Donnerstag, 31. Januar 2008

Immerhin Platz 9 [Video: 0:52 min]

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Bill Walton (1978 MVP, 1977 & 1986 NBA-Champion), der nun seit mehr als 15 Jahren in unvergleichlicher Art NBA-Spiele für aktuell ABC und ESPN co-kommentiert, wurde zum neuntwichtigsten Sportreporter der USA gewählt. Die ersten Plätze nehmen selbstredend die Ikonen der NFL-Kommentarenriege ein. Walton, der - hört man ihn das erste Mal - klingt als hätte er zwei Tennisbälle im Mund, wurde vor allen anderen NBA-Kommentaren in die Rangliste gewählt - warum, das belegt unter anderem die Videoaufnahme unten von einem Spiel der Phoenix Suns gegen die Los Angeles Lakers (2006). Walton spricht als zweiter und stellt innerhalb von 30 Sekunden eine Verbindung zwischen der Akquise Boris Diaws, Robert Sarver (Mehrheitsbesitzer der Phoenix Suns) sowie Beethovens 3. Sinfonie her:



Nicht so toll

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Damon Stoudamire unterschreibt bei den San Antonio Spurs. Schade, denn die Boston Celtics hätten mir da deutlich besser gefallen, vgl. diesen Post.

Ab in die Rente mit der Heat-Legende

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“Das Ergebnis der Abstimmung in der Online-Ausgabe des Miami Herald erfüllt den Tatbestand der Majestätsbeleidigung. Mehr als 60 Prozent derjenigen, die ihre Stimme abgaben, sprachen sich dafür aus, dass Shaquille O'Neal doch bitte in Rente gehen möge.”

- weiß Wolfgang Hettfleisch von der FR-Online

Randnotiz zu Dwight Howard: 292/292

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Es hat sich zu einer eigenen Disziplin entwickelt, dass wenn von Dwight Howard gesprochen wird in Zahlen gesprochen wird - der Orlando Magic ist der lebende Gigantismus, dem man sich mit spröder Wortkunst nicht nähern kann. Und es gibt da eine Statistik, die mir, wo im Derby der Southeast-Division die gastgebenden Magic die Miami Heat gerade an die Wand spielen, von den beiden Kommentatoren wiederholt um die Ohren gefeuert wurde: Dwight Howard hat in seiner bisherigen Profikarriere noch kein Spiel verpasst. Von 292 RS-Spielen hat er alle bestritten. Ein Wert, der mir zwar nicht neu, jedoch bisher nicht bewusst war. Zum Vergleich: Emeka Okafor, der 2004 auf Platz 2 - hinter dem Top-Pick der Magic - gedraftet wurde, hat noch keine Saison durchspielen können, sein Maximalwert liegt bei 73 Spielen. Von Robert Swift, immerhin an #12 gezogen, ganz zu schweigen. Aber wie gesagt: D-How lässt eh keine Vergleiche zu. Man kann diesen Typen nur an sich selbst messen.

Rookie Challenge '08: Roster stehen fest

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Rookies:

Mike Conley, Memphis, PG
Kevin Durant, Seattle, SG
Jeff Green, Seattle, F
Al Horford, Atlanta, F-C
Jamario Moon, Toronto, G-F
Juan Carlos Navarro, Memphis, SG
Luis Scola, Houston, F-C
Sean Williams, New Jersey, F-C
Yi Jianlian, Milwaukee, PF


Sophomores:


LaMarcus Aldridge, Portland, F-C
Andrea Bargnani, Toronto, F-C
Ronnie Brewer, Utah, G-F
Jordan Farmar, L.A. Lakers, PG
Rudy Gay, Memphis, SF
Daniel Gibson, Cleveland, SG
Paul Millsap, Utah, F
Rajon Rondo, Boston, PG
Brandon Roy, Portland, SG


Ergebnisse der letzten Jahre:

2003 - Sophomores 132 : Rookies 112
2004 - Sophomores 142 : Rookies 118
2005 - Sophomores 133 : Rookies 106
2006 - Sophomores 106 : Rookies 96
2007 - Sophomores 155 : Rookies 114


[Offizielle Meldung]

Mittwoch, 30. Januar 2008

Wer weiß was?

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1. Welcher NBA-Verein übernahm als erstes ein Team der NBDL?

2. Wann erreichte das letzte Mal eine komplette Division die Playoffs?

3. Die Nummer welchen Centers wurde von zwei Teams retired?

4. Welcher NBA-Star hat seit seiner Ankunft in der NBA in mehr als acht Kinofilmen mitgewirkt?

5. Welcher Spieler passt nicht in die Reihe: Yinka Dare - Hakeem Olajuwon - Ime Udoka - Dikembe Mutombo

Heat < Timberwolves

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So, die Heat haben soeben mit satten 30 Punkten Unterschied gegen die Boston Celtics verloren. Nein, nicht DIE Boston Celtics, denn Kevin Garnett und Ray Allen konnten nicht teilnehmen an der Begegnung. Für Ray Allen rückte Tony Allen und für KG Brian Scalabrine in die Starting 5. Trotzdem gab es für die gastgebenden Heat eine bitterböse Klatsche und auch für Dwyane Wade, der einen grottigen Abend erlebte. Ich habe zwischendurch immer mal wieder hineingeschaut, nur lag mir das vielleicht letzte Spiel Jason Kidds als Net näher und auch die Begegnung zwischen den Toronto Raptors und Washington Wizards hatte einen gewissen Reiz, später lief dann - wiederum attraktiver - Phoenix Suns vs. Atlanta Hawks. Verschiedene us-amerikanische spielbegleitende Foren gaben mir Recht. Die Heat haben inklusive der Niederlage gegen den Spitzenreiter der EC nun gigantische 26 Spiele Rückstand auf Platz Nr. 1 derjenigen Conference, die sie vor noch zwei Jahre gewannen. Das Spiel in ein paar Zahlen:


- Heat: 5-17 Dreier.

- Dwyane Wade: 1-9 Field Goals, vergleichbar seinem letzten Spiel gegen die Celtics. Übrigens hat auch Paul Pierce eine Off-Night, was jedoch die Heat nicht auszunutzen wussten.

- Während bei den Celtics vier Spieler 20 Punkte oder mehr erzielen, tragen sich bei den Heat drei Spieler in double figures ein: Earl Barron (10), Luke Jackson (14) und Mark Blount (20).

- Die Heat haben nur das letzte, unbedeutende Viertel gewinnen können.

- Jason Williams: -30 beim +/- Score. Wade mit -25.

- Total Rebounds Boston: 51. Miami: 36.

- Spielstand nach Q1: Celtics 31 - Heat 14.

- Heat: insgesamt 2 blocked shots. 17 Turnovers stehen nur 14 Assists gegenüber. Grandios schlechte Werte.

- Ihren bisher höchsten Sieg diese Saison feierten die Celtics gegen die New York Knicks mit 104-59 (29. November). Bedenkt man, dass die Celtics gegen Ende der ersten Halbzeit mit bis zu 31 Punkten führten, hätte das der dunkelste Abend in der Geschichte der Heat werden können.

- Die meisten Freiwürfe schindete bei den Heat Mark Blount, 12x durfte der Center an die Linie. Blount wird mit 20 Punkten Top Scorer der Millionäre aus Miami.

- Vor dem Spiel haben die Heat ihre Spiele mit durchschnittlich -6.3 Punkten Unterschied enden lassen. Dieser Wert dürfte nun auf ca. 7 Punkte gestiegen sein. Die Timberwolves und SuperSonics befinden sich in Reichweite.

- 90 Sekunden nach Beginn des Q4 werfen die Celtics ihren 100. Punkt der Partie. Die Heat haben zu diesem Zeitpunkt 62 Punkte.

- Die Heat haben nun 16 ihrer letzten 17 Spiele verloren. Erst 1x diese Saison konnten die Miami einen back-to-back-win einfahren.

Just kidding

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[via Basketballgott; selbst probieren]

Dienstag, 29. Januar 2008

99ers: Persönlichkeiten gefragt

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Norbert Heimann, Insolvenzverwalter der Köln 99ers, hat sich direkt an die Kölner Wirtschaft gewandt, doch mal eben 150.000 € locker zu machen, damit das Team zumindest das anstehende Heimspiel gegen ENBW Ludwigsburg bestreiten kann. Heimann in eigenen Worten:

“In der Kasse ist nichts. Es liegt an der Wirtschaft und den Persönlichkeiten in Köln, zu entscheiden, ob sie den Standort für Basketball erhalten wollen oder nicht.”

An zahlungskräftigen Mittelständlern fehlt es der Millionenstadt Köln nicht, allein die vielen ansässigen infrastrukturintensiven Unternehmen bilden eine beeindruckende Liste:

- Kölner Verkehrs-Betriebe
- Häfen und Güterverkehr Köln
- Flughafen Köln/Bonn
- RheinEnergie
- NetCologne
- Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG
- QSC

Übrigens hat auch die Lufthansa AG, mit knapp 20 Milliarden € Umsatz eine der größten Linienfluganbieter der Welt, ihren Sitz in Köln.

Vielleicht tritt auch ein anderer Retter auf den Plan, Heimann ist nach den bisherigen Gesprächen mit potenziellen Investoren optimistisch gestimmt.

Webber wohl wieder Warrior

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Chris Webber wird bei den Golden State Warriors einen Einjahresvertrag unterschreiben, so vermeldet von Marc Stein (ESPN). Frühstens am Freitag im Spiel gegen die Charlotte Bobcats könnte Webber im Jersey der Warriors auflaufen. In diesem Spiel würden dann gleich zwei Ex-Warriors ihren Verein wiedersehen: Jason Richardson, der sechs Jahre in Oakland spielte und im letzten Sommer einen hoch dotierten Vertrag in Charlotte unterschrieb, sowie Webber, der 1993-94 seine Rookie-saison bei den Warriors absolvierte, diese dann allerdings wegen persönlicher Differenzen mit HC Don Nelson verlassen musste. Zuletzt spielte Webber für die Detroit Pistons und erzielte dort während der RS 11.3 ppg, 6.7 rpg sowie 3 apg, erlitt dann allerdings in den Playoffs einen Einbruch. Trotz seiner 34 Jahre und schwindenden Athletik verfügt Webber weiterhin über

- hervorragende Passqualitäten
- ein solides Post game
- hohen Game-IQ (keine dummen Fouls etc.)
- exzellente Bewegungsabläufe
- einen passablen Jumper
- gute Hände
- Erfahrug wie kein zweiter Warrior

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 17

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Im Vergleich zu den us-amerikanischen Sportbloggern und -journalisten sowie den TV-Analysten und -kommentatoren können wir alle einpacken. Die Jungs von drüben haben einen anderen Zugang zu dem Sport, sie werden groß mit ihm, sie wachsen vierdimensional (NBA, NHL, MLB, NFL) auf, während uns hierzulande nur schnöder Bundesligafußball bleibt. Das ist eine Naturgewalt und kein Defätismus. Mir wird das täglich bewusster und zuletzt im Rahmen der Veröffentlichung des zweiten Teils eines Interviews mit Jim Pascke (Teil 1, Teil 2). Jim Paschke? Dieser Mann ist seit mehr als 20 Jahren tätig als Broadcaster in Milwaukee und gilt als die Television Voice of the Bucks. Und genau dort spielt ein in vielerlei Hinsicht bemerkenswerter Rookie, Yi Jianlian, den Paschke so einschätzt:

Yi hat mich beeindruckt, seit ich ihn das erste Mal traf in Chicago, als er dort mit dem Flugzeug aus China eintraf. Er fühlt sich inzwischen sehr wohl hier. Man könnte denken er ist einfach ein junger Mann aus China, der sich alles nur bewundernd anschaut und dabei die Fassung verliert. Das aber ist nicht der Fall. Yi ist ganz alleine in die USA gekommen, er spricht die Sprache, fährt ein Auto, hat eine eigene Wohnung, und scheint sich sehr gut eingelebt zu haben. Er dürfte einer der imponierendsten 20-jährigen sein, die ich je getroffen habe.

Er hat alles aufgesogen was die Coaches ihm erklärt haben. Sein Verhalten auf dem Court ähnelt dem von Tim Duncan. Du kannst dir denken, warum ich das mag... Er ist ein junger Mann, der eine Nation auf seinen Schultern trägt und das Tag für Tag, und er ist durch diese Verantwortung nicht überlastet. Vielmehr scheint er sie zu genießen. Er vereint Starqualitäten auf sich und hat das Potenzial zum Superstar. Sein Basketball-IQ und die Ungezwungenheit, mit der er das Spiel versteht, sind bestechend.

Montag, 28. Januar 2008

Dirk, diese Statistik ist nur für dich

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In den letzten zehn Jahren gab es nur zwei Spieler, die jeweils Durchschnittswerte von mindestens 20 Punkten und 10 Rebounds erzielten und zum All-Star-Break in einem Team mit positiver Bilanz spielten und die dann beide nicht ins All-Star-Team gewählt wurden: Carlos Boozer letzte Saison, und Chris Webber 2002-03, damals noch in Diensten der Sacramento Kings. Allerdings waren beide zum Zeitpunkt der Wahl verletzt. Problem dabei: Dirk Nowitzki, der es auch dieses Jahr nicht direkt (letztes Jahr rutschte Nowitzki nur durch Verletzung Yao Mings in die Startformation) in die starting lineup der WC geschafft hat, holt diese Saison nur 8.5 rpg, allerdings satte 22.3 ppg und zumindest in den fünf letzten Begegnungen ordentliche Brettwerte. Die Reservisten beider Teams werden am Freitag verkündet.

[gefunden hier]

Die Starter (und ein paar schnelle Gedanken), Western Conference

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F - Carmelo Anthony, Denver Nuggets. 1.723.701 Stimmen.
Damit hat der Nugget seine erste echte Wahl erlebt, nachdem er letzte Saison nur aufgrund von Verletzungen anderer WC-Spieler berufen wurde. Wird zum ersten Mal überhaupt starten dürfen. Hat derzeit mit einer kleinen Verletzung zu kämpfen. Da auch Teamkollege Allen Iverson in der Starting 5 stehen wird, stellen die Nuggets als einzige Mannschaft zwei Starter.
Kommentar:

It feels great. It feels like I’m over the hump now and people are starting to realize the hard work that I put in to get here. It’s all because of the fans. They’re obviously liking what they’ve been seeing out of me and the production that I’m giving out there on the court this season. It’s finally starting to pay off.


F - Tim Duncan, San Antonio Spurs. 1.712.800 Stimmen.
The big fundamental. Oder auch Der große Ruhige. Hat sein Spiel in unheimlich vielen Nuancen weiterentwickelt, weitesgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Wahrscheinlich der beste Power Forward seit Karl Malone. Erzielt auch diese Saison im Schnitt ein double double, verpasst derzeit allerdings die Marke von 2 bpg sowie 20 ppg. Hat zuletzt seine Mannschaft aufgefordert, das Spiel wieder in zwei Dimensionen anzunehmen, d. h. sowohl in der Offensive als auch Defensive. Wird, obwohl die Spurs amtierender Champion sind, wohl als einziger ASW-Teilnehmer seine Mannschaft vertreten. Kein Kommentar.


G - Kobe Bryant, Los Angeles Lakers. 2.004.940 Stimmen.
Einziger Spieler der WC mit mehr als 2 Mio Stimmen. Zeigt diese Saison endlich das Selbstvertrauen in seine Mitspieler, welches diese verdient haben. Könnte nicht zuletzt deshalb den ersten MVP-Titel der RS seiner Karriere gewinnen. Es gibt derzeit keinen zweiten Guard, der an beiden Enden des Courts derart dominiert wie Bryant es tut. Dürfte, unabhängig von Spielstand, Gegner und Uhrzeit, der Spieler sein, weswegen wir alle die Lakers in den Playoffs sehen wollen. Kommentar:

It's always exciting. It doesn't get old at all. Nowadays, it's such a huge spectacle.


G - Allen Iverson, Denver Nuggets. 1.203.152 Stimmen.
Dass er, vorbei an Tracy McGrady und Steve Nash, den Sprung ins Team geschafft hat, war die Überraschung der diesjährigen Wahl. Iverson hat sich bestens eingefügt in George Karls System, führt sein Team an im Scoring, ohne dass dies in Hierarchieproblemen mit Melo resultieren würde. Mir ist nicht bekannt, dass er während seiner Zeit in Denver je eine Trainingseinheit verpasst hätte. Seine 32 Jahre und zahlreichen Verletzungen merkt man ihm nicht an, seine beachtlichen Wurfquoten machen ihm zu einer unberechenbaren und ständigen Bedrohung in der Offensive. Kommentar:

It’s a good feeling. I think it’s a tribute to my teammates and coaching staff because without those guys none of that would be possible. But most of all I just want to thank the fans for appreciating what I go out and do on the court night in and night out. It’s just a great feeling and an honor, and I’m just looking forward to trying to play the best that I can play for the fans.


C - Yao Ming, Houston Rockets. 1.709.180 Stimmen.
Vielleicht kein zweiter All-Star hat mehr Upside als Yao Ming. Mit seiner Größe, seinem Touch, seinem Game-IQ, seinem Turnaround und gelegentlich auch Midrange Jumper sollte er Diskussionen, ob ihm oder D-How nun die Zukunft auf der 5 gehört, eigentlich klar für sich entscheiden, oder? Statistisch einwandfreier Grund, weshalb er und nicht Marcus Camby startet: die Nuggets haben mit 98.3 possessions per game eine der schnellsten Mannschaften der Liga, die Rockets dagegen haben fast 10 possessions weniger. Kommentar:

I would like to thank all fans from around the world for voting again for me this season. It is always an honor to be named to the All-Star Game. I really look forward to this year's game since I was unable to play last year even though I was voted as a starter.

Kokoloresleser wissen mehr, KW 4

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- Die Bulls hätten eine neue Stimme gebraucht, soll deren damaliger HC Scott Skiles gesagt und sich daraufhin mit Jerry Reinsdorf auf eine Kündigung verständigt haben.


- Ein kiloschweres Ausrufezeichen setzen die New Orleans Hornets beim 102-78 gegen die San Antonio Spurs. David West mit 32 Punkten, Peja Stojakovic mit vier Dreiern, Chris Paul mit 17/11 führen die Hornissen zum achten Sieg in Serie.


- Burgfrieden bei den L. A. Clippers: HC Mike Dunleavy und Besitzer Donald Sterling haben sich wieder lieb.


- Deal or no deal? Jason Kidd soll seinen Agenten beauftragt haben, noch vor dem 21. Februar einen Trade zu initiieren. Noch am gleichen Tag erklärt Kidd, von einem trade request nichts zu wissen.


- Jüngstes Team der NBA? Von wegen. Wie alt sind die Portland Trailblazers wirklich?


- Mehr als 4.000 Widgets gibt es ab sofort im Widget-Center von ESPN.


- Wo auch immer Chris Webber landen wird (z. B. den Golden State Warriors?): was sich Webber in seiner kurzen Zeit bei den Philadelphia 76ers erlaubte liegt jenseits von gut und professionell.


- Bernie Mullin tritt als Präsident der Atlanta Hawks zurück. Einen Nachfolger wird es voraussichtlich nicht geben.


- Zwar sind die Timberwolves schlechtestes Team der Liga, jedoch immer noch besser als jedes College-Team, sagt Charley Rosen.


- Bucks-GM Larry Harris erklärt Yi Jianlian zum All-Star der Zukunft.


- LeBron James = 5x23.


- Die Rolle des Amir Johnson in wenigen, prägnanten Worten:

It’s very difficult on Rasheed Wallace and Antonio McDyess and Jason Maxiell to lean on them constantly for all of the minutes at the power positions. Amir is going to be a breath of fresh air in that regard. He doesn’t have the same game as Rasheed and Dice and Jason have. It’s a little bit different. He is the kind of guy who – much like Jason Maxiell in this aspect – is full of boundless energy. And here’s a guy who is absolutely thrilled to be on the court. He is like a young pup just rarin’ to go. At this stage of the season, when the opposition has somebody like that unleashed upon them, it’s got to be very difficult for them. This guy is like a bolt out of the blue. He’s going to be helpful more often than not.


- Shaquille O'Neal schließt einen Rücktritt aus. Den Wert und auch die Glaubwürdigkeit seiner Aussage hat David Friedman untersucht.


- Auf nba.com hat man sich Gedanken gemacht, welche Reservisten für das WC-Team und das EC-Team auftreten sollten.


- Nachdem David Harrison beim Test auf Gras ein positives Ergebnis erhält, stößt der Pacer eine Diskussion an, indem er sich gegen eine Graskontrolle seitens der NBA ausspricht:

I don't understand how they have a right to look into our lives on any level besides performance-enhancing drugs. It's not a rule made by government and it's not a rule made by God; it's made by an organization (the NBA). I guess they feel it will benefit that organization.


- Brent Barry fällt 3-4 Wochen aus, Sasha Pavlovic sogar zwei Monate, ebenso Trevor Ariza. In die D-League muss Jermareo Davidson von den Charlotte Bobcats.


- Rücktritt vom Rücktritt, denn Alonzo Mourning sagt:

Right now, my focus is just to get healthy. I haven't really thought about if I'm going to retire or not. But my focus is getting healthy, being able to run and walk, and once I overcome that hurdle I'll be prepared to let you know if I'm going to play again.


- Nach 15 Niederlagen war Schluss: die Miami Heat ringen die Indiana Pacers nieder, willkommen im neuen Jahr Dwyane Wade! Als neuer Negativspitzenreiter etablieren sich die Seattle SuperSonics, die gegen die Atlanta Hawks ihr 13. Spiel hintereinander abgeben.

Sonntag, 27. Januar 2008

Wie wär's mit Boston?

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Das Elend hat ein Ende, Damon Stoudamire hat seinen Vertrag mit den Memphis Grizzlies aufgelöst. Der Point Guard, der nach dem buyout Free Agent sein wird und somit ab Mittwoch nächster Woche bei jedem anderen Team einen neuen Vertrag unterzeichnen darf, könnte den Boston Celtics, die Stoudamire zu seinem Top-Ziel erklärt hat (außerdem Phoenix Suns und Toronto Raptors), die nötige Routine sowie Solidität im Aufbauspiel geben. Klar dürfte sein, dass Stoudamire, immerhin ROY 1996, sich für einen Contender entscheiden wird, denn einen Ring hat der 34-jährige, der sich spätestens zum 1. März 2008 entschieden haben sollte, da er sonst nicht in den Playoffs mitwirken darf, noch nicht. Diese Saison erzielte Stoudamire, der schon letztes Jahr die Grizzlies verlassen wollte, durchschnittlich 7.3 ppg, 3.9 apg, 38.3 3P% sowie 21.5 mpg. Glückwünsche mit auf dem Weg ins letzte Kapitel seiner Karriere bekam Mighty Mouse vom Besitzer der Grizzlies, Michael Heisley:

He's a quality guy and a great leader in the locker room. He still has a lot of game left in him. He can be a tremendous help to a team like Boston or any that's trying to win a championship. I'm happy for him. He's been nothing but a class act.

BBL: Nachlese zur Pleite der 99ers

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Am 22.1.08 stellen die Köln 99ers den Antrag auf Insolvenzverfahren. Grund: Hauptsponsor weg, was unverkraftbar für vielleicht jeden BBL-Verein sein dürfte. Zusätzlich die Pleite von Herbert Zimmer, dem langjährigen Mäzen der 99ers, der den Klub innerhalb der letzten sieben Jahre mit ca. 5-8 Millionen € unterstützt haben soll. In diesem Zusammenhang sprach Jan Pommer auch vom
süßen, schleichenden Gift des Mäzenatentums. Allerdings fehlten auch die zahlenden Zuschauer und einige Spieler im Kader erwiesen sich als überteuert. Um einen noch zu bestimmenden neuen Sponsor nicht zu vergraulen, wurde folgendes klargestellt:

Um etwaigen Missverständnissen entgegenzuwirken, möchten die Köln 99ers betonen, dass es sich beim in der Pressemitteilung aufgeführten Hauptsponsor nicht um den langjährigen und treuen Partner, die RheinEnergie AG, handelt, sondern um den Mäzen und Aufsichtsratsvorsitzenden, der seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und will. Wir bitten, dieses Missverständnis zu entschuldigen.

Leitender Insolvenzverwalter ist der Jurist Norbert Heimann, der in dieser Funktion Walter Pütz (siehe auch Video unten), bis vor zwei Tagen Geschäftsführer der 99ers, ablöst. Heimann ist nach Prüfung der Bücher auch derjenige, der entscheiden wird, ob der Spielbetrieb aufgegeben wird - Liquidation oder Verbleib in der Liga unter Auflagen, so lauten die Alternativen. Im Fall der Liquidation stehen
23 Mitarbeiter sowie der Trainer und die Spieler vor der Arbeitslosigkeit. Starspieler Immanuel McElroy hat seinen Agenten bereits informiert und dürfte nach einem neuen Verein suchen lassen. Die 99ers würden zwangsabsteigen (wahrscheinlich in die 2. Liga), ihre Ergebnisse der laufenden Saison aus der Wertung genommen. Was vermieden werden soll, ist eine Wettbewerbsverzerrung, die dadurch entstünde, dass innerhalb der nächsten Wochen alle erstklassigen Spieler den Verein verlassen und Köln so mit einer zweitklassigen Mannschaft antreten würde. Bei der Prüfung der Bücher stellte sich schnell heraus, dass die Kölner nicht überschuldet sind, sondern illiquide sind - ein in wirtschaftsrechtlicher Hinsicht bedeutender Unterschied. Bezüglich des Begriffs Insolvenz hat das BBL Blog eine sehr sachdienliche Erklärung gegeben. Und insolvent ist übrigens nicht der Verein, der diese Saison ein im Vergleich zur letzten Saison geringeres Etat aufwies, als solcher, sondern die American Sports GmbH, die Inhaber der Bundesligalizenz der 99ers ist.

Auch ein zweiter Renommee-Verein dürfte nach Ablauf der Saison Probleme bekommen, es sei denn ein neuer Namenssponsor wird gefunden: Bayer Giants Leverkusen. Gleiches Problem für ratiopharma Ulm. Vorerst gelöst haben ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Gießen 46ers, die jüngst mit LTi einen neuen Namenssponsor präsentieren konnten. Wie auch immer hier reagiert wird, bleibt wohl ein Rhythmus erhalten: ca. alle 18 Monate ereilt uns die Meldung über die Insolvenz eines Bundesligisten, Hagen, Würzburg, Weißenfels sind da nur drei Beispiele.

Aktuell befinden sich die Kölner auf Platz 7 der Bundesligatabelle. Von den insgesamt letzten 11 Spielen konnten sie neun gewinnen. Durch einen 97-90 Erfolg gegen Ovarense Aerosole konnten sich die 99ers für die Zwischenrunde des ULEB-Cups qualifizieren. 2006 war man Meister, letzte Saison Pokalsieger.

Im Moment herrscht mehr Durchbruch- (
Head Coach Sasa Obradovic: Uns allen gehen Millionen Dinge durch den Kopf. Es ist schwer, die Gefühle zu beschreiben. Ich habe hier meine Heimat und meine Zukunft gesehen. Ich hatte große Ambitionen. Ich habe das Gefühl, wir haben versagt.) denn Aufbruchsstimmung (Stephan Baeck, Sportdirektor der 99ers, der als Spieler selbst die Insolvenz eines Vereins miterleben musste, gibt sich kämpferisch: Wir krempeln jetzt die Ärmel hoch und kämpfen mit allen Mitteln für die Fortführung des Spielbetriebs. Es besteht die Chance für einen Neuanfang. Dafür haben wir bereits sehr viele positive Signale erhalten). Einen Warnruf, adressiert an die gesamte Liga, stieß Marco Baldi, Manager Alba Berlins, aus: Die Gelder werden erst fließen, wenn wir eine Eliteliga sind. Das heißt, wir müssen die Institution BBL strukturell und strategisch verändern. Die jetzige Situation bietet eine Chance auf einen Besinnungsprozeß, aber wir müssen jetzt schnell unsere Lehren ziehen Das bedeutet unter anderem, dass die Liga endlich einen Namenssponsor finden sollte. Oder vielleicht anerkennt, dass 18 Teams ca. drei Teams zu viel des Schlechten sind.


Samstag, 26. Januar 2008

Suns kündigen outdoor game an

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Man könnte es in ein billiges Wortspiel packen: die Sonne-n unter freiem Himmel. Man könnte es sachlich halten wie Rick Welts, Präsident der Phoenix Suns: Steve Nash & Co. werden diesen Oktober ein Pre-season-game in einem nicht überdachten Stadion, dem Indian Wells Tennis Center, welches die wikipedia mit 16.100 Sitzen als drittgrößte Tennisarena der Welt auszeichnet, bestreiten. Welts nennt das eine komplett einzigartige Erfahrung, womit er einerseits Recht (die NBA hat noch nie ein outdoor game veranstaltet) andererseits Unrecht (ähm, das Spiel hat noch nicht stattgefunden...) hat. Steve Kerr, GM der Phoenix Suns, muss nun zusehen, einen spielbaren Untergrund, passende Backboards sowie Videotafeln anzuschaffen. Inspiriert wurde diese Idee von einem outdoor game der NHL, in welchem diese Anfang Januar in der Partie zwischen den Buffalo Bills und den Pittsburgh Penguins mit 71.217 Zuschauern einen Besucherrekord verzeichnen konnte.

Sean Williams: Bokibokibokiboki [3:08 min]

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- Jason Collins? Sehr lustiger Typ!

- Bostjan Nachbar? Bokibokibokiboki. Boki, das ist sein Spitzname!

- Filmempfehlung? A time to kill, mit Samuel L. Jackson!

- Britney? Das ist doch keine Nachricht!

- Ich als Schauspieler? Hm, sollte ich probieren!

- Warum die #51? Hatte ich schon auf dem College!

- Superbowlgewinner? Patriots, ist doch klar!

So funktioniert die NBA, Teil 4

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Jürgen Klinsmann, ab voraussichtlich 1. Juli 2008 neuer Cheftrainer des FC Bayern München, hat sich in einem bemerkenswerten Interview mit der Zeit zu seinen Erfahrungen in den USA geäußert: Sport war dabei kein Rand-, sondern Hauptthema. Und so lief es unvermeidlich auf einen Vergleich zwischen Fußball und Basketball heraus, wobei Klinsmann zumindest grundlegende Kenntnisse des us-amerikanischen Basketballs offenbarte:

1. Klinsmann gibt eine einfache Erklärung ab, weshalb Basketball auch in Zukunft mehr Beliebtheit genießen dürfte als Fußball: die Identifikation mit den Sport finde über das jeweilige College-Team, nicht die Profi-Vereine statt. Und Basketball ist unendlich tiefer im Collegesport verwurzelt als Fußball. Diese wenn man so will institutionelle Schranke bezeichnet Klinsmann als Naturgewalt, die es zu akzeptieren gilt.

2. Den Zusammenhang zwischen sportlichen Erfolg und sozialem Aufstieg beschreibt Klinsmann so:
Wer in der Basketballmannschaft der Highschool oder im College Erfolg hat, kommt leichter an ein Stipendium an einer guten Universität. Deshalb melden viele ehrgeizige Eltern ihre Kinder schon früh in ambitionierten Vereinen an – das steigert die Chance auf einen Platz an einer besseren Uni und auf einen besseren Job.

3. Basketball sei, im Gegensatz zu Fußball, ein coaches game, also ein Spiel, dessen Ausgang maßgeblich von den Entscheidungen des Head Coach abhängt. Das kann man anders sehen. Klinsmann zufolge versuchen die US-Amerikaner seit Jahren, Fußball als coaches game zu handhaben, was jedoch der Essenz des Sports nicht entspreche, so Klinsmann.

Mark Cuban: Mediendiss

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“Nun ja, es gibt Medien und es gibt die Realität.
Die Medien arbeiten die immer gleichen Themen immer wieder ab, und die meisten Leute schenken dem keine Beachtung.
Ich denke die Medien haben aus den Augen verloren, dass die Fans zu einem Spiel gehen um es zu genießen, um wegzukommen von den Dingen, die sie in den Zeitschriften gelesen haben.
Zum Beispiel wenn du jetzt ein Spiel siehst, hörst du niemanden rumschreien wegen der Diskussion bezüglich Tim Donaghy.”

- Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks, auf die Frage, warum es jede Woche eine neue Story gebe, inwieweit und wodurch die NBA sich in Schwierigkeiten befinde.

[original, via]

Freitag, 25. Januar 2008

Spielt Chris Kaman für Deutschland?

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Etwa einmal im Monat gibt es eine Basketballmeldung, die mich vom Sessel haut, von der mir der Kopf brummt, für die ich keine richtigen Worte finde und von der ich dann deshalb besser die Finger lasse. Im neuen Jahr werde ich das anders machen. Und so möchte ich Euch auf einen Artikel von spox.com hinweisen, in dem Chris Kaman verrät, sich vorstellen zu können, für die DBB-Auswahl aufzulaufen. Die (mögliche) Spielberechtigung rührt daher, dass die Urgroßeltern des L. A. Clipper Deutsche waren. Vielleicht würde mit einem Kaman im Team auch ein Dirk Nowitzki noch zwei Jahre im Auswahlteam dranhängen. Vielleicht ist das auch nur eine kleine Promo-Aktion für die neueste FIVE-Ausgabe, die seit heute erhältlich ist, denn der spox- basiert auf einem FIVE-Artikel. Und vielleicht...aber mir brummt gerade mächtig mein Kopf.

UPDATE Im SPON gibt's das Interview mit Kaman kostenlos.
UPDATE2 Auf schoenen-dunk.de hat sich eine sehr fruchtbare Diskussion zum Thema entwickelt.

Die Starter (und ein paar schnelle Gedanken), Eastern Conference [Video 2:40]

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F - Kevin Garnett, Boston Celtics. 2.399.148 Stimmen.
Der Superstar hat das zweitschlechteste Team der letzten Saison im Handumdrehen zum Titelanwärter gemacht. Hat zwar den niedrigsten Scoringschnitt seit 10 Jahren, darf sich das orangene Leder allerdings auch mit Ray Allen und Paul Pierce teilen. Steht zum elften Mal im Kader. Kommentierte die Wahl so:

“It’s appreciative. I’m going to be honest with you. I’m not going to lie. But without these great teammates of mine, this coaching staff, it wouldn’t be possible, man. I’m fortunate to be in a position that I can say we’re winning. That feels good, and I’m happy to be a part of that. At the end of the day, these individual awards are what they are: They’re individual. Without Ray, Paul (Pierce), E. House, (Rajon) Rondo, all these guys on this team, I wouldn’t be where I am.”


F - LeBron James, Cleveland Cavaliers. 2.108.831 Stimmen.
Der Grund, weshalb die Cavaliers zum (stark) erweiterten Kandidatenkreis um die Championship zählen, hat einen Namen: LeBron James. Spielt statistisch gesehen die beste Saison seiner jungen, glanzvollen Karriere, wird wahrscheinlich zum ersten mal bester Scorer der RS. Dürfte mit seinem großen Showtalent für die Highlights des diesjährigen ASW sorgen. Kommentar:

“It means a lot to me. I work hard every summer to prepare myself to go out and play the game at a high level like I do every night and it’s recognized by the fans. The fans recognize the way I play the game and approach the game every night and I appreciate them for once again voting me as an All-Star starter. It’s going to be exciting.”


C - Dwight Howard, Orlando Magic. 2.066.991 Stimmen.
Einziger NBA-Spieler, der gleichzeitig MIP und MVP werden könnte. Bester Rebounder der Liga, keiner dunkt öfter als der 22-jährige. Hat, im Vergleich zu Shaquille O'Neal, von den Fans mehr als eine Million mehr Stimmen erhalten - vor zwei Jahren noch undenkbar. Kommentar:

“I would like to say thank you. It's an honor to receive the number of votes I did, so the fans have been very gracious to me. Just thank you - I hope I can go out there and perform well.”


G - Jason Kidd, New Jersey Nets. 1.246.386 Stimmen.
The human triple double oder auch der Mann mit den Genen Oscar Robertsons. Einziger Point Guard der Eastern Conference, der ein Spiel dominieren kann, ohne einen Punkt zu scoren. Wird im März 35 und spielt so gut wie die letzten 15 Jahre auch, von mangelnder Treffsicherheit und abnehmender Fokussierung sei mal abgesehen. Könnte während des ASW hinter den Kulissen diejenigen Leute treffen, die einen Trade nach z. B. Cleveland inszenieren - oder dient das Treffen der Besten doch nur der lockeren Unterhaltung ;-) ? Kommentar:

“It’s an honor to be voted in by the fans. So, hopefully I don’t disappoint them but it’s an honor. As you get older you appreciate them even more. I think a little bit more. Being 34 years old and being an all-star, that means a lot."


G - Dwyane Wade, Miami Heat. 1.608.260 Stimmen.
Stieg mit zwei Wochen Verspätung in die RS ein und erreichte erst Mitte Dezember Normalform - gereicht hat das den Fans trotzdem. Erhält weiterhin zwei Hände voll Freiwürfe pro Partie. Befindet sich derzeit inmitten der längsten Niederlagenserie seiner Karriere. Kommentar:

"That weekend will take me away from everything that's been going on here this season, so I will enjoy it, no question about it."

[offizielle Quelle]


Sind die Wizards ohne Gilbert Arenas eine bessere Mannschaft?

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Es dürfte eine der interessantesten Fragen der laufenden Saison sein und uns beschäftigen zumindest bis zur Rückkehr Gilbert Arenas': sind die Wizards besser oder schlechter aufgestellt ohne ihren Superstar? Ich habe viele, teils sehr subjektive Artikel (die Subjektivität kommt insbesondere bei den Contra-Argumenten zum Tragen) zu dieser Frage gelesen. Und ich gestehe, dass mich die Frage zunehmend verwirrte. Es gibt derart viele treffende Für- und Widerargumente, dass mir ein abschließendes Urteil nicht möglich war. Und genau wegen des kontroversen Charakters der Frage hätte ich mich gern auf ein Ja oder Nein festgelegt. Mir ist das nicht gelungen und stattdessen habe ich eine Auflistung der Für und Wider bezüglich des beschriebenen Sujets verfasst. Das mag nicht besonders populär erscheinen, ist aber in diesem Zusammenhang auf jeden Fall eine Neuheit und es hat mehr Arbeit gemacht als auf den ersten Blick zu vermuten wäre. Ich habe dabei weder wörtlich übersetzt noch stimme ich selbst mit einem der genannten Argumente 100%ig überein. Folgende Autoren dienten mir - wofür ich mich bedanke - als Inspiration:


David Berri, The Wages of wins (20. Dezember 2007);
2x David Friedman, 20secondtimeout.blogspot.com (14. Dezember 2007, 27. Dezember 2007);
DC Pro Sports Report (17. Januar 2008);
Kevin Broom, RealGM (17. Januar 2008);
Julien Lo, Wizards Wire (16. Dezember 2007).



Pro (Wizards besser mit Arenas)

- Das Ballmovement leidet nicht unter der Anwesenheit Arenas'. Statistiken belegen, dass die Wizards mit und ohne ihn gleich viele Assists und auch Turnovers spielen, wobei tendenziell mehr Turnovers anfallen, sobald Arenas nicht mitspielt.

- Caron Butler verbessert sich von alleine Jahr für Jahr, unabhängig von seinen Mitspielern.

- Arenas mag ballverliebt sein, allerdings nimmt er pro Viertel nur einen Wurf mehr als Antawn Jamison.

- Zumindest langfristig gilt: kein Team ist ohne seinen Superstar besser (vgl. jüngst Philadelphia 76ers/Allen Iverson). Ferner gilt, dass jedes der besten Teams einen Superstar in seinen Reihen hat.

- Ohne Gilbert Arenas erhalten die Wizards insgesamt weniger Freiwürfe.

- Zwar haben die Wizards in Abwesenheit Arenas' 2x gegen die Boston Celtics gewonnen, trotzdem haben sie die wirklich schweren Spiele erst jetzt vor sich. So haben die Wizards im Dezember zum Beispiel nur einen Gegner mit Titelambitionen gehabt: die Phoenix Suns, am 7. Dezember - dieses Spiel verloren die Hauptstädtler mit 15 Punkten Unterschied.

- Folgende Rechnung geht nicht auf: wenn Arenas nicht mit von der Partie ist, und Butler spielt besser, bedeutet das [NICHT], dass Butler besser spielt, da Arenas nicht mit von der Partie ist. Butlers sensationelle Saison rührt vielmehr von dessen sehr arbeitsintensiven Offseason her - Butler hat seine Ernährung umgestellt, Gewicht verloren, extra Wurfeinheiten mit einem neuen Trainer genommen und befindet sich außerdem mit 27 am Anfang seiner Prime.

- Mal abgesehen vom Teamplay: der Verein verkauft mit einem Arenas mehr Tickets, mehr Jerseys, mehr Werbeflächen.

- Letzte Saison hatte Arenas mit +14.1 den besten +/-Score aller Wizards.

- Arenas hatte zur Beginn der Saison bewiesen, dass auch mit dem neuen Defensive Assistant Randy Ayers trainiert hat: den gegnerischen Guards fiel es merklich schwerer, zu penetrieren.

- Arenas ist der einzige Wizard, dessen Shot bei den Gegenspielern gefürchtet wird. Die double und triple teams, die er anzieht, eröffnen anderen Spielern einfache Würfe.

- Man kann es positiv formulieren: sobald Gilbert Arenas auf dem Court steht, sorgt dies für eine gravierende Neuorientierung seiner Teamkameraden in der Offensive. Man kann es neutral formulieren: Gilbert dominiert den Ball. Die negative Version ergibt sich aus den Contra-Punkten.



Contra (Wizards besser ohne Arenas)

- Arenas ist unbestreitbar ein Star. Seine Popularität jedoch beruht vor allem auf seinem Blog, seinem persönlichem Duden, seinen Sneakers und seinen Buzzer Beaters.

- Auch ohne Gilbert Arenas werfen die Wizards die gleiche Menge an Würfen mit der gleichen Effizienz. So gesehen scheint Arenas keinen signifikanten Anteil zu haben an der Kreation von Würfen.

- Mit ihrem Dreigestirn Butler-Jamison-Arenas haben die Wizards eines der unberechenbarsten Offensiv-Trios der Liga. Nur fehlt diesem Trio die Balance, Arenas kann, auch wegen fehlender court vision, nicht drei Top-Scorer gleichzeitig in Szene setzen. So entsteht mit Arenas, Butler und Jamison auf dem Court eine Unruhe im Offensiv-Game der Wizards, die sich leider gegen die Mannschaft selbst richtet.

- Für Arenas spräche seine Clutch-Mentalität, seine Nervenstärke in den großen Spielen. Fragt sich nur, wie viele große Spiele die Wizards in den letzten Jahren hatten? Die Wizards bewegen sich immer um die 50%-Marke herum, und in Playoffrunde 1 ist in der Regel Schluss. Seit Arenas bei den Wizards spielt, haben die eine Playoffbilanz von 4 w - 14 l.

- Unter der Exzentrik Arenas' leidet die Fokussierung seiner Mitspieler. Ohne Arenas sind die Wizards demokratischer.

- Arenas mag ein gut sein, was Steals angeht. Zu einem guten Defender macht ihn das noch nicht.

- Bevor sich Arenas im November letzten Jahres seine Knieverletzung zuzog, hatten die Wizards eine 3-5-Bilanz. Ohne ihn sind sie nach vorn gerauscht und haben den Boston Celtics eine überraschende back-to-back-Niederlage beigebracht.

- Caron Butler und Antawn Jamison sind Nutznießer der Abwesenheit Arenas' - nicht nur in statistischer Hinsicht.

- Zweifellos ist Arenas ein exzellenter, ein sehr guter Spieler. Aber auch ein wertvoller? Allein der Aspekt, dass Arenas als Shoot-first-PG gilt, sei hier erwähnt.

- Ohne Arenas spielen die Wizards eine zwingendere Princeton offense.

- Ohne Arenas läuft der Wiz-Ball besser. Das sieht nicht nur Charles Barkley, sondern sogar Teamkollege Caron Butler so.

Donnerstag, 24. Januar 2008

2 Millionen $ pro Monat: Shaq braucht das Geld

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Diese Saison steht Shaquille O'Neal in der Kritik, mehr als je zuvor. Die Miami Heat sind mit Abstand schlechtestes Team der Eastern Conference und gleichzeitig die Negativüberraschung der Saison. Was die persönlichen Statistiken angeht, erreicht der Star-Center derzeit die Tiefstwerte seiner Karriere, aktuell mit dem 14-game-losing-streak seiner Mannschaft. Es wird nun nach Lösungen gesucht, die einerseits den quality drain der Miami Heat nicht multiplizieren, andererseits Shaq seine Würde bewahren. Z. B. eine passende Tradeoption. Oder einen buyout, der aber aus einem einfachen Grund unrealistisch erscheint: Shaq braucht die 20 Millionen $, die ihm die Heat bezahlen (zur Erinnerung: im August 2005 wurde Shaq vom Besitzer der Heat, Micky Arison, mit einem Vertrag in Höhe von 100 Millionen $ ausgestattet). extraTV.com hat eine detailierte und zugleich prägnante Auflistung zu bestimmten (monatlichen) Ausgaben Shaqs veröffentlicht (O'Neal hat derzeit ein Scheidungsverfahren laufen, in dessen Zuge diese Zahlen an die Öffentlichkeit gelangt sind):

- 24,300 $ an der Tankstelle
- 17,220 $ für Kleidung
- 6,730 $ für Textilreinigung und -service
- 2,305 $ für Tierversorgung
- 1,620 $ für Musik und Magazine
- 1,495 $ für Kabel und TV

Jürgen Kalwa hat diesen Zahlen ebenfalls einen Post gewidmet.

SLAM interviewt Etan Thomas

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Q: Geht die Rehabilitation gut voran?
A: Ja, es geht mir hervorragend. Ich bin dankbar für den Verlauf meiner Reha. [...] Tony Massenburg hat mir im Training geholfen und gab mir einen Eindruck, wie mein Körper auf NBA-Spieler reagieren würde. Er hat mir einiges zu tun gegeben, ich musste arbeiten um mich mit meinen post moves durchzusetzen, zusätzlich habe ich verschiedene Sprint- und Konditionseinheiten unternommen. [...]


Q: Wann sehen wir Dich wieder auf dem Court?
A: Schwierige Frage. Jedenfalls haben mir meine medizinischen Berater grünes Licht gegeben, an Trainingseinheiten teilzunehmen. Mein Herz hat die Operation gut überstanden, nun muss noch überprüft werden, ob es voll belastungsfähig ist. Ich gehe davon aus, dass ich in naher Zukunft wieder trainieren werde. [...]


Q: Von vielen wurde vorhergesagt, dass die Saison für Dich [nach der Herz-OP] vorbei wäre. War dies je eine Option für Dich?
A: Das ist typisch für Journalisten. Ich habe gelernt, vieles von dem, was sie schreiben, nicht mehr ernst zu nehmen. Insbesondere wenn sie Phrasen wie diese benutzen: "Nach Angaben einer anonymen Quelle", oder "Insider-Informationen zufolge", oder "Wie wir erfahren haben". Diese Einleitungen verraten mir, dass die folgenden Sätze nicht auf Fakten beruhen. [...]


Q: Das sind harte Worte. Hast Du jetzt eine negative Einstellung gegenüber allen Reportern?
A: Nein. [...] Es ist jedenfalls interessant, warum Reporter, die mit öffentlich geübter Kritik ihren Lebensunterhalt verdienen, nicht damit klar kommen, wenn sie selbst kritisiert werden. [...]


Q: Brendan Haywood hat während Deiner Abwesenheit erhebliche Fortschritt gemacht. Welche Auswirkungen hat dies auf Deine Rückkehr?
A: [...] Ich habe kein Problem mit Brendan und er hat keines mit mir. Wir beide bedauern die Ereignisse der Vergangenheit, aber das ist gegessen. Er und Andray Blatche haben sehr gut gespielt diese Saison, und ich freue mich für beide.Trotzdem werde ich vom ersten Tag den Wettbewerb [um einen Startplatz] annehmen. Das ist meine Aufgabe. Diese ganze Geschichte zur Frage, ob eine Co-Existenz möglich wäre, ist von den Medien erfunden. Jeder, der einen [professionellen] Sport gespielt hat, wird dir sagen, dass deine Teamkameraden wie deine Brüder sind, und manchmal stimmen Brüder in bestimmten Fragen nicht überein. Manchmal stiehlt dir ein Bruder den letzten Nerv, manchmal bekämpfen sich Brüder sogar, aber letztendlich bleiben sie Brüder. Das mag für Außenstehende nur schwer zu verstehen sein.


Q: Wie haben es die Wizards geschafft, ohne Dich und Gilbert Arenas oberhalb von 50% zu stehen?
A: Sie spielen großartigen Basketball. Wenn man einen Spieler von der Klasse Gilbert Arenas' verliert, schreiben viele Leute die Saison ab. Unsere Spieler aber haben das Gegenteil bewiesen. Hast du die beiden Spiele gegen die Celtics gesehen? Es macht Spaß, ihnen zuzusehen. Sie spielen alle zusammen, jeder ist involviert, sie helfen sich gegenseitig in der Defensive, sie treten als Einheit auf, treiben sich gegenseitig nach vorn, auch indem sie sich kritisieren - das alles sind Aspekte, die Head Coach Eddie Jordan hier installiert hat. [...]

[Quelle: SLAM Online]

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 16

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Januar ist der Igitt-Monat für jeden NBA-Fan, hier passiert einfach zu wenig. Die ersten zehn Playoffteilnehmer stehen mit Sicherheit fest und die übrigen sechs werden eh nichts reißen. Verpackt zwischen Weihnachten und All-Star-Game erscheinen die NFL-Halbfinalspiele sowie der Super Bowl verlockender (obwohl - traurig, traurig! - in Deutschland der geplatzte Wechsel eines 38-jährigen, geldverliebten Torwarts zu Borussia Dortmund 100x mehr Aufmerksamkeit bekommt). Die Trade deadline im Februar soll, so melden es die Pressestationen, Anlass zu Spekulationen geben, zu ein paar großen Namen gibt es die Gerüchte, die es die letzten Jahre auch gab. Der Newsletter von nba.com ruft täglich (!) dazu auf, seine persönlichen All-Stars zu wählen, aber damit ist jetzt Schluss. Ob man sich auf das ASG wirklich freuen kann, stellen nicht nur das penetrante Marketing sondern auch die Äußerungen eines Rasheed Wallace und Tracy McGrady in Frage. Und dann erfährt man in allesaussersport noch, wie der viel gepriesene Tag der Giganten (Premiere) zustande gekommen ist:

“[...]die NBA nutzt den Martin Luther King-Gedenktag um die Liga in mehreren (europäischen) Ländern zu promoten. Damit bewahrheitet sich meine Einschränkung von oben: PREMIERE hat mit den Sendeterminen wenig am Hut, sondern von der NBA bekommen. Das macht die Aktion für Europäer nicht weniger idiotisch, nur dass nicht PREMIERE, sondern die NBA zu hinterfragen ist, was sie mit sowas bezweckt”

for the ages: New Orleans Hornets bestes Team der WC

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Und auch die Boston Celtics haben als bestes Team der NBA nur noch vier Siege Vorsprung. Einen freut das ganz besonders: Philipp vom hornets-blog.

Randnotiz, SDC 08

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Hatte ich es mir doch gedacht: nachdem ich diese Liste geprüft habe, weiß ich mit Sicherheit, dass es noch nie einen Slam Dunk Contest mit derart vielen großen Teilnehmern gab: alle vier Dunker in diesem Februar sind 2.03m oder noch länger. Bestätigt wurde mir auch, dass noch kein SDC-Gewinner in der gleichen Saison NBA-Champion wurde.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Fällt Euch was auf? [0:17 min]

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(...Kenny George, 22, UNC-Asheville, mit 2.31m größter College-Spieler der USA, muss nicht springen um zu dunken)
[Der neue Shaq?]

Dienstag, 22. Januar 2008

Mithat Demirel: "We are on a good way with this german players" [4:49 min]

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[via]

...touching the sky

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Die Teilnehmer des diesjährigen SDC stehen fest:

- Jamario Moon gibt die große Unbekannte ab. Der 27-jährige mit der bewegten Biografie hat es diese Saison überraschend oft krachen lassen, von tomahawk bis one-step-dunk reicht sein Repertoire. Erinnert vom Style her an Andre Iguodala. Sein relativ hohes Alter sollte man nicht überbewerten, Moon hat von allen Startern die frischesten Beine. Bester Raps-dunker seit Vince Carter.

- Gerald Green wird seinen Titel verteidigen dürfen. Letztes Jahr noch im Dress der Boston Celtics, vertritt er dieses Mal die Minnesota Timberwolves. Ein schlechtes Omen? Wohl kaum: je miserabler das Team, desto spektakulärer der Stopfer. Tja, traurig aber wahr. Green, der mehr als 120cm hoch abspringen kann, hat es bereits an der High School ordentlich bimmeln lassen und wohl so manche hoffnungsvolle Basketballkarriere beendet. Überlässt beim Dunken nichts dem Zufall.

- Dwight Howard. Die Starbesetzung des diesjährigen Wettbewerbs. Äußert innovativer Dunker (sein Sticker-Play von letztem Jahr beschäftigt uns bis heute), mit 2.11m aber etwas zu groß um realistische Chancen zu haben. Sollten ein paar big men in der Jury sitzen, könnte Howard Zweiter werden. Muss als einziger Teilnehmer die Doppelbelastung ASG und SDC schultern. Hat in der aktuellen Saison von allen Spielern die meisten Dunks gespielt.

- Rudy Gay. Feiert diese Saison seinen Durchbruch und kann dies nun unter völlig anderen Umständen beweisen: nicht im 5-on-5, sondern im 1-0. Nur er und der Korb. Und die Jury. Hatte in der Summer League mit einem bitterbösen Dunk Yi Jianlian in der NBA willkommen geheißen. Großartiger In-Game-Dunker. Fraglich, ob er die Originalität eines D-How hat. Einen windmill oder vielleicht auch double clutch fände ich für seine Statur (2.06m, 100kg) passend. Erfüllt sich mit der Teilnahme einen Traum.

Kokoloresleser wissen mehr, KW 3

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- Alonzo Mourning verrät in einem Interview mit nba.com, dass er retired sei.


- Die L. A. Clippers statten ihren Guard Guillermo Diaz mit einem zweiten 10-Tagesvertrag aus. Ebenso verfahren die Golden State Warriors mit C. J. Watson. Für Charlotte wieder aktiviert wurden Raymond Felton und Jeff McInnis. Bei Randy Foye verläuft die Vorbereitung für die Rückkehr auf das Spielfeld nach Plan, auch bei Etan Thomas färben sich die Startlichter von orange hin zu grün. Stephon Marbury fällt wohl für den Rest der Saison aus.


- Exakt 36 Meilen pro Stunde zu schnell war LeBron James, als er an seinem 23. Geburtstag geblitzt wurde.


- Mike Brown verlängert vorzeitig als Head Coach der Cleveland Cavaliers. Brown hat nicht nur mehr Playoffspiele gewonnen als jeder Cavs-HC vor ihm, er hat außerdem den höchsten Anteil gewonnener Spiele.


- Jason Kidd wurde zum besten Basketballspieler der USA gewählt:

“In recognition of his outstanding play and leadership on the 2007 USA Basketball Men's Senior National Team, USA Basketball today announced that New Jersey Nets' all-star guard Jason Kidd has been named the 2007 USA Basketball Male Athlete of the Year. Kidd helped lead the 2007 USA Men's Senior National Team to a gold medal and 10-0 record at the 2007 FIBA Americas Championship, he averaged a team second best (tie) 4.6 assists a game to help the USA secure its berth in the 2008 Beijing Olympics.”


- Die Gründung von NBA China, an der auch ESPN beteiligt ist, ist offiziell. David Stern kommentiert das Investment so:

“The opportunity for basketball and the NBA in China is simply extraordinary. The expertise, resources and shared vision of these immensely successful companies will help us to achieve the potential we see in the region. The strategic investment from these companies will allow us to continue working with the General Administration of Sports and the Chinese Basketball Association to grow our sport and emphasize, in both rural and urban Chinese communities, its contributions to fitness, healthy lifestyle and an appreciation of teamwork.”


- Allen Iverson spendet 100.000 $.


- Danny Ainge und Kevin McHale: zwei enge Freunde, die jedoch diese Saison eine höchst konträre Entwicklung nehmen.


- Fast beschlossen: Damon Stoudemire verständigt sich mit den Memphis Grizzlies auf einen buyout und einigt sich dann mit den Phoenix Suns oder Boston Celtics auf einen neuen Vertrag bis Saisonende.


- Der Überraschungssieg der Woche: mit 33 Punkten Vorsprung deklassieren die New York Knicks die Detroit Pistons. Die Knicks-Fans aber hat das nicht interessiert. Chauncey Billups ging direkt nach dem Spiel duschen und zwar besonders lange und besonders gründlich - er wollte eine der bittersten Abende seiner Karriere wortwörtlich wegwischen.


- Sactown Royalty hat den Fans der Sacramento Kings eine einfache Frage gestellt: sollen wir Ron Artest, der nach dieser Saison wahrscheinlich seine Players Option nicht ziehen wird, behalten? Vorläufiges Ergebnis: 9 von 10 sind gegen den Verbleib des Exzentrikers.


- Andrew Bynum äußert sich zu seiner Verletzung:

“It's serious because I'm going to miss two months. At the same time, it's not because it's nothing that's going to affect my future.
[...]
I can't do anything. It's terrible. I have to sit on the couch all day. I have to take it one step at a time. I think I'll have about 10 games when I come back. If I can come back before that, it's great. It's going to take me a little bit of time to get into my rhythm.”



- Würde man aus aktiven NBA-Spielern, die ehemals in der ACC gespielt haben, ein ACC-All-Star-Team bilden müssen, ergäbe sich folgende Lineup:

Chris Paul (Wake Forest) + Vince Carter (North Carolina) + Antawn Jamison (North Carolina) + Carlos Boozer (Duke) + Tim Duncan (Wake Forest)


- Tony Parker wirft 200 Freiwürfe pro Tag.


- Greg Odens neuester Blog:

Montag, 21. Januar 2008

So funktioniert die NBA, Teil 3

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Sieht man mal von der Verletzung Andrew Bynums ab, läuft es bei den Los Angeles Lakers sehr gut. Warum trotzdem Tradegerüchte in L. A. kursieren, hat Henry Abbott anhand einer einfachen Rechnung erklärt: die Lakers liegen derzeit 1.2 Millionen $ über dem Cap, d. h. sie müssten Ende Oktober 2008 einerseits 1.2 Millionen luxury tax zahlen, andererseits bekämen sie nicht die 2.5 Millionen $, die ein Verein dann erhält, wenn er unterhalb des Caps bleibt. Wenn das Management der Lakers nun also einen Trade initiieren würde, in dem 1.2 Millionen oder mehr an Gehaltsausgaben abgebaut werden würden, hätte man

1.) dieses Gehalt gespart
2.) die Zahlung der luxury tax vermieden
3.) jene 2.5 Millionen von der Liga auf der hohen Kante

- insgesamt also 4.9 Millionen. Und so müssen die Spekulationen bezüglich eines Trades von Kurt Thomas (SuperSonics) gegen Kwame Brown (Lakers) vor dem budgetären, weniger dem sportlichen Hintergrund gesehen werden.

Auf den Zahn gefühlt: die Center der aktuellen Rookie Class

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Greg Oden., #1, Portland Trailblazers, Alter = 19
keine relevanten Statistiken verfügbar
got ya

Die Trailblazers haben Erfolg. Das ist gut so, auch für Greg Oden. Denn der hat so einen zusätzlichen Anreiz seine Rehabilitation fortzusetzen und effektiv zu gestalten - bei einem erfolgreichen Team Duftmarken zu setzen bringt mehr Spaß als bei den Minnesota Timberwolves oder Miami Heat. Wie hier schon öfter beschrieben, begleitet der Top-Pick sein Team bei road trips und lernt das Spiel so aus einer ungewohnten, jedoch lehrreichen Perspektive kennen - der Bank. Er verbringt außerdem viel Zeit in den Fitnessfarmen Portlands, seine Reha läuft nach Plan und in seinem Blog gibt er regelmäßig Einblicke in seine gesundheitlichen Fortschritt. Ich persönlich fiebere seinem ersten Wurftrainingseinheiten entgegen, davon wird dann natürlich auch berichtet werden. Sehr interessant dürfte auch werden, welches Verhältnis er zu Nate McMillan, der als sehr spielernaher Head Coach gilt, aufbaut. Oden dürfte mit LaMarcus Aldridge und Brandon Roy 2008/09 ein trio infernal abgeben - damit sage ich nichts Neues, wollte es jedoch an dieser Stelle festhalten. Allein der Gedanke, dass jeder dieser drei ein doubling durch die gegnerische Mannschaft verdient hätte, lässt einen frohlocken, dazu muss man nicht einmal Anhänger der Portland Trailblazers sein. Ihn als besten Center des aktuellen Jahrgangs zu bezeichnen mag gegenüber Al Horford etwas ungerechnet sein, nichtsdestotrotz sehe ich Oden langfristig vorn. Ich habe seine beiden Spiele in der Summer League gesehen, ich habe mir Spiele aus seiner Zeit bei Ohio State angesehen und gehe wie fast jeder andere davon aus, dass Oden keinen Bust darstellt.


Al Horford., #3, Atlanta Hawks, Alter = 21
8.9 ppg, 9.7 rpg, 1.1 bpg, 48.1 FG%
got ya

Der einzige Rookie, der im Durchschnitt an einem Double Double kratzt: nicht die 8.9 Punkte, sondern die 9.7 Rebounds beeindrucken. Vor dem Draft war zwar bekannt, dass er zusammen mit Al Thornton physisch reifster Spieler des Jahrgangs ist, womit aber noch nicht garantiert ist, dieses Niveau auch in der NBA zu halten. Horford hat es geschafft, er ist in 31 seiner 35 Partien gestartet und hat sich als starting Center der Atlanta Hawks etabliert. Statt einem schwarzen Loch names Zaza Pachulia haben die Hawks nun eine gewisse Präsenz in der Mitte, einen, der nicht jede Attacke durchläßt. Career High mit 19 Rebounds gegen die Wizards am 11. Januar. Horford, der einmal stärkster Offensivrebounder der Liga werden könnte, verdient es zusammen mit Yi Jianlian als bester Rookie der Eastern Conference gesehen zu werden. Charles Barkley sieht nicht Kevin Durant, sondern Al Horford als ROY. Woran er noch arbeiten muss: weniger Personal Fouls kassieren. Hat mit seinem rüdem Foul gegen T. J. Ford viele Sympathien verspielt, nicht nur bei mir.


Sean Williams, #17, New Jersey Nets, Alter = 21
2.1 bpg, 7.5 ppg, 5.5 rpg, 54.2 FG%
got ya

Spektakulärer und gleichzeitg bester Blocker der New Jersey Nets sowie der gesamten Rookie Class. Es bleibt abzuwaren, ob Williams mit seinen 2.08m langfristig die Position Center oder doch eher die des Power Forward einnimmt. Genießt jedenfalls schon jetzt den Respekt seiner Gegenspieler - keiner wird gern geblockt. Ist etwas schwach in die Saison gestartet, erhielt er dann zunehmend Minuten durch Lawrence Frank. Hat dies u. a. durch Career Highs von 22 Punkten und zuletzt 19 Rebounds gegen die L. A. Clippers gerechtfertigt. Dürfte sich zu einem Defensivspezialisten entwickeln. Zu geringer Basketball-IQ, um einmal einmal ein mehrdimensionaler Spieler zu werden. Allerdings hat er erst mit 15 Jahren angefangen, Basketball zu spielen, was einerseits die Hoffnung auf ein Upside nähren würde andererseits die Zweifel in Horford bestätigt. Inhaber mehrerer vielversprechender Spitznamen: "Le Freak Elastique", "Area 51", "Swat", "Elastic Man" - erinnert in dieser Hinsicht an einen Gerald Wallace in der big-man-Version. Wegen eines ultimativ passenden Nicknames gab es sogar einen Post bei der SLAM - Ergebnis: mehr als 100 Vorschläge. Relevante Frage für Williams' mittelbare Zukunft: wie wirkt sich die Rückkehr Nenad Krstics auf seine Einsatzzeit aus?

Aaron Gray, #49, Chicago Bulls, Alter = 24
4.6 ppg, 2.8 rpg, 50.6 FG%
got ya

Man kann es positiv formulieren: Gray bekommt durchschnittlich nur 3 Minuten weniger Spielzeit als Superrookie ;-) Joakim Noah. Man kann es negativ formulieren: der Ersatz-Ersatz-Center ist bereits 24 und hat keine Zukunft in der NBA. Könnte sich bestenfalls zu einem Rollenspieler (vielleicht ein zweiter Bill Wennington?) entwickeln. Trotzdem der derzeit beste Center der zweiten Draftrunde, denn Marc Gasol hat es bekanntlich vorgezogen, ein weiteres Jahr in Europa zu spielen. An seinen Einsatzzeiten hat sich auch unter Jim Boylan nichts geändert - möglicher Grund: Gray hebt das Energielevel, sobald er auf dem Parkett steht. Hatte Mitte Dezember gegen die Washington Wizards mit dem ersten double double seiner Karriere das beste Spiel seiner Karriere. Profitiert klar vom Formtief Ben Wallaces.

Sonntag, 20. Januar 2008

Danny Ainge zur PG-Situation der Celtics

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“Wir stehen jetzt bei 32-6 und wir haben keines dieser Spiele verloren wegen schlechter Leistungen im Aufbauspiel
[...]
Ich denke Point Guard ist ein überschätzter Begriff
[...]
Man sollte Guards haben und einen Small Forward, der passen kann. Ich selbst habe mein Leben lang Basketball gespielt mit 2-Guards, also Spielern, die in der Lage waren sowohl die 1 als auch die 2 zu bedienen. Unsere Offensive ähnelt nun der der Bulls mit ihren Combo-Guards. Auch die Lakers hatten nie einen echten Point Guard seit Magic Johnson. Es gibt einfach nicht viele. Ausnahmen sind Chris Paul in New Orleans oder auch Deron Williams in Utah. Ich sehe weiterhin großes Erfolgspotenzial mit einem System, basierend auf einem two-guard basketball.”

[Originalartikel]

Dirk Nowitzki hat einen männlichen Verehrer [0:18 min]

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Battle of the Terrible. New York Knicks 88 @ Miami Heat 84

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Was mir gefallen hat:

- Der Teaser zum Spiel: in ca. 60 Sekunden die Geschichte der Rivalität zwischen den Heat und Knicks anhand von Gesichtern (z. B. Patrick Ewing, John Starks, Alonzo Mourning, Tim Hardaway etc.). Wenn die US-Sender, in dem Fall SUN Sports, eines können, dann die (Produktion und) wirksame Platzierung von Werbeclips.

- Einwechslung David Lees nach knapp 5 Spielminuten.

- Das erste Viertel der Miami Heat: die 9-Punkte-Führung (30-21) nach Q1 war die höchste seit dem 11-Punkte-Vorsprung (40-29) gegen die Phoenix Suns vor 6 Wochen.

- Nate Robinson mit exzellenter Statsline: 6 Rebounds, 7 Assists, 19 Punkte, +17 im +/-Score.

- Die Heat treffen mehrere offene Dreier. Keine Selbstverständlichkeit diese Saison. Im dritten Viertel werfen jedoch innerhalb von zwei Minuten Jason Williams und Dwyane Wade Airballs von draußen...

- Überraschend wenige Turnovers: nach Halbzeit 1 insgesamt nur 10 Turnovers.

- Dorrell Wright beendet einen fast break der Knicks (2-on-1), indem er Jamaal Crawford mit einem Monster-Block verarztet, den Ball ans andere Ende spielt wo Wade wartet und einen spektakulären Dunk hinlegt. Mit dieser Aktion wird ein Mini-run initiiert, der den Heat eine komfortable 10-Punkte-Führung gibt.

- New York mit doppelt so vielen Punkten in the paint.

- Jamaal Crawford spielt an Stelle des nicht so vermissten Stephon Marbury PG und stellt sich dabei nicht ungeschickt an, d. h. wenige Turnovers und zügiger Aufbau. Jedoch leidet seine Wurfquoten unter der Doppelbelastung.

- Uuuuh, Nate Robinson, Gewinner des 2006er SDC, mit gewaltigen Stopfer zum 27 NYK - 35 MIA. Highlight (siehe Video unten).

- Daequan Cook versenkt unmittelbar nach seiner Einwechslung einen Three und schickt die Heat mit verdienten neun Punkten Vorsprung in die erste Viertelpause.

- Changing speed, changing directions: nur ganz wenige können während 3 Sekunden so oft das Tempo wechseln wie Dwyane Wade - da sieht jeder Verteidiger alt aus. Unwiderstehlich sein Zug zum Korb, wenn auch nicht mehr so zwingend wie früher.

- Das wrestling match zwischen Alexander Johnson und Zach Randolph.

- Dorrell Wright trifft zu Beginn zwei Würfe in Folge (später einen dritten), beide aus der gleichen Position: linker Flügel, ca. 5 Meter Entfernung. Der Mann hat an seinem Shot gearbeitet.



Was mir nicht gefallen hat:

- Das fehlende Selbstvertrauen der Heat-Spieler.

- Miami verliert sein 13. Spiel in Folge. Persönlicher Negativrekord für Pat Riley und wohl auch für Shaquille O'Neal sowie Dwyane Wade. Geht das weiter, dann stellen sie den Negativrekord der Franchise ein - den gab es im Gründungsjahr 1988-89 mit einer Bilanz von 15-67.

- Dwyane Wade würde noch am gleichen Abend seinen 26. Geburtstag feiern, der mit der Niederlage seinen Heat einen schlechten Beigeschmack bekam.

- Nicht Ricky Davis, nicht Mark Blount, nicht Chris Quinn, nein, Alexander Johnson ist der erste Heat, der in dieser Partie eingewechselt wird.

- Die frühe Führung der Miami Heat, denn beim Stand von 10 MIA - 2 NYK hätte ich nicht sagen können, wer bei den Knicks für Punkte sorgen soll.

- Shaq, der die NBA in Personal Fouls per game anführt, handelt sich bereits zu Anfang des zweiten Viertels sein drittes PF ein. Da muss er erst mal auf die Bank, denn bei sechs ist Schluß (oder wie war das beim Spiel gegen die Hawks...?) Mit der Auswechslung Shaqs ereignet sich im Spiel der Heat ein deutlicher Bruch, die Knicks kommen bis auf zwei Zähler ran.

- Der unerklärliche Leistungsabschwung der Miami Heat im letzten Viertel: mit 4 Punkten Führung sind sie in die letzten 12 Minuten gegangen, um dann 15-23 ausgespielt zu werden, genauer mit 16-8 in den letzten 6:44 Spielminuten. Miami erleidet im zweiten Spiel hintereinander einen Q4-Kollaps.

- Wahrscheinlich bin ich vorbelastet in das Spiel gegangen, aber viele Würfe, von beiden Teams, gingen deutlich daneben. Die Bälle sind z. B. im ersten Viertel so schlecht geworfen, dass ein Dorrell Wright da zu fünf Rebounds kommt.

- 7 Sekunden vor Spielende: Dwyane Wade vergeigt einen Dreier, der das Spiel in die Verlängerung katapultiert hätte.

- Offensivarmut Eddy Currys: indiskutabel.

- Jason Williams vergibt zu viele einfache Körbe.

- Isiah Thomas' Bilanz als HC der Knicks: 46-76.

- Fred Jones starting SG für NYK.

- Viele leere Ränge in der American Airlines Arena.


BBL: Ginge es nach Roller, liefe alles rund

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Hinweis: Mit diesem Post bin ich etwas spät dran, aber auch ich habe ein Leben außerhalb des Bloggens ;-). Oder sollte es außerhalb der Blogs heißen, schließlich habe ich noch ein paar mehr?

Pascal Roller, 31, eigentlich Spielmacher der Frankfurt Skyliners, hat als Vorstandsmitglied der Spielergewerkschaft SP.IN Fragen zu genau deren Funktion beantwortet und jedenfalls eines ausgeschlossen: Protestaktionen am All-Star-Day der Basketball-Bundesliga, denn das würde dem Großereignis schaden. Recht hat(te) er. Dennoch wurden Möglichkeiten des Protests durchgespielt, z. B. hätte man die beiden ersten Angriffe der All-Star-Begegnung nicht ausspielen können. Dass man darauf verzichtet (hat), liegt unter anderem daran, dass die Front der Vereinsmanager, die vor kurzem noch mit 10:8 gegen Gespräche mit der Gewerkschaft gestimmt hätten, leicht bröckelt: seit Mittwoch steht Roller in Kontakt zu einem Bundesliga-Manager einer der besseren Mannschaften (Namen wurde nicht verraten). Die Ziele der Gewerkschaft hat Roller klar formuliert:

- Tarifverhandlungen durchsetzen, wie dies z. B. der Lega A Basket (Italien) normal ist
- Bessere Berücksichtigung der Rechte der Spieler, d. h. Individualisierung der Standardverträge (auch z. B. bei den Bilderrechten)
- Volle Durchführung medizinischer Kontrollen vor der Saison
- Verstärkte Nachwuchsförderung, z. B. indem festgeschrieben wird, dass jeder Bundesligakader sechs Spieler führt

Worum es der Spielergewerkschaft ausdrücklich nicht geht: der Erhöhung der Gehälter, "Wir sind sogar bereit, gewisse Gehaltsobergrenzen zu akzeptieren." Das Gespräch führte Jörg Daniels für die faz.net.

Samstag, 19. Januar 2008

Was los, Rudy? Grizzlie Gay im Interview

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Q: Dein erstes Jahr in der NBA verlief solide, jedoch dieses Jahr entwickelst Du Dich zum Star. Hast Du in der Offseason irgend etwas anders gemacht um Dich auf Jahr 2 in der NBA vorzubereiten?
A: Nein, ich habe nur hart an mir gearbeitet. Ich habe alles versucht um besser zu werden. Ich habe eine Menge gelernt letztes Jahr. Ich schätze mal, dass ich ein besserer Shooter bin als noch vergangene Saison.


Q: Gehst Du mit mehr Selbstbewusstsein auf den Court?
A: Da bin ich immer selbstbewusst, genau weil ich ein Basketballspieler und diese Art von Person bin. Hätte ich dieses Selbstbewußtsein nicht, würde jemand anders meinen Job machen. Du musst den Glauben haben, dass wann auch immer Deine Nummer gerufen wird Du in der Lage bist Deinen Teil beizutragen.


Q: Denkst Du, dass Du die, die während und nach dem Draft 2006 an Dir gezweifelt haben, widerlegt hast?
A: Ich denke, da bin ich noch dabei. Es gab damals einen Haufen guter Spieler, die vor mir gezogen wurden, und auch viele gute Spieler nach mir. Es braucht noch etwas Zeit um klar zu stellen welcher Typ Spieler ich bin, aber ich glaube bisher mein Bestes getan zu haben um zu zeigen warum ich hier bin. Ich glaube es dauert noch etwas, bis man alles von mir gesehen hat.


Q: Gerüchten nach versuchtest Du in den SDC hineinzukommen. Hast Du diesbezüglich etwas von der Liga erfahren?
A: Nein. Ich hatte bereits letztes Jahr versucht da mitzumachen, aber ich weiß auch nicht ... Ich schätze mal, die dachten sich, dass ich es nicht drauf hätte oder so. Dieses Jahr aber habe ich ein paar Mal zeigen können, dass ich dunken kann. Hoffentlich darf ich teilnehmen.


Q: Welche jungen Spieler beeindrucken Dich dieses Jahr besonders?
A: Brandon Roy spielt eine großartige Saison. Was er mit seinem Team anstellt finde ich unglaublich. Chris Paul sollte ein All-Star sein dieses Jahr. Und wer ist eigentlich nicht beeindruckt von Kevin Durant?


Q: Die Grizzlies sind selten im landesweiten TV zu sehen. Welches sind die Grizzlies, die dadurch, dass man sie so wenig sieht, unterschätzt werden?
A: Mike Conley, Kyle Lowry und Hakim Warrick werden stark unterschätzt. Mike ist jemand, der uns wirklich helfen kann. Er hat viele Spiele wegen Verletzung verpasst, aber er hat so schnell an Reife gewonnen. Kyle ist unser Motor. Und Hakim ist in der Lage, von jedem Punkt des Courts aus zu scoren.


[Quelle: DIME]

Jim Boylan zu Joakim Noah

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Im Hinblick auf die jüngsten, durch seinen Rookie Joakim Noah verursachten Querelen äußerte sich Bulls-HC Jim Boylan nun so:

“To me, he's just like a puppy.
You get your puppy, you pet him, you play with him, he's fun.
And you wake up the next day and he ate your best pair of shoes and you have to deal with that.
After you deal with that, he's still your puppy, you love him and that's the way he is.”

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 15

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Halten wir für einen Moment den Atem an, seien für einen Augenblick unvernünftig, lassen wir uns alle auf den berühmten Konjunktiv Was wäre wenn? ein und stellen wir uns, mal ohne alle Feinheiten des Fantasy-Managements zu beachten, vor, dass Shaquille O'Neal tatsächlich zu den Dallas Mavericks getradet wird. Ein Blogger von drüben hat einen Plan für einen Trade Shaqs entworfen, wonach Keith van Horn mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet werden und als Trademasse für den Deal mit den Miami Heat dienen würde. Es gibt andere Szenarien, die in den einschlägigen Foren diskutiert werden. Angenommen, die Mavericks erhalten Shaq für van Horn, DeSagana Diop und Maurice Ager, ergäbe sich eine Starting 5, die Dirk Nowitzki, Josh Howard und Diesel vereint. Damit wäre der Gewinn der Championship noch lange nicht garantiert, jedoch stiegen die Chancen enorm an. Auch die Konkurrenz spielt mit: die San Antonio Spurs haben im Verlauf der letzten Wochen bewiesen, dass sie zu schlagen sind, Phoenix entblößt in den Playoffs regelmäßig seine Schwächen, die Lakers werden ihre Position nicht halten können. Würde Shaq die drei letzten Jahre seiner Karriere in Dallas verbringen, würden die Mavs mit ihm mehr Playoffspiele gewinnen als mit einem Erick Dampier als erstem Center. Dass Shaq bereits 35 ist und einiges an Effektivität in der Offensive verloren hat, wissen wir alle und am Alter wird auch Avery Johnson nichts ändern können aber genau Johnson war in seiner aktiven Karriere Point Guard und dürfte wissen, wie Shaq wieder die Spielanteile, d. h. die touches erhält, die er bei den Heat nicht mehr erhält. À propos touches: wie würden wohl die vielen Shooter der Mavericks von einem Koloss in der Mitte profitieren? Shaq ist weiterhin für 20 Punkte pro Partie gut, da bin ich mir sicher. Auch die vielen kleinen Verletzungen sollte man nicht überbewerten, mit einer wettbewerbsfähigen Mannschaft würde er seine gefühlten 150kg ohne Unterbrechung in Bewegung setzen. Und dass Pat Riley jeglichen Trade ausschließt, ist nichts als Kommunikationspolitik. Trade Deadline ist übrigens am 21. Februar 2008. Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann den hier beschriebenen. Dass das Ganze nicht realistisch ist, nun ja: sollten die Mavs ohne Shaq Champion werden, ist das Trost genug.

Kein Bulle auf dem trading block

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So zumindest sieht es Matt, der Autor von blog-a-bull, denn:


- Tyrus Thomas hat Ende letzter Saison bewiesen, wozu er in der Lage ist,

- Joakim Noah ist von allen Rookies der effizienteste (PER) und hat als Frischling eh keinen Tradewert,

- Ben Wallace dürfte untradable sein,

- Joe Smith spielt zur Überraschung aller eine goßartige Saison,

- Andrés Nocioni Head Coachs Liebling ist.

Freitag, 18. Januar 2008

Rondo macht den Unterschied

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Unauffällig, und das ist gut so!, so hatte ich vor genau einem Monat einen kurzen Artikel zu Rajon Rondo betitelt. Weder am Titel noch der damit formulierten Charakterisierung Rondos hat sich etwas geändert. Nur ist der Point Guard derzeit verletzt (day-to-day, Beschwerden am Knie und am Rücken). Die Celtics handeln sich ohne ihren startenden Aufbauspieler auffällig viele Turnovers ein. Ja, die Giganten der Eastern Conference haben in den Washington Wizards sogar ihren ersten Angstgegner gefunden. Für alle, die die Steigerung Rondos bisher nicht wahrgenommen haben, die erleben diese jetzt in seiner Abwesenheit. Rondos Bedeutung liegt weiterhin in den Dingen, die er nicht tut: er stellt kein offenes Tor für gegnerische Point Guards dar; er trifft keine schlechten Entscheidungen; er steckt bei keinem Spielstand - und führen noch so hoch - zurück. Und da würde mir wohl auch Paul Pierce zustimmen, denn der äußerte sich jüngst zur Rolle des schmerzlich vermissten Celtics so:

“We are a different ballclub in some ways because we don’t have his pressure defense full court, his quickness in the open court and his finish at the rim, and the way he gets to the lane and finds open guys. We’ve got to make adjustments and find different ways to score, but the guys filling in for him are going to step up. Eddie House did a great job tonight and we were able to see Gabe Pruitt come out there and give us some quality minutes. It’s going to be good for us in the long run.”

So funktioniert die NBA, Teil 2

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Eine Anekdote, die das mitunter sehr wechselhafte Verhältnis zwischen den Fans, d. h. den echten Fans, die während der Sommermonate den öffentlichen Trainingseinheiten beiwohnen, einer Franchise und ihren Stars beschreibt, hat Kurt erzählt: wir schreiben das Jahr 2005, Andrew Bynum wird als neuer Hoffnungsträger der Lakers inszeniert, während der Off-season kommen in etwa so viele Fans wie damals, als ein gewisser Kobe Bryant in Los Angeles erste workouts unternahm. 2005 also, und Kurt will auf dem Weg zu den Summer League Games beobachtet haben, wie die Besucher sich vor einer Partie oder Trainingseinheit über die Aussichten des 17-jährigen Hoffnungsträgers ausließen, um dann, enttäuscht von der fehlenden Kondition Bynums, zurechtgerückt in den Erwartungen bezüglich ihres Youngsters, auf dem Rückweg über das Potenzial des frisch am Herzen operierten Ronny Turiafs und die Zukunft des Franzosen, der ebenfalls 2005 von den Lakers gedraftet wurde, zu diskutierten. Von einer Hoffnung also zur nächsten, was typisch sein dürfte für den Fan eines ins Schlittern geratenen Vereins.

Die 20 Tattoos des Rashad McCants [6:18 min]

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[via]

Donnerstag, 17. Januar 2008

So gut sind die Knicks ohne Stephon Marbury

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Knicks With / Without Marbury

W-L record 6-18 / 6-8
PPG 92.7 / 97.7
FG pct 43.4 / 44.6
Turnovers per game 16.5 / 13.9

[via]

Andy Katz beantwortet Fragen zur NCAA

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Krstic im Chat

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Nets-Center Nenad Krstic steht kurz vor seinem Comeback und hat aus diesem Auslass einen Live Chat gegeben:

- Was fiel Krstic bezüglich der Verletzung (Januar 2007) am schwersten? Dass er die zehn ersten Tage danach nicht laufen konnte.

- Hat Krstic Muskelmasse zugelegt? Ja, ca. 5 kg.

- Wann wird er seine erste Partie bestreiten dieses Jahr? Voraussichtlich am 1. Februar.

- Wenn man sich den Aufstieg von Josh Boone und auch Sean Williams ansieht - könnte Krstic damit leben, in Zukunft nur von der Bank zu kommen? Das ist Krstic egal. Im Moment.

- Hat er während der Rehabilitation an seinem Jumpshot arbeiten können? Ja. Zwar konnte er nicht rennen und springen, aber Wurfeinheiten stellten kein Problem dar. Er hätte seine shooting range durch das viele Training erweitert und sei jetzt ein besserer Dreierschütze als früherer.

- Woher hat Krstic seinen Spitznamen "Curly"? Dieser Nick basiert auf einem Mißverständis: sein eigentlicher Nick sei "KRLE".

- Wird er diesen Sommer für Serbien spielen? Ja.

Magic Johnson hat Geld. Viel Geld.

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In einem aktuellen Artikel der Frankfurter Neuen Presse Online, Magic will das schwarze Amerika retten, habe ich folgende Zahlen gefunden:

"Der einstige Basketball-Superstar Johnson besitzt 75 Kaffeehäuser, zehn Fitness-Zentren, sechs Kino-Paläste und 30 Fast-Food-Restaurants. Fünf Unternehmen werben allein in Los Angeles mit dem Namen des Sympathieträgers, dessen ansteckendes Lachen in diesen Tagen wieder einmal seine amerikanischen Landsleute verzückt, wenn Johnson die Spiele der National Basketball Association (NBA) kommentiert."

Kokoloresleser wissen mehr, KW 2

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- Die Miami Heat verlieren gegen die New Orleans Hornets ihr zehntes Spiel in Folge und bleiben somit unangefochten Letztplatzierter der EC. Der Zustand des völlig lädierten Ex-Champs lässt sich mit zwei Aspekten aus diesem Game gut beschreiben: Mark Blount = Topscorer & Ricky Davis = Toprebounder.


- Nach einer Konfrontation mit Ron Adams, assistant coach der Chicago Bulls, wird Joakim Noah nach einstimmigen Voting seiner Teamkameraden für erst ein, dann ein zweites Spiel suspendiert. Auch Indiana Pacer David Harrison wurde gemaßregelt - fünf Spiele Sperre wegen Drogenmißbrauchs.


- Ein Spiel dauert 48 Minuten? Von wegen! Am 8. März werden die Miami Heat und die Atlanta Hawks gleich 2x gegeneinander spielen und zwar direkt hintereinander, wobei Partie Nr. 1 nur 52 Sekunden laufen wird und auch schon 225 Punkte auf der Anzeigetafel blinken werden - innerhalb von 49 Spielminuten werden also zwei Begegnungen entschieden.


- Ian Thomsen nennt und erklärt fünf Gründe, weshalb Alonzo Mourning einen Platz in der Hall of Fame verdient hat:

* Er hat genug gespielt: 837 Spiele.
* Er hat und pflegt ein soziales Gewissen wie nur wenige seiner Generation.
* 2x DPOY, Gewinn der FIBA-WM &Olympische Spiele und schließlich die NBA-Championship.
* Er hätte eine noch illustere Karriere hinlegen können, hätten ihn mit Ende 20 nicht gesundheitliche Probleme ereilt.
* Er hat nach seiner Nierentransplation (2003) eines der spektatkulärsten Comebacks in der NBA-Geschichte hingelegt.


- Im Sommer verbrachte Tracy McGrady einige Zeit in Afrika und kam mit den Folgen des Darfur-Konflikts hautnah in Berührung. Sein Resümee lautet nun, mit dem Abstand eines guten halben Jahres, so:

"It was by far, the hardest thing I've ever done in my life. But it was the best thing, too. I had heard in the past about these things, but it was always, 'OK, that's that.' And I'd move on. But once you see it up close, it never leaves you."


- Marty Burns hat einen sehr interessanten Artikel verfasst zu Spielern, die um ihre erste ASG-Teilnahme konkurrieren.


- Gegen die Charlotte Bobcats gelingt Jason Kidd Fabelhaftes: der Nets-PG spielt sein drittes triple double in Serie (13 Punkte, 12 Assists, 11 Rebounds). Der letzte Spieler, dem dies gelangt, war Grant Hill (1997). Kidd hat nun insgesamt 97x in drei verschiedenen Kategorien gleichzeitig zweistellig gescort. Ich gehe davon aus, dass ihn seine Teamkameraden dabei unterstützen werden, bis zum ASG die 100 vollzubekommen.


- Step down, Isiah!


- Überraschendes bei den beiden besten Teams der Eastern Conference: die Detroit Pistons weisen in den beiden ersten Januarwochen eine Bilanz von 4w-3l auf, während die Boston Celtics gegen die Washington Wizards 2x in Folge verlieren und ebenfalls eine Januarbilanz von 4w-3l haben (nach zwei Wochen).


- Mit sehr eigenwilligen Argumenten versucht Pat Riley seinen Rückzug als Head Coach der Miami Heat Ende der Saison zu relativieren.


- Das Management der New Orleans Hornets und der Bundesstaat Louisiana haben folgende Vereinbarung getroffen: sollte der Zuschauerschnitt in der heimischen Arena für den Rest dieser Saison und der gesamten nächsten Saison unter 14.735 liegen, dann darf die Franchise die Stadt verlassen. Aktuell sind die Hornets im Hinblick auf Zuschauerzahlen drittletzter.


- T. J. Ford kommuniziert, noch diese Saison wieder zu spielen. Pat Riley verrät, dass Dwyane Wade unter Schmerzen spielt. Währenddessen lässt sich Shaquille O'Neal an seiner Hüfte behandeln. Grant Hill fällt zwei bis drei Wochen aus, ersetzt wird er durch Boris Diaw. Eventuell werden wir Shaun Livingston noch diese Saison spielen sehen. Morris Almond spielt wieder für die Utah Jazz, denn deren GM holte ihn aus der D-League zurück. Die Cavs entsenden Shannon Brown in die D-League und holen sich von dort Cedric Simmons.


- Erst 12, dann 9 Punkte und ingesamt zwei Siege: so ließe sich Scottie Pippens Basketballabenteuer in Finnland zusammenfassen.


- Die D-League sorgt sich vortrefflich um ihre Spieler:

* The Player Development Orientation assists players during their transition into the D-League.

* Team Awareness Meetings promote the development of personal and professional skills necessary for basketball and life success.

* There are continuing education programs, educational scholarships and summer apprenticeships, which allow players to prepare for life after basketball.

* There is a mentoring program that matches a player with a retired NBA player, such as former Los Angeles Lakers forward A.C. Green.



- Weichen für die mittelbare Zukunft hat auch das Management der New Jersey Nets getroffen. Der Klub, der mit Jay-Z einen populären Teileigentümer hat, wird frühstens 2010 nach Brooklyn umziehen.

Mittwoch, 16. Januar 2008

51 Punkte gegen die Grizzlies: LBJ mit Season-High

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In Zahlen:

i) 18-28 Field Goals
ii) 6-12 Dreier
iii) 9-16 Freiwürfe

8 Wochen Pause für Bynum: haben die Lakers ein Problem?

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Kaum hatten die Lakers den Spitzenplatz im Fantasy-Olymp erklommen, den allwöchentlich erscheinenden Power-Rankings auf nba.com, da stellte sich der dortigen 1 eine gewaltige 8 entgegen: so viele Wochen wird Andrew Bynum, der startende Center im Glamour-Klub, ausfallen. Grund ist eine Verletzung im linken Knie, die er sich im dritten Viertel in einem Spiel gegen die Grizzlies durch einen Zusammenprall mit Lamar Odom zuzog - den Kollegen trifft allerdings keine Schuld. Bynum ging unter "By-num, By-num"-Rufen vom Platz, gestützt von Kwame Brown und Ronny Turiaf. Die Lakers gewannen das Spiel mit einem Punkt Vorsprung und einem Mann weniger: Bynum. Der führt aktuell die Liga in Field Goal Percentage an. Über die Aussagekraft dieses Werts kann man streiten, worüber man nicht streiten kann ist, dass dieser Spitzenwert (63.6%) von einem erst 20-jährigen markiert wird. Von einem, der erst einmal in seiner Karriere zu zwei Technical Fouls innerhalb einer Partie verdonnert wurde und so das Spiel verlassen musste. Einer, der den Aufwärtstrend der Lakers verkörpert wie kein zweiter. Die acht Wochen sind übrigens ein Minimum-Wert, Bynum wird das volle Rehabilitationsprogramm durchlaufen:

It has been determined that Lakers center Andrew Bynum suffered a subluxation of the patella and a bone bruise of his left knee in last night’s game. Bynum is expected to be out a minimum of eight weeks. Bynum is expected to make a full recovery.

Glaubt man dem Depth Chart der Lakers, einem der tiefsten Teams der Liga, dann ist Bynum zu ersetzen. Die Alternative zum Youngster heißt Kwame Brown. Und sie heißt Kobe Bryant. Wie das? Schließlich spielt der Superstar Shooting Guard? Bereits im ersten Spiel ohne Bynum hat Phil Jackson durchleuchten lassen, wohin die Richtung geht: ab in die Offensive, all eyez on Kobe. Der kann damit gut damit leben und hat nach 12 Jahren Zugehörigkeit zur Liga genug Erfahrung, um die (wieder) gewachsene Verantwortung zu tragen. Und obwohl der Lakers-Express weiterdüsen wird: ich vermisse Bynum. Er hatte gewisse Ambitionen auf den MIP-Award (Bynum hat sich in jeder Kategorie verbessert - abgesehen von den Turnovers, deren Steigerung wiederum durch die erhöhten Einsatzzeiten bedingt sind). Er hatte zum ersten Mal die Sicherheit, in jedem Game starten zu dürfen. Er hatte die beste Saison seines Lebens. Ich bin mir klar, dass Bynum es so ernst nicht nehmen wird und um den MIP, den MVP für Arme, kümmert er sich höchstwahrscheinlich nicht. Bynum wird ackern, um noch vor Playoffbeginn seine Form wiederzufinden, denn wenn wir eines in der Postseason nicht sehen wollen, dann halb rehabilitierte Semi-Stars, die ob einer gewissen Egozentrik wegen ihre Mannschaft verlieren lassen. Die Lakers erreichen die Playoffs, keien Frage. Mit dem zweitbesten Spieler der Liga hat man da ein Abo. Und wenn Kwame Brown nicht ganz so verloren aussähe mit dem Ball in der Hand und nicht selbst schon verletzt gewesen wäre diese Saison: er wäre eine erstklassige Option für den vorläufigen starting Spot. In statistischer Hinsicht ist nun einiges zu erwarten vom ehemaligen #1-Pick, jedoch stellt er langfristig keine Option dar. Und dann haben die Lakers noch einen aufregenden Franzosen im Repertoire: Ronny Turiaf, der zwar bevorzugt Power Forward spielt, jedoch auch als Center zu gebrauchen ist und sich die Einsatzzeit mit Brown teilen dürfte.

Bynum hat diese Saison enorm dazu gelernt. Er hat ein Vertrauen zu seinem Körper entwickelt, was sich insbesondere bei Center-Spielern positiv bemerkbar macht. Seine Aktivität erscheint mir koordinierter, sein Hook Shot solider, seine Spannweite setzt er effektiver ein. Dass er bereits diese Saison durchschnittlich ein Double Double erzielen würde, damit haben viele gerechnet, aber tatsächlich erwartet haben es wenige. Von nur wenigen erwartet wird auch das Signing Chris Webbers durch die Lakers: der vereinslose Ex-Star scheint heftigst mit einem Engagement in Los Angeles zu flirten. Die Lakers standen bereits vor einem Jahr mit Webber in Kontakt, der sich dann aber doch für die Pistons entschied und dort einer der Hauptgründe für das Playoffaus gegen die Cavaliers wurde. Webber wird demnächst 35 (...bekanntlich ist Webbers größte Pfund das Passen - und da spielt Alter nicht die Rolle wie es das beim Run über die Baseline tut) und gibt seine Entscheidung, ob er diese Saison noch einmal für ein Team sein Comeback auf der 5 geben wird, bekannt. Webber in eigenen Worten:

"So depending on the team and the players, it doesn't have to be the number one team in the league, it can just be a team that I believe in and we have a chance to go really far. That's what I mean when I say I want to win a championship. I definitely want to win one, but since there's no guarantee, I just want to put myself in position where I have a chance, I can have some fun and I'm surrounded by people who believe we can win one as well."

Auch die Namen P. J. Brown (38, zuletzt Chicago Bulls) und DJ Mbenga (27, zuletzt Golden State Warriors) rotieren. Die aber sollte man in einer Liga, deren Spekulationen von Spieleragenten, nicht von seriösen Informationen gespeist sind, nicht zu ernst nehmen. Und nur am Rande sei erwähnt: die Lakers sind bestes Team der Pacific Division, ja sogar der Western Conference, und d. h. nichts anderes als ungekrönter König der Liga. Bynum wird zu einem gefragten Mann in den Playoffs werden. Und genau da können die Lakers etwas reißen. Runde 2 ist möglich und ab Runde 3 bekommen die Playoffs Pokalcharakter. Zum Abschluss noch ein paar Reaktionen verschiedener Lakers zum Ausfall Bynums:


Dienstag, 15. Januar 2008

Andrea Bargnani doch ein Fehlgriff?

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Tas Melas hat einen meiner Lieblingsspieler, Andrea Bargnani, als Bust bezeichnet. Wer nicht weiß, was Bust bedeutet, ist 1. selbst schuld und bekommt 2. von mir eine nur unzureichende Erklärung: als Bust wurden in jüngerer Vergangenheit u. a. Kwame Brown, Darko Milicic, Adam Morrison, Eddy Curry bezeichnet. In dieser Verliererliga soll sich also auch der Italiener bewegen, weil er

- diese Saison nicht den erwarteten Durchbruch schaffen wird (was an überzogenen Erwartungen liegt, nicht an Bargnani selbst)

- Bargnani in Toronto Center spielt und diese Position nie zuvor spielen musste (was ihn nicht dran hindert, oft trotzdem sein Game früherer Tage aufzuziehen, da er nun mal kein wahrer Center ist)

- seine Statistiken liegen unter denen letzter Saison (wohl deshalb, weil Barg bisher 20 Spiele starten durfte und somit gegen den besten, nicht den zweitbesten Center des gegnerischen Teams spielte)

- Barg über keinen Instinkt zum Rebounden verfügt (wobei ich hier ein gewisses Potenzial sehe, Brettern kann man lernen)

- Barg wiederholt Knieprobleme hatte (was mir neu ist - zumindest in der Form, dass man sich ernsthaft Sorgen machen muss um die gesundheitliche Zukunft des Sophomores)

- Barg immer der Star seiner Teams und der Liebesentzug seitens Fan und Medien könne einen Frühzwanziger hart treffen (wie blöd ist Bargnani eigentlich?)

- Barg nicht die Ergänzung darstellt, die Chris Bosh benötigt (wenn dieses Gerücht mal nicht von Sam Mitchell selbst gestreut wurde...)

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 14

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Pat Riley sagt, Shaq sei auch dieses Jahr ein All-Star. Diesel, der 14x hintereinander am Spektakel teilnehmen durfte, habe die Nominierung, die durch den Coach der Eastern Conference erfolgen müsste, verdient:

"Welcher andere Center hätte es mehr verdient? Ich weiß es nicht. Gäbe es genug aufmerksame Medienleute, die ihn in New Orleans sehen wollen würden, könnten die eine Welle der Unterstützung auslösen, damit die Coaches ihn wählen [...] Nur darum geht es bei dem ASG: um Unterhaltung für den Fan und für einen Spieler wie Shaquille
eine Bühne wie diese. Ich denke er verdient es."

Ich denke, mit dem zweiten Center-Spot sollte nicht Shaq sondern Rasheed Wallace honoriert werden. Und dann gibt es da noch zwei wild cards, für die wiederum Ray Allen und Rashard Lewis in Frage kämen. Aber nachdem sich letztes Jahr die halbe Liga dafür ausgesprochen bzw. versprochen hatte, Shaq für den Rest seiner aktiven Laufbahn einen Stammplatz im All-Star-Team zu gewähren, dürfte dieses Versprechen dieses Jahr zum ersten Mal greifen.

17 Teams in sechs Jahren

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Zur Karriere welchen Spielers passt diese Liste?
Exakt, Jamario Moon!

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 13

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Jamario Moon ist 27 Jahre jung. Er ist Rookie. Vielleicht der spektakulärste des aktuellen Jahrgangs. Nicht zuletzt deshalb wird er mitdunken um die SDC-Krone. Um die wird im Rahmen des All-Star-Wochenende in New Orleans gespielt (die englischsprachige wikipedia hat freundlicherweise schon vor zwei Jahren (!) einen passenden Eintrag verfasst). Die übrigen Teilnehmer werden sich innerhalb der nächsten beiden Wochen melden. Wer sich noch an die Teilnehmer vom vergangenen Jahr erinnern kann

- Dwight Howard
- Nate Robinson
- Gerald Green
- Tyrus Thomas

dem dürfte auffallen, dass auch damals ein Rookie dabei war: der erst 20-jährige Tyrus Thomas von den Chicago Bulls, der dann allerdings nicht durch gelungene Dunks sondern unvorteilhafte Schlagzeilen auffiel. Alle Teilnehmer waren damals mindestens fünf Jahre jünger als Moon. Alle hatten ihren Ruf als Dunker weg. Es gab keinen wirklichen Underdog, obwohl an der Dunk-ästhetik Howards gezweifelt wurde, der Orlando Magic stellte dann aber mit Stickerstopfern seine Originalität unter Beweis. Und nun kommt Moon. Auch Howard wird wohl wieder dabei sein, denn der Gigant wird so oder so als startender Center der EC-Lineup in New Orleans weilen. So sah es damals aus, als sich die besten Stopfer der Liga den Ring von oben anschauten:



Mit Jamarion Moon stellen die Raptors zum ersten Mal seit Vince Carter einen SDC-Teilnehmer. Carter hatte 2000 mit der vielleicht besten Vorstellung aller Zeiten - von Michael Jordans himmelstürmenden Sprüngen Mitte und Ende der 80er sei mal abgesehen - den Wettbewerb gewonnen. Wird Moon die Mini-Tradition fortsetzen? Schwer zu sagen, jedenfalls gehen kleine Spieler traditionell vor und da sind die 2.03m, die Moon misst, fast als grenzwertig zu bezeichnen. Hier ein Appetitmacher, ein In-Game Moons gegen die New Orleans Hornets:

Montag, 14. Januar 2008

Sämtliche Begegnungen der D-League für null Cent

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Kein Scherz: Wie in einer offiziellen Meldung der D-League bekannt gegeben, ist der Zugang zu Live-Spielen der Liga bis zum Ende der Saison kostenlos!

You can follow your favorite teams and players with live game video directly on your computer. You will just need your NBA Member Name and password to access the games.

[via]

Hoppla

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Michael Jordan
makes
more
money
from
Nike
annually
than
the entire Nike factory workers in Malaysia combined.

(Quelle) [via]

"A crossover that could have broken an ankle!", Ankle Breaker Series Vol. 2

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Teil 1:
Hier kommen u. a. Dwyane Wade, Steve Francis, Anfernee Hardaway, Jason Kidd, Jason Williams, Tracy McGrady ("It just came natural to me. I can give it any way to you so do you want it?"), Steve Nash, Allen Iverson ("That's the way i'm most effective: breaking defense down") und Stephon Marbury ("Checking me is basically like walking in the dark") zu Wort.


Teil 2:
Der Crossover Stephon Marburys gehört bis zu heute zu den besten der Liga - in diesem Video wird die Exzellenz seiner Dribblings dokumentiert. Auch Steve Francis hat bessere Tage erlebt als heute und damals sagte sogar ein Dwight Howard "He could do anything!". Teamkollegen Steve Nashs kommen zu Wort und erklären inwieweit der kanadische Aufbauspieler das Spiel verbessere, seine "ability to shake somebody" wird durch Spielausschnitte belegt. LeBron James ("I'm here to play to game of basketball because i can. I'm always looking to get my teammates in better positions to score") wird mit einem Special gewürdigt.


Teil 3:
Hier wird ein weiterer Rookie des gigantischen 2003er-Jahrgangs vorgestellt: Carmelo Anthony ("Where i'm from, there ain't no backing down [...] Next generation, right here! [...] I'm so determined that i don't give a f*ck who my defender is").


Teil 4:
Die Künste des Dwyane Wade in knapp 10 Minuten sowie ein Special zu den ersten Playoffs des Miami Heat, in denen deutlich wurde, wie wettbewerbsaffin der Superstar ist. "To take someone out of the dribble is a part of my game that i love to do, to show your strength, your confidence".


Teil 5:
Tony Parker: "To make the NBA you have to be strong mentally [...] Speed is very hard to stop".


Teil 6:
Check out Paul Pierce! Den Moment, bevor der Celtics-Star seinen Gegenspieler aufspießt, beschreibt er so: "I'm looking at his defense, looking at his balance, which way is leaning?"

Portland Trailblazers 109 @ Toronto Raptors 116 (2 OT)

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Was mir gefallen hat:


- Brandon Roy. Was für eine Show! Career-High mit 33 Punkten, 10 Assists, 5 Rebounds. Mit der gar nicht so selbstverständlichen Selbstverständlichkeit eines 23-jährigen zieht er das Spiel in den entscheidenden Phasen an sich. Spielt insgesamt 51 Minuten (nur Chris Bosh hatte mehr) und kommt dabei auf nur vier Personal Fouls.

- Flotter Beginn, wenige Personal Fouls, beide Mannschaften spielen mit offenen Karten um das mal salopp zu formulieren.

- Pick and Roll bei POR, wobei nicht nur Roy und LaMarcus Aldridge profitieren, sondern auch Martell Webster. Allerdings erwischen LMA und Webster keinen guten Abend.

- Travis Outlaw mit Buzzer Beater Q1. Jarrett Jack mit Buzzer Beater Q2 (0.1 Sekunden vor Schluss).

- Im gesamten Spiel gab es nur 17 Turnovers – spricht für die Qualität des Games! POR mit nur einem Turnover im ersten Viertel, TOR zu diesem Zeitpunkt mit 4.

- Im Hinblick auf das Energielevel machte nicht Jose Calderon, nicht Chris Bosh, sondern Carlos Delfino den Unterschied. Der Argentinier hatte am Ende auch das höchste +/- Score.

- Die großartigen Pump Fakes Brandon Roys, insgesamt hat der Sophomore des Jahres mehr Off-Moves drauf als letztes Jahr, auch die Dreier sitzen.

- Chris Boshs Dominanz in der Zone. TOR erzielt acht Punkte mehr in the paint, Bosh hat am Ende 38 Punkte – Game-High!

- Greg Oden setzt seinen Road-Trip mit der Mannschaft fort, verfolgt das Spiel nahe der Blazers-Bank.

- Spöttelei der Kommentatoren bezüglich eines mißglückten fast breaks:
"That's the modern NBA: 3 on 2 and you end up with a 15-foot jumper"

- POR 67 - TOR 61, höchste Führung Portland, Channing Frye mit lockerem Jumper von der Baseline, sieht man mehrmals vom Ex-Knicker.

- Calderons Three zum TOR 89 - POR 82, hier schien das Spiel entschieden.

- Benchscoring POR (34). Neben der Ausgeglichenheit der Mannschaft einer der X-Faktoren für die Unberechenbarkeit der Portlander.

- Bester Shot des Games: Outlaw mit 4-Punkte-Spiel 16.6 Sekunden vor Schluss, 93-93.

- 99-99: Block Bosh gegen den penetrierenden Roy, anschließend Turnover POR.

- Calderons Three 9 Sekunden vor Ende 1. OT (stand mit linkem Fuß auf der Linie, also eigentlich Zweier!), darauf Roy mit 3 Sekunden vor drohendem Ende mit tiefstem Dreier des Games.


Was mir nicht gefallen hat:

- Andrea Bargnani.

- POR ist durch die Niederlage auf Platz 7 der Western Conference zurückgefallen.

- POR wird eventuell Protest einlegen, da oben beschriebener Dreier Calderons in OT 1 kein Dreier war (wie auf der Videoaufnahme zu sehen).

- Foul Roys 3 Sekunden vor Schluss Q1.

- Bosh versemmelt zwei Game winner und zwar beide mit dem gleichen Laufweg.

- Trotz seiner Souveränität zu viel Verantwortung für Roy in Q4. Der Shooting Guard baut das Spiel auf, wird dann von drei Raptoren verteidigt und darf noch zusehen sich frei zu laufen für einen Shot und diesen zügig versenken.

- Ich will mal kleinlich sein: Chris Bosh lässt, wenn er sich von einem Gegenspieler gelöst hat und zum Korb schaukelt, die Hände hängen als wäre er ein pensionierter Klavierspieler.

- Das Maskottchen der Raptors musste Ende des dritten Viertels, nach einem Ausflug Chris Bosh ins Publikum, den Boden putzen. Das habe ich so lange nicht gesehen.

- POR verpennt die ersten 6 Minuten von Q2, Brandon Roy dann mit 2 lay-ups und einem 18-foot jumper, bringt sein Team auf 36-36 ran (hat mir gut gefallen!). TOR verpasst dann Hälfte 2 von Q2.

- Der schlechte Shot von Chris Bosh, gleichzeitig letzer Shot in der regulären Spielzeit, daneben, das wird mit einer Overtime quittiert.

Sonntag, 13. Januar 2008

Eine Diskussion mit Folgen?

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Erik Amonson hat einen der meist diskutierten Artikel des neuen Jahres verfasst: einen offenen Brief an die NBA. Inhalt: Vorschlag zur Vermeidung des so genannten foul and chase. Dieser Begriff fasst die etwas häßliche Taktik zusammen, dass insbesondere die letzten Minuten enger Partien durch haufenweise Fouls und schier unendliche Freiwurforgien gekennzeichnet sind - zum Nachteil des Zuschauers, der dann, je nach Perspektive, entweder abschaltet oder nach Hause geht:

How many times, during the 60-plus year history of the league, has a game ended with one team immediately fouling a player on the other team, calling a time out, setting up a play, taking a quick shot and repeating that cycle until the arena has been completely scoured of any soul or meaningful competition. This process is known as the "foul and chase," ostensibly because it is foul and it chases away fans.

Und so hat Amonson einen ebenso einfachen wie schlagkräftigen Vorschlag formuliert: im NBA-Reglement solle festgeschrieben werden, dass die Anzahl von Personal Fouls innerhalb der beiden letzten Spielminuten begrenzt wird:

You could limit the amount of fouls allowed in the last two minutes of a game. After these fouls are used up, the fouled team shoots a technical free throw every time they are fouled, and then gets the ball back.

Boston Celtics 78 @ Washington Wizards 85

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Was mir gefallen hat:


- Die Wizards sind mit dem win weiterhin Vierter der EC. Und das ohne ihren besten Spieler.

- WAS sehr aktiv beim Off-Rebounding (Antawn Jamison nach Halbzeit 1 mit 7 Off-Rebounds), daraus ergeben sich viele zweite Chancen: am Ende von Q1 hat WAS 26, BOS nur 16 Wurfversuche. Trotzdem liegt BOS zu diesem Zeitpunkt mit nur 4 zurück. Insgesamt wird WAS 19 Rebounds mehr holen.

- BOS sucht schnellen Abschluss in der Offensive, da wird nicht gefackelt, KG nimmt in der Anfangsphase mehrere Würfe aus der Mitteldistanz.

- 17-12 WAS, später 35-28 WAS. Die frühe Führung der Wizards passte mir gut, denn damit war gewährleistet, dass sich hier eine enge Partie entwickeln würde.

- Buzzer-Beater Paul Pierces zum 40-41, Mid-Range-Jumper, sehr nett anzuschauen. BOS eröffnet die zweite Halbzeit dann mit einem 7-Punkte-Run und geht 47-41 in Führung und wird diesen Vorsprung für mehr als 20 Spielminuten halten können.

- Sehr schnelles Ballmovement bei WAS, die kleinen Positionen mit sehr vielen Ballkontakten, die großen nehmen die Shots. BOS hat Schwierigkeiten mit dem Tempo, es scheint ein Spiel 4 gegen 5.

- KG nutzt mismatch gegen Jamison zumindest im Hinblick auf Scoring effizient aus.

- Der Dreier Pierces zum BOS 50 - WAS 45. Damit stoppt der Small Forward den Mini-Run der Wizards und hält Washington auf Distanz.

- Glaubt man dem +/- Score, ist Antawn Jamison mit +8 bester Spieler in Halbzeit 1. Am Ende hat dann Kendrick Perkins mit +7 den besten Wert vorzuweisen. Was sagt uns das? I don't know, sorry.

- Dunk des völlig allein gelassenen Garnetts zum 58-50. Hatte wohl vergessen, dass KG noch so hübsch stopfen kann. Wenig später versenkt Ray Allen einen Three zur 9-Punkte-Führung BOS und da ringt sich der Ex-Sonic ein müdes Lächeln ab, denn das Spiel scheint entschieden zu sein, BOS steht vor seinem 31. Saisonerfolg.

- Der Off-Rebound und anschließende Dunk Kendrick Perkins zum BOS 34-WAS 37, womit die Partie wieder geöffnet wird.

- Etwas überraschend: der Ausgleich zum 68-68 duurch die Wizards. Im ersten Abschnitt des letzten Viertels zeigen die Celtics Unkonzentriertheiten beim Wurfabschluss, die Wizards holen so einen Rückstand in Höhe von 5 Punkten auf. James Posey, der Mann für alle Fälle, löst den Scoring-Bann dann schließlich mit zwei Threes auf.

- Nach knapp zwei Vierteln Rückstand für sein Team wirft Antonio Daniels 90 Sekunden vor Spielende seinen ersten Three überhaupt in diesem Game zur Führung Washingtons. Celtics-HC Rivers reagiert ungehalten.



Was mir nicht gefallen hat:

- Tony Allen startet an Stelle von Rajon Rondo. Nach 2 Minuten Spielzeit wird er durch Eddie House, der dann erfreulicherweise 3-4 Dreier wirft, ersetzt. Kann mir nicht vorstellen, dass das von HC Rivers so gedacht war. Gabe Pruitt, dritter Celtics-PG, übrigens erhält wieder mal keine Einsatzzeit.

- BOS zu Beginn mit erheblichen Problemen im Def-Rebounding.

- Das Foul Paul Pierces an Deshawn Stevenson, 70 Sekunden vor Schluss. Der Shooting Guard der Wizards setzt seine drei Freiwürfe in drei Punkte um. Die Celtics geben das Spiel ab als wären sie ein Team voll von Rookies.

- Dreierquote bei WAS nach Halbzeit 1: 1-8. Den einzigen Dreier wirft DeShawn Stevenson.

- Wo hat Nick Young eigentlich sein Headband sitzen? Mir könnte das egal sein, denn die Trendsetterei überlasse ich lieber Designern aus Los Angeles, aber wozu trägt er das Teil überhaupt, wischt er sich seinen Schweiß am Hinterkopf und Nacken ab?

- WAS zu Beginn Halbzeit 2 etwas von der Rolle, brauchen mehr als 3 Minuten zum ersten Korberfolg (Three Caron Butler).

- Einmal kündigt der Stadionsprecher Ray Allen als "Tony Allen" an.

- Die Celtics haben ein PG-Problem: Tony Allen nach 24 Minuten Spielzeit mit 4 Turnovers, 5 Personal Fouls und 0 Assists.

- Brendan Haywood mit katastrophaler Trefferquote nach Halbzeit 1: 1-6 FG. Dabei hat der starting Center der Wizards einen Saisonschnitt von knapp 55%.

- 3:06/Q2: Roger Mason läuft dem allein davoneilenden Kevin Garnett in die Ferse, der stürzt, hält sich vom Schmerz verzerrt fest. Zwei Freiwürfe, beide drin. BOS 32-WAS 37.

- Der unnötige Ballverlust Tony Allens (Steal durch Antonio Daniels) beim Fast break der Celtics. Aus einem 3 vs. 1 wird ein 4 vs. 2 für WAS, Antonio Daniels wird beim lay up durch Kendrick Perkins gefoult. So verliert BOS praktisch vier Punkte.

- Wie immer: die ewig blöden Commercials im chinesischen Fernsehen.

- 2x zog BOS davon und da machte sich das Fehlen eines Spielers bei WAS besonders bemerkbar: Gilbert Arenas.

Samstag, 12. Januar 2008

10 Gründe, weshalb Pau Gasol zu den Bulls getradet werden sollte

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- Auch unter ihrem neuen Head Coach treffen die Bulls ihre Würfe nicht: im Verlauf der letzten 5 Spiele hatten sie eine Gesamtquote von 195-451, d. h. 43%. Gasol hingegen liegt bei 48% und hat ein Upside von ca. 5%.

- Tyrus Thomas scheint weiterhin (nur) ein long-term prospect zu sein und Ben Wallace ist bekanntlich nur noch ein Schattenriss früherer Tage.

- Der Besitzer der Grizzlies, Michael Heisley, möchte Geld sparen, denn die Franchise erwirtschaft Verluste. Gasol wiederum ist teuerster Spieler im Kader.

- Die Grizzlies befinden sich mitten im Rebuild. Ist der in der Form abgeschlossen, dass die Grizzlies zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten zählen, dürfte Gasol 30 sein. In Chicago könnte er mit einem Schlag um den Titel mitspielen.

- Gasol hat nur einmal diese Saison nicht in Double Figures gepunktet: am 26. Dezember erleichterte er die Houston Rockets um 8 Punkte. Ansonsten basiert sein Saisonschnitt von 18.1 Punkten auf zweistelligen Scorings.
Off-Nights hat der Spanier selten.

- Wenn er 31 ist, läuft der Vertrag des Spaniers aus, d. h. die Bulls hätten ihn im wahrscheinlich besten Basketballalter (27-31) in ihren Diensten.

- Den Bulls fehlt der Star. Gasol ist einer.

- Das Bulls-Management muss Aktivität beweisen, ohne in einen blinden Aktionismus zu verfallen: Gasol wäre hier die richtige Antwort. Nocioni + Thomas/Noah/Smith gegen Gasol? Das tut den Bulls nicht weh. Und die Grizzlies haben mit Rudy Gay einen sehr interessanten Nachfolger. Eventuell könnten sich die Bulls auch noch Damon Stoudamire schnappen, wenn sie zusätzlich Chris Duhon abgeben.

- Gasol zählt den besten low-post-Scorern der Liga. Und genau da hapert es bei den Bulls gewaltig.

- In der fanbase der Grizzlies hat Gasol viel an Liebe einbüßen müssen, er wurde wiederholt ausgebuht.

Auf den Zahn gefühlt: die Point Guards der aktuellen Rookie Class

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Mike Conley Jr., #4, Memphis Grizzlies, Alter = 20
8 ppg, 4.5 apg, 2.5 rpg, 1 spg
got ya

Von Mitte November 2007 bis Ende letzten Jahres an der rechten Schulter verletzt, konnte Conley im Januar überzeugen: durchschnittlich 35 Minuten Einsatzzeit und 13 Punkte sowie knapp 6 Assists pro Partie belegen einen klaren Aufwärtstrend beim sympathischen Liganeuling. Der Grund für den Aufschwung: Damon Stoudamire steht auf der inactive list und ist Tradekandidat Nr.1 in Memphis - die Boston Celtics und auch Cleveland Cavaliers sind im Gespräch. Da es bei den Grizzlies um keinen Playoffplatz, sondern nur noch um Schadensbegrenzung geht, könnte Head Coach Marc Iavaroni Weitblick beweisen und dem unvermeidlichen starting PG nächster Saison bereits jetzt durchstarten lassen - aufgepasst, Fantasy Owners, Conley wird heiß laufen! Conley erzielt von allen Rookies die meisten Assists. Hoffen wir, dass er sich keine zweite Verletzung zufügt. In der Sommerpause sollte Conley an seinen Freiwürfen arbeiten, denn ein derart schneller, ballsicherer Spieler könnte nahezu beliebig Fouls diktieren und diese mit Freiwürfen ahnden. Könnte noch ein paar Kilo zulegen.


Acie Law IV, #11, Atlanta Hawks, Alter = 22
4.8 ppg, 2.3 apg, 0.8 spg
got ya

Konnte sich dank miserabler Trefferquoten (38.5 FG% und 19 Threep%) die PG-Misere in Atlanta nicht zunutze machen und ist so nur dritte Option hinter Anthony Johnson und Tyronn Lue, beide sind nur mit doppelten Augenzwinkern als durchschnittliche Point Guards zu bezeichnen. Hat wegen bereits fortgeschrittenen Alters (Law wird Ende Januar 23) keine allzu rosigen Aussichten in der NBA (Gegenmeinungen erwünscht!). Wurde vor Saisonbeginn als perfekter Pick für die Hawks eingestuft, scheint allerdings keine besonderen Stärken und auch keine Spezialität zu haben. Seine viel gepriesene Clutch-Mentalität konnte er bisher nicht unter Beweis stellen. Musste wegen einer Knöchelverletzung sowie Beschwerden am linken Knie zehn Spiele aussetzen. Steht weiterhin im Verdacht, mehr ein Shooting Guard denn Point Guard zu sein - hier sehe ich seine Chance (Einsatz als Combo-Guard). Hatte mit 12 Punkten vor zwei Wochen sein bestes Saisonspiel gegen die Dallas Mavericks.


Rodney Stuckey, #15, Detroit Pistons, Alter = 21
5.5 ppg, 2.5 apg, 1.5 spg, 89.5 FT%
got ya

Konnte erst am 21. Dezember seine NBA-Premiere feiern und hat sich sehr schnell zur ersten PG-Option von der Bank entwickelt, d. h. nahtlos in den Motown-Express integriert, und somit den 37-jährigen Lindsey Hunter verdrängt. Bekommt im Januar durchschnittlich ca. 20 Minuten Spielzeit. Kann als Combo-Guard eingesetzt werden und besetzt beide Positionen, PG und SG, vorzüglich. Sehr gute körperliche Merkmale mit 1.96 m und 93 kg. Erfrischender Drang zum Korb, sorgt für Unruhe in der gegnerischen Defense, hebt das Energielevel im Teamplay, prima Off-Rebounder, kann seinen eigenen Shot kreieren. Sehr gutes Spielverständnis, geht jede Team-Defense mit, spielt im 1-on-1 seine Athletik aus. Hat mit Hunter und Billups zwei erstklassige Mentoren im Team. Fühlt sich sehr wohl in Detroit. Upside vorhanden.


Javaris Crittenton, #19, Los Angeles Lakers, Alter = 20
51.4 FG%
got ya

Zeigt - wahrscheinlich bedingt durch sehr wechselhaften Einsatzzeiten - sehr schwankende Leistungen. Dem Career High im Game gegen die Philadelphia 76ers (19 Punkte) folgte zwei Tage später einen Off-Night (0 Punkte) gegen die Indiana Pacers. Seine Spielzeit leidet unter den auf der 1 tief besetzten Lakers (Crittenton leider nur dritte Option hinter Fisher und Farmar), allerdings arbeitet Crittenton weiterhin hart an sich - auch Farmar war letzte Saison Rookie und hat sich als erste Bankoption etabliert, hier kann sich Crittenton noch einiges abschauen. Hat dank seines schnellen ersten Schritts (verlernt man nicht), seiner gegenüber anderen Aufbauspielern überdurchschnittlichen Körpergröße (ändert sich nicht), seiner ausgeprägten court vision (nicht unwichtig auf der 1) und seiner uneigennützigen Spielweise (hat nicht jeder) eine Zukunft - ob bei den Lakers, das bleibt abzuwarten, an Crittenton dürften auch andere Vereine Interesse haben. Phil Jackson jedenfalls steht hinter seinem Rookie, der eines Tages All-Star werden könnte, wäre er nicht so nett...

Freitag, 11. Januar 2008

Wenn heute All-Star Game wäre

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Eastern Conference

Diwght Howard - Kevin Garnett - LeBron James - Dwyane Wade - Jason Kidd


Western Conference

Yao Ming - Tim Duncan - Carmelo Anthony - Kobe Bryant - Tracy McGrady


[guckst du hier, bis 24. Januar darf noch abgestimmt werden]

FIVE bei Spiegel Online

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Vor vier Monaten hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass die FIVE und Spiegel Online ihre Kooperation verstärkt haben. An der engen Zusammenarbeit hat sich erfreulicherweise nichts geändert und so gibt es Monat für Monat ca. drei (verkürzte) Artikel aus der aktuellen Ausgabe des besten Basketballmagazins Deutschlands. Hier einmal eine Liste aller Artikel, die seit Beginn der Regular Season auf SpON erschienen sind (kein Anspruch auf Vollständigkeit):


- 8. Januar 08, Die Lakers-Geschichte im Überblick

"1996 - Johnson gibt für 32 Spiele sein Comeback, in den Playoffs scheiden die Lakers in der ersten Runde aus. Nach der Saison wird Shaquille O’Neal als Free Agent verpflichtet. Außerdem wird Vlade Divac nach Charlotte getauscht. Im Gegenzug kommt ein Spieler nach Los Angeles, der gerade erst die Highschool abgeschlossen hat: Kobe Bryant."



- 8. Januar 08, Magische Dynastien an der Westküste

"Die Geschichte des Teams beginnt allerdings in Detroit. Dort haben die Detroit Gems 1946/47 nur 4 von 44 Spielen in der National Basketball League (NBL) gewonnen. Die Investoren Ben Berger und Morris Chalfen entschließen sich, das Team für 15.000 Dollar zu kaufen und nach Minneapolis zu transferieren."



- 24. Dezember 07, Ende der Wanderschaft

"Vier Mal musste Keith Bogans in den vergangenen vier Jahren den Club wechseln. Nun spielt er die beste Saison seines Lebens - und scheint endlich angekommen in der NBA."



- 19. Dezember 07, Offense aggressiv, Defense großartig

"Boston ist das erfolgreichste Team der NBA. Die Celtics-Fans träumen schon vom Titel. Auch Tom Heinsohn, früher Spieler und Coach des Rekordmeisters, ist begeistert. Es könnte aber Probleme während der Saison geben, warnt er im Interview."



- 17. Dezember 07, Grabenkrieg unterm Ring

"Rebounder wollen den Ball, offensiv wie defensiv. Es ist fast eine Erlösung für sie, wenn geworfen wird. Endlich können sie ans Werk gehen. Sie erwarten, dass jeder Wurf das Ziel verfehlt."



- 14. Dezember 07, Der alte Mann will noch einen Ring

"Bei den Mavericks reichte es für Steve Nash, Dirk Nowitzki und Michael Finley nicht zum Titel. Später trennten sich deren Wege, doch nur für Finley führte er mit San Antonio zur Meisterschaft."



- 3. Dezember 07, Auf den letzten Drücker

"'Ich will die Meisterschaft, um sagen zu können, dass ich sie in meiner 14-jährigen Karriere gewonnen habe', sagt [Eddie] Jones, der seit Mitte November wegen einer Verletzung des rechten Knöchels pausieren muss. Dass er für die Mannschaft noch wertvoll sein kann, hat er bereits bei seinem früheren Club bewiesen."



- 30. November 07, Lust auf Drecksarbeit

"Beim Basketball ist ein geschultes Auge nötig, um die Zusammenhänge zwischen den fünf verteidigenden Spielern überhaupt zu verstehen. Kein Wunder, dass es schwer fällt zu beurteilen, welcher Akteure eine herausragende Verteidigungsleistung erbringen."



- 12. November 07, Die alten Kavaliere müssen es richten

"Es gibt zwei unterschiedliche Lesarten zum überraschenden Finaleinzug der Cleveland Cavaliers 2007. Die erste lautet: Aus einer durchschnittlich talentierten und statistisch im Mittelfeld angesiedelten Mannschaft wurde dank LeBron James und einer unterschätzten Defensive das beste Team im Osten."



- 2. November 07, Die Rockets wollen wieder abheben

"Frage: Wie viele Playoffserien gewannen die Houston Rockets seit 1997? Antwort: keine einzige. Nicht mit Steve Francis an der Seite Yaos, und auch nicht mit McGrady als Partner des chinesischen Centers. Selbst Defensivguru Jeff Van Gundy konnte als Cheftrainer bei drei Versuchen keinen Erfolg verbuchen. Dabei galten die Rockets seit Jahren als Geheimfavorit."



- 1. November 07, Das schnellste Team der NBA

"Wenn Nelson fünf Guards oder Small Forwards auf das Parkett stellt, passt und dribbelt der gegnerische Angriff um sein Leben."

lost in green...

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[Bildquelle = flickr]

Donnerstag, 10. Januar 2008

Vote for Baron Davis!

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[via]

Cassell zu den Celtics?

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Zugegeben, es fällt mir immer schwerer zwischen Fantasy-Spielchen, reiner Spekulation oder auf Insiderinformationen beruhenden Nachrichten zu unterscheiden, jedenfalls hat Kelly Dwyer einen Trade Sam Cassells in Richtung Boston Celtics vorgeschlagen. Zwar verdient der supererfahrene L. A. Clipper, der in seinen beiden letzten Spielen insgesamt nur 4 Punkte spielte, diese Saison 6.1 Million $, aber Danny Ainge hat innerhalb der letzten sechs Monate derart viel Kreativität bewiesen, da dürfte noch ein Schuss über sein, um einen 38-jährigen Aufbauspieler nach Boston zu holen - ein praktikables Szenario, gut für die im Aufbau mäßig besetzten Celtics, gut für den in L. A. darbenden Cassell:

It's quite do-able, and it should be done. Sam had, at the very least, the most charismatic part in the best season the Los Angeles Clippers have ever enjoyed, and while you'd like to keep him on board, you should also try to do what's right. Sam Cassell is a man who should be having fun.

[via CelticsBlog]

Frei nach Angela Merkel: Jetzt fliegt uns der ganze Laden um die Ohren

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Marcel und ich haben es geahnt, nun ist es raus: Pat Riley wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit Ablauf dieser Saison sein Engagement als Head Coach der Miami Heat nicht fortsetzen und sich vielmehr auf die Tätigkeit als Präsident des Vereins konzen
trieren. Einen wie Riley feuert man nicht, einer wie Riley geht von alleine. So nun geschehen. In Form eines Semi-Rücktritts. Machen wir uns nichts vor, der Grund ist einfacher Natur: wenn ein Coach mit Spielern wie Magic Johnson, Shaquille O'Neal, James Worthy, Kareem Abdul-Jabbar, Byron Scott, Alonzo Mourning, Gary Payton und Dwyane Wade insgesamt fünf Meisterschaften gewonnen hat, möchte er keinen Rebuild betreuen. Und den Rebuild wird es geben in Miami, denn wenn man selbst gegen die schlechteste Mannschaft der Liga mit 10 Punkten Unterschied ein Spiel abgibt erübrigen sich jegliche weitere Versprechen bezüglich Erreichen der Playoffs, dem allgemeinen Turnaround und der Wiederherstellung Dwyane Wades usw., der Laden muss neu aufgerollt werden. Der Countdown läuft. Und 2006 ist endgültig vorbei...

Mittwoch, 9. Januar 2008

Jamal Crawford mit wunderschönem Play

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Spielbericht.

Detroit Pistons, dies und das

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- Rodney Stuckey, Arron Afflalo, Jarvis Hayes, Jason Maxiell, Ronald Murray und Mo Evans dürften die beste Bank der Liga bilden. Kontrovers formuliert: die Pistons greifen als einziges Team auf eine active-12 zurück.


- Chris Webber? Braucht Flip Saunders nicht.


- Ich bleibe dabei: sollte es diese Saison zu einem EC-Finale zwischen den Pistons und Celtics kommen, setzen sich die Pistons in sechs Spielen durch. Mehr Erfahrung, mehr Physis, mehr Bank.


- Angenommen, Jason Maxiell hätte ein Three-Point-Game und ein paar Zentimeter mehr, wäre er der perfekte Ersatz falls Sheed eines Tages die Pistons verlässt.


- Antonio MyDyess: der sympathische Power Forward dürfte die eigentliche Überraschung der Saison sein, nicht nur da er sich einen starting spot zurückerobert hat, sondern auch seinen besten Ball seit Jahren spielt. Seine 8.1 Rebounds per game sind von enormer Wichtigkeit für den Erfolg der Detroiter. Mir persönlich gibt die Steigerung McDyess' Zuversicht, dass es in Zukunft oder auch in der Gegenwart (z. B. Kenyon Martin) Spieler geben wird, die sich von schweren Verletzungen nahezu vollständig erholen - in diesem Zusammenhang beachtlich: McDyess hat die beiden letzten Jahre jeweils 82 Spiele absolviert. Ich ziehe meinen Hut.


- Da Flip Saunders aus dem Vollen schöpfen kann, werden die Starter bereits seit Wochen und insgeheim seit Saisonbeginn für die Playoffs geschont. Zum Beispiel spielte im Dezember kein Piston länger als durchschnittlich 33.6 Minuten.


- Wenn ich einen Tipp abgeben müsste, welche Franchise im Verlauf der nächsten zehn Jahre die meisten Championships gewinnt, würde ich die Pistons wählen.


- Bemerkenswert: fünf Pistons scoren durchschnittlich im zweistelligen Bereich. Und Maxiell ist nahe dran.


- Auch nach dieser Saison steht die komplette Starting Five mit Sicherheit unter Vertrag, interessant dürften sich die Verhandlungen mit Rasheed Wallace gestalten, dessen Vertrag mit dem Ende nächster Saison ausläuft.


- Sheed hat bisher erst 6 technical fouls kassiert. Die hatte er letzte Saison früher zusammen. Nach 16 T's steht für jedes weitere T ein Spiel Sperre an.


- Amir Johnson spielt im Vergleich zur letzten Saison minutentechnisch nur halb so viel, läuft allerdings in viel mehr Spielen auf. Und so wird Johnson mit deutlich mehr Fingerspitzengefühl behandelt als zu seiner Zeit als Piston Darko Milicic.


- Könnte man den Draft 2007 wiederholen, Rodney Stuckey würde in der Top-10 landen. So aber nagelte Pistons-GM Joe Dumars an #15 mal wieder einen Steal fest.


- Jarvis Hayes entwickelt sich zu einer veritablen Option vom Three: der 26-jährige SF weist dieses Jahr eine Dreierquote von 42.1% auf und hatte zuletzt im Game gegen die Washington Wizards bewiesen, dass er jederzeit seine Threes hochschrauben kann.


- Die statistisch gesehen drei erfolgreichsten Lineups sind:
Billups-Hamilton-Prince-Maxiell-Wallace
Billups-Hayes-Afflalo-Maxiell-Wallace
Hunter-Hamilton-Prince-McDyess-Maxiell

So funktioniert die NBA, Teil 1

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Vor Beginn dieser Regular Season hatte Andre Iguodala mal eben 57 Millionen vom Tisch gefegt: diesen Betrag hatten die Philadelphia 76ers ihrem besten Spieler angeboten, damit dieser seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert. Iguodala lehnte ab, der Vertrag entsprach nicht dem maximal Möglichen. Und so wird der Mann, der diese Saison 18.9 ppg, 2.1 spg sowie 5.7 rpg und 4.7 apg erzielt, zum 1. Juli restricted free agent, d. h. er darf dann mit anderen Teams um einen neuen Vertrag verhandeln, allerdings können die 76erss jedes Vertragsangebot matchen. Hat sich der in drei Wochen 24-jährige verzockt? Oder werden seine Leistungen nächsten Sommer tatsächlich mit einem max-contract honoriert? Bei den 76ers oder doch in einem zahlungswilligeren Verein? Mühselige Diskussion, die erst in sechs Monaten in ihre heiße Phase gehen wird. Inzwischen hat sich Kobe Bryant zur etwas heiklen Situationen Iguodalas wie folgt geäußert:


"Es [die NBA] ist ein Geschäft wie jedes andere Geschäft auch, du kannst davon ausgehen dass dein Wert größer ist [als der angebotene]. Ich habe mich ihm [Iguodala] unterhalten...ich sagte ihm 'Du musst beweisen können, die Verhandlungen bestimmen zu können, beweisen, dass du tun kannst was sie dir absprechen. Geh raus und spiele. Wenn es ein Team gibt, dem du deinen Wert vorschreiben kannst, dann bekommst du ihn. Nimm die Situation nicht persönlich und lass dich ihretwegen nicht ablenken von der Leistung, die du jeden Tag bringst, denn du musst rausgehen und Leistung bringen."

Dienstag, 8. Januar 2008

"Streaky, isn't he?" - 20 Dreier. Irrsinn. Vereinsrekord eingestellt.

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Es verewigten sich

Steve Nash: 2-5 Threes,
Raja Bell: 1-2,
Shawn Marion: 5-9,
Grant Hill: 1-1,
Leandro Barbosa: 2-3,
Marcus Banks: 7-8,
Brian Skinner: 1-1,
Eric Piatowski: 1-2.

Kokoloresleser wissen mehr, KW 1

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- Craziest man alive: Isiah Thomas möchte so lange Knicks-HC bleiben, bis er die New Yorker zur Championship geführt hat.


- Die Washington Wizards entlassen Mike Wilks. Die Golden State Warriors trennen sich von Didier Ilunga-Mbenga und rufen Kosta Perovic aus der D-League zurück. Von der D-League zurück zu den Dallas Mavericks kommt Maurice Ager. Cedric Simmons darf wieder für die Cavaliers spielen und verlässt damit die NBADL.


- Eine Seite sorgt für Furore: Hey Larry Hughes, please stop taking so many bad shots.


- Yi Jianlian + Kevin Durant = Rookies of the Month (Dezember), Flip Saunders + Nate McMillan = Coaches otM, Dwight Howard + Chris Paul = Players otM.


- Larry Bird ist stolz, in der High School so einiges verpasst zu haben...
"If I was spendin' time in high school readin' my homework, and readin' the books, and working on different things scholastically instead of thinkin' about basketball all the time, where would I be? I don't think I'd be making the money I'm making now, so I'm happy with what I'm doin'."


- Eine stylische Reminiszenz boten die L. A. Lakers bei der Niederlage gegen die Boston Celtics. In diesem Game fährt Lamar Odom Ray Allen bullenhaft in die Parade und wird deshalb für ein Spiel suspendiert.


- Beliebtester Spieler der Eastern Conference: Kevin Garnett (1.527.963 Stimmen). WC: Kobe Bryant (1.234.111).


- Ist ausgerechnet Boston ein Eldorado für Rassismus?


- Steve Francis (Houston Rockets) fällt unbestimmte Zeit aus. Weitere Untersuchungen haben bestätigt, dass Troy Hudson (Golden State Warriors) diese Saison nicht mehr spielen wird. Nach einer OP ist die Saison für L. A. Clipper Paul Davis definitiv vorbei. Indes hat Mike Bibby (Sacramento Kings) das Training wieder aufgenommen und dabei beeindruckt. Chris Mihm (L. A. Lakers) fällt 3-4 Wochen aus. Ebenso Ron Artest (Kings). Wann Gilbert Arenas wiederkommt, scheint der Superstar der Wizards selbst nicht zu wissen.


- Jason Kidd mit triple double Nr. 96.


- Kein Zweifel: Mike Conley hat eine Zukunft.


- Mit einer Bilanz von 4-28 legen die Minnesota Timberwolves den schlechtesten Saisonstart der Franchise-Geschichte hin.


- Scottie Pippen gewinntt zwei Spiele in Finnland (Torpan Pojat). Der Altmeister in eigenen Worten:
"It was great, I did not know what to anticipate without a game for the last three years. My conditioning is not at the top level but I played with a great team and had a lot of fun"


- Damon Stoudamire kündigt an, die Memphis Grizzlies um einen Trade zu bitten.


- Kein Scherz: Ben Wallace erzielt im Spiel gegen die Sacramento Kings nur einen Punkt, jedoch den entscheidenden.


- Yi Jianlian = ein schneller Lerner.


- Sechs Jazz-Spieler in double figures beenden den 13-game winning streak der Portland Trailblazers. In diesem Spiel gibt Kyle Korver sein Debut als Jazz (11 Punkte).

Montag, 7. Januar 2008

Jetzt kommt Dirk!

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Nach dem ungefährdeten 101:78 Sieg der Dallas Mavericks gegen die Minnesota Timberwolves ließen sich zwei Mavs-Akteure zu hoch interessanten Statements hinreißen, die den Aufwärtstrend Nowitzkis bestätigen:

- So sagt HC Avery Johnson, dass Nowitzki sich nun mehr in Richtung physisches Spiel orientieren wird statt durch selbstloses Spiel seine Teamkollegen in Szene zu setzen:

"Early in the season really work on his passing, that was a big point of emphasis. We saw enough of that. Now we said, 'Hey, think of making some stronger moves."

- PG Devin Harris hat eine ähnliche Beobachtung gemacht - Dirk ziehe das Spiel mehr an sich, insbesondere wenn es eng wird:

"He's just being really aggressive. I think before he was just trying to get a lot of guys involved, and now he's taking the approach where he has to make sure that he can take the game over when necessary.''

Einen passenden Artikel zu den beiden Aussagen gibt es in der FR-online.

Cleveland Cavaliers 93 @ Toronto Raptors 90

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Was mir gefallen hat:


- LeBron James, Spieler des Abends! 24 seiner insgesamt 39 Punkte wirft LeBron James in Q4. Im 1-on-1 nicht zu stoppen: entweder sind seine Gegenspieler zu klein, zu langsam oder zu unathletisch. Das ist nichts Neues, wurde in diesem Game aber wieder mal sehr deutlich.

- CLE outreboundet TOR mit 52-33. Insbesondere dominiert CLE bei den Off-Rebounds (20-5).

- Spannweite Andrea Bargnanis, immer wieder beeindruckend.

- Die beiden Dreier von Damon Jones in Q4.

- TOR mit insgesamt 17 turnovers points bzw. 16 fast break points, mehr Blocks und mehr Steals.

- Chris Bosh lässt es mehrmals richtig krachen beim Dunken.

- Jose Calderon: hervorragende Spielübersicht, prima Defense, schneller Aufbau, schnörkelloser Stil, 16 Punkte, 11 Assists und nur 1 Turnover.

- TOR in Q1 mit sehr viel Drang direkt zum Korb.

- Die beiden Blocks Jamario Moons Ende Q2, spektakulärer kann man nicht verteidigen.

- CLE steht nun bei 50% (17 w - 17 l).

- Interessant: in Q4 spielt CLE hauptsächlich mit folgender Lineup: LeBron James, Anderson Varejao, Damon Jones, Boobie Gibson, Devin Brown. Ist dies die wahre starting 5 der Cavaliers?

- 78-78, CLE hat einen 20-Punkte-Rückstand egalisiert. Wenig später sorgt LBJ mit einem Three für die Führung.

- Three Point Shooting TOR in Q1-Q3, da schmerzte jeder Treffer.



Was mir nicht gefallen hat:

- Viertel 1, 2, 3.

- Die Raptors stellen sich dumm an, verlieren ohne Not. Fehlender Basketball-IQ? Nicht existenter Killerinstinkt? Fehlentscheidungen Sam Mitchell?

- CLE mit zu wenigen einfachen Würfen.

- Die mickrige Sprungkraft von Ilgauskas.

- Benchscoring TOR: 11 Punkte.

- Kein Outside-Game bei CLE. Erbärmlicher Backcourt
(6 Punkte in Halbzeit 1 (TOR: 12), 3-10 FG (5-8)).

- 4 Ballverluste CLE in den ersten Minuten, die alle (?) in Punkte verwandelt werden.

- CLE mit Energieproblem, spielen ein Level langsamer als TOR, dann kommen James und das vierte Viertel.

- Trefferquote CLE: 15-42 FG Halbzeit 1.
CLE setzt shooting slump aus den letzten Partien fort.

- CLE mit insgesamt nur 5 fast break Punkten.

- Leading rebounder TOR? Anthony Parker (Shooting Guard!) mit 9. Chris Bosh & Andrea Bargnani harmlos an den Brettern. Die Raps dominieren Q1-Q3 offensiv unterm Korb, defensiv geht wenig.

- Die big men von CLE mit zu viel Ballbesitz.

Die neusten Gerichte aus der Gerüchteküche

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- Greg Buckner (31, SG/SF) wäre eine Option für die Nuggets. Buckner, bekanntlich ein Ex-Nugget, bekommt derzeit in Minnesota nur noch wenig Spielzeit. Alle Beteiligten haben nun bis zum 21. Februar (trade deadline) Zeit, eine Lösung für die Zukunft des Veteranen zu finden.


- Während Isiah Thomas in absehbarer Zeit keine Deals tätigen möchte, sieht sich Ron Artest (28, SF), für den Thomas ein oft bewiesenes Faible hat, als Retter der Knicks.


- Damon Stoudamire (34, PG) möchte die Grizzlies schon seit längerem verlassen und soll nun konkret um einen Trade gebeten haben.


- Sixers-GM schließt einen Trade Andre Millers (31, PG) vorerst aus. Miller wird u. a. mit den Bulls in Verbindung gebracht.


- Byron Scott, Head Coach der New Orleans Hornets, hat nicht nur zugegeben, von der Hornissen-Bank tief enttäuscht zu sein sondern auch Rücksprache mit Hornets-GM Jeff Bower wegen möglicher Trades gehalten zu haben. Als Tradematerial kommen u. a. Rasual Butler (28, SF) und wohl auch Julian Wright (20, SF) in Frage.


- Obwohl die Trailblazers eine Präsenz im low-post nötig hätten, lehnt es Nate McMillan ab, sein Team eines Trades wegen auseinanderzubrechen.


- Starten die Cavaliers einen dritten Anlauf in Richtung Beno Udrih (25, PG)? Dafür müssten sie ihm allerdings einen starting spot anbieten. Den nimmt derzeit Larry Hughes ein, der als untradable gilt. Auch Mike Bibby (29, PG) ist noch nicht vom Tisch.


- Nicht Jermaine O'Neal, sondern Elton Brand (28, PF) sollten sich die Nets holen, rät Superjournalist Dave D'Allesandro.


- Mickael Pietrus (25, SG/SF) scheint ein Thema in Orlando zu sein. Als Trademasse für den Warrior bieten sich u. a. J. J. Redick (23, SG) und Keyon Dooling (27, PG) an.


- Zwar hat Riley die Tradegerüchte bezüglich Jason Williams (32, PG) weggewischt, trotzdem bleibt der Dauerverletzte erste Tradeoption. Smush Parker hat einen eventuellen buyout abgelehnt.

Sonntag, 6. Januar 2008

Ja, ich habe die Celtics unterschätzt...

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...und den wahren Grund für meine Prognose (47-35) bis heute nicht verraten: in der Saison 2003/04 verbesserten sich die Denver Nuggets im Vergleich zur Vorsaison um 26 Siege - Rekord. Bedenkt man nun, dass die Celtics letztes Jahr 24 wins eingefahren haben...nun ja, ich mochte zum Zeitpunkt meiner Prognose einfach nicht glauben (jawohl, eine Glaubensfrage!) dass ein NBA-Rekord derart pulverisiert werden könnte (die Celtics haben im Vergleich zu 2006/07 schon jetzt 5 Siege mehr...).

Boston Celtics 92 @ Detroit Pistons 85

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Was mir gefallen hat:

- BOS bleibt mit dem Sieg Erster in der EC, Revanche geglückt (Doc Rivers: "Our players needed this. We needed to return the favor.''), winning streak nun bei 9 (aktueller Bestwert).

- Wenn man so will, war dies das erste Playoffspiel der Saison: prickelnde Atmosphäre, jeder Shot fühlt sich an wie der Gamewinner, Helden dringend gesucht usw.

- Aktivität Billups, unermüdlicher Quälgeist für Bostons D.

- Erste Viertel von Rasheed Wallace, knackt BOS im Alleingang.

- Für mich die eigentliche Überraschung: die Leistung Glen Davis' in Q4. Der Rookie bekommt offensiv viele Spielanteile und macht defensiv gegen Sheed eine gute Figur, z. B. auch Off-Reb. 70 Sek vor Schluss, ordentlich gehustlet und Treffer 15 Sekunden später. Kurz: ohne Davis hätten die Kelten das Game verloren, der Mann spielt in Q4 das beste Viertel seiner Karriere (16 Punkte). Career High mit 20 Punkten.

- Jason Maxiell ähnelt immer mehr Dale Davis.

- DET führt zwischenzeitlich mit 12 Punkten, BOS aber steckt nicht zurück.

- Nur sechs Turnovers für DET (BOS mit 13).

- Run Detroit Mitte Q1, da gehen BOS die Optionen aus, BOS mit nur 12 Punkten in Q1.

- Defense Sheed gegen KG. Sheed mit insgesamt 4 Blocks. KG wird zu vielen Jump Shots aus ca. 5 Metern Entfernung gezwungen (...viele Backsteine).

- Points in the Paint: BOS 38 - DET 14. In Halbzeit 2 holt DET keinen einzigen (!) Punkt in the paint, BOS 26.

- Steal von Paul Pierce 5 Min vor Ende, fast break, Dunk, BOS vorn 81-76. Der erste wirklich schlechte Pass bei DET wird sofort bestraft, typisch im Aufeinandertreffen zweier Spitzenteams!

- Team-Defense BOS Q3, überhaupt das dritte Viertel: plötzlich war die Intensität da, das Kräftespiel zwischen Billups und KG, die Spannung bei den Würfen, das Publikum, die Diskussionen mit den Refs.

- 53-52, BOS mit Führung, Garnett mit contested jumper.

- DET geht im entscheidenden Q3 sehr viel über Billups, BOS fehlt in dieser Phase ein Leader.

- Harte Defense DET, Konzentration auf Pierce und vor allem Allen.

- Enges Game, 10-10, 41-41, 59-59, 67-67.

- Plus/Minus Score KG: +23.

- Post-Game-Statement Paul Pierces: "I thought the first game in Boston we out-shot them but didn't get the win. Tonight we played great defense and I think that was the difference in the game. However, you can't take anything away from Detroit; they are a great team and we are still learning from them what it is like to be in these tougher games and today was a big step."

- Das CelticsBlog hat einen PodCap zum Game bereitgestellt.



Was mir nicht gefallen hat:

- In erst zwei Monaten spielen die beiden Teams wieder gegeneinander.

- Matchup Pierce/Prince.

- Trefferquote BOS Halbzeit 1: 14-40 FG. Rajon Rondo insgesamt 1-7, Paul Pierce 5-16, James Posey 1-4.

- BOS hat nach Halbzeit 1 sieben Off-Rebounds mehr als DET, allerdings genau so viele Feldwürfe wie DET, d. h. keine zweiten Chancen generieren können.

- Billups, sonst 90%+ Freiwurfschütze vergibt 4 Minuten vor Schluss beide Freiwürfe.

- Zu Beginn Q4 sitzt Billups auf der Bank, Hamilton übernimmt Aufbau, verlangsamt dadurch das Spiel zum Nachteil Detroits. DET mit Einbruch in Q4, BOS mit Höhenflug.

- In Q1 kein Spielaufbau bei BOS, schlechte Würfe, Offense ineffektiv, massig in-quality shots, viele Brettwürfe.

- Ray Allen mit nur einem Wurfversuch in den ersten sechs Minuten.

- Viele Fehlwürfe DET in den ersten vier Minuten, damit verbunden früher Rückstand.

- Zwei frühe PFs Kevin Garnett.

- Ray Allen mit zu vielen Ballkontakten in Q1, wird früh unter Druck gesetzt, Rondo unsichtbar.


Samstag, 5. Januar 2008

Ein Gewinner

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[Press Release Bucks]

Happy new years!, wünscht uns Agent Zero

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Gilbert Arenas, Vorzeigeblogger unter den NBA-Spielern, hat wieder in die Tasten gehauen bzw. hauen lassen ;-) und unter anderem zu folgenden Themen Stellung genommen:

- Über Glückszustände im neuen Jahr (20 glückliche Tage im Monat seien eine vorzügliche Quote...) und warum man jeden Tag etwas schreiben sollte
- Über den Verlauf seiner Rehabilitierung (Arenas trainiert Würfe, kombiniert dies allerdings nicht, da es verfrüht wäre, mit einem Lauf- und Sprungtraining)
- Über den bewundernswerten Run der Trailblazers und warum die Portlander emotionale Anteilnahme verdient hätten
- Über die unvermeidliche Tragik des Disziplinators Scott Skiles
- Über die anstehenden Games der Wizards in der Western Conference
- Über Denzel Washington, die Olympischen Spiele 2008 sowie das Schuhwerk der Washington Redskins

Dauersieger Nowitzki abgelöst

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5x in Folge (Rekord!) hat ihn Dirk Nowitzki gewonnen, nun wurde der Titel Europas Basketballer des Jahres (Initiator = La Gazzetta dello Sport) erstmals an Tony Parker verliehen, ausgerechnet knapp 9 Monate, nachdem Nowitzki zum MVP der RS 2007 gekürt wurde. Aber auch Parker hatte im Verlauf des letzten Jahres einen MVP gewonnen: er führte die Spurs zum ungefährdeten Titelgewinn über die Cleveland Cavaliers - zur Erinnerung ein viermünitges Special von CBS, in dem auch mit Bildern von Eva Longoria nicht gegeizt wird:




p. s. Im Google Reader wurde mir die Meldung übrigens so angezeigt:


Freitag, 4. Januar 2008

Scottie = angepisst

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Man kann anderer Meinung sein, aber soviel ich weiß wird Loyalität in der Großfamilie NBA groß geschrieben - auch gegenüber dem Ex-Klub und dessen Entscheidungen. Nicht so Scottie Pippen, denn der soll sich nach einem Bericht von sport1.de heftigst darüber beklagt haben, nicht neuer Head Coach der Chicago Bulls zu sein. Nach 20 Jahren Zugehörigkeit zur NBA sollte er es besser wissen. Und wenn ich Scottie höchstpersönlich kennen würde, würde ich sagen, persönlich von ihm enttäuscht zu sein. Unter anderem heißt es in der Übersetzung (von Tobias Kimmel):

"Was ist mein Nachteil gegenüber Boylan? Keine Trainer-Erfahrung in der NBA? Skiles' Bilanz mit den Bulls war nicht berauschend. Man muss kein Atomphysiker sein, um das zu können, was man sein ganzes Leben lang getan hat. Ich habe als Basketballer Teams zu Siegen geführt."

Den Originalartikel gibt es in voller Länge in der Chicago Tribune.

Wort des Tages: advance scout

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Brian Windhorst hat es in einem Beitrag für TrueHoop auf den Punkt gebracht: das Leben eines advance scouts, am Beispiel von Pat Zipfel (Houston Rockets). Windhorsts Beitrag landet übrigens bei der Suchabfrage über google auf dem ersten Platz. Die Aufgabe eines AS, von denen es in der NBA insgesamt 30 gibt, ist es

- Gegnerische Mannschaften zu beobachten
- Innerhalb kurzer Zeit präzise Kenntnis derer Spielzüge zu gewinnen
- Dieses Wissen an den coaching staff der eigenen Mannschaft weiterzugeben

Insoweit soll der AS diejenigen Wettbewerbsvorteile finden, die das eigene Team gegenüber dem anderen ausspielen könnte, wobei der Head Coach dann zu entscheiden hat, was davon mit dem vorhandenen Spielermaterial realisierbar ist. Eine glatte deutsche Übersetzung zu advance scout wäre mir nicht bekannt. Seine meiste Zeit verbringt ein AS mit Reisen (ca. 150.000 Kilometer jährlich) und dem Verfassen von Reporten, er ist der Außendienstler im Trainerstab. Wegen des enorm hohen Reiseaufwands gehen mindestens zwei Stunden täglich für Aspekte der Organisation, genauer der Logistik, drauf. Wenn man so will, ist der AS seinem eigenen Verein immer eine Woche voraus und sollte sein Team trotz genauster Beobachtungen doch verlieren, hat der AS eventuell schon zwei weitere Teams unter die Lupe genommen. Rückschläge müssen schnell verdaut werden und wenn sich das eigene Team auf einem losing streak befindet, gilt es, unbeirrt weiter zu reisen, zu beobachten, zu berichten. Ein AS arbeitet i. A. allein. Kommuniziert wird nicht mit den Spielern, sondern den Coaches. Die Kommunikation läuft auf elektronischem Weg ab, die E-Mail hat das Fax längst abgelöst. Während einer Regular Season sieht ein AS ca. 120-150 Spiele live, dazu kommen Video-Studien. Als prägende Gestalt des advance scouting wird im Artikel Bill Bertka von den Los Angeles Lakers genannt:

"He was the first person to go out and watch the opponent play and report back to his team his suggestions on how to beat the opponent. Over the years, the position went from pen and paper to laptops, e-mail, software and .pdf files. Back then and now the goal is the same: to know your opponent and try to find ways to beat them."

Und Dirk Nowitzki erhält von Pat Zipfel ein besonderes Kompliment:

"If you sat close enough to the court of a Dallas Mavericks game, Dirk Nowitzki does a great job of calling out the other teams plays to their bench."

Pat Riley vor dem Aus

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Deshalb.

Eigentlich ganz nett, aber...

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dieses Stats-Widget (Abb. unten), welches nba.com freundlicherweise kostenlos zur Verfügung stellt und das seit Saisonbeginn auf diesem Blog hier abrufbar ist, hat eine große Schwäche: die Prozentwerte werden gegenüber den absoluten Werten nicht gewichtet, d. h. Dermarr Johnson hat sehr wohl 100% aus dem Feld getroffen bei allerdings nur einem Wurfversuch, während Ben Gordon fehlerfrei von der charity line blieb bei nur einem Freiwurf. Ich hoffe, dass sich da spätestens bis zur nächsten Saison etwas tun wird, denn an und für sich ist dieses Widget wertvoll, oder?


Donnerstag, 3. Januar 2008

Ooh wie ist das schön, oooh wie ist das...

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...Dirk Nowitzki erleichtert die Golden State Warrriors um 29 Punkte, 8 Rebounds, 6 Assists und 3 Blocks.

Spielerfeld für den BBL ALLSTAR DAY (19.1.08 Mannheim) vollständig

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Starting Lineup der Allstars Nord:

Bobby Brown (ALBA BERLIN), PG

Julius Jenkins (ALBA BERLIN), SG

Jan Rohdewald (Artland Dragons), SF

Aleksandar Nadjfeji (Köln 99ers), PF

Patrick Femerling (ALBA BERLIN), C


Reservisten Nord (nominiert von Auswahlcoach Luka Pavicevic (ALBA BERLIN)):

- Tim Black (digibu Baskets, PG)
- Jeb Ivey (BG 74 Göttingen, SG)
- Rickey Paulding (EWE Baskets Oldenburg, SG)
- Zygimantas Jonusas (Eisbären Bremerhaven, SF)
- Andrew Drevo (New Yorker Phantoms Braunschweig, PF)
- Nate Fox (Bayer Giants Leverkusen, PF)
- Adam Chubb (Artland Dragons, CF)



Starting Lineup der Allstars Süd:

Steffen Hamann (Brose Baskets), PG

Demond Greene (Brose Baskets), SG

Konrad Wysocki (ratiopharm Ulm), SF

Derrick Allen (Deutsche Bank SKYLINERS), PF

Darren Fenn (Brose Baskets), C


Reservisten Süd (nominiert von Auswahlcoach Dirk Bauermann (Brose Baskets)):

- Pascal Roller (Deutsche Bank SKYLINERS, PG)
- Brandon Woudstra (EnBW Ludwigsburg, SG)
- Alexander Seggelke (Science City Jena, SG)
- Rouven Roessler (Giessen 46ers, SF)
- Jason Conley (Telekom Baskets Bonn, SF)
- Caleb Green (TBB Trier, PF)
- Rasko Katic (WALTER Tigers Tübingen, C)


[Quelle]

Haben die Hawks zu früh gebucht?

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Offensichtlich möchte Josh Childress von bzw. mit den Atlanta Hawks nicht in die Playoffs. Als ihn Joe Johnson über den aktuellen Tabellenstand der Falken (Platz 4 in der Eastern Conference) informierte, reagierte der etwas schräge Swingman so:

"Playoffs? Was redest du von Playoffs?! Ich habe eine Fahrt nach Alaska im Sommer gebucht! Ich schultere mir keine zwei zusätzlichen Monate auf. Als ich bei den Hawks unterzeichnete wurde mir versichert die Sommermonate frei zu haben, wie Lehrer auch. Sie erzählten mir es gäbe keine Möglichkeit dass wir eine winning season einfahren, besonders wegen meines fehlenden Talents und dem vielen garantierten Geld in meinem Vertrag."

Auch Josh Smith scheint für Ende April schon verplant zu sein:

"Ich werde ein Weintour in Südkalifornien mitmachen. Ich spiele nicht mehr nonsense-basketball als nötig. Wann haben wir damit angefangen Erster zu sein? Bis zu dieser Saison waren wir uns alle einig: spiele die geringste Anzahl an Spielen mit dem niedrigsten Einsatz, dann hol dir deinen Scheck ab. Wer will schon für die San Antonio Spurs spielen? Die müssen durch derart viele Spiele!"

Unglaublich. Und doch nur Comedy.

In 40 Minuten: die besten Plays der bisherigen Saison

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Die zweite Staffel ;-)

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Das DSF hat die nächsten Übertragungstermine und -inhalte bekannt gegeben:

- Samstag, 12. Jan., 12.45 Uhr
Denver Nuggets - Orlando Magic

- Samstag, 19. Jan., 14.00 Uhr
Miami Heat - Portland Trailblazers

- Samstag, 26. Jan., 12.55 Uhr
Cleveland Cavaliers - Phoenix Suns

- Samstag, 2. Feb., 14.00 Uhr
Miami Heat - New Jersey Nets

Kein Diss: Five, #44

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- Auf Seite 44 stellt der Autor fest, dass es innerhalb der letzten 25 Jahre nur drei Spieler gab, die ihrem Ex-Klub 30 Punkte oder mehr einschenkten: Vince Carter, Dominique Wilkins und der im Artikel porträtierte Stephen Jackson. Da stutzte ich nicht schlecht. So hat z. B. Shaquille O'Neal 1999 im Spiel seiner Lakers gegen die Orlando Magic 31 Punkte ausgeteilt. Auch möglich, dass ich den Beitrag missverstanden habe, man soll schließlich nicht mit Glas werfen, wenn man im Elefantenhaus sitzt oder wie ging das Sprichwort...

- Jose Calderon wird wegen seiner 2,4 Millionen $ Jahressalär als "chronisch unterbezahlt" (S. 26) bezeichnet. Hier wäre darauf hinzuweisen, dass Calderon erst seine dritte Saison in der NBA spielt, während T. J. Ford, mit dem der Spanier verglichen wird, bereits seinen ersten Vertrag durchlaufen hat. Die Reglement schreibt gewisse, von der NBA-Zugehörigkeit eines Spielers abhängige Gehaltsobergrenzen fest. Ich habe allerdings keine Zweifel, dass dies auch der sehr detailverliebte Verfasser wusste.

- Spielen die Toronto Raptors denn "allabendlich" (S. 24) im Air Canada Centre? Genau genommen haben die Kanadier 42 Heimspiele, verteilt über sechs Monate. Da hungern einem wohl, um einmal die Grundmetapher des Textes aufzunehmen, die Gäste weg...

- Auf Seite 14 wird festgestellt, dass "wenn Tim [Duncan], Dirk
[Nowitzki] und [Carlos] Booz[er] mal nicht mehr sind, gehören die Zonen der NBA vor allem Chris Bosh und [Dwight] Howard." Dabei ist Chris Bosh gerade mal 2,5 Jahre jünger als Boozer, d. h. wenn Boozer geht, dürfte auch Bosh nicht mehr in bester Verfassung sein.

- Wie wenig Fantasy-Ligen mit der realen NBA zu tun haben, beweist mal wieder die "Josh Smith Rule" (S. 12): der Atlanta Hawk lege dann besonders gute Stats auf, wenn sein Team die Qualifikation für die Postseason verpasst habe. Liebe Fantasy-Freaks, könntet Ihr nicht mal den Erfolg einer Mannschaft in Eure Rechenwerke einfließen lassen?

Wir haben die Playoffs '08 verpasst (Teil 3/14): Philadelphia 76ers

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Bis zum All-Star-Game wird in Basketball-Philadelphia nur eine Frage vorherrschen: schafft es Andre Iguodala ins Auswahlteam der Eastern Conference? Oder wird er, was ungemein enthusiastisch formuliert wäre da Iggy eh nicht gewählt werden wird, Opfer der Bedeutungslosigkeit der Sixers? Bedeutungslos, denn bereits in den letzten Jahren Allen Iversons in Philadelphia hatten die Sixers mit der Championship ungefähr so viel tun wie Boston Legal mit gutem Geschmack: in den Finals 2001 gegen die Lakers wurden die Schwächen zu offensichtlich, ein anschließender Rebuild versäumt, eine neue Mannschaft zwar zusammengewürfelt, gepasst hat das Ganze dann nicht, in Runde Eins der 2002er Playoffs unterlagen die Sixers in fünf Spielen den Boston Celtics. Von der damaligen Mannschaft ist nur Samuel Dalembert übrig geblieben, ein launiger, als Center verkleideter Power Forward, der heute mehr Spielzeit denn je erhält ohne bemerkenswerte Fortschritte zu verzeichnen - quasi ein Eddy Curry im Mini-Format. Möglich, dass er sich zu einem reinen Def-Center entwickelt und ebenso möglich, dass er dann noch in Philadelphia spielt, denn sein sagenhafter Vertrag garantiert ihm (noch) ca. 43 Millionen $ für die nächsten vier Jahre, freilich alle in Philadelphia. Ein echter Geldverbrenner also. Einer, der den Rebuild verhindert. Ein Pleitenplatzhirsch. Und nicht einmal der einzige: Chris Webber, der sich derzeit auf seinen Vorruhestand vorbereitet, kassiert diese Saison 20 Millionen $ und zwar nicht von den Detroit Pistons sondern, genau, den 76ers. Das Geld lagert zwar schon auf Webbers Konto, nichtsdestotrotz schreibt das Vertragsreglement der NBA vor, dass der Cap der Sixers auch zwei Jahre nach dem buyout Webbers mit dessen Gehalt belastet wird. Ich möchte hier keine Zahlen heraufbeschwören, unter denen sich Normalsterbliche so oder so nichts vorstellen können, allerdings belegen diese vielen Dollars das strukturelle Problem der Sixers: die Mannschaft befindet sich im Rebuild, ohne diesen - wegen Begrenzungen durch den Cap - vollziehen zu können. Auch Reggie Evans wurden die Millionen hinterhergeworfen: der Power Forward mit eindimensonialer Vorliebe für Rebounding steht nicht nur in der Starting Five der 76ers, nein, sein Einsatz für die 76ers könnte vier unerträgliche Jahren dauern. Und die für diesen Zeitraum vertraglich festgeschriebenen 19 Millionen $ kann auch keiner mehr zurücknehmen. Nicht dass ich etwas hätte gegen die Brettkünste Evans', nur wenn eine Rebound- nicht gleichzeitig eine Def-1-on-1-Maschine ist und außerdem keinerlei Offense-Skills vorzuweisen hat, stellt dieser Typ Spieler eine Urgewalt an Basketballuntauglichkeit dar. Ja, Evans mag ein physischer Verteidiger sein, und ja Physis ist in jeglicher Hinsicht wichtig aber eben nicht alles. Und somit haben sich in die unterdurchschnittlich besetzte Starting Five der 76ers zwei Schlechte-Laune-Kanonen gepickelt, die bei Teams, die ernsthaft um die Playoffteilnahme konkurrieren, von der Bank kämen: Dalembert und Evans. Zwei Offensiv-Stopper für das eigene Team, zwei Spieler, die ihre im Talent nur endlich ausgestatteten Teammates noch härter für ihre Wurfversuche arbeiten lassen, zwei Pakete, die zusammen genommen so viel Temparement haben wie eine Briefmarke. Ein weiterer Starter, Willie Green, ist eine nur schmeichelhafte Lösung auf der 2 und würde im Fußballjournalismus als Notlösung bezeichnet werden, denn Green, dessen schlechte Wurfquoten insbesondere von mangelnder Korpergröße herrühren, musste im Dezember 2006 den besten Sixer seit Charles Barkley ersetzen: Allen Iverson.

Es gäbe viele Details, die die trostlose Situation in Philadelphia unterstreichen würden, ein paar unparteiische Fingerzeigs seien mir erlaubt:

- Die Sixers sind mit durchschnittlich 12.881 Besuchern bei ihren Heimspielen im Wachovia Center eines der schlechtbesuchtesten Teams der Liga. Sixers vs. Timberwolves? Keine Partie dürfte un-verlockender klingen! Da helfen auch Tricks bei Verkündung der offiziellen Zuschauerzahlen wenig.

- Selbst Ex-Sixer Allen Iverson bezeichnet die Sixers von heute als dull. Das Dictionary von LEO bietet als Übersetzung dieser Vierbuchstabenkombination u. a. an: grau, niveaulos, träge, verhangen.

- Vollführt selbst den Test und beantwortet Euch folgende Frage: für welchen Basketball stehen die Sixers 2007/08? Genau, keinen! Dabei hätten sie auf den Positionen 2&3 einen Haufen Spieler, die gegnerische Teams in Grund und Boden laufen könnten, Stichworte: fast breaks, Golden State Warriors der Eastern Conference, Young / Iguodala / Carney / ... Auch Kyle Korver würde in diese Aufzählung gehören, nur wurde der gegen Gordan Giricek getradet, wobei dieser Trade deutlich in Hinblick auf nächste Saison getätigt wurde (entspannterer Cap, Gewinn eines First Round Picks).

- Andre Iguodala konnte sich kurz vor Beginn der Saison nicht auf eine Vertragsverlängerung mit dem Sixers-Management einigen und wird somit nach Ablauf dieser Saison restricted free agent werden.

- Mit nur 18.9 Punkten ist Iguodala Top-Scorer der Sixers. Damit nicht genug, folgt ausgerechnet Point Guard Andre Miller auf Platz 2. Zählt man die ASG-Teilnahmen aller aktuellen Sixers zusammen, erhält man eine 0.

- Kurz und knapp: niemand schert sich wegen der Spekulationen bzgl. eines Trades von Andre Miller zu den Cavaliers. Warum? Miller spielt für die 76ers. Und von da kommt, so der Ruf, Gemüse, kein Ringmacher.

- Ausgerechnet Larry Brown könnte, nachdem der glücklose Sixers-GM Billy King durch Ed Stefanski abgelöst wurde, neuer Head Coach in Philadelphia werden. Natürlich nur dann, wenn vorher ein paar Trades durchgeführt werden. Indessen scheint der Abgang vom amtierenden HC, Mo Cheeks, nach dieser Saison beschlossene Sache zu sein.

- Cheeks lässt trotz der vielen jungen Spieler eine sehr knappe Rotation spielen, nur Louis Williams bekommt als erste Bankoption in jeder Partie Einsatzzeiten.


Nach dieser übertrieben schwarzen Momentaufnahme zum Zustand der Sixers noch ein Video (Oktober 2007), welches die nicht immer wetterfeste Medienkompetenz der Sixers widerspiegelt:

Dienstag, 1. Januar 2008

Wunschliste 2008

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- LaMarcus Aldridge: ein 40/20-Game gegen die Chicago Bulls am 3. Januar 2008.

- Ray Allen: Wahl in den All-Star-Kader.

- Carmelo Anthony: einmal im Afro-Look auflaufen, dürfte verdammt gut aussehen.

- Gilbert Arenas: bitte keine zu großen Ankündigungen bezüglich der Playoffaussichten der Wizards.

- Ron Artest: wie wär's mit einem eigenen Blog?

- Marco Belinelli: Anruf bei Manu Ginobili, nachfragen, was der Argentinier anders macht.

- Mike Bibby: Trade zu den Miami Heat.

- Andrew Bogut: die Spielchen bleiben lassen, mit dem Spielen anfangen.

- Chris Bosh: Sam Mitchell scheint nicht der richtige Head Coach für den Star-Forward der Raps zu sein...

- Elton Brand: etwas mehr Videos auf seinem Channel.

- Kobe Bryant: ein 82-Punkte-Spiel.

- Andrew Bynum: Entwicklung vom smart- zum bad-boy der Liga.

- Sam Cassell: die Saison nicht auf der injured list beenden und danach als Co-Kommentator auf ESPN durchstarten.

- Vince Carter: keinen Nets-Rebuild.

- Luol Deng: einen neuen, fairen Vertrag.

- Kevin Durant: ein buzzer beater gegen die San Antonio Spurs.

- T. J. Ford: Megadunk gegen Al Horford.

- Steve Francis: Rückkehr in die Rockets-Rotation.

- Kevin Garnett: dass die Celtics auch nach dem ASG-Break nicht einbrechen.

- Pau Gasol: Freude am Spiel.

- Manu Ginobili: sollte vorzeitig den Sixth Man of the Year Award erhalten.

- Chris Kaman: mehr Sonne tanken.

- Jason Kidd: neues Team, Cleveland Cavaliers wären nett.

- Nenad Krstic: Selbstvertrauen.

- Stephon Marbury: Rücktritt.

- Darius Miles: ein paar gute Spiele Mitte März.

- Alonzo Mourning: wenigstens noch ein Spiel, wie es damals auch Charles Barkley vergönnt war.

- Dikembe Mutombo: nach dem Karriereende nicht in die Politik, sondern die Jugendarbeit gehen.

- Joakim Noah: die Brisanz früherer Tage in den Interviews.

- Dirk Nowitzki: Haare schneiden, runter mit der Platte!

- Shaquille O'Neal: Trade zu den Dallas Mavericks.

- Greg Oden: Zuversicht.

- Tony Parker: Gossip vermeiden.

- Chris Paul: frühzeitige Qualifikation der Hornets für die Playoffs.

- Paul Pierce: Verletzungsfreiheit.

- Dwyane Wade: einen winning-streak i. H. v. 12 für die Miami Heat.

- Jason Williams: Trade zu den Sacramento Kings.

- Yao Ming: vom besten zum wertvollsten Center der Liga werden.

- Yi Jianlian: Emotionen.

Orlando Magic 112 @ Chicago Bulls 110

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Was mir gefallen hat:

- Carlos Arroyo (Orlando Magic) & Ben Gordon (Chicago Bulls).

- Die vielen Führungswechsel und die wenigen Turnovers (hallo Kirk Hinrich!).

- Die Playoffatmosphäre im United Center.

- Die Bulls wirken aktiver und selbstbewusster als zu Saisonbeginn unter Scott Skiles, geben sich auch nach der 6-Punkte-Führung Orlandos nicht auf.

- Der Game winner 0.7 Sekunden vor Schluss von Turkoglu (verteidigt wurde der Wurf von Ben Wallace).

- Jameer Nelson zieht mehrere charges.

- Dwight Howard mit seinem dritten 20-Rebound-Game in Folge. Seine drei Steals kamen zu wichtigen Zeitpunkten. Howard, der bereits Ende Q2 ein double-double komplettiert hatte, führt die Liga bezüglich double-doubles an (29).

- Orlandos Rotation auf der 1 (Nelson eingewechselt für Arroyo).

- Die ununterbrochene Gefahr der Orlando Magic vom Three: Hedo Turklogu, Keith Bogans und Rashard Lewis stehen allesamt in den Top-Ten bei 3-pointers made per game. Orlando auch in diesem Spiel mit sehr guter Quote (44%) und knapp doppelt so vielen Threes (11).

- Insgesamt 59 Punkte im Q1, eine muntere Partie!

- Die Bank der Bulls erzielt mehr Punkte (60) als die Starting Five (50).

- Die Bulls rangierten vor dem Spiel mit durchschnittlich 91.9 points per game als scoringschwächste Mannschaft der Liga. Dieser Schnitt wurde in diesem Spiel um 18 übertroffen.

- Offensive-Rebounding von Joe Smith, Defense von Kirk Hinrich, die ersten sechs Freiwürfe Dwight Howards.

- Statement nach Spiel Stan van Gundys bezüglich Hedo Turkoglu:
"Struggled? Oh my gosh. The guy has been great but today - forget the shooting, anybody is going to have a day like that - but some of those passes. We actually had point shaving allegations in our locker room after the game. I put the ball in his hands because have a great confidence in his ability to play off the dribble and make solid decisions. The solid decision part was not there today. But then again, he comes right back through in the end and hits the big one.''



Was mir nicht gefallen hat:

- Chicago läuft zu selten fast breaks.

- Rashard Lewis spielt knapp 50 Minuten, warum?

- Das Matchup zwischen Ben Wallace und Dwight Howard enttäuschte, die spielentscheidenden Momente liefen nicht in the paint sondern am Perimeter ab.

- Ben Gordon sieht im 1-on-1 sehr klein aus.

- Abnehmende Menge von quality shots bei den Bulls in Q2 & Q3.

- Trotz seiner vielen Punkten ist und bleibt Ben Gordon ein ball hogger.

- Ben Wallace: 1-6 aus dem Feld, d. h. in der Offensive lautet die Devise bei den Bulls auch mit neuem Head Coach 4 gegen 5.

- Es gab bis Ende des dritten Viertels nur einen Bullen, der auch gegen Dwight Howard zog: Andres Nocioni.

- Hedo Turkoglu [original: Hidayet Türkoğlu] mit sieben Turnovers. Der an und für sich treffsichere Türke fremdelte die ersten drei Viertel gewaltig.

- Derzeit bekommt kein NBA-Spieler derart viel Platz in der Offensive wie Ben Wallace: bereits zwei Meter vor dem Korb wird er frei stehen gelassen, wird so zum Werfen verführt und verbockt es freilich.

- Im Aufbauspiel der Bulls für meinen Geschmack zu wenig Bewegung, zu wenig Abwechslung, zu wenig Tempokontrolle.