt, die Rockets seien jetzt reif für die Championship, und wenn Kobe Bryant, der vor seinem vielleicht besten Jahr als Basketballer steht sich jedoch in einem mittelmäßigen Team wiederfindet, es nicht fertig bekommt, den Trade-Gerüchten ein Ende zu setzen nur um an den Championshipambitionen anderer Mannschaften zu schnuppern, und wenn Rasheed Wallace seine Pistons derart positioniert, dass sie noch immer das Team der EC wären, an dem sich die anderen Ostler zu messen hätten - wen interessiert der Kokolores? Aber wenn Shaquille O'Neal seine personal legacy als unvollendet anerkennt und mit zwei weiteren Meisterschaften zur Kategorie eines Michael Jordan aufschließen könnte, dann bedeutet das nichts anderes, als dass wenn sich bei den Heat zu Beginn der Regular Season - vergesst die Preseason! - nicht was bewegt Shaq was bewegen wird. Mit den Heat ist zu rechnen.

20 Millionen zu wenig für Luol Deng

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Nicht Ben Gordon, sondern Luol Deng hat ein erstes offizielles Angebot bezüglich einer vorzeitigen Vertragsverlängerung seitens der Chicago Bulls erhalten. Zur Erinnerung: Deng verdient diese Saison mehr als drei Millionen, könnte danach aber für den Fall, dass die Bulls ihm ein sogenanntes Qualifying Offer unterbreiten, Restricted Free Agent werden. Während Gordon seinen Marktwert bei unerreichbaren 70 Millionen für 5 (oder 6?) Jahre sieht, wird Deng von Marktbeobachtern bei genau diesem Wert taxiert. Die Bulls sehen es anders, in den Auftakt des Verhandlungsmarathon sind sie mit einem Angebot i. H. v. 50 Millionen gestartet. Diese Meldung ist mehrerer Gründe wegen interessant: einmal halten sich Tradegerüchte um Kobe Bryant in Richtung Chicago und Deng wäre ein in Los Angeles gern gesehener Bestandteil eines Tradepakets - konkretisiert sich hier das anhaltendste Gerücht der Liga?; zweitens befindet sich Gordon in der gleichen Vertragskonstellation wie Deng, will sich aber offensichtlich mit nicht weniger zufrieden geben - droht hier die Teamchemie der hypertalentierten Bulls zu zerbrechen?; drittens ist nicht Gordon, nicht Tyrus Thomas, nicht Kirk Hinrich, nicht Joakim Noah, sondern Deng eigentlicher Kern dieser jungen, aufregenden Bullen - hat das Management der Bulls ein Strategieproblem?; viertens dürfte so eine Debatte um die spielerische Klasse Deng initiiert werden, an der sich Deng verbal nicht beteiligen wird - ein Plus oder Minus für das künftige Vertragsvolumen? Luol Deng ist gerade mal 22 Jahre jung, strahlt aber die Ruhe eines DeSagana Diop aus. Deng hält die Klappe und spielt exzellenten Basketball. Deng lernt dazu, Deng hat weniger Basketballjahre auf seinen Knochen als die meisten seiner Kollegen, Deng wird in spätestens zwei Jahren alles können, was sich Coaches und Mitspieler wünschen. Mit Deng würden die Bulls den Spieler verlieren, der den gewissen Unterschied ausmacht um die Championship zu gewinnen.

Kleinigkeiten, KW 42

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- Avery Johnson sollte auf einige Fragen dringend die Antwort finden, so behauptet von Eddie Sefko: Wer spielt den starting PG - Eddie Jones oder Jerry Stackhouse? Welcher der non-guaranteed Spieler wird das Camp überstehen? Wie viel Spielzeit haben Jose Juan Barea, Brandon Bass, Moe Anger und Nick Fazekas verdient?

- Das treibt den Einfallsreichtum auf die Spitze: DeShawn Stevenson hat sich seinen eigenen Namen auf den Rücken tätowieren lassen.

- Jason Williams bleibt starting PG der Miami Heat. Smush Parker wird vorerst von der Bank kommen. Indessen mausern sich die Heat zum einzigen sieglosen Team der Preseason. Anfernee Hardaway lief beim 85-92 gegen die Hornets erstmals für die Millionäre aus Florida auf.

- Peter Vecsey will gehört haben, dass die Trailblazers Channing Frye abgeben wollen.

- Die Washington Wizards entlassen Tony Massenburg und Donell Taylor.

- Was soll man davon halten? Die Detroitbadboys haben das all-overrated first team bestimmt: Jason Kidd - Daniel Gibson - Richard Jefferson - Jermaine O'Neal - Ben Wallace

- Dwight Howard hat seine Freiwürfe trainiert und seine Quote verbessert.

- Vorbild Nr. 1 für Josh Howard: Scottie Pippen.

- Darvin Ham mit einem aufschlussreichen Statement bezüglich Yao Ming: "What impresses me the most is he is not passive anymore. He takes it right at you and punishes you. He is bringing the fight to the post. If Houston continues to play through him, they will be a very tough team to beat. I was thoroughly impressed by how much he has improved."

- Das gehört wie die Kohlensäure zur Cola: die Ankündigungen während der Preseason was man nicht alles Tolles leisten würde in der neuen Saison. So auch Sasha Vujacic: "It's my fourth year. Now it's time. I'm probably one of the people who didn't have that breakthrough year yet, and I'm very looking forward to it."

- Der experimentierfreudige Don Nelson hat mal wieder eine Idee gehabt: voraussichtlich wird Al Harrington diese Saison erste Option von der Bank, d. h. seinen Startplatz verlieren.

- Adam Morrison, immerhin an #3 (2006) gedraftet, fällt voraussichtlich die komplette RS aus.

- Mark Cuban bezüglich der Tradegerüchte Dirk Nowitzki <-> Kobe Bryant: "I'm not trading Dirk for anyone."

- Der Rehabilitationsprozess verläuft bei Dwyane Wade weiterhin nach Plan. Frühstens am 15. November, spätestens im Dezember sehen wir D-Wade wieder.

- Zwar hat Tony Parker auf Anweisung Gregg Popovichs an Muskelmasse und Athletik zugelegt, passt aber weiterhin in seine alten Sachen.

Don Nelson oder der Mann, der Marco Belinelli in nur zwei Sätzen zurechtstutzt

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"I probably did him an injustice by evaluating him too highly his first year.
He's going to be a sensational player, but he's got a lot of work to do."

Quelle

Dienstag, 23. Oktober 2007

Ein Video und (s)ein Interview

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Vor einem knappen Monat hatte Mike Conley Jr. in seinem Blog, in dem er sich übrigens Michael Conley nennt, eines der sehenswürdigsten Videos der Off-Season veröffentlicht - Mr. Conley präsentierte seine beidhändigen Dribbelkünste und leuchtete damit hinüber bis in hiesige Basketballforen. Die #4 des diesjährigen Drafts kommentierte das Zauberwerk trocken mit "here is an up close and personal video clip of how we Warm-Up. This is just the beginning of my workout routine everyday of the summer at Eagle Church with Ed Schilling":



Und zu genau diesem Video stellte Michael Grange zwischen zwei Trainingseinheiten der Grizzlies dem Rookie genau vier Fragen:

Crange: What is with that dribbling video?
- Conley: It’s a pretty normal workout where I workout. It’s something you have to get used to. Other people were doing the same thing so you had to do it to keep up. The more you practised it you got better. Ed Schilling runs it, it’s called champion’s academy. Greg Oden goes there, a lot of college guys go through it to prepare for the draft.

Crange: Do those kinds of drills actually carry over to games?
- They have. If you can handle the basketball you’re more confident with your basketball game. You’re not worried about fumbling the ball or losing it. Just having that confidence helps you in games. It’s not like you’re going to do that stuff in games, but it helps with your regular dribble moves; crossovers or whatever.

Crange: What is the goal?
- It’s explosive-type dribbling. You want to explode off each dribble that you do. The more you practice exploding off different moves the better you’re going to look on the court because you can get around people and make plays.

Crange: Why two balls at once?
- You have to be able to do it with both hands. You have to be able to dribble with both equally in order to be the best you can be at whatever you do.

Montag, 22. Oktober 2007

Ein Blog ist immer so gut wie seine Kommentatoren

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Und deshalb mal eine Danke zwischendurch an: Marcel Graf, Saffti, Jürgen Kalwa, Silvio, Philipp, Butschi, Bex, spree1, Stephen, Jan, duck, Henning K., JaCa, Zahnbürste, nawid, Christophe, Moritz Wollert, Alex Huber, duennbrettbohrer, und alle, die ich gerade vergessen habe zu erwähnen.

My Amazing Journey: nba.com interviewt Dirk Nowitzki - Auszüge

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nba.com: What was the biggest obstacle you overcame to reach the NBA?
- Dirk Nowitzki: I guess basketball is not really a huge sport in Germany. There are not hoops everywhere. It is not soccer. Soccer is way easier to play over there than basketball. You had to find your spot, you had to find friends to play with, and find goals outside that you can play on when we were young. It wasn't that you could just walk around the block and play hoops.


Who was your basketball hero and why?
- When I started, I was like 13. It was the 90's and that was obviously the Bulls' era. That was when they were starting to win everything with Jordan. And I really loved Pippen. Jordan was the man of the team and I loved him, but I think there was something about Pippen. I loved him too. He was so smooth out there. He was a great all around player. He could do everything on the court, from handling it, shooting it, defend, rebound, post. There is really nothing on the floor he couldn't do and that was my goal, to be a great all around player.


When did you realize you had serious game?
- Things started to develop pretty quickly. At 16 (I had) a coach that has been with me to this day, just working out and getting better. You know people said you could have a nice little career with this sport, but I didn't really know what to expect. Next thing you know, I was 20 and I was drafted by the NBA. So just everything went so quick, I didn't really know what to expect or what my job could be. So everything obviously blew me away when it went so quick from 16 to 20. I finished school, went to the army, next thing I know, I was in the NBA. It's just an NBA amazing ride.


Quelle

EDIT Der (sehr) junge Mann auf dem Bild rechts ist übrigens Steve Nash.

Immovable + Heart + Anticipation = die NBA feiert sich selbst. Die neuen Commercials

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Sonntag, 21. Oktober 2007

I saw God. He wore #3. Dwyane Wade während der Finals 2006

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Elton Brand - meistunterschätzter Spieler der Liga

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Vor Beginn der Regular Season führt Clips Nation eine sehr umfassende Bewertung der 15 Clippers, die dann den Roster 2007/08 stellen, durch. Im ersten Artikel wurde Elton Brand einer näheren Betrachtung unterzogen und da kommt der Autor, ClipperSteve, zu einem überraschenden Ergebnis: von allen NBA-Spielern, insbesondere den Stars, verdient Brand das Label "underrated" am ehesten. Wie das? Nimmt man von allen aktiven Spielern diejenigen, die über ihre Karriere betrachtet den besten Player Efficiency Rating (PER) haben, landet da Elton Brand auf Platz 9, hat allerdings von all diesen Spielern, die über alle Jahre gerechnet zu 84% Jahr für Jahr ins All-Star-Team berufen worden, die wenigsten Nominierungen für genau dieses Team. Cleverle ClipperSteve weist jedoch auch gleich auf die Schwächen des PER hin: "Again, not everyone agrees that PER is the best way to measure a player. But we can all agree that Elton Brand stands out like a sore thumb in the table above. PER has a high correlation with recognition for every other player on the list. But Elton Brand toils in relative anonymity as compared to his peers." Den PER in Verbindung mit den All-Star-Nominierungen zu setzen ist aber eine pfiffige Idee, die hier einen einwandfreien Fact formuliert hat.

Der Spuk ist vorbei, Allan Houston hat fertig

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Wer in diesem Blog nach Meldungen zu Allan Houston sucht, findet da so einiges:

16. Oktober: - Die Houston-II-Ära hat begonnen: Allan Houston trainiert zum ersten Mal mit den New York Knicks. Fragt sich nur, warum Houston noch keine Trikotnummer bekommen hat...

12. Oktober (Ist doch Moppelkotze): Allan Houstons Rückkehr zu den Knicks

11. Oktober (Lottozahlen New York Knicks): Der astronomisch überzogene Salary Cap der Knicks spielt – bei Betrachtung der New Yorker Sportverhältnisse – übrigens keine Rolle. Das sieht man auch daran, dass die Knicks wohl (für...) die Rückkehr Allan Houstons zahlen werden.

9. Oktober: - Was verbindet Mile Ilic und Allan Houston? Um den Ex-Knick nach New Jersey zu holen, müsste der Serbe in die D-League abwandern. Aber im Moment scheint Isiah Thomas bzgl. Houston die besseren Karten zu haben.

6. Oktober (Lottozahlen Cleveland Cavaliers): Die Spekulationen um eine Verpflichtung von Ex-Knicks-Star Allan Houston und einem Trade Mike Bibbys halten sich, sind aber nicht realistisch.

12. September: Bei etwa 95% sieht der Spieleragent Allan Houstons die Chancen für dessen Rückkehr in die NBA. Als Abnehmer in Frage kommen die Miami Heat und Cleveland Cavaliers. Bei etwa 0% sollte man die Möglichkeit ansiedeln, dass Chris Webber wieder für die Pistons antritt.

3. September: Diesem Artikel zu glauben, wird Allan Houston diesen Monat ein workout bei den Cavs miterleben dürfen. Wegen fehlender S&T-Möglichkeiten sollen die Vertragsverlängerungen mit Sasha Pavlovic und Anderson Varejao unmittelbar bevorstehen.

27. August: Allan Houston kommt mit seinem Comebackwunsch nicht aus den Schlagzeilen, zuletzt in der USA Today.

Allen Meldungen gemeinsam: eine unverhohlene Skepsis, ja eine Abneigung gegenüber den Comebackträumen Houstons, die ich z. B. auch hier oder hier in mehr oder weniger geistreicher Form kommunizierte:

- Auf die Frage, ob das Comeback Houstons zum Lachen oder Weinen reize: Weinen. Aber so richtig. Ich find das sowas von beknackt. Hat Houston nichts besseres zu tun als mit kaputten Knie gegen Allen Iverson, Kevin Durant & Co. zu spielen?

- Auf die Feststellung, dass kaum jemand vom Comeback des Ex-Stars gegen die Celtics berichtete: Allan Houston: 6 Minuten Spielzeit, 1 Wurfversuch aus dem Feld (daneben!), Fremdkörper, nicht nba-tauglich, ein Loch mehr in der löchrigen Knicks-Defense, würde eine halbe Saison brauchen um seinen Rhythmus zu finden.

Ich konnte und wollte mich nicht anfreunden mit Houston-II in New York. Rationale Begründung? Nicht vorhanden. Die aber brauche ich jetzt nicht mehr, denn seit gestern ist klar, dass Houston zumindest nicht für die Knicks spielen wird - die haben ihm gekündigt, so beschreibt es die New York Post, die übrigens immer für eine Exklusivmeldung gut ist:
- - Houston said he decided to end his comeback wit h the club, feeling it was unfair to the team because he needed more time to get into game shape than the Knicks had to give. Houston has appeared to leave the door open to pursue another team, but not in the near future as he looks to get into better shape.
There's a chance Houston could join another club in-season if there's a vacancy. - -


Samstag, 20. Oktober 2007

Dirk Nowitzki - ein kurzes, ungewöhnliches, persönliches Interview

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Gefunden bei den Detroit Bad Boys

Lottozahlen: Phoenix Suns

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Draft/Neuverpflichtungen: gekommen ist Grant Hill, sehr ballsicherer, fokussierter und führungsstarker Alt- und All-Star aus Orlando - mit Steve Nash scheint sich der jüngst 35 gewordene bestens zu verstehen, kein Wunder, denn beide gelten als IQ-Champs (Grüße an Darko Milicic ;-)). Seit Ende September steht Brian Skinner unter Vertrag, wobei man skeptisch gegenüber Spielern sein sollte, die vor allem ihrer Barttracht wegen Schlagzeilen bekommen. Skinner ist ein nur zweitklassiger Ersatz, ja ein echter Downgrade gegenüber Kurt Thomas, den man, verpackt mit zwei zukünfitgen Draft Picks, den Seattle Supersonics schenkte. Warum das? Die Suns wollten Geld sparen und das wiederum wussten die Sonics. Quasi drei Spieler an Seattle verloren und dann noch zwei an die Portland Trailblazers: Rudy Fernandez, den die Suns an #24 gezogen hatten, dann aber schnell weiterverkauften, sowie James Jones, der zusammen mit dem Spanier ins gelobte Oden-Land ging. Statt massig verdickten Nasenschleims gabs im Draft aber doch noch zwei vernünftige Spieler: Alando Tucker (23 Jahre, SF) und D. J. Strawberry (22, PG). Für beide sehe ich in nur mittelbarer Zukunft eine Chance bei den Phoenix Suns, im ersten Jahr werden es beide nicht in die feste Rotation von Head Coach Mike D'Antoni schaffen. Gerüchte halten sich übrigens bezüglich P. J. Brown, der zwar Ende der 60er Jahre geboren wurde aber trotzdem eine bessere Partie als Brian Skinner wäre.


X-Faktoren: Wofür genau hat man Grant Hill geholt? Die einen sagen, damit wollten die Suns ihre sehr hohe Versatilität (Boris Diaw, Shawn Marion etc.) nochmals erhöhen, andere sagen, Hill solle Steve Nash in der Distribution des Balls unterstützen, was einerseits bedeuten würde, dass Nash zu mehr Würfen kommt andererseits zu einer massiven Unberechenbarkeit der Suns führt. So gesehen wäre Hill zweiter PG der Suns. Nächster Faktor: Tim Duncan. Nanu, der spielt doch bei den Spurs. Ja, allerdings werden die Suns auch in der diesjährigen RS und erst den Playoffs sowieso nicht am großen, fundamentalen Alptraum aus Texas vorbeikommen - bei den Suns hapert die Defense im Frontcourt, Shawn Marion und Amare Stoudemire sind zwar ziemliche Brocken, aber bei weitem nicht so brockig, eckig, kantig wie ein Kurt Thomas das war.
Mit Nash und Stoudemire hat man mindestens zwei Defensiv-verweigerer in der Starting 5. Auch im low post wackeln die Sonnen, meistens geht es über den Three, durch die Mitte oder über einfache Körbe, initiiert von Steve Nash. Weiteres Dingsda: die Rotation der Suns setzt sich aus höchstens 8 Spielern zusammen - zu wenig, um ernsthaft um die Championship mitzuspielen. In den Previews us-amerikanischer Blogger tanzte mir häufig der Begriff half court defense vor den Augen - diese soll bei den Suns unterdurchschnittlich sein. Ob man die geringe (physische) Größe der Suns, die Verletzungsanfälligkeit Hills und Stoudemires sowie das relativ hohe Alter der Starting-5 als X-Faktoren bezeichnen kann? Ich weiß es nicht.


Stats:
die Sun sind mit Abstand bestes Scoring-Team der NBA (110 ppg). Zusätzlich spielen sie die meisten Assists (26 apg), wobei Steve Nash auch individuell Spitzenreiter ist in Zuspielen, die zum Korberfolg führen. Steve Nash kann auch als treffsicherster PG der NBA bezeichnet werden, neulich las ich irgendwo, dass er scoren könnte wie Allen Iverson wenn das von D'Antoni so vorgesehen wäre. Den letzten Platz nehmen die hyperaktiven Suns bei den Offensive Rebounds, dafür treffen die Suns sehr viel, d. h. eigentlich alles: bei allen drei Wurfquotekategorien stehen die Suns auf dem obersten Treppchen. Sie sind bestes Freiwurfteam und erhalten genau deshalb die wenigsten Freiwurfversuche - einen Sun zu foulen, das lohnt sich nicht. Güteklasse A+++: 9.6 Three pro Partie. Auch die Auswärtsstärke insbesondere gegen Teams der EC muss erwähnt werden. Was die Stats nur bedingt verraten: die Suns sind zumindest offensiv ein enorm vielseitiges Team, Spieler wie Marion und Diaw können auf drei bis vier Positionen spielen.


Prognose 2007-08: 58-24. Die Suns spielen Kaugummibasketball: unterhaltsam, kurzweilig, manchmal machts Bäng. Nur in den Playoffs wird wegen nicht existenter Defense auch dieses Jahr spätestens in den WC-Finals Schluss sein. Das letzte Team, welches mit beherztem Offensivbasketball Champion wurde waren die Lakers der Jahrtausendwende, die allerdings Kobe Bryant und Shaquille O'Neal in ihren Reihen hatten, die wiederum doppelt so schlagkräftig wie Nash & Stoudemire es heute sind waren.


Starting Five: Steve Nash - Raja Bell - Grant Hill - Shawn Marion - Amare Stoudemire




Zwei Spiele Sperre für Josh Howard

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Nachdem es im Preseason-Spiel der Dallas Mavericks gegen die Sacramento Kings (101-99 für Dirk Nowitzki & Co.) zu einer Rangelei zwischen dem Gangsta-Center der Kings, Brad Miller, und Devin Harris, Point Guard der Mavs, kam, mischte sich Josh Howard derart ein, dass er mal eben über den halben Court Anlauf nahm um Miller in den Rücken zu rennen (diese Szene werden wir dann auch in den neusten best-NBA-fights-Videos auf youtube sehen...). Dass das mit einer Sperre quittiert werden würde, war mehr oder weniger klar, die Höhe unklar - bis jetzt, Howard wird die beiden ersten Spiele der Regular Season aussetzen müssen (vs. Cleveland Cavaliers 31.10., vs. Atlanta Hawks 2.11.). An seiner Stelle könnte Trenton Hassell starten.



108 Tattoos

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Wenn es hier eine Kategorie namens "Zahl des Tages" gäbe, dann hätte die sich heute Robert Swift verdient: der 21-jährige Center der Seattle Supersonics, den nun viele vor seiner Durchbruchsaison sehen, soll mit 108 Tattoos bestückt sein. Bedenkt man, dass Swift 2.13m groß ist, bedeutet dies, dass Swift alle zwei Zentimeter ein anderes Tattoo sein eigen nennt. Wie viele Stunden pro Woche der Rotschopf wohl im Tattoostudio verbringt - 1, 2, 3? Wird die Anzahl der NBA-Spiele, die er als Starter auflief, einmal höher sein als die Anzahl seiner Tattoos? Und hat Swift deshalb so artig Muskelmasse zugelegt, damit seine Tattoos noch etwas besser rauskommen? Alles möglich. Jedoch unwahrscheinlich.


Freitag, 19. Oktober 2007

BBL auch auf ARD & ZDF

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Zuerst der Ausstieg von PREMIERE, dann der Start von bbl.tv, und nun wird die BBL in den Öffentlich-Rechtlichen zu sehen sein: wie die dpa heute bekannt gab, einigten sich SPORTFIVE, SportA (Sportagentur der Ö-Rechtl.) und die BBL auf eine Zusammenarbeit bis zum Saisonende. Damit ist sichergestellt, dass Anhänger der BBL im frei zugänglichen Fernsehen gelegentlich Spiele sogar live sehen können. Diese Liveübertragungen übernehmen die Dritten Programme, also z. B. WDR-Fernsehen, MDR oder Bayerischer Rundfunk. Eventuell schaffen es die Bilder aus der BBL bis ins Aktuelle Sportstudio oder auch der Sportschau am Sonntag. Jan Pommer, Geschäfsführer der BBL, hatte seit einigen Wochen an einem Übereinkommen mit den Fernsehanstalten gearbeitet, indessen bewegt sich die Anzahl der Abonennten für bbl.tv wohl noch immer im (nur) dreistelligen Bereich. Wenn man so will, befindet sich die BBL derzeit in einem Konflikt zwischen Profitabilität (ehemals Premiere, nun Online-Vermarktung) und Reichweite (flächendeckende Breite der Ö-Rechtl.). Nächste große zu lösende Management-Frage: wer wird neuer Namenssponsor der Liga?


Donnerstag, 18. Oktober 2007

I don't clean my locker, no

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Mit 149 Punkten Vorsprung gewonnen

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Einen neuen Rekord für den DBBL-Pokal gab es beim 8-157 des Greifswalder SV gegen den EBC Rostock. Halbzeitstand: 6-80. Das dritte Viertel entschieden die Rostockerinnen mit 45-0 für sich. Zwar spielt der Greifswalder SV nur in der Landesliga, während sich der EBC Rostock Zweitligist nennen darf, trotzdem sollte einer gastgebenden Mannschaft eine solche Megaschlappe nicht unterlaufen. Dirk Stenke, der Trainer der Rostockerinnen, äußerte sich anschließend dahingehend, dass auch die acht gegnerischen Punkte noch vermeidbar gewesen seien. Als beste Werferinnen konnten sich Anne Panther (40) und Dianca Latrese Jones (37) eintragen.


Fünf logische Tradeoptionen für Kobe Bryant

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Marty Burns hat sich mit möglichen Trades, Kobe Bryant involvierend, beschäftigt und diese Szenarien dann logisch geordnet - dabei landen die Bulls als einzig ernstzunehmende Option ganz vorne:

1. Chicago Bulls: Luol Deng/Ben Gordon + Tyrus Thomas/Joakim Noah/Thabo Sefalosha + Pick 08/Pick 09 <-> Kobe Bryant

2. Boston Celtics: Paul Pierce + Rajon Rondo <-> KB24

3. New York Knicks: Stephon Marbury/Eddy Curry/Jamal Crawford/Zach Randolph/David Lee <-> KB24

4. Dallas Mavericks: alle Spieler außer Dirk Nowitzki <-> KB24

5. Phoenix Suns: Shawn Marion + Leandro Barbosa/Raja Bell <-> KB24


basketbawful interviewt Henry Abbott - Auszüge

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Für alle von Euch, die weder basketbawful noch Truehoop kennen, dürfte dieses Interview wertlos sein. Für alle anderen, also für die, die den ungewöhnlichen Humor von basketbawful und die journalistische Genialität von Henry Abbott schätzen, hier einige Sequenzen eines Interviews, welchem sich Abbott stellte:


Basketbawful: You love hoops. That much is obvious. But there must be something you hate about basketball. A pet peeve. An annoyance. A perturbation, if you will. What is it?
Henry Abbott: Oh, I sound like an old man with this I'm sure, but I get so tired of going to an NBA game, and being directed by the Game-Ops people to be UP AND INTO IT at every stupid moment there's a dead ball. I think events need to have a certain pace -- exciting times, and more restful times. Times you stand up, and times you sit down. Times you talk to your friend, and times you scream your guts out. I'd rather have the wild and exciting parts coincide with the most exciting parts of the basketball game -- not the timeouts.

BB: I know you're a Portland Trailblazers fan. What's been your worst, or most painful moment (or moments) following the Blazers?
HA: Probably that moment when Shaquille O'Neal threw down that monster alley-oop, all but assuring Portland would not make the 2000 Finals. That collapse was dreadful to watch. That team didn't deserve it, but I had defended Rasheed Wallace, Damon Stoudamire and the like in stupid sports discussions for years. Then they just lost their minds. And if they had held on to their massive fourth-quarter lead, they would have won a title. A title!

BB: Name the top five ugliest basketball players you've ever seen.
HA: Larry Bird. Larry Bird. Larry Bird. Larry Bird. And Larry Bird.

Lottozahlen: Golden State Warriors

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Draft/Neuverpflichtungen: Dem 32-jährigen Adonal Foyle, der die ersten zehn Jahre seiner Karriere bei den Warriors verbracht hatte, bot man keinen neuen Vertrag an und so unterschrieb der Center schließlich bei den Orlando Magic. Foyle spielte keine schlechten Playoffs, wird jedoch höchstens im locker room eine Lücke hinterlassen. Jason Richardson hat einen der besten Verträge der Offseason 2007 unterschrieben: 50 Millionen US-$ kostet er die nächsten vier Jahre nicht die Warriors, sondern die Charlotte Bobcats. Richardson wurde Ende Juni gegen Brandan Wright, #8 des Drafts und eigentlich durch die Bobcats auserwählt, getradet. Selbst draften durfte man Marco Belinelli, einen enorm talentierten Shooting Guard aus Italien (Fortitudo Bologna). Als weitere, leichtgewichtige Neuverpflichtungen wären zu nennen: Austin Croshere (PF, 32 Jahre) und Troy Hudson (PG, 31). Bei Hudson sehe ich das größere Potenzial, das Tempo der Warriors kann er locker mitlaufen. Hingegen Sarunas Jasikevicius, einer der besten Spieler aller Zeiten, die zu keinem guten Spieler in der NBA wurden, ist nach Europa gegangen - Abenteuer NBA beendet.


X-Faktoren: Wann hat Baron Davis seine letzte volle Saison gespielt? Genau, 2001/02. Ich möchte keine alten Brötchen aufbacken, allerdings wird auch diese Saison die Gesundheit von Baron Davis der entscheidende Faktor sein - ohne ihn geht nichts, mit ihm fegt man Spitzenteams wie die Dallas Mavericks aus den Playoffs. Die Warriors haben keinen Spieler mit hervorragenden Qualitäten im Low Post - kann Brandan Wright diesen Platz einnehmen? Oder welche Rolle hat Don Nelson für den #8-Pick vorgesehen? Einfacher Bankspieler, Langzeitprojekt oder Schlüsselspieler schon in seiner ersten Saison? Die Warriors leiden an
einer Auswärtsschwäche (nur 12 Siege auswärts, drittletzter Platz in der Western Conference) - wie kann man das ändern? Keine Ahnung, allerdings scheinen andere Teams es auswärts besser zu machen ohne ein besseres Team zu haben. Oder saugen die Warriors daheim tonnenweise Emotionalität, während die Gefühlsader auswärts nicht mehr schlägt? Halten wir fest: die Warriors also spielen auswärts wechselhaft, daheim umwerfend gut, und die Frage für Don Nelson wäre, wie man diesen Funken Emotionalität in die anderen Arenen tragen könnte bzw. ob man Emotionalität nötig hat um Spiele zu gewinnen.


Stats: Mit 106 ppg sind die Warriors nicht weniger als zweitbestes Offensivräderwerk der NBA. Sie sind damit eines der wenigen Teams, die den Abgang eines offensiv vielseitigen 16-Punkte-Scorers wie J-Rich es ist verkraften können. Im aktuellen Roster gibt es sechs Warriors, die durchschnittlich mehr als 10 Punkte schaffen - angenommen, Belinelli und Wright knacken diese Marke, hätte man acht 10er.
Mit durchschnittlich 24 Versuchen vom Three steht man zusammen mit den Suns auf dem Spitzenplatz. Etwas überraschend: die Warriors belegen den 3. Platz bei den blocked shots sowie den 1. Platz bei steals. Die Steals schiebe ich auf die kleinen, schnellen Formationen, die Don Nelson bevorzugt, die blocked shots einerseits auf Andris Biedrins und Adonal Foyle, andererseits auf Unkonzentriertheiten der Gegner - der aufreibende Spielstil der Warriors zerrt wohl etwas an der Athletik.


Prognose 2007-08: 42-40. In den letzten 13 Jahren haben die Warriors nur einmal mehr als 50% ihrer Spiele gewonnen - Niederlagen & Playoffabstinenz haben Tradition in Oakland. Beide Rookies werden viel Spielzeit erhalten - das bedeutet so oder so keine Steigerung in der Anzahl gewonnener Spiele. Positiv: Matt Barnes, Baron Davis und Mickael Pietrus spielen um einen neuen Vertrag, das setzt bekanntlich zusätzliche Kräfte frei. Ich erwarte, dass sich zwischen den Warriors und Hornets ein Zweikampf um Platz 8 in der Western Conference entwickeln wird.


Starting Five: Baron Davis - Monta Ellis - Stephen Jackson - Al Harrington - Andris Biedrins




Mittwoch, 17. Oktober 2007

NBA auf Premiere

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- Premiere fasst sein neues NBA-Paket so zusammen:
• Exklusive Live-Pay-TV- und IPTV-Rechte für Deutschland und Österreich
• Bis zu 75 Spiele live in der Saison 2007/2008 / Auftakt mit Dallas in Cleveland
• Erstmals gibt es die Übertragungen aus der NBA auch live im Internet
• Neues Magazin der NBA am Montag: „NBA 360“ / „NBA live“ weiter täglich

- Der neue Vertrag ist auf ein Jahr befristet.

- Die Übertragung beginnt am 31. Oktober mit dem Kassenschlager Cleveland Cavaliers - Dallas Mavericks. Kommentiert wird der Spaß von Markus Krawinkel.

- Die Spiele können
online verfolgt werden. Auf vod.premiere.de, der neuen Plattform, können auch Nicht-Abonnenten Spiele abrufen.

- Pro Woche werden zwei Spiele gesendet und zwar am Freitag und am Sonntag.

- Mit "NBA 360" übernimmt Premiere das einstündige Sendeformat von nba.com.

Weitere Informationen gibt's auf allesaussersport.


Die Lakers im Camp - Impressionen, 40 Minuten Filmmaterial

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Video zum ersten Tag im Trainingscamp der Lakers auf Hawaii. Phil Jackson erklärt, seine Spieler insbesondere daran arbeiten zu lassen, sich gegenseitig in der Defense zu unterstützen. Kobe Bryant hat seinen Rhythmus bereits gefunden. Jordan Farmar mit frisch rasiertem Haar.




Hat nur wenig mit den Lakers zu tun, aber wie breit sind eigentlich die Schultern Phil Jacksons?!



Tag Nr. 3. Erfreulich: Vladimir Radmanovic scheint voll involviert zu sein ins Training - seit Februar 2007 konnte der Serbe nur drei NBA-Spiele absolvieren.



Tag Nr. 4. Kareem Abdul-Jabbar, Assistant Coach, mit Aufsichtsfunktion. Coby Karl (sehr sicherer Shot!) auf die Frage, ob ihm sein Vater George Tipps gegeben hätte? Hart arbeiten, einfach keine Dinge tun, die er die letzten Jahre nicht auch getan hätte. Süß: Ronny Turiaf - "bee soh musstch smudher"



Maurice Evans mit längerem Interview.



Tag Nr. 6. Jordan Farmar noch immer mit bester Laune. Kobe Bryant, Coby Karl und Elton Brown - die drei Spieler, die Phil Jackson am besten gefielen so weit. Phil Jackson bezeichnet Preseasongames als "exhibition games" - Treffer! Beim 5-on-5 gibt es wegen der klanglich identischen Coby und Kobe vereinzelt Schwierigkeiten.



Sehr sympathische Lakers in kurzen, knackigen Interviews. Ronny Turiaf nimmt das Wort "Championship" in den Mund.



Tag Nr. 9.



OMG

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Ganz frisch, ganz neu: ein ganz schlechter Artikel auf Sport1.de zu den (nur vermeintlichen) Wechselszenarien Kobe Bryants. Statt eines Kommentars hier einige Anmerkungen zu den gröbsten Schnitzern:

sport1: Lakers-Besitzer Jerry Buss denkt laut über einen Wechsel seines Superstars Kobe Bryant nach.
- Falsch. Buss hat erklärt, für Angebote offen zu sein. Das ist nichts Ungewöhnliches und auch nicht gleichzusetzen mit der Absicht, Bryant zu traden wie dies im Artikel suggeriert wird.

Kobe Bryant hat noch einen Vier-Jahres-Vertag in L.A., allerdings mit einer Ausstiegsklausel nach der Saison 2008/09.
- Stimmt, ich formuliere es einmal anders: Laut Vertrag ist Bryant zumindest 2007/08 und 2008/09 an die Lakers gebunden, 2009/10 kann er eine Player Option ziehen - nutzt er diese nicht, bleibt er noch 2010/11 und das für knapp 25 Millionen US-$.

Grundsätzlich würde jeder Trainer oder Manager eines NBA-Klubs alles daran setzen, Bryant zu holen.
- Bryant bei den Spurs? Wizards? I don't think so.

Bryant zu locken, würde bedeuten, den eigenen Star und/oder ein umfangreiches Spieler-Paket abzugeben und tief in den Geldbeutel zu greifen. Dafür kommen nur wenige Teams in Frage, aber es gibt sie: Dallas, Chicago, New York, Phoenix, Miami, Houston.
- Welche Heat das sein könnten, das wüsste ich zu gerne. Dwyane Wade?? Come on!

Heiße Kandidaten sind die Chicago Bulls und Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks.
- Die Mavs sind kein Kandidat. Mark Cuban nimmt öffentlich gern mal seinen Mund etwas voll und da fällt dann auch mal der Name Kobe Bryant, aber das hat er damals auch bei Shaquille O'Neal so abgezogen.

Auch Phoenix hat keine aussichtslosen Karten. Neben Amare Stoudamire wäre Shawn Marion ein geeigneter Tauschkandidat.
- Amare Stoudamire ist untradable.

Shaq und Bryant gelten außerdem nicht als beste Freunde.
- ...

Vielleicht bleibt Bryant aber auch in Los Angeles. Denn Jerry Buss will Bryant keinesfalls um jeden Preis abgeben.
- Diesen Satz habe ich auch bei wiederholtem Lesen nicht verstanden.

Vieles hängt dabei vom Verbleib von Coach Phil Jackson und den von Bryant mehrmals geforderten Verstärkungen ab.
- Müsste relativiert werden: Die Verstärkungen hat es auch für diese Saison nicht gegeben. Und Phil Jackson entscheidet die nächsten Tage, ob er weitermacht - unter diesen Umständen müsste Bryant innerhalb der nächsten beiden Wochen wechseln.



Dienstag, 16. Oktober 2007

Kleinigkeiten, KW 41

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- Die Houston-II-Ära hat begonnen: Allan Houston trainiert zum ersten Mal mit den New York Knicks. Fragt sich nur, warum Houston noch keine Trikotnummer bekommen hat...

- Da sahen einige schon beängstigende Parallelen zu Derek Fisher, aber nachdem es seinem Sohn besser geht, kann Carlos Boozer endlich wieder trainieren und auch spielen mit seinen Jazz.

- Baron Davis = MVP 08?

- Nicht nur Bulls-GM John Paxson hat positive Veränderungen an Kirk Hinrich wahrgenommen: "First, he is carrying himself with more confidence, and from what I've seen he is more vocal. Kirk will never be a guy who talks all of the time, but he seems more assertive."

- Dem bisherigen Verlauf der Preseason nach sind die Miami Heat schlechtestes Team der NBA (Bilanz: 0-4). Trost: die Preseason ist bedeutungsfrei.

- Sean Deveny hat einen sehr kenntnisreichen Artikel zu den Aussichten der New Orleans Hornets verfasst, Kernaussagen: "This is a crucial season for the Hornets. They took a big step forward after drafting Chris Paul in 2005, jumping from 16 wins to 38. A summer spending spree last year brought Tyson Chandler, Peja Stojakovic and Bobby Jackson, but injuries ruined the season. [...] But the biggest hope is Paul, entering his third season. He should improve on last year's output of 17.3 points and 8.9 assists. More than that, though, he has firmly grasped leadership of the team and could be the sports figure best positioned to rally the city [...] A good season might not lead to the kind of inspirational, national story the Saints were last year, but everything is set up for this team to be a major help in bringing New Orleans back. They have talent, and they have a charismatic star. And they have this: The All-Star game."

- Nachdem Wiz-Center Etan Thomas am offenen Herzen operiert wurde, setzt er die gesamte Saison aus. Ob er jemals wieder professionellen Basketball spielen wird, ist nicht sicher.

- "This year's the year", sagt Andrew Bynum, der am 27. Oktober 20 Jahre alt wird.

- Mehr Spielanteile, mehr Punkte, mehr touches, mehr threes: Shane Battier 2007/08.

- Rick Adelman hat Rafer Alston derartig mit Lob überschüttet, dass alles andere als der Job als starting PG für den 31-jährigen eine Überraschung wäre.

- Mike Woodson, Head Coach der Atlanta Hawks, sieht Fortschritte bei seinen Falken: "I was telling my coaches before practice that it's really something that we haven't even talked about defensive rotations yet, and our guys are doing it on their own. That leads me to believe that we're ahead of the game in that respect. I mean, we talk about screen-and-roll defense and pick-and-roll defense, but not rotations in general. And our guys have done a pretty good job of doing it on their own."

- Eine mir persönlich sehr wichtige Meldung: LeBron James hat derzeit die beste Physis seiner gesamten Karriere und auch sein Jumper sah nie besser aus, so sagt es Brian Windhorst.

- Warum Ron Artest eine großartige Saison spielen könnte: "Ron Artest is lighter and leaner, and probably in the best physical condition of his career. He has a dynamic young coach who has rules but a wide-open playbook. He has the option of becoming a free agent next summer, finally earning a salary commensurate with his ability. He has another season to further distance himself from his past, from the suspensions and the locker room feuds, along with the famous brawl that dropped the NBA to its knees."

- Jorge Garbajosa hat Jose Calderon als seinen "basketball soulmate" bezeichnet.

- Warum halten sich Spekulationen bezüglich eines Trades Kobe Bryants nach Chicago? Sam Smith bringt es auf den Punkt: "Rarely in the history of the NBA has a team won the championship without a transcendent star who could carry a team." Und es gibt einen zweiten Grund: Jerry Buss hat erklärt, auch weiterhin für Trade-Angebote bezüglich Kobe Bryant offen zu sein.

- Ist doch Kokolores: "I don't let things bother me anymore. I'm not an angry person. I just want to play. Everything that happened before, it's history." - so Darko Milicic, der sich in Memphis nicht nur einen Neustart sondern auch insgesamt sehr gute Chancen zu einem Durchbruch ausrechnet.

- Selbstkritik oder Selbstironie? Joakim Noah hat sein Outfit beim Draft 2007 als "funkiest suit of all time" bezeichnet.


Montag, 15. Oktober 2007

wizardsdotcom, Teil V, 180 Sekunden mit Gilbert Arenas

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Aus Sicht der Manager: Interview mit Otto Reintjes (Bayer Giants Leverkusen) und Jens Brämer (Köln 99ers) - Auszüge

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Herr Reintjes, gehen Sie mit Wehmut in die neue Saison?
Nein, überhaupt nicht. Es wird gewiss eine ganz besondere Saison für Bayer Leverkusen. Zum einen feiern wir als Rekordmeister 40 Jahre Basketball-Bundesliga in Leverkusen und zum anderen wird es das letzte Jahr als Partner von Bayer sein. Es ist schon besonders - aber ohne Wehmut. Was da stattfindet, ist ein normaler Vorgang in unserer Sportwelt: Ein Sponsor, der sich mit großer Kontinuität loyal gezeigt hat ohne Ende, hat eine andere Kommunikationsstrategie. Das ist zu akzeptieren.


Herr Brämer, auch bei Ihrem Klub hat sich Rhein-Energie als Hauptsponsor zurückgezogen, und Sie haben noch keinen neuen gefunden. Ist es hier besonders schwierig?
Ich glaube nicht, dass es der Standort ist, der die Sache schwierig macht, sondern es ist das Namensrecht, das schwerer zu verkaufen ist als ein VIP-Paket. Es ist ein finanziell relativ großes Engagement für eine Leistung in einer Sportart, die nicht TV-präsent ist.


Inwiefern müsste sich die TV-Situation verbessern?
Es ist eigentlich müßig, darüber zu reden, weil wir wissen, dass die Situation außer für den Fußball sehr schwierig ist. Die Lage hat sich ja dramatisch verschlechtert. Die Öffentlich-Rechtlichen kommen ihrem Auftrag - was Sport betrifft - eher schlecht nach.


Herr Reintjes, was passiert, wenn Sie keinen neuen Sponsor finden?
Eigentlich will ich da gar nicht drüber reden, aber im Hintergrund werden natürlich Vorbereitungen getroffen. Erste Option, ganz klar: Alles tun, um den Standort Leverkusen zu erhalten. Wenn das nicht geschafft werden kann, versuchen wir mit der Einwilligung des alten Lizenzhalters und der Liga ein bestimmtes Know-how mit einer Lizenz zu transferieren in eine andere Stadt. Die dritte Möglichkeit wäre, im März gar keinen Lizenzantrag mehr zu stellen. Das heißt: Die Liga hätte die Möglichkeit, die Teilnehmerzahl zu reduzieren oder eine Wildcard zu vergeben.


Quelle


Sonntag, 14. Oktober 2007

3x Larry Miller

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Der 63-jährige Larry Miller, Eigentümer der Utah Jazz, ist in den letzten Wochen durch mehrere Zwischenrufe, O-Töne, Randnoten aber auch handfeste Es-ist-alles-in-Ordnung-bei-uns-Kurzhymnen aufgefallen. Zuerst einmal wäre sein Veto gegen einen Trade Andrej Kirilenkos zu nennen: nachdem sich die Auseinandersetzung zwischen AK-47 und Jerry Sloan, dem Head Coach der Utah Jazz, festgefahren hatte und Tradeoptionen mit den Bulls, Lakers, Suns und Nets hoch- und runtergerechnet wurden, wobei der Trade Shawn Marion-Andrej Kirilenko am wahrscheinlichsten erschien, war es ausgerechnet Miller, der klar stellte, dass Kirilenko bleibt und dass beide, drive sloan baby und Kiri sich arrangieren müssten. Miller initiierte ein halbstündiges Gespräch zwischen Sloan, Kirilenko und Kevin O'Connor (executive vice president of basketball operations oder auch GM), in dem beide Seiten eine vorläufigen Kompromiss erreichten. In diesem Zusammenhang nannte Miller Kirilenko einen der zehn besten Spieler der Liga und außerdem den Jazzler, der den Unterschied zwischen den Jazz als einfachen Playoffkandidaten und den Jazz als Championshipkandidaten ausmache, Sloan hingegen sicherte Kirilenko mehr Spielzeit unter der Bedingung zu, dass dieser seinem(n) Talent(en) entsprechend trainiere sowie die positive Stimmung, die Sloan als Coach zu vermitteln versuche nicht störe. Zwar hätte und hat Kirilenko weiterhin die Möglichkeit gehabt, seinen Vertrag zu kündigen und nach Europa zu gehen, allerdings entschädigen die vielen garantierten Millionen für einiges. Miller war übrigens der erste, der von Kirilenko persönlich vor gut einem Monat von dessen trade demand per Telefon erfahren hatte. Das Verhältnis zwischen Miller und Kirilenko kann als intakt, fair und professionell bezeichnet werden. Und auch bezüglich Carlos Boozer kann sich Miller einer offenen, konstruktiven Beziehung rühmen. Der Power Forward verpasste wegen gesundheitlicher Probleme (zelluläre Anämie) seines Sohnes Carmani das Trainingscamp der Jazz, musste in einer Klinik in Miami verweilen während seine Teammates die orangene Kugel bearbeiten konnten und kommunizierte während dieser Tage vor allem mit einem Mann - guess who? -, Larry Miller. Und der zeigte Verständnis, Familie geht vor, Boozer erleichtert: "It was tough not being at the camp. I mean, I couldn't even think about basketball at the time of going through what my son was going through. I thank God to have the support of my organization, and, I'll tell you, it's good to be back and get this thing going." Boozers Sohn übrigens geht es inzwischen besser und Boozer selbst befindet sich in körperlich sehr guter Verfassung - keine Selbstverständlichkeit für den Ex-Cavalier. Und auch der dritte Star der Utah Jazz, Deron Williams, muss noch erwähnt werden, denn seit ein paar Tagen ist klar, dass der Aufbauspieler, der letzte Saison seinen Durchbruch feierte, aller Voraussicht nach einen Max-Contract erhalten wird, d. h. in Zahlen: 80 Millionen für fünf Jahre. Die Verhandlungen zu diesem Mega-Vertrag dürften im Zeitraum Juli-Oktober 2008 stattfinden. Dazu Larry Miller, der bei der Unterbreitung eines solchen Angebots die erste Geige spielt: "If he [D. Williams] keeps making the kind of progress he's making, I couldn't look him in the eye and tell him it was fair that he wasn't a max player. He's not that good yet, but he's got a long ways down the road to getting there." Heile Welt in Utah? Nicht ganz, aber Larry Miller gibt sein Bestes.


Interview mit Jan-Hendrik Jagla - Auszüge

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Jan, Du gehörst neben Steffen Hamann, Guido Grünheid, Jo Herber und einigen Spielern jüngerer Jahrgänge zu den Hoffnungsträgern der in naher Zukunft beginnenden Post-Nowitzki-Ära. Siehst Du das nach den zuletzt starken Leistungen bei Welt- und Europameisterschaften mehr als Ehre oder als Bürde? Schliesslich hat der eine große Blonde für den anderen die Messlatte ziemlich hoch gelegt.
- Wenn wir uns als Mannschaft und Einheit finden, bin ich der Meinung, dass wir auch in der Ära nach Dirk mitspielen können. Ob man solche großen Erfolge wie in den letzten Jahren erreichen kann, wird man sehen, aber ich glaube nicht, dass wir uns verstecken müssen, nur weil Dirk dann nicht mehr dabei ist.


Basketball-Deutschland diskutiert derzeit das hohe Durchschnittsalter der Nationalmannschaft. Der EM-Kader war im Vergleich zu den Kontrahenten anderer Länder der älteste. Besteht nicht die Gefahr eines zu großen Umbruchs, wenn eine Rücktrittswelle anbricht. Bietet sich aus dem Nachwuchsbereich keiner an oder sind die jungen Talente noch nicht reif?
- Ich kenne den deutschen Nachwuchs nicht so gut, bin aber der Meinung, dass sich bis jetzt keiner wirklich aufgedrängt hat. Allerdings ist jeder der 16 Spieler, der auf Mallorca im Trainingslager war, fähig auf hohem europäischem Niveau zu spielen. Deshalb glaub ich nicht, dass es in den nächsten Jahren riesige Probleme geben wird. Was dann in 5 oder 6 Jahren passiert, steht natürlich auf einem anderen Blatt...


Du bist nächste Saison wieder in Spanien aktiv. Hat Dich die BBL nicht gereizt, gab es keine Angebote aus Deutschland oder war das Angebot der Spanier zu lukrativ?
- Aus Deutschland kam leider kein Angebot. Ich bin jedoch hier in Spanien sehr glücklich, da es sich bei Badalona um ein europäisches Top-Team handelt in der ich auch meine Spielzeit bekomme. Natürlich hoffe ich, dass es für uns auch weiterhin so gut läuft wie bisher und das wir an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen können.


Ein Sommercamp bei den LA Clippers war Dein bisher letzter Anlauf in Richtung NBA. Hast Du dieses Ziel mittlerweile aufgegeben, oder ist Liga immer noch ein Thema?
- Die NBA ist immer ein Thema. Allerdings sollte es vernünftigerweise nicht auf Kosten der europäischen Karriere gehen. Diesbezüglich muss man eine gute Balance finden. Wenn seitens der NBA Interesse besteht, kann man den Schritt sicher wagen. Wenn aber die europäischen Angebote so gut ausfallen wie im letzten Sommer, fällt die Entscheidung in Europa zu bleiben natürlich sehr viel einfacher.

Quelle


Samstag, 13. Oktober 2007

Ein paar neue Gesichter

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Al Thornton, einer der ältesten Rookies des diesjährigen Drafts, spielt bei den Clippers, deren Saison wegen verletzungsbedingter Ausfälle unter einem schlechten Stern steht, keine unwichtige Rolle. Hier ein Foto aus der Partie gegen die Denver Nuggets, die die Kalifornier mit 107-119 verloren. Thornton startete auf der 4 und rang sich zu neun Punkten und sechs Rebounds durch.


Beim Spiel gegen die Minnesota Timberwolves stand nicht Ray Allen sondern Neu-Celtic Kevin Garnett im Mittelpunkt des Geschehens. Das interessierte die aktuelle #20 der Celtics wenig, mit 28 Punkten verputzte er die harmlosen Wölfe.


Kein zweites NBA-Team hat so viele gute Point Guards wie die Houston Rockets. Zu denen zählt seit einigen Wochen auch wieder Steve Francis. Francis bekommt zwar Spielminuten, so auch beim 107-70 gegen Panathinaikos Athen, jedoch führt an Rafer Alston derzeit kein Weg vorbei.


An Bilder wie dieses könnten wir uns gewöhnen: der blutjunge Kevin Durant gegen den Mann, der jedes Spiel im Alleingang gewinnen kann - LeBron James. Durant kam von der Bank und schenkte 15 Punkte ein, mit sechs Punkten Vorsprung gewannen die Supersonics gegen den derzeitigen Champ der Eastern Conference.

Aber es gibt auch Verlierer und ausgerechnet der #1-Pick zählt zu ihnen: Greg Oden bleibt diese Saison nur die Zuschauerrolle. Da spenden auch die tollen Klamotten nur wenig Trost.

Copyrights @ nba.com

Antoine Walker ist fett. Und Pat Riley sauer

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Gefunden auf FanHouse.

Freitag, 12. Oktober 2007

Doc Rivers ist heiß auf seine neuen Stars...

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Gefunden auf deadspin.

Reggie Theus und seine Kings

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Reggie Theus [spelling: Rätschie Thieas], neuer Head Coach der Sacramento Kings, "King of the Kings", hat in den letzten Wochen einige bemerkenswerte Statements zu seinem Team abgegeben. Bei seiner Vorstellung als neuer Head Coach, die nun schon mehrere Monate zurückliegt und die ich wohl etwas zu skeptisch sah, hatte er - im Gegensatz zu den Wendehälsen anderer Vereine - mal einen handfesten Grund genannt, warum er stolz sei, die Kings coachen zu dürfen: Theus war einer der ersten Kings-Spieler überhaupt. Er könne sich daran erinnern, als bei den Kings noch alles rund lief, und er wolle dieses Vertrauen in/für die Kings zurückbringen. Freude an den Kings, Lust an der Franchise: das will Theus bringen, so besprochen im Interview mit News10: "Our players have to take ownership in who they are, where they are about this franchise. Basketball is supposed to be fun, we're supposed to be having a blast. This is the best time of your life. Wait 'til you actually have to work for a living!" Aber auch auf anderem Weg drückt Theus den Kings seinen Stempel auf, z. B. hat er eine Ausgehsperre nach Auswärtsspielen verhängt und bei Fahrten mit dem Bus dürfen sie keine Mobiltelefone mehr nutzen. Ausgerechnet Ron Artest hat diese Maßnahmen als "very reasonable" bezeichnet.
In einem Interview mit sacbee.com hat sich Theus zu den einzelnen Aufgaben der besten Kings geäußert:

- Mike Bibby könnte wegen wieder klaren Kopfes seine beste Saison seit langem haben, Theus fordert von ihm Leaderqualitäten
- Ron Artest sei ein unglaublicher Athlet, exzellenter Defender, ein Gewinner
- Kevin Martin hätte alle Tools (Geschwindkeit, Größe etc.) um ein großartiger Spieler zu werden und das auch in der Defensive
- Brad Miller werde wieder mehr Touches in der Offensive bekommen
- Miki Moore? Hier hat Theus viel schönes Zeug, aber nichts handfestes gesagt
- Francisco Garcia? Muss seine Qualitäten als Point Forward besser nutzen

Auch zum Trainingscamp der Kings hat Theus was zu berichten: Theus versuche insbesondere, seinen Spielern beizubringen, in der Offensive mehr offene Räume herzustellen ("We're spending a lot of time trying to understand spacing offensively"). Theus scheint die Reboundschwäche beheben zu wollen: "Today we worked on quite a few things that really got our minds set in the rebounding area. Because rebounding is often just a mindset and we did a drill today that took everyone into the paint. There was no contact, so we couldn't really go after it, but starting that mindset is really important." Im gleichen Interview erzählt Theus, von seinen Spielern zu verlangen, seine neuen Spielzüge (Offensive) zu studieren, d. h. mit nach Hause zu nehmen, "I want these guys to be able to think about their offense and just react". An Vertrauen in den zuletzt schwächelnden Brad Miller fehlt es nicht, "He's touching the ball a lot because we need to utilize his ability to shoot and pass the basketball. He's very good." Den neuen Offensivstil der Kings fasst Theus so zusammen: zügiger Spielaufbau, schnellen Abschluss suchen, einfache Körbe durch viel Bewegung realisieren. Als Schlüsselspieler für dieses Angriffsformat sieht er Spencer Hawes und Brad Miller an, denn beide könnten vom Perimeter aus treffen und passen. Bezüglich der Defense verrät Theus, dass er in seiner Zeit am College zu einem Anhänger der "changing defense" geworden sei und diese auch bei den Kings installieren werde. Nach der Verpflichtung Theus durch die Kings am 19. Juni äußerten sich auch Fans direkt vor Ort - siehe die beiden Videos unten -, besonders einprägsam: jeder der Befragten begründete die guten Aussichten von Theus damit, dass er ein alt eingesessener King sei und dann die Schlagzeile "Theus is the ultimate gamble" (verbunden mit ganzseitigem Foto).



Ist doch Moppelkotze

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- Allan Houstons Rückkehr zu den Knicks
- Werbung auf nba.com
- Preseason
- All-Access-Videos, die kürzer als 1 Minute sind
- Greg Odens Verletzung
- Statistikbasketball, der sich "Fantasy Basketball" nennt

Zugtier Yao Ming

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Das Wall Street Journal ist sicher nicht die Zeitung, von der man einen seitenfüllenden Artikel zu Yao Ming. Ist aber trotzdem so passiert. Ich hatte diesen Artikel, der sich mit den Vermarktungsaktivitäten Reeboks in China befasst, in der Print-Ausgabe des WSJ entdeckt, zu meiner Überraschung gibt es auch eine frei zugängliche Online-Version. Als wichtige Informationen möchte ich festhalten: die aktuelle Werbekampagne Yao's läuft unter dem Slogan "Fuel Yao's Unlimited Power"; diese Kampagne soll sich Reebok mehr haben kosten lassen als alle Kampagnen vorher; Yao steht seit 2003 bei Reebok unter Vertrag und verdient da 7 - 10 Millionen US-$ p. a.; eigentlicher Impulsgeber für die neue, groß angelegte Vermarktung sind die Olympischen Spiele 2008 und die Übernahme Reeboks durch Adidas; bisher steht Reebok, was Marktanteile angeht, in China nur auf Platz 6 - angeführt wird der Sportartikelmarkt von Nike; in China glauben viele, dass Yao bei Nike unter Vertrag steht, u. a. weil er auch schon für McDonalds geworben hat - ärgerlich für Reebok; nach der Übernahme Reeboks durch Adidas gab es eine Diskussion zwischen beiden Unternehmen, ob Yao zu Adidas wechseln könnte, denn als größeres Unternehmen könnten die deutschen Anbieter Yao besser auf dem chinesischen Markt platzieren; Yao wäre der erste Center seit langer Zeit, der den Absatz von Sneakers und anderem Baumwollkokolores steigert.

We are all witnesses - die große, saublöde Statistiksause

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Donnerstag, 11. Oktober 2007

Lottozahlen: Chicago Bulls

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Draft/Neuverpflichtungen: im Draft gab's eine Bescherung, nämlich den bestaussehendsten und wahrscheinlich auch querköpfigsten Rookie dieses Jahrgangs: Joakim Noah, charismatischer 22-jähriger Collegechamp, der die Exzellenzinitiative, die in Chicago stattfindet, unterstreicht. In Runde 2 dann Aaron Gray, Center (#49) und JamesOn Curry, Point Guard (#51). Da Head Coach Scott Skiles als rookieaffin gilt, könnten alle diese Neulinge Spielzeit bekommen, Noah auf jeden Fall. Im aktuellen Roster der Bulls tauchen auch Joseph Blair und Thomas Gardner als Rookies auf, die wird man jedoch höchstens in der Preseason zu sehen bekommen. Am 6. Juli 2007 stimmte Andres Nocioni einer Vertragsverlängerung von 5 Jahren im Wert von 38 Millionen US-$ zu - der Argentinier ist die Kohle wert. Im Sommer gab es Spekulationen in Richtung Lakers um einen Trade Kobe Bryants, dem haben die Kalifornier dann aber einen Riegel vorgeschoben und wiederum Scott Skiles wollte von dem Ganzen nichts gewusst haben. Andrej Kirilenko konnte man nicht holen. Dafür Joe Smith, der nun von allen Bullen die meisten NBA-Jahre auf dem Buckel hat, denn P. J. Brown, 2.11m langer Gegenpol zu Freiwürfen, ist zur einen Hälfte zurückgetreten und zur anderen Hälfte bei den Dallas Mavericks.


X-Faktoren: den Bulls fehlt es seit Jahren an einer scoringstarken Low-Post-Präsenz. Diese kann auch nicht von Joakim Noah oder Joe Smith, den beiden besten Neuzugängen, besetzt werden. Ich bin mir nicht sicher, wer im Moment bester Low-Post-Spieler der Bulls ist, aber um den Namen Luol Deng kommt man da nicht rum. Und genau von dem erwarten wir alle Wunderdinge. Luol Deng 2008: All-Star, 22 Jahre, +20 ppg, 7 rpg, 7 apg, Erstrundenvernichter der Miami Heat, Zweitrundenalbtraum der Cleveland Cavaliers, EC-Finals-Zerstörer der Boston Celtics usw. Do it Deng! Was ich nicht als X-Faktoren anerkennen kann, sind: mangelnde Erfahrung (Ben!), zu kleine Guards (Größe durch Energie!) und das drohende Vertragspalaver von Deng und Gordon (Gordon kriegt seine 50 Mille, dann ist Ruhe!). Interessant wird werden, wer sich als Starter auf der 4 durchsetzt? Wenn Tyrus Thomas etwas konstanter spielen würde, wäre er der sichere Inhaber für einen Stammplatz. Die Bulls haben von wahrscheinlich allen NBA-Teams die meisten potenziellen Starter auf der Bank sitzen, d. h. auch: Scott Skiles kann variieren wie kein zweiter, geht so individuellen Foulproblemen aus dem Weg, kann Mismatches erzeugen und mindestens einen gegnerischen Spieler seiner Wahl für eine Nacht zum Non-Factor erklären, denn laufen können die Bulls wie niemand sonst.


Stats: die Bulls sind bestes NBA-Team bezüglich Rebounds total (43.7 per game). Das dürfte nicht überraschen, hat man doch mit Ben Wallace einen der besten D-Center der letzten 15 Jahre. Genau der sorgt aber für eine insgesamt etwas schwache Freiwurfquote. Wiederum sicher trifft man beim Three (38.8%), hier sind nur die Suns besser. Umgedreht kann man sagen, dass die Bulls zusammen mit den Magic und Raptors die besten Schützen der EC sind. Statistisch gesehen haben die Bulls kein Manko, hingegen die arg ausgeprägte 1-on-1 Verteidigung, die Fähigkeit zu brutalen Fast breaks sowie das unermüdliche Ackern und Schuften der Mini-Jordans lassen sich nur erahnen. Die Erwähnung wert: die Bulls gewinnen ihre Spiele mit relativ hohen Vorsprung (+5.0) während die Gegner punktemäßig unter ihrem eigenen Durchschnitt bleiben (93.8).


Prognose 2007-08: 55-27. Dieses Jahr spielt das Chicagoer Powerhouse um die Krone der Eastern Conference. Man mag noch so überzogene Vorstellungen über die Chicago Bulls haben, man findet immer noch einen weiteren Grund die Erwartungen noch eine Stufe höher zu legen. Dieses Team ist jung, ehrgeizig, unverbraucht, hoch professionell geführt und vollkommen in Takt. Mit Noah und Smith hat man sich sinnvoll verstärkt, die Bank der Bulls sucht ihresgleichen und sie darf mit hoch gehaltener Nase über die Reserve der Celtics lachen - spätestens in den Playoffs wird sie es tun. Die Finalspaarung 2008 könnte lauten: Bulls - Mavericks. Hoffen wir, dass diese Finals in dieser Zusammensetzung zumindest auf Premiere zu sehen werden, denn das wird großes Theater.


Starting Five: Ben Wallace - Tyrus Thomas (Andres Nocioni) - Luol Deng - Ben Gordon - Kirk Hinrich


Lottozahlen: New York Knicks

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Draft/Neuverpflichtungen: zwar hatten die Knicks wegen der Eskapaden von Starbury und Isiah Thomas eine Menge Schlagzeilen, dies lässt allerdings keinen Rückschluss zu auf die Menge der basketballrelevanten Transaktionen, die wären: Wilson Chandler, ein hoffnungsvoller Small Forward, wurde an #23 gezogen, Demetris Nichols (via Portland) an #53 – der 23-jährige wollte nächstes Jahr erst in Europa spielen, hat nun aber einen ungarantierten Vertrag unterschrieben, er nimmt teil am Camp und damit ist das Fenster zu den Knicks nicht völlig verschlossen. Kelvin Cato wurde Free Agent und scheint nicht in New York zu bleiben. Dan Dickau, der die letzten vier Monate bei vier verschiedenen Teams (Celtics, Trailblazers, Knicks, Clippers) unter Vertrag stand, zieht es nach Los Angeles, dafür besorgten sich die Knicks die Draftrechte an Jared Jordan. Am 28. Juni kam es zu einem der größeren Trades der Offseaosn: Zach Randolph, Fred Jones und Dan Dickau wurden gegen Channing Frye und Steve Francis von den New York Knicks getauscht; da der beste in diesem Trade involvierte Spieler Randolph ist, können die Knicks als Gewinner dieses Trades bezeichnet werden. Der astronomisch überzogene Salary Cap der Knicks spielt bei Betrachtung der New Yorker Sportverhältnisse übrigens keine Rolle. Das sieht man auch daran, dass die Knicks wohl (für...) die Rückkehr Allan Houstons zahlen werden.


X-Faktoren: Haben Zach Randolph und Eddy Curry ausreichend Platz in der Mitte oder laufen sich beide ständig über die Füße und nehmen sich den Ball gegenseitig weg? Hier ist Isiah Thomas gefragt, der Curry dazu bringen muss, noch mehr Punkte in der Zone zu spielen. Curry erhält die meisten Bälle in der Offensive, ob er jetzt auch die vielen Moves dafür hat? Mehreren Berichten und auch Bildern zufolge hat sich Eddy Currys Jump Shot verbessert, was sicher in die Richtung einer versatileren Offensive geht. Sollten die Knicks diese Saison einen All-Star stellen, dann Curry. Weiterer Faktor: nach der unterhaltsam peinlichen Offseason Stephon Marburys muss ich an dessen Fähigkeiten als Basketballer zweifeln. Kann das unter dem Umstand, dass viele Rookies in spe bekifft zum Draft erscheinen ein Kriterium für die Geschicke der Knicks sein? Ja und zwar im Hinblick auf die Stabilität Marburys. Marbury wird die Patzer in aller Öffentlichkeit auch während der Regular Season nicht unterlassen. Isiah Thomas hat seine zweite volle Saison als Head Coach bei den Knicks vor sich
schön für ihn und gut für die Knicks. Erstens weil er sich nun nach und nach zum heimlichen Star der Knicks entwickeln kann, zweitens Eddy Curry einen starken Coach braucht, drittens Thomas nun eigentlich alle Spieler im Kader selbst geholt hat. Nächster Faktor: die jungen Spieler müssen sich trotz ihrer Klasse mit der Rolle auf der Bank zufriedengeben. Gut, dass der beste Reservespieler der Knicks, David Lee, auch noch zu den jüngeren und vor allem professionellsten Spielern zählt, denn so wird Stress um Hierarchie vermieden. Wenn es bei Goldassi Marbury nicht läuft, lässt der gern mal ein Spiel gegen die Wand laufen, Eddy Curry taucht öfter einfach mal ab, Jamal Crawford wirkt hier und da hilfloser als Britney Spears unter Drogen und Quentin Richardson ist ungefähr so fesselnd wie sein Stirnband - haben die Knicks ein Energieproblem? Ja. Und Probleme werden sie auch wegen der miserbalen Post-Defense bekommen - keiner von beiden, d. h. weder Curry noch Randolph, wird in seiner Karriere je eine Stimme für die All-Defense Selection der NBA erhalten.


Stats: Nach dem Roland-Rating ist David Lee bester Spieler der Knicks. Mit ihm auf dem Spielfeld haben die Knicks auch die höchste Wahrscheinlichkeit, ein Spiel zu gewinnen. Zu Lees Stärken zählt insbesondere der Rebound und in dieser Kategorie zählen die Knicks zur Elite (2. Platz Off-R, 4. Platz Total-R). Was die Produktivität der einzelnen Positionen angeht sind die Knicks sehr ausgeglichen, wobei die 3 (SF) am schlechtesten abschneidet. Insgesamt blocken die Knicks überraschend wenige Würfe, 3.2 blocked shots pro Partie sind für eine relativ große Mannschaft viel zu wenig. Auch bei den Steals liegt man weit unten, was eindeutig die Guards zu verantworten haben. Und die Spieler auf den kleinen Positionen dürfen sich auch einen unrühmlichen Spitzenwert ans Jersey kleben: 16.3 Turnovers per game - das sind vier Ballverluste pro Viertel! Aber auch Isiah Thomas hatte während seiner Spielerkarriere so seine Problemchen damit, in seiner gesamten Laufbahn hat er mehr als 3.500 Turnovers fabriziert.


Prognose 2007-08: 37-45. Die Knicks haben keinen wettbewerbsfähigen Backup-Center,
keinen slashing Small Forward (Q-Rich is done!), ein noch zu beschreibendes Point-Guard-Problem, spielen in der insgesamt stärker gewordenen Atlantic Division, leisten sich zu viele Turnovers und zu viele schlechte Entscheidungen, haben zwar Jahr für Jahr den Anspruch alles zu gewinnen, dafür aber keine Champs an Bord (abgesehen von Isiah Thomas) und auch die letzten Jahre stets massiv enttäuschten, in der Offensive werden sie sicher etwas besser, in der Defensive bleiben sie schlampig - das reicht in der Summe höchstens für Platz 9 in der EC.


Starting Five: Stephon Marbury – Jamal Crawford – Quentin Richardson – Zach Randolph – Eddy Curry


Mittwoch, 10. Oktober 2007

Großartiges Interview mit Dirk Bauermann - Auszüge

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Sind Sie als Bundestrainer enttäuscht, dass Ihre Sportart in der Öffentlichkeit nur durch einen Spieler wahrgenommen wird ­ Dirk Nowitzki?
- Enttäuscht würde ich nicht sagen. Dirk hat nun mal eine große Strahlkraft und ist das Aushängeschild. Aber ich finde, dass die anderen Spieler viel besser sind, als sie zum Teil auch in der öffentlichen Wahrnehmung wegkommen. Auch hat die Nationalmannschaft bei den vergangenen drei großen Turnieren durchaus zu würdigende Leistungen gezeigt, dazu zählt auch der fünfte EM-Platz in Spanien. Das ist, ohne etwas schönreden zu wollen, ein großer Erfolg für den deutschen Basketball.

Hat der Bundestrainer Sorgen beim Blick in die Zukunft?
- Richtig ist, dass wir eine sehr erfolgreiche Generation haben, die am Ende ihres Zyklus steht. Und dass es, vielleicht schon im nächsten Sommer, vor allem aber nach den Olympischen Spielen in Peking einen Umbruch geben wird, der dann wahrscheinlich fünf, sechs oder gar sieben Spieler betreffen wird. Es hängt dann davon ab, ob Dirk Nowitzki weiterspielt oder nicht, wie schwer wir uns tun werden, auf dem gegenwärtigen Niveau weiterzumachen.

Stimmt denn die Einstellung bei den Jugendlichen?
- Für sie ist es fast unmöglich, im Profibasketball anzukommen, weil jeder weiß, da spielen eben acht Amerikaner und vier Jugoslawen. Dass es für einen Jugendlichen extrem schwierig ist, die Motivation zu finden, ist klar. Und im Grunde ist es, wenn man das aus Eltern-Sicht sieht, auch kaum verantwortbar, beispielsweise täglich sechs Stunden zu trainieren, da anderes, zum Beispiel schulische Dinge, sehr stark darunter leiden. Jetzt, da sich diese Rahmenbedingungen positiv verändert haben, es wenigstens vier Deutsche im nächsten Jahr sein werden unter den zwölf, die spielen, verändert sich das.

Welche Schritte müssen gemacht werden?
- Es muss langfristig in Jugendarbeit, in Talentsichtung und -findung investiert werden. Wenn das nicht passiert, werden zweite oder erste Liga nur in einer Region, vielleicht sogar nur in einer Stadt selber interessieren. Aber überregional, oder gleich gar national, wird der Basketball keine Rolle spielen ­ und das darf nicht passieren. Deshalb muss es weiter in die Richtung gehen, mehr Deutsche in den Profibasketball zu bringen, junge Talente finden und mit denen professionell arbeiten, damit man sie an dieses hohe Niveau heranführen kann.

Quelle

wizardsdotcom, Teil IV

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In diesem 8 Minuten dauernden brandaktuellen Interview lässt Eddie Jordan, Head Coach der Washington Wizards, tief blicken:

- Was der größte Unterschied der Wizards 2007/08 zu denen letzter Saison sei? Kondition! Insbesondere bei Antawn Jamison, aber auch Darius Songalia und DeShawn Stevenson.
- Gilbert Arenas hätte angedeutet, dass ab sofort mehr Defense gespielt wird? Die wird doch schon immer gespielt!
- Was erwartet Jordan von seinen Rookies? Lernintelligenz! Früh aufstehen. Pünktlich sein. Zuverlässigkeit. Beweisen, dass sie nicht nur Profis sondern auch eine professionelle Einstellung haben, hart arbeiten etc. Jeder von ihnen sei zwar in der Lage zu starten, aber konditionell und spieltechnisch fehlt noch einiges.
- Wird Pecherov Center spielen? Nein. Brendan Haywood wird auf der 5 starten.
- Ist Gilbert Arenas ready? Ja, Arenas sei in großartiger Verfassung. Die Verantwortung, die er als Vater übernehmen muss, hat seiner Präsenz außerhalb des Courts sehr gut getan.
- Wie macht sich Randy Ayers, der neue Assistant Coach? Hervorragend. Ayers sei sehr defensivorientiert und hätte so großen Anteil daran, dass die Orlando Magic zu den besten Defensivteams der Liga zählen.
- In der Eastern Conference seien die guten Teams noch besser geworden - haben die Wiz diese Saison ein Match-Up-Problem? Nein, die Wiz hätten genug wettbewerbsfähige Spieler und können eigentlich jedes Match-Up meistern.


Dienstag, 9. Oktober 2007

Kleinigkeiten, KW 40

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- Kevin Durant wird Shooting Guard, d. h. nicht Small Forward, spielen - wie aufregend ist das denn! Kaum zu glauben, dass für die Sonics immer noch Season tickets erhältlich sind.

- Zukunftsplanung, wie sie die Spurs verstehen: Bruce Bowen, 36-jähriges Defensivass (es sei Euch überlassen hier [a]ss oder [ä]ss zu lesen), verlängert seinen Vertrag um 2 Jahre. Damit können wir denjenigen Mann, der die spektakulärste 1-on-1-Verteidigung der Liga spielt, bis einschließlich 2009/10 erleben. Ein Jahr länger als bisher vereinbart bleibt Andrea Bargnani bei den Raptors.

- Phil Jackson macht seinen weiteren Verbleib nach dieser Saison bei den Lakers abhängig von seiner Gesundheit.

- Was verbindet Mile Ilic und Allan Houston? Um den Ex-Knick nach New Jersey zu holen, müsste der Serbe in die D-League abwandern. Aber im Moment scheint Isiah Thomas bzgl. Houston die besseren Karten zu haben.

- Luol Deng oder Ben Gordon: zumindest einer der beiden Youngsters wird bis zum 31. Oktober einen neuen Vertrag erhalten.

- Ray Allen hat sich positiv zu außerhalb der USA und Kanada stattfindenden NBA-Spielen geäußert, "The league is making so much money, you've got to think how it's going to grow to the next level. People all over the world are now watching basketball. People in the United States don't realize that there are cities over here with 4-5 million people. Those market shares would be great."

- Nicht Jerry Sloan, nicht Andrej Kirilenko, sondern der Besitzer der Jazz, Larry Miller, hat für den Verbleib von AK-47 in Utah gesorgt

- Ein großartiges Geschenk, eine wunderbare Geste: Avery Johnsons #6 wird von den Spurs retired.

- Wenn Tracy McGrady die Neuzugänge der Rockets und ihre Auswirkungen auf das neu zu findende Spielsystem mit der Formulierung ‘There's a lot more movement in this offense’ unter einen Hut bringt, ist das überraschend elegant gesagt und mein persönlicher Satz der Woche.

- Aaron McKie ist neuer Assistant Coach der 76ers.

- Von Selbstzweifeln alles andere als erfüllt ist Amare Stoudemire nach seiner Knie-OP: "I have no doubts about bouncing back. I bounced back from microfracture (on the left knee). I can bounce back from this."

- Kenyon Martin spielt wieder 5-on-5. Herzlichen Glückwunsch.

- Drew Gooden hat angekündigt, nach seiner aktiven Karriere als NBA-Profi in der MLB als Pitcher spielen zu wollen. Auch LeBron James hatte bezüglich Baseball etwas mitzuteilen und löste mit seinem Geständnis, Fan der New York Knicks und somit nicht der heimischen Cleveland Indians zu sein, einen mittelschweren Eklat aus.

- Jeff Bower, GM der New Orleans Hornets, sieht die Rolle von Rookie Julian Wright so: "Like any rookie, he comes in with a world ahead of him in terms of experience and what he has to learn. But (his) athleticism and attitude, that is going to be something that helps our team. We'd like to think that he can be a player that is battling and in our rotation and giving us some help -- and he will be in that position. The question is how quickly and at what pace is he ready to do that. I don think it's a matter of if as when that takes place."

- Doch keinen Bock auf Griechenland scheint Chris Webber zu verspüren, denn er möchte ein Piston bleiben, "I'm not going to Greece. It's no disrespect to [Olympiacos], but I can't do that. I'm an NBA guy. I don't want to just chase money. I want to make sure I respect the game. To tell you the truth, it's kind of stupid in a way to turn down stupid money, as my dad would call it, but I can't just do it for the money. If I'm going to play, I'm only going to play as a Piston ... unless something crazy happens."

- Von folgenden Spielern wurden 2006 in Europa die meisten Jerseys verkauft: Dwyane Wade, Allen Iverson, Tony Parker. Wie Jürgen Kalwa aufgefallen ist, befindet sich Dirk Nowitzki nicht in der Top-10 der Sales.

- Darrell Armstrong, 39, neuer Backup-PG für Jason Kidd in New Jersey, hat verkünden lassen, dass diese Saison seine letzte sei. Gleiches gilt für Dikembe Mutombo.

- Zu Beginn der Training Camps sieht Marc Stein die Spurs ganz vorn.

- Kobe Bryant kann noch so belanglose Sachen sagen, es landet stets in die Sportredaktionen dieser Welt: "I'm ready to play. I'm in shape, guys look good. I'm ready to go. My job is to come out here on the floor, help us win ballgames." Bitte 9 Euro ins Phrasenschwein!

- Sean May von den Charlotte Bobcats fällt wegen einer Knie-OP die gesamte Saison aus. Mit Ryan Hollins ist bereits der neue starting Center gefunden und der sieht seine Rolle so: "With Raymond (Felton), Emeka (Okafor), Jason (Richardson) and Gerald (Wallace) around, my job is simple. Those guys take so much attention, all I have to do is rebound, block shots and play a role."


Montag, 8. Oktober 2007

Lottozahlen: Dallas Mavericks

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Draft/Neuverpflichtungen: von ihren letzten zehn Auftritten in den Playoffs haben die Mavericks acht verloren (vier in Folge gegen Miami Heat Finals 2006, insgesamt vier gegen die Golden State Warriors Runde Eins 2007) - Zeitpunkt für Neuverpflichtungen! Nicht so bei GM Donnie Nelson. Der Kern des Teams wurde gehalten. Dirk Nowitzki, Josh Howard und Jason Terry bilden auch nächste Saison das kapitale Trio. Mit Devin Harris wurde um 5 Jahre verlängert. Im Draft zog man sich Nick Fazekas, einen 22-jährigen Forward-Center sowie Jared Newson, 23, Guard - beide sind zu alt, um irgendwas von ihnen zu erwarten. Auch neu: Darvin Ham, Brandon Bass und Jamal Sampson, die wir aber wegen wahrscheinlich fehlender NBA-Tauglichkeit nächste Saison nicht sehen werden, wobei Bass noch die besten Chancen hat. Ja kann das denn alles gewesen sein? Nein, un-spektakulärerweise tradete man Greg Buckner und bekam dafür mit Trenton Hassell einen Defensivspezialisten von den Timberwolves. Ganz ohne Trade hat Eddie Jones den Weg nach Texas gefunden, während Pops Mensah-Bonsu
sich demnächst in Europa bei Benetton Treviso verdingt. Mit Mario Elie und Paul Westphal hat der kleine General Avery Johnson zwei neue Assistenten an seiner Seite. Die Offseason lief also unter dem Motto der Kontinuität und genau das hat Mark Cuban in mehreren Interviews bestätigt.


X-Faktoren: Erfolg heilt alle Wunden und deshalb brauchen die Mavs einen guten Start in die neue Saison. Geschieht dies nicht, werden nicht nur unleidliche Diskussionen um Dirk Nowitzki sondern auch Avery Johnson und der Einkaufspolitik der Mavs laut werden. Ich finde erstaunlich, dass nach den blöden Ausfällen in den Playoffs die Teamchemie noch keine Risse zeigt (eigent. sinnlose Metapher...), nehmen wir mal an, Josh Howard legt auch diese Saison wieder zu und Dirk baut etwas ab, droht dann eine teaminterne Auseinandersetzung um den Leader? Und wie verkraftet dies ein Team, welches in den Playoffs nur Prügel bezieht? Als nächsten Faktor würde ich die nicht die Defense allgemein, sondern insbesondere die kleinen Verteidiger von der Bank nennen: Eddie Jones, Trenton Hassell und Devean George sollten die Aufgabe wahrnehmen, die ihnen zugeteilt wurde - Defense auf dem Perimeter, hier und da ein Foul, ab und an ein Dreier, Erfahrung und Sicherheit ausstrahlen. Diese Konzentration auf Defense schadet keinesfalls der überragenden Versatilität der Mavs. Als sehr wichtig erkenne ich auch an, dass Diop endlich in der Zone Punkte sammelt, denn in dieser Statistik liegen die Mavs ganz hinten. Anders herum formuliert: die Mavs sind zu abhängig von ihrem Jump Shot. Wenn der nicht sitzt, fallen Nowitzki & Co. auseinander. Und als letzten X-Faktor: Devin Harris, dem ich mittelfristig 15 ppg und 6 assists per game zutraue. Falls er das 2007/08 schafft, wäre er nicht nur eine ernst zu nehmende Scoringoption sondern würde Dirk Nowitzki zusätzlich entlasten.


Stats: Glaubt man der Statistik, dann haben die Mavs keine nennenswerten Schwächen und wiederum Vorteile insbesondere bei der Treffsicherheit aus allen Lagen. Beides spricht für ihre Vielseitigkeit, Avery Johnson kann jeden Stil spielen - außer der Gegner heißt Golden State Warriors bzw. Don Nelson. Zwar hält sich der Vorwurf, dass die Mavs keinen echten Point Guard hätten, keinen auf der 1, der Fouls zieht und Räume schafft, und das wird dann untermauert mit den wenigen Assists. Nun ja, wenn der Ball gut läuft, kann man das statistisch nur bedingt erfassen bzw. gibt es für den Spielfluss keine Statistik. Dirk Nowitzki ist trotz seiner durchschnittlich 3 Assists einer der besten lang gewachsenen Passer. Dirk ist auch produktivster Spieler der Mavs, mit ihm auf dem Platz gewinnen die Mavs ca. 80% ihrer Partien.


Prognose 2007-08: 62-20. Die Mavs haben für eine erfolgreiche Saison alles an Bord: einen CoY, einen MVP, eine Menge Playofferfahrung, eine enorm tiefe Bank, Showstopper und Showtreiber, einen mit Mark Cuban exzellenten, schwerreichen, hochintelligenten Kopf im Hintergrund, und auch an Selbstbewusstsein wird es der besten Mannschaft der letzten Regular Season nicht fehlen. Die Mavs stehen der Championship näher denn je, denn die Spurs können sie schlagen, die Suns sowieso und wer sind eigentlich die Utah Jazz?


Starting Five: Devin Harris – Jason Terry – Josh Howard – Dirk Nowitzki – Erick Dampier



Sonntag, 7. Oktober 2007

Zwei Neuigkeiten zu Yi Jianlian

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Ich kann mich an der einen Stelle nicht als Fan von Yi Jianlian outen und andererseits zwei Entwicklungen, die diese Woche eingetreten sind, unerwähnt lassen: Yi Jianlian hatte nicht nur seine erste Trainingseinheit mit den Milwaukee Bucks - wer hätte das vor zwei Monaten gedacht? - sondern wurde auch für den Power Forward bestimmt, was nicht bedeutet, dass er nicht trotzdem als Combo Forward zum Einsatz kommen könnte. Zum Premierentraining gibt es zwei Videos, das erste ist zwar auf chinesisch aber die Bilder versteht man bekanntlich trotzdem:




Sieht doch gut aus, oder? Yi spricht Englisch, trifft seine Shots, sucht das 1-on-1, setzt sich mit seiner Schnelligkeit durch und auch die Beinarbeit stimmt. Vom Spiel-IQ Jianlians sichtlich beeindruckt zeigte sich Aussie Andrew Bogut, der sich meiner Meinung nach zum besten Freund des Chinesen mausern könnte: "The triangle offense we're putting in, he's missed two days of it, but he's picking it up pretty quickly. He's not really behind, basketball-wise, talent-wise or skill-wise. He knows how to play the game. Once he learns the sets, he'll fit right in." Währenddessen hat Coach Larry K. erklärt, dass weder Jianlian noch Charlie Villanueva auf der 3 spielen würden, sondern beide sich die Spielzeit auf der 4 teilen würden - damit haben die Bucks so oder so den besten Bank-PF in der gesamten NBA oder ist das doch David Lee von den Knicks? Als Ente herausgestellt hat sich die Meldung, wonach Jianlian garantiert wurde bzw. garantiert werden musste, dass er 20 Minuten und mehr pro Partie spielt, Larry K. sagte dazu: "He was a three-time MVP (in the Chinese Basketball Association), champion three out of the last five years. So it was almost like we were taking their son from their country. They wanted to make sure we take care of him, and that's what we promised we would do, make him the player that he wants to be. The word minutes never came up."


Kevin Garnett eingezogen, Andrea Bargnani daheim

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NBA Europe Live Tour, Rom: Mit 19 Punkten und 16 Rebounds, einem Double Double der bessere Sorte also, führte Kevin Garnett in seinem ersten offiziellen Spiel für die Boston Celtics genau die zu einem 89-85 Sieg über die Toronto Raptors. Auch Paul Pierce ("It was good to finally get out there and get our feet wet. It was probably the best first game since I've been with the Celtics.") zeigte sich in guter Verfassung (21 Punkte), während Ray Allen ein kaltes Händchen hatte. Als Center startete übrigens Kendrick Perkins und als PG Rajon Rondo. Die Celtics treffen als nächstes auf die Minnesota Timberwolves und zwar am Mittwoch in London. Stehenden Ovationen war Andrea Bargagni ausgesetzt. Warum? Der Raptor wurde vor knapp 22 Jahren in Rom geboren. Weitere Details gibts bei Dave McMenamin. Wer sich über die Überschrift zu diesem Post wundert - hier sollte ein Wortspiel mit folgendem Hintergrund entstehen: Kevin Garnett spielt sein erstes Spiel für seinen neuen Verein ist also angekommen im Team und Andrea Bargnani tritt in seiner Heimat auf...hat nicht geklappt, shit happen**
EDIT Bei youtube habe ich noch zwei brandaktuelle Interviews mit KG, aufgenommen in Rom, ausgegraben:




Samstag, 6. Oktober 2007

NBA Europe Live, Fahrplan

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6.10., Istanbul: Efes Pilsen Istanbul vs. Minnesota Timberwolves
6.10., Rom: Toronto Raptors vs. Boston Celtics
7.10., Rom: Lottomatica Virtus Roma vs.Toronto Raptors
9.10., Málaga: Unicaja Málaga vs. Memphis Grizzlies
10.10., London: Minnesota Timberwolves vs. Boston Celtics
11.10., Madrid: MMT Estudiantes vs. Memphis Grizzlies
11.10., Madrid: Real Madrid vs. Toronto Raptors


Lottozahlen: Cleveland Cavaliers

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Draft/Neuverpflichtungen: bei den Cavaliers hat sich bezüglich Neuverpflichtungen sehr wenig getan und auch sonst erlebte man in Cleveland die von allen Top-Teams ruhigste Off-season. Voraussichtlich (!) werden die Verträge von Aleksandar Pavlovic und Anderson Varejao verlängert, das war es dann. Ach ja, Cedric Simmons kam, dafür musste David Wesley gehen. Scott Pollard kann sich seit einigen Wochen Celtic nennen. Auch der Draft 2007 sorgte für keinen frischen Wind, denn die Cavs hatten keinen Pick übrig. Die Spekulationen um eine Verpflichtung von Ex-Knicks-Star Allan Houston und einem Trade Mike Bibbys halten sich, sind aber nicht realistisch. Sieht so aus, als stände hinter der aufreizenden Lässigkeit Danny Ferrys die Suche nach Stabilität, man möchte den Kader so zusammenhalten wie er ist - hier dürfte klar werden, dass Kontinuität und Stabilität nicht da Gleiche sind, denn im Falle von Kontinuität hätte Ferry mal besser zwei junge Spieler geholt.


X-Faktoren: Larry Hughes spielt weiterhin Point Guard ohne PG zu sein - Hughes kann weder einen Fastbreak aufbauen noch den Ball schnell genug an den freien Mann verteilen oder auch das Tempo eines Spiels bestimmen, von Natur her ist er SG und sucht deshalb oft seinen eigenen Shot unterzubringen. Wie startet LeBron James in die neue Saison? An die letzte Saison mag man sich bis zum ASW nur mit Grausen erinnern, und auch diese Offseason war James wieder mit Dreharbeiten und Nationalmannschaft mehr als ausgelastet - überlastet? Zumindest auf den kleinen Positionen haben die Cavs keine veritable Bank, nur Daniel Gibson macht hier Hoffnung. Auch Anderson Varejao als Backup für Ilg empfinde ich als fraglich, denn der Brasilianer scheint eher PF zu sein. Da kann man anderer Meinung, aber den Cavs fehlt mMn eine echte zweite Scoringoption, das wurde insbesondere in der letzten Playoffserie gegen die Pistons deutlich. Auch die geringe Blockintensität auf den großen Positionen muss sich bessern, hier genießt eigentlich nur Varejao den Respekt seiner Gegenspieler.


Stats: die Cavs sind zweitbestens Reboundteam der Liga, was bei big men wie Ilgauskas, Gooden und Varejao nicht überraschen dürfte. Auch LBJ sahnt an den Brettern ordentlich ab. In den Offensive Rebounds nimmt man sogar die Spitzenposition ein. Auch in der Kategorie gegnerische Offensive Rebounds sind die Jungs aus Ohio das Maß aller Dinge. Nachsitzen müssen die Cavaliers bei den Freiwürfen, denn mit 69.5% ist man nur ein halbes Prozent als die letztplatzierten Miami Heat. Die Defense der Cavs auf dem Perimeter scheint sehr gut zu funktionieren, denn von gegnerischen Dreierversuchen lassen Hughes, LBJ und Pavlovic nur 32.9% zu. Ihre produktivste Position haben die Cavs dank LBJ auf der 3. Dann kommt die 4 (PF). Schwach: 1 (PG).


Prognose: 45-37. Die Cavs werden die Finals verpassen. Und das ist gut so, denn für die San Antonio Spurs hat man auch dieses Jahr keine Antwort. Ilgauskas hat nicht mehr die Frische, nicht mehr die Überraschungen früherer Jahre. Der fehlende Backup auf der 5 und ein fremdelnder Hughes auf der 1 sind zu wenig, um diese Saison Duftmarken zu setzen. Da man mit Danny Ferry einen nur durchschnittlichen GM hat, wird dieser wahrscheinlich auch keine Möglichkeit finden, um einen der sowieso schwer zu tradenden Spieler gegen z. B. Mike Bibby abzugeben. Von Pavlovic und Gibson zu erwarten, dass sie ihre Form aus den Playoffs 2007 halten, ist vermessen.



Starting Five: Zydrunas Ilgauskas- Drew Gooden - LeBron James - Aleksandar Pavlovic - Larry Hughes




Freitag, 5. Oktober 2007

Pat Riley, Pressekonferenz - das Wichtigste in Kürze

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Dies ist eine sehr freie Übersetzung der Pressekonferenz Pat Rileys im Rahmen des Media Day der Miami Heat, Quelle

An was müssen die Heat während des Camps besonders hart arbeiten?
- Das könne man zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten, in Woche 1 ginge es erst einmal darum, die passende Mentalität zur neuen Saison zu entwickeln.

Angesprochen auf die dritte Scoringoption, erwähnt Riley drei Namen: Udonis Haslem, Jason Williams und Dorell Wright.

Stimmt die Motivation?
- Ja. Im Vergleich zur letzten Saison, als zum Start des Camps 9 von 18 Spielen die Fitnessanforderungen nicht erfüllten, scheinen dieses Jahr alle fokussiert und motiviert zu sein.

Was sind die näheren Gründe für diese bessere Motivation?
- Die vielen jungen Spieler. Jeder von ihnen sei erfolgshungrig, talentiert und wecke Hoffnungen auf mehr.

Antoine Walker?
- Könne man nur in guter körperlicher Verfassung gebrauchen.

An was muss Dwyane Wade nach seiner Rückkehr arbeiten?
- Er müsse lernen, das Spiel an beiden Enden des Courts zu dominieren. Bisher zeige Wade seine beste Defense in Viertel Nr. 4, allerdings muss er dieses Niveau über vier Viertel bringen.

Was ist von Shaquille O'Neal zu erwarten?
- Shaq würde mindestens so gut spielen wie letzte Saison. Sein Alter gleiche er durch Flexibilität sowie eine ungewöhnlich gute körperliche Verfassung aus.

Penny Hardaway?
- Hätte im Vergleich zum letzten Sommer 25-30 Pfund abgenommen. Nimmt das Camp sehr ernst.

Dorell Wright?
- Stehe vor seinem Durchbruch.

Der Frage, ob Riley seinen neuen Spezialisten (Kapono) gefunden hätte, weicht Riley aus.


Must See Video: Schnappi das kleine Krokodil...

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Neuer Kokolores von Stephon Marbury

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US-amerikanische Blogger und Journalisten haben uns hier mindestens zwei Dinge voraus: sie leben in dem Land, in dem die Spieler der NBA wohnen und die meisten der schreibenden Gilde sprechen von klein an die Sprache, die die meisten NBAler sprechen. Und so wird es in Deutschland auch in mittelbarer Zukunft keinen Blogbeitrag wie diesen geben, in dem sich Marc Berman nach einer Trainingseinheit der Knicks mal eben Stephon Marbury schnappte und eine Plauderei startete, die mal wieder zeigte, dass Marbury entweder dem Koksen oder einer neu entdeckten Religiosität auf den Leim gegangen ist. Auf tief und etwas umständliche verstandene Religiosität trifft man bei diesem Satz: "I’m a born-again Christian. I’ve been reborn. I’ve awakened from the dead. My body and my mind were asleep. I was sleepwalking. I basically was laying in a coffin dead. Then when I became reborn, I was able to open my eyes and see myself." Scheint so, als wäre es an der Zeit, dass nach Gilbert Areans auf gilbertology.net auch Stephon Marbury seine eigene Wahrheit gründet, wie wäre es mit martiology.net - ist noch verfügbar, und vielleicht noch dieses Jahrzehnt wird google Webseiten kostenlos anbieten. Eine zumindest leicht verschnupfte Nase entdecke ich hier - gefragt war nach seiner Einschätzung seines Bildes in der Öffentlichkeit: "People had their own views about me before (the sneakers). When I did that, they said, “oh, that’s a good thing.’’ They saw me in a different light. Then something like this happens, something that happened three years ago. Doing what I did (with sneakers), that was all part of me changing who I was as a person." Stephon Marbury hat die Offseason mit Statements wie diesen unterhaltsam gehalten, nur gibt es dabei einen Unterscheid zu Gilbert Arenas: über Arenas wird man auch in zehn Jahren noch sprechen, Arenas ist druck-reif, während Marbury reif für Italien ist - wahrscheinlich nicht einmal das.


Donnerstag, 4. Oktober 2007

Media Day bei den Cavs / Interview LBJ

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Zu folgenden Fragen gibt es nun Antworten: wie fühlt sich LBJ eigentlich vor den Kameras? Welche besonderen Erfahrungen sammelte James bei der FIBA Americas Championship? Inwieweit hat sich LBJ im Vergleich zur letzten Saison verbessert (Athletik/Mentalität/Gewicht/Mid-Range)? Spornt ihn die glatte Finalsniederlage gegen die Spurs an oder ab?



Die Persönlichkeit Mark Cubans in zwei Absätzen

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In many ways, Cuban is living the proof that the cliche American Dream can work. He cleaned up during the dot.com boom on Broadcast.com, and he's been building on that ever since — with fun money and business money. When he's annoyed he'll blog about it, and he's answered every e-mail I've ever sent him. Occasionally, there was continuous banter.

In this age of so many politically pretentious people manipulating others for their own benefit and ignoring them otherwise, the approach of Cuban is refreshingly honest. And for that reason alone, it's worthy of appreciation — whether the Mavericks ever get to the next level during the post-season or not.

Quelle (Mike Kahn, FOXSports.com)

Kleinigkeiten, KW 39

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- Doc Rivers sieht es nicht gern, wenn Kevin Garnett, Ray Allen und Paul Pierce als The Big Three bezeichnet, denn diese Bezeichnung hätten Larry Bird, Robert Parish und Kevin McHale gebucht.

- Neues von Andrej Kirilenko: "I don't have a spark. I want to get the spark. I want to burn on the floor. That's the honest truth."

- Darrick Martin (G) unterschreibt bei den Raptors, Chris Richard (F) bei den Timberwolves, Devin Brown (G) bei den Cavs, Marcus Williams (F) bei den Spurs, Brian Skinner (F) bei den Suns, Brian Chase (G) bei den Heat.

- LeBron James ist alles andere als amused, dass Pavlovic und Varejao bisher ihre Verlängerung nicht erhalten haben, "I need Sasha and Andy on my team for us to be successful. Not just one of them. I need both of them. I'm very positive about the situation. I would think the organization knows we need those guys."

- Die Knicks verlassen hat Dan Dickau. Grund dafür: der Erwerb der Draftrechte an Jared Jordan. Zu diesem Geschäft der Knicks gab es einen sehr gute Analyse auf crossover-online.de.

- Q&A mit Chris Mihm sowie Billy King

- Andrea Bargnani: First of all I am not an NBA star. I still have to work a lot to become a star.

- Corliss Williamson von den Sacramento Kings ist zurückgetreten.

- David Wesley wechselt zu den New Orleans Hornets, die dafür Cedric Simmons an die Cleveland Cavaliers abgeben. Im zweiten Trade der Woche tauschen Trenton Hassell (ab sofort Dallas Mavericks) und Greg Buckner (ab sofort Minnesota Timberwolves) die Teams.

- Billy Knight zu glauben, ist der Rebuild der Atlanta Hawks abgeschlossen, "Everybody we have is here because we wanted them here. Nobody is in a contract leftover from a previous regime or from a trade that had players added so it would work. Everybody is on this team because we want them on this team and want them to add to the collective that is this team."

- Der Chairman der 76ers, Ed Snider, sieht diese auf Kurs.

- Tracy McGrady in Darfur.

- Eine einfache und sehr streitbare Rechnung hat Rod Thorn aufgemacht: die Nets seien diese Saison um zwei überdurchschnittliche Spieler stärker, nämlich Richard Jefferson und Nenad Krstic, da diese beiden ihnen letzte Saison fehlten.

- Mario Elie ist neuer Assistant Avery Johnsons.

- Obwohl Kevin Durant seinen nächsten Werbevertrag, diesmal mit Gatorade, unterschrieben hat, kann er in Seattle noch immer in aller Ruhe schlendern.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Anything is possible really - das muss man so sagen in der NBA

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Media Day bei den Dallas Mavericks. Und da darf einer nicht übergangen werden: der amtierende MVP, Dirk Nowitzki. Und genau der gab brav all diejenigen Antworten, die man als bester Spieler des besten Teams letzter Saison (RS) geben muss (sehr freie Übersetzung):

Ob Now und die Mavs bereit wären, nun zurückzuschlagen? Ja. Jeder im Kader wolle im Trainingscamp gute Leistungen bringen und sich um die Integration der neuen Spieler mit-kümmern.

Warum sich das Management Mavs in der Offseason passiv verhalten hätte? Da man vor zwei Jahren so dicht am Titel dran gewesen wäre, das Team von damals weiterhin bestehe, ergänzt um einige Rollen- bzw. Schlüsselspieler.

Jerry Stackhouse? Der sei einer der explosivsten Bankscorer überhaupt.

Und sonst so? Wir müssen weiter an uns arbeiten, eine gute Regular Season spieler, in den Playoffs fokussiert sein - and anything is possible really


Kein Scherz: Steve Nash in Feldgröße!

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gefunden bei 100percent injury rate

EDIT Wie ich erst jetzt entdeckt habe, hat Jürgen Kalwa bereits gestern einen Post zu diesem Bild verfasst

Zwei Fragen an Patrick Baumann, Generalsekretär des Internationalen Basketball-Verbands

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Doch die Meisterschaft der amerikanischen Profiliga NBA prägt weiterhin den Basketball?
- Die NBA ist ein ausgezeichnetes Werkzeug für die Förderung des Basketballs. Einerseits ist sie ein kommerzielles Unternehmen und muss für die Clubbesitzer Gewinn abwerfen, andererseits ist die Liga als Teil des amerikanischen Verbandes verpflichtet, ihre Spieler den Nationalmannschaften und somit auch dem Basketball in der Welt zur Verfügung zu stellen. Natürlich gibt es auch Spannungen, insbesondere was die Terminplanung und das Doping betrifft. Die NBA zeigt beispielsweise zu wenig Flexibilität und Transparenz bei der internationalen Harmonisierung von Kontrollen und Sanktionen. Doch unser Sport blieb bislang mehr oder weniger von Dopingfällen verschont, und wenn es doch welche gab, dann handelte es sich meistens um Gesellschaftsdrogen wie Marihuana.

Was macht die Welt des Basketballs für Sie so anziehend?
- Ich bin zum Teil im sportverrückten Italien aufgewachsen. Aus verschiedensten Gründen habe ich vom Fussball zum Schwimmsport gewechselt und bin plötzlich beim Basketball gelandet, wo ich dann auch geblieben bin. Als ich für mein Studium in die Schweiz zurückgekehrte, war das Basketballspielen ein tolles Mittel, um neue Bekanntschaften zu machen. Schliesslich hat mir die Aufnahme in die Schiedsrichtergilde sehr geholfen, mich in der Schweiz wieder zu integrieren. Es war mein Glück, dass die FIBA einen Juristen suchte. Für die Entscheidung brauchte ich nur wenige Sekunden. Ich liess alles stehen, ging nach München und stellte mich in den Dienst dieses Sports, meiner grossen Leidenschaft. Zum Spielen fehlt mir leider die Zeit; entweder sitze ich in einem Büro oder bin in einem Flugzeug unterwegs. Die Opfer, welche die Familie bringen muss, sind jedoch beträchtlich. Ich bedaure sehr, nicht mehr Zeit mit meinen Kindern und meiner Frau zu verbringen, die mich enorm unterstützen. Doch dies ist der Preis, den ich für den gewählten Weg zahlen muss.

Quelle

basketball-blogs.de: die schönsten Artikel im September

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- Was haben Andrea Bargnani, Rasha Nesterovic, Jose Calderon und Jorge Garbajosa gemeinsam? Erstens spielen alle vier bei den Raptors, zweitens nahmen alle an der EuroBasket teil. Ein Fazit im Raptors Blog.
Fangen wir mit Andrea Bargnani an. Er und die Italiener galten als sichere Kandidaten für die Zwischenrunde die sie jedoch nur als Gruppendritter erreichten da sie sowohl gegen Slowenien als auch Frankreich verloren. Rasho Nesterovic spielte ein sehr gutes Turnier und hatte erheblichen Anteil am starken Auftreten der Slowenen. Man gewann alle drei Vorrundenspiele und wurde auch in der Zwischenrunde nur von den Litauern geschlagen.

- Season Preview der Milwaukee Bucks.
Zusammenfassend vermisste man letztes Jahr in Milwaukee drei Dinge: Konstanz, Defense und gesunde Beine. Doch jeder Jäger weiß, dass ein angeschossener Hirsch noch lange nicht erledigt ist, im Gegenteil: er wächst über sich hinaus und findet zu ungewohnter Stärke, um sein Leben zu retten. Der Ritt 2007/08 kann nur besser werden.

- Malik Allen vervollständigt den Kader der Nets 2007/08.
Dass Malik Allen der “Letzte” sein würde ist jedoch eine Überraschung. Eigentlich dachte man, dass die Nets noch einen weiteren Combo-Guard unter Vertrag verpflichten.

- Season Preview für die Minnesota Timberwolves.
Die Timberwolves wählten mit Corey Brewer einen talentierten Jungstar, der auf dem College große Erfolge mit den Florida Gators gefeiert hat. Zwar wird Brewer auf große Erfolge in den nächsten Jahren verzichten müssen, doch dafür winken ihm viel Spielzeit und massig hungrige Mitspieler zu. Der Small Forward hat sich mit seiner Verteidigung und atlethischen Spielweise einen Namen gemacht. Zudem hat er in der Summer-League seine Klasse mit guten Spielen unter Beweis gestellt. In der Offensive ist Brewer beschränkt, da sein Wurf noch nicht präzise fällt, doch dafür hat er ein gutes Auge für seine Mitspieler und ist sehr teamdienlich. Auch hustlen steht bei dem 21-jährigen auf dem Programm. Leider ist sein Körper (lange Arme & atlethisch) nicht nur seine größte Stärke, sondern auch ein Nachteil. So stellt Brewer bei eine Größe von 2,03m und 84Kg wahrlich keinen Schwergewichtler dar, somit könnte er Schwierigkeiten gegen kräftiger gebaute Spieler bekommen.

- Ben Gordon hat seine Extension noch nicht erhalten. Zeit sich zu fragen, wieviel sich die Bulls diese kosten lassen sollten.
Der Grat zwischen “compensated fairly” und “overpaid” kann sehr schmal sein, siehe z.B. Jason Kapono. Martin’s 11 Millionen pro Jahr gingen meiner Meinung nach in Ordnung, er wird sich vermutlich nicht mit weniger abspeisen lassen. Wenn der Vergleich aber eines deutlich machte, dann dass Ben Gordon keinen Cent mehr wert ist als die Bohnenstange aus Sac-Town. Im Gegenteil.

- Season Preview, Portland Trailblazers.
Die Blazers wollten sich zwar öffentlich nicht darüber äußern ob sie nun Oden oder Kevin Durant an erster Stelle ziehen würden, aber so gut wie jedem, der sich mit der Situation beschäftigte, war klar, das es nur der Center von der Ohio State University werden könnte. Oden ist ein Center der alten Schule, der sich zum Anker der Blazers Defensive entwickeln sollte, um sich dann Stück für Stück auch in der Offensive zu verbessern. Leider ereilte alle Blazers Fans kurz vor Saisonbeginn ein herber Dämpfer, denn Oden hatte einen Knorpelschaden im Knie, musste sich deswegen einer Operation unterziehen und wird daher voraussichtlich die komplette Saison 2007/2008 ausfallen.

- Auch LeBron James darf mal Mist bauen.
Ein 46-jähriger Mann aus LeBron James Heimatstadt Akron beschuldigt den NBA-Star seinen Bodyguard auf ihn gehetzt zu haben um ihn am Filmen zu hindern.
Während der Cavalier im Perkins Park, dem Ort, an dem James in jungen Jahren das Basketballspielen lernte, mit einem Filmteam an einer Dokumentation über sein Leben drehte, beschloss der nach eigenen Angaben nur wenige Meter entfernt wohnende Duane Johnson mit der Videokamera ein eigenes Erinnerungsvideo anzufertigen.


- Hoch auflösende Saisonvorschau für die Seattle Supersonics.
In meinen Augen hat diese neu zusammengestellte Mannschaft keinen richtigen Star, natürlich wird jeder Sonics Fan antworten: Kevin Durant ! Das ist auch absolut legitim, doch kann man einen Spieler, der noch keine Minute in der NBA gespielt hat nicht gleich zum Star einer Mannschaft erklären. Was wäre denn, wenn nun Jeff Green am Ende zum Rookie of the year gewählt wird? Ist er dann der Star der Mannschaft? Klar geht man davon aus, dass Durant diese Trophäe abräumen wird, doch sollte man nicht zuviel Druck von aussen auf ihn ausüben, denn er wäre nicht der erste Spieler, der an den Erwartungen scheitert.

- Das Bobcats Blog befasst sich mit dem möglichen achten Platz in den Playoffs.
Doch mit seiner Begeisterung und seinen hohen Zielen könnte der neue Trainer genau der jenige Mann sein, der die Bobcats aus ihrem dreijährigen Dornrösschenschlaf in den NBA Niederungen heraus ins grelle Rampenlicht treibt.

- Atlanta Hawks, 2007/08.
Man startet also, abgesehen von den beiden Rookies, mit dem gleichen Kader wie in der vergangenen Saison in die Neue. Man hat zwar noch die komplette MLE zur Verfügung, doch die wird man nicht verwenden, da in den kommenden Jahren einige Extensions anstehen. In der kommenden Saison wollen Josh Smith und Josh Childress ihre Vertragsverlängerung, im Sommer darauf Zaza Pachulia und Marvin Williams.

- 22/10 oder doch nur 18/8, zu was ist Shaq in der Lage?
Verletzungsanfällig, alt und fett”, ist der Vorwurf, mit dem Shaquille O’Neal doch immer wieder konfrontiert wird. Es stimmt, er ist älter geworden, ein natürlicher Prozess der Natur, und doch dominiert er nachwievor so gut wie jeden Verteidiger, so lange dieser keine Hilfe eines Teamkollegen bekommt.

- Nellie bleibt in Oakland!
Gestern berichtete die San Jose Mercury News, dass Don Nelson sich am Donnerstag bereit erklärt hat, das ursprüngliche Angebot der Warriors anzunehmen, welches ihm für seine letzten beiden Vertragsjahre 5.1 Mio $ Grundgehalt zusichert.

- Das Wizards Wire verabschiedet Calvin Booth.
Ernie Grunfeld stand zwar in Verhandlungen mit dem Center-Spieler und hätte ihn gerne weiter an die Franchise gebunden, doch ‘Cal entschied sich letztlich gegen Washington und für die Philadelphia 76ers, bei denen er einen Zweijahres-Vertrag - wohl auch zu besseren Konditionen - unterschrieb (Zweites Jahr = Spieler-Option).

- Wie wird sich der starting backcourt der Denver Nuggets zusammensetzen?
In Denver sind die Wing-Positionen derzeit sehr stark besetzt und allein schon mit Melo einen SF, wie man ihn sich damals bei den 76ers nur erträumen konnte. Und auch auf den Back-Up Positionen der ein oder andere Scorer (Kleiza, Smith) und andere Optionen für die Starterposition auf der 2 (Smith, Diawara).

- Ein sehr kritischer Blick auf ein Interview Avery Johnsons.
Hieß es nicht noch im letzten Jahr, dass man das Team nur mit echten Verstärkungen auffüllen wollte? Und wurde nicht eindrucksvoll erneut in den Playoffs bestätigt, dass dies unbedingt nötig ist? Wie viele Rollenspieler mehr kann dieses Team ertragen? Also kommt hier der Coach mit der Hoffnung, dass viele Spieler erheblich verbessert in die neue Saison gehen, aber wäre es nicht sinnvoller gewesen, vielleicht einen oder zwei dieser Spieler abzugeben und jemanden nach Dallas zu holen, der über die dringend gebrauchten Qualitäten verfügt und dies bereits bewiesen hat? Wäre es nicht besser gewesen, ein Risiko einzugehen und dem Kader frisches Blut hinzuzufügen?

- Season Preview der Boston Celtics im Celtics Blog.
Die Celtics haben mit Garnett, Pierce und Allen drei verschiedene Spielertypen, die auf ihre ganz persöhnliche Art und Weise ein Star im Team sind. Doch haben sie auch Dinge gemeinsam: Sie sind Leader und sie können bei Abwesenheit der anderen ein Spiel an sich reißen und es im Alleingang entscheiden. Jeder von ihnen könnte am Ende eines Spiels den Unterschied gemacht haben.

- Tyson Chandler, Hilton Armstrong, Cedric Simmons (...), Jannero Pargo - alle sind Helden der Arbeit.
Also versuchen sie umso mehr mit Dingen zu überzeugen, die den Hornets letztes Jahr fehlten: konstante Punkte aus der Distanz und unter dem Korb.

- Season Preview für das schwächste Team letzter Saison - die Memphis Grizzlies.
So fädelte Chris Wallace ein m. E. guten Trade ein, der Pau Gasol einen neuen alten “Amigo“ bescherte und zugleich die Wizards durch einen zukünftigen 1st-Rounder zufrieden stellte. Es ist zwar nicht zu erwarten, dass Navarro wie bisher in seiner Karriere dominieren wird, dennoch sollte er zumindest einen sehr guten Rollenspieler abgeben. Und der ist in der Situation der Grizzlies allemal mehr wert als ein Erstrundenpick, zumal Talent in Person von Gay, Conley und Co. sowieso schon vorhanden ist. Spieler, die sofort produzieren können, sind von Nöten. Dazu sollte Juan Carlos Navarro im Stande sein.


Dienstag, 2. Oktober 2007

Gilbert gibts jetzt auch als Comic

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Des Rätsels Lösung bringt Dan Steinberg.


Wie (k)ein Post entsteht

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Dieses Blog ist bekanntlich ein klarer Fall für NBA-Junkies. Mainstream gibt es woanders. Warum also nicht mal eine einfache Geschichte zwischendurch? Denn eigentlich wollte ich einen Post zu Shaquille O'Neal schreiben, wobei dieser Post sich mit Diesels Ausflügen in die Filmbranche (Jackass, Shaq's Big Challenge etc.) befassen sollte. Die Inspiration dazu erhielt ich bei Jeff Gordon, der Shaq neulich als worst athlete-turned-entertainer bezeichnet hat. Mein Weg führte mich zu youtube, um mich genau dort über die Künste Shaqs auf der Mattscheibe zu überzeugen. Und da blieb ich dann an Filmchen hängen, welche mit der schauspielerischen Karriere Shaqs nichts zu tun haben: zwei kurze Videos zu Shaqs Collegezeit (Louisiana State University). Und um die Verknüpfung perfekt zu machen, begegnete mir dann auf White Hot Heat ein positiv gestimmter Artikel zu den Perspektiven Shaqs für nächste Saison. Wie gehört das alles zusammen? Gar nicht. Und dies ist auch kein Post im eigentlichen Sinne. Hier die beiden Videos, leider nur für Genießer:





Montag, 1. Oktober 2007

Lottozahlen: Memphis Grizzlies

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Draft/Neuverpflichtungen: Gekommen sind (i) ein neuer Head Coach, Marc Iavaroni (ii) Casey Jacobsen (iii) Mike Conley Jr. (iv) Darko Milicic (v) auf vielen Umwegen Juan Carlos Navarro. Gehen mussten (vi) Chucky Atkins (vii) Dahntay Jones (viii) Alexander Johnson. Insgesamt sind die Grizzlies also etwas jünger und/aber auch kleiner geworden. Iavaroni steht auf der roten Liste bedrohter Head Coaches, der 51-jährige ist ein unbeschriebenes Blatt und wird die NBA wohl demnächst mit dem Stempel "failed" verlassen müssen. Zwar hat Iavaroni den Ruf, einer der besten Assistants der letzten Jahre gewesen zu sein, das dürfte aber im Falle eines miesen Starts der Grizzlies in 2007/08 niemanden mehr interessieren.

X-Faktoren: Darko Milicic steht vor keiner Durchbruchsaison, denn die hätte er, mal angenommen er hätte dazu die spielerische Klasse, bereits bei den Orlando Magic haben müssen - und so werden sich die Grizzlies Mitte der Saison nach einem neuen Center umschauen dürfen. Wiederum Pau Gasol, der die ersten 19 Spiele der letzten Saison verletzungsbedingt ausfiel jedoch bei der diesjährigen EuroBasket einen wild entschlossenen Eindruck hinterließ, wird seinen Teil dazu beitragen müssen, die viel beschworene perfekte Ergänzung zu Darko Milicic zu sein. Von daher würde ich das Zusammenspiel von Milicic und Gasol als ersten und wichtigen Grundstein für die Grizzlies der mittelbaren Zukunft sehen. Eine Lücke sehe ich aufgrund der Unerfahrenheit auf der Small-Forward-Position: auf Rudy Gay halte ich zwar große Stücke und ich kann mir vorstellen, dass er mal die Mini-Ausgabe von Scottie Pippen wird, aber wieviel Zeit wird der 21-jährige brauchen um sein Potenzial auszureizen? Gelingt es ihm nächste Saison, sich hinter Gasol und Milicic eine Schlüsselrolle zu erspielen, z. B. als Brandstifter vom Three oder als Showstopper für die Kevin Durants der Liga? Falls ja, dann ein kräftiges Hallejulah Richtung Memphis. Als letztes sei noch die fehlende Reboundpower insbesondere auf den drei großen Positionen erwähnt . Wir alle kennen Gasol zwar als wühlenden, quirligen Brettabräumer, aber in der Summe verlieren die Grizz viele Spiele wegen mangelnder Intensität unterm Brett. Warum man unter diesen Abständen wohl Alexander Johnson hat gehen lassen? Hier jedenfalls muss Marc Iavaroni pauken lassen bis es funkt.

Stats: den nackten Zahlen nach erzielen die Grizz überdurchschnittlich viele Punkte, mit 101.6 Punkten liegen sie auf Platz 6. Bei den Trefferquoten aus dem Feld und vom Three lag man jeweils auf dem siebten Platz. Mike Conley Jr. wird die insgesamt 15.8 Turnovers per game reduzieren müssen.

Prognose 2007/08: 35-47. Dieser Tipp mag vielen pessimistisch erscheinen, denn
zusammen mit den Chicago Bulls gehen die Memphis Grizzlies als talentiertestes Team in die neue Saison, allerdings muss im Vergleich zur letzten Saison beachtet werden, dass 35 wins eine Steigerung um 13 wins bedeuten würden - eine Menge also, und vom schlechtesten Team der Liga zum Playoffteilnehmer ist es ein längerer Weg als die Phoenix Suns von 2004/05 das vermuten lassen könnten . Die Grizz haben einen jungen, sehr interessanten Point Guard, von dem im Moment aber noch keiner sagen kann, ob sich sein sehr sicheres Ballhandling innerhalb einer Saison zu einem sicheren Spielaufbau steigern wird/kann (dieser Satz ist völliger Blödsinn). Conley wird insbesondere lernen müssen, in Spielen, in denen sein Shot mal nicht gut sitzt, trotzdem als Spieler nicht an Wirkung zu verlieren (siehe Jason Kidd). Als weitere Unsicherheit für die Grizz sehe ich, dass man mit Damon Stoudamire, Darko Milicic und Stromile Swift schwierige, weil launische Personalien in den eigenen Reihen hat.

Starting Five: Darko Milicic - Pau Gasol - Rudy Gay - Mike Miller - Mike Conley Jr.