Raptors se desprenden de Garbajosa
Die Toronto Raptors sind um einen Weltmeister ärmer: Jorge Garbajosa verlässt nach nur sieben Spielen in der abgelaufenen Saison den einzigen in Kanada angesiedelten NBA-Verein. Der 30-jährige, der 2006 die #15 ( hallo Vince Carter!) übernommen hatte, besetzte die Position des Power Forwards und erzielte in ingesamt 74 Spielen (60 davon als Starter) durchschnittlich 8 Punkte, 4.7 Rebounds, 1.1 Steals und immerhin eine 34.4%-ige Trefferquote beim Three. Laut AS.com sollen zwei europäische Top-Klubs, Unicaja Málaga und Real Madrid, Interesse an den Diensten des verletzungsanfälligen Spaniers zeigen. Für die Raptors bedeutet die Auflösung des Vertrags zuerst einmal, dass sie nächste Saison NICHT über 4.25 zusätzliche Millionen $ Cap verfügen können, sie einen Platz frei haben im Roster und insoweit Planungssicherheit haben, als dass sich Garbs bei den Olympischen Spielen keine weitere Verletzung zu Schaden des Vereins zuziehen kann. Und letzteres scheint auch der entscheidende Punkt gewesen zu sein: wenn Garbs hätte ein Raptor bleiben wollen, hätte er auf die Teilnahme an den Spielen verzichten müssen - kürzer formuliert: ohne buyout keine Olympischen Spiele. Zwar besteht die Möglichkeit, dass Garbs nach den Spielen bei einem anderen NBA-Team anheuert, allerdings bestehen Zweifel an seiner Physis - die häufigen Verletzungen haben ihre Spuren hinterlassen bei einem Spieler, der schon vorher eine nur durchschnittlich Athletik hatte. Was Bryan Colangelo, GM der Toronto Raptors, interessieren dürfte, ist folgendes Statement von José Luis Sáez, dem Ligapräsidenten der ACB:
“Jorge is perfectly recovered from his injury and this for us is the best news. To be able to have Jorge with us is gratifying because he is a player that has given everything to the national team and he wants to continue to give it.”







0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen