- Pat Riley begeht einen massiven Fehler, indem er Shaquille O'Neal nicht mehr Würfe bzw. nicht die Spielanteile vergangener Jahre gibt, meint White Hot Heat:
Offensiv ist Shaquille O’Neal nachwievor nur bedingt und mit großen Aufwand, was sich meist in einem Double Team äußert, zu stoppen. Doch er bekommt in manchen Spielzügen nichtmal mehr die Pille in die Hand, sondern muss Blöcke stellen und beim Offensivrebound ausboxen. Sicherlich gehört das alles auch dazu, aber bis vor einem Jahr wäre solch ein Vorgehen undenkbar gewesen, denn in beinahe jedem Spielzug hatte Shaquille O’Neal mindestens einmal den Ball in den Händen und agierte als “Point Guard im Post”. Mit den fehlenden Touches kommt Shaquille O’Neal nicht zurecht, auch wenn er es in der Öffentlichkeit derzeit nicht zugeben will, und sollte es auch nicht. Denn egal zu welchem Zeitpunkt man sich ein Heatspiel ansieht, man sieht immer einen Gegner, der zwei Verteidiger zu Shaq stellt und wenn er es nicht tut, sieht man einen überforderten Verteidiger. Auch die Trefferquote von über 60% sagt meiner Meinung nach so einiges über seine Offensiven Fähigkeiten aus.
- Erhebliche Verbesserungen hat Dennis K. im Game von Eduardo “Horrrado” Najera wahrgenommen:
Sein Hustling ist auch in dieser Saison wieder von Nöten und er bringt unglaubliche Energie von der Bank. Hier gilt er als 6.-8. Mann in der Rotation, je nach Spielsituation. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage, dass er in dieser Saison noch wichtiger ist als in der Vorsaison. Denn: Najera hat in der Offseason scheinbar hart an sich gearbeitet und hat sich einen starken Wurf von Draussen angeeignet. 40% (!) trifft er in der laufenden Saison bei 16/40 Würfen. Vergleich zum Vorjahr: 1/12 in 75 Spielen.
- Wird Andre Miller, zusammen mit Andre Iguodala bester Spieler der Philadelphia 76ers, womöglich doch noch getradet? Sowohl die Heat als auch die Cavaliers wären dankbare Abnehmer, nur in Philly scheint man sich zu sträuben:
Miller wird nicht nur von Fans geliebt, sondern auch von seinen Mitspielern, die noch hoffen, dass Miller nicht getradet wird. „Es wird viel darüber geredet, dass Miller getradet wird“ sagt zum Beispiel Kyle Korver „Ich hoffe wirklich, dass nichts in der Hinsicht passieren wird!“ Iguodala bringt es auf den Punkt: „Er (Miller) macht einen tollen Job. Er kreiert für mich einfache Schüsse, gibt mir tolle Bodenpässe in den Lauf und macht viele andere Dinge, die nur wenige Guards können!“
- Statt eines allgemeinen Rückblicks nimmt das Lakers-Blog die Spieler in die Einzelkritik, so auch Kobe Bryant:
Wie spielt er? Definitiv nicht so gut bzw. nicht so spektakulär wie in der letzten und vorletzten Saison. Er ist leistungstechnisch minimal schlechter geworden, zumindest so mein Eindruck bisher. Und er tritt außerdem nicht mehr stark in Erscheinung. Warum? Das wissen nur der liebe Gott und Kobe selbst. Vielleicht ist das Team etwas stärker geworden, sodass er nicht dominant spielen muss. Vielleicht ist er nach DER Offseason einfach nicht mehr der gleiche Lakers-Spieler wie früher und deswegen lässt er etwas nach.
- Nicht LeBron James, sehr wohl aber die Cleveland Cavaliers machen eine Krise durch. Dafür gibt es Gründe. Welche das sind und oder auch sein könnten, das untersucht Jonas. Ein Grund sei an dieser Stelle zitiert:
Letztes Jahr noch eines der besten Reboundteams, rangieren die Cavs derzeit nur auf Platz elf, was die Arbeit an den Bretter angeht.
Dass man nun 96.8 Punkte pro Abend erzielt und damit Platz 17 belegt ist ein schöner Schritt nach vorne – wenn man gleichzeitig aber 100.9 zulässt und damit 19 Team besser sind, hilft einem das herzlich wenig. Und die Gegner scoren nicht nur viel, sie tun das auch noch hochprozentig. 46.1% der Würfe finden ihr Ziel – nur sechs Mannschaften verteidigen in dieser Hinsicht schlechter.
- Die Saison der Sonics ist 30 Spiele alt, Zeit für ein Zwischenfazit! Geht's noch, Kevin Durant?
Durant hatte einige Probleme sich von College auf NBA Spiel umzustellen, zeigt aber immer wieder, warum man ihn vor dem Draft so hoch handelte und warum so gut wie alle Franchises dieser Liga gerne ihre Hände an ihn bekommen würden. Zwar trifft er nicht wirklich gut aus dem Feld und nimmt auch oft noch zu überhastet seine Würfe, aber einem 19-jährigen sollte man das schon nachsehen, vor allem wenn man bedenkt, das er kaum Unterstützung in der Offensive hat und immer vom besten Verteidiger des Gegners verteidigt wird. Zudem zeigt er auch immer wieder, das er selbst defensiv seinen Mann stehen kann, indem er seinen Gegenspielern mit seiner Länge große Probleme bereitet.
- Nicht 48, sondern 36 Minuten dauert ein Spiel der bedrohlich in Fahrt kommenden Detroit Pistons. Wie, das erklärt uns das Motown Miracle:
Ein 0815-NBA-Basketballspiel dauert zur Zeit bei den Detroit Pistons nicht länger als 36 Minuten. Während andere Teams versuchen, Ihrem Gegner im letzten Viertel davonzulaufen, sitzen die meisten Pistons Starter schon mit einem tiefen Grinsen auf der Bank.
- Tatsache: Anfang Dezember standen die Orlando Magic nicht zuletzt dank Dwight Howard an der Spitze der Power Rankings (ESPN), so beschrieben im Magic Blog:
Marc Stein setzt die Magic an den Platz 1 der ESPN Power Rankings. Und nicht nur das: Er redet schon vom gesicherten Division Titel - nicht ohne Grund, denn kein anderes Team aus der South-East Division ist über 50%, die Heat haben Probleme sich zu finden, die Wizards sind ohne Mr. Hibachi unterwegs, und die Hawks und die Bobcats bleiben weiterhin Mittelmaß. Die Magic sind das Gegenteil: Der November gehörte ihnen: 13 Spiele hatten die Magic bisher “on the road”, und stolze 11 haben sie davon gewonnen. Letztes Jahr war es DIE Schwäche der Magic, dieses Jahr scheint es eine Stärke zu sein.
- Die Bobcats sind schwach, diese Analyse stark:
Rennen läßt die Bobcats möglichst keiner, will man daher ein Inside-Out mit Okafor und Mohammed als Anspielstationen am Korb aufziehen, wäre es ganz angebracht den Ball konstant nach innen zu passen, was phasenweise jedoch einfach nicht gemacht wird. Da von allen Startern derzeit nur Richardson eine echte Gefahr von außen dastellt und der zusätzlich auch noch weiterhin in jedem Spiel seine Hochs und Tiefs durchlebt, hat blöderweise auch kein Gegner in der NBA einen echten Grund Würfe der Bobcats zu fürchten, also kann man es sich gegen die Bobcats erlauben die eigenen Abwehrbemühungen darauf zu konzentrieren, den Weg zum Korb zu verstellen und Wallace und Felton jeden Sprungwurf anzubieten, den sie dann mit ziemlicher Sicherheit nicht oft genug treffen werden …
- Feuert den Coach! Nicht irgendeinen, sondern Avery Johnson:
AJ ist besessen von dem Gedanken, Dirk’s Minuten zu senken. Prinzipiell spricht da auch nichts gegen, aber wenn man dadurch dauerhaft Spiele und jedes enge Spiel verliert, dann sollte man ihn vielleicht zwischendurch auch mal ein Spiel 38-40 min spielen lassen, so dass man zumindest ab und an mal ein Spiel gewinnt. Gestern Nacht hat er es wieder getan. Dirk legt los wie die Feuerwehr, ist über lange Zeit der einzige, der was trifft. Dann holt Avery ihn vom Feld und setzt ihn für 8 Minuten (!!!) auf die Bank, wo er tatenlos zu sieht, wie Denver auf etwa 16 davon zieht und die Mavs nichts mehr treffen.
- Mit einer detailreichen Bewertung Bobby Jacksons im Hinblick auf einen möglichen Trade erfreut das Hornets Blog:
Das Problem: Die Bank spielt unterirdisch. Es fehlt an konstanten Schützen und einem “Sechsten Mann”, der Verantwortung übernimmt, wenn Paul, West oder Chandler auf der Bank sitzen. Thema wurde oft genug durchgekaut. Nun muss man Lösungen suchen. Eine besteht darin, das Point-Guard-Tandem aufzulösen. Paul bleibt eh ein Leben lang eine Hornisse - bleiben Pargo und Jackson als mögliche Tradekandidaten. Und vor allem mit Letzterem könnte ein Trade funktionieren. Aber ist das sinnvoll? Was gibt’s im Gegenzug? Hilft es dem Team? Sollte Jackson getradet werden?
- Anfang Dezember war die Verletzung Jorge Garbajosas beherrschendes Thema bei den Toronto Raptors:
Schlechte Nachrichten gibt es von Jorge Garbajosa. Es kam wie es kommen musste und er wird voraussichtlich schon diese Woche erneut am Bein operiert werden. Damit kamen neue Diskussionen auf über seine Entscheidung im Sommer bei der EM in Spanien aufzulaufen, anstatt wie von den Raptors gefordert sich einer erneuten Operation zu unterziehen. Es ist nämlich fraglich ob er diese Saison noch mal auflaufen wird. Ich hoffe dass die Geschichte zwischen Garbajosa und den Raptors noch ein gutes Ende nimmt.
- Bezüglich der Frage, ob die Washington Wizards mit oder ohne Gilbert Arenas besser aufgestellt sind, gehen die Antworten weit auseinander. Das Wizards Wire hat sich nun mit einem unmissverständlichem Besser! positioniert:
40 Minuten von Gilbert schließen schlechte Ballverteilung nicht aus, da Gilbert ein außergewöhnliches Ballhandling besitzt ist. Ich würde ihn zwar auch lieber auf der Position des Shooting Guards sehen und einen Ballverteiler wie Daniels als Aufbau, dafür ist „Agent Hurt” aber nun einmal zu klein und seine Defense reicht nicht aus um andere Top-Shooting Guards zu stoppen. Daher denke ich, dass die Behauptung - die Wizards seien ohne ihren exzentrischen Superstar eine bessere Mannschaft - eine glatte Lüge ist.