Montag, 31. Dezember 2007

BILD trifft Dirk

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In nur wenigen deutschsprachigen Tageszeitungen gibt es so viele Exklusivartikel zu Dirk Nowitzki wie in der, aufgepasst!, BILD. Davon kann nun jeder halten, was er möchte, mich jedenfalls interessiert weniger das Medium, sondern vielmehr die Informationen und von diesen gab es nach dem Treffen zwischen Matthias Marbury und Dirkules in einem Café in Dallas einige:

- Wenn Kinder an Dirks Tür klingeln, schreibt er denen ohne Wenn und Aber Autogramme

- Bevor die NBA ihren Dress Code einführte, wusste Dirk nicht, wie man Krawatten bindet

- Seine Traumfrau fasst Nowitzki in vier Attributen zusammen: attraktiv, clever, häuslich, gute Mutter

- Dirk möchte noch vor seinem 45. Geburtstag Vater werden

- Während Dirk in einer eher unauffälligen Villa wohnt, gestattet er sich einen mobilen Luxus: einen Yukon von GMC

Kleinigkeiten, KW 52

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- Die Utah Jazz traden Gordan Giricek sowie einen first-round draft pick gegen Kyle Korver (Philadelphia 76ers). Giricek verwickelte sich zuvor in Schwierigkeiten mit Head Coach Jerry Sloan. Den passenden deutschsprachigen Thread gibt es mal wieder im Forum des Basketball-Blogs.

- Durch den Sieg über die Seattle Supersonics, bei dem übrigens Ray Allen odd feelings verspürte, stellen die Celtics ihren winning record der gesamten letzten Saison ein - die 24 wins von damals haben sie schon jetzt auf der hohen Kante. Mit 20 Punkten Vorsprung holen sich Kevin Garnett & Co. den ersten Sieg der Celtics in Sacramento (Arco Arena) seit 11 Jahren. Die Erfolge der Celtics haben auch längst im Merchandising durchgeschlagen: kein NBA-Verein verkaufte in den Adventswochen vor Weihnachten mehr Jerseys als die Bostoner. Beliebtester Celtic darf sich Kevin Garnett nennen:
Garnett is the Celtics' leader at the checkout counter. His No. 5 is the top-selling jersey at the NBA Store in New York, which is doing triple the Garnett business it did a year ago. Garnett has jumped into fourth place on the jersey best-seller list nationally, according to SportsOneSource, behind only Dwyane Wade, LeBron James and Kobe Bryant. A year ago, when he was with the Minnesota Timberwolves, Garnett jerseys ranked No. 12.

- Trevor Ariza erlaubt sich einen unverschämt knallenden Dunk gegen Grant Hill. Auch auf youtube wurde die Aktion dokumentiert.

- Wäre heute das ASG-Game 2008, würden die Starting Fives so aussehen:

WESTERN C Yao Ming - Carmelo Anthony - Kobe Bryant - Tim Duncan - Tracy McGrady
EASTERN C Dwight Howard - Kevin Garnett - LeBron James - Dwyane Wade - Jason Kidd

- Smush Parker wurde wieder in den aktiven Kader der Miami Heat aufgenommen. Den Heat bleibt sonst nichts übrig, denn kein zweites Team hatte diese Woche so viele Verletzungssorgen wie die Mannschaft aus Süd-Florida, aktuell sind u. a. Dwyane Wade (Schulter- und Knieprobleme) und Shaquille O'Neal (Hüftbeschwerden) day-to-day gelistet.

- Für ein paar Minuten teilten sich Jason Kidd und Gary Payton eine Statistik der selteneren Art: 8.966 Assists. Dann spielte Jason Kidd gegen die klar überlegenen Detroit Pistons noch sieben weitere Assists und kletterte auf Platz 6 der all-time-assist-leader.

- Mit seinem 938. Spielgewinn als Head Coach zieht Phil Jackson im Hinblick auf total wins mit Red Auerbach gleich, als nächsten dürfte der Zen Master eine andere, wenn auch weniger bekannte Legende knacken: Bill Fitch hat in seiner Zeit bei den Boston Celtics, Houston Rockets, Cleveland Cavaliers New Jersey Nets und Los Angeles Clippers insgesamt 944 Siege eingefahren. Phil Jackson kommentierte das Erreichen der Auerbach-Marke so:
"The longer you stay here, the more wins you're going to accumulate. But I've never really followed that stuff, you know? I think the night that made the most sense to me, in terms of numbers of wins, was when I got my 500th and Bill Fitch was coaching on the other side. He was my college coach, and he came over and shook my hand after the game. Fortunately, I've had really good teams and they've accumulated a lot more wins in a short period of time. But still and all, it's really just longevity and it speaks for hanging in there"

- Stephon Marbury, gebeutelt von persönlichen und verfolgt von sportlichen Tiefschlägen, lässt die New York Knicks wissen, im neuen Jahr wieder spielen zu wollen.

- Die San Antonio Spurs entlassen Marcus Williams sowie Darius Washington und ersetzen diese mit DerMarr Johnson und Keith Langford. Die Nuggets trennen sich von Jelani McCoy. Billy Thomas wird ein Net. Die Lakers holen Coby Karl zurück aus der D-League. Tracy McGrady hat mal wieder Knieprobleme.

- Wer war eigentlich Tom Chambers?

- Die Memphis Grizzlies mausern sich zum Lieblingsgegner von Chris Paul: nachdem der höchst sympathische Aufbauspieler der New Orleans Hornets den Grizzlies bereits am 7. Dezember mit 43 Punkten sein persönliches career high und den game winner einschenkte, knüpfte er, dieses Mal zu Gast in Memphis, mit 40 Punkten beim erneuten Triumph seiner Hornissen an die glanzvolle Leistung an.

- Jim Boylan, bisher Assistenzcoach in Chicago, wird zum vorläufigen Head Coach der Bulls ernannt. Boylan, mit Sicherheit nicht mehr als eine Übergangslösung, hat erklärt, insbesondere vom Stil folgender Coaches beeiflusst zu sein: Al McGuire, Jud Heathcote, Mike Fratello, Brian Hill und Scott Skiles. Mit den Leistungen vom direkten Nachfolger Scott Skiles', Pete Myers, war insbesondere blog-a-bull unzufrieden und goß dies in polemische Formen.

- 5 Fragen an Kevin Durant. Außerdem ein Exklusivinterview, welches auch im mp3-Format verfügbar ist, mit dem SuperSonic.

- Michael Jordan ist sich zu 99.9% sicher, nicht wieder professionellen Basketball spielen zu wollen.

- Zum ersten Mal seit knapp 10 Jahren hätten die Atlanta Hawks sechs Partien in Serie gewinnen können, nach fünf Siegen hintereinander war jedoch Schluss damit gegen die Dallas Mavericks. Bilanz von Dirk Nowitzki: 22 Punkte, 5 Assists, 9 Rebounds.

basketball-blogs.de: die schönsten Artikel im Dezember

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- Pat Riley begeht einen massiven Fehler, indem er Shaquille O'Neal nicht mehr Würfe bzw. nicht die Spielanteile vergangener Jahre gibt, meint White Hot Heat:

Offensiv ist Shaquille O’Neal nachwievor nur bedingt und mit großen Aufwand, was sich meist in einem Double Team äußert, zu stoppen. Doch er bekommt in manchen Spielzügen nichtmal mehr die Pille in die Hand, sondern muss Blöcke stellen und beim Offensivrebound ausboxen. Sicherlich gehört das alles auch dazu, aber bis vor einem Jahr wäre solch ein Vorgehen undenkbar gewesen, denn in beinahe jedem Spielzug hatte Shaquille O’Neal mindestens einmal den Ball in den Händen und agierte als “Point Guard im Post”. Mit den fehlenden Touches kommt Shaquille O’Neal nicht zurecht, auch wenn er es in der Öffentlichkeit derzeit nicht zugeben will, und sollte es auch nicht. Denn egal zu welchem Zeitpunkt man sich ein Heatspiel ansieht, man sieht immer einen Gegner, der zwei Verteidiger zu Shaq stellt und wenn er es nicht tut, sieht man einen überforderten Verteidiger. Auch die Trefferquote von über 60% sagt meiner Meinung nach so einiges über seine Offensiven Fähigkeiten aus.


- Erhebliche Verbesserungen hat Dennis K. im Game von Eduardo “Horrrado” Najera wahrgenommen:

Sein Hustling ist auch in dieser Saison wieder von Nöten und er bringt unglaubliche Energie von der Bank. Hier gilt er als 6.-8. Mann in der Rotation, je nach Spielsituation. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage, dass er in dieser Saison noch wichtiger ist als in der Vorsaison. Denn: Najera hat in der Offseason scheinbar hart an sich gearbeitet und hat sich einen starken Wurf von Draussen angeeignet. 40% (!) trifft er in der laufenden Saison bei 16/40 Würfen. Vergleich zum Vorjahr: 1/12 in 75 Spielen.


- Wird Andre Miller, zusammen mit Andre Iguodala bester Spieler der Philadelphia 76ers, womöglich doch noch getradet? Sowohl die Heat als auch die Cavaliers wären dankbare Abnehmer, nur in Philly scheint man sich zu sträuben:

Miller wird nicht nur von Fans geliebt, sondern auch von seinen Mitspielern, die noch hoffen, dass Miller nicht getradet wird. „Es wird viel darüber geredet, dass Miller getradet wird“ sagt zum Beispiel Kyle Korver „Ich hoffe wirklich, dass nichts in der Hinsicht passieren wird!“ Iguodala bringt es auf den Punkt: „Er (Miller) macht einen tollen Job. Er kreiert für mich einfache Schüsse, gibt mir tolle Bodenpässe in den Lauf und macht viele andere Dinge, die nur wenige Guards können!“


- Statt eines allgemeinen Rückblicks nimmt das Lakers-Blog die Spieler in die Einzelkritik, so auch Kobe Bryant:

Wie spielt er? Definitiv nicht so gut bzw. nicht so spektakulär wie in der letzten und vorletzten Saison. Er ist leistungstechnisch minimal schlechter geworden, zumindest so mein Eindruck bisher. Und er tritt außerdem nicht mehr stark in Erscheinung. Warum? Das wissen nur der liebe Gott und Kobe selbst. Vielleicht ist das Team etwas stärker geworden, sodass er nicht dominant spielen muss. Vielleicht ist er nach DER Offseason einfach nicht mehr der gleiche Lakers-Spieler wie früher und deswegen lässt er etwas nach.


- Nicht LeBron James, sehr wohl aber die Cleveland Cavaliers machen eine Krise durch. Dafür gibt es Gründe. Welche das sind und oder auch sein könnten, das untersucht Jonas. Ein Grund sei an dieser Stelle zitiert:

Letztes Jahr noch eines der besten Reboundteams, rangieren die Cavs derzeit nur auf Platz elf, was die Arbeit an den Bretter angeht.
Dass man nun 96.8 Punkte pro Abend erzielt und damit Platz 17 belegt ist ein schöner Schritt nach vorne – wenn man gleichzeitig aber 100.9 zulässt und damit 19 Team besser sind, hilft einem das herzlich wenig. Und die Gegner scoren nicht nur viel, sie tun das auch noch hochprozentig. 46.1% der Würfe finden ihr Ziel – nur sechs Mannschaften verteidigen in dieser Hinsicht schlechter.


- Die Saison der Sonics ist 30 Spiele alt, Zeit für ein Zwischenfazit! Geht's noch, Kevin Durant?

Durant hatte einige Probleme sich von College auf NBA Spiel umzustellen, zeigt aber immer wieder, warum man ihn vor dem Draft so hoch handelte und warum so gut wie alle Franchises dieser Liga gerne ihre Hände an ihn bekommen würden. Zwar trifft er nicht wirklich gut aus dem Feld und nimmt auch oft noch zu überhastet seine Würfe, aber einem 19-jährigen sollte man das schon nachsehen, vor allem wenn man bedenkt, das er kaum Unterstützung in der Offensive hat und immer vom besten Verteidiger des Gegners verteidigt wird. Zudem zeigt er auch immer wieder, das er selbst defensiv seinen Mann stehen kann, indem er seinen Gegenspielern mit seiner Länge große Probleme bereitet.


- Nicht 48, sondern 36 Minuten dauert ein Spiel der bedrohlich in Fahrt kommenden Detroit Pistons. Wie, das erklärt uns das Motown Miracle:

Ein 0815-NBA-Basketballspiel dauert zur Zeit bei den Detroit Pistons nicht länger als 36 Minuten. Während andere Teams versuchen, Ihrem Gegner im letzten Viertel davonzulaufen, sitzen die meisten Pistons Starter schon mit einem tiefen Grinsen auf der Bank.


- Tatsache: Anfang Dezember standen die Orlando Magic nicht zuletzt dank Dwight Howard an der Spitze der Power Rankings (ESPN), so beschrieben im Magic Blog:

Marc Stein setzt die Magic an den Platz 1 der ESPN Power Rankings. Und nicht nur das: Er redet schon vom gesicherten Division Titel - nicht ohne Grund, denn kein anderes Team aus der South-East Division ist über 50%, die Heat haben Probleme sich zu finden, die Wizards sind ohne Mr. Hibachi unterwegs, und die Hawks und die Bobcats bleiben weiterhin Mittelmaß. Die Magic sind das Gegenteil: Der November gehörte ihnen: 13 Spiele hatten die Magic bisher “on the road”, und stolze 11 haben sie davon gewonnen. Letztes Jahr war es DIE Schwäche der Magic, dieses Jahr scheint es eine Stärke zu sein.


- Die Bobcats sind schwach, diese Analyse stark:

Rennen läßt die Bobcats möglichst keiner, will man daher ein Inside-Out mit Okafor und Mohammed als Anspielstationen am Korb aufziehen, wäre es ganz angebracht den Ball konstant nach innen zu passen, was phasenweise jedoch einfach nicht gemacht wird. Da von allen Startern derzeit nur Richardson eine echte Gefahr von außen dastellt und der zusätzlich auch noch weiterhin in jedem Spiel seine Hochs und Tiefs durchlebt, hat blöderweise auch kein Gegner in der NBA einen echten Grund Würfe der Bobcats zu fürchten, also kann man es sich gegen die Bobcats erlauben die eigenen Abwehrbemühungen darauf zu konzentrieren, den Weg zum Korb zu verstellen und Wallace und Felton jeden Sprungwurf anzubieten, den sie dann mit ziemlicher Sicherheit nicht oft genug treffen werden …


- Feuert den Coach! Nicht irgendeinen, sondern Avery Johnson:

AJ ist besessen von dem Gedanken, Dirk’s Minuten zu senken. Prinzipiell spricht da auch nichts gegen, aber wenn man dadurch dauerhaft Spiele und jedes enge Spiel verliert, dann sollte man ihn vielleicht zwischendurch auch mal ein Spiel 38-40 min spielen lassen, so dass man zumindest ab und an mal ein Spiel gewinnt. Gestern Nacht hat er es wieder getan. Dirk legt los wie die Feuerwehr, ist über lange Zeit der einzige, der was trifft. Dann holt Avery ihn vom Feld und setzt ihn für 8 Minuten (!!!) auf die Bank, wo er tatenlos zu sieht, wie Denver auf etwa 16 davon zieht und die Mavs nichts mehr treffen.


- Mit einer detailreichen Bewertung Bobby Jacksons im Hinblick auf einen möglichen Trade erfreut das Hornets Blog:

Das Problem: Die Bank spielt unterirdisch. Es fehlt an konstanten Schützen und einem “Sechsten Mann”, der Verantwortung übernimmt, wenn Paul, West oder Chandler auf der Bank sitzen. Thema wurde oft genug durchgekaut. Nun muss man Lösungen suchen. Eine besteht darin, das Point-Guard-Tandem aufzulösen. Paul bleibt eh ein Leben lang eine Hornisse - bleiben Pargo und Jackson als mögliche Tradekandidaten. Und vor allem mit Letzterem könnte ein Trade funktionieren. Aber ist das sinnvoll? Was gibt’s im Gegenzug? Hilft es dem Team? Sollte Jackson getradet werden?


- Anfang Dezember war die Verletzung Jorge Garbajosas beherrschendes Thema bei den Toronto Raptors:

Schlechte Nachrichten gibt es von Jorge Garbajosa. Es kam wie es kommen musste und er wird voraussichtlich schon diese Woche erneut am Bein operiert werden. Damit kamen neue Diskussionen auf über seine Entscheidung im Sommer bei der EM in Spanien aufzulaufen, anstatt wie von den Raptors gefordert sich einer erneuten Operation zu unterziehen. Es ist nämlich fraglich ob er diese Saison noch mal auflaufen wird. Ich hoffe dass die Geschichte zwischen Garbajosa und den Raptors noch ein gutes Ende nimmt.


- Bezüglich der Frage, ob die Washington Wizards mit oder ohne Gilbert Arenas besser aufgestellt sind, gehen die Antworten weit auseinander. Das Wizards Wire hat sich nun mit einem unmissverständlichem Besser! positioniert:

40 Minuten von Gilbert schließen schlechte Ballverteilung nicht aus, da Gilbert ein außergewöhnliches Ballhandling besitzt ist. Ich würde ihn zwar auch lieber auf der Position des Shooting Guards sehen und einen Ballverteiler wie Daniels als Aufbau, dafür ist „Agent Hurt” aber nun einmal zu klein und seine Defense reicht nicht aus um andere Top-Shooting Guards zu stoppen. Daher denke ich, dass die Behauptung - die Wizards seien ohne ihren exzentrischen Superstar eine bessere Mannschaft - eine glatte Lüge ist.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Wenn heute Playoffs wären...

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Eastern Conference
Boston Celtics - New Jersey Nets. Mein Tipp: 4 - 1
Detroit Pistons - Indiana Pacers. 4 - 0
Orlando Magic - Toronto Raptors. 4 - 2
Atlanta Hawks - Washington Wizards. 1 - 4

Western Conference
San Antonio Spurs - Golden State Warriors. Mein Tipp: 4 - 2
Phoenix Suns - Portland Trailblazers. 4 - 1
Denver Nuggets -
Dallas Mavericks. 3 - 4
New Orleans Hornets -
Los Angeles Lakers. 1 - 4

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Out of town

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In ein paar Tagen bin ich wieder da.
c u

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Fehlten die Skills, Mr. Skiles?

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Vor 49 Monaten, am 28. November 2003, wurde Scott Skiles von den Chicago Bulls angeheuert. Die hatten zu diesem Zeitpunkt eine Saisonbilanz von 4-12 und bereits einen Head Coach (Bill Cartwright) entlassen müssen sowie Pete Myers (Interimscoach) wieder in die Assistenz geschickt. Die Starting 5 der Bulls setzte sich zu diesem Zeitpunkt so zusammen:

Kirk Hinrich - Jamaal Crawford - Linton Johnson - Antonio Davis - Eddy Curry,

wobei Skiles bereits damals gern und viel rotieren ließ. Von einer Championship sprach 2003 niemand in Chicago, nein, die Frage lautete vielmehr, wie, aufbauend auf Eddy Curry und später Tyson Chandler, die Bulls der mittelbaren Zukunft aussehen. Die Frage sollte sich im Verlauf der nächsten beiden Jahre erübrigen, denn die Bulls spülten derart viel zählebiges Talent in ihren Kader, dass Curry wie ein Verkäufer der gleichnamigen Wurst und Chandler wie eine eindimensionale Defensemaschine aussahen und schließlich getradet wurden. Die aktuelle Lineup der Bulls sieht so aus:

Kirk Hinrich - Ben Gordon - Luol Deng - Tyrus Thomas - Ben Wallace

Bis auf Hinrich also neue Verhältnisse. Und gefühlte 500kg massives Talent. So sah es wohl auch John Hollinger, als er den Bulls vor Saisonbeginn das Erreichen der Finals prognostizierte. Derzeit befinden sich die Bulls auf Platz 13 der Eastern Conference, Bilanz der letzten 10 Spiele: 5x gewonnen, 5x verloren. Die Bulls enttäuschen uns alle. Ich hatte ihnen in meiner Saisonvorschau 55 Siege ins Nest gelegt und diese Vorhersage mit folgendem Statement garniert:

Dieses Jahr spielt das Chicagoer Powerhouse um die Krone der Eastern Conference. Man mag noch so überzogene Vorstellungen bezüglich der Chicago Bulls haben, man findet immer noch einen weiteren Grund die Erwartungen noch eine Stufe höher zu legen. Dieses Team ist jung, ehrgeizig, unverbraucht, hoch professionell geführt und vollkommen in Takt. Mit Noah und Smith hat man sich sinnvoll verstärkt, die Bank der Bulls sucht ihresgleichen und sie darf mit hoch gehaltener Nase über die Reserve der Celtics lachen - spätestens in den Playoffs wird sie es tun. Die Finalspaarung 2008 könnte lauten: Bulls - Mavericks. Hoffen wir, dass diese Finals in dieser Zusammensetzung zumindest auf Premiere zu sehen werden, denn das wird großes Theater.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Spekulationen bzgl. Kobe Bryant noch kein Thema. Einige riefen sich, halb mahnend, halb scherzhaft, folgende Statistik in Erinnerung:

9-16, 12-19, 3-9,

die stellvertretend für die notorischen Spätstarts der Bulls steht. Nur wenige hatten damit gerechnet, dass sich die Impotenz Ben Wallaces in der Offensive als solch ein Malus erweisen könnte. Die allgemeine Erwartung war die, dass zumindest einer von beiden - Luol Deng oder Ben Gordon - seine Vertragsverlängerung unterzeichnen würde. Von Tyrus Thomas wussten wir: er bringt schwankende Leistungen, allerdings dieses Wechselbad der Gefühle äh Stats verträgt keine Mannschaft. Kirk Hinrich sucht seine Form, Deng seine Gesundheit, Gordon neue Moves im Angriff. Bei den Bulls ist der Wurm drin und da wir uns nicht in der Matrix der Gebrüder Wachnowski sondern im oft menschelnden Basketballgeschäft befinden, heißt die Wahl hier nicht blaue oder rote Pille? sondern feuern oder nicht feuern? Skiles, der sich im Laufe der Saison Patzer persönlicher Natur gegenüber Ben Wallace, Tyrus Thomas und Joakim Noah leistete und so etwas an Nähe zur Mannschaft einbüßte (vgl. auch Luol Deng: "I felt like something was going to happen. I didn't know whether it was players or coaches. But you could definitely feel there was something. It just didn't seem like we were on the same page."), wurde gefeuert - dies ist die erste Trainerentlassung der aktuellen Saison. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Und was sollte der auch anders machen? Erhöhte Spielanteile für Small Ben Wallace? Forget it. Kobe Bryant nach Chicago holen? Der Superstar möchte nicht. Luol Deng in die Reha schicken? Der spielt um einen neuen Vertrag und wird die Saison auch unter Schmerzen zu Ende spielen. Tyrus Thomas ordentlich in den Arsch treten? Dürfte den einen Dreck scheren. Einen etablierten Lowpostspieler (he Kevin Garnett, how's Boston?!) verpflichten? Diese Sorte Spieler entwickelt sich zu einer raren und vor allem teuren Spezies. Aber wie wäre es mit mehr Einheiten Wurftraining? Spielzügen, in denen quality shots generiert werden? Einem Ben Gordon von der Bank? Einem Kirk Hinrich ohne Turnovers? Möglich, dass Rick Carlisle kommen wird, ein harter Hund, der das Sprichwort Bellende Hunde beißen nicht pulverisiert, denn der Ex-HC der Indiana Pacers kann gleichzeitig bellen und beißen. Jedenfalls brauchen die Bulls einen Head Coach, der sie in der Offensive kitzelt, der kleine, schnelle Formationen mag und der junges Gemüse bei konstantem Wachstum halten kann. Skiles kann für seine Zeit bei den Bulls eine Bilanz von 165-172 vorweisen - ein wie ich meine exzellenter Wert, bedenkt man, dass er mit einem Bullsteam anfangen musste, welches von Eddy Curry angeführt werden sollte (Grüße nach New York zu den Knicks!). Skiles selbst hat sich zur Entlassung so geäußert:

"I understand how this business works. We had a lot of expectations and we weren't playing up to them this season. We went from an overachieving team to an underachieving team. But this was a great experience that will continue to make me a better coach."

Floskel sei gegrüßt! Was den Bulls wirklich zu schaffen macht, erwähnen die wenigsten: die Spieler sind sich bewusst, dass sie nur auf erhöhtem Energielevel mit den Spitzenteams konkurrieren können (zu sehen in den zwei letzten Jahren, in denen kein Team intensiveren Basketball spielte als die Bulls es taten), sind aber zu diesem Level nicht mehr in der Lage. Im nächsten Spiel geht es gegen den amtierenden Champion, die San Antonio Spurs - wohl bekomme es! Assistantcoach Pete Myers wird die Niederlage leiten dürfen. Pete Myers? Welcome back in 2003!


Dienstag, 25. Dezember 2007

Weihnachtsgeschichtenalarm

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Vor drei Tagen wurde Avery Johnsons #6 von den San Antonio Spurs retired. Ein in vielerlei Hinsicht besonderes Ereignis: nicht nur, dass AJ nun neben Franchisegrößen wie David Robinson, Sean Elliott und George Gervin steht, nicht nur, dass AJ einer der wenigen ungedrafteten Spieler ist, die an der Hallendecke verewigt wurden, nicht nur, dass die Mavs härtester Konkurrent der San Antonio Spurs sind und sich Jahr für Jahr einen aufregenden Kampf um die interne Texas-Meisterschaft liefern, nicht nur, dass AJ eigentlich weder die Stats hatte, um seine fabulösen Leistungen nachvollziehen zu können (während seiner 10 Jahre mit den Spurs durchschnittlich 10.1 Punkte, 6.9 Assists, 2 Rebounds und 1.1 Steals) noch die Größe (nur 1.80m), nein, der sonst kantig wirkende Head Coach der Dallas Mavericks zeigte große Gefühle bei Enthüllung seiner Nummer. Was dieser sympathische, wenn auch unnahbare little general während seiner 16 Jahre in der NBA wirklich geleistet hat, sollte ein Detail aus seiner Biografie verdeutlichen wie kein zweites: es war Gregg Popovich, der AJ 1991 mitteilen musste, dass die Spurs sich von ihm getrennt hätten und es war ebenfalls Popovich, der ihm vor ein paar Monaten die Nachricht überbringen durfte, dass die #6 demnächst nun Jahr für Jahr für 41 Abende in der Saison über den Heimspielen der San Antonio Spurs leuchten würde.


Tom Heinsohn & Boston Celtics

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Von 1970-1978 war Tom Heinsohn Head Coach der Boston Celtics, bescherte dem Verein in dieser Zeit zwei Championships und erzielte eine Gesamtbilanz von 427-263. Der heutige 73-jährige ist also kein unbeschriebenes Blatt sondern vielmehr Hall of Famer und sein Urteil zu den Boston Celtics 2007/08 verdient Aufmerksamkeit. Im Interview mit der FIVE klärt uns Heinsohn über Stärken und Schwächen des besten EC-Teams auf:

- Heinsohn sieht u. a. deshalb weiteres Aufwärtspotenzial, weil die neu formierten Celtics erst ca. 30 Spiele zusammen absolvierten. Sollte das Zusammenspiel perfektioniert werden, könnte die Dominanz der Celtics bis zum Ende der Saison Bestand haben.

- Die Offensive der Celtics nennt Heinsohn aggressiv, die Defensive großartig, was in der Summe für Harmonie sorgen würde. Kevin Garnett, Paul Pierce und Ray Allen würden Egoismen unterdrücken und den individuellen Ruhm dem kollektiven Ziel der Championship unterordnen.

- Würden in Boston weder die Patriots (NFL) noch die Red Sox (MFL) spielen, wären die Celtics Thema Nr. 1 im Sportmekka, so aber bleibt nur ein dritter Platz. Zum Trost gibt es aktuell Platz 1 in der NBA (zwei Siege mehr als die Detroit Pistons).

- Als größtes mögliches Problem sieht Heinsohn Verletzungen an und schließt sich damit dem Medientenor aus den USA an. Die nicht so üppige Tiefe der Celtics könnte sich in den Playoffs rächen.

Nate McMillan im Interview mit nba.com

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Zuletzt haben die Portland Trailblazers den überraschendsten winning streak der bisherigen Saison hingelegt: 10 Spiele in Folge ging man ungeschlagen vom Platz, was mit dem zweiten Platz in der Norhtwest-Division belohnt wird. Bedenkt man, wie jung dieses Team ist, bedenkt man, dass nicht Greg Oden sondern Joel Pryzbilla als Center startet, bedenkt man, dass die Trailblazers zwar einen ROY jedoch keinen Starspieler haben, bedenkt man außerdem, dass sie vor der Saison mit Zach Randolph ihren besten Spieler abgaben, und bedenkt man auch, dass keiner der Neuzugänge wirklich geündet hat, bleibt nur eine Frage: wie verdammt noch mal machen die das? Im One on One suchte nba.com vom Head Coach der Trailblazers höchstpersönlich, Nate McMillan, Antworten:

- Wie die Mentalität der Spieler einzustufen sei?
McMillan sagt, die Trailblazers wüssten um ihr riesiges Potenzial, hätten aber als jüngstes Team der Liga auch die Zeit, dieses zielgerecht zu entwickeln. Der Verlust Greg Odens schmerze insbesondere deshalb, weil der Top-Rookie erst eine Saison später mit dem Kern der Mannschaft wachsen kann.

- Also doch keine wie von den Medien erwartete nothing-to-lose-Mentalität?
McMillan verneint. Seine Aufgabe sei es, den Spielern begreiflich zu machen, dass sie nach einer Niederlage nicht an den Tabellenkeller rasseln sowie nach einem Sieg nicht sofort an die Spitze rauschen.

- Wie lässt sich die Identität des Teams beschreiben und welche Spieler gefallen neben Roy und LMA besonders?
McMillan bezeichnet als die drei ersten Scoring-Optionen der Trailblazers Brandon Roy, LaMarcus Aldridge und Travis Outlaw, der sich zum go-to-guy entwickelt habe und Bestandteil auch des zukünftigen Mannschaftskerns sein werde.

- Ein paar Worte zu Travis Outlaw?
McMillan beschreibt Outlaw als sehr athletischen Spieler, dem der Wechsel vom Power Forward auf den Small Forward bestens bekommen sei. Als Outlaw von Portland gedraftet wurde, hatten die Trailblazers eine Menge SFs und so musste er erst auf der 4 spielen, als seine eigentliche Position hat sich diese Saison nun die 3 herausgestellt.

- Inwieweit hat sich Brandon Roy im Vergleich zur letzten Saison verbessert?
McMillan sagt, Roy zeichne vor allem durch seinen calming effect aus, d. h. er vermittle insbesondere in Clutch-Situationen die nötige Ruhe. Roy trifft stets gute Entscheidungen, gerät auch unter Druck selten in Panik. Roy, den McMillan schon Jahre vor dem 2006er Draft beobachtet hatte, habe sich als Leader etabliert. Auch als All-Star kommt er inzwischen in Frage.

- Verläuft die Rehabilitation Greg Odens nach Plan?
Ja.

- Welche Rolle nimmt James Jones.
McMillan hebt insbesondere die Erfahrung Jones' hervor, er wisse wie man die Stimmung im locker room oben halte und gebe jüngeren Spielern Tipps, bevor diese eingewechselt würden. Jones sei ein in der gesamten Liga gefürchteter Shooter, der den Druck auf Brandon Roy als erste Scoring-Option mindere.

- Erfüllt LaMarcus Aldridge die Erwartungen, die nach dem Trade Zach Randolphs in ihn gesetzt wurden?
McMillan bejaht dies. Zusammen mit Brandon Roy und Greg Oden bildet LMA den festen Kern der zukünftigen Trailblazers. LMA spiele ein back to the basket game, er erhalte mehr Möglichkeiten und größere Spielanteile.

Montag, 24. Dezember 2007

Kleinigkeiten, KW 51

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- 20.000 Punkte haben viele geschafft, allerdings war keiner schneller als Kobe Bryant: im Spiel gegen die New York Knicks stellte Bryant den Rekord von Wilt Chamberlain, der zum Erreichen der Marke 12 Tage länger brauchte, ein. Michael Jordan benötigte 204 Tage mehr, um die 20.000 Punkte zu erreichen. Allerdings dürfte Bryants Bestwert nur ca. fünf Jahre Bestand haben, denn LeBron James könnte im Alter von 28 Jahren den Rekord pulverisiert haben.

- Who needs Greg Oden?

- Kevin Garnett und LeBron James werden wahrscheinlich(st) zusammen für das EC-All-Star-Team auflaufen.

- Desmond Mason fällt 6-8 Wochen aus. Seine Karriere eventuell beenden wird Troy Hudson. Bis zum Saisonende verzichten müssen die Los Angeles Clippers auf Paul Davis. Entlassen wurde Tarence Kinsey von den Memphis Grizzlies.
Indessen wird Nene wieder trainieren können mit den Denver Nuggets.

- Auch deshalb wurde die #6 Avery Johnsons von den San Antonio Spurs retired:
It was Game 5 of the 1999 NBA Finals against the New York Knicks and Johnson silenced the 19,763 fans at Madison Square Garden by calmly nailing an 18-footer from the left corner with 47 seconds remaining to clinch the Spurs first-ever NBA title.

- Blazermania! Die Portland Trailblazers sind die Mannschaft der Woche: Brandon Roy & Co. setzen die Siegesserie der Vorwoche fort und stehen nun bei zehn Siegen in Serie. Gründe für den unerwarteten Aufschwung der Portlander sucht u. a. Kenn Ruby.

- Jugend schön und gut, aber ohne Talent geht es dann doch nicht, liebe Timberwolves, sagt Charley Rosen.

- Darius Washington von den San Antonio wandert in die D-League. Seattle entsendet Mohammed Sene zu den Idaho Stampede. Aus der D-League zu den Memphis Grizzlies stößt Jeremy Richardson.

- Der ultimative Vergleich zwischen LeBron James und Kobe Bryant endet zugunsten von Black Mamba.

- Shaquille O'Neal, Dwyane Wade, Alonzo Mourning, Lamar Odom, Bruce Bowen: fünf der 25 besten Spieler in der Geschichte der Miami Heat.

- Sechs triple doubles fehlen im noch, dann wäre Jason Kidd nach Oscar Robertson und Magic Johnson der dritte Spieler in der Geschichte der NBA, der sich 100 triple doubles erschuftete. Gegen die Golden State Warriors holte er sich Nr. 94.

- Gilbert Arenas segnet uns mit einem neuen Blogeintrag. Marcus Camby berichtet vom Geschenke verschenken. Auch Charlie Villanueva drückt ins Wachs des sozialen Gewissens.

- Beim Sieg seiner Bucks gegen die Charlotte Bobcats wirft Yi Jianlian mit 29 Punkten ein Career-High. Der Chinese verbringt nun seine erste Weihnachten in den USA: nur einer von vielen Aspekten im Anpassungsprozess Jianlians:
Yi, who still relies on a translator at times even though he has stopped taking daily English lessons, also has begun to refine his tastes like any 20-year-old would. He listens to more and more American music and no longer calls Las Vegas his favorite city, though he is still awed by the gaudy lights and behemoth casinos that he first saw in the desert in 2003 [...] Yi's emergence also means Americans aren't calling him Yao Ming anymore, like what happened on his early trips to the U.S. when Yao was just beginning his career.

- Derek Fisher attestiert Kobe Bryant eine hohe menschliche Reife:
“My observations, for sure, are that he’s a different individual. He’s grown and matured. I personally can’t imagine coming into this (NBA) world at 18- or 19-years old, trying to maneuver around with all the things you have to figure out, and do it at the level of stardom that he was at coming out of high school.”

- Sophomore des Jahres? Brandon Roy!
Roy, last season’s Rookie of the Year, has shown that not all second-year players suffer from a sophomore slump. After a luke-warm start to the season, he has heated up and the Blazers have followed in the footsteps of their leader.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Toronto Raptors 103 @ Phoenix Suns 122

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Was mir gefallen hat:

- Andrea Bargnani mit ersten Punkten des Games, ein pfeilschneller Lauf an Shawn Marion vorbei zum Korb, Dunk, die Kollegen gratulieren. Insgesamt war vom geborenen Römer nur wenig zu sehen, die Raptors-Show gehörte an diesem Abend Chris Bosh, der mit 42 Punkten einen persönlichen Bestwert markiert, mehr als die Hälfte davon erzielt er an der Freiwurflinie.

- Schnelle 7-Punkte-Führung für Raptors (...immerhin ein Heimspiel für die Suns!), dann erstmals Führung Suns bei 17-16.

- Insgesamt 65 Punkte im ersten Viertel, nice! Halbzeitstand 66-61, da fahren andere Teams schon wieder heim...

- Im oft entscheidenden Q3 stehen praktisch nur sechs Mann auf dem Feld, die Begegnung heißt: Phoenix Suns vs, Chris Bosh. 20-6 Run der Suns.

- Am Ende haben sieben Suns 10+ Punkte.

- Leandro Barbosa mimt in Halbzeit 1 das Ballgenie und schenkt den Raptors 4 Dreier sowie insgesamt 18 Punkte ein. Bester Spieler für Toronto in Halbzeit 1: Chris Bosh mit 23 Zählern und 6 Brettern.

- Amare Stoudemire, bester Sun in Q1, sucht das mismatch auf der Center-Position, am Ende der ersten Halbzeit haben die Suns im Vergleich zu den Raptors fast doppelt so viele Punkte in the paint erzielt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit lässt Phoenix in der Offensive alles (!) über die Mitte laufen, keine Distanzwürfe, keine Threes, und diese Spielweise zahlt sich tatsächlich aus.


Was mir nicht gefallen hat:

- Die Wurftechnik Shawn Marion finde ich auch nach 9 Jahren noch immer gräßlich: für einen Spieler, der mehr oder weniger von Brusthöhe aus wirft, wird The Matrix überraschend wenig geblockt.

- Jamario Moon mit drei PFs in den ersten 6 Spielminuten.

- Toronto mit enorm wenigen Assists, fünf Bankspieler sorgen für 6 Assists, die restlichen 4 Assists stammen alle von Jose Calderon.

- Nur acht Spieler in der Suns-Rotation.

- Teamvergleich PFs nach 7 Spielminuten: 1 (Suns) - 8 (Raptors).

- Fehlende Offensivoptionen Raptors, die besonders beim Run von Phoenix Mitte Q1 bemerkbar, ähm nicht bemerkbar werden.

- Der Bart Brian Skinners (am unteren Ende blond gefärbt).

- Amare Stoudemire bekommt sowohl offensiv als auch defensiv zu viele Freiheiten durch die Raptors.

- Früher Ausfall Shawn Marions (Zusammenprall mit Amare Stoudemire).

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 12

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Where have all the Point Guards gone?, fragt sich vielleicht der eine und/oder andere bei der Wahl seiner All-Stars. Freilich nur in der Eastern Conference. Ich habe da so meine Zweifel, wer von diesem Typ Spieler, den übrigens die wikipedia so beschreibt

Point Guard (PG), also known as the one or "the ball-handler", is one of the five traditional positions of a basketball team. Typically, being quicker and shorter than even a shooting guard, the more speed a point guard has, the more likely he/she will be able to create separation and space off the dribble, which allows the guard room to work. While a shooting guard's primary responsibility is to score points through perimeter shooting, a true point guard's job is to create scoring opportunities for his/her team. He/she does this by passing, setting up plays on the court, getting knowledge of the game and skill. They usually exert a leadership role on the floor similar to that of a quarterback in American football.

die Wahl zum All-Star rechtfertigt. Für mich steht nur Chauncey Billups außer Frage. Wer spielt sonst noch auf der 1? Folgende Spieler:

- Gilbert Arenas: verletzt, Glanz der letzten Jahre beschädigt.
- Darrell Armstrong: mit 39 Jahren DER Energizer in New Jersey - noch Fragen zum Zustand der Nets?
- Carlos Arroyo: erhält so viele Minuten wie letzte Saison, allerdings deutlich weniger Spielanteile.
- Chauncey Billups: bester PG der Eastern Conference, Mr. Hot Shots ;-)
- Jose Calderon: zuletzt mit ein paar herausragenden Leistungen, kann er die Form halten?
- Antonio Daniels: solider Ersatz für Gilbert Arenas, mehr nicht.
- Keyon Dooling: stellvertretend für die fehlende Tiefe der Magic auf der 1.
- Chris Duhon: in Tradegerüchte verwechselt, vom Bulls-Virus befallen.
- T.J. Ford: immer gut für einen Schreckmoment, zusammen mit Kenyon Martin das Klinikkind der Liga.
- Lindsey Hunter: auch mit 37 noch eine Bank - von der Bank, versteht sich.
- Royal Ivey: glatter D-League-Kandidat.
- Anthony Johnson: langweiliger als sein Vor- und Zuname, profitiert von der Verletzung Tyronn Lues.
- Damon Jones: arroganter denn je.
- Jason Kidd: unzufrieden mit den Nets, kommuniziert dies auf ungeschickte Art, rechtfertigt es nur noch bedingt mit Leistungen.
- Tyronn Lue: Tyronn who?
- Stephon Marbury: kaputtgekokst.
- Darrick Martin: kennst Du nicht? Kein Problem, ich auch nicht.
- Roger Mason: sorgt sehr vereinzelt für Washingtoner Glücksgefühle .
- Jeff McInnis: in Charlotte geboren, spielt für die Bobcats, sollte sich hier nach dieser Saison zur Ruhe setzen.
- Andre Miller: macht sich gut im Box score.
- Jameer Nelson: der ewige Talentierte wird ewig (nur) talentiert bleiben.
- Kevin Ollie: yahoo sports zeigt keine News zu Ollie an - warum wohl?
- Smush Parker: wie wäre es mit einem Jahr in Europa?
- Eric Snow: öder als die Vereinsfarben der San Antonio Spurs.
- Jamaal Tinsley: hat nichts gelernt vom Trubel um Ron Artest & Co.
- Mike Wilks: Lückenfüller bei den Wizards.
- Jason Williams: einer von vielen Versagern der Miami Heat.
- Mo Williams: harmloser als eine warme Cola.

Samstag, 22. Dezember 2007

Bulls 82 @ Celtics 107

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Was mir gefallen hat:

- Statistik zwischendurch: die Celtics haben noch kein Auswärtsspiel gegen ein Team der Western Conference verloren und haben keine ihrer drei Saisonniederlagen mit mehr als 10 Punkten Unterschied kassiert

- Hustle Paul Pierces

- Boston gerät während des gesamten Spiels nicht einmal in Rückstand

- Passqualitäten KGs

- 6 Celtics mit +10 Punkten

- Aaron Gray mit Career High 14 Punkten und vier Off-Rebounds

- Offensivrebounding Kendrick Perkins'

- Einwechslung Joakim Noahs Mitte Q2

- 15 Punkte von Paul Pierce in Q3, 4-4 vom Three

- Energielevel Celtics, frühe Führung und kontinuierlicher Ausbau

- Monsterdunk Thyrus Thomas' Mitte Q2

- Boston: 12 von 26 Dreiern drin

- Bei den Celtics haben 11 von 12 Spielern einen positiven +/- Wert, bei den Bulls jeder einen negativen

- Drei lässige Threes von James Posey

- Perkins erzielt zwar nur wenige Punkte, aber es scheint ein bißchen so, als könne er jederzeit scoren. Der Celtics-Center nimmt eine erstaunliche Entwicklung!


Was mir nicht gefallen hat

- Eindimensionalität in der Offensive der Bulls: meistens Deng an der Baseline entlang oder ab durch die Mitte zum Korb

- Spiel nach Q1 (26:19) bereits entschieden, Bulls = Lämmer

- Hilflosigkeit Ben Gordons: er findet offensiv kaum Anspielstationen, behält zu lange den Ball und läuft sich müde an den hellwachen Celtics

- Freiwurf- und Dreierquote Bulls, zu Beginn des Spiels unterirdisch

- Ausfall der 24-second shot clock Ende Q3

- Frustration Bulls gegen Ende Halbzeit 1

- Zwei schnelle PFs für Luol Deng

- Freiwurftechnik Joakim Noahs

- Gordon in Defense völlig überfordert

- Bulls laufen von selbst in mismatches

- Perimeter-D Bulls

- Wenige quality shots von Chicago

Payton demnächst ein Celtic?

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Gary Payton, einer der besten Point Guards seiner Generation, möchte zu den Boston Celtics. So berichtet es der Boston Globe:

Ex-Celtics point guard Gary Payton watched on television from his Las Vegas home Wednesday night as his former team lost to the Pistons. And once Chauncey Billups hit the winning free throws with a tenth of a second remaining, Payton called his agent.
"He called me and said, 'Hey, I'm reminding you that the Celtics are a team I feel like I can help,' " said agent Aaron Goodwin.

Payton spielte bereits 2004/05 eine Saison lang in Boston, wollte damals aber weg, dann doch nicht, und dann doch zu den Heat, wo er schließlich Champion wurde. Derzeit verfügen die Celtics auf der Position des PG über Rajon Rondo und Eddie House - zwei durchschnittliche Spieler, wobei Rondo seine Playofftauglichkeit noch nicht unter Beweis stellen konnte, hingegen House kein echter Point Guard ist. Mit zwei vakanten Plätzen im Roster hätten die Celtics Platz, um Payton aufzunehmen. Der 39-jährige fühlt sich so, als könne er den Celtics beim Gewinn der Championship weiterhelfen. Und genau die will er, weiß auch sein Agent Aaron Goodwin:

"Gary's interest is only with teams he can play with and compete with to win a championship. He'd love the opportunity to play with Boston. It's one of the teams he had me contact before the season, and that's saying a lot because Gary doesn't like the cold."

Doc Rivers gab bezüglich Payton ein nur dezentes, durch auffallend viele Vergangenheitsformen geprägtes Statement ab:

"I loved Payton. Gary was great. He was a professional. He's a veteran, he knows how to play, and he's tough. So I always liked him and he knows that. That's probably why he wants to come. We had a terrific relationship."

Paytons spielerische Klasse wird durch einen Fakt bestens unterstrichen: es gab innerhalb der letzten 20 Jahre nur zwei Guards, die DPOY wurden - Michael Jordan (1988) und Gary Payton (1996). Mit etwas bösen Willen könnte man diesen Fakt so interpretieren, dass Paytons beste Tage seit zehn Jahren gezählt sind.

[via DIME]

...do not become a gossipmonger

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Nein, ich beteilige mich nicht an den Spekulationen zu den Spekulationen zum Privatleben Tony Parkers. Ich habe bisher Beiträge dieser Couleur vermieden und werde auch in Zukunft ohne auskommen. Das mögen manche uncool finden, mir egal, dieses Blog hat ein Profil und das bedeutet nun einmal, auch bestimmte Themen auszuschließen. Sport ist Sport und Bild der Frau ist Bild der Frau. Mir ist zwar klar, dass ich damit etwas gegen den Strom schwimme, allerdings weiß ich auch, dass Sportler nur so weit Teil der Öffentlichkeit sein können (sollten), wie sie es sein woll(t)en [ah, sweet idealism!]. Man muss schon arg abgebrannt sein, um seine Eheprobleme zu verkaufen. Und wer würde schon behaupten wollen, dass Tony Parker abgebrannt ist? Niemand. Was bleibt ist Gossip. Oder nicht schreiben. Oder so tun als man gossip-kompetenter wäre als andere, was eine widersinnige Zielsetzung ist.

Freitag, 21. Dezember 2007

Ach Zo!

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Vor Beginn dieser Saison stellte Alonzo Mourning klar, dass es seine letzte werden wird. Und die endet nun wahrscheinlich unfreiwillig früher: bei der Niederlage gegen die Hawks zog sich Zo im ersten Viertel einen Riss an der Patellasehne (=Kniescheibensehne) im rechten Knie zu. Ein Heilungsprozess würde i. A. mindestens drei Monate in Anspruch nehmen, im Falle Mournings sogar den Rest der Saison. Mourning wurde inzwischen operiert, ein Zeitplan für seine Rückkehr wurde nicht entworfen. Die Verletzung kassierte Mourning beim Blockversuch gegen Mario West. Wenn ich das Video (siehe unten) richtig deute, fiel Mourning von alleine, d. h. ohne jegliche Einwirkung Wests. Dass sich Mourning nicht vom Feld tragen liess, sondern mit Hilfe seiner Teamkollegen, u. a. Dwyane Wade, selbst zur Bank humpelte, honorierte auch das applaudierende Atlanter Publikum in der Philips Arena. Die Rolle des ersten Backup-Centers für Shaquille O'Neal dürfte vorerst Mark Blount einnehmen - zweifellos ein Downgrade, war doch Mourning wertvollster Reserve-C der NBA und immerhin zweifacher DPOY, siebenfacher All-Star sowie wichtigster Spieler in der Geschichte der Franchise.
Shaq kommentierte den Ausfall Zos so:

"I lost a brother. I lost a partner. I've lost a bodyguard. I don't want to speak for him, but I think he is probably done. He's definitely a Hall of Famer and he is definitely going to have his jersey retired and I'll be there for that ceremony and I'll give a great speech that day."

Head Coach Riley hegt indessen einen Traum:

"My dream: That he will make the remarkable comeback and he will block Tim Duncan's dunk in the seventh game of the finals. If you keep that image in your mind and if it ever came true, then you'll know this is meant to be."

Und hier das passende Video:


BBL-Pokal: die Achtelfinalpaarungen (5.-7. Februar 2008)

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- Eisbären Bremerhaven vs. Deutsche Bank SKYLINERS

- Cuxhaven BasCats vs. Bayer Giants Leverkusen

- New Yorker Phantoms Braunschweig vs. Brose Baskets

- Sieger TBB Trier/ratiopharm Ulm vs. digibu Baskets

- ALBA BERLIN vs. Köln 99ers

- Giessen 46ers vs. WALTER Tigers Tübingen

- Sieger RSV Eintracht Stahnsdorf/EWE Baskets Oldenburg vs. Artland Dragons

- EnBW Ludwigsburg vs. Science City Jena

Donnerstag, 20. Dezember 2007

DSF bringt NBA an den Feiertagen

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DSF-Geschäftsführer Oliver Reichert begründet es so:

"Die NBA ist ein absolutes Top-Recht, das einfach ins Free-TV und ins DSF gehört. Mit der stärksten Basketball-Liga der Welt werten wir unser Programm um ein weiteres Highlight auf."

Starke Worte von einem Sender, der die NBA noch immer etwas stiefmütterlich behandelt. Jedenfalls werden wir ausgerechnet in den beiden nächsten Wochen einiges an NBA im Free-TV serviert bekommen. Die Termine im Einzelnen:

So., 23. Dez., 19 Uhr: Highlights - Toronto Raptors vs. Phoenix Suns
Di., 25. Dez., 20.30 Uhr: Live - Miami Heat vs. Cleveland Cavaliers
Do., 27. Dez., 17.30 Uhr: Highlights - Dallas Mavericks vs. Utah Jazz
Fr., 28. Dez., 17.30 Uhr: Highlights - Cleveland Cavaliers vs. Dallas Mavericks
Sa., 29. Dez., 19 Uhr: Live - Atlanta Hawks vs. Dallas Mavericks
So., 30. Dez., 15.30 Uhr: Highlights - Boston Celtics vs. Utah Jazz
Mo., 31. Dez., 20 Uhr: Live - Orlando Magic vs. Chicago Bulls

Macht in der Summe drei Live-Games zu familienfreundlichen Sendezeiten sowie insgesamt 3x Berichterstattung zu den Dallas Mavericks - Dirk Nowitzki ist und bleibt Zugpferd. Kommentiert wird der Spaß von Manfred Winter und Stefan Bohlen. Das DSF beschreibt sein künftiges Übertragungskonzept so:

Jeden Samstag präsentiert NBA Action in einer halben Stunde News, Portraits und Hintergründe aus der National Basketball Association. Gleich im Anschluss folgt in NBA Top-Game die Zusammenfassung eines aktuellen Freitagsspiels! Damit ist das DSF immer hautnah dabei, wenn Stars wie Dwayne Wade, Kobe Bryant oder Deutschlands Vorzeige-Basketballer Dirk Nowitzki Woche für Woche die NBA-Showbühne betreten!

Während der Playoffs soll die Berichterstattung dann intensiviert werden und schließlich in den Finals wird jedes Spiel einzeln präsentiert - in welcher Form auch immer. Wir werden Stars sehen, aber keinen Frank Buschmann. Dirk Nowitzki, aber wenig von den Spurs. Eine Menge Highlights, aber kaum Gameplay.

Einen relevanten Artikel zum gleichen Thema gibt es von Felix auf Medien, Sport und Politik.

[via]

Flip Saunders beurteilt Kevin Garnett

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Knapp 10 Jahre lang war Flip Saunders Head Coach der Minnesota Timberwolves. Seine Zeit in Minneapolis war geprägt durch einen Spieler: Kevin Garnett. Nicht Bill Blair, sondern Saunders war der Coach, unter dem KG zum ersten Mal starten durfte. Nicht Stephon Marbury, sondern KG sollte bestimmender Spieler werden, denn letzterer galt schon Jahre vor seinem Trade zu den Boston Celtics als bester Spieler der Franchisegeschichte der Timberwolves. Fast keiner hat ihn so lange beobachten können, nur wenige haben mehr Zeit mit ihm verbringen dürfen als Saunders, weshalb ich an dieser Stelle ein kürzlich formuliertes Statement von ihm zu KG festhalten möchte:

"There is nobody in the game that respects the game as much as he does. When people respect the game like he does, I always say the basketball gods will shine upon you and good things will happen. If you respect the game, it will come back to you and it has come back to KG three-fold. The last couple of years in Minnesota didn't really work out. A lot of things were said about him (by owner Glen Taylor and others) when he left, about his commitment to the team and his leadership that were just off the wall. They shouldn't have been said because they weren't true. But he handled it very professionally and it's only fitting that he's where he's at right now."

[via DBB]

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Studieren geht über Probieren

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Aufgepasst, morgen gibt es die erste Ausgabe der FORWARD beim Zeitschriftenhändler Eures Vertrauens. Preis beträgt wie angekündigt 3.90.-, zu weiteren Details vgl. meinen Beitrag vom 29.11.07. Hier das Cover des ersten Heftes:



Michael Jordan trainiert mit Bobcats

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Nein, das Comeback des besten Spielers aller Zeiten steht uns nicht bevor. Die Teilnahme Michael Jordans an der letzten Trainingseinheit der Bobcats sollte als Geste verstanden werden, um den Spielern ihr Selbstbewusstsein wiederzugeben. So formuliert es der Meister selbst:

This was more or less for the morale of the players. The last couple of days it has been all about trying to get them to focus on the little things and to play as a team. They’ve been in a lot of games.

Als größte Aufgabe für die nächsten erkennt MJ, dass die Bobcats als Team harmonieren müssten:

Until we develop an All-Star that can take over a game, I think it’s very important for them to understand that they have to play as a unit. I think that’s the message that a lot of the guys got. As I said in the meetings yesterday and watching film, I utilized my experience on a team and in a structured situation to know that a lot of the little things, these guys are not doing. They need to focus on utilizing everybody’s talents.

Die Frage, ob sich das Post-Game der Bobcats durch Neuzugang Nazr Mohammed verbessern würde, bejaht MJ:

We have a good post up guy in Mohammed, as you saw in the Atlanta game. He goes in and Raymond got a layup. He got everybody operating and moving without the ball. He’s able to find people. Okafor can do that but we have to get him the ball and allow him to be part of it – make him a threat. If we can’t penetrate the defense with our dribble, then penetrate with a pass. We have in certain situations been able to get good things once the ball goes in the middle. Now it’s not going to be every night, but at least you focus on it and put the pressure on the defense to react in some way and now the perimeter comes into play.

Die Rolle Raymond Feltons sieht er so:

Not tough, just demanding. Raymond’s fourth year is coming up. By now we should start to see more consistency in his play, less turnovers, more leadership so that you don’t have periods where you come down and lose the ball with no shot on three straight plays On that fourth play you have to focus. What we used to do is have a designed play where we know we can get a good shot. He still struggles with that. He still takes it upon himself to say, "I can do it myself.2 It’s not what we probably expect. There may be situations where he can do it, but you still need all 11 players.

Hier das passende Video:


Hallo BILD!

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Bekanntlich lassen sich die Suchergebnisse zu den Themen Basketball und NBA auf news.google.de in Form von RSS-Feeds abonnieren. Diese beiden Feeds finden sich auch in meinem google reader wieder. Da google wirklich jede Meldung erfasst, die sich erfassen lassen möchte, kommen auch öfters Meldungen von der BILD eingeflogen. Und soeben war es soweit: ich habe zum ersten Mal in meinem Leben etwas in der BILD-Zeitung zum Thema Basketball gelesen, das ich selbst noch nicht wusste: Dirk Nowitzki wettet! Seit drei Jahren! Nicht auf Spiele der NBA, sondern der NFL! Und das jede Woche, mit seinen Teammates! Nur gewonnen hat er noch nie. Pech in der Liebe, Unglück im Spiel, Herr Dirkules? (Hinweis: die vielen Ausrufezeichen und die Umkehrung einer bekannten Redewendung, versehen mit der Formatierung fett, sind meinem verzweifelten Versuch geschuldet, den Stil der BILD zu imitieren. Das aber können andere besser)

Wegen erhöhter Aktivität auf dem Spielermarkt...

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...hier ein schmuckloser Überblick zu den Transaktionen im Monat Dezember:

- Boston Celtics entlassen Brandon Wallace, schicken Gabe Pruitt in die D-League
- Charlotte Bobcats traden Primoz Brezec und Walter Herrmann gegen Nazr Mohammed von den Detroit Pistons, entlassen Ronald Dupree, schicken Jermareo Davidson in die D-League
- Chicago Bulls schicken Demetris Nichols in die D-League, reaktivieren JamesOnCurry aus der D-League, entlassen Thomas Gardner
- Cleveland Cavaliers matchen das Angebot für Anderson Varejao und entlassen Demetris Nichols
- Dallas Mavericks schicken Maurice Ager in die D-League
- Indiana Pacers entlassen Courtney Sims
- Los Angeles Clippers verpflichten Richie Frahm, entlassen Ruben Patterson
- Houston Rockets reaktivieren Steve Novak aus der D-League
- Miami Heat entlassen Penny Hardaway und reaktivieren Luke Jackson
- Memphis Grizzlies entlassen Tarence Kinsey
- New Jersey Nets entlassen Eddie Gill
- Phoenix Suns reaktivieren Alando Tucker aus der D-League, schicken D. J. Strawberry in die D-League
- Portland Trailblazers schicken Taurean Green in die D-League
- Sacramento Kings verpflichten Dahntay Jones
- Utah Jazz reaktivieren Kyrylo Fesenko aus der D-League

[vgl. nba.com]

Wenn einem die Kündigung im Nacken sitzt...

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Bildquelle

Baron Davis = Mr. Stylish

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Dienstag, 18. Dezember 2007

nbakokolores feiert ersten Geburtstag!

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Ich grüße meine 100 Stammleser und bitte darum, mir alle weniger gelungenen Blogbeiträge zu verzeihen ;-) c u

Und er bloggt doch

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Gegen die Detroit Pistons lieferte Brandan Wright das vielleicht beste Spiel seiner bisherigen Karriere ab: 10 Punkte, 4 Rebounds und knapp 17 Minuten Spielzeit standen für den 20-jährigen Rookie auf der Habenseite. Das ist nun drei Tage her. Könnte die Leistungssteigerung darin begründet sein, dass sich der Meister einen Tag vorher endlich wieder zu einem Blogeintrag bequemt hat - quasi Bloggen für den Basketballfrieden? Die Themen dieses Mal:

- Die wundersame Gewinnserie der Warriors seit Stephen Jacksons Rückkehr erklärt Wright so:
I think our team is doing really well too. Obviously, since we got Stephen Jackson back, we've been playing really well. He's just a leader that we needed and missed. He kind of elevated us, even though we were playing hard for the first six or seven games. He's just a player that you need; he does a lot of talking on the floor, or on the bench, or wherever. He's probably the biggest character on the team.

- Die offensive Ausrichtung seiner Mannschaft und inwieweit Head Coach Don Nelson dafür verantwortlich zeichnet, beschreibt Wright so:
Coach Nelson's offense is more involved than people think. People think we're just out there playing, but there's a lot more to it than people realize. You're always trying to get other people open, draw the double-team to find the open man, and stuff like that. And yes, we run set plays. Really. But on offense, Coach doesn't get mad at anybody for taking shots. He's not going to say anything if you think you've got a good look. But the trick is, it's your responsibility as a player to make sure it's a good shot. Otherwise, someone on the team might let you know about it. But he won't.

- Wright lebt in Oakland im gleichen Gebäude wie Kelenna Azubuike, Mickael Pietrus, Stephen Jackson und auch Don Nelson, den Wright in seinem Penthouse allerdings noch nicht besucht hat.

- Wie es sich für einen wahren Rookie gehört, zockt Brandan Wright massig Videospiele, sein Lieblingsgame derzeit: EA's NCAA Football '08.

Montag, 17. Dezember 2007

Rajon Rondo: unauffällig, und das ist gut so!

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Nicht Steve Nash nacheifern, sondern einfach eine bügelglatte Ergänzung zu den Big Three sein: so sah von Saisonbeginn an die Rolle von Celtics-PG Rajon Rondo aus. Mit der Unauffälligkeit kann der 21-jährige gut leben, die nötige Reife scheint er zu haben. Seine genauen Aufgaben wurden in diesem Chat noch einmal zusammenfassend genannt:

(i) gute Defense spielen,
(ii) Ball über die Mittellinie bringen und Offense initiieren,
(iii) Ballverluste minimieren,
(iv) offene Würfe treffen.

Zu jeweils nur zwei dieser Punkte sind derzeit Stephon Marbury, Andre Miller, Jamaal Tinsley und sogar Jason Kidd in der Lage - nur um mal ein paar andere, nominell höherwertige Point Guards der Eastern Conference zu erwähnen. Als Zugabe eine der schönsten Aktionen Rondos diese Saison:



Nur für Knicks- und youtube-Insider: ein echter Fan.

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Chauncey Billups =! All-Star '08

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Die Detroit Bad Boys haben (nicht nur ihre Leser) dazu aufgerufen, Chauncey Billups ins All-Star-Team der EC zu wählen, denn

- Billups spielt die beste Saison seiner Karriere, auch im Hinblick auf seine Statistiken, obwohl er durchschnittlich so wenig Spielzeit wie seit fünf Jahren nicht mehr bekommt.

- Dwyane Wade ist nicht ganz der Alte, Gilbert Arenas verletzt, Michael Redd zu unauffällig, Ray Allen ein zwar besserer, nicht aber gefährlicherer Shooter und Jason Kidd etwas zu wechselhaft...

- Die Kombination aus Ballsicherheit und sehr guten Trefferquoten, insbesondere von der charity line, machen Mr. Big Shot zu einem der gefährlichsten Offensiv-Guards der Liga.

- Seine enorme Effizienz drückt sich dadurch aus, mit nur wenigen Würfen durchschnittlich knapp 20 Punkte zu erzielen. Das mag selten spektakulär, jedoch fast immer feinster Basketball sein.

Kleinigkeiten, KW 50

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- Einziger ernstzunehmender Konkurrent der Boston Celtics, die mit ihrer 12-0-Startbilanz daheim den Rekord der 1984er Celtics einstellten, in der Eastern Conference? Die Detroit Pistons, sagt Peter May. Einen Game-to-game-review der bisherigen Celtics gibt es in der Blog-Community von FOX. Im Spiel gegen die Milwaukee Bucks mussten die Celtics erstmals ohne ihre komplette Big Three auflaufen, denn Ray Allen fiel wegen Verletzungsbeschwerden aus.

- Primoz Brezec und Walter Herrmann gegen Nazr Mohammed: so lautet der Trade der Woche zwischen den Charlotte Bobcats und Detroit Pistons. Ronald Dupree wurde im Zuge des Deals von den Pistons entlassen. Die Clippers feuern Ruben Patterson und stellen Richie Frahm ein. Bobcat Jermaro Davidson muss in die D-League. Bye Penny, hello Luke Jackson!

- Hot Spot Snapshots!

- Wenn ein Team innerhalb einer Saison nur ein in den gesamten USA übertragenes Spiel hat, dann ist dies auch für die Charlotte Bobcats und ESPN etwas Besonderes.

- Timberwolves-HC Randy Wittmann kann sich wieder einen Wolf tanzen an der Seitenlinie.

- Wilt Chamberlain, Oscar Robertson oder Bill Russell - wer wird MVP der Saison 1961/62?

- Grizzlies-HC Marc Iavaroni hat eine Meinung zu Rudy Gay: "We're on him. We expect a lot from him. We don't want to beat him down, we don't want to mess with his confidence, but we want to demand more from the guys who have more to give. We want it all out. If he has a little to give, we'll ask for a little. If he has a lot to give, we'll ask for a lot."

- Zwei Dinge, die die Rockets gegen ihre Krise unternehmen könnten: Steve Novak aus D-League zurückholen und Mike Bibby oder Andre Miller nach Houston lotsen.

- Jason Kidd, Mike Bibby, Jermaine O'Neal, Andre Miller, Pau Gasol: allesamt (Ex-)Stars, die noch vor dem 21. Februar getradet werden könnten.

- Andrew Bynum wird zum ersten Mal in seiner Karriere ejected.

- Jamaal Tinsley möchte in Zukunft Stress vermeiden und hat deshalb einen persönlichen security guard engagiert. Mehr Schutz hätte diese Wochen auch Shelden Williams gebrauchen können. Wieder mal Ärger kommt auf Jason Kidd zu, bei den Frauen hat er kein glückliches Händchen.

- Washington Wizard Antonio Daniels fällt 2-4 Wochen aus. Schnell erholt von einem dummen Foul Al Horfords zeigte sich T. J. Ford.

- Paul Forrester hat eine umfassende Studie zu Kevin Durant verfasst. Den zweiten Rookie der Sonics, Jeff Green, sieht die Seattle Times mit aufsteigender Tendenz.

- Mikrofone für Head Coaches und in locker rooms? Keine gute Idee, Mr. Stern!

- 1.200x gewonnen: die erstaunliche Karriere des Head Coach Pat Riley.

- Die Wahrscheinlichkeit seiner Rückkehr im Februar 2008 ist für Elton Brand gestiegen, er hat mit kleineren Trainingseinheiten begonnen.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Kurz vor Weihnachten noch ein Deal bei den Knicks?

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Die New York Post streut mal wieder eine vage Behauptung: Isiah Thomas könnte einen Trade beabsichtigen. So stehe auf Thomas' Wunschzettel weiterhin Ron Artest, während Eddy Curry als Tradekandidat nicht mehr unvorstellbar ist: der Center, der ein Franchisespieler werden sollte, hat diese Rolle nicht übernehmen können. Angenommen Artest käme und Curry bliebe, hätten wir in New York die launischste, divenhaftigste, bust-gefährdeste Starting 5 aller Zeiten:

Eddy Curry - Zach Randolph - Ron Artest - Jamaal Crawford - Stephon Marbury

Sorry, KG!

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Glaubt man ballhype.com, sorgte Kevin Garnett unfreiwillig für eine der kuriosesten Stories der bisherigen Saison - ESPN hatte eine Umfrage veröffentlicht, in der insbesondere Bostoner Sportfans votieren sollten, für welches Ereignis sie sich, wenn sie entscheiden müssten, entscheiden würden:

- NFL: Die
Pittsburgh Steelers schlagen die New England Patriots oder
- MLB: Johan Santana wird nicht zu den Boston Red Sox getradet oder
- NBA: Kevin Garnett erleidet eine schwere Knieverletzung.

Humor geht anders, keine Frage. Deshalb wurde die Umfrage bereits wenige Stunden nach ihrer Veröffentlichung deaktiviert. KG nannte den Poll wenig später geschmacklos. Und ESPN hat sich inzwischen entschuldigt. Alles in allem ein einmaliger Vorgang. Übrigens hat KG bisher die meisten Stimmen für das EC-All-Star-Team erhalten. Auf dem zweiten Platz folgt LeBron James. Auch KGs Teamkollegen Ray Allen und Paul Pierce sind noch im Rennen.

MJ23 vs. Shaq: die ultimative 1-on-1-Chronik

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Deshalb geht es mit den Trailblazers aufwärts

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Blazer's Edge nennt fünf Gründe, weshalb die Trailblazers auf dem Weg der Besserung sind:

1. Die Blazers haben derzeit eine Heimbilanz von 8-3. Kein schlechter Wert und jedenfalls eine Steigerung im Vergleich zur letzten Saison.
2. Die Erfolge der Blazers genießen auch außerhalb Portlands Beachtung, eine mediale Präsenz wie seit Jahren nicht mehr breitet sich aus.
3. Sogar die Lebens- bzw. Ehepartner bzw. Familienmitglieder von Blazersfans beginnen damit, das Team zu mögen.
4. Die Gesprächskultur gegenüber den Spielern hat sich geändert: nicht mehr die Frage, wie sie spielen sollten, sondern die Interpretation ihrer Spiele selbst werden zum Thema.
5. Die Fans achten weniger auf individuelle Kunststückchen, sondern eher auf den Erfolg des Teams als Ganzes.

Samstag, 15. Dezember 2007

LeBron James ist clutch-iger als Dwyane Wade

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Javaris Crittenton im Interview mit der LA Times

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Brian Kamenetzky hatte die Gelegenheit, während einer Trainingseinheit der Lakers deren Guard Javaris Crittenton zu interviewen. Nun ist Crittenton kein außerordentlich guter Spieler, allerdings ein Rookie und somit per se ein interessanter Interviewpartner. Wie das? Da die Umstellung vom College auf die NBA in etwa so viele Risiken wie auch Chancen birgt. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Crittenton nicht unzufrieden, er ist sich bewusst, an noch vielen Bereichen seines persönlichen Games arbeiten zu müssen um regelmäßige Einsatzzeiten zu bekommen. Phil Jackson aber habe Vertrauen in ihn. Hinter Derek Fisher und Jordan Farmar nur dritte Option zu sein ist tough, spricht aber auch für die Tiefe der Lakers. Außerdem hat er zu Fisher ein sehr gutes Verhältnis. Seine Stärken und Schwächen beschreibt der 19-jährige so:

I feel like I distribute the ball well, especially in the open court, I feel like I can create. It can be tough to get going with not a lot of minutes, but you have to try to make the best of it. Sometimes if you're in for three or four minutes, normally that's almost a warmup to get you loose. It's kind of tough. But I think I can get the ball to my teammates, and knock down shots when I get the opportunity. I'm not going to force anything, and I feel like I'm a team player on the floor. That's what I try to be.

Stilsünden

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Was haben die Denver Nuggets, Philadelphia 76ers, Atlanta Hawks, Golden State Warriors und Dallas Mavericks gemeinsam - abgesehen davon, dass keines dieser Teams die erste Runde der Playoffs '08 überstehen wird? Sie alle firmieren unter Vereinslogos, die nie hätten aussehen dürfen wie sie es heute tun:

- Die Denver Nuggets scheinen ihre "wahren" Farben noch nicht gefunden zu haben, zumindest entsteht dieser Eindruck bei Beschauung der vier letzten Logos.

- Eventuell Allen Iverson hat die 76ers eines der wertvollsten Logos der Liga gekostet, denn mit oder wegen ihm bekamen die Sixers nicht nur eine neue Identität sondern auch ein nur unauffälliges Äußeres.

- Lustigste Assoziation des Jahres: Hawks-Logo = Herpes.

- Erst erste Sahne, dann Dreck mit futuristischer Soße: so lässt sich die Logoentwicklung der Golden State Warriors zusammenfassen.

- Hätten die Mavericks in den 90ern besser gespielt, hätte auch vielen das damalige Logo besser gefallen. Umgekehrte Entwicklung im aktuellen Jahrzehnt: die Mavs spielen großes Kino, haben allerdings ein Stubenhockerlogo.

Tolle Info

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So so, Kobe ist stolz ein Laker zu sein. Das ist

1. nichts Neues,
2. spätestens Ende Mai 2008 wieder fraglich,
3. Starjournalismus, wie es ihn kurz vor Weihnachten geben muss.

Die vielleicht ansehnlichste Aktion Bryants diese Saison gab es übrigens im Spiel gegen die San Antonio Spurs, Mr. Bryant blockte Mr. Duncan 2x:



Freitag, 14. Dezember 2007

Things you should know...

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- 2005 wurde die Universität von Utah die erste Hochschule der USA, die innerhalb eines Jahrgangs (2005) die Top Picks im Football (Alex Smith) und Basketball (Andrew Bogut) stellte.

- Es gibt fast keine Facette der NBA, die Steve Kerr noch nicht probiert hätte: Kerr spielte während seiner Collegezeit für das us-amerikanische Nationalteam und gewann 1986 die FIBA-Weltmeisterschaft, Kerr erreichte das Final Four, Kerr gewann 1996-1999 vier Meisterschaften mit zwei verschiedenen Teams. Nach seiner aktiven Karriere wurde Kerr Spielekommentator und NBA-Journalist, außerdem Teilinhaber der Phoenix Suns und schließlich deren General Manager. Eine mögliche Karriere als Head Coach hat Kerr bis heute nicht ausgeschlossen. Ich persönlich würde ihn mir als Nachfolger David Sterns wünschen.

- Desmond Mason war der erste Sonic überhaupt, der den NBA Slam Dunk Contest gewann.

- Ron Artest wurde in seiner NBA-Karriere insgesamt 11x suspendiert.

- On an annual basis the Orlando Magic gives more than $2 million to the local community by way of sponsorships of events, donated tickets, autographed merchandise, scholarships and grants. The Orlando Magic has also made a $250,000 pledge to provide positive programs for local youth vulnerable to drugs, gangs and violence in Orlando through the Parramore Kidz Zone and the After School All-Stars.

- 1997/98 erhielt der blutjunge Kevin Garnett eine Vertragsverlängerung seiner Minnesota Timberwolves, die ihm 126 Millionen US-Dollar für sechs Jahre garantierten. Damit stieß Garnett nicht nur in neue Gehaltsdimensionen vor, sondern dieser Vertrag gilt als eigentlicher Auslöser der Lockout Season 1998/99. Sports Illustrated hatte am 3. Mai 1999 den passenden Titel: Kevin Garnett - The kid who changed the game

- Es gibt nur zwei Spieler, die mit 25 Jahren bereits drei Championship gewonnen hatten: Kobe Bryant und Tony Parker.

- Die beste Saison ihrer Franchisegeschichte hatten die Sacramento Kings 2001/02. Die damalige Starting Five bestand aus: Chris Webber, Mike Bibby, Peja Stojakovic, Doug Christie, Vlade Divac.

- Auch bei den Harlem Globetrotters werden Nummern verdienter Spieler retired. Die vielleicht bekannteste ist #13, die ein gewisser Wilt Chamberlain trug.

- 1989 wurden die Minnesota Timberwolves gegründet. Erst ein knappes Jahrzehnt später, in der 1997/98er Saison, erreichten sie ihren ersten winning record (45-37).

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Wir haben die Playoffs '08 verpasst (Teil 2/14): Memphis Grizzlies

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Ach ja!, was sollte Darko Milicic, dessen bewundernswerteste Taten darin bestehen

- vor Carmelo Anthony und Dwyane Wade gedraftet worden zu sein,
- in diesem Video die Hauptrolle zu spielen,
- diesem ultrakomplizierten Blog seinen Namen zu geben,
- und uns einst mit dieser gräßlichen Haarfarbe (Straßenköterblond) zu mißhandeln,

dieses ewige Talent also sollte dazu beitragen, die Grizzlies zurück in die Playoffs zu führen, denn da gehören sie, nicht zuletzt wegen Pau Gasol, hin. Milicic aber ist keinen Deut besser geworden sondern nur um einen fetten Vertrag reicher. Selbstverständnis und Realität fallen sowohl bei Milicic als auch den Grizzlies auseinander: als Letzter der Southwest-Division müssten sie derzeit die Golden State Warriors einholen, um den rettenden Platz 8 zu erreichen. Utopisch. Nicht einmal für Platz 9, 10, 11 würde es reichen. Dabei haben die Grizzlies ein Team voll potenzieller All-Stars: Rudy Gay, Pau Gasol, Mike Miller, vielleicht auch Juan Carlos Navarro und eines Tages Mike Conley. Gay hat diese Saison einen erhebliche Entwicklung gemacht, seine Punktzahl fast verdoppelt, seine Wurfquoten verbessert und auch seine Athletik setzt der 21-jährige gezielter ein. Und so wird der bombastische Dunker, der sich für alle Fantasy-Manager, die ihn gewählt hatten, als Glücksgriff herausgestellt haben dürfte, sogar als MIP-Kandidat gehandelt - fragt sich nur, ob er seine Form halten kann. Und ob die Steigerung in einem schlechten Team genau so viel wert wie die Entwicklung eines Spielers eines guten Teams. I have some thoughts about that... Pau Gasol hat statistisch gesehen abgebaut: durchschnittlich 3 Punkte, 2 Rebounds und 1 Block weniger als letzte Saison. Dies dürfte aber auch an den erhöhten Spielanteilen Gays liegen sowie den neu geordneten Verhältnissen im Frontcourt. Trotzdem ist Gasol noch immer der einzige Grizzlie, der Spiele im Alleingang entscheiden kann, zuletzt geschehen in der Partie gegen die Hornets. Diese Gabe aber nutzt Gasol zu selten, obwohl seine Grizzlies ihre Spiele mit durchschnittlich nur 2.4 Punkten Unterschied verlieren - ein ungewöhnlich guter Wert für ein so schlecht platziertes Team. Die einzige derbe Niederlage der Saison gab es beim 94-118 gegen die Utah Jazz. Neben Gasol haben die Grizzlies zwei weitere Clutchspieler: Miller und Navarro. Und doch haben die Grizzlies bei Spielen, die mit 3 Punkten oder geringeren Unterschied ausgingen eine Bilanz von 0-6. Bezüglich Gasol halten sich Tradegerüchte. Sollte es zu einem Trade zu den Chicago Bulls kommen, wäre der Rebuild in Memphis angebrochen. Gasol hat vor einer Woche bestätigt, in Memphis bleiben zu wollen - für mehr als ein Lippenbekenntnis sollte man das nicht halten. Spätestens nächste Saison steht hier ein teaminterner Konflikt um die Scoringhierarchie an - bekommt Gay den quality shot oder ist Gasol erste Option? Spargelzahn Navarro hält sich beachtlich und spielt seinen Stil trocken runter: er ist und bleibt ein cooler Shooter. Insbesondere gefallen mir die 52.9% Trefferquote aus dem Feld - für einen 1.93m großen Rookie, der nicht mal 80kg auf die Waage bringt, ein beachtlicher Wert.

Bei den Teamstatistiken geben die Grizzlies ein gemischtes Bild (was ist eigentlich ein "gemischtes Bild"?) ab, mehrmals landen sie ganz hinten:

5.4 steals per game (30. Platz)
105.5 Gegenpunkte (28. Platz)
47.7 gegnerische FG% (29. Platz)
-4.0 FG made (differential) (29. Platz)

Da werden sich aufmerksame Leser nun wundern: diese Stats stellen eigentlich keinen Beinbruch dar. Stimmt. Und die Grizzlies spielen bei vielen Zahlen sogar vorne mit. Nur leider ist dieses Team zu jung, um 1. eine im z. B. ersten Viertel herausgespielte Führung locker über drei Viertel zu bringen 2. enge Spiele für sich entscheiden 3. gegnerischen Mannschaften Fouls abzuringen. Die Starting Five ist durchschnittlich 26 Jahre jung. Das Gemüse auf der Bank (Swift, Navarro, Warrick, Kinsey, Jacobsen, Lowry)? 25! Und um nach der Einsatzzeit zu gehen, sind die beiden ersten Bankoptionen der erst 21-jährige Kyle Lowry sowie Juan Carlos Navarro, der zwar ein Jahrzehnt Erfahrung mitbringt, nichtsdestotrotz ein Rookie ist. Und deshalb würde ich die nicht vorhandene Erfahrung (auch als Team) der Grizzlies als ihr größtes Manko bezeichnen. Und auch als den Grund, weshalb sie das zweite Jahr in Folge die Playoffs verpassen werden. Besser so, denn bekanntlich haben die Grizzlies 12 Playoffspiele, d. h. drei Erstrundenbegegnungen hintereinander verloren und noch nie ein Playoffspiel in ihrer Franchisegeschichte gewonnen. Playoffplatz verzockt, Jugendprojekt auf nächste Saison verlegt, Fanbase versauert: thank you for nothing, Grizzlies! ;-) [originale Videobeschreibung: "Thanks For Nothing performs their new single "Remember" at the Memphis Grizzlies halftime show."]:

Mittwoch, 12. Dezember 2007

LeBron James gewährt Varejao Buh!-Schutz

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Warum wurde Anderson Varejao bei seiner Rückkehr (6 Punkte, 9 Rebounds) als Cavalier letzte Nacht vom heimischen Publikum nicht ausgebuht? Weil LeBron James den Zeitpunkt der Einwechslung Varejaos kannte und sich Mitte des ersten Viertels zusammen mit ihm und Larry Hughes einwechseln ließ. Die etwas kuriose Aktion war mit HC Brown abgesprochen. James kommentierte die Aktion so:

"I thought it would raise the intensity of the fans, having me, Larry and Andy come in at the same time, and it worked. I thought by coming in with Andy, it might stop the boos Andy might get; just protecting my teammates."

[via SLAM Online]

Hier das passende Video:


Do you know Rick Nash?

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Oder ist dieser NBA-Star ;-) gemeint?
[Originalpost]

Clippers 91 @ Nets 82

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Was mir gefallen hat:

- Marcus Williams steht kurz vor seinem Comeback! Allerdings kann er in dieser Partie noch nicht mitmischen.

- Chris Kaman: schnell und agil, hat sich zu einem vocal leader entwickelt.

- Ballrotation der Clippers.

- Defense von Quentin Ross gegen Vince Carter.

- Ausgerechnet Malik Allen mit 14 Punkten bester Nets-Scorer in Halbzeit 1.

- Das Hustle Darrell Armstrongs.

- Buzzer Beater von Malike Allen Q2.

- 3/4-court assist Jason Kidd, Richard Jefferson mit lockerem lay up.

- Das letzte Viertel der Clippers, die 6-Punkte-Führung wurde locker ausgebaut.

- Thorntons Dunk, Q4.

- Der triple double Jason Kidds (10 Rebounds, 11 Assists, 11 Punkte).


Was mir nicht gefallen hat:

- Sam Cassell konnte verletzungsbedingt sein siebtes Spiel hintereinander nur zuschauen. Die Clippers müssen zum elften Mal diese Saison mit einer anderen Lineup starten.

- Die Nets mussten Chris Kaman mit zeitweise drei Verteidigern decken.

-
Die Nets haben keinen soliden Shooter mehr. Ihnen scheint das Vertrauen in die Shotqualitäten der eigenen Mitspieler zu fehlen. Kein Wunder, zu viele open shots gehen daneben. Kidd & Carter setzen mehrmals freistehend daneben.

- Der Magen-haken Ruben Pattersons gegen Vince Carter kurz vor Ende Q1.

- Wie verdammt noch mal hat es Dan Dickau in die NBA geschafft?

- Der Scoring-Einbruch zu Beginn des Q2.

- Miserable Trefferquote von Vince Carter und Richard Jefferson, trotzdem wird letzterer Top-Scorer der Nets - syptomatisch!

- Clippers nach Halbzeit mit 14 PF, Nets nur 6.

- Corey Maggette erzwingt zu Beginn Q3 die Würfe, verspielt die Führung der Clippers.

- Der Air Ball Vince Carters wenige Minuten vor Schluss.

- Die Heimschwäche der Nets: verlieren das achte von neun Heimspielen.

Es ist eine Sünde, sich selbst zu zitieren, aber...

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...vor mehr als vier Monaten wurde Kevin Garnett zu den Boston Celtics getradet und ich rang mir damals folgenden Kommentar ab:

[...] der Tausch von Al Jefferson, Gerald Green, Theo Ratliff, Ryan Gomes, Sebastian Telfair gegen KG-21 [...]
Über dieses Tradeszenario wundere ich mich, da die Timberwolves so ihren Franchiseplayer für einen Haufen Sche**e Teletubbies Eieruhren hergeben würden, Al Jefferson und Gerald Green sind interessante Spieler, keine Frage, aber wo wollen die Timberwolves hin mit ihnen? Ein Superstar gegen eine komplette, unterdurchschnittliche Starting Five - klingt fair, allerdings haben die Timberwolves für nächste Saison schon 13 Spieler unter Vertrag, d. h. drei dieser Spieler würde direkt gekündigt oder in die NBDL verschifft. Ein Superstar gegen zwei durchschnittliche NBAler - fair? Wobei ich diese dämliche Fairnessattitüde sofort über Bord werfen würde, um bei den Celtics eine Starting 5, die Ray Allen (dessen Verpflichtung der Grund ist, weshalb KG sich nun vorstellen kann, in Grün-Weiß aufzulaufen), Paul Pierce und KG vereint, sehen zu können, mal allen Optimismus und Pessimismus zur Seite geschoben - diese Celtics wären ein realer Contender.

Mit der Überlegung, dass man, wenn man einen Star gegen Stats weg-tauscht, den Kürzeren zieht, sollte ich Recht behalten - vorerst.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 11

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Auch vor Beginn dieser Saison waren sich einige General Managers, Spieler und Journalisten nicht zu schade, sich vor die nächste Kamera zu werfen und vom Rebuild eines bestimmten Teams zu sprechen. Teams wie die Seattle Supersonics und Portland Trailblazers, die mit Kevin Durant und Greg Oden je einen Franchise-Spieler unter Vertrag nahmen. Aber auch ein Team wie die Atlanta Hawks, bei denen der Neuaufbau eher unmerklich, über mehrere Jahre verteilt schleichend ablief. Und immer heißt es dann, wenn man einmal genügend Talente eingesammelt hat: eines Tages spielen wir um die Championship mit. Championship - das ist die Währung, in der die NBA rechnet. Nur bei genauerer Betrachtung hat zumindest in den letzten 20 Jahren

kein aus jungen Spielern neu geformtes Team

die Meisterschaft gewonnen. Vielen würde nun Tim Duncan einfallen und sein sagenhafter Aufstieg mit den San Antonio Spurs, die bereits im zweiten Jahr nachdem sie TD gedraftet hatten, die Championship gewannen - nur setzte sich die Lineup der 99er-Spurs so zusammen:

Mario Elie - David Robinson - Avery Johnson - Sean Elliott - Tim Duncan

...zu diesem Zeitpunkt bis auf TD allesamt gestandene Profis.

Ein zweiter Name: Kobe Bryant und sein Debüt für die Lakers gegen die Minnesota Timberwolves am 3. November 1996. Shaquille O'Neal, frisch gewechselt von den Orlando Magic, war da erst 24 Jahre alt und somit könnte man auch hier einen Rebuild-Verdacht hegen, der aber nur im Hinblick auf Bryant zutrifft: immerhin ist Shaq sieben Jahre älter als Kobe und hatte, als letzterer in die Liga kam, bereits 36 Playoffspiele und eine Finals-teilnahme hinter sich. Zwar bescherte das Duo den Lakers drei Championships, allerdings zerbrach die Partnerschaft am Erfolg und persönlichen Eitelkeiten. Und man müsste fast sagen, dass sich die Lakers mit zwei so schwierigen Persönlichkeiten in einer vier Jahre dauernden (!) win-now-Situation befanden - 2000 gab es (endlich) den ersten von drei Titeln. Und 2003 den Crash gegen die Detroit Pistons, der das win-now-Dilemma der Lakers verdeutlichte: gewinnen um jeden Preis und koste es uns den Rebuild! Und wer jetzt mit der Nase rümpft und sich denkt

Was soll der ganze Quatsch, ist doch alles an den Haaren herbeigezogen!

der sollte in ca. zwei Jahren noch einmal dieses Blog besuchen, denn da werde ich oben beschriebenen Gedanken noch einmal im größeren Rahmen präsentieren.

Jason Terry, Vince Carter & Co. - warum die Bankscorer so wertvoll sind...

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- Sie selbst spielen gegen den Reservisten der gegnerischen Mannschaft, was in der Regel von Vorteil ist
- Ihre Einsatzminuten können effektiver genutzt und foul trouble verhindert werden
- Der Coach kann so jedes Matchup kontrollieren
- Bankspieler sorgen für erhöhte Intensität und können das Tempo sowie den Charakter eines Spiels ändern
- Da sie erst nach Spielbeginn in Aktion treten, haben Bankspieler vorher die Möglichkeit, einen individuellen Spielplan zu entwickeln

[thank you]

Wir haben die Playoffs '08 verpasst (Teil 1/14): New York Knicks

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Die Knicks sind mit einer Bilanz von 6-14 zweitschlechteste Mannschaft der Eastern Conference. Wahrscheinlich werden sie für einige Tage auch wieder den letzten Platz einnehmen. Playoffs ade, obwohl die Saison erst 40 Tage bzw. 20 Spiele alt ist. Was sind die Gründe dafür, dass für die Knicks zum vierten Mal in Folge schon Mitte April die Saison vorbei sein wird? Zwei Namen dürften da jedem sofort einfallen: Isiah Thomas & Stephon Marbury. Thomas, trotz der harschen FIRE-ISIAH!-Rufe (siehe äh höre Video unten) selbstbewusst wie eh und je, Kritik von außen gegenüber unempfindlich, hat keine Vision für dieses Team. Der Knicks-GM macht Versprechen für die Zukunft und suggeriert damit, dass die Knicks Talent hätten, was nur wiederbelebt werden müsse – dies aber ist nicht der Fall: mit Ausnahme von Balkman und Lee haben die Knicks keinen interessanten jungen Spieler. Den Knicks fehlt die Identität. Und die Integrationsfiguren. So hat man z. B. Defensemonster wie Renaldo Balkman und David Lee und wiederum defense-unwillige Shooter: Quentin Richardson, Nate Robinson, Stephon Marbury. Man hat einen relativ tiefen Frontcourt, auf dem man bedenkenlos rotieren kann (warum man sich unter diesen Umständen einmischte in den Vertragspoker um Anderson Varejao…i don’t know), und wiederum keine Opionen im Backcourt – Nate Robinson und Fred Jones können dunken, fast breaks mitlaufen und haben einen enormen Zug zum Korb, aber Gefahr strahlen die beiden trotzdem nicht aus. Da hilft es wenig, wertvollster Verein der Liga zu sein. Da helfen die gekünstelten Trade-Gerüchte um einen Kobe Bryant nicht. Und da hilft es nicht, einen Allan Houston, der im letzten Jahrtausend seine beste Zeit hatte, zu reaktivieren. Und da hilft auch diese dumme Auseinandersetzung mit Stephon Marbury, der, wenn in Normalform, wichtigster Spiel der Knicks ist, nicht. Der Glanz der Knicks rührt von vergangenen Tagen, von den Tagen eines Patrick Ewing, John Starks und Charles Oakley, er rührt vom Glitzer der Metropole her. Marbury sollte getradet werden, aber kein Team wollte der Diva die 42 Millionen zahlen. Blieb die Option des buyouts, in deren Genuss auch Steve Francis kam (Sommer 2007). Aber Marbury ist geblieben und hat dabei nochmals einen Einbruch erlitten:

13.4 ppg, 4.9 apg, 2.2 rpg

stehen in seiner Playerfile. Gut, er spielt durchschnittlich fünf Minuten weniger als letzte Saison. Und 3x musste er von der Bank aus ins Geschehen eingreifen: ein Novum für den 30jährigen, der, seit er bei den Knicks spielt, jedes Game starten durfte. Die Atmosphäre im Locker Room dürfte unterkühlt sein. Einige Knicks haben wahrscheinlich schon ihren Sommerurlaub gebucht. Die anhaltenden Beteuerungen von James L. Dolan, dass Isiah Thomas der richtige Coach sei, haben längst ihre Ziehkraft verloren. Die interne Stadtmeisterschaft werden auch diese Saison die Nets für sich entschieden, obwohl die sich, glaubt man Jason Kidd, auf dem falschen Kurs befinden. Bei den Teamstatistiken nehmen die Knicks mehrmals den letzten Platz ein:

3.0 blocks per game (30. Platz)
17.3 assists per game (29. Platz)
69.8 FT% (28. Platz)
47.4 gegnerische FG% (30. Platz)
-8.9 ppg (differential) (30. Platz)
- 4.3 FG made (differential) (30. Platz)

Defense auf dem Perimeter findet in New York nicht statt, weshalb sich immer eine besondere Vorfreude bemerkbar macht, wenn die Lakers mit Kobe Bryant oder die Celtics mit Paul Pierce und Ray Allen gegen die Knicks auflaufen. Weiteres Malus: die Knicks spielen mit wenig Herz, sogar Gegenspieler wie z. B. Flip Murray haben sich zur fehlenden Emotionalität der Spieler geäußert, jüngst auch ein Knick selbst: Jamaal Crawford in der New York Post. Stellen wir uns also darauf ein, dass die Knicks 07/08 mit der 45-Punkte-Niederlage gegen die Boston Celtics noch nicht ihren Tiefpunkt erreicht haben.


Montag, 10. Dezember 2007

Kleinigkeiten, KW 49

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- Die Boston Celtics schicken Gabe Pruitt in die D-League. Aus der D-League zu den Heat stößt Luke Jackson. Shareef Abdur-Rahim fällt den Rest der Saison aus. 6 Wochen wird David Noel den Bucks fehlen.

- Detroit Piston Flip Murray verrät uns seinen Nickname:
"Fourth quarter, baby. That's my new nickname -- Fourth Quarter Slaughter."

- In seinem 1000. Spiel setzt es für Shaquille O'Neal eine Niederlage gegen die bärenstarken Golden State Warriors. Diesel scort dabei 13 Punkte und brettert 10 Rebounds - in nur 21 Minuten.

- Und er bleibt doch ein Cavalier, wenn auch kein Kavalier: Anderson Varejao.

- Die drei besten Raptors - Andrea Bargnani, T. J. Ford und Chris Bosh - fallen im Spiel gegen die Bobcats verletzungsbedingt aus. Nichtsdestotrotz sind die Raptors eines von nur sechs Eastern Conference Teams, das aktuell die 50%-Marke knackt.

- Was ist eigentlich los mit Joe Johnson?

- Der Vergleich geht weiter: Chris Paul mit leichten Vorteilen gegenüber Deron Williams.

- 47 Punkte bedeuten für Josh Howard ein Career-High und für die Mavericks den Sieg gegen die Utah Jazz.

- Der Nachfolger von Billy King, der sich überrasch zeigte von seiner Entlassung, als GM der 76ers heißt Ed Stefanski.

- Henry Abbott sucht nach Worten für Dwight Howard...und findet sie:
"He is the super tall guy who really is that kind of intimidating. He's massive, he's covered in muscles, he's coordinated, and he's way faster than you."

- J. A. Adande analysiert die Golden State Warriors:
"If you've been watching them, you've seen the most entertaining squad in the league. And maybe you have come to the same realization I have: There's nothing you can do to stop their style. You know how you don't want to fight a crazy guy, because you don't know what he is going to do? The same thought applies here. If the Warriors are going to shoot the first 25-footer they see, is there really any way to defend against it?"
Wiederum David Friedman kennt Mittel, um die Warriors zu stoppen.

- The 10 Greatest Moments In Referee History.

- So nimmt Richard Jefferson seine New Jersey Nets wahr:
"The first 10 to 13 minutes of every game, we are terrible. We are awful. It's almost a joke. Being a starter, I'm as responsible as anybody. It's frustrating because after that we play even or better than our opponent. The fact that we even have nine wins right now is amazing to me."

- Einen ungewöhnlichen Rekord durften die New Orleans Hornets feiern.

- Die Pacers kommen nicht zur Ruhe, nun hat Jamaal Tinsley mal wieder Ärger.

- D-Miles is back!

- 6 Wochen nach Saisonbeginn hat Bulls-HC Scott Skiles seine Starting 5 gefunden:
Luol Deng - Joe Smith - Ben Wallace - Ben Gordon - Kirk Hinrich.

- Als hätten wir es geahnt: James Dolan, Besitzer der New York Knicks, versichert Isiah Thomas, dass der sich seines Jobs sicher sein darf.

- Tyson Chandler bloggt:
"My basketball career really started to take off my eighth grade year, that summer going into high school. I did a 60 Minutes piece, and that's kinda when the world started recognizing who I was. I started getting a lot of publicity behind that. Kevin Garnett and Kobe were the young stars of the league and Tracy McGrady had just come into the league and signed that huge adidas deal. And they were talking about shoe companies and the young stars, and how it starts early. They're with AAU teams and then when they sign that big contract, they sign with the company they've been playing with their whole life."

- Als erster Spieler in der aktuellen Saison wirft Allen Iverson mehr als 50 Punkte und zwar 51 gegen die Lakers. Allerdings spielt AI 48 Minuten am Stück und gewonnen haben die Nuggets das Game nicht.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Auch das ist LeBron James

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Tim Arango hat in Fortune einen umwerfend guten Artikel zu LeBron James veröffentlicht und zwar nicht zum Spieler James sondern zum Businessman James - zur, so auch der Titel, LeBron Inc.. Zu folgenden Aspekten äußert sich Arango ausführlich:

- 90 Millionen $ schwer ist der Vertrag, den James zu Beginn seiner Profiarriere mit Nike unterzeichnete. Und Nike war es, die von der epochalen Leistung von James im Spiel 5 der EC-Finals 2007 derart beeindruckt waren, dass sich intern die Vergleiche zwischen Michael Jordan und LBJ erübrigt haben. Arango erklärt, dass James mit diesem Spiel auch die letzten Zweifler im Management von Nike überzeugt hätte, dass knapp 100 Millionen für einen damals 18-jährigen, der noch keine NBA-Partie bestritten hatte, nicht zu viel des Guten war. Und bei Nike hätte mit diesem Spiel eine neue Ära begonnen - die AGF, after game five.

- James sieht einen direkten Zusammenhang zwischen seinen Erfolgen auf dem Court und seinen Business-Aktivitäten:
"What I do on the court will drive revenue"

- Einige Firmen, mit denen James vertraglich assoziiert ist, sind: Nike, HBO, LRMR, MSN, Coca-Cola, Upper Deck, Bubblicious.

- Im Gegensatz zu Michael Jordan sei LBJ keine Celebrity, denn das gäbe Cleveland/Ohio nicht her. Und so stehen die Geschäfte von LBJ auf nur einem Fuß: seiner Gesundheit.

- Die Gründe für die Trennung James' von seinem ersten Agent Aaron Goodwin beschreibt sein aktueller (seit 2005) Agent Maverick Carter so:
"He said,
'Mav, you know, my agent and I are just not seeing eye to eye right now. It's not what I want to do. I'm older now, I'm 20 years old, I'll be 21 in December, and I want to kind of do things differently than anyone has ever done them before. Of course, I grew up watching Michael and the way he did it, and he set the roadmap. I want to run my own business. I want to be my own business.'"

- Der Name von James' Marketingfirma, LRMR, geht auf die Initialen von Randy Mims, Maverick Carter, Richard Paul (allesamt langjährige Freunde James') und LeBron James zurück.

- James geht es bei seinen Verträgen nicht um das schnelle Geld, d. h. Cash, sondern um Anteile am werbenden Unternehmen. Er beherzigt also die langfristige Perspektive.

- Warren Buffet mit denkwürdigem Statement bezüglich LBJ:
"If LeBron were an IPO, I'd buy it",
sein erstes Treffen mit dem Basketball-Superstar beschreibt die Investment-Ikone so:
"I bought them some milk shakes and hamburgers, and we had a good time. I was amazed at how mature he was, not just physically but in financial matters. At 21, I wasn't remotely as mature as LeBron. Maybe at 51 I wasn't as mature as him."

- Keiner verdient schneller mehr Geld als LBJ, Arango formuliert es so:
"At 22, the age at which most NBA players are just entering the league, James has a four-year headstart when it comes to generating revenue. He's already the NBA's endorsement king, bringing in an estimated $25 million from his various deals this year. That's in addition to his nearly $13 million salary from the Cavaliers. Overall, he has about $170 million in sponsorship deals [...] Among the top NBA players, James ranks highest for endorsement potential, ahead of the Miami Heat's Dwyane Wade and the L.A. Lakers' Kobe Bryant."

- Es gibt im Stall von Nike nur einen Werbeträger, die James derzeit das Wasser reichen könne: Ted Ginn Jr. (wide receiver der Miami Dolphins).

Samstag, 8. Dezember 2007

Zwei Oscar Robertsons in einem Team? Ein Gerücht nach meinem Geschmack!

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Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Cleveland Cavaliers auf der Position des Point Guards nur durchschnittlich besetzt sind. Zu Larry Hughes hatte ich bereits in meiner Saisonvorschau geschrieben:

Larry Hughes spielt weiterhin Point Guard ohne PG zu sein - Hughes kann weder einen Fastbreak aufbauen noch den Ball schnell genug an den freien Mann verteilen oder auch das Tempo eines Spiels bestimmen, von Natur her ist er SG und sucht deshalb oft seinen eigenen Shot unterzubringen.

Daran hat sich nichts geändert. Von den Verletzungen ganz zu schweigen. Daniel Gibson hat sich, statistisch gesehen, diese Saison deutlich steigern können, bleibt aber mehr Scorer als Playmaker. Eine Offensive kann er nicht im Rhythmus halten. Und wenn sein Shot versagt, verliert er auch mal schnell die Konzentration. Und da taucht nun ein Gerücht auf, welches besagt, dass die Cavs hinter Jason Kidd her sind, nachdem dieser sich wiederholt als Fan LeBron James geoutet hatte. Kidd wurde bereits letzte Saison umworben, damals von den Los Angeles Lakers - Kobe Bryant hatte Druck aufs Management ausgeübt. Dieses Mal dürfte LeBron James ein Wörtchen mitreden. Der Superstar, der weiterhin auf der injured list steht, kann mit der aktuellen Serie von Niederlagen seiner Cavs nicht zufrieden sein. Die Cavs belegen derzeit Rang 8 in der EC und müssen sich diesen Platz mit den Milwaukee Bucks und Atlanta Hawks teilen. Da wird auch die anstehende Rückkehr Anderson Varejaos wenig bewegen. Bei den Nets hat Jason Kidd öffentlich Unzufriedenheit mit dem Kurs der Franchise kommuniziert, obwohl die nach den ersten 19 Spielen besser dastehen als im Vergleich zur letzten Saison. Ersteres hat auch das Nets-Management wahrgenommen: die Migräne, wegen der Jason Kidd ein Spiel verpasste, wird als Vorwand gedeutet, “It was a protest of some kind.”

Die Cavs bemühten sich bereits letzte Saison darum einen populären PG nach Cleveland zu holen: Mike Bibby von den Sacramento Kings. Einen Stephon Marbury wollte LBJ nicht - zu Recht. Bleibt Kidd. Und der hat vor wenigen Tagen verlauten lassen, sich sehr gut vorstellen zu können, zusammen mit James um die Championship zu spielen - darüber dürften sich die beiden auch schon während der diesjährigen FIBA Americas Championship unterhalten haben. Kidd, der 12 Jahre älter ist als James, hat noch keine Championship gewonnen, führte die Nets jedoch 2x in die Finals. Den Ehrgeiz hat er, die Absicht wohl auch. Wären nur diese Zahlen nicht:

- 2007/08: 19.728.000 $

- 2008/09: 21.372.000 $

Dieses Geld wird Jason Kidd bis Ende nächster Saison verdienen (Daniel Gibson erhält diese Saison mit knapp 700.000 $ nur einen Bruchteil). Um Kidd nach Cleveland zu lotsen, müsste Cavs-GM Danny Ferry Spieler gegen-traden, die das gleiche Vertragsvolumen auf sich vereinen. Möglich wäre folgendes Paket:

- Larry Hughes (12.000.084 $)
- Eric Snow (6.700.000 $)
- Draft Pick 2008

Larry Hughes wäre auf jeden Fall Teil eines Kidd-Deals. Eric Snow würde als Trademasse dazu gegeben. Der (die) Draft Pick(s) würden die Nets für ihren talent drain entschädigen - wenn auch nur ungenügend. Nur gibt es hier einen beachtlichen Haken: Hughes würde von den Fans nie in New Jersey angenommen werden. Nicht, dass Kidd in New Jersey eine Institution wäre wie Allen Iverson es war in Philadelphia oder Kevin Garnett in Minneapolis, aber mit ihm kam der Erfolg und mit The Kid wird der Erfolg wieder gehen. Und da wir bei KG sind, vielleicht ein zweiter Haken: Kidd könnte unmittelbar nach dem Wechsel eine Vertragsverlängerung forden, ja er könnte dies zur Bedingung eines Trades machen. Bei KG wurde es so gehandhabt, der ist allerdings drei Jahre jünger und spielt auf einer Position, auf der sich das Alter nicht so schnell bemerkbar macht. Eine Vertragsverlängerung über 2009 hinaus haben die Nets übrigens abgelehnt, worüber sich Kidd alles andere als amüsiert zeigte. Ein alternatives Paket wäre:

- Drew Gooden
(6.400.000 $)
- Daniel Gibson (687.456 $)
- Eric Snow (6.700.000 $)
- Draft Pick 2008
- Mr. X

Dies wäre eine brisante Konstellation, da die Cavs dann Ende nächster Saison mit leeren Händen, d. h. einem alten Team mit Vertragsleichenaroma dastehen. Und dann wäre auch LeBron James weg. Aber auch ein Trade zwischen drei Teams wäre eine Option, so könnte z. B. Andre Miller von den Philadelphia 76ers noch einmal zum Thema werden. Wie auch immer: schicken wir die Nets in den Rebuild und bringen wir die beiden Oscar Robertsons der Liga zusammen!

Die wertvollsten Teams

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Forbes hat mal wieder seine jährlich erscheinende Liste zum Wert der 30 NBA-Teams herausgebracht. Den Spitzenplatz nehmen die New York Knicks ein, die als erstes NBA-Team überhaupt die 600-Millionen-$-Marke geknackt haben:

1. New York Knicks (608 Millionen $)
2. Los Angeles Lakers (560)
3. Chicago Bulls (500)
4. Detroit Pistons (477)
5. Houston Rockets (462)
[...]
28. Seattle Supersonics (269)
29. Milwaukee Bucks (264)
30. Portland Trailblazers (253)

Als Mitte aller 30 Vereine ergeben sich 372 Millionen $. Durchschnittlich erzielten die Besitzer knapp 10 Millionen $ Vorsteuergewinn. Als profitabelstes Team erwiesen sich die Chicago Bulls, das größte Minus erwirtschafteten die Knicks. Mit Ticketverkäufen wird am meisten Geld eingenommen (1.200 Millionen $). Als Gründe für das konstante Wachstum der NBA insgesamt werden genannt:

- stetig wachsende Erlöse aus dem Ticketverkauf
- größere TV-Verträge (trotz abnehmender Einschaltquoten)
- bessere, sicherere Spielerverträge (seit 2001)

BBL im Free-TV

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Der Termin ist schon seit längerem bekannt und doch waren einige Blogger so freundlich, noch einmal auf einen besonderen Fernsehtermin heute um 15:25 hinzuweisen: das RBB überträgt die Spitzenpartie der Basketball-Bundesliga, Spitzenreiter und Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg duelliert sich in der Nürnberger Arena mit Alba Berlin. Moderiert wird die Sendung von Dietmar Teige.

Freitag, 7. Dezember 2007

Das gemeine Volk...

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Eines der großen Internetportale, dessen Ruf wegen eigenartiger Aktivitäten in China insbesondere bei politisch ambitionierten Bloggern gelitten hat, bietet neben (viel zu) vielem anderen einen eigenen Service namens Cl*v*r an. Dort können eingetragene Nutzer Fragen stellen und gestellte Fragen beantworten. Der Fragesteller wählt dann nach ca. drei Tagen eine beste Antwort aus, fertig. Ohne bösartigen Hintergedanken klopfte ich mal den Fragebedarf bezüglich Basketball ab und fand drei aktuelle Postings:

1. Wie nennt man die All-Star-Teams von 2000-09? [Der Fragende meint, das sei wegen der vielen Nullen schwierig, 1999 hätte man noch vom "99er-All-Star-Team" sprechen können.]

2. Welche Trikotnummer hat Kobe Bryant? [...!]

3. Schaffen die Celtics dieses Jahr die Meisterschaft? [Erste Antwort: NEIN]

Tja, da weiß man doch für wen man bloggt.

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 10

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2000 erhielt Shaquille O'Neal den MVP-Award. Es sollte sein einziger bleiben. Kobe Bryant hat noch keinen. Das Besondere an dieser Verleihung aber war, dass sie die letzte war, bei der sich die Kenner der NBA einig waren: hier hat nicht nur der beste, sondern auch wertvollste Spieler die Auszeichnung gewonnen. Die Lakers wurden Champion und Diesel außerdem Finals-MVP. Und seitdem steht Jahr für Jahr eine für den Preisträger schließlich unwürdige Diskussion an, ob man den besten Spieler der Liga auch zum wertvollsten Spieler küren sollte und umgekehrt, denn die Auszeichnung erhält der most valuable player und nicht der best player. Banal, mir klar. Und doch wäre ich, um den MVP-Award nicht ad absurdum zu führen, für die Einführung einer Ehrung für den OPY - den offensive player of the year. Den brauchen wir, denn wenn Kevin Garnett den MVP 2008 gewinnt, werden die Zahlenfresser, die sich per se in der Überzahl befinden, reklamieren, dass ein Dwight Howard die besseren Stats aufweise und LeBron James jede Offensive auch außerhalb Ohios rocken würde. Insoweit wäre der OPY ein MVP für die Fans. Think about it.

Die Saison der Indiana Pacers in fünf Videos

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Was Jim O'Brien anders und auch besser macht als Rick Carlisle,
warum die Pacers einen up-tempo-style spielen müssen und welche Rolle dabei Danny Granger spielt,
inwieweit Kareem Rush einen besseren Neuzugang darstellt als Jason Kapono ihn hätte darstellen können,
wie ernst es Jermaine O'Neal mit seiner Äußerung "I will not miss the playoffs" war,
warum Troy Murphy als einziger konstanter Rebounder und Defender im Team seinen Platz in der Starting 5 sicher hat,
wie viele Niederlagen sich die Pacers dadurch einfangen, die Führung in einem Spiel nicht halten zu können,
warum die Pacers trotz allem nicht auf das low-post-scoring Jermaine O'Neals verzichten können, um erfolgreich zu sein,
worin die Unterschiede zwischen Travis Diener, Marquis Daniels und Jamaal Tinsley bestehen,
warum das größte Defizit der Pacers ihr fehlender Killer-Instinkt ist,
wie der Brawl zwischen den Pistons und Pacers 2004 von einer Journalistin erlebt wurde
und warum diese Pacers wieder Spaß haben und auch Spaß machen
- Antworten auf alle diese Fragen gibt es nach Betätigung des Play-Buttons.

Die Videos, in denen Mike Wells und Mark Montieth - beide vom IndyStar - zu sehen sind, wurden an folgenden Tagen produziert (in der Reihenfolge von oben nach unten):

- 14. Oktober 2007 (Pre-season)
- 20. Oktober 2007 (Pre-season)
- 8. November (RS)
- 14. November (RS)
- 5. Dezember (RS)






Donnerstag, 6. Dezember 2007

Neuer SDC-Kandidat: Nick Young

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Dan Steinberg, der sich wie kein zweiter in der Sportszene von Washington D. C. auskennt, hat in einem aktuellen Post acht Details zu den Washington Wizards verraten, die den meisten Fans bisher nicht bekannt gewesen sein dürften. So versuchen seine Teammates Rookie Nick Young davon zu überzeugen, beim Slam Dunk Contest des ASG in New Orleans anzutreten, denn Young sei der beste Stopfer im Team:

Roger Mason said there's "no question" Young is the Wiz's best dunker, and Stevenson said Young "easily" deserves a spot in New Orleans. "You need to put that in the paper so he can get in there," Stevenson said. "Put in there I think he'd beat Dwight [Howard], easily. Dwight'll get mad about that."

Auch Gilbert Arenas und Rookie Nr. 2 Dominic McGuire dürften ihren Teil dazu beitragen, dass sich der Shooting Guard zum Wettbewerb anmeldet. Mit 1.98m hätte Young die Idealgröße zum Gewinn des SDC - warum das? Weil Kobe Bryant und Michael Jordan ebenfalls 1.98m messen und MJs Dunks treiben mir bis heute die Freudentränen in die Augen. Mit 22 Jahren ist er nicht zu alt, hatte doch Fred Jones 2004 mit fast 25 Jahren gewonnen. Und tatsächlich dürfte Young spektakulärster Dunker der Wizards sein: zwar hatte es Gilbert Arenas, als er noch bei den Warriors spielte, ordentlich krachen lassen, aber das ist nun auch schon vier Jahre her. Ein Video, welches die Dunkqualitäten Youngs sehr gut belegt, fand ich bei Bullets Forever:



Und da ich gerade Mittagspause hatte, vergnügte ich mich mit folgenden drei Videos, in denen Young über sein eigenes Dunking-Erlebnis sagt "When i dunk it's special, it's like poetry":




NBA Live 08 - why did they chose you, Agent Zero?

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Mittwoch, 5. Dezember 2007

Wild thing you make my heart s-t-ink

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EDIT Wenige Stunden nach Veröffentlichung des folgenden Posts melden die Cleveland Cavaliers, das Offer Sheet der Bobcats gematcht zu haben. Damit steht Varejao nun offiziell bei den Cavs unter Vertrag. Um Platz im Roster zu schaffen, trennten sich die Cavaliers von Demetris Nichols.

Zuerst einmal zu den Fakten: die Charlotte Bobcats und Anderson Varejao haben sich prinzipiell (Offer Sheet) auf einen Dreijahresvertrag im Wert von 17,4 Millionen $ einigen können. Allerdings haben die Cavaliers noch fünf Tage Zeit, dieses Angebot zu matchen. Die Mittel haben sie. Und die Absicht auch. Hingegen benötigen die Bobcats dringend Verstärkung im Frontcourt, denn Sean May fällt die gesamte Saison aus und Primoz Brezec, der vor noch zwei Jahren als starting center der Bobcats agierte, spielt eine katastrophale Saison. Da die Bobcats bereits 15 Spieler unter Vertrag haben, müssten sie sich von einem trennen um den Brasialianer unter Vertrag zu nehmen. Varejao selbst möchte nicht mehr in Cleveland spielen. Die von Varejao favorisierte Vertragsvariante in Form eines Einjahresvertrags in Höhe von 5 Millionen (oder mehr) lehnt Cavs-GM Danny Ferry ab. Wegen einer besonderen Bestimmung im Vertragsrecht der NBA erscheint auch ein Sign&Trade-Deal für die Cavs nicht sinnvoll, außer die Bobcats würden das Ganze mit einem Draft-Pick 2008 oder 2009 garnieren. Eine Erklärung bietet auch der Charlotte Observer:

Under base-year compensation, a player receiving a huge raise in a new contract can't be traded for players whose salaries aggregate to that new salary number. Typically, the team trading a base-year compensation player must have the cap room to take back less salary than it discards.

Ein mögliches Szenario sähe so aus: Die Cavs geben Varejao einen Zweijahresvertrag mit jährlichen Bezügen von 5 Millionen, traden ihn damit zu den Bobcats und erhalten im Gegenzug Walter Herrmann und einen Pick für nächsten Juni. Gegen einen Sign&Trade-Deal spricht aber die Trade Restriction, der ein soeben unterzeichneter Spieler unterliegt, so steht es auf ESPN:

Matching the offer and then dealing him -- a convoluted sign-and-trade deal -- isn't much better. Because of the three-month moratorium on trading a newly signed player, the Cavs couldn't move him before the February trade deadline. That would mean having a disenfranchised player on their hands for however long the season lasts and not recouping much for their trouble.

Alles etwas verwirrend und wie gemacht für Fantasy-Manager, zu denen ich mich nicht zähle. Bei Betrachtung der nackten Zahlen stellt sich aber eine einfache Frage: 32 Millionen für 5 Jahre war den Cavs nicht zu viel - warum sollten sie 17 Millionen für 3 Jahre nicht matchen? Ansonsten sei an dieser Stelle noch einmal auf die besonderen Qualitäten Varejaos hingewiesen:

- 99 Charges (2006/07) und damit Spitzenreiter der NBA
- Einer der besten Hustler der Liga
- Ein Biest in den Playoffs, insbesondere zu sehen in der Serie gegen die Detroit Pistons letzte Saison
- Ohne Varejao auf dem Platz kassieren die Cavs 101.2 ppg und 46.05 FG% vom Gegner, während sie mit ihm nur 92.5 ppg und 44.79 FG% verkraften müssen (Quelle).

What a game!

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Fünffache Verlängerung, 65 Minuten Spielzeit und die meisten je in einem ULEB-Cup-Spiel erzielten Punkte: das gab es gestern Abend beim 141:127 zwischen Alba Berlin und KK Bosna Sarajewo. Als bester Scorer des Spiels durfte sich Albatross Bobby Brown eintragen, dessen 44 Punkte die zweithöchste individuelle Punktzahl des Wettbewerbs darstellen. Mit Julius Jenkins (33) und Goran Nikolic (31) erzielten zwei weitere Berliner mehr als 30 Punkte. Ebenso interessant: ALBA Berlin hatte vor Schlusspfiff nur noch fünf Spieler, die nicht ausgefoult waren. Die einzelnen Overtimes wurden bei folgenden Spielständen fällig:

- 71:71
- 82:82
- 97:97
- 111:111
- 122:122

Alba Berlin steht derzeit auf Platz 3 der Gruppe A und hat bei noch fünf ausstehenden Partien gute Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde - wäre die Vorrunde heute vorbei, wäre ALBA weiter. Einen ausführlichen Artikel zum Rekordspiel gibt es auf der offiziellen Seite der Albatrosse. Einen fast heulenden Goran Nikolic, einen bitteren Jurij Zdovc und viele erschöpfte Fans in der Max-Schmeling-Halle hat Spiegel Online gesichtet.



Keiner kann länger als Jerry Sloan

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Nach Phil Jackson hat sich nun ein weiteres HC-Urgestein zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung entschieden: Jerry Sloan, der die Leitung der Utah Jazz 1988 übernahm und damit Frank Layden ablöste, bleibt bis 2009 und verdient dabei ca. 5 Millionen $ jährlich. Zwar konnte Sloan, den man in den vier Attributen hard-working + driven + successful + well-respected gut zusammenfassen könnte, in seiner Karriere nie die NBA-Championship gewinnen, obwohl er mit seinen 87 Siegen in den Playoffs die sechstbeste Marke als HCs vorweisen kann, und kann doch beachtliche Statistiken vorweisen:

- Während Sloan in Utah unantastbar ist, durften seit 1988 196 andere Head Coaches ihren Hut nehmen.

- Mit seinen 1048 wins rangiert Sloan auf Platz 4 der erfolgreichsten Head Coaches. Was die winning-percentage angeht, steht er auf Platz 7 (1035-689, Stand: 18. April 2007).

- Kein aktueller HC ist länger bei einem Verein - nicht nur in der NBA, sondern im Hinblick auf alle Profiligen der USA. Als Sloan in Utah anfing, stand noch die Berliner Mauer und statt 30 NBA-Teams gab es nur 25. Kein anderer HC hat einen Verein in derart vielen Spielen (1509) betreut. Kein HC hat mehr Siege mit einem Team eingefahren als Sloan mit den Jazz.

- Von 1988 bis bis 2004 hatten die Utah Jazz einen winning record vorzuweisen, d. h. mindestens die Hälfte ihrer Spiele gewonnen.

Dass Sloan in Salt Lake City eine Institution ist, machen die vielen Zwischentöne eines relevanten Artikels der Salt Lake Tribune deutlich:

- Jazz-Besitzer Larry Miller kommentierte die Verlängerung so:
"What was interesting to me was that he was more definitive than he'd been before about, 'Yeah I want to be here' and 'I know I want to be here one more year' and I got the feeling that he finally relaxed and trusted us."

- Mit den neuen, jungen Jazz war Miller von Anfang an zufrieden, schon während der schlechtesten Saison Sloans (2004/05) hat sich Miller zum Rebuild bekannt:
"I think we've got some pretty exciting stuff going on, I like these young kids"

- Dass Sloan nur um ein Jahr verlängert statt, wie bisher gehandhabt, um zwei, stellt für keinen der Beteiligten ein Problem dar, auch für Sloan nicht:
"In my situation, you're too old to be greedy. I don't know how long I'll coach. Like I said, these [assistant coaches] in here do a great job and we'll just see what happens."

- Sloan darf sich Scherze wie diesen erlauben:
"There are coaches in that locker room [that] are better coaches than I am. I think I've just been lucky."

- Und sogar Andrej Kirilenko, der nun ein weiteres Jahr für Sloan spielen wird, fand diplomatische Worte:
"It's always great for the franchise to keep such a legendary coach"

Kein Celtic: Reggie kann damit leben

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In einem Telefoninterview mit Marc J. Spears hat Reggie Miller erklärt, seine Entscheidung, kein Comeback bei den Boston Celtics zu probieren, nicht zu bereuen, obwohl die Celtics diese Saison kräftig in Richtung EC-Champion rudern. Zur Erinnerung: Mitte August diesen Jahres spielte Miller, der in seiner NBA-Karriere ausschließlich für die Indiana Pacers spielte und während der 18 Jahre zu einem von eigenen Fans meistdiskutierten Franchise-Spielern aller Zeiten wurde, ernsthaft mit dem Gedanken einer Rückkehr in Grün, sagte dann aber wegen mentaler Blockaden ab. Dabei spielte Kevin Garnett eine besondere Rolle:

"It was tough. I didn't want to disappoint [Garnett]. I almost was coming back. Then I slept on it and I was like, 'I just don't think I can do it.' When it was quiet on the phone and I explained to him that I did not want to disappoint him or let him down, he understood that."

Während Danny Ainge einer Rückkehr des All-time-leaders bei Dreiern bis zuletzt positiv gegenüberstand, war es wiederum KG, der Miller das Zweifeln lehrte:

"Then KG started coming by. And that's what put the pressure on me."

Auch auf seine mental ungenügende Verfassung geht Miller noch einmal kurz ein:

"If you're not mentally prepared or mentally into it, you cannot compete."

Und auch zu einer Prognose der NBA-Finals 2008 hat sich Miller verleiten lassen - seine Paarung lautet Boston Celtics - San Antonio Spurs, wobei die Spurs ihren Titel verteidigen würden. Im Hinblick auf die Titelambitionen der Celtics noch ein Statement:

"Look, if I came back and Boston would have got to the conference finals, I would have been very happy. But what if I would have got there and we lost in the first round? Done like a Dallas [last season]. Nothing is guaranteed at all. Nothing is."

Dienstag, 4. Dezember 2007

Things you should know...

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- Tony Massenburg, Jim Jackson und Chucky Brown teilen sich einen Rekord der besonderen Art: jeder dieser Spieler hat in seiner NBA-Karriere für zwölf verschiedene Teams gespielt.

- Das französische Basketball-Nationalteam hat(te) außerordentlich viele junge NBA-Talente an Bord: Tony Parker, Boris Diaw, Mickael Pietrus, Johan Petro, Mickael Gelabale, Ronny Turiaf, Yakhouba Diawara und demnächst Joakim Noah.

- Mehr als 250.000.000 $ werden jedes Jahr auf NBA-Spiele verwettet.

- Dennis Rodman hat genau ein Spiel in der ersten finnischen Basketball-Liga absolviert und zwar 2005 für Torpan Pojat.

- In der kurzen Geschichte der Charlotte Bobcats gab es noch keinen Spieler, der 82 Spiele innerhalb einer Saison spielte (Stand: September 2007).

- Amir Johnson ist der letzte College-Spieler, der vor Reform des NBA-Drafts in die Liga kam (#56, 2005).

- Zu Beginn der Saison der Saison 2006/07 waren die Miami Heat und New York Knicks die einzigen Teams, die nur in den USA geborene Spieler in ihrer Mannschaft hatten.

- Jason Kidd hat bisher 38 Spiele für das Team USA absolviert und kein einziges dieser Spiele verloren.

- Andrej Kirilenko ist der einzige Spieler der Utah Jazz, der noch mit John Stockton und Karl Malone spielen durfte.

- Noch kein NBA-Champion hatte drei oder mehr Spieler im Team, die durchschnittlich mehr als 20 Punkte scorten.

Montag, 3. Dezember 2007

Kleinigkeiten, KW 48

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- Gegen die Indiana Pacers ergattern die Supersonic
s ihren ersten Heimsieg der Saison. Dabei wirft Kevin Durant ein Career-High in Höhe von 35 Punkten. Nichtsdestotrotz stellen die Supersonics beim Stand der Saisonbilanz von 2-14 den Negativrekord der Franchise von 1967/68 ein.

- Überraschende Parallelen zwischen Allen Iverson und Michael Vick.

- Hätten die SuperSonics Rashard Lewis 100 Millionen $ geboten, wäre dieser voraussichtlich in Seattle geblieben. Da dieses Angebot nicht erfolgte, nahm Lewis die 118 Mille der Magic.

- Die Hornets ringen ihren Angstgegner, die Dallas Mavericks, nieder und beenden damit eine 21 Spiele umfassende Serie von Niederlagen gegen die Texaner.

- Die Washington Wizards retiren Earl "The Pearl" Monroes #10. Mike Wise erklärt, wie Pearl die Spielkultur veränderte.

- 100.000 $ für 21 neue Basketballanlagen in Louisiana: das hat sich Chris Duhon geleistet.

- Massive Vertragsverlängerung für Lakers-HC Phil Jackson: der 62-jährige bleibt für zwei zusätzliche Jahre, d. h. bis Ende der Saison 2009/10, und lässt sich das mit 24 Millionen $ fürstlichst entlohnen. Von diesem neuen Vertrag ist in vielerlei Hinsicht auch Kobe Bryant betroffen.

- Die Bulls gewinnen zum ersten Mal diese Saison zwei Spiele hintereinander - Krise beendet?

- Scottie Pippen macht erst: am 11. Januar wird der 42-jährige ein Spiel für den schwedischen Erstligisten Sundsvall Dragons bestreiten.

- Sollte Vince Carter der Manu Ginobili der New Jersey Nets werden?

- Robert Swift konnte diese Saison erst 5 Spiele bestreiten und mehr werden es so schnell nicht werden - Grund: Knie- und Fußprobleme.

- Ob Andrej Kirilenko nun zufrieden damit ist, in Utah zu spielen, sei dahingestellt. Jedenfalls fühlt er sich diese Saison wohler als die beiden letzten Spielzeiten zusammen, eindrucksvoll bewiesen durch das triple double des Russen gegen die Los Angeles Lakers.

- Was macht Anderson Varejao? Working on his jump hook. Trying to stay in shape. And most importantly, waiting. Die Geschäftsmethoden von Varejaos Agenten, Dan Fegan, bleiben zweideutig.

- Die Denver Nuggets angeln sich Jelani McCoy (29, PF) aus der D-League. Gleichzeitig lösen sie den Vertrag mit Mike Wilks auf. Coby Karl wird von den Lakers in die D-League verfrachtet. Hingegen arbeitet Steve Francis hart daran, wieder in die Rotation der Rockets zurückzukehren.

- Nach der enorm peinlichen 45-Punkte-Niederlage gegen die Boston Celtics gerät Isiah Thomas unter zusätzlichen Druck.

- Bei der Niederlage gegen die Detroit Pistons verletzt sich LeBron James seinen linken Finger. Er wird day-to-day gelistet. Ohne ihn hinterlassen die Cavs einen konfusen Eindruck. Indessen strebt LBJ unermüdlich seiner ersten Milliarde entgegen. Und Jason Kidd würde gern mit LBJ zusammen um die Championship für Cleveland spielen.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Alles klar: Doc Rivers Coach of the Year 2008

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Während sich beim MVP-Award ein Dreikampf zwischen Dwight Howard, LeBron James und Kevin Garnett entwickelt, beim ROY so getan wird, als konkurriere Yi Jianlian ernsthaft mit Kevin Durant, der Sixth Man of the Year an Manu Ginobili gehen muss, der MIP zwischen LaMarcus Aldridge, Chris Kaman und Danny Granger ausgespielt wird und beim DPOY die üblichen Verdächtigen ein Thema sind, dürfte ein Award sicherer als alle anderen bereits vergeben sein: Doc Rivers wird zum besten HC dieser Saison gewählt werden. Stan van Gundy wäre ein
Option, allerdings wird bei den Magic die Steigerung nicht so dramatisch ausfallen wie bei den wie in besten Zeiten glänzenden Boston Celtics.

Warum nur Chad Ford auf die Pistons getippt hat...

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I think for people like me, it's a knowledge of their younger players like Rodney Stuckey and Amir Johnson that helps. Most NBA analysts aren't as familiar with rookies and D-League players.
[...]
I've actually been picking them for the past two years and they've disappointed me in the playoffs after strong starts to the season. I just feel like they know that the clock is ticking. The talent is there. And this year I felt that their depth was better than in the past three years.
[...]
I just feel like the Pistons have a little more depth, some more youth and some energy. I'm not knocking the Spurs. They are amazing, but they've never won back-to-back championships. I feel if the Pistons are going to make their move, this is the year.

Quelle.

Sheed ein Coach?

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Eine der unterhaltsamsten Fragen, die man zur NBA haben kann, dürfte sein, welcher aktive Spieler nach seine Karriere auf dem Court zu einer Karriere an der Seitenlinie geeignet wäre: im Moment gibt es da eine Menge Kandidaten, z. B. Darrell Armstrong und Sam Cassell. Etwas überraschend hat sich nun Flip Saunders, Head Coach der Detroit Pistons, zu den Aussichten von Hitzkopf Rasheed Wallace, einer der besten und intelligentesten Def-PFs der Liga, bezüglich einer Karriere als HC geäußert:

This might sound crazy, but I think Rasheed has a lot of the ingredients to be a very good coach. He’s got a high basketball I.Q. He’s got an unbelievable amount of passion for the game. He’s a great competitor. He is a communicator. I’m sure referees wouldn’t want to see him on the sidelines.

Übrigens ist Sheed einer der begabtetesten Trash-Talker der NBA - sicher kein Hindernis auf dem Weg zum Head Coach:



Samstag, 1. Dezember 2007

Wenn heute Playoffs wären...

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Eastern Conference
Boston Celtics - New Jersey Nets. Mein Tipp: 4 - 1
Orlando Magic - Indiana Pacers. 4 - 2
Detroit Pistons - Milwaukee Bucks. 4 - 0
Toronto Raptors - Cleveland Cavaliers. 2 - 4

Western Conference
San Antonio Spurs - Golden State Warriors. Mein Tipp: 4 - 2
Phoenix Suns - Los Angeles Lakers. 3 - 4
Utah Jazz - Denver Nuggets. 4 - 2
Dallas Mavericks - New Orleans Hornets. 4 - 2

basketball-blogs.de: die schönsten Artikel im November

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- Den Besuch eines Heimspiels der New Jersey Nets fasst Adrian B. in der Beantwortung dreier Fragen zusammen:
1. Frage: Wie klingt es, wenn 20.000 Fans ihr Team nach vorne schreien?
2. Frage: Sind die Nets-Fans so langweilig wie ihr Ruf?
3. Frage: Was bitte ist ein “Boki”?


- Nach einem gelungenen Start etwas vom Kurs abgekommen sind die Toronto Raptors, meint Frederik Z.:
Die Toronto Raptors sind zwar noch nicht in Topform aber immerhin ist man bei einer ausgeglichenen 7-7 Bilanz und weiterhin auf Playoff-Kurs (6. im Osten). Ärgerlich ist dass etliche Spiele ziemlich knapp verloren gingen (Utah, Cleveland) bzw. man hohe Führungen (Golden State, Dallas) verspielte. Chris Bosh scheint in letzter Zeit besser zu werden.


- Die Hornets weisen eine gute Bilanz und auch gute Statistiken vor - sind sie also auch ein gutes Team? Das Hornets-Blog bejaht das ganz ohne Zahlenspielereien:
Man ist ein gutes Team, wenn man sein Ziel klar formuliert. Das Ziel besteht nicht darin, Champion zu werden. Nicht darin, einfach nur zeigen, was mit dem dritten Pick 2005 für ein anderes Team auch möglich gewesen wäre. Nicht darin, einen Grund zu finden (lies: eine Franchise), auch mal das All-Star-Game austragen zu können. Das Ziel sind schlichtweg die Playoffs. Und auch wenn man in Person von Chris Paul, David West, Tyson Chandler und Peja Stojakovic von nun an vier potentielle All-Stars im Team hat (und diese auch gerne wählen darf), sowie die Medien Chris Paul derzeit als einen von 24 Spielern bei der Partie der großen Kinder auf dem Feld sehen, so fasst ein Satz (ironischerweise von Paul) doch die All-Star-Angelegenheit ganz gut zusammen: “I would take a playoff (berth) over an All-Star (appearance) any day.”


- Die Situation des Anderson Varejao im gewohnt sarkastisch-sachlichen Ton des Cavaliers Blog:
Wie erwähnt erklärte sich der 25-jährige zu einem Interview bereit und ließ die Bombe platzen. Nicht nur, dass er sich nicht fair behandelt fühlt, das ist ja doch bekannt. Nein, er nahm nun zur ganzen Situation Stellung und sorgte für einigen Wirbel, indem er feststellte: „Ich wollte zurückkommen. Ich liebe die Fans und meine Teamkollegen. Aber es gibt dort [in Cleveland] andere, die es mir schwer gemacht haben. Ich bin an dem Punkt angelangt, den dem ich sage, ich möchte nie wieder für Cleveland spielen.“


- Die Starting 5 der Nuggets in der Einzelwertung:
Allen Iverson
Der Wandel vom Go-to-guy Iverson zum Teamplayer Iverson ist vollzogen. In Denver weiß er, dass Melo der Star des Teams und er “nur” sein Co-Star ist. Viel ist zu AI nicht zu sagen, er tut das, was er auch in der letzten Saison getan hat. Er unterstützt Melo in der Offense und verteilt seine Assists an seine Mitspieler. Die einzige Änderung bislang ist die Tatsache, dass AI derzeit als PG aufläuft aufgrund der Verletzungen von Atkins, Carter und bis vor kurzem auch noch Mike Wilks. Eigentlich war es nur eine Notlösung, doch nun scheint aus der Not- eine Dauerlösung zu werden.


- Die Rolle von Emeka Okafor beschreibt das Bobcats Blog so:
Der Platzhirsch im Frontcourt ist und bleibt jedoch, trotz seiner sinkender Punkteausbeute, weiterhin „Sir Block a Lot“ Emeka Okafor. Haken dabei, die vor der Saison aufgekommene Befürchtung, dass er im Grunde der einzige Spieler ist, der wirklich so etwas wie eine fühlbare Präsenz unter den Körben dastellen könnte, wurde eigentlich in jedem Spiel bestätigt.


- Ein aufschlussreiches Statement Dwight Howard bezüglich des prächtigen Saisonverlaufs der Magic hat Robin H. ausgegraben:
“Last year, when somebody made a big run at the end of the game, we kind of just folded over. In the last games, teams have been making big pushes at the end of the game and we’ve held our ground. We didn’t get mad or frustrated at each other. We went out there and tried to do the best job we can on defense.”


- Warum die Spurs ihre Championship verteidigen werden, erklärt uns Adrian B.:
Die Spurs werden Champ, weil sie außer dem hohen Alter der Ergänzungsspieler keine nennenswerten Schwächen haben und die Konkurrenz kaum etwas getan hat, um sich zu verstärken. Die Celtics sind noch mindestens ein Jahr oder zwei gute Bankspieler von einem ernsthaften Eingriff ins Titelrennen entfernt, Phoenix hat sich durch den Verzicht auf ordentliche BigMen (abgesehen von STAT natürlich) kaum noch Titel-Chancen. Der stärkste Konkurrent der Spurs sind die Dallas Mavericks und ich hoffe, dass es im Conference Final auch zu diesem Matchup der beiden besten Teams der Liga kommt. Gewinnen werden die Spurs.


- Eine Menge Aspekte kann das Wizards Wire der Verletzung von Gilbert Arenas abgewinnen:
Da Arenas erneut über Schwellungen sowie Schmerzen im linken Knie klagte, unterzog sich der 25-jährige gestern Mittag einer weiteren Kernspintomographie und es folgte die Schreckensdiagnose: Riss im Meniskus und eine erneute Operation am linken Knie! Mindestens drei Monate wird Agent Zero für die Rehabilitation benötigen, ehe er wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann. Die erneute Verletzung hat für mich neben einer gewaltigen Portion Pech eine Hauptursache: Arenas’ Enthusiasmus. Nach seiner Operation hat er sich letzten Sommer einfach übernommen - man denke an sein 100.000 Treffer-Projekt, das er zwar nach der Hälfte beendete, aber dennoch - sowie in der Vorbereitungsphase und zu Saisonbeginn viel zu viele Minuten gebuckelt (316 Minuten in acht Spielen, entspricht 39 pro Partie).


- Stats mit dem gewissen Etwas stellt BullsEye vor:
Wusstest du außerdem, dass … dass Ben Wallace mit 7.4 RPG nicht mal mehr zu den 30 besten Reboundern der Liga zählt und es daher kein Wunder ist, dass aus dem besten Rebounding Team der letzten Saison nun ein Mittelmäßiges geworden ist?


- Wie hat sich Kevin Durant bisher gemacht?
Als legitimer Nachfolger von Ray Allen, und dem totalen Neuaufbau der Supes war schnell klar, wie viel Scoring-Last bei ihm liegen wird. Das er diese Lücke für einen Rookie ausserordentlich gut schliessen kann beweist er Nacht für Nacht mit 19 Zählern pro Partie (Bestleistung 27 Punkte gegen die Suns). Aber gerade hier sieht man auch am deutlichsten, wo er sich noch enorm verbessern kann, denn eine Feldwurfquote von 38% sind Welten zu den 47% vom College. Erklären kann man diese Differenz einfach: Durant vertraut in der NBA noch weitaus mehr auf seinen Sprungwurf, da ihm immer noch der richtige Körper für NBA Verhältnisse fehlt. Kurzum, er muss einfach noch mehr Muskelmasse draufpacken um auch in der besten Liga der Welt mit seiner Athletik zu dominieren. Dann sind auch 30 Punkte pro Spiel schon bald kein Hirngespinst mehr.


- Mit dem überraschend spät eintretenden ersten Saisonsieg der Warriors befasst sich Alex H.:
Am Freitag lief es hingegen deutlich besser, da erstens die Würfe der Warriors wieder auf Normalniveau in den Korb fanden, zweitens Andris Biedrins in der Lage war, Chris Kamans Wurferfolge aus dem Feld einzudämmen, das Reboundduell der beiden Center für sich zu entscheiden und nebenbei noch 23 Punkte zu erzielen und weil das Team um Baron Davis es drittens schaffte, die Scoringlast auf mehr als drei Schultern zu verteilen, denn insgesamt sieben Warriors punkteten in zweistelliger Höhe. Eine rundum gelungene Partie, deren Endstand 105-122 für Golden State lautete.


- Wieder angekommen im Mittelmaß sind die Los Angeles Clippers. Davon unberührt bleibt Chris Kaman, denn der wurde zum vierten Mal diese Saison zum COTW gekürt:
Was letztes Jahr Elton Brand war, trifft dieses Jahr auf chris Kaman zu. Momentan mit Abstand der wichtigste Spieler der Clippers. Gegen Denver konnte er schon zum zweiten mal in dieser Saison ein Spiel mit über 20 Rebounds beenden und gegen die Suns und Hornets konnte er immerhin ein Double Double erzielen.


- Mit den Saisonaussichten Dirk Nowitzkis befasst sich das Mavericks-Blog innerhalb eines Recaps:
Und man sollte sich langsam aber sicher mit dem Gedanken anfreunden, dass Dirk Nowitzki am Ende der regulären Saison nicht der Topscorer der Mavs sein wird. Nicht, weil er es nicht mehr kann, sondern by design. Johnson will eindeutig Dirk’s Energie Verbrauch in der regulären Saison reduzieren, um ihn so frisch wie möglich in die Playoffs zu schicken. Er nimmt weniger Würfe in dieser Saison und seine Spielzeit wird weiter sinken. Dieses Spiel war die ganze Zeit über offen. Und dennoch spielte Nowitzki nur 33 Minuten, obwohl er keine Foul- oder gesundheitliche Probleme hatte. Das wäre in den letzten Jahren undenkbar gewesen. Der Trend geht eindeutig in die Richtung, ähnlich wie es Spurs Coach Popovich mit seinem Superstar Tim Duncan macht.