Freitag, 29. Februar 2008

Cassell ein Celtic

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Die Schlagzeile mag verfrüht sein, aber nicht anders lässt sich begründen, weshalb sich Cassell von den glücklosen LA Clippers gestern hat entlassen lassen. Der Anfang Dezember und seit gut einer Woche verletzte Point Guard verzichtet beim buyout auf 850.000 €, was in etwa - sollte Cassell bei den Celtics unterschreiben - dem Veteran Minimum entspräche. So wäre Cassell nach PJ Brown der zweite 38-jährige innerhalb weniger Tage, der zu den Celtics stößt. Routiniers sind genau das, was der Spitzenreiter der Eastern Conference benötigt, denn im Moment deutet alles auf ein EC-Finale zwischen den Pistons und Celtics hin und wenn Billups und Sheed gut aufgelegt sind, können sie ihre Gegenspieler fast nach Belieben dominieren - es sei denn, ihre Gegenspieler verfügen die Erfahrung eines Cassell oder Brown. Cassell hatte seit Beginn der Saison um einen Trade gerungen, Grund dafür: die zu erwartende negative Bilanz der Clippers wegen der schweren Verletzung Elton Brands.

Rajon Rondo wird seinen Startplatz übrigens nicht verlieren an Sam i am 2nd option. Mit 12.8 ppg, 4.7 apg, 2.8 rpg und 25.7 mpg erzielte Cassell gute Werte, allerdings konnte er verletzungsbedingt an 16 Spielen nicht teilnehmen. Die Celtics sind Cassells insgesamt achte Franchise. Voraussichtlich werden die Clippers nun Flip Murray verpflichten.

worst. trades. ever.

http://www.wikio.de 0 Kommentare


In einer aktuellen Fragestunde mit ESPN-Superstar Bill Simmons hat dieser die Frage, was die schlechtesten möglichen Trades der NBA seien, wie folgt beantwortet:

1. Tim Duncan, Tony Parker, Manu Ginobili (San Antonio Spurs) gegen
Quentin Richardson, Malik Rose, Jared Jeffries, Jerome James und Eddy Curry (New York Knicks).

2. Greg Oden, LaMarcus Aldridge, Brandon Roy, Martell Webster, Jarrett Jack und Rudy Fernandez (Portland Trailblazers) gegen
Quentin Richardson, Jared Jeffries und Jerome James (New York Knicks).

3. Kobe Bryant, Andrew Bynum und Lamar Odom (LA Lakers) gegen
Kenyon Martin, Nene, Steven Hunter und Chucky Atkins (Denver Nuggets).

4. LeBron James und Zydrunas Ilgauskas (Cleveland Cavaliers) gegen
Antoine Walker, Marko Jaric, Mark Madsen und Greg Buckner (Minnesota Timberwolves).

14 Monate später: Zwischenfazit zum Experiment Iverson-Anthony

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Bekanntlich haben die Denver Nuggets eine der drei talentiertesten Mannschaften der Liga, sind aber trotzdem noch nicht im Kreis der Eliteteams angekommen. Den Eliteanspruch hat man aber weiterhin, insbesondere wegen der Achse Iverson-Anthony. Ob deren Zusammenspiel funktioniert, hat der Nugg Doctor erklärt:


Am Projekt Iverson-Anthony wird weiterhin gearbeitet. Wenn man ihren Erfolg auf ihre individuellen Leistungen runterbricht, dann stellt das Projekt bislang einen Erfolg dar. Beide waren Starter im ASG, beide befinden sich in der top 5 beim Scoring, und beide haben diese Saison in einem Spiel sehr viele Punkte erzielt (Iverson mit 51 gegen die Lakers, Carmelo mit 49 gegen die Wizards).
Wenn man aber ihren gemeinsamen Erfolg daran misst, wo die Nuggets derzeit stehen im Hinblick auf die Playoffs scheint einiges aus dem Ruder zu laufen. Die Nuggets müssen drum kämpfen, auf der Zielgeraden zu gewinnen um doch noch die Playoffs zu erreichen und der Hauptgrund für ihre Platzierung ist ihre Unbeständigkeit. Denver kann einerseits großartigen Basketball spielen, wird aber immer wieder selbstzufrieden und zeigt dann schwankende Leistungen. Es ist frustrierend, aber solange Melo und The Answer es nicht durch Runde 1 schaffen, können sie noch so tolle Offensive spielen - das Ziel der Franchise, was mit der Vereinigung dieser beiden Spieler formuliert wurde, wird verfehlt. Und dieses Ziel war die Herstellung einer Elitebasketballmannschaft, die - so die Hoffnung - die Championship nach Denver bringt.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Where buyout happens. Vier gute Spieler suchen ein neues Team.

http://www.wikio.de 4 Kommentare


Ja, haben wir die Trade Deadline verpasst oder warum fliegen uns weiterhin Gerüchte zu prominenten Namen um die Ohren? Am 21. Februar sollte doch alles vorbei sein. Nicht ganz, denn Spieler dürfen sich mit dem Management ihres aktuellen Vereins weiterhin auf einen buyout einigen und bis Mitte April bei einem anderen Team unterschreiben (stimmt das so?). Oder sie handhaben es wie PJ Brown, der diese Saison noch nicht gespielt hat und somit problemlos bei den Celtics einsteigen kann. Aus der Menge von buyout-Kandidaten ragen vier Spieler heraus:


Brent Barry (SG, 36, 2.01m) - Der sympathische Shooter, den man sein fortgeschrittenes Alter kaum anmerkt, hat bereits verlauten lassen, entweder bei seinem alten Team, den San Antonio Spurs, oder den offensivfreudigen Phoenix Suns zu unterschreiben. Wahrscheinlich: Barry, der mit seiner Familie in San Antonio wohnt, geht zu dem Team, wo er seine größten Erfolge feierte - Tim Duncan wird es freuen.

Sam Cassell (PG, 38, 1.91m) - Cassell scheint ganz vernarrt zu sein in die Celtics. Das dürfte nicht nur an der Bilanz des EC-Spitzenreiters sondern auch an Kevin Garnett
liegen, mit dem Sam i am eine kurze, jedoch gute Zeit bei den Timberwolves erlebte. Es gibt keinen zweiten Spieler seines Alter auf seiner Position, der eine Impact-Garantie mitbringt - Cassell hat diese. Problem: Cassell müsste in jedem Fall erhebliche Gehaltseinbußen hinnehmen.

Gordan Giricek (SG, 30, 1.98m) - Offensichtlich kann sich Giricek nicht mit den Sixers anfreunden und soll in Richtung Suns blicken. Allerdings brauchen die Suns keinen weiteren Shooter, sondern einen Spieler, der das Aufbauspiel und damit Steve Nash, falls dieser auf der Bank sitzt, entlasten kann. Dies aber entspricht nicht Giriceks Qualifikation, er hat nicht ausreichend ball skills um sich mit 1.98m gegen kleinere, schnellere, erfahrenere Aufbauspieler zu behaupten. Tipp: Giricek spielt die Saison in Philadelphia zu Ende und sucht sich dann im Sommer einen neuen Verein.

Antoine Walker (SF, 31, 2.06m) - Kevin McHale trifft vereinzelt ungewöhnliche Entscheidungen, aber Toine einen buyout anzubieten fände ich nicht vernünftig, denn das Geld wäre weg und der Spieler auch. Die Celtics wären meine Wunschabnehmer, allerdings müsste Toine bei einem buyout auf ein paar Millionen Dollar verzichten. Toine hatte vor der Deadline um einen Trade gebeten und wünscht nun einen buyout. Möglich: Toine quält sich durch, wobei seine box scores mit DNPCDs gespickt sein dürften, und wird kurz nach der Draft 2008 zu einem EC-Team getradet.

Mit den Augen des Betrachters

http://www.wikio.de 1 Kommentare


Seit gut einer Woche gibt es ein neues Basketball-Blog. Und zwar eines mit echtem Bereicherungswert, denn der Ansatz, den Thomas Käckenmeister - u. a. fester Redakteur bei Crossover-Online.de - auf

Sprungball -
Mit den Augen des Betrachters

verfolgt, besteht in einer Vermengung medialer Inhalte, die kritisch hinterfragt werden, einer Perspektive auf gesellschaftliche Aspekte, wie z. B. Kultur und Kommunikation, die anhand von Beispielen aus der Welt des Basketballs durchleuchtet werden, sowie Live-Blogs zur NBA und BBL. Ein breites Portfolio also. Zum Einstieg in die Lektüre würde ich diesen Beitrag zu Dirk Nowitzki empfehlen.

Herbert Zimmer schämt sich

http://www.wikio.de 0 Kommentare


...und antwortet auf die Frage, warum er Jahr für Jahr 1 bis 1,5 Millionen in die Köln 99ers investierte:

Ich habe daran geglaubt, dass sich die Sportart entwickelt. Mehr Zuschauer, mehr Fernsehübertragungen, mehr Einnahmen.

LeBron James' spezielle Serie

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Eine der bemerkenswertesten Rekordserien der vergangenen Jahre, neben z. B. der anhaltend desaströsen Playoffbilanz der Memphis Grizzlies, geht auf Kosten von LeBron James. Der Superstar der Cleveland Cavaliers hat - und das registriert auch die wikipedia - folgende zehn Rekorde aufgestellt:

Jüngster Spieler, der in seiner Karriere

1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
8.000
9.000

Punkte erreichte.

Letzte Nacht konnte James die 10.000er Marke überschreiten. Nun ehemaliger Rekordhalter für diesen Wert: Kobe Bryant, denn der war bei Erreichen der Marke 24 Jahre und 193 Tage jung. Sollte James in seiner Karriere +30.000 Punkte erzielen, hätte er allein in dieser Kategorie voraussichtlich 30 Rekorde gebrochen - Verletzungen ausgeschlossen. Als Blogger kann man da nur mit der Zunge schnalzen und subjektiv gefärbte Artikelchen schreiben.

Brown = green

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Nicht Sam Cassell, sondern PJ Brown heißt die neuste Verpflichtung der Boston Celtics: der 38-jährige, sich fast schon in den Vorruhestand verabschiedende Brown, bekam damit den Vorzug vor einem anderen Veteranen: Cassell. Dabei hatte letzterer heftigst geworben, dass ihn die Clippers einen buyout anbieten, was wohl nicht das Problem gewesen wäre, nur wollten die Celtics sich zuerst im Frontcourt und nicht im Aufbau verstärken. Antoine Walker, der einem Wechsel zu den Celtics nicht abgeneigt gewesen wäre, hätte dazu übrigens keine Chance gehabt. Allerdings hat GM Danny Ainge weiterhin einen freien Platz im Roster zu besetzen, weshalb das Geschäft mit Cassell noch nicht geplatzt ist.

Ob auch dieser Trade dem Domino-Effekt des Gasol-Deals durch die Lakers geschuldet ist? Spekulation. Jedenfalls haben innerhalb der letzten zwei Wochen auffallend viele big men das Lager gewechselt. PJ Brown hat seit dem 17.5.2006, damals im Trikot der Bulls, kein NBA-Spiel mehr bestritten. Da die Regular Season nur noch 8 Wochen dauert, kann damit gerechnet werden, dass Brown ausgeruht und mit frischen Beinen in die Playoffs geht. Seine dortige Aufgabe besteht darin, den jungen, unerfahrenen Bestandteilen des derzeitigen Celtics-Frontcourt, d. h. Glen Davis, Leon Powe & Perkins., den Rücken freizuhalten bzw. zu stärken. Brown, der in Boston seine erste Championship holen und dann seine Karriere beenden möchte, ist eine harte Nuss, die ohne Zögern jedes Defense-Matchup annimmt. Er hat Erfahrung und ein überdurchschnittliches Spielverständnis. Die zuletzt etwas nachlässige Verteidigung der Celtics gewinnt durch den Routinier an Vielseitigkeit, die Rotation an Qualität. Die Stats des 2.11m großen Power Forwards 2006/07: 6.1 ppg, 4.8 rpg, 0.7 bpg.

Brown in eigenen Worten:

They pulled me aside and asked me if I would be interested in joining them. That probably made the biggest difference of all. They were down there for one of the biggest moments of their careers. ... That meant a lot to me.
[...]
The final thing that kept me from closing the door was wanting to be a champion. I've had a dream to always want to touch that Larry O'Brien trophy. There are rare moments and opportunities that come in the league where you have a chance ultimately to be a champion. I think this team gives me that chance.
[...]
Physically, I'm in shape. But I'm not in NBA shape. The two biggest things are timing and stamina. It's not going to be overnight, but I'll put in a lot of work and work my tail off. ... When the time comes and my number is called, I'll be ready to go.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Ciao, Yao!

http://www.wikio.de 3 Kommentare


Trotz des fehlenden Yao Ming, der sich gestern einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zuzog, jedoch noch nicht operiert wurde, konnten die Rockets vergangene Nacht ihre überraschende Siegesserie fortsetzen. Mit 13 Siegen hintereinander arbeiteten sie sich bereits letzte Woche zum elektrisierendsten Team der NBA hoch und zugleich zum vierten Anwärter auf den Gewinn der Southwest Division. Fast rührend liest sich das erste Statement Yaos nach seiner Verletzung:

I felt so horrible walking in this building knowing I need to tell my teammates the situation. When coach tells everybody I am out for the season, everybody is like quiet. That kind of quietness makes me feel kind of scared. It was quiet like nobody was there and you just feel alone. But I trust my teammates will move forward. They played well the last month because everybody played well.

Nun also müssen die Raketen aus Texas ohne ihren zweitbesten Scorer, ihren stärksten Rebounder, ihre einzige Inside-Präsenz, ihren Mann für das Milliardenpublikum auskommen. Das ist insoweit ärgerlich, da man weder einen adäquaten Ersatz hat (Dikembe Mutombo sieht das wahrscheinlich anders, denn der soll nach dem letzten Spiel der Rockets und seinem ersten persönlichen Start der Saison gesagt haben:
I believe I set the tempo early and everybody just followed.), und auch acht Spiele in den beiden kommenden Wochen sowie noch 25 insgesamt auf dem Spielplan stehen - Augen auf, die Rockets könnten Mitte März ihre Chance auf die Playoffteilnahme verspielt haben. Eine Mannschaft, die daraus einen Vorteil ziehen könnte, sind die Golden State Warriors und mit ihnen HC Don Nelson, der die Bedeutung des Ausfall des Chinesen für die Warriors so formuliert:

I hate to see any player get injured from any team, especially our players, so it’s bad news. Bottom line is, there are eight spots, and we’re tying to get one of them. We’ve got to keep winning no matter what.

In den Playoffs werden wir Ming nicht sehen, unabhängig davon, wie weit die Rockets dort vordringen. Viel wichtiger aber dürfte werden, ob Yao Ming seinen Heimvorteil nutzt und bei den Olympischen Spielen 2008 antreten wird? Zur Erinnerung: die Spiele finden vom 8. bis 24. August statt und Yao wurde da von den Organisatoren als Zugpferd vor den Karren gespannt (einfach mal den Selbsttest machen: welchen chinesischen Athleten außer Yao kennt Ihr?). Da aber die Rehabilitation eines 2.26m Mannes komplexere Probleme mit sich bringt als z. B. der noch ausstehende Eingriff am kleinen Finger eines Kobe Bryant, könnte Yao nicht nur Vorbereitungsspiele zu dem Pekinger Sportevent verpassen sondern die gesamten Spiele. Die Offiziellen in Peking bewiesen bereits fehlende Nerven, indem sie in aller Öffentlichkeit ankündigten, zu erwägen, Yao aus dem Kader zu erstreichen. Sollte es dazu kommen, wäre dies weder eine kluge noch eine von Respekt getränkte Entscheidung, denn Yao will spielen und bezeichnet ein Verpassen des Sommerspektakels schon jetzt als größte (persönliche) Niederlage seiner Profikarriere. In diesem Sinne hat ein sichtlich nervöser Mitarbeiter der CBA (Chinese Basketball Association) folgendes erkklärt:

Two years ago, we planned two sets of tactics, including one with Yao and one without him. Now we will focus more on tactics and training without Yao.


Wenn das mal keiner langfristigen Planung entspricht: einen Spieler zwei Jahre für Vorvermarktung in Anspruch nehmen, um ihn dann wegen vielleicht eines Monats Planungsunsicherheit die Teilnahme an den Spielen zu versagen. Tsss, uncool. Die OP übrigens wird Yao in den USA vornehmen lassen. Und es ist das dritte Mal hintereinander, dass Yao wenige Monate vor Ende der RS eine schwere Verletzung ereilt. Und wer nach Argumenten sucht, weshalb die Rockets doch noch rocken werden, der dürfte bei Wages of wins entsprechendes Material finden: die Rockets mussten schon einmal ohne ihren Star-Center auskommen und zwar für 32 Spiele. Dabei gelang den damals noch von Jeff van Gundy gecoachten Spielern in Abwesenheit des 6-fachen All-Stars eine 62.5%-Bilanz. Und dieser Wert ist nur ein Jahr alt.

Dienstag, 26. Februar 2008

Einfache Statistik zu/nach den ersten vier Spielen

http://www.wikio.de 4 Kommentare


Kokoloresleser wissen mehr, KW 8

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Was haben Ludacris, Snoop, Dr. J, Terrell Owens, Bruce Hornsby, Doug E Fresh, Chris Tucker, und Jet Li gemeinsam? Sie alle waren zu Gast beim ASW in New Orleans und bildeten nur einen Bruchteil der Prominenz vor Ort.


- Ron Artest, der nicht kommentieren möchte, warum er doch ein King geblieben ist, verdirbt Mike Bibby dessen Rückkehr nach Sacramento.


- Amare Stoudemire wird von Shaq als bester Center der Liga bezeichnet.


- Erstaunliches tut sich in Houston: mit ihrem 11. Sieg hintereinander werden die Rockets zum heißesten Team der Liga. Währenddessen können die Portland Trailblazers ihre Negativserie erst gegen die SuperSonics beenden.
Zum ersten Mal diese Saison verlieren die Boston Celtics ein drittes Spiel in Folge. Mit nur acht Spielern ringen die Cleveland Cavaliers die Washington Wizards


- In vielerlei Hinsicht stellt diese Saison den Durchbruch für Stephen Jackson dar. Über die innere Wende des Warriors berichtet Ric Bucher.


- So formuliert Shaquille O'Neal sein neues Selbstverständnis im neuen Team:

I don't like to come in here and try to take over. Just like your basic karate movie where the young guys come to the old guys with beards who have them do weird stuff to get to the other side. That's who I am, the old guy with a long beard.


- Chris Richard ist wieder ein Timberwolve. Jeremy Richardson wird für vorerst zehn Tage ein Atlanta Hawk. Maurice Cheeks verlängert seinen Vertrag als Head Coach der Philadelphia 76ers. Daniel Gibson fällt 4-6 Wochen aus. Mein Anti-Wunschspieler für ein eigenes Team, Robert Swift, hat sich mal wieder verletzt - jetzt droht ihm wohl die Sportinvalidität. Ungewiss die Rückkehrzeitpunkte der beiden Wizards Butler & Thomas. Andris Biedrins fällt unbestimmte Zeit aus. Devin Harris' Nets-Debüt werden wir erst im März erleben.


- Dreiteilige Analyse zum Wallce-Hughes-Deal: 1, 2, 3.


- Zwei exklusive Interviews mit den Spielern der Woche: Jason Kidd & Devin Harris.


- Auch Kobe Bryant leistete seinen praktischen Beitrag zum Wiederaufbau von New Orleans.


- Voluminöse Trade-Analyse aller 30 Teams. Diejenige der Mavericks liest sich so:

This move has as many downs as it has ups. It really all depends on who Dallas faces in the playoffs. If they play a team like Phoenix or Golden State, having a top-flight game pacer like Kidd will allow them to get into their offense no matter what the other team is doing. If they draw the Spurs, they’ll miss Harris’ quickness defending Tony Parker and Diop’s wide body manning Tim Duncan. They needed to make this move though. You don’t pass up a chance to combine your best player, Dirk Nowitzki, just one year removed from being named the league’s MVP, with the point guard who has the best court vision since Magic Johnson.

Gewinner und Verlierer hat Dave D'Alessandro ausfindig gemacht.


- Blick zurück: warum Bob Lanier einer der besten Milwaukee Bucks aller Zeiten war.


- Reggie Miller bringt es auf den Punkt:

I can't believe the Heat have lost 24 of 25 (games). And they play in the Eastern Conference, you'd think they would luck into a win.

Need4Sheed im Interview mit Rodney Stuckey

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Q: Viele waren besorgt, dass du nach deiner Handverletzung lange - eventuell die gesamte Saison - brauchen würdest, um deinen Rhythmus wiederzugewinnen - wie fühlst du dich jetzt, wo deine Hand vollkommen in Ordnung ist?

A: Sehr gut. Meine Teamkameraden haben mir geholfen, schnell meinen Rhythmus wiederzufinden.



Q: Chauncey Billups, Rip Hamilton, Rasheed Wallace - das alles sind All-Stars. Inwieweit motiviert dich das, dich selbst zu verbessern?

A: Sie zeigen keine Schwächen, sie versuchen immer aggressiv zu sein, sie nehmen in der Defense jeden Gegner an, sie tun, was sie tun müssen - all das sind Dinge, die auch ich versuche.



Q: Es ist bekannt, dass du den Backup für Chauncey Billups gibst, obwohl ihr zwei unterschiedliche Spielertypen seid. Wie definiert Flip Saunders deine Rolle?

A: Meine Aufgaben bestehen darin, die Ruhe in unserem Spiel zu bewahren. Den Korb zu attackieren. Den Ball schnell nach vorn zu treiben.



Q: Wie fühlt es sich an, als Rookie so viel Zuspruch zu erhalten von Spielern, die bereits NBA-Champion waren?

A: Großartig. Sie können mir vertrauen, sobald ich auf dem Court bin. Sie wissen, wozu wir jungen Spielern in der Lage sind.



Q: Wie du weißt, ist in den Playoffs ein anderer Stil gefragt - wie bereitest du dich vor auf die Defense, die in der Post season gefragt sein wird?

A: Playoffs finden in einer komplett verschiedenen Atmosphäre statt. Ich werde einfach rausgehen und meine Form finden. Ich weiß genau, was ich kann und ich werde rechtzeitig bereit sein.


Q: Seit Rasheed Wallace, vocal leader der Pistons, nach Detroit gekommen, hat er sich zu einem der besten Teammates entwickelt - inwieweit hat er dir als Rookie weitergeholfen?

A: Er sagt dir ganz einfach, was abgeht - die guten wie die schlechten Dinge auch.


[original]

Montag, 25. Februar 2008

Fremdgehen leicht gemacht

http://www.wikio.de 3 Kommentare


Innerhalb der beiden letzten Wochen hat sich einiges getan bei deutschsprachigen NBA-Blogs: so gibt es ein neues Blog eines hoch qualifizierten Autors, welches ich erst in den kommenden Tagen vorstellen werde. Ferner wäre die News-Abteilung der Basketball-Blogs zu erwähnen, und auch JaCa von nbaobsession haut wieder in die Tasten, u. a. mit einem umfassendem Artikel zu den Detroit Pistons. Ich persönlich werde im Verlauf der nächsten vier Wochen mit zwei großen Überraschungen aufwarten können ;-)

Things you shold know...

http://www.wikio.de 2 Kommentare


- Der ROY-Award wurde bisher 3x an zwei Spieler gleichzeitig verliehen: 2000 an Steve Francis und Elton Brand, 1995 an Grant Hill und Jason Kidd, 1971 an Dave Cowens und Geoff Pietrie.


- Red Auerbach war es, der 1964 als erster HC überhaupt eine Starting 5 aufbot, die komplett aus schwarzen Spielern bestand.


- Deshalb war Scottie Pippen das Jugendidol von Antawn Jamison: He was an all-around basketball player, playing defense. He was able to bring the ball up the court. He was able to shoot the ball, he was able to post up. Some of the things he did I really emulated and I wanted to be like.


- Der eigentliche Vorname von Doc Rivers lautet Glenn Anton.


- Am 13. Juni 2001 bricht Ron Artest im 1-on-1 Michael Jordan versehentlich zwei Rippen.


- Die Celtics haben nie ein Spiel 7 in den Finals verloren.


- Holger Geschwindner, Trainer, Manager und Mentor Dirk Nowitzkis, hat Physik und Mathematik studiert.


- Kevin Garnett ist für seine intensive Spielweise bekannt, auf dem Court kennt er keine Freunde. Das verleitete ihn kurz vor Beginnder 2007/08er Saison zu folgendem Statement: All my friends are point guards (insbesondere Chauncey Billups und Tyronn Lue).


- Shareef Abdur-Rahim absolvierte in der Saison 2003-04 85 RS-Spiele. Grund: sein Wechsel mitten in der Saison von den Atlanta Hawks zu den Portland Trailblazers, die zu diesem Zeitpunkt ein paar Spiele weniger hatten.


- Zwar hat Sam Cassell in seiner Karriere bei sieben verschiedenen NBA-Teams gespielt, jedoch nur einmal bei einem Team, welches am Ende der Saison unterhalb der 50%-win-Marke lag.

Sonntag, 24. Februar 2008

Verpassen die Mavs die Playoffs?

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Derzeit belegen die Dallas Mavericks
Platz 6 in der Western Conference. Sie haben bisher 36 Spiele gewinnen können und 19 Partien verloren. Nur einen win hinter den Mavs platziert ist das derzeit heißeste Team der Liga - die Houston Rockets, die zuletzt 11 Spiele in Serie für sich entschieden. Gehen wir einmal davon aus, dass die Rockets an den Mavs vorbeiziehen, dann fallen letztere auf Platz 7 der WC zurück. Nun hätte man zwei Mannschaften hinter sich, die jeweils um Platz 8 der WC konkurrieren: die Denver Nuggets (33-22) sowie Golden State Warriors (33-22). Beide Teams haben in den letzten zehn Spielen eine bessere Bilanz vorzuweisen und weder die Nuggets noch die Warriors haben einen midseason deal zu verkraften, der an die Essenz der eigenen Mannschaft geht. Allen drei Teams bleiben noch 27 Spiele Zeit, um sich einen Playoffplatz zu sichern. Die Mavs müssen noch 13 Auswärtsspiele (u. a. three game road trip Ende März) bestreiten, während die Nuggets noch 14x auswärts ran müssen (Vorsicht, vier Spiele umfassender Ritt durch die EC Mitte März) und ebenfalls 14x die Warriors, wobei die Jungs von Don Nelson innerhalb der nächsten sieben Wochen jeweils 2x auf die Mavs und Nuggets treffen. Insoweit ist die Playoffteilnahme von Dirk Nowitzki zum ersten Mal seit der Saison 1999/2000 gefährdet, wenn auch nicht sonderlich ernsthaft, denn z. B. die beiden bisherigen Partien gegen die Warriors diese Saison haben die Mavs dominiert, während eine Niederlage und ein Sieg gegen die Nuggets zu Buche schlägt, außerdem könnte sich die Frage bereits am 10. März erledigt haben, denn dann haben die Nuggets innerhalb von acht Tagen gegen folgende Top-Teams gespielt: Rockets, Suns, Jazz, Spurs (2x). Das Verpassen der Playoffs stellt ein worst case scenario dar, denn vielleicht gewinnen die Mavs die hart umkämpfte Southwest Division ja doch und da können sie so viele wins haben wie die Miami Heat und würden trotzdem mindestens auf Platz 3 der WC gesetzt sein. Zudem waren die Texaner noch letztes Jahr beste Mannschaft der RS. Und Dirk Nowitzki ist noch immer amtierender MVP.

Wann spielt Arenas?

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Am 21. November 2007 hat sich Gilbert Arenas einer Operation am linken Knie unterzogen. Er würde für mindestens 8 Wochen ausfallen, so viel war damals klar. In jüngster Vergangenheit hatte Arenas wiederholt den 2. März als Rückkehrtermin ausgegeben, diesen jetzt aber korrigiert: er sei noch nicht in der nötigen Form. Und bevor er nicht die Form habe, komme er nicht wieder. Insbesondere die Laufeinheiten scheint Agent Zero intensiviert zu haben, der Rhythmus in den Beinen sei noch nicht der vergangener Tage (in seinem letzten Blogeintrag hat Arenas einen detailierten Einblick in seinen Reha-Fortgang gegeben, u. a. kündigte er dort an, die jetzige Woche bei 90% seines Leistungsstands angelangt zu sein). Auch Wizards-HC Eddie Jordan schließt ein verfrühtes Comeback seines Superstars aus, vielmehr müsse Arenas daran gehindert werden, den Verlauf seiner Rehabilitation nicht zu überstürzen (I’m trying to stay away from the floor because I know once I get on the floor, I’m going to want to go.). Arenas wäre derzeit sehr wohl in der Lage, am Training teilzunehmen, allerdings ohne den Wizards damit zu helfen. Mit einer Rückkehr ist nun erst Mitte März oder später zu rechnen, einen genauen Zeitplan gibt es nicht.

Samstag, 23. Februar 2008

Grant Hill mit ausführlichem Lob für Doc Rivers

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Er hat in Boston eine großartige Gruppe beisammen und ich denke, daß er verdient hat, was da jetzt geschieht. Ich weiß, es war hart für ihn sich zu behaupten, besonders in seinen ersten Jahren in Boston, weil sie sich damals in einem rebuilding Modus befanden und deshalb eine Menge junger Spieler hatten. Ich meine, dass er seine Aufgaben damals sehr gut löste. Er konnte bereits die letzten Jahre, also als er die Spieler hatte, mit denen er nun mal die vergangenen Spielzeiten auskommen musste, beweisen, was er wert sein kann. Sie gewannen nicht alle Spiele, aber sie spielten stark und sie taten die richtigen Sachen. Sie gingen ins Spiel und stellten sich der Herausforderung.
[...]

Es ist fast so als erhielte er jetzt (endlich) seine Belohnung. Er hat eine enorm gute Mannschaft und eine fast einmalige Gelegenheit - und er ist der perfekte Coach für eine Mannschaft, die derartig talentiert ist. Er reibt sie nicht auf. Er veranlasst seine Spieler, hart zu arbeiten. Er ist ein prima Motivator. Manchmal kann man mit Coaching bestimmte Abläufe durcheinander bringen (overcoaching). Aber ich denke, dass er es schön einfach hält. Jeder Celtic möchten spielen für ihn, und deshalb starten sie häufig so gut in ihre Spiele. Sie spielen, als wären sie das Team, welches er die letzten Jahre gehabt hatte, also ein Team voll mit Spielern, die sich erst einmal durchsetzen müssen in der Liga. Eine Menge des Erfolgs rührt sicher von den Spielern und ihrem Charakter her, aber viel davon bewirken auch Doc Rivers und seine Führungsqualitäten.


[original]

Das war's, Kwame [Videolänge: 1:39 min]

http://www.wikio.de 2 Kommentare


Insgesamt 13 Punkte in fünf Partien: wer tatsächlich erwartet haben sollte, dass der ehemalige #1-Pick Kwame Brown nach seinem Trade zu den Grizzlies endlich den 2001er Hype um seine Person rechtfertigen könne, hat sich getäuscht und das nicht zu knapp. Von allen beteiligten Spielern des Gasol-Trades dürfte Brown am wenigsten profitiert haben, ja dieser Deal hat ihn geradezu vernichtet. Und mit Darko Milicic haben die Grizzlies einen zweiten Bust im Team. Interessant an Browns Situation ist allerdings, dass der letzte große Reinfall beim Top-Pick, Michael Olowokandi (1998, LA Clippers), immerhin neun Jahre in der NBA überlebt hat, während sich Kwame hands of stone Brown in seinem 6. NBA-Jahr befindet: ist nun der Negativrekord Olowokandis gefährdet? Einen unvergleichlichen Verriss Browns hat sich Stephen A. Smith nach dem Trade Pau Gasols genehmigt - Brown can't handle the ball, can't post up, can't do anything, can't play defense...:



Greg Oden ist ein Rookie - nächste Saison!

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Soeben gefunden im Blog von Greg Oden:

I guess there is a rule that you have to play at least one minute to be able to say you played, so ill be a rookie next year.

D. h. die Frage, die wir uns alle bis Mitte September 2007 gestellt hatten: wird Kevin Durant oder Greg Oden Rookie of the Year? wird nun zu: werden sowohl Kevin Durant (2008) als auch Greg Oden (2009) ROY?

EDIT soeben auf crossover-online entdeckt: Greg Oden hat sich mit seiner neuen Frisur keinen Gefallen getan.

Der beste unbekannte LBJ-Commercial [1:30 min]

http://www.wikio.de 0 Kommentare




[via mcbias]

BBL: Interview mit Jan Pommer

http://www.wikio.de 0 Kommentare


In einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung hat sich Liga- bzw. Krisenmanager Jan Pommer in vielerlei Hinsicht positiv geäußert zum Zustand der BBL, Köln und Gießen sieht er als gerettet, während er davon ausgeht, dass Otto Reintjes, Geschäftsführer der Bayer Giants Leverkusen, eine gute Lösung für die Rheinländer finden wird: bis voraussichtlich 17. März 2008 dürfte der Umzug des Vereins nach Düsseldorf konkrete Ausmaße annehmen. Warum deren ehemaliger Hauptsponsor sich aus dem Basketball komplett zurückzieht, während der Fußballbundesligist Bayer Leverkusen weiterhin mit 25 Millionen Euro pro Jahr unterstützt wird, findet er unverständlich. Jan Pommer bezeichnet die Liga insgesamt als gesund (u. a. sei mehr Geld im System), trotz der heftigen Überraschung bei den 99ers. Die Anforderungen an die BBL-Vereine, insbesondere das zwingende Mindestetat i. H. v. einer Million Euro, hält Pommer für adäquat. Um in Zukunft Krisen nach dem (Negativ)Vorbild der 99ers zu vermeiden, schlägt Pommer vor, dass im Geschäftsplan explizit ausgewiesen wird, wenn das Geld nur von einer Person (i. A. ein Mäzen, im Falle der Kölner Herbert Zimmer) kommt - wenn der Etat allerdings durch Zahlungen nur eines Unternehmens gewährleistet werde, sei dies unbedenklich. Eine Verkleinerung der Liga von 18 auf 14 Klubs schließt Pommer derzeit aus, allerdings wird es Ende März eine Strategiesitzung, an der sich alle Klubs beteiligen, geben, auf der gravierende Änderungen, z. B. im Hinblick auf das Lizenzierungsverfahren, verabredet werden könnten.

Freitag, 22. Februar 2008

BBL: Verfassung der Revierklubs

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Reviersport Online hat eine spannende Umfrage unter Basketballvereinen des Ruhrgebiets durchgeführt, inwieweit deren Weiterbestehen gesichert sei. Hintergrund zu der Befragung ist das nur haarscharf abgewendete Aus des Bundesligisten Köln 99ers. Gefragt wurden folgenden Fragen...

- Wie sieht ihre eigene finanzielle Situation zur Zeit aus?

- Falls es dazu kommen sollte, dass sich Ihr finanzieller Zustand erheblich verschlechtert: Gibt es einen Notfallplan?

- Was kann man tun, um Basketball für Sponsoren und Zuschauer noch interessanter zu gestalten?

...bei folgenden Vereinen:

- Phoenix Hagen

- Schalke 04

- Düsseldorfer Magics

- Hertener Löwen

- ETB Wohnbau Baskets

- SOBA Dragons Rhöndorf

Die anderen Trades...

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Juan Dixon (SG, 29) verlässt die Toronto Raptors in Richtung Detroit Pistons, die dafür Primoz Brezec (C, 28) abgeben. Außerdem bekommen die Detroiter Cash. Hier hat Joe Dumars den Raptors ein Schnippchen geschlagen, bekommt er doch einen hellwachen Def-Guard, der die Rotation der Pistons nochmals verstärkt und gibt dafür einen nur talentierten 2.16m Mann ab, der sich von seiner Verletzung von vorvergangenem Jahr noch immer nicht erholt hat. Geradezu absurd: der entsprechende Forumsthread auf realgm umfasst 75 Seiten!

- Taurean Green (PG, 21) spielt ab sofort in Denver. Dafür gaben die Nuggets ihrerseits Von Wafer (SG, 22) ab zu den Portland Trailblazers. Die Nuggets sichern durch diese Transaktion ihre etwas wacklige PG-Rotation ab, während die Portland Trailblazers nun einen weiteren prospect in ihren Reihen haben.

- Gerald Green (SG, 22) ist kein Minnesota Timberwolve mehr, sondern nun ein Houston Rocket - das passt u. a. deshalb, weil Green in Houston zur Welt gekommen ist. Den umgekehrten Weg nimmt Kirk Snyder (SG, 24). Zusätzlich erhalten die Wolves einen 2nd round pick für 2010. Damit wurde Greens trade demand entsprochen, während die Timberwolves einen etwas erfahreneren Spieler erhalten, der Einsatzzeiten verlangen wird und dies mit einer weitaus besseren Wurfauswahl rechtfertigt. Pikant: Wolves-GM Kevin McHale soll Green von allen Talenten in Minnesota die geringste NBA-readiness bescheinigt haben.

- Bonzi Wells (SG/SF, 31) und Mike James (PG, 32) bieten ihre Basketballkünste ab sofort in New Orleans an, während Bobby Jackson (PG, 34), Adam Haluska (SG, 24) und ein 2nd round pick zu den Houston Rockets wechseln. Auch die Memphis Grizzlies sind in diesem three team deal involviert: sie sicherten die Dienste von Marcus Vinicius (SF, 23, Hornets) sowie die Rechte an Malick Badiane, mussten dafür allerdings die Rechte an Sergei Lishouk an Houston abtreten. Hierzu dürfte Hornets-Insider Philipp die entscheidenden Sätze gesagt haben.

- Bereits vor zwei Tagen trennten sich die San Antonio Spurs von Brent Barry (SG, 35), Franciso Elson (C, 31) und einem 1st round pick 2009, um über Kurt Thomas (PF/C, 35) von den Seattle SuperSonics verfügen zu können. Thomas dürfte, zusammen mit dem ebenfalls frisch akquirierten Damon Stoudamire, bei den Texanern um den Gewinn seiner ersten Championship spielen. Lohnend: die Analyse im Supersonic Boom.


Wer den ereignisreichen, letzten Tag der Tradeperiode noch einmal miterleben möchte, den verweise ich guten Gewissens auf das sehr ansprechende, hoch auflösende und furchtbar kompetente Live Blog von crossover-online hinweisen.

Neues Team in Cleveland

http://www.wikio.de 1 Kommentare


Juchhu! möchte man jauchzen, da die Cleveland Cavaliers doch einmal richtig zugelangt haben am letzten Tag möglicher Trades: mit Larry Hughes, Shannon Brown, Drew Gooden, Donyell Marshall und Ira Newble tauschte man Spieler weg, deren Abgang sich durchaus verkraften lässt, insbesondere im Hinblick auf diejenigen Spieler, die sich ab sofort Teamgefährten von LeBron James nennen dürfen: Ben Wallace, Joe Smith, Wally Szczerbiak und Delonte West. Das Cavs-Management hat die Transaktionen mit zwei verschiedenen Teams getätigt: den Chicago Bulls und den Seattle SuperSonics.

EDIT Wem das nicht genau genug war, für den gibt es hier noch einmal die Übersicht zu den einzelnen Transaktionen:

- Cleveland tradet Ira Newble und Donyell Marshall nach Seattle.
- Chicago tradet Ben Wallace, Joe Smith und einen 2009 second-round pick nach Cleveland.
- Seattle tradet Wally Szczerbiak und Delonte West nach Cleveland.
- Cleveland tradet Larry Hughes, Drew Gooden, Cedric Simmons und Shannon Brown nach Chicago.
- Chicago tradet Adrian Griffin nach Seattle.

Ich persönlich sehe die neuen Spieler für Cleveland als tatsächlichen Hinzugewinn, mit Wallace hat man einen noch immer veritablen Stopper am Defensive End, der zusammen mit LeBron James und Anderson Varejao - sollten die drei gemeinsam auf dem Platz stehen - einen erschreckend athletischen Frontcourt bildet. Die Laufwege von Big Ben dürften sich gut ergänzen mit denen von Ilg, wenn denn beide ihren Arsch hochkriegen... Außerdem Joe Smith, einen intelligenten, erfahrenen Spieler, der - von vielen unbemerkt - seine beste Saison seit langem spielt und die große Konstante in einer chaotischen Bullssaison darstellte. Dass dieser 32, jener 33 Jahre alt ist, spielt keine wesentliche Rolle, und auch mit den ausstehenden 30 Millionen $ Ben Wallaces dürfte Cavs-GM Danny Ferry gerechnet haben, schließlich ist das seine Aufgabe. So. Jetzt das große Roster-Gedächtnisdenken, der Cavs-Kader bis zu diesem vielleicht denkwürdigem 21. Februar 2008 und der zukünftige:

PG: Damon Jones, Eric Snow, Larry Hughes, Delonte West
SG: Devin Brown, Daniel Gibson, Sasha Pavlovic, Wally Szczerbiak
SF: LeBron James, Ira Newble, Shannon Brown
PF: Drew Gooden, Cedric Simmons, Donyell Marshall, Joe Smith
C: Zydrunas Ilgauskas, Anderson Varejao, Ben Wallace

Diese Sortierung habe ich nicht vorgenommen, um einen der zahlreichen Cavaliers-Fans zu langweilen, sondern um zu verdeutlichen: die Jungs aus Ohio haben sich auf jeder Position verstärkt, ihr Team hat nun mehr Kanten und Ecken. Zwar mißt LeBron James, dessen Spielweise durch die Neuzugänge und die renovierte Starting 5 negativ nicht beeinflusst sein wird, weiterhin seinen wohlverdienten Co-Star, aber warum sollte der in eine wenig attraktive Eastern Conference wechseln, wo das große Starsterben ausgebrochen ist. À propos Starsterben: die von vielen vorhergesagten Wechsel von Vince Carter und/oder Eddy Curry zu den Cavs wurden nicht vollführt. Auch haben die Cavs in keinem der Deals - speziell beim Geschäft mit den Bulls hätte sich das angeboten - als Zuschlag einen künftigen 1st round pick durchsetzen können, vielmehr sprang nur einen 2nd rounder für 2009 heraus. Die Drafts aber sind noch eine Weile hin. Viel näher liegt da schon der 1. März 2008: da treffen die Cavs und Bulls erstmals diese Saison aufeinander.


Donnerstag, 21. Februar 2008

99ers: Neue Halle geplant & Interview mit Jürgen Wollny [insgesamt 4 Minuten]

http://www.wikio.de 2 Kommentare



Mehr Videos auf EXPRESS-TV


Mehr Videos auf EXPRESS-TV

Beide Stardebütanten verlieren

http://www.wikio.de 1 Kommentare



15 Punkte, 2 Blocks, 3 Assists, 9 Rebounds sowie 28 Minuten Einsatzzeit und eine Niederlage gegen die LA Lakers: so lautet Shaquille O'Neals Eröffnungsbilanz im Jersey seines neuen Teams, den Phoenix Suns. Seinen ersten Korb für die Suns holte ein auffallend beweglicher, lauffreudiger, das Hustling suchender Shaq (z. B. als er im dritten Viertel einem Ball ins Aus hinterhersprang und dabei Referee David Guthrie mit zu Boden riss), der von den heimischen Fans stürmisch begrüßt wurde, in Form eines Dunks. Vor dem Spiel holte sich Shaq noch die Glückwunsche von Kobe Bryant ab, der dann allerdings mit 41 Punkten seine ganz eigene Show hinlegte. Die Lakers haben die vier Spiele diese RS gegen den Divisionrivalen nun 3-1 für sich entscheiden können. Als bemerkenswert müssen die 16 Offensive Rebounds der Suns eingestuft werden: bisher lagen die Suns in dieser Kategorie im Ligavergleich auf dem letzten Platz, letzte Nacht allerdings dominierte man klar an den Brettern, die Lakers holten insgesamt 13 Rebounds weniger. Von daher scheint sich die Vorhersage zu bestätigen, dass Shaqs Wirkung weniger in der Kreierung von offensiven, sondern defensiven Freiräumen besteht. Weniger erfreulich sind die fünf Personal Fouls, die sich Shaq zuzog, das mag aber auch daran liegen, dass er seit ca. zwei Monaten nicht mehr richtig gespielt hat - es besteht ein mittelbarer Zusammenhang zwischen der physischen Kondition eines Spielers und der Anzahl seiner PFs. Auch die zu vielen Zentimeter, die er Pau Gasol im 1-on-1 erlaubte, sollten nun Spiel für Spiel reduziert werden. Und 3-8 von der Freiwurflinie: das kennen wir so und nicht anders. Wofür Shaq allerdings nichts kann: Totalausfall Raja Bells (0 Punkte), Danebensetzen einfacher layups durch die Suns sowie der einfache Umstand, dass die Lakers derzeit bestes Team der NBA sind. Nach dem Spiel äußerte sich Shaq - wie gewohnt - kurz und präzise:

“I’m in better shape than I thought I was, the adrenaline factor and just being out there with the guys.”

Eine zusätzliche Bewertung von Shaqs erstem Game als Sun gibt es hier:




Ebenfalls eine Niederlage holte sich Jason Kidd, der sein letztes Spiel in Blau-Weiß am 17. Dezember 1996 absolviert hatte, bei seinem Debüt ab. Seine 8 Punkte, 6 Rebounds und 5 Assists lesen sich im Vergleich zu Chris Pauls 31 Punkten, 9 Steals, 5 Rebounds und 11 Assists (wann war ein Spieler das letzte Mal so nah dran einem quadruple-double?) zwar mickrig, trotzdem steigert Kidd das Spieltempo der Mavs erheblich, er ist - im Gegensatz zu Devin Harris - ein reiner Point Guard, dessen Priorität darin besteht, das Spiel für seine Mitspieler einfacher zu gestalten. Das sah man in Ansätzen auch letzte Nacht. Und doch schwant mir wenig Gutes für diese neu formierten Mavs, denn was das Punkten angeht, bleibt mir nun mehr als je zuvor die Hauptlast bei Dirk Nowitzki. Der aber muss gleichzeitig besser verteidigen gegen größere Spieler, was man auf die anderen big men der Mavs erweitern kann: zu sehr beansprucht in der Defense, leidet ihre Offense. Offensichtlich ist auch, dass die Mavs gegen den Trend der WC getradet haben: sie haben Größe abgegeben, um 1.93m zu bekommen. Nowitzkis 31 Punkten folgte Jason Terry von der Bank mit 14 und Erick Dampier mit 11, alle anderen blieben unterhalb eines zweistelligen Scorings. Die Bank produzierte, rechnet man Terry raus, 13 Punkte, allerdings fehlte Jerry Stackhouse. Kleiner Wink in Richtung Kidds erstem Heimspiel in Dallas: wie wäre es, wenn er beim Heimdebüt sein 100. triple double einfährt? Mavs-HC Avery Johnson analysierte den Auftritt seines Neuzugangs so:

“He made some great passes and some of the time guys weren't looking for the ball. This is kind of like a mini-training camp. We just don't have a lot of time. But at the same time, we need every practice and every game for everybody to get on the same page and everybody to get used to playing with Kidd.”

Eine prägnante Kurzanalyse gibt es wiederum von ESPN:


Nicht nur die 99ers, auch die strukturellen Probleme der BBL bleiben

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Oder, wie es Leonhard Kazda von faz.net zusammenfasst:

[...] wenn Wirtschaftsunternehmen ihr Wirken als Sportsponsor überdenken, aus konjunkturellen oder aus strategischen Gründen, entstehen Probleme, die auch mit einem strengeren Lizenzierungsverfahren kaum vermeidbar sind. [...] Was wollen Geldgeber? Öffentlichkeit. Womit vor allem das Fernsehen gemeint ist. Nun hat sich die Liga gerade vor Beginn dieser Saison von ihrem TV-Partner Premiere verabschiedet, um offener zu sein für das frei empfangbare Fernsehen. [...] ARD und ZDF haben mit der BBL eine Art Vereinbarung der guten Absichten getroffen. Verpflichtet sind sie zu nichts. Das „Free-TV“ ist der begehrteste Bräutigam im deutschen Sport. Das Problem ist nur: Er hat schon viele attraktive Bräute.


Mittwoch, 20. Februar 2008

Köln 99ers, Q&A

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Q: Wer steckt hinter der Investorengruppe, die die 99ers in letzter Sekunde retten konnte?

A: Anton Bausinger, ein im Baugewerbe (u. a. Energy Dome) tätiger Unternehmer, sowie der Hamburger Geschäftsmann Jürgen Wollny.


- Q: Stellten die beiden keine Bedingungen?

A: Wollny forderte die Gründung
einer Gruppe Kölner Unternehmen, die ihm nun zur Seite stehen. Diese nennen sich nun Freundeskreis des Kölner Basketball.


- Q: Wollte Wollny nicht eigentlich einen eigenen Erstligaverein in Hamburg aufbauen?

A: Ja. Das tut aber nichts zur Sache. Hamburg 99ers - das wird es nicht geben.


- Q: Wie äußerte sich Jan Pommer zu neuen Situation?

A: Erleichtert. Mittelfristig sieht Pommer die 99ers nun in ruhigeren Gewässern. Auch rechtlich sieht Pommer keinen Nachholbedarf, eine zusätzliche juristische Prüfung der höchst ungewöhnlichen Stunden von gestern ist nicht nötig. Begründet wird dies so:

Juristisch gesehen ist die Teilnahme am Spielbetrieb der Saison 2007/2008 unbedenklich, da das Kölner Management die gestern schriftlich eingereichte Verzichtsmeldung unverzüglich widerrufen hatte, bevor die BBL-Geschäftsführung die Annahme der Verzichtserklärung schriftlich bestätigt hatte.


- Q: Wurde der gesamte Finanzbedarf in Höhe von 800.000 Euro gedeckt.

A: Ja. Es sollen sogar mehr als 800.000 Euro geflossen sein.


- Q: Wird die alte GmbH, die Insolvenz anmeldete, weitergeführt?

A: Nein, eine neue GmbH soll gegründet werden.


- Q: Der Verein war für wenige Stunden tot. Kann man diesen Zeitraum konkret benennen?

A: Von 17:15 bis ca. 19:45.


- Q: Wer gab den Spielern gestern Bescheid, dass sie
im ULEB-Cup doch noch spielen würden können gegen BC Khimki?

A: Sportdirektor Stephan Baeck soll in die Kabine gestürmt sein und gerufen haben: Wir spielen!


- Q: Wie gang diese Partie zu Ende?

A: Mit einer Niederlage für die 99ers, 72-91.


- Q: Werden die 99ers sich jetzt gezielt verstärken, um ihren Playoffplatz nicht zu gefährden?

A: Voraussichtlich ja, das nötige Geld ist vorhanden.


- Q: Könnte Yassin Idbihi, der kurz vor Bekanntgabe der guten Nachrichten einen Vertrag bei einem spanischen Zweitligisten unterschrieben haben soll, nun doch noch bleiben?

A: Unwahrscheinlich.


- Q: Nächstes Spiel der 99ers findet statt an...

A: ...diesem Sonntag gegen BG 74 Göttingen.


EDIT Auch auf bild.de hat man sich Fragen gestellt.

Alles nur Flaschen, oder? [0:42 min]

http://www.wikio.de 2 Kommentare




[via ballhype]

NBA in Europa: Ray Allen enthusiastisch

http://www.wikio.de 0 Kommentare


“Ich denke, das würde die Welt etwas mehr zusammenrücken (lassen) und wenn dies durch einen Sport geschieht, den ich spiele, fände ich das großartig
[...]
Ich bin offen gegenüber der Idee von Reisen, wenn sie gleichmäßig verteilt sind. Wenn man sieht wie viel ich hin- und herreise zwischen den Bundesstaaten, durch all diese aufregenden Städte, da bekomme ich eine Menge zu sehen, so viele verschiedene Kulturen und Menschen. In der Lage zu sein, das auf Europa auszuweiten - ich denke, das würde nicht nur für den Basketball Wunder bewirken, sondern für die Menschen und Kulturen in der ganzen Welt
[...]
Ich bin mir sicher, dass es eine Menge internationaler Spieler gibt, die derzeit nicht in den USA leben möchten. Das ist für einen Spieler in der Liga einfach zu sagen (sie wollen den Schritt nicht machen)
[Anmerkung: mir ist leider nicht klar, was Allen mit diesem Satz sagen möchte], aber wenn du im College gespielt hast und wirst dann gedraftet, sagen wir mal von den London Gators - dann bist du glücklich, in der NBA zu spielen
[...]
Als ich aus dem College kam, fragten mich Leute wo ich spielen möchte, und da sagte ich, dass mir das egal sei, denn ich bin ab jetzt in der NBA. Ich werde bezahlt dafür etwas zu tun was ich liebe, und dafür muss ich reisen
[...]
Derzeit ist man an seine Routinen gewöhnt - in den USA leben, mit der Überzeugung, nicht außerhalb der USA spielen zu wollen. Aber wenn man einmal den Gedanken dahinter verstanden hat, dann - da bin ich mir sicher - würde sich die Meinung und auch die Wahrnehmung vieler Beteiligter zu diesen Ideen und Vorschlägen ändern”



[vgl. auch die Äußerungen Peja Stojakovics zum gleichen Thema]
[original]

Dienstag, 19. Februar 2008

BBL - breaking news: 99ers bleiben!

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Soeben ereignet sich eine mittelschwere Sensation. Irgendwie stark verwirrend.

Offene Fragen wegen des Kidd-Deals

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Wer mag Jason Kidd, den Menschen?


- Peter Vecsey, die Tratscheule des NBA-Journalismus, sagt, Bezug nehmend auf selbstverständlich anonyme Quellen: Avery Johnson hätte Dirk Nowitzki zum Trade angeboten, allerdings hätte dem Mark Cuban nicht zugestimmt. Landen AJ und DN jetzt hart und bescheren der gesamten Mannschaft ein Jet-Lag? Oder nimmt Nowitzki es gelassen?



- Wie wird der Empfang von Devin Harris durch die Fans der Nets bei deren erst
em Heimspiel ausfallen?


- War das nun ein seven-player oder eight-player deal?


- Wann genau hat Jason Kidd vom Trade erfahren? Vor dem ASW, kurz vor oder während des ASG, oder doch erst hinterher wie wir alle auch?



- Angenommen, die Mavs tätigen innerhalb der nächsten beiden Tage einen zweiten Trade: wie sollte der aussehen? Haben die Mavs jetzt im Ersatz-Frontcourt den größten Bedarf? Welche(n) Spieler könnte man abgeben?



- Was passiert mit Vince Carter? Nicht, dass davon auszugehen wäre, dass der Ex-Co-Star Jason Kidds eine Championship gewonnen hätte, aber welcher Top-20-Spieler - ausgenommen diejenigen, die erst zwei, drei Jahre in der NBA spielen - hat Interesse daran, einen Rebuild mitzugestalten?


- Wohin mit all den big men in New Jersey? Boone, Jefferson, Krstic, Magloire, Diop, Nachbar, Swift, Sean Williams...so eine Verschwendung.



- Wer ist neuer Leader der Nets? Jefferson oder Carter?



- Inwieweit stellt dieser Trade eine persönliche Niederlage für Mark Cuban dar? Steve Nash hätte man damals, 2005, für 13-15 Millionen jährlich haben können. Nash ist heute ein besserer Point Guard als Kidd. Und billiger. Und sowas von befreundet mit Dirk Nowitzki. Und die besseren Knie hat er auch.





dat es et! deescher Dreß! deescher, decker Dreß!

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Es ging doch alles sehr schnell und vor allem mit schlechtem Ende über die Bühne: die Köln 99ers stellen mit sofortiger Wirkung ihren Spielbetrieb ein. Da hätte auch mein Live Blog, welches ich gestern begann und heute fortsetzen wollte, nichts dran ändern können. 800.000 € Schulden, Abgänge von Leistungsträgern, fehlende Überzeugungskraft des vorgelegten Fortführungskonzepts und schließlich ein nicht aufzufindender zweiter Sponsor - das alles sind die Gründe für die Schließung des Vereins. Die offizielle Pressemeldung der 99ers liest sich trocken, bestimmt ist sie von Passiva und Juristendeutsch:


Die Verantwortlichen der American Sports GmbH geben in Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Norbert Heimann bekannt, dass der Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt wird. Hierüber ist die BBL GmbH informiert worden.

Die American Sports GmbH wird nach §16 des BBL-Lizenzstatuts die Lizenz zurückgegeben. Einzelheiten wollen die Beteiligten am 20.02.2008 um 11.30h auf der Pressekonferenz im EnergyDome bekannt geben.



Emotionaler trat da schon Sportdirektor Stephan Baeck auf:


Dies ist ein bitterer und zugleich trauriger Tag für den Basketball in Köln – zumal in den vergangenen Wochen nicht nur Management und Mitarbeiter bis an die Grenze der Belastbarkeit für das Überleben des Vereins gekämpft haben. Unser Dank geht an die treuen Fans, die mit ihrem Engagement mehr als deutlich signalisiert haben, dass sie sich zu den 99ers und den Standort Köln bekennen.


Wiederum Jan Pommer, der als Geschäftsführer der BBL zusammen mit dem Vorsitzenden des Liga-Präsidiums, Dr. Thomas Braumann, die Entscheidung zu verantworten hat, wagte einen Blick in die Zukunft:


Dies war eine der schwersten Entscheidungen, die wir zu fällen hatten – und sie lässt uns beileibe nicht unberührt. Obwohl die Kölner Verantwortlichen bis zur letzten Sekunde nach tragfähigen Lösungen gesucht haben, ist es ihnen leider nicht in ausreichendem Maße gelungen, eine wirtschaftliche Perspektive aufzuzeigen. Diese Erkenntnis schmerzt umso mehr, als dass der Verein in den vergangenen Jahren viele Erfolgsstorys geschrieben hat. Sei es national oder international. Im Sinne der zahlreichen Fans sowie der gesamten Organisation hoffe ich, dass es in naher Zukunft wieder Spitzen-Basketball in der Domstadt zu sehen gibt.


Die anderen Vereine sind vom Ligaaustritt der Kölner insoweit betroffen, als dass die Punkte, die in Begegnungen mit den 99ers erzielt wurden, aus der Wertung genommen werden. An den übrigen Spieltagen der aktuellen BBL-Saison wird der jeweilige Gegner der 99ers spielfrei haben - so an diesem Sonntag der BG 74 Göttingen. Auch die für heute angesetzte Partie im ULEB-Cup, 99ers vs.
BC Chimki findet nicht statt.

Ob und inwieweit die Nicht-Präsenz von Basketball im TV Ursache für die Krise der BBL ist, damit hat sich Felix in einem aktuellen Blogeintrag befasst.

Dritter blockbuster perfekt: Kidd nach Dallas!

http://www.wikio.de 4 Kommentare


Der Deal sieht so aus:

Jason Kidd, Antoine Wright und Malik Allen (New Jersey Nets)
- Keith van Horn, Trenton Hassell, Devin Harris, DeSagana Diop, Maurice Ager (alle Dallas Mavericks), zwei first-round-picks und Bares.

Die beiden wertvollsten Spieler des Trades sind Harris und Kidd. Konzentriert man sich also auf die qualitativen Spitzen des Geschäfts, haben wir hier einen Tausch Point Guard - Point Guard. Und doch viel mehr als das. Wir haben einen Sieben-Spieler-Trade. Einen Trade, der die Nets in den Rebuild schickt und Vince Carter ins Niemandsland. Einen Trade, über den wir uns die nächsten Tage die Mäuler zerreißen werden - Dirk Nowitzki und Jason Kidd, oh wie wird das schön. Fragt sich nur wie lange? Kidd wird in einem Monat 35, er hat diese Saison seinen Shot verloren. Sicher, das Energielevel früherer Tage hat er gehalten. Und auch bezüglich Erfahrung hat er nicht ver- sondern dazugelernt. Dirk ist 29, er hat acht seiner letzten zehn Playoffspiele verloren. Er hat, meine ich, dieses Jahr etwas an Fokus verloren. Im System Avery Johnsons hat er nicht mehr die Freiheiten früherer Tage. Sein Wurf sieht schwerer aus, die Beine etwas langsamer. Vom vocal leader Nowitzki habe ich die letzten Monate wenig gesehen. Hinzu kommen zur nicht ganz so triumphalen Starting 5 der Cuban Mavericks Josh Howard, Jason Terry, Erick Dampier. Von der Bank greifen nun Spieler ein, die abgegeben werden sollten - Stackhouse, George - oder neu im Team sind - Malik Allen, Antoine Wright. Klar, Stackhouse sollte nicht wirklich gehen, aber im Zweifel geht der Erfolg der Mannschaft dem Einzelschicksal eines verdienten Spielers vor. Mit einer Erika in der Mitte, einem zaudernden Blondschopf auf der 4, einem ruhigen Josh Howard im Hintergrund sowie zwei launischen Werfern auf der 1 und 2 wollen die Texaner die Championship gewinnen. Ja, sie sind in dieser Formation gefährlich. Aber sind sie es auch als Team? Oder wo hatten die Warriors letztes Jahr ihren Elan hergenommen? Weil es in ihrem Spiel keinen Bruch gab, wenn Baron Davis mal auf der Bank saß. Wer kommt denn in Dallas von der Bank für J-Kidd? Nur Jose Barea. Und weshalb brechen die Suns Jahr für Jahr in die Playoffs ein? Weil sich da ihre kleine Rotation rächt und ein Mann Rätsel wie kein zweiter aufgibt: Tim Duncan, the big obstacle. Die Rotation der Mavs hat sich nun verdünnt, Avery Johnson kann zwar noch immer aus 14, 15 Spielern wählen, aber eben nicht mehr aus dem Vollen schöpfen. Und wäre da nicht noch das böse D-Wort. Defense. Mit dem Abgang von Hassell und Harris verlieren die Mavs zwei überdurchschnittlich begabte Verteidiger. Wo nun die Versatilität in der Verteidigung herkommen soll, ich weiß es nicht. Aber Versatilität zählt eh nur in der Offense, oder? Von wegen. Wenn ich sehe, was Detroit für eine abwechslungsreiche Defense spielt und wie erfolgreich die Jünger von Dumars und Thomas damit sind. Gegen die neu sortierten Frontcourts der WC werden die Mavs keinen Stich sehen. Und dann gibt es da noch eine neue Generation von Point Guards, angeführt von Chris Paul und Deron Williams. Die Mavs ordnen sich hier qualitativ ein, aber sie überragen nicht - und genau das sollte man als Champion.

Ich mag diesen Trade nicht. Mark Cuban hätte Geduld beweisen müssen. Die Spitzenteams der WC sind älter geworden: die Lakers mit Gasol, die Suns mit Shaq, die Spurs insgesamt. Hier hätte ich eine Chance für die Mavs gesehen: Western Conference Finals 2009, Lakers - Mavs. Wenn nicht dieses, so doch nächstes Jahr. Ob man das dann so kommuniziert, ist eine andere Frage. Und ob sich Avery Johnson und vielleicht sogar Nowitzki hätten halten können bei einem erneuten Erstrundenaus 2008, wer weiß. Statt Versprechen in Richtung Zukunft haben wir nun eine win-now-Situation. Aber erinnern wir uns, wann hat das zum letzten Mal geklappt: Team holt alternden Star und zur Mitte der Saison und gewinnt so/deshalb die Championship. Mir fallen da nur die Detroit Pistons von 2004 ein. Aber Rasheed Wallace war damals nicht wirklich ein Star, eher eine Diva, skandalumwittert, die sich dann zum Schlüsselspieler und schließlich Publikumsliebling aufraffte. Die Mavs haben sich hier einen 40 Millionen teuren Mann geholt, der die Championship gewinnen will und im Fall der Fälle spätestens Ende Juli auf einer Vertragsverlängerung bestehen wird. Ja, Kidd hat eine Mission im Gepäck. Lasst uns den Titel gewinnen. Wir sind gut, talentiert und tief besetzt. Tief? Welche Bank eigentlich? Übrig bleiben nach dem noch offiziell zu bestätigenden Trade Malik Allen, Jose Barea, Brandon Bass, Nick Fazekas, Juwan Howard, Eddie Jones sowie die beiden Fast-Nets Stack & George. Das sind klangvolle Namen, ja, aber das sind auch ein Rookie sowie ein Sophomore, mehrere Mittdreißiger und keine Antwort auf Tim Duncan. Die Mavs haben sich hier ordentlich verzockt. Und ob man wirklich noch einen All-Star im Aufbau braucht, um Champion zu werden - wer hat das eigentlich behauptet? Innerhalb der letzten 17 Jahren gab es nur drei Finals-MVPs auf der 1: Tony Parker (2007), C. Billups (2004) und Isiah Thomas (1990). Und eigentlicher Gewinner des Trades ist keiner der Protagonisten, sondern voraussichtlich Keith van Horn, denn dem werden in seinem Vorruhestand zarte 4 Millionen $ geschenkt, ohne dass der auch nur eine Minute Basketball spielen wird müssen.

EDIT Natürlich erkenne ich an, dass sich bei den Mavs etwas tun musste. Nur scheint dieser Trade dem Prinzip we wanna get the best available Superstar geschuldet. Und einen impact hätte ich Kidd viel eher bei den Cavaliers zugetraut, LeBron James aber hat umsonst geworben.

Montag, 18. Februar 2008

Köln 99ers: die Entscheidung naht

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Wenn ich es richtig verstanden habe, wird noch heute Abend entschieden, ob die Köln 99ers weiterspielen werden und wenn ja in welcher Besetzung, mit welchen Auflagen und in welcher Liga. Bis ca. 24:00 Uhr werde ich versuchen Euch auf dem Laufenden zu halten. Falls Ihr was beizutragen habt, könnt Ihr wie immer Kommentare hinterlassen.

Die Situation für die 99ers gestaltet sich so, dass sie bis zum heutigen Montag ein tragfähiges Konzept vorlegen mussten, mit dem sie zumindest bis zum Ende der Saison in BBL wirtschaftlich und auch sportlich überleben können. Dieses Konzept scheint erarbeitet und auch eingereicht zu sein, so hat 99ers-Pressesprecher Jan Odenthal kurz und knapp verkündet:

Wir werden das wirtschaftliche Konzept vorlegen. Mehr können wir dazu nicht sagen.


Ob und inwieweit der neue Haushaltsplan tragfähig ist, entscheiden Jan Pommer & Co. Was fehlt, sind satte 800.000 Euro, die wohl auch der neue Sponsor, taxofit ®, nicht bereit ist aufzubringen. Warum sollte er auch?

UPDATE (19:31) Wie ich gerade erfahre, dauert die Prüfung der von den Köln 99ers vorgelegten Zahlen doch etwas länger. Die Entscheidung zum Verbleib in der BBL wurde deshalb auf den morgigen Dienstag verschoben. Sollte ich rechtzeitig fertig werden auf Arbeit, werde ich diesen Post einfach weiterführen.

UPDATE (19:16) Jan Odenthal hatte noch vor drei Tagen fast marktschreierisch die Werbetrommel gerührt: egal welcher Sponsor jetzt einstiege, er bekäme eine derartige Publicity, dass sich das Engagement sofort amortisiere. Ein gutes Werk wäre das an den schuldlosen Kölnern. Nun hat Odenthal die Trommel wieder weggelegt, ein zweiter, zahlungskräftiger Sponsor wurde offenbar nicht gefunden, sonst hätte man das bekannt gemacht - versprochen ist versprochen.

UPDATE (19:13) Sasa Obradovic kommentierte den Sieg der 99ers im vielleicht letzten Heimspiel gegen die Gießen 46ers vergangenen Samstag so:

“Das war heute vielleicht der großartigste Erfolg in meiner Zeit hier in Köln. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und auf unsere tollen Fans. Das war heute eine Werbung für die Köln 99ers und das, was wir hier seit Jahren aufgebaut haben.”

Zur Erinnerung: die 99ers müssen inzwischen ohne ihre zu Saisonbeginn drei besten Spieler auskommen - Nadjfeji und McElroy sind nach Berlin gewechselt, Toby Bailey nach Spanien. Übrig geblieben ist ein Haufen junges Gemüse. Derzeit steht Köln auf Platz 6 der BBL, immerhin acht der letzten 10 Ligaspiele konnte man für sich entscheiden - in dieser Hinsicht eine Parallele zu Alba Berlin.

UPDATE (17:53) Der Kölner Express zählt folgende mögliche Ergebnisse für heute auf:
1. Die BBL segnet das Sanierungskonzept ab, d. h. die 99ers dürften die Saison zu Ende spielen. Dann müssten die Zahlen erneut geprüft werden.
2. Die fehlenden 800.000 € werden doch noch kurzfristig erbracht, den Retter könnte z. B. ein Kölner Unternehmen spielen. Damit könnte man ebenfalls bis Saisonende erstklassig bleiben.
3. Weder 2. noch 3. treten ein, das Fortführungskonzept wird abgewatschelt und 800.000 € hat keiner auf den Tisch gelegt. Damit wäre der Spielbetrieb eingestellt.

UPDATE (17:26) Es gibt für die Entscheidung von heute keinen Aufschub, denn bereits morgen stände das ULEB-Cup-Spiel der Kölner gegen BC Chimki an. Ungeachtet des Ausgangs für die 99ers, hat Jan Pommer wiederholt ausgeschlossen, die BBL von 18 auf 14 zu reduzieren, wie das der Manager des Ligakrösus (Alba Berlin), Marco Baldi, vorgeschlagen hatte, ein Zusammenhang zwischen der Ligagröße und den Vorkommnissen in Köln sei Unsinn.

Kokoloresleser wissen mehr, KW 7

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Lakers, Hornets, Trailblazers, Celtics: diese vier Teams erhalten von Charley Rosen für ihre bisherige Saisonleistung die Bestnote A+.


- Die New Jersey Nets führen bei ihrem Sieg gegen die Dallas Mavericks Dirk Nowitzki & Co. mit einem 21-0 run vor.


- Nach zwei Zehntagesverträgen bleibt D. J. Mbenga nun doch bis zum Ende der Saison ein Laker. Da Chris Mihm an der rechten Ferse operiert und damit bis zu sechs Wochen ausfallen wird, benötigten die Lakers dringend Verstärkung auf der 5.


- Der Ausgang des diesjährigen Super Bowls hat nicht zuletzt Charles Barkley böse überrascht, denn Herr Donut verliert 400.000 $ beim Wetten.


- Es wird wieder Offensive gespielt in der NBA. Wie das mit Regeländerungen der Vergangenheit zusammenhängt, erklärt uns Greg Boeck.


- Hakeem Olajuwon und Patrick Ewing werden voraussichtlich in die Hall of Fame aufgenommen, ebenso Pat Riley.


- Delonte West hat ein Jahr in Seattle verloren.


- Ron Artest zieht seinen trade request zurück und wird nun wahrscheinlich bis Ende nächster Saison ein Sacramento King bleiben.


- Gilbert Arenas spricht Jose Calderon die Eignung zum All-Star ab:

Jose Calderon? Who? Come on man, this is All-Star, people. When I’ve seen some of the names that are being thrown around on the ticker as snubs, it’s killing me. I understand Calderon has the best assist-turnover ratio in the league, but you know what’s funny? All back-up point guards have the best assist-turnover ratios. Screw it, Kevin Ollie should be an All-Star then! For like five or six years, Ollie was No. 1 in assist-turnover ratio!


- Wird Larry Brown neuer Head Coach der Chicago Bulls? Eines von vielen absurden Gerüchten diese Woche.


- Die Spielzeugawards des ASW gewinnen: Deron Williams (Skills Challenge), Jason Kapono (Three-Point Shootout), San Antonio Spurs (Haier Shooting Stars), Dwight Howard (SDC).


- Steve Kerr nennt den wahren Grund für den Trade Shawn Marions:

[Marion’s] not going to opt out. Anybody who is saying [Marion] is, has no idea what they’re talking about. Nobody has the cap room to afford his $17.8 million next year … It’s a huge number. As good a player as he is … at his age … he’s not the kind of guy you start a franchise with. For that kind of money, I don’t think you’re going to see anyone break the bank for him.


- Bahnt sich hier eine unangenehme Sensation an? Erstmals führt nicht Kevin Durant, sondern Al Horford die Rookie Rankings auf nba.com an.


- Wie hat es Joe Dumars fertig gebracht, dass die Pistons seit mehr als fünf Jahren ganz oben mitspielen, während der Titelgewinn der Miami Heat schon ein halbes Jahrhundert her scheint. Steve Aschburner weiß die Antwort.


- Die Pressekonferenz der beiden Neuzugänge in Miami: Shawn Marion und Marcus Banks. Eindrücke. Indessen zählt Stefan Swiat zehn Gründe auf, weshalb der Trade Shaqs den Suns Vorteile bringen wird, so z. B. bezüglich Toughness:

It seems as if most championship teams have a player or two that add to a team’s overall grittiness. The Pistons’ “Bad Boys” had a litany of players who filled that role, such as Rick Mahorn and Dennis Rodman. In this case, O’Neal brings a certain aura of toughness to the Suns that no one could question. Other teams’ players always have thought twice about committing a hard foul against any of O’Neal’s teammates in the past, and they will have to think about that in the future as well. If the Suns were an old A-Team episode, O’Neal would be the equivalent of Mr.T’s character, B.A. Baracus. The new Suns center definitely makes the Suns more intimidating. When the playoffs arrive and the tensions rise, it seems like the Suns players will be comfortable to know that O’Neal is on their side.


- Erst die Yacht versteigert, nun sein Haus: Latrell Sprewell geht harten Zeiten entgegen.


- Was LeBron James von Warren Buffett gelernt hat:

The biggest thing he helped me with is, 'Trust your gut,'. It wasn't all geared toward money and investments. It's about life, your family — the decisions you make. It was kind of funny to hear that from one of the wealthiest men in the world that he always trusts his gut. I've always trusted mine.


- Was hat sich seit dem Verlust Pau Gasols im Game der Grizzlies verändert? Rudy Gay bringt es auf den Punkt:

Since we traded Pau (Gasol), it's a matter of everyone stepping up. It isn't just one player who's going to fill his shoes.

Live Blog zum All-Star Game 2008

http://www.wikio.de 5 Kommentare

Sonntag, 17. Februar 2008

Umzug der SuperSonics unvermeidlich

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Der Besitzer der SuperSonics, Clayton Bennett, möchte den Verein schon seit längerer Zeit in einer anderen Stadt, nämlich Oklahama City (übrigens Bennetts Heimatstadt), ansiedeln. Bisher gab es dazu sowohl von den Fans, als auch der Stadt Seattle und auch NBA-Commissioner David Stern ein klares Nein. Nur die Zahlen sprachen eigentlich für Bennett. Und doch hat David Stern nun im Rahmen des ASW ein häßliches Wort fallen lassen: unvermeidlich. Was Stern sagte und wie man es zu verstehen hat:

- Nur der Zeitpunkt des Umzugs ist noch nicht sicher.
Stern erklärte, die Unvermeidbarkeit dieser Aktion, also den Umzug, anzuerkennen bzw. erkannt zu haben.

- Der Vermittlungsversuch,
den David Stern anregte, zwischen Seattle und Bennett sah folgendes vor: Bennett zahlt der Stadt 30 Millionen $, um die Franchise vorzeitig relokalisieren zu können. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt, was für alle Beteiligten eine schlechte Lösung darstellen dürfte.

- Es wird definitiv keine neue Arena in Seattle oder Umgebung geben, die mit öffentlichen Mitteln finanziert wird. Dies aber war eine der Bleibebedingungen, die Bennett gesetzt hat.

- Spätestens zu Beginn der 2010/11 sollte der Umzug der seit 1967 in Seattle beheimateten Sonics perfekt sein.

Noch ein trash deal: Mike Bibby ab sofort ein Hawk

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Mike Bibby (Sacramento Kings) - Anthony Johnson, Tyronn Lue, Lorenzen Wright, Shelden Williams (alle Atlanta Hawks) sowie 2nd round pick (2008): so lautet der neuste Trade. Bibby bedient den größten Need der Hawks, einen etablierten Point Guard, sehr gut, hatte allerdings zu Saisonbeginn Verletzungssorgen. Der 29-jährige ist nun gleichzeitig der erfahrendste Spieler in deren Starting 5 (Bibby-Johnson-Williams-Smith-Horford). Ob er die viel bechworenen Führungsqualitäten auch in den Playoffs abrufen kann, bezweifle ich: Bibby hat in seinen zehn Jahren NBA gerade mal 50 Playoffspiele absolviert, innerhalb der vier letzten Saisons sogar nur 11. Diese Saison weisen seine Statistiken im Vergleich zu seiner bisherigen Karriere deutlich nach unten:

13.5 ppg, 1.3 spg, 3.7 rpg, 74.2 FT%, 40.6 FG%

Im Gegensatz zu den Falken, die in einer schwachen EC weiterhin um einen Playoffplatz konkurrieren - es wäre ihre erste Teilnahme seit 1999 -, hat für die Sacramento Kings nun bereits die Off-season begonnen, denn die Kings erleiden hier einen erheblichen Qualitätsverlust (wenn auch nicht in der Starting 5, denn Bibby wird durch Beno Udrih ersetzt...), der nur durch den anstehenden cap relief i. H. v. 11 Millionen $ aufgewogen wird. Bedenkt man, dass auch Ron Artest auf dem trading block steht und sich auch für Brad Miller Interessenten finden dürften, steht hier eine Mannschaft vor dem totalen Umbruch. Was nicht fehlen durfte: ein feuchtwarmes Statement Bibbys zum Abschied:


“I had some good times here in Sacramento. Sometimes you need a change and you never know where that might take you. I just prayed and asked for what might be the best for my family and this is what happened, so you can't question it. I'll always have love for the people in Sacramento, the Maloofs and (basketball president) Geoff (Petrie).”


Indessen scheint sich Kings-HC Geoff Petrie auf Shelden Williams zu freuen, seine Einschätzung zu den Qualitäten des Power Forwards liest sich so:


“He had a great, great, college career (at Duke). He was extremely well-coached. We’re hoping he becomes part of a younger frontcourt we can go forward with on some level, but he hasn’t played enough yet. He hasn’t had a great opportunity, and hopefully this will be his chance to move forward.
Whatever shows up on the court will show up on the court over some period of time. We haven’t had a fifth pick in the draft since I’ve been here (Williams was drafted fifth overall in 2006).”

Der Kreativste gewinnt: 78% der Stimmen für Dwight Howard beim SDC 2008 [7:56 min]

http://www.wikio.de 0 Kommentare



Experten

http://www.wikio.de 0 Kommentare




Die Abstimmung stammt von nba.com, datiert auf den 30. Oktober 2007.

Samstag, 16. Februar 2008

Jawolll! Die 99ers haben einen neuen Sponsor!

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Und zwar taxofit®. Das Kölner Unternehmen liefert somit ein gewichtiges Argument für den Fortbestand des finanziell kriselnden Basketballvereins. Und ganz nebenbei erweitert der Nahrungsmittelergänzungs- sowie Vitamin- und Mineralpräparatehersteller seine beträchtlichen Sponsoringaktivitäten, es gibt derzeit wohl keine größere Sportart, in der taxofit
® nicht präsent wäre.

Peja Stojakovic: NBA in Europa? Könnte klappen!

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Alle Jahre wieder streut David Stern Gerüchte bezüglich der Gründung einer NBA-Liga in Europa. Da fallen dann Städtenamen wie Rom, London, Madrid, Athen und Berlin. So auch dieses Jahr, wobei darauf hinzuweisen ist, dass die nun vorgestellten Pläne konkreter denn je sind. Diese zunehmende Konkretisierung interpretieren manche so, dass wir spätestens 2020 die ersten NBA-Finals auf europäischem Boden sehen werden können. Dabei liegt der eigentliche Zukunftsmarkt der NBA in China. Dort hat sie in relativ schneller Zeit einen eigenen Ableger aufgebaut. Statt einer jahrelangen Hängepartie gibt es dort demnächst einen Haufen von Partien. So viel zur Präferenzhierarchie des NBA-Commissioners. Jedenfalls hat zum Thema NBA in Europa auch Peja Stojakovic, blendend aufgelegter Scharfschütze der New Orleans Hornets und ehemals selbst als Profi aktiv in Europa (Roter Stern Belgrad, PAOK), eine Meinung zum Thema und hat diese nun preisgegeben:

Ich finde das interessant. Was mir allerdings Sorge bereitet, ist die Entfernung. Aber alles andere passt eigentlich, es gibt die Städte, die Arenen, die wirklich beweisen könnten, das Europa bereit dafür ist, Teil der NBA zu sein.
[...]
Die Zuschauer in Europa gehen mit größerer Begeisterung in das Spiel, sie können nicht schlafen, wenn ihr Team verloren hat. So erhält das Team noch mehr Druck. Hier [in den USA] kommen die Leute zum Spiel,
haben Spaß miteinander, unterstützen ihre Mannschaft. Hier basiert das Ganze mehr auf Unterhaltung für den Fan, drüben eher gradlinig auf Basketball.
[...]
Sie [die europäischen Fans] singen zu manchem Spiel, eventuell stellen sie wilde Dinge an, werfen mit Gegenständen nach dir - Handys, leere Flaschen, Münzen. Die NBA sollte sicher gehen, dass so etwas nicht passiert wenn drüben gespielt wird.

Schräg. Schräger. Kobe Bryant = W. A. Mozart [0:40 min]

http://www.wikio.de 0 Kommentare



Endlich: Nowitzki äußert sich zu Gerüchten

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Nach der Niederlage gegen die Phoenix Suns hatte Dirk Nowitzki Zeit, ein paar Fragen zur Situation der Mavericks, die nach dem vorerst gescheiterten Trade Jason Kidds mehr als angespannt sein dürfte, zu beantworten:


Wenn es [der Trade] nicht passiert, müssen wir trotzdem zusammenbleiben.
Wir sind noch immer ein Team.
Wenn jeder [von uns] in eine andere Richtung geht, haben wir keine Chance.
[...]
Das waren jetzt ein paar verrückte Tage.

Alles schien möglich, und keiner wusste genau, was vor sich geht.
Und als sie dann sagten, der Deal sei perfekt, dann doch nicht, da sagte unser Team Okay.
Erst wussten einige nicht, ob sie jemals wieder spielen würden für uns, spielten dann aber doch.
Wie gesagt, verrückte Tage.
[...]
Aber wir als Mannschaft versuchen, das Beste daraus zu machen.
Wir versuchen, konzentriert zu bleiben und die Truppe zusammenzuhalten.
Das ist wirklich das einzige, was du da machen kannst.
Wenn hier jeder sein eigenes Ding macht, geht die Chemie kaputt, und wir würden nichts gewinnen.
Wir möchten sicher gehen, den Laden hier zusammenzuhalten.
Und wer auch immer das Mavs-Jersey trägt, sollte sein Bestes für dieses Team geben.
[...]
Wenn im locker room einzelne, kleine Lager entstehen, können wir unsere Ziele nicht erreichen.
Deal or no deal - wir müssen bereit sein, jede Partie anzunehmen.
Wir wollen weiterhin Spaß miteinander und eine gute Zeit auch im Bus [Auswärtsspiele] haben, weil wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, kann man Meinungsverschiedenheiten im locker room echt nicht gebrauchen.
Wir hatten eigentlich immer gute Stimmung im locker room, seit ich in Dallas bin.
Wir müssen jetzt abwarten, was nächste Woche passiert.



[original]

Sean Williams fährt den Mittelfinger hoch

http://www.wikio.de 0 Kommentare





Wer weiß warum? Denn eigentlich ist der New Jersey Net doch ganz lustig.

[via]

Freitag, 15. Februar 2008

Go Kevin!

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Es gibt nur einen Grund, die heute Nacht stattfindende Rookie Challenge zu verfolgen: Kevin Durant könnte seinen ersten Titel in der NBA gewinnen. Und dann wäre da noch das matchup gegen Brandon Roy. Aber was bedeutet eigentlich matchup während der Rookie Challenge?

UPDATE Statt der großen Show des Kevin Durant trumpfte Daniel Gibson auf. Mit einem Rekord von 11 Dreiern führt der Cleveland Cavalier die Sophomores zum sechsten Sieg hintereinander gegen die Rookies (136-109):


Kobe Bryant - mit 19 erstmals All-Star [4:56]

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Wie ich vor drei Wochen erwähnt hatte, war Kobe Bryant beim diesjährigen Voting der All-Stars einziger Spieler der WC, der mehr als zwei Millionen Stimmen erhielt. Eine gewaltige Fanbasis also, die nun vorerst ins Leere schauen muss, denn der Lakers-Star hat sich verletzt (Bänderriss im kleinen, rechten Finger bei der Partie gegen die Nets, womit sich übrigens auch seine unterdurchschnittlichen Quoten seitdem erklären) und könnte für ca. 6 Wochen ausfallen. Könnte, wenn er sich denn einer OP unterzieht. Das aber scheint er derzeit nicht vorzuhaben, obwohl sich bei einer derartigen Verletzung 99% der Spieler sofort operieren lassen würde. Bryant beißt also auf die Zähne. In eigenen Worten:

My current thinking is to give my finger some treatment and rest for a few days, and hope I can still continue to compete at a high level after that rest. I would prefer to delay any surgical procedure until after our Lakers season, and this summer's Olympic Games. But, this is an injury that myself and the Lakers' medical staff will just have to continue to monitor on a day-to-day basis.

Und nun spielt er doch. Zumindest im ASG. Im Three-point Shootout ersetzt ihn Uns Dirk, der den Wettbewerb bereits 1x gewinnen konnte. Kobe trifft die Entscheidung zur Teilnahme gegen den Rat seiner Ärzte (insbesondere Steven Shin, einem Spezialisten für Handverletzungen). Dass Kobe jetzt, da wir Mitte Februar haben und noch zweite Monate Zeit bis zum Beginn der Playoffs bleiben, durchspielt, halte ich für unwahrscheinlich. Übrigens darf sich Bryant nach den Playoffs, unabhängig vom dortigen Erfolg der Lakers, auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Zur Erinnerung: die Lakers sind mit ziemlicher Sicherheit mit dabei in den Playoffs, derzeit rangieren sie auf Platz 3 der Western Conference und das obwohl Andrew Bynum frühstens Mitte März wieder spielen wird. Da man jedoch Pau Gasol für lau erhalten hat und auch ein gewisser Lamar Odom eine gewohnt gute Saison spielt, kann man mit immerhin zwei Stars aufwarten. Sollte es sich Bryant doch noch anders überlegen, stände statt ihm ein Spieler in der Starting Five der WC, den jeder Besucher in New Orleans kennen dürfte: Chris Paul. Wer sich nun zu den Fans von Bryant zählt, dem möchte ich folgendes Video empfehlen: Kobe Bryant bei seinem ersten All-Star Game in New York, 1998. Damals zarte 19 Jahre jung, spielte er 1-on-1 gegen den Buddha höchstpersönlich - Michael Jordan:


Kurz vor dem Ableben

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Ausgerechnet Sasa Obradovic hat in einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärt, dass die Köln 99ers voraussichtlich nicht mehr zu retten sind. Der Trainer äußerte sich so:


Das wirklich Schlimme daran ist, mit ansehen zu müssen, dass scheinbar niemand in Köln wirklich bereit ist, zu helfen. Im Gegenteil: Köln tötet den Basketball doch. Ich habe von vielen aufmunternden Worten gehört, aber bis jetzt ist nichts passiert. Mit jedem Tag wird mir bewusster, dass die Träume platzen, die ich verwirklichen wollte.



Der andere bemerkenspunkte Punkt des Interviews betrifft Obradovics Verhältnis zu Herbert Zimmer, dem 99ers-Mäzen, der keiner mehr ist, und da erfahren wir folgendes über die Nachwirkung des abgesprungenen Finanziers:


Es gibt scheinbar viele, die uns wegen ihm nicht mehr unterstützen wollen. Diese Leute müssen verstehen, dass sie das Geld nicht Herrn Zimmer geben, sondern in ein neues Projekt stecken.

Shawn Marion 2 : Shaquille O'Neal 0

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Falsch, die beiden haben nicht Fußball gegeneinander gespielt. Ich probierte mich heute an folgendem Ausschlussverfahren: angenommen, ich wäre kein NBA-Freak, kein Basketballblogger, kein Spielegucker-bis-der-Wecker-klingelt, nicht der, der sich alle zwei Tage fragt, wie LeBron James zu seiner ersten Championship kommen soll, also einfach ein stinknormaler Fußballfan, der die Ergebnisse der Heimmannschaft (hallo, Hertha!) hinnimmt, weil er sie hinnehmen muss, angenommen, ich hielte NBA für die Bezeichnung einer Infektionskrankheit und ich müsste 2x nachfragen, ob ich den Namen Shaquille O'Neal richtig verstanden habe und ob dieser Typ nicht doch aus Honolulu käme, so wie Barack Obama auch, gesetzt also, ich hielte Basketball für eine fremde Kultur, für nichts, was mich in meinem alltäglichen Leben erreicht, so hätte ich doch eine Meinung zu diesem Sport: Spieler sind dazu da, um zu spielen. Und wenn Shaq nun bekannt gibt, erst nach dem ASW sein erstes Spiel für die Suns zu geben, gleichzeitig es Shawn Marion fertig gebracht hat, sich schon vor fünf Tagen sein neues Jersey überzustreifen bei seiner Premiere gegen die Lakers, und dann ein zweites Mal gegen die Nuggets, dann würde ich, als - versteht sich - unbescholtener Nicht-NBA-Fan mich vielleicht zu folgendem Polterspruch verleiten lassen: naja wenn ich sehe, dass der eine schon zwei Spiele hat und der andere noch keines, wer hat dann wohl mehr Wert, he? Ist aber nur so eine Idee. Und jetzt zurück zur Hertha, bitte.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Kidd-Trade: Devean George hat ihn vermasselt

http://www.wikio.de 3 Kommentare


Ja, wir erleben gerade eine aufregende Zeit in der NBA. Und wir sind nun wieder mal sehr knapp an einem blockbuster trade vorbeigerauscht. Nur ein Ja! hat gefehlt. Devean George hätte einwilligen müssen, zusammen mit


Devin Harris, Jerry Stackhouse, DeSegana Diop, Maurice Ager und first round picks 2008 und 2010 sowie Cash

gegen


Jason Kidd und Malik Allen

von den New Jersey Nets getradet werden. Statt dessen gab es das Nein! von George, wozu dieser dank eines Vertragsdetails berechtigt ist. Dieser gescheiterte Deal fährt Mark Cuban und Avery Johnson doppelt in die Parade: einerseits, weil er nicht vollführt wurde, andererseits, weil AJs Bekenntnisse, er stehe zu seinem Team, nun noch weniger Authenzität ausstrahlen als rosa Lippenstift. Das folgende post game interview mit Zunichtemacher George stammt von letzter Nacht:



George weiß was ihn nun erwartet: er wird der bad guy sein, er wird die Medienprügel beziehen. Wenn ein nur durchschnittlicher Spieler einen derartigen Trade zerstört, ja nicht einmal der Spieler selbst, sondern sein Agent, dann muss das provozieren. Pikant: Devean George erzielte gestern während 33 Minuten Einsatzzeit 0 Punkte bei einer bemerkenswerten Quote: 0-11 FG. Nicht weniger pikant: erst vor einer Woche hatte George um einen Trade gebeten. Trotzdem finde ich Georges Aktion durchaus witzig (findet auch Craig Kwasniewski), man muss schon eine Hundesc
hnauze haben, um zuzubeißen wenn andere bellen. Es geht George nicht alleine um das Geld, es geht um konkrete Einsatzzeiten in New Jersey, denn die Nets sind mit Vince Carter, Bostjan Nachbar, Richard Jefferson usw. bereits vorzüglich besetzt auf Georges angestammter Position. Hingegen dürfte der Trade für Dirk Nowitzki bedeuten, seinen Führungsanspruch für diese Mavericks endgültig verwirkt zu haben. Welcher Trade eigentlich? Hinter den Kulissen wird weiter gewerkelt, Keith van Horn könnte aus der Leichenhalle gezogen werden um einen Trade ohne Beteiligung Georges zu vollbringen. Zwei bemerkenswerte, brandaktuelle Zitate, die mir in diesem Zusammenhang über den Bildschirm gelaufen sind:

Mark Cuban sagt klar, dass es mit den Mavericks so nicht weitergehe:

For us to make the numbers work in a deal like that, we'd have to trade away half the team. We're not doing that, so it just doesn't work. And we like our team. We've got a lot of room for improvement and we hope to get better. But right now, I just don't see anything happening.

Und Nets-HC Lawrence Frank verabschiedet sich schon mal in aller Öffentlichkeit vom künftigen HoF-PG:

I love him. He's a very special person, but it's time for both him and the organization to part ways. We're giving up a Hall of Fame point guard and some good role players. If this deal goes through, we'll be receiving some very good players as well and a new era of Nets basketball will start because Jason is that significant a player.


Wer sich jetzt noch beschweren möchte, dass dieser Beitrag etwas zerfahren sei, sollte mal einen Blick in meinen Reader werfen, da grassiert heute der Kidd-Wurm:


Agent Zero begrüßt den Trade Shaqs

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Es gab seit langem keinen Trade mehr, zu dem sich so viele Spieler geäußert haben. Das nicht umsonst, ist Shaq doch die Überfigur, für manche schon der milde Onkel der NBA. In die Reihe der Kommentatoren hat sich nun jedenfalls auch Gilbert Arenas eingeklickt. Der noch immer verletzte Washington Wizards sieht mehr Vorteile für die Phoenix Suns:

- Die Suns hätten nie ein post game gehabt. Das hätte sich insbesondere während der Playoffs schmerzlich bemerkbar gemacht.

- Amare Stoudemire müsse sich nun weniger sorgen, wie er Tim Duncan stoppen kann. Amare könne jetzt auch mal daneben werfen, denn Shaq hat ein Auge für den Off-Rebound.

- Shaqs Statistiken zeigen zwar nach unten, sollten jedoch die Suns in einem vierten Viertel einmal ihr Händchen verlieren, haben sie diesen 35-jährigen Koloss in der Mitte, der seine Gegenspieler wenn nicht an die Grenze eines sechsten Personal Foul bringt, so doch double teams provoziert. Außerdem habe Shaq in seiner Karriere bewiesen, für die Playoffs wie geschaffen zu sein.

- Zwar kennt O'Neal es nicht, nur die dritte Option im Team darzustellen, aber warum sollte das ein Problem sein?

- Die Suns brauchen Shaq für eigentlich nur zwei Spielaspekte: Rebounding und half court offense.

- Als Problem für die Heat erkennt Arenas, dass die nun einen Haufen lauffreudiger Spieler (Ricky Davis, Dorrell Wright, Shawn Marion etc.), allerdings keine echten Shooter hätten. Unglückliche Konstellation.

- Laut Arenas soll sich Dwyane Wade herzlich bedankt haben bei seinem langjährigen Teamkollegen: “He’s done a lot for me, I’m going to miss the big fella. Thank you, big fella.”

BBL: Jens Brämer und Stephan Baeck im Interview

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Auch bei den Köln 99ers läuft die Zeit nicht langsamer, der 18. Februar rückt nun mal näher, so banal das sein mag. Am kommenden Montag könnten ein paar Kölner Basketballfans aus allen Domwolken fallen bei der Nachricht, dass ihr Verein dicht machen oder, sportlich insgesamt günstigere Lösung, zwangsabsteigen muss. Ihre beiden letzten Spiele haben die Kölner verloren und das gegen Alba Berlin (Pokal) sowie die Artland Dragons (Liga). Bereits zwei Spieler sind abgesprungen, bevor der Wagen komplett vor die Wand fährt: Aleksandar Nadjfeji und Immanuel McElroy. Bleiben bis zum Ende, auch sollte dies ein bitteres sein, werden wohl Manager Jens Brämer und Sportdirektor Stephan Baeck. Der entscheidende Mann, Insolvenzverwalter Dr. Norbert Heimann fand keine Zeit zum Interview, um seine Arbeit aber ging es indirekt. Brämer versichert, mit aller Kraft für den Erhalt des Erstligabasketballs in Köln zu kämpfen. Gespräche mit potenziellen Partnern wurden und werden geführt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Team, Geschäftsstelle und Fans scheint keinen Schaden genommen zu haben, unermüdlich werden die Kölner Spieler von ihren Fans auf Auswärtspartien begleitet. Das womöglich letzte Heimspiel der 99ers am Samstag gegen Gießen bezeichnet Brämer als ein “wichtiges Spiel für uns alle”. Ein volles Haus wäre, wie Baeck sagt, “eine enorme Hilfe”. Die Partnerschaft zwischen Basketball und Stadt bezeichnet Baeck als erfolgreich:

“Es ist vielmehr ein Konzept und Programm, dass sich in den letzten sieben Jahren stetig weiterentwickelt und bewiesen hat. Mittlerweile sind wir in der Lage, durch die breite Basis im Verein und durch immer besser werdende Jugend- und Talentförderung neue Talente auf hohem Niveau zu entwickeln. Wir haben mit unserem Trainerstab um Sasa und Drasko bewiesen, dass wir unabhängig von einzelnen Gesichtern Basketball auf höchstem Niveau zeigen können. Unterstrichen wird dies durch fünf Titel in den letzten vier Jahren. Wenn wir die Saison beenden dürfen, spricht nichts dagegen, dass wir dieses Programm weiterführen können und sich der gleiche sportliche Erfolg einstellen wird.”

Trotz der prominenten Spielerabgänge sieht Baeck keinen Grund zur Panik. Man habe keine komplett neue Mannschaft, von daher sei eine gewisse Spielstruktur weiterhin vorhanden. Jetzt könnten sich die jungen Spieler beweisen, auch wenn es nicht mehr um die Deutsche Meisterschaft ginge. Brämer nennt in diesem Zusammenhang konkrete Namen: Yassin Idbihi (24, PF) und Philipp Schwethelm (18, SF).

[Originalinterview]

Kein Diss: Five, #45

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Seite 32, verlockende Statistik zu Dirk Nowitzki: wenn die Mavs gewinnen, erziele Dirk 23.0 ppg und 49.5 FG%. Bei Niederlagen “miese” 20.7 ppg und 42.7 FG%. Da könnte man, ganz der suggestiven Kraft von Statistiken erlegen, vermuten, dass je mehr Dirk punktet, desto mehr Siege fahren die Mavs ein, dabei haben die Texaner 2 von 10 Spielen, in denen Dirk 30 Punkte oder mehr scorte, verloren. Naja, diese Minikritik ist in etwa so pedantisch wie die Sorgfalt eines Personalchefs bei Überprüfung des Lebenslaufs eines geeigneten Kandidaten.

- Auf Seite 38 wird Larry Hughes als “der beste Backcourt-Stopper” der Cleveland Cavaliers bezeichnet. Wohl vielmehr der bekannteste, denn Devin Brown und Eric Snow können mit den Stoppkünsten eines Hughes mithalten, oder?

- In der Einleitung zum Bynum-Artikel wird behauptet, dass die Lakers und ihre Fans “jahrelang” darauf gewartet hätten, dass sich Lamar Odom als Co-Star Kobe Bryants etabliere. Jahrelang also, bis Andrew Bynum kam. Dabei stieß der High-School-Abgänger 2005, d. h. nur ein Jahr nach Odom zu den Lakers. Die Personalpolitik des Mitch Kupchak dürfte zusammenhängender sein, als dieser Artikel es glauben machen möchte.

- Welche Spielelemente haben eigentlich Dirk Nowitzki und Kevin Durant gemeinsam (S. 50)? Überlegen wir gut und kurz: die für die Position ungewöhnliche Versatilität und Größe, die ein mismatch erzeugt + das uneigennützige Spiel + die sehr flexible Shooting Range (auch beim Wurf aus dem Dribbling heraus) + Playmakerqualitäten + nahezu perfektes Ballhandling. Und sonst? Schließlich soll es “viele” geben, die Durant mit Dirk vergleichen.

- Leider ist Pat Riley derzeit nicht General Manager der Miami Heat, wie auf S. 106 beschrieben. Leider, denn sonst würde man sich nicht ständig dabei ertappen, wieder eine neue meterlange Falte in seinem Gesicht entdeckt zu haben. Den undankbaren Job des Heat-GM vollführt seit einiger Zeit Randy Pfund. Einer Doppelbelastung ist Riley trotzdem ausgesetzt: neben den Aufgaben eines Head Coaches erfüllt er auch die Rolle des Vereinspräsidenten.

Mittwoch, 13. Februar 2008

"Absolutely ludacris. Shaq's arrogance is an insult!" - Bill Walton und Shaquille O'Neal haben ein Problem [1:54 min]

http://www.wikio.de 11 Kommentare




Wer ist eigentlich Bill Walton?

[via ballhype]

Ich konnte mal wieder nicht widerstehen

http://www.wikio.de 0 Kommentare



Ich will nichts beschreien, aber...

http://www.wikio.de 0 Kommentare


...Kobe Bryant wird wohl auch dieses Jahr nicht zum MVP gewählt werden. Den, wie ich meine, nur schwer haltbaren Grund hat Maurice Brooks auf nba.com genannt:

Durch Neuzugang Pau Gasol mag Kobe Bryant dem NBA-Titel einen Stück näher gekommen sein, aber diese Transaktion stößt ihn weiter weg vom Gewinn seiner ersten MVP-Trophäe. [...] Zusammen mit Gasol auf dem Platz wird Bryant sich ab und zu mit einem anderen Spieler die Glanzmomente teilen müssen.

Fakt sei, dass Bryant gerade in der Vergangenheit deswegen MVP-Kandidat gewesen sei, da er die Lakers allein getragen habe. Dies sei nun nicht mehr gegeben, Kobe müsse sich nun die Offensivanteile, d. h. die Punkte teilen. Tja, bleibt mir daran zu erinnern dass die beste Platzierung Bryants beim MVP-Voting ein nur dritter Platz war. Und dass drei der vier letzten letzten MVPs (Dirk Nowitzki, Tim Duncan, Steve Nash) sehr wohl ein potentes Team und fähige Mitspieler hatten. Und auch das noch: wenn, wie Brooks behauptet, mediale Aufmerksamkeit eine große Rolle spielt: wer hat davon denn die letzten Jahre am meisten bekommen - Kobe oder die drei anderen von oben? Wie auch immer, meine Stimme hat er.

Kokoloresleser wissen mehr, KW 6

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- 259 $: diese Strafe muss LeBron für zu schnelles Fahren zahlen. Durchaus zu verkraften bei einem Jahreseinkommen von insgesamt mehr als 25 Millionen $.


- Die Knicks-Ära des Stephon Marbury ist beendet.


- Mit 49 Punkten erzielt Carmelo Anthony gegen die Washington Wizards ein career high.


- Rasheed Wallace ersetzt den weiterhin verletzten Kevin Garnett beim ASG.


- Viktor Khryapa wird von den Chicago Bulls entlassen.


- Der amtierende Champion wird vor dem Ablauf der trade deadline keine große Transaktion tätigen.


- Die NCAA muss in Zukunft ohne Bob Knight (Texas Tech) auskommen - was das bedeutet, weiß Adam Fleischer.


- Mit 29 Punkten, 10 Rebounds und 12 Assists feiert Dirk Nowitzki seinen ersten triple double.


- Indirekt kündigt Shaquille O'Neal die Championship für sein neues Team, die Phoenix Suns an. Dieser Weg führt entweder über die San Antonio Spurs oder die Los Angeles Lakers und deshalb träumen einige schon vom Aufeinandertreffen Kobe Bryant vs. Shaq. Fünf spannende Gründe für den Trade O'Neals erklärt uns C. Kwasniewski.


- Für Steve Francis ist die Saison beendet, Grund = Sehnenriss im rechten Knie.


- Ziehen die Knicks einen Trade durch? Ein Blogger verneint dies mit einem überraschend einfachem Argument:

I've said this before, the very fact that Isiah hasn't made any moves this season suggests he either is gun-shy or doesn't have the permission of the owner to make any more salary-adding deals.



- Erleben wir nach dem ASW die große Rückkehr des J. J. Redick? Glaubt man Berichten von Trainingseinheiten des ehemaligen Collegestars, dann ja.


- Gilbert Arenas hat komische Details aus seiner Rookiesaison verraten:

When I was new in the NBA the team veterans convinced me to shave, you know, down there, because they said the hair stinks. I used my girlfriend's razor, which was rusty and gave me keloids. The doctor prescribed medicine to dab on, but I just poured it all over. Three days later I woke up screaming. The skin was burnt off my scrotum, down to my crack, everything -- just raw flesh. I still had to run and play, so I used a numbing spray for a month until it healed. Now I use clippers.



- Geld habe er genug und Gewinnen sei ihm das Wichtigste: deshalb fordert Sam Cassell zum wiederholten Mal einen Trade zu den Boston Celtics. Die Möglichkeit eines buyouts schließt er später aus.


- Noch mindestens acht Jahre dürfen wir uns an Marv Albert erfreuen.


- Jason Collins gibt nach seinem Trade zu den Memphis sein erstes längeres Interview.


-
Nach 13 Jahren seine erste Partie im Trikot der Golden State Warriors verliert Chris Webber gegen die Bulls. Persönliche Bilanz: 4 Punkte, 1 Rebound.


- Jamaal Crawford von den New York Knicks gewinnt den Thuman Munson Award.

Dienstag, 12. Februar 2008

Sam Cassell im Interview (DIME)

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Q: Über Cassells erste Jahre in der NBA...

A: Ich kam früh in die Liga, ich habe früh (viel) gewonnen. Das ist lange Zeit her. Das war damals die wahre NBA - damals waren noch Typen (Männer) gefragt. Das Spiel ist inzwischen sehr soft geworden. Neulich sah ich Tayshaun Prince, als er von Erick Dampier geblockt oder von mir aus auch geschubst wurde und dafür bekam Dampier ein flagrant foul. Wow. Du landest hart auf dem Court und das gilt dann als flagrant foul. Das wäre früher kein Call gewesen. Ich kenne eine Menge Leute, z. B. Charles Oakley, die in der Liga von heute nicht spielen könnten. Auch Otis Thorpe, LaSalle Thompson, Buck Williams hätten keine Chance, wenn man sieht, wie die Refs das Spiel handhaben. Früher war das Spiel tougher. Es sieht jetzt aus, als versuchten sie den Quarterback zu schützen - David Stern scheint einen guten Job gemacht zu haben indem er versucht hat das Spiel sauberer zu gestalten, aber es ist eben weniger tough als einige von uns es gewohnt waren. Ich wünschte es wäre wieder so wie 1993, als ich in die NBA kam.


Q: Über Al Thornton...

A: Der Junge kann spielen. Enttäuscht bin ich darüber, dass er nicht ins Rookie-Team gewählt wurde. Er holt durchschnittlich fast 10 ppg - ich kenne die genauen Umstände nicht, weshalb er nicht dabei ist. Er sollte mMn definitiv spielen dürfen. Ich kenne derzeit keinen besseren Scorer unter den Rookies. Gebt ihm die Würfe, die Kevin Durant nimmt und er könnte die gleichen Sachen veranstalten wie der. Würde er 37 Minuten spielen pro Abend, Al wäre in der Lage 19 ppg zu holen. Er hat die gleiche Art zu scoren hat wie Durant. Er ist ein fantastischer post scorer, er kann abschließen in Korbnähe. Ein starker Spieler.


Q: Über seine Zeit in Minnesota, 2003-04, als die Timberwolves die Midwest-Division gewannen...

A: Ich denke nicht, dass ich ausgerechnet in diesem Jahr den meisten Spaß hatte - ich hatte in all meinen Jahren Spaß. Wir hatten damals eine Chemie, eine unglaublich gute Chemie. Wir drei [Kevin Garnett, Latrell Sprewell und Sam Cassell] und die anderen verstanden, dass wir die Mehrzahl der Würfe nehmen. Mark Madsen, Ervin Johnson, Trenton Hassell akzeptierten das und genau das verhalf uns zum Erfolg. Jeder kannte seine Rolle und jeder war zufrieden mit ihr. Das ist Teil des Erfolgsprozesses: zu verstehen, dass du eventuell nicht 14 Würfe jeden Abend bekommst.


Q: Über ein eventuelles Comeback Latrell Sprewells...

A: Spree will nicht zurückkommen. Er hat keinen Spaß mehr dran. Er ist ein guter Mensch. Es ärgert mich, wenn Leute keine guten Dinge über ihn sagen, einfach deshalb weil sie ihn nicht kennen. Wenn ich das so sage, werdet Ihr alle sagen 'Klar, bist ja schließlich mit ihm befreundet'. Aber wenn Mark Madsen das Gleiche sagt, dann werdet ihr 'Wow!' rufen.


[original]

Things you should know...

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- In seiner Rookie-Saison spielte Shaquille O'Neal zusammen mit Steve Kerr, heute GM der Phoenix Suns, in einem Team (Orlando Magic).


- Trotz seines ausgeprägten Allround-Games hat Andrej Kirilenko in seiner bisherigen Karriere nur zwei triple-doubles erzielt.


- Pat Riley: zwischen seiner ersten Championship (1982) als Head Coach und seiner letzten (2006) liegen 24 Jahre - keiner zweiter HC hat diese Spanne vollbracht.


- Im Januar 2003 wurde Ron Artest gleich 2x und für insgesamt sieben Spiele suspendiert.


- In der Zeit von 1969 bis 1987 vollbrachte kein NBA-Team den Repeat.


- Die fünf größten Städte der USA, die kein eigenes NBA-Team haben, sind: San Diego, San Jose, Jacksonville, San Francisco, Columbus.


- Dwyane Wade, zur Welt gekommen in Chicago, hat nie einen großen Hehl daraus gemacht, ein Fan der Bulls und von Michael Jordan zu sein - auch nicht in diesem Interview.


- Die NBA hat zwar 30 Teams, jedoch stehen für diese nur 29 Spielstätten zur Verfügung, denn die Clippers und Lakers teilen sich das Staples Center.


- Andrew Bogut ist völlig vernarrt in Drazen Petrovic.


- Kobe Bryant, Dirk Nowitzki, Richard Jefferson, Tracy McGrady, Michael Redd und Jermaine O'Neal erzielten in ihrer ersten NBA-Saison durchschnittlich weniger als 10 Punkte.

Montag, 11. Februar 2008

Steve Kerr ist gut bestückt ;-)

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Hinweis: balls sind nicht mit dick zu verwechseln.

Jeder will, jeder hat etwas zu sagen zum Trade Shaquille O'Ne
als zu den Phoenix Suns. Der General Manager der Houston Rockets, Daryl Morey, hat sich nun auch an die Öffentlichkeit getraut und zwar mit folgendem Statement in Richtung seines Kollegen in Phoenix:

“Well, not to steal from a former player here, but Steve Kerr has big balls [laughs]. I don’t think he’d be lumped into Bill Simmons’s No Balls Association. [...]
At the end of the day, you’re judged by your wins and losses, no matter how you got there; whether it was through trades or not. If you don’t make a trade and get lots of wins and win the title like San Antonio’s done, there’s no reason to have balls [laughs].”


Die Frage, die sich nun jeder stellen dürfte: hat Morey etwa kleine balls? Oder warum tradet er Tracy McGrady nicht?

[via FanHouse]

Auch auf sport1.de scheint die Geschichte bekannt zu sein, oder wie erklärt Ihr Euch folgende Überschrift:



Wem das alles zu platt ist, der sollte zur faz.net wechseln, denn dort sieht Jürgen Kalwa die Suns plattfüßig auf dem Weg zur Meisterschaft.

Ansonsten habe ich mir noch einmal Gedanken gemacht, was Shaq bisher geleistet hat und inwieweit die letzten 15 Jahre als SEINE 15 Jahre bezeichnet werden könnten. Statt eines Ja!, er war der bestimmende Spieler nach MJ, hier mal eine Antwort in Bildform - Shaq als Rookie, Shaq als Sun, dazwischen ungezählte Erfolge, große und kleine:

Erstes Spiel, erste Niederlage

http://www.wikio.de 2 Kommentare


In seinem Debüt für die Miami Heat zeigte Shawn Marion mit 15 Punkten, 14 Rebounds, 4 Assists und 3 Blocks sowie 44 Minuten Einsatzzeit zwar eine hervorragende Leistung, verhindern konnte er die Niederlage gegen die Lakers jedoch nicht. Pikant: Pat Riley ließ den Ex-Sun als Power Forward starten, obwohl Marion die 3 präferiert - Grund hierfür dürfte der verletzungsbedinge Ausfall von Udonis Haslem sein. Marions anschließender Kommentar:

We showed good things and there were times that you could tell everyone was comfortable with everyone at the same time. We left it all on the floor. That's all you can ask. I think we just ran out of gas at the end there, and that's what we have to build on.


Kurz vor dem tip-off gab es das obligatorische

I'm happy to be a part of this Heat organization and we're trying to build for the future.


Ein leicht sarkastisches Fazit zog Ira Winderman:

Marion must have felt right at home, with the Heat offering little defensively for extended stretches.



Für mich nicht weniger wichtig waren die 33 Punkte Kobe Bryants. Der Superstar legte seit der Ankunft Pau Gasols ungewohnt schwache, d. h. unauffällige Partien hin, in den drei Spielen mit Gasol durchschnittlich nur 17 Punkte. Diese Minikrise scheint nun beendet.

Playoffs 1992: Shawn Kemp zerstört Alton Lister [0:19 min]

http://www.wikio.de 0 Kommentare



Dieser Post ist Quatsch

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Gestern habe ich ausnahmsweise einmal die Rechtschreibung auf diesem Blog prüfen lassen. Nun ja, die Ergebnisse behalte ich lieber für mich. Durchaus amüsant fand ich dann aber folgenden Vorschlag, generiert durch Microsofts Office 2007:


Shaq = Schatulle. Zur Erinnerung: eine Schatulle ist ein Schmuckkästchen oder Geldbörse oder auch Etui oder auch, wie Grimms Wörterbuch es erklärt:

SCHATULLE, f. verschlieszbares kästchen zur aufbewahrung von geld oder wertsachen

Warten wir ab, wer Recht behalten wird: die hier vielversprechende Etymologie oder die durch mehr als 140kg belasteten Knie eines 35-jährigen.

Randnotiz zu David Stern

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Seine Erfolgsbilanz spricht Bände: Seit er am Steuer sitzt, schossen Franchise-Zahlen von bescheidenen 15 Millionen (1984) auf 300 Millionen Dollar pro Jahr. Lizenzprodukte werfen gut drei Milliarden Dollar pro Saison ab. Dagegen nehmen sich die TV-Gelder in Amerika bescheiden aus – immerhin noch 765 Millionen Dollar.


[gefunden bei Die Presse]

So funktioniert die NBA, Teil 5

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Sehr interessante Zahlen, die uns da aus New Orleans erreichen:


- Zum ASW angemeldet sind Spieler aus 10 verschiedenen Ländern (exkl. USA), z. B. Dirk Nowitzki (Dtld.), Al Horford (Dominikanische Republik) und Tim Duncan (Amerikanische Jungferninseln).


- Mehr als 300 internationale Reporter aus insgesamt 33 verschiedenen Ländern bzw. Regionen werden beim ASG 08 vor Ort sein.


- Übertragen werden wird das Spiel in 215 Länder(n).


- In 19 Ländern wird das Spiel erstmals live gebracht, darunter überraschenderweise auch Dänemark, Hong Kong und U. K.


- Sogar in den Sprachen Armenisch, Hebräisch und Mandarin wird über das Spiel live berichtet werden. In der Summe: 44 Sprachen.


- Allein China wird mit 12 TV- und Radiostationen und Webjournalisten (tsss, China!) vor Ort sein.


- Sogar High Definition wird exportiert: neun Länder werden das Spiel in hochauflösendem Format anbieten. Deutschland zieht hier den Kürzeren. 12 von 30 Kameras sind HD-Technik ausgestattet.


- Habe ich mich da verrechnet? Ca. 90km an Videobändern werden während der drei Tage verbraucht.


- Insgesamt 300 Stunden Berichterstattung werden auf nba.com und NBA TV zur Verfügung stehen, obwohl das Wochenende inkl. Freitag nur 72 Stunden zählt. nba.com wird täglich mehr als 5 Millionen Besucher verzeichnen können.


- Mehr als 10.000 Fotos werden geschossen.


- Das diesjährige ASW kann mit immerhin 30 Marketing-Partnern aufwarten. Insbesondere T-Mobile tritt hier stark auf.


- Neuer Rekord für das D-League-ASG: 13 der Teilnehmer haben NBA-Erfahrung. Und im SDC starten mit Gerald Green und Jamario Moon zwei ehemalige D-League-Spieler - ebenfalls Rekord.

Go Rip! [0:58 min]

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Wer noch dran zweifeln sollte, ob Rip Hamilton von den Detroit Pistons ins Starterfeld des diesjährigen Shootouts gehört, der genehmige sich folgendes Video:



Rip scheint sich gewissenhaft auf den Wettbewerb vorzubereiten. Und er hat Spaß dabei. Und, he!, kein einziger Fehlwurf! Naja, das Video ist geschnitten. Auch nicht ganz unwichtig: er genießt die Unterstützung seiner Teamkameraden - so eine Trainingseinheit findet außerhalb des normalen Teamtrainings statt, da braucht man mitunter einen Ansporn. Rasheed Wallace beweist mal wieder, einer der coolsten Gestalten der NBA zu sein.

[via fanhouse]

Sonntag, 10. Februar 2008

Vorgeschmack auf Finals, SA Spurs @ BOS Celtics

http://www.wikio.de 0 Kommentare

Perlen vor die Säue

http://www.wikio.de 17 Kommentare


Tja, ich scheine etwas zu verwöhnt zu sein von den us-amerikanischen Basketballblogs. Während drüben Innovation und Interaktivität herrschen, haben wir hier mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Abschreibmentalität und säuerlichem Platzhirschdenken zu kämpfen. Ich habe dieses Blog vor 14 Monaten gestartet und seitdem stetig wachsende Zuschauerzahlen zu verzeichnen, nur einmal, im August 2007 - also mitten in der Off-season - gab es einen leichten Rückgang. Ich selbst habe ein paar schlechte, einige gelungene und viele gute Sachen geschrieben. Was ist, insgesamt betrachtet, passiert seit Dezember 2006? Wenig. Ein paar neue Blogs, ein paar neue Schreiber. Mir fehlen die Leute, die sich den Arsch aufreißen, die, wie ich das oft mache, um 4:30 statt 6:00 aufstehen, um noch einen Artikel zu bringen. Gemeinsame Aktionen wie zuletzt sind die Ausnahme. Ich kenne die Besucherzahlen nicht, aber der spärliche Ergebnisdienst von kicker.de dürfte mehr Stammleser haben als alle Basketballblogs zusammen.
Das frustriert. Blogs scheinen out zu sein. Das mag an der Inkompetenz einiger Autoren liegen (das ASG 08 findet in Memphis statt?!), andererseits an einem institutionellen Problem: Exklusivmeldungen gehen an den Printbereich, zu den Pressekonferenzen werden keine Blogger, sondern Printjournalisten eingeladen. Das ist so und deshalb muss es so bleiben, sagt Michels Buddha. So werden wir es in Deutschland auch in 20 Jahren nicht erleben, dass z. B. die Verpflichtung Jürgen Klinsmanns durch den FC Bayern München zuerst über ein Blog publik gemacht wird. Es fehlt etwas an Aufgeschlossenheit gegenüber diesem Medium und ich wüsste auch nicht, wo die herkommen soll? Von meinen Kommilitonen wussten ca. 20%, was ein Blog ist. Das soll die (zukünftige) Bloggeneration sein? Kurz: gut möglich, dass ich dieses Blog innerhalb der nächsten sieben Tage auflöse und mich Richtung Fußball verabschiede. Und um Nachfragen vorwegzunehmen: ich habe weder eine Schreib- noch eine NBA-Krise, für die Kombination aus beiden nur sehe ich momentan mehr Tunnel als Licht.

Zum Glück ist Athletik nicht alles...

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Lamar Odom im Interview (DIME)

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Q: Was ging dir durch den Kopf, als du zum ersten Mal vom Trade Pau Gasols nach L. A. hörtest?

A: Wir bereiteten uns gerade auf das Spiel in Toronto vor und erfuhren, dass wir Gasol, einen großartigen Spieler, bekommen würden. Einen Spieler mit derart viel Talent zu erhalten, einen All-Star, das ist wirklich aufregend.


Q: Hat die Nachricht vom Trade eurem Team Auftrieb gegeben? Nachdem der Deal bekannt wurde, habt ihr Toronto und Washington klar besiegt [mit insgesamt 32 Punkten]...

A: Um ehrlich zu sein, ja. Wir spielten einfach guten Basketball. Mies an einem Trade während der mid-season ist allerdings, dass man einen Bruder [gemeint sind Kwame Brown und Javaris Crittenton; Bruder hier als Kumpel zu verstehen] verliert, verstehst du? In diesem Fall verlieren wird einen Bruder und bekommen einen neuen. Derzeit gehen wir davon aus, jedes Spiel zu gewinnen. Wir haben den besten Spieler im ganzen Game [Kobe Bryant]. Wir haben zwei Leute mit jeweils drei Ringen und einen HOF-Coach. Deshalb gehen wir in jedes Spiel mit der Erwartung, es zu gewinnen.


Q: Inwieweit wird dieser Trade euer Game beeinflussen?

A: Ich gehe davon aus, dass wir insgesamt mehr Assists spielen werden - sowohl als Team, als auch individuell. Wir sollten den Dreier etwas effizienter werfen. In der Defensive wird uns Pau definitiv weiterhelfen. Ich kann es kaum erwarten, mit Andrew Bynum und Pau Gasol in der Mitte sowie einem 2.08m großen small forward [Odom meint sich selbst] zu spielen.


Q: Auch dein Name fällt bei Tradegerüchten, besonders im Hinblick auf Jason Kidd - wie gehst du damit um?

A: Dem schenke ich nicht wirklich Aufmerksamkeit. Ich weiß, dass das ein Teil des Geschäfts ist.


[original]

Rote Liste gefährdeter Schwergewichte

http://www.wikio.de 0 Kommentare


In einem Beitrag auf nba.com werden folgende Hochkaräter als Tradekandidaten gehandelt:

Jason Kidd
Vince Carter
Zach Randolph
Mike Bibby
Ron Artest
Andre Miller
Mike Miller
Sam Cassell
Corey Maggette
Tracy McGrady

Nicht nur Lesern dieses Blogs dürften die Namen bekannt sein. Nimmt man nun aber noch die prominenten Spieler hinzu, die jüngst getradet wurden

Shaquille O'Neal
Shawn Marion
Pau Gasol

ergibt dies eine hübsche Liste. Allerdings möchte ich auf drei Zahlen hinweisen: nur einer von zehn insgesamt Startern des All-Star-Games, Jason Kidd, steht da. Immerhin 11 dieser 13 Spieler befinden sich jeweils in einem Team mit negativer Saisonbilanz. Und mindestens 6.150.000 $ (Sam Cassell) sollte der Spieler einem neuem Verein wert sein.

Samstag, 9. Februar 2008

Ist das noch eine Meldung?

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Wie schon vor zwei Wochen angekündigt, fällt Stephon Marbury den Rest der Saison aus. Grund: während der Operation - angesetzt auf 30 Minuten, dann aber verlängert um 90 Minuten - , bei der Marbury winzige
Knochenbildungen, sog. Ostephyten entfernt werden sollten, gab es einige Komplikationen, die den Knickerbocker nun zwingen, die Saison endgültig zu beenden. Endgültig müsste hier betont werden, hatte doch Marbury während der Saison wegen mehrerer, teils sehr individueller Gründe 17 Spiele (z. B. seiner Diskussion mit Isiah Thomas wegen dessen Androhung, Marbury von der Starting 5 auszuschließen) versäumt. Marbury erzielte die Saison einen Karrieretiefstwert von nur 13.9 ppg. Einen persönlichen Bestwert erreichte er beim Einkommen mit mehr als 20 Millionen $. Fehlen wird er zwar den Knicks, nicht aber der NBA. Mir auch nicht.

Trade rückt näher: Jermaine O'Neal zu den Knicks?

http://www.wikio.de 3 Kommentare


Verbindet man die beiden Aussagen Jermaine O'Neals, dass er sich einerseits in der Lage sieht, nächstes Jahr wieder All-Star zu werden (genau darum geht es ja, oder?!) und das mit einem Team mit besserer Bilanz als die Pacers (20-30) sie haben


I have no doubt in myself. I believe anywhere I go, once my knee is right, I'm going to get back to that (All-Star) level. Next year, wherever I'm at, whether it's Indy or wherever else, I'm not going to miss the All-Star (Game) and my team is not going to be struggling.


und er einen Trade akzeptieren, d. h. befürworten würde


I think in this business you got to be willing to believe at some point, if your team struggles you are going to be traded. I would accept it.


und sieht man weiter, dass JO derzeit rehabilitiert, d. h. wegen Erholung seines linken Knies aussetzt, während seine Pacers zuletzt sieben Spiele in Folge verloren haben und diese Serie erst vorvorletzte Nacht beenden konnten (ausgerechnet gegen die Knicks), und beachtet man die distanzierte Reaktion Jim O'Briens bezüglich der Gerüchte um den Ex-Star


We are looking for wins. That's what we're looking for. My job is to take care of what's on the court.


und rechnet man noch ein, dass JO sich derzeit als alter Knicks-Fan profiliert und auch Isiah Thomas wiederholt erklärt hat, sowohl den Menschen als auch Spieler JO sehr zu schätzen, dann bahnt sich hier ein Trade an zwischen zwei Teams, die beide die Playoffs verpassen werden, dieses und auch nächstes Jahr - mit oder ohne blockbuster trade. Wie JO auf die Idee kommt, mit den Knicks mehr Siege einfahren zu können? Ich weiß es nicht. Aber JO sucht wahrscheinlich nicht den Erfolg, sondern die Bühne, die Medien, die Aufregung, und auch die Konsummeilen, wovon er in New York einfach mal mehr bekommt als in Indianapolis. Das ist oberflächlich? Nein, das ist JO. Tausche +3 Lokalblätter, +2000 Dauerkartenbesitzer, +Broadway gegen -5 Saisonsiege.

Michael Jordan: das ganze Paket

http://www.wikio.de 1 Kommentare


Kein Scherz: Michael Jordan arbeitet ab sofort mit Levis zusammen und bringt unter seinem Namen nun seine erste Jeans raus. Das oben abgebildete Paket, bestehend aus einer Levis 501, einem - versteht sich, hyperdesigntem - T-Shirt, und Air Jordan Retro 1 style sneakers (fehlt eigentlich nur die noch die Unterwäsche, oder?) kostet schlappe 395 $ - erhältlich ab März 2008. Warum ich dazu einen Post bringe? Weil ich wieder mal erstaunlich finde, wie viel Geld man mit einem Namen machen kann. Von wegen Schall und Rauch.

[via]

Nr. 99 für Nr. 5

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Vor drei Wochen schrieb ich in meinem Wochenrückblick folgendes:

Gegen die Charlotte Bobcats gelingt Jason Kidd Fabelhaftes: der Nets-PG spielt sein drittes triple double in Serie (13 Punkte, 12 Assists, 11 Rebounds). Der letzte Spieler, dem dies gelangt, war Grant Hill (1997). Kidd hat nun insgesamt 97x in drei verschiedenen Kategorien gleichzeitig zweistellig gescort. Ich gehe davon aus, dass ihn seine Teamkameraden dabei unterstützen werden, bis zum ASG die 100 vollzubekommen.

Und nun hat Kidd beim Sieg gegen die Charlotte Bobcats seinen 99. triple double geholt. Einer fehlt noch. Wer das für Zahlenfetischismus hält, hat es nicht kapiert, sorry.

Freitag, 8. Februar 2008

Shaq in Phoenix: Pressekonferenz [3:18min] & Privat [2:02min]

http://www.wikio.de 0 Kommentare






BBL: Alba als Totengräber

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Da haben die beiden Autoren von Welt Online Fingerspitzengefühl bewiesen: noch vor dem Pokal-Aus der Köln 99ers gegen die Hauptstädter haben sie beschrieben, wie Alba Berlin zum Totengräber der 99ers werden könnte. Und nun ist nicht nur der amtierende Pokalsieger ausgeschieden, sondern auch zwei Spieler der gleichen Mannschaft sind an die Spree gewechselt -
die beiden Leistungsträger Immanuel McElroy und Aleksandar Nadjfeji. Eine ungewöhnliche Konstellation. Die beiden haben prompt unterschrieben und zwar bis zum Ende nächster Saison. Indessen hat Albas Manager Marco Baldi radikale Reformen gefordert: statt 18 Vereinen soll es in Zukunft nur noch 14 geben, die Liga schrumpfe sich so gesund. Das geht klar in Richtung BBL-Chef Jan Pommer, der seinerseits vom entscheidenden Datum für die Weiterexistenz der 99ers, dem 18.02.08, nicht abgerückt ist - eine Hängepartie soll so vermieden werden.

Neues Blog: Trade Watch

http://www.wikio.de 4 Kommentare


Schaut mal rein, bitte.

Das musste ja so kommen...

http://www.wikio.de 7 Kommentare


Wie gesagt: wer die Miami Heat nun plötzlich zu einem Playoff-kandidaten erklärt, rauscht meiner Meinung nach am Ist-Zustand der Mannschaft vorbei. Letzte Nacht hat man mit 17 Punkten gegen die Philadelphia 76ers verloren und die Zeit, als solche Niederlagen noch aufhorchen ließen, sind vorbei. Die Heat müssten 32 ihrer 34 ausstehenden Spiele gewinnen, um in der Endabrechnung auf 50% zu kommen - man muss schon sehr viel Geld haben, um auf eine derartige Serie zu wetten. Das allerdings hält Pat Riley nicht davon ab, die Heat mal eben mit den Boston Celtics zu vergleichen, denn auch bei denen habe sich innerhalb kurzer Zeit ein bemerkenswerter Umschwung eingestellt - Riley wörtlich über den Rebuild:


It's a little scary. Sometimes it doesn't work. I think we've done it three times in Miami now. ... If you have the flexibility and the right players, you can turn it around real quick. Look at Boston.


Interessanter ist dann doch sein Kommentar zur Rolle Shawn Marions:


I think when Shawn gets here and Marcus gets here, we'll be very offensive-minded
[...]
Obviously, Shawn is going to be a big part of what it is we are going to do. He is an integral part of this team. He has to fit in.
[...]
He has been playing a style out there where there is a shot every seven seconds. Here, he's gonna think we're all playing in concrete boots.
[...]
He's gonna have to adjust to us a little bit, and we'll have to adjust the rest of the year.
[...]
we have become more flexible and we have two very productive players at their positions in Shawn and Dwyane Wade.


Stress sieht anders aus

http://www.wikio.de 0 Kommentare






Spieler gesucht

http://www.wikio.de 2 Kommentare


Hinweis: vor dem Post erst einmal die Kommentare lesen, bitte.

Es gibt keinen Spieler, der während seiner Karriere so viele voluminöse Verträge unterschrieben hat wie Shaquille O'Neal. Andererseits gab es - und genau das wäre zu überprüfen - noch keinen Superstar, der so oft getradet wurde. Und damit keine unleidliche Diskussion entsteht, was ein Superstar ist, hier und nur hier für diesen Fall eine denkbar einfache Grenze: ein Superstar ist man entweder, wenn man MVP wurde oder zumindest die Championship gewonnen hat. Auch die Statistiken sollten passen. Der entsprechende Spieler sollte für mindestens vier Teams aktiv gewesen sein (Shaq: O. Magic, LA Lakers, M. Heat, P. Suns). Ferner sollte er nach 1976 gespielt haben, da die Liga erst ab da mit 22 Teams bestückt war. Mit der Frage beschäftigt, ob es diesen Spieler, diesen Star mit relativ häufigen Teamwechseln, schon einmal gab, wühlte ich mich durch die basketball reference und fand dort immerhin vier Kandidaten - jedoch nur Moses Malone kommt in Shaqs Reichweite:


Moses Malone, PF/C, 52.
Spielte für insgesamt sieben NBA-Teams.
Erzielte in 12 Saisons hintereinander mehr als 20 ppg.
Anzahl MVP-Titel: 3.
Anzahl NBA-Championships: 1 (1983, Philadelphia 76ers).


Jason Kidd, PG, 34.
Bisher unterwegs für drei Teams, ist aber 1. noch aktiv, 2. trade-willig.
Steht kurz vor seinem 100. triple double.
Anzahl MVP-Titel: 0.
Anzahl Championships: 0.


Bernard King, SF, 51.
Aktiv für fünf verschiedene Teams.
Karriereschnitt von 22.5 ppg, leading scorer 1985.
Anzahl MVP-Titel: 0.
Anzahl Championships: 0.


Kiki Vandeweghe, SF, 49.
Hat immerhin bei vier Teams Duftmarken gesetzt.
Der ehemalige GM der Denver Nuggets hatte seine beste Zeit Mitte der 80er bei genau diesem Team.
Anzahl MVP-Titel: 0.
Anzahl Championships: 0.

Kokoloresleser wissen mehr, KW 5

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Beim 91-83 der Houston Rockets gegen die Milwaukee Bucks treffen zum zweiten Mal Yao Ming und Yi Jianlian aufeinander. Beiden die Show stiehlt allerdings Tracy McGrady mit 33 Punkten. Mehr als 200 Millionen chinesische Fernsehzuschauer sahen zwei unkonzentrierte Nationalhelden.


- Jason Collins (New Jersey Nets) wird gegen Stromile Swift (Memphis Grizzlies) getradet. Earl Boykins wird bis zum Ende der Saison ein Charlotte Bobcat.


- Die Fachwelt ist sich einig: Pau Gasol zu den Lakers zu holen, war ein brillanter, ein unbezahlbar guter Trade aus Lakers-Sicht. Wie die Grizzlies nun den Abgang ihrer Identifikationsfigur verkraften, schildert Marc Iavaroni:

It's a sad time, and it's an exciting time. It's going to be an exciting time for Pau. He's going to go to a place where I think he's going to be very helpful to their championship dreams. But it's also an exciting time for us because we feel we've got a chance to be flexible in the offseason and mold a new-look team.


- Isiah Thomas oder Kevin Johnson: welchem Ex-Star ähnelt Neu-Star Chris Paul mehr? Marty Burns hat sich festgelegt:

Paul just has that same body type, and like Zeke back in the day, he is a maestro on the dribble and at jetting into the paint. It's easy to forget how great Thomas was in his heyday. Maybe it's because of all his problems as an executive. As for KJ, believe it or not, he is reportedly considering making a run for mayor of Sacramento.


- Schon wieder hat er es gesagt: LeBron James möchte Jason Kidd bei den Cavs. Warum jedoch jeder Kidd-Deal, ob zu den Cavs oder einem anderen Team, enorme Schwierigkeiten mit sich bringt, erklärt uns Kelly Dwyer.


- Chris Richard (Timberwolves) und Cheikh Samb (Pistons) wandern ab in die D-League. Tony Parker muss aufgrund von Beschwerden in der linken Ferse unbestimmte Zeit aussetzen, so entschieden von Gregg Popovich. Anderson Varejao hat sich den linken Knöchel verstaucht und fällt ca. 4 Wochen aus. Die gleiche Verletzung zieht sich Devin Harris zu. Hingegen wieder zu sehen gibt es Randy Foye: der Point Guard der Minnesota Timberwolves gab gegen die Chicago Bulls sein Saisondebüt - Ergebnis: 11 Punkte, Niederlage.


- Hat Shaquille O'Neal einen Platz im All-Star verdient, nachdem er 14x in Folge dort auftreten durfte? Der Meister selbst verneint:

As the general of this squad, I wouldn't deserve to be an All-Star. And if they gave me the spot, I wouldn't take it, because I don't want to be given anything.


- Doc Rivers (Boston Celtics) und Byron Scott (New Orleans Hornets): diese beiden Auserwählten coachen je die EC und die WC.


- Chris Mullin verkauft uns die Rückkehr Chris Webbers nach Oakland so:

I look at the positive side. What he brings to our team is all positive.
As far as looking backward or forward, I don't look at it like that. It's not 1994.
[...]
The focus is really on what he can bring to the team. Us to have something for him and him to have something for us.
Initially, my approach was to talk about it, sit on it, still feel good about it later on.



- Die Mannschaft der Woche: Utah Jazz mit makelloser Bilanz und unter anderem einem Sieg gegen den amtierenden Meister.


- Quatsch mit Soße oder wieder mal ein delikates Späßchen? Richard Jefferson entwickelt wegen den Gerüchten um einen Trade Jason Kidds eine sehr eigenständige Theorie:

Maybe it will distract us from losing. That's my theory. Maybe it'll take some pressure off the team and just be like 'Hey, you know what? Let's just go play basketball and have some fun out there.' Maybe it will distract us from losing all these damn games.


- 20 Punkte, 11 Rebounds und 10 Assists: gegen die New York Knicks holt Brandon Roy den ersten triple double seiner Karriere.


- Die NBA möchte sicher gehen, dass der Basketball während der Olympischen Spiele in Peking nicht unterrepräsentiert ist und beteiligt sich deshalb an Design, Vermarktung, Programm und Betrieb des Stadions vor Ort.


- I miss Dennis Rodman.


- Mit 43 Punkten Unterschied verlieren die Bucks gegen die 76ers: saftigste Niederlage der Woche und gleichzeitig höchster Heimsieg der Sixers seit 12 Jahren. Yi Jianlian nimmt in 28 Minuten nur 4 Würfe. Nicht so deftig, dafür höchst unerfreulich: die Dallas Mavericks werden mit 23 Punkten von den Detroit Pistons düpiert. Dirk Nowitzki trifft am schlechtesten Abend der Mavs diese Saison nur 3-18.

Donnerstag, 7. Februar 2008

In nicht ganz eigener Sache :-)

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Netzwerk, sei gegrüßt! Die Basketball Blogs haben sich ein Herz genommen und ein plattformübergreifendes Voting durchgeführt hinsichtlich der Frage, welche NBAler denn nun die individuellen season awards abräumen werden. Ich war einer der ausgewählten Blogger und möchte deshalb an dieser Stelle meine bereits veröffentlichten Tipps re-publizieren. Aus Dank und auch Rücksicht gegenüber Philipp, der sich die Mühe gemacht hat, den Tippwettbewerb zu organisieren, zeige ich hier nur diejenigen Prognosen, die bereits drüben draußen sind - heute ab 18:00 werden die Umfrageergebnisse bzgl. Sixth Man of the Year, DPOY und ROY bekannt gegeben, Samstag dann der Rest:


Mein Executive of the Year: Danny Ainge

Hier kann es keine (seriöse) Diskussion geben. Ein paar von vielen Punkten, die für Ainge sprechen: der EOY-Award wird von den 30 Executives selbst vergeben und bei denen genießt Ainge inzwischen Respekt. Der Trade Kevin Garnetts hat der Eastern Conference ein neues Gesicht gegeben. Ainge hat Mut bewiesen, indem er Rajon Rondo und Kendrick Perkins keine Routiniers an die Seite stellte und den beiden Youngsters so sein Vertrauen aussprach. Mit der Verpflichtung Tom Thibodeaus als Def-Coach gelang ihm ein unvergleichlicher Kunstgriff.


Coach of the Year: Nate McMillan
(Platz 2: Byron Scott 3: Doc Rivers 4: Stan van Gundy 5: Phil Jackson)

McMillan dürfte unter Spielern einer der beliebtesten Head Coaches der Liga sein. Er hat klare Vorstellungen und kann diese sehr spielernah kommunizieren. Mit den Trailblazers, für die auch ich nach dem Ausfall Greg Odens ein wenn nicht desaströses, so doch sehr, sehr langes Basketballjahr vorhersah, hat McMillan für die Überraschung der Saison gesorgt und er setzt damit seine exzellente Arbeit resp. Mission in Porltand fort: war er in seiner ersten Saison noch mit Ausräumen fragwürdiger Spieleraltbestände beschäftigt (21 Siege, 61 Niederlagen), holte er in seinem zweiten Jahr mit Superrookie Brandon Roy bereits 32 Siege, um diese Erfolgsserie auch dieses Jahr zu bestätigen: mit dem jüngsten Team der Liga steht er derzeit bei einer Bilanz von 26-18, keiner seiner Kollegen hat das vorhandene Spielermaterial effizienter genutzt.


Sixth Man of the Year: Manu Ginobili
(Platz 2: Leandro Barbosa 3: Jason Terry 4: Travis Outlaw 5: Linas Kleiza)

Was haben Detlef Schrempf und Leandro Barbosa gemeinsam? Schrempf wurde 1991 und 1992 zur wertvollsten ersten Bankoption gewählt und der Brasilianer auf Seiten der Phoenix Suns könnte nun seit Schrempf der erste sein, der den Award verteidigt: mit 16.5 ppg, 3.0 apg sowie durchschnittlich zwei Dreiern pro Partie weiß der pfeilschnelle SG hervorragende Statistiken vorzuweisen. In zahlentechnischer Hinsicht ist nur einer besser: Manu Ginobili von den San Antonio Spurs. Sowohl die Spurs als auch die Suns werden etwas weniger Siege einfahren als allgemein erwartet, von daher hat hier kein Spieler einen Vorteil. Da sich der Argentinier Ginobili allerdings noch einmal steigern konnte und diese Saison ein echter Bankspieler ist, d. h. bisher nur vier Spiele gestartet ist, wird er das Duell der Südamerikaner für sich entscheiden und Schrempf seine Marke lassen.


DPOY: Marcus Camby
(Platz 2: Kevin Garnett 3: Tim Duncan 4: Tyson Chandler 5: Shawn Marion)

Einerseits wegen fehlender Alternativen, andererseits dürfte hier die Steve-Nash-Regel greifen: warum sollte ein amtierender DPOY, der sich gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert hat, nicht wiedergewählt werden? Cambys 3.9 bpg sind übrigens der beste Wert seit ein gewisser Dikembe Mutombo 1995/96 mit 4.5 bpg die Gegner wegkloppte.


Rookie of the Year: Kevin Durant
(Platz 2: Al Horford 3: Yi Jianlian 4: Juan Carlos Navarro 5: Sean Williams)

Keine Frage, seine Wurfquoten könnten besser sein. Und sieht man von den Punkten ab (Durant erzielt fast doppelt so viele Punkte wie der im Scoring zweitplatzierte Rookie), steuert er in anderen Statistikkategorien nicht viel bei zur nur unterdurchschnittlichen Bilanz der SuperSonics. Buzzer Beater werden bekanntlich nicht erfasst. Allerdings ist K-Dur gerade mal zarte 19 Jahre jung und die zukünftige Entwicklung eines Spielers sollte in die Wahl eingehen, wobei Durant von allen Rookies das größte Potenzial hat, auch ein Greg Oden wird ihm in einer noch zu spielenden ersten Saison weder Wasser noch Wein reichen können. Sollte Al Horford oder Yi Jianlian zum ROY ernannt werden (was deutlich gegen die Rookie Rankings auf nba.com gehen würde, die Kevin Durant unangefochten anführt), würden wir alle hochroten Kopfes in spätestens zwei Jahren auf dieses Ergebnis zurückschauen, ähnlich der Ernennung Emeka Okafors zum ROY 2005, obwohl da ein gewisser Dwight Howard zur Wahl stand. Believe the hype.


MIP: Chris Kaman
(Platz 2: Rudy Gay 3: Andrew Bynum 4: LaMarcus Aldridge 5: Daniel Gibson)

Sahnehäubchensaison. +7 ppg, +1.4 bpg, + 5 rpg, + 3 FG% sowie -47cm Haarlänge im Vergleich zur Saison 2006/07.


MVP: Kobe Bryant
(Platz 2: LeBron James 3: Kevin Garnett 4: Dwight Howard 5: Chris Paul)

Dies ist nicht nur eine Frage des Respekts gegenüber Kobe Bryant, der bereits seit 12 Jahren in der NBA spielt und im Alter von nur 25 Jahren schon seine dritte Championship gewann, nein, Bryant ist derjenige, der keine geringere Franchise am Leben erhält als die der Lakers. Seinetwegen liefen die Lakers zwischenzeitlich zum heißesten Team der Liga auf. Ihre Bilanz vom letzten Jahr werden die Kalifornier um voraussichtlich mindestens fünf Siege nach oben schrauben. Dass er eines MVPs würdige Statistiken vorlegen kann, daran bestehen keine Zweifel: 28.4 ppg, 1.9 spg, 6.3 rpg, 5.2 apg usw. Auch seine Defense zählt zur obersten Güteklasse. Den Ausfall Andrew Bynums hat er dank seiner schier unendlichen Dominanz auf dem Court absorbiert, für den Rest sorgt nun Pau Gasol. Es wird höchste Zeit, Kobe Bryant endlich zum wertvollsten Spieler der Liga zu wählen. Dürften die Spieler und nicht die Journalisten an der Wahl teilnehmen, wäre Bryant heute schon Multi-MVP, sogar LeBron James erkennt ihn als den Besten der Besten an, so what?

Kobe Bryant erstmals beim Shootout

http://www.wikio.de 3 Kommentare


Tja, die Tücken der Statistik oder wie soll man sich die Ernennung Kobe Bryants zum Teilnehmer des Three-Point Shootouts erklären? Gilbert Arenas hat mit seiner Teilnahme 2006 vorgeführt, was Kobe nun imitieren wird: den Unterschied zwischen Scorer und Shooter. Kobe ist mehr Scorer als Shooter. Und deshalb wird er einen der hinteren Plätze einnehmen, von der Finalrunde, die nur die drei Besten der Vorrunde erreichen, wollen wir hier nicht reden. Auch Michael Jordan war nicht besonders clever, als er 1990 am Wettbewerb teilnahm und gegen Konkurrenten wie Reggie Miller, Mark Price, Larry Bird und schließlich den eigenen Teamkollegen Craig Hodges das Nachsehen hatte, dabei hat der damalige Megastar doch einen verblüffend ähnlichen Karriereschnitt bzgl. der Treffsicherheit von außen: 32.7%. Kobe hat bisher 33.8% erreicht, bei allerdings doppelt so vielen Treffern. Diese Saison liegt er mit durchschnittlich 1.8 Dreiern pro Partie in der Top-20. Wie auch immer: Kobe ist kein reiner Schütze. Er wird einem der anderen Teilnehmer, die allesamt einen besseren Karriereschnitt aufweisen können, unterlegen sein, obwohl das Feld dieses Jahr insgesamt schwach besetzt ist:

- Jason Kapono
- Peja Stojakovic
- Daniel Gibson
- Richard Hamilton
- Steve Nash

Mittwoch, 6. Februar 2008

Trade: Shaq nach Phoenix!

http://www.wikio.de 19 Kommentare


Überraschende Wende im Fall Shaquille O'Neals: Johnny Ludden (Originalartikel von Barry Jackson) will von einer an Verhandlungen zwischen den Phoenix Suns und Miami Heat beteiligten Person erfahren haben, dass Diesel nach Phoenix getradet werden wird. Shawn Marion und Marcus Banks gegen den 35-jährigen, so soll das Geschäft aussehen. In spieltechnischer Hinsicht biete der Trade folgende Perspektive:

The trade represents a dramatic change for the Suns, whose run-and-gun, small-ball style had revolutionized the league in recent seasons. That same style, however, had failed to bring the Suns a championship, and team officials had become increasingly skeptical about their chances of contending without giving Amare Stoudemire some help on the front line.

UPDATE3
- Der Trade wurde offiziell bestätigt. Nach 204 RS-Spielen, einer Championship und zuletzt vielen Enttäuschungen schlägt Shaq das Kapitel Heat zu.

UPDATE2

- Wer jetzt behauptet, Miami würde durch den Trade doch noch die Playoffs erreichen, ist dämlich
- Tritt nun Pat Riley doch vorzeitig zurück?
- Die Frage bleibt: wodurch macht Shaq die Suns besser? Sie haben jetzt mehr Masse, mehr Physis. Sie haben mehr Optionen im Inside-Scoring. Sie haben einen Center, der auch in der Defense Respekt genießt. Und?
- Spätestens Donnerstag 6:00 Uhr wissen wir, ob der Trade geglückt ist oder nicht.
- Shaq soll sich per Telefon bereits bei einigen Suns-Spielern persönlich gemeldet haben.
- Beide beteiligten Teams spielen heute Nacht: Miami wird sich in Detroit eine Niederlage abholen müssen, die Suns empfangen daheim die zuletzt nachlassenden Hornissen.

UPDATE1
- Der Trade ist nun auch bestimmendes Thema auf nba.com, was dem Ganzen offiziellen Charakter verleiht.
- Erste Reaktion Kobe Bryants auf die Nachricht: Oh, wirklich? Ich weiß, dass er das warme Wetter mögen würde. Ironischer geht's kaum.
- Sollte der Trade wie beschrieben stattfinden, sparen die Suns nächste Saison 1.356.000 $ an Gehalt. Diese Saison hingegen nur 328.000 $. Shawn Marion war bisher Spitzenverdiener der Suns, Shaq verdient noch volle zwei Jahre jeweils 20 Mio.
- Was fehlt zur Vervollständigung des Trades: Shaq muss sich erst noch einer ärztlichen Begutachtung unterziehen. Halten die Knie? Zwickt die Hüfte? BMI im grünen Bereich?
- Steve Nash, Grant Hill und Shaq, die alle Bestandteile der neuen Starting 5 wären, sind zusammen 103 Jahre alt, d. h. durchschnittlich 35-jährige wollen mit run and gun basketball die Liga rocken.
- Die Heat brechen mit dem Deal auseinander, ich habe mal den Kader letzter Saison um all die Abgänge bereinigt dargestellt:

Premiere geglückt

http://www.wikio.de 0 Kommentare


24 Punkte, 12 Rebounds, 4 Assists, 10-15 aus dem Feld und ein Sieg gegen die Nets - Pau Gasol ist gut angekommen bei den Lakers.

Clips Nation: die Saison hätte nicht besser laufen können für die Clippers

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Als Autor und Initiator von Clips Nation hat ClipperSteve eine fast päpstliche Autorität in Fragen zu Angelegenheiten der Los Angeles Clippers. Auf die Frage, welcher Clipper diese Saison den besten Eindruck hinterlasse und die Rolle des Lichtblicks besetze, holte ClipperSteve etwas weiter aus:


“Ganz im Ernst: diese Saison hätte, seit der Verletzung Elton Brands im August letzten Jahres, für uns nicht besser verlaufen können. Ohne Brand und Livingston hatten wir keine ernsthaften Ambitionen, einen Playoffplatz zu erreichen. Welche Ziele soll man sich da sonst setzen? Die Entwicklung deiner jungen Spieler! Chris Kaman hat einen kompletten turnaround hingelegt, seine Statistiken sind großartig und das konstant, und auch Al Thornton zeigt Ansätze von Brillanz und den Wille zu harter Arbeit, womit ihm große Zukunft in der NBA sicher scheint. Hoffen wir, dass die Rehabilitation(en) gut voran gehen. Bisher haben sowohl Brand als auch Livingston stetige Fortschritte zu verzeichnen, und keiner musste während der Reha Rückschläge hinnehmen. Beide werden noch diese Saison spielen, Brand probiert sich sogar schon an Lauf- und Wurfeinheiten, demnächst nimmt er am Mannschaftstraining teil. Natürlich will man auch einen guten Draft Pick. Insoweit läuft alles gut. Den größten Fortschritt hat ganz klar Chris Kaman gemacht, Kaman 2.0 ist der wahrscheinlich führende MIP-Kandidat.

BBL: es hat sich ausgekölnt

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Sowohl Aleksandar Nadjfeji (PF, 31) als auch Immanuel McElroy (SG, 27) werden nicht mehr für die Köln 99ers antreten. Das gab der Verein gestern bekannt. Somit verlieren die 99ers zwei ihrer drei Top-Scorer, nur noch mit Toby Bailey wird man sich nun im Pokal gegen Alba Berlin behaupten müssen. Nun droht eine schleichende Wettbewerbsverzerrung, die Jan Pommer, Geschäftsführer der BBL, ausdrücklich vermeiden wollte. Sportdirektor Stephan Baeck kommentierte den Verlust der beiden Starter so:

“Nadjfeji und McElroy sind untrennbar mit den Erfolgen des Vereins verbunden. Wir werden beide vermissen. Trotzdem muss man sagen, dass wir uns zu einer homogenen Mannschaft entwickelt haben, die auf hohem Niveau Team-Basketball zeigen kann. Nun ist es gerade für unsere jungen Spieler an der Zeit, an der Verantwortung zu wachsen und mit uns die neuen Aufgaben anzugehen.”

Dienstag, 5. Februar 2008

Gasol debütiert

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Voraussichtlich heute Nacht wird Pau Gasol seinen Einstand für für die Los Angeles Lakers feiern, so meldet es nba.com. Die Kalifornier befinden sich gerade auf einem neun Spiele umfassenden road trip (acht davon in der Eastern Conference) und treten als nächstes gegen die New Jersey Nets an, die mit Jason Kidd ebenfalls einen wechselwilligen Star aufzubieten haben. Das Spiel startet gegen 1:30 hiesiger Ortszeit. Gasol wird Andrew Bynum in der Startformation ersetzen, es sei denn, Phil Jackson entscheidet sich doch noch gegen einen Start des 2.13m langen Weltmeisters. Als Grund für das etwas verspätete Debüt nennt der Lakers-HC den Stress, den Gasol durch den Wechsel und die damit verbundene Neuorientierung von Memphis nach Los Angeles erlitten habe. Der Spanier scheint sich mit den Trade angefreundet zu haben, u. a. bewertet er die neue Situation so:

The pressure of winning and being one of the favorites, I think, is what you want to be involved in. That's the kind of pressure I've been missing being in the NBA. I love that.

Um den Gasol-Deal hat man sich übrigens auch auf ESPN Gedanken gemacht:



Siehe auch Bemerkungen zum Trade Gasols & Gasol zu den Lakers!


EDIT Chad Ford hat einen attraktiven Artikel zur Frage verfasst, welche zehn anderen Teams ebenfalls um Gasol hätten mitbieten können und dies unter welchen Konditionen. Dabei sind so namhafte Teams wie die Chicago Bulls, die, so Ford, (nur) P. J. Brown, Tyrus Thomas, Viktor Khryapa sowie einen 2008er draft pick hätten hergeben müssen, um Gasol als Neuzugang präsentieren zu können.

EDIT2 Gasols Vorname ist Pau, nicht Paul. Verdammt!

Barack Obamas große Leidenschaften? Basketball. Und Politik.

http://www.wikio.de 1 Kommentare


- Lieblingsteam Obamas? Die Brown Bears (NCAA, Ivy League).

- Spielertyp? Offensiv, mannschaftsdienlich, selbstbewusst.

- Der erste Basketball? Ein unvergessliches Geschenk seines Vaters.

- Playgrounderfahrung in den Großstädten gesammelt? Ja.

- Wo bleibt die romantische Seite?
“Als Barack Obama Michelle Robinson, ebenfalls Studentin in Princeton, einen Heiratsantrag machte, unterzog diese ihren Verehrer einem Härtetest: Sie bat ihren Bruder, mit Obama Basketball zu spielen. Während Craig Robinson auf dem College ein Basketballstar gewesen war, hatte Obama auf seiner High School in Hawaii meist nur als Ersatzspieler die Bank gedrückt. Es stellte sich heraus, dass Obama mithalten konnte. Michelle Robinson war zufrieden. Die beiden heirateten. Heute ist Michelle ein wichtiges Mitglied in Barack Obamas Wahlkampfteam – wie wertvoll sie für ihren Mann ist, anerkannte nicht zuletzt Hillary Clinton.” (so erzählt, beschrieben und eingebettet in einem sehr lesenswerten Artikel von Dr. Wolf Lepenies auf Welt Online)

Sei besser als LeBron

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Der King hat eine neue Seite. Und die hat ein, möchte man meinen, gewitztes Konzept:

“Send us an email telling us why you've got game, and we might put your name in lights. Include your name, age, height, city, state position, home court location, and some combo of a YouTube video of your highlights, game photos, game stats, and testimony telling us why you'll be better than LeBron.”

So oder so ähnlich bindet man also die Schuhkäufer der Zukunft. Und da frage ich mich mal wieder, ob LBJ all die Sachen kennt, die Nike unter seinem Namen verkauft. Und falls ja, ob die Produkte dann die gleichen wären.

Montag, 4. Februar 2008

BBL: 99ers schwimmen weiter

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Mindestens noch bis 16. Februar oder - anders gerechnet - ein Pokal- sowie zwei Ligaspiele bleiben uns die Köln 99ers erhalten - so entscheiden von Jan Pommer (Geschäftsführer der BBL), Dr. Norbert Heimann (zuständiger Insolvenzverwalter) und dem Verein. In genau zwei Wochen dann wird es einen verbindliche Entscheidung darüber geben, ob die 99ers die Saison zu Ende spielen werden können oder vorzeitig zwangsabsteigen. Sowohl Sportdirektor Stephan Baeck (
“Wir sind glücklich, dass wir den Spielbetrieb aufrechterhalten können. Die Mannschaft hat in den vergangenen Tagen deutlich Werbung für den Kölner Basketball gemacht und wir planen das auch weiter zu tun”) als auch Manager Jens Brämer (“Diese gewonnene Zeit gibt uns die Chance, die Pläne und Perspektiven der 99ers weiter darstellen zu können und an einem mittel- und langfristigen Konzept für den Kölner Basketball zu arbeiten”) zeigten sich erleichtert über die finale Fristverlängerung.

Wenn heute Playoffs wären...

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Eastern Conference
Boston Celtics - New Jersey Nets. Mein Tipp: 4 - 1
Detroit Pistons - Atlanta Hawks. 4 - 1
Orlando Magic - Washington Wizards. 4 - 2
Cleveland Cavaliers - Toronto Raptors. 4 - 2

Western Conference
Phoenix Suns - Golden State Warriors. Mein Tipp: 4 - 3
New Orleans Hornets - Denver Nuggets. 2 - 4
Dallas Mavericks -
San Antonio Spurs. 2 - 4
Utah Jazz -
Los Angeles Lakers. 3 - 4

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 18

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Was haben Jamario Moon, Dwight Howard, Gerald Green und Rudy Gay gemeinsam? Genau, sie starten beim SDC 2008. Und genau da probiert sich die NBA dieses Mal an einer Neuerung: die Fans vor den heimischen Flachbildschirmen dürfen per SMS bestimmen, wer sich die Dunk-Krone aufsetzen darf. Das SMS-Voting wird nur für die Final-, nicht jedoch die Vorrunde aktiviert. In der offiziellen Meldung wird es so beschrieben:

For the first time, fans will have the final say deciding the winner of the Sprite Slam Dunk competition. Following the concluding round of dunks, fans will be able to cast their votes via SMS TXT message and at NBA.com to determine this year’s winner. The dunker with the most fan votes will be named the winner of the Sprite Slam Dunk. A panel of judges will continue to play a key role by determining which two participants advance to the final round. During the final round, each judge’s vote will count the same as a fan vote.

Dieser neue Wahlmodus hat verschiedene Auswirkungen, z. B. dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass Dwight Howard das Rennen macht, deutlich höher ausfallen als letztes Jahr, schließlich wählt man als Durchschnittsfan den Star und nicht die Klasse. Eine andere Konsequenz dieses Wahlmechanismus besteht darin, dass sich die auserkorenen Dunker direkt an den Fan wenden. Wie das? Über youtube, den beliebtesten Fernsehsender des www. Und so hat uns Dwight Howard folgendes mitzuteilen:



Einen nicht weniger sympathischen Eindruck hinterlässt Rudy Gay in seinem Wahl- bzw. Werbevideo, in welchem er zusagt, den Dunk genau eines Fans zu imitieren - Voraussetzung: das passende Video muss auf youtube abgelegt werden:



Auch Titelverteidiger Gerald Green, der Dwight Howard als athletischsten Spieler der Liga und Vince Carter als die ultimative Dunk-Referenz bezeichnet, hat sich in einem Interview zu seinen Aussichten geäußert:



Und auch Jamario Moon hat eine Menge Spaß:


Sonntag, 3. Februar 2008

Bemerkungen zum Trade Pau Gasols

http://www.wikio.de 0 Kommentare


- Mit diesem Trade wurde einerseits die Post-season (Lakers), andererseits die Off-season (Grizzlies) eingeläutet.


- Pau Gasol hat in seiner Karriere noch kein einziges Playoffspiel gewonnen. Kobe Bryant hingegen drei Championships. Wiederum haben weder Bryant, Bynum, Gasol auf dem College gespielt.


- Lamar Odom wird wieder auf der 3 spielen dürfen, spätestens nach der Rückkehr Andrew Bynums. Damit verliert Luke Walton seinen Startplatz. Sollte Walton starten und Odom zum Reservisten bestimmt werden, hätten die Lakers die mit Abstand beste Bank aller 30 NBA-Teams.


- Gasol ist zarte 27 Jahre jung, hat seine prime noch nicht erreicht. Das Lakers-Management hat hier keinen pampigen Alt-Star, sondern erfolgs-un-verwöhnten All-Star an Land gezogen.


- Marc Gasol gegen Pau Gasol, Bruder wird gegen Bruder getauscht: hat es das schon einmal gegeben in der NBA-Geschichte?


- I proudly present to you the starting lineup of your Los Angeles Lakers 2008:
Andrew Bynum -- Pau Gasol -- Lamar Odom -- Kobe Bryant -- Derek Fisher


- Ein reiner salary trade (Stichwort cap relief) ohne größeren sportlichen Hintergrund. Die Grizzlies, die sich eh auf Sparkurs befinden, erleichtern sich durch den Deal um anstehende Gehaltszahlungen i. H. v. ca. 50 Millionen $. Bezieht man die sportliche Perspektive mit ein, dann ist festzustellen, dass die Grizzlies hier einen erheblichen Qualitätsverlust erlitten haben: Kwame Brown dürfte nach der Saison weg sein, Aaron McKie werden wir nie sehen im Trikot der Grizzlies, Crittenton ist ein Zukunftsprojekt oder von mir aus auch -traum, Marc Gasol hat noch nicht erklärt, dass er nächste Saison in der NBA spielen möchte, und auf die Einlösung der beiden Picks müssen wir noch 6 bzw. 30 Monate warten. Erinnert mich in seiner Unergründlichkeit (warum z. B. haben die Grizzlies nicht noch Ronny Turiaf genommen?) an den Trade Vince Carters im Dezember 2004.


- Nicht nur der Sparsucht der Grizzliesbesitzer, sondern auch der enormen Entwicklung Rudy Gays haben wir diesen Trade zu verdanken. Der 21-jährige Sophomore ist neuer Franchise-Spieler der Grizzlies. Im ersten Spiel ohne Gasol erzielte er 15 Punkte sowie 10 Rebounds. Sein Kommentar zur Niederlage:
Wir haben jetzt ein komplett anderes Team als jenes, das wir gewohnt waren.
Wir werden einige Zeit brauchen, um uns einzuspielen.



- Bedenkt man, was die Lakers abgegeben haben, um Gasol zu bekommen, und beachtet man, was die Chicago Bulls hätten abgeben können...Mr. Paxson, Sie haben einen Deal verschlafen.


- Statement von Chris Wallace, General Manager der Memphis Grizzlies:
Wir haben gerade mal 13 Spiele gewonnen, in so einer Situation musst du etwas tun.
Der Vertrag Browns war der größte auslaufende Kontrakt, den wir finden konnten, ohne auf einen jungen, attraktiven Spieler wie Crittenton verzichten zu müssen
... und einige first-round picks.



- Kwame Brown: bevor er von Wizards gedraftet wurde, galt er als Supertalent. Als bust vor seinem Trade zu den Lakers. Und nun hat er als Trademasse funktioniert. Welch ein Abstieg.


- Die Lakers werden durch das Geschäft zum Ringanwärter, während die Grizzlies ein paar Spiele mehr verlieren werden. Insoweit kommt es hier zu einer Wertschöpfung, denn den Ring beanspruchen zu können wiegt die paar Niederlagen um ein Vielfaches auf. Die NBA insgesamt sollte diesen Trade wärmstens begrüßen.


-
Damon Stoudamire, Stromile Swift, Pau Gasol: stehen weitere Transaktionen in Memphis an?


- Seit dem Abgang Shaquille O'Neals hatten die Lakers keinen so dominanten big man. Und auch keinen big man mit derart guten Passqualitäten.


- Unverantwortliche Talentverschwendung: die Grizzlies haben nun drei hochtalentierte Point Guards, keiner älter als 21, nur Conley wird die 30 Minuten knacken können. Was soll das?


- Grizzlies: wie sich wohl Juan Carlos Navarro und Ex-GM Jerry West zu dem Trade äußern werden?


- Warum sind die Vergleiche mit dem Trade Kevin Garnetts unangemessen? Weil die WC die WC und die EC die EC ist.



...vgl. auch Pau Gasol zu den Lakers!

Samstag, 2. Februar 2008

Eine Woche mit Eva Longoria

http://www.wikio.de 0 Kommentare


Zu lustig, was sich immer wieder für Meldungen in meinen google reader verirren. Schuld hat Tony Parker, denn der ist mit Eva Longoria verheiratet. Die spielt bekanntlich kein Basketball, sondern in Filmen und Serien mit. Ob die gut oder schlecht, wertvoll oder -los sind, ich weiß es nicht, aber ich weiß, welche Meldungen ich innerhalb der nur letzten sieben Tage erhalten habe:

- Eva Longoria: Kinderwunsch ist stark

- Eva Longoria macht keine Geheimnisse

- Kinder müssen warten

- Es spukt bei Eva Longoria

- Eva Longoria admits Tony Parkers Flops

- Eva Longoria trägt Zahl Neun im Nacken

for the ages II: Miami Heat schlechtestes Team der NBA

http://www.wikio.de 0 Kommentare



Da geht was/wer: Pau Gasol zu den Lakers!

http://www.wikio.de 6 Kommentare


So. Zuerst einmal war bei mir die Schadenfreude sehr groß, dass mal wieder alle Spekulanten von der Fantasyfront daneben lagen - mit folgendem Trade hatte aktuell wohl keiner gerechnet:

Pau Gasol
, second-round pick (2010) in

Kwame Brown, Javaris Crittenton, Marc Gasol, zwei first-round picks (2008, 2010), Cash out

Während die Grizzlies sich so von ihrem Franchisespieler trennen, sind die Lakers einerseits aus dem Poker um Jason Kidd ausgestiegen, haben andererseits die wohl passende Antwort zum Ausfall Andrew Bynums gefunden, und dürften innerhalb der nächsten Tage eines der meist antizipierten Spiele der aktuellen Saison bieten: die Premiere des käseweißen Spaniers im Lila-Gold der Lakers. Nicht, dass Gasol eine schlechte Saison gespielt hätte - die 18.9 ppg, 8.8 rpg sowie 3.0 assists lesen sich sehr gut - allerdings befanden sich die Grizzlies weder auf Playoffkurs noch im championship build Modus - warum wohl hat sie Damon Stoudamire vor wenigen Tagen verlassen? Kein Interesse an Rebuild, lieber klotzen, nicht kleckern. Auch hat Gasol nicht wirklich ein Spiel gewonnen für sein Team. Ihm fehlte es an Aggressivität, an dem Quäntchen Unberechenbarkeit, welches dir im 1-on-1 den entscheidenden Zentimeter verleiht. Das ist nun Geschichte. Die Grizzlies erleiden den Albtraum jeder Franchise: einen midseason trade des besten Spielers. Die Lakers beweisen mal wieder, eine der attraktivsten Vereine der Liga zu sein, auch unabhängig vom Spielermaterial. Sollte Bynum Anfang April wieder mitspielen können, ergäbe sich folgende Lineup:

C: Andrew Bynum
PF: Pau Gasol
SF: Lamar Odom (Luke Walton)
SG: Kobe Bryant
PG: Derek Fisher

Hier entsteht also eine neue Macht. Zwar wird dieser Trade nicht die gesamte Western Conference durcheinanderbringen, aber er könnte dazu führen, dass es beim derzeitigen Erstrundenmatch Los Angeles Lakers vs. Dallas Mavericks bleiben wird. Und das wäre keine gnädige Konstellation für Dirk Nowitzki.

Lakers-GM Mitch Kupchak äußerte sich so:

We're extremely pleased to be able to make this trade. Pau is a proven player of All-Star caliber in this league who can score and rebound and is still a young player. We feel this strengthens our team in the short term as well as the long term.

...zu deutsch: wir haben die Grizzlies soeben über den Tisch gezogen und das nicht zu knapp, mitten in den Neuaufbau.

Pleitegeier der Zukunft

http://www.wikio.de 3 Kommentare


Anlässlich dieses Posts auf American Arena - hier meine fünf Top-Kandidaten für eine zukünftige, wie auch immer geartete Privatinsolvenz:


- Ron Artest. Aktuelles Salär: 7.800.000 $
Zu sehr mit sich selbst, d. h. seiner Wirkung nach außen beschäftigt, um den Überblick über seine Finanzen zu behalten. Hat ein instinktives Problem mit Autoritäten und macht daraus keinen Hehl (hallo David Stern!) - zu seinem eigenen Schaden. Gibt gern den Lockeren, hat dies aber spätestens durch den Brawl 2004 verwirkt. Und wie locker kann ein True Warier eigentlich sein? Könnte nach seiner aktiven NBA-Karriere mit einem eigenem Musiklabel grandios scheitern. Sein Album My World verkaufte sich in der ersten Woche keine 500x, trotz der Mitarbeit von P. Diddy. Hat unter anderem dieses Cover zu verantworten. Wird mit den Knicks in Verbindung gebracht - oje.


- Earl Boykins. ca. 1.000.000 $
Könnte den gleichen Weg wie Muggsy Bogues gehen: ein Team in der WNBA coachen. Und damit scheitern. Ins Immobiliengeschäft gehen. Und sich die Finger verbrennen. Oder in Commercials für Online Banking auftreten. Und dabei nicht den glücklichsten Eindruck erwecken.


- Baron Davis. 16.440.000 $
Es gibt wahrscheinlich keinen Spieler, der so viel Geld für Bekleidung ausgibt wie der sympathische Warrior. Enorm stylisch, enorm beliebt bei den Damen (sogar Jessica Alba kommt zum Klatschen in die Oracle Arena), der Kanye West der NBA. Immer gut für Gossip, insbesondere wenn es sich dabei um eine bestimmte Desperate Housewife handelt. Durfte vor einer Woche die Premiere des ersten eigenen Films feiern (hallo Elton Brand!). Kann sich glücklich schätzen, mit Don Nelson eine kalte Schnauze als Head Coach zu haben. Eigentlich viel zu intelligent, um auf dieser Liste zu stehen.
EDIT Eine Nacht drüber geschlafen, Davis gehört wirklich nicht auf diese Liste. Ersatzkandidat wäre <