Montag, 31. März 2008

Kokoloresleser wissen mehr, KW 13

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- Nicht die Hornets, nicht die Lakers, nicht die Rockets, sondern die San Antonio Spurs erreichen als erstes Team der Western Conference den 50. Sieg der Regular Season.


- Wenn die kleinen Dinge stimmen, gewinnt man die großen Spiele oder wie sonst sollte Michael Finleys Statement nach dem Sieg seiner Spurs gegen die Rockets gedeutet werden:

Last night I made sure I got to bed early. Got up early. My wife cooked me a good breakfast. ... I was ready to go.


- Nicht nur ihren 17. comeback win der Saison, sondern den 7. Platz in der Western Conference fahren die Golden State Warriors durch den Sieg gegen die Dallas Mavericks ein.


- Definitives Aus: Donnie Walsh, CEO und Präsident der Indiana Pacers in einer Person, trennt sich Ende dieser Saison nach guten 24 Jahren von dem Verein.


- So viel ist sicher: Pau Gasol wird diese Saison noch RS-Spiele bestreiten, nur das genaue Datum seiner Rückkehr ist nicht bekannt.


- Gegen die Sacramento Kings gelingt Rockets-Maestro Rick Adelman sein 800. Sieg als Head Coach. Die fünf anderen noch aktiven HCs, die diese Marke erreicht haben: Pat Riley (aktiv? :-P), Phil Jackson, Jerry Sloan, Don Nelson, George Karl.


- Charley Rosen hat sich mit den NBA-Aussichten von Kevin Love und Tyler Hansbrough befasst. Chris Paul als MVP 2008 lehnt er indes ab.


- Während die Detroit Pistons die Central Division gewinnen, qualifizieren sich die Cleveland Cavaliers für die Playoffs.


- Clippers: Marcus Williams kommt, Aaron Williams muss gehen. Nuggets: mit seinem ersten Einsatz hat Nene seine Krebs-OP wohl endgültig überstanden - ich gratuliere. Suns: Darrick Martin wird entlassen, um Linton Johnson ins Team nehmen zu können. Spurs: er war nie richtig weg und nun ist er wieder da: Brent Barry. Rockets: Mike Harris bleibt bis Saisonende. Supersonics: Für Chris Wilcox ist die Saison nach einer Fingerverletzung beendet.


- Die Diskussion um das Cover der aktuellen VOGUE mit LeBron James und Gisele Bündchen will nicht abreißen.


- Dan Reed, Präsident der D-League, hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: 1. wolle er die D-League zum perfekten System für die Entwicklung von Talenten formen 2. soll seine Liga den besten Basketball überhaupt spielen 3. möchte er den Ruf der Liga in Richtung R&D-Abteilung der NBA weiterleiten 4.spielt der Community-Gedanke in Zukunft eine tragende Rolle.


- Verliert Shaq seine Coolness? Oder wie sind die Äußerungen in Richtung Miami Heat zu verstehen:

I love playing for this coach and I love playing with these guys. We have professionals who know what to do. No one is asking me to play with Chris Quinn or Ricky Davis. I’m actually on a team again.


- Randnotiz zur Qualität der Eastern Conference anhand von Andrew Bogut:

Among Eastern Conference centers, Bogut ranks second in scoring, second in double-doubles (32), third in blocked shots and fifth in rebounds.


- Mit 24 Auswärtserfolgen (...still counting) innerhalb einer RS stellen die Orlando Magic einen Franchiserekord auf.


- Gerald Wallace, runnin' rebel.


- Die zehn meistverkauften Jerseys innerhalb der letzten 10 Jahre:

1. Michael Jordan
2. Kobe Bryant
3. Allen Iverson
4. LeBron James
5. Shaquille O'Neal
6. Tracy McGrady
7. Dwyane Wade
8. Jason Kidd
9. Vince Carter
10. Tim Duncan


- Rafer Alston über seinen Teamkollegen Dikembe Mutombo:

Sometimes he starts talking, and we have no idea what he's saying. Whenever he retires, I'm going to call him up just to hear that voice again. Forget the basketball part of it. Put that aside. He's just a great person. That's the thing that stands out about him.


- Joakim Noah holt gegen die Bucks nicht nur den Sieg für seine Bulls, sondern auch 18 Punkte, 15 Rebounds und vier Blocks und verzeichnet so das beste Spiel seiner Profikarriere. Zum gleichen Spieler gab es einen längeren Artikel von Marty Burns, in dem Noah seine wichtigste Erfahrung im ersten Jahr NBA so zusammenfasst:

No doubt it's been a learning experience. That's what the coaches have been telling me all year: 'You're not in college anymore.'


- Wenn es keine Schlagzeilen gibt, stellt sie Peter Vecsey diese in Eigenregie selbst her und hat dies nun wieder einmal eindrucksvoll bewiesen: Trying to make sense of the coaching rumors. Den Feed zur New York Post habe ich anschließend aus meinem Reader entfernt.

Sonntag, 30. März 2008

Top oder Flop?

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Es scheint unter NBA-Spielern bzw. ihren Vereinen in Mode zu kommen, zu einzelnen Kampagnen eigene Websiten zu starten, so zuletzt auch Chris Paul. Auf CP3 MVP kann man sich als Fan Chris Pauls outen, indem man ihn in seine Freundesliste aufnimmt - das haben bisher immerhin 656 Mitglieder getan. Und sonst? 45 Kommentare, die sich mit wenigen Ausnahmen allesamt gleich lesen. Und der eigentlichen Bitte in Richtung Fans, ein Video upzuloaden mit kurzer Begründung dazu, warum CP3 MVP werden sollte, ist noch kein Leser nachgekommen. Selbstbewusst gibt sich die Initiative trotzdem:

Chris' value to the Hornets' tremendous success is unquestionable. He is chasing history, attempting to become the first player in NBA history to average 20 points, 10 assists and three steals in a season. His ability to make players around him better and overall floor game earned him an All-Star nod and has led the Hornets to their most successful season in franchise history.

Isiah Thomas hat (k)ein Profil auf myspace

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Da hatte jemand sehr viel Zeit und hat einen Fake-account zu Isiah Thomas auf myspace.com angelegt. Unter persönlichen Interessen steht da:

- Destroying sports franchises
- sexually harassing co-workers
- making outrageous statements
- laughing in any situation
- contradicting myself, etc.

Und bei Personen, die er gern mal treffen würde:

- Anucha Browne Saunders (to "apologize")
- Tyra Banks
- Magic Johnson
- my illegitimate son etc.

Vom Humor her sicher nicht jedermanns Geschmack, allerdings habe ich schon schlechtere Verrisse gesehen...

Ahnungslos

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Vor drei Tagen hat Greg Oden an einem Basketballspiel teilgenommen. Dafür wird er bezahlt, könnte man meinen. Trotzdem sorgte dieses Spiel Odens auf dem Gelände eines Fitnessclubs in Tualatin, Oregon für große Aufregung, insbesondere bei Nate McMillan: der Head Coach der Portland Trailblazers habe sein Youngster wissen lassen, dass er das nicht tun dürfe:


I know he is excited to be moving again, but as I talked to him about it, he said 'Coach, I promise I wasn't running hard ...'. And I was like - 'I really don't care','. The thing is, we were surprised. So we let him know that he doesn't need to be there. We have plenty of workout equipment and gym space at our facility.
[...]
Right now, these young guys don't know their value. That's part of growing up and maturing. In a couple of years he will understand how stupid that was. I understand it, because I've done it. You are a pro, you want to walk into a building like that and feel good about yourself, you know, play with some guys. You don't move hard, you know, just shoot some jump shots ... yeah, I've done it. But we just have to remind him, especially in his situation, where he is coming off an injury. That ... that, you just can't do that.


Zwar befindet sich Oden derzeit voll im Plan, was sein Rehaprogramm angeht, allerdings ist sein rechtes Knie noch nicht so weit geheilt, als dass Oden in einem kompletten Spiel partizipieren könnte/sollte, obwohl der Körperkontakt, der in einem NBA-Spiel gefordert wird, unvergleichlich größer ist als in einem pickup game. Das Management der Trailblazers hat erklärt, man wolle Odens Sprung- und Laufeinheiten in einer kontrollierten Umgebung, sprich dem vereinseigenen Trainingsgelände in Portland, beobachten und dokumentieren. Oden selbst sieht den Vorfall eher locker,
er habe während des Spiels 8-10x gedunkt ohne dafür springen zu müssen, was die Belastung seiner Knie in Grenzen gehalten habe. Er wundert sich, warum daraus so viel Wirbel produziert wurde - vielleicht deshalb:

- Oden ist der erste #1-Pick in Portland seit 1974 (Bill Walton).

- Oden hat noch kein NBA-Spiel für sein Team bestreiten können, weshalb beim Aufbauprozess behutsam vorgegangen werden sollte.

- Der Verein beweist Geduld mit Oden. Diese Geduld sollte auch Oden an den Tag legen.

- Michael Jordan zog sich mit 38 Jahren, damals in Diensten der Washington Wizards, eine ernsthafte Verletzung während eines pickup games zu.

- Die Trailblazers haben von Odens Spiel nicht vom Center selbst, sondern aus einem Internetforum erfahren. Tssss.

Die offiziellen Termine der NBA Europe Live Tour

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- New Jersey Nets vs. Miami Heat -

9. Oktober
Paris
Palais Omnisport Paris Bercy



- New Jersey Nets vs. Miami Heat -

12. Oktober
London
The O2



- Washington Wizards vs. New Orleans Hornets -

14. Oktober
Berlin
O2 World



- Washington Wizards vs. New Orleans Hornets -

17. Oktober
Barcelona
Palau Sant Jordi

Samstag, 29. März 2008

Dirk ist cool [5:42 min]

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[via Odenized]

Ginge es nach Shaq...

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...wäre Kobe Bryant MVP 2008
...hätte, fiele die Wahl auf Kevin Garnett oder Amare Stoudemire, der Teamkollege Shaqs den MVP-Award verdient
...spielt Kevin Garnett keine Defense.

Spielt Playoffs, Dritte Runde

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Wir befinden uns jetzt in den Conference Finals, die sich - so Eure Tipps - wie folgt zusammensetzen:



Eastern Conference:

Boston Celtics (1) -
Detroit Pistons (2)



Western Conference:

LA Lakers (1) - S
an Antonio Spurs (6)


Stimmabgabe möglich bis Montag 24 Uhr.

TIME: 10 Fragen an David Stern

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- In Ihrer Zeit als Commissioner: was war da Ihr bisheriger Höhe- und Tiefpunkt?

Als am schlimmsten empfand ich, Spieler ihr Leben lang sperren zu müssen nachdem sie Drogentests nicht bestanden haben. Ein anderer Tiefpunkt war sicherlich die Erklärung Magic Johnson, HIV positiv zu sein, damals erwarteten wir ihn zu verlieren. Das Beste ist zusehen zu dürfen wie die USA und die gesamte Welt die Spieler, die einst als zu schwarz um bei/für uns erfolgreich zu sein bezeichnet wurden, der NBA begrüßt.

[...]

- Viele Kommentatoren haben sich offen darüber beschwert, dass Starspieler von Seiten der Referees bevorzugt werden. Warum hat die NBA bisher auf diese Vorwürfe kaum reagiert?

Die Kritik stimmt nicht. Wir haben Daten, die belegen, dass Stars nicht bevorzugt werden. Ich habe gezögert, eine Pressekonferenz einzuberufen um Tatsachen zu verkünden, die offensichtlich sind.



- Hatte der Dress Code, den Sie 2005 einführten, einen positiven Effekt?

Ich denke ja. Ich sah das als Möglichkeit an, unseren Spielern zu sagen, dass das eine Frage des Respekts sei, wir müssten aufwachen und diese Frage stärker fokussieren. Dieser Dress Code hat keine drakonischen Ausmaße angenommen, wie von einigen Leuten befürchtet. Man dachte wohl, ich würde vorschreiben, dass man zu einem Spiel einen Smoking oder einen Frack tragen soll.



[original]

Aus einem offenen Brief an Mark Cuban

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“[...]I'm asking you, bloggers, the internet, my fine friends in the series of tubes, not to get carried away. Let's not bombard them with application for anybody that's got a blogspot. (*Matt checks URL of his own blog.) Okay, bad example. What I'm saying is, if you're just going to get the access, if you don't have a genuine interest in covering the game, please don't apply. If you're a small blog, and you feel like you have something to contribute? By all means. All I'm saying is, let's be responsible with this. Basically, we're being tested.

"Here you go, bloggers! Make complete fools of yourselves! Prove how unqualified you are to be in this situation!"

Let's rise above that. Let's show them that even though we're newer, even though we don't feature columns with the same crusty cliches over and over again (well, again, not all of us), even though we haven't followed the traditional path, we still have something to add to the discourse of sports. Let's be responsible with the loaded weapon they've handed us and not shoot ourselves. Let's be professional bloggers. Not wanna-be journalists. Professional bloggers.[...]”



[original]
[Hintergründe]

Freitag, 28. März 2008

Ich bin schockiert

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Als ich den Sturz Dirk Nowitzkis sah, dachte ich mir: Paul, hier ist er, dein Aufreger des Monats! (Übrigens: Mein Aufreger im Monat Januar war die Ankündigung Chris Kamans, für Deutschland spielen zu wollen; im Februar dann die Gewißheit, dass die Seattle SuperSonics umziehen werden, nachdem sich David Stern auf dem ASW entsprechend äußerte.) Falsch gedacht. Gestern wies mich ein Kommentator auf ein Interview von Nikolaus Panny (sportnet.at) mit einem gewissen Patrick Graber hin, der ein Enthüllungsbuch zu den Abgründen des Kobe Bryant verfasst hat und den Superstar der Lakers aus nächster Nähe erlebt hat. Als ich die Seite öffnete: ungläubiges Staunen einerseits, andererseits der spontane Wunsch, das alles wieder zu vergessen. Ich versuchte mir einzureden, dass das Teil ein Fake sei, der Blick auf den Kalender zeigte dann allerdings, dass der 1. April noch einige Tage hin ist und der Besuch bei amazon klärte mich dann dahingehend auf, dass Grabers Buch tatsächlich verkauft wird. Es ist nicht so, dass mir dieses Buch kein Begriff wäre, es ist mir in mehreren Blogs und Artikeln über den Weg gelaufen, aber bis zu diesem Interview konnte ich es nicht ernst nehmen und das Nach-waschen schmutziger Wäsche interessiert mich einen feuchten Dreck. Ich werde mich die nächsten Tage ausführlicher befassen mit Reaktionen zu Grabers Werk, ich vermute irgendwo einen dicken Haken, z. B. den, dass Graber in seinem Buch noch schlechter abschneidet als der von ihm beschriebene Kobe Bryant und dadurch seine Aussagen um die Autorität beschneidet, die er eigentlich beansprucht. Hier ein Auszug des Interviews vom 26. März 2008:

Ich bin vor allem mit Kobes geheimen nächtlichen Eskapaden vertraut, ich war ja verantwortlich für das Handling seiner Gespielinnen. Es hat mich immer wieder erstaunt, mit wie vielen Frauen er sich gleichzeitig vergnügen konnte. Kobe spielt und trainiert hart, und trotzdem kennt seine sexuelle Ausdauer offenbar keine Grenzen. Und die Frauen mit denen er zusammen war, waren immer jünger als er. Abstoßend fand ich den dauernden Konsum von vor allem Kokain bei den Mädchen und Marihuana bei Kobe.

Donnerstag, 27. März 2008

So wird man MVP

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Vierzehn einfache Statistiken zu den MVPs der letzten 20 Jahre, die die Hoffnungen in Richtung Chris Paul, Dwight Howard, Tracy McGrady und auch LeBron James in Frage stellen:



- Kein MVP hatte zum Zeitpunkt seiner Wahl noch nicht in den Playoffs gespielt. Einspruch: Chris Paul.


- Kein MVP war jünger als 24 (Michael Jordan, 1988). Einspruch: Dwight Howard, Chris Paul, LeBron James.


- Kein MVP hatte weniger als 71 Spiele absolviert (Allen Iverson, 2001). Einspruch: Tracy McGrady.


- Kein MVP spielte für ein Team, das weniger als 50 Spiele gewann (Michael Jordan, 50 Siege für die Bulls, Saison 1987-88). Einspruch: LeBron James.


- Kein MVP erzielte weniger als 15.5 ppg (Steve Nash, 2005).


- 5 MVPs waren zum Zeitpunkt ihrer (zweiten, dritten usw.) Wahl schon einmal MVP. Einspruch: alle.


- Nur ein MVP war in seiner MVP-Saison nicht Top-Scorer seines Teams (Steve Nash, 2005&2006). Einspruch: Tracy McGrady.


- Nur ein Shooting Guard wurde zum MVP gewählt: Michael Jordan. Einspruch: Tracy McGrady.


- Acht der neun letzten MVP-Titel wurden in die Western Conference gegeben. Einspruch: LeBron James & Dwight Howard.


- Das Durchschnittsalter eines MVPs liegt bei 28.5 Jahren. Einspruch: alle.


- Nur 3x wurde der MVP-Award an einen Spieler vergeben, dessen Team im Vergleich zur Vorsaison eine schlechtere Bilanz hatte. Der Negativrekord liegt hier wiederum bei Steve Nash und den Phoenix Suns, die 2006 im Vergleich zu 2005 acht Niederlagen mehr kassierten. Einspruch: LeBron James.


- Nur 1x wurde der Top-Stealer der RS zum MVP gewählt (Michael Jordan, 1988). Einspruch: Chris Paul.


- Jeder MVP stand zum Zeitpunkt seiner Wahl mindestens 1x in seiner Karriere mindestens in Runde 2 der Playoffs. Einspruch: Tracy McGrady, Chris Paul und Dwight Howard.


- Jeder MVP erzielte in der entsprechenden Saison in drei dieser Kategorien +3: ppg, bpg, spg, apg, rpg. Einspruch: Dwight Howard.

NBA Draft 2008, #8 Eric Gordon

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- Team: Indiana Hoosiers (Big Ten Conference) –
- 19 Jahre, geb. am 25.12.1988 -
- Shooting Guard, 1.93m –
- 20.9 ppg, 3.3 rpg, 1.3 spg, 2.4 apg –
- Vergleich: Ben Gordon -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 5. - 8. -


Klein, aber spritzig: diese Beschreibung passt nicht nur auf Wasserbomben, Dirk Bach und untersetzte Zicken, sondern auch auf den fabelhaften Shooting Guard der Idiana Hoosiers, Eric Gordon. Zwar mit 1.93 ein paar Zentimeter zu kurz, um seine Gegenspieler einzuschüchtern, verfügt er doch über eine Schnelligkeit, der in der NCAA keiner gewachsen ist. Er ist nicht nur schnell, er kann sein Tempo feinstens kontrollieren, innerhalb von drei Schritten könnte Gordon wohl drei Tempi gehen. Als Freshman 20.9 ppg hinzulegen verdient Respekt - hier war nur Michael Beasley mit 26.2 ppg besser, während sich O. J. Mayo mit 20.7 ppg und dem dritten Platz begnügen muss. Gordon ist der erste Hossier seit mehr als zehn Jahren, der mehr als 20 ppg holte und der erste Freshman mit dieser Marke in Geschichte der Hossiers überhaupt. Gordon ist ein kompromissloser, furchtloser Scorer mit brutaler Athletik. Keiner zieht zwingender zum Korb. Falls er in der Zone nicht zum Zug kommt, packt Gordon seinen sicheren Distanzwurf aus. Gordon verteilt seine Würfe hälftig auf Würfe aus der Distanz sowie Würfe in Korbnähe. In beiden Fällen ist vom Foul abzuraten, denn Gordon trifft knapp 85% von der Linie. Gordons Körperkontrolle erlaubt ihm u. a., in der Luft hängend seinem Gegenspieler noch ein Foul abzunehmen - keiner hängt länger und schöner als Gordon. Er sucht den Körperkontakt, unabhängig davon, mit wie vielen Punkten sein Team vorn liegt. Mit mehr als acht Freiwurfversuchen pro Spiel zählt er zu den meistgefoulten Spielern der NCAA. Sein Shot Release ist in 99% der Fälle schneller als die Hände gegnerischer Verteidiger.

Im Bereich Defense zeigt er überraschend gute Ansätze: er nutzt auch hier seine Schnelligkeit aus, um z. B. zu 1.3 spg zu kommen. Er ist kein angenehmer Verteidiger, da er jeden Schritt mitgehen kann, ohne dabei auf Offensivmoves, die er meistens selbst beherrscht, hereinzufallen, beispielsweise stellt es jeden Angreifer vor ein Problem, an Gordon vorbeizuziehen. Nichtsdestotrotz fallen in den us-amerikanischen Draft-Artikeln zu Gordon oftmals die Worte Potential & Motivation, was heißen soll, dass Gordon sein Bestes gibt, selbst dies aber nicht immer ausreicht. Jedenfalls ist er keine Defensivleiche und die grundlegenden Def-Instinkte sind vorhanden. Gordon verfügt über eine hochprofessionelle Einstellung zum Sport, er ist ein in jeglicher positiver Hinsicht Basketballverrückter. Seine mentale Verfassung hat NBA-Reife. Gordons Entscheidung, nach Abschluss der High School im eher ländlich geprägten Indiana zu bleiben, kann als Wunsch nach Kontinuität gedeutet werden. Seine Wurfauswahl mag nicht immer die beste sein, allerdings ist dies seinem unbedingten Siegeswillen geschuldet und außerdem ist Gordon der go-to-guy, der die meisten Würfe nimmt. Sowohl sein Ballhandling als auch sein Passspiel sind nur durchschnittlich, weshalb er in der NBA nicht Combo-Guard spielen wird. Er hat nicht die Gabe, Würfe für seine Mitspieler herzustellen. Gegen einen Einsatz als Point Guard spricht auch, dass er mehr mehr Rebounds, mehr Turnovers und auch fast mehr Threes als Assists spielt. Seine Post- und Midrange-Game sind nur mittelmäßig. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: kann er das Niveau seines Dreiers halten?

Mittwoch, 26. März 2008

Nur für Insider: wie sich LeBron James auf die Playoffs vorbereitet [0:30 min]

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Nur für Insider: LeBron James' erstes NBA-Spiel [1:01 min]

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Nur für Insider: LeBron James ist King Kong [3:04 min]

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Be easy

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Dieser junge Mann gilt als aussichtsreichster #1-Kandidat für den Draft (26.06.08) und kommt demnächst in die NBA, so meldet es Crossover Online. Mich freut das ungeheuerlich.

Der Beau hat fertig

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Nachdem sich Chris Webber bei den Golden State Warriors wegen anhaltender Knieprobleme nicht durchsetzen konnte, wird der 35-jährige nach 15 Jahren NBA-Zugehörigkeit und nur neun Spielen diese Saison noch heute im Rahmen einer Pressekonferenz seinen Rücktritt erklären. Damit wird bei den Golden State Warriors ein Platz im Kader frei, der z. B. mit folgenden D-League-Spielern besetzt werden könnte


- Rod Benson, Forward/Center, 23

- Carlos Powell, Forward, 24

- Elton Brown, Forward/Center, 24

- Julis Hodge, SG/SF, 24


Die Warriors können nun einen Spieler verpflichten, der dieses Jahr für noch kein NBA-Team spielte - dieser Spieler dürfte dann auch in den Playoffs eingesetzt werden. Die Warriors haben einen gewissen Need auf den großen Positionen, weshalb Webber auch ursprünglich verpflichtet wurde. Webber hat in seiner Karriere keine Championship gewonnen und stand auch nie in den Finals. Sein bestes Jahr hatte der ehemalige #1-Pick (1993) und ROY wahrscheinlich in der Saison 2001-02, als seine spektakulären Kings mit 61 Siegen während der Regular Season einen Vereinsrekord aufstellten, die Western Conference Finals erreichten, sich dort allerdings den Lakers geschlagen geben mussten. Chris Webber hatte während seiner gesamten Karriere mit Verletzungen zu kämpfen und verpasste bereits während seiner drei ersten Jahre in der Liga 101 Spiele. Insgesamt fehlte Webber seit 1993 in 292 RS-Spielen. Tatsächlich hat er nie die vollen 82 RS-Spiele absolvieren können. Er hat während seiner Karriere 20.7 ppg und 9.8 rpg gespielt und war für insgesamt vier Teams aktiv. Fünf ASG-Teilnahmen stehen 80 Playoffspiele gegenüber. Webber war Bestandteil der legendären Michigan Fab Five - bestehend aus Juwan Howard, Jalen Rose, Jimmy King, Ray Jackson und Webber - , mit der er 2x die NCAA-Finals erreichte, jedoch beide Spiele verlor. Er gilt als einer der besten passing Forwards aller Zeiten. Head Coach Don Nelson äußerte sich so:

I really enjoyed working with him. It was great to get to know him again as a man and I really enjoyed our short time together. I wish it really would've worked out better, but it didn't. And I think we'll remain friends for the rest of our lives.

Bereits am Montag deutete Nelson an, dass Webber nicht mehr spielen werde. Gefragt nach einem Zeitplan zur Rückkehr Webbers:

It would be pretty hard at this point. You have to go through the process of getting his rhythm and a few airballs. All this is really hard on a head coach because any one of those things could cost you a game.


Spielt Playoffs, Zweite Runde

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Nach Auszählung Eurer Tipps ergibt sich nun folgende Runde Zwei:


Eastern Conference:

Boston Celtics (1) -
Cleveland Cavaliers (4)

Detroit Pistons (2) - Orlando Magic (3)



Western Conference:

LA Lakers (1) -
Utah Jazz (4)

New Orleans Hornets (2) - San Antonio Spurs (6)


Zur Erinnerung:
Ihr gebt in den Kommentaren Euren Tipp ab, wer eine Serie gewinnt und nachdem ich Eure Tipps ausgezählt habe, wird die nächste Runde gestartet. Ich begrüße jeden Teilnehmer und freue mich über jeden einzelnen Kommentar. Wir befinden uns derzeit in Runde 2, d. h. den Conference-Semifinals - Stimmabgabe möglich bis Freitag 24 Uhr:

NCAA: Sweet 16 komplett, II

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South Regional. STANFORD (3) vs. TEXAS (2)


Während Stanford bereits in der zweiten Runde in Verlängerung gehen musste, ging es bei Texas gelassener zu. Die Longhorns, die trotz des Abgangs von Kevin Durant während der Regular Season mit 26 Siegen einen neuen Schulrekord aufstellen konnten, haben in D. J. Augustin ihren neuen Star gefunden: der 20-jährige Aufbauspieler spielt zwar noch kein überragendes Turnier, allerdings ist A. J. Abrams mit 2x 26 Punkten in die Bresche gesprungen. Das 75-72 in Runde 2 gegen Miami liest sich zwar knapp, allerdings haben die Longhorns hier dominiert und lagen 37 von 40 Minuten in Führung bei einer zwischenzeitlichen Führung von 17. Besonders gefällt bei Texas die sehr gute Trefferquote vom Perimeter: 23-48 Threes in den beiden ersten Spielen des Tournaments. Auffallend die sehr knappe Rotation der Longhorns: nur ein Bankspieler bekam seit dem 20. März mehr als 10 Minuten Einsatzzeit, während die Starter 30 Minuten oder länger spielen. Zumindest im Fall von Augustin erklärt sich das von selbst: die Longhorns haben für ihren Point Guard keinen veritablen Backup. In Stanford herrschen die beiden Lopez-Brüder: während Brook Lopez führender Punktesammler und Rebounder ist, unterstützt ihn Robin Lopez in den berühmten kleinen Bereichen des Spiels. Die beiden 2.13m'er bilden das wohl größte Inside-Duo der NCAA und setzen diese physische Überlegenheit in Punkte um. Die Defense der Cardinals zählt zu den zehn besten.



South Regional. MEMPHIS (1) vs. MICHIGAN STATE (5)


Gegen die letztplatzierten Texas Arlington Mavericks noch mit einer souveränen Vorstellung, hatten die Memphis Tigers gegen Mississippi State doch ihre Schwierigkeiten: die Bulldogs lagen zwischenzeitlich mit sechs Punkten vorn. Allerdings führten die Youngsters Derrick Rose und Chris Douglas-Roberts das Spiel noch zu einem glücklichem Ende für die top-platzierten Tigers - die letzten neun Punkte in diesem Spiel scorten die Tigers übrigens von der Freiwurflinie aus: hier setzten die Bulldogs auf die sehr schwache Freiwurfquote von Memphis - nur 15 von 32 landeten im Ringinneren. Hier sollte John Calipari zusätzliche Trainingseinheiten durchsetzen. Auch scheinen seine Tigers ab einem gewissen Level an Aggressivität, wie es zum Beispiel die Bulldogs zeigten, nicht mehr mithalten zu können - anders formuliert erscheint fraglich, ob die Tigers in Person von Joey Dorsey ein zweites Mal zu einem Arbeitssieg wie gegen Mississippi fähig sind. Als großes Plus sehe ich weiterhin die Ausgeglichenheit innerhalb der hoch talentierten Starting 5 an: die Tigers haben mit Rose und Douglas-Roberts ein Backcourt-Duo, das seinen eigenen Wurf kreiert und mit diesem auch nicht durchfällt. Auch die Bank und wie gewohnt niedrige Turnoverwerte sprechen für sich. Eher als Belastung könnte sich herausstellen, dass die Tigers diese Saison nur ein Spiel - und zwar am 23. Februar gegen Tennessee - verloren haben und so die erste Mannschaft seit UNLV (1991) hätten werden können, die ungeschlagen in die Endrunde gelangt: jeder will die Tigers schlagen, und sie werden aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Conference USA weiterhin schwächer eingestuft als ihre Bilanz vermuten ließe.



West Regional. WEST VIRGINIA (7) vs. XAVIER (3)


West Virginia sorgte in Runde Zwei für den wohl größten Upset, indem die Mountaineers die sonst so erfolgsverwöhnten Duke Blue Devils aus dem Rennen warfen. Der Schlüssel zu diesem Spiel: West Virginia outreboundete Duke gnadenlos. Die Bank gab den Ambitionen der von Coach K trainierten Jungs den Rest. Für die herausragende individuelle Leistung sorgte Joe Alexander mit 22 Punkten und 11 Rebounds. Joe Alexander, durch eine Kombination aus gefährlichem low post sowie solidem Outside Game ein Albtraum für jeden Verteidiger, ist allerdings auch der einzige qualitativ gute big man im Team und genau diese fehlende Größe könnte sich als entscheidendes Problem gegen Xavier herausstellen. Die mangelnde Größe gleichen sie durch eine harte, intensive 1-on-1-Defense aus, die allerdings die übrigen Mannschaften nicht mehr allzu beeindrucken dürfte. Die Xavier Musketeers haben gleich fünf Spieler, die im Durchschnitt zweistellig scoren - diese Ausgeglichenheit zahlte sich insbesondere in Runde 2 gegen Purdue aus. Andererseits haben sie nicht DEN Scorer und keinen go-to-guy - oder ist dies doch Top-Scorer Josh Duncan? Bemerkenswert: in Runde 1 schindete man gegen die Georgia Bulldogs immerhin 33 Freiwürfe, stolze 28 mehr als der Gegner.



West Regional. UCLA (1) vs. WESTERN KENTUCKY (12)


Der Erst- gegen den Zwölfplatzierten. Die Überflieger der UCLA gegen die Glücksritter aus Kentucky. Kevin Love gegen Courtney Lee. Und Defense (UCLA) gegen Offense (Kentucky). Und schließlich sicherer Teilnehmer des diesjährigen Final Four gegen Blowout-Kandidat. No more words...

Dienstag, 25. März 2008

Dirk ist day-to-day [0:43 min]

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Sorry, aber ich kann mir auf die teilweise sehr widersprüchlichen Meldungen zum Zustand Dirk Nowitzkis - fest steht eigentlich nur, dass er weder einen Kreuzbandriss noch einen Bruch erlitten hat, wobei Eurosport sehr selbstsicher meldet Die Untersuchung ergab, dass sich der 29-Jährige eine schwere Stauchung des Sprunggelenks und eine mittelstarke Blessur des Knies zugezogen hat - keinen Reim machen, und schlage vor, dass wir alle ESPN vertrauen, die Dirk als day-to-day listen, d. h. er könnte jeden Tag wieder spielen - oder auch nicht:






So, ein Video habe ich auch noch:



Kokoloresleser wissen mehr, KW 12

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- Trotz niedriger Zuschauerzahlen, schwächelnden Einnahmen und einer alten Arena schließt Herb Kohl, Besitzer der Milwaukee Bucks, einen Umzug seines Vereins aus:

Milwaukee is a permanent fixture in the NBA. I'm not in this business to make any annual profits. The value of the asset fortunately has appreciated over the years. On an annual basis, it's a money-losing proposition. I'm in it because I love the sport, I love the competition and I love winning.


- Wird Steve Nash nach seiner Basketballkarriere Filmproduzent?


- Gilbert Arenas liebäugelt mit seinem Comeback gegen die Detroit Pistons. Daraus wird dann aber (noch) nichts, Arenas gibt fatalistische Statements ab.


- Kasib Powell wird aus der D-League (Sioux Falls Skyforce) zu den Miami Heat berufen. Ebenfalls verstärkt werden die Heat durch Stephane Lasme von den Los Angeles D-Fenders. Hingegen ist die Saison für Udonis Haslem vorzeitig beendet. Ebenso für SuperSonic Mickael Gelabale. Und auch Jamaal Tinsley sehen wir dieses Jahr nicht wieder. Ex-Maverick Nick Fazekas wird bis zum Ende dieser Saison ein LA Clipper. Die Lakers statten Ira Newble mit einem Vertrag bis Saisonende aus. Portland Trailblazer Josh McRoberts darf ein zweites Mal in die D-League.


- Vince Carter zum Zustand seiner Nets:

We're playing for more than just to end the season this year - we're playing to continue our season. We can't have these type of showings if you want to make the playoffs.


- Ausgerechnet Amare Stoudemire stellt mit 20-20 Freiwürfen im Spiel gegen die Houston Rockets einen neuen Franchise Rekord für seine Phoenix Suns auf.


- Andrew Bynum wird voraussichtlich ein oder zwei Regular Season Spiele vor Beginn der Playoffs wieder spielen können.


- David Stern kommentiert den Streak der Rockets:

I watch it. I read all the clips. I am quite amazed, impressed, surprised at the depth of it and the connectivity to the fact that people are especially touched that many of the players no one else has heard of. There's sort of a com-mon-man perspective that is electrifying people. Go figure. It comes in different sizes. Everybody knows Kobe (Bryant) is going to lead the way and (the Lakers are) a great team and always sold out. The Celtics have these three superstars, and there's excitement in Boston. In Houston, it's a different kind of a phenomenon. It's an everyman phenomenon. Of course, there are great players leading the way as well. I think folks are getting a real thrill out of it.


- 54 Punkte nicht in einer Halbzeit, sondern in 48 Minuten scoren die Miami Heat gegen die Toronto Raptors - drittschlechtester Wert seit Einführung der Shot-clock. Die Top-Scorer der Heat: Chris Quinn (14), Ricky Davis (12), Mark Blount (11).


- David Aldridge, John Smallwood, Dave McMenamin, II, Phil Sheridan: sie alle haben sich anlässlich der Rückkehr Allen Iversons als Denver Nugget nach Philadelphia ihre Gedanken gemacht.


- Droht den Indiana Pacers eine satte Führungskrise? CEO Donnie Walsh hat angekündigt, den Verein nach 20 Jahren zum Ende dieser Saison zu verlassen, während Larry Bird seinen Rücktritt gerade so abwenden konnte. Als positiv stuft Indy Cornrows die neue Konstellation ein:

With Walsh leaving, Bird has a bit of a fresh start. No one will pick through the carcass of the past few years to pin blame on Walsh or Bird for any on poor decision. But, now it is all on Bird and he isn't one to shy away from criticism. He has two years left on his contract so we can assume he'll at least have those two years to set a new course. Especially since the Simons aren't willing to spend past the salary cap. Unless there's some draft magic, a quick turnaround just isn't plausible.


- Isiah Thomas nimmt die neusten Gerüchte um seine Entlassung gelassen:

Honestly, I have not read them, so I can't even comment about them because I haven't read them. However, it's probably safe to say that every two weeks you write this story. So there's a rumor every two weeks for the last two years, so we'll keep going here and keep working.


- Glen Taylor, Besitzer der Minnesota Timberwolves, wirft Kevin Garnett vor, am Ende letzter Saison getankt zu haben. Garnett widerspricht dem.


- Zusammen mit Grammy-Gewinner John Legend wird Golden State Warrior Stephen Jackson diesen Sommer zwei Wochen durch Afrika reisen - Hintergrund: Legend setzt sich für die Bekämpfung von Armut in den Dörfern des Kontinents ein.


- Die Suns setzten während der Woche ihren etwas überraschenden Run fort - Jack McCallum kennt die Gründe, warum Shaq, Nash & Co. nun doch gewinnen.


- Das Video zur Entlassung von Bucks-GM Larry Harris.


- Joe Smith kommentiert die 10.000 Punkte seines Teamkameraden LeBron James - übrigens beide #1-Picks - so:

It took me 13 years to get 10,000 points. It goes to show what kind of talent he is. I know he has at least 30,000 more in him.

Montag, 24. März 2008

UPDATE Dirk Nowitzki [0:53 min]

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WELT Online meldet, dass Nowitzki voraussichtlich zwei Wochen ausfallen wird, nachdem er gestern
nach einem Block gegen Ime Udoka derart böse aufkam, dass unerfreuliche Erinnerungen an Shaun Livingston (23.02.2007) geweckt wurden. Zu der Prognose von zwei Wochen gibt es allerdings noch keine offizielle Bestätigung und selbst wenn sind damit folgende Punkte nicht geklärt


1. In welcher Verfassung wird Dirk wiederkommen?
2. Wird er sich nach dem Ende der Playoffs einer OP unterziehen müssen und damit wahrscheinlich das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele verpassen?
3. Sollten die Mavs, falls Dirk OP-Bedarf hat, die Zukunft ihres Stars gefährden, nur um sich sechs oder sieben Spiele lang in Runde 1 gegen die Lakers zu quälen?


Mavs-Akteure äußerten sich gestern nach dem Spiel im Hinblick auf die Verletzung so:


We all have to pick it up and do a little more. - Jason Kidd


The whole team is going to have to step up. That’s our leader, that’s our go-to guy. And with him being out, it’s going to have to be a team effort now. - Josh Howard


It’s a collective effort. When we have full strength, we still think it’s a collective effort. Obviously we feel we have guys that we can go to in certain situations in games. It’s pretty much we ride the hot hand [...] I hadn’t been on a team in long time that lost three games in row and here we are right now. f there is a silver lining in it, we’re still in the playoffs and we’ve still got time – time to right the ship before the postseason starts. [...] I don’t think we want to limp into the playoffs where we are right now. We want to try to find some semblance of ourselves and what we think is a winning brand of basketball [...] He flails and falls and does a whole of B.S. throughout the course of the game, and it’s always the second guy who gets called. I think that was what they saw. It’s nothing new with him. - Jerry Stackhouse


We are only concerned about playing the Clippers. And I think if we can win our share of games, we’ll be in good position. We haven’t won any games here this week. Not only losing three in a row, whether it’s at home or on the road, is not a good place to be. - Avery Johnson


Indessen hat sich Stephen A. Smith die Frage gestellt, ob die Mavs ohne Nowitzki gewinnen können:


NCAA: Sweet 16 komplett, I

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East Regional. NORTH CAROLINA (1) vs. WASHINGTON STATE (4)

Tyler Hansbrough, mit 22.9 ppg Top-Scorer der Tar Heels, wurde bisher geschont, spielte in den beiden ersten Runde durchschnittlich keine 30 Minuten, dürfte nun aber Fahrt aufnehmen. Die Tar Heels haben in den beiden ersten Runden ihre Gegner mit insgesamt 75 Punkten Vorsprung vom Platz gesprengt, wobei UNC innerhalb der insgesamt 80 Spielminuten kein einziges Mal im Rückstand lag, und auch die Chancen der Washington State Cougars, bei denen Daven Harmeling, Aron Baynes und Derrick Low nur unkonstante Leistungen bringen, dürften im Promillebereich liegen, obwohl sie ein sehr eingespieltes Team sind. Zurück zu den North Carolina Tar Heels: keine zweite Mannschaft erzielte in den beiden ersten Runden jeweils 100 Punkte oder mehr, die Offensive der UNC läuft derzeit besser als jede andere. Mit seinen insgesamt 140 Punkten in sieben Spielen beim NCAA tournament hat Hansbrough übrigens den drittbesten Wert als Zeiten bei UNC eingespielt: nur J. R. Reid mit 150 (1987-1988) und Al Wood mit 143 (1979-1981) waren besser.


East Regional. LOUISVILLE (3) vs. TENNESSEE (2)

Die Louisville Cardigans, die übrigens von Rick Pitino trainiert werden, sind besser, als ihr Platz 3 vermuten ließe. Hatte man in Runde 1 gegen Boise St. noch Anlaufschwierigkeiten, fertigte man Oklahoma mit 78-48 ab und könnte nun dank der tiefen Rotation und dem gefährlichen Spiel von außen für eine kleine Überraschung sorgen, indem man Tennessee stürzt. Die Cardigans spielen die sechstbeste Verteidigung im Hinblick auf die gegnerische Trefferquote (38.2%), sie belegen Platz 21 bei gegnerischen Punkten (60.9) und stehlen durchschnittlich 8x den Ball. Glaubt man ESPN, ist Pitino mit der für ihn typischen Full-court press für diese überragende Defense verantwortlich. Ebenfalls für die Cardigans spricht ihre offensichtlich gut besetzte Bank: in den beiden ersten Runden des Turniers scorte diese durchschnittlich 33.5 Punkte, wobei insbesondere Earl Clark angenehm auffiel. Der bisherige Turnierverlauf für die Volunteers war geprägt durch mittelprächtige Wurfquoten und zu viele Ballverluste, gegen Butler musste man sogar in Verlängerung gehen.



Midwest Regional. WISCONSIN (3) vs. DAVIDSON (10)

Die Badgers aus Wiconsin spielen eine sehr solide Defense, und haben es so vollbracht, in Runde 2 Kansas State und deren Top Prospect Michael Beasley auszuschalten. Nur 55 Punkte ließ Wisconsin gegen Kansas State zu, in Runde Eins 56. 25 der letzten 27 Spiele haben die Badgers nun für sich entscheiden können sowie 12 in Folge. Dass sich die Davidson Wildcats sowohl gegen Conzaga als auch die zweitplatzierten Georgetown Hoyas durchsetzen würden, hätten die wenigsten erwartet. Beide Spiele endeten mit knappen Vorsprung für die Davidson Wildcats, eng dürfte es auch gegen Wisconsin werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den beiden Wildcats Jason Richards (bester Assistgeber der NCAA) sowie Stephen Curry, dem startenden Shooting Guard, der mit 40 Punkten gegen Conzaga und den 30 (25 davon in Hälfte 2) gegen die Hoyas nicht nur seinen Vater Dell Curry sondern auch die NBA-Scouts beeindrucken konnte.



Midwest Regional. KANSAS (1) vs. VILLANOVA (12)

Kansas ist Titelanwärter und hat dies mit deutlichen Siegen gegen Portland State (Runde Eins) und UNLV (Runde Zwei) unterstreichen können. Sie haben einen der talentiertesten, vielseitigsten, tiefsten Roster des aktuellen Jahrgangs und fünf Spieler, die jederzeit zweistellig punkten können. Ihre Dreier sitzen, ihre Dunks auch, mit Darnell Jackson und Darrell Arthur verfügen sie über ein sehr gutes Inside-Scoring-Duo. Sie haben das Selbstbewusstsein und auch das Selbstverständnis eines Erstplatzierten. Zwar übt sich Coach Bill Self noch in Bescheidenheit, allerdings dürfte auch er seine Jayhawks, die die Saison mit einem winning streak von 20 Siegen eröffneten, gegen die wenig erfahrenen Villanova, die in Scottie Reynolds ihren Star, allerdings keinen Senior haben, mit klaren Vorteilen sehen. Für die Wildcats spricht eigentlich nur, dass sie seit ca. drei Wochen ihren besten Basketball seit Saisonstart spielen - so sieht es zumindest Head Coach Jay Wright.

Nowitzki droht vorzeitiges Saisonende [3:21 min]

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Bei solch einem sensiblen Thema sollte man eigentlich abwarten, bis eine genaue Diagnose abgegeben wurde, jedenfalls hat sich Dirk Nowitzki gestern Abend beim Stand von 54-55 (noch 3:19 min zu spielen im dritten Viertel) im Heimspiel seiner Mavericks bei den San Antonio Spurs schwer verletzt und zwar am linken Bein und musste unter Mithilfe zweier Teamkameraden vom Spielfeld gebracht werden. Die Aktion ereignete sich bei einem geglücktem Blockversuch gegen Ime Udoka. Für den amtierenden MVP kam Malik Allen ins Spiel, welches die Spurs mit 88-81 für sich entscheiden konnten. Dirk hatte zum Zeitpunkt seiner Auswechslung 11 Punkte, 7 Rebounds und 4 Assists. In einem ersten Statement sagte der deutsche Superstar:


Ich bin unglücklich gefallen und auf meinem linken Bein gelandet. Ich werde morgen noch einmal untersucht und hoffe dann auf genauere Informationen.


Da noch keine genaue Diagnose gestellt wurde, gehen auch die Meldungen auseinander: von einer Verletzung des Sprunggelenks ist hier, vom Unterschenkel da die Rede. Die Dallas Mavericks haben aktuell noch 13 Spiele vor sich und stehen mit nur zwei Siegen Vorsprung gegenüber den neuntplatzierten Denver Nuggets auf Platz 7 der Western Conference. Sahen sie bis gestern noch wie sichere Playoffkandidaten aus, muss das jetzt bei anstehenden Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten Denver Nuggets und Golden State Warriors (2x) sowie Spitzenteams wie den LA Lakers, Phoenix Suns, Utah Jazz und New Orleans Hornets bezweifelt werden, aber lasst uns den Teufel ähm Nugget nicht an die Wand malen...das Video mit der hier beschriebenen Szene ist sicher nichts für Feinschmecker:

Sonntag, 23. März 2008

Spielt Playoffs

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Heute mal wieder etwas ganz Besonderes: ich rufe Euch dazu auf, Playoffs zu spielen. Ihr gebt in den Kommentaren Euren Tipp ab, wer eine Serie gewinnt und im Abstand von jeweils zwei Tagen wird dann, nachdem ich Eure Tipps ausgezählt habe, die nächste Runde gestartet. Ich begrüße jeden Teilnehmer und freue mich über jeden einzelnen Kommentar. Los geht es, wir beginnen mit Runde Nr. 1 - Stimmabgabe möglich bis Dienstag 24 Uhr:

Eastern Conference:

Boston Celtics (1) - Atlanta Hawks (8)
Detroit Pistons (2) - Philadelphia 76ers (7)
Orlando Magic (3) - Toronto Raptors (6)
Cleveland Cavaliers (4) - Washington Wizards (5)

Western Conference:

LA Lakers (1) - Golden State Warriors (8)
New Orleans Hornets (2) - Dallas Mavericks (7)
Phoenix Suns (3) - San Antonio Spurs (6)
Utah Jazz (4) - Houston Rockets (5)

Alles nur Fake, Folge 1

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- Paul, warum sollte ich die beiden ersten Runden der Playoffs in der Eastern Conference verfolgen? An den Pistons und Celtics führt eh kein Weg vorbei, oder? - R. Beckmann, Twistringen

Zugegeben, in Runde 1 wäre momentan nur die Serie Cleveland Cavaliers - Washington Wizards interessant. Und die EC-Finals stehen ebenfalls fest. Von daher sind die Begegnungen in der Western Conference attraktiver.



- Sene 2006, Petro 2005, Swift 2004, Collison 2003: Werden die SuperSonics im Draft wieder einen big man draften? Und warum sollte der diesmal funzen? - G. Becker, Berlin

Die Sonics haben vor dem letzten Draft vier Jahre in Folge einen big man gezogen, geholfen hat es nicht. Man hat nun Talent auf der 5, allerdings keine Zukunft. Ja, sie werden wieder einen großen Spieler ziehen, denn der derzeit startende Petro ist keine Option. Funktionieren wird es nicht, da es in der nächsten Rookie Class keinen Center gibt, der innerhalb der kommenden beiden Jahre eine Franchise nach vorn bringen kann.



- Angenommen, die Knicks gehen in den kompletten Rebuild - welche drei Spieler sollten sie behalten? - J. Gunter, Nimptsch

Jamal Crawford, David Lee, Renaldo Balkman.



- Welcher Top-10 Pick des Drafts 2008 wird nächste Saison am meisten enttäuschen? - C. Beil, Hamburg

OJ Mayo oder DeAndre Jordan.



- Lieber Paul, denkst Du wirklich, dass Normalsterbliche wissen was Kokolores heißt? Solltest Du Deinem Blog nicht eine neue Adresse geben? - H. v. Sinnen, Köln

Das ist tatsächlich ein Problem. Könnte ich noch einmal anfangen, hätte ich eine andere Domain gewählt. Allerdings bietet blogger.com die Möglichkeit, auf nbakokolores.com umzusteigen. Das sollte ich nutzen.



- Einige Vereine haben ihre Webpräsenz generalüberholt - welche von den neuen Seiten gefällt Dir am besten? - G. Jauch, Potsdam

nba.com/sonics/



- Warum gewinnen die Suns nun doch? - D. Berghoff, Berlin

Sie rebounden besser. Sie spielen weniger Turnovers. Gordan Giricek könnte sich als Steal erweisen. Amare Stoudemire spielt fantastischen Basketball, seit er Shaq in der Mitte stehen hat.



- Haben die Timberwolves einen vocal leader? - N. Herr, Mannheim

Ja, Al Jefferson. Spielt das eine Rolle?



- Was repräsentiert den Niedergang der Miami Heat am besten - dass man bereits vor Saisonbeginn kein Playoffkandidat war? Der Trade Shaquille O'Neals? Die fehlende Motivation Pat Rileys? Dwyane Wades seltsames Saisonende? Die 54 Punkte gegen die Toronto Raptors? - D. Bach, Köln

Nichts davon, sondern die aktuelle Starting 5: Joel Anthony - Mark Blount - Daequan Cook - Ricky Davis - Jason Williams.



- Mich regt das echt auf: die Denver Nuggets werden mit ihren 60% die Playoffs verpassen, während Atlanta mit 43.5% auf Platz 8 rangiert! Sollten nicht alle Teams mit +50% in die Playoffs? - F. Elstner, Linz

Nein. Unabhängig von Prozentquote haben die Hawks einfach mehr Spiele gewonnen als die New Jersey Nets, Indiana Pacers, Chicago Bulls usw. - das sollte in Form eines Playoffplatzes honoriert werden.


- Emeka Okafor: was ist schlimmer - seine Assistwerte oder sein Passspiel? - J. Fuchsberger, Stuttgart

Sein Passspiel.



- Hast du von der These gehört, dass das Coverbild der aktuellen VOGUE mit LeBron James und Gisele Bündchen der Ästhetik von King Kong geschuldet ist? - K. Fisher, Berlin

Ja. Und ich weiß, dass sich beides gut verkauft hat - damals der Film, heute das Magazin. Ziel erreicht.



- David Stern hat die Bodenhaftung verloren. Die drei Spieler, die ernsthafte Aussichten auf den MVP-Titel haben, waren allesamt nicht auf dem College: LeBron James, Kevin Garnett, Kobe Bryant. Und nun soll das Einstiegsalter nochmals heraufgesetzt werden? Von 19 auf 20? Ich kann das nicht nachvollziehen. - H. E. Balder, Zürich

Noch ist nichts beschlossen. Andererseits sind diese drei Spieler die wahrscheinlich erfolgreichsten High School Abgänger aller Zeiten und in dieser Konstellation würde ich das nicht als Pro-Argument zur Erhaltung des status quo ansehen.



- Bisher interessierte mich NCAA-Basketball einen feuchten Dr**k. Ich kenne keinen der Spieler, die Regeln verwirren mich, an einem Tag spielt 3x Kansas und 3x Texas - hä? Ich hoffe, du langweilst uns nicht mit Spielberichten zum Final Four? - J. Hofer, Büderich

Nein, langweilig wird das nicht werden ;-)



- Welcher Bankspieler der Detroit Pistons wird in den Playoffs die höchsten Spielanteile erhalten? - S. Holst, Hamburg

Jason Maxiell.



- Donnie Walsh als neuer GM der Knicks? Warum das? - M. Kavka, Ingolstadt

0. Isiah Thomas 1. Walsh genießt Respekt bei anderen GMs 2. Walsh ist in New York geboren 3. Walsh hat in Indiana keine vielversprechende Zukunft 4. Walsh ist ein exzellenter Picker



- Vince Carter ist nicht mehr der Alte sondern einfach nur noch alt - woran werden wir uns erinnern, wenn er eines Tages nicht mehr spielt? Was ist sein Vermächtnis? - A. Klim, Potsdam

Sein Vermächtnis besteht darin, der populärste aller erfolglosen Spieler zu sein.



- Hast Du schon Karten für das Spiel Hornets-Wizards Anfang Oktober in Berlin? - C. Kleber, Reutlingen

Nein. Meines Wissens ist noch nicht einmal das Stadion fertig, von den Tickets ganz zu schweigen.



- Kann man Donnie Nelson, dem General Manager der Dallas Mavericks, eigentlich noch glauben? Er hatte vor Saisonbeginn Devin Harris, DeSagana Diop, Mo Ager und Josh Howard als die Ecksteine der Zukunft der Mavs bezeichnet, jetzt wurden drei dieser vier Spieler getradet. Ist das nicht ein Wortbruch? Ich bin erbost, tsss. - F. König, Tübingen

Das würde ich nicht so eng sehen und auch nicht als Wortbruch bezeichnen. Die Mavericks haben hier einen Eckstein gegen einen anderen getauscht und zwar den des mittelbaren gegen den des unmittelbaren Erfolgs (Jason Kidd). Ich hoffe, das ist unverständlich genug formuliert.

Samstag, 22. März 2008

Die zukünftigen Rekorde des LeBron James

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Nachdem LeBron James Brad Daugherty als besten Cavs-Scorer aller Zeiten abgelöst hat, wäre doch ein kleiner Ausblick angebracht, welche Franchise-Rekorde als nächstes fällig sind. Dazu habe ich aus der wikipedia eine Liste mit den individuellen Bestleistungen in der Geschichte der Cleveland Cavaliers übernommen und diejenigen Meilensteine rot markiert, die LeBron James als nächstes übertreffen dürfte:

Karrierewerte:

- Games – Danny Ferry (723)
- Minutes Played – Hot Rod Williams (20.802)
***- Field Goals Made – Austin Carr (4.272)
***- Field Goal Attempts – Austin Carr (9.480)
- 3-Point Field Goals Made – Mark Price (802)
- 3-Point Field Goal Attempts – Mark Price (1.960)
***- Free Throws Made – Brad Daugherty (2.741)
***- Free Throw Attempts – Brad Daugherty (3.670)
- Offensive Rebounds – Zydrunas Ilgauskas (2.025)
- Defensive Rebounds – Brad Daugherty (4.020)
- Total Rebounds – Brad Daugherty (5.227)
- Assists – Mark Price (4.206)
- Steals – Mark Price (734)
- Blocked Shots – Hot Rod Williams (1.200)
- Turnovers – Brad Daugherty (1.511)
- Personal Fouls – Zydrunas Ilgauskas (2.191)
- Points – LeBron James (10.414)


Durchschnittswerte (pro Spiel):

- Minutes Played – LeBron James (41,4748)
- Field Goals Made – LeBron James (9,6303)
- Field Goals Attempted – LeBron James (21,0042)
- 3-Point Field Goals Made – Dan Majerle (1,7805)
- 3-Point Field Goal Attempted – Dan Majerle (5,0488)
- Free Throws Made – LeBron James (5,9874)
- Free Throws Attempted – LeBron James (8,0252)
- Offensive Rebounds – Zydrunas Ilgauskas (3,1772)
- Defensive Rebounds – Cliff Robinson (8,1056)
- Total Rebounds – Rick Roberson (11,952)
- Assists – Andre Miller (8,2245)
- Steals – Ron Harper (2,3246)
- Blocked Shots – Larry Nance (2,5104)
***- Turnovers – Shawn Kemp (3,3775)
- Personal Fouls – James Edwards (4,4348)
- Points – LeBron James (26,5)

Larry Harris, III

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Die wesentlichen Transaktionen des Larry Harris:


26. Juni 2003: Die Bucks draften T. J. Ford an #7. An #35 Szymon Szewcyzk, obwohl z. B. Steve Blake noch zu haben war (#38). An #43 Keith Bogans, der umgehend zu den Orlando Magic getradet wird.

27. Juni 2003: Sam Cassell, Earvin Johnson - Joe Smith, Anthony Peeler (Minnesota Timberwolves).


24. Juni 2004: Die Bucks draften keinen einzigen Spieler.

21. August 2004: Maurice Williams erhält seinen ersten Vertrag bei den Bucks.

24. Februar 2004: Keith van Horn - Alan Henderson, Calvin Booth (Dallas Mavericks).


24. Februar 2005: Mike James, Zendon Hamilton - Reece Gaines und zwei second-round picks (Houston Rockets).

28. Juni 2005: Die Bucks lösen ihren #1-Pick ein für Andrew Bogut. Man verzichtet somit auf Deron Williams (#3) und Chris Paul (#4). An #36 Ersan Ilyasova.

8. August 2005: Free Agent und amtierender MIP Bobby Simmons bekommt 47 Millionen $ für fünf Jahre.

12. August 2005: Dan Gadzuric erhält 36 Millionen für sechs Jahre.

13. August 2005: Michael Redd erhält den max-contract, d. h. 91 Millionen $ für sechs Jahre.

30. Oktober 2005: Desmond Mason - Jamaal Magloire (New Orleans Hornets).


28. Juni 2006: nur David Noel an #39 wird gedraftet.

30. Juni 2006: T. J. Ford - Charlie Villanueva (Toronto Raptors).

1. August 2006: Jamaal Magloire - Steve Blake, Brian Skinner, Ha Seung-Jin (Portland Trailblazers).

10. August 2006: Joe Smith - Ruben Patterson (Denver Nuggets).


12. Januar 2007: Steve Blake - Earl Boykins, Julius Hodge (Denver Nuggets).

28. Juni 2007: Mit Yi Jianlian draftet man einen sichtlich unerfreuten 19 bis 25-jährigen an #6. In der zweiten Runde wieder nur Kanonenfutter: Ramon Sessions an #56.

18. Juli 2007: Jake Voskuhl unterzeichnet einen Einjahresvertrag im Wert von 3 Millionen $.

23. Juli 2007: Desmond Mason startet seinen zweiten Anlauf in Milwaukee, dafür gibt's 10.300.000 $ innerhalb von zwei Jahren.

24. Juli 2007: Maurice Williams bekommt seinen zweiten Vertrag und insgesamt 52 Millionen $ für sechs Jahre.

20. September 2007: Restricted FA Charlie Bell wird mit einem Fünfjahresvertrag in Höhe von 18 Millionen US-Dollar ausgestattet.

Larry Harris, II

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So äußerte sich Herb Kohl, Besitzer der Milwaukee Bucks, im Rahmen einer Pressekonferenz zur Entlassung Harris':

Um weiter vorwärts zu kommen, bekam ich mehr und mehr das Gefühl, dass wir einen neuen GM brauchen, der genau beobachten würde wie wir hier organisiert sind und der dann sagen kann, wie wir wieder in die Playoffs kommen, wo wir meiner Meinung nach trotz der beiden letzten Jahre hingehören.
[...]
Darauf bestehen unsere Fans und ihr könnt Euch sicher sein, dass jeder hier von Kopf bis Fuß davon überzeugt ist, dass man auf dem Court alle Energie geben muss . . . diese Überlegungen mündeten in der sicherlich schwierigen Entscheidung, dass wir den Schritt nach vorn nehmen müssen, indem wir jemanden von außerhalb verpflichten, der mit einer Menge Frische an unsere Organisation herangeht.
[Angesprochen darauf, dass die Bucks sich im Vergleich zur Vorsaison nur unmerklich bzw. nicht verbessert haben]
Es ist schmerzhaft. Was das angeht, funktioniere ich wie ein Fan. Ich bin hier um die Bedürfnisse unserer Kunden zu befriedigen. Ich bin nicht hier, um jährlich Profite einzustreichen. Ich liebe den Sport ganz einfach. Ich liebe den Wettbewerb und ich liebe es zu gewinnen. Das ist auch was unsere Fans wollen.
[Wegen der Niederlage gegen die Miami Heat]
Wenn wir ein Spiel verlieren wie wir es letzte Nacht taten, schmerzt das mehr als ich beschreiben kann und wenn wir eine Saison mitmachen wie letztes Jahr und nun diese Saison - die noch nicht vorbei ist - es tut einfach verdammt weh. Unsere Fans sollen wissen, dass das Management wirklich alles tut um hier ein gutes Produkt zu bieten. Das ist unser oberstes Ziel.
[Wer der Nachfolger von Harris werden wird]
Ich wünschte ich könnte bereits morgen einen neuen GM engagieren und das meine ich ernst. Aber ich weiß noch nicht ob es einen Monat oder drei oder sechs Wochen dauern wird. Es wäre ein Fehler wenn ich sagen würde wir werden am Tag X den neuen GM präsentieren. Aber natürlich bin ich mir im Klaren darüber, dass je eher wir einen Nachfolger gefunden haben, desto besser.
[Welche Qualifikationen der neue GM haben sollte]
Man will erfolgreich sein. Das ist sehr, sehr wichtig. Ich hätte nun gern jemanden, der Erfolge vorzuweisen hat. Ich könnte mir vorstellen, dass wir jemanden verpflichten, der sowohl eine Menge Erfahrung als auch eine Menge Erfolge mitbringt.
[...]
Ich denke wir brauchen eine Person von außerhalb, da diese einen unbefangenen Blick hätte. Dazu neige ich momentan.
[im Hinblick auf den Ende nächster Saison auslaufenden Vertrag L. Krystkowiaks]
Diese Diskussion im Hinblick auf Spieler und Coaches beginnt normalerweise am Ende der Saison. Deshalb denke ich nicht, dass es angemessen wäre, wenn ich mich zu diesem Zeitpunkt damit befassen würde, wenngleich die Saison fast vorbei ist
[auf die Frage, ob das Team nun komplett umgekrempelt werde]
Ich dachte vor Saisonbeginn, dass wir einen guten Roster haben. Ich dachte wir würden gewinnen dieses Jahr. Ich kann das nun nicht auf einen vagen Punkt in der Zukunft verschieben. Wir brauchen ein Team, das gewinnt - für den Rest dieses Jahres und für das nächste Jahr. Diese Aufgabe sollte dringend erfüllt werden.
[Auf die Frage, ob seine Spieler bereits abgeschlossen hätten mit der Saison]
Ich denke nicht, dass irgendjemand aus der Team fertig ist mit der Saison. Was wir allerdings nicht gezeigt haben ist Einsatz. Wir üben keinen Druck aus. Es fehlt an Leidenschaft. Diese Einstellung, dass man rausgeht und auf einem hohen Energielevel 48 Minuten lang spielt. Das ist es, was man in allen erfolgreichen Teams sieht.

Larry Harris, I

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Wie bewertet man die Verdienste eines General Manager, nachdem dieser - wie im Fall von Bucks-GM Larry Harris - zurückgetreten ist? Genau weiß ich es nicht, allerdings scheinen einige Vergleichsgrößen naheliegend:


- Larry übernahm am 2. Juli 2003 eine Mannschaft, deren Starting Five sich so zusammensetzte:

Sam Cassell - Ray Allen - Desmond Mason - Tim Thomas - Dan Gadzuric

Und verabschiedete sich mit folgender S5:

Mo Williams - Michael Redd - Desmond Mason - Yi Jianlian - Andrew Bogut


Haben die Bucks innerhalb der fünf Jahre mit Harris an Qualität verloren? Nein.



- Die fünf Jahre vor Harris' Übernahme in Milwaukee hatten die Bucks eine Gesamtbilanz von 205- 173.

Mit ihm erreichten sie 167 - 243.


Haben die Bucks innerhalb der fünf Jahre mit Harris mehr Spiele gewonnen? Nein.



- Ohne Harris erreichten sie von 1998-2003 4x die Playoffs. Mit ihm nur 2x.


Haben die Bucks die Detroit Pistons als Hausmacht der Central Division ablösen können? Nein.



- Für die Saison 2002-03 hatten die Bucks einen Salary Cap in Höhe von 59.979.330 $. Die Spitzenverdiener damals waren:

1. Gary Payton 13.079.593 (Siebenjahresvertrag)
2. Tim Thomas 10.750.000 (Sechsjahresvertrag)
3. Toni Kukoc 8.822.182 (Vierjahresvertrag)

Diese Saison kosten die Verträge aller Bucks-Spieler zusammen 62.599.267 $. Die Spitzenverdiener von heute:

1. Michael Redd 14.520.000 (Sechsjahresvertrag)
2. Bobby Simmons 9.280.000 (Fünfjahresvertrag)
3. Maurice Williams 7.750.000 (Sechsjahresvertrag)


Haben die Bucks die richtigen Spieler langfristig gebunden? Nein.

NBA Draft 2008, #7 DJ Augustin

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- Team: University of Texas Lonhhorns (Big 12) -
- 20 Jahre, geb. am 10.11.1987 -
- PG, 1.83m -
- 19.8 ppg, 5.7 apg, 1.2 spg -
- Vergleich: Jameer Nelson -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 6. - 10. -


Einer der drei besten Aufbauspieler der NCAA. Ein echter Point Guard, passt, bevor er scort; mit dem Ball schneller als ohne; präziser, pfeilschneller, unberechenbarer Pass; immer für eine Überraschung gut, unkonventieller Spielstil; exzellente 2.03 Assists per Turnover; hervorragende Court Vision. Macht seine Mitspieler und damit sein Team besser, seine einfachen Pässe führen zu einfachen Punkten. Sehr selbstbewusst, keinerlei Allüren. Überdurchschnittlicher Game-IQ. Verfügt über einen - abgesehen von den Würfen aus dem Dribbling heraus - variantenreichen Wurf mit insgesamt sehr guten Quoten: 44.9 FG%, 83.8 FT%, 44.1 3P%. Zwar hat die Anzahl seiner Assists im Vergleich zu seiner Freshman-Saison abgenommen, das liegt allerdings daran, dass Augustin nach dem Abgang Kevin Durants mehr Anteile in der Offensive erhalten hat: genau fünf Würfe mehr hat Augustin während dieser Saison probiert, ohne dass darunter die Trefferquoten gelitten haben. In 10 von 34 Partien diese Saison hat er durchgespielt, mit durchschnittlich 37.2 mpg spielt er so viel wie kein Zweiter. Im Februar 2008 stand er 354 von 365 möglichen Minuten auf dem Platz. Zum Wert Augustins äußerte sich Ex-Longhorn Kevin Durant letztes Jahr so:


Without him on the floor, i don't think we would be a great team. DJ is the biggest part of our program right now because he's the point guard. He started to get more and more vocal every day in practice and in (the) game.


Die Balance zwischen dem eigenem Shot und dem Involvieren der Teamkameraden hat Augustin, der bereits mit vier Jahren Basketball spielte, schon lange gefunden. Augustin ist ein selbstloser Einser, der das Spiel seiner Mannschaft beruhigt/beruhigen kann. Als Leader (in einem Interview hat Augustin verraten, dass der beste Ratschlag, den er je erhalten hat, von seinen Eltern stammt: sei kein Mitläufer, sondern Anführer) an den Erfolg gewöhnt spielte er mit den Longhorns zwei grandiose Jahre. Ob er mit 1.83m gegen einen Chauncey Billups oder Baron Davis bestehen kann, bleibt abzuwarten (Gegenargument: Chris Paul...). Ebenso fraglich: immerhin 35% seiner Feldwurfversuche sind Dreierversuche - wird er diese Quote in der NBA gegen größere Verteidiger halten können? Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: kann er seine zu geringe Körpergröße ausgleichen mit Athletik und/oder fehlt ihm für eine überragende Athletik die Veranlagung?

Freitag, 21. März 2008

Die Celtics knacken das Trio aus Texas

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Den Boston Celtics ist innerhalb dieser Woche etwas Grandioses gelungen: sie haben sich gegen die San Antonio Spurs, Dallas Mavericks und Houston Rockets durchsetzen können und das jeweils in deren Stadien und mit insgesamt 26 Punkten Vorsprung. Zuletzt hatten sich die damals hoch spektakulären Sacramento Kings 2001 hintereinander gegen die drei Texaner durchsetzen können. Unabhängig vom Ausgang des nächsten Spitzenspiels am Sonntag gegen die Hornets in New Orleans haben die Celtics nun ihre Ansprüche auf den Gewinn der Championship 2008 untermauert. John Schuhmann hat in einem hervorragenden Artikel auf nba.com folgende Erfolgsgründe ausgemacht:


1. Defense. Die Celtics spielten von Saisonbeginn an die beste Defense, kein Team macht seinen Gegnern das Scoren schwerer. Das weiß nun auch Tracy McGrady.
2. Go-to-guy = Paul Pierce.
3. Die Shooter. Mit Cassell hat man einen weiteren.
4. Heimbilanz. Die Kelten haben den zweitbesten Rekord nach den Utah Jazz - entscheidender Vorteil in den Playoffs.
5. Der Hunger. Der Teamgeist.


Hier noch einmal die einzelnen Begegnungen:


17.3. Celtics 93 @ Spurs 91
Hier sah man nach Spielende einen tanzenden 38-jährigen. Sam Cassell hatte seine bis dahin beste Partie im Jersey der Celtics gegeben, mit 17 Punkten, 5 Rebounds und dem vielleicht entscheidenden Dreier 46 Sekunden vor Schluss zum 89-87 machte er die Abwesenheit Ray Allens erträglich und verdeutlichte, dass seine Aufgabe weniger der Spielaufbau, sondern eher das Treffen wichtiger Würfe sein wird. Das Zuspiel zu diesem Dreier kam übrigens von Kevin Garnett, die beiden verstehen sich. Garnett dürfte der Hauptgrund sein, weshalb Cassell so viel Einsatzzeit bekommt, denn eigentlich sieht/sah Doc Rivers' Perspektive so aus, dass er dem Veteranen noch weitere Spielzüge beibringen möchte und ihn nach und nach aufbaut. Cassell hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der zwischenzeitliche Rückstand in Höhe von 22 Punkten in einen Sieg umgewandelt werden konnte. Paul Pierce kommentierte die Leistung Cassells dann auch so:

He's got a lot of experience. That's why we brought him in. Late in the game, that's what he does, he knocks down the big shot that puts us up two. That's what you can expect from him.





18.3. Celtics 94 @ Rockets 74
Man sollte sich nicht täuschen lassen: die Schlagzeilen waren davon geprägt, dass der sagenhafte Streak der Rockets beendet sei, dabei haben die Celtics nicht nur besseren, sondern exzellenten Basketball gespielt. Stand es zur Halbzeit noch 40-40, zeigten die Kelten in Viertel Nr. 3 den Raketen die Fersen und zogen auf 16 Punkte davon: eine Demontage dieser himmelstürmenden Texaner. Auch hier fehlte Ray Allen, allerdings brachte Leon Powe mit 21 Punkten seine zweitbeste Leistung der aktuellen Saison. Tracy McGrady und Rafer Alston erlebten eine Offnight, für insgesamte 20 Punkte benötigte der startende Backcourt 24 Feldwürfe. Unbeirrt davon, gegen das heißeste Team der Liga anzutreten, setzte Doc Rivers zehn Celtics zehn Minuten oder länger ein: eine großzügige Rotation zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Saison, oder? Keiner der Celtics-Starter spielte länger als 35 Minuten. Die Celtics, die damit eine Nacht nach dem engen Spiel gegen den amtierenden Champion den Anführer der Western Conference niedergerungen hatten, nahmen es gelassen - Kevin Garnett:

There wasn't really a lot of talking on the bus last night after the win. We got on the plane, it was real subtle. There wasn't a lot of talking and I know when we're like that, we're focused.




20.3. Celtics 94 @ Mavericks 90
Obwohl starting PG Rajon Rondo mit 0 Punkten und 0-7 FG einen unerquicklichen Abend durchlebte - übrigens wie sein Gegenüber Jason Kidd -, konnte sich mit Boston doch die bessere Mannschaft durchsetzen. Mit Ray Allen, der 21 Punkte und drei Dreier beisteuerte, wieder zurück im Team, waren die Big Three wieder vollständig und schenkten den heimstarken Mavericks insgesamt 63 Punkte ein. Erstaunlich die Reboundaktivität von Paul Pierce, die insgesamt 13 Rebounds belegen sein hohes Hustle- und Energielevel. Mit nur acht Turnovers spielten die Celtics einen sehr kontrollierten Ball und hatten so am Ende drei Wurfversuche mehr. Kein Team konnte sich während der 48 Minuten mit mehr als sieben Punkten absetzen. Ray Allens Three 31.7 Sekunden vor Schluss dürfte sein vierter Gamewinner der laufenden Saison gewesen sein. Anschließend kommentierte der zweitbeste Dreierschütze aller Zeiten den Wurf so:

It was a play Doc drew up in the timeout. Stack fell and I got to the 3-point line. I shot it high so that if I missed, KG could go up for the rebound.


Joakim Noah im Interview mit Anne Stein (NBC)

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- Was war der bisher beste Moment Deiner Karriere?

Ganz klar, dass ich nach dem Gewinn der Meisterschaft noch ein Jahr am College geblieben bin. Du sitzt im Flugzeug, nur du und deine Teamkameraden, und dann macht es einfach Klick - du hast die Championship gewonnen! Du fühlst dich den Menschen, mit denen du täglich und das ein Jahr lang dafür gekämpft hast, dieses Ziel zu erreichen, verbunden.


- Der bitterste Moment?

Verlieren. Ich kann da kein einzelnes Spiel nennen. Verlieren ist einfach das Härteste als Basketballer. Ich hasse es zu verlieren - sogar als wir die beiden Championships gewannen, schaute ich manchmal zurück und dachte mir: ich wünschte, wir hätten dieses oder jenes Spiel auch gewonnen. Ich schätze, ich bin da etwas gierig. Verlieren im Allgemeinen, das fällt mir am schwersten.


- Wenn du kein Basketball spielen würdest, was würdest du stattdessen tun?

Ich würde wohl Obst und Gemüse verkaufen an irgendeinem Stand. Etwas in der Art. Jedenfalls irgendwo im Warmen.


- Welchen Sportler einer anderen Sportart bewunderst du?

Mein Lieblingssportler ist natürlich Muhammad Ali. Ich denke, er ist eine Inspiration. Aktuell wäre da noch ein Fußballspieler von Chelsea London, Didier Droga, von der Elfenbeinküste. Diese beiden Sportler sind großartige Athleten und stehen an der Spitze ihres Sports, aber was sie jenseits des Feldes oder Rings anstellten, das interessierte und inspirierte mich am meisten. Es sind Menschen, deren Nachrichten auch dann nicht vergessen sein werden, wenn sie uns verlassen haben. [...]


- Was ist dein Lieblingsfilm?

Ich mag es wirklich, mir Dokumentationen anzusehen. Eine meiner Lieblingssendungen momentan ist No End in Sight, über den Irakkrieg. Das war wirklich interessant, da eine Menge Leute verschiedene Meinungen zum Krieg haben, und diese Doku bot eine Menge Informationen und Fakten darüber, was da wirklich abgeht. Wir befinden uns in einer Gesellschaft, in der vergessen scheint, dass es okay ist, kritisch zu sein. Das ist hart, besonders dann, wenn Menschen sterben. Bei diesem Thema zeigen Menschen mitunter starke Gefühle. Ich habe gleichzeitig gelernt, was da drüben los ist, und was die Menschen im Irak mitmachen müssen, Dinge, die man hier in den Nachrichten nicht oft zu sehen oder zu hören bekommt. [...]


- Was ist dein Lieblingsbuch?

Way of the Peaceful Warrior, von Dan Millman. Das Buch befasst sich mit den mentalen Aspekten des Sports. [...]


[original]

NBA Draft 2008, #6 Jerryd Bayless

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- Team: Arizona Wildcats (Pac-10) -
- 19 Jahre, geb. am 20.8.1988 -
- PG/SG, 1.91m -
- 20 ppg, 40.8 3P%, 4.1 apg -
- Vergleich: Monta Ellis -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 4. - 6. -


Einer der schnellsten Spieler im gesamten Draft. Explosiver, angstfreier Zug zum Korb, schwer zu verteidigen, da Bayless über einen soliden Shot aus der Distanz mit schnellem Release verfügt und mit seinem blitzartigen ersten Schritt sowie der fortgeschrittenen Kontrolle der eigenen Bewegungsabläufe insgesamt jeden Verteidiger stehen lassen kann. Scheint aufgrund seiner Schnelligkeit dem Spiel immer 1-2 Sekunden voraus zu sein. Darf pro Begegnung knapp 8x an die Freiwurflinie, versteht es, fast nach Belieben Fouls zu ziehen. Killerinstinkt, liebt Clutch-Situationen. Kein Egozocker, niemand, der einem Spiel seinen Stempel aufsetzen muss, wenn auch sehr dominant am Ball. Intelligent. Enormes Upside. Echte go-to-guy- und leadership-Qualitäten, macht sein Team besser: mit ihm stehen die Wildcats bei 11-3, ohne ihn bei 1-3. Hatte in dieser Saison drei Spiele hintereinander, in denen er 30 Punkte oder mehr erzielte. Scorte in 96 von 100 Spielen an der High School 10 Punkte oder mehr. Gute Wurfquoten beim Three, FG und FT. Kann sich seine eigenen Wurf erarbeiten, aber auch 40 Minuten lang gefüttert werden mit Zuspielen anderer. Stellenweise bereitet seine Wurfauswahl Bauchschmerzen. Derzeit ist Bayless Combo-Guard, wird in der NBA wohl bevorzugt Point Guard spielen, obwohl Bayless erst scort und dann passt. Spielt als Point Guard etwas zu viele Turnovers, trotz exzellenter Ballskills und flüssigem Spiel. Seine Offensive hat bereits NBA-Niveau, seine Defense nicht ganz, obwohl er in der Verteidigung sein Bestes gibt und weiß, dass er hieran noch zu arbeiten hat. Woran er nicht arbeiten kann, da dies ihm nun einmal so mitgegeben wurde: seine nur durchschnittliche Spannweite. Er hat trotz der Intensität, mit der er auftritt, noch nicht beweisen können, dass er ein Winner ist - siehe auch die Niederlage seiner Wildcats in Runde 1 letzte Nacht (Bayless mit nur 11 Punkten). Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: was darf es sein - Shooting Guard mit ein paar Zentimetern zu wenig oder Point Guard mit ein paar Würfen zu viel?

Donnerstag, 20. März 2008

Lange nicht gebloggt, Owen!

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Am 13. Februar hat Owen Hargreaves, vielen von uns noch aus seiner Zeit beim FC Bayern München erinnerlich, seinen bislang einzigen Blogeintrag für dieses Jahr verfasst. Grund für die bis dahin knapp neun Monate dauernde Abwesenheit in der digitalen Newswelt:

As you might know, I have changed places. Last summer I moved from Bayern Munich to Manchester United. It´s been a very busy time but things in England are fine. I enjoy playing in England. Of course do I still follow the NBA very closely.

Witzigerweise beschäftigt sich Hargreaves in diesem Post mit dem Trade Shaquille O'Neals zu den Phoenix Suns und bezeichnet die Mannschaft aus Arizona in diesem Zusammenhang als sein Lieblingsteam. Daran dürfte, mehr als Shaq, Amare Stoudemire und Leandro Barbosa zusammen, ein Spieler besonderer Grund sein: Steve Nash. Die beiden Sportprofis sind eng miteinander befreundet. In einem aktuellen Interview mit spox.com in Person von Blogger-Kollegen Haruka Gruber hat sich Hargreaves nun bezüglich Steve Nash so geäußert:


Er kommt auch aus einer fußballbegeisterten Familie. Sein Bruder Martin ist sogar kanadischer Nationalspieler.
[...]
Steve hat früher selbst aktiv [Fußball] gespielt und besitzt auch heute noch ein hervorragendes Ballgefühl, er würde auf jeden Fall einen guten Fußballer abgeben.


Dass es noch keinem Basketballer geschadet hat, auch Fußball zu spielen, und vice versa, kann Hargreaves aus eigener Erfahrung heraus bestätigen:

Die Erfahrung und die motorischen Fähigkeiten, die ich mir durch den Basketball angeeignet habe, helfen mir im Fußball enorm. Ob das nun die Reaktionsfähigkeit, das Auge für die Mitspieler, die Sprungkraft oder ein gutes Bewegungsgefühl betrifft.

Zur Erinnerung: Unterschiede zwischen NCAA- und NBA-Regeln

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Jetzt, da die March Madness angelaufen ist und bereits heute Nacht mit dem Aufeinandertreffen der Kansas State Wildcats (Michael Beasley) und USC (oje!, Mayo) das erste Highlight (...ich spiele noch immer mit dem Gedanken eines Live-Blogs) garantiert ist, möchte ich an dieser Stelle auf fünf wesentliche Unterschiede zwischen NCAA- und NBA-Reglement hinweisen:


1. Ein NCAA-Game teilt sich nicht in Viertel, sondern in zwei Hälften, die jeweils 20 Spielminuten dauern.

2. Die Dreierlinie liegt im Collegebasketball etwas näher, statt 23' 9'' nur 19' 9'' nah am Korb.

3. Die Shot Clock zählt 35 Sekunden, d. h. das angreifende Team hat - im Vergleich zu einem Team in der NBA - 11 Sekunden mehr Zeit, den Angriff abzuschließen.

4. Die Back Court Violation wird in der NCAA erst nach 10 Sekunden verhängt (NBA: 8).

5. Das Foul Limit für einen NCAA-Spieler beträgt 5. Die Teamfoulgrenze liegt bei 7 (ein bis zwei Freiwürfe) und 10 (zwei Freiwürfe) Fouls.


Bevor nun ein ultraschlauer, anonymer Kommentator auf die Idee kommt, darauf hinweisen zu müssen, dass es noch mehr Unterschiede gäbe: stimmt. Allerdings brauchen wir NCAA-Fans uns nichts vorzumachen: es gibt zu wenig von unserer Sorte und ich möchte hier potenzielle Neufans nicht mit spröden Spezialregeln nerven. Diese kurze Erklärung von Unterschieden zwischen NBA- und NCAA-Regelwerk dient als Appetizer - die Jungs da drüben spielen nämlich guten Basketball.

Things you should know...

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- Carmelo Anthony spielte nur ein Jahr am College, gewann in diesem allerdings mit der Syracuse University die NCAA-Meisterschaft.


- In seinem dritten und letzten College-Jahr erzielte Michael Jordan durchschnittlich nur 19.6 Punkte.


- Chuck Cooper wurde 1950 als erster schwarzer Spieler überhaupt in der/die NBA gedraftet (#14).


- Der englischsprachige wikipedia-Eintrag zu Dirk Nowitzki ist ca. 3x so umfassend wie das deutsche Pendant.


- Im 1987er MVP-Voting erhielt Magic Johnson 65x mehr Erststimmen als Larry Bird.


- Obwohl die 80er gern als stilgeprägt durch die Finals zwischen den Boston Celtics und Los Angeles Lakers inszeniert werden, ist es tatsächlich so, dass diese beiden Klubs innerhalb dieses Zeitraums nur 3x die Finals unter sich ausmachten.


- Nazr Mohammeds Vorname wird [NAH-Zi] ausgesprochen.


- In einer Titelstory von 2003 nannte ESPN Ron Artest den scariest man in basketball.


- Am 28.Juni 2007 gab es eine Premiere: zum ersten Mal in der Geschichte des Drafts wurden innerhalb der Top-10 drei Spieler einer Universität gezogen - Joakim Noah, Al Horford und Corey Brewer (allesamt vom amtierenden Champion - der Florida University (Gators)).


- Noch kein NBA-Spieler hat in seiner Karriere
i) 40.000 Punkte
oder
ii) 25.000 Rebounds
oder
iii) 3.000 Threes
erzielt.

Mittwoch, 19. März 2008

Where 22 in a row happen-ed [0:58 min]

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Die Serie ist gerissen, statt Sieg Nr. 23 gab es Niederlage Nr. 1 sowie die erste Heimniederlage nach 15 Erfolgen daheim hintereinander. Nachdem die Rockets im Februar kein einziges Spiel verloren hatten und seit Jahresbeginn nur vier Spiele abgeben mussten, setzte es vergangene Nacht eine überraschend heftige Heimpleite gegen die Boston Celtics: 74-94. Angeführt von Kevin Garnett (22 Punkte, 11 Rebounds), Paul Pierce (20 Punkte, 5 Assists) sowie einem glänzend aufgelegten Leon Powe (21 Punkte) setzten sich die Celtics, die ohne Ray Allen auskommen mussten, im dritten Viertel, welches sie mit 32-16 für sich entschieden, ab. Die Celtics haben nun innerhalb von 24 Stunden die San Antonio Spurs und die Rockets schlagen können. Die Rockets, die hier erstmals seit dem verletzungsbedingten Ausfall Yao Mings unterlagen, bleiben allerdings Spitzenreiter der Western Conference. Die 22 Siege in Serie können diese Saison übrigens nur noch von den Phoenix Suns egalisiert werden: dafür müssten die Suns ihre letzten 17 RS-Spiele allesamt gewinnen (dies nur als Hinweis, was die Rockets da erreicht haben...). Als Sündenbock der Niederlage gegen die Mannschaft, die sich als erste für die Playoffs qualifizieren konnte, hat Charley Rosen Rafer Alston ausgemacht. Ein sichtlich enttäuschter Tracy McGrady äußerte sich so:

It’s not disappointing. It’s a hell of a team over there. They outplayed us. I’ve never seen a defense like that. I mean, if they play defense like that, night in and night out, the NBA is in trouble because that was defense at its finest. [...] All good things must come to an end.

Etwas ausführlicher Shane Battier (vgl. Video unten):

I’m too close to the situation right now to really appreciate. When I’m old and gray and can’t dribble this basketball anymore, I think I’ll appreciate it. Right now, we’re still in a playoff run and have got some dogs barking at our heels.[...] I feel worse for the fans than I do for us. We’ll be all right. We’ve got a game in 20 hours. We’ll be out there trying to win another game. For the fans, they really were captivated by the streak and we hope they still get behind us and cheer us on.


NBA Draft 2008, #5 DeAndre Jordan

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- Team: Texas A&M Aggies (Big 12) -
- 19 Jahre, geb. am 21.7.1988 -
- Center, 2.13m -
- 8.2 ppg, 6.2 rpg, 1.3 bpg -
- Vergleich: Dwight Howard -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 5. - 9. -


Aufregender Center mit passablem Upside. Sehr athletisch, explosiv im Angriff (Dunk am 12.01.08 gegen Colorado), grandiose Blockqualitäten. Riesige Spannweite. Im Hinblick auf die NBA fehlt ihm noch Körpermasse, weshalb er auch kein Kandidat für die Top 3 ist. Er selbst sieht als größte Schwäche seines Spiels folgendes an:

I feel I still need to work on my perimeter defense. If the opposing team is full of guards, then I have to defend one of them.

Sein Post Game ist ausbaufähig. Desolates Passspiel, sehr schwacher assist-per-turnover Quotient. Einen Freiwurf hat er nicht. Sein Distanzwurf hat noch kein NBA-Niveau. Das Fehlen an offensiven Moves machen ihn berechen- und damit verletzbar. Da er allerdings Linkshänder ist, genießt er gegen verteidigende Center einen gewissen Vorteil. Seine Fußarbeit erinnert an Eddy Curry. Sein Basketball-IQ ist (nur) durchschnittlich. Auch seine Arbeitseinstellung soll keine vorbildliche sein. Dürfte in seinem ersten Jahr NBA insbesondere gegen physisch überlegene Center Probleme bekommen (ob da sein Lieblingsspieler Dwight Howard Lieblingsspieler bleiben wird?). Dominierte mit seiner Größe an der High School (in seiner Senior-Season 26.1 ppg, 15.2 rpg, 8.1 bpg), zeigte dann im College erste Probleme mit double teams. Sollte sich erst dann zum Draft anmelden, wenn er 115kg oder mehr auf die Waage bringt, da ihm die Reife zu fehlen scheint, sich zwei, drei Jahre zu gedulden, bevor er sich in einem NBA-Team produktiv beteiligen kann. Falls doch schon 2008:
wer wird wohl zuerst gedraftet - Roy Hibbert oder Bankspieler Jordan? Zwar war Jordan 2007 sowohl bei der U-19-Weltmeisterschaft in Serbien als auch bei den Global Games 2007 in Dallas vertreten, jedoch fehlt es ihm an Erfahrung. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: wird er einen Assistent Coach (idealerweise Patrick Ewing) haben, der sich Zeit für die Entwicklung eines jungen, hoffnungsvollen Centers nimmt?

Dienstag, 18. März 2008

Blitzumfrage: Rockets oder Celtics - wer gewinnt das Spiel?

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Heute Nacht um 2:30 treffen das beste und das heißeste Team der NBA aufeinander - die Boston Celtics und die Houston Rockets. Ein Clash der Conferences, wenn man so will, ein Clash der Spielkulturen. Wer meint Ihr gewinnt das Spiel? Ich wäre für jeden Tipp in Form eines Kommentars dankbar.

Was ich nicht möchte

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- MVP 2008: Tracy McGrady. 15 Spiele verletzt. Beansprucht den Streak der Rockets nicht für sich, sondern betont selbst, dass dies eine sensationelle Teamleistung sei. Schwache Statistiken, hat im Februar in der Hälfte seiner Spiele weniger als 20 Punkte gescort.


- ROY 2008: Al Horford. Zu viele Fouls. Zu wenige Würfe. Kaum Upside. Kein Kevin Durant.


- MIP 2008: Rudy Gay. Super, durch den schlechtesten Trade dieser Saison zum Franchisespieler eines unterdurchschnittlichen Teams katapultiert zu werden. Beachtliche Statistiken, allerdings kein go-to-guy. Und was nützen spektakuläre Dunks bei 20 Punkten Rückstand? No go.


- 6th Man 2008: Leandro Barbosa. Ginobili ist besser, wichtiger, solider, wertvoller und auch vielseitiger.


- COY 2008: Doc Rivers. Diese Celtics sind coach-able. Diese Celtics haben Kevin Garnett. Diese Celtics könnten auch mit einem Stan van Gundy oder Eddie Jordan Champion der EC werden. Sollte es Rivers doch werden, dann sollte er den Award teilen mit Tom Thibodeau.


- EOY 2008: Mitch Kupchak. Dafür, dass er Chris Wallace verarscht hat? Dafür, dass er im Sommer nichts getan hat? Dafür, dass ihm Kobe Bryant Sommer für Sommer in den Arsch tritt?

He Detlef!

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Was macht eigentlich Detlef Schrempf, nachdem er am 17. April 2001 im Dress der Portland Trailblazers seine letzte Partie gab? Der STERN nahm sich ein paar Minuten Zeit, um genau diese Frage in einem Interview zu klären. Vor allem widmet sich der zweimalige Sixth Man of the Year derzeit der Detlef Schrempf Foundation, einer wohltätigen Organisation, die innerhalb der letzten zwölf Jahre über acht Millionen Dollar Spenden gesammelt hat für Kinder und Familien, die Hilfe brauchen. Im Hinblick auf seine Assistenztätigkeit bei den Seattle SuperSonics hat er durchblicken lassen, dass diese wohl umziehen müssen, da die neuen Besitzer stark profitorientiert seien. Im Rückblick auf sein letztes Jahr bei den Portland Trailblazers spricht er offen an, dass Spieler damals Drogen genommen hätten und Probleme mit der Polizei hatten, was dem damals 38-jährigen Deutschen den Spaß genommen habe weiterzuspielen, obwohl z. B. die Lakers oder Spurs in Frage gekommen wären. Mit den Jailblazers also hat er abgeschlossen, nicht so mit Dirk Nowitzki, denn mit dem MVP hält er bis heute Kontakt. Und vielleicht sorgt Schrempf mit einem seiner Söhne für den nächsten Dirkules? Der älteste von ihnen spielt mit 17 an der Highschool und das ziemlich gut, so der glückliche Papa.

Die schlechtesten Basketballwitze aller Zeiten

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- Kommt ein Donut zum Backshop und sagt: Einen Charles Barkley, bitte!


- Was ist der Unterschied zwischen LeBron James und einem Milliardär? Die Cleveland Cavaliers.


- Seit ihm Reggie Evans zwischen die Beine gegriffen hat, trägt Chris Kaman während der Spiele Unterwäsche.


- Eddy Curry meidet indische Restaurants. Hedo Turkoglu griechische. Tracy McGrady die in New Orleans. Chris Webber seine eigenen.


- Kyle Korver nach seinem Trade zu den Utah Jazz: Okay, ich spiele ab sofort zusammen mit einem Russen in der Mormonenstadt, einem Point Guard, der vor Chris Paul gedraftet wurde, für einen Verein, dessen bester Spieler ein Briefzusteller ist, und wo die Fans ihren Head Coach nicht hassen.


- Stellt sich Isiah Thomas vor versammelte Mannschaft und sagt: In 18 Monaten gewinnen wir die Championship! Betretenes Schweigen. Eddy Curry: Und wer wird nun neuer Head Coach?


- Auf die Frage, wie wichtig Mark Cuban für die Dallas Mavericks sei, antwortete Jason Terry: In etwa so wichtig wie das Playback für Milli Vanilli.


- Das Armdrücken zwischen Reggie Miller und Kevin Durant musste nach zwei Stunden ohne einen Sieger abgebrochen werden.



- Als Sam Cassell erzählte, in seiner Kindheit immer mit Alf gespielt zu haben, entgegnete ihm der Reporter: Klar. Und Greg Oden hat mit E. T. gespielt...


- Auf die Frage, ob sein Spiel nun langweilig oder effektiv sei, Tim Duncan: Oder?

Montag, 17. März 2008

Tracy McGrady: I'm glad i'm part of it! [1:42 min]

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Denver Nuggets: 168 Punkte und doch kein Playoffteilnehmer - Reaktionen

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The Nuggets set NBA season highs for points in a half with 84 and points in a game with a 168-116 rout of the Seattle SuperSonics on Sunday night. Denver set a franchise record for most points in a regulation game and fell just 16 points shy of the franchise record for points in a game. - nba.com


A lot of people are going to think it's a misprint. A lot of people will think there's no way they scored that many points. It's unbelievable. There are no words for it. [...] Like the Rockets winning 22 straight, it's unheard of on this level. Scoring 168 points in regulation is unheard of. Hopefully we can take what we did these last three games at home onto the road trip. - Kenyon Martin


Where's Gary Payton when you need him? - When the whistle blows


Marcus Camby had a triple double, notching 13 points, 15 rebounds and 10 assists. He also chipped in 4 blocks for good measure. You know you aren't having a good night when Marcus Camby drops 10 dimes on you. The 168 points were the third highest regulation output of all time. - Lionel McClure


There was no way that I couldn't enjoy the game, not from the way we played offensively. - George Karl


Wow...bummed I only got to watch the first half of this game. I wish we could parlay a few of those points into our upcoming games.
Where are all those Chucky haters now? Seems like his infusion has sparked the squad. Props to JR as well, I was hard on him earlier in the season but he's starting to play a smarter but still wild game of basketball. - Powder Blue


This Nuggets team may not make the playoffs (in fact, I think they won’t), but nobody’s ever questioned this team’s ability to put the ball in the basket, and tonight against the pitiful Sonics, they did so for the fourth-highest regulation point total in NBA history.
It figures – I finally find something positive that I actually want to write about, and I don’t have the words. This utterly unbelievable boxscore has reduced me to sputtering and pointing with a dropped jaw at numbers like 10 (assists(!) by Marcus Camby), 60.4 (percent shooting from the field), 44 (team assists), 8 (Nuggets in double figures), 49 (fast-break points, an NBA record), and, of course, the big fat 168 sitting at the top of the boxscore. - Dan Lucero


You know how there's all this talk about how, if the Sonics leave, the city could keep the franchise's records? We might want to set a cut-off date for that, because they are starting to set some records I don't think we want. - Enjoy the enjoyment


I've never been a part of a game like this where we won by so many points and scored so many points. This is definitely a game I'm going to keep in my archives. - Marcus Camby

Die schönsten Commercials des Jahres: Jordans 'Become Legendary' [insgesamt 3:02min]

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eat this: NCAA Tournament Bracket 2008

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East Regional – Charlotte, North Carolina

1 North Carolina
- 16 Mt. St. Mary's/Coppin St.


8 Indiana
- 9 Arkansas


5 Notre Dame
- 12 George Mason


4 Washington State
- 13 Winthrop


6 Oklahoma
- 11 Saint Joseph's


3 Louisville
- 14 Boise State


7 Butler
- 10 South Alabama


2 Tennessee
- 15 American



South Regional – Houston, Texas

1 Memphis
- 16 Texas Arlington


8 Mississippi State
- 9 Oregon


5 Michigan State
- 12 Temple


4 Pittsburgh
- 13 Oral Roberts


6 Marquette
- 11 Kentucky


3 Stanford
- 14 Cornell


7 Miami (FL)
- 10 Saint Mary's


2 Texas
- 15 Austin Peay



Midwest Regional – Detroit, Michigan

1 Kansas
- 16 Portland State


8 UNLV
- 9 Kent State


5 Clemson
- 12 Villanova


4 Vanderbilt
- 13 Siena


6 Southern California
- 11 Kansas State


3 Wisconsin
- 14 Cal State Fullerton


7 Gonzaga
- 10 Davidson


2 Georgetown
- 15 UMBC



West Regional – Phoenix, Arizona

1 UCLA
- 16 Miss. Valley St.


8 BYU
- 9 Texas A&M


5 Drake
- 12 Western Kentucky


4 Connecticut
- 13 San Diego


6 Purdue
- 11 Baylor


3 Xavier
- 14 Georgia


7 West Virginia
- 10 Arizona


2 Duke
- 15 Belmont

Sonntag, 16. März 2008

Live Blog Detroit Pistons - New Orleans Hornets. Beginn: heute, ca. 18:00

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Im Spitzenduell der Western Conference kämpfen die Houston Rockets und die Los Angeles Lakers um den Platz an der Tabellenspitze. Dieses Spiel kann ab 21 Uhr auf Sprungball live mitverfolgt werden.

NBA Draft 2008, #4 Brook Lopez

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- Team: Stanford Cardinal (Pac-10) -
- 19 Jahre, geb. am 1.4.1988 -
- Power Forward/Center, 2.13m -
- 19.4 ppg, 8.7 rpg, 2.1 bpg -
- Vergleich: P. J. Brown -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 3. - 6. -


Zwar etwas langsam auf den Beinen, selten mit explosivem Drang und sicher kein Modellathlet, könnte der erste Center, der 2008 gedraftet werden wird, Brook Lopez heißen, der übrigens nicht in Südamerika, sondern den USA zur Welt gekommen ist. Verpasste wegen teaminterner Differenzen die ersten neun Spiele der aktuellen NCAA-Saison, hat dann aber seit dem 19.12.2007 in 22 von 23 Spielen 10 Punkte oder mehr gescort. Er gilt als zuverlässiger Spieler in einem guten Team: Stanford Cardinal liegt derzeit in der Pac-10 auf Platz 2 hinter UCLA, die allerdings ein Spitzenteam, angeführt von Kevin Love, haben. Nachdem er vor mehr als einem Jahr einen triple double (18 Punkte, 11 Rebounds, 12 Blocks) für seine Cardinal erzielte, prophezeite sein Coach Trent Johnson:

He's going to be a lottery pick after tonight. He was exceptional at the defensive end. The main thing for him is being consistent.

2007 hatte Lopez, der stets die physische Auseinandersetzung sucht und eine solide Inside-Präsenz darstellt, eine Rückenverletzung und meldete sich diese Saison beeindruckend zurück. Er scheint weiterhin über ein Upside zu verfügen, welches eine hohe Draftplatzierung begründen würde. Im Vergleich zur Vorsaison hat er mehr als 10kg zugenommen. In der NBA wird er, falls er Center spielt, mindestens 115kg brauchen. Was seine Größe angeht: es gibt nur zwei weitere 7-0er in der Pac-10 - rührt daher sein dominierender Block? Möglich, dass er von allen big men im Draft der fähigste 1-on-1-Verteidiger ist, deshalb auch der Vergleich mit P. J. Brown. Bezüglich seiner unorthodoxen Spielweise wäre auch David Lee als Vergleich geeignet. An seiner Wurfauswahl sowie seinem Passspiel muss er arbeiten. Für einen Spieler, der 98% seiner Zeit im Post verbringt, weist er eine alarmierend niedrige Trefferquote aus dem Feld auf, wobei er wiederum gute Quoten vorzuweisen hat bei Würfen in der Zone sowie Würfen aus dem High Post. Außerdem sollte er in der Lage sein, beide Hände einzusetzen, nicht nur seine rechte. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: bekommt Lopez einen zuverlässigen Partner im Frontcourt (vergleiche seinen Zwillingsbruder Robin Lopez in Stanford) oder (über)lastet die Verantwortung nur auf ihm?

Die Mutter aller Spiele

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Ich hatte die Miami Heat zwei Monate vor Saisonbeginn als - wenn auch wackligen - Kandidaten für Platz Nr. 8 in der Eastern Conference gehandelt,
den Boston Celtics habe ich mehr als 10 Siege zu wenig vorhergesagt,
ich habe puppy (Joakim Noah) mit Hündchen übersetzt und nicht mit (kleiner,) handlicher Dackel,
ich habe vor kurzem die DBB- zur BBL-Auswahl erklärt,
wiederholt Ryan Gomes und Rajon Rondo miteinander verwechselt, als beide noch miteinander in Boston spielten, ebenso Rolando Blackman mit Renaldo Balkman,
habe neulich die 1972er Finals auf Anfang Juli verlegt,
hätte auch nicht erwartet, dass die Lakers tatsächlich D.J. Mbenga verpflichten,
und kann meine Abneigung gegenüber Robert Swift nur schlecht verhehlen,
usw.
aber sei's drum: soll es einer besser machen als ich. Und deshalb nun mein nächster Superfehler: schießt Kobe Bryant heute abend (ab 20:30) im Alleingang die Houston Rockets ab, wirft er sich damit zum MVP 2008. Versprochen.

Die Mavericks sind sicher in den Playoffs...

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...es sei denn, bis zum 16. April kommt es - beim direkten Vergleich mit dem ärgsten Konkurrenten Denver Nuggets - zu einer dieser unwahrscheinlichen Konstellationen:


Mavericks: 0 Siege (in 16 Spielen) & Nuggets: 5 Siege (oder mehr) und 10 Niederlagen (oder weniger).
Mavericks: 1-15 & Nuggets: 6-11.
Mavericks: 2-15 & Nuggets: 7-10.
...
Mavericks: 10-6 & Nuggets: 15-2.
Mavericks: 11-5 & Nuggets: 16-1.
Mavericks: 12-4 & Nuggets: 17-0.


Trotzdem sorry Dirk, in Runde Eins ist Schluss, es sei denn ihr trefft auf die Hornets...

Samstag, 15. März 2008

Auf den Zahn gefühlt: die Power Forwards der aktuellen Rookie Class

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Jeff Green, #22, Seattle SuperSonics, Alter = 21
9.5 ppg, 4.7 rpg, 0.5 spg
got ya

Erhält zu geringe Spielanteile, um seine hohe Draftplatzierung (immerhin ein Platz vor Yi Jianlian...) rechtfertigen zu können. In einer Liga voller Spezialisten sieht es derzeit nicht gut aus für den Allrounder Green. Sollte eigentlich mit Durant die Achse der Zukunft bilden, bisher rockt allerdings nur Durant, Green spielt den unsichtbaren Mann. Scheint doch keine Karrieresau wie K-Dur zu sein. Drohte gegen die berühmte Rookie-Wand zu fahren, konnte dies aber nach der Berufung in die Starting 5 der SuperSonics verhindern. Zeigt wegen fehlendem Rhythmus nur unkonstante Leistungen, konnte allerdings im Februar in 7 von 11 Spielen, aktuell im März in 6 von 9 Spielen zweistellig scoren. Fehlt es ihm an Größe und Physis, um gegen die Dirks und Boozers zu bestehen? Die NBA ist hart, ist Green hart genug? Falls ja, würde ich ihn zu den MIP-Kandidaten für 2009 zählen...



Yi Jianlian, #9, Milwaukee Bucks, Alter = 20
8.9 ppg, 5.3 rpg 0.9 bpg, 84.1 FT%
got ya

Hat sich in der Rotation immerhin gegen Charlie Villanueva durchgesetzt. Seine durchschnittlich 25 mpg treffen genau die Erwartungen, die sein Management bei den Bucks einforderte. Villanueva erhält seit mehr als sechs Wochen, auf jeden Fall aber seit 2. März 2008, dem vorerst letzten Spiel Jianlians, mehr Einsatzzeit, wahrscheinlich traden ihn die Bucks im Sommer und wollen durch den statistischen Aufwind nun seinen Wert steigern, während Yi sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten kann. Jianlian sieht noch nicht nach dem Mann aus, der Yao Ming in mittelbarer Zukunft an Popularität übertreffen könnte - andererseits sind die Begegnungen zwischen den Bucks und Rockets in China die beliebtesten. Was wohl passiert, wenn im Sommer 2008, nach oder auch vor den Olympischen Spielen das Management der Chicago Bulls oder auch New York Knicks anklopft?



Brandan Wright, #32, Golden State Warriors, Alter = 20
4.2 ppg, 3 rpg, 55.1 FG%
got ya

Sprungstark, schnell und von beängstigender Athletik. Hat trotz schwankender Spielanteile - durchschnittlich 6 Minuten im November, aktuell 16 im März - eine Zukunft in Oakland. Dürfte innerhalb der nächsten beiden Jahre eine gewisse Rolle spielen beim Trade von big men (Al Harrington...). Sollte er weiter an Gewicht zulegen, würden seine Qualitäten im box out besser zur Geltung kommen. Brauchte 6 Wochen, um das erste Mal in double figures zu scoren (10. Dezember 2007), zwischenzeitlich ein Kandidat für die D-League. Spielte am 29. Februar 2008 gegen die 76ers das beste Viertel seiner Karriere, als er in Q1 11 Punkte scorte. Sollte unbedingt an seinem Jumper arbeiten. Gilt momentan als Post Spieler ohne post game. Sobald er sich Respekt im midrange game erarbeitet hat, dürfte er zusammen mit Biedrins und Ellis die Warriors des nächsten Jahrzehnts bilden. Solange wird er damit zu tun haben, sich in einer enorm schwer zu spielenden Western Conference unter einem Head Coach, der Spieler, die noch Zahnspange tragen, nicht mag, zu behaupten.



Carl Landry, #14, Houston Rockets, Alter = 24
8.5 ppg, 5 rpg, 63.3 FG%
got ya

Nicht Kevin Durant, sondern Carl Landry - ältester Collegeabsolvent im Draft 2007 - scort über 48 Minuten gesehen von allen Rookies die meisten Punkte. Führt in dieser Kategorie ebenfalls die Rockets an, obwohl dort Tracy McGrady und Yao Ming spiel(t)en. Betrachtet man alle Power Forwards der NBA, nimmt Landry dort den fünften Platz ein bezüglich Rebounds in 48 Minuten. Seine Wurfquote von 62% ist fantastisch. Erhält sehr viele Freiwürfe, mehr als jeder andere Rookie-PF. Spielt er mehr als 10 Minuten, haben die Rockets eine Bilanz von 20-1. Ein Arbeitsgaul, mehr oder weniger der Jason Maxiell der Houston Rockets. Profitiert klar vom Ausfall Yao Mings, hat sich zum heimlichen Publikumsliebing entwickelt.

NBA Draft 2008, #3 O. J. Mayo

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- Team: USC, University of Southern California (Pac-10) –
- 20 Jahre, geb. am 5.11.1987 -
- Point Guard/Shooting Guard, 1.96m –
- 20.9 ppg, 3.2 apg, 1.5 spg, 4.6 rpg –
- Vergleich: Larry Hughes -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 3. - 7. -


Bei keinem Top-10-Pick gehen die Meinungen derart auseinander. Das hat verschiedene Gründe: Mayo scheint noch immer nicht seine Spielposition gefunden zu haben, wechselte nämlich als Point Guard auf das College, um dort nun Shooting Guard zu spielen (diese Frage dürfte aber inzwischen geklärt sein, da Mayo mehr Turnovers als Assists spielt und sich somit als PG disqualifiziert hat). Er hatte in den letzten Jahren einige negative Schlagzeilen, z. B. wurde in einem Auto, in welchem er unterwegs war, Marijuana gefunden. Seine High School Karriere beendete er mit einem Slam Dunk und Technical Foul gleichzeitig. Auch sein Verhältnis zu Referees gilt nicht als das beste. Dass man ihm indirekt zum Vorwurf macht, den Hype um seine Person (...next big thing...) nicht erfüllt zu haben, ist absurd. Mayo ist ein junger Mann, der gut und gerne Basketball spielt und das möglichst bald in der NBA. Sein College-Coach Tim Floyd bescheinigt ihm eine Reife, die er nur selten zuvor sehen durfte.

Mayo ist auf jedem Fall einer der besten Scorer der nächsten Rookie Class, diese Saison hat er in nur einem Spiel nicht zweistellig gescort: ausgerechnet im Derby, bei der Niederlage gegen UCLA. Er nimmt durchschnittlich mehr als sechs Dreier pro Spiel, was ihm seine exzellente Trefferquote von downtown (41.3 %) erlaubt. Mayos Wurf ist schwer zu blocken, da sich sein Release einerseits schnell und hoch gestaltet, Mayo andererseits andererseits die Athletik mitbringt, um sich einen quality shot zu erarbeiten. Sein jeden Verteidiger dominierender erster Schritt bringt ihm da zusätzliche Vorteile. Er kann sowohl aus der Distanz werfen als auch zum Korb ziehen. Seine Kreativität hat im Verlauf der letzten Jahre eher noch zugenommen. Was die Defense angeht, zeigt er vielversprechende Ansätze bei der Perimeter-D sowie beim Stehlen von Bällen, nichtsdestotrotz fehlt ihm eine insgesamt zwingende Verteidigung. Gegenüber den Fortschritten, die Michael Beasley und Derrick Rose innerhalb der beiden letzten Jahre miterlebt haben, verblasst Mayo - die Höhe seines Upsides ist ungewiss. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: als Kontrollfreak gegenüber der eigenen Karriere, könnte es Mayo da verschmerzen, von wenig ambitionierten Teams wie den Memphis Grizzlies oder Milwaukee Bucks gedraftet zu werden?

Freitag, 14. März 2008

24 aufregende Details zu Kobe Bryant

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- Diesen Sommer hat Bryant die Chance, seine ersten Olympischen Spiele zu gewinnen.

- Bryant hat 22x 50 Punkte oder mehr erzielt.

- Bryants Frisurverlauf: erst glatt rasiert, dann Mini 'Fro, dann wieder glatt rasiert. Bryants Punkteverlauf während seiner ersten drei NBA-Jahre: 7.6 ppg (Rookie), 15.4 ppg (Sophomore), 19.9 (3. Jahr). Bryants Schuhverlauf: erst Adidas, dann Nike.

- Eine Zusammenstellung von Highlights fällt bei keinem aktiven Spieler leichter als bei Bryant.

- Deshalb hat sich Bryant den Spitznamen Mamba gegeben: The mamba can strike with 99 percent accuracy at maximum speed, in rapid succession. That's the kind of basketball precision I want to have. Not being able to train the last two summers, I was in a gunfight with a rusty butter knife. I did my share of killing, but I was just fighting to survive.

- Bryant hat alle möglichen Trikots angehabt, von der High School bis zum Auswahlteam der USA, nur eines fehlt: ein NCAA-Jersey.

- Bryant hat in Top Gun mitgespielt. Okay, er hätte mitspielen können...

- Am 20. Dezember 2005 gegen die Dallas Mavericks hatte Kobe Bryant im dritten Viertel 16 Freiwurfversuche, von denen er 14 verwandelte - beides NBA-Rekordwerte.

- In einem All High School Team wäre Dwight Howard Center, LeBron James Point Guard (!), Tracy McGrady Small Forward, Kevin Garnett Power Forward und Kobe Bryant Shooting Guard.

- In der 97er-Playoffserie gegen die Utah Jazz warf Bryant drei Air balls: die wohl wichtigsten seiner Karriere!

- Um 81 Punkte gegen die Raptors zu scoren, brauchte Bryant nicht 48 sondern nur knapp 42 Minuten.

- Zu keinem Spieler gibt es mehr Einträge auf youtube!

- Auch Kobes Vater spielte in der NBA: Joe "Jellybean" Bryant war von 1975-1982 aktiv und hatte einen Karriereschnitt von 8.7 ppg, 4.0 rpg und 1.7 apg.

- Wenn er Superheld sein müsste, dann am liebsten Batman.

- Seinen ersten triple double holte er am 15. Januar 2001 gegen die Vancouver (!) Grizzlies: 11 Rebounds, 11 Assists und 26 Punkte.

- Steve Nash hat zwei MVP-Titel mehr gewonnen als Kobe.

- Zählt man die Bestwerte Bryants zusammen, erhält man einen Spieler mit folgender Statsline: 35.4 ppg, 1.0 bpg, 6.0 apg, 6.9 rpg, 86.8 FT%, 37.5 3P%, 46.8 FG%.

- In den Playoffs erzielt Bryant durchschnittlich weniger Punkte (23.3 ppg) als in der Regular Season (24.9 ppg).

- Seit 1996: Die zehn schlechtesten Teamkameraden Kobe Bryants:
10. Travis Knight
9. Slava Medvedenko
8. Dennis Rodman
7. Brian Cook
6. Kwame Brown
5. Chucky Atkins
4. Smush Parker
3. J.R. Reid
2. J.R. Rider
1. Samaki Walker

- Bryant spielt zwar seit eh und je bei den Los Angeles Lakers, wurde allerdings von den Charlotte (!) Hornets gedraftet.

- Nach Michael Jordan gab es nur einen Megastar, der die Slam Dunk Competition gewinnen konnte: Kobe Bryant.

- Wäre Bryant damals in Italien geblieben, hätte er Profibußballer werden wollen. So hat er z. B. für die Reihe Joga Bonita einen Kurzclip gedreht.

- Kobe hat die Playoffs nur 1x verpasst: 2004-05.

- Wer war der letzte NBA-Star, der es nach einem Vergewaltigungsprozess wieder auf das Cover der bekannten Sportmagazine schaffte?


[inspired by]

Vom NCAA-Champ zum Playoffverpasser? Joakim Noah mag es nicht zu verlieren

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Es ist hart.
Vom Talent her haben wir genug Masse um einen Run zu starten und die Playoffs zu erreichen, stattdessen lassen wir diese Chance einfach dahinschwinden.
[...]
Da ich jetzt länger auf dem Court stehe kommt mehr als früher auf mich zu aber ich will es genau so. Statt auf der Bank bin ich lieber auf dem Platz.
[...]
Von der Mentalität her ist es definitiv einfacher wenn du weißt, dass du startest, aber gleichzeitig geht es ja nicht darum, wer startet und wer nicht. Es geht darum, das Spiel am Ende des Abends gewonnen zu haben. Zurück zu unserem Bus zu gehen und glücklich sein. Wir sollten an Intensität zulegen. Und sollten endlich was zustande bringen.

[original]

John Hollinger: diese Rekorde werden innerhalb der nächsten 15 Jahre geknackt

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[passender Link]

Greg is back [Dunk im Hintergrund beachten!] [0:22 min]

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Donnerstag, 13. März 2008

NBA Draft 2008, #2, Derrick Rose

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- Team: Memphis Tigers (Conference USA) –
- 19 Jahre, geb. am 4.10.1988 -
- Point Guard, 1.93m –
- 14.1 ppg, 4.5 apg, 1.3 spg, 4.2 rpg –
- Vergleich: Dwyane Wade -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 2. - 3. -


Voraussichtlich gefragtester Point Guard im 2008er Draft. Müsste man ein Auswahlteam, nur bestehend aus freshmen, bilden, wäre er für den Spielaufbau zuständig. Sehr schnell (Open Court...), enorm athletisch (Dunks!), riesiges Upside (rasende Entwicklung nach vorn innerhalb der beiden letzten Jahre). Führte seine Tigers zu einer Bilanz von 30-1 und schließlich zur Anwartschaft auf den Gewinn der College-Meisterschaft. Befindet sich bei folgenden Statistiken in den Top-15 der C-USA: Scoring, Trefferquote aus dem Feld, Assists, Steals, Assist-to-turnover ratio. Neulich gewählt zum C-USA freshman of the Year - sein Kommentar:

Wow. This is certainly an accomplishment I wanted when I came to The University and I'm happy I got it. Compared to (the first month of the season) I can control the game better and I'm looking for my teammates more. I'll just continue to learn from Andre and Willie and try to get better.

Bei ihm geht Passen vor Werfen. Sehr ausgeprägte Court Vision. Fast unstoppbar im 1-on-1, blitzschneller erster Schritt, kann mit beiden Händen scoren. Hat dank seiner Größe (einer der größten Point Guards der NCAA), seiner langen Arme und schnellen Hände auch in der Defense keine größeren Probleme und könnte sich zu einem Stopper entwickeln. Sowohl psychologisch als auch mental sicher, kompromisslos, geradezu unterkühlt (...da ich ein Faible für unterkühlte Spieler, so z. B. Luol Deng, Kevin Durant und Andrea Bargnani, habe, kann ich Roses NBA-Debüt kaum erwarten...). Müsste noch lernen, nicht nur stetig gute Leistungen zu bringen, sondern mit diesen jederzeit zu dominieren. Der Distanzwurf sitzt nicht immer. Von allen Top-Picks dürfte er am besten zu coachen sein, prima Arbeitsmoral, keinerlei Starallüren. Zwar kein vocal Leader, jedoch nimmt er wie selbstverständlich das Spiel und hat sich als zuverlässiger Anführer etabliert. Gewann an der High School in seiner Heimatstadt Chicago zwei state championships. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: muss er zu den Knicks oder doch zu einem Team, welches ihn seinem Potenzial entsprechend integrieren kann?

Mittwoch, 12. März 2008

Rockets mit 19 Siegen in Serie: wie machen die das? (to be continued)

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- Harte Defense, bessere Ballverteilung in der Offensive, sehr gute Moral im Team.

- Heimstärke: 13 Siege hintereinander in der heimischen Toyota Arena.

- Rafer Alston hat während des Streaks durchschnittlich 15 Punkte und sieben Assists gespielt, außerdem 45 von 115 Dreierversuchen getroffen. Insgesamt 129 Assists stehen nur 39 turnovers gegenüber. Tracy McGrady bewertet die Leistung seines Kollegen so:

I hope he doesn't turn it off. I love the way he's playing. He's a real fierce competitor right now. He's knocking down the outside shot, he's penetrating. He's doing it all.,

während Alston selbst die Serie so sieht:

It's impressive, and we keep adding on games. It's fantastic to have your name mentioned and your team mentioned with some of the best teams, some of the best players to ever play the game. It says a lot about our ballclub.

- Während ihrer Serie haben die Rockets gegen folgende Top-Teams nicht spielen müssen: Lakers, Spurs, Celtics, Pistons, Suns, Jazz...

- Tracy McGrady unterlaufen derzeit keine Off-nights.

- Die Defense nimmt mit Dikembe Mutombo in der Starting 5 keinen Schaden.

- Luis Scola: gekürt zum besten Rookie der Western Conference für den Monat Februar.

- Houston kann nicht nur jedes Tempo mitgehen, sondern dieses auch bestimmen. Zum Beispiel hatte man gegen die Wizards ein offensive rating in Höhe von 108.0 (108 Punkte pro 100 Possessions), während man gegen die Mavericks hochfahren konnte auf 127.0.

- Carl Landry: hat nun fünf Spiele in Folge in double figures scoren können - persönliches Rekord. Dabei traf er 26 von 38 Feldwürfen.

- Die Rockets scoren ihrer Gegner gnadenlos aus: 10 Spiele hintereinander haben die Texaner mit mindestens 10 Punkten Vorsprung gewinnen können.

- Yao ist weg. Ohne ihn steht nun eine 7-0-Bilanz im Buch.

NBA Draft 2008, #1, Michael Beasley

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- Team: Kansas State Wildcats (Big 12 Conference) –
- 19 Jahre, geb. am 9.1.1989 -
- Power Forward, 2.06m –
- 26.5 ppg, 1.2 apg, 1.7 bpg, 12.5 rpg –
- Vergleich: Carmelo Anthony -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 1. -


Bester freshman der aktuellen NCAA-Saison. Spielt eine noch beeindruckendere Saison als Kevin Durant letztes Jahr – drittbester Scorer, bester Rebounder der NCAA. Kann ein Spiel von innen und außen entscheiden. Vor drei Wochen sagte Durant über Beasley:

He's like my brother. He's having a great year and I've enjoyed watching him play. He's putting up better numbers than I did and he's leading his team.

Beasley wird die Kansas State Wildcats voraussichtlich zur ersten Teilnahme am NCAA Tournament seit 1996 führen. Hat große, butterweiche Hände, lange Arme, eine riesige Spannweite, sehr vielseitige Spielanlagen ohne erkennbare evidente Schwächen. Beidhändig. Einmalige Verbindung von physischer Power und Beweglichkeit, mit seiner Athletik könnte er bereits heute in der NBA spielen. Tödliches Post Game. Überragend im 1-on-1. Stellte mit 44 Punkten einen Scoring Rekord innerhalb der Big 12 Conference auf. Hat in nur einem von 30 Spielen weniger als 10 erzielt. Noch kein freshman holte so viele double doubles. Wurde jüngst mit 17 von 19 möglichen Erststimmen zum BIG 12 Conference Player oft he Year gewählt. Er arbeitet hart an sich, behält die Bodenhaftung, fleißig, selbstbewusst, wettbewerbsorientiert. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: wird er dort Power oder Small Forward spielen?

6 Fragen zur NCAA - 6 Antworten von Andy Katz [6:44 min]

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Dienstag, 11. März 2008

BBL: Konrad Wysocki

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Wusstet Ihr, dass ratiopharm Ulmer Konrad Wysocki Architektur studiert hat? Wusstet, dass er Eckpfeiler der spätestens im Herbst 2009 neu zu bildenden Nationalmannschaft werden könnte? Wusstet Ihr, dass er vom Nationalteam träumt? Wusstet Ihr, dass er trotz des großen Erfolgs auf und jenseits des Courts einfach ein netter, nahbarer Typ geblieben ist? Dass Gladiator zu seinen Lieblingsfilmen zählt, wohingegen er SciFi-Filme hasst? Dass von Jay-Z bis John Legend so ziemlich alles aus dem R&B- und HipHop-Bereich in seinem CD-Regal Platz findet? Dass er optimistisch gestimmt ist, was die Zukunft der Ulmer Erstligamannschaft angeht und bei der Suche nach einem neuen Sponsor voll und ganz auf das dortige Management vertraut? Und dass er Herz und Wille als Grundvorraussetzung zum Aufbau einer guten Mannschaft sieht? Ach, es ist ein sehr gutes, leicht verdauliches Interview geworden.

Bemerkungen zum Ausfall Wades

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- Wir sollten uns nicht täuschen lassen: in Miami herrscht das Chaos. Zwar wird nun so getan, als ob die Heat hier mehr oder weniger autonom die Saison beendet hätten, aber wo wollten die Heat eigentlich hin? Nach nirgendwo. Dabei bleibt es. Was uns jetzt
bevorsteht: Unerfüllbare Versprechen in Richtung Draft 2008.


- Meine Prognose: diese Verletzung wird Wade um die Nominierung zur Aufnahme in die Hall of Fame bringen. Er hat nicht ein Drittel des Werts von Kobe Bryant.


- Shawn Marion hat nun, was er immer haben wollte: er ist, verletzungs- und ausverkaufsbedingt, (temporär) Franchise-Spieler.


- Was mir dieser Ausfall, ja diese seit einem mehr als einem Jahr anhaltende Verletzung wieder deutlich gemacht hat: was für ein Kämpferherz Allen Iverson zu haben scheint.


- Wird Wade der nächste Penny Hardaway? Haben wir seine besten Tage bereits gesehen?


- Bemerkenswert der Vergleich Pat Rileys: die Miami Heat seien von Saisonbeginn an auf Eierschalen gelaufen.


- NIKE und Converse werden ordentlich Druck ausüben, so dass Wade an den Olympischen Spielen teilnimmt.


- Kommt nun Gerald Green zu den Heat?


- Das mittelbare Zeitfenster: bis zum Beginn der Olympischen Spiele bleiben Wade nun fünf Monate, Vorbereitungsspiele nicht mit einberechnet. Nach den Spielen bleibt ihm wiederum ein Monat, um sich auf das Trainingscamp vorzubereiten. Die neue Saison beginnt Ende Oktober 2008.


- Wann haben wir das von Pat Riley zum letzten Mal gehört - eine
lost season?


- Wade wird nicht operiert, sondern unterzieht sein linkes Knie einer ESWT (extrakorporalen Stoßwellentherapie). Dieser Eingriff, den Pat Riley als schmerzvoll bezeichnet, wird Ende dieser Woche vorgenommen und dauert ca. 30 Minuten. Wade wird dann 30 Tage später das Training nach und nach wieder aufnehmen können.


- Wades Ersatz Daequan Cook holte in seinem ersten Spiel in dieser Funktion 23 Punkte (immerhin fünf Dreier), trotzdem verloren die Heat knapp gegen die LA Clippers.


- Wenn Shawn Marion bei den Heat bleiben möchte, kann er nun beweisen, wie viel er wert ist. Und auch, ob er mehr wert ist, als Josh Smith, Andre Iguodala, Emeka Okafor und Elton Brand - alles Spieler, nach denen die Heat im Sommer 2008 ihrer Fühler ausstrecken werden.


- Ausgerechnet Eric Gordon, ein Top-Prospect, der die gleiche Position wie Wade spielt, für den Draft 2008, war erstes offizielles Scoutobjekt Pat Rileys.


- Die Rotation der Heat auf den beiden kleinen Positionen besteht nun aus folgenden Spielern: Jason Williams (PG), Chris Quinn & Daequan Cook (SG) sowie Ricky Davis als Joker.


- Seit 1. Januar 2008 hat Wade drei Spiele gewonnen und 24 verloren.


- Statement:
I’m doing what’s right. I would love to be out there with my teammates, but in the long run, I think my teammates would love for me to be healthy and be out there with them when we’re fighting to get in the playoffs again. [...] I’m still committed to the Olympic team. But right now, my focus is on getting healthy. [...] I can still go out there and play. But I can’t be as good, or as whatever I am, as I want to be.


- Shawn Marion stehen nun fünf traurige Wochen bevor: mit der zweitschlechtesten Starting 5 sowie dem schlechtesten Team der NBA muss er noch 20 Spiele absolvieren, bevor am 16. April gegen die Atlanta Hawks die katastrophalste Saison der Franchisegeschichte zu Ende geht.


- Nicht wenige Journalisten behaupten nun, dass Wades Entscheidung, sich im Februar 2007 keiner Operation unterzogen hat, die Heat zwei Jahre gekostet hat. Pat Riley äußerte sich in diesem Zusammenhang so, dass er, wenn er vorher gewusst hätte, von den Bulls in Playoffrunde 1 gesweept zu werden, er einem operativen Eingriff zugestimmt hätte.


- Abgesehen von der Trefferquote beim Three sind Wades Statistiken in dieser Saison in allen Bereichen zurückgegangen.


- Wades Spiel weist viele Ähnlichkeiten zu dem Allen Iversons auf, insbesondere was den Zug zum Korb und damit die Suche nach Kontakt von Gegenspielern angeht. Ob er mit diesem Stil jemals wieder so dominieren kann wie in den 2006er Finals, erscheint nun fraglicher denn je.


- Wades Teilnahme an den Olympischen Spielen scheint nicht gefährdet.

Montag, 10. März 2008

Kokoloresleser wissen mehr, KW 10

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- David Stern zur Behauptung, dass auch im anstehenden Draft wieder Teams der Western Conference vertreten sein werden, so dass nicht vorhandende Balance zwischen den Konferenzen sich wenn nicht verschärfen, so doch nicht mildern wird:

That is not in my job description. (Orlando Magic founder) Pat Williams had Shaq (O'Neal) and Anfernee Hardaway back to back. Apparently it didn't make any lasting impact. Shaq's now back in the West, Pau Gasol is in the West, what do I know? Jason Kidd is in the West. I mean, we are not going to manipulate that. That's just the way our teams do it. And maybe it's just the water, maybe it's the water in the East that's (causing) teams to send their players to the West. I don't know.



- Pat Riley wird zu demjenigen Coach gewählt, unter dem die wenigsten Spieler der NBA spielen wollen:

He was No. 1 in a runaway. Riley received 28 percent of the votes among 242 players interviewed. Utah Jazz coach Jerry Sloan, New York Knicks coach Isiah Thomas and former Chicago Bulls coach Scott Skiles were next at 12 percent each.



- Stephon Marbury möchte bis an sein Karriereende ein Knick bleiben.



- Mike Harris wird für 10 Tage ein Rakete. Chris Andersen wieder eine Hornisse. Gordan Giricek eine Sonne. Tyronn Lue ein Co-Nowitzki. Kavaliere spielen müssen Kaniel Dickens und Billy Thomas für ebenfalls 10 Tage. Für Kosta Perovic geht's von den Golden State Warriors hinunter in die D-League. Wegen einer Knieverletzung fällt Dorell Wright bis Saisonende aus.



- Das musste so kommen: Pat Ewing bringt sich bei den Knicks ins Gespräch und zwar nicht als Entwicklungshelfer für Eddy Curry sondern als Head Coach.



- Phil Jackson in einem bemerkenswerten Kurzinterview.



- Auffallend kritische Töne Dirk Nowitzkis in Richtung Liga-Management, nachdem der amtierende MVP für ein Spiel gesperrt wird:

To me, the guys at the NBA who make the decisions, they never played the sport in their lives. They don’t know what it feels like to be out there and get caught in the air.



- Hoffnung für einen Verbleib in Seattle!!!



- Pat Riley mit härterer Gangart gegenüber seinen Heat:

I've got to ferret out the guys who really don't care. I've got to ferret them out of here and just put them on the bench and bring in a bunch of young guys. ... The season's over for them. That's how they're playing, some of them, anyhow.



- Kevin Johnson, ehemaliger Star der Phoenix Suns, möchte Bürgermeister Sacramentos werden und wird sich dem dortigen Wahlkampf stellen.



- Andre Miller und Andre Iguodala sind laut Maurice Brooks die beiden Gründe, warum es wieder cool ist, ein Fan der Philadelphia 76ers zu sein.



- How not to run a 3 on 1 fast break.



- Q&A mit Detroit Piston Theo Ratliff:

Feel great to be back, feel like I’m at home. I’ve seen a lot of the old faces. Definitely having Mike Curry and Lindsey (Hunter) and all those guys around, Joe (Dumars), it’s a great feeling right now.



- Yao Ming versichert, dass er bei den Olympischen Spielen wird.



- Mike D'Antoni äußert sich zum Neunerrennen um die acht Playoffplätze in der Western Conference:

Everybody's got to take a little bit of a dose of reality. There's nine really, really, really, really good teams in the West, and somebody's not going to make it.



- Die Los Angeles Clippers haben ein neues Statement zum Stand der Rehabilitation Shaun Livingstons herausgegeben:

I [Dr. James Andrews] evaluated Shaun yesterday in San Francisco. He has developed a lot of muscle return and recovery in the knee. The stability of the knee looks excellent. We are still holding him back from competitive play because he has developed some tendinitis about his knee, which will require approximately four more weeks to settle down. We will re-evaluate him at that time to see if he's able to undergo some high level basketball activity at the end of the season. We still expect a full recovery, but it is time related.



- Al Thornton unterlaufen bei der 26-Punkte-Niederlage seiner Clippers zehn Turnovers.



- Zum ersten Mal seit seiner Knieverletzung (November 2007) nimmt Gilbert Arenas an einer vollen Trainingseinheit teil.



- Da die NBA vorschreibt, dass vor Spielbeginn beide Teams jeweils mindestens acht Spieler aufzubieten haben, mussten die Miami Heat im Spiel gegen die Golden State Warriors Dwyane Wade und Earl Barron mit der Spieluniform ausstatten, obwohl beide nicht spielen konnten. Für die Heat setzte es übrigens die höchste Niederlage der Saison.

Herbert Simon, Besitzer der Indiana Pacers, im Interview

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- Auf und abseits des Courts: was denkst du über dieses Team?

Lasst es mich so formulieren: wir sind Besitzer [Herbert und sein Bruder Melvin] dieses Vereins seit mehr als 25 Jahren und wir denken er ist ein wichtiger Bestandteil der Stadt. Wir sind sehr stolz auf eine Menge Dinge, die passiert sind, 16 Playoffteilnahmen in 18 Jahren, 6x das Erreichen der Conference Finals. Wir haben immer versucht, diesen Verein hoch professionell zu führen, sind allerdings dadurch gefordert, dass wir uns auf einem kleineren Markt befinden. Über das Negative können wir in einer Minute reden aber das Positive ist doch: wir haben im Kern sehr, sehr feine, aufrechte Spieler, die jeden Tag hart spielen. Wir wurden getroffen von Verletzungen, was aber weder eine Ausrede sein soll noch suche ich nach Entschuldigungen für Benimmprobleme, die in diesem Team aufgetreten sind. Wir müssen in Zukunft einfach besser Obacht geben bei der Auswahl unserer Spieler, damit sich Vorfälle dieser Art nicht wiederholen.



- Dies ist die erste Saison, in der Larry Bird komplett über das Spielerpersonal bestimmen kann. Was denkst du, wie gut er seinen Job erledigt?

Es ist seine erste Saison und somit gibt es gute Dinge und einige, die er wahrscheinlich ändern würden wollte. Ich bin kein Basketballexperte. Mich interessiert, welche Leistung unser Team bringt, wie wir gegenüber der Community auftreten und das wir alle stolz sein sollten über das Endprodukt. Zu gewinnen ist wichtig, aber eben auch wie wir uns gegenüber der Community präsentieren. Was das angeht, haben wir offensichtlich keinen guten Job gemacht. Einen Negativvorfall nach dem nächsten, es ist fast wie nach ein Schlangenbiss. Wir können genau bestimmen, wann sich die Verhältnisse innerhalb dieser Franchise änderten. Seit Detroit (Auburn Hills, Ron Artest 2004) scheint es so, als hätten wir ein Problem nach dem nächsten. Allerdings hatten wir auch 21 großartige Jahre, in denen wir ein scheinendes Vorbild innerhalb der Community waren. Nun liegt es in meiner Verantwortung - und glaubt mir, dafür gebe ich alles! - dieses positive Bild unserer Mannschaft wieder herzustellen, damit wir alle stolz sein können und wir uns auf Gewinnen und Verlieren konzentrieren können und weniger auf diese Ereignisse außerhalb des Sports.



- Nach 25 Jahren Eigentümerschaft: ist dies der Tiefpunkt oder hast du noch härtere Zeiten durchstehen müssen?

Ganz am Anfang hatten wir weder Fans noch Siege. Am Anfang, das war hart und ich als neuer Besitzer nahm das damals sehr persönlich. Und dann kamen die 16-18 sehr guten Jahre in den Playoffs, wir waren Contender, waren angesehen in der Community. Aber innerhalb der drei letzten Jahre gabs Unglück über Unglück. Es ist nicht so, dass alle diese Spieler schlechte Menschen wären, nur haben sie zum falschen Zeitpunkt schlechte Entscheidungen getroffen. Wir haben hier eine Community, die Fehlverhalten dieser Art nicht tolerieren kann.



- Forbes Magazine berichtet, dass der Verein vorletzte Saison 12.5 Millionen $ und letzte Saison 1.3 Millionen $ Verlust erwirtschaftete. Stimmen diese Zahlen ungefähr?

Wahrscheinlich nicht.



- Ich nehme an, dass du davon ausgehst dass der Verein auch diese Saison im Minus stehen wird?

Ja, ich bin mir sicher, dass das dieses Jahr (wieder) passiert.


[original]

28. Juni 2008: Dirk Nowitzki mit DBB-Auswahl in Halle (Westfalen)

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Nicht nur Hamburg, auch Halle (Westfalen) bekommt Dirk Nowitzki und das Auswahlteam zu sehen und zwar am 28. Juni 2008, 19:30, Gerry Weber Stadion. Auch dieses Spiel gilt als Vorbereitung zum Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Peking vom 14.-20. Juli in Athen. In bisher 29 Länderspielen gegen Polen liegt die deutsche Auswahl mit 16:13 Siegen vorn. Es ist das erste Länderspiel zweier Basketballteams, welches im Gerry Weber Stadion ausgetragen wird. Tickets sind ab 8,50 Euro erhältlich.

Cavaliers in Zahlen

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- Nachdem der Wallace-Hughes-Trade am 21. Februar getätigt wurde, haben die Cavs 62.5 % ihrer Spiele gewonnen,


- Keine 200 Punkte fehlen LeBron James noch, um Brad Daugherty (10.389 Punkte) auf Platz 1 der ewigen Bestenliste der Vereinsgeschichte abzulösen.


- LeBron James holte diese Saison 25 double doubles. 21 dieser Spiele konnten die Cavs gewinnen.


- Wenn Damon Jones startet, trifft er 63.6 % seiner Dreierversuche.


- Die vielleicht beste stats line seiner Karriere spielte Anderson Varejao vor zwei Tagen gegen Indiana: 15 Punkte, 16 Rebounds, 6 Assists und 4 Steals.


- In der Eastern Conference reboundet kein Team besser als die Cavs, mit immerhin 44.2 Rebounds per game belegen sie da die Spitzenposition.


- Vor 33 Jahren legte das letzte Mal ein Spieler - kein Geringerer als Kareem Abdul-Jabbar - Zahlen auf, wie sie LeBron James vergangene Woche gegen die Knicks hinlegte: 50 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists.


- Derzeit rangieren die Cavaliers auf Platz 3 der offiziellen Power Rankings.


- Der Monat März liegt den Cavaliers, denn da haben sie - betrachtet über die letzten drei Jahre - eine Gesamtbilanz von 24-10.


[thank you]

Shaq gibt 110 %, mit 148 kg ab ins Publikum [5:59 min]

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14 Punkte und 16 Rebounds beim Heimerfolg gegen die San Antonio Spurs, PHX 94 - SAS 87.

EDIT Wie ich erst jetzt bemerkt habe, gab es auch auf American Arena einen Beitrag zu diesem Video.

Durant - LBJ

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Wie mir erst jetzt aufgefallen ist, liegen die beiden Rookiesaisons von LeBron James und Kevin Durant statistisch gesehen nicht allzu weit auseinander:



Zur Erinnerung: LeBron James wurde damals zum ROY gewählt, nachdem er eine der beeindruckendsten Rookieleistungen der letzten 15 Jahre hinlegte. Ich habe nun einen Grund mehr, mich zu wundern, woher momentan die Stimmung gegen Durant kommt.

Sonntag, 9. März 2008

4.636 Wörter, jede Menge Infos und verdammt viel Spaß beim Schreiben

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Mein Debüt auf crossover-online.de :-))

Nowitzki bester Maverick aller Zeiten (2:30 min)

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DAL 111 - NJN 91: 4:50 Minuten vor Spielende verwandelt Dirk Nowitzki einen Jump Shot über Richard Jefferson hinweg und hat damit in seiner Karriere genau einen Punkt mehr geholt als Rolando Blackman, der bisher mit 16.643 Punkten den Vereinsrekord der Mavericks gehalten hatte. Nowitzki brauchte mehr als 100 Spiele weniger, um den (neuen) Rekord aufzustellen. Unmittelbar nach dem Korb nahm Avery Johnson eine Auszeit, gratulierte seinem Star per Umarmung, während das sachkundige Publikum in der American Airlines Arena standing ovations lieferte. Nowitzki anschließend:

Es ist eine große Ehre, der beste Korbjäger dieses Klubs zu sein. Viele große Spieler haben für Dallas gespielt. Ro Blackman und ich kennen uns sehr gut. Wir sind wirklich gute Freunde, deswegen tut es mir auch ein bisschen weh, den Rekord zu brechen, aber natürlich bin ich stolz darauf.
[...]
Klar ist der Erfolg schön. Aber im Westen geht es derzeit so knapp zu, da bleibt keine Zeit, sich für irgendwelche Meriten zu freuen. Wir müssen nach vorne schauen. Die nächsten 19 Spiele zählen, sonst nichts.


Zwei Niederlagen innerhalb von zwei Stunden

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Die kurioseste Begegnung der aktuellen Saison nahm ein böses Ende für die Miami Heat: innerhalb von gut zwei Stunden verlor man 2x hintereinander gegen die gastgebenden Atlanta Hawks. Das erste Spiel des gestrigen Abends dauerte gerade mal 51.9 Sekunden und dürfte somit als kü
rzeste Begegnung aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen. Zur Erinnerung: am 19. Dezember wurde Shaquille O'Neal des Feldes verwiesen, nachdem er sein sechstes Personal Foul erreichte - dieses sechste war aber tatsächlich erst sein fünftes Foul, weshalb die Heat protestierten und eine Wiederholung durchsetzten. Kommentar Dwyane Wades nach der knappen Spielminute gestern:

That first 51 seconds, it was crazy. It was just very weird. But it was cool to be part of it.

Die letzten Sekunden der Begegnung gestalten sich so:




Es wurden keine Punkte erzielt und somit blieb es beim Endstand von ATL 114 - MIA 111. Allerdings wurde Mike Bibby eingewechselt und das hätte es in Teil 1 der Begegnung nicht gegeben, wurde doch Bibby erst vor kurzem nach Atlanta getradet. Auch zum Rebound Shawn Marions wäre es damals nicht gekommen. Auf nba.com scheint man sich über das endgültige Ergebnis hingegen nicht einig zu sein, da in den game logs Wades noch das ursprüngliche 117-111 zu sehen ist:



Die Hawks haben mit den beiden Siegen ihren Anspruch auf Erreichen der Playoffs verfestigt, mit einer Niederlage weniger hält man die New Jersey Nets ein halbes Spiel auf Abstand. Die Heat bleiben miesestes Team der EC.

Kurios also, was sich hier abspielte. Allerdings nicht ganz so verwunderlich, wenn man weiß, was Eric Money, 1974 gedrafteter Guard, vor knapp 30 Jahren widerfuhr: der Mann spielte innerhalb einer Partie für zwei Teams und holte dabei 23 Punkte für die New Jersey Nets sowie 4 für die Philadelphia 76ers. Er startete am 8. November 1978 das Spiel als Starter der New Jersey Nets um es gut vier Monate später, am 23. März 1979 als Ersatzspieler für Julius Erving zu beenden. Money spielte inzwischen für die Sixers, da diese sich mit den Nets auf einen Trade einigen konnten, in den Money involviert war. Der Grund für die Spielwiederholung: im Hinspiel bekamen zwei Akteuere der Nets jeweils drei technical fouls. Dagegen protestierten die Nets, schließlich darf ein Referee nur zwei T's gegen einen Spieler oder Coach aussprechen. Dieses Limit wurde verletzt. Das Spiel wurde ab dem dritten Viertel, 5:50 zu spielen, wiederholt. Die Nets verloren Hin- und Rückspiel. Und Phil Jackson erlebte als Assistant Coach der New Jersey Nets mit, wie ein Spieler innerhalb einer Begegnung für beide Teams antritt - eine wohl einmalige Konstellation in der Geschichte des professionellen Sports.

Noch drei Siege fehlen

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Vergangene Nacht konnten sich die Houston Rockets mit 10 Punkten gegen die New Orleans Hornets durchsetzen und damit ihren 18. Sieg in Folge einfahren - damit hat die aktuelle Mannschaft ihren den selbst aufgestellten Franchiserekord wiederum nach oben geschraubt. Auch in den drei nächsten Partien hat man gute Karten, geht es doch

- am 10. März gegen die New Jersey Nets [L10: 3-7] (Heimspiel)

- am 12. März auswärts gegen die Atlanta Hawks [L10: 4-6]

- am 14. März gegen die Charlotte Bobcats [L10: 5-5] (Heimspiel)

Sollten die Rockets diese drei Begegnungen gewinnen, hätten sie sich auf den zweiten Platz eines besonderen Rankings katapultiert: die längsten winning streaks aller Zeiten. Mit dann 21 Siegen hintereinander hätte man nur noch die schier unerreichbaren LA Lakers vor sich, die vom 5.11.1971 bis 7.1.1972 33 Spiele hintereinander für sich entscheiden konnten. Ihren derzeit vierten Platz in dem Ranking teilen sich Rockets mit folgenden Teams:

- Boston celtics, winning streak: 24.2.1982-26.3.1982

- Chicago Bulls, 29.12.1995-2.2.1996

- New York Knicks, 24.10.1969-28.11.1969

Und nun zum interessanten Teil: diese drei Mannschaften haben in der Saison, in der sie diesen winning streak zustande brachten, auch die Championship gewonnen. Insoweit sind die Rockets derzeit Championshipkandidat Nummer 1. Und das ohne Yao Ming, der derzeit als unfreiwilliger Werbeträger für chinesische Heilkräuterkünste benutzt wird.

Samstag, 8. März 2008

Sommer 2008: Agent Zero möchte (weiterhin) den max deal

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Ja, es bleibt dabei, ich werde Nr. 1 unter den free agents sein.
Immerhin habe ich mit einem nicht ganz gesunden Bein durchschnittlich 22 Punkte erzielt.
[...]
Der [neue] Vertrag ist nicht der Grund, warum ich demnächst mein Comeback starte.
Dieser Vertrag aber geht mir durch den Kopf, wenn ich über mein Comeback nachdenke.
Lass uns ehrlich sein: wenn ich mich noch einmal verletzen sollte, wer würde mich dann nach drei Knieoperationen noch bezahlen? Und genau das geht mir derzeit durch den Kopf.
[...]
Ich komme nicht wieder, bevor ich nicht wieder in Top-Form bin. Ich gehe nur wieder raus, wenn ich 100% habe.
[...]
Wir wissen, dass wir gut sind. Das haben wir letztes Jahr bewiesen. Da hatten wir die Division gewonnen, waren Nr. 1. Wir bedienten Teams mit blowouts. Wir spielten großartigen Basketball.
Momentan spielen wir noch immer tollen Basketball, auch ohne mich und Caron Butler.



[original]

Fünf Videos, die belegen, dass die Playoffs begonnen haben

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Kobe Bryant kassiert am 24. Februar im Spiel gegen die Seattle Supersonics seine erste ejection der Regular Season und die erste seine Karriere überhaupt, nachdem er zwei Technical Fouls hintereinander verordnet kriegt, obwohl die Lakers zu diesem Zeitpunkt mit 31 Punkten führten:





Gregg Popovich verliert am 6. März beim Spiel seiner Spurs gegen die Indiana Pacers beim Stand von 38-36 die Nerven und darf schon mal duschen ;-) gehen - trotzdem gewinnen die Texaner die Begegnung:





5. März: Andrea Bargnani bleibt erst einmal für zwei Minuten liegen, nachdem ihm Alexander Johnson von den Miami Heat kräftig in die Parade fährt - dafür gab es von den Refs ein flagrant foul:





Dwyane Wade pflückt den 20cm größeren Brad Miller zu Boden, die Heat verlieren am 2. März mit 11 Punkten gegen die Kings:





Und schließlich Nowitzkis flagrant foul an Andrej Kirilenko, schon an anderer Stelle besprochen:

Jordans 69 Punkte in sechs Teilen

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Wer? Michael Jordan, Chicago Bulls.
Wo? Richfield Coliseum, Cleveland.
Wann? 28. März 1990.
Wie? I don't know, man.
Warum? Weil bester Spieler aller Zeiten.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Kevin Garnett: "What are you saying, Sam?!" [0:34 min]

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Noah, das Hündchen

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Spiegel Online sei Dank habe ich nun endlich eine passende Übersetzung (vgl. meinen Blogeintrag vom 19. Janaur) gefunden für den Hündchenvergleich, den sich Bulls-HC Jim Boylan gegenüber Joakim Noah erlaubte:

Joakims Persönlichkeit tut unserem Team gut. Er ist wie ein kleiner Hund. Du bekommst ihn, streichelst ihn, spielst mit ihm und hast Spaß. Aber wenn du am nächsten Morgen aufwachst, hat er dein bestes Paar Schuhe ruiniert. Nachdem du den Schock verdaut hast, ist er immer noch dein niedlicher kleiner Hund. So ist das auch mit Joakim. Wir sind eine große Familie - mit allen guten und schlechten Seiten.

:-)

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Freitag, 7. März 2008

Mavs are down

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Kein Text.
Aus Protest.

Rashard Lewis, Q&A

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- Q: Was ist bei den Magic der größte Unterschied im Vergleich zu deiner Zeit in Seattle?

A: Ich spiele nun an der Ostküste, nachdem ich neun Jahre lang (verrückt, oder? Neun Jahre...) an der Westküste gespielt habe. Ich habe nun einen big man [Dwight Howard] in meinen Team und in Seattle hatten wir in den neun Jahre nie eine so dominante Kraft. Es war damals einfach run and gun...jede Menge Dreier werfen.


- Q: Wie bist du zum Spieler geworden, der du bist? Du hattest immer Talent. Wie forderst du dich heraus?

A: Einfach spielen. Ich hatte immer wieder Hochs und Tiefs in Seattle. Meistens verpassten wir die Playoffs. Ich versuche auf einem championship level zu spielen und dem Team zu helfen, was auch immer es braucht. So komme ich dahin, wo ich hin möchte.


- Q: Was ist deine persönliche Verantwortung gegenüber den Fans?

A: Als NBA-Spieler bin ich ein Vorbild, unabhängig davon ob ich spiele oder nicht. Die Leute da draußen nehmen mich wahr als NBA-Ikone. Du musst immer aufpassen was du sagst oder tust, denn die Leute werden sich dran erinnern - besonders, wenn es etwas Schlechtes war.


- Q: Könnte sich deine Vielseitigkeit jemals zu einem Nachteil entwickeln?

A: Meine Vielseitigkeit hilft mir mehr als irgendwas sonst. Es ist besser auf dem Court zu sein und in der Lage zu vielen Dingen zu sein. Wenn du fähig bist, mehr als eine Position [Lewis ist combo-forward] zu spielen, bekommst du mehr Minuten.


- Q: Was ist deine persönliche und allgemein beim Aufbau eines Teams größte Hürde?

A: Die Chemie. Dies ist mein erstes Jahr mit der Mannschaft und der Organisation insgesamt. In deiner Freizeit und auch wenn du auf dem Court stehst, muss du dir, um erfolgreich zu sein, klar sein welcher Typ Spieler jedes Mitglied des Teams ist.


- Q: Zu deiner Zeit mit Ray Allen: was war wichtigste, was du von ihm gelernt hast?

A: Wie man Profi wird. Wie man jedes Spiel angeht und die gesamte Saison konstante Leistungen bringt. Es sind die kleinen Dinge, die er mir erklärte und die mir geholfen haben, der Spieler zu sein, der ich bin. Solche Dinge wie angemessene Pausen, richtige Ernährung, und die Sorgfalt gegenüber dem eigenen Körper. Deshalb denke ich ist er ein großartiger Spieler bis heute und auch solange er in der NBA spielen wird.


[original]

Wenn heute Playoffs wären

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Eastern Conference, Runde 1:

Boston Celtics - New Jersey Nets. Mein Tipp: 4 - 2

Cleveland Cavaliers - Toronto Raptors. 4 - 1

Orlando Magic - Washington Wizards. 4 - 1

Detroit Pistons - Philadelphia 76ers. 4 - 0



Eastern Conference, Runde 2:

Boston Celtics - Cleveland Cavaliers. 4 - 1

Detroit Pistons - Orlando Magic. 4 - 1



Eastern Conference, Runde 3:

Boston Celtics - Detroit Pistons. 4 - 3



Western Conference, Runde 1:

San Antonio Spurs - Golden State Warriors. 4 - 2

Utah Jazz - Houston Rockets. 4 - 2

New Orleans Hornets - Phoenix Suns. 1 - 4

LA Lakers - Dallas Mavericks. 4 - 2



Western Conference, Runde 2:

San Antonio Spurs - Utah Jazz. 4 - 2

LA Lakers - Phoenix Suns. 4 - 2



Western Conference, Runde 3:

San Antonio Spurs - LA Lakers. 2 - 4



Finals:

LA Lakers - Boston Celtics. 4 - 3

Deshalb tradeten die Grizzlies Pau Gasol

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Michael Heisley, Besitzer der Memphis Grizzlies, äußerte sich in einem Radiointerview so:

Wie wir im Januar, vor der trade deadline, feststellten, befand sich das Team nicht auf dem richtigen Weg und nicht auf dem Weg, für den es eigentlich zusammengestellt wurde, und wir mussten uns Gedanken machen, wie wir ein neues Team
, welches Playoffpotenzial hat, bauen könnten. Das bedeutete für uns, das wenn wir nicht so viele free agents anziehen können wie andere Vereine, wir uns vollkommen auf den Draft [2008, 2009, 2010] verlassen werden müssen.

Donnerstag, 6. März 2008

Dirk Bauermann

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Ob er sich vorstellen könne, auch nächstes Jahr Vereins- und Nationalmannschaft gleichzeitig zu trainieren?

- Auch wenn die Basketball-Bundesliga den Vereinstrainern verboten hat, in Doppelfunktion auch für den Verband zu arbeiten, könnte ich theoretisch noch bis 2009 weitermachen.


Wie er die Entscheidung der BBL bewertet, dass die Personalunion von Vereins- und Nationalmannschaftscoach in Zukunft untersagt sein wird?

- Dadurch wird verhindert, dass erfahrene, hoch qualifizierte Profi-Trainer ihre Erfahrung an unsere jungen Spieler in den Jugendnationalmannschaften weitergeben können.


Wird Dirk Nowitzki nach 2008 seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzen?

- Man muss alles versuchen, Dirk davon zu überzeugen, dass er, wenn es einen Neuaufbau gibt, weitermacht. Man muss ihm einfach alle Brücken bauen und alle Möglichkeiten geben. Es wäre schade, wenn so ein kompetenter Mann dem Deutschen Basketball Bund und der Nationalmannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen würde.


Schaffen die Deutschen in Athen die Qualifikation für die Olympischen Spiele?

- Ich glaube, die Chancen stehen 50:50. Wir haben genauso gute Chancen wie vielleicht sechs, sieben andere Nationen, die zu diesem Turnier fahren. Und nur drei Teams schaffen es nach Peking. Es geht für die Spieler um die Krönung der gemeinsamen Karriere in der Nationalmannschaft. Ich bin sicher, sie werden noch einmal alles geben und über sich hinauswachsen.


Spielt Chris Kaman doch noch für Deutschland?

- Es wäre fahrlässig, wenn wir das nicht versuchen würden. Ich bin da im Moment noch skeptisch, aber da wird alles getan.


[original]

9. Juli 2008: Dirk Nowitzki mit DBB-Auswahl in Hamburg

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Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wird die DBB-Auswahl am 9. Juli 2008, 20:00 in der Hamburger Color-Line-Arena ein Testspiel gegen Kanada austragen. Bestellungen sind möglich über 040-3037320. Das Spiel, in dem Dirk Nowitzki und Steve Nash gegeneinander antreten werden, dient als ultimative Vorbereitung für das Qualifikationsturnier in Athen (14. Juli - 20. Juli) zu den Olympischen Spielen 2008.

Notiz

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Wie nba.com weiß, haben die Boston Celtics vergangene Nacht im Spiel gegen die Detroit Pistons einerseits ihren 47. Saisonsieg errungen, sich andererseits für die Playoffs qualifiziert - als erstes Team überhaupt. Derzeit wären in der Eastern Conference mit den Wizards, Sixers und Nets drei Teams auf den Plätzen 6-8 vertreten, deren Saisonbilanz unterhalb von 50% liegt, während sich in der Western Conference die Top-Teams gegenseitig auffressen: die derzeit achtplatzierten Golden State Warriors haben 61.7% ihrer Spiele gewonnen. Anders ausgedrückt: der Achtplatzierte der WC hat aktuell elf Saisonsiege mehr als sein Pendant in der EC (wer mit den vielen Zahlen nichts anfangen kann, sollte sich einfach zu Gemüte führen, dass die Dallas Mavericks sich momentan nur auf Platz 7 befinden). Wann hat es das das letzte Mal gegeben, dass alle Playoff-teilnehmer einer Conference mit +60% in die Postseason gehen? Ich weiß es nicht, allerdings dieses Jahrzehnt noch nicht, am nahsten dran war man 2000-01, wo immerhin sieben WC-Teams +60% schafften.

Shawn Marion: hinausgeekelt aus Phoenix

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Von Peter Vecsey (New York Post) kann man halten, was man will, aber mitunter stellt er verblüffend prägnante Zusammenhänge her - so zur Situation des Shawn Marion, bevor dieser zu den Miami Heat getradet wurde. Marion, der großen Anteil daran hatte, dass die Suns sich vom zweitschlechtesten Team der Western Conference (2003/04) zum Contender entwickelten, Marion, der außerhalb des Court ein nettes, unauffälliges Leben führt, Marion, der das Management zwar kritisiert, jedoch nie angegriffen hat, dieser Marion hat vom Suns-GM Steve Kerr nie die konkrete Zusage bekommen, dass die Suns ihn behalten wollen. Dabei standen nicht 29 Teams vor der Tür von Steve Kerr, um um die Dienste des Small/Power Forwards zu buhlen, nein, kein halbes Dutzend General Manager suchten den Kontakt zu ihrem Kollegen Kerr, so z. B. stiegen die Boston Celtics frühzeitig aus Verhandlungen aus und gaben stattdessen ihr Jugendkonzept für Kevin Garnett auf. Zu sagen, dass

- Marion sich das selbst zuzuschreiben hätte, da - wie Steve Kerr es Marion im Sommer 2007 mitteilte - nur Tim Duncan und Kevin Garnett das Geld wert wären, welches Marion bei einer Vertragsverlängerung durchsetzen wollte,

- Steve Kerr doch mit offenen Karten spielte, indem er Marions Agenten Dan Fegan kommunizierte, dass Marion nach dieser Saison entweder getradet wird oder seine Vertragsverlängerung bekommt,

- Marion doch sein Angebot bekommen, wenn auch statt 54 Millionen $ nur 45 Millionen $ für drei Jahre,

mag rhetorisch begabt sein, geht am Wert Marions, dem modernen Scottie Pippen, vorbei. Und von Neuzugang Shaquille O'Neal haben eigentlich nur drei einen Vorteil: Amare Stoudamire, San Antonio Spurs, LA Lakers.

Mittwoch, 5. März 2008

BBL: Marcel Graf interviewt Johannes Lischka

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Wäre man böswillig, könnte man den Unterschied zwischen einem Journalisten und einem Blogger so erklären: während jener selbst schreibt, schreibt der Blogger nur im Hinblick auf die Schreibe des Journalisten. Nun ja, zum Glück gibt es Blogger, die diese fadenscheinige Unterscheidung durch exzellente Reportagen und Interviews durchschneiden, so wie nun Marcel Graf, der über ein enormes Detailwissen verfügt und - mit zwei Mikrofonen ausgestattet - wohl Dwyane Wade und Johannes Lischka gleichzeitig interviewen könnte. Zum Star der Miami Heat hat er es noch nicht geschafft, zu Lischka, dem 19-jährigen Supertalent in Diensten des LTi Gießen 46ers, schon. Nach dem Spiel seines Vereins gegen ratiopharm Ulm nahm sich Lischka Zeit, um über die aktuelle Saison, Zukunftsaussichten usw. zu berichten. Herausgekommen ist dabei das informativste Interview, welches der Nachwuchsstar je führte - den Link zum Gespräch auf der wikipedia einzutragen, dürfte da zum Kinderspiel werden. Gut, genug gelobt, genug gelabert, hier ein kurzer Auszug:


- Q: Warum läuft es diese Saison so schlecht? Vor drei Jahren habt ihr noch in den Playoffs gekämpft und dieses Jahr seid ihr mitten im Abstiegskampf. Was sind die zentralen Gründe dafür?

A: Wir hatten viele Verletzungen: Courey Rouse ist verletzt, Tony Walker ist seit langem verletzt und auch Obie Trotter war lange Zeit verletzt. So hatten wir als Mannschaft lange nicht die Möglichkeit uns einzuspielen. Wir müssen uns jetzt noch finden, zwar ein bisschen spät, aber ich hoffe, dass das noch kommt und wir noch ein paar Spiele gewinnen können.

[...]

- Q: Ich frage das, da das College für die meisten Spieler der leichteste Weg in die NBA ist und man von den Scouts oftmals leichter in den USA als in Europa entdeckt wird. Oder spielt die NBA in deiner Zukunftsplanung vorerst überhaupt keine Rolle?

A: Die NBA ist momentan sehr weit weg. Aber ich sag es mal so, immer gerne, wenn sie mich wollen, dann bin ich sofort dabei. Allerdings muss ich noch viel Arbeit investieren. Aber ich bin ja noch jung, ich kann ja auch noch mit 25 in die NBA, das ist ja nicht das Problem. Natürlich ist das in ferner Zukunft immer noch mein Ziel, aber es wird auf jeden Fall schwer zu erreichen.

Oktober 2008: Hornets und Wizards spielen in Berlin!

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Bei solchen Meldungen bekomme ich vor Freunde eine Gänsehaut:

Die Stars der NBA kommen im Herbst nach Deutschland. Im Rahmen einer NBA-Europa-Tour vor der neuen Saison sollen die New Orleans Hornets und die Washington Wizards im Oktober in Berlin spielen.

Notiz: fast niemand mag LeBron James

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Dienstag, 4. März 2008

So gut ist Devin Harris

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- Mit nur 25 Jahren gilt Harris als einer der besten PG-Stopper der NBA.


- Die Trailblazers wollten Kidd? Falsch, sie wollten Harris!


- Vergleich Harris-Kidd: Harris holt mehr Punkte pro Wurf, trifft besser aus dem Feld, gleich gut von der Freiwurflinie, erarbeitet sich mehr Wurfversuche und steht ca. 3x so oft an der Freiwurflinie. Er scort mit größerer Effizienz.


- Harris hat keinerlei Allüren, keine Skandale, kein Dreck am Stecken.


- He's a hell of talent, so beurteilt ihn Gregg Popovich.


- Im Sommer 2007 wurde Harris' #20 von seiner ehemaligen High School retired.


- Bereits in seiner Rookiesaison hatte Harris einen PER i. H. v. 14.69.


- 2006-07 war Harris Aufbauspieler der Mannschaft, die 67 Spiele der RS für sich entscheiden konnte.


- Harris spielt nun zum ersten Mal in einem anderen Team. Er hat ein einfaches Versprechen gemacht: er wird noch besser werden. Und Harris hält seine Versprechen. Quasi ohne Unterbrechung wird in New Jersey auch jetzt von den Big Three gesprochen.


- In seinem ersten Spiel musste Devin Harris von der Bank kommen. Kein Problem für ihn. Und auch die Konkurrenz mit Marcus Williams nimmt er sportlich.


- In seinen beiden ersten Spielen für die Nets erzielte Harris insgesamt 42 Punkte - 21 gegen die Bucks, 21 gegen die Spurs. Harris' bisheriges season high beträgt 25 Punkte.


- Harris ist schnell, energisch, uneigennützig, kann jederzeit zum Korb ziehen und aus fast jeder Position treffen. Er verfügt über ein exzellentes transition game und nimmt selten schlechte Würfe. Seine Ausstrahlung: ruhig, positiv, selbstbewusst.


- Seit vier Jahren in der NBA, konnte Harris bisher jede Saison seinen Punkteschnitt steigern. Ebenso seine Assists, Rebounds und Minuten. Die Hälfte seiner Spiele als Maverick durfte er starten.

Dirk Nowitzki: das gröbste Foul seiner Karriere? [2:44 min]

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Letzte ereignete sich im Spiel Utah Jazz - Dallas Mavericks folgende Szene:



Andrej Kirilenko, der während seiner Karriere mehrere mittelschwere Verletzungen sowie 2004/05 eine schwere Verletzung am Handgelenk erlitt, durfte noch zwei Freiwürfe werfen, ehe er dann direkt in eine Klinik gefahren wurde - humpelnd verließ er das Spielfeld. Utah führte zu diesem Zeitpunkt mit 21-6 und gewann dieses Heimspiel dann auch - übrigens ihr 16. in Folge. Nowitzki kassierte für die Aktion, die nicht ins vierte, sondern erste Viertel fiel, nicht nur ein flagrant foul sondern auch Buhrufe, die bis Spielende nicht abklingen wollten, entschuldigte sich jedoch mehrfach beim Russen. Beim Röntgen der Hüfte von AK-47 konnten keine Schäden festgestellt werden. Nowitzki in einem Statement:

Ich versuchte ihn zu fassen und griff dabei unglücklicherweise um seinen Hals. Alles ging so schnell, das war wirklich nicht meine Absicht, ich wollte ihm nur am Punkten hindern. Es war ein böser Sturz.

UPDATE Dirk Nowitzki wurde wegen dieser Aktion nachträglich für ein Spiel gesperrt und zwar für die heutige Begegnung mit den Houston Rockets.

Noch so eine Statistik...

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...sowohl die New Jersey Nets (3-3) als auch die Dallas Mavericks (4-4) haben seit dem Trade Jason Kidds eine ausgeglichene Bilanz i. H. v. von 50%. How's that, Mark Cuban?

Montag, 3. März 2008

Neue Aufgabe für Rajon Rondo

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Kurz vor der anstehenden Verpflichtung Sam Cassells hat sich dessen potenzieller, teaminterner Konkurrent Rajon Rondo insoweit geäußert, als dass er sich vorstellen könne, zusammen mit Ray Allen auf den Flügeln zu spielen, während Sam Cassell den Spielaufbau übernimmt. Rondo war bereits im College häufiger auf den Flügelpositionen aktiv und hat dabei gute Leistungen gezeigt. Rondo hat das Selbstvertrauen, der neuen Aufgabe gewachsen zu sein, er wolle nicht immer zuschauen müssen wenn Cassell auf dem Court steht und füge sich dieser neuen Konstellation gern, da diese die Celtics nach vorn bringt. Abgestimmt werden müssten nun vor allem die Laufwege mit Ray Allen und die Frage, wer welche Pässe bekommt. Voraussichtlich wird Rondo seinen Platz als starting PG an Cassell nicht verlieren.

So fuktioniert die NBA, Teil 6

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Rod Thorn, 66, GM der New Jersey Nets, hat sich nun doch in die Karten schauen lassen und einige Details bezüglich des Trades von Jason Kidd preisgegeben:

1. Kidd hatte bereits letzten Februar um einen Trade zu den Lakers gebeten. Wie Thorn berichtet, war Kidd in seiner Bitte unnachgiebig: es sollten die Lakers, kein anderes Team sein. Schließlich scheiterte der Deal, da das Lakers-Management sich weigerte, Andrew Bynum abzugeben.

2. Im Sommer vergangenen Jahres dann die Wende: plötzlich wollte Kidd nach Dallas, die Lakers waren nicht mehr sein Ziel.

3. Thorn soll Kidd nach dessen Erklärung, dass er zu den Mavs getradet werden möchte, gesagt haben: Wenn wir einen Trade durchführen können, der gut für uns ist, werden für das tun, d. h. für Thorn war die Frage vorrangig, ob die Nets, nicht (nur) Kidd von dem Deal profitieren. Daraufhin soll Kidd um so heftiger darauf bestanden haben, zu einem Contender getradet werden.

4. Die ersten Gespräche führten Kiki Vandeweghe (Nets) und Donnie Nelson (Mavericks). Als es aber ernst wurde, schalteten sich Mark Cuban und Rod Thorn ein. Diese Phase bezeichnet Thorn als unterhaltsam, da eine Menge Leute nicht wissen, in welcher Phase sich Trade-verhandlungen befinden.

5. Auf eine Sache passte Thorn besonders auf: es sollte nicht öffentlich werden, dass Kidd unter allen Umständen getradet werden würde: Meine Befürchtung war die, dass wenn jeder wüsste, dass Kidd gehen müsste, sein trade value abnehmen würde. Ich fragte mich, was als nächstes passieren würde. Aber wenn Mark Cuban entscheidet, etwas haben zu wollen, dann unternimmt er alles es zu bekommen. Er wollte Jason Kidd und er hat ihn bekommen.

Ab Juli 2008: Bill Simmons neuer GM der Milwaukee Bucks?

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Bill Simmons, einer der drei besten Online-Basketballjournalisten, hat im Hinblick auf den demnächst vielleicht neu zu besetzenden Job des Bucks-GM (derzeit Larry Harris) folgende Kurzbewerbung abgebeben:


By the way, I'd like to officially apply for Larry Harris' job -- a job we knew would be open three years ago after his deer-in-the-headlights performance after winning the 2005 lottery. Bucks fans, lemme remind you that I pushed long and hard for Chris Paul as the No. 1 pick of that draft. Do you think you'd enjoy rooting for Chris Paul right now? I bet you would. I love the good city of Milwaukee, I'd love to live there, and I'd love to run the Bucks. Come on, you couldn't do worse! Start bugging Herb Kohl right now and vote Simmons for Bucks GM in 2008! YES WE CAN! YES WE CAN! YES WE CAN!


Der Beitrag ist sicher nicht ernst zu nehmen, trotzdem bereitet bereits die Vorstellung eine Menge Vergnügen.

Sonntag, 2. März 2008

Die Statistik, mit der keiner gerechnet hatte

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Beide, sowohl Shawn Marion als auch Shaquille O'Neal, konnten mit ihren neuen Teams bisher erst zwei Spiele gewinnen. Während das bei Marion nicht überraschen dürfte, entpuppt sich Shaq langsam aber sicher als bust. Freuen dürfen sich nun die Lakers und Spurs, denn innerhalb von zwei Wochen haben sie ihre Position als möglicher Gewinner der Western Conference vor-entscheidend verbessert.

Randnotiz zum Kidd-Trade

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In meiner vor fünf Monaten verfassten Saisonvorschau zu den Dallas Mavericks habe ich u. a. folgendes geschrieben:

Die Mavs haben für eine erfolgreiche Saison alles an Bord: einen CoY, einen MVP, eine Menge Playofferfahrung, eine enorm tiefe Bank, Showstopper und Showtreiber, einen mit Mark Cuban exzellenten, schwerreichen, hochintelligenten Kopf im Hintergrund, und auch an Selbstbewusstsein wird es der besten Mannschaft der letzten Regular Season nicht fehlen. Die Mavs stehen der Championship näher denn je, denn die Spurs können sie schlagen, die Suns sowieso und wer sind eigentlich die Utah Jazz?

Zumindest den letzten Satz nehme ich zurück. Diese neu formierten Mavs haben mit der Championship nichts mehr zu tun. Und spätestens im Juli 2009 wird Dirk Nowitzki das Trikot einer anderen Mannschaft tragen.

Der dümmste Spieler der Liga: Darko Milicic mit trash talk für Mutombo

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Warum ausgerechnet gegen Mutombo, den ältesten Spieler der Liga! Lächerlich. Das Spiel ging übrigens mit 21 Punkten Vorsprung an die Rockets - Milicic mit 2 Punkten, Mutombo mit 4.



[via BallHype]

Deshalb wird Kiki Vandeweghe neuer Knicks-GM

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Einen Tag nach Ablauf der Trade deadline hatte Isiah Thomas, Knicks-GM ohne Zukunft, die Passivität der Knicks auf dem Transfermarkt so begründet:

Wir wollten hier nichts kaputt machen. Ich denke, dass dies eine Phase ist, in der man mehr Vorsicht walten lassen und etwas konservativer vorgehen sollte. Keiner möchte einen Schritt zurück gehen. In unserer jetzigen Situation glaube ich, dass wir eine Menge guter junger Spieler haben, und ich denke auch, wir haben viel Talent, obwohl wir nicht gespielt haben, wie ich dachte, dass wir dieses Jahr gespielt haben würden. . . Der wichtigste Punkt ist, dass wir keinen Rückschritt mitmachen. Wir wollten nicht versuchen, uns mit diesem einen Heiland (Spitzenspieler) zu retten, also einem schlechten Vertrag, den man dann ein Leben lang hat. Wir befinden uns derzeit in einer schwierigen Position, aber ich glaube, dass wir in die richtige Richtung gehen.
[…]
Wir hatten mit nur einem Team ernsthafte Verhandlungen durchgeführt, allerdings ohne Ergebnis.
[…]
Wir müssen hier weiter etwas aufbauen. Du willst keine falsche, sondern die richtige Entscheidung treffen. Einen Trade durchzuführen, nur um dann sagen zu können ‚He, wir haben getradet!‘, das wollten wir nicht. Wir wollen in die richtige Richtung. Keiner möchte einen Schritt zurück machen, und so schmerzvoll es sein mag, auch für mich: wir unternehmen nichts, was uns innerhalb der nächsten drei oder vier Jahre Schaden zufügen wird.
[…]
[wie Thomas bei der aktuellen Bilanz der Knicks behaupten könne, dass sich der Verein auf dem richtigen Kurs befinde?] Es ist schwer nachvollziehen, schwer zu erklären, da die Anzahl unserer Siege nicht dem entsprechen was ich sage. Ihr habt das Recht, im Nachhinein zu bezweifeln oder darüber zu spekulieren, was ich gesagt habe, aber ich glaube fest daran, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.
[…]
Wir haben nur einen großen Vertrag, den von Stephon Marbury. Zachs Vertrag ist, wenn man seine Produktivität, seine Statistiken usw. beachtet, gerechtfertigt. Er spielt gut für uns. Auch die anderen Spieler mit einem Jahressalär in Höhe von 5-8 Millionen $. Wir haben sogar Spieler, die Abend für Abend für uns auflaufen und nicht einmal 2-3 Millionen $ verdienen. Wir sind uns bewusst, in Zukunft keine schweren Verträge abschließen zu wollen und ich denke, wir befinden uns bereits jetzt in einer kontrollierbaren Situation. Ich bin glücklich darüber, dass wir gestern nichts unternommen haben, was dieser Entwicklung geschadet hätte.


BBL: Interview mit Jürgen Wollny (Kölner Stadtanzeiger)

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Wollny, gebürtiger Hamburger, hat die Frage, weshalb er nun in Köln einen BBL-Verein weiter betreibt, statt einen neuen in Hamburg aufzubauen, so beantwortet: er habe sowohl die Bayer Giants Leverkusen als auch die Köln 99ers auf ihre Möglichkeiten hin geprüft und sei von der Atmosphäre bei einem Heimspiel der 99ers sehr angetan gewesen. Die Kölner Insolvenz bot ihm dann die Möglichkeit, in einen laufenden Betrieb einzusteigen. Die beiden wirtschaftlichen Gründe, weshalb Wollny sich schließlich für die 99ers einsetzte: erstens musste er nicht die bestehende (insolvente) GmbH übernehmen und durfte eine neue gründen, zweitens fanden sich auch Kölner Mitinvestoren. Während der Suche nach weiteren Investoren wurde Wollny auch beim Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma vorstellig. Wollny möchte in mittelbarer einen Zusammenhang zwischen Sponsoring und Ertragssteigerung herstellen, d. h. potenzielle Sponsoren soll deutlich gemacht werden, welche Zielgruppen sie über ein mögliches Sponsoring ansprechen. Die sportliche Vita der 99ers bezeichnet Wollny als exzellent, weshalb auch die Beantragung einer Lizenz für die nächste BBL-Saison kein Problem darstellen dürfte. Zumindest bis Ende der Saison 2008/09 wird der Verein seine Heimspiele im Energy Dome austragen - der Bau einer neuen Arena hängt davon ab, ob man in dieser auch Konzerte und andere Sachen veranstalten kann. Dass Basketball unter mangelnder Präsenz im deutschen Fernsehen leidet, sieht auch Pommer ein, allerdings sieht er bei der Aufgabe der TV-Vermarktung das Liga-Management in der Pflicht.

[original]

Samstag, 1. März 2008

Ich bin nicht glücklich mit Kidd

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Nach der Lektüre etlicher Artikel zum Trade Jason Kidds bleibt für mich weiterhin die Frage: warum? Die Mavericks haben seit der Verpflichtung des Aufbauspielers vier Spiele gewonnen gegen zweitklassige Teams, zwei Spiele verloren gegen Titelaspiranten. Antoine Wright und Malik Allen haben bisher insgesamt 31 Minuten gespielt, während wir weiterhin auf die Wiedergeburt von Jason Terry, der seit vier Spielen keinen Dreier mehr getroffen hat, warten. Die letzten 35 Sekunden im Schlager gegen die San Antonio Spurs wurde Kidd von Avery Johnson auf die Bank versetzt - Begründung des HC: er brauche in solchen Situationen Spieler auf dem Court, die wissen, wie man ein (enges) Spiel zu Ende bringt. Autsch. Dirk Nowitzki wirft etwas mehr Würfe, da Kidd von diesen weniger nimmt als Devin Harris. Und deshalb fordert Nowitzki schon jetzt: He [Kidd] needs to become a shooter! Wohl bekomms!

BBL: Zwei Neue für Köln

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Vor ein paar Tagen fast aufgelöst, haben die 99ers nun zwei Top-Spieler verpflichten können: Roy Booker (25, SG, 1.91m) und Brian Greene (26, SF, 2.04m). Das Geld dafür dürfte von den neuen Hauptinvestoren Jürgen Wollny und Anton Bausinger stammen. Beide Spieler bleiben bis vorerst Saisonende. Die Kölner hatten im Zuge ihres Insolvenzverfahrens den Abgang dreier Leistungsträger zu verkraften, während Yassin Idbihi unbestimmte Zeit ausfällt, befinden sich aber weiterhin auf Playoffkurs und unterstreichen diese Ambition nun damit, dass man mit Booker den Top-Scorer der niederländischen Ehrendivision und mit Greene immerhin einen NBDL-Akteur
erhalten hat . Beide haben eine Basketballausbildung an us-amerikanischen Colleges genossen. Greene war außerdem in der Summer League kurzzeitig im Kader der New York Knicks. Zu seinen Stärken zählen eine knackige Defense sowie ein guter Wurf von außen. Greene war bereits in mehreren Ligen Europas aktiv, weshalb er sich auch in Köln schnell eingewöhnen sollte. Die beiden Neuen werden bereits heute um 18:30 im Kassenschlager gegen ALBA Berlin auflaufen. In diesem Duell treffen auch Alekandar Nadjfeji und Immanuel McElroy erstmals auf ihr Ex-Team. Von daher dürften sich die Zuschauer in Köln die Augen aus dem Kopf gucken, denn gleich vier Spieler verdienen Aufmerksamkeit.

Sportdirektor Stephan Baeck kommentierte die Transaktion so:

Wir sind froh zwei Spieler präsentieren zu können, die unsere so bravourös kämpfende Mannschaft nach den Abgängen gezielt wieder stärken werden. Zusätzlich haben beide Spieler bereits Erfahrung auf europäischem Parkett gesammelt, was die Eingewöhnungszeit minimiert. Roy Booker bieten wir mit dem Engagement in Köln die Chance, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu nehmen. Als ausgewiesener Scorer ermöglicht er uns mehr Variabilität im Angriff. Brian Greene ist ein international gestandener Profi, dem in unserem jungen Team durch seine Erfahrung und die spielerischer Klasse eine Schlüsselrolle im weiteren Saisonverlauf zukommen wird. Brian haben wir schon lange auf unserer Wunschliste und freuen uns, ihn von einem Engagement in Köln überzeugt zu haben.

Jim Rome interviewt Greg Oden

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Das Wichtigste:

- Greg Oden hat mit Barack Obama, passionierter Basketballer und voraussichtlicher Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, telefoniert und ausschließlich über Basketball gesprochen.

- Er bestätigt, Obama wählen zu wollen. Es ist das erste Mal, dass er eine Stimme abgeben darf. Er möchte allerdings nicht in die Politik. Die Kontroverse, die durch sein öffentliches Bekenntnis in Richtung Obama entstehen könnte und der u. a. Sportgiganten wie Tiger Woods oder Michael Jordan aus dem Weg gehen, nimmt er an.

- Oden hat bis zu drei Rehabilitationseinheiten täglich. Er bekommt dabei, insbesondere im mentalen Bereich, massive Unterstützung von seinen Teamkollegen.

- Warum war Oden zum ASW nicht in New Orleans? Es hätte ihm da besonders weh getan, nicht spielen zu können. Das wäre kein Genuß gewesen. Er wird erst nächstes Jahr Rookie sein.

- Oden wird nicht an der diesjährigen Summer League teilnehmen.