Donnerstag, 19. Juni 2008

Zehn Bilder

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Huch, wer schaut denn da von der Wand? Der junge Larry Bird, der die Celtics zu immerhin drei Championships führte. Pierce brauchte zehn Jahre für seinen ersten Titel - die Freude dürfte umso größer sein. Zu der #33 an der Hallendecke dürfte sich in spätestens einem Jahrzehnt die #34 gesellen.




Kevin Garnett gibt mit scheinbar beschwörender Hand die Anweisungen, Kobe hat das Nachsehen. KG hatte seine Mitspieler immer im Auge, war unablässig am Kommunizieren, und legte mehr Energie an den Tage als Kobster. MVP vs. DPOY - dieses Duell ging an KG. Hier hätte ich auch das Bild des knienden, das Celtics-Logo küssenden KG einstellen können. Oder ein Bild mit Teil 2 & 3 der Big Three - auch wenn KG der Vergleich mit den Big Three früherer Tage nicht wirklich passt. Oder das Bild seiner ihren Kopf schüttelnden Frau...










Ja, die Phrase sei erlaubt: hier hat ein Team gewonnen. Nicht zu vergleichen mit den Finalsdominatoren Tony Parker (2007) und Dwyane Wade (2006).











In Boston gab's für die Lakers nur Niederlagen - drei an der Zahl. Die Fans vor Ort gaben ihr Bestes, um ihre grünen Jungs nach vorn zu peitschen. Artikel mit Anti-Lakers-Botschaften sollen sich sehr gut verkauft haben. Nicht nur die Vorstellung der Spieler beim Einlauf vor Spielbeginn geriet da zu einer ungeheuren Show.




Paul Pierce ist Finals-MVP. Als er nach Bekanntgabe dieser Ehrung dem kreischenden Publikum die Trophäe präsentierte, sah man einen der Elitespieler dieser Liga auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Unvergessliche, stundenlange Sekunden.









Die Celtics gewannen ausgerechnet in ihrer ersten kompletten Saison ohne Red Auerbach, der im Oktober 2006 verstarb, den Titel - Zeit für eine Gedenkzigarre dachte sich Doc Rivers und posiert entsprechend vor der HC-Ikone. Übrigens haben die Celtics Phil Jackson daran gehindert, seinem Spitznamen - Zen Master - gerecht zu werden...



Ohne Worte.










Zählt man in Championships, ist Bill Russell der erfolgreichste NBAler aller Zeiten: 11x hat er den Ring gewonnen. Ja, er ist sogar mit Henri Richard (NHL, Montreal Canadiens) der erfolgreichste Sportler in der Geschichte der vier großen us-amerikanischen Sportarten. Mit seinem Bekenntnis, keinen Spieler lieber spielen zu sehen als Kevin Garnett, adelte Russell den Mann, der in seinen zwölf Jahren in Minneapolis ohne nennenswerte Erfolge blieb. Ein bisschen gab Russell den guten Geist der Celtics.


Nachdem er Phil Jackson mehrmals eine kalte Dusche verordnete, gab's für Doc Rivers zuletzt auch eine. Obwohl das nach einer großen Schweinerei aussieht, nahm es Rivers gelassen - das Hemd wechselte er eine halbe Stunde später trotzdem, denn wonach riecht wohl warme(s) Gatorade?









Der einsamste Mann des Abends. Frustriert, sauer, die Schmachgesange der Celticsfans noch in den Ohren. Etwas später gab's eine einsilbige Pressekonferenz. Ob wir ihn hier nächstes Jahr wiedersehen? Mit Andrew Bynum an Bord dieses aufregenden Teams. Und einem Ron Artest statt Vladimir Snowboard in der Starting 5?

3 Kommentare:

Vince hat gesagt…

tolle Saison mit 1A Abschluss!
Mit den Boston Celtics hätte niemand auch nur annähernd vor 1 1/2 Jahren gerechnet.

Paul wie siehts aus? Schon was zu den Drafts und den neuen Spekulationen zu Lebron und NY/NJ geschrieben?
Würde gern mal deine Meinung lesen!

grüße aus Berlin

hv hat gesagt…

Langsam könnte er seinen Sommerurlaub wirklich mal beenden, 3 Wochen sind lang genug! ;-)
Ist ja nicht so, dass nichts passiert ist in der Zwischenzeit...

Grützle

Stephen hat gesagt…

Paul? Paaaauuulll? Where are you? Wird sicherlich einen Grund haben, warum hier gerade nischt passiert, aber wäre trotzdem schön, mal wieder was zu lesen.

Gruß,

Stephen