Freitag, 30. November 2007

Business en détail

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Es gibt keinen NBA-Blogger, der wertvollere und auch abwechslungsreichere Links rausschmeißt wie Henry Abbott es tut. In seiner „Hot Little Interview Collection" baute Abbott einen Link zu Brian Berger ein, der mit seinen Interviews auf Sports Business Radio für Furore sorgt. Hier ein Überblick zu den Interviewpartnern aus der NBA:

- Brandon Roy (SG, Portland Trailblazers), der u. a. über den Anpassungsprozess eines College-Spielers an die NBA spricht.

- Dan Gilbert (Mehrheitsbesitzer der Cleveland Cavaliers) spricht über LeBron James, den Finals-Trip seiner Franchise und die Frage, ob Cleveland im Hinblick auf Markenattraktivität einen Standortnachteil hätte. Dass die NBA in China eine eigene Liga gründen wird, hält er für eine beschlossene Sache.

- David Stern (NBA Commissioner), der in seiner gutväterlichen Art u. a. zur Frage, ob 82 Spiele innerhalb der RS nicht zuviel des Guten sind, Stellung nimmt. Auch er äußert sich positiv zu einer eigenen Liga, die aus mindestens 6 Teams bestehen würde, in China.

- Gavin Maloof (Teilbesitzer der Sacramento Kings), der u. a. über das Potenzial der Kings und die damit verbundenen Gründe, warum er sie 1999 gekauft hat, spricht.

- Mark Cuban (Besitzer der Dallas Mavericks): warum er sich für die Mavs, die 2000 zur schlechtesten Sport-Franchise der 90er gewählt wurden, engagiert und wie er eine winning culture installierte.

- Paul Allen (Besitzer der Portland Trailblazers), der die ganz wahre und knapp 20 Jahre alte Geschichte zum Erwerb der Trailblazers erzählt.

- Robert Sarver (Mehrheitsbesitzer der Phoenix Suns), der feststellt, dass europäische Teams im Vergleich zu NBA-Teams für eins, zwei Spiele beeindrucken könnten, allerdings bei einer 82 Spiele umfassenden Saison höchstens Mittelmaß wären. Nichtsdestotrotz erkennt er als Stärken der europäischen Teams deren Pass- und Teamspiel an.

- Steve Nash (PG, Phoenix Suns) äußert sich zu Charity-Aktivitäten in China, seiner Liebe zum Fußball und die Entwicklung seines „sense for a global community“.

Donnerstag, 29. November 2007

Neues BBL-Magazin

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"Forward" soll das gute Stück heißen, zehn Ausgaben pro Jahr erscheinen und der Abo-Bezug des 64 Seiten fassenden Heftes schlägt mit 35 Euro zu Buche. Ein einzelnes Heft wird 3,90.- Euro kosten, d. h. im Abo spart man insgesamt 4 Euro. Die erste Ausgabe erscheint kurz vor Weihnachten und zwar auch in Österreich, der Schweiz und Luxemburg, am 20. Dezember 2007. An der Webpräsenz wird noch gefeilt. Mehr Infos erhaltet Ihr im BBL-Blog. Chefredakteur Florian Witte rührte schon mal die Werbetrommel:

„Wir wollen den BBL-Fans jeden Monat einen frischen Einblick in ihre Lieblings-Liga liefern. Trotzdem verlieren wir nicht den Blick für den Basketball außerhalb unserer Grenzen. Für Basketball-Fans mit einer Vorliebe für die Bundesliga ist unser Magazin genau die richtige Wahl.“

17 Jahre Streit für ein Jahr ACB

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Trotz der Gefahr, hier einer Ente zu erliegen, möchte ich auf folgende Meldung hinweisen:

"Der spanische Regionalligist Obradoiro Santiago de Compostela hat sich nach einem 17 Jahre andauernden juristischen Kampf einen Platz in der höchsten Basketball-Liga des Landes erkämpft."

Mit einem Budget, mit dem man nicht mal einem Referee sein Jahressalär zahlen könnte, dürfen die tapferen Galicier nun in der obersten Spielklasse Basketball-Spaniens, der Asociación de Clubs de Baloncesto (ACB), also der vielleicht stärksten Basketballliga Europas beweisen. Hier ein Ausschnitt aus dem Spiel des amtierenden Meisters Real Madrid gegen Bilbao Basket (18.11.07, Endstand 74-69):


Mittwoch, 28. November 2007

Jianlian, Redd & Bogut - wie machen die das?

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Die Bucks spielen vorne mit. Nicht die Detroit Pistons dominieren die Central Division, sondern ebenda entwickelt sich ein Dreikampf zwischen den Bucks, Cavs und Pistons. Noch hat das nicht jeder realisiert und noch klingt es ungewöhnlich zu hören:

- - Bucks an der Spitze der Central Division - -

. Sie fliegen unterhalb des berühmten Radars. Statistisch gesehen bewegen sich die Bucks im Mittelfeld der Liga. Zwar haben sie eine der schwierigsten Personalakten der Off-Season, Yi Jianlian, in ihrer Mannschaft und trotzdem keinen Ärger. Die Verletzungen letzter Saison scheinen eine kleine Ewigkeit her, Redd trifft mit ausbaufähiger Quote seine Dreier, Bogut spielt immerhin auf Vorjahresniveau, Bobby Simmons gibt wie in seinen Tagen bei den Clippers Impulse von der Bank. Und die Bank kann sich sehen lassen: Charlie Bell auf der 1, Simmons auf der 3 und Villanueva auf der 4 – alles Spieler, die jederzeit in die S5 wechseln könnten. Nicht Villanueva, sondern Yi Jianlian hat sich auf der Position des PF durchgesetzt – hier hatten viele teaminterne Konflikte befürchtet. Allerdings erhält der besonnene Villanueva nur 5 Minuten weniger Spielzeit als der #6-Pick, womit ein Hahnenkampf ausgeschlossen scheint. Abgesehen davon verstehen sich die beiden Power Forwards der Bucks bestens, HC Krystkowiak sagt: "Those guys really like each other. They're pulling for each other. They have a similar game and they're nice weapons to have." Eine bemerkenswerte Story zum Werdegang Villanueva gibt es übrigens auf YardBaker - da erfährt man unter anderem, dass der Ex-Raptor bereits seit seinem zwölften Lebensjahr Glatze trägt, nicht freiwillig, sondern krankheitsbedingt.

Vor drei Tagen gab es einen knappen Sieg gegen die Dallas Mavericks, womit die Bucks ihr fünftes Spiel in Folge gewonnen hatten, u. a. auch gegen die Lakers und Cavs. Während dieser Serie, in der die Bucks 4x mehr als 100 Punkte erzielten, machte sich insbesondere Michael Redd verdient: der Franchise-Player sammelte in den fünf Spielen 27.8 Punkte, 5.7 Rebounds und 4.0 Assists sowie 64.7% Trefferquote vom Dreier. Und dann setzte es letzte Nacht eine Niederlage gegen die Sixers – ein Ausrutscher oder Peinlichkeit mit System? Als hätte es Andrew Bogut geahnt, sagte dieser im Hinblick auf die anstehenden Spiel gegen die Sixers, Hawks und Knicks: "A very, very dangerous time. Last year, we'd beat the big dogs, but then have trouble with teams under .500. We can't afford to do that if we're going to be a good team. We can't take any less than 3-0 out of these next three games. All the teams are below .500. We should win these games. We're going in there with a record of 7-4 and hopefully we can get that to 10-4." Den Bucks kann man als Schwäche attestieren, gegen die durchschnittlichen Teams nicht so konzentriert aufzutreten wie gegen die Spitzenteams. Da aber das Mindestziel der Bucks für diese Saison lautet die Hälfte der Spiele zu gewinnen, womit die Playoffs sicher wären, müssen auch die Spiele gewonnen werden, die mehr Arbeit als Spaß bereiten.

Die mit 15 Punkten Unterschied deutliche Niederlage gegen die Sixers war gleichzeitig die erste Heimniederlage für die im Bradley Center spielenden Bucks, die ersten sechs Spiele daheim hatten sie gewonnen. Hätten sie auch das Game gegen die Sixers für sich entschieden, ständen sie jetzt auf Platz 1 der Central Division, so aber bleibt aktuell nur Platz 3. Die verbesserte Defense Michael Redds ist einer der Schlüsselfaktoren zum überraschenden Erfolg der Bucks. Nach dem Spiel gegen die Lakers äußerte sich Redd persönlich so: "In order to be one of the premier guards in this league, you've got to be able to defend. He's [Kobe Bryant] done it for many years, and I'm trying to do the same thing now." Redd war nie ein wirklich schlechter Verteidiger, allerdings dauert es bei Shooting Guards im Allgemeinen länger, bis sie eine ansprechende Defense spielen. Im Sommer hatte Redd die Gelegenheit, mit dem vielleicht besten Def-SG der Liga, Kobe Bryant, zu trainieren, denn beide spielten für das us-amerikanische Nationalteam. Der 28-jährige Redd befindet sich derzeit auf dem ersten Höhepunkt seiner Karriere, würde er für ein populäreres Team spielen und/oder wäre er chinesischer Herkunft wäre ihm ein Platz im All-Star Team der EC sicher.

Vom Spielstil her müsste man die Bucks bei unauffällig und auch uneigennützig einordnen, d. h. jeder Spieler erhält genug Touches, um sich adäquat in Szene zu setzen. Fünf Bucks werfen zehn Punkte oder mehr pro Spiel. Mason und Simmons könnten dies bei wenigen Minuten mehr Spielzeit auch. Sie haben zwar keinen überragenden Passer, aber Mo Williams mit seinen 7.4 apg und den 10 apg während des winning streaks, Andrew Bogut mit seinen assist-to-assist-Spielchen und Yi Jianlians Spielübersicht sorgen für einen sehr gut laufenden Ball. Die Team-Defense hat sich im Vergleich zur letzten Saison verbessert, wobei in der Defense Andrew Bogut von allen Bucks den größten Sprung nach vorn machte, während Jianlian und Mason bessere Verteidiger als Villanueva und Simmons sind und somit als Starter besser ins Konzept des defenseorientierten Krystkowiak passen. Auch nicht zu unterschätzen ist folgendes Detail: Jianlian und Villanueva treffen beide sehr gut von der Freiwurflinie – ein Wettbewerbsvorteil im Hinblick auf die anderen Power Forwards der Liga. Und zu Yi Jianlian wurde so viel geschrieben, dass zwei Aspekte an ihm gern übersehen werden: seine Diszipliniertheit und sein inspirierendes Spiel. Nach dem Zögern, sich zu den Bucks zu bekennen, wurde von vielen Jianlians Einstellung zum Sport angezweifelt – zu Unrecht. Jianlian könnte sich zum Traum eines jeden Head Coaches entwickeln. Er weist zwar in noch keiner statistisch fassbaren Kategorie überdurchschnittliche Werte auf, aber wenn ein Spieler 250 Millionen Zuschauer vor den Fernsehern versammelt, kann er so schlecht nicht sein, Vermarktungsmaschinerie hin oder her.

Dienstag, 27. November 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 9

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Dieses Mal ein kurzer Post, der fast nur aus Videos besteht: beim Dunk-Contest im Rahmen des letzten All-Star Games ließ sich Dwight Howard etwas ganz Besonderes einfallen - einen kiss-the-rim-Dunk:



Zur Überraschung nicht weniger flog D-How bereits in der Vorrunde raus trotz dieses spektakulären Sticker-Dunks:



In der Folge entwickelte sich eine Diskussion um die Dunking-Künste Howards:



Trotz der Enttäuschung von vor 9 Monaten wird Howard nun wohl wieder antreten, d. h. mitdunken. Warum sollte das für uns alle eine erfreuliche Nachricht sein? Sechs Argumente (mitzählen!):


time to shine - Videoreihe von NIKE (Sommer 2007). Greg Oden, Michael Redd, Brandon Roy

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What's up, Anderson?

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Welches sind derzeit die beiden interessantesten Free Agents der NBA? Chris Webber und Anderson Varejao. Während Webber immer wieder Signale von den Pistons erhält, dass diese ihn trotz all der Unstimmigkeiten für eine weitere Saison nehmen würden, wenn auch zu veränderten Konditionen, spielt Varejao, der eigentlich restriced Free Agent ist, d. h. die Cavs können zu jedem Angebot, das ihm unterbreitet wird, ein Gegenangebot unterbreiten, eine Karte, die Webber nicht in seinen Händen hält: wegen seines un-fortgeschrittenen Alters möchte der 25-jährige Brasilianer einen mehrjährigen Vertrag und würde sich am liebsten jedes seiner Lebensjahre mit einer Million $ aufwiegen lassen, denn bei gewünschten sechs Millionen $ Jahressalär und fünf Jahren Laufzeit kämen wir auf ein Vertragsvolumen in Höhe von 30 Millionen $, während Varejao am Ende der Vertragslaufzeit 30 Jahre alt wäre. Nun ja, das Geld ist er nicht wert und das weiß auch Cavs-GM Danny Ferry. Aber Varjejao einfach gehen zu lassen, ohne die Taschen aufzuhalten, das möchte Ferry auch nicht. Einen Substanzverlust können sich diese Cavs, die sich derzeit nur dank eines gigantisch spielenden LeBron James über Wasser halten, nicht leisten. Das liegt kurzfristig gesehen an der etwas mageren Bilanz (8 w-6 l), mittelfristig an der prekären Situation im Frontcourt (Varejao hingegen kann PF & C spielen), langfristig an der Vertragsverlängerung LeBrons, die spätestens Ende nächster Saison zum allseits begeisternden Thema werden wird. Ob die Entscheidung bezüglich Varejao nun ansteht oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber in den letzten Tagen tat sich einiges:

- 14. November: Varejao lässt uns wissen, dass er 1. nicht faul ist 2. sein Geld wert ist/wäre.
- 18. November: Varejao erklärt einer Zeitung gegenüber, er stehe kurz davor, bei den Cavs endgültig hinzuschmeißen.
- 23. November: Offener Brief an Varejao. Wer Argumente gegen ein Re-signing Varejaos sucht, lese diesen Beitrag.
- 26. November: Varejao favorisiert einen sign-and-trade-Trade.

Und dann gab es vor 36 Stunden einen Beitrag, in dem Amar Panchmatia folgende sign-and-trade-Optionen entwickelte:

- Anderson Varejao (AV), Damon Jones und Ira Newble gegen Mike Bibby (Kings).
Dieser Trade ergäbe für wohl beide Vereine eine win-win-Situation.

- AV und Ira Newble gegen Ron Artest (Kings).
Mit der Verpflichtung Artests wäre die Identitätskrise der Cavs beendet: zusammen mit den Celtics und Pistons ständen sie als bestes Def-Team der EC da.

- AV und Damon Jones/Ira Newble gegen J. R. Smith und Eduardo Najera (beide Nuggets).
J. R. Smith braucht einen Neustart und die Cavs brauchen einen fähigen Off-Guard - warum eigentlich nicht?

- Anderson Varejao (AV), Damon Jones und Ira Newble gegen Andre Miller und Reggie Evans (Sixers).
Evans würde in Cleveland von der Bank kommen, während Miller Hughes in der S5 verdrängen würde - das würde vielen gefallen.

- Anderson Varejao (AV), Damon Jones und Ira Newble gegen Luke Ridnour und Nick Collison (SuperSonics).
Ähnlich Varejao kann Collison die 4 & 5 spielen. Ridnour dürfte mit seiner Situation in Seattle unzufrieden sein und könnte in Cleveland an seine alte Klasse anknüpfen.

Montag, 26. November 2007

Kleinigkeiten, KW 47

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- Kenyon Martins Comeback könnte schon wieder bzw. wieder mal beendet sein: im Spiel gegen die Houston Rockets zieht sich der Power Forward eine Knieverletzung zu. Auch die Saison des Raptor Jorge Garbajosa scheint beendet zu sein. Mike Conley fällt wegen einer Verletzung seiner rechten Schulter unbestimmte Zeit aus. Jermaine O'Neal hat Probleme mit seinen Knien.

- Die Überraschungen der Saison, zusammengestellt von Randy Hill. Auch Marty Burns hat ein Ranking erstellt, Tim Donaghy, Isiah Thomas und Stephon Marbury seien die größten Spatzenhirne der NBA.

- Dwyane Wade sagt: "When I'm back to 100 percent, I can influence games enough to make a difference. I'm just not there yet. The gap in the East from top to bottom isn't as big as our record might make it seem right now." Und Pat Riley sagt über Wade: "He's not all the way back, by any stretch of the imagination. He looked great at times tonight, and the same thing last night at the end. He's still getting his legs under him, his timing back, and once he gets absolutely conditioned, he'll be back. He may need 20 games to do that."

- Die D-League startet in ihre neue Saison.

- Nickname für Kevin Durant gesucht.

- LeBron James auf großartigem Community-Event.

- Nach 29 Jahren als Head Coach und drei COY-Awards sollte über die Aufnahme Don Nelson in die HOF nachgedacht werden. Auch Amare Stoudemire könnte ein HOF-Anwärter sein, Pro & Contra.

- Peter Vecsey huldigt Oscar Robertson.

- Seine letzte volle Saison spielte Dennis Rodman vor knapp zehn Jahren und doch schafft es The Worm Woche für Woche in die Schlagzeilen, zuletzt wegen sexueller Belästigung.

- Isiah Thomas sieht keinen Grund zur Panik und geht fest davon aus, Head Coach der Knicks zu bleiben. Henry Abbott nennt Gründe, warum keiner von uns ein Knick sein möchte.

- James Jones = Mr. Average.

- Die Seattle SuperSonics warten weiter auf ihren ersten home win. Alle anderen Teams konnten vor heimischen Publikum bereits einen Sieg feiern. Die Charlotte Bobcats erleben den besten Saisonstart ihrer Franchisegeschichte. Ebenso die Phoenix Suns. Wegen der katastrophalen Verfassung der Chicago Bulls wird Scott Skiles führender Kandidat für die erste HC-Entlassung des Jahres.

- Luis Scola meldet sich zurück.

- In einem der antizipiertesten Matches der RS setzen sich die Orlando Magic mit 21 Punkten gegen die Miami Heat durch.

- Phil Jackson: "Somebody else last week was trying to bury Shaq and erect a gravestone over his basketball era. I still think he's going to be effective for us (the NBA) this year."

Sonntag, 25. November 2007

Bulls vs. Knicks - wer ist schlechter dran?

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Vergangene Nacht trafen zwei der schlechtplatziertesten Teams der EC aufeinander: im Spiel zwischen den Bulls und Knicks landeten die New Yorker einen 7-Punkte-Auswärtssieg. Damit beendeten die Knicks ihre trostlose Niederlagenserie, während die Bulls nun als bilanztechnisch gesehen schlechtestes Team der EC dastehen. Wer hätte das gedacht? In meiner Saisonvorschau zu den Bulls ließ ich mich zu der enthusiastischen Prognose von 55 wins hinreißen - diese Marke wäre nur erreichbar, wenn die Bulls 53 der übrigen 71 Spiele gewinnen, was einer Quote von knapp 75% entspräche. Den Knicks prognostizierte ich 37 wins und an dieser Marke werden Curry & Co. zu knabbern haben. Beide Teams zählen zu den großen Enttäuschungen der Saison, wobei die Bulls mehr enttäuschen als die Knicks. Während man bei den Bulls auf die durchwachsenen Saisonstarts der letzte Jahre hinweist und damit die eigene Historie bemüht, hat das Übel in New York einen genauen Namen: Isiah Thomas. Zecke, der sowohl als Head Coach als auch Präsident der Knicks amtiert, hat einen Streit mit Stephon Marbury vom Zaun gebrochen, der Thomas nicht nur die Sympathien der New Yorker Presse gekostet hat, nicht nur die teaminterne Chemie zerstörte und Thomas in Diskussionen jenseits der sportlichen Perspektive der Knicks verwickelte, sondern der vor allem anderen den Knicks Sieg um Sieg kaputt macht. Derzeitiger Top-Scorer der Knicks: Eddy Curry mit 18.5 ppg. Die Harmonie mit Zach Randolph, spektakulärster Neuzugang der Off-season, stimmt, der Ex-Trailblazer konkurriert sogar um die Rebound-Krone. Die Starting Five der Knicks sieht so aus:

Eddy Curry - Zach Randolph- Quentin Richardson - Jamal Crawford - Stephon Marbury

Und bei den Bulls:

Ben Wallace - Tyrus Thomas - Luol Deng - Ben Gordon - Kirk Hinrich

Man kann es nun drehen und wenden wie man will: die Bulls haben die bessere Starting 5. Zwar ist Wallace einen (oder auch zwei) Schritt(e) langsamer als Curry, und Thomas hat noch lange nicht die Konstanz eines Zach, und Deng hat derzeit mehr körperliche Beschwerden als Q-Rich, obwohl letzterer day-to-day-Status hat, und Gordon sucht seine Form, während Crawford sein gewohntes Spiel spielt, und Hinrich...nun ja, ich will mir nichts an den Haaren herbeiziehen, Marbury stinkt. Schauen wir mal auf die Bank:

NY: David Lee - Renaldo Balkman - Jared Jeffries - Fred Jones - Nate Robinson (M. Collins)
CHI: Joe Smith - Joakim Noah - Andres Nocioni - Thabo Sefolosha - Chris Duhon

Von David Lee abgesehen, sehe ich auch hier die Bulls vorn. An dieser Stelle drei Argumente für die Bulls: tiefere Bank, stärkere S5, bessere Voraussetzungen bei sonstigem Personal. Allerdings haben die Bulls ein saftiges Formtief. Keiner der Spieler, womit die Rookies natürlich nicht gemeint sein können, erreicht derzeit die Klasse letzter Saison. Die Stats von Nocioni und Gordon lesen sich zwar vergleichsweise gut, beide haben allerdings ein Problem, was alle anderen Bulls teilen: die Trefferquoten. Und da reiht sich sogar ein Ben Wallace ein, der jahrelang besser aus dem Feld als von der Freiwurflinie getroffen hatte und nun bei 37.9 FG% und 36.4 FT% dümpelt - seiner komischen Serie droht der Riss. Die Offensivpower der Bulls, ihre Vielseitigkeit nutzt wenig, wenn die Würfe nicht versenkt werden. Ein banaler Zusammenhang, der aber aufgrund seiner Banalität gern übersehen wird. Erst 2x haben die Bulls diese Saison mehr als 100 Punkte gespielt und lagen 4x unterhalb von 80 Punkten. Den Tiefpunkt stellte die 30-Punkte-Niederlage gegen die Raptors dar. Kurz: die Bulls haben die derzeit harmloseste Offensive aller 30 Teams.
Wenn der Dämon Isiah Thomas' Stephon Marbury heißt, kann Scott Skiles mit gleich zwei Spielern aufwarten: Tyrus Thomas wurde auf wenig sachliche Art und Weise vom Head Coach persönlich kritisiert und der von Knöchelproblemen geplagte, headband-süchtige Ben Wallace sieht zu wenig Spielanteile für sich und wundert sich, warum er auf dem Court steht. Zu Saisonbeginn gab es eine kleine, folgenlose Auseinandersetzung mit Joakim Noah. Und auch die Personalien Pau Gasol oder Kobe Bryant dürften nicht vollständig vom Tisch sein trotz des bombastischen Neins von Bulls-GM John Paxson. Sobald sich die Vertragssituation für Ben Gordon und Luol Deng geklärt hat und am 15. Dezember die Trade Restriction von Andre Nocionis sowie Joe Smith abgelaufen sind, sehe ich Spielraum für erneute Spekulationen.
Die Statistiken zeigen die eklatanten Schwächen, die tendenziell auch bei den Knicks zu finden sind, der Bulls auf:

- 30. beim Scoring (87.3 ppg)
- 26. beim Def-Rebound (29.1 def-rpg)
- 30. bei Dreierquote (27.7%)
- 30. bei Feldquote (38.6%)
- 30. bei Punktemargin (-9.6)

Die Bulls sind in der Offensive ineffektiv. Auf dem Frontcourt haben sie keine konstante Scoring-Option. Im Backcourt trifft ein launischer Ben Gordon seine Würfe nicht und Luol Deng hat Probleme, sich im 1-on-1 gute Würfe zu erarbeiten. Die beiden gefährlichsten Scorer der Bulls haben also Ladeprobleme. Und so wären in der Summe weder die Knicks noch die Bulls um ihre derzeitige Verfassung zu beneiden, obwohl die Bulls ein Playoff- und die Knicks nur ein Prügelteam haben.

Samstag, 24. November 2007

Zehn Gründe, weshalb Isiah Thomas gehen sollte

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- Die Knicks zahlen diese Saison knapp 90 Millionen $ Spielergehälter, befinden sich jedoch in der Eastern Conference auf dem letzten Platz. Die Playoffs sind bereits vor einer Woche geplatzt. Aktuell hat der Traditionsverein einen L8-streak vorzuweisen.

- Thomas hat ordentlich Dreck am Stecken und es wird Jahr für Jahr dreckiger.

- Flip Murray machte beim Spiel seiner Pistons gegen die Knicks folgende Beobachtung: "They looked like they didn't want to compete. They were just out there. All you had to do was look at their body language. I don't know what's going on over there, but they've got a lot of issues."

- Die Diskussionen um die Eitelkeiten im Madison Square Garden überschatten die sportliche Diskussion. Und die sportliche Diskussion hat eine Mannschaft, bei der Trainingseinheiten abgebrochen oder auch, wie es dann öffentlich kommuniziert wird, abgesagt werden müssen, bitter nötig.

- Thomas ist zu Selbstkritik nicht fähig. Man kann das ironisch als Standhaftigkeit, politisch als Machtgeilheit, neutral als Kritikresistenz, oder zutreffend mit Ignoranz bezeichnen.

- Rufe mit O-Ton Fire Isiah! sind bei Heimspielen der Knicks zu vernehmen.

- Thomas hat den Knicks keine Identität verliehen. Verdient gemacht hat er sich nur bei Eddy Curry. Und anfangs bei Stephon Marbury. Für den Leerlauf der Knicks hat Thomas keine Lösung parat, er badet in mehrdeutigen Versprechen und lächerlichem Blödeln: "Everybody wants to see us do well, and everybody wants us to do well. And the frustration thus far is that we haven't done well. And when you get frustrated, the first thing you think about doing is making changes, but this isn't the time to make changes. And believe me, when that time comes I'll be the first to say it, but this is not the time."

- Der tendenzielle Rassismus, den Thomas in aller Öffentlichkeit hegt, ist unerträglich.

- Der Konflikt mit Marbury wird, solange Thomas bleibt, immer wieder neu aufbrechen. Marbury ist menschlich nicht reif genug, um Thomas diese öffentlichen Fehlgriffe seiner Person gegenüber zu verzeihen. Und auch Thomas lässt die Reife, diese Fehlgriffe zu unterlassen, missen.

- Glaubt man der New York Times, dann hält sich Thomas im Moment nur noch wegen ein paar rechtlicher Unsicherheiten im Falle einer Kündigung. Unter sportlichem Aspekt ist Thomas derzeit der einsamste Mann New Yorks.

Miami mit erstem Heimsieg

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Glück gehabt. Ich sah das beste Spiel von Shaquille O'Neal und Dwyane Wade diese Saison. Und auch den ersten home win der Miami Heat, wobei der Verein in diesem Spiel dahingehend einen Rekord aufstellte, als dass die American Airlines Arena zum 104ten mal hintereinander ausverkauft war - Rekord für die Franchise! Die Match-Ups des Abends: Yao Ming - Shaq, Shane Battier - Wade. Houston ging mit fünf Niederlagen am Stück in die Partie, nachdem sie hervorragend in die Saison gestartet waren. Bei den Starting Fives keine Überraschungen, bei Houston startet weiterhin Chuck Hayes statt Luis Scola, obwohl der Argentinier fast genau so viel Spielzeit bekommt wie der bullige Hayes. Shaq sehr aktiv zu Beginn, da kann Yao nur zuschauen, beim 6-0 Eröffnungs-Run ist Shaq an jeder Aktion beteiligt, sowohl offensiv als auch defensiv. Die ersten fünf Fouls, die die Rockets verursachen, schindet alle O’Neal – das nennt mal wohl die Erfahrung eines 36-jährigen Superstars. Mit 14 Punkten bester Heat nach Halbzeit 1 und schließlich sein bestes Spiel der bisherigen Saison. Wade bekommt von seinen Gegenspielern sehr viel Platz. Zwei Zirkusschüsse in Halbzeit 1, prima, er hat den Touch noch auch unmögliche Würfe zu versenken, so auch beim Buzzer Beater 0.6 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels zur Sieben-Punkte-Führung. Im vierten Viertel dreht Flash dann auf, da macht er 14 Punkte. Sein bestes Spiel seit dem Comeback, am Ende 31 Punkte, und das gegen das Team, ja den Gegenspieler, bei dem er sich vor neun Monaten seine Schulterverletzung zugezogen hatte. Ein paar Punkte, die mir zu Miami im Allgemeinen auffallen:

- Hat Miami eigentlich noch gefährliche Dreierschützen? Früher, d. h. letzte Saison gab es Jason Kapono, Eddie Jones und James Posey. Inzwischen keine Firepower mehr von außen, nur Jason Williams, der Mann mit den meterlangen Geheimratsecken, und Ricky Davis mit seinem wilden Shot, bei dem Pat Riley öfters zusammenzucken dürfte.
- Mitte der Partie spielt ESPN eine Übersicht ein, die den talent drain der Heat belegen soll und die simple Darstellung der Zu- und Abgänge bei den Heat im Verlauf der letzten sechs Monate spricht Bände: der Qualitätsverlust bei den Heat ist unübersehbar.
- Interessanter Fakt: seit ihrem Championshipgewinn 2006 haben Shaq, Wade und Riley gemeinsam auftretend nur 11 Spiele absolviert.
- Die Heat holen sich 15 Punkte im Zuge von fast breaks. Nur im Spiel gegen die Knicks hatten sie mehr.

Houston spielt eine eindimensionale Offense – wenn Yao nicht kann und T-Mac auch nicht oder ihr pick and roll unterbunden wird, dann bleibt eigentlich nur Battier auf dem Three oder Scola als penetrierender Abnehmer. Die meisten Punkte in the paint erzielt T-Mac, nicht etwa Yao, der trotz seiner 20 Punkte keine Größe darstellt. T-Mac hinterlässt einen leicht lädierten Eindruck, zwei lange Schonverbände muss er am linken und rechten Arm tragen. McGrady hat von allen vier Stars am meisten für seinen Shot zu rackern, schert ihn aber wenig, er trifft trotzdem, hustelt sich immer wieder an der Baseline durch, mit 15 Punkten bester Rocket nach Halbzeit 1, in Halbzeit 2 kommen allerdings nur vier Zähler dazu. Endstand MIA 98 - HOU 91. Wären heute Playoffs, wären beide Teams nicht mit dabei.

Freitag, 23. November 2007

Luol Deng bei Inside Sport

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Luol Deng ist einer meiner Lieblingsspieler. Ich mag u. a. seine Bescheidenheit, diese überlegene Ruhe, die er ausstrahlt, aber auch seine Energie und Athletik. Und auch seine Lebensgeschichte. Und deshalb schaue ich etwa einmal in der Woche, ob auf youtube ein neues Deng-Video - bestenfalls ein Interview - verfügbar ist. Tatsächlich nahm sich Deng Anfang Oktober, als er sich gerade für einen Einsatz im englischen Basketballnationalteam vorbereitete (Englands Coach Chris Finch lobte den geborenen Sudanesen in höchsten Tönen), für Inside Sport ein paar Minuten Zeit:



- Deng ist der bestbezahlte englische Sportprofi, d. h. auch besser bezahlt als David Beckham.
- 2006/07 war Deng einziger Bull, der alle 82 RS-Games für Chicago startete.
- Das Familiäre und auch die innere Ruhe sind Deng wichtiger als der viele Trubel der NBA. Dengs jüngerer Bruder heißt Ajou Deng.
- Nach der Flucht aus dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Sudan verschlug es Dengs Familie nach. Ägypten, wo er auf einem Hinterhof mit seinem älteren Bruder Deng Deng zum ersten mal spielte, später nach London, wo Deng dann systematisch die Grundlagen des Basketballs erlernte. Er fühlt sich weiterhin dem Sudan verbunden. Seine meisten Freunden leben noch immer in London - nur ein Grund, warum er London als seine Heimat anerkennt. Als us-amerikanischsten Aspekt an sich schätzt Deng seinen Akzent ein.
- In London sind die Brixton Topcats enorm stolz auf ihren Ex-Teammate.
- Im Alter von 14 Jahren erhielt Deng dank seines überragendes Basketballtalents ein Co-Stipendium für den Aufenthalt in den USA (Blair Academy, New Jersey).

Donnerstag, 22. November 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 8

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Habt Ihr Eure All-Stars schon zusammen? Falls ja und falls Ihr Euch nicht entscheiden konntet ob in der Western Conference Yao Ming oder Tim Duncan als Center starten sollen hat die NBA nun eine Lösung parat: Tim Duncan wird in dem Abstimmugsformular ab sofort auf seiner eigentlichen Position gelistet und die lautet (Power) Forward und als solcher wird auch Dirk Nowitzki eingestuft. Damit reagiert die NBA auf die überwältigend vielen Stimmen aus China, die vor allem den Center der Houston Rockets unterstützen. Bleiben zwei Fragen: warum hat die NBA nicht von Beginn an TD als F gelistet? Und wie wird sie es in Zukunft handhaben, wenn Yi Jianlian direkt zu voten sein wird und nicht unter "write in vote"? Und noch eine Frage: stellen wir uns mal das Voting 2009 vor - was würdet Ihr davon halten, wenn Yao Ming die meisten und Jianlian die zweitmeisten Stimmen erhält?

Rodney Stuckey bloggt

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Rodney Stuckey konnte wegen einer Verletzung an der linken Hand noch kein Spiel absolvieren für die Detroit Pistons. Inzwischen hat er grünes Licht bekommen, die Arbeit am Ball (Shooting & Ballhandling) wieder aufzunehmen. Der höchste Pick der Pistons im diesjährigen Draft feiert demnächst also sein Debüt. Grund genug, hellhöriger für News zum sympathischen Combo-Guard zu werden. Und da sticht eine Meldung besonders hervor: Stuckey hat ein eigenes Blog. Und zwar auf SLAM Online. In seinem ersten Post beschreibt er vor allem den persönlichen Anpassungsprozess ans NBA-Geschäft:

"The most surprising thing about the NBA is all the traveling. You go here, you play, then you get on the plane and you go to the next place. And you don’t get in to the next place until about 2, 3 in the morning.
[...]
Getting used to having a 24 second shot clock is kind of different. In college, we had a 35 second one, but just having a 24 second shot clock is different because the game is so much faster. You just gotta make sure you’re in good shape."

Auch den familiären Charakter innerhalb der Franchise beschreibt er. Stuckey weiß, dass seine Reha völlig nach Plan verläuft: nach der Verletzung im Preseason-Spiel gegen die Wizards wurde ihm ein Mehrfachbruch in der linken Hand diagnostiziert und damit verbunden eine Ausfallzeit von 6-8 Wochen. Nach gut Wochen kann Stuckey nun das Training aufnehmen.

Agent Zero fällt drei Monate aus

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Gilbert Arenas hatte von Beginn der RS an mit Knieproblemen zu kämpfen. Das erklärt einerseits die schlechte Bilanz der Wizards, andererseits die ungewohnt mageren Leistungen bei gewohnt vollmundiger Rhetorik Arenas' und natürlich auch den Umstand, dass Arenas bereits die beiden letzten Spiele der Wizards verpasst hatte - beide Spiele gewannen die Wizards übrigens. Der 25-jährige, der diese Saison um einen neuen Vertrag spielt, erzielte 22.4 ppg und damit 6 ppg weniger als letzte Saison. Trotzdem war er auch diese Saison leading scorer der D. C.ler. Mit weniger als 40% Trefferquote aus dem Feld kommt er in die Regionen eines Allen Iversons. Nun hat Arenas in seinem Blog, unter der simplen Überschrift Injured Again, verkünden lassen, bis zu drei Monate auszufallen, d. h. zum ASG könnten wir ihn wiedersehen - falls er es ins Team schafft. Ersetzt wird Arenas durch Antonio Daniels. Details aus dem Blogeintrag Arenas':

- Arenas stellt fest, dass jeder großartige Spieler mal eine Saison verpasst habe (von Robotern wie John Stockton oder Fleischbergen wie Karl Malone sei an dieser Stelle abgesehen).
- Bezüglich Nick Young: "You’re seeing how fast he can score. You know how our future looks with our young guys. They’re doing pretty good, so you have to stay positive and keep upbeat around them."
- Antonio Daniels soll gesagt haben, dass er besser spiele, wenn Arenas, eigentlicher Starter auf der 1, erst nach der Halbzeit erscheine um das Team mental von der Bank aus zu unterstützen.
- Arenas hat sich diesen Sommer verdammt hart vorbereitet, sieht aber auch ein, dass das mit dem Beginn der Rehabilitierung keine Bedeutung mehr hat.
- Arenas hat sich von seiner Freundin getrennt. Ob die Trennung endgültig ist, weiß im Moment wohl keiner von beiden.

Mittwoch, 21. November 2007

Warum Kobe Bryant doch ein Mentor ist

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Bei David Friedman habe ich eines der erstaunlichsten Statements der zugegeben noch jungen RS gefunden. Friedman fragte Kobe Bryant nach dem Spiel der Lakers gegen die Pacers letzte Nacht, inwieweit Andrew Bynum von den Erfahrungen KB24's von vor einem Jahrzehnt, besonders der Erfahrung, jüngster Spieler in einem Team voll von Veteranen zu sein, profitiere. Darauf antwortete Kobe:

I understand how to communicate to him a little bit more because I was in that position and a lot of times I felt like people really talked down to me, you know what I mean?
'This kid this' and 'this kid that,' that sort of thing, and it just rubbed me the wrong way.
So, from my experience of going through that I understand now that I don't want to put him in that position.
I want him to feel like he can come in and contribute, that he is valued on this ball club and that all I am trying to do is help him out to be the best that he can be.

Gilbert Arenas: jedem Sneaker sein Commercial! CUBA, HIBACHI, BLACK PRESIDENT, AGENT ZERO gil zero

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Mark Cuban sauer

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Die Frage hatte der Besitzer der Mavs bereits vor ein paar Tagen gestellt, was jedoch nichts an ihrer Aktualität ändert: warum steht Devin Harris, startender PG der Mavs, nicht auf der Liste zum All Star Ballot? Cuban bezeichnet Harris als besten verteidigenden PG der gesamten Liga und damit nicht genug, rechtfertigt Cuban eine Nominierung so:

"Devin can stay in front of the quickest points in the league.
Does a good a job as anyone getting over and around screens and defending the pick and roll and can guard bigger two guards when we need him to.
Can you name any other point guard who is quick enough, smart enough and willing enough to get in front of the likes of Tony Parker or Allen Iverson and take a charge like Devin does?"

Die eigentliche Frage dürfte sein - wie es auch einer der Kommentatoren zu Cubans Post anmerkt - warum die NBA schon nach zwei Wochen RS die Listen zur Wahl herausgibt. Trost für Cuban: eventuell schafft es Harris ins NBA All-Defensive Team. Kurz vor RS-Beginn gab Harris das unten eingebaute Interview - ob er wohl da schon damit rechnete, nicht nominiert zu werden?



Übrigens witzig: Avery Johnsons Motto für die RS - "Stay stronger longer".

LeBron tippt auf Kobe

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Das nenne ich mal elegant formuliert: auf die Frage, ob er seine Spitzenposition beim Scoring halten könne, antwortete LeBron James so:

"No. A guy out in L.A. is not going to let anybody lead the league in scoring but him.''

Gemeint ist weder Corey Maggette noch Chris Kaman, sondern Mr. Shootout himself Kobe Bryant.

Dwight Howard neuer MVP-Favorit!

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Obwohl er nicht mal einen Jumper hätte, gilt Dwight Howard mit seinen 22.2 ppg und 14.3 rpg sowie den sehr gut aufgelegten Orlando Magic als neuer Top-Favorit für den MVP-Award 2008. Auf Platz 2 verdrängt wurde Kevin Garnett. Diese Neuordnung im MVP-Race dürfte für einige Diskussionen sorgen, zeigt aber auch die größte Schwäche dieser Rankings auf: ein MVP wird man nicht innerhalb einer Woche. Und der Verfasser des Rankings gibt zu, dass wenn die Cavaliers bestes Team der Eastern Conference wären, LeBron James erster Anwärter auf den MVP '08 wäre. Sehr beliebig das Ganze, wenn auch "durch Zahlen belegt". Nichtsdestotrotz immer wieder eine nette Morgenlektüre. Wegen der Beliebigkeit an dieser Stelle mal etwas Selbstkritik: in diesem Forumsbeitrag von vor über 3 Wochen hatte ich Dwight Howard zu einem heimlichen MIP-Kandidaten erklärt - und er sollte MIP werden, wenn er MVP wird ;-) - während ich ihn dann vor knapp zwei Wochen aus dem MIP-Rennen verbannte.

Dienstag, 20. November 2007

Kleinigkeiten, KW 46

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- Vote now and win! Was als Betreffzeile einer SPAM-Mail durchgehen könnte, soll zum Wählen Deiner persönlichen All-Stars animieren. Unterschied zum letzten Jahr: man braucht einen (kostenlosen) Account auf nba.com um abzustimmen.

- Stephen Jackson beschert den Golden State Warriors bei seiner Rückkehr einen Sieg gegen die Toronto Raptors. Jackson, der zu Saisonbeginn eine sieben Spiele dauernde Sperre absitzen musste, trug sich mit 17 Punkten ins Scoreboard ein. Im Spiel zuvor fuhren die Warriors ihren ersten Sieg ein und brauchten dafür von allen Teams am längsten.

- Auch ein anderer Rüpel feiert sein Comeback: Ron Artest verliert sein erstes Spiel für die Kings diese Saison gegen die Minnesota Timberwolves.

- LeBron James, Dwight Howard oder doch Chris Paul? Auf welchen Spieler würdet Ihr Eure Franchise aufbauen?

- Nicht nur mit seinen Knien sondern auch mit seinem Rücken hat Luol Deng Probleme. Bei Gilbert Arenas machen sich die Knie bemerkbar. Bei Chris Paul zwickt es am Fußgelenk.

- Nicht wie Karl Malone, sondern wie David Robinson oder Alonzo Mourning soll Greg Oden nach der Vorstellung Nate McMillans eines Tages aussehen.

- Passt Chris Webber zu den Orlando Magic?

- Dwyane Wade feiert gegen die New Jersey Nets seinen ersten win der Saison. Indessen äußert Wade Kritik an Shaquille O'Neal, die dieser schließlich akzeptiert: "Probably this year more so than any year I have been more vocal with Shaq, talking to him and trying to motivate him. But the main thing is Shaq has got to be self-motivated. He has got to be willing and ready to do it."

- Die New York erleben die erste Seifenoper der Saison: Stephon Marbury reist vor dem Spiel gegen die Phoenix Suns ab, entschuldigt dies unter Hinweis auf die Erlaubnis Isiah Thomas', kassiert dafür eine Strafe in Höhe von 180.000 $, während Thomas den Vorfall als in-house-matter bezeichnet. Der Verdrossenheit nicht genug setzen die Knicks ihren losing-streak unverdrossen fort und werden auf den letzten Platz der Atlantic-Division durchgereicht.

- Steven Hunter, Ersatz-Center der Denver Nuggets, fällt für ca. 6 Wochen aus. Vince Carter fällt unbestimmte Zeit aus.

- Dwight Howard hat eine Gemeinsamkeit mehr mit Shaq: beim Spiel gegen die Nets holte sich D-How 19 Rebounds und knackte damit Diesels Rekord, der bisher jüngster Spieler aller Zeiten mit 3.000 Rebounds war.

- Intelligent oder optimistisch? Ian Thomsen rechnet weiterhin mit den Heat in den Playoffs 2008. Der gleiche Autor hat eine aufschlussreiche Skizze zu Marvin Williams verfasst.

- Beim 126-123 seiner SuperSonics gegen die Hawks landet Kevin Durant den ersten Game-Winner seiner NBA-Karriere. Woran KD arbeiten muss, um All-Star zu werden, beschreibt dieser Artikel.

- Für seine ersten 150 Siege als Head Coach brauchte Avery Johnson nur 191 Spiele - Rekord!

- Die Nets verpflichten Eddie Gill, einen 29-jährigen PG. Die Warriors holen sich DJ Mbenga, 27, C.

Montag, 19. November 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 7

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Okay, die meisten Teams haben zehn Spiele hinter sich - der richtige Zeitpunkt, um mal einen genaueren Blick auf die Stats der RS 07/08 zu werfen, was hat überrascht und was enttäuscht?

- Tabelle: schlechtestes Team der EC sind derzeit die Miami Heat. Mit einer Bilanz von 2-8 stehen sie sogar hinter den mal wieder zu sehr mit sich selbst beschäftigten New York Knicks, die die derzeit anhaltendste Serie von Niederlagen haben. Die Heat haben noch kein Heimspiel gewonnen und gesellen sich damit zu den Seattle SuperSonics. Die meisten wins der EC können die Orlando Magic vorweisen, aber die beste winning% haben trotz der Niederlage letzte Nacht die Boston Celtics. In der Western Conference rechtfertigen die Denver Nuggets die hohen in sie gesteckten Erwartungen. Die Lakers halten trotz des Ärgers mit Kobe Bryant sehr gut mit und sehen nach einem sicheren Playoffkandidaten aus. Dass das beste Team der WC aus der Southwest-Division kommt dürfte niemanden überraschen, dass es jedoch die New Orleans Hornets sind nun ja.

- Margins: kein Team scort öfter mehr als 100 Punkte als die Phoenix Suns. Auch die Orlando Magic haben die Freude am Scoren wiederentdeckt, 7x haben Dwight Howard, Rashard Lewis & Co. mehr als 100 Punkte oder mehr eingeschenkt. Seine Gegner am besten auf Distanz halten die Boston Celtics, 6x haben sie ihren Gegner mit 10 Punkten oder mehr abgewatschelt. Die Celtics gewinnen ihre Spiele mit durchschnittlich 13 Punkten Vorsprung. Die Celtics hatten, wenn ich die Statistik richtig interpretiere, auch in jedem ihrer Spiele eine bessere FG% als ihr Gegner. Damit nicht genug, treffen die Celtics auch 6 Field Goals mehr pro Partie. Die San Antonio Spurs haben jedes der Spiele, in denen sie mehr Rebounds als die andere Mannschaft schnappten, gewonnen. Bei den Brettern dominieren allerdings auch die Boston Celtics, durchschnittlich holen die sich knapp 6 Rebounds als ihr Gegner.

- Individuelle Stats: Kevin Martin ist mit durchschnittlich 27.3 ppg zweitbester Scorer der Liga, wer hätte das prognostizieren können? Nur auf Platz 26 dümpelt derzeit Dirk Nowitzki. Kobe Bryant, sicher geglaubter Scoring-Champ 2008, finden wir auf Platz 4. Erster Rookie auf der Scoring-Liste: Kevin Durant mit 19.7 ppg auf Platz 29. Angeführt wird dieses Ranking von LeBron James. Das beste Duo bilden wie erwartet Carmelo Anthony und Allen Iverson, die zusammen auf mehr als 50 ppg kommen, wobei die Nuggets auch als Team die meisten Punkte spielen. Als bester Dreipunkteschütze müsste Anthony Parker von den Toronto Raptors durchgehen (56.7%). Bei den Assists übertreten gleich drei Spieler die magische 10apg-Marke: Jason Kidd, Steve Nash und Spitzenreiter Chris Paul (10.8 apg). Bester Blocker der Liga ist derzeit Josh Smith mit gigantischen 3.62 bpg. Effizientester Spieler der Liga wie schon seit Jahren: Kevin Garnett. Unter den Top-15 der am meisten spielenden NBAler befinden sich die drei Heiligen der Boston Celtics und die drei Stars der Washington Wizards. Um die Reboundkrone streiten derzeit Dwight Howard, Zach Randolph und DPOY Marcus Camby (14.5 rpg). Top-Rebound Team sind die Los Angeles Lakers.

Sieben Details zu LeBron James

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John Krolik hat eine eigentlich einfache Frage gestellt: warum empfinden wir das Spiel LeBron James diese Saison als verbessert? Wie es sich für einen guten Schulaufsatz gehört, nennt Krolik zuerst drei Punkte, die gegen eine verbesserte Spielanlage James' sprechen:

- Zwar habe LBJ die Quote seines Distanzwurfes steigern können, jedoch leide sein Jumper weiterhin unter Mangelerscheinungen.
- 67.3% von der Freiwurflinie sind für einen Spieler, der die meisten Ballkontakte im gesamten Team erhält, zu wenig.
- LBJ stelle weiterhin keine Gefahr im Post-Game dar, an seinem Fadeaway muss er arbeiten.

Und nun die vier positiven Aspekte:

- James hat, wenn man mal vom Season Opener gegen die Mavs absieht, keine Totalausfälle mehr. Er kann Spiele sowohl von außen als auch innen entscheiden und zieht mehr Fouls im Vergleich zur letzten Saison.
- James teilt das Spiel in zwei Hälften ein: in der ersten involviert er seine Mitspieler durch Penetration und intelligentes Passen, in Hälfte 2 nimmt er das Spiel an sich, sobald der Gegner einen run startet oder zur crunch-time geläutet wird.
- LBJ habe sich zum besten help-side-Defender der Liga entwickelt, was sich auch aber nicht nur an den besseren Steal- und Block-Quoten nachvollziehen lässt.
- Mit Daniel Gibson hat LBJ endlich einen Shooter an seiner Seite, dessen Shot er vertrauen kann.

Sonntag, 18. November 2007

Tom Thibodeau: einer der heimlichen Erfolgsfaktoren in Boston

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Je mehr Siege die Celtics einfahren, desto lauter wird die Frage nach den Ursachen dieses Erfolgs. Kann denn Kevin Garnett, erster Kandidat für den Titel des MVP 08, die Erklärung für alles sein? Das uneigennützige Spiel der drei Stars? Oder rührt der Erfolg von der beherzten Team-Defense her? Oder müsste man einen Blick hinter die Kulissen nehmen, so wie nun Henry Abbott im Interview mit Tom Thibodeau, der - Mitte August 2007 geholt - in seiner Funktion als Assistant Coach verantwortlich sein dürfte für die überraschend knackige Verteidigungsarbeit der Celtics. Thibodeau, der sich insbesondere bei der Entwicklung der Defense Yao Mings Bestnoten verdiente und im Spiel der Celtics gegen die Raptors am 4. November seinen ersten Einsatz als Head Coach erlebte, war zusammen mit Larry Brown Wunschkandidat von Doc Rivers. Thibodeau weist im Interview darauf hin, dass nicht nur das Scoring und auch nicht nur die Inspiration der Teamkollegen zu den Aufgaben eines Superstars zählen, sondern auch das "commitment to defense". Zumindest für KG kann man da einen Haken setzen. Und auch Paul Pierce und Ray Allen reihen sich da gut ein, meint Thibodeau. Kevin Garnetts Defensivtalent beschreibt er so:

He's as versatile a defender as you'll find in this league. His individual defense is terrific, obviously, his team defense is terrific. His ability to guard multiple positions is a great asset to the defense. He can play 94 feet. He gives you the ability to do some switching that normally you might not do. So I think it's a great asset to have.

Als die drei besten Bankspieler nennt Thibodeau Eddie House, James Posey und Brian Scalabrine (in dieser Reihenfolge), ferner Tony Allen und Glen Davis. Beim Versuch, das Spielsystem der Celtics einzuordnen, verrät Thibodeau folgendes: die Celtics versuchen, ein inside-out-game durchzusetzen, wobei KG den Mittelpunkt bilde. Als größte Baustelle der Celtics stuft er die relativ hohe Menge Turnovers ein.

15 kg in fünf Monaten

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Greg Oden verbringt sehr viel Zeit in der Fitnessfarm der Portland Trailblazers. Zu viel für den Geschmack der Verantwortlichen in Portland. ESPN meldet, dass Oden seitdem er Ende Juni gedraftet wurde mehr als 30 Pfund zugenommen hat - Muskelmasse im Oberkörper, wohlgemerkt! Insbesondere Nate McMillan sorgt sich, dass Odens frisch operiertes Knie diese üppige Gewichtszunahme nicht tragen könne, "I would much rather have him be wiry strong than bulky, especially coming off a surgery. When you're talking about putting on extra weight and having to carry that weight on a surgically repaired leg, that's not good. We want to be really careful with the weight training with him.'' Im Moment dürfte Oden eine Statur haben wie sie Ex-Knick Charles Oakley in seinen besten Tagen hatte. Problem dabei: Oden läuft erst seit kurzem ohne Krücken und kann sich derzeit eigentlich nur mit dem Stemmen von Gewichten die Zeit vertreiben. Erschwerend dürfte rasender Ehrgeiz hinzukommen, denn Oden begleitet seine Trailblazers zu allen Spielen ist jedoch zum Zuschauen verdammt.

Jan-Hendrik Jagla im Interview mit sport1.at

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Jan-Hendrik Jagla, der derzeit beim spanischen Erstligisten DKV Joventut Badalona oder auch La Penya steht, hat sport1.at ein langes Interview (Teil 1, Teil 2) gegeben. Nach seinem Wechsel aus der Türkei (Turk Telekom Ankara) habe sich Jagla sehr schnell anfreunden können mit Spanien, im Verein laufe alles rund und die Wohnung in Meeresnähe sorge für mentale Entlastung. Als Schlüssel zum überraschenden Erfolg Badalonas sieht Jagla die sehr gute Verteidigung seiner Mannschaft an. Die spanische Liga (ACB) hält er für sehr stark und auch ausgeglichen, so habe bereits nach dem fünften Spieltag jedes Team mindestens eine Niederlage kassiert. Im Hinblick auf Ricky Rubio, dem 17-jährigen spanischen Supertalent:

Es ist schon Wahnsinn, in dem Alter so gut zu sein. Das habe ich vorher noch nie so gesehen. Er hat ein sehr gutes Spielverständnis, er hat gute Coaches gehabt, die ihm schon in der Jugend sehr viel vermittelt haben. So etwas gibt es glaube ich auch nur hier in Spanien, wo sehr junge Talente so stark gefördert und so in die Profi-Teams integriert werden.

Als Saisonziel gibt Jagla aus, wenigstens einen der drei Wettbewerbe - Meisterschaft, Cup oder ULEB-Cup - zu gewinnen. Allerdings könnten Badalona einige Faktoren die Rechnung kaputt machen:

Wir haben eine gute, aber auch eine sehr junge Mannschaft, was sich natürlich bemerkbar machen kann. Auch im Falle von Verletzungen haben wir Probleme, weil wir ein Tempo spielen, dass wir mit sieben oder acht Spielern nicht halten können.

Zum ULEB-Cup hegt Jagla allerdings eine besondere Beziehung, denn da trifft Badalona mit Alba Berlin und Turk Telekom auf zwei alte Bekannte Jaglas. Auch bezüglich seiner immer kleiner werdenden Aussichten für ein Engagement in der NBA äußert sich Jagla:

Die NBA hält man natürlich schon noch im Hinterkopf, aber mittlerweile bin ich in Europa ziemlich zufrieden. Ich fühle mich hier wohl, spiele mittlerweile auch wirklich guten Basketball. Wenn eine Anfrage aus der NBA kommen sollte, wäre das schon super, aber es ist auch mein Ziel, mich in Spanien zu etablieren und ein paar Jahre zu bleiben. Zwanghaft in irgendwelche NBA-Camps fahren werde ich sicher nicht mehr.

Da sich die (starken) europäischen Ligen und die NBA von der spielerischen Klasse immer mehr annäherten, sei der Sprung von Europa in die USA mit weniger Problemen verbunden als früher. Seine Lehrjahre im Basketball hat Jagla bei TuS Lichterfelde und ALBA Berlin erlebt. Auch für Dirk Nowitzki hatte Jagla noch einige Worte übrig:

Was ich mir bei Dirk aber abgucke, ist dieser Ehrgeiz, das viele Training und wie er sich im Spiel verhält. Was mich beeindruckt, ist, dass er der ist, der in die Halle geht, wenn wir mal am Morgen frei haben. Obwohl er der beste Spieler der Welt ist, macht er noch extra was, während die anderen lieber den Vormittag frei machen oder ein bisschen länger schlafen.

Samstag, 17. November 2007

Kirilenko mäkelt weiter

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Wie gestern bereits angedeutet, täuscht der gute Saisonstart der Utah Jazz über den weiterhin schwelenden Konflikt zwischen Jerry Sloan und Andrej Kirilenko hinweg. Das wurde zuletzt durch einen Artikel in der Salt Lake Tribune belegt: auf die Frage, ob er nun sein Glück wiedergefunden habe im heftig kritisierten System Sloans, erwiderte ein offensichtlich angepisster Kirilenko: "I said I'm not going to talk about it. I'll let you talk about it." Seine erste Antwort soll ein unerklärliches whoa, whoa, whoa gewesen sein. Das mag beim Blick auf die Zahlen Kirilenkos diese Saison überraschen, insbesondere den durchschnittlich 35 Minuten Spielzeit. Zu Kurt Kragthorpe, dem Journalisten, der das Kurzinterview führte und den Artikel schrieb, habe ich allerdings folgenden Kommentar gefunden:

Kraigthorpe is a muckraker, and the majority of his articles manufacture themselves in an attempt to transmute the obscure jazz into media primadonnas like the lakers. I’ve been reading his work for years, and it’s a sad day when guys like Monson are making more sense than he is.


(via DIME)

Die Geheimnisse der Detroit Pistons

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Matt Watson, einer der Autoren der Detroit Bad Boys hat sich bezüglich der Aussichten der Pistons geäußert:

- Nur wenige hätten damit gerechnet, dass die Pistons auch dieses Jahr in der EC zu den Top-Mannschaften zählen. Womit haben die Pistons für die Überraschung gesorgt? Einerseits durch die Verpflichtung Rodney Stuckey, der in circa einer Woche wieder mitspielen und dann einen soliden Backup auf der 1&2 geben wird, andererseits durch die Aufnahme von Antonio McDyess in die Starting 5.

- Warum erhält Amir Johnson nicht die von vielen erwartete hohen Spielanteile? Johnson hätte sieben von acht Preseason-Spielen verpasst und hat noch immer Probleme mit seiner Achillesferse. Nichtsdestotrotz bleibt er zusammen mit Jason Maxiell legitimer Nachfolger Sheeds und McDyess'. Auch seine Athletik habe unter den Verletzungsbeschwerden nicht gelitten.

- Inwieweit profitieren die Pistons vom Höhenflug der Celtics? Die Pistons haben durch den Hype um Garnett & Co. mehr Ruhe, im Moment hat der EC-Champion 2008 nur einen Namen: Boston Celtics. Beim Blick auf die bisherigen Leistungen der Cavs und Bulls dürfte den Pistons der Gewinn zumindest der Central Division nicht zu nehmen sein.

- Was ist/war der Schlüssel zum exzellenten Saisonstart? Ausgeglichenheit, insbesondere beim Scoring. Bei den Pistons wisse man nie, wer als nächster den Wurf nimmt.

Geht das nicht zu weit?

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Nach dem imponierenden Saisonstart Bostons hat ESPN nun den kompletten Saisonverlauf der Celtics auf eine extra Seite gestellt. Sinn dieser Seite ist der direkte Vergleich mit den 95/96er Chicago Bulls, die in diesem Jahr bekanntlich eine 72-10-Bilanz hinlegten und ohne nennenswerte Gegenwehr Champion wurden. Nun also wird Spiel für Spiel die Bilanz verglichen, wobei die Celtics im Moment die Nase vorn haben, denn die Bulls starteten mit 7-1 während die Celtics aktuell bei 8-0 stehen. Ich kann nur erahnen, wer von Euch die Bulls von damals hat spielen sehen, jedenfalls die Spiele, die ich sah, können als perfekter Basketball bezeichnet werden. Eigentlich zu perfekt, um ihn noch zu mögen. Mit Michael Jordan, Scottie Pippen und Dennis Rodman hatten die Bulls ihre drei besten Spieler auf den Positionen auf denen heute auch die Celtics glänzen: Ray Allen (SG), Paul Pierce (SF), Kevin Garnett (PF). Übrigens wurde die Seite auch letztes Jahr eingerichtet: da wurden die Mavericks und die Bulls verglichen. Am Ende landeten die Mavs bei (nur) 67 wins. Die Celtics sehe ich weiterhin bei höchstens 60 wins.

Freitag, 16. November 2007

Die Optionen des Stephon Marbury

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Marty Burns ist einfach mal davon ausgegangen, dass sich die Knicks von Stephon Marbury trennen und hat sich dann gefragt zu welchem Team Marbury dann gehen sollte/könnte. Hier die erweiterte Kurzfassung ;-9 von Burns' Ideen:

- Atlanta sei keine gute Idee, da Marbury sich mit jungen Point Guards nicht gut ergänze. Gleiche Situation in Memphis.
- Zwar bräuchte man in Boston einen erfahrenen PG, jedoch keinen, der Ärger verursacht.
- Charlotte sollte Raymond Felton mehr Zeit geben, er rechtfertigt dies durch sein Potenzial.
- In Chicago wäre Marbury wegen der drive-and-kick offense der Bulls völlig deplatziert.
- Cleveland wäre eine realistische Option, geboren aus der Verzweiflung Danny Ferrys...
- Dallas hat mit Devin Harris seinen starting PG gefunden.
- Keinen weiteren Scorer, sondern einen Verteidiger auf der 1 brauchen die Nuggets.
- Detroit ist mit Chauncey Billups bestens besetzt. Gleiches gilt für die Golden State Warriors (Baron Davis). Und die Hornets (Chris Paul). Und auch die Sixers (Andre Miller).
- Nachdem die Rockets gut in die Saison gestartet sind und sich die Kombination Francis-Marbury bereits in New York nicht bewährt hat, kommt Marbury nicht in die Rakete äh Tüte.
- In der Gunst von Pacers Coach Jim O'Brien dürfte auch nach einem Trade Marburys Jamaal Tinsley vorn liegen.
- Bei den Clippers teilen sich Sam Cassell und Brevin Knight die Regentschaft auf der 1, no need for marbury. Auch die Bucks haben mit Bell und Mo Williams zwei hervorragende 1er. Vergleichbar mit Toronto (Ford, Calderon).
- Einen Wechsel zu den Lakers müsste von Kobe Bryant initiiert werden.
- Laut Burns passendste Option: Miami. Einerseits sei bei Jason Williams nicht sicher, wie lange die Physis mitspielt, andererseits suchen die Heat weiterhin nach einer zusätzlichen Scoring Option.
- Minnesota? No.
- Marbury als Ersatz für Kidd in New Jersey? Warum sollte er?
- Jameer Nelson hat seine üppige Vertragsverlängerung nicht erhalten, um von der Bank zu kommen.
- Mit einem zweifachen MVP auf der 1 haben die sowieso mager rotierenden Suns keinen Bedarf für Marbury.
- Die Trailblazers haben zu viel Potenzial um es mit Marbury ins Chaos zu stürzen. Ähnliche Situation in Seattle.
- Geoff Petrie hat zu viele Vertragsleichen um jetzt noch eine Spielerleiche nach Sacramento zu holen.
- Unpassendste Option: San Antonio Spurs.
- Jerry Sloan hat bis heute die Situation mit Andrej Kirilenko nicht zur Genüge geklärt und sollte jetzt Marbury holen? No way.
- Nach ihrem schlechten Start könnten die Wizards mit einem Signing Marburys Aktivität beweisen.

Donnerstag, 15. November 2007

Simply the best

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USA Today meldet, dass Dirk Nowitzki zum besten Maverick aller Zeiten gewählt wurde. Von einem Expertengremium erhielt er insgesamt 1232 Punkte. Auf den Plätzen folgen:
Mark Aguirre (1046)
Rolando Blackman (947)
Steve Nash (918)
Michael Finley (808)
Mich persönlich enttäuscht, dass Jason Kidd (581) hinter Derek Harper (734) landete. Rolando Blackman erklärte sich die Wahl Nowitzkis so: "He has the overall package. He brings a tremendous work ethic, great skill, consistency and excellence game after game."

Laut wikipedia hat Nowitzki folgende Franchise-Rekorde erzielt:

- Most points in a game, season, overtime: 53 (December 2, 2004 vs. Houston Rockets)
- Most points in a game, season, regulation: 51 (March 23, 2006 vs. Golden State Warriors)
- Most points in a game, playoffs: 50 (June 1, 2006 vs. Phoenix Suns)
- Most free throws made, consecutive: 60 (December 22, 2005–January 6, 2006)
- Most free throws in a game, attempted, playoffs: 24 (May 13, 2006 vs. San Antonio Spurs)
- Most free throws in a game, made, playoffs: 21 (May 13, 2006 vs. San Antonio Spurs)
- Most free throws in a game, made, none missed: 15 (December 23, 2005 vs. Seattle SuperSonics)
- Most defensive rebounds, season: 710 (in the 2002-03 season)
- Most rebounds, franchise leader in total: 5,842 (as of 2007 off-season)
- Most free throws made in a playoff run: 205 (in 23 games, April 23–June 20, 2006)
- Named NBA Player of the Week, franchise leader in total: 7 (as of January 17, 2007)

The Green is on

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Eigentlich hätte es im Spiel der Celtics gegen die Nets zum Big Three vs. Big Three kommen müssen, wegen des Ausfalls Vince Carters blieb allerdings nur ein 3 vs. 2. Nichtsdestotrotz wurde das Spiel vom übertragenden Sender als "Atlantic [Division] Showdown" angepriesen, da der Erste der Atlantic Division gegen den Zweiten spielen durfte. Ein Showdown sollte es dann aber nur für die Celtics werden. Fragen vor dem Spiel waren:

- Gibt's den zweiten Sieg gegen die Nets innerhalb von 5 Tagen? Am 10. November siegte Boston in New Jersey mit 12 Punkten Vorsprung
- Ist Richard Jefferson wirklich so gut wie seine Stats diese Saison?
- Genauer hingeschaut: wo sind die Celtics verwundbar?
- Matchup Sean Williams - Kevin Garnett: würde sich Superblocker-Rookie auch gegen KG in Szene setzen können?
- Schaffen die Celtics ihren besten Start seit 35 Jahren?

Vor dem Spiel wurden noch zwei interessante Stats genannt: (i) KG habe bisher in jedem Spiel dieser Saison ein Double-Double erzielt (ii) Seit Vince Carter bei den Nets spielt, haben die insgesamt 4x ohne ihn spielen müssen und dabei 4x verloren.

Die Starting 5s:
- BOS Perkins - Garnett - Pierce - Allen - Rondo
- NJN Kidd - A. Wright - Krstic - Jefferson - J. Collins


- - Q1 - -
- Kidd mit den ersten Punkten überhaupt im Game, Paul Pierce im direkten Gegenzug.
- Von den Nets gesucht wird Kidd, er hat die meisten Ballkontakte, der geborene Kalifornier macht die ersten sieben Punkte der Nets.
- Garnett mit schussligem Start, Airball und Turnover, Celtics mit vielen Turnovers in den ersten Minuten, Nets mit exzellenter Defense.
- Rondo weiterhin ein sehr unauffälliger Point Guard - nicht auszudenken, was die Reunion von KG & Stephon Marbury bringen würde...
- Nets sehr aktiv im Angriff, viele zweite Chancen, geduldiges Abwarten bis Kidd zum uncontested shot kommt.
- Unüberhörbar: bei Treffern KGs wird am lautesten applaudiert.
- Was Scoring angeht, sehe ich Kendrick Perkins nur an der Freiwurflinie. Und tatsächlich hat der Center in den sechs RS-Games nur 14x getroffen aus dem Feld, d. h. wenn Perkins einen Shot dürfte etwas schief gelaufen sein im Aufbau der Celtics.
- Die Nets probieren in der Defense Kevin Garnett aus dem Spiel zu nehmen, KG wird stellenweise von vier Spielern verteidigt.
- Slam Dunk Sean Williams zum BOS 10 - NJN 16, bisheriges Highlight. Die Celtics lagen zu noch keinem Zeitpunkt der Saison mit 6 Punkten zurück. KG revanchiert sich mit einem Dunk auf der anderen Seite, Wichtiger als die beiden Punkte sind aber die Emotionen, die nun geweckt werden.
- Richard Jefferson findet nicht ins Spiel, nimmt zu schwierige Würfe. Die 21 Punkte, die am Ende des Spiels auf der Habenseite stehen, täuschen darüber hinweg.
- Hauptproblem der Celtics in Q1: Def-Rebounding (genauer: zweite Chancen Nets nicht zulassen) & Wurffreude Jason Kidds.
- Fast gleichzeitig werden eingewechselt: Glen Davis & Darrell Armstrong. Nicht der Erwähnung wert, wäre Armstrong nicht doppelt so alt wie der Celtic-Rookie.
- Halbzeitstand: BOS 17 - NJN 23. So einem Abstand mussten die Celtics bisher nicht nachlaufen.


- - Q2 - -
- Glen Davis zu Beginn des 2. Viertels bereits mit 3. PF, dafür muss er auf die Bank. Insgesamt wird er auf vier PFs bei 10 Minuten Spielzeit kommen.
- Die unglaublichen Arme KGs: wirft aus 3m, daneben, und holt aus fast gleicher Position den Off-Reb, ohne besonderen Absprung sondern mehr durch Spannweite.
- Warum legt Darrell Armstrong so viel Energie ins Dribbling? Der Mann ist 39.
- KG nimmt Richard Jefferson 3x hintereinander den Ball ab, so verbrauchen die Nets die 24 Sekunden, die ihnen für den Angriff zustehen. KG freut's, das Publikum feiert seinen Liebling.
- Rajon Rondo Mitte Q2 mit Foulproblemen, dabei fehlt den Celtics bereits Eddie House. Bleibt nur Tony Allen.
- Allen mit sehr schönem Hustle und Reverse Lay Up zum 32-32.
- Deshalb wird KG zum MVP 2008: vereitelt drei Angriffe der Nets einfach durch sehr intelligentes 1-on-1. Kurz vor Halbzeit Auswechslung KGs, der zu diesem Zeitpunkt nur 3 Rebounds auf dem Konto hat, d. h. 12 weniger als sein Saisonschnitt. Am Ende werden es 8 Rebounds.
- Pierce bringt die Celtics eine Sekunde vor Halbzeit mit einem sehr glücklichem Wurf in Führung, BOS 34 - NJN 36.
- Nets mit nur 11 Punkten in Q2. Die Defense der Celtics ist inTakt, allerdings sollten die Turnovers abnehmen.


- - Q3 - -
- 7:26/Q3, BOS 50 - NJN 41, das Spiel dürfte entschieden sein.
- Sean Williams Mitte Q3 mit Monster-Block an Rondo, der junge Celtic trifft dann aber gleich im nächsten Angriff.
- Richard Jefferson mit ungewohnter Treff-unsicherheit von der charity line.
- "Lack of offense" bei den Nets.
- 4:48/Q3: KG mit 4. PF.
- Jason Kidd ändert innerhalb eines fast breaks 3x das Tempo, schließt mit lockerem Lay Up über Gegenspieler ab - sehr schön anzusehen.
- Jefferson vergibt freistehend unterm Korb, schlechter Abend.
- Wenn Perkins wirft, dann muss es sitzen, d. h. entweder einfacher Shot in Korbnähe oder wie jetzt Dunk.
- Ausgerechnet Rondo übernimmt in den kritischen letzten 6 Minuten des 3. Viertels Verantwortung.
- Kein Rookie blockt spektakuöärer als Sean Willaims (diesmal gegen Glen Davis).
- Stand nach Q3 BOS 62 - NJN 54.
- Das Spiel ist gelaufen, ich gehe schlafen. Die Celtics gewinnen mit 22 Punkten Vorsprung. Mit einer Bilanz von 7-0 führen sie nicht nur die Atlantic Division sondern die Eastern Conference und auch die gesamte Liga an. Auffallend: sechs Celtics scoren 10 Punkte oder mehr. Die Celtics erzielen fast doppelt so viele Punkte in the paint. Die Frage wäre nun, ob die Celtics den größten Turnaround der NBA-Geschichte schaffen? Von 24 wins letzte Saison auf XX dieses Jahr... Die nächste Bestmarke, die den Celtics knacken können, datiert auf das Jahr 1972, als die Celtics mit 10-0 in die '72/'73-Saison starteten.

In wenigen Minuten wird gewadet...

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Alle 7.500 NBA-Gucker erwartet in circa einer Stunde ein Extra der aufregenderen Art: Dwyane Wade, schmerzlich vermisster All-NBAler, gibt im Spiel gegen die Sonics sein Comeback. Sicher kein schlechter Wiedereinstieg für Wade, haben doch die Sonics bisher keinen Sieg eingefahren, obwohl sie zwei MIP-Kandidaten und den sicheren Rookie of the Year im Kader haben. Aber auch die Heat haben den Saisonstart vermasselt. Summierte man beide Bilanzen, ergäbe das 1 W - 14 L. Das anstehende Matchup zwischen Kevin Durant und Wade dürfte zusammen mit dem von Kobe Bryant gegen Tracy McGrady im Spiel Lakers - Rockets das Highlight der Nacht werden.

Mittwoch, 14. November 2007

Interesse an LeBron James?

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Falls ja, dann empfehle ich zwei Kapitel aus The Franchise, einem neuen Buch von Terry Pluto und Brian Windhorst zu Mr. James:

Kapitel 8 The $hoe deal
Kapitel 10 The LeBron lottery

Kevin Garnett emotionalster Celtic?

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Letzte Nacht fingen sich die Indiana Pacers eine nicht unerwartete Niederlage gegen die weiterhin ungeschlagenen Boston Celtics ein (BOS 101 - IND 86). Anschließend gab Jermaine O'Neal folgendes Statement ab:

"Kevin (Garnett) is the glue of that team. Paul (Pierce) and Ray (Allen) are very, very good players. I didn't have any doubt that these guys would be able to blend into a system, but emotionally, the energy comes from Kevin.''

Ein Hierarchieproblem scheinen die Celtics also nicht zu haben, ihr Leader trägt #5. Und bei Dunks wie diesen werden mal eben 18.624 Zuschauer mitemotionalisiert:


Stephon Marbury

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Bei den Knicks stimmen die Erwartungen, die man gegenüber der neuen Saison hegte, und das bisher Gezeigte mal wieder nicht überein: in der Atlantic-Division scheint die Glamour-Franchise bei einer Bilanz von 2-4 bereits abgeschlagen, aber man sollte sich bei der Bewertung nicht nur an den unerreichbaren Celtics orientieren. Letzte Nacht fingen sich die Knicks eine Niederlage gegen die Phoenix Suns ein. Wären heute Playoffs, hätten die Knicks als Zehnter der EC die Meiterschaftsrunde verpasst. Der passende Zeitpunkt, um von diesen Problemen abzulenken. Und als Problemablenker eignet sich ein Knick besonders gut: Stephon Marbury. Der startende PG hat einem Artikel Frank Isolas nach beste Chancen, die Knicks demnächst zu verlassen, obwohl er bei diesem Verein seine NBA-Karriere beenden wollte. Isola schreibt:

A high-ranking team official told the Daily News that Thomas and Dolan have been in talks in recent days concerning Marbury's future. Knicks brass is considering what options it has to reduce Marbury's role or get rid of him entirely.

Eigentlicher Auslöser für die Diskussion um Marbury waren zwei kritische Fehler in der letzten Spielminute beim Game gegen die Miami Heat.

Timeout and the Knicks set up an inbounds play. Steph catches, throws a few completely ineffective pump fakes at Jason Williams, then fires up a shot with about 5 seconds left that hits nothing but glass. Haslem gets the board and Curry won’t foul him, because he has 5 personals, so the clock runs out. Nice. Knicks lose, 75-72. Welcome to the win column, Miami!

Moment bitte!, werden sich jetzt viele denken, bezieht Marbury die beiden nächsten Jahre nicht 42 Millionen $ an Gehalt? Welcher Verein kann das gebrauchen? Keiner. Nur könnte man Marbury aus seinem Vertrag kaufen, wie es vor ein paar Monaten einem Ex-Knick widerfuhr: Steve Francis, der sich nach seinem buyout durch die Portland Trailblazers in aller Ruhe einen neuen Verein suchen durfte. Marbury hatte bereits in der Off-Season Duftmarken gesetzt. In meiner Season Preview zu den Knicks bezeichnete ich die Stabilität Marbury als einen X-Faktor zum Erfolg der Knicks. Und nun mal wieder eine sehr durchwachsene Saison: 15 ppg, 7 apg, 40 % (FG). Wobei das Wort durchwachsen suggerieren könnte, dass Marbury mehr drauf hat - dies ist nicht der Fall. Marbury hat abgebaut und Marbury baut weiter ab. Von daher halte ich die Argumentation, dass Marbury im falschen System spiele, für nicht sachdienlich. Nur Alternativen haben die Knicks keine: Nate Robinson ist nicht in der Lage, 82 Spiele innerhalb einer Saison zu organisieren. Den 23-jährigen erkenne ich nicht mal als Notlösung an. Wäre Earl Boykins eine Option? Die Knicks hätten durch Marburys Abgang ein noch größes PG-Problem als mit Marbury. Und auch Isiah Thomas müsste sich die Frage gefallen lassen, warum er sich im Verlauf der drei letzten Jahre immer wieder hinter den alternden Ex-Star stellte. Bei der Niederlage vergangene Nacht stand Marbury nicht zur Verfügung, er hatte die Mannschaft mit Gepäck verlassen. An seiner Stelle startete Mardy Collins. Marbury gab bekannt, dass dies auf Wunsch Isiah Thomas' hin geschah:

"I have one thing to say and that’s I got permission to leave. I would never leave my team on my own. What I’m telling you is that I got permission to leave from Isiah. He said I could go home."

Aktuell befinden sich die Knicks auf einem Trip durch die Western Conference. Ihr nächstes Spiel haben sie nächste Nacht gegen die Los Angeles Clippers. Es folgen die Partien gegen die Kings, Nuggets und Warriors. Gegen die Clippers wird Marbury höchstwahrscheinlich nicht auflaufen. Und bis zur Begegnung mit den Kings haben die Knicks vielleicht schon wieder ein anderes Thema gefunden um von ihrem eigentlichen Krebs, Isiah Thomas, abzulenken. Möglich, dass sich so für die Knicks mal wieder eine Saison ergibt, in der die persönlichen Schwierigkeiten die sportlichen überlappen, wobei sich diese beide Mengen im Fall Marburys überschneiden: ein alternder Profi, der an seine früheren Leistungen nicht mehr anknüpfen kann, lässt die Mannschaft unter seinem Abstieg leiden. Nichts gegen Diven, aber die sollten ihre Aus- durch geniale Zwischen-fälle rechtfertigen.

P. S. Auch Duck hat sich mit Steph beschäftigt, gestern und heute.

Dienstag, 13. November 2007

Fünf Stars in fünf Minuten

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Nuggets überrollen Cavs

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Das war der (oft bewährte) Plan: von Mitternacht bis 1:30 dösen, dann mit Schwung vor den PC, Cola aufdrehen, kurz bei den NOH-NJN reingeschaut und dann mit wachsender Vorfreude dem Match CLE-DEN entgegen. Geklappt hat das Aufstehen und die Rolle als nächtlicher Zuschauer beim Spiel der Nets gegen die Hornissen. Nicht erfüllten sich die Hoffnungen bezüglich der Qualität des Games zwischen dem amtierenden EC-Champion und der Mannschaft, die mit konstanter Defense um die diesjährige WC-Krone mitspielen könnte (großes könnte!), denn wie verkündete es Yakhouba Diawara so schön: "We proved when we play D, we can be unbeatable". Die Defense hatten die "Goldklumpen" an diesem Abend nicht nötig, denn Cleveland war auch so von der Rolle. Es sollte die ödeste Partie werden, die ich bisher in dieser Saison sehen durfte. Mit einer 3-2-Auswärtsbilanz starteten LBJ & Co. ins Spiel, während Denver bis dahin 1-1 im heimischen Pepsi Center gespielt hatte.
Für die Cavs würde mit dem Spiel in Denver ein sechs Spiele dauernder Auswärtstrip durch die Western Conference beendet sein. Die starting 5's der Mannschaften:

DEN Camby - Martin - Anthony - Iverson - Diawara
CLE Ilgauskas - Gooden - James - Hughes - Gibson

Bei CLE fehlen der verletzte Donyell Marshall sowie der weiterhin unentschiedene Varejao. Es kommt zum insgesamt achten Aufeinandertreffen zwischen den beiden 2003er Drafties Anthony & LBJ, 6x hat Anthony gewinnen können, während LBJ die besseren Quoten vorzuweisen hat. Besondere Aufmerksamkeit hätte ein Blick auf die Bank der Cavs verdient, denn die erzielte bisher keine 15 Punkte pro Partie - letzter Platz im Ligavergleich. In diesem Spiel sollten es 56 Punkte werden, wobei sich Ira Newble mit 17 Punkten ein Eis verdiente. Nur ist das Spiel nach bereits 4 Minuten Spielzeit gelaufen: Larry Hughes handelt sich dank Diskutierens mit den Referees wegen eines vermeintlichen Fouls Carmelo Anthonys am SG der Cavs zwei Technical Fouls hintereinander ein und muss somit den Court verlassen. Jetzt bleiben als Hughes-Ersatz nur Damon Jones, Devin und Shannon Brown von der Bank. Die Cavs schnurren sich nach dem Aus Hughes' noch einmal auf zwei Punkte ran, dann ziehen die Nuggets davon. CLE wird übers ganze Spiel gesehen nur eine Minute lang führen, ganz zu Beginn: 11:34/Q1 - 10:32/Q1.
Gegen Ende des Q1 zeigt sich nach den Einwechslungen George Karls ein deutlicher Bruch im Game der Nuggets, CLE auf 1 Punkt dran. DEN trifft in Q1 keinen einzigen Dreier, probiert aber auch keinen. DEN gewinnt Q1 mit 21-18, bester Spieler zu diesem Zeitpunkt: Carmelo Anthony mit 10 Punkten bei 4-6 FG und immerhin 7 Rebounds (!). In Q2 ziehen die Nuggets langsam ihre fast-break-Maschinerie auf, wovon J. R. Smith deutlich profitiert. Bei den brutalen Schnellangriffen der Nuggets kommen die müde wirkenden Cavs nicht mit. Mitte des Q2 sieht es so aus, als hätten die Nuggets einen Spieler mehr auf dem Court, sie sind aktiver in der Defense und vielseitiger im Angriff, Smith und AI sind nicht zu stoppen, die Cavs werden mit einem klaren Rückstand, 43-58, zum Pausentee geschickt. Im dritten Viertel gab es viele Treffer von AI, viel lachendes Kopfschütteln Carmelos und einen sehr entspannten George Karl - kurz, die Nuggets hatten das Spiel längst in der Tasche. LBJ punktete munter weiter und bildete so einen selbstständigen Mikrospielkosmos innerhalb seiner matt auftretenden Mannschaft. Die Nuggets lassen es in der Defense lockerer angehen und so werden im letzten Viertel insgesamt 66 Punkte erzielt - ein offener Schlagabtausch auf unterem Niveau, die Nuggets führen zwischenzeitlich mit 27 Punkten, Endstand DEN 122- CLE 100, Spieler des Abends = ein gewohnt unermüdlicher Allen Iverson mit 37 Punkten. Vier Dinge, die mir mal wieder aufgefallen sind:

- Camby mag DPOY sein, trotzdem ein mieser 1-on-1-Defender
- Zu viele big men der Cavs werfen aus zu großer Entfernung
- Carmelo Anthony dürfte von allen Small Forwards über den sichersten Midrange-Jumper verfügen
- LBJ einer der wenigen großen Spieler, die mit Ball schneller zu sein scheinen als ohne

Fazit: der frühe Ausfall von Hughes + die nicht intakte Defense der Cavs auf den beiden Guard-Positionen + die dünn besetzte Bank + riesige Probleme bei gegnerischen fast breaks + selten praktizierte Umwandlung von turnovers in fast breaks + die fünf Auswärtsspiele in Serie davor in den Knochen sorgen für einen Abend, den die Cavs abhaken und vergessen sollten.

Der Kauf eines Jerseys als Protest oder auch: Kevin Durant ist kein Trailblazer

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Die Story zu diesem geheimnisvollen Bild gibt es im Draft Kevin Durant Blog zu lesen [via Deadspin].

Boston Celtics: eigentlich kein Grund zum Zweifeln

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In einem aktuellen Post
formuliert es David Friedman im Hinblick auf die Boston Celtics so:

"The five biggest questions about the Celtics coming into the season were defense, bench play, point guard play, the health status of Allen and Pierce and how well the team would function down the stretch in close games."

Während Friedman die Saison für zu jung hält um die beiden letzten Punkte hinreichend beantworten zu können, setzt er hinter die Punkte 1-3 (Defense, Bank, PG) ein Häkchen. Wer hätte das vor noch vier Wochen erwartet?

Montag, 12. November 2007

youtube is funny: Parodien zu NBA-Commercials

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Kleinigkeiten im Doppelpack, KW 44 + KW 45

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KW45

- Zwei Knoten sind geplatzt: am gleichen Spieltag fahren die Miami Heat und die Washington Wizards ihren ersten Saisonsieg ein, nachdem beide Mannschaften mit einer 0-5 Bilanz in die Saison gestartet waren. Die Wizards sind damit einer neuen Negativbestmarke (1966, Baltimore Bullets) entgangen. Weiterhin ohne Erfolgserlebnis: Seattle Supersonics, Minnesota Timberwolves, GSW. Mit ihrem 5-0 erleben die Boston Celtics den besten Saisonstart seit 20 Jahren.

- Dennis Rodman wird doch nicht Coach in der WNBA.

- Indiana Pacer Ike Diogu fällt 4-6 Wochen aus. Denver Nugget Nene wird 6 Wochen fehlen.

- Dieser Artikel stellt die Situation des Anderson Varejao auf eine Stufe mit der Seifenoper Kobe Bryants

- Erstaunliches von LeBron James: bei der knappen Niederlage gegen die Utah Jazz hat der Superstar bereits im dritten Viertel einen triple-double komplettiert, bevor er in Viertel Nr. 4 noch einmal 16 Punkte abfeuert.

- Yi Jianlian mit 19 Punkten und 9 Rebounds, Yao Ming mit 28 Punkten und 10 Rebounds sowie ein 16-Punkte-Auswärtssieg der Rockets über die Bucks: so könnte die Kurzfassung zu einem Spiel lauten, das von mehr als 200 Millionen Chinesen verfolgt wurde.

- Sollten die Supersonics Seattle verlassen, sieht David Stern keine Chance, jemals wieder eine Franchise in dieser Stadt anzusiedeln.

- Dwyane Wade trainiert wieder mit den Miami Heat.

- Jerry Colangelo erhält von den Phoenix Suns den Ring of Honor. Der Bedeutung Colangelos wird diese Zitatesammlung gerecht.

- Grant Hill wird beim Spiel seiner Phoenix Suns gegen die Orlando Magic ausgebuht, worauf der Ex-Magic gelassen reagiert: "You're going to get booed, you're going to get called all types of names - you've got to be really strong.''

- Manu Ginobili ist auf dem besten Weg zu seinem ersten Sixth Man of the Year Award. Warum? Im Special Around the Association wird keiner öfter zum Sixth Man of the Night bestimmt als er.

- Gilbert Arenas mit anhaltenden Kniebeschwerden.

- Welche Liga ist medial präsenter? Die NBA gibt es diese Saison in 215 Ländern und 41 Sprachen zu sehen. Herzlichen Glückwunsch, Herr Stern.

- Einen wichtigen Sieg fahren die Dallas Mavericks am 9. November gegen die Golden State Warriors ein: 120-115. Dirk Nowitzki mit 22 Punkten und 11 Rebounds.

- Steve Novak wird von den Houston Rockets in die D-League verschoben.



KW 44

- Auch mit 34 Jahren spielt Jason Kidd triple-doubles, seinen 50. erarbeitete er sich in der Partie gegen die 76ers.

- Die Power Rankings der ersten Woche sehen die Spurs und Celtics ganz vorn.

- Keinen weiteren Schaden trägt Lamar Odom von einem Autounfall.

- Die Lakers lösen ihre Vertragsoptionen für Andrew Bynum und Jordan Farmar ein. Auch die Nets sicherten sich weitere Jahre mit zwei jungen Spielern: Marcus Williams und Josh Boone bleiben bis mindestens 2008/09. Auch bei Superhornisse Chris Paul wurde die Option gezogen.

- Shaquille O'Neal bezeichnet den Start der Miami Heat im Hinblick auf die gesamte Saison als ausschlaggebend.

- Kevin Durant erzielt in seinem NBA-Debüt gegen die Denver Nuggets 18 Punkte. Allen Iverson äußerte sich nach dem Spiel in Hinblick auf KD so: "It's tough when you have to start off your first game against Carmelo Anthony. The future is bright for him and the sky's the limit for him. He's going to be great."

- Die Houston Rockets trennen sich von Bob Sura, Jackie Butler, Justin Reed und John Lucas III.

- David Stern legt sich mit den New York Knicks an.

- Sasha Pavlovic bleibt ein Cavalier.

- Vor Beginn der Regular Season müssen die Vereine ihre endgültigen Rosters anmelden, dazu die passende Übersicht.

- Wizards Rookie-Center Oleksiy Pecherov fällt für 6 Wochen aus.

- Katastrophaler Saisonauftakt für LBJ. Die Erklärung des Superstars: "It's the first game, hopefully we can put it behind us. We didn't play well -- at all. It's kind of how we have been playing in the preseason. We didn't do anything right. We didn't play hard. We didn't execute."

- Bulls GM John Paxson erteilt den Tradespekulationen um Kobe Bryant in Richtung Chicago eine Absage. Im Home Opener der Lakers wird Kobe Bryant ausgebuht.

- Wegen des Ausfalls Mike Bibbys sichern sich die Kings die Dienste Beno Udrihs.

- Vince Carter knackt die 15.000 Punkte.

Sonntag, 11. November 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 6

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Keine Ahnung wie es Euch geht, aber beim Blick auf die aktuelle Tabelle fällt doch ein Wert besonders auf: das 5-0 der Boston Celtics. Damit sind Kevin Garnett & Co. nicht nur besser platziert als die Pistons oder auch Cavaliers, sondern sie sind auch letztes oder einziges Team der Saison ohne Niederlage. Am Mittwoch müssen sie gegen die New Jersey Nets ran und da kann bereits, um mal die Vorhersagemechanismen der Fußball-Bundesliga zu bemühen, eine Vorentscheidung um den Gewinn der Atlantic-Division fallen.

Wenn heute MIP-Wahl wäre...

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Zwar gibt es zahlreiche Rankings, die sich im Verlauf einer Saison damit befassen, wer denn nächster MVP werden könnten - z. B. MVP Watch auf InsideHoops.com - aber beim MIP-Race scheint es keinen allzu großen Diskussionsbedarf zu geben. Einen interessanten deutschsprachigen Thread zum MIP 2007/08 gibt es aktuell auf den basketball-blogs. Hier mein Zwischenranking nach knapp zwei Wochen RS:


1. LaMarcus Aldridge (22, PF, Por Trailblazers): +10 ppg, +2.5 rpg, +11mpg. Bereits vor Saisonbeginn Top-Favorit auf den MIP, profitiert LMA einerseits vom Ausfall Greg Odens, andererseits vom Abgang Zach Randolphs und schließlich davon, einzige Scoring-Option im Post-Play der Portlander zu sein. Hat maßgeblichen Anteil am aktuellen 3-0-Run.

2. Chris Kaman (25, C, LA Clippers): +8 ppg, +7 rpg, +15 FT%, +7 FG%. Meine persönliche Überraschung der Saison. Nach der Stagnation letzte Saison nun der Durchbruch? Es sieht danach aus. Spielt wegen des Ausfalls Elton Brands um die Rebound-Krone mit. Nur der ehemalige #6-Pick kann LMA im MIP-Race gefährden.

3. Danny Granger (24, SF, Ind Pacers): +5 ppg, +0.5 bpg, +2 rpg. Wurde nach dem überraschend guten Start der Indiana Pacers zum ersten EC-Spieler der Woche gekürt. Granger profitiert zusammen mit Mike Dunleavy am meisten vom neuen Head Coach, Jim O'Brien. Abnehmendes Scoring: 25 (Mia Heat, 2. November) - 23 - 16 - 15 - 13 (Den Nuggets, 10. November).

4. Martell Webster (21, SF, Por Trailblazers): +7 ppg, +0.5 bpg, +13 mpg, +8 FG%. Konnte in der RS an die guten Leistungen der PS anknüpfen, hat sich vor allem dank eines stark verbesserten Shots fest in der Starting 5 der Trailblazers verankert.

5. Kelenna Azubuike (23, SG/SF, GS Warriors): +11 ppg, +0.5 spg, +3 rpg, +18 mpg, +9 FG%. Beachtliche Steigerungen des ehrgeizigen Sophomores. Profitiert von den Problemen Stephen Jacksons.

6. Damien Wilkins (27, SG/SF, Sea Supersonics): +7 ppg, +3 rpg, + 9 mpg. Nutzt als einer der erfahrendsten Supersonics die Freiheiten, die ihm P. J. Carlesimo gibt. Zu eigensinnig. Hat in vier von fünf Spielen +10 Punkte erzielt.

7. Ronnie Brewer (22, SG, Utah Jazz): +11 ppg, +2.5 spg, +15 FT%, +6 FG%. Die Steals-Quote wird er kaum halten können. Hat sich als starting SG der Jazz durchgesetzt und jedem Spiel der aktuellen RS zweistellig gepunktet. Erweiterte Außenseiterchancen.

8. Rashad McCants (23, SG, Min Timberwolves): +10 ppg, +15 FG%, +7 mpg. Leistet sich noch zu viele Turnovers, insgesamt erfreuliche Entwicklung. Größtes Hindernis auf dem Weg zum MIP: die Timberwolves haben noch kein Spiel gewonnen. Verletzungsanfällig.

9. Tyrus Thomas (21, PF, Chi Bulls): +4 ppg, +0.5 bpg, + 3.5 rpg, +14 mpg. Durfte die ersten sechs Spiele der Bulls allesamt starten. Nur mit Außenseiterchancen. Katastrophale Quote von der Freiwurflinie (unter 50%).

10. Andrew Bynum (20, C, LA Lakers): +3 ppg, +4 rpg. Erhält zu wenig Spielzeit, um ernsthaft ins MIP-Race einzugreifen.

EDIT Einen Anwärter hatte ich bisher übersehen: Rudy Gay von den Memphis Grizzlies.

Definitiv raus dem MIP-Rennen sind: Carlos Delfino, Darko Milicic, Al Jefferson, Jason Maxiell, Rajon Rondo, Marvin Williams, Josh Smith

Samstag, 10. November 2007

Dirk im Gespräch

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Bei Spiegel Online gibt es seit längerem die Rubrik International und genau dort habe ich ein englischsprachiges Interview mit Dirk Nowitzki gefunden. Das Interview erinnert noch einmal daran, dass Nowitzki der bestbezahlte deutsche Sportprofi ist - mit einigem Abstand folgen dürfte Michael Ballack (FC Chelsea). Witzigerweise nennt Nowitzki als einzige Championship, die er in seinem Leben gewonnen hat, die Lower Franconia Tennis Championship (bekanntlich ist Würzburg der Geburtsort Nowitzkis und gleichzeitig Verwaltungssitz Unterfrankens) und das ist bereits 17 Jahre her. Als Zeitrahmen zum Gewinn der NBA-Championship hat sich Nowitzki die nächsten drei Jahre gesetzt - was passieren soll, falls er die Finals in dieser Zeit doch nicht gewinnt, bleibt offen. Nowitzki verursachen die Niederlagen gegen die Miami Heat und im Finale der Europameisterschaft 2005 gegen Griechenland weiterhin Frustration und einen gewissen Schmerz, jedoch erkennt Nowitzki den Unterschied zwischen einer Blamage und einer Niederlage, gegen die man alles getan hat. Er gesteht ein, dass er insbesondere nach wichtigen Spielen keine Ruhe beim Schlaf finde. Hat Dirk einen Mentaltrainer? Ja, aber der habe letztes Jahr die Mavericks verlassen und arbeite nun im Baseball. Neben dem Gitarrenspiel widmet Nowitzki seit neuestem dem Klavier. Warum das? Immer nur PS3 zocken plätte die Birne. Nach seiner Karriere würde Nowitzki gern im Jugendbereich arbeiten. Im Verlauf der nächsten zehn Jahre wird Dirk Nowitzki heiraten, eine feste Lebenspartnerin aber hat er noch nicht. Er bescheinigt sich keine besonders große Gabe bei öffentlichen Auftritten und so habe er sich Vergabe des MVP-Awards einen Scherz ausgedacht um die Stimmung aufzulockern. Als er dann aber sah, wie Mark Cuban begann zu weinen, musste auch Dirk sich fassen und einen anderen Einstieg in seine MVP-Rede finden. Als seine Zuhause bezeichnet Dirk die USA, Würzburg sei er etwas entwachsen.

Friedman begräbt die Heat

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David Friedman hat eine provokante und beim Blick auf die aktuelle Tabellenplatzierung der Miami Heat (Letzter in der Southeast-Div, 0-5) berechtigte Frage gestellt: könnte man nicht meinen, dass die Heat ihre Championship vor 10 Jahren gewonnen haben? Friedman gewinnt der trostlosen Situation der Truppe um Pat Riley interessante Aspekte ab:

- Zählt man die beiden letzten Spiele der RS 2007, den Sweep in den letztjährigen Playoffs, die Preseason und die aktuelle RS zusammen, hätten die Heat nun 17 Spiele in Folge verloren. Ich habe recherchiert und herausgefunden, dass der längste losing streak der Heat auf das Jahr 1988-89 datiert: da versiebten die Heat im Zeitraum vom 5. November bis 14 Dezember 1988 17 Spiele hintereinander, wobei die Heat in diesem Jahr gegründet wurden...

- Eine düstere Zukunft sieht Friedman für Smush Parker wegen dessen Unverständnis eine Offensive zu initiieren.

- Trotz der bevorstehenden Dwyane Wades sei eine Bilanz von 41-41 ein mehr oder weniger unerreichbares Ziel. Dem Team fehle es an Athletik, und wiederum zwei der athletischsten Spieler, Ricky Davis und Dorrell Wright, seien defense-unwillig. Friedman belegt außerdem, dass ein gesunder Shaq wichtiger für die Heat ist als ein seinen Rhythmus suchender Dwyane Wade.

- Shaquille O'Neal spiele keine qualitativ hochwertige Verteidigung mehr sondern falle nur noch durch grobe Fouls auf. Außerdem lege er auch einfache Layups daneben - für einen Center verheerend. Gleichzeitig erhalte Diesel zu wenig Bälle im Post, es sei denn Penny steht auf dem Court. Und obwohl Shaq an Explosivität verloren habe, sei er noch immer einer der besseren pass-spielenden Center der Liga - diese Gabe sollten die Heat besser nutzen.

- Anfernee Hardaway: verstehe im Gegensatz zu Davis und Parker einen winning basketball zu spielen, habe jedoch deutlich an Athletik verloren und müsse diese durch Erfahrung ausgleichen.

Freitag, 9. November 2007

ASG '09 in Phoenix - was sagen die Blogs?

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- SLAM Online stellt fest, dass das ASG bereits 1975 und 1995 in Phoenix veranstaltet wurde. Einer der Kommentatoren fragt sich, wie die Zuschauer beim Aufruf Kobe Bryants reagieren werden.
- Arizona Sports Fans prognostiziert Buh-Rufe für David Stern. Wie das? Wegen der damals schwerwiegenden Suspendierung von Amare Stoudemire und Boris Diaw...
- Das (inoffizielle) Phoenix Suns Blog geht davon aus, dass sich alle Spieler über die Wahl Phoenix' freuen dürften, denn während der Winterzeit sei diese Stadt eine der begehrtesten Spielstätten der gesamten Liga.
- Hoooray!
- Rick Welts, Präsident der Phoenix Suns, leistete sich gegenüber David Stern bei dessen Verküdndigung des Austragungsortes für das ASG 2009 einen üblen Scherz. Welchen, das verrät Euch Henry Abbott.
- Eine Frage, die sich eventuell auch andere Bewohner Arizonas fragen: warum sollte man zu einem Spiel gehen, in dem unbegrenzte Offensive gespielt wird, wenn man jeden zweiten Abend die Phoenix Suns sehen kann?
- FanHouse NBA, mein persönliches Lieblings-Blog :--), hat ein kleines Bilderrätsel aufgemacht mit den EC-All-Stars von vor 12 Jahren. Could you name them all?

Die offizielle Meldung gibt es auf nba.com. Wer sich die Zahlen zum ASG 1995, ebenfalls in Phoenix, in Erinnerung rufen möchte, dem empfehle ich diese Statistik(en). Und wer nun gar keine Vorstellung hat, wie ein ASG in Phoenix aussehen kann, der begnüge sich mit diesem Video von der 1995er Edition des Februarspektakels:


Donnerstag, 8. November 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 5

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Das Match der Dallas Mavericks gegen die Golden State Warriors heute Nacht hat eine ganz besondere Komponente und die heißt Revanche. Wir alle erinnern uns an dieses unerwartete, dieses unschöne, dieses unbeschreibar enttäuschende Aus der Dallas Mavericks gegen die Warriors in der ersten Runde der Playoffs 2007. Dirk Nowitzki erhielt wenig später einen der unrühmlichsten MVPs aller Zeiten und rührte dann für mehrere Wochen keinen Basketball an. In dieser Serie litt ich. Wenn J-Rich oder Stephen Jackson oder der überragende Baron Davis unter dem Anfeuerungsgeschrei 20.000 euphorisierter Fans wieder mal einen Lauf starteten und auf der Gegenseite keiner das Heft in den Hand nahm sondern jeder das Heft legen ließ, diese Erinnerungen verursachen bis heute leichtes Sodbrennen. Ich entwickelte eine Hassliebe gegenüber der Athletik, Toughness und Schnelligkeit der Truppe um Don Nelson und erwischte mich dabei, dass ich den Oaklandern für Runde 2 gegen die Utah Jazz die Daumen drückte. Das beste Team der RS schied also gegen eine Mannschaft aus, die zum ersten Mal seit 12 Jahren die Playoffs erreicht hatte. Heute trifft, nüchtern betrachtet, der 4. der Southwest-Division (Mavs) gegen den noch sieglosen Letztplatzierten der Pacific-Division an. Heute gilt es: go Mavs!

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
DAL - Devin Harris (Jose Barea), Jerry Stackhouse, Josh Howard, Dirk Nowitzki, DeSagana Diop
GSW - Baron Davis,
Kelenna Azubuike, Mickael Pietrus, Al Harrington, Andris Biedrins

Wort des Tages: Star

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Dies ist die Saison des Jermaine O'Neal. 2007/08 darf er beweisen, ob er noch zu den Stars zählt. Vom Gehalt her zählt er zu ihnen, keine Frage: nächste Saison übertrifft er sogar die magische Marke von 20 Millionen. Dies tun auch andere Stars. Ein Blick in die Top-10-Verdiener weist sieben weitere Dauer-All-Stars auf: Kevin Garnett, Shaquille O'Neal, Allen Iverson, Jason Kidd, Kobe Bryant, Tim Duncan, Tracy McGrady. JO verdient also massig und mehr als 99% seiner Kollegen. Kriterium Nr. 1 erfüllt. Was ein echter NBA-Star sein will, der sollte, sieht man mal von den Gilbert Arenas' und Shaquille O'Neals ab, kurze, möglichst unverbindliche Antworten geben, um damit den Pressekessel anzuheizen, er sollte den Team- und nicht den Star-Gedanken in den Vordergrund stellen und dies je plakativer desto besser. Auch das hat JO im Rahmen der Spekulationen eines Wechsels zu den LA Lakers verstanden zu tun. 2:0 für Star. Die Bildpolitik eines Stars sollte so aussehen, dass er in wohl bemessenen Abständen mit Jugendlichen und/oder im Rahmen eines Community-Events, am besten jedoch mit Gattin und Kind abgelichtet wird. 3:0. Ein Star sollte in einem Team spielen, welches um die Championship mitspielt, denn trotz all der schönen Spielzeug-Awards am ASW zählen in den USA Finalsgewinner mehr als Finalsteilnehmer. Wer nicht gewinnt, ist nicht sexy und hat damit wiederum kein Sex- und Star Appeal. JO trägt glitzernde Ohrringe und hat insbesondere unter jüngeren Zuschauern der NBA seine Fans. Er mimt oft den Gelassenen. Er gibt sich keine Mühe beim Beantworten von Fragen. Nur rechnet niemand mit den Pacers. Eine Umfrage unter ESPN-Autoren ergab, dass keiner von ihnen die Pacers in den Playoffs 2008 sieht. Und deshalb 3:1 für Star. Einem Star sollten jede Menge Fan-Videos auf youtube gewidmet sein. 4:1. Ein Star hat andere Stars im Team und falls er die nicht hat wird er Sommer für Sommer in Spekulationen eingewickelt. Als JO noch mit Reggie Miller, Ron Artest & Co. spielte, war ein Trade selten ein Thema, wobei JO 2000 selbst von den Trailblazers kam. In den besseren Tagen der Franchise punktete man mit Gewinnen, heute mit Versprechen. 5:1. Ein Star sollte eine Diva, darf auch eine Skandalnudel - die man schon durch Nennung das Wortes racism werden kann - sein. 6:1. Ein Star sollte Schlachten geschlagen haben (wenn nicht im Pacers-Pistons-Brawl, dann zumindest in den Playoffs 2004). 7:1. Ein Star sollte keinen Bock auf Weltmeisterschaft und Olympia haben (zwar war O'Neal 2002 mit dabei, dies allerdings war ein Heimspiel...). 8:1. Ein Star sollte auch bei abnehmender Leistung in Commercials zu sehen sein. 9:1. Von einem Star wird vor der Saison behauptet: dies sei seine Saison. 10:1. Und schließlich sollte ein Star das Publikum in die Stadien holen, er sollte das Haus rocken, er sollte aus Basketballinteressierten wahre Basketballenthusiasten machen. Fragt sich nur, weshalb die Einwohner von Indiananapolis die ersten Spieltage ins Conseco Fieldhouse strömen sollten? Wegen MIP-Kandidat Danny Granger? Dem Neuling auf der Bank - Jim O'Brien? Oder dem anderen JO? 11:1 für JO. Ach so, ein Star sollte sein Team trotz aller Attitüden, die er sich erlauben könnte, weiterbringen. 11:2.

Mittwoch, 7. November 2007

Drei Rekorde in einem Spiel

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Eine Rarität hat sich letzte Nacht im Spiel der New Orleans Hornets gegen die hoffnungslosen Los Angeles Lakers (NOH 118- LAL 104) ereignet: die Hornissen knackten gleich drei Franchise-Rekorde
(i) Chris Paul mit 21 Assists - bisheriger Rekordhalter war Muggsy Bogues, der übrigens bis heute die meisten Assists überhaupt im Hornets-Jersey schaffte (5.557), mit 19 Zuspielen, die zum Korberfolg führen, und zwar 1989, damals noch für die Charlotte Hornets
(ii) Peja Stojakovic mit 10 Threes - hier lag der alte Rekord bei acht Dreiern, erreicht von David Wesley 2002
(iii) Vier Siege zum Auftakt der Saison - das hat es für die New Orleans Hornets erst einmal gegeben, nämlich letzte Saison. Rekord eingestellt.

Lottozahlen: Denver Nuggets

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Draft/Neuverpflichtungen:
Als Folge des Iverson-Deals hatten die Nuggets im Draft keine Ziehrechte. Auch per Trade wurde in diesem Sommer kein Rookie nach Denver verschifft. Und so gehen die Spieler von George Karl ohne Frischlinge in die Saison. Und auch sonst gab es wenig zu melden: allein der Tausch von Reggie Evans gegen Steven Hunter und Bobby Jones. Mit Hunter hat man endlich einen zuverlässigen Backup für Marcus Camby, mit Jones eine zusätzliche, wenn auch kaum zu gebrauchende Option auf den Flügeln, und mit Evans einen Spieler abgegeben, der zuletzt nicht mehr das Vertrauen vom Head Coach genoss. Kein Trade war nötig um Chucky Atkins zu gewinnen, denn der Ex-Grizzlie und Combo-Guard war Free Agent. Wieder mal weg aus Denver ist Steve Blake. Dessen Verlust schmerzt in etwa so wie die Abgänge DerMarr Johnsons und Jamal Sampsons - als ein unmerkliches Kribbeln im Unterarm.



X-Faktoren:
Zwar erst 23 Jahre alt, wird an Carmelo Anthony doch schon der Anspruch gestellt, ein komplettes Spiel zu haben - und dazu zählen eben auch Threes und Defense, wobei ich den Dreier Carmelos als noch wichtiger einstufen würde, 26.8% von außen waren letzte Saison zu wenig. Die Nuggets sind mit Anthony und Iverson bestes 1-on-1 Team der Liga und entsprechend sollten die Matchup-Monster auch in Szene gesetzt werden. Wie schnell findet Kenyon Martin seinen Rhythmus wieder? Der fehlende Rhythmus war es, weshalb Allan Houston seinen Rücktritt vom Neuantritt erklärt hatte. Mit einem bis zum ASW wiederhergestellten Martin traue ich den Nuggets sogar einen Run in den Playoffs zu, ähnlich den Utah Jazz im Mai 2007. Ich weiß nicht viel über Linas Kleiza, aber ich bin mir sicher dass er von allen Nuggets derzeit das größte Aufwärtspotenzial hat. Von daher: go Linas! Und zuletzt: Defense auf der 2. AI mag ein noch so zäher, schneller, stealversessener Verteidiger sein, er misst trotzdem nur 1.83m. Kobe Bryant als das Maß aller SGs ist satte 15cm größer.


Stats: AI & Carmelo bilden eines der besten Scoring-Duos der Liga und das schlägt sich auch in den durchschnittlich erzielten Gesamtpunkten wieder: 105.4 und damit 3. Position im Vergleich zu den 29 anderen Teams. Demgegenüber stehen 103.7 zugelassene Punkte pro Partie, d. h. 26. Platz in dieser Kategorie. Mit einer Field-Goal Percentage von 46.5% landen die Nuggets immerhin auf Platz 7, obwohl Iverson öfter mal völlige Off-Nights bezüglich der Trefferquote durchlebt. Zweiter Platz bei den Steals (8.3). Fünfter bei Assists (23.4), jedoch auch Dritter bei den Turnovers (16.1).


Prognose 2007-08: 52-30, Man kann die Nuggets mögen oder es bleiben lassen: ihre Starting 5 zählt zu besten überhaupt. Iverson ist der beste kleine Spieler seit John Stockton und Isiah Thomas, Carmelo Anthony ist der vielleicht Shooter im Post, Camby bekanntlich amtierender DPOY und mit Martin erreichten die New Jersey Nets 2x die Finals. Die Nuggets hatten im April 2007 eine 10-1-Bilanz - ganz so wird es nicht weitergehen, aber mit den Utah Jazz wird es einen heißen Wettlauf um die Krone der Northwest-Divison geben. Sollten sich jedoch Verletzungen ereignen, dann wird die nicht vorhandene Tiefe der Bank zu einer bitteren Pille werden.


Starting Five: Chucky Atkins - Allen Iverson - Carmelo Anthony - Kenyon Martin (Nenê) - Marcus Camby


Dienstag, 6. November 2007

Lottozahlen: Portland Trailblazers

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Draft/Neuverpflichtungen:
Das Management der Trailblazers zeigte zusammen mit dem der Houston Rockets während der Off-Season die größte Aktivität. Im zweitgrößten Trade des Sommers kamen am 28. Juni Channing Frye und Steve Francis für Zach Randolph, Fred Jones und Dan Dickau. Mit Steve Francis einigte man sich zwei Wochen später auf den buyout dessen Vertrags, wodurch der Ex-Rocket schließlich Neu-Rocket wurde. Free Agent Steve Blake heuerte an und wird einen passablen Backup für Jarrett Jack stellen. Im Draft gab es bekanntlich Jahrzehnttalent Greg Oden, Rudy Fernández (via Phoenix), der jedoch weiterhin in Spanien spielt, Petteri Koponen (via Philadelphia), Josh McRoberts und Taurean Green. Zum Ausfall Odens wurde genug geschrieben, obwohl der Top-Draft noch kein einziges RS-Game absolvieren durfte. Als unerwartet schwerer Verlust könnte sich der Abgang von Ime Udoka herausstellen, denn der garantierte eine solide Verteidigung auf dem Perimeter - momentan kann ich nicht erkennen, wer diese Rolle einnehmen soll, etwa Martell Webster? Jamaal Magloire wurde nach dem 1. Juli kein neues Angebot unterbreitet, und so wechselte der Center zu den New Jersey Nets.


X-Faktoren:
Basketball ist noch immer ein Spiel, in dem diejenige Mannschaft gewinnt, die am Ende mehr Punkte auf ihrem Konto hat - aber welcher Trailblazer soll eigentlich scoren? Scoring war bereits 2006/07 nicht von den besten, sondern schlechten Eltern. Brandon Roy geht mit Beschwerden an der linken Ferse in die neue RS - insbesondere Shooting Guards reagieren auf dieses Manko empfindlich. Wo also soll das Scoring herkommen. Zweite Option wäre LaMarcus Aldridge womit ich auch beim zweiten X-Faktor wäre: von vielen wird LMA als erster Anwärter auf den MIP gehandelt. Zu Recht. Denn wenn selbst Nate McMillan ankündigt, dass LMA genau die Bälle bekommen soll, die ansonsten Greg Oden und/oder Zach Randolph erhalten hätten, spricht dies für den ehemaligen #2-Pick. Die Frage zum Scoring lässt sich auf die Brettarbeit übertragen: wo sollen die Rebounds herkommen? Ihren besten Rebounder haben sie mit Zach-R weggegeben, ihren zweitbesten (Magloire) auch, Oden kann nicht mitwirken, und nun stehen die Trailblazers vor einer Saison, in der ihr bester Rebounder von der Bank kommen könnte: Channing Frye. Oder wird es doch LMA? Die Ferse von Brandon Roy: der wichtigste Spieler im Roster hadert seit längerem mit Beschwerden. Gut möglich, dass es da zu einem operativen Eingriff kommt sobald die Playoffs außer Sichtweite sind. Die Blazers haben nach den Sommerdeals nur noch einen Spieler, den man, gerecht- oder nicht gerechtfertigt, als bad boy bezeichnen könnte: Darius Miles. Aus diesem Grund könnte man sich wieder mit der Fan-Basis versöhnen. Die letzten fünf Jahre, d. h. seit Mai 2003 wurde von dort vor allem eins signalisiert: Unzufriedenheit. Roy, LMA und später Oden können hier Gegensignale senden und haben es bereits getan.


Stats: Stats eines künftigen Contender sehen anders aus: 29. im Scoring (94.1), 27. bei der Punktedifferenz (-4.3), 30. bei den Assists, 28. bei gegnerischen Turnovers, 25. bei gegnerischer Trefferquote aus dem Feld, 28. bei Rebounds (39.3). Lichtblicke im Zahlenformat? Fehlanzeige. Ach ja, Brandon Roy wurde 1. bei der Wahl zum ROY...


Prognose 2007-08: 34-48, d. h. eine Steigerung i. H. v. nur 2 wins i. Vgl. zur letzten Saison. Der Nr. 1-Pick fällt für die gesamte Saison und sein Team erreicht trotzdem die Playoffs? So funktioniert die NBA nicht! Mit dem Ausfall Odens wurde den Trailblazers die Off-Season verhagelt. Defense fehlt. Offense fehlt. Und bei einer Verletzung Roys oder LMA würden aus den Trailblazers die trailing blazers.


Starting Five: Steve Blake (Jarrett Jack) - Brandon Roy - Martell Webster - LaMarcus Aldridge - Joel Przybilla (Channing Frye)


Lottozahlen: New Orleans Hornets

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Draft/Neuverpflichtungen:
Neu-Hornissen sind:
- Morris Peterson (30, SG/SF), der Nachfolger Desmond Masons trifft an guten Abenden, die selten sind, aus allen Lagen und erhält deshalb 23 Millionen für vier Jahre.
- Melvin Ely (29, PF/C), der nur seiner Physis wegen in der NBA überleben kann. Verfügt Gerüchten nach über respektables low-post scoring.
- Julian Wright (20, F), #13-Pick, der die gleiche Position wie Stojakovic spielt und damit für zusätzliche Tiefe auf der Bank sorgt.
- Adam Haluska (23, SG), #43-Pick, der zu alt ist um noch große Erwartungen zu hegen.

Ex-Hornissen:
- Desmond Mason , den das Heimweh ereilt hatte und der nun wieder für die Bucks spielt.
- Devin Brown, immerhin Champion mit den San Antonio Spurs, hat Ende September bei den Cavaliers unterschrieben.
- Linton Johnson, der sich weder mit den Hornets noch mit einem anderen Team auf einen neuen Vertrag einigen konnte.
- Bradon Bass, der jetzt in Dallas für Furore sorgt.
- Cedric Simmons, ein Forward, der aus seinem Talent nichts macht und sich ebenfalls Ende September Richtung Cleveland verabschiedete. In dem Trade erhielten die Hornets David Wesley, der einen Monat später an die Nets weitergereicht wurde.


X-Faktoren:
Shooting Peja Stojakovics. Ein Spieler kann sich noch so oft verletzen, einen Shot behält man - vielleicht (s)ein Leben lang. Viele stellen sich bezüglich Peja eine einfache Frage: is he done or not done? Ich würde sogar ohne Publikums- und Telefonjoker letzteres nehmen. Peja hat noch ein paar Jahre. Bekommen die Hornets die nötige Unterstützung in New Orlenas? In OK-City war bekanntlich alles okay, das Publikum kam im Scharen und war lauter als zehn Horden. Um alle 41 Heimspiele in der New Orleans Arena vor gefüllten Rängen zu spielen - ja, das ist auch für hochbezahltes Profis ein Need - ist mmn vor allem Chris Paul gefragt, der communitytechnisch seinem Alter um Jahrzehnte voraus ist. Verletzungen. Letzte Saison gab es einige Totalausfälle zu beklagen: Chris Paul mit 18 Spielen Verletzungspause war die harmlose Version zu Stojakovic, der satte 69 Spiele fehlte. David West rangiert da mit 30 Spielen mittig auf der injured list. Auch wenn Aussagen über die Zukunft nicht objektiv sein können: diesen Schlamassel werden wir kein zweites Mal erleben. Spieler von der Bank brauchen kein Starter-Niveau zu haben - das ist logisch und zugleich banal. Trotzdem fällt beim Blick auf die Reservisten für die 3, 4, 5 auf, dass sich die Hornets da in alarmierend ausgedünntem Zustand befinden: glaubt man den Depth Charts, kommen äh drohen hier Marcus Vinicius (3), Cedric Simmons (4) sowie Hilton Armstrong (5). Haben die Hornets ein Scoring-Problem? Also wenn ein David West völlig unbemerkt seit zwei Jahren Top-Scorer der Hornissen ist, dann stimmt da was nicht um es mal ganz sachdienlich zu formulieren...


Stats: Tyson Chandler = zweitbester Off-Rebounder der NBA, was die Hornets insgesamt auf den 4. Platz bei Off-Rebounds hievt. Während die Hornets in der Defense noch gehobener Durchschnitt sind (8. bei Redounding-Differenz, 10. bei gegnerischen Punkten, 12. bei gegnerischem FG-%), findet man sie im unteren Sechstel (!) der Liga wieder bei: Punkten pro Partie (95.5), FG-% (44.5), Stelas (6.4) sowie Assists (18.7).


Prognose 2007-08: 44-38, Zwar spielen die Hornets in der stärksten Divison der Liga und an die Mavs, Rockets und Spurs kommen sie nicht ran und doch haben alle fünf Teams - inklusive der Memphis Grizzlies - etwas gemeinsam: sie könnten allesamt die Playoffs erreichen (leider wird dieses Projekt an den Grizzlies scheitern). Zwar gibt es bei den Hornissen einige sehr große Wenn und Abers, allerdings weisen sie auf den beiden wichtigsten Positionen mit Chris Paul (PG) und Tyson Chandler (C) zwei potenzielle All-Stars auf, womit für eine Mindestqualität gesorgt wäre.


Starting Five: Chris Paul - Morris Peterson - Peja Stojakovic - David West - Tyson Chandler


Rein in den Trott

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Spätestens, wenn die ersten Players of the Week bestimmt werden, weiß man: die neue Regular Season hat begonnen (ich persönlich merke es an meinem seit einer Woche kaputten Schlafrhythmus). Jetzt war es wieder so weit: Danny Granger und Tracy McGrady wurden stellvertretend für die Eastern und Western Conference zu den besten Spielern seit Saisonbeginn - man kann es auch so formulieren: wenn die Saison jetzt vorbei wäre, wären Granger und/oder McGrady MVP(s) - ernannt. Sowohl die Indiana Pacers als auch die Houston Rockets sind ungeschlagen und daran haben einmal Granger und dann McGrady den größten Anteil. Insoweit eine richtige Wahl. Unter anderen waren auch die drei Stars der Boston Celtics nominiert sowie mit Steve Nash und Shawn Marion zwei Phoenix Suns. Etwas ernster als diesen Mini-Award sollte man das erste Power-Ranking zur sehr frischen RS 2007/08 nehmen: hier landen die Houston Rockets auf Platz 1, gefolgt von den Spurs und Pistons. Erst auf Platz 5 die Boston Celtics, die der Verfasser des Rankings, John Schuhmann, als "best defensive team in the league" einstuft - da fielen mir hingegen mindestens drei bessere Def-Teams ein. Nun ja, die Saison ist lang und diese Rankings kurzweilig.

Montag, 5. November 2007

Dwyane Wade könnte wieder, wenn er wollte

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Heute absolviert Dwyane Wade seine erste volle Trainingseinheit für die Miami Heat. Glaubt man diesem Artikel, könnte Wade schon wieder Spiele spielen, der Superstar allerdings präferiert die sichere Lösung und die sieht in seinem Fall so aus, dass er absolut ohne Beschwerden spielen möchte. Warum auch nicht? Wir befinden uns am Anfang einer 82 Spiele dauernden Saison und solange Wade wartet wird über ihn gesprochen was wiederum seine Werbeaktivitäten beflügeln dürfte. Zudem befindet sich Wade auf einem genau vorgeschriebenen Rehabilitationskurs, warum sollte der unterbrochen werden? Der Meister selbst äußerte sich so:
"I'm excited. I'm excited to get back in the mix, getting back to playing the game I love to play. Getting back to my teammates, that's the most important thing. I'm cleared, but I know that will be on my mind. It's not like I'm not going to think about it at all, but when I'm on the court I just want to be thinking about the game. That's why I'm not coming back tomorrow,"

basketball-blogs.de: die schönsten Artikel im Oktober

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- Season Preview der Dallas Mavericks.
MVP Dirk Nowitzki startet als Power Forward. Man darf gespannt sein, wie er das Saisonende verkraftet hat. War er doch derjenige, der von den Spielern die meiste Kritik einstecken musste. Er hat sicherlich eine schlechte Serie gegen Golden State gespielt, aber man wird dem ganzen nicht gerecht, wenn man nicht die hervorragende Defensivstrategie von Warriors Coach Don Nelson würdigt, der ihn permanent doppeln und trippeln ließ, so dass Nowitzki gezwungen war, ständig weiterzupassen, was ihn letztlich völlig aus seinem Rhythmus brachte. Nach mehreren Wochen Australien Urlaub erschien Dirk gut gelaunt im Trainingscamp der deutschen Nationalmannschaft und rein äußerlich waren keine unschönen Nachwirkungen sichtbar. Ansonsten muss man nicht mehr viele Worte über ihn verlieren. Nowitzki ist nach wie vor im Eins-gegen-Eins eines der härtesten Missmatches in der NBA.


- Wie schlägt sich der Champion in der neuen Saison?
Die Spurs haben mit Udoka eine dringend benötigte Alternative auf der Flügelposition dazugeholt. Ansonsten geht man mit dem eingespielten Team in die neue Runde, das in diesem Frühjahr Meister geworden ist. In Europa wartet dazu ein talentierter Draftee auf den Ruf in die Staaten. Alles wunderprächtig also! Wenn da nicht dieser Trade mit Houston wäre. Jedes andere Team (außer Dallas und Phoenix) wäre prima gewesen. Aber so spielen die Spurs mindestens viermal gegen einen talentierten, international erfahrenen Mann, der darauf brennen wird, dem Team, das ihn nicht wollte, gehörig in die Suppe zu spucken. Capspace hin oder her, so verstärkt man keinen direkten Konkurrenten um den Divisionssieg.


- Das schwere Erbe Allen Iversons...
Backcourt: Mit André Miller und Andre Iguodala das Prunkstück der Sixers! Während Miller die Ruhe in den Aufbau der Sixers bringt ist Iguodala meist für die Highlightplays zuständig. In der kommenden Saison ist Iguodala noch mehr Dreh – und Angelpunkt im Angriff der 76ers! „Iggy“ begrüßt die Tatsache: „Ich will Verantwortung übernehmen und mit gutem Beispiel vorangehen. Nur so können wir gewinnen!“. Schon jetzt redet er wie ein echter Vocal Leader. Iguodala kratze letzte Saison an 18/6/6 was für sein All – Around Fähigkeiten spricht. Diese Saison hoffen viele Fans auf eine Leistungsexplosion, und wer weiß, vielleicht klappt es sogar mit einer Nominierung zum All–Star-Game.


- Clippers reloaded
In der Draft sicherten sich die Clippers mit dem 14. Pick die Rechte an Al Thornton und mit dem 45. Pick die Rechte an Jared Jordan.
Thorntons Pick war für mich auf den ersten Blick etwas überraschend, schließlich hatte ich definitiv mit einem Guard gerechnet. Aber weder Crittenton noch Stuckey oder Young waren scheinbar gut genug für die Clippers, die sich mit Thornton einen Corey Maggette-Klon sicherten. Auf lange Sicht könnte das einer der besseren Moves von Baylor werden. Corey Maggette wird voraussichtlich spätestens im Sommer nächsten Jahres das Team verlassen und mit Thornton hat man schon den Nachfolger verpflichtet. Er ist ein Athlet vor dem Herrn und ein sehr guter Scorer. Schwächen hat er noch in der Defense aber er kann zumindest körperlich gegenhalten auf dem Flügel..


- Der Draft der Heat im Rahmen der Saisonvorschau noch einmal im Rückblick.
Der Draft verlief für die Heat nicht ganz so erfolgreich, wie man es sich zuvor vorstellte. Zwar kann man an 20. Stelle keine Wunderspieler erwarten, doch insgeheim erhoffte man sich, dass entweder Thaddeus Young, Javaris Crittenton oder Acie Law IV bis auf Position 20 durchrutschen würden, doch soweit kam es nicht. Die Hawks wählten an elfter Stelle Acie Law IV, die 76ers an zwölfter Thaddeus Young und vor den Heat sicherten sich die Los Angeles Lakers die Dienste von Javaris Crittenton. Man musste schnell umdenken und entschied sich für Jason Smith. Die Philadelphia 76ers drafteten danach an 21. Stelle Dequan Cook. Dies zu erwähnen ist von Bedeutung, da die beiden Franchises die Rechte an Smith und Cook untereinander tauschten und die 76ers zusätzlich noch einen Secondrounder für den nächsten Draft sowie eine unbekannte Menge Geld auf den Tisch legten. In der zweiten Runde hätten die Heat eigentlich gar nicht mehr draften dürfen, doch der Divisionsrivale aus Orlando wollte sich die Dienste von Stan van Gundy sichern, welcher allerdings noch bei den Heat unter Vertrag stand und entschädigte die Heat dafür mit einem Secondrounder. Dieser berechtigte Randy Pfund an 39. Stelle nochmals einen Spieler zu draften. Stanko Barac war der glückliche, wurde jedoch postwendend zu den Indana Pacers weitergetradet, welche für den jungen kroatischen Center einen Secondrounder für den Draft 2009 im Tausch nach Miami schickten.


- Anhaltende Unstimmigkeiten zwischen Clay Bennett und Seattle.
Wie den Lesern hier sicherlich bekannt ist, streiten die Stadt Seattle und die Besitzergruppe der Sonics nun vor Gericht darum, ob die Sonics noch die im Vertrag festgeschriebenen Jahre in Seattle bleiben oder ob sie aber eher gehen können, falls es kein Angebot für eine neue Arena gibt, der Clay Bennett zustimmt. U.S. District Judge Ricardo Martinez stimmte im ersten Fall für die Stadt Seattle und daher muss die Besitzergruppe nun in die nächste Instanz gehen, will man dennoch frühzeitig aus der Lease aussteigen. Falls man dies vor hätte, dann müsste man aber wohl auch einiges an Zeit mitbringen, denn ein Termin dort würde man wohl frühestens irgendwann im Jahr 2008 bekommen. Man muss nun hoffen das die Stadt Seattle nicht glaubt jetzt schon gewonnen zu haben und alle Fünfe wieder gerade macht. Nun ist die Zeit endlich eine Lösung zu finden und innerhalb kürzester Zeit diese zu präsentieren. Denn immer noch gilt, keine neue Arena = keine Sonics mehr in Seattle, wenn auch wohl erst ab 2010.


- Unangefochtener Star der Orlando Magic: Dwight Howard.
Auch nach der Verpflichtung von Rashard Lewis aus Seattle ist und bleibt Dwight Howard der absolute Star im Team. Howard hat das Potenzial, mal einer der ganz großen zu werden. Doch noch fehlt es dem streng gläubigen Big Man am guten Offensivspiel. Er bringt viel Power mit, die er bei Pick & Roll Spielen mit Jameer Nelson oder auch direkt unterm Korb für sich nutzen und ausspielen kann. So entstehen so ziemlich alle Punkte von D12 - nach krachenden Dunks. Wäre sein Wurf stabiler und seine Postmoves effektiver, wäre Howard ein richtiges Monster und an beiden Enden des Courts effektiv wie kaum jemand zweites. Defensiv ist Howard eine feste Größe im Team der Magic. Mit 12.3 RPG sowie 1.9 BPG zählte der wahre Slam-Dunk-Champion zwar nicht zu den zwei NBA-Defense-Teams, dennoch zeigte er, warum die Gegner sich vor dem sprunggewaltigen Big in Acht nehmen sollten.


- Carmelo Anthony 2007/08.
Carmelo „Melo“ Anthony wird wieder auf der Small-Forward-Position auflaufen. Melo war diesen Sommer wieder mit dem Team USA unterwegs und konnte erneut seine Scoringfähigkeiten unter Beweis stellen. Melo wird noch mehr Verantwortung übernehmen müssen. Zudem muss er seine Emotionen im Griff behalten. Ein Brawl war genug. Sollte Melo einen weiteren Schritt nach vorne machen ist von Anthony und seinem Scoring-Partner Iverson dieses Jahr einiges zu erwarten. Desweiteren hat Melo auch an seiner Defense gearbeitet. Sein Ziel sei es auf „All-NBA-Defense-Niveau zu verteidigen“, so Anthony. Man kann gespannt sein, wie er sich diesbezüglich präsentiert.


- Season Preview der Knicks.
Isiah Thomas brachte am Draft-Day einen lobenswerten Deal mit den Blazers zustande, da er für Gemüse, also Francis und Frye, Zach Randolph und Gemüse, also Dan Dickau und Fred Jones, erhielt. Zusätzlich erhielt man die Draftrechte an Demetris Nichols. Es bleibt abzuwarten, wie gut die beiden miteinander und mit dem Team harmonieren werden. Wenn alles gut geht, dürfte man nun einen der stärksten Frontcourts der NBA sein Eigen nennen, da mit Randolph und Curry gleich zwei starke Scorer unter der Zone agieren. Verschlechtert hat das Team dieser Draft auf jeden Fall nicht, es sei denn man sieht das ganze finanziell, da Randolph noch 4 Jahre mit seinem mit im Schnitt 15 Millionen Dollar dotierten Vertrag abgesichert ist, während Francis Vertrag nur noch 2 Jahre Laufzeit hat.


- Luol Deng 2007/08.
Luol Deng, der sich im Gegensatz zu Gordon aber überhaupt keine Sorgen über seine Zukunft machen muss. Die Verantwortlichen wären nicht bei Sinnen, wenn sie es auf irgendeine Art und Weise riskieren würden, den Sudanesen zu verlieren. Mit seinen blutjungen 22 Jahren ist er nicht nur der Star des britischen Nationalteams, sondern - für mich zumindest - bereits der wichtigste Mann in Skiles’ Roster. Kein Bull spielte eine derart konstante Saison. Er startete in allen 82 Spielen, sah die meisten Minuten (37,5), lieferte über seine sehr guten All-Round-Statistiken (19 PPG / 7 RPG / 52 % FG) hinaus erstmals die vorprogrammierte 1A-Defense und bewies in den Playoffs, dass er Franchise-Player, Go-to-Guy, Team Leader und X-Faktor in einer Person sein kann. Gilt weniger für die Serie gegen die Pistons, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Selbst Kobe Bryant hätte gegen diese Perimeter Defense ohne Anspielstation unter dem Korb nichts anrichten können. Wenn “Our Man From The Sudan“ an 06/07 anknüpft und sein Potential - das ihn schon bald in die Top 5 der Small Forwards katapultieren könnte - weiter ausschöpft, dürfte er GM John Paxson alles Geld der Welt wert sein.


- Das Warten hat sich gelohnt - die sehr gelungene Season Preview im Cavaliers Blog.
LeBron James. Es wäre müßig, James Vorzüge hier zum wiederholten Male in aller Ausführlichkeit aufzurollen. Er wird wieder bester Punktesammler und Passer, eine der höchsten Wurfquoten im Team haben, MVP-Kandidat und unangefochtener Leader in der Mannschaft sein und hoffentlich seine Frei- und Distanzwürfe etwas sicherer treffen. Ansätze in diese Richtung waren während der FIBA-Americas zu erkennen, als er irrsinnige 82.7% aus dem Feld und 62.2% von der Dreierlinie traf. Ach ja, nebenbei ist er natürlich auch noch bester Spieler seiner Position – aber daran ist man bei ihm ja schon gewöhnt.


- Vince Carter, Jason Kidd, Richard Jefferson & Co. 2007/08.
VC wird dieses Jahr weniger den Ball in den Händen halten und Spielzüge kreieren. Er soll mehr zum Catch-And-Shoot Scorer werden und sich in gute Wurfpositionen bringen lassen. Ein Resultat aus den verkorksten Spielen in den Playoffs gegen die Cavaliers, als Carter ein ums andere Mal im 1 gegen 1 scheiterte und die Nets ohne seine Ideen planlos und verloren wirkten. Nachdem er seinen neuen Vertrag (61,8 Mio für 4 Jahre) in der Tasche hat, lastet auch wieder ein großer Druck auf ihm. Wie schon angesprochen wird VC diese Saison aber seltener Isolation-Plays bekommen. Viel mehr soll er in freie Wurfgelegenheiten gebracht werden. Damit ist das Spiel auch nicht mehr so leicht auszurechnen und vor allem ist man nicht nur von VC’s Leistung abhängig. Bleibt zu hoffen, dass VC eine etwas konstantere Saison spielt wie noch 06/07. Aber gegen eine weitere 82+Playoffs Komplettsaison hat keiner was …


- Zur Rolle Andrea Bargnanis 2007/08.
Als C wird voraussichtlich Andrea Bargnani auflaufen. Er kam letztes Jahr als Rookie von der Bank und kam im Schnitt auf 11 Punkte und 4 Rebounds. Er ist ähnlich vielfältig wie Bosh. Er hat zwar noch nicht ganz die Power und Postmoves wie Bosh, aber dafür hat er einen besseren Schuss und haut kleineren Gegenspielern die Dreier ins Gesicht. Langsamere Spieler schlägt er ebenfalls wie Bosh mit seiner Schnelligkeit. Die große Frage ist wie gut er andere kräftigere Center verteidigen kann. 114 Kilogramm sind für einen 2,10m großen Spieler nicht unbedingt viel und er muss aufpassen dass er deswegen nicht in Foultrouble kommt.


- Auch bei den Indiana Pacers war eine Saisonvorschau fällig.
Ob er nun als Powerforward oder Center eingestuft ist, ist eher Nebensache. Tatsache ist, dass Jermaine O’Neal (fast) alles für die Rolle eines NBA Stars mitbringt. Leider ist dreierlei unklar. Erstens: bleibt er? Zweitens: bleibt er gesund? Und drittens: Führt er das Team an?


- Auffallend guter Frontcourt bei den Utah Jazz!
Gibt es eigentlich einen besser besetzten Frontcourt als den der Utah Jazz? Seit das Pistons-Triumvirat Wallace, Wallace und Prince auseinanderbrach muss die Antwort “Nein” lauten. Mehmet Okur ist (wie die Five schon festgestellt hat) der beste 2,11 Meter große Dreierschütze, der nicht Dirk heißt (38,4 Prozent 3er-%) und holte dazu noch 7,2 Rebounds pro Spiel. Carlos Boozer bewies endgültig, dass er die Kohle wert ist, die ihm die Jazz überweisen, trat in den exklusiven 20/10-Club ein und lieferte eine beachtliche Trefferquote von 56,8 Prozent. Andrei “Pogostick” Kirilenko macht eigentlich alles - Punkte, Rebounds, Blocks, Steals. Wo immer es etwas zu hüpfen gibt, Andrei ist schon da. Nominell also ein echt genialer Frontcourt. Aber wieso wurden die Jazz dann nicht schon in diesem Jahr Champ?


- Saisonvorschau New Orleans Hornets.
Chris Paul ist der beste Point Guard der NBA, der noch nicht seinen 30. Geburtstag gefeiert hat - und genauso wichtig ist er auch für die Hornets. Ohne Paul ist dieses Team nur die Hälfte wert. Nennt es den “Steve-Nash”- oder “Take-That-Effekt”. Der 22-Jährige vereint jetzt schon wie kein anderer Spielübersicht, den Sinn für den richtigen Pass, Führungsqualitäten und so langsam auch eine Scoring-Mentalität, die sich in einem starken Pull-Up-Jumper und extrem schnellen Zug zum Korb widerspiegelt. Paul kennt das System Scotts, er kennt seine Mitspieler, er weiß nach zwei Jahren in der Liga, wie man Spiele gewinnt. Ist dieses, mit Shootern bestückte Team, fit, so wird Paul am Ende der Saison an der 10 APG-Marke gekratzt oder sie gar überschritten haben. Unmöglich? Klar, wie das Chandler niemals in die Sphären eines Double-Doubles über eine Saison kommen wird (06/07: 9,5 PPG, 12,4 RPG). Zurück zu Paul: Auch wenn er diesen Sommer nach einer Fußoperation seinen Körper geschont und ausgeruht hat (kein Team USA), wird er sofort zum Beginn der Saison seine gewohnten Leistungen abrufen können. Defensiv mag Paul weiterhin etwas zu wenige Zentimeter vorzuweisen haben, doch dafür eine klasse Antizipation, flinke Hände und ein schnelles Umstellen von Defense auf Offense - und umgekehrt. Mehr muss über Paul nicht gesagt werden. Wer seine Stärken bislang noch nicht erkannt hat, muss blind sein. Oder Jazz-Fan. Wobei das ja im Prinzip das Gleiche ist.


- Grant Hill als Teil der Saisonvorschau der Suns.
Wie schon oben geschrieben wird Neuzugang Grant Hill auf der 3 starten. Sein Wurf ist jetzt nicht erste Sahne, aber auch er wird seine offenen Dreier treffen, die er auf jeden Fall bekommen wird. Am meisten freut mich aber, dass wir auf der 3 nun einen Spieler haben, der das Spiel erstklassig versteht und Nash auch entlasten kann. Im Notall kann er auch die 4 spielen im System der Suns. Nach Nash mit Abstand der beste Passer im Team. Ich bin gespannt.


- In der Verteidigung wird bei den Lakers auch 2007/08 wenig gehen.
DEFENSE! Das Team ist löchrig wie der schweizer Käse! Es gibt zwar ein paar Spieler, die eine anständige Defensive abgeben, z.B. Kwame Brown, Kobe Bryant, Andrew Bynum, aber insgesamt gehört das Team defensiv zu den schlechtesten der Liga. Woran das liegt, kann ich nicht sagen, eventuell an der Strategie, da ist also der Coach gefragt. Ob das Problem die Spieler sind, bezweifle ich. Jeder Mensch kann verteidigen, er muss nur wissen wie. Eine weitere Schwäche: Verletzungen. In der letzten Saison war fast das ganze Team verletzt, manche sogar elend lange. Diesmal gibt es zwar keine Meldungen, in den über Spieler berichtet wird, die für die gesamte Saison ausfallen, aber was nicht ist, kann noch werden. Einige sind schon jetzt für eine gewisse Zeit weg vom Fenster, z.B. Lamar Odom. Außerdem sind zurzeit noch Kwame Brown, der zwei Operationen hinter sich hat, und Andrew Bynum angeschlagen, wobei der letzte mit Sicherheit von Anfang an spielen wird. Dazu kommt noch Chris Mihm, der lange Zeit verletzt war und immer noch nicht 100%ig fit ist, er ist aber mittlerweile außer Gefahr und wird langsam wieder in das Team einsteigen. Was an Verletzungen in der nächsten Saison noch kommen wird, will ich gar nicht wissen. Sollte sich die Situation aus der letzten Saison wiederholen, sehe ich schwarz für die Lakers.


- Stärken der Charlotte Bobcats 2007/08.
Teamgeist und Talent machen die Bobcats zu einem erfolgsversprechenden Underdog auf dem Sprung ins Konzert der Großen. Nach drei Jahren mit Mut zur Lücke, sind im Grunde jedoch erstmals alle Teile vorhanden, um daraus ein erfolgreiches Team zu bilden. Noch fehlt zwar nahezu allen Spielern die glorreiche NBA Vergangenheit und damit der ganz große Superstarstatus, doch da alle wichtigen Spieler im Alter zwischen 23 und 28 sind, könnte die Zukunft, wenn das Team als Ganzes funktioniert dafür mehr als entschädigen. Und JA die Saison 2007-08 ist bereits Teil der in dieser Saisonvorschau erhofften Zukunft.


- Weder Ron Artest noch Mike Bibby wurden getradet...
Die Tatsache, dass weder Ron Artest, noch Mike Bibby getradet wurden, ist, nun ja, ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann man es verstehen, wenn GM Geoff Petrie nicht dazu bereit ist zu einem Zeitpunkt, an dem der Wert der beiden so ziemlich den absoluten Tiefpunkt erreicht hat, eine Panikaktion zu starten und die Zwei, oder einen zumindest, deutlich unter Wert zu verkaufen. Allerdings ist der diesjährige Draft nicht viel schlechter als der letzte und ist gerade an den Positionen, wo die Kings ihre Spieler für die Zukunft noch nicht haben -PG und PF (ich meine, Justin Williams ist gut und schön, ich mag Justin Williams, ich würde ihm einen Schrein bauen, wenn ich nicht so faul wäre, aber er ist dennoch nicht Antwort als starting PF, da bräuchte es einen legitimen franchise player)- hat der Jahrgang so einiges zu bieten (Rose, Mayo, Beasley, Arthur, etc. pp.). Zudem scheinen Mike Bibby die vielen trade-Gerüchte nicht wirklich gut bekommen zu sein, zumindest wirkte er am Media Day leicht angefressen, was für die Teamchemie hinderlich sein könnte. Geläufigste Theorie: Die Spieler dürfen jetzt, unter einem hoffentlich kompetenteren coach, zeigen was sie drauf haben und ihren Wert steigern, damit sie dann zur deadline verschachert werden können…hoffen wir das Beste.


- Gilbert Arenas: der konstant unkonstanteste Star der Liga.
Dreh- und Angelpunkt in der Hauptstadt ist Gilbert Arenas. Der gelernte Off-Guard, welcher im Jordan’schen System den Aufbauspieler mimen kann, deutete im vergangenen Jahr bis zu seiner Verletzung an, dass er zu den besten Scorern in der NBA zählt und eine Mannschaft auf seine Schultern nehmen kann - allerdings nicht immer. Denn wo viel Licht war (60 Punkte gg. Kobe, Dreierbomben mit der Schlußsirene), war auch viel Schatten: Oftmals erschreckte er durch konstant unkonstante Leistungen, eine teilweise himmelschreiende Wurfauswahl mit beängstigenden Quoten und schwacher Defense. Um das nächste Level zu erreichen, muss Agent Zero diese Probleme in den Griff bekommen, so dass der selbst angekündigte “Take-Over” endlich vollständig über die Bühne gehen kann und GA sich unter den besten Spielern dieses Planeten etablieren kann.


- Ne Menge X-Faktoren in Oakland.
In dieser Kategorie gilt es die große Variable/Unkonstante im Spiel der Warriors, nennen wir sie spaßeshalber mal X, ausfindig zu machen, da diese einen entscheidenden Einfluss auf den Saisonverlauf der Franchise aus der Bay Area nehmen könnte. Meiner Ansicht nach beherbergt Golden States Kader dieses Jahr zwei größere Unbekannte, die den Ablauf der Saison 2007/2008 der Warriors mit Sicherheit prägen werden. Zum Ersten wären da Baron Davis’ Rücken und Knie stellvertretend für den Gesundheitszustand des Star-Point Guards. Sollte Davis tatsächlich aufgrund verletzungstechnischer Probleme über einen längeren Zeitraum ausfallen, würde die komplette Saisonplanung der Warriors ins Wanken geraten, da ein Ausfall Barons das Team aus den oben genannten Gründen dramatisch schwächen würde. Die zweite Unbekannte sehe ich im Frontcourt der Warriors. Hier stehen noch einige Fragezeichen im Raum, zu denen die passenden Antworten im Laufe der Saison von alleine kommen werden. Wie wird Brandan Wrights Rookiejahr verlaufen? Wie werden sich unsere Big Men gegen die Tim Duncans und Amare Stoudemires des Westens schlagen? Welchen Entwicklungsschritt hat Andris Biedrins in der Offseason gemacht? Fragen über Fragen und die Antworten werden hoffentlich zu Gunsten der Warriors ausfallen…


- Houston Rockets 2007/08.
Yao Ming hin oder her - Tracy McGrady ist und bleibt der Star des Teams. In den letzten Jahren konnte man immer die Abwesenheit eines Yao Ming durchaus verkraften solange T-Mac auf dem Parkett stand. Fiel jedoch Tracy für eine Weile aus schienen die Rockets hilflos und Yao konnte das Team nicht führen. McGrady ist und bleibt der unangefochtene Star und Leader des Teams. Er kann Spiele im Alleingang entscheiden und für das Spiel der Rockets immens wichtig.


- Ist mit den Pistons 2007/08 zu rechnen?
Während der letzten sechs regular Seasons gewannen die Pistons 50 oder mehr Spiele. Diese Serie wird sich auch in der kommenden Saison zweifelsfrei fortsetzen. Die Säulen im detroiter Spiel wurden gehalten und die Mischung aus jungen und alten Spielern motiviert den gesamten Kader. Detroit wird Höhen und Tiefen erleben und die starting Five wird einige Male wechseln, damit mit McDyess oder anderen Spielern mehr Erfahrung von der Bank kommen kann. Hamilton wird weiterhin Topscorer des Teams, während Wallace das Team im Rebounding, Blocken und technischen Fouls anführen wird. In den Playoffs wird es dann oftmals auch vom Gegner abhängen wie weit der Run der Pistons gehen wird. Auch wenn der Osten spielerisch nachgelegt hat, so wird in erster Linie kein Weg an Motown vorbei führen. Chicago ist jung und hungrig und neu in der Spitze, Boston hat die Big Three und neu in der Spitze, Cleveland ist LeBron und neu in der Spitze. Come on, we’re standing here for years. Come get us.

Celtics gewinnen in Toronto

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Notizen zum 98-95 der Celtics:


- Doc Rivers fällt wegen familiärer Gründe aus, der eigentliche Head Coach der Celtics wird durch Tom Thibodeau ersetzt. Der Assistant Rivers kommt so zu seinem ersten Einsatz als Head Coach überhaupt.

- Erstes Auswärtsspiel für Celtics, beide Teams bis dahin ungeschlagen.

- Andrea Bargnani als Center, daran habe ich mich noch immer nicht gewöhnt. Ergibt aber das interessanteste Matchup des Abends: KG - Chris Bosh.

- Kevin Garnett wird früh gedoppelt, setzt sich meistens gegen Bargnani durch. Sieht nach einem mismatch aus. KG spielt praktisch Center, Perkins steht die meiste Zeit dort, wo KG stehen sollte.

- Ray Allen mit ersten fünf Punkten für Boston, bei Raptors geht viel über Bargnani, der aber nicht trifft. Allen mit 2. Three nach 6 Minuten. Bis Spielende sollen es für Allen insgesamt 7 Threes werden bei beachtlicher Quote: 7/11.

- Im ersten Viertel scheint für die Raps nur einer zu scoren: T. J. Ford. Zwar hat der Aufbauspieler nicht besonders viele Moves, aber mit denen setzt er sich sehr schnell in Szene und meistens auch durch.

- Bargnani mit grässlichem Abend: setzt seine sechs ersten Würfe daneben. Mehrfach Travelling. Unglücklich im Def-Rebound Chanchenlos im 1-on-1 gegen KG, in der Offense alles daneben. Erst Anfang Q3 endlich mit 1. FG.
Interessant: nachdem er in Q3 in der Offensive warmläuft, läufts auch in der Defensive viel besser.

- Q1, 2:02: James Posey feiert seine Premiere, Einwechslung gegen Paul Pierce. Posey besorgt die ersten Punkte von der Bank nach 16 Minuten totaler Spielzeit, bis dahin dominieren Allen und KG.

- KG mit enorm schnellen Hände gegen Chris Bosh, da sieht CB kaum Land. CB ist allerdings angeschlagen.

- Halbzeit 38-31, die Stars der Raps eiskalt. Ray Allen bester Celtic, T. J. Ford bester Raptor. Einziger Blickpunkt für Halbzeit 2: wenn Toronto ohne Bosh und Bargagni ansatzweise mithalten konnte, warum nicht in Halbzeit 2 - wie zu hoffen - mit ihnen?

- Boston wird in Q3 3x gezwungen die 24 Sekunden herunter zu spielen ohne einen Wurf zu nehmen.

- Q3: Rondo sieht immer schlechter aus gegen T. J. Ford, zwei Schritte langsamer, kassiert Fouls. Das bringt die Raps wieder ran. Im 1-on-1 gegen den erfahreneren Ray Allen sieht Ford wiederum nicht so gut aus.

- Paul Pierce wird in diesem Spiel sechsstbester Celtics-Scorer aller Zeiten, überholt damit Sam Jones, insgesamt mehr als 15.400 Punkte. Weitere Statistik: KG mit 400. Spiel in Folge mit 10+ Punkten.

- In diesem Spiel schält sich die wahre Top-8 der Celtics raus: von der Bank kommen Eddie House, James Posey, Brian Scalabrine.

- Q4, 11:00: KG mit 5. PF auf die Bank - das Publikum schöpft Hoffnung, Mitte Q4 startet Toronto einen 7-0 run, Ausgleich bei 72-72, später 78-78, Overtime, hier läuft dann alles über KG und Ray Allen, der schließlich auch den Game Winner markiert.

EDIT So, der Buzzer Beater ist online...


Sonntag, 4. November 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 4

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Durch einen Zufall bin ich auf BrainyQuote gestoßen und durch einen zweiten Zufall auf markante Aussagen Pat Rileys. Kalenderspruch oder tiefere Basketballweisheit? Die Entscheidung überlasse ich Euch.

- A champion needs a motivation above and beyond winning.

- Excellence is the gradual result of always striving to do better.

- Giving yourself permission to lose guarantees a loss.

- You have to defeat a great players aura more than his game.

- There's no such thing as coulda, shoulda, or woulda. If you shoulda and coulda, you woulda done it.

- Look for your choices, pick the best one, then go with it.

- A particular shot or way of moving the ball can be a player's personal signature, but efficiency of performance is what wins the game for the team.

- Management must speak with one voice. When it doesn't management itself becomes a peripheral opponent to the team's mission.

- There are only two options regarding commitment. You're either IN or you're OUT. There's no such thing as life in-between.

- To have long term success as a coach or in any position of leadership, you have to be obsessed in some way.

Lottozahlen: Philadelphia 76ers

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Draft/Neuverpflichtungen:
Vor knapp zwei Monaten wurden Steven Hunter und
Bobby Jones gegen Reggie Evans und Ricky Sanchez getradet. Sanchez werden wir nicht sehen (müssen), denn der Puertorikaner spielt in der NBDL. Bester Spieler dieses Trades darf sich Evans nennen, der sich seit Jahren in einer bestimmten Statistik ganz vorn einträgt: den Rebounds per 48 Minutes. Was kann der PF sonst noch? Nichts, was ihn von anderen Spielern unterscheiden würde. Den #12-Pick lösten die Sixers gegen Thaddeus Young (Georgia Tech) ein. Der 19-jährige Swingman verfügt über eine außerordentliche Athletik sowie enorme Spannweite. Leider fehlt seinem Shot noch die Konstanz. Zwar auch 2007 gezogen, jedoch drei Jahre älter als Young ist Jason Smith (#20). Der Power Forward hat keine besonderen Schwächen und keine besonderen Stärken, ihm blüht eine Zukunft jenseits der NBA. Bei den Chicago Bulls unterschrieben hat Joe Smith, obwohl der erst im Trade Allen Iversons (19.12.2006) nach Philly gewechselt war. Ivan McFarlin hat keinen neuen Vertrag erhalten.


X-Faktoren: AI 2, auch Andre Iguodala. Das dürfte keinen überraschen. Wahrscheinlich legt Iguodala jetzt eine All-Star-Saison hin - ob er damit zum All-Star wird? Die Sixers werden keine positive Bilanz einfahren und das macht es für AI 2 schwer. Das Scoring auf den Positionen 3-5 gehört zu den schwächsten der NBA: Dalembert hat keinen Shot, Evans beschäftigt sich lieber mit den Glocken seiner Gegenspieler und Willie Green trifft nicht gut genug. Zwar ist Evans ein ausgezeichneter Rebounder, jedoch ein nur durchschnittlicher 1-on-1-Verteidiger. Dalembert wird oft auf dem falschen Fuß erwischt und ist den berühmten Schritt zu langsam. Deshalb sehe ich bei den Sixers eine fehlende Inside-Präsenz. Unerfahrenheit: ältester Spieler in der unten angegebenen Starting 5 ist wiederum Evans mit nur 27 Jahren. Was produzieren unerfahrene Teams? Fouls, Turnovers, Niederlagen. Threes: die Sixers haben nur einen Outside-Shooter und der hört auf den Namen Kyle Korver. Wenn man die unterdurchschnittliche Frontcourt-Offensive mit der eindimensionalen Handhabung des Threes verbindet, kommt dabei heraus, dass die Sixers eigentlich nur über die Mitteldistanz gehen können. So wird das nicht passieren, aber es zeigt auf, wie wenige Optionen Maurice Cheeks tatsächlich hat. Und dem Head Coach könnte seine Position ausgerechnet von Larry Brown, der derzeit Vizepräsident der Sixers ist, strittig gemacht werden. Ob aber ein 67-jähriger, zuletzt von Erfolglosigkeit geplagter Hall of Famer die Sixers beim Neuaufbau leiten möchte? Da müsste Billy King schon einen Blankoscheck ausstellen. Verschiedene Blogger hatten laut darüber nachgedacht, ob die Sixers bei all ihrer Athletik, dem relativ tiefen Backcourt und Jugend nicht run and gun spielen könnten? Aber wie soll das mit Evans und Dalembert vonstattengehen?


Stats: Die Sixers sind Letzter bei der Anzahl versuchter Threes (10.0), zusätzlich auch bei getroffenen Threes (3.5). Ansonsten bewegen sich die Sixers zahlentechnisch meistens im unteren Drittel.



Prognose 2007-08: 28-54. Philly who? Willkommen im Niemandsland der NBA, die Sixers gehen in die gleiche Richtung wie die Aussagen von Politikern im Frühstücksfernsehen. Wer mir vor Lesen dieses Posts die aktuelle Starting 5 der Sixers hätte nennen können, bekommt einen Keks von mir höchstpersönlich zwischen die Beißerchen geschoben. Andre Miller? Gut. AI? Ist klar. Dalembert? Vielleicht. Korver? Wäre eher was für die weiblichen Fans. Chris Webber? Nein, der (Ex-)Piston schlägt zwar mit 19 Millionen $ in den Salary Cap (überhaupt dieser Sch**ß Sixers-Cap: Aaron McKie verdient 7 Mille, Dalembert knapp 10 und Evans bleibt gleich mal vier Jahre), kann aber sonst nur noch mit Affären, seinem Lachen und Bildern aus seiner Michiganer Zeit entzücken. Und diese 19 Millionen sorgen auch dafür, dass die Sixers den Rebuild ernsthaft erst nächste Saison in Angriff nehmen können. Zu einfach gedacht? Ich denke nicht. Auf die viel gebrauchte Statistik, dass die Sixers nach dem Abgang Iversons eine 29-28-Bilanz aufwiesen, gebe ich ebenso wenig wie Wetteinsatz darauf, dass die Sixers die Playoffs erreichen: 0.


Starting Five: Andre Iguodala - Andre Miller - Willie Green - Reggie Evans - Samuel Dalambert


Samstag, 3. November 2007

2x Ja, 2x Nein

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Was Tim Duncan und Al Jefferson gewährt wurde, darauf müssen Emeka Okafor und Andre Iguodala noch warten: der Super-Spur und der KG-Nachfolger in Minnesota haben jetzt eine Vertragsverlängerung erhalten. TD bleibt zusätzlich zum aktuellen Agreement zwei weitere Jahre, d. h. er bleibt bis 2011/12 und darf dafür satte 40 Millionen $ auf seinem Konto parken. Der 31-jährige, der den Spurs vier Championships bescherte, wird somit seine Karriere höchstwahrscheinlich in San Antonio beenden. Der knapp zehn Jahre jüngere Jefferson bekommt 65 Millionen $ für fünf weitere Jahre. Zugegeben, unter diesen Zahlen kann sich sowieso kein Normalsterblicher etwas vorstellen, allerdings gibt es bei AJ ein Detail zu beachten: mit diesem Deal hat AJ keinen Max-Contract abgeschlossen. Wolves-GM Kevin McHale hat im Zusammenhang mit dem Signing Jeffersons zwei besondere Statements abgegeben:
(i) Jefferson beschreibt er als "truly a throwback, low-post, offensive rebound, punch-you-in-the-mouth and score around the paint type guy."
(ii) "I can tell you around the league, 85 percent of the people feel they're worth max. Al's in the minority of 15 percent that doesn't believe he deserves max."
Restricted Free Agent werden wird nach dieser Saison Emeka Okafor, der das Vertragsangebot der Bobcats ablehnte. Das Qualifying Offer, welches die Bobcats ihm dann machen können, dürfte Okafor ablehnen. Head Coach Sam Vincent beteuert indessen, dass diese Situation keinen Einfluss auf den weiteren Saisonverlauf seiner Mannschaft habe. Und ein weiterer Semi-Star muss sich bis zum nächsten Sommer gedulden: Andre Iguodala. Statt eines fünf Jahre umfassenden Vertragsverlängerung wird Ig nach dieser Saison, d. h. genau am 1. Juli 2008 Restricted Free Agent. Billy King, Präsident der Sixers, hat das Signing Igs nun als Top-Priorität im Sommer 2008 bezeichnet.

Neu im Boxscore: +/-

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Den meisten von Euch dürfte eine neue Statistik im Boxscore aufgefallen sein: "+/-" heißt sie. In verschiedenen Basketballforen ist mir aufgefallen, dass viele noch unsicher sind, was die genaue Bedeutung dieses Wertes ist, deshalb eine kurze Erklärung: wenn ein Spieler eingewechselt wird, berechnet man die Punktedifferenz seines Team zum anderen Team (negativ im Falle eines Rückstands, positiv falls führend) und addiert zu dieser Zahl die Punktedifferenz, sobald der Spieler ausgewechselt wird. Wird der Spieler mehrfach ein- und ausgewechselt, rechnet man die einzelnen Werte zu einem Gesamt-+/- zusammen. Dieser Wert zeigt also an, ob ein Team mit dem entsprechenden Spieler einen Punktevorsprung erspielen konnte - ja (+) oder nein (-).



Die Garden muss läbändig sein...

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Abpfiff vor einer Minute. Das war es also, das große Spiel des großen Kevin Garnett. Die Opening Night im TD Banknorth Garden, den fälschlicherweise noch immer viele für den Boston Garden halten. Es trat der Mann auf, der den Boston Celtics im Sommer im Tausch fünf oder wie manche in den USA es meinen sieben Spieler wert war. Der Mann, der die Affäre Tim Donaghy, den ich aus Vorliebe zu einer englischen Rock-Band wegen immer Pete Donaghy nenne, zu dem werden ließ, was sie ist/war: einem Fall für Ermittler. Und wiederum der Mann, der den Grund gab, Season Previews zu schreiben (und zu lesen). Und nicht zuletzt der, der uns nach drei Jahren, also nach dem Trade Shaquille O'Neals nach Miami, wieder klar machte: auch Superstars haben ihren eigenen Kopf, auch Franchise Spiele sind ersetzbar - notfalls auf eigene Initiative - und sind somit Spekulationen um ihre sportliche Perspektive ausgesetzt. Die eigentliche Show hatte in dieser Begegnung mit den Jungs aus D. C. allerdings Paul Pierce. Und das war vielleicht auch gut so, denn mit den Erwartungen bleibt man so am Boden. Das Spiel war etwa eine halbe Stunde länger angesetzt als die anderen Partien des Abends bzw. die Nacht. Kevin Garnett, dem Weiß-Grün verdammt gut steht, hat ein paar wunderschöne Körbe getroffen, nichts Spektakuläres, aber diese feinen Würfe am Gegenspieler, der sich ohne jegliche Vorankündigung auf einem halben Meter Abstand zu Garnett befindet, aus der Mitteldistanz, über den Kopf, mit seinen ewig langen Armen, und dann dieses schnelle, unberechenbare Passspiel, die Energie, die durch das Publikum geht bei seiner Einwechslung, diese Attitüde des Champions, der leider noch nie Champion war, diese spezielle Laufart, die sich KG in zwölf Jahren angeeinget hat, all das und viel mehr steht für eine kurze, neue Epoche in Boston. Genau, Epoche. Spätestens wenn die Grünlinge die Finals erreicht haben sollten. 2008? 2009? Oder vor Torschluss 2010? Ach ja, die #5 in Boston. Halbzeit 58-36 für Boston. Eine Statistik, die zu diesem Zeitpunkt Beachtung verdient: 11 Turnovers Wizards, 4 Celtics. Die Turnovers, nicht die Punkte und nicht die Assists, sollen das Gütekriterium für Rajon Rondo diese Saison werden. Erster Ballverlust nach 27 Minuten Spielzeit, aber auch 0 Assists für einen zwar aktiven, aber unscheinbaren Rondo. Will das Doc Rivers so? Und was ist im Sommer eigentlich mit Kendrick Perkins passiert? Tolle Figur, der Mann hat an sich gearbeitet. Die Versprechen, die verräterisch gleich klingenden Absichtserklärungen waren keine Hülsen. Und noch etwas erstaunt mich: die vielen Spielanteile, die Rivers seinen Reservisten gibt: Scalabrine, Pollard, House und Allen - sie alle werden am Ende mehr als 10 Minuten gespielt haben. Die Wizards befinden sich an diesem Abend in Abschusslaune. Eddie Jordan fatalistisch ruhig. Gilbert Arenas sehe ich selten lachen, heute abend keine Scherze, keine Gesten. Mehr als 80 Prozent seiner Punkte muss er sich an der Freiwurflinie holen. Warten wir seinen nächsten Blogbeitrag ab. Und schauen wir so lange weiter auf diese Boston Celtics, die letzte Nacht einen aufgeregt produktiven, konstruktiv zerfahrenen Basketball spielten, so als wären sie die Phoenix Suns der Eastern Conference jedoch ohne die ordnende Hand eines Steve Nash. Warten wir auf einen Gegner, der sich nicht im Defätismus sudelt und so dem Debüt Kevin Garnetts ein bißchen die Würde genommen hat. Die 20 Punkte, mit denen die Celtics letztendlich gewannen - wobei Paul Pierce und KG 2:30 vor Schluss unter Standing Ovations die Bank aufsuchen durften (KG gab auch von der Bank aus keine Ruhe, trotz äußerst komfortabler Führung - genau das macht ihn zum unbequemsten und gleichzeitig bequemsten Teamkollegen der gesamten Liga) -, deuten die Packung, die die Wizards kassiert haben, nur an. Bezeichnend, dass mein persönliches Highlight der Block Kevin Garnetts an Gilbert Areans Mitte der 4. Viertels war - ein Hammerteil, als wäre Agent Zero in einen Hibachi gerannt.

Freitag, 2. November 2007

Lottozahlen: Milwaukee Bucks

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Draft/Neuverpflichtungen:
Nicht Greg Oden und auch nicht Kevin Durant, sondern Yi Jianlian erhielt während der Off-season die meisten Schlagzeilen. Der 2.11m lange Chinese wurde an #6 gedraftet, machte aber selbst in gebrochenem Englisch von Anfang an klar dass die Bucks für ihn nicht in Frage kämen - nicht einmal der Franchise, sondern vielmehr der Stadt wegen. Dank beherzten Eingreifens von Herb Kohl konnte Jianlian dann doch überzeugt werden. Das Fast-Drama um Jianlian, den die Bucks im Fall der Fälle nicht freigegeben hätten, ist in diesem Blog hier dokumentiert. Jianlian wird sich in seiner ersten Saison die Spielzeit auf der 4 mit Villanueva teilen. Einen wertvollen Free Agent konnte man verpflichten und zwar Swingman Desmond Mason, der sich zuvor mit durchwachsenem Erfolg bei den New Orleans Hornets verdingte und ein etwas angespanntes Verhältnis zu Bucks-GM Larry Harris hat. Mit immerhin 3 Millionen $ wurde Jake Voskuhl gelockt. Auch Bobby Simmons könnte als Neuzugang eingestuft werden, hat der doch wegen einer Verletzung noch kein Spiel für die Bucks absolviert obwohl er seit vergangener Saison dort angestellt ist. Weitere Neuzugänge: Ramon Sessions (PG, 21) und Royal Ivey (PG, 25). Die Verträge von Mo Williams und Charlie Bell wurden verlängert und das für insgesamt 70 Millionen $. Verloren haben die Bucks Ruben Patterson (Clippers), Brian Skinner (Phoenix Suns) und Earl Boykins (...).



X-Faktoren: die Bucks spielen eine unterdurchschnittliche Team- und 1-on-1-Defense. Mit dem Abgang Pattersons ist der einzige Show-Stopper, den die Bucks hatten, fort, in der aktuellen starting 5 hat mit Ausnahme von Desmond Mason defensiv keiner was zu bieten: Mo Williams ist zu klein, Redd ohne Defense-IQ, Villanueva hat die Schnelligkeit nicht, und Bogut fehlt die Wucht (dies ist kein Begriff aus der Basketball-Terminologie). Allerdings wurde im Trainingscamp konzentriert an der Defense gearbeitet. Andrew Bogut ist einer meiner Geheimfavoriten auf den MIP 2007/08: der Australier spielt nun seine dritte Saison und tut sich bei Centern mitunter einiges. Sollte Bogut verstärkt ins low post gehen und mehr Physis in den Rebound legen und seine Mitspieler durch seinen hohen Game-IQ noch besser in Szene setzen, dann haben die Bucks zwei 4-Sterne-Hotels in ihren Reihen: Redd & Bogut. Die Hornets hatten letzte Saison Pech, die Wizards, Celtics und Heat auch, nicht so viel Beachtung erhielten jedoch die Bucks, dabei fiel Franchisespieler Michael Redd 30 Spiele aus, Mo Williams 14, Bogut 16, Villanueva 43, Bobby Simmons 82. Deshalb möchte ich Verletzungsfreiheit als weiteren X-Faktor nennen. Außerdem fehlt mir bei den Bucks die Energie bzw. der Energizer, in diesem Team gibt es keinen, der ein Spiel mal rumreißen könnte durch einen Wutausbruch usw. Und wahrscheinlich geht es im locker room der Bucks noch ruhiger zu als in dem der Spurs. Unter diesem Gesichtspunkt wäre von dem Gezerre um Yi Jianlian abzusehen gewesen.


Stats: Die Bucks spielen mit offenen Toren und das spiegeln auch die Statistiken wieder: mit 104 Punkten gewähren die Bucks ihren Gegnern die im Teamvergleich viertmeisten Punkte. Sogar auf dem zweiten Platz landen sie bei gegnerischer FG-Trefferquote (48%). Gegen kein anderes Team werden mehr Assists gespielt (25.3). Die Bucks werden relativ häufig geblockt (5.3). Auch beim Offensive Rebound des Gegners halten die Bucks nicht dagegen - 13 zweite gegnerische Chancen ergeben sich durch 13 Offensive Rebounds.



Prognose 2007-08: 35-47
. Talent hin oder her, ohne Defense kommen nur die Phoenix Suns weit und das auch nur wegen und mit Steve Nash. Bei den Bucks hängt zuviel ab von der Entwicklung junger Spieler, von einer Mischung zwischen Jung & Alt, wie sie bei den Pistons zelebriert wird, sind die Bucks zwei Himmel weit entfernt.


Starting Five: Mo Williams - Michael Redd - Desmond Mason - Charlie Villanueva (Yi Jianlian) - Andrew Bogut


Donnerstag, 1. November 2007

Mavs dominieren in Cleveland

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Notizen DAL @ CLE:

Starting 5 DAL: Devin Harris, Eddie Jones, Jerry Stackhouse, Dirk Nowitzki, DeSagana Diop. Jason Terry kommt von der Bank, erhält aber letztendlich eine Minute mehr Spielzeit als Stack. Mark Cuban, der in einem kurzen Interview die Werbetrommel für "Dancing with the Stars" rührt, hat sich in Banknähe platziert. Josh Howard, Erik Dampier, Devean George fehlen. Starting 5 CLE: Daniel Gibson, Larry Hughes, Drew Gooden, LeBron James, Zydrunas Ilgauskas. Vor Spielbeginn hissen die Cavs an der Decke die Flagge des EC-Champ 2006/07. Devin Harris mit ersten Punkten, Gibson legt für CLE nach. Dirk mit zwei schnellen Assists in den ersten drei Minuten, Ende Q1 4 Assists. CLE mit mieser Team-Defense, Dirk und Diop machen was sie wollen. Zwischenzeitlich verteidigt LBJ Dirk, obwohl Dirk 10 Zentimeter größer ist und den gefährlicheren Shot hat. Dazu ein passender Kommentar: "Quickness gives Nowitzki much more problems than size". Mitte Q1 wird Devin Harris gegen Barea ausgetauscht, der Puertorikaner mit überraschend viel Spielzeit. Von den Kommentaren erfahre ich, dass Tiger Woods und LBJ beide am 30. Dezember Geburtstag feiern. Ende Q1: Terry bei einem Korbleger mit ausgestrecktem Bein gegen LBJ, kein Foul. Bei Dallas haben nach den ersten 12 Spielminuten 7 Spieler gescort, bei Cle nur 4, LBJ mit 0 Punkten. CLE ohne scoringpower. Kurze Zwischenberichte zu Anderson Varejao, der den selben Agenten wie Yi Jianlian hat - schlechtes Omen für CLE? LBJ bis mitte Q2 ohne Punkt & Rebound, Off-Foul 6:27 Q2, das Publikum buht die Refs aus, LBJ muss auf die Bank. CLE trifft nix von außen, Dallas besser, da Terry. Halbzeitstand: 54-34. Q3, 10:00: Now blockt LBJ, kassiert dafür Def-Foul, LBJ mit erstem Punkt. Mitte Q3, baby hook LBJ, erstes FG. CLE läuft den 20 Punkten hinterher, versteht es nicht einen Run zu starten. Damon Jones' dämliche Attitüde: vergibt seine beiden ersten Dreier, trfft gegen Ende des drittes zwei und läuft wie ein Schwan mit Eispickel im Hals über Court - i hate that. Jason Terry mit insgesamt 6/8 beim Three, hält die Cavs auf Abstand. Zwischenzeitlich erzwungene Runs CLE, verlaufen sich ins Leere. Kein erkennbarer Spielaufbau CLE, keine Shooter, zu große Abhängigkeit von LBJ, der durch mehrere Off-Fouls aus dem Spiel genommen wird. 8:00 Q4: erste Zuschauer verlassen Stadion. Dirk O-Ton im Interview nach Spielende: Mavs mit guter Ballbewegung, trotzdem Defense im Auge, Stack sei ein großartiger Clutchspieler und könne genau so gut starten wie von der Bank kommen. Endstand 92-74, Dallas startet mit win gegen den EC-Champ. Nowitzki mit 15 Punkten, 8 Rebounds, 6 Assists.

Lottozahlen: Charlotte Bobcats

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Draft/Neuverpflichtungen: würden die Verträge der beiden Warriors Baron Davis und Monta Ellis nicht auslaufen, hätte das Bobcats-Management für Jason Richardson mehr als Brandan Wright leisten müssen - so aber tauschte man einen zweifachen Slam-Dunk-Champion gegen einen #8-Pick. Der 26-jährige Richardson, einer der besseren Swingmen der NBA, wird als SG starten. In der letzten Saison erzielte er durchschnittlich 16 Punkte - diesen Schnitt dürfte er aber diese Saison um bis zu fünf Punkte anheben. Seit Wrights Trade konnte sich Jared Dudley (22, SF) vom Boston College als höchster Pick (#22) der Bobcats bezeichnen. Wenn man den Ausfall Adam Morrisons beachtet, stellt die Wahl von Allrounder Dudley einen Glücksgriff dar. Übrigens noch ein Spieler war vom J-Rich-Deal betroffen: Jermareo Davidson. Der PF wurde ursprünglich an #36 von den Warriors gedraftet, ging dann aber zusammen mit J-Rich nach Charlotte. Davidson muss zwar noch einiges an Muskelmasse zulegen, seine Offensive erschöpft sich in zwei Würfen und mit seiner Verteidigungsarbeit schüchtert auch niemanden ein, aber große Spieler können die Bobcats jedenfalls gebrauchen. Auf die Dienste von Brevin Knight und Jake Voskuhl haben die Bobcats verzichtet - eine gute Entscheidung. Die oft erwähnte Erfahrung Knights wäre eh nur relevant gewesen in den Playoffs, und die sind für die Bobcats unbetretbares Terrain. Voskuhl hat einen großzügigen Vertrag seitens der Milwaukee Bucks bekommen, da gab es kein Halten. Noch einmal ausdrücklich hingewiesen sei hier auf die Verletzungen von Adam Morrison und Sean May: beide fallen die komplette RS 2007/08 aus. Ob Morrison so seine vorzeitige Vertragsverlängerung verspielt hat, kann jetzt noch nicht beurteilt werden, einen neuen Vertrag erhalten haben aber Gerald Wallace, der 120%-Mann, und Matt Carroll, der Wanderzirkus auf zwei Beinen. Als neuer Head Coach präsentierte Michael Jordan seinen Kumpel Sam Vincent, der den Bobcats eine up-tempo-Spielweise eintrichtert und erst zweiter HC in der jungen Geschichte der Rotluchse ist. Bernie Bickerstaff funktioniert seit dem Antritt Vincents als Vizepräsident der Bobcats. Auch der neue GM, Rod Higgins, gilt als eng befreundet mit Jordan und so entwickeln sich die Charlotte - zu den MJ Bobcats.


X-Faktoren: Keine großen Spieler mehr vorhanden: Othella Harrington zieht die Verletzungen so magisch an wie der Iran Gerüchte um den Bau einer Atombombe, Primoz Brezec wird noch sechs Wochen brauchen um sein Spiel wiederzufinden und Sean May fällt komplett aus. Ansonsten hat man Rookies und/oder zweitklassiges Spielermaterial. So bleibt alles auf den wenn auch sehr breiten Schultern Emeka Okafors kleben, aber das gilt für die Inside-Präsenz der Bobcats eigentlich schon seit Jahren pardon seit ihrer Gründung. Die Bobcats haben weiterhin keinen go-to guy obwohl Michael Jordan die Verpflichtung eines solchen Spielers versprochen hatte. Zwar ist J-Rich ein bombastischer Scorer, hat jedoch für meinen Geschmack eine zu schlechte Trefferquote aus dem Feld (41.7 %) und von der Freiwurflinie (65.7 %). J-Richs Ruf als Clutch-Player ist zumindest umstritten, sein Dribbling dürftiger als meine Schulnoten in Biologie. Walther Herrmann: der Argentinier zeigte ausgerechnet im April 2007, wo es für die Bobcats um nichts mehr ging, mit neun Starts und durchschnittlich fast 20 Punkten was in ihm steckt bzw. stecken könnte. Ruft er dieses Potenzial wieder ab? Mehr Spielzeit, um genau dies zu tun, wird er auf jeden Fall bekommen, denn Herrmann spielt auf der gleichen Position wie May (PF). Flügelspiel: Die Bobcats haben mit J-Rich und G-Wallace eines der athletischsten, explosivsten und schnellsten wing-duos der NBA. Werden sie von Raymond Felton genügend Bälle kriegen? Bleiben sie gesund? Harmonieren sie? Werden sie mehr zustande bringen als eine nette Show? Und können sie die Treff-unsicherheit Raymond Feltons kaschieren?



Stats: Produktivster sowie effektivster Spieler der Charlotte Bobcats ist Emeka Okafor - das bestätigen das Roland Rating und das EPG-Rating. Die durchschnittlich 24.2 Personal Fouls (sechs pro Viertel!) stehen stellvertretend für die Unerfahrenheit des Teams. Mit knapp 40 Rebounds bewegt man sich im unteren Mittelfeld, nur droht nun mit dem Ausfall Mays das unterste untere Mittelfeld.



Prognose 2007-08: 30-52. Mit kurzfristigen Ausfällen zweier wichtiger Spieler, wobei ich May höher einstufe als Adam Morrison, sind die Playoffs vom Tisch. In den ersten drei Jahren ihres Bestehens haben die Bobcats 77 Spiele gewonnen - woher sollen die 42 Siege und mehr denn nun kommen? Von Richardson, der 6 von 10 Würfen versemmelt? Von Okafor, der, im Frontcourt einzige wirksame Größe, zu viel zu tun haben wird um sich großartig zu steigern? Oder G-Wallace, der letzte Saison um eine Vertragsverlängerung spielte? Nö. Andersherum: die 32 wins wären immerhin nur einen Sieg unter der Rekordbilanz der Franchise (33-49, 2006/07). Wie auch immer: die Bobcats bleiben unbekannteste NBA-Franchise der Welt.


Starting Five: Raymond Felton - Jason Richardson - Gerald Wallace - Emeka Okafor - Primoz Brezec (Ryan Hollins)


Kleinigkeiten, KW 43

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- The Painted Area nennt die Gründe, weshalb Mark Cuban gegenüber Dirk Nowitzki loyal ist und den aktuellen MVP nicht tradet, d. h. traden würde:
i) "Dirk was there when he first bought the team, and has been there with him all the way on the road from NBA laughingstock to model franchise"
ii) "He's seen Dirk himself rise from the ridicule he endured in his rookie season, and develop into an elite NBA player"
iii) "Dirk has done so largely due to an incredible work ethic"
iv) "In short, as a person, Dirk is everything an owner would want in a franchise player. He's the type of guy an owner can be proud of."

- DIME hat gefragt: ist Vince Carter ein Hall of Famer?

- Dieser Artikel deckt eine interessante Parallele zwischen Kevin Garnett, Larry Bird, Bill Russell, Dave Cowens und sogar Antoine Walker auf: "The Celtics' illustrious history has included several big men who could pass".

- Steve Nash in New York.

- Überraschung: Jamaal Tinsley bezeichnet das neue System als Pacers als "guard-oriented system".

- Mike Kahn erklärt Yao Ming zum besten Center der NBA und klärt außerdem die Frage, wann der Chinese Shaquille O'Neal diesen Titel abnahm.

- Die New York Knicks lösen ihre Optionen bezüglich David Lee, Nate Robinson, Renaldo Balkman und Mardy Collins ein. Unterdessen wurde Jared Jordan, Demetris Nichols und Walker Russell gekündigt. Die Zukunft hat mal wieder begonnen
in New York .

- Ich bin mir nicht sicher, ob der Preis stimmt, aber chinesische Fans sollen für Tickets zu Preseason-Partien bis zu 550 $ bezahlt haben.

- Die Los Angeles Lakers trennen sich von Elton Brown, Andre Patterson und Larry Turner.

- LeBron James über die Boston Celtics: "They look pretty good. They do a great job of sharing the ball. They have go-to guys that can score any moment, but when your big man and small forward have 16 assists, that’s pretty good.” Diese Aussage machte LBJ nach einem Preseason-Spiel gegen die Celtics, in welchem Kevin Garnett einen triple double erzielte.

- 37% der GMs tippen auf die Titelverteidigung der San Antonio Spurs.

- Johan Petro und Mouhamed Sene bleiben bis 2008/09 bei den SuperSonics. Sollten sie auch, denn Robert Swift fällt mal wieder aus.

- Ira Winderman, bedeutendster Heat-Blogger überhaupt, hat Berechnungen bezüglich des Caps 2008 vollführt: "Next season, won't be much different. Even if the Heat does not re-sign free agents Davis and Jason Williams in the 2008 offseason, it will have a committed payroll of about $55.5 million for 2008-09, just counting the contracts of Shaquille O'Neal, Dwyane Wade, Mark Blount, Udonis Haslem, Daequan Cook, Smush Parker (player option) and Dorell Wright (qualifying offer)."

- Mike Bibby fällt sechs bis acht Wochen aus. Genau so lange wird Chucky Atkins den Denver Nuggets fehlen. Und auch Rodney Stuckey werden wir die nächsten sechs Wochen nicht spielen sehen.

- Ben Gordon, Tyrus Thomas und Joakim Noah + X gegen Kobe Bryant: so könnte der Megatrade zwischen den Bulls und Lakers aussehen.