Mittwoch, 30. April 2008

Raus, aus und vorbei

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Kokoloresleser wissen mehr, KW 17

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- 2001, zweite Runde der Playoffs, Toronto Raptors - Philadelphia 76ers: warum Vince Carter hier auf dem Höhepunkt seiner Raps-Karriere angelangt war.


- Wie die Wizards versuch(t)en, LeBron James' Freiwurfschwäche auszunutzen.


- Wie zerbrochen die Nuggets mannschaftsintern sind, belegt dieser Beitrag.


- Der Sprung über einen Aston Martin: was Kobe Bryant kann, kann Kenny Smith schon lange.


- David Stern schließt eine grundlegende Reform des Playoff-Systems aus. Außerdem hat der Commissioner eine Meinung zum Pfiff der Woche: Brendan Haywood sei für sein grob unsportliches Foul gegen LeBron James zu Recht des Feldes verwiesen worden.


- Grant Hill gewinnt als erster Spieler überhaupt zum zweiten Mal die Joe Dumars trophy for outstanding sportsmanship in the NBA.


- Chris Paul = Lil Wayne. Kobe Bryant = 50 Cent. Shaquille O'Neal = Dr. Dre. Steve Nash = Kanye West. Dirk Nowitzki = T. I. Kevin Garnett = Nas. Gilbert Arenas = Ghostface. Usw.


- Wegen der Befürchtung, dass Isiah Thomas bei den Spielern Stimmung machen könnte gegen den noch zu bestimmenden neuen Head Coach der New York Knicks, wird ihm jegliche Kontaktaufnahme zu den Spielern untersagt.


- Statement Larry Krystkowiaks zu seiner Entlassung als Bucks-HC:

As negative as everything was, I think it’s an eye-opening situation. The ship hit rock bottom, obviously. I’m very disappointed in being a part of it. But at the same time there’s an element of all of our failures and disappointments that seems to have gotten some people’s attention to do whatever they can to get it rolling again. A new general manager, a new coach…I hope it means a revamped roster. There’s no where to go but up. It seems like it’s gotten everybody’s attention.

Unterdessen unterzeichnet der neue Head Coach der Bucks, Scott Skiles, einen Vierjahresvertrag in Milwaukee.


- TIME klaut bei der NBA.


- Ron Artest wird am linken Daumen operiert. Vince Carter werden Knochenspuren aus dem rechten Fußgelenk entfernt. Das Comeback Andrew Bynums ist in unbestimmte Zukunft verschoben.


- Larry Brown tritt als executive vice President der Philadelphia 76ers zurück. Das Gerücht, dass er Sam Vincent als HC der Charlotte Bobcats beerbt, bestätigt sich wenig später.


- FIBA: ab 1. Oktober 2010 wird bei Basketballweltmeisterschaften und den Olympischen Spielen die Dreierlinie von 20 auf auf 22 Fuß Entfernung verlegt.


- Die besten Trash Talker der Liga: Rasheed Wallace, Kobe Bryant, Sam Cassell, Kevin Garnett.


- Eine ausführliche Analyse zum Erstrundenauftritt der Phoenix Suns:

The Spurs are beating Phoenix in the way Phoenix used to win. Even in their six-game defeat in last year's playoffs, the Suns outshot the Spurs 42 percent to 36 percent from behind the arc. So far this series, the Spurs have the edge, 36 percent to 31 percent. And in the ultimate indignity, the Spurs outscored the Suns 23-4 in fastbreak points in Game 2.


- China vs. USA: so lautet die Eröffnungspartie im Basketball bei den Olympischen Spielen. In ihrer Gruppe treffen die US-Amerikaner außerdem auf Angola und den amtierenden Weltmeister Spanien.


- Steve Nash = the sixty million dollar man.


- Kurz vor Spiel 3 gegen die New Orleans Hornets gibt Mavs-Forward Josh Howard bekannt, in der Offseason öfter mal einen Stengel Gras zu rauchen.

Dienstag, 29. April 2008

Wir alle haben uns etwas verschätzt...

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[guckst du original]

Wider Erwarten (Teil 2 von 2)

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- Gab es in der Serie zwischen den Cavs und Wizards zwei blowouts und zwar in Spiel 2 & 3, während Game 1 & 4 mit einen Gesamtunterschied von nur 10 Punkten endeten.

- Hat LeBron James nun einen Wiz-Intimfeind mehr: Brendan Haywood.

- Nutzt Wally Szczerbiak seine Chance als Starter nicht, um mit guten Werten zu glänzen.

- Spielte LeBron James bisher nur ein triple double.

- Bekam Gilbert Arenas in den beiden Spielen, in die er von der Bank aus eingriff, mehr Spielzeit als in den beiden Spielen, die er startete.

- Ging der Gesamtscore in der Serie ORL - TOR von Spiel zu Spiel nach unten: 214 (1), 207 (2), 202 (3), 200 (4), 194 (5).

- Erhielt TJ Ford in den beiden letzten Partien mehr Einsatzzeit als Jose Calderon.

- Stand Dwight Howard während der Serie pro Partie nur 9x an der Freiwurflinie. In drei der fünf Partien bekam Chris Bosh mehr Freiwürfe als D-How zugesprochen.

- Fand Jason Kapono rechtzeitig zu Playoffbeginn seinen Shot wieder: 23 Dreier hat er probiert, davon 13 versenkt.

- Hatte Andrea Bargnani in Game Nr. 4 keine Foulprobleme.

- Traf Tim Duncan in Spiel 1 SAS - PHX diesen enorm wichtigen Dreier - seinen ersten überhaupt diese Saison.

- Gewannen die Suns ihr erstes Spiel, als der physisch etwas angeschlagene Grant Hill erstmals fehlte, Amare Stoudemire nicht die meisten Würfe bei PHX nahm und Tony Parker erstmals unter 25 Punkten blieb.

- Spielte Amare Stoudemire in allen vier Begegnungen mehr als Shaquille O'Neal.

- Berauscht Bruce Bowen mit der Feldtrefferquote 2-10.

- Spielt Leandro Barbosa die wahrscheinlich schlechteste Serie seiner Karriere.

- Konnte in der Serie HOU - UTA noch kein Team 100 Punkte oder mehr scoren.

- Hatten bei UTA in jeder Partie entweder genau so viele oder mehr Spieler in double figures gescort.

- Ist Dikembe Mutombo noch immer für durchschnittlich 2 Blocks, 6 Rebounds sowie eine Trefferquote jenseits der 60% gut.

- Setzte Rick Adelman in Spiel Nr. 1 alle zwölf Rockets ein.

- Hat die meisten Dreier bei UTA bisher nicht Mehmet Okur, nicht Kyle Korver, sondern Deron Williams getroffen.

Aus einem aktuellem Interview mit David West

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Matt Moore: Hast Du manchmal das Gefühl, im Hinblick auf Deine Fähigkeiten und das, was Du ausrichten kannst, sogar mit den Zahlen, die Du lieferst, übersehen zu werden?

David West: Ja, das passiert. Wenn man einen Spieler wie Chris Paul an seiner Seite hat, ist das normal. Mich kümmert das aber nicht. Ich versuche einfach, so effektiv wie nur möglich zu spielen. Ich war nie der Typ, der sich um solche Dinge Gedanken gemacht hätte.

[...]

MM: Wer ist der vocal leader Eures Teams?

DW: Einige, aber Chris spricht am meisten. Er sichert ab, dass sich jeder in der richtigen Position befindet und dort tut, was er tun soll.

[...]

MM: Ein großer Kritikpunkt gegenüber Eurem Team ist Eure Bank. Wie überzeugt seid Ihr von Eurer Reserve, jetzt da Ihr in den Playoffs, wo die Ersatzspieler eine entscheidende Bedeutung haben, seid?

DW: Wir haben ein gutes Gefühl. Wir haben da Leute wie Jannero Pargo und Bonzi Wells. Wir haben auch einige Veteranen. Und wir als Team sind da eigentlich zuversichtlich.


[original]

Wenn's am schönsten ist, soll man... [1:58 min]

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...von wegen. Jetzt, da Pat Riley offiziell zurückgetreten ist, befinde ich mich irgendwo zwischen der unsicheren Erkenntnis, dass er bereits vor zwei Jahren seinen Zenit überschritten hatte, zolle ihm andererseits Respekt, nicht mitten in dieser Katastrophensaison hingeschmissen zu haben, was z. B. bei einer Eskalation der internen Streitigkeiten mit Shaquille O'Neal durchaus hätte passieren können. Pat Riley hatte nie einen schlechteren Rekord während einer RS. Es war erst das dritte Mal, dass sein Team unterhalb von 50% landete. In anderen Worten: Riley, der frühere Meister-Coach, stand einer Championship nie ferner. Hätte er nächste Saison gecoacht, wäre dies sein 25. Jahr in diesem Beruf geworden. 25. Ein Vierteljahrhundert. Er hätte einerseits die vage Möglichkeit gehabt, die Achse Shawn Marion/Dwyane Wade/Michael Beasley zu coachen, andererseits in einer Eastern Conference, die auch nächste Saison nicht stärker sein wird, selbst wenn sie den Champion 2008 stellen sollte. Riley ist erst 63 Jahre alt, seine Rolle als Team President wird ihm auf Dauer nicht genügen (aka Larry Brown). Sein Nachfolger, Erik Spoelstra, hat noch nie ein NBA-Spiel gecoacht. Er wird dann mit 37 Jahren nicht nur jüngster, sondern auch unerfahrendster HC der Liga sein. Riley rückt den Frischling so in den Vordergrund:

The game of basketball is a game about talent. While we are always looking for NBA talent to perform on the court, the most important talent that you may find has to perform on the bench, in the locker room, on the practice court, late at night, watching film, motivating and executing all the responsibilities of a head coach. I believe Erik Spoelstra is one of the most talented young coaches to come around in a long time. This game is now about younger coaches who are technologically skilled, innovative and bring fresh new ideas. That’s what we feel we are getting with Erik Spoelstra. He’s a man that was born to coach.

Dwyane Wade schlägt optimistische Töne an:

Pat Riley has instilled in me values that enabled me to win a championship in just three seasons. I've seen him do the necessary things to make us winners and I believe that with his focus on being president and his commitment to the team, we will once again become a contender.

Und das sagt ESPN:




Und hier noch ein fünfminütiger Ausschnitt aus der entsprechenden Pressekonferenz:


Montag, 28. April 2008

Nicht auf der Rechnung: Turkish Hedonism

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Vor drei Monaten veröffentlichte ich hier und an anderer Stelle meine Prognose zu allen individuellen Awards, die mit Ablauf der Regular Season verliehen werden. Während ich mit den bisherigen Prognosen knapp daneben lag, unterlief mir beim MIP-Tipp ein schwerer Patzer, stand doch der verdiente Gewinner Hedo Turkoglu nicht auf meiner Top5-Liste. Hier meine Prognose von damals:

1. Chris Kaman (tatsächlich 13.)
2. Rudy Gay (2.)
3. Andrew Bynum (12.)
4. LaMarcus Aldridge (3.)
5. Daniel Gibson (nicht vertreten)

Sicherstes Zeichen, dass die Mavs ausgeschieden sind?

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Seit fünf Tagen gibt es im Forum der Basketball-Blogs einen unscheinbaren Thread namens Mavericks Offseason 2008.

Sonntag, 27. April 2008

Drei Tage weg

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Gestern Mittag wurde ich mit Tickets zu einem dreitägigen Kurzurlaub überrascht, der dann auch sofort startete. Deshalb werde ich den nächsten Blogeintrag erst Dienstag liefern können. c u

Samstag, 26. April 2008

Dieser Mann muss nun vier Spiele hintereinander gewinnen - gegen den Champ!

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Frage des Tages

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Was war das beste Spiel, das Ihr diese Saison gesehen habt?

Dirk matters! 32 Punkte + 19 Rebounds = Sieg Mavs

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Kokoloresleser wissen mehr, KW 16

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- Wenn LeBron James wählen dürfte, würde er Kobe Bryant zum MVP bestimmen. nba.com hat die führenden Kandidaten nochmals begutachtet.


- New Orleans Hornets aka How the West was won.


- Darius Miles' Karriere dürfte nach dessen Kündigung durch die Trailblazers beendet sein. Sasha Pavlovic fällt 2-3 Wochen aus. Ca. zwei Wochen Rafer Alston. Yao Ming macht Fortschritte bei der Reha. Dwyane Wade versichert nochmals, sicher zu sein, bei den Olympischen Spielen antreten zu können.


- Wie viele Angestellte (Stichwort: Hofstaat) kann ein Basketballspieler haben? Carmelo Anthony hat 10. Die nennen sich Team Melo. Tssss.


- Dirk Nowitzki: In den sieben Partien seit seiner verletzungsbedingten Rückkehr legte der Deutsche im Scoring deutlich zu: Waren es zuvor in 69 Spielen lediglich 23,6 Punkte pro Spiel bei Quoten von 47,9 Prozent aus dem Feld und 34,4 Prozent von der Dreierlinie, steigerte er diese Werte auf durchschnittlich 25,7 Punkte, 51,5 Prozent Feldwurf- und 52 Prozent Dreierquote – obwohl Nowitzki nur 29 Minuten pro Spiel auf dem Parkett stand (vorher: 36,6 MpG). Seine Rebound- und Assistwerte sind hingegen rückläufig (von 8,8 auf 6,9 RpG bzw. von 3,6 auf 1,7 ApG).


- Ein statistic nightmare nennt Jim Boylan das 151-135 seiner Bulls gegen die Bucks. Das schlechteste Team der RS verabschiedet sich mit einem Sieg. Die Sonics gewinnen ihr vielleicht letztes Heimspiel in Seattle bzw. eins für die Fans. Nachdem die Hawks die Playoffs erreicht hatten, musste bei dessen HC Woodson die Platte runter. Die Nets verpassen erstmals seit sieben Jahren die Playoffs. Als Dumbest Team in the History of Civilization bezeichnet Charles Barkley die Washington Wizards.


- Ist es denn die Möglichkeit oder könnte Chris Paul tatsächlich MIP 2008 werden. Argumente.


- Die Knicks entlassen Isiah Thomas. Larry Krystkowiak ist nicht mehr Bucks-HC.
Auch Jim Boylan darf sich einen neuen Job suchen, nachdem die Bulls den Interim Coach vor die Tür gesetzt haben. Ob wir Pat Riley als HC der Heat noch einmal sehen, weiß der HOFer selbst nicht.


- Als erster Cavalier überhaupt gewinnt LeBron James den Scoring Title - warum er trotzdem nicht zufrieden ist.


- Dirk Nowitzki und Michael Jackson haben etwas gemeinsam.


- Ian Thomsen nennt fünf Gründe, weshalb die Celtics Titelfavorit Nr. 1 sind:

1. Sie haben mit Kevin Garnett, Paul Pierce, Ray Allen das derzeit beste Trio
2. Sie mögen der erste Contender seit langem, bei dem die drei führenden Scorer älter als 30 Jahre sind, trotzdem sind sie titelhungrig wie eigentlich kein zweites Team.
3. Die zwei neuen Stars haben sich unglaublich schnell ins System gefügt. Die Celtics könnten nun das erste Team seit sechs Jahrzehnten werden, das, nachdem vor Saisonbeginn zwei der drei Top-Scorer neu zum Team gestoßen sind, die Championship gewinnt.
4. Sie haben enorm zuverlässige Rollenspieler.
5. Sie haben mit Doc Rivers einen Head Coach, der nicht nur das Sagen, sondern auch die Kontrolle hat.


- Why the NBA’s Executive of the Year Award Needs an Adjustment.


- In ihrem letzten Spiel der RS geben die Knicks kostenlos Essen und Getränke raus. Lag das zufällig daran, dass Doc Rivers seine Big Three für dieses Spiel nicht aufstellte?


- Jason Kidd mit Triple Double Nr. 100. Die Rolle Dirk Nowitzkis sieht der Aufbau so:

He makes the game a lot easier for me and Josh [Howard] again. We've been pushing the ball, and I think my assists went way down when he came. Basically, I'm going back to what I was when Steve [Nash] was here, and that's catch-and-shoot. Scoring the ball. I guess that's good for me, that's what I do best.


- Grotesker Verlauf der Sonics-Frage: der ehemalige Besitzer Howard Schultz will den Verein zurück. Indessen hat David Stern bestätigt, dem Umzug des Traditionsvereins zuzustimmen.


- Chauncey Billups zur Bank der Pistons:

Look what they are doing with 20-something minutes a night, and imagine what they could do with 34 or 35. They've beaten playoff teams the last two games -- teams that are playing hard and have their starters in late.


- Zum Video des Jahres regen sich nun die ersten Kritiken: Kobe Bryant habe bei seinem Sprung "über" den Aston Martin nicht an seine jungen Fans gedacht, die versucht sein könnten, es ihm nachzumachen.

Freitag, 25. April 2008

Do or die, Dirk! [15:17 min]

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Es sind Playoffs und da schaut man sich freiwillig Post Game Pressekonferenzen an, insbesondere wenn da sich da ein Dirk Nowitzki zu den deutlichen Niederlagen gegen die New Orleans Hornets äußert, so nach Spiel 2:



Was sagt Dirk da?

- New Orleans hat das bessere Hustle, beispielsweise hechten sie jedem loose ball hinterher.

- Die Mavs sind enttäuscht. Oder auch frustriert. Auch etwas verwirrt. Der Enthusiasmus fehlt. Das Feuer ist kalt.

- Dirk hofft auf die Unterstützung der Fans in Dallas. Er sieht außerdem nicht die Mavs, sondern die Hornets unter Druck bei derem ersten Auftritt auswärts in der diesjährigen Post Season.

- Die Mavs sollten in Spiel 3 mehr Druck ausüben, mehr Aggressivität an den Tag legen, mehr Aufmerksamkeit in der Transition-Defense walten lassen und vor allem einen Mann stoppen: Chris Paul.

- Peterson, Stojakovic, West, das alles sind Spieler, die schnell heiß gelaufen sind ohne dass die Mavs dagegen etwas unternommen hätten.

- Dirk sieht keine Parallelen zum Erstrundenaus gegen die Warriors letzte Saison.

- Die mangelnde Erfahrung der Hornets hält Dirk für keinen Wettbewerbsvorteil. Er sagt, es sei noch immer ein Basketballspiel, auch wenn die Intensität in den Playoffs höher ist.

Zur Ergänzung noch seine Statements nach der Niederlage in Spiel 1:

(Auch) so funktioniert die NBA, Teil 9

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bild.de hat im bekanntem Kurzformat die Story des 74-jährigen Ozzie Silna aufleuchten lassen: dieser ehemalige Teambesitzer hat sich eine goldene Nase an der NBA verdient ohne einen Finger rühren zu müssen, denn ein vor 32 Jahren unscheinbares Vertragsdetail entwickelte ungeahnte Hebelwirkung: Silna verdient an dem Verkauf der Fernsehrechte zu den Spielen der San Antonio Spurs, New Jersey Nets, Indiana Pacers und Denver Nuggets jeweils satte 10%, was bisher, d. h. im Verlauf der drei letzten Jahrzehnte, insgesamt 180 Millionen Dollar entspricht. Ein echter Dagobert, der Herr Silna, der sich über einen weiteren Titelgewinn der Spurs gleich doppelt freuen dürfte.

Die Heat dürfen von Beasley träumen

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Mit diesem Blogeintrag bin ich etwas dran, allerdings ändert dies nichts an dem Fakt, dass sich für den 20. Mai 2008 (= der Tag, an dem die Lottery entscheidet, welches Team welchen Pick erhält) folgende Chancenverteilung ergibt, nachdem bei acht Teams mit gleicher Bilanz insgesamt vier Lose für je einen Gewinner sorgen mussten:

Miami, (15-67) = 250
Seattle, (20-62) = 199
Minnesota, (22-60) = 138
Memphis, (22-60) = 137
New York, (23-59) = 76
L.A. Clippers, (23-59) = 75
Milwaukee, (26-56) = 43
Charlotte, (32-50) = 28
Chicago, (33-49) = 17
New Jersey, (34-48) = 11
Indiana, (36-46) = 8
Sacramento, (38-44) = 7
Portland, (41-41) = 6
Golden State, (48-34) = 5

Während die Insider nicht rechnen müssen, fällt dem aufmerksamen, der numerischen Mathematik zugeneigten Durchschnittsfan vielleicht auf, dass die rechts platzierten Zahlen addiert 1000 ergeben. Genau dies ist bezweckt, denn die Chance, dass die Miami Heat den Top-Pick 2008 erhalten, liegt somit bei 250-1000, d. h. 25%, während die Golden State Warriors, bestes Team in dieser Liste, mit ihrer Quote durchschnittlich nur alle 200 Jahre den 1st overall pick wählen würden dürfen. Nun ja, genug gerechnet, lasst uns von Michael Beasley an der Seite von Dwyane Wade träumen.

Wider Erwarten (Teil 1 von 2)

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- beendete Rodney Stuckey sein erstes Playoffspiel überhaupt mit 0 Punkten

- verloren die Pistons ihr erstes Heimspiel

- startet bei den Sixers Thaddeus Young statt Reggie Evans, was bedeutet, dass Offensivlusche Evans den Sixers nicht die Fahrt im Angriff nimmt

- hat Rasheed Wallace bisher nur 1 Tech bekommen

- bekam die Pistons-Reserve von den Sixers relativ viel auf die Mütze

- hat sich das Duell Horford-Perkins zu einem mismatch zugunsten der Hawks entwickelt

- konnte Josh Smith mit eins, zwei Blocks in der Defense durchaus Akzente setzen

- gelang den Hawks in beiden Partien jeweils zu Spielbeginn die Führung

- hat Ray Allen auch in Spiel 2 eine solide Leistung gezeigt

- spielte in den Playoffs bisher nur ein Celtic mehr als 35 Minuten: Ray Allen in Spiel 2 mit 36:23 Minuten

- ist in Spiel LAL-DEN für die Nuggets A. Carter und nicht L. Kleiza gestartet

- haben die Nuggets in beiden Spielen mehr als 100 Punkte gescort

- bildet Kenyon Martin nicht den Mittelpunkt der Nuggets-Def

- wurde während der Serie bekannt, dass Mark Warkentien, Vizepräsident der Nuggets, voraussichtlich neuer Knicks-GM wird

- hatte Allen Iverson in beiden Spielen jeweils 13 Freiwurfversuche

- kann David West bisher nicht als Verlierer der Serie DAL-NOH bezeichnet werden

- nahm Jason Kidd in insgesamt 68 Minuten Einsatzzeit nur 15 Würfe

- gelangen den Mavs in HZ2 von Spiel 1 nur neun Feldtreffer

- haben die Hornets aktuell sechs Viertel hintereinander (Q3 & Q4 Spiel 1 und alle Viertel in Spiel 2) gewonnen

- spielte nur ein Maverick +40 Minuten (Dirk Nowitzki, Spiel 1, 41:55 Minuten)

Kareem Abdul-Jabbar: so geht's Andrew Bynum

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Ab sofort zählt kein Geringerer als Kareem Abdul-Jabbar zum Blog Squad von nba.com. In seinem Blog-Debüt äußert sich der ehemalige Megastar u. a. zum Zustand Andrew Bynums:

I don’t talk to the doctors, but I do know that the Lakers don’t want to push him too fast and have him come back and hurt himself and go back to square one. That is hard on everybody. His teammates want him back. He was such an asset to the team. Andrew wants to come back, but this is the time to be cautious. I have a lot of respect for the Lakers to take their time and make sure he can handle it and not let it develop into a problem long term.

That being said, Andrew is discouraged because this is the first time that it looks like we’ll get past the first round of the playoffs. Not being able to participate and do what he can do to make that happen really is hard on him. But he’s handling it. It’s part of the business that he’s in and just the fact that he knows everybody values his contributions is helping. He knows that whenever he does get ready, the spot will be sitting there waiting for him. They haven’t tried to dial up another person like him.

What I try to emphasize with him is the big picture. This playoff season is the first time he’s had a chance to see his team do very well, but we don’t want him to go out there and get hurt and never be able to contribute again.

Übersetzen lässt sich dies mit: Bynum wird gegen die Nuggets nicht spielen können.

Lokalwissen par excellence: Hakim Warrick und Michael Conley Jr. bei Günther Jauch [3:00 min]

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[via]

Donnerstag, 24. April 2008

Brian Kamenetzky im Interview mit Mike Dunleavy, Head Coach der LA Clippers

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BK: Mir ist klar, dass es innerhalb jeder Offseason einen gewissen Grad an Unsicherheit gibt, aber wo gibt's mehr als bei Euch? Ihr könntet ein komplettes Team haben, aber auch niemanden unter Vertrag.

MD: Unsere größte Sorge stellt derzeit Shaun [Livingston] dar. Er hat gute Fortschritte gemacht und befindet sich in einer immer solideren Verfassung. Es gibt keinen Grund zu gegenteiligen Annahmen, aber Fakt ist, dass er noch nicht zurück ist. Irgendwann werden sehen müssen, dass er spielen und weiterhin was leisten kann. Wenn er das diesen Sommer fertig bringt, dann haben wir ein wirklich gutes Team beisammen. Da sehe ich momentan für uns das größte Fragezeichen.

[...]

BK: Was steht für Euch diese Offseason ganz oben auf der Prioritätenliste?

MD: Das erste, was ansteht, ist der Draft, auf den wir uns vorbereiten müssen. Wir wollen absolut sicher gehen, dass wir dort einen Spieler fischen, der gut passt zu uns. Einen, den wir sofort einbinden können und der uns dadurch weiterhelfen kann.

[...]

BK: Vor einigen Jahren hatte Euer Verein ein gewisses Momentum - habt Ihr das Gefühl, dass dieses nun verflogen ist? Bereits letztes Jahr bekam es Kratzer und offensichtlich verlief auch diese Saison schlecht. Wo ist also befindet sich dieses Momentum jetzt, ob im Vergleich zu den Lakers oder auch dem Rest der Liga?

MD: Keine Frage, das Momentum hat abgenommen. Aber das liegt an Dingen, deren Ausgang wir nicht kontrollieren konnten. Man könnte sagen, "Wow, Ihr nutzt Eure Verletzungen nicht als Ausrede", aber okay lassen wir das. Lass mich Boston sein. Ich werde die Verletzungen nicht als Entschuldigung gebrauchen. Oder San Antonio, Utah, Phoenix. Es gibt einen Haufen anderer Teams, die high end Teams, die eigentlich während der gesamten Saison keine Verletzungssorgen hatten. Bei uns haben Spieler insgesamt 300 Partien verpasst. Das Team am nächsten dran hat ca. 220. Es besteht da eine große Lücke zwischen uns und den anderen Teams. Ich habe alles gegeben, um ein gesundes Team zu haben, egal aus welchen Spielern sich dieses Team letztlich zusammensetzte, und danach lasst uns spielen. Wird ein anderer Spieler wieder gesund, nehme ich das als Chance wahr.

[...]

BK: Schmerzt eine Saison wie diese die Clippers mehr als andere Verein, da ihr mehr zu tun habt, um die allgemeine Wahrnehmung Eurer Franchise zu bessern? Eine losing season der Clippers wiegt im Vergleich zu einer losing season San Antonios schwerer, da man bei den Spurs erwarten würde, dass sie die nächste Saison wieder stark zurückkommen?

MD: Mag sein. Allerdings hatten die Lakers mit Gasol einen positiven Bruch bewirkt, während davor ein paar Leute den Verein bereits verlassen hatten. Schaut man sich die letzten Jahre an, kann's an dieser Tendenz eigentlich keine Zweifel geben. Anfang des Jahres dieses Geschäft mit den Wechselspekulationen Kobes und allem was dazugehört, außerdem die Kluft zwischen Kobe, dem Management und Bynum - da lag eine Menge im Argen. Das einzige Heilmittel dagegen heißt dann: Gewinnen. Siege sind in der NBA das einzige Mittel gegen jegliche Art von Problemen. Alles andere zählt nicht.


[original]

Kobe und (alle) seine 49 Punkte gegen die Nuggets [9:48 min]

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Die einzige Überraschung: Langeweile

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Sieben von acht Serien stehen derzeit bei 2-0. Und dass es bei den Pistons - Sixers 1-1 steht, interessiert kaum, da die Detroiter sowieso weiterkommen. Letztes Jahr gab es zu diesem Zeitpunkt immerhin vier Serien, die ausgeglichen waren - und wie heißt die gute, alte Basketballweisheit Eine Serie beginnt mit dem ersten Auswärtssieg. Es gab 2007 drei Sweeps in der EC, was auch dieses Mal noch möglich ist. Aber es gab damals ein paar Serien mehr, die auch nach zwei "Spieltagen" noch ihren Reiz hatten. Reiz versprühen im Hinblick auf Spiel Nr. 3 derzeit eigentlich nur Suns - Spurs sowie Wizards - Cavs, mit Abzügen auch Mavs - Hornets. Und sonst? Arme NBA, arme Playoffs, armer Basketballmonat April.

Rudy Gay: zwar nicht in den Playoffs, trotzdem ein Insider [4:29 min]

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Billups stichelt

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Chauncey Billups hat ein - obwohl für die Cavs bei einem Weiterkommen gegen die Wizards die Celtics die Endstation spielen werden und es damit nicht zu einer Wiederholung der letztjährigen Paarung kommt - markantes Statement bezüglich der EC-Finals 2007 abgegeben. Die Frage, ob damals das letztendlich bessere Team gewonnen habe, verneint Billups:

No I really don’t. I am a guy that is very honest and I give it up you know I am always pretty candid. That team won, they beat us you have to give them credit I have never took credit from them. I still feel we were the better team but obviously we didn’t play as good as would have liked to for six straight games. Even the games we won it didn’t feel like wins for us. They out played us for six games, I will admit that but I don’t think they were the better team.

Kobe Bryant ist ein Narziss

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sagt Jürgen Kalwa. Der Laker sei außerdem kein Mannschaftsspieler, vielmehr - so der Titel des Beitrags - ein selbstverliebter Basketball-Artist, könne sich selbst keinen Therapeuten besorgen, und werde nur zum MVP gewählt, da er in den Highlight-Videos eine gute, d. h. die beste Figur abgebe. Nun ja, zu schade dass man sich auf faz.net regisitrieren muss um zu kommentieren.

UPDATE JK hat nun selbst auf seinen Artikel in der faz.net hingewiesen, ich nutzte die Gelegenheit um folgenden Kommentar zu platzieren:

- Sie unterstellen Kobe, er habe Lobbyisten, mit denen Sie natürlich Journalisten meinen, um sich geschart, um seine Wahl zum MVP durchzusetzen. Mit Verlaub: wie stellen Sie sich vor soll das ablaufen? Wenn Kobe sich die Dienste von Journalisten zu Nutze macht, dann höchstens, um mit einer wackligen Kamera während der Offseason schlecht gelaunt einen nie ernst gemeinten Trade zu fordern. Kobe mag die Nummern der wichtigen Journalisten in Kalifornien, vielleicht auch einiger in New York haben, aber sonst? Und meines Wissens ist die Wahl noch immer geheim, obwohl ich nicht bestreiten möchte, dass man aus Artikeln der 120 Medienvertreter ablesen kann, wen sie vorn sehen.

- Sie schreiben Kobe sei favorisiert "trotz solcher auffälliger und verdienstvoller Figuren wie Chris Paul", nur um daraufhin genau zu beschreiben, dass er nun einmal der auffälligste Spieler der NBA ist. Und sind 81 Punkte kein Verdienst?

- Sie haben folgende Beobachtung gemacht: "Diese Einschätzung [Kobe = MVP 08] teilen vor allem Fans, die einen Stil von Basketball mögen, der in den Sportnachrichten im Fernsehen floriert. Hier zeigt man am liebsten spektakuläre Einzelleistungen - die sogenannten Highlights." Dazu kann ich sagen, seit mehr als zwei Jahren keine Highlight-Videos auf nba.com gesehen zu haben, da ich deren Stil unerträglich langweilig und relativ saftlos finde. Ich persönlich bin ich auch nicht Fan von Bryant, habe allerdings vor keinem Spieler größeren Respekt.

- Sie halten Kobe vor, einen auf Show zu machen - als wäre die NBA etwas anderes? Wer bringt denn die Highlight-Videos raus - Kobe oder die NBA?

- Sie sagen, Kobe sei mit 18 Profi geworden, dabei wurde er mit 17 gedraftet. Sie sagen, Kobe kämpfe seitdem mit dem Schatten Michael Jordans, dabei hat Kobe längst einen eigenen Namen. Sie sagen, dass allgemein Showeinlagen mit Mannschaftssport nichts zu tun hätten, und schließen daraus, dass besonders Kobe kein Mannschaftsspieler sei.

- Sie zitieren Phil Jackson mit dessen Behauptung, Kobe sei "untrainierbar", dabei ist diese Aussage vier Jahre alt.

- Sie sagen, dass Jackson mit Jordan damals "eindeutig besser klar" kam und suggerieren damit, dass Jordan der more coachable player war. Da wäre ich vorsichtig.

- Sie tun leider so, als hätte Jordan nie eine Therapie nötig gehabt, dabei hatte der Megastar ein paar Probleme mehr als Bryant: Spielsucht, öfter mal einen über den Durst trinken, Probleme mit seiner Ehefrau usw.

- Sie stellen fest, dass Jackson und Bryant damals ein "Arrangement" schlossen, um die sportliche Durststrecke gemeinsam zu überstehen. Wie sah dieses Arrangement aus?

- Sie untermauern ihre Aussagen mit dem Hinweis auf David J. Berri, dessen Webseite auch ich sehr gern lese, obwohl ich mir im Klaren bin, dass die (positive) Machtpolitik, die sich Bryant gegenüber dem Lakers-Management herausnimmt, die Tatsache, das er als Erster zum Training kommt und als Letzter geht, und dass er von gegnerischen Fans mit MVP-Rufen angefeuert wird, mit keiner Statistik zu erfassen ist. Chris Paul mag statistisch gesehen ein lupenreiner Spieler sein, ob er damit aber innerhalb der nächsten drei Jahre drei Championships gewinnt wie damals Bryant, der als erster Spieler überhaupt drei Titel vor seinem 25. Lebensjahr gewann, bezweifle ich.

- Sie sagen einerseits, dass sich Journalisten bei der MVP-Wahl von Stimmungen und Vorlieben leiten lassen, nehmen andererseits an, dass ihre Kollegen annehmen, "dass Bryant nach so vielen Jahren einfach mal an der Reihe ist, die Ehrung zu erhalten" - letzteres ist kein Stimmung oder Vorliebe, sondern vielmehr eine Meinung.


In der Summe stelle ich fest, dass Sie sich hier einige Mythen auf Kosten des (Medien)Hauses herausgepickt haben, um diese dann entweder zu widerlegen oder zu bestätigen - vom Ansatz her mag das objektiv oder zumindest aufklärerisch motiviert sein, vom Ergebnis her nicht - und das sollte doch eigentlich Ihr Ziel sein, oder?

Mittwoch, 23. April 2008

Vorschau: Boston Celtics (1, EC) vs. Atlanta Hawks (8)

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Sorry für den etwas schloddrigen und lustlosen Stil des folgendes Textes. Wer über durchschnittliches Wissen zur NBA verfügt kann sich die folgenden Zeilen sparen. In keiner Erstrundenserie dieses Jahr ist der Qualitätsunterschied merklicher, in keiner liegen die Ansprüche der Akteure weiter auseinander, in keiner dürfte mehr Langeweile beim Zuschauer drohen, in keiner sieht man deutlicher, dass die EC, selbst wenn sie den Champion 2008 stellen sollte, am Ende ist: mit den Boston Celtics trifft das beste Team der Regular Season auf ein unter 50%-Team, das zum ersten Mal seit neun Jahren Playoffluft schnuppern darf. Diese Preview habe ich nur der Vollständigkeit wegen angefertigt, um zur kompletten Ersten Runde meinen Senf gegeben zu haben. Nun ja, die Habichte werden voraussichtlich alle sieben Spiele dieser Saison gegen die Kelten verlieren: drei während der Regular Season, vier in Form eines Sweeps während der Playoffs. Boston mag nicht unbesiegbar sein, aber unkaputtbar im Selbstvertrauen: mit einem Garnett, Pierce, Allen im Team gibt man kein Spiel zu keinem Zeitpunkt verloren. Garnett wurde jüngst erstmals Vater und außerdem zum DPOY gewählt und wird auch gegen Josh Smith, der mit seinen 3 bpg, 1 spg und 7 rpg ebenfalls Ansprüche auf den Award geltend gemacht hatte, weder offensiv und defensiv besondere Mühen haben. Was die 1-on-1s, die Erfahrung, die Bank, die Verteidigung, die Star-Power angeht, muss man die Celtics überall vorn sehen. Einen leichten Vorteil haben sie vielleicht auf der 5, allerdings nur wenn Horford seine Form hält - was nicht sicher ist. Hingegen sicher: Kevin Garnett spielt zum ersten Mal in seiner Karriere ernsthaft um die Championship. Interessant wird werden, wie Doc Rivers seine Rookies einsetzt und ob er seine Stars weiterhin schont. Besondere Aufmerksamkeit gilt Rajon Rondo, der in Mike Bibby einen ebenbürtigen Duellanten gefunden hat. Auch die Defense von Ray Allen gegen Joe Johnson wird genau beobachtet werden sowie die Tendenz des Scharfschützen, in einem back-to-back game schwache Leistungen zu bringen. Können die Celtics ihre Turnovers reduzieren? Ihre Rotation konzentrieren? Kann Doc Rivers die Spannung erhalten? Den Missionsgedanken? Und mehr fällt mir beim besten Willen nicht ein, auch die Typen von nba.com hatten ihre Schwierigkeiten hier irgendwie den Hauch einer Chance zu generieren und holten die letzte, damals hoch dramatische Serie zwischen den Hawks und Celtics von vor 20 Jahren aus der Mottenkiste - Ende der 80er hießen die Protagonisten Dominique Wilkins, Larry Bird und witzigerweise Doc Rivers.

Spielplan:

Gm. 1: BOS 104 - ATL 81
Gm. 2: Wed., April 23: at Boston, 8 p.m. ET (TNT)
Gm. 3: Sat., April 26: at Atlanta, 8 p.m. ET (ESPN)
Gm. 4: Mon., April 28: at Atlanta, 8 p.m. ET (TNT)
Gm. 5: Wed., April 30: at Boston, TBD (TBD)
Gm. 6: Fri., May 2: at Atlanta, TBD (TBD)
Gm. 7: Sun., May 4: at Boston, TBD (TBD)

Regular Season:

- 9. November 2007: BOS 106 - ATL 83

- 2. März 2008: BOS 98 - ATL 88

- 12. April 2008: BOS 99 - ATL 89

Vorschau: Detroit Pistons (2, EC) vs. Philadelphia 76ers (7)

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Ich weiß einerseits nicht, wann die Pistons ihren letzten wahren Playoff-Upset erlebten (vielleicht im April 1992, als die Bad Boys den Knicks in Runde 1 der EC 2-3 unterlagen?), kann andererseits nicht erkennen, weshalb für diesen nun ausgerechnet die Sixers sorgen sollten. Natürlich hat die Mannschaft von Maurice Cheeks seit dem ASW ordentlich zugelegt, Thaddeus Young hat seine Chance genutzt, Andre Miller uns alle daran erinnert, zu den Top-5 Point Guards der EC zu zählen, Samuel Dalambert sich als Def-Center neu erfunden, Andrea Iguodala mehr oder weniger bewiesen, dass er einen max contract wert wäre, die Franchise insgesamt ist wieder hip. Das hingegen sind die Pistons seit Jahren, denn Erfolg ist sexy. Was die Pistons wie kein zweites Team der NBA beherrschen: die Integration von jungen Spielern, ohne damit den klar definierten Mannschaftskern in Frage zu stellen. Mit Wallace, Prince, Billups, Hamilton, McDyess hat man in Motown eine der besten Starting Fives der EC und wahrscheinlich die einzige, die die Celtics auf dem Weg in die Finals gefährden könnte. Die Pistons spielten auch diese Saison die gewohnte Kost: toughe Defense gepaart mit einem hoch variablen Angriffsspiel ohne echten Superstar, denn der Star ist das Team. Von den Sixers trennten sich die Detroiter während der Regular Season mit 2-2, wobei die Spiele stets eng waren und die Sixers die beiden letzten Partien, also nach dem ASW, für sich entscheiden konnten. Was die Reserve angeht, könnten die Pistons als Lakers der EC durchgehen: enorm tief, relativ jung, furchtbar talentiert. Maxiell, Afflalo und Stuckey sind zuverlässige Optionen, während Veteranen wie Jarvis Hayes, Theo Ratliff und Lindsey Hunter sich vom Wort Playoffs nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nichtsdestotrotz scoren die Bankspieler in Philadelphia insgesamt mehr Punkte. Die Sixers haben daheim satte 12 Siege weniger einfahren können als die Pistons in ihrem Palace, weshalb Billups & Co. in Philadelphia vor keiner unstürmbaren Festung stehen werden. Schlüsselduell: Chauncey Billups - Andre Miller. X-Faktor: wie handhaben die Pistons die überlegene Athletik der 76ers? Sind die langen Arme Tayshaun Princes, die Unverwüstlichkeit eines Antonio McDyess und der Trash Talk eines Sheed genug um die Sixers daran zu erinnern, vor zwei Monaten noch als Lottery-Team gehandelt worden zu sein? Ferner: was ginge eigentlich ab bei den Sixers, wenn sie ihre Dreier treffen? Dies wäre ein Moment, womit sie die Serie gewinnen konnten. Außerdem: die Sixers haben tatsächlich nichts zu verlieren, sie haben aktuell mit den Orlando Magic die größte Zukunft in der EC, weshalb selbst ein Sweep zu verschmerzen wäre. Und auch das noch: kann es eine Mannschaft verkraften, mit Reggie Evans und Sam Dalembert zwei offensive Antikörper in der S5 zu haben?

Spielplan:

Gm. 1: DET 86 - PHI 90
Gm. 2: Wed., April 23: at Detroit, 7:30 p.m. ET (NBA TV)
Gm. 3: Fri., April 25: at Philadelphia, 7 p.m. ET (ESPN2)
Gm. 4: Sun., April 27: at Philadelphia, 7 p.m. ET (TNT)
Gm. 5: Tue., April 29: at Detroit, TBD (TBD)
Gm. 6: Thu., May 1: at Philadelphia, TBD (TBD)
Gm. 7: Sat., May 3: at Detroit, TBD (TNT)

Regular Season:

- 23. November 2007: DET 83 - PHI 78

- 24. Januar 2008: DET 86 - PHI 78

- 12. März 2008: DET 82 - PHI 83

- 9. April 2008: DET 94 - PHI 101

Dienstag, 22. April 2008

Live: San Antonio Spurs - Phoenix Suns.

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
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Knickerrocker, Folge 2

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[...]
Mark Jackson. Der gebürtige New Yorker ist der Top-Favorit für den Job. Jackson genießt nicht nur als TV-Analyst (Broadcaster, ABC) Hochachtung ligaweit, sondern vor allem als einer der besten Aufbauspieler der vergangenen 20 Jahre. Der inzwischen 43-jährige spielte unter anderem auch für die Knicks und zwar von 1987-1992 sowie 2001-2002 und besetzte damals die Rolle des Floor Generals. Er spricht die Sprache der Spieler und wäre auch in der Lage, unpopuläre Entscheidungen durchzusetzen. Ich kann mir bei Jackson weder vorstellen, dass er sich Fehden mit den Spielern leistet, noch dass er sich Fire Mark! anhören wird dürfen. Die Knicks wären Jacksons erste Station als Head Coach. Er wäre als Neuling auf dem Trainerposten eine kostenuntensive Variante, der die Fans außerdem mehr Zeit geben würden als beispielsweise einem Scott Skiles. Für Jackson spricht auch, dass Walsh bereits in seiner Zeit bei den Pacers ein gewisses Faible hatte für das Hiren von Head Coaches, die bisher über keine Erfahrung verfügten in diesem Bereich, siehe Larry Bird und IT. Walsh hätte Jackson bereits vor Beginn der Saison eine Chance in Indiana gegeben, allerdings setzte Larry Bird schließlich doch Jim O’Brien durch. Sollte Jax den Job bekommen, wäre auf jedem Fall noch ein erfahrener Assistant erforderlich.
[...]

Montag, 21. April 2008

Die Playoffs aus Sicht der Big Three [4:28 min]

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Live: Cleveland Cavaliers - Washington Wizards & Houston Rockets - Utah Jazz

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Yes!

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Sorry für das Link Crowding, aber das Autorenkollektiv auf Crossover Online hat die wohl umfassendste Playoff-Preview verfasst:


EC: Boston Celtics
Atlanta Hawks
Detroit Pistons
Philadelphia 76ers
Orlando Magic
Toronto Raptors
Cleveland Cavaliers
Washington Wizards


WC: Los Angeles Lakers
Denver Nuggets
New Orleans Hornets
Dallas Mavericks
San Antonio Spurs
Phoenix Suns
Houston Rockets
Utah Jazz


Die Basketball Blogs sind nicht ganz fertig geworden, haben allerdings den unbrechbaren Charme der Individualität.

No!

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Wenn Dirk Nowitzki etwas mit Sicherheit nicht ist, dann ein Dr. Psycho:






















[via]

Sonntag, 20. April 2008

Live: Orlando Magic - Toronto Raptors & Los Angeles Lakers - Denver Nuggets. Beginn: heute, ca. 18:30

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
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Vorschau: Los Angeles Lakers (1, WC) vs. Denver Nuggets (8)

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Dass sich die acht Top-Mannschaften der Western Conference bilanztechnisch sehr nahe liegen (
nur sieben Siege Diff zwischen LAL und DEN...), ist das eine. Daraus den Umkehrschluss zu ziehen, dass die Ansetzungen in Runde 1 der Relevanz entbehren, ist das andere - und falsch. Die Lakers, vielleicht das schnellste Team der WC, sind verdient Erster geworden, haben ihre beste Saison seit 2002 hingelegt, während sich die Nuggets mit ihrer ultratalentierten Starting 5 und einigem Glück in die Post Season retten konnten. Ultratalentiert also. In der Lage, jedem Gegner 125 Punkte und mehr zu diktieren. Im Besitz des DPOY, Marcus Camby. Aber auch schlampig. Ohne echten PG. Charakterlich grenzwertig. Wannabestylisch. Die RS-Serie ging mit 3-0 an die Kalifornier, in jeder der Partien spielten Bryant & Co. offensiv groß, d. h. mit mindestens 111 Punkten, auf. Diese 111 Punkte entsprechen übrigens fast den 110.7 ppg, die die Denver Nuggets durchschnittlich scoren. Zwar haben die Lakers seit 2004 keine Serie mehr gewinnen können, allerdings sieht der vergleichbare Wert bei den Goldstücken noch mieser aus (5x in Folge dabei, nie Erreichen der 2. Runde). Mit Bryant und Fisher weiß Phil Jackson zwei Spieler in seiner Starting 5, mit denen zusammen er drei Championships gewonnen hat, weshalb auch kaum zu bemerken sein wird, dass Pau Gasol in seiner Zeit mit den Memphis Grizzlies folgende Playoffbilanz hat: 0-12. Seine Playoffbilanz vorerst nicht aufbessern können wird Andrew Bynum, da der Youngster weiterhin Aufbautraining betreibt. Als Schlüsselduell dieser Serie treten - falls Kobe nun endlich zum wertvollsten Spieler 2008 gewählt werden sollte - zwei MVPs gegeneinander an: Allen Iverson und Kobe Bryant auf der 2. Jener hat vier Scoring Titel, letzterer zwei. Mit seinen 51 Punkten und acht Assists am 5. Dezember bewies Iverson bereits, dass die Größenvorteile des exzellent verteidigenden Bryants keine wesentliche Rolle spielen. Insgesamt aber ist der Nuggets-Backcourt zusammengenommen keine gefühlten 3 Meter groß, weshalb statt Carter Kleiza starten könnte. Was die 1-on-1s angeht, sehe ich die Lakers in vier von fünf Fällen favorisiert. Dass übrigens Camby Gasol in den Griff bekommen wird, bezweifle ich, vielleicht lässt HC Karl hier zwischen Camby und Martin switchen. Wer an der Playoffreife der Lakers-Bank wegen deren jugendlichen Durchschnittsalters zweifelt, sollte dies relativieren mit der Intelligenz Luke Waltons, der Rafinesse Jordan Farmars, der Emotionalität Ronny Turiafs und der Pflegeleichtigkeit eines Sasha Vujacic. Als unbedingter Wettbewerbsvorteil für die Serie wird sich die unvergleichliche Erfahrung von Zen Master Phil Jackson erweisen - Playoffniete George Karl steht davor, massiv ausgecoacht zu werden.

Spielplan:

Gm. 1: Sun., April 20: at L.A., 3 p.m. ET (ABC)
Gm. 2: Wed., April 23: at L.A., 10:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 3: Sat., April 26: at Denver, 5:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 4: Mon., April 28: at Denver, 10:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 5: Wed., April 30: at L.A., TBD (TBD)
Gm. 6: Fri., May 2: at Denver, TBD (TBD)
Gm. 7: Sun., May 4: at L.A., TBD (TBD)

Regular Season:

- 29. November 2007: LAL 127 - DEN 99

- 5. Dezember 2007: LAL 111 - DEN 107

- 21. Januar 2008: LAL 116 - DEN 99

Vorschau: Orlando Magic (3, EC) vs. Toronto Raptors (6)

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Die Vorhersage dürfte keinen überraschen: Dwight Howard wird diese Serie dominieren. Etwas anderer Meinung kann man sein, was den genauen Ausgang der maximal sieben Spiele umfassenden Erstrundenpaarung angeht: allgemein ausgeschlossen wird eigentlich nur ein 4:0 durch die Toronto Raptors. Ein konventieller Tipp wäre 4:2 für D-How & Co, was auch den Verhältnis während der RS entspricht (2:1 für ORL), wobei zu beachten ist, dass die Magic auswärts insgesamt zwei Siege mehr eingefahren haben als im stets sonnigen Florida. Zurück zu Howard: den Raptors fehlt einfach die passende Antwort auf die Athletik des Spitzendunkers. Mit Nesterovic hat man zwar einen soliden, playoff-tauglichen Center, der unter Umständen auch rustikal zu Werke gehen kann aber sonst? Andrea Bargnani? Doppeln? Howard in die Mitteldistanz ziehen? Zone? Fouls provozieren? Das eigene Spiel auf den Perimeter verlegen? Optionen gäbe es viele, überzeugen tut keine. Howard bildet also nicht nur den Mittelpunkt in den Playbooks Stan van Gundys, sondern auch den individuellen während zumindest der ersten vier Spiele gegen die Raps, die in Chris Bosh einen Franchise-Spieler (Parallele zwischen D-How und Bosh: beide sind jeweils Top-Rebounder und Top-Scorer ihres Teams) haben, der womöglich wiederholt +40 Punkte scoren wird, ohne verhindern zu können, dass die Magic Toronto per Three rösten. Mit Rashard Lewis, Hedo Turkoglu und Keith Bogans weiß man drei etablierte Schützen im Kader, wobei auch Maurice Evans sowie Jameer Nelson von außen zulangen können, ferner Carlos Arroyo, Keyon Dooling, Brian Cook. Und hier deckt sich Quantität mit Qualität, da die Magic die viertbeste Trefferquote from downtown (38.6%) vorweisen können und gleichzeitig die meisten Threes pro Partie treffen (9.8). In diesem Zusammenhang relevant: den Raptors werden im Durchschnitt die zweitmeisten Dreier
(7.6) eingeschenkt. Die Magic scheinen in besserer Form die Playoffs zu beginnen als die Toronto Raptors, die sich zuletzt insbesondere gegen zweitklassige Mannschaften nicht behaupten konnten und sich so um eine höhere Platzierung gebracht haben - insgesamt musste Sam Mitchell im Vergleich zur vorigen RS sechs Niederlagen mehr verkraften. Bei den Match ups sehe ich die Magic im Vorteil, während die Bank bei Toronto über etwas mehr Tiefe verfügt, wobei hier sehr viel von der Leistung Bargnanis abhängen wird. Ein wichtiges Detail wird die Dreierquote bei den Raps bilden: beenden Jason Kapono, Anthony Parker, Carlos Delfino und wiederum Bargnani ihren shooting slump oder reißen sie die Raps in - um das mal wild zu formulieren - die totale Chancenlosigkeit gegen den Divisionchamp der Southeast? Eine Chance hätten die Raps eigentlich nur bei spontanen Änderungen der gesamten NBA-Spielkultur, beispielsweise, wenn im Basketball plötzlich zwei Aufbauspieler nötig wären, denn dann würden Calderon und Ford ein Elite-1-Duo bilden...naja, vergessen wir's.

Spielplan:

Gm. 1: Sun., April 20: at Orlando, 12:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 2: Tue., April 22: at Orlando, 7:30 p.m. ET (NBA TV)
Gm. 3: Thu., April 24: at Toronto, 7:30 p.m. ET (NBA TV)
Gm. 4: Sat., April 26: at Toronto, 3 p.m. ET (TNT)
Gm. 5: Mon., April 28: at Orlando, 7:30 p.m. ET (NBA TV)
Gm. 6: Thu., May 1: at Toronto, TBD (TBD)
Gm. 7: Sat., May 3: at Orlando, TBD (TNT)

Regular Season:

- 7. November 2007: ORL 105 - TOR 96

- 20. Februar 2008: ORL 110 - TOR 127

- 4. März 2008: ORL 102 - TOR 87

Samstag, 19. April 2008

Live: Cleveland Cavaliers - Washington Wizards & San Antonio Spurs - Phoenix Suns & New Orleans Hornets - Dallas Mavericks

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
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Vorschau: Cleveland Cavaliers (4, EC) vs. Washington Wizards (5)

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Das erste Spiel der diesjährigen Playoffs wird durch die gastgebenden Cleveland Cavaliers, amtierender EC-Champion, sowie die Washington Wizards bestritten. Ob dies seitens der NBA eine Verbeugung vor der Starlastigkeit dieser Serie ist oder doch nur einfach dem König LeBron James, frisch gekorener Scoring-Champion, geschuldet ist, wer weiß. Es die einzige Serie der EC, die man sich als Normal-Fan anschauen sollte, hier werden und könnten viele kleine Geschichten geschrieben werden und zumindest bei den Cavs wäre das Drama groß, wenn sie in Runde 1 ihre gold-blau-weißen-weinfarbenen Segel streichen müssen. Während die beiden Mannschaften sich in der Regular Season 2-2 trennten, spricht die jüngere Playoffgeschichte eine andere Sprache: sowohl 2006 als auch 2007 bildeten die Cavs die Endstation für die Wizards, letzte Saison gab's sogar einen Sweep (2006: 4-2), allerdings hatte die Truppe von Eddie Jordan damals massives Verletzungspech ereilt, weshalb das Fortune der Hauptstädter an Antawn Jamison hängen blieb. Dieses Mal haben wir andere Vorzeichen: das Cavs-Management vollführte in der Midseason - genau: am 21. Februar 2008 - einen gewaltigen Trade, der unter anderem Ben Wallace und Joe Smith nach Ohio brachte, während bei den Wizards kein Geringerer als Gilbert Arenas, im letzten MVP-Voting immerhin Achter, von der Bank kommt und damit den Manu Ginobili gibt. Während sich Arenas, der im Sommer Free Agent werden wird und um einen neuen Vertrag spielt, zuletzt in aufstrebender Form zeigte, sind Delonte West, Ben Wallace, Joe Smith und Wally Szczerbiak noch nicht über das Dasein als Rollenspieler hinausgekommen, was kein Problem wäre, wenn es neben LBJ, Ilg und wild thing Varejao noch andere Spieler gäbe, die konstante Leistungen bringen. Die Cavs haben seit dem Mega-Deal nur knapp über 50% ihrer Spiele gewinnen können (15w - 13l), was Gilbert Arenas zu folgenden Statement verführte: I think everybody wants Cleveland in that first round. We want Cleveland for our own reasons; we don’t think they can beat us in the playoffs three years straight. Zur Erinnerung: letzten April starteten LBJ & Kollegen in Bestverfassung in die Post Season. Während die Cavaliers über eine tiefere Bank, bessere Brettarbeit und den erfahreneren Roster verfügen, bringen die Wizards mehr Power in der Offensive mit, hingegen nehmen sich beide Mannschaften in den match ups nicht viel. Als X-Faktor der Serie könnte sich die Rotation auf den Positionen 3-5 erweisen, wobei hier besonders Andray Blatche/Darius Songalia und Joe Smith/Varejao gefordert sein werden. Auch der vorvorletzte Platz der Cavs, was die Trefferquote von der charity line angeht, dürfte bei Cavs-Fans für vereinzelte Momente der Bitterkeit sorgen. Auf individueller Ebene sehe ich das Passspiel von Gilbert Arenas als sehr wichtig an: Turnovers minimieren & zwei Händchen für den freien Mitspieler bitte! Was überbewertet wird: die persönlichen Streitigkeiten zwischen LeBron James und DeShawn Stevenson - Hintergrund: Stevenson bezeichnete LBJ nach dessen verpatzten Game-Winner am 13. März gegen die Wizards als overrated, worauf James verbal nie wirklich reagiert hat. Allerdings konnte Stevenson auch zuletzt nicht den Rand halten und bezeichnete den Viertplatzierten der EC als very beatable team right now.

Spielplan:

Game 1: Sat. Apr. 19: at Cleveland, 12:30 p.m. (ESPN)
Game 2: Mon. Apr. 21: at Cleveland, 7 p.m. (TNT)
Game 3: Thu. Apr. 24: at Washington, 8 p.m. (TNT)
Game 4: Sun. Apr. 27: at Washington, 1 p.m. (ABC)
Game 5: Wed. Apr. 30: at Cleveland, TBD (TBD)
Game 6: Fri. May 2: at Washington, TBD (TBD)
Game 7: Sun. May 4: at Cleveland, TBD (TBD)

Regular Season:

- 5. Dezember 2007: CLE 86 - WAS 105

- 23. Januar 2008: CLE 121 - WAS 85

- 22. Februar 2008: CLE 90 - WAS 89

- 13. März 2008: CLE 99 - WAS 101

Wen die Buchmacher hinten sehen

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Ergänzend zu meinem Eintrag gestern, heute mal die umgedrehte Perspektive: welche der 16 Mannschaften hat laut den Buchmachern und den von ihn angebotenen Quoten die geringste Chance auf den Titelgewinn?


[...]

11. Rockets/Cavaliers/Magic, Quote = 29.0

12. Denver Nuggets, 51.0

13. Washington Wizards, 67.0

14. Toronto Raptors, 81.0

15. Philadelphia 76ers, 101.0

16. Atlanta Hawks, 151.0

Ich präsentiere: den Bezwinger der LA Lakers ;-)

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Dieses Bild wurde am 14. April aufgenommen, nachdem Carmelo Anthony, der morgen gegen die LA Lakers antreten darf, die Qualifikation seiner Nuggets mit ein paar Schlückchen zu viel versüßte und anschließend beim Fahren unter Alkohol erwischt wurde. Bei der Polizeikontrolle soll Anthony nicht in der Lage gewesen sein, auf einem Bein zu stehen, die extreme Trunkenheit ging zu Lasten der körperlichen Balance. Freilich hat sich Anthony inzwischen entschuldigt.

Zu blöd...

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...dass heute, wo die Playoffs starten, das DFB-Pokalfinale ausgespielt wird - aufgrund der Fußball-EM nicht für Mitte Mai, sondern Mitte April angesetzt. Während in Berlin der FC Bayern München und Borussia Dortmund zur zweiten Halbzeit anstoßen, prallen in San Antonio die Spurs auf die Suns. Ihr könnt Euch denken, wer mehr mediale Präsenz bekommt:








Vorschau: Utah Jazz (4, WC) vs. Houston Rockets (5)

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Nicht nur von allen Teams der Northwest Division, der Western Conference, nein, die Jazz hatten mit 37 Siegen bei nur vier Niederlagen die beste Heimbilanz während der Regular Season. Damit wird im Hause Jazz eine gute Tradition fortgesetzt, gilt doch die Enery Solutions Arena - den älteren Lesern dieses Blogs noch als Delta Center vertraut - inzwischen wieder als nur schwer zu stürmende Festung, deren Publikum die Dezibel auf Höhen treiben, die man sonst nur aus der Oracle Arena gewohnt ist. Beim direkten Vergleich während der regulären Saison hatten die Jazz die Nase vorn, zwei Siegen steht eine Niederlage gegenüber. Beide Mannschaften treten diese Serie mit dem Wissen an, dass es hoch emotional zugehen dürfte, so z. B. hatte Tracy McGrady nach dem unglücklichen Aus gegen die Jazz letztes Jahr keine Worte, sondern nur noch Tränen übrig. Überhaupt steht go to guy T-Mac, der angeblich mit bzw. trotz einer schmerzenden Schulter spielt, im Mittelpunkt des Geschehens: der Superstar hat noch nie das Licht der zweiten Playoffrunde gesehen - hoffen wir, dass er dieses Jahr den Lichtschalter findet (die Rockets haben seit zehn Jahren nicht Runde 2 erreicht, nachdem sie 1994 und 1995 die Championship gewannen). Dagegen spricht allerdings neben dem besagten Heimvorteil (zur Erinnerung: um eine 7er-Serie zu knacken, muss die bilanziell schlechtere Mannschaft mindestens eine Auswärtspartie gewinnen) die für Houston deftige Unterlegenheit in den match ups: eigentlich nur auf der 2, vertreten durch Tracy McGrady, dessen Shot zuletzt nicht mehr saß, und Ronnie Brewer, können die Rockets dominieren, alle anderen 1-on-1s gehen an die Truppe von Jerry Sloan (Randnotiz: bei den Duellen der Starter ist jeder Jazz jünger als sein Gegenspieler). Hinsichtlich der Banktiefe mögen die Rockets nominell besser ausgestattet sein, allerdings nehmen sich beide Teams hinsichtlich der Reservistenpunkte nicht viel: Houston mit durchschnittlich 31.5 bench points, Utah mit 29.0. Als X-Faktor dieses 7er sehe ich M. Okur an, der im Bewusstsein, mit A. Kirilenko und C. Boozer zwei weitere Recken im Frontcourt zu haben, auch mal den Weg in die Mitteldistanz suchen wird, um von dort zu versenken, außerdem zählt der gebürtige Türke bei den big men zusammen mit Dirk Nowitzki als bester Schütze von außen. X-Faktor auf Teamebene: erweisen sich Scola und Landry als veritable Verteidiger auf den Positionen 3-5 und falls nicht, welche Def-Rotation wird Adelman spielen? Keine Rolle spielen wird Yao Ming, der seinen ersten Ball erst wieder in Peking im August spielen wird. Eine Chance könnten sich die Rockets dadurch erarbeiten, indem sie Deron Williams oder Carlos Boozer frühzeitg in Foulprobleme verwickeln, das Passspiel der Jazz durchschneiden, eine beherzte Teamdefense (Hustle bis die Puste weg ist spielen, Def-Rebound kontrollieren, pick-and-roll verderben) und die Offense vornehmlich über die drei kleinen Positionen laufen lassen. Der Sieger dieser Serie trifft in Runde Zwei voraussichtlich auf die Lakers.

Spielplan:

Gm. 1: Sat., April 19: at Houston, 9:30 p.m. ET (ESPN)
Gm. 2: Mon., April 21: at Houston, 9:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 3: Thu., April 24: at Utah, 10:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 4: Sat., April 26: at Utah, 10:30 p.m. ET (ESPN)
Gm. 5: Tue., April 29: at Houston, TBD (TBD)
Gm. 6: Fri., May 2: at Utah, TBD (TBD)
Gm. 7: Sun., May 4: at Houston, TBD (TBD)

Regular Season:

- 1. November 2007: HOU 106 - UTA 95

- 27. Januar 2008: HOU 89 - UTA 97

- 14. April 2008: HOU 96 - UTA 105


EDIT Shane Battier sagt:

This year is different because no one expected us to be in the playoffs. I don't think the burden is on us at all. Every media outlet has picked us to go out in the first round. We'll play free.
[...] I don't think we're a team that plays better when we're tense. We're playing to hold on to something. We were better this year when we were playing loose and felt that everyone was against us. We're going to go through shootaround and Deke (Dikembe Mutombo) is going to tell the same awful jokes he tells every day and we're going to make fun of each other and when the game starts, we'll be serious and ready to go.

Wen die Buchmacher vorn sehen

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Ein bekannter österreichischer Sportwettenanbieter hat folgende Quoten in sieben der acht anstehenden Serien (Boston befindet sich offensichtlich bereits in Runde 2) im Angebot, wobei hier nur die niedrigste, d. h. wahrscheinlichste Quote für eine Serie angezeigt wird:


- Dallas Mavericks : New Orleans Hornets, 3 : 4, Quote = 4.25

- Phoenix Suns : San Antonio Spurs, 3 : 4, Quote = 4.25

- Denver Nuggets : Los Angeles Lakers, 1 : 4, Quote = 2.75

- Philadelphia 76ers : Detroit Pistons, 1 : 4, Quote = 2.5

- Toronto Raptors : Orlando Magic, 1 : 4, Quote = 3.5

- Utah Jazz : Houston Rockets, 4 : 1, Quote = 3.5

- Washington Wizards : Cleveland Cavaliers, 3 : 4, Quote = 4.5

Freitag, 18. April 2008

Vorschau: New Orleans Hornets (2, WC) vs. Dallas Mavericks (7)

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Ich liebe Dirk Nowitzki. Diese plumpe, emotionale Ergebenheit soll allerdings nicht dazu führen, dass ich hier die Hornets unter den Tisch schreibe. Zweiter der wettbewerbsintensivsten Western Conference aller Zeiten - das muss man erst einmal werden! Oder doch nicht? Schließlich hätten z. B. die San Antonio Spurs innerhalb ihrer beiden letzten Spiele noch auf Platz 6 durchgereicht werden können und auf nba.com musste unter diesen Umständen ein eigener, stark frequentierter Artikel mit den vielen verschiedenen Playoff-Szenarien in der Western Conference eingerichtet werden. Nun gut, sie sind Zweiter, die schlecht besuchten Hornets, Dirk Nowitzki und Jason Kidd Siebter. Die Hornets haben somit den Heimvorteil, während die Mavs die deutlich bessere Heimbilanz haben. Die Hornets haben mit Chris Paul - glaubt man der allgemeinen Berichterstattung - einen ernsthaften MVP-Kandidaten, während der Verein Mark Cubans den amtierenden MVP in seinen Reihen weiß. Die komplette Starting 5 der Mavs stand bereits in den Finals, während der beste Spieler der Hornissen vor seinem Playoffdebüt steht (anders formuliert: Anzahl Playoffminuten Chris Pauls = null) und sich dabei mit einem Mann duellieren darf, der während seiner NBA-Karriere 100 triple doubles gespielt hat (Notiz: Kidd hat 72 der 100 Spiele, in denen er in drei Kategorien double figures zuwege brachte, gewonnnen), 2x in den Finals stand (damals übrigens mit einem Nets-HC namens Byron Scott - Insiderwissen vorhanden?), international nie ein Spiel verloren hat, und auch physisch mehr mitbringt als Paul. Fehlt nur noch, dass Jason Terrys Shot sitzt, Jerry Stackhouse sich als X-Faktor erweist, nicht Dirk Nowitzki sondern Quarterback Jason Kidd den Leader mimt, Erick Dampier keine Würfe aus der Mitteldistanz nimmt und Allas zu Dallas mutiert, dann erleben wir hier den begreiflichsten nominellen Upset aller Zeiten: Siebter stürzt Zweiten. Was für Dallas erleichternd und für die Hornets erschwerend hinzukommt: die Mavs nahmen zuletzt deutlich an Fahrt auf, wiederholt konnten die Texaner gegen +50%-Team gewinnen. Nowitzki scheint sein zweiwöchiger Ausfall wenn nicht bekommen sein, so doch auch nicht geschadet zu haben. Mit Jason Kidd hat man einen Aufbau, der intelligent genug ist, um sich einen Dreck zu scheren, dass die Mavs auch noch nächste Saison einen Run auf den Titel zu starten - win now! heißt die Devise, spielt Cinderella! das Motto. Voraussichtlicher Verlierer der Serie: David West. Und wie viele Wahnsinnsspiele kann eigentlich ein streaky Shooter wie Peja Stojakovic abliefern? Besteht das mismatch zwischen Dampier und Chandler nicht doch nur am defensive End? Und hat ein anderes, an den Playoffs teilnehmendes Team eine schwächere Reserve als die Hornissen, deren Impotenz auf der Bank zuetzt angeführt wurde von Hilton Armstrong? Wie auch immer, ein Spiel 7 möchte ich nicht sehen, obwohl die Mavs mit Nowitzki noch nie ein siebentes Spiel verloren haben (!), also sollten die Mavs in New Orleans mindestens ein Spiel gewinnen.

Spielplan:

Gm. 1: Sat., April 19: at New Orleans, 7 p.m. ET (ESPN)
Gm. 2: Tue., April 22: at New Orleans, 7 p.m. ET (TNT)
Gm. 3: Fri., April 25: at Dallas, 8 p.m. ET (ESPN)
Gm. 4: Sun., April 27: at Dallas, 9:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 5: Tue., April 29: at New Orleans, TBD (TBD)
Gm. 6: Thu., May 1: at Dallas, TBD (TBD)
Gm. 7: Sat., May 3: at New Orleans, TBD (TNT)

Regular Season:

- 16. April 2008: DAL 111 - NOH 98

- 20. Februar 2008: DAL 93 - NOH 104

- 15. Dezember 2007: DAL 88 - NOH 80

- 1. Dezember 2007: DAL 108 - NOH 112

Peter Vescey schaut in die Kugel... [4:50 min]

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... und sieht die Wizards, Jazz, Mavericks und Suns in Runde 2:


Dirk sieht's klarer als die Krawatten

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Im Hinblick auf das wenn auch nicht ernsthaft drohende Boykott der Olympischen Spiele 2008 - oder kann mir jemand einen Hauptsponsor nennen, der irgendwie zur
Situation in Tibet Stellung bezogen hätte? - äußerte sich Dirk Nowitzki, der sich mit der deutschen Basketballmannschaft versuchen wird für die Spiele in Peking zu qualifizieren, so:


Wieso sollten wir Sportler das tun, was Politiker seit Jahren nicht hinbekommen? Es ist schwach, das jetzt solche Probleme auf die Rücken der Sportler abgewälzt werden. [...] Man hätte sich damals schon denken können, dass in China zwei Welten aufeinandertreffen werden. Auch, dass es zu Konflikten kommen wird. Aber der Sport an sich ist unpolitisch, es gibt Athleten, die sich seit vier Jahren auf dieses Ereignis vorbereiten. [...] Es gibt keinen Grund, jetzt nicht an den Start zu gehen.


[original]

Vorschau: San Antonio Spurs (3, WC) vs. Phoenix Suns (6)

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Die wohl aufregendste Serie der ersten Runde und diejenige, bei der all der Hype berechtigt ist: hier werden nicht nur fast ein Dutzend All-Stars gegeneinander antreten, sondern vor allem wird sich zeigen, ob Steve Kerr mit dem Shaq-Deal einen Coup gelandet oder die Notwendigkeit eines Cuts verschärft hat. Es spricht verblüffend viel dafür, dass der amtierende Meister - die San Antonio Spurs - gegen die Sonnen rausfliegen werden: die vier Duelle während der RS entschieden die Suns mit 3-1 für sich, u. a. gewann Shaq & Co. zuletzt mit 17 Punkten Vorsprung in San Antonio. Ob übrigens die Suns ihre Heimspiele gewinnen werden, ist alles andere als sicher: in den letzten Playoffs hatten die Suns den Heimvorteil inne, gaben die Serie dann doch 2-4 ab. Die Spurs hatten zuletzt ihre Probleme sich gegen Top-Teams aus der Western Conference durchzusetzen, haben andererseits eine eingespielte, ruhige, clevere und - was gern und oft übersehen wird - enorm motivierte Mannschaft. Der Top-Scorer der Spurs steht nicht in der S5, sondern kommt in Person Manu Ginobili von der Bank - diese Konstellation wird sich rächen, da die Suns-Starter in den Regel, wenn sie viert oder fünft auf dem Platz stehen, jedes Spiel und jeden Gegner dominieren können, weshalb das erste Viertel in dieser Serie eine besondere Rolle spielen wird. Zusätzlich hatte der Argentinier zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen, auf der Gegenseite plagt sich Grant Hill mit Wehwechen. Über die anstehenden Matchups wurde zur Genüge an anderer Stelle diskutiert, ich sehe die Suns in der Summe vorn, frage mich jedoch, ob die Summe hier das Entscheidende ist. Man sollte übrigens nicht erwarten, dass Mike D'Antoni seine Rotation lockern wird, höchstens die big men könnten erhöhte Anteile bekommen, da Tim Duncan in den Playoffs durchschnittlich 5 Minuten länger spielt. Die vergangenen Playoffs sprechen allerdings klar für die Spurs: innerhalb der letzten sechs Jahre traf man sich 4x (inkl. dieses Jahr), 3x gewannen die Spurs (Amare Stoudemire äußerte in diesem Zusammenhang: I’ve been seeing San Antonio almost every playoff since I’ve been a Phoenix Sun). Die Serie hat spätestens seit den seltsamen Vorkommnissen der letzten Post Season ihren eigenen Reiz, wir alle erinnern an die blutende Nase eines Ü30-Kanadiers. Eine bedeutende Rolle in dieser Serie wird für die Spurs Tony Parker, amtierender Finals-MVP, spielen, der das Spiel sowohl durch Passen als auch sein unwiderstehliches Scoring zugunsten der Texaner enden lassen kann. Er ist außerdem einer der wenigen Spurs, die zuletzt konstant überzeugen konnten. Bei den Suns gilt Shaq, der mit seiner Ankunft das Game der Suns etwas verlangsamt hat, ohne dessen Effizienz zu schaden, da erhöhtes Offensiv-Rebounding und kräftigere Post-up-Verteidigung, die ungeteilte Aufmerksamkeit. In den beiden Spielen als Neu-Sun gegen die Spurs erzielte der Kaktus insgesamt 30 Punkte, 25 Rebounds und 4-7 Free Throws bei allerdings neun PFs sowie neun Turnovers. Als Schlüsselfaktor auf Mannschaftsebene wird sich das Three-Point-Shooting herausstellen: die Mannschaft mit der besseren Trefferquote gewinnt die Serie.

Spielplan:

Gm. 1: Sat., April 19: at S.A., 3 p.m. ET (ABC)
Gm. 2: Tue., April 22: at S.A., 9:30 p.m. ET (TNT)
Gm. 3: Fri., April 25: at Phoenix, 10:30 p.m. ET (ESPN)
Gm. 4: Sun., April 27: at Phoenix, 3:30 p.m. ET (ABC)
Gm. 5: Tue., April 29: at S.A., TBD (TBD)
Gm. 6: Thu., May 1: at Phoenix, TBD (TBD)
Gm. 7: Sat., May 3: at S.A., TBD (TNT)

Regular Season:

- 17. Dezember 2007: PHX 100 - SAS 95
- 1. Februar 2008: PHX 81 - SAS 84
- 10. März 2008: PHX 94 - SAS 87
- 10. April 2008: PHX 96 - SAS 79

That's my prerogative

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Nach dem ernüchternden Verlauf des gestrigen Live-Blogs werde ich zukünftig keine Themen-Blogs mehr anbieten. Auch die „Diskussion” zur Western Conference fällt aus. Danke

Donnerstag, 17. April 2008

Die Daten zur Diskussion

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Hinweis: der Pace Factor gibt die Anzahl der Ballbesitze eines Teams innerhalb von 48 Spielminuten an, i. w. S. ist er ein Indikator für beispielsweise das Spieltempo einer Mannschaft. Das Offensive Rating weist - unter der Vorgabe von 100 Ballbesitzen - für ein Team aus, wie viele Punkte dieses Team mit diesen 100 Possessions erzielt, i. w. S. kann man diesen Wert als Kennzahl für beispielsweise die Effizienz des Offensivspiels verstehen. Analog dazu das Defensive Rating.



Boston Celtics (1) - Atlanta Hawks (8)

Direkter Vergleich Regular Season: 3 - 0
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +43 (BOS)
Heimbilanz (Siege) BOS/ATL: 34/25
Letzte 10 Spiele (Siege) BOS/ATL: 9/5
Top-Scorer BOS/ATL: Paul Pierce (19.8)/Joe Johnson (21.9)
Top-Rebounder BOS/ATL: Kevin Garnett (9.3)/Al Horford (9.7)
+/- Score Starter BOS/ATL: 1987/-113
Pace Factor BOS/ATL: 90.9 (19.)/91.0 (18.)
Offensive Rating BOS/ATL: 110.1 (10.)/106.9 (16.)
Defensive Rating: 98.9 (1.)/108.7 (18.)
Bench Points: 26.0/24.3
Playoff-Aus letzte Saison: Playoffs verpasst/Playoffs verpasst
Durchschnittsalter Starting 5: 27.4/23.8
Matchups: Rondo/Bibby (PG), Allen/Johnson (SG), Pierce/Williams (SF), Garnett/Smith (PF), Perkins/Horford (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 4/1
Anzahl Championship-Gewinner: 2/0
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 13/13



Detroit Pistons (2) - Philadelphia 76ers (7)

Direkter Vergleich Regular Season: 2 - 2
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +7 (DET)
Heimbilanz (Siege) DET/PHI: 34/22
Letzte 10 Spiele (Siege) DET/PHI: 8/3
Top-Scorer DET/PHI: Richard Hamilton (17.5)/Andre Iguodala (19.8)
Top-Rebounder DET/PHI: Antonio McDyess (8.6)/Samuel Dalembert (10.4)
+/- Score Starter DET/PHI: 1461/-407
Pace Factor DET/PHI: 87.4 (30.)/90.5 (20.)
Offensive Rating DET/PHI: 111.5 (5.)/106.2 (18.)
Defensive Rating: 103.1 (4.)/105.7 (8.)
Bench Points: 26.2/29.5
Playoff-Aus letzte Saison: EC-Finalist/Playoffs verpasst
Durchschnittsalter Starting 5: 31.0/27.0
Matchups: Billups/Miller (PG), Hamilton/Green (SG), Prince/Iguodala (SF), McDyess/Evans (PF), Wallace/Dalembert (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 5/0
Anzahl Championship-Gewinner: 5/0
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 14/10



Orlando Magic (3) - Toronto Raptors (6)

Direkter Vergleich Regular Season: 2 - 1
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +12 (ORL)
Heimbilanz (Siege) ORL/TOR: 25/25
Letzte 10 Spiele (Siege) ORL/TOR: 6/4
Top-Scorer ORL/TOR: Dwight Howard (20.9)/Chris Bosh (22.6)
Top-Rebounder ORL/TOR: Dwight Howard (14.3)/Chris Bosh (8.7)
+/- Score Starter ORL/TOR: 750/533
Pace Factor ORL/TOR: 93.5 (9.)/90.3 (24.)
Offensive Rating ORL/TOR: 111.2 (7.)/110.3 (9.)
Defensive Rating: 105.6 (7.)/106.9 (13.)
Bench Points: 23.2/34.1
Playoff-Aus letzte Saison: EC First Round/EC First Round
Durchschnittsalter Starting 5: 31.0/27.0
Matchups: Nelson/Ford (PG), Evans/Parker (SG), Turkoglu/Moon (SF), Lewis/Bosh (PF), Howard/Nesterovic (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 2/1
Anzahl Championship-Gewinner: 0/2
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 10/12



Cleveland Cavaliers (4) - Washington Wizards (5)

Direkter Vergleich Regular Season: 2 - 2
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +16 (CLE)
Heimbilanz (Siege) CLE/WAS: 27/25
Letzte 10 Spiele (Siege) CLE/WAS: 5/5
Top-Scorer CLE/WAS: LeBron James (30.0)/Antawn Jamison (21.4)
Top-Rebounder CLE/WAS: Z. Ilgauskas (9.3)/Antawn Jamison (10.2)
+/- Score Starter CLE/WAS: -123/577
Pace Factor CLE/WAS: 90.3 (22.)/89.5 (27.)
Offensive Rating CLE/WAS: 106.1 (19.)/109.3 (12.)
Defensive Rating: 106.4 (11.)/109.4 (21.)
Bench Points: 26.1/23.3
Playoff-Aus letzte Saison: NBA Finals/EC First Round
Durchschnittsalter Starting 5: 27.2/29.4
Matchups: West/Daniels (PG), Brown/Stevenson (SG), James/Butler (SF), Wallace/Jamison (PF), Ilgauskas/Haywood (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 3/3
Anzahl Championship-Gewinner: 2/1
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 13/11





Los Angeles Lakers (1) - Denver Nuggets (8)

Direkter Vergleich Regular Season: 3 - 0
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +49 (LAL)
Heimbilanz (Siege) LAL/DEN: 30/32
Letzte 10 Spiele (Siege) LAL/DEN: 8/7
Top-Scorer LAL/DEN: Kobe Bryant (28.3)/Allen Iverson (26.5)
Top-Rebounder LAL/DEN: Lamar Odom (10.6)/Marcus Camby (13.2)
+/- Score Starter LAL/DEN: 957/307
Pace Factor LAL/DEN: 95.6 (6.)/99.6 (1.)
Offensive Rating LAL/DEN: 113.0 (3.)/110.0 (11.)
Defensive Rating: 105.5 (6.)/106.4 (11.)
Bench Points: 34.7/27.7
Playoff-Aus letzte Saison: WC First Round/WC First Round
Durchschnittsalter Starting 5: 28.8/30.2
Matchups: Fisher/Carter (PG), Bryant/Iverson (SG), Radmanovic/Anthony (SF), Odom/Martin (PF), Gasol/Camby (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 2/3
Anzahl Championship-Gewinner: 2/0
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 12/10



New Orleans Hornets (2) - Dallas Mavericks (7)

Direkter Vergleich Regular Season: 2 - 2
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +7 (DAL)
Heimbilanz (Siege) NOH/DAL: 30/33
Letzte 10 Spiele (Siege) NOH/DAL: 6/6
Top-Scorer NOH/DAL: Chris Paul (21.1)/Dirk Nowitzki (23.8)
Top-Rebounder NOH/DAL: Tyson Chander (11.8)/Dirk Nowitzki (8.6)
+/- Score Starter NOH/DAL: 1187/1156
Pace Factor NOH/DAL: 89.9 (26.)/90.2 (23.)
Offensive Rating NOH/DAL: 111.5 (5.)/110.9 (8.)
Defensive Rating: 105.4 (5.)/106.0 (9.)
Bench Points: 23.7/32.2
Playoff-Aus letzte Saison: Playoffs verpasst/WC First Round
Durchschnittsalter Starting 5: 26.8/31.2
Matchups: Paul/Kidd (PG), Peterson/Stackhouse (SG), Stojakovic/Howard (SF), West/Nowitzki (PF), Chandler/Dampier (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 3/4
Anzahl Championship-Gewinner: 1/2
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 12/13



San Antonio Spurs (3) - Phoenix Suns (6)

Direkter Vergleich Regular Season: 1 - 3
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +26 (PHX)
Heimbilanz (Siege) SAS/PHX: 33/29
Letzte 10 Spiele (Siege) SAS/PHX: 8/8
Top-Scorer SAS/PHX: Manu Ginobili (19.6)/Amare Stoudemire (25.4)
Top-Rebounder SAS/PHX: Tim Duncan (11.3)/Shaquille O'Neal (10.7)
+/- Score Starter SAS/PHX: 663/1672
Pace Factor SAS/PHX: 88.7 (28.)/96.7 (4.)
Offensive Rating SAS/PHX: 107.0 (15.)/113.3 (2.)
Defensive Rating: 101.9 (3.)/108.2 (16.)
Bench Points: 37.5/26.0
Playoff-Aus letzte Saison: NBA-Champion/WC-Semifinals
Durchschnittsalter Starting 5: 32.0/32.2
Matchups: Parker/Nash (PG), Finley/Bell (SG), Bowen/Hill (SF), Duncan/Stoudemire (PF), Oberto/O'Neal (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 3/4
Anzahl Championship-Gewinner: 11/1
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 13/9



Utah Jazz (4) - Houston Rockets (5)

Direkter Vergleich Regular Season: 2 - 1
Gesamtdifferenz Punkte bei direktem Vergleich RS: +6 (UTA)
Heimbilanz (Siege) UTA/HOU: 37/30
Letzte 10 Spiele (Siege) UTA/HOU: 7/7
Top-Scorer UTA/HOU: Carlos Boozer (21.3)/Tracy McGrady (21.9)
Top-Rebounder UTA/HOU: Carlos Boozer (10.4)/Luis Scola (6.4)
+/- Score Starter UTA/HOU: 1002/448
Pace Factor UTA/HOU: 93.2 (10.)/90.4 (21.)
Offensive Rating UTA/HOU: 114.1 (1.)/106.7 (17.)
Defensive Rating: 106.3 (10.)/101.8 (2.)
Bench Points: 29.0/31.5
Playoff-Aus letzte Saison: WC-Finals/WC First Round
Durchschnittsalter Starting 5: 25.4/31.2
Matchups: Williams/Alston (PG), Brewer/McGrady (SG), Kirilenko/Battier (SF), Boozer/Scola (PF), Okur/Mutombo (C)
Anzahl All-Stars (innerhalb der letzten 5 Jahre): 2/1
Anzahl Championship-Gewinner: 0/1
Anzahl Spieler mit durchschnittlich mehr als 10 Minuten Spielzeit: 10/10


Mittwoch, 16. April 2008

Kokoloresleser wissen mehr, KW 15

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- Geschafft! Die Dallas Mavericks qualifizieren sich für die Playoffs. Auch sonst hat sich bei den Mavs innerhalb der beiden letzten Wochen einiges getan: man hat gegen +50%-Teams gewinnen können, Avery Johnson lässt seinen Spielern mehr Freiheiten, Jason Kidd hat seine Trefferquote stabilisieren können, und Josh Howard, Brandon Bass sowie Jason Terry haben in der Abwesenheit Dirk Nowitzkis ihr Offensiv-Game wiederentdeckt.


- Fast schon den alten Gilbert Arenas erkennt DeShawn Stevenson wieder:

He's getting his mojo back. He's pushing the ball up fast, doing his moves like he usually does. I was just glad to see him out there looking like the old Gilbert.

Auch Caron Butler hat sich zu Wort gemeldet:

Having Gilbert back helps out a ton. We're a team rejuvenated. We're feeling really good about ourselves. We're just building momentum. We're getting back acquainted with one another on the court, and Gilbert is looking great. All the other guys are meshing well and we're looking to make a push at this thing with our guys back healthy. We was the best team in the Eastern Conference last year without injuries and we never got a chance to see this group together whole.

Einen ganz neuen, einen ruhigen Gilbert Arenas hat SI.com ausfindig gemacht:

Meet the new low-key Gilbert Arenas. Doesn't start. Doesn't talk. Doesn't blog. Doesn't try to take over the game. Doesn't even predict that he's going to.


- Chris Paul bettelt um Spielzeit, Chris Paul plaudert bei Jimmy Kimmel.


- John Hammond ist neuer General Manager der Milwaukee Bucks. Die letzten sieben Jahre arbeitete Hammond als Vizepräsident der Detroit Pistons. Er kann auf knapp 30 Jahre Erfahrung im Basketball-Business zurückblicken.


- Unerfahrenheit und fehlende Tiefe: dies sind die beiden Hauptargumente gegen einen positiven Verlauf der Playoffs aus Sicht der New Orleans Hornets.


- Ausgerechnet seinem ehemaligen Klub schenkt Charlie Villanueva 38 Punkte ein, trotzdem unterliegen die Bucks den Raptors klar. Bei der Niederlage gegen die Chicago Bulls scort LeBron James 24 Punkte im ersten Viertel. Frisch aus der D-League gekommen, erzielt Kasib Powell in Spiel 1 für die Miami Heat ein persönliches Career High in Höhe von 18 Punkten und führt Pat Rileys Truppe damit zum Sieg über die Bulls. Mit 37 Punkten stellt Kevin Durant eine Karrierebestmarke auf und zwar in einem Wahnsinnsspiel gegen die Denver Nuggets.


- Nach einer kurzen Diskussion steht folgender Beschluss unmittelbar bevor: bevor ein College-Spieler in die NBA per Draft wechseln darf, muss er mindestens zwei Jahre auf diesem verbracht haben.


- Für Drew Gooden ist die Saison beendet. Ebenso für Brad Miller. Auch Gerald Wallace streicht die Segel. Shaun Livingston wird die Intensität seiner Trainingseinheiten steigern können. Zum zweiten Mal diese Saison steigt Morris Almond von den Utah Jazz hinab zu den Utah Flash. Neuester Spur ist DerMarr Johnson. Neu bei den Heat: Stephane Lasme. Statt D-League (Albuquerque Thunderbirds) heißt es nun wieder NBA für Alando Tucker (Phoenix Suns).


- Ian Thomsen zieht Parallelen zwischen Kobe Bryant und Michael Jordan, die in keinem box score stehen.


- 2x traten diese Saison Yao Ming und Yi Jianlian gegeneinander an, nba.com fährt die Rückblende hoch:

In fact, on each occasion when Yao faced off against Yi, an estimated total of nearly 200 million people in China tuned in. The 2008 NFL Super Bowl, by comparison, attracted nearly 98 million viewers in the United States. Each Bucks-Rockets meeting this season, as a result, set NBA broadcast television records. Although it wasn’t the first time two Chinese natives squared off on the NBA hardwood, it was, by and large, the most anticipated. Yao and Yi are as popular in their country as David Beckham is in England or Ronaldinho in Brazil.


- Vielleicht kein Youngster hat sich während dieser Saison mehr weiterentwickelt als Greg Oden, obwohl der Center der Trailblazers bekanntlich keine einzige Partie spielte. Ian Thomsen belegt dies in fünf Punkten.


- Die Celtics haben ihren Angstgegner gefunden: zum dritten Mal diese Saison werden sie von den Washington Wizards geschlagen.


- So kommentierte der stets bescheidene Hakeem Olajuwon seine Aufnahme in die HOF:

Growing up in Nigeria, I didn't really understand the magnitude of what it means to be a Hall of Famer. Coming from Nigeria, my first Final Four was very difficult to digest what it meant. It's the same with being a Hall of Famer. It's a great honor. I still cannot believe I'm in the same company with all these great legends.

Unterdessen haben die Rockets eine Bronzestatue zum besten und wichtigsten Spieler ihrer Franchise-Geschichte enthüllt.


- Wie sicher ist das FedExForum, in dem die Memphis Grizzlies beheimatet sind?


- The Newfound Spirit of the 76ers.


- Blake Ahearn wird Rookie des Jahres in der D-League, während sich Stephane Lasme und Mouhamed Sene den Titel DPOY teilen.


- Die Raptors schmeißen die New Jersey Nets aus dem Run um einen Playoffplatz. Anschließend entschuldigt sich HC Lawrence Frank für den erbärmlichen Auftritt seiner Mannschaft.


- Kevin Garnett beerbt Paul Pierce als Empfänger des Auerbach Awards. Statement KGs:

I don’t think (Auerbach) was too thrilled to be meeting an opposing player. But it was like when I met Wilt Chamberlain, and Bill Russell of course, and Mr. (Bob) Cousy. It was an honor. I will take those meetings to my grave with me. [...] Red solidifies basketball history with all the prestige. It’s huge. Obviously the award hasn’t been out that long, but it solidifies the excellence of the team as a whole, the history of basketball in general.

Über die Bedeutung KGs hat sich Howard Ulman Gedanken gemacht und u. a. festgestellt:

Even when Garnett isn’t playing, he’s into the game. Practices, pregame shootarounds, postgame news conferences—the look is serious and intense.

Was Gilbert Arenas über Wiz-Cavs III. denkt

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[...] But, really, three years straight of the same two teams facing each other is hard to do. Like I said the last time I blogged, this is a team that we feel comfortable playing in the first round. One of the reasons is because they made roster changes midway through the year and they really haven’t gelled together yet. And, it’s a hype game. In the 2005-06 season, we had the best first round playoff series in the NBA with them in five years, I’d say. It’s between our series with Cleveland in ’06 and that Dallas series with Golden State last year for the best recent first round playoff matchup. It was an exciting series. [...]

[original]

Damals, als Jordan zurücktrat - die Diskussion bei Charlie Rose [112:57 min]

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Dienstag, 15. April 2008

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 20

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Ob diese Entwicklung als cool oder uncool zu bezeichnen wäre - ich weiß es nicht. Sollte sich allerdings am Ende dieser Saison folgende Konstellation ergeben


- Chris Paul = MIP 2008

- LeBron James = ASG-MVP 2008

- Tim Duncan = Finals-MVP

- Kevin Garnett = DPOY

- Kobe Bryant = MVP der Regular Season,


hätten wir zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren den Fall, dass die fünf besten Spieler der regulären Saison je einen individuellen Award absahnen. Auf jeden Fall eine ungewöhnliche Aussicht, wobei LeBron James mit dem tatsächlichen Gewinn des ASG-MVPs seinen Teil schon dazu beigetragen hat...

So funktioniert die NBA, Teil 8

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Kurz vor Beginn der Playoffs macht sich aufgrund der engen Verhältnisse im oberen Tabellenviertel der Western Conference Verwirrung breit: was wäre, wenn die Rockets, Lakers, Spurs und Hornets am Ende die gleiche Bilanz hätten? Für diesen Fall hat die NBA eine klare Hierarchie, innerhalb derer die Plätze zwischen gleich siegreichen Teams (es können mehr als zwei sein) neu aufgeteilt werden:

- Zuerst werden die direkten Begegnungen zwischen den betreffenden Teams danach bewertet, welches Team innerhalb der Regular Season gegen den/die Konkurrenten eine bessere Bilanz vorzuweisen hat, was z. B. im Falle von genau drei RS-Partien zu einem eindeutigem Ergebnis führt. Sollte der Gleichstand bestehen bleiben,

- kommt als nächstes die Bilanz gegen die eigene, komplette Division zum Zuge, allerdings nur für den Fall, dass beide Teams in der gleichen Division angesiedelt sind. Ist dies nicht gegeben,

- greift der Rekord gegen die Conference. Sind die Teams nun auch nach dem vierten Schritt gleichauf,

- folgt die RS-Bilanz gegen nur und ausschließlich die anderen Playoffteilnehmer der eigenen Conference. Sollte sich weiterhin kein Vorteil für ein Team ergeben,

- gilt als vorletztes echtes Bewertungskriterium die RS-Bilanz gegen die Playoffteilnehmer ausschließlich der anderen Conference. Noch immer Remis?

- Ja, dann werden die erzielten Netto-Punkte während der Regular Season ausgezählt. Wenn nun anhand der Daten aus der RS noch immer kein Sieger ermittelt werden konnte,

- entscheidet das Los. Fertig.

Live-Blog: Washington Wizards - Indiana Pacers

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Montag, 14. April 2008

Auf den Zahn gefühlt: die Small Forwards der aktuellen Rookie Class

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Corey Brewer, #22, Minnesota Timberwolves, Alter = 22
5.7 ppg, 3.7 rpg, 0.9 spg
got ya

Nachdem Brewer eiskalt in die Saison startete und im November in sechs seiner 13 Spiele null Punkte scorte, berappelte er sich langsam - wenn auch auf niedrigem Niveau. Die Einsatzzeiten stiegen und sind seit Anfang Februar stets im zweistelligen Minutenbereich. Sein Career High in Höhe von 16 Punkten markierte der SF am 11. Januar gegen die Houston Rockets, wobei die Timberwolves mit mehr als 30 Punkten unter die Raketen ähm Räder kamen. Besser lasen sich da schon die 16 Punkte, 7 Rebounds und 3 Assists beim überraschenden Sieg gegen die Utah Jazz Ende März. Insgesamt stellt der ehemalige Final Four MVP, immerhin schon 22 Jahre alt, eine Enttäuschung dar. Seine Defense, sein Hustle, sein Rebounding haben sicherlich Potenzial, allerdings wäre es absurd, wenn die Timberwolves, bei denen es an fast allen Ecken brennt, einem Defensivspezialisten in spe üppige Spielzeiten geben würden. Nichtsdestotrotz dürfte Brewer mittelfristig als startender SF gesetzt sein. Worin er im Sommer arbeiten sollte: seinem Jumper und seiner Range. Ferner seinem Dribbling. Passspiel. Ball handling. Muskeln. Und der Vollendung von einfachen Würfen in Korbnähe. Den nötigen Willen und auch den Ehrgeiz bringt Brewer jedenfalls mit.



Thaddeus Young, #21, Philadelphia 76ers, Alter = 19
8.1 ppg, 4.2 rpg, 54.0 FG%
got ya

Ähnlich Brewer und Chandler hat Young ca. drei Monate gebraucht, um in der NBA anzukommen. Schon als Fehldraft ein- bzw. heruntergestuft, hat sich nun seine Vielseitigkeit - Young kann die 2-4 und wohl sogar Point Guard spielen - als unbezahlbar für den small ball, den Sixers-HC Maurice Cheeks spielen lässt, erwiesen. Zusammen mit Andre Iguodala verfügen die Sixers über die variabelste Frontcourt-Defense der NBA. Youngs Athletik sucht unter den Rookies ihresgleichen: wer mit 19 Jahren über diese Athletik, diese Körperkontrolle, diese Kenntnis der eigenen Physis verfügt, für den kann der Weg eigentlich nur nach oben zeigen - Ausnahmen bestätigen die Knicks ähm die Regel. Zwar hat Young noch lange nicht die Konstanz eines gestandenen Profis, d. h. auf Abende, an denen er 20 Punkte oder mehr scorte, folgen Spiele, in denen verschwindet, aber dies ist kein Fehler, sondern ein Mangel an Erfahrung. Im April durfte Young in jeder Partie in vier von sechs Partien starten und spielte jeweils mindestens 19 Minuten. Er zeigt insbesondere gegen die minder bemittelten Teams der Liga ansprechende Leistungen, was für einen Rookie ein verheißungsvoller Wink Richtung Zukunft ist. Wie Chandler und Brewer auch hat sich Young, der sich zu einem Monster auf der 3 entwickeln könnte, die teils harsche Kritik zu Saisonbeginn nicht zu Herzen gekommen, sondern weiter an sich gearbeitet. Er ist sich bewusst, dass für eine bestimmende Offensive der Jumper fehlt, aber an diesen Makel hat Young sein Spiel angepasst. Nach dem Trade Kyle Korvers nahm Young, der einen bemerkenswerten Game-IQ sein eigen nennt, seine Chance wahr. Er hat maßgeblichen Anteil am Erreichen der Playoffs durch die Sixers und darf als stilprägendes Element in deren Game bezeichnet werden. Würde der Draft 2007 wiederholt werden: Young fände sich ein paar Plätze weiter oben wieder.



Wilson Chandler, #21, New York Knicks, Alter = 20
7.3 ppg, 3.7 rpg, 44.6 FG%
got ya

Aha, bei Mr. Chandler geht also doch was. Nachdem ich den sympathischen Knickerbocker vor Saisonbeginn über's Klee gelobt hatte, tauchte er dann aber komplett unter - und die Knicks mit ihm. Seit Mitte März, als Eddy Curry die Saison vorzeitg beenden musste, aber legt Chandler in der Mehrzahl seiner Spiele double figures bei den Punkten und genießt deshalb als starting SF mitunter den Vorzug vor Quentin Richardson - das bekommt nicht nur dem box score, sondern vor allem dem Selbstvertrauen. Und wenn er nicht startet, so ist Chandler zusammen mit David Lee inzwischen zur ersten Einwechseloption aufgestiegen. Für Aufsehen - nicht zuletzt unter den Fantasy-Leichen - sorgte Chandler mit seinen 44 Minuten, 10 Freiwurfversuchen, 23 Punkten und 8 Rebounds beim Heimsieg gegen die Orlando Magic. Nicht zu unterschätzen: Donnie Walsh zeigte sich, nachdem er die Knicks erstmals beim Training beobachten konnte, bei seiner ersten Pressekonferenz zufrieden mit den Ballkünsten des Rookies. Chandler vermochte Walsh zu beeindrucken im Spiel der Knicks gegen die Pacers Mitte März, als der Rookie gegen Danny Granger trotz dessen guter Leistung nie zurücksteckte. Chandler, ein vielseitiger, energischer Angriffsspieler und zugleich harter Defender, ist insoweit privilegiert, als dass er sich um seine mittelfristige Zukunft bei den Knicks nicht sorgen muss: er, Lee und Balkman werden mit größter Sicherheit 2008/09 Walshs erste Saison erträglich gestalten. Allerdings bleibt ein gewisser Verdacht, dass bei den erhöhten Spielzeiten Chandlers Walsh seine Hände im Spiel hat: der Marktwert des Rookies könnte so absichtlich nach oben getrieben worden sein.



Jamario Moon, #33, Toronto Raptors, Alter = 27
6.2 rpg, 8.6 ppg, 1.4 bpg
got ya

Bei keinem Rookie dürfte die allgemeine Freude größer sein, dass er sich nun schließlich doch in der NBA etablieren konnte: Moon hat sich nach seiner Odyssee durch mehr als ein Dutzend Teams innerhalb acht verschiedener Ligen innerhalb von sechs Jahren einen Stammplatz in der Starting 5 in einem der besseren Teams der EC erarbeiten können. Gegen die Rookie Wall ist der super erfahrene Moon nicht gefahren. Er strahlt einen immerwährenden Enthusiasmus aus und stellt damit eine gute Ergänzung zum verkrampften Chris Bosh dar. Mit seiner Teilnahme am SDC wurde er auch dem nur allgemein interessierten NBA-Publikum außerhalb Torontos ein Begriff. Moon setzt in der Defense mehr Akzente als in der Offense, er hat bewiesen, dass er gegnerische Small Forwards aus dem Spiel nehmen kann, es sei denn, die sind athletischer als er - von diesem Format gibt es leider einige. Von allen Top-Rookies ist Moon der billigste: diese Saison hat er keine 500.000 $ verdient. So könnten sich die Playoffs im wahrsten Sinne des Wortes für Moon zum Millionenspiel entwickeln: eine Vertragssituation wie die von Moon kann in der Post Season kleine Wunder bewirken. Abgesehen davon muss er die Konkurrenz durch Carlos Delfino und Jason Kapono nicht fürchten, das gilt in den Playoffs wegen der strammen Rotation noch viel mehr als in der RS. Was Moon in den Playoffs unterdrücken sollte: die Tendenz, schlechte Würfe zu nehmen oder Würfe aus einer Distanz, die er nicht beherrscht: mehr als 1.5 Dreierversuche bei einer Quote von 32%? Grenzwertig. Was sich die nächsten Wochen rächen könnte: Moon kann mit dem Ball nicht wirklich zum Korb ziehen, während er im Traffic oftmals überfordert scheint und sich mit dem Ball dort nicht durchsetzt.

Jim Rome interviewt Jamario Moon [6:21 min]

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Sonntag, 13. April 2008

Live-Blog: San Antonio Spurs - Los Angeles Lakers

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NBA Draft 2008, #11 Russell Westbrook

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- Team: UCLA Bruins (Pac-10) -
- 19 Jahre, geb. am 12.11.1988 -
- Guard, 1.91m -
- 12.7 ppg, 3.9 rpg, 4.3 apg, 1.6 spg -
- Vergleich: Rashad McCants -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 10. - 14. -


Dieser junge Mann kann definitiv dunken. Seine 1.91m strotzen nur so vor Athletik, auch wenn er im Hinblick auf die NBA noch einige Kilogramm zulegen darf. Russell kann Combo-Guard spielen, sollte jedoch auf eine Spezialisierung als Shooting Guard hinarbeiten, schließlich zählen weder Ball Handling noch Passspiel noch Leadership zu seinen Stärken, gerät er in Bedrängnis erkennt man schnell die Begrenzungen seiner Dribbling-Qualitäten, auch kann er als Aufbau nicht pressen. Was hingegen primär gegen die Berufung zum SG spricht: der Bruin trifft in nur 2 von 3 Spielen einen Dreier - zu wenig! Westbrook ist sowohl mit als auch ohne Ball ein sehr schneller Spieler mit hohem Aktivitätslevel, obendrein ein quicklebendiger, unangenehmer, ballklauversessener Verteidiger (u. a. bewiesen gegen O. J. Mayo) mit - im Verhältnis zu seiner Körpergröße - überdurchschnittlicher Spannweite und großen, fixen Händen. Mit seinem rasanten ersten Schritt kann er die meisten Gegenspieler stehen lassen. Auch seinen Crossover dürfte er in die NBA retten. Von vitaler Bedeutung für jeden Shooting Guard: kann ich nur ziehen und attackieren, oder kann ich dank eines schnellen Release und variablem Range auch aus der Distanz den entscheidenden Wurf nehmen? Letzteres ist für Westbrook zu bejahen. Möglich, dass Westbrook einst zu den besseren Crunch-Spielern der NBA zählen wird. Auch nicht schlecht: Westbrook hat nicht die Tendenz, Spiele zu verbraten, d. h. zum Schaden seiner Mitspieler Würfe zu nehmen, vielmehr wäre sein Spielstil als selbstlos bzw. mannschaftsdienlich zu bezeichnen. Ferner lebt der Sophomore eine begeisternde Arbeitseinstellung vor und gilt nicht nur bei Insidern und seinem Coach als extremly coachable. Erfreulich: Westbrook hat einen seiner größten Wettbewerbsnachteile, die schwächelnde Freiwurfquote von nur 54.8% (tödlich für einen PG) von letzter Saison dieses Jahr um mehr als 15% auf 71.3% steigern können, überhaupt hat er diese Saison seinen Durchbruch feiern können: +9.3 ppg, +3.6 apg, +24.8 mpg usw., womit Westbrook zu den heimlichen MIPs der NCAA zählt, die Stufe vom no-name zum hype-name (völliger Unsinn) hat er locker genommen. Der wahre Grund für seine Leistungsexplosion dürfte sein, dass er innerhalb der beiden letzten Jahre noch einmal einige Zentimeter gewachsen ist, genaue Zahlen habe ich nicht, allerdings dürfte es sich um ca. 15cm handeln. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: angenommen, er wird als purer Shooting Guard eingesetzt, wird er dann seinen eigenen Wurf kreieren können, was ihm bisher gewisse Probleme bereitete?

Samstag, 12. April 2008

Alles nur Fake, Folge 3

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Paul, mal ehrlich: hat irgendjemand mitten in der Woche um 3:00 morgens den Nerv, zum NCAA-Finale einzuschalten? Wie viele Zuschauer hattest Du? Gibt's da nicht eine Statistik zu den replays viewed? - A. Kasper, Halle

- Ich weiß nicht, wie viele Zuschauer in Deutschland sich das angetan haben. Während meines Live-Blogs hatte ich so gut wie keine Besucher. Das Replay wurde knapp 50x aufgerufen, was meine Erwartungen deutlich übertroffen hat. Positiv überrascht bin ich auch, dass durch die vermehrten Blogeinträge zur NCAA die Besucherzahlen nicht gelitten haben, das kann aber auch an der Macht der Lesergewohnheiten oder einfach daran liegen, dass die Playoffs vor der Tür stehen - und mit ihnen beinahe die Dallas Mavericks.




Tanken oder was heißt Wettbwerbsverzerrung eigentlich auf englisch? Miami Heat?? - N. Beckmann, Dortmund

- Wettbewerbsverzerrung = distortion of competition. Unter diesen Umständen ist mir der Begriff Tanken auch lieber ;-)




Jetzt, da Larry Bird frei schalten und walten kann bei den Pacers - wer sollte ihn da aufhalten, EOY 2009 zu werden? - K. Roder, Horstweiler

- Donnie Walsh. Oder John Paxson, falls ihm endlich der entscheidende Deal gelingt.




Philadelphia und Atlanta belegen doch, dass der Osten zwar schlechter, aber spannnender ist? Das sind zwei junge, aufregende Teams, die die Liga schon nächstes Jahr durcheinanderwirbeln könnten, ähnlich den Dallas Mavericks vor, ich weiß nicht genau, zehn Jahren. - P. V. Lisse, Hamburg

- Mit dem feinen Unterschied, dass im Westen die Playoffs spannender sind.




Carl Landry spielt irgendwie immer ziemlich am Limit, oder? Kann er nächstes Jahr besser werden oder haben wir von den Typen schon alles gesehen, was er kann? - A. Möller, Hortheim

- Landry wird sich steigern, sicher. Er könnte -
ähnlich Paul Milsap - zu einem dieser unsung heroes werden, die sich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln, ohne dass sich das in den Stats, sehr wohl aber in den Erfolgen der Mannschaft niederschlagen würde.




Ich find den subjektiven Ansatz, den du da in deinem Blog verfolgst, eigentlich ganz nett, nur deine Anti-haltung gegen Chris Paul als MVP 2008 stinkt etwas, finde ich? - P. Lütken, Lüneburg

- Soll er's doch werden, der MVP hat sich sowas von den tatsächlichen Verhältnissen auf dem Court entfernt, dass er mir fast scheint, als sei der MVP ein MUPP (most unproblematic player) für die David Sterns der Zukunft.




Gab's nicht schon vor zwei Jahren Leute, die sagten, jetzt oder nie müssen die Suns die Championship gewinnen? Mein Eindruck ist eigentlich der, dass die Suns auch nächste Saison wieder das Gleiche (...wegen Shaq) zu hören bekommen. Wie lange kann das gehen? Und ist das seriös? - L. Märker, Frankfurt

- Das ist weder seriös noch sonderlich unterhaltsam (ja, es geht beides).




Wird es Dirk Nowitzki eines Tages in die Hall of Fame schaffen? - M. Dümmler, Schwedt

- Ja. Er hat nicht nur die Mavs auf eine für sie nie erreichte Höhe geführt, war nicht nur erster gebürtiger Europäer, der MVP wurde, hat mit 2.13m den Three Point Contest gewonnen, nie eine schwerere Verletzung gehabt, war stets loyal gegenüber seinem Verein, erreichte die NBA-Finals, spielte international herausragend usw. Letzte Zweifel aber würden nur durch den Gewinn der Championship ausgeräumt.




Besteht die Chance, dass sich Dwight Howard jemals so ans Management der Magic schmeißt wie Kobe dies in Los Angeles tut und getan hat? Oder wird er immer Mr. Nice Guy bleiben, der Juli und August lieber in Disnleyland als den Hinterzimmern der Vereinsoberen verbringt? - J. Wagner, Stuttgart

- Ich fürchte, Howard wird nie ein so machtbewusster Spieler werden, wie es zum Beispiel Shaquille O'Neal ist. Auch seine Mitspieler lassen da wenig hoffen, Rashard Lewis und Hedo Turkoglu existieren eigentlich nur auf dem Court und nicht in den Hinterzimmern.




Ausgerechnet für die Knicks schreibst Du!? RLMAO - Nobody, Nirvana

- Ihr Basketball stinkt zum Himmel, keine Frage. Trotzdem ist es eine großartige Franchise, woran auch ein Isiah Thomas nichts wird ändern können bzw. geändert hat.




Gilbert Arenas = Idiot. Welcher Spieler verzichtet denn bitteschön auf's Kleingeld? - L. Vollmer, Ingolstadt

- Die Frage wäre hier wohl eher: welcher Spieler verzichtet, wie Arenas, auf einen Spieleragenten?




Ich als Fan der Rockets halte die Lakers für die gefährlichsten Gegner in Runde 1, mit oder ohne Bynum. Oder sind's doch die Spurs? - L. Krauthaar, Büchten

- Definitiv sind die Spurs für die Rockets die härtere Erstrundenbegegnung. Ohne Yao Ming dürfte Tim Duncan nicht zu stoppen sein und die entscheidenden Punkte für ein Weiterkommen des Meisters spielen.




Klar, in der NBA hat Nur-Talent keine Chance. Es gibt eine Handvoll Elitespieler und dann den Rest. Und manchmal passieren, wie 2004 mit den Detroit Pistons, Verkehrsunfälle. - W. Becker, Welbergen

- Wenn man sich anschaut, wie die Toronto Raptors, die von allen Mittelklasseteams den talentiertesten Kader haben, ihren Karren auch diese Saison wieder vor die Wand gefahren haben, dann ja. Wenn man sich anschaut, dass - bis auf damals die Detroit Pistons - jeder Champion einen Elitespieler hatte, der übrigens auch gleichzeitig Superstar war, dann ja. Wenn man sich den rasenden Abstieg Kwame Browns anschaut, ja.




Sorry, manchmal schreibst Du verdammt oberflächlichen Kram, z.B. über Ben Gordon, dass der Typ deshalb gute Defense spiele, da er jeden Move in der Offensive voraussehe. Funny point, man. Schon mal was von Screens und Blocks gehört? Teamoffense? Isolation? Denkst du wirklich, dass Gordon die Offense eines ganzen Teams vorhersehen kann? - A. Loss, Hittingen

- Ja. Ja. Ja. Nein.




Rashard Lewis sorgte letzten Sommer für eine schwere Überraschung, als er von den Magic mit mehr als 100 Millionen $ abgespeist wurde - welcher Oberklassespieler kann diesen Juli für eine ähnliche Sensation sorgen? - F. Hoffmann, Naundorf

- Ich denke, dass Monta Ellis einen sehr guten, vielleicht überraschend hoch dotierten Vertrag erhalten wird. Ebenfalls Aufmerksamkeit verdient Shawn Marion.




Nur mal so: schon seltsam, dass S. Marion, der in seiner Karriere nie ernsthaft verletzt war, sich ausgerechnet in Miami, das kein gutes Pflaster mehr zu sein scheint für Superstars, eine season ending injury zuzieht. - E. Schüler, Hungen

- Miami Cold?




Ich habe das Gefühl, dass sich die Hawks, sollte das Management vor, während und nach dem Draft die richtigen Entscheidungen treffen, zum Spitzenteam formen können. Wie viel hängt dabei von der Weiterverpflichtung Josh Smiths ab? - E. Collins, Koblenz

- Josh Smith ist nach Joe Johnson wichtigster Hawk. Stattet man ihn mit einem neuen Vertrag aus, durch den Smith einerseits langfristig gebunden wird, andererseits sich das Hawks-Management vertragliche Offenheit gegenüber anderen Spielern bewahrt, dann wäre dies eine erfreuliche Entwicklung für die Falken. Ich denke, dass die Hawks bereits nächste Saison um den Gewinn der Southeast-Division mitspielen werden, wenn Smith bleibt. 8 bis 10 Millionen $ jährlich werden die Hawks wohl hinblättern müssen, allerdings haben sie auch jahrelang gespart.




Gab es jemals einen Superstar, der so lange brauchte, ein Superstar zu werden wie Steve Nash? Dieser Typ hat fast ein Jahrzehnt gebraucht, um sich auf der Landkarte der NBA einzutragen! - F. Trauernich, Leipzig

- Nein, mir fällt da kein Spieler ein, den ich selbst habe spielen sehen. Was bei Nash als Besonderheit dazukommt: die Leistungsexplosion in diesem fortgeschrittenen Alter.




Welches ist der berühmteste aktive NBA-Spieler ohne Spitzname? - W. Reich, Nürnberg

- Yi Jianlian? Antawn Jamison?




Hätten die Knicks die gleichen Probleme, wenn es in New York gefühlte 15 Tageszeitungen weniger gäbe? - D. Bachmann, Ferch

- Da müsste man wohl einen Journalisten vor Ort fragen. Da die sich aber meistens bierernst nehmen, lautete die Antwort wohl Ja.

Kobe Bryant rockt [0:53 min]

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[via Forum]

NBA Draft 2008, #10 Hasheem Thabeet

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- Team: Connecticut Huskies (Big East) -
- 21 Jahre, geb. am 16.2.1987 -
- Center, 2.21m -
- 10.5 ppg, 7.9 rpg, 4.5 bpg -
- Vergleich: Samuel Dalembert -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 18. - 25. -


Dieser junge Mann hat weder ein Offensivspiel noch ein nba-taugliches Passspiel, zeigt nur geringe Aktivität (nicht zu verwechseln mit Mobilität) auf dem Court, verfügt über keine zwingende 1-on-1 Defense und hat auch nicht die berühmten butterweichen Hände, die großen Basketballern ihr Spiel so unendlich erleichtern. Und doch zählt Thabeet zu den Spielern, die im Draft sowohl für eine negative als auch positive Überraschung sorgen könnten: Thabeets Name könnte einerseits in den Top-15 genannt werden (positiv), aber auch erst in Runde 2 (negativ). Dass er sich zur Draft anmelden wird, daran bestehen eigentlich keine Zweifel, denn Thabeet ist des Basketballspielens wegen in den USA gekommen, d. h. er sollte versuchen, damit Geld zu verdienen, und davon gibt es in der NBA bekanntlich am meisten. Was also hat der in Tansania zur Welt gekommenene, passionierte Scrabble-Spieler noch zu bieten außer seiner Größe (größter Huskie aller Zeiten), drei Sprachen und einem Haufen Blocks (u. a. egalisierte er am 3. Dezember 2006 mit 10 blocked shots innerhalb eines Spiels den Schulrekord der UConn, aufgestellt von Donyell Marshall und später Emeka Okafor; den mehr als 15 Jahren alten Rekord der Big East, was total blocked shot angeht, von Alonzo Mourning hat er gebrochen)? Wahrscheinlich sein verlockendes Upside. Zwar ist der Sophomore schon 21 Jahre alt, hat allerdings erst mit 16 Jahren angefangen Basketball zu spielen (hallo Luol Deng!). Thabeet selbst sieht diesen Erfahrungsrückstand locker. Die Scouts dürften es genauer nehmen und sich die Frage stellen, ob Thabeet ein Dikembe Mutombo für Arme oder Samuel Dalembert/DeSagana Diop für Reiche oder Mohammed Sene für Milliardäre ist - oder nichts von alledem. In der Offensive wird Thabeet nie eine Hausmacht werden. Und um in der Defense zu dominieren, fehlen im die nötigen Kilogramm, der Instinkt und wohl auch Raubeinigkeit. Zwar kann seine bloße Präsenz in der Defense den Verlauf eines Spiels ändern, allerdings nur auf dem College - in der NBA muss Thabeet mehr Aktivität an den Tag legen. Auch macht Thabeet nicht den Eindruck, als hätte er sein Spiel schon gefunden, was bedeutet, dass seine Leistungen mit denen des Gegners schwanken. Zuversichtlich stimmen seine nur 2.6 Personal Fouls per game sowie seine Freiwurfquote. Auch seine Schnelligkeit insbesondere im Spiel ohne Ball sucht unter den big men am College ihresgleichen. Ferner wird Thabeet einer der wenigen echten Center im Draft 2008 sein. Echt bedeutet hier, er kann keinesfalls Power Forward spielen, die Mitte ist sozusagen sein Zentrum. Thabeet gilt als enorm coachable, von Typ her ist er als ruhig, zuvorkommend und allürefrei zu bezeichnen, jedenfalls sehr sympathisch. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: haben seine Blockkünste NBA-Format?

Donnerstag, 10. April 2008

nba.com interviewt Luke Walton

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Bist Du als Spieler zur Welt gekommen?

- Ich denke, dass jeder der so weit gekommen ist, von Natur aus etwas mehr mitbekommen hat als die meisten seiner Freunde. Basketball zu spielen ist etwas, was mir immer als sinnvoll, als gegeben erschien, und ich denke, das gilt auch für fast alle anderen Spieler in der NBA sonst wären wir nicht hier.


Welchen Spielern galt Deine Bewunderung, als Du jung warst?

- Als ich aufwuchs, waren Larry Bird und Kevin McHale meine Helden. Ich liebte die Auseinandersetzung zwischen den Lakers und Celtics in den 80ern, aber seitdem bin ich mehr und mehr mit meinem eigenen Spiel beschäftigt, ich versuche ständig, besser zu werden.

[...]

Derek Fisher und Kobe Bryant sind beide bekannt für die beruhigende Wirkung, die sie auf das Game der Lakers ausüben. Würdest Du Dein Verhalten auf dem Court ebenfalls als ruhig bezeichnen?

- Ich habe daran gearbeitet, ja. Ich entwickle das noch weiter. Aber ich werde noch immer zu schnell sauer und werde oft angebockt. Wie gesagt, ich arbeite daran - ich möchte versuchen, während des gesamten Spiels auf einem Level zu bleiben.


Inwieweit hat Dich Phil Jackson dabei unterstützt, dass Du Deine Leichtigkeit trotz all der Schwierigkeiten, die Du in letzter Zeit bewältigen musstest, bewahrt hast?

- Wir haben eine lange Saison. Mental musst du das gesamte Jahr fokussiert bleiben und genau das ist eines der Dinge, die dir Jackson beibringt: ausgeglichen zu bleiben, d. h. nicht zu hoch fahren und nicht zu tief stürzen, damit du das bestimmte Niveau hältst um deine Offensive Spiel für Spiel abrufen zu können.


Du bist in dieser Saison gestartet, bist aber auch von der Bank gekommen. Welche Lineup sagt Dir mehr zu?

- Ich freue mich über jeden Start, aber ich mag es auch zusammen mit anderen Spielern von der Bank zu kommen. Die Bank darf mehr laufen, hat mehr Aktionen im open court und das ist eine Art von Spiel, die auch ich gern habe.


Unterscheiden sich die Anpassungen, dieDu zu treffen hast, wenn Du startest oder von der Bank kommst?

- Ja, du musst Dich einfach anders vorbereiten. Es macht einen Unterschied, ob du startest oder unter der Vorgabe begrenzter Einsatzzeit später als Bankspieler eingreifst. [...]


[original]

Kokoloresleser wissen mehr, KW 14

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- Nicht nur Mia, sondern auch Andrés Nocioni hat ein hungriges Herz.


- Irgendeinen besonderen Grund muss es schon geben, um sich Season-Tickets der Miami Heat für nächste Saison zu kaufen und deshalb setzten sich Dwyane Wade, Alonzo Mourning, Udonis Haslem u. a. höchstpersönlich ans Telefon, um die Karten an Mann & Frau zu bringen.


- Das Albert-Schweitzer-Turnier - ein Rückblick in Bildern.


- Pat Riley, Adrian Dantley, Bill Davidson, Patrick Ewing, Hakeem Olajuwon, Cathy Rush und Dick Vitale wurden in die Hall of Fame aufgenommen.


- Coby Karl muss erneut in die D-League. Auch Mouhamed Sene wurde zum wiederholten Mal zu den Idaho Stampede assigned. Taurean Grenn wird von den Denver Nuggets zu den Colorado 14ers beordert. Den umgekehrten Weg nehmen Shannon Brown und Cedric Simmons für die Chicago Bulls. Bis zum sehr nahen Saisonende ausfallen wird Yi Jianlian von den Milwaukee Bucks. Keiner weiß genau, wann Andrew Bynum wiederkommt, jedenfalls trainiert er schon 1-on-1 mit Kurt Rambis. Bobby Jones wird für 10 Tage ein San Antonio Spur, ebenso lange Ronald Dupree ein SuperSonic. Unterdessen hat Ron Artest versichert, seine Option nicht zu ziehen und bleibt damit ein weiteres Jahr Sacramento King.


- Ben Gordon wird nun doch versuchen, zusammen mit Luol Deng das britische Team - bestehend aus England, Wales und Schottland - für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.


- Wie ein deutscher NBA-Fan das Spiel zwischen den Dallas Mavericks und Boston Celtics erlebte.


- Die Wizards, Sixers, Raptors, Hornets und Lakers erreichen die Playoffs.


- Innerhalb eines Spiels realisieren die Boston Celtics den größten Turnaround einer Franchise in der Geschichte der NBA (+37 Siege) sowie den totalen Heimvorteil in den Playoffs. Glaubt man Paul Pierce, hat diese glückliche Wende vor allem Kevin Garnett zu verantworten:

"The whole face of the Celtics turned around when the trade happened with this guy. Everyone talks about the MVP and they talk about numbers, but this guy has changed the whole culture around here, and I think that says a lot for everything."


- Gilbert Arenas würde auf bestimmte Anteile seines Gehalts verzichten, wenn damit Antawn Jamison gehalten werden könnte.


- Drei Gründe, weshalb Frauen inzwischen besseren Basketball spielen als Männer dies tun:

1. The women have closed the gap on the men in terms of two major fundamentals: dribbling and shooting.

2. Women actually play more team ball than the men.

3. More ex-NBA players are involved in the women's college and pro game than ever before. That is particularly true in the WNBA and there seems to be a trickling down effect beginning in college.


- Bekommt Wilt Chamberlain seine eigene Briefmarke?


- Spätestens mit diesem Projekt ist Shaquille O'Neal in der Community von Phoenix angekommen.


- Die gesellschaftspolitische Analyse zu ?King Kong? LeBron James.


- Kasib Powell = MVP der D-League.


- Richard Jefferson erinnert sich seines letzten College-Spiels: der Finalniederlage 2001 gegen Duke.


- Nachdem sich seine Sixers erstmals seit drei Jahren die Playoffteilnahme sicherten, äußerte sich ihr Head Coach Maurice Cheeks so:

"There are times when I go yell at players and there are times when I put my arm around them. My personality has been that way for 51 years and it's not going to change because I became the head coach."


- Innerhalb von zwei Tagen sammelt Dikembe Mutombo 1.5 Millionen $ für das Biamba Maria Mutombo Teaching and Research Center, das von ihm gegründete Krankenhaus im Kongo. Steve Kelley hat die Persönlichkeit Mutombos gewürdigt.


- Tyson Chandler erklärt seinen Teamkameraden Chris Paul zum MVP 2008:

Now, if you asked me who's the best player in the league, I'd go with Kobe Bryant or LeBron James. But, to me, it's not about the best player. Most Valuable Player is about who's the most valuable to their team. And I think he's proven that he makes everybody around him better. I think that's why he should be the MVP, and I think that's why Steve Nash was the MVP twice.

I played with J-Kidd this summer. The difference between CP and J-Kidd is that CP scores better. But they're both unbelievable in the way they see the floor, the way they run a club and the way they make everybody around them better. To me, that's what point guards got away from a little bit for a generation. And I think Chris is kinda bringing that back, as far as making players around him better first. That's what your point guard is supposed to do.


- Gegen die Washinhton Wizards treffen die Utah Jazz 15 Threes und stellen damit einen Vereinsrekord auf.


- Auch Rudy Gay ging mal zur Schule...

Mittwoch, 9. April 2008

Things you should know...

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- Joe Smith ist der erste #1-Pick, der in seiner Karriere für acht verschiedene Teams gespielt hat.


- Larry Bird hatte eine einfache Erklärung für seine Dominanz unter den Brettern:

"Most rebounds are taken below the rim. That's where I get mine."



- 6. November 2007: MSNBC bezeichnet LeBron James als den most marketable star. Auf den Plätzen folgen Dwyane Wade und Kevin Garnett.


- Als Channing Frye 1989 seine erste Spielkonsole (Nintendo) geschenkt bekam, spielte er erst einmal 48 Stunden lang durch.


- Als er 15 Jahre jung war, erhielt Earvin Johnson den Spitznamen Magic.


- Seinen ersten Basketball bekam Dwight Howard im Alter von zwei Jahren geschenkt.


- 1982 durfte zum ersten Mal der amtierende Champion den #1-Pick ziehen: die Los Angeles Lakers holten sich James Worthy von der University of North Carolina.


- Dirk Nowitzki über die Rolle von Basketball in Deutschland:

"I guess basketball is not really a huge sport in Germany. There are not hoops everywhere. It is not soccer. Soccer is way easier to play over there than basketball. You had to find your spot, you had to find friends to play with, and find goals outside that you can play on when we were young. It wasn't that you could just walk around the block and play hoops."


- Im 1996er Draft wurde Erick Dampier 3 Plätze vor Kobe Bryant gezogen.


- Wegen seiner ebenfalls nigerianischen Herkunft erkennt Emeka Okafor Hakeem Olajuwon als sein Vorbild an.

Dienstag, 8. April 2008

Wenn ich ein anderes Blog wäre, Folge 19

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Aufgepasst, meine lieben Randsportartenanhänger: in den nächsten zwei Wochen wird sich eine unerfreuliche Welle - gemeint ist nicht der gleichnamige Kinofilm - ausbreiten, innerhalb derer so zu bezeichnende noch-grün-hinter-den-Ohren-Mannschaften wie die New Orleans Hornets, Houston Rockets und sogar - als Vertreter der unrühmlichen Eastern Conference - die Orlando Magic zu heimlichen Titelkandidaten erklärt werden. Standardphrase in diesem Zusammenhang: I think they could really make some noise in this year's playoffs! oder auch At this point of the season there are no bad teams left over. Da ich die NBA seit mehr als 15 Jahren verfolge, habe ich mir angewöhnt, mir ca. einen Monat vor Beginn der Playoffs, frühstens aber nach der Trade Deadline, einen kleinen Zettel an die Wand zu heften, auf dem die eigentlichen Contender stehen - die Contender des (unaufgeregten Monats) März, wenn man so will. Und diese wären nun, sagt zumindest das gelb leuchtende Quadrat an einer meiner vier Wände, für die Eastern Conference die Boston Celtics & Detroit Pistons sowie für die Western Conference die San Antonio Spurs & LA Lakers. Wer sich nun denkt, dass sei sowieso klar, der soll sich Ende April
, nach all dem betäubendem Medienzirkus um Pseudoaufmischer in den Playoffs, noch einmal fragen wie viel von seiner einst so klaren Klarheit überlebt hat. Man kann natürlich auch eines dieser vier Teams zu seinem Lieblingsteam erklären und damit jegliche Bedenken im Hinblick auf die Championship 2008 beseitigen.

Live-Blog NCAA-Finale Memphis Tigers - Kansas Jayhawks

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Montag, 7. April 2008

Die offiziellen Playoff Commercials (to be continued) [jeweils 0:30 min]

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Sonntag, 6. April 2008

Live-Blog: Dallas Mavericks - Phoenix Suns. Beginn ca. 21:30

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Knickerrocker, Folge 1

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[...]
Walsh wurde mit einem Dreijahresvertrag im Wert von 15 Millionen $ ausgestattet, wobei die Option auf ein viertes Jahr besteht (Walsh wird dann 70 Jahre alt sein), und hat von James Dolan ein klares Mandat bekommen: der gebürtige New Yorker soll das Team neu aufbauen, den Turnaround einleiten - beides Dinge, die Isiah Thomas nicht vollbracht hat, womit wir bei den Aufgaben von Walsh wären:

- Die Personalien bei den Knicks neu ordnen: Billy King, Mark Warkentien, Mark Jackson, Bernie Bickerstaff - alles klangvolle Namen, die derzeit gerüchteweise kursieren. Weniger wahrscheinlich: Herb Williams oder Terry Porter oder Scott Skiles als neuer Head Coach. Die Knicks benötigen einen neuen Chef-Scout sowie einen General Manager, der wirtschaftlich vernünftige Verträge abschließt.

- Innerhalb des Teams dafür sorgen, dass wieder Charakter und Chemie einziehen.

- Geduld beweisen, keine fixen Megaverträge mehr.

- Salary aufräumen. Walsh selbst hält sich zum primären Ziel gesetzt, innerhalb von drei Jahren, d. h. bis zum Sommer 2010, Flexibilität beim Cap zu erreichen.

- Die Medienpolitik neu ausrichten. Derzeit haben die Spieler, sogar jeder Angestellte des Madison Square Garden, einen Maulkorb und dürfen nur in Anwesenheit eines Offiziellen der New York Knicks einzeln Interviews geben. Das Auftreten der Spieler gegenüber Medienvertreten darf und wird Walsh nun neu regeln.

- Die mittelbare Zukunft von Stephon Marbury und Eddy Curry klären. Mit beiden wird Walsh gesondert Gespräche wahrnehmen. Ein buyout Marburys ist höchst unwahrscheinlich, da nicht zuletzt der Trade Pau Gasols bewiesen hat, was ein expiring contract wert sein kann (hallo Vince Carter!).

- Keine Draft-Picks mehr traden.

- Kommunizieren. Intern und Extern. Und dabei vor allem mehr Ehrlichkeit gegenüber den Knicks-Fans walten lassen: die Knicks befinden sich kurz vor dem Rebuild, und dieses Wort sollte nicht vermieden werden.

- Walsh muss diese eigenartige, zerstörerische Geflecht aus schlechten Verträgen, mieser Stimmung und grottigen Statistiken auflösen.
[...]

Memphis oder Kansas, Rose oder Rush: wer wird College-Champ?

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Kansas Jayhawks 84 – North Carolina Tar Heels 66

Brandon Rush (22, SG) schoss mit 25 Punkten und 7 Rebounds seine Jayhawks, die Ende der 80er ihre letzte Championship gewinnen konnten, im Alleingang ins Finale der College-Meisterschaft. Und dies ausgerechnet gegen den ehemaligen Coach von Kansas, Roy Williams, der die Mannschaft, nachdem sie 1988 unter Coach Larry Brown mit Starspieler Danny Manning im Finale gegen die Oklahoma Sooners (Mookie Blaylock) die Championship erlangte, vor 20 Jahren übernommen hatte. Die erste Halbzeit endete für Tyler Hansbrough (22, PF) und Wayne Ellington (20, SG) in einem saftigem Desaster, mit 12-40, u. a. verursacht durch 18-0 run von Kansas und dadurch, dass die Jayhawks 13 ihrer ersten 17 Würfe im Ringinneren platzierten, lag man nach 20 gespielten Minuten zurück, bevor dann in der ersten Hälfte von Halbzeit 2 eine imposante Aufholjagd begann, die die Tar Heels neun Minuten vor Spielende bis auf fünf Zähler (58-53) heranbrachte. Hier war es dann wiederum Rush, der den Spielern aus North Carolina die Fersen zeigte. Hätten die Tar Heels dieses Spiel noch drehen können, wäre es der größte comeback win in der Geschichte des Final Four geworden. Hansbrough, einer der dominanten Spieler der aktuellen Saison und mit 17 Punkten und 9 Rebounds bester Akteur auf Seiten der Jayhawks und teilweise hart angegangen von den Verteidigern der Jayhawks und entsprechend mit ingesamt sechs Freiwurfversuchen, wird sich nun überlegen müssen, ob er noch ein viertes Jahr am College dranhängt oder ob er sich am für ihn unsicheren Draft 2008 anmeldet. North Carolina hatte während der East Regional bei keinem Gegner 84 Punkte oder mehr zugelassen, auch hatte kein gegnerisches Team eine Trefferquote von 53% aus dem Feld vorzuweisen, so wie Kansas letzte Nacht. Kansas holte neun Rebounds mehr, zehn Assists mehr, sechs Blocks mehr. Beide Teams trafen fünf Dreier, allerdings benötigten die Tar Heels dafür neun Versuche mehr. Während bei North Carolina sich fünf Spieler mit null Punkten ins box score eintrugen, war es bei den Jayhawks nur einer. Für Hansbrough besonders bitter: er wurde soeben zum College-Spieler des Jahres ernannt. Und nicht nur das, wikipedia listet folgende Ehrungen:

2008 Associated Press national player of the year
2008 Sporting News national player of the year
2008 Sports Illustrated national player of the year
2008 ESPN.com national player of the year
2008 USBWA national player of the year
2008 Rupp Award Player of the Year
2008 ACC Tournament MVP
2008 ACC Player of the Year
2008 First-Team All ACC

Hier einige Stimmen aus dem Kansas-Lager:



Außerdem die Zusammenfassung durch die ESPN-Experten:




Memphis Tigers 78 – UCLA Bruins 63

Derrick Rose (PG, 19) hat mal wieder bewiesen, warum man sich wegen seiner Zukunft in der NBA so sehr freuen darf: Rose schulterte mit 25 Punkten, 9 Rebounds und 4 Assists den Löwenanteil beim Sieg seiner Tigers über die Bruins. Zwar erzielte Teamkollege Chris Douglas-Roberts (SG, 21) noch 3 Zähler mehr, allerdings war Rose der dominierende Spieler auf dem Court. Mit seiner Explosivität, seinem zwingendem Stil, seiner Unstoppbarkeit im 1-on-1 setzte Rose dieser Begegnung seinen Stempel auf und wird dies auch in den Finals tun, denn Rose ist ein Musterbeispiel, was Kontinuität angeht. Rose unterlief in 37 Minuten Spielzeit nur ein Turnover. Er hatte insgesamt 12 Freiwurfversuche – zum Vergleich: die Bruins als Team hatten 13. Als unbedingter Vorteil stellte sich die qualitative Tiefe im Team der Tigers heraus, was denen gestattet, 40 Minuten lang einen sehr schnellen Ball zu spielen, bei dem wiederum die Bruins nicht mithalten konnten. Da der Backcourt der Tigers zusammen 53 erzielte, gilt dem galaktischen Duo Rose-Roberts auch im Finale gegen die Jayhawks die volle Aufmerksamkeit. Sollte Rose dort wieder so eine Partie hinlegen, dann könnte bei der Wahl zwischen ihm und Michael Beasley zum Top-Pick 2008 enger werden als allgemein erwartet. Gegen die Tigers als Sieger des am Montag stattfindenden Finals spricht folgende Statistik: noch kein Team, das 37 Spiele in einer Saison gewann, konnte diese Saison mit dem Gewinn der Championship krönen, weder Illinois (2005) noch UNLV (1987) noch Duke (1999, 1986). Zum etwas schlechten Ruf, den die Tigers genießen (müssen) obwohl sie nun mit einer Saisonbilanz von 38-1 das erfolgreichste NCAA-Team aller Zeiten sind, äußerte sich C. Douglas-Roberts so:

I feel the negativity was silly the whole year. We believe in ourselves. So that's really all that matters to us. […]
When we hear stuff, we laugh because we don't understand it, we don't know where it came from. But we don't play that 'us against the world' thing. […]
We just go out and play. It's really simple.


Übersetzt heißt dies so viel wie: Eure Schlagzeilen interessieren mich einen Dreck, wir wissen was wir drauf haben!

Sehr selbstbewusst zeigte sich auch Derrick Rose (siehe Video unten):

Going into the game, we knew that we was going to win. Ain’t too much to say. We’re just a great team. With the team that we have, it’s hard beating us.

Hingegen hat UCLA nun auch im dritten Anlauf hintereinander das Final Four nicht für sich entscheiden können. Russell Westbrook (SG, 19) lieferte mit 22 Punkten und 10-19 aus dem Feld eine sehr gute Partie ab. Kevin Love (C, 19) verfehlte nicht nur freistehend seine beiden Dreier sondern zumindest in Halbzeit 2 die in ihn gesetzten Hoffnungen.

Hier einige Stimmen aus dem Memphis-Lager:



Und noch einmal eine Zusammenfassung durch die Experten von ESPN:


Samstag, 5. April 2008

Wir haben die Playoffs '08 verpasst (Teil 4/14): Miami Heat

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Das Gegenteil zu heile Welt – es sind die Miami Heat. Das Gegenteil zum NBA-Champion 2006 – dies sind die Miami Heat von heute. Das Gegenteil zu Tradition verpflichtet! – Miami Heat. Es hätte viele Möglichkeiten gegeben, diesen Blogeintrag anzugehen, zum Beispiel den: wie haben es eigentlich die Detroit Pistons verstanden, nach ihrem Titelgewinn 2004 weiterhin an der Spitze zu bleiben? Zwischen 2002 und 2008 haben die Jungs von Flip Saunders 6x ihre Division, 2x die Eastern Conference und schließlich 1x die Finals gewonnen. Kontinuität wird groß geschrieben in Motown. Dafür sorgt nicht zuletzt mit Joe Dumars einer der besten GMs der Liga. Aber auch bei den Spielern stimmt es: die Pistons hat einen unvergleichlichen Mannschaftsgeist, von dem die Heat sich nicht nur ein, sondern mehrere Stücke abschneiden sollten. Zwar haben auch die Pistons mit Rasheed Wallace einen kapriziösen Charakter, aber der bringt – im Gegensatz zu Shaquille O’Neal – wenigstens seine Leistung. Diese Mannschaft hat Stil, diese Mannschaft hat eine ungebrochene Qualität, diese Mannschaft kann an einem guten Abend jedes andere Team nicht nur schlagen, sondern dominieren. Anders die Miami Heat. Hier stimmt es weder strukturell noch personell. Strukturell, da Pat Riley, der im Verlauf der Saison offensichtlich die Lust verloren hat und sich inzwischen Spiele am College anschaut statt seine Mannschaft zu betreuen, seine eigene Nachfolge noch nicht verbindlich geregelt hat, und da die Vertragssituation bei den Spielern etwas festgefahren ist und es auch im Hinblick auf die Free Agents 2008 nicht viel Grund zu hochtrabenden Versprechen gibt, und auch da man sich vor Beginn der nächsten Saison komplett neu positionieren muss: im Moment schweben die Heat zwischen scheinbar 100 Jahre vergangener Championship sowie dem Abstieg in die Zweite Liga – wenn es denn eine gäbe in der NBA. Es stimmt personell nicht, da die Heat diese Saison mehr als ein Dutzend verschiedene Starting Lineups spielten – das kennt man so nur von den New York Knicks. Die drei Fixsterne des Vereins – Shaq, Wade, Riley –haben versagt. Die Neuzugänge haben sich von selbst erledigt, hinzu kamen Verletzungen, wobei besonders der nahezu tragische Ausfall Alonzo Mournings zu beklagen ist. Peronell liegt sehr vieles im Argen, der Qualitätsverlust, den die Heat innerhalb der letzten zwei Jahren erlitten haben, ist erheblich. Stellt man die beiden Starting Fives von Spiel 6 der Finals 2006 und RS-Spiel Nr. 76 gegen die Washington Wizards gegenüber, so erhält man:


PG: Jason Williams (Finals 2006) - Chris Quinn (aktuell)

SG: Dwyane Wade - Daequan Cook

SF: Antoine Walker - Ricky Davis

PF: Udonis Haslem - Mark Blount

C: Shaquille O’Neal - Earl Barron


Hier wurde ein Championship-Kader mit einem D-League-Roster ersetzt, da gibt es nichts schönzureden. Und wenn doch, überlasse ich dies Schönfärbereiexperte Pat Riley. Der 63-jährige ist eitel genug, um uns in der Sommerpause mit Versprechen zu langweilen, die in etwa so aussehen werden: We’ll be back. I’ve no doubt about that. Do you? Es wird einen Draft geben, bei dem die Heat an hoher Stelle platziert sein werden. Es wird mit Michael Beasley und Derrick Rose zwei interessante Spieler geben, von denen gesagt werden wird, dass sie ihrem Team, egal welchem, gleich in ihrer ersten Saison nach vorn verhelfen werden. Diesen Ball wird Riley aufschnappen. Er wird so tun, als hätte er eine Vision, dabei verwaltet er nur eine Millionen verschlingende Katastrophe. Er weiß, dass er seine Heat verkaufen muss, er ist lange genug im Geschäft – wie alt muss man sein, um mit Jerry West bei den Lakers gespielt zu haben? Argumente hat er kaum: die Heat sind seit Wochen Letzter der Eastern Conference. Sie haben die beiden besten Center ihrer Franchisegeschichte verloren. Sie liegen unbegreifliche 47.5 Spiele hinter den Boston Celtics. Sie brauchten 55 Spiele, um ihren zehnten Saisonsieg zu feiern. Sie bescherten Shaquille O’Neal, der seit 1992 höchst erfolgreich in der Liga unterwegs ist, die längste und auch bitterste Serie von Niederlagen seiner Karriere. Sie wurden verspottet, als sie am 19. März nur 54 Punkte scorten: nein, nicht gegen die Celtics, Spurs, Pistons oder Rockets, sondern gegen die defensiv eher somnabulenten Toronto Raptors. Sie waren mit einer Startbilanz von 1-9 das erste Team, dem prophezeit wurde, die Playoffs zu verpassen, wenn sich auch dieser Vorhersage nicht jeder Kommentator anschließen wollte, schließlich hatten die meisten, so auch ich, den Heat zumindest eine ausgeglichene Bilanz zugetraut. Dieses Vertrauen, welches sich aus dem klangvollen Titel „NBA Champion 2006“ nährte, ist nun verbraucht. Dies lässt sich statistisch untermalen:


- Mit nur 91.7 ppg sind die Heat das Bettelhaus beim Scoring.

- Mit durchschnittlich 37.6 Rebounds ist man letzter bei der Arbeit am Brett. Kein Team wird brutaler ausgereboundet (-5.4 rpg).

- Mit den Los Angeles Clippers teilt man sich Platz 30, was die Anzahl verwandelter Feldwürfe pro Partie angeht.

- Mit fast zehn Punkten Unterschied geben die Heat ihre Spiele ab – Negativspitze!

- Nur einmal konnten die Heat zwei Spiele hintereinander gewinnen.

- Vom 25. Dezember 2007 bis 23. Februar 2008 hatten die Heat einen Zwischenbilanz von 1-26.

- Kein Team hat eine schlechtere Auswärtsbilanz, eine miesere Bilanz in Spielen gegen die eigene Division, weniger Spiele zu Hause gewonnen, mehr Spiele verloren. Kurioses an Rande: am 9. März verloren die Heat zwei Spiele an einem Abend, nämlich die Wiederholung der letzten 51 Sekunden eines Spiels gegen die Hawks und außerdem das so vor Saison angesetzte reguläre Spiel gegen die Hawks.

- Nur sieben Spieler standen den Heat am 8. März 2008 gegen die Golden State Warriors zur Verfügung, dabei müssen es mindestens acht sein. Deshalb wurde kurzerhand Dwyane Wade zum Spiel angemeldet, obwohl der natürlich nicht spielen konnte.


Was sich bereits früh in der Saison gerächt hat, war die Aufgabe James Posey und Eddie Jones, zwei etablierten Scorern from behind the arc. Und Jason Kapono: der in Prozenten gemessen beste Dreierschütze der NBA hatte im Sommer den Vertrag seines Lebens bei den Toronto Raptors unterschrieben, ohne dass die Heat mit der Verpflichtung eines halbwegs adäquaten Spielers nachzogen. Die Heat haben keine Schützen mehr, was in einer Basketballliga, die zum small ball zurückgefunden hat, 82x die Saison bestraft wird. Statt eines wirklich guten Spielers holte man damals viel Mittelmaß und tat es damit den Indiana Pacers gleich. Die Pacers stehen heute höher in der Tabelle, wohl deshalb, da es dort tatsächlich zu dem gewünschten Wettbewerbsdenken gekommen ist. Smush Parker hat die Verdachtsmomente bestätigt, dass er in der NBA nichts zu suchen hat. Anfernee Hardaway bemühte sich, was nicht ausreichte, um zu floppen. Antoine Walker wurde nach vielem Hängen und Würgen zu den Minnesota Timberwolves getradet, was – wer hätte es noch letzte Saison so erwartet? – einem Aufstieg gleichkommt. Furchtbar enttäuscht hat Dorrell Wright, den ich eigentlich als MIP-Kandidaten gehandelt hatte. Shaq wurde, nachdem er mit Hüft- und Kniebeschwerden in die Saison gestartet war und sich dann schnell über fehlende Touches im Offensivgame seiner Heat beschwerte, gegen Shawn Marion getradet, der aber inzwischen auch nicht mehr spielt, sondern wegen Fußverletzung bis Saisonende ausfällt und eventuell nie wieder ein Spiel für Miami bestreiten wird, da er im Sommer über einen neuen Vertrag verhandeln darf und wird (Player Option). Ja, dieser Shaq. Was habe ich mich gewundert, als er nach seinem Trade in einem seiner ersten Interviews erklärte, dass die Championship für die Suns nun ein deutliches Stück näher gerückt sei, schließlich werde Shaq nun mitspielen. So weit alles verständlich an dem Satz, bis auf dieses eine Wort – mitspielen. Wo hatte der Dicke auf einmal seine neue Hüfte her? Die Knie ein 17-jährigen? The next Uri Diesel? Ich bin mir nicht sicher, jedenfalls hat dies für mich die Glaubwürdigkeit des stets so eloquenten O’Neal unter- und auch begraben. Und obwohl der Vergleich hakt wie ein 300kg schwerer Karpfen an einer Spielzeugangel: ein Jason Kidd hätte sich so eine Aktion in New Jersey nicht erlaubt – Geld kassieren, rumnörgeln, und dann gehen. Und hinterher noch schmutzige Wäsche waschen. Ich erinnere mich, dass kurz vor Beginn der RS im Forum des basketball-blogs.de ein Bild von einem für Offseason-Verhältnisse erfreulich durchtrainierten Shaq veröffentlicht wurde. Da schöpfte nicht nur ich Hoffnung, dass die Saison trotz des unsicheren Status‘ Dwyane Wades doch in die Playoffs führen wurde. Die Hoffnungen stellten sich als falsch heraus. Shaq wurde zum ersten Mal in seiner Karriere kein All-Star und, viel entscheidender, ist nun ein reiner Def-Center, d. h. seine Aufgabe besteht im Rebounden und darin, Platz zu schaffen für junge, große Spieler, die schneller sind als er. Und zurück den Heat: an denen ist nichts mehr hot. Die fehlenden Dreierschützen und die massiven Verletzungen, gepaart mit Ungeschicktheiten im Management, haben innerhalb eines Vorzeigevereins dazu geführt, dass sich sogar die beiden Starspieler beinahe in die Haare kriegten, weshalb einer gehen musste, während der andere seit ca. 14 Monaten rehabilitiert. Was diesem Konflikt eine traurige Note gibt: als ob die psychische Belastung nicht genug wäre, spielten beide die Saison unter Schmerzen – Shaq zwickte das Knie, bei Wade meldete sich die Schulter zurück.
Für die schmerzfreien Nostalgiker unter Euch hier noch einmal die letzte Spielminute von Spiel 6 der Finals 2006:

Freitag, 4. April 2008

Interview Nr. 3: Michael Tillery im Gespräch mit Joakim Noah und Thaddeus Young

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Hinweis: Joakim Noah wurde im Draft 2007 an #9 von den Chicago Bulls und Thaddeus Young an #12 von den Philadelphia 76ers gezogen, während Michael Tillery freier Sportjournalist ist und u. a. für die SLAM arbeitet.



Joakim, was ist der größte Unterschied seit zwischen dem Zeitpunkt, als du gedraftet wurdest und jetzt? Bist du reifer geworden in dieser kurzen Zeit?

- Joakim Noah: Ich habe das Gefühl, viel erwachsener zu sein. Wir hatten viele Auswärtsspiele. Scott Skiles wurde entlassen. Spieler getradet. Es passieren einfach viele Dinge.

[...]

Insgesamt hat die NBA also mehr zu bieten, als du erwartet hattest?

- Joakim Noah: In gewisser Hinsicht ja. Die NBA ist viel mehr als das, was die Fans zu sehen bekommen. Aber ich betrachte das Ganze so, dass wir etwas tun was wir lieben und jedes Mal, wenn du den Court betrittst, müssen alle anderen Dinge zweitrangig werden.


Mag sein, dass Tennis ein völlig anderer Sport ist, aber was hat dir dein Vater (Yannick Noah, der 1983 die French Open gewann) beigebracht im Hinblick auf Professionalität?

- Joakim Noah: Ich lernte viel von ihm, während ich groß wurde. Zum Beispiel was die Arbeitseinstellung angeht. Er brachte damals eine Menge Opfer. Er ist jemand, auf den ich stolz bin, ich habe nun, da ich selbst professioneller Sportler bin, eine noch engere Beziehung zu ihm.


Ein Kommentar zu den Unterschieden im Wettbewerbs- und Kameradschaftsdenken auf dem College im Vergleich zur NBA?

- Joakim Noah: Ich spiele nun gegen die Besten in der Welt, während ich am College nur 2x die Woche spielte. Sich an das Reisen zu gewöhnen, ist eine schwierige Angelegenheit. In etwa so wie die verschiedenen Typen im Locker Room auch. Wir alle unterscheiden uns im Alter. Es bestehen jede Menge Unterschiede, wenn man sieht, wie und warum wir alle hierher gekommen sind zu diesem Zeitpunkt unseres Lebens.

[...]

Thaddeus, dein Selbstvertrauen hat im Vergleich zu Saisonbeginn enorm zugenommen. Was ist passiert? Liegt es nur daran, dass du inzwischen mehr Spielzeit bekommst?

- Thaddeus Young: Ja, ich brauchte wohl den Schweiß an meinen Füßen. Seitdem ich mehr Einsätze bekomme, fühlte ich mich komfortabler innerhalb meines Games. Als ich in die Liga kam, hatte ich den Ruf, ein Offensivspieler zu sein, aber jetzt tue ich was immer von mir verlangt wird, Defense spielen, Transition unterstützen, scoren, wenn sich die Gelegenheit ergibt.


Wo hast du die Gabe her, dich in Korbnähe so gut zu bewegen?

- Thaddeus Young: In der High School spielte ich auf der 4 und davor auf der 1 & 2. Als ich dann wuchs und immer schneller wurde auf den Beinen, bekam ich mehr und mehr lose balls und das Scoren in Korbnähe fiel mir immer leichter.


Weshalb hast du angefangen Basketball zu spielen?

- Thaddeus Young: wegen meines Vaters (Felton Young spielte drei Jahre lang für die San Diego Clippers). Er erzählte mir ständig wie es sei in der NBA zu spielen und eines Tages würde ich besser sein als er. Er gab mir dieses Bewusstsein mit auf den Weg und wenn ich einst in der zehnten Klasse sein würde, hätte ich sein Level von damals erreicht. Alles hat seinen Ursprung darin, ihm und den älteren Typen, gegen die ich spielte, zuzuhören.

[...]

Wahrscheinlich ist es dir sehr wichtig, als Rookie die Playoffs zu erreichen. Was haben dir andere Spieler aus ihren Playoff-Erfahrungen heraus berichten können?

- Thaddeus Young: Ich möchte die Atmosphäre dort kennenlernen. Einige meiner Kollegen hier waren bereits in den Playoffs oder haben sogar in den Finals gespielt (Kevin Ollie).


Dem Stil welchen Spielers versuchst du dein eigenes Game anzupassen?

- Thaddeus Young: Als ich aufwuchs schaute ich eine Menge Videos verschiedener Spieler, ich nahm dies und das von dem und dem mit um dahin zu kommen, wo ich jetzt stehe. Ich würde sagen Lamar Odom und Tayshaun Prince.


Maurice Cheeks warf während einer Pressekonferenz die Frage auf, welches deine eigentliche Position ist. Von deinen Anlagen her könntest du auf drei verschiedenen Spots spielen. Was denkst du?

- Thaddeus Young: Ich würde wahrscheinlich sagen Small Forward. Ich bin ein vielseitiger Spieler, weshalb das eigentlich keine große Rolle spielt. Der Coach sagte mir, dass ich niemals auf der 4 spielen werden würde und ich eigentlich wusste ich das schon vorher. Ich versuche das zu geben, was das Team von mir braucht. [...]


[original]

NBA Draft 2008, #9 Roy Hibbert

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- Team: Georgetown University (Big East) -
- 21 Jahre, geb. am 11.12.1986 -
- Center, 2.18m -
- 13.4 ppg, 6.4 rpg, 2.2 bpg -
- Vergleich: Brendan Haywood -
- Playerfile -
- Platzierung im Draft '08: 12. - 18. -


Wenn Hibbert so viel Upside hätte wie Spitznamen, dann wäre der sympathische Hoya ein sicherer Kandidat für die Top 10 im Draft 2008. So aber könnte sich der 26. Juni 2008 für den Senior zu einem langen Abend entwickeln: wenn man beachtet, was Beasley und Rose innerhalb der letzten 18 Monate für Fortschritte hingelegt haben, und wenn man ins Spekulieren gerät, was der ach so tolle DeAndre Jordan noch zu leisten vermag, dann gehen Hibbert die Argumente aus - seit seinem zweitem Jahr am College hat Hibbert nicht mehr zu begeistern vermocht, an der Börse würde man sagen: aus diesem Papier ist die Fantasie raus Für ihn spräche allerdings, dass er sich wenn nicht zu einem Spitzen- so doch einem Rollenspieler entwickeln könnte, z. B. einem Greg Ostertag 2.0. Hibbert wird so oder so der größte Spieler in Draft-Runde 1 werden: mit 2.18m und ca. 125kg hat er absolutes NBA-Format. Die vielen Kilogramm stehen ihm allerdings bei der Schnelligkeit im Weg, auch hat er nicht die Explosivität eines DeAndre Jordan. Er ist fast immer effektiv (insbesondere direkt in der Zone), allerdings selten dominant. Mit Z. Ilgauskas hat er gemeinsam, nicht besonders beweglich zu sein, dafür aber durchaus unangenehme, überraschende Bewegungsabläufe vollführen zu können. Seine Feldwürfe platziert er mit großer Effizienz, was auch an seiner für College-Verhältnisse enormen Physis liegt. Mit einer für big men soliden, zuletzt jedoch abnehmenden Freiwurfquote ist er wenig geeignetes Ziel für ein eventuelles Hack-a-Hibbert. Erfreulich: in insgesamt 136 Partien hat der 21-jährige durchschnittlich nur 1.5 Turnovers gespielt. Dass Hibbert von der gleichen Universität kommt wie drei der besten Center der letzten 25 Jahre - Alonzo Mourning, Dikembe Mutombo und Patrick Ewing - sollte nicht dazu veranlassen, Hibbert mit diesen Legenden zu vergleichen, dann doch lieber mit Michael Sweetney, den es 2003 von den Hoyas zu den Knicks zog. Eins hat Hibbert dem dicken (bzw. sportpolitisch korrekten übergewichtigen) Sweetney definitiv voraus: er geht sorgsamer mit seinem Körper um. Möglich, dass Hibbert etwas zu soft ist, um in der NBA für ein Jahrzehnt zu bestehen, und auch möglich, dass er zwei Jahre länger braucht als normal, um sein Spiel zu finden, aber auch möglich, dass er sich, wenn er den Zwangsabstieg in die D-League hinter sich hat, der Worte erinnert, die ihn John Thomson III mit auf den Weg gab: eines Tages werde Hibbert einer der besten Spieler der Welt sein. Alles Spekulation. Jedenfalls wird das Projekt Hibbert seinen Projektcharakter noch einige Jahre behalten - eine riskante Investition. Entscheidende Frage für die Zukunft in der NBA: fährt Hibbert jedes Jahr gegen die Rookie Wall, denn sein Körper sieht trotz der beeindruckenden Maße nicht nach einer 82 Spiele umfassenden Saison aus?

Donnerstag, 3. April 2008

Stimmungstest

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Ich wüsste gern, was Ihr davon halten würdet, wenn ich in zwei Wochen, also direkt nach dem Ende der Regular Season, ein Live-Blog zum Thema Playoffs 2008 veranstalten würde? Das Blog würde so aussehen, dass wir alle Begegnungen der ersten Runde miteinander diskutieren und, wenn Bedarf besteht, auch die Playoffs insgesamt. Hättet Ihr Interesse, da mitzumachen oder ruft diese Idee eher ein müdes Lächeln hervor? Ich danke für Kommentare.

UPDATE Wie sagte schon Franz Kafka so schön Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Deshalb hier das Live-Blog zur ultimativen Live-Diskussion zu den Playoffs 2008. Start am 17. April um 21:00.

Interview Nr. 2: Henry Abbott im Gespräch mit Terry Porter

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Hinweis: Terry Porter arbeitet seit dem 23. August 2006 als Assistant Coach der Detroit Pistons, während TrueHoop von Henry Abbott zu den wichtigsten Basketballblogs überhaupt zählt.



Ihr besitzt noch immer den Mannschaftskern, den Ihr seit Jahren habt und jeder von uns hat schon gehört von Chauncey Billups, Richard Hamilton, Rasheed Wallace, Tayshaun Prince, Antonio Mcdyess. Aber Ihr habt auch eine Menge neuerer Spieler in Eurem Team, vielleicht könnten wir einige davon durchgehen. Lass uns anfangen mit Jason Maxiell, der sich diese Saison zu einem ganz guten Spieler entwickelt hat.

- Ja, zuerst einmal: unser Kern setzt sich aus Spielern zusammen, die seit mehr als fünf Jahren zusammen spielen, und die in der Lage sind/waren, das Finale der EC fünf Jahre hintereinander zu erreichen sowie die Finals 2x. Sie wissen also, wie man das Spiel angeht. Was sie bisher erreicht haben, ist aufregend. Weiter denke ich, dass unsere Bank wirkliche Fortschritte gemacht hat. Jason Maxiell ist ein junger Mann, der viel Energie mitbringt, in der Defensive eine großartige Präsenz darstellt und dessen Fähigkeit, Würfe zu blocken, den Verlauf eines gesamten Spiels ändern kann. Er hat sich nun Jahr für Jahr weiterentwickelt, und in diesem Jahr scheint es so, als nehme er Spiel für Spiel eine Verbesserung mit. Wir sind glücklich damit, was er unserem Team gibt, und wie er hilft mit seiner Energie, seinem Hustle und den kleinen, unscheinbaren Dingen auf dem Platz.

[...]

Nun lass uns über Amir Johnson sprechen.

- Amir ist ebenfalls ein junger Spieler, der hierher kam mit großen Erwartungen. Ich denke er bekommt nach und nach, wenn auch langsam, die Möglichkeit, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Er hat hart an sich gearbeitet, seinem Körper und seiner Kondition, und er wartet auf die Gelegenheit zu spielen und dieses Jahr hat er das auch getan. Auch er ist vom Typ her sehr athletisch, er bewegt sich extrem gut, kann Würfe blocken und rebounden und auf diese Weise den Spielverlauf ändern.
Es ist wichtig, dass diese Spieler auch in Zukunft Spielanteile erhalten. Der Coach tut dies, und deshalb können sie fortfahren, ihr Selbstbewusstsein zu steigern. Sie werden nicht in die unkomfortable Situation geraten, in den Playoffs eingesetzt zu werden, ohne die dafür nötige Erfahrung zu haben. Sie werden genug Selbstbewusstsein haben, wenn sie den Platz betreten, sie werden wissen, was von ihnen erwartet wird und was sie tun müssen um unseren Team zum Erfolg zu verhelfen.

[...]

Da gäbe es noch mehr Spieler, z. B. Rodney Stuckey und Arron Afflalo?

- Zu meinem Glück durfte ich beide während der Summer League coachen, und das erste, was ich bei beiden mochte war ihr Siegeswille. Sie spielen sehr hart. Sie wollen gut sein. Beide haben verschiedene Stärken. Afflalo ist ein sehr starker Verteidiger. Er hat allerdings noch Bereiche, an denen er weiter arbeiten muss. Er trainiert seinen Wurf, was für junge Spieler sehr wichtig ist: über einen konstanten Shot verfügen. Sie müssen zu einem Punkt gelangen, an dem sie ihren Wurfrange erweitern können, und nicht zu vergessen: wenn du auf dem Perimeter spielst, sind deine ball handling skills enorm wichtig. An diesen Dingen arbeitet er täglich. [...] Stuckey ist ein sehr explosiver Typ von Point Guards, dank seiner Stärke zieht er gern zum Korb. Für einen jungen Spieler kann es keine anspruchsvollere Position geben als die des Point Guards, du musst dort nicht dein eigenes Spiel lernen durchzusetzen, sondern gleichzeitig alle vier anderen Positionen im Auge behalten, und manchmal kann dies zu einer Überlastung werden. Und ich denke, auch Stuckey hatte dieses Jahr seine Momente.

[...]

Zählt Ihr in den Playoffs auf diese Spieler?

- Das ist im Moment schwer zu beantworten. Ich denke, dass 15-10 Spiele vor Ende der Regular Season wird unser Coach sich für verschiedene Lineups entscheiden und wird diese während der letzten RS-Spiele testen, um herauszufinden, wer in die Rotation gehört und wer nicht. Das wurde bisher nicht festgelegt. Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt wird er auf die Lineups achten und prüfen, wie sich die mit der Rotation vertragen.
Viel hängt auch davon ab, wen wir in Runde 1 spielen werden. In den Playoffs geht es nur um eines: Matchups. Jedem dürfte klar sein, dass unsere jetzigen Starter auch in den Playoffs starten werden, aber wer wann von der Bank kommt und inwieweit wir bei bestimmten Matchups einen Vorteil realisieren können, das alles werden dann mit einberechnen müssen.



[original]

Thank God it's Thursday

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Die große Nacht der Rückkehrer oder wie soll man zusammenfassen, wenn innerhalb weniger Stunden Elton Brand (19 Punkte, 5 Rebounds, 3 Assists, Sieg für Clippers), Pau Gasol (10 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists, Sieg für Lakers), Gilbert Arenas (17 Punkte, Niederlage für Wizards) und Dirk Nowitzki (18 Punkte, 5 Rebounds, Sieg für Mavericks) ihr Comeback feiern?

Mittwoch, 2. April 2008

Wegen der Tickets...

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...zum Spiel Hornets-Wizards in Berlin am 14. Oktober: auf der Website der noch fertig zu stellenden O2-Arena steht weiß auf blau geschrieben: der Ticket-vor-verkauf beginnt im Mai und zwar direkt auf o2world.de. Word!

So funktioniert die NBA, Teil 7

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Wie erklärt man jemandem, der an der NBA interessiert, jedoch kein Insider ist, was beim Trade eines Spielers alles zu beachten ist? In einem hervorragenden Artikel auf nba.com wird es uns vorgeführt und zwar anhand von neun Punkten, die innerhalb eines Trades Bedeutung gewinnen:


1. Der Salary Cap beider Teams ist zu beachten. Lässt das Cap-Reglement den Trade zu und - wenn ja - wird mit dem neuen Spielermaterial die luxury tax aufgerissen? Inwieweit bewahrt man sich mit den neuen Verträgen Flexibilität für die Zukunft?


2. Interne Veröffentlichung relevanter medizinischer Informationen zwischen den beteiligten Teams. Damit soll eine Vertragssicherheit hergestellt werden. Die beteiligten Teams wollen den Spieler, so wie er im Buch steht - sie wollen keinen Krankenfall.


3. Ein für die Finanzabteilungen delikates Thema stellen die Versicherungspolicen zu den einzelnen Spielerverträgen dar: übernimmt das Team mit dem Spieler dessen Versicherungen oder teilt es diese Bürde, z. B. bei einem Trade zur Mitte der Saison, mit dem/n anderen Team/s auf?


4. Es gibt stark leistungsbezogene Verträge. Die Leistung kann darin bestehen, eine bestimmte Anzahl an Partien mit-gespielt zu haben, sie kann sich aber auch auf die Teamebene verlagern und das Erreichen der Playoffs einbeziehen. Was fängt nun ein erstplatziertes Team mit guten Aussichten in den Playoffs an mit einem neu akquirierten Spieler, dem in seinem Vertrag horrende Boni für bestimmte Leistungen in den Playoffs garantiert wurden?


5. Kobe Bryant hat sie: die No-Trade Clause. Diese berechtigt ihn, einen Trade, den das Lakers-Management initiiert hat, abzulehnen. Entweder brächen die Lakers die Verhandlungen hier ab oder sie würden sich mit dem Agenten Bryants an einen Tisch setzen um ihre Vorstellungen genauer zu kommunizieren. Was nicht erlaubt ist: zu dem einmal erfolgten Tradeangebot weitere Spieler hinzugeben, um es für den Inhaber der No-Trade Clause erträglicher zu gestalten (Stichwort: ich will zu einem Contender).


6. Genau hinzuhören gilt es wenn Rechte für den Draft Pick abgegeben werden: handelt es sich dabei um einen genau so benannten 2009 second round pick, tauchen i. A. keine Fragen auf. Allerdings kann die Definition eines bestimmten Picks bis zu einer Seite Text einnehmen, was dann die Rechtsanwälte der beteiligten Teams freut.


7. Rashard Lewis setzte im letzten Juli die Unterschrift unter einen Vertrag der Seattle SuperSonics, im Wissen, kein Spiel mehr für diese zu absolvieren: der Vertrag galt nur unter der Bedingung, dass Lewis innerhalb von 48 Stunden getradet wird. Den ersten extend-and-trade Deal unterzeichnete ebenfalls letzten Sommer Kevin Garnett: er verlängerte mit den Minnesota Timberwolves, nur um bei den Boston Celtics spielen zu dürfen. In beiden Fällen waren jeweils beide Teams an der Gestaltung des Vertrags beteiligt.


8. Nach Abschluss eines Trades, d. h. der fest geschlossenen Vereinbarung, formulieren die involvierten Teams ein Schreiben mit all den relevanten Vertragsdetails und senden dieses an die Liga. Geschieht dies nicht vor Ablauf der trade deadline, ist der Trade tot. Dann wird eine Telefonkonferenz einberufen, in der man sich den Vertrag bzw. die Verträge noch einmal laut gegenseitig vorliest, um dann zu einem verbindlichen Abschluss zu kommen. Es muss absolut sicher sein, dass alle Details zu dem Geschäft in dem Vertragspapier erfasst sind, es darf keine Zusatzvereinbarungen geben, die dort nicht formuliert sind. Ist dies geschehen, einigen sich die Vertreter aller beteiligten Teams auf ein Zeitfenster, in dessen Rahmen je eine Pressekonferenz veranstaltet wird, auf der die Neuigkeiten offiziell verkündet werden.


9. Jeder getradete Spieler hat sich gegenüber seinem neuen Team in Form eines Reports vorzustellen. Wie lange er dafür Zeit hat, wird individuell festgelegt: wird ein Spieler mitten in der Saison getradet, dürfte die Vorstellung maximal 48 Stunden dauern. Findet der Trade im Sommer statt, kann sich dieses Zeitfenster auf bis zu zwei Wochen oder auch länger ziehen. Der Trade ist nicht komplettiert, solange die Spieler den Report nicht hinter sich haben. Haben sie diesen vollbracht, schließt sich eventuell direkt eine Pressekonferenz mit der Vorstellung des Spielers an.

Interview Nr. 1: Blazersedge im Gespräch mit Monty Williams

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Hinweis: Monty Williams arbeitet seit 1. August 2005 als Assistant Coach in Portland, während Blazersedge das führende Blog zu den Trailblazers ist.


Sowohl Martell Webster als auch Travis Outlaw haben dieses Jahr erhebliche Fortschritte gemacht. Worauf konzentrierst du dich bei der Zusammenarbeit mit ihnen?

- Wir versuchen ihnen beizubringen, konstante Leistungen zu bringen. Vieles davon hat nichts mit dem Geschehen auf dem Court zu tun. Vielmehr mit der (besseren) Vorbereitung auf ein Spiel. Wir müssen sicherstellen, dass sie in ihre täglichen Einheiten mehr Konsistenz bringen, also ihre Trainingszeit nicht damit verbringen, einen Crossover oder einen bestimmten Dunk zu üben. Wir besprechen mit ihnen, wie man sich aus einem bestimmten Screen löst, oder wie man Gegenspieler daran hindert, aus einem Screen heraus einen Vorteil zu realisieren. Vieles davon ist mehr an Spielvorbereitung als alles andere, aber wir reden mit ihnen auch so viel, da es lange nicht gut bestellt war um die beiden. Viel Zeit beansprucht das Gespräch über elemtare Dinge, was den beiden schließlich geholfen hat, Spiele zu gewinnen und ihr Selbstbewusstsein zu steigern.

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War es eine einfache Entscheidung, damals von San Antonio hierher nach Portland zu wechseln?

- Ja, war es. Ich wusste bereits so viel über Nate, wie hart er arbeitet, seine Professionalität, und viele Leute verglichen uns miteinander. Sie sagten, ich sei eine Art junger Nate McMillan. Damals aber war mir nicht klar, dass ich herkommen und so viel lernen würde. Gregg Popovich sagte mir, ich solle hier her kommen um meinen Horizont zu erweitern. Gehe irgendwo anders hin, lerne etwas dazu in einer Organisation, die von ganz unten wieder neu anfängt und nach oben drängt. Hierher zu kommen erwies sich als Segen .

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Wurdest du, als du in die Liga kamst, von den Teams befragt nach dem Zustand deiner Herzkammermuskeln [Monty Williams wurde vor ca. 15 Jahren HCM diagnostiziert]? Hatte das Auswirkungen auf deine Platzierung im Draft? Wenn du heute in die Liga kämst, scheint es als würde dies eine tragende Rolle spielen bei den physischen Tests, denen sich die Spieler unterziehen müssen.

- An und für sich war ich ein Top 5 Pick, wurde dann aber auf #24 durchgereicht. Das kostete mich eine Menge Geld, aber die Erfahrungen, die ich dadurch sammelte, helfen mir heute weiter. Ich kam dann schließlich nach New York und spielte für Pat Riley und der lehrte mich wie ich zu spielen habe. Ich arbeitete täglich mit Jeff van Gundy zusammen. Diese Stationen sind mir heute eine Hilfe. Ich wurde nach San Antonio getradet, was mir wiederum half, als meine Spielerkarriere vorbei war. Wäre ich zu einem schlechtem Team gegangen, hätte ich wahrscheinlich nicht gelernt, wie man das Spiel spielt oder ich hätte nicht das Spielverständnis von heute. Meine Herzerkrankung mag meiner Draftplatzierung geschadet haben, aber als Coach bringt sie mich weiter.

[...]

Wer waren damals
, als du selbst noch spieltest, die Top 5 Spieler in der NBA?

- Meine persönliche Nummer 1 ist immer Michael Jordan gewesen. Antreten zu dürfen gegen Karl Malone, Magic Johnson, ..., Tim Duncan, David Robinson, so viele. Der am meisten talentierte Spieler, dem ich je begegnet bin ist Tracy McGrady. Und dann gibt es da noch Allen Iverson. Als ich in die Liga kam, schienen sich die Wege der beiden Schulen zu kreuzen. Es gab die alte Schule und es entwickelte sich schnell die neue Schule. Ich hatte die Chance gegen beide spielen zu dürfen. Michael Jordan war zweifellos der beste, dem ich jemals auf dem Court gesehen habe. Sein Killerinstinkt, sein Talent, seine Arbeitseinstellung, das war das Beste, was ich je gesehen habe.


Michael Jordan ging direkt nach seinem Karriereende ins Management. Wirst du das auch eines Tages tun? Oder möchtest du Head Coach werden?

- Ich würde lügen, wenn ich mich nicht in solchen Positionen sehen würde. Ich arbeite derzeit so hart wie ich nur kann, so dass ich, was auch immer passiert, vorbereitet sein werde. Pop sagte mir damals, er denke, ich könne beides - Management und/oder Coaching.


[original]

Ich bin ein Knicks-Blogger

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Es ist nicht so, dass ich einen Lieblingsverein hätte, allerdings gibt es eine Mannschaft, bei der ich mehr mitleide als bei jeder anderen: dies sind die New York Knicks. Und deshalb werde ich eine neue Kooperation mit den basketball-blogs.de starten, die vorsieht, dass ich voraussichtlich jeden Sonntag einen Wochenrückblick zu den Geschicken und Missgeschicken der teuersten Franchise der NBA verfassen werde. Zu gegebenem Zeitpunkt werde ich dann darauf hinweisen, frühstens in vier Tagen startet mein neustes Projekt.

Dienstag, 1. April 2008

Eine erste Einstimmung: Playoffs 2008 [6:15 min]

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Spielt Playoffs, Letzte Runde

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Ihr habt gewählt, dies ist das NBA-Finale 2008:

Boston Celtics (1/EC) - San Antonio Spurs (6/WC)

Stimmabgabe möglich bis Freitag 24 Uhr.

Alles nur Fake, Folge 2

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- Paul, verliert Lawrence Frank seinen Job als Head Coach, falls die Nets die Playoffs nicht erreichen? - K. Raab, Saarbrücken

1. Die Nets verpassen die Playoffs 2. Ja, nicht zuletzt da die Nets die Derby-Serie gegen die Knicks diese Saison nicht für sich entscheiden konnten. Jeff van Gundy wäre wohl ein geeigneter Nachfolger für den derzeit jüngsten Head Coach der Liga, der seit mehr als vier Jahren für die Nets an der Seitenlinie tanzt.



- Angenommen Scott Skiles wird neuer Head Coach der New York Knicks: wäre das Projekt Eddy Curry in New York dann beendet? - K. Ackermann, Schwerin

Definitiv ja.



- Nene von den Denver Nuggets ist einer meiner Lieblingsspieler, aber ich glaube nicht, dass er in den Playoffs viel spielen wird dürfen - oder? - H. Conrads, Wien

Nene sollte behutsam aufgebaut werden und dafür sind die Playoffs nun wirklich nicht geeignet. George Karl setzte seinen Forward am 27. März eine (symbolische) Minute, vier Tage später sechs Minuten ein. Nene spielte während seiner Karriere durchschnittlich 27.5 mpg in den Playoffs - dieser Wert wird leiden.



- Die Mavs verpassen die Playoffs: wer muss als erstes gehen? - R. Platte, Kirchheim

Jamaal Magloire.



- Am Beispiel Ira Newbles: sollte ein Free Agent auf jeden Fall bei jedem Team unterschreiben, wenn er dort bis Saisonende bleiben kann? - L. Engelbrecht, Augsburg

Die Frage ist zu pauschal. Newble hat sich verzockt, denn Phil Jackson setzt den 33-jährigen einfach nicht ein. Schwer vorzustellen, dass sich das in den Playoffs ändert. Die Lakers müssten schon die Championship gewinnen, damit Newble noch ein, zwei Jahre sieht in dieser Liga.



- Chris Webber hat für vier Teams gespielt - wo sollte seine Jersey-Nummer retired werden? - I. Bachmann, Solingen

Definitiv in Sacramento (#4). Dort war er sieben Jahre aktiv und hatte seine erfolgreichste Zeit. Er dürfte neben Mitch Richmond der beste Sacramento King seit 1990 sein.



- Warum sollten die Miami Heat während ihrer Tour durch Europa besser spielen als daheim in den USA? - B. Bönke, Leipzig

Weil Freundschafts- keine Ligaspiele sind.



- Das letzte Mal, dass die Orlando Magic ihre Division gewinnen konnten, ist 12 Jahre her. Welche Starting 5 ist besser: die von 1995-96 (Shaquille O'Neal - Horace Grant - Nick Anderson - Dennis Scott - Anfernee Hardaway) oder die von heute (Dwight Howard - Rashard Lewis - Hedo Turkoglu - Maurice Evans - Jameer Nelson)? - L. Arndt, Hamburg

Den Magic von damals kann die derzeitige Formation weder das Wasser noch den Sekt reichen.



- Haben die Bulls noch einen Leader? - H. Beck, München

Nein. Sowohl Deng und Hinrich, die nominell die Leader sind, funktionieren in dieser Rolle nicht. Mittelfristig könnte Joakim Noah diese Lücke besetzen.



- Michael Redd schreibt öffentlich die Saison ab - darf er das? - C. Obonya, Herbstfelde

Ja, er darf, nicht zuletzt weil er Kapitän des Teams ist. Was er nicht darf: weitere Versprechen, die das Wort Championship enthalten, abgeben.



- Ike Diogu, Danny Granger und Shawne Williams: das soll der Frontcourt der Zukunft in Indiana sein?! - L. Dornauer, Fügen

Nicht ganz, Williams und Diogu wären zu streichen.



- Warum zur Hölle spielt AK-47 noch immer in Utah? War der nicht vor zwei Jahren schon weg? - H. Moser, Marburg

Nach Ablauf dieser Saison ist Kirilenkos Vertrag noch immer 50 Millionen $ schwer und drei Jahre lang - das sind Größenordnungen, an die sich nicht einmal die New York Knicks herantrauen, abgesehen davon, dass dort Donnie Walsh neuer GM werden wird. Ja, Kirilenko ist seit Jahren in Trade-Gerüchte verwickelt und wird auch diesen Sommer wieder verbraten werden. Als Option interessant finde ich in diesem Zusammenhang übrigens nur die Chicago Bulls.


- Innerhalb der letzten 10 Jahre, hat es da schon einmal eine derart talentierte Starting Five wie die der Denver Nuggets gegeben, die dann aber trotzdem nicht die Playoffs erreichte? - M. Maertens, Duisburg

Nein, nur die 2006er Houston Rockets kommen da mit Yao Ming, Juwan Howard, Tracy McGrady, Rafer Alston usw. in die Nähe. Auch die 2004er Portland Trailblazers sind mit Dale Davis, Zach Randolph, Damon Stoudamire, Rasheed Wallace, Bonzi Wells nicht zu verachten.



- Ausgerechnet Acie Law IV soll "Captain Clutch" sein?? - D. Eickelbaum, Delmenhorst

Ja, und zwar deshalb.



- Warum ist Antoine Walker so unglücklich in Minnesota? Und warum kann er nicht einfach mal seine Fresse halten? - U. Haupt, Detmold

Walker ist kein besonders großes Thema bei Kevin McHale & Co. Seinen buyout hat er nicht durchsetzen können und nun steht ihm so oder so eine desolate Saison 2008/09 bevor: entweder bleibt er in Minnesota und erhält weiter abnehmende Spielminuten, oder er wird zu einem noch mieseren Team getradet. Der erfolgreiche Teil Walkers Karriere ist längst vorbei. Den Mund kann er nicht halten, da Walker - so mein Eindruck - etwas an Reife verloren hat.



- Die Detroit Pistons haben den eingespieltesten Mannschaftskern der Liga - besteht die Chance, dass der nach dieser Saison auseinander gebrochen wird? - D. Zaser, Freiburg

Die Chance besteht, sie liegt allerdings bei 0.



- Ich fänd's großartig, wenn die beiden Lopez-Brüder nächste Saison gemeinsam bei den SuperSonics spielen! - A. Genast, Dünkirchen

Okay.



- Lamar Odom, Rasheed Wallace, Mike Bibby, Jason Kidd, Chris Wilcox, Andre Miller - für welchen dieser Spieler sollte sich das Management der Trailblazers 2009 den Arsch aufreißen, um ihn als Free Agent nach Portland zu lotsen? - J. Keller, Basel

I'll always go with Rasheed...



- Wenn LeBron James auf's College gegangen wäre, dann auf welches? - E. Faber, Innsbruck

Sehr wahrscheinlich Ohio State (Buckeyes).



- Einen wirklichen Fortschritt hat Chris Bosh auch diese Saison nicht machen können: woran liegt's? was fehlt dem Raptor? - M. Jaeger, Hannover

(i) Bosh braucht einen neuen Head Coach.
(ii) Bosh fehlt Crunch.
(iii) Mehr Aggressivität in der 1-on-1-Defense.
(iv) Leidenschaft. Bosh mag noch so viel brüllen und noch so oft das Gegenteil behaupten und noch so viele tolle Videos auf youtube haben, letztlich ist er doch ein (zu) ruhiger Typ.
(v) Neue Knie.