Dienstag, 13. Mai 2008

In Zahlen: die unerklärliche Auswärtsschwäche der Boston Celtics

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Die Celtics können sich glücklich schätzen, bis inklusive der Finals den Heimvorteil inne zu haben, denn bisher haben sie alle fünf Auswärtsbegegnungen dieser Post Season verloren, was völlig unerwartet dazu führte, dass die Celtics nicht als erste sondern letzte Mannschaft in Runde 2 der Playoffs einzogen. Bedenkt man, dass die Celtics während der RS eine Auswärtsbilanz von 31w-10l hatten, überrascht diese Entwicklung negativ. Ihre bisherige Playoffbilanz von 7w-6l ist meilenweit entfernt von jenen 66 Siegen der RS. Zwar wurden hinreichend Gründe geliefert für die Schwierigkeiten gegen die Atlanta Hawks und auch für den erschreckend schwachen Verlauf in den Spielen 3 & 4 gegen die Cavs gibt es Erklärungsansätze, trotzdem ist die Auswärtsschwäche der Celtics das große Mysterium dieser Playoffs. In Zahlen lässt es sich so formulieren (einberechnet habe ich alle 11 Playoffspiele von Spiel 1 gegen die Hawks bis Spiel 4 gegen die Cavs):


- Daheim treffen die Celtics 45.7% ihrer Feldwürfe. Auswärts nur 42.3%.

- Ihren Gegnern genehmigen die Celtics bei Heimspielen eine Feldtrefferquote von nur 35.2%, auswärts dagegen 13% mehr, nämlich 48.3%.

- In nur einem Spiel haben die Celtics über 50% ihrer Würfe getroffen: Spiel 5 BOS - ATL, 53.6%.

- Durchschnittlich 43 Rebounds holen die Celtics daheim. 35.4 in anderen Stadien.

- Mit durchschnittlich +20 Punkten Differential verlassen die Celtics im TD Banknorth Garden als Sieger den Platz, verlieren aber auf fremden Court mit -10, macht eine Spanne von 30 Punkten.