Samstag, 31. Mai 2008

Zehn Gründe für das Aus der Detroit Pistons

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- Rechnet man Spiel Nr. 3 heraus, hat sich Rajon Rondo insgesamt nur 8 Turnovers erlaubt, während er 35 Assists spielte - josecalderonlike! Und das gegen einen der besten Verteidiger überhaupt auf der Eins. Doc Rivers sagte über seinen Point Guard nach Spiel 1:

"I believe in him. I play him. I'm going to keep playing him. I told him before the game, 'Stop worrying about them. Make them worry about you, too. You're a hell of a basketball player.'"


- Ray Allen hat seinen Shot wiedergefunden.


- Die Pistons hatten eine Woche Pause vor Spiel 1 der Serie - zu lang. Anders gesagt: die Celtics hatten zu Beginn der Serie 14 Playoffpartien hinter sich, die Pistons 11. Da für die Celtics - wie es KG wiederholt sagte - Ausruhen nie eine Option war, entwickelte sich dieses Mehr an Spielen zum Vorteil für Boston. Entsprechend äußerte sich Flip Saunders nach Spiel 1 so:

"We just didn't seem to be in a good flow, it might have had something to do with (the layoff). We were just a step slow. We didn't get into the flow."


- Ich hatte das Gefühl, dass die Pistons mit dem Erreichen der EC-Finals ihr Saisonziel erreicht hatten, während sich die Celtics auf einer Mission befinden, die unerbitterlichen Fokus verlangt.


- Chauncey Billups war zu wohl keinem Zeitpunkt der Serie zu 100% fit. Nicht nur, dass er vom 7. bis 20. Mai aussetzte, auch innerhalb der Serie musste er den Aufbau Rodney Stuckey und Lindsey Hunter überlassen.


- Ihre erste Heimpleite seit dem 24. März nahmen die Celtics gelassen.


- Rasheed Wallace ist ein hervorragender Verteidiger in der Post-Defense, allerdings beim Verteidigen von Jump Shots den entscheidenden Schritt zu langsam.


- Kevin Garnett: Top-Rebounder, Top-Scorer, Top-Werfer, Top-Kommunikator der Serie.


- Bei ihren beiden Siegen hatten die Pistons mehr Feldwürfe genommen, bei den vier Niederlagen weniger als die Celtics.


- Drückende Überlegenheit der Celtics bei den Points in the Paint, den Rebounds, der Rotation, den Matchups, dem Coaching.

Hier gefunden

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Am 30. September 2007 schrieb ich zu den Aussichten der Lakers folgende Zeilen:

[...] Kobe wird eine großartige Saison spielen, vielleicht die beste seines Lebens. Der 29-jährige befindet sich jetzt im besten Basketballalter. Mit Kobe im Team wäre alles andere als das Erreichen der Playoffs eine Enttäuschung. Insgesamt gehen die Lakers verstärkt in die neue Saison, denn der Abgang Parkers schmerzt nicht, der Zugang Fishers sehr wohl - im positiven Sinn. Die Lakers haben mit Odom, Bynum und Bryant einen sehr guten, intelligenten Kern, der diese Saison ein Stück mehr zusammenwachsen wird. Ich traue den Lakers Runde 2 der Playoffs 2008 zu. Sollten es weder einen großen Trade während der Saison geben, noch Verletzungen wichtiger Spieler, könnten die Lakers einen Playoffrun starten wie letzte Saison die Utah Jazz.

EDIT Sorry an alle Klugscheißer, Euch hätte ich beinahe vergessen! Ja, stimmt, den Celtics prognostizierte ich die Teilnahme an den EC-Finals, mehr aber nicht.

Die Verrücktheiten des Ronny Turiaf

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Selbst gegen den amtierenden Champ San Antonio Spurs ließ es sich Ronny Turiaf nicht nehmen, seinen Ruf als letzter verbleibender Schalk (bis vor einer Stunde Rasheed Wallace?) in den Playoffs zu festigen. In fünf Videos sind die unterhaltsamen Ausfälle des 25-jährigen Franzosen dokumentiert:


- Tanz für Sasha Vujacic [0:30 min]

- Ronny Turiaf hat mehr Zuschauer als Kobe Bryant [0:39 min]

- Turiaf hat kein Problem damit, nicht zu starten [1:32 min]

- RT = Teddy Bear [0:21 min]

- Ich weiß nicht, was Turiaf hier Jacques Vaughn gepflüstert hat, aber es dürfte auf französisch und ziemlich lustig gewesen sein [0:17 min]

Virales Marketing im Kobe-Format, Fortsetzung [0:57 min]

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wikipedia klärt auf:

Virales Marketing (auch Viral-Marketing oder manchmal Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke und Medien ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten. Die Verbreitung der Nachrichten basiert damit letztlich auf Mundpropaganda, also der Kommunikation zwischen den Kunden oder Konsumenten. Intensiv genutzt wird Virales Marketing insbesondere auch zunehmend durch Non-Government Organizations (NGOs).

Vor allem im Internet kann virale Verbreitung von Marketingbotschaften funktionieren. Ein besonders bekanntes Beispiel ist das kostenlose Werbespiel Moorhuhn, das ein Marketing-Instrument der Firma Johnnie Walker war. Das Spiel konnte auf der Internetseite der Firma kostenlos heruntergeladen werden und wurde zu einem absoluten Hit im Internet. (Es muss allerdings kritisch angemerkt werden, dass das Spiel sich zwar bemerkenswert weit verbreitet hat, ob bzw. in wie weit dies jedoch zu einer positiven Marketingwirkung für die Marke "Johnnie Walker" geführt hat, kann nicht beziffert werden.)

Das Bild und das Video des Tages [2:27 min]

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Zehn Gründe für das Aus der San Antonio Spurs

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- Zwar spielte Kobe Bryant im Schnitt 40 Minuten, dennoch setzte Phil Jackson seinen Megastar so ein, dass er im vierten Viertel auf einen ausgeruhten MVP 2008 zurückgreifen konnte - was will man mehr!


- Die Spurs hatten in dieser Serie statt der gewohnten drei nur zwei Scoring-Optionen: Tim Duncan & Tony Parker.


- Jeder Angriff beginnt in der Verteidigung und so haben die überlegenen Lakers - sieht man vom minimalen Unterschied in Spiel Nr. 1 ab - in jeder Partie mehr Rebounds geholt als der Ex-Champ.


- Spiel Nr. 4: zwei Spurs-Starter hatten am Ende der Begegnung null Punkte auf ihrem Konto. Zum Vergleich: bei den Lakers scorte in jeder Begegnung jeder Starter mindestens zwei Punkte.


- Phil Jackson hat da eine bemerkenswerte Bilanz: geht sein Team in einer Playoffserie mit 1-0 in Führung, gewinnt dieses 100% der Fälle (absolut: 40x) die Serie.


- Penetration zum Korb? Fehlanzeige.


- Kobe Bryant setzte besonders in Halbzeit Nr. 1 seine Mitspieler in Szene, womit er sicherstellte, dass diese im Spiel sind.


- Es ist nicht so, dass die Spurs besonders schlecht getroffen hätten von außen, aber Verlass war auf ihren Dreier trotzdem nicht, was u. a. den Sieg in Spiel 1 kostete, als die Texaner im letzten Viertel mit 1-9 von außen kräftig daneben lagen.


- Phil Jackson attestierte Sasha Vujacic eine ausgezeichnete Defense gegen Manu Ginobili:

"Sasha had an assignment out there tonight and he played Ginobili very well. Offensively, Sasha had a lot better games, but defensively, that was one of his best."

Zieht man hinzu, dass Gino mit Verletzungen am Finger und Sprunggelenk zu kämpfen hatte, versteht man, warum der Argentinier nicht zu überzeugen vermochte.


- Nicht nur, dass sich die bessere Athletik der Lakers auszahlte, auch die geringere Anzahl an Playoff-Spielen und der Durchlaufcharakter der beiden ersten Runden machte sich besonders im letzten Viertel bemerkbar: ist die Puste weg, ist die Konzentration weg, ist der Shot weg. Und irgendwie sah man den Spurs ihr Alter an: Tony Parker ist einziger starting Spur jünger als 30, während Derek Fisher einziger starting Laker älter als 30 ist.

Freitag, 30. Mai 2008

Sehr, sehr wichtig und nicht zu teuer

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Dank eines Tipps von Sams durfte ich mir vor wenigen Stunden das Ticket zum Spiel der New Orleans Hornets gegen die Washington Wizards in Berlin am 14. Oktober bestellen. Mich selbst hat der Spaß nur 60 Euro gekostet; die Preise sind überraschend differenziert gestaltet, es besteht die Möglichkeit zur Ermäßigung. Haltet Eure Kreditkarten bereit und ab zum Ticketmaster.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers - eine voreilige Preview, Teil 1

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Von Statistiken kann man halten, was man möchte, sie für Zutat, Rezept oder Hauptgericht halten, jedenfalls gäbe es im Fall der Fälle, d. h. Finals 2008 = Celtics gegen Lakers, eine Reihe statistisch sensationeller Konstellationen: z. B. treffen die beiden besten Teams ihrer jeweiligen Conference aufeinander, was alles andere als selbstverständlich ist, 2007 trafen der Zweitplatzierte der EC und der Drittplatzierte der WC aufeinander. Das Team, welches in der Post Season die wenigsten Punkte (87.3 ppg) zugelassen hat, trifft mit den Lakers auf ein Team, welches im Durchschnitt die meisten Punkte scorte (105.9 ppg). Kobe Bryant hat die Chance auf den Gewinn seiner vierten Championship und kann damit zu jedem Zeitpunkt seiner Karriere mehr Championships auf seiner Habenseite haben als der Beste aller Zeiten: Michael Jordan. MJ23 hatte mit 30 Jahren drei Championshipringe an den Fingern, Bryant könnte mit 30 vier davon haben. Im Finale träfen fünf zukünftige Hall of Famer aufeinander - so viel Glamour gab's zuletzt 2004. Die Celtics wiederum könnten als Team, dessen drei führende Scorer älter als 30 Jahre sind, Champion werden - Premiere. Und à propos 2004: die drei besten Pistons von damals hatten zusammen null Finals-Partien gespielt, bei den Celtics ist die Konstellation die gleiche. Zum ersten Mal seit sieben Jahren strahlen die Finals zurück in die Vergangenheit, 2001 erinnerte man sich gerne an die früheren Duelle zwischen den Sixers und Lakers. Die Lakers haben in dieser Post Season noch kein Heimspiel verloren - halten sie die Serie gegen das beste Defense-Team der NBA? Schafft es Pau Gasol, seine Playoffbilanz aus Grizzlieszeiten von 0w-12l auf 16w-15l hochzuschrauben? Wann hatten wir zuletzt einen so jugendlich besetzten Champion wie die Lakers es werden könnten? Und welche Rolle kann es spielen, dass in den 80er Jahren das stilprägende Duell dieser beiden Vereine mit 2:1 an die Lakers ging (1985 & 1987)?

Das Jahr des Kobe [4:28 min]

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Love him or hate him
aber eins muss man ihm lassen: kein zweiter NBAler hat innerhalb der letzten 12 Monate derart viele Gefühlswelten durchschritten wie Kobster. Vom 1-4 Erstrundenaus gegen die Phoenix Suns über die Buhrufe beim Eröffnungsspiel der neuen Saison bis zur Wahl zum MVP 2008 und nun kurz vorm Einzug in die Finals - was für eine Karriere ähm Jahr. Übrigens interessante These in dem Filmchen: da bei den Lakers bis zu vier Sprachen gesprochen werden, hemme dies den Spielraum für persönliche Keilereien.

EDIT Da sich unter den Lesern dieses Blogs auch einige Klugscheißer befinden, denen allerdings das Platzieren anonymer Kommentare nicht mehr möglich ist, möchte ich den letzten Satz insoweit ergänzen, als dass die These lauten müsste: je mehr Sprachen in einem Team gesprochen werden, desto weniger Spielraum besteht für persönliche Streitig- und Eitelkeiten. Völliger Blödsinn, besonders im Hinblick auf die Spitzenligen in Westeuropa...

Mittwoch, 28. Mai 2008

Kelten gegen Kolben. Spiel 5 BOS - DET, live. Beginn: ca. 2:30

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
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So soll die Seite angezeigt werden:

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Und bei all denjenigen, bei denen das so noch nicht klappt, bitte ich um etwas Geduld. Ich bin zwar kein Webdesigner, jedoch die paar Problemchen, die durch nur *quatsch durchschnittlich quatsch** auflösende *quatsch Grafikkarten **quatsch* entstehen *quatsch***, sollte ich in naher Zukunft beheben können.

UPDATE1 Ich habe die Breite der rechten Spalte verkleinert, sodass nun die Seitenränder aller weiß hinterlegten Boxen glatt sein müssten.
UPDATE2 Ich habe die totalen Werte der Innenabstände verkleinert, sodass das Problem der fixen Größenangaben entschärft wird.

Kokoloresleser wissen mehr, KW 21

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- Durch ein 94-80 im Palace of Auburn Hills feiern die Boston Celtics ihren ersten Auswärtssieg der diesjährigen Playoffs. Kevin Garnett mit 22 Punkten, 13 Rebounds, 6 Assists.


- Anthony Parker fällt nach einer OP an seiner rechten Hand für drei Wochen komplett aus. Für Andrew Bynum führt an einer Knie-OP kein Weg vorbei. In sechs Wochen wieder einsatzfähig: Paul Misap.


- Nicht zu verwechseln mit den Atlanta Hawks sind die Bayhawks, die in der kommenden Saison in der D-League den Spielbetrieb aufnehmen werden.


- Möglich, dass bei den Filmfestspielen in Cannes 2009 eine Gemeinschaftsproduktion von Spike Lee und Michael Jordan vorgestellt wird.


- Joakim Noah hat Probleme mit Alkohol und Marijuana.


- Dime erkennt in Sasha Vujacic als den wahren Def-Stopper der WC-Finals.


- Dwyane Wade schenkt seiner Mutter eine Kirche:

Before she was known as the mother of the Miami Heat superstar and 2006 NBA finals MVP, Jolinda Wade was known as an inmate, a fugitive, a drug user and drug seller. Her life turned around seven years ago when, after years of urging by her children, she got help and got clean. Along the way, she devoted her life to spreading the word of God, starting her first ministry while doing time in state prison. Now, that ministry has a new home, called the Temple of Praise. Jolinda Wade's very own church.


- Mark Jackson, Elston Turner, Terry Porter, Vinny Del Negro oder doch wieder jemand, den keiner von uns auf der Rechnung hatte? Wer wird neuer HC der Phoenix Suns?


- Warum sich Derrick Rose in Chicago wohl fühlen könnte:

"That team is more talented than they showed last season, and it'd be a great thing to have him here in Chicago. I know this: The fans would embrace him. I can't see him not loving being here if that's what happens."

Auch Rose selbst kann sich mit den Bulls anfreunden:

"I grew up in Englewood, played in the Chicago Public League, and it would be nice to make my hometown proud and give my family and friends the opportunity to see me play often. I come from a very close family, and I have a very special bond with my brother Reggie, who has really helped guide and prepare me throughout my career in AAU, high school and college."


- Ein Spieler nach dem Geschmack Mike D'Antonis - heuert Baron Davis bei den Knicks an?


- Die WNBA könnte so sexy sein, tsss...


- Warum Charles Barkley, der nie wieder zocken möchte, die Stellung als role model verdient hat.


- Die Lottery resultierte in folgenden Picks:

1. Chicago
2. Miami
3. Minnesota
4. Seattle
5. Memphis
6. New York
7. LA Clippers
8. Milwaukee
9. Charlotte
10. New Jersey
11. Indiana
12. Sacramento
13. Portland
14. Golden State
[...]


- Kobe Bryant, Chauncey Billups und LeBron James werden eventuell nicht am Trainingscamp (Las Vegas, 27.-29.6.) des us-amerikanischen Auswahlteams teilnehmen können.


- Dolph Schayes wird 80. Jahre. jung.


- Warum die Bulls Michael Beasley nehmen sollten:

John Paxson must be jumping up and down along with everyone else at the United Center. The Bulls are in desperate need for a low-post scorer, and there is no better option than Beasley. Though Rose is a Windy City native, Paxson is already drafting plans for a statue of the KState forward to go right next to MJ.


- George Shinn, Besitzer der New Orleans Hornets, bekennt sich zu Head Coach Byron Scott:

"Byron has done an outstanding job for us. I'm tired of flip-flopping and firing coaches. I want somebody to stay that I like. ... I'm not going to be stupid. I'll be as fair as I can to get him to stay with us."


- Mike Procopio bewertet O.J. Mayo, der sich von seinem Agenten getrennt hat, so:

"He pushes himself as much as any player I've seen. I've never seen a guy who is more focused than him. I feel bad for the guys who will have to work out against him. He reminds me of Clubber Lang [played by Mr. T] in Rocky 3 with the way he trained for that fight against Rocky. Rocky was in the disco having fun, and Clubber Lang was in some hole in the wall doing chin-ups. The guy is a nut when it comes to working out. You can see it in his eyes, he wants to be great. He'll spend all day doing something until he gets it right. The kid cannot fail. He will not fail. He's fearless. Some kids listen to the crowd around them, who tell them how good they are. They live on the hype. They live off the rankings of the scouting services around the country. He doesn't. He wants to rip your heart out, serve it to you on a plate, and then do it again. The kid is a killer, he's a total killer on the court. He'll be a special player."

Entscheidet selbst: Foul oder kein Foul? [3:52 min]

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EDIT Da schau her: im sportsreport hat man sich mit der Aktion ausführlicher befasst.

Und zwar zu jener Aktion Derek Fishers zwei Sekunden vor Schluss von Spiel 4 der WC-Finals. Nicht irgendein Foul, sondern die ungeahndete Tätlichkeit gegen Brent Barry, die dazu führte, dass die Serie nicht ausgeglichen, d. h. aus einer 7er- eine 3er-Serie machte, sondern die Lakers mit zwei Siegen vorn liegen und nun den Matchball haben. Barry, zweitbester Spur des Abend, nahm 2 Sekunden vor Abpfiff den Einwurf entgegen, zog vor zur Dreierlinie, ließ den verteidigenden Fisher per Fake vorbeispringen, letzterer allerdings änderte beim Landeanflug die Richtung und zwar hinein in Barry, der deshalb einen schlechten Wurf nahm, der daneben ging. Zwar wurde Barry nicht beim Wurf gefoult, allerdings hatten die Lakers das Foullimit überschritten, d. h. 93-93 wäre möglich gewesen, zumal Barry zu den besseren Freiwurfschützen der NBA zählt. DAS Video der beiden nächsten Tage. Laut Beiträgen in dem wie immer großartigen, spielbegleitenden Forum auf realgm sollen sowohl Gregg Popovich als auch der „gefoulte“ Barry nach dem Spiel gesagt haben, dass Fisher nicht gefoult habe.


Dienstag, 27. Mai 2008

Spiel 4 SAS - LAL, live.

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Sonntag, 18. Mai 2008

Zehn Gründe für das Aus der Utah Jazz

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- Kobe Bryant ist kein Jazz, sondern ein Laker. Brewer und Price bekamen den MVP 2008 wie erwartet nicht in den Griff. Da bilden die 23 Freiwurfversuche Bryants in Spiel 1 sowie die 12 Punkte im letzten Viertel von Spiel 6 sehr einprägsame Werte.


- Das Inside-Game der Utah Jazz erreichte innerhalb dieser Serie nie die Effektivität wie in Runde 1 gegen die Houston Rockets. Zum Beispiel wurde gegen die Lakers deutlich, dass eigentlich keiner der big men bei Utah blocken kann - verheerend gegen diesen schnellen Gegner.


- Sasha Vujacic spielte die beste Playoffserie seiner Karriere: sieht man vom Totalausfall in Spiel Nr. 3 ab, war der gebürtige Slowene gefährlichste Scoringoption der Lakers von der Bank. In sechs Spielen probierte er 21 Dreier und traf von diesen 9.


- Im Gegensatz zu Runde 1 hatten es die Jazz hier mit einem Center zu tun, der passen kann: Pau Gasol spielte durchschnittlich mehr als vier Assists bei weniger als drei Turnovers und stellte die Teamdefense Utahs vor immense Probleme.


- Mehmet Okur hat erhebliche Probleme damit, Spieler zu verteidigen, die größer und athletischer sind als er - in diesem Fall Pau Gasol.


- Das Teamplay der Utah Jazz in der Offensive war alles andere als erquicklich - viele schlechte Würfe, Turnovers in den wichtigen Momenten, vergebene Layups usw. als Folge. Zum schwachen Off-Game gesellt sich eine miese Quote bei den Freiwürfen: 4 der 5 Jazz-Starter hatten von der Linie weniger als 70% getroffen.


- Lamar Odom bedankte sich für die erhöhten Einsatzzeiten mit makellosem Offensivspiel.


- Die Jazz hatten in sechs von sieben Spielen mehr Off-Rebounds, verstanden es allerdings nicht, daraus eine Überlegenheit bei den zweiten Punkten herzustellen. Fehlt dafür vielleicht die Erfahrung? Schließlich haben die Jazz ein relativ junges Team, bis auf Matt Harpring haben alle Jazzler 6 Jahre oder weniger als NBA-Profi in den Beinen.


- Die Lakers gewannen alle Spiele, bei denen sie nach dem ersten Viertel und zur Halbzeit führten. Vice versa Utah Jazz. Zudem gab es in den drei letzten Spielen insgesamt nur einen Führungswechsel, während in den Begegnungen 1-3 16x die Führung wechselte. Die frühe Punkteschinderei der Lakers kann also als Erfolgsfaktor gesehen werden, da die Jazz sich vom Hinterherlaufen demotivieren ließen. In diesem Zusammenhang Deron Williams nach Spiel 6:

"The same thing that hurt us in L.A., hurt us again. We had to play from behind and we could never get over the hump. We gave them a little pressure in the second half and they got a little bit frantic. We should have been doing that the whole game."


- Durchschnittlich 5 Personal Fouls für Andrej Kirilenko. Vier mal rausgefoult. Zu viel. In den ersten fünf Spielen hat AK-47 keinen einzigen Dreier getroffen. Zu wenig.

Samstag, 17. Mai 2008

Ultimativ: die 50 besten Dunks aller Zeiten

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Ich weiß nicht wie es Euch geht: jedenfalls schaue ich mir seit Jahren keine Highlights mehr an auf nba.com. Es gibt seltene Ausnahmen, jüngst die Höhepunkte aus Spiel Nr. 7 zwischen den Atlanta Hawks und Boston Celtics. Das Problem bei den Highlight-Orgien auf nba.com: es gibt zu viele davon und eigentlich schafft es jeder Dunk in die Top-10, besonders dann, wenn der Name stimmt. Wie wurde früher gedunkt? Und welche Spieler haben mit ihren Stopfkünsten die Liga geprägt? Comcast hat dieser Frage ein ca. 40minütiges Special gewidmet. Das Ganze ist durchaus unterhaltsam, da diese Dunks noch Geschichten erzählen und es auch Referenzaufnahmen aus den Collegetagen zukünftiger Stars zu sehen gibt.

Teil 1 [6:36 min]
Teil 2 [5:58 min]
Teil 3 [6:36 min]
Teil 4 [5:16 min]
Teil 5 [7:48 min]

Als Vorgeschmack gibt's hier nun Teil 6 der Serie - alle 50 Überflieger im Überblick [8:38 min]:


Wie Nash Nowitzki und Nowitzki Nash zum All-Star machte [12:18 min]

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Warum man sich diese Videos anschauen sollte:


- Bilder des ganz jungen Steve Nash: mit einem Fußball an der Sohle oder komplett als Eishockeyspieler verkleidet.

- Irgendwie seltsam, dass Nash ursprünglich von den Suns gedraftet wurde: hier gibt's Bilder vom Draft.

- Dirk Nowitzki gesteht, dass er, als er in die NBA kam, eigentlich nur groß war, mehr nicht.

- Steve Nash mit blonden Haaren, "it looks weird!".

- Nowitzki erklärt, wie ihn Steve Nash vom Heimweh befreite.

- Kann sich noch jemand erinnern, für welche Euphorie der quirlige Kanadier damals sorgte, als nach seiner ersten Saison als Sun zum MVP gewählt wurde? Hier gibt's die passenden Bilder.

- Wie erlebten Nash und Nowitzki ihr ersten Aufeinandertreffen in den Playoffs? Statements von beiden.

- Beide spielten weder auf einem bekanntem College, noch war Basketball bei beiden von vorneherein erste Wahl.

- Zählt man Now und Nash zusammen, haben sie 3x in Folge den MVP-Titel gewonnen.

Wie war das noch mal mit dem Heimvorteil?

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Link zum Original



Garbage Time All-Stars is by Mark Haven Britt and Josh Frankel: two cartoonists, illustrators and basketball fans. GTAS post a new NBA comic on Ball Don't Lie every Friday, but for more wit and drawings check out garbagetimeallstars.com. Also, you can buy Mark's critically-acclaimed graphic novel, Full Color, at Amazon.

[via]

Tickets?

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Während eines Plauschs mit einer Ticketverkäuferin hat diese mir verraten, dass die Karten zum Spiel der New Orleans Hornets gegen die Washington Wizards (14.10., Berlin) wahrscheinlich nicht in den allgemeinen Vorverkauf gelangen werden. Entweder gibt's einen Exklusivanbieter oder o2 vertreibt die Papierchen, die zum Eintritt berechtigen, selbst. Auf der offiziellen Eventseite steht, dass der Vorverkauf in wenigen Tagen beginnt. Erfüllt von Scham muss ich zugeben, dass ich aufgrund der Desinformationspolitik zu diesem Spiel (Preise? VVKbeginn? Verkäufer?) das Interesse am Spiel selbst verloren habe - ich bin nun mal Idealist...

Wo sind die Stories?

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Mit wie wenig wir uns inzwischen zufriedengeben! Während es uns völlig normal erscheint, dass sich die Sportschau Sport-schau nennt, obwohl es eine Fußballschau ist, es völlig normal ist, dass das DSF mit Hinweis auf Rentabilität Nacktbilder am laufenden Band statt bewegter Bilder aus der NBA bringt, und der Sportjournalismus in Deutschland eine bettelarme Sau, eingezäunt zwischen hochgezüchteten Nonsense-Meldungen aus der Fußballwelt und erhobenem Zeigefinger beim Thema Doping/China/Profieinkommen, ist, hat die Berichterstattung zu den NBA-Playoffs einen solchen Abschwung erlebt seitdem die Mavericks ausgeschieden sind - ich bin enttäuscht wie nie zuvor. Man sollte diese mediale Abwesenheit auch nicht an den Texten festmachen, sondern an den Stories. Einfach einen Ergebnisdienst installieren - das kann jeder. Spielberichte auf Deutsch, wo die AP in Englisch sowieso den Standard setzt - was soll das? Aber die Stories, die gibt es nicht mehr. Ich habe in meinem Reader die beiden Suchabfragen "Basketball" und "NBA" von google news in Form eines RSS abonniert, d. h. ich sollte allein durch diese beiden Feeds ein umfassendes Bild gewinnen über die deutschsprachige Berichterstattung zum Thema Basketball - aber genau die findet nicht statt. Wir bekommen Ergebnisse. Manchmal werden Statistiken mit Informationen verwechselt. Dann gibt's die Spielberichte, die sich alle gleich lesen. Schlecht übersetzte Pressemeldungen aus der Kommunikationszentrale der NBA. Testen wir das Ganze und zwar an einer Mannschaft, die wie keine zweite präsent ist hierzulande - den Dallas Mavericks: wird Ron Artest ein Maverick? Immerhin hat hier RP-Online ein wesentliches Statement Rick Carlisles ausfindig gemacht:


"Natürlich würde ich ihn gerne wieder im Team haben. Ron ist einer der Spieler in der Liga, die den Unterschied ausmachen können. Er hatte eine All-Star-Saison gespielt, als wir zusammengearbeitet haben. Ich habe die Chance gehabt, in den vergangenen Jahren wieder eine Verbindung zu ihm herzustellen".


Die NGZ-Online traut sich sogar, mit Josh Howard einen geeigneten Tradekandidaten zu nennen:


"Sollte Artest von den Sacramento Kings nach Dallas wechseln, müssten die Mavericks Josh Howard abgeben. Der Mannschaft würde der 28-Jährige weiterhelfen. Artest gilt als einer der besten Verteidiger der Liga und könnte Superstar Dirk Nowitzki den Rücken freihalten."


Nächster Test: Rick Carlisle ist neuer HC der Mavericks. Wer sagt was? Alle das Gleiche. spox.com, zdf.de, tagesspiegel haben sich erfolgreich gegen die Individualisierung des Themas gewandt und jeweils den identischen Artikel veröffentlicht. Kleiner Wink an dieser Stelle: dass uns von den Medien Pressefreiheit als Pressevielfalt verkauft wird, ist an geschmackloser Selbstvermarktung kaum zu toppen.


Noch ein Test: Die Mavs scheiden aus den Playoffs aus. Zwei Stories sind zu finden: auf Spiegel Online berichtet Heiko Oldörp am 30. April 2008 über die Leere nach dem letzten Schuss. Jürgen Kalwa rechnet mit seinem ehemaligen Liebling Nowitzki ab, verbucht ein weiteres vertanes Jahr.

Ich will nicht behaupten, dass es früher besser gewesen wäre, nein, das wäre falsch. Ich behaupte auch nicht, dass ich's besser mache, bin allerdings kein Journalist und dieses Blog hier läuft bis heute nur in einer Beta-Version. Aber dass es bis heute keine halbwegs ansprechende kommerzielle, deutschsprachige Plattform zu NBA-News gibt, finde ich unbegreiflich. Hat denn die aktuelle Post Season nichts zu bieten? Oder warum habe ich gerade sechs Stunden Basketball geschaut?

Was heißt NBA?

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das ist die "Bundesliga" für die US-amerikanischen Basketballer
[...]
Basketball und NBA-Stuff
[...]
National Basketball Association das ist so wie die deutsche basketball liga nur das die dbl heißt


Soviel zum NBA-Standort Deutschland. Wo sind eigentlich die Hardcore-Fans abgeblieben? Hat die der böse Fußball gefressen? Oder die Fantasy Leagues?

Go Kobe! Spiel 6 UTA - LAL, live. Beginn: ca. 4:30

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Freitag, 16. Mai 2008

Wie wär's mit einem Auswärtssieg? Spiel 6 CLE - BOS, live. Beginn: heute Nacht, ca. 2:00

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Robert Horry = das erfolgreichste Ar**hloch der NBA [1:54 min]

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Es ist nicht so, dass Horry nicht informiert gewesen wäre über den schlechten Zustand von David Wests Rücken. Es ist nicht so, dass Horry, der jüngst den Rekord Kareem Abdul-Jabbars bei gespielten Playoffpartien knackte, nicht gewusst hat, dass die Spurs gerade ein elimination game spielen. Es ist nicht so, dass diese Aktion Zufall gewesen wäre. Es ist nicht so, dass ich Horry weiterhin als Big Shot Rob bezeichnen würde - Cheap Foul Rob wäre passender. Und es ist auch nicht so, dass Horry nicht wüsste, dass West die Spurs in Spiel 5 aus dem Stadion gefegt hat. Nein, Horry wollte keinen zu 100% fitten West in Spiel 7 und riskierte dafür eine Suspension und wieder mal seinen Ruf, obwohl die Texaner zum Zeitpunkt des Fouls mit 21 Punkten (?) führten. Und deshalb ist es so: ich kann mich mit den Spurs einfach nicht anfreunden. Ich wünsche den Stachelträgern nun das beste Heimspiel ihrer Saison - zeigt den Spornen die Hufen.

Ein Award für Danny

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Danny Ainge ist wie erwartet zum Executive of the Year der NBA gewählt worden. Für alle, die vergessen haben, was der General Manager der Boston Celtics innerhalb der letzten 10 Monate geleistet hat, hier eine kurze Chronologie der Ereignisse:


- 18. April 2007: folgende Spieler partizipieren im letzten Auftritt der alten Celtics: Rajon Rondo, Ryan Gomes, Al Jefferson, Allan Ray, Kendrick Perkins, Gerald Green, Sebastian Telfair, Leon Powe.

- 22. Mai 2007: die Celtics landen bei der Lottery nicht auf dem ersten, sondern dem höchst enttäuschenden fünften Platz.

- 28. Juni 2007: die SuperSonics draften Kevin Durant und haben deshalb keine weitere Verwendung für Ray Allen. In Danny Ainge findet Sam Presti einen dankbaren Abnehmer. Wohl wissend, dass es kein billigeres Spielermaterial als Rookies gibt, ziehen die Celtics Gabe Pruitt und indirekt Glen Davis.

- 31. Juli 2007: ein Trade, der die NBA verändert hat: KG wird grün. Und die Timberwolves lernen, dass viel Durchschnitt Durchschnitt bleibt.

- 1. August 2007: wegen der Not, ihr Team mit Spielern vollzubekommen, zieht Ainge die Combokarte: Eddie House, neuste Verstärkung der wiederbelebten Hausmacht im Osten, kann sowohl PG als auch SG spielen und stellt dies im Verlauf der Saison unter Beweis.

- 25. August 2007: von den Heat zu den Celtics - nichts leichter als das, denkt sich James Posey und steckt die 6.67 Millionen $ zwischen die Umzugskoffer.

- 30. August 2007: Tom Thibodeau wird neuer Defensive-Assistant der Boston Celtics und zwar, wie sich zeigen sollte, erfolgreichster der NBA.

- 27. Februar 2008: PJ Brown, der nie eine Championship gewonnen hat, wird ausgebuddelt um den Frontcourt der Celtics bei dessen Run auf den Titel zu unterstützen.

- 4. März 2008: Sam Cassell unterschreibt nach einer wochenlangen internen Belagerung des Front Offices der LA Clippers bei den Kelten.

- 16. April 2008: die Celtics schließen die Regular Season mit 66w-16l ab. Das entspricht einer Steigerung um 42 Siegen gegenüber der Vorsaison. NBA-Rekord. Folgende Spieler partizipieren im vorerst letzten RS-Auftritt der neuen Celtics: Kendrick Perkins, Sam Cassell, Ray Allen, Paul Pierce, Kevin Garnett, Leon Powe, Tony Allen, Brian Scalabrine, Glen Davis, Eddie House, Gabe Pruitt, P. J. Brown.

- 15. Mai 2008: Ainge erhält von den anderen GMs der Liga 18 von 47 möglichen Stimmen und wird somit zweiter EOY in der Geschichte der Celtics. Auf Platz 2: Mitch einemgeschenktemPauschautmannichtinsMaul Kupchak.


Was der Award wert ist, zeigt aber bereits der dritte Platz, denn dort landet Jeff Bower, GM der New Orleans Hornets. Und auch ein sichtlich mit sich selbst beschäftigter Ainge hatte vor Spiel 5 der Serie gegen die Cavs andere Sorgen als die Entgegennahme eines Awards, über den er selbst sagte

I don't want to diminish the award, just right now there are a lot of other things going on. I want the attention to stay on the players on the court. So I'm a little uncomfortable with this right now. It's the biggest game of the year for us and a lot of people. [...] We're really in the middle of trying to become the best team in the NBA. That's really our objective.

Ach ja, Ainge war auch der Mann, der damals Brandon Roy verzichtete um Superbust Sebastian Telfair nach Beantown zu lotsen. Und in seinen ersten vier Jahren als Celtics-GM hatte Ainge eine Bilanz von 138-190 mitzuverantworten. Und nicht wenige haben das nachweisbare Gefühl, dass dieser EOY einen Stilbruch in der Vergabe der Ehrung bedeutet, wurden doch bisher immer GMs geehrt, die es t r o t z d e m geschafft haben und nicht die, die künftige Hall of Famer ins Team holten.

Not in my age!

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Herr Mutombo kann den Finger nicht unten lassen und die Finger nicht vom Basketballspielen. Deshalb bleibt er den Houston Rockets - und vielleicht viel wichtiger: der NBA! - ein weiteres Jahr erhalten. Die mentale Einstellung des vierfachen DPOY stimme:

"I'm going to consider to keep playing basketball [...] The next part will be to tell my lawyer, David Falk. My body and my mind is responding to the thrill of the game. The coaches and the fans and everyone are in there. [...] I talked to my wife and kids a lot this week, especially my children. (They) want me to play one more year.
[...] When I came into this league to the time I walk away, I want to be remembered for one thing: that I was one of the great shot blockers who ever played. To see the things I'm still doing today at the age of 41, I wonder myself why I haven't lost my timing."

Wir glauben es ihm. Letzte Saison erzielte der in gut einem Monat 42-jährige in 39 Spielen 3.0 ppg, 5.1 rpg sowie 1.2 bpg und stellte zudem den startenden Center, als die Rockets ihren 22 Siege andauernden Streak einfuhren. 2008/09 wäre seine 18. Saison in dieser Liga. Er ist der letzte aktive Spieler des 1991er Jahrgangs, dessen Nr. 1 Pick damals eine Großmama von der UNLV war. Und ja, Mutombo ist wirklich alt: bei seinem ersten Spiel am College existierte noch die Sowjetunion. Übrigens hat Dike so viele Namen wie er Sprachen spricht, sein vollständiger Name heißt so: Dikembe Mutombo Mpolondo Mukamba Jean Jacques Wamutombo. Er beherrscht folgende Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, außerdem verschiedene Afrikanische Sprachen resp. Dialekte. An Erfahrung, Vornamen, Schuhgröße, Sprachen, Blocked Shots kann es ihm so schnell keiner nachmachen - aber was davon braucht er, um seinen ersten Titel zu gewinnen?

Nur Floskeln, aber das wollen wir so

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Die Sportabteilung der Welt Online sah einen entschlossenen Rick Carlisle, der sich zu so wegweisenden Statements wie

"Ich denke nicht, dass die beste Zeit dieses Teams vorbei ist. Wir haben Dirk Nowitzki und Jason Kidd. Beide sind erfahrene Spieler und ich weiß, dass man niemals den Stolz von erfahrenen Akteuren unterschätzen sollte. Besonders nicht, wenn es sich um Dirk und Jason handelt - zwei Profis, die immer alles geben, um zu gewinnen. [...] Ich freue mich auf die Arbeit mit ihm. Ich denke, er wird für unsere Mannschaft ein gutes Gleichgewicht zwischen Angriff und Verteidigung finden“

hinreißen lassen musste. So läuft das Geschäft: auf weit gestellte Fragen möglichst unverbindliche Antworten geben. Was soll der neue Head Coach der Mavericks eigentlich anderes sagen? Und warum wird uns das als halbspektakuläre Wende verkauft, wenn wir doch wissen, dass diese Mavericks, also diese Mavericks in dieser Zusammensetzung, auch nächstes Jahr nicht rocken werden? Selbst wenn ein Ron Artest für lau käme.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Kokoloresleser wissen mehr, KW 19

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- Jose Calderon möchte endlich Starter werden.


- Tony Parker vs. Chris Paul: vielleicht das vitalste Matchup der zweiten Playoffrunde.


- Donnie Nelson, GM der Dallas Mavericks, begründet, weshalb Rick Carlisle seine erste Wahl bei der Neubesetzung des HC-Postens bei den Texanern war:

His integrity, exceptional basketball IQ and balanced approach are exactly what we were looking for. Rick's playoff experience and success make him a great fit for our team and its future.

Auch Jerry Stackhouse äußerte sich positiv:

He's the best guy available and the best coach for our team with our personalities. He's the best fit without question. There are not enough positive things I can say about him.


- Shane Battier und Rafer Alston werden operiert, ebenso ihr gemeinsamer Teamkollege bei den Houston Rockets, Tracy McGrady. Weitere frisch unter die Messer gekommen sind Maurice Williams (Milwaukee Bucks) und Travis Diener (Indiana Pacers).


- Die Basketballauswahl Argentiniens für die Olympischen Spiele 2008 beinhaltet vier NBAler: Emanuel Ginobili, Fabricio Oberto, Luis Scola und Andres Nocioni.


- Kiki Vandeweghe ist neuer GM der New Jersey Nets. Hier ein Kurzlebenslauf des ehemaligen NBA-Stars:

Vandeweghe served as general manager of the Denver Nuggets from 2001-2006, where he oversaw all aspects of basketball operations for the team. In his five years in Denver, Vandeweghe drastically reshaped the look and future of the Nuggets. In the summer of 2003, Vandeweghe lured free agents Andre Miller, Jon Barry, Earl Boykins and Voshon Lenard to Denver and selected reigning Final Four MVP Carmelo Anthony with the third pick in the draft. Teamed with All-Rookie First Team forward Nenê and veteran Marcus Camby – both of whom Vandeweghe acquired in a draft-day deal from New York in 2002 - the Nuggets improved their win total by 26 games and reached the postseason for the first time since 1995. The 26-game improvement was the most ever by a team that won less than 20 games the year before. His club also became the first in the history of the NBA to go from less than 20 wins to the playoffs the next year (since going to an 82-game schedule in 1976). The following season, Vandeweghe engineered a trade with New Jersey to acquire All-Star forward Kenyon Martin.


Neuer GM der Indiana Pacers hingegen ist David Morway, der diese Transaktion wie folgt kommentierte:

This is a great opportunity and a dream come true for myself and my family. I’ve enjoyed working with Larry for the last five years and I’m looking forward to continuing this relationship. Having been with the franchise for 10 years I know what the expectations are and what the Pacers mean to the city and the state. I can promise that we will work diligently to help fulfill those expectations. I’m excited about the opportunities and challenges that lie ahead for us.


Nicht länger GM der Atlanta Hawks ist Billy Knight. Entlassen haben die Charlotte Bobcats ihren Vizepräsidenten Bernie Bickerstaff.


- Dwyane Wade möchte sein Anriffsspiel zunehmend auf den Jump Shot verlagern.


- Gesucht: ein passender Nickname für LaMarcus Aldridge.


- Selbstvertrauen und Zuversicht: dies sind die beiden Schlüssel, die die Hornets laut Tyson Chandler in den Playoffs halten:

I'm very confident in my team and what we can accomplish right now. I think our focus right now is at an all-time high, and I think that's why we're seeing success on the court. During the season, we had a stretch where we had breakdowns and mishaps, but you really don't see that right now in the playoffs. I think we understand who we're up against. We're up against the champs and in order to beat the champs, you gotta knock 'em out. It's like in boxing: In order to be the champs, you gotta beat the champs. That's what we're trying to do.


- Etwas überraschend zieht Steve Francis die Player Option in seinem Vertrag und bleibt somit ein weiteres Jahr ein Houston Rocket.


- Alle 41 Heimspiele der Regular Season waren bei den Boston Celtics ausverkauft - im Vergleich zur Vorsaison eine Steigerung um mehr als 400%.


- Mindestens das Viertelfinale möchte Yao Ming bei den Olympischen Spielen erreichen.


- Die Sixers sollten Andre Iguodala langfristig an sich binden - fordert SLAM Online in nur einem Satz.


- "Le" means "the" in French. I'm going to guess that "Bron" is just something that popped into the head of his then 16-year-old mother, Gloria, when he popped out of the womb on Dec. 30, 1984. We don't know whether she had any grand designs for this baby boy, but after watching him play basketball for several years, I hereby declare that "Bron" means "Chosen."


- Acht Fragen an, acht Antworten von DeSagana Diop.


- Eddie Jordan, HC der Washington Wizards, bezeichnet das Resignen von Gilbert Arenas und Antawn Jamison als Top-Priorität(en) für die diesjährige Offseason.


- Nach seinem unterirdischem Auftritt in Spiel 1 der Serie Cavs - Celtics gelobt LeBron James Besserung:

I can't play no worse than I did last night. You don't expect those guys to have off nights like that. I don't expect myself to have an off night like I did.

Mein neuer Nickname: Easily bruised!

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Und Eurer?

[via cia yo]

Zehn Gründe für das Aus der Orlando Magic

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- Dieser 15-0 run im dritten Viertel von Spiel Nr. 4 sorgte nicht nur für den ersten Auswärtssieg innerhalb der EC sondern stellte den eigentlichen Durchbruch der Pistons ins Halbfinale dar: mit der Aussicht, drei Spiele in Folge gewinnen zu müssen, ging's für Magic in den fabelhaften Palace of Auburne Hills. Wer seinen Gegner so aufbaut braucht hat die Kelten nichts, d. h. alles verloren.


- Vom Halbgott zum Halbstarken: Dwight Howards Playoffbilanz nahm aufgrund einer Verletzung am linken Daumen eine Entwicklung steil nach unten. Im Vergleich zu Runde 1 büßte der 22-jährige in fast jeder Kategorie ein.


- Es mag sein, dass die Erfahrung in der ersten Runde der Playoffs keine Rolle mehr spielt. Danach aber weiterhin sehr wohl. Stellt man die Anzahl an Playoffpartien vor Beginn dieser Serie gegeneinander, erhält man folgende Matches: PG (9 ORL - 106 DET), SG (29 - 105), SF (53 - 103), PF (21 - 69), C (9 - 138).


- Brettstärke. Die Pistons hatten in keiner Begegnung Schwierigkeiten beim Def-Rebound.


- 71 von 112 oder nicht einmal 65% ihrer Freiwurfversuche setzten die Orlando Magic in die Ringmitte. Dwight Howard ging hier mit Negativbeispiel voran: 51.3%.


- Mismatch im Backcourt: von vielen befürchtet, scorten die beiden startenden Guards der Pistons ihre beide Gegenüber in allen fünf Begegnungen, d. h. auch nachdem Chauncey Billups durch Rodney Stuckey ersetzt wurde, aus.


- Physis. Keiner der Magic suchte den Kontakt zu seinem Gegenspieler. Während der angeschlagene D-How hier von der Kritik ausgenommen werden muss, hat sich für Orlando mal wieder gerächt, dass ihre beide besten Schützen, Lewis & Turkoglu, sich selbst keine Würfe kreieren sondern catch and shoot favorisieren, während Jameer Nelson zu klein ist um unberechenbare Würfe zu nehmen und wiederum auf der 2 nur Def-Guards mit dem Hang zu zuvielen Dreiern bereit stehen. Vielleicht war auch die monströse Inside Präsenz dafür verantwortlich, dass die Magic bei den Pistons kaum Fehler forcierten, die dann zu fast breaks hätten führen können - rennen sah man die Magic in Runde 2 selten.


- Rip Hamilton war der gefährlichste Scorer dieser Serie. Gegen ihn hatten die Magic kein Mittel, sowohl Keyon Dooling als auch Maurice Evans - beides mehr als durchschnittliche Verteidiger - versagten gegen den Mann mit der Maske.


- In nur einem Spiel gab es keinen einzigen Führungswechsel: Spiel 3, welches von Orlando gewonnen wurde. In den engen Begegnungen einer streckenweise emotional sehr wechselhaften Serie dominierten wiederum die Pistons. In diesem Zusammenhang Stan van Gundy nach Spiel 4:

From a coaching standpoint, we've had three end-of-the-game possessions in this series. And we haven't gotten a very good shot on any possession. So you've got to lay that on me.


- Die Pistons zeigten zu keinem Moment Respekt gegenüber den Magic. Wozu auch, hatten sie doch nach Spiel 2 ihr neuntes Spiel hintereinander gegen die Magic gewonnen. Die Dreier, die vom neuen MIP der Liga oder dem teuersten Spieler der EC versenkt wurden, gingen an den hart gesottenen Kolben vorbei, sie ließen sich im Aufbau ihrer sehr effizienten half-court Offense nur selten aus der Ruhe bringen. Dem Trash Talk der Detroiter übrigens hatten die Magic nur außerhalb des Courts etwas entgegenzusetzen, Rashard Lewis war hier der eifrigste Siegeversprecher.

Dienstag, 13. Mai 2008

Eine Minute warten, dann wird's lustig [2:00 min]

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Eines Tages wird LeBron James für die Knicks spielen...

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...frühstens aber erst 2010:

[...] Walsh will get the Knicks under the salary cap by 2010. The Garden is always an attractive place for free agents and landing a players' coach only sweetens the pot. A person with knowledge of the situation said Bulls players were filling team executive John Paxson's inbox with text messages, begging him to bring D'Antoni to Chicago.

"They wanted to play for Mike," the person said. And Walsh is banking on this to be just another reason for LeBron James to seriously consider making the Garden his home if he declines a player option and becomes a free agent in 2010.

It would take a lot of payroll maneuvering in the meantime and, perhaps, some tough decisions. As the roster stands, the Knicks will have just $28 million against the cap going into the 2010-11 season. It's the perfect storm; the best player on the planet is available and the richest team in the league has cap space.


[Quelle]

Acht aktuelle Videos zu Kobe Bryant

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Wer die legendären Produktpräsentationen von Steve Jobs (Apple) kennt, der dürfte hier einige Parallelen entdecken: Kobe Bryant als Stargast bei der Präsentation von "Hyperdunk", dem Angaben von Nike zu folgen leichtesten Sportschuh aller Zeiten [2:08 min]:




Overrated? Past your prime? Peaked? Uncoachable? Stubborn? Too cold? Garbage? Baby? Not a team player? Alles Vorurteile, denen Kobster in seiner Karriere ausgesetzt war - hier gibt's sie Videoform, "Redemption" (...zwar schon zwei Jahre alt, aber nun doch noch einmal von Bedeutung wegen der Wahl zum MVP!) [1:19 min]:




Auch nicht übel: Kobes neuester inoffizieller Commercial - "A moment in time" [1:15 min]:




Wer die Vergabe der MVP-Trophäe durch David Stern an Kobe Bryant verpasst hat, darf sich nun gut acht Minuten zurücklehnen und die Übertragung von TNT nochmals genießen:




Wer mag Mad TV? Ich nicht. Jedenfalls haben die Hardcore-Humoristen einen "Kobe rapist song" kreiert [2:45 min]:




Gesanglich unterhaltsamer ist dagegen dieser junge Mann, der Kobe einen MVP-Song gewidmet hat [3:45 min]:




Spiel 4 gegen die Utah Jazz, drei, zwei, eins Sekunden vor Halbzeitende: Kobe versenkt den Buzzer und somit geht's mit 55-55 in die Kabine [0:46 min].


Highlight in Spiel 3: Kobe platziert den Shot zwischen zwei Jazz'lern, nimmt zwei schnelle Schritte, fängt seinen eigenen vom Brett abprallenden Wurf ab, put back, drin - this guy is too much, boy [0:28 min].

In Zahlen: die unerklärliche Auswärtsschwäche der Boston Celtics

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Die Celtics können sich glücklich schätzen, bis inklusive der Finals den Heimvorteil inne zu haben, denn bisher haben sie alle fünf Auswärtsbegegnungen dieser Post Season verloren, was völlig unerwartet dazu führte, dass die Celtics nicht als erste sondern letzte Mannschaft in Runde 2 der Playoffs einzogen. Bedenkt man, dass die Celtics während der RS eine Auswärtsbilanz von 31w-10l hatten, überrascht diese Entwicklung negativ. Ihre bisherige Playoffbilanz von 7w-6l ist meilenweit entfernt von jenen 66 Siegen der RS. Zwar wurden hinreichend Gründe geliefert für die Schwierigkeiten gegen die Atlanta Hawks und auch für den erschreckend schwachen Verlauf in den Spielen 3 & 4 gegen die Cavs gibt es Erklärungsansätze, trotzdem ist die Auswärtsschwäche der Celtics das große Mysterium dieser Playoffs. In Zahlen lässt es sich so formulieren (einberechnet habe ich alle 11 Playoffspiele von Spiel 1 gegen die Hawks bis Spiel 4 gegen die Cavs):


- Daheim treffen die Celtics 45.7% ihrer Feldwürfe. Auswärts nur 42.3%.

- Ihren Gegnern genehmigen die Celtics bei Heimspielen eine Feldtrefferquote von nur 35.2%, auswärts dagegen 13% mehr, nämlich 48.3%.

- In nur einem Spiel haben die Celtics über 50% ihrer Würfe getroffen: Spiel 5 BOS - ATL, 53.6%.

- Durchschnittlich 43 Rebounds holen die Celtics daheim. 35.4 in anderen Stadien.

- Mit durchschnittlich +20 Punkten Differential verlassen die Celtics im TD Banknorth Garden als Sieger den Platz, verlieren aber auf fremden Court mit -10, macht eine Spanne von 30 Punkten.

Montag, 12. Mai 2008

So funktioniert die NBA, Teil 11

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Da für 22 von insgesamt 30 Teams die Offseason begonnen hat, fragen sich vielleicht einige, wie man als NBA-Spieler die Offseason verbringt? Bei den bekannten, berühmten und beliebten Spielern ist dies, für den Fall, dass sie in einem guten und erfolgreichen Team spielen, klar: Mitte Juni bis Ende Juli ausspannen, hier und da einen Pressetermin, vielleicht aber auch ab 1. Juli offizielle Vertragsverhandlungen, falls der Vertrag das nötig macht, Trainingseinheiten, eventuell Ernährung umstellen oder sich einer lange hinausgeschobenen OP unterziehen usw., dann vielleicht ein internationales Turnier - dieses Jahr die Olympischen Spiele -, gefolgt von intensivierter Saisonvorbereitung, die dann durch die Offseason, garniert mit einer Marketingtour um die halbe Welt, gekrönt wird. Dass diese Aufzählung keine abschließende ist, beweist mustergültig Channing Frye - allein für den Monat Juni hat der sympathische Portland Trailblazer einen proppevollen Terminkalender:

***2008 C. Frye Youth Basketball Leadership Academy - Phoenix
June 13 - Orientation with parents
June 14 - camp @ All Saints’ Day School


**2008 C. Frye Youth Basketball Leadership Academy – Portland
June 16, 17, 18 @ Club Sport Basketball Academy


*2008 C. Frye Celebrity Golf Tournament - Phoenix
June 27 @ Raven Golf Course

Die Liste belegt mal wieder, dass man als Sportprofi auch menschlich ein Profi sein muss.

1.061.743 Besucher: BBL mit Zuschauerrekord

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Einen neuen Zuschauerrekord vermeldet die Basketball Bundesliga (BBL) nach Abschluss der Hauptrunde: Erstmals in der BBL-Historie strömten mehr als eine Million Fans in die 18 Arenen der Erstligisten. Exakt 1.031.096 Zuschauer sahen im Zeitraum Oktober 2006 bis Mai 2007 die 306 Hauptrunden-Begegnungen. Das entspricht einer Steigerung gegenüber der Vorsaison (841.019) um 22,6 Prozent. Die meisten Fans lockte – im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, als ALBA Berlin das Zuschauerranking anführte – Brose Baskets Bamberg in die Halle: Insgesamt 113.600 Zuschauer (6.682 im Schnitt) sahen die 17 Heimspiele in der zu Saisonbeginn umgebauten und erweiterten JAKO Arena. Auf den weiteren Plätzen folgen ALBA Berlin (107.937 / 6.349) und die Deutsche Bank SKYLINERS (71.722 / 4.219).

[Quelle: basketball-bundesliga]

Acht aktuelle Videos zu LeBron James

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Wegen der desaströsen Trefferquote LeBron James' gegen die Boston Celtics - insgesamt 13-58 FGs in Spiel 1 bis, James' 22.4 field goal percentage in the first three games is the worst of any three-game stretch in playoff history since the 1977-78 ABA-NBA merger - muss man sich doch fragen, ob der Megastar vor die Hunde geht oder wie soll man folgendes Video verstehen [0:25 min]:




Für einiges Aufsehen sorgen seit ca. zwei Wochen die undifferenzierten Vorwürfe DeShawn Stevensons, dass LeBron James "overrated" sei. Zu diesem Vorwurf fanden sich immer mehr Kommentatoren, jeder meinte etwas sagen zu müssen, Ü50-jährige interpretierten den Hip Hop neu, Profibasketballer schrieben auf einmal Lyrics aus der Gosse und auch die deutsche Bloggerzunft konnte ein paar Gedanken nicht unterdrücken, so z. B. Jaca oder Jonas S. Die letzten Reaktionen zum James-Diss sehen so aus:

Jay-Z (auf der Seite LBJs) macht DeShawn nass [2:13 min]
Brian Scalabrine (nicht ganz ernst gemeint auf der Seite DeShawns) [2:54 min]
Soulja Boy, der laut James über drei Dimensionen weniger verfügt als Jay-Z, wundert sich, wie sein Name in die Diskussion geraten ist [1:20 min]


Auch zur Serie Cavs - Celtics gibt's einen Doppelkopf, der so aussieht [0:56 min]:




Ein mehr als sechs Minuten dauerndes Video zum jungen, frisch gedrafteten LeBron James sowie wichtigen Spielen seiner Karriere. Man beachte besonders die Scherzereien LeBrons mit David Stern vor und nach dem Draft am 26. Juni 2003, den Kommentar, dass der 18-jährige LBJ bereits über das Spielverständnis eines 30-jährigen verfüge, Gilbert Arenas Aussage, dass das Spiel nicht "save" sei, wenn James den Ball 30 Sekunden vor Spielende habe, außerdem die Bilder aus seinem Postseason-Debüt gegen die Wizards:




Noch immer ein populäres Thema: who's the next Michael Jordan? Und warum es LeBron James ist [5:06 min]:




"It keeps me grounded", so nennt LeBron James die Bedeutung seiner Rolle als Familienvater. Zu dieser Aussage gab's nicht nur eine Titelstory auf nba.com sondern auch dieses Video [3:10 min]:

Sonntag, 11. Mai 2008

Live: Spiel 4, Utah Jazz - LA Lakers.

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
Wer diesen Live-Blog in seine eigene Seite einbauen möchte, erhält den passenden Code von mir - dazu eine kurze E-Mail an niemeyer_paul ät yahooDE


Knickerrocker, Folge 3

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[...]
D’Antoni kann als Innovator bezeichnet werden, er hinterlässt mit Steve Nash eine stilprägende Offensive in Phoenix. Mit seinem Hang zu beherztem Up-tempo Basketball wurden nicht nur das Heimpublikum in Arizona sondern auch die Zuschauer in gegnerischen Hallen entzückt. Bei den Suns hieß es immer: die wollen nur spielen. D’Antoni, der als spielerfreundlicher Typ und hervorragender Kommunikator gilt, ließ bevorzugt schnelle Angriffe mit nicht allzuvielen Pässen spielen, drei, vier Ballkontakte, nach spätestens sieben Sekunden sollte das orangene Leder die Wurfhand verlassen haben. Zudem hatten die Suns immer ein sehr athletisches Team, was bei der knapp bemessenen Rotation D’Antonis auch nötig war. Dass D’Antoni derzeit in New York das Spielermaterial fehlt, um einen Up-tempo Stil durchzusetzen, dürfte klar sein: statt Amare Stoudemire hat er hier einen Zach Randolph, statt Steve Nash Nate Robinson, statt Leandro Barbosa niemanden. Wäre noch Stephon Marbury zu nennen, mit dem D’Antoni bereits in Phoenix für einen Monat zusammen arbeiten durfte, allerdings ist beim kapriziösen Ex-Star abzuwarten, was die persönlichen Gespräche mit Donnie Walsh ergeben. Jedenfalls muss das Team beim Point Guard beginnend neu aufgebaut werden, weshalb den Gesprächen mit Marbury eine Schlüsselrolle für mittelbaren Erfolg D’Antonis zukommt. Eine Lösung für Marbury könnte es unmittelbar nach dem Draft geben, falls die Knicks sich dort die Rechte an D. Rose sichern können. Besondere Vorteile vom neuen System, dessen Aussehen an dieser Stelle noch nicht konkretisiert werden kann, dürften sich Jamal Crawford und Wilson Chandler erhoffen, eventuell auch Quentin Richardson, den D’Antoni ebenfalls schon coachte.
[...]

Kein Diss: Five, #48

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- Seite 13, Chris Webber werden "Hall-of-Fame-Statistiken" attestiert. Ich aber kann diese nicht erkennen.


- Seite 29, Daryl Morey. Wir sollten uns von der schieren Medienpräsenz der so genannten Fantasy Leagues nicht beeindrucken lassen. Wir sollten trotz der eigenartigen Diskussion um Bill Simmons als eventueller Bucks-GM nicht so tun, als sei der geschickte Umgang mit Statistiken das Bewerbungskriterium Nr. 1, um zum General Manager berufen zu werden. Und wenn es Daryl Morey in Houston tatsächlich aufgrund seines Statistikfanatismus bis dahin geschafft haben sollte, bleibt zu sagen: er ist von allen 30 GMs der einzige Statistiker. Dabei wird es bleiben. Und das ist gut so.


- Playoffpreview, Seite 28. Welcher dieser Spieler ist ein Swingman bzw. wurde diese Saison als solcher eingesetzt: Kobe Bryant, Manu Ginobili, Tracy McGrady, Josh Howard?


- Playoffpreview, Seite 30. Wieder mal die verfüherische und verfälschende Kraft von Statistiken: bei Shaquille O'Neal endeten 18.3% der Ballbesitze in Turnovers. Nun ja, spielte dieser O'Neal bis Februar 2008 nicht bei der schlechtesten Mannschaft des Jahres? War es nicht O'Neal, der wegen fehlender Touches von der eigenen Mannschaft mehr oder weniger aus dem Spiel genommen wurde und dann mit plötzlichen Posessions tendenziell überfordert war? Bezieht sich die Statistik nicht doch auf einen Spieler, der zumindest offiziell von Verletzungen geplagt war und dem deshalb wahrscheinlich die nötige Sicherheit auf dem Court fehlte? Alles das sind Dinge, die keine Statistik erfasst.


- Playoffpreview, Seite 31. Nicht, dass das eine Referenz wäre, aber google.de liefert zum Wort "Distanzpotenz" null Treffer.

So funktioniert die NBA, Teil 10

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Aus einem aktuellen Blogeintrag von Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks:

One thing about making trades, as Nelly told me early on, 99pct of them that you think might happen, never happen. Here is what does happen. GMs get on the phone and talk and talk and talk. But rarely is the GM actually empowered to make a trade. So they play the game of "having to go back to their owners". I would tell Donnie all the time, "You have the authority to say yes, when they get to the point of commitment". When we thought things would get close, we would get the "Now I have to get my owners permission". Its almost comical how unable some GMs are to pull the trigger in the NBA. Its a game they all agree to play. They pretend they have authority, until its go time. I have never seen so much time wasted in my life. i feel sorry for Donnie having to deal with all that nonsense.

Samstag, 10. Mai 2008

Wizards - Hornets, Berlin: Per E-Mail zum Vorverkaufsstart

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Die o2-World hat mal wieder ihre Webpräsenz renoviert - nun kann man sich per E-Mail über den Vorverkaufsstart der Karten zum Spiel (Dienstag, 14.10.2008, Beginn 20:00) informieren lassen. Komfortabler geht's kaum, oder?

Nur für Insider: Derek Fisher, ein Jahr danach [2:58 min]

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Live: Spiel 4, Detroit Pistons - Orlando Magic.

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
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Aus einem Interview mit Avery Johnson

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Hinweis: das Interview stammt vom 1. Mai 2008, einen Tag nach der offiziellen Entlassung Johnsons als Head Coach der Dallas Mavericks.



Q: Hattet Ihr alle Teile zusammen, damit du die Mannschaft dorthin führen konntest, wo es von dir erwartet wurde?

A: Nein, nicht dieses Jahr. Das [die Mavericks] ist ein anderes Team. BVor dem Trade [Kidd - Harris] hatten wir den besten Rekord gegen Teams der Western Conference. Ein Punkt, den ich gegenüber Mark [Cuban] und Donnie [Nelson] deutlich machte, war: 'Hey, wir brauchen einen Point Guard'. Aus diesem Grund wollte ich Devin Harris weiterentwickeln. Ich hätte Devin zu einem Spieler gemacht, der zuerst scort, aber auch passen kann. Wie ich Euch schon früher sagte, haben wir ihn zu einem Punkt gebracht, an dem er kurz vor seiner ersten All-Star Nominierung steht. Er war dabei ein 18-8 Spieler zu werden. Ich habe für ihn besonders viel Zeit investiert, dann verletzte er sich, eine Menge Dinge taten sich in der NBA, und wenn wir noch eine kurze Zeit durchgehalten hätten, hätten wir die beste Bilanz gegen den Westen gehabt. Ich glaube zu dem Zeitpunkt waren wir Zweiter oder Dritter in der Western Conference und nach dem All-Star Break standen einige Spieltermine gegen WC-Teams auf dem Plan. Das Team aber hatte sich verändert und wir kamen nicht mehr auf einen wirklich guten Weg.


Q: Würdest Du den Trade Devin Harris' ein zweites Mal durchziehen?

A: Ein Trade ist ein Trade, lasst uns nicht Devins oder Jasons Name beschmutzen, ich gebe hier keine Kommentare zu Leuten wir Mark Cuban oder Donnie Nelson ab. Der Deal wurde nun einmal getätigt und am Ende des Tages müssen wir damit klar kommen. Wir ziehen den Namen von niemandem durch den Schmutz. Was auch passierte, der Verein wusste immer was ich wollte.


Q: Hattest Du gezögert, dem Deal zuzustimmen, als erste Details bekannt wurden?

A: Ich habe damals über meine Gefühlslage berichtet und nun ist das alles vorbei. Es war ein Versuch und es brachte uns nicht annähernd dorthin wo wir hin wollten, wir hatten sogar Mühe die Playoffs zu erreichen. Aber wer weiß, ob ich, selbst für den Fall, dass wir die zweite oder dritte Runde erreicht hätten, nicht trotzdem entlassen worden wäre.


[original]

Die andere Fave Five - Playoffedition

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Jedes Jahr, wenn die All-NBA Teams verkündet werden, frage ich mich, ob das nun wirklich eine Neuigkeit ist, wenn ein Tim Duncan vom 1st All-NBA Team ins zweite rutscht und ein Manu Ginobili vom dritten ins zweite. Dieses Jahr gab's nur ein interessantes Detail an der Zusammenstellung: Kobe Bryant wurde als einziger Spieler einstimmig gewählt. Nun ja, mehr Spannung bietet da doch eine Fave Five der Spieler mit dem gewissen Etwas, die heimlichen Stars, die irgendwo zwischen MIP und wichtigstem Rollenspieler ihres Teams pendeln, als da wären


PG: Rajon Rondo. Es soll ein paar Leute gegeben haben, die der unmittelbaren Zukunft Rajon Rondos nach dem Wechsel Sam Cassells zu den Cetlics stirnrunzelnd entgegensahen: die dominierende Frage war, ob Cassell nicht spätestens in den Playoffs die sicherere Option auf der 1 wäre? Doc Rivers jedenfalls ließ sich nicht beirren und ließ den Celtics-MIP munter weiterstarten ohne damit Sam-i-am zu vernachlässigen, der genügend Spielzeit bekam, um in einer Offensive Praxis zu sammeln, bei der er unter Umständen nur vierte Option ist - ein Novum in E. T.s Karriere. Rondo also rockig, Rondo selbstsicher, Rondo nicht der Mann, der sich den Spekulationen um seine eigene Absetzung anschließt, bester Spielmacher der Celtics und insgeheim Bestandteil der noch geheimeren Boston Four Party. Ob er ein aggressiverer Verteidiger oder Angreifer ist, entscheidet sich von Spiel zu Spiel neu. In Runde 1 gegen die Hawks sicher, konstant, ruhiger als erwartet, sehr kontrolliert - Spiel 7, in dem sich Marvin Williams ein flagrant foul 2 gegen ihn gestattete, sei ihm verziehen. Einfach ein ernstzunehmender Basketballer in einem exzellentem Team und zwar weniger emotional, aber ähnlich professionell wie ein Kevin Garnett.


SG: Bonzi Wells. Klar, er ist nicht mehr der Bonzi Wells, der damals einen fast 40 Millionen $ schweren Vertrag bei den Kings hätte unterschreiben können aber Präsenz hat das kleine Dickerchen allemal. Als er das letzte Mal in den Playoffs gegen die Spurs ran musste, war er noch Teamkollege von Ron Artest und Kevin Martin - April 2006 hatten wir da, die Kings wurden vom texanischen Dreigestirn Parker-Duncan-Ginobili versenkt und Wells mit seinen höchst ansprechenden Leistungen (durchschnittlich 23/12)
und dank eines hervorragenden Post Games gegen kleinere Guards für gefühlte zwei Wochen zum Star. Heute hat Wells selbst All-Stars in seinen Reihen, die sich mit denen des Vierfachchamps messen können: Chris Paul, David West, Tyson Chandler (...noch nie All-Star), Peja Stojakovic. Wells ist für die Playoffs geboren, er ist keiner für's Training Camp, keiner für lange road trips, keiner für 82 Spiele. Dass er von allen Hornets die zweitmeiste Playofferfahrung vorweisen kann, versüßt das Ganze und lässt wie ein Mythos erscheinen, dass Wells mal zu den bad boys der Liga zählte.


SF: Luke Walton. Der sunny boy im Showtime-Express. Von den vielseitigsten Spielern der NBA womöglich der unbekannteste. Der Herr der kleinen Dinge: Walton kann schießen, passen, blocken, auf bis zu drei Positionen spielen, jedes Tempo mitgehen und stolpert auch bei den verwinkelsten Angriffen der Lakers nicht. Er ist die Urquelle allen Teamspiels. Hervorragende erste Runde: zum Sweep gegen die Nuggets steuerte er 14.0 ppg, 3.8 spg und 5.0 rpg bei. Dort sah man ihn häufiger im mismatch gegen Allen Iverson und Anthony Carter. Derzeit mit ein paar gesundheitlichen Problemchen.


PF: James Posey. Was haben sich die Miami Heat nur dabei gedacht, als sie James Posey haben ziehen lassen? Der 31-jährige hat sich zur wichtigsten Einwechseloption des künftigen EC-Champs entwickelt und könnte innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal die Finals erreichen. In vielerlei Hinsicht erinnert mich Posey immer mehr an Stephen Jackson, wegen der Defense, dem Hustle, dem Shot, der Energie, dem Crunch. Posey spielt derzeit die vielleicht beste Defense seines Lebens, in der Serie gegen Cleveland könnte er zum X-Faktor werden - zu Lasten LeBron James'.


C: Mehmet Okur. Je oller desto toller. Nachdem der gebürtige Türke in Runde 1 D-How-like stats auflegte, sehen einige in Runde 2 im europäischen Centerduell (Pau Gasol) bereits ein mismatch auf der 5 zugunsten der Jazz. Sicher ist, dass Okur nur schwer zu verteidigen ist, sein relativ schneller shot release sitzt aus eigentlich jeder Position. Auch seine Defense hat nicht mehr die Schlampigkeit früherer Tage. Mittelfristig könnte er sich zum besten Passer unter den Centern entwickeln, der gefährlichste Dreierschütze ist er wahrscheinlich schon. Mag sein, dass er 2.11m groß ist, aber Okur sieht doch immer +10cm größer aus als sein Gegenspieler. Fehlt eigentlich nur noch mehr Toughness, größere Aktivität auch ohne Ball, Schlafzimmerblick abschalten und fertig ist der All-Star 2009 - wenn er in der EC spielen würde...


[inspired by]

Gilbert Arenas...

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...nimmt Rücklbick auf zwei Jahre Bloggen. Fazit = die Schreibarbeit lohnt sich:

After Two Years, Has the Blog Been Worth It? It depends on what kind of blogger you have. If you have a blogger like me who’s honest and really doesn’t care what you think, then it’s a good thing because people want to hear the truth.


...sieht als unterhaltsamste Aspekte der Serie Wizards - Cavs folgende:

It was an entertaining series. The hype and drama behind it was bigger than I expected (but, I didn’t expect DeShawn to call LeBron “overrated,” either). To each his own. That’s how he felt and we had to stand by him. They had their own little problems off the court I guess, so he had to do what he had to do and we had to stand by him as a team and get him as comfortable as possible and help him. I think we could have helped him a little bit more. We could have trapped LeBron a little bit more than we did to get the ball out of this hand and let everybody else beat us the whole series, but we played him straight up and he straight up killed us, like he did during the regular season.


...über den Grund seines (kurzen) Comebacks:

I did that because I wanted them to know that as long as I can try to run, I’m going to try.


...hat seinen Sommer bereits verplant:

I’m going to take a month off before I get into rehabbing. It’s hard, but it’s going to be important for my future that I at least give it a month of rest. I’m going to give it until the beginning of June before I start doing strengthening exercises again.
[...] I just have to monitor my body now. Last summer I took it seriously, but I didn’t take it as seriously as I should have. I worried more about my skill ability than really working on my leg as a whole. This summer I’m focusing my No. 1 priority on my knee and getting it back to 100 percent. Day in and day out, I’m going to strengthen up my knee.


...sieht in der Vertragsverlängerung Antawn Jamisons den Schlüssel zu seiner eigenen:

I want to be back in Washington, but weird things happen in free agency. If Antawn is not back, then there’s no point in me coming back because he’s part of my success, too. When you’re doing pick and roll with a player like him, they can’t double you, they can’t trap you because you have a pick and pop guy who can shoot the three at your four position. My success is because of him too. If he doesn’t come back, I’m not coming back.


...hält sich für keinen ball stopper:

When I hear I’m a ball stopper, I just laugh. I dare any of those critics to take a look at tape from the five years that I’ve been in Washington, I guarantee you can’t find 30 clips with me in halfcourt offense dribbling the ball more than 10 times. I’m not a pounder. I’m a quick shot. If they say, “Gilbert’s a quick shot,” hey, OK, that’s me. But if they say that the ball don’t move with me in there, hey, hey, that’s not me. I do two things with it, either I’m gonna shoot it, or I’m going to get it out of my hands to set up a teammate. I was never the pounding type to sit there and take 263 dribbles to get a move done. If you look at my game, I’m not flashy. I’m either going to shoot it, drive, or pass. So, if you can find me 30 clips of me dribbling the ball more than 10 times from the five years I’ve been here, I’ll do 300 pushups. You can’t count the end of the game either, where I’m dribbling down the clock just so we can have the last shot. It has to be throughout the game where you see me dribble the ball more than 10 times in the halfcourt offense.


...hielt es bisher für unmöglich, dass auch ein Michael Jordan älter wird:

You don’t expect these great players to get old. You just don’t expect that. You picture them in their prime playing days in the NBA. You know they’ll get old, but you don’t expect it. And seeing Jordan age is more shocking than say Charles Barkley or Magic Johnson, because we see Barkley and Magic every day on TNT. When you don’t see Jordan for a while and then he pops up on the cover, it’s pretty dramatic. You’re just like, “Man, he’s getting old.”


[original]

Wird das Goaltending abgeschafft?

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Aus einem aktuellen Beitrag von Ian Thomsen:

While the international governing body FIBA recently announced several rules changes that will make international games look more like the NBA (see below), one possible rule that could be imported to North America is the death of goaltending. FIBA competitions -- including the Olympics and the Euroleague -- allow defenders to block shots after they've hit the rim, even if the ball is above the cylinder. The D-League experimented with this rule for two seasons (2005-07) but the competition committee declined to recommend its use for the NBA.

[...]

we may yet see this rule in the NBA someday soon. I am in favor of it as an exciting play that would bring athleticism to the other end of the floor -- the defensive version of the dunk. And it couldn't be dismissed as a gimmick because this rule has been the norm for basketball around the world.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Notizen zur MVP-Wahl Kobe Bryants [1:55 min]

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- Endlich wieder ein MVP, über den ich mich freue! Endlich mal kein Schmuse-MVP. Endlich einer, der Effektivität nicht mit Genialität verwechselt (aka Tim Duncan). Einer, der umstritten war, aber auf den sich letztendlich alle einigen konnten.


- Welchen Spieler wollen die meisten Rookies in ihrem Team haben, wenn sie in die NBA kommen? Kobe Bryant. So gesehen ist dies der jugendlichste MVP seit damals Allen Iverson.


- Phil Jackson, immerhin jahrelang Coach Michael Jordans, sagt:

I don't know anybody who's ever deserved this trophy more. I don't know anybody who's ever worked as hard to accomplish what he's accomplished.


- Kobe wirkte nicht wirklich entspannt bei der Vergabe der Maurice Podoloff Trophäe - warum wohl? Die Lakers befinden sich in Runde 2 der Playoffs und genau dort gehört Kobe zu dieser Jahreszeit hin: in seinen 12 Jahren NBA hat er nie die Post Season verpasst.


- Der nächste Shooting Guard im MVP-Voting war Tracy McGrady auf Platz 8 mit insgesamt 19 Punkten. Bryant hat 1100.


- Was den Scorer Bryant so stark macht, hat Teamkollege Ira Newble verraten:

What makes Kobe so tough to guard is that he shoots the ball so well under pressure with a hand in his face. There are not many guys like him. He is one of the best scorers ever. He makes every shot tough to guard, and you’re not going to stop him.


- Bryant hat der Abkürzung MVP eine neue Bedeutung gegeben: most valuable protagonist.


- Was die aktuellen Playoffs mal wieder beweisen: Kobe ist der dominante Spieler der RS und auch der Playoffs - keine Selbstverständlichkeit!


- 82x mehr Erststimmen als LeBron James: auch so lässt sich die Klasse des besten Spielers überhaupt formulieren. Kein Neid allerdings bei LBJ, ließ der doch verlauten:

I've said since two, three years ago that Kobe Bryant is the best player in the league. He's been the best player the last five, six years. I'm glad he won it. His team had a great year, finishing first in the West.


- Allein ein Sasha Vujacic wird für seine gesamte Karriere von den gemeinsamen Trainingseinheiten mit Kobe Bryant profitieren.


- Ist die Wende Kobe Bryants hin zum Teamspieler ein Mythos? Nein. Ihm fehlte ganz einfach das Vertrauen in den Erfolg der Lakers. Allerdings war Kobster intelligent genug, um das Potenzial dieser neuen, stimmigeren Mannschaft zu erkennen.


- Was keine Statistik erfasst: Kobe kann jederzeit scoren, an jedem Abend gegen jeden Spieler. Kann Chris Paul jeden Abend den entscheidenden Pass spielen? Dwight Howard nach Belieben 20 Rebounds und mehr fischen?


- Vertragsbluff oder Zeichen von Anerkennung? Als Kobe der Award überreicht wurde, sahen das nicht nur eine Menge Journalisten, sondern auch Corey Maggette und Andre Iguodola - beide werden sich ab 1. Juli 2008 nach einem neuen Verein umschauen dürfen. Auf wie viel Geld würden der Sixer und der Clipper verzichten, um mit Kobe eventuell nächste Saison die Championship der Lakers zu verteidigen?


- Den Leader Kobe Bryant porträtiert Luke Walton so:

He's been growing as a leader ever since I got here when the whole (Shaq era) team split up. This year, as far as leadership and being involved with the team, it's the best job that he's done. Bringing everyone together. Getting everyone to want to play for him and win for him. [...]I think before, he used to be a lot more negative towards his teammates as opposed to now, pulling people to the side, talking to them. Figuring out ways to figure it out together, instead of just coming down hard on them.


- Wenn Bryant im August die Olympischen Spiele hinter sich gebracht haben wird, steht eine OP am rechten Finger an. Diese OP wäre bereits Mitte Februar nötig gewesen. Black Mamba biss und beißt die Zähne zusammen ohne dass seine Courtpräsenz gelitten hätte. Kobe ist der wahre true warier der Liga.


- Kein Spieler macht seine Teammates besser. Da sollte man nicht so sehr auf die Statistiken achten. Ohne Kobe wären die Lakers gut, allerdings kein Contender. Assistant Coach Brian Shaw sagt:

He's a much better teammate now than he was in the championship days. That's a credit to his maturation. There were definitely times when he was not a good teammate. No one worked harder than he did. The same is true today. [...] In terms of connecting with his teammates off the court, he didn't do that very much. Now, from what I hear, he goes out to dinner with them all the time. Who knows? Maybe he likes these teammates better than us.


- Wie groß doch die Unterschiede selbst in der Eliteklasse der Spieler sind: angenommen, es wäre Tradition, dass der amtierende MVP dem neuen MVP die Trophäe überreicht - wie eigenartig hätte das ausgesehen: Karriereluftikus Nowitzki und Titelbulldogge Bryant? Aber die Lust am Kuriosen wurde eigentlich schon dadurch bedient, dass David Stern die Ehrung überreichte.


- Von den Tradegerüchten letzten Sommer, dem 9-8 Start der Lakers, den Buhrufen seitens der der Lakers-Fans zu Saisonbeginn und später den MVP-Chants gegnerischer Fans, den aufregenden Leistungen Andrew Bynums, dem Trade Pau Gasols bis zur MVP-Wahl jetzt: was für ein Leben lebt dieser Mann? Ist es wirklich der Streifen aus Hollywood, mit dem er sich selbst vergleicht? Oder ist er doch nur der bestvermarktete Fachidiot aller Zeiten?


- 82 Erststimmen für Kobe, 28 für Chris Paul, 15 für Kevin Garnett, 1 für LeBron James. Nach Kareem Abdul-Jabbar, Magic Johnson und Shaquille O'Neal vierter Lakers-MVP. Stats RS 2007/08: 82 Spiele, 28.3 ppg, 1.8 spg, 5.4 apg, 6.3 rpg, 84.0 FT%, 36.1 FG%. 2x Spieler des Monats der wettbewerbsintensivisten Western Conference aller Zeiten. Diese Saison verdrängte er auf der All-time scoring list ein Dutzend Spieler je einen Platz nach hinten, u. a. George Gervin und Bob Pettit.

Mittwoch, 7. Mai 2008

Zehn Gründe für das Aus der Atlanta Hawks

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- Die Celtics sind die bessere Mannschaft.



- Dominique Wilkins, wahrscheinlich bester Hawk aller Zeiten, gab den Youngsters folgenden Tipp mit:

Keep them off balance. It's not so much about running set plays but just playing basketball. Playoff basketball is about guys sharing the ball, rebounding and playing defense. This is when the game gets played in its purest form. The team that executes the basics is the team that's going to come out on top.

Leider war davon in Spiel 7 nichts zu sehen.



- Das letzte Spiel fand in Boston, nicht in Atlanta statt. Dies wäre nicht der Erwähnung wert, wenn wir hier nicht eine Serie gehabt hätten, in der kein einziges Auswärtsspiel gewonnen wurde. Besonders die Hawks rissen sich daheim den Arsch auf für ein frenetisches Publikum, während sie es in Boston versäumten, früh viel zu laufen bzw. die Celtics früh viel mitlaufen zu lassen und deren tödliches Inside-Outside Game zu unterbinden.



- Das Duell auf der 1 zwischen Mike Bibby und Rajon Rondo entwickelte sich etwas überraschend zu einem Mismatch zugunsten der Celtics.



- Al Horford bekommt weniger Touches, als er verdient hätte. Es ist nicht so, dass dem Zweitplatzierten der diesjährigen Roy-Wahl der Wurfverstand fehlte, nein, die Hawks haben aktuell zu viele Ballmagneten.



- Benchscoring: in sechs von sieben Spielen holte die Celtics-Reserve mehr Punkte.



- Turnovers. In den Spielen, in denen Mike Bibby und Joe Johnson den Ball unter Kontrolle hatten, sah man den Hawks ihren achten Platz nicht an. Wiederum die wenigen Assists (13 im Schnitt) in den vier Niederlagen belegen, dass die Hawks ein wirklich schnelles Team nur ohne Ball sind.



-
Die Celtics setzten in ihren Auswärtsspielen keine wirksamen Stops gegen JJ & Co. und fingen sie dadurch massig Freiwürfe ein. Gegen aggressiv penetrierende Offensivsysteme sah Bostons Defense älter aus als Sam Cassell. So gewannen die Hawks alle ihre Heimspiele wegen nur durch Fouls zu stoppender Züge zum Korb, hingegen vertrauten sie in ihren Auswärtsspielen (aka Spiel 7) ihrem weitaus unzuverlässigerem Jump Shot.



- Während sich die Celtics auf einer Mission befinden, sind die Hawks nur auf Durchreise.



- Atlantas Offensivspiel mag unterhaltsam sein, solange sie aber nicht auch in der Defense rocken, wird es höchstens für Runde 2 der Playoffs reichen: die Celtics holten in jedem der sieben Spiele mindestens 92 Punkte.

Dienstag, 6. Mai 2008

Zehn Gründe für das Aus der Houston Rockets

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- Tracy McGrady leidet an Erstrundenimpotenz: in sieben verschiedenen Jahren hat der Cousin Vince Carters in Runde 1 gespielt, Runde 2 allerdings nie von innen gesehen. Vorzuwerfen hat sich T-Mac aber auch dieses Jahr nichts.



- Utah verfügt über eine sehr ausgeglichene Scoring-Struktur: so haben z. B. in Spiel Nr. 6 gleich sieben Spieler in double figures gescort. Houstons Scoring baut sich anders auf: erst kommt T-Mac und danach lange, lange nichts.



- T-Mac hatte zu viele Aufgaben, zeitweise musste er schwimmende Rockets in der Defensive und Offensive über Wasser halten bzw. schien die Paarung zwischenzeitlich Utah Jazz vs. Tracy McGrady zu lauten. So sagte er nach Spiel 2, angesprochen auf seine schwache Leistung im letzten Viertel:

I had no legs. I was on empty. Banging with Matt Harpring, trying to rebound, trying to make plays for my team, trying to score, playing 43 minutes. That's a lot.



- Die Jazz sind kräftiger gebaut. Sie mögen langweilig sein, aber auch robust. Sie waren, sieht man von McGrady vs. Brewer ab, bei allen Matchups überlegen. Das bessere Ballmovement hatten sie, ebenso die bessere Teamoffense. Sie haben keinen Spieler, der sich beim Werfen von Freiwürfen das Wort "overrated" entgegenbrüllen lassen muss. Der erste und einzige Heimsieg gelang ihnen.



- Zwar spielte Andrej Kirilenko eine sehr wechselhafte Runde Eins, allerdings wurde dies nicht wie noch letztes Jahr zum treibenden Thema. Der Jazz-Express hatte seine Ruhe, von Spiel Nr. 1 an wurden Boozer & Co. ihrer Favoritenrolle gerecht. Erfolg heilt alle Hunde oder wie heißt das Sprichwort mit den Karawanen?



- Unsicherheit auf der 1: Rafer Alston verpasste die beiden Auftaktspiele daheim, erweckte in den drei folgenden Begegnungen keinen sonderlich fitten Eindruck und musste dann im zweiten Viertel des letzten Spiels wiederum aufgrund einer Verletzung aufgeben. Damit hatte einerseits Deron Williams leichtes Spiel, andererseits musste Tracy McGrady oft den Aufbau übernehmen.



- Bobby Jackson spielte katastrophale Playoffs: 28.6 FG%, 20.8 3p%, nur 1x zweistellig gescort. Zusätzlich zu den Fehlwürfen sorgte er für wenig konstruktive Unruhe im Angriff der Raketen, er störte den Rhythmus seiner vier Kollegen mit dem Zeitpunkt seiner Einwechslung und sah mit seinem Bettelshot einfach nur alt aus.



- Nicht genug, dass der Frontcourt der Jazz dem der Rockets überlegen ist, legte Mehmet Okur zwei Monstergames hin: 16 Punkte und 16 Rebounds in Spiel 2, 14 Punkte und 18 Rebounds in Spiel 4. Okur trug so zum überlegenen Insidegame der Jazz bei.



- Die Jazz fuhren nach Spiel 2 mit sehr breiter Brust zurück nach Salt Lake City wohl wissend dass man acht der letzten 10 Spiele gegen die Rockets gewinnen konnte, gar vier in Folge im Toyota Center und wiederum in der Energy Solutions Arena die beste Bilanz überhaupt hat: 37-4. Zum Selbstvertrauen also gab's Grund genug, so sagte es auch Deron Williams:

It's great for us to come out the way we did and not settle for the one victory. We wanted to get both of them, get greedy. We've just got to go back now and take care of business.



- Deron Williams traf jede Menge Dreier (13) bei sehr guter Quote (13-22) und entschied mit diesem Instrument Spiel 6 fast im Alleingang.

Live: Spiel 2, New Orleans Hornets - San Antonio Spurs. Beginn: ca. 3:45

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
Wer diesen Live-Blog in seine eigene Seite einbauen möchte, erhält den passenden Code von mir - dazu eine kurze E-Mail an niemeyer_paul ät yahooDE


Montag, 5. Mai 2008

Live: Spiel 2, Detroit Pistons - Orlando Magic. Beginn: Nacht von Montag zu Dienstag, ca. 1:00

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
Wer diesen Live-Blog in seine eigene Seite einbauen möchte, erhält den passenden Code von mir - dazu eine kurze E-Mail an niemeyer_paul ät yahooDE


Sonntag, 4. Mai 2008

Boston Celtics - Atlanta Hawks (Spiel 7) für 3 Euro

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Soeben bei sportsreport entdeckt: Für all diejenigen, die mit gewissen auf Streams basierenden Übertragungsprogrammen nicht vertraut sind, gibt es heute ein besonderes Angebot von Premiere: für nur 3 Euro kann man das letzte Spiel der Ersten Runde und zwar Boston Celtics - Atlanta Hawks live mitverfolgen. Die Begegnung ist angesetzt für 19:00 - ob um genau diese Uhrzeit die Übertragung bei Premiere beginnt, weiß ich nicht.

Zehn Gründe für das Aus der Philadelphia 76ers

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- In nur zwei Partien konnten die Sixers die Pistons ausrebounden: Game 1 & 3. Diese beiden Begegnungen gewannen die Jungmillionäre aus Philadelphia. Mit Spielern wie McDyess, Wallace, Maxiell und auch Theo Ratliff haben die Detroiter eine Qualität unter den Boards, die eigentlich nicht zu knacken ist, zumindest nicht eine komplette Serie lang.



- Unterlegenes Scoring. Die Sixers ließen sich seit Beginn des dritten Viertels (Spiel 4) mit insgesamt 255-196 auscoren. Spiel 4, 5, 6 gingen somit auch verloren. In diesem Zusammenhang Pistons-HC Saunders nach Spiel 6:

Philadelphia probably woke us up. Over the last 10 quarters we've executed as well as we can.



- Die Pistons sind einfach zu groß gewachsen, als dass die Athletik der Sixers hier zu einem echten Wettbewerbsvorteil hätte werden können.



- Bereits nach Spiel 1 führte Flip Saunders ein Anpassung innerhalb seiner Defense durch: da die Sixers von allen Playoffteams den schlechtesten Wurf von außen haben, verlagerte Saunders die Defense nach innen, um die hoch effektive Penetration der Sixers zu stoppen. Sixers-HC Maurice Cheeks nach Spiel 2:

Defensively, they were more aggressive guarding us up the floor. And, they were more aggressive against us on screen and rolls.



- In Spiel Nr. 3 gestatteten sich die Pistons 25 Turnovers (season high). Paart man dies mit der Lauflust dieser quicklebendigen, sehr aktiven, fastbreaksüchtigen Sixers-Mannschaft, die die 25 Turnovers zu 29 Punkten verwertete, ist die Geschichte dieses Heimsiegs erzählt.



- Den Sixers fehlte in dieser Serie eine veritable, d. h. die bestimmende Scoring-Option. So war mit nur 15.2 ppg der Top-Scorer Andre Miller.



- Bei allem Respekt: Andrea Iguodala hat in dieser Serie nur ein gutes Spiel geliefert, und zwar beim Auftaktsieg. Im Vergleich zur Regular Season stellen diese Playoffs für den Youngster einen Kollaps dar. Das X-Faktor-Duell der Serie, Tayshaun Prince vs. Iggy, ging klar an den Mann mit Sommersprossen, unendlich langen Armen und leichtem Lispeln.



- Unerfahrenheit. Bzw. Erfahrung der Pistons oder wie soll man das nennen: in Spiel 6 starteten die Detroiter 10-0, stellten die Sixers für mehr knapp sechs Minuten punktetechnisch kalt, lagen zu keinem Zeitpunkt hinten, erlaubten sich kein einziges Technical Foul, hatten mit Rip Hamilton und Chauncey Billups die beiden sichersten Scoring-Optionen des Abends und erreichten zum siebten Mal hintereinander die EC-Semifinals.



- In jedem der vier wins hatten die Pistons mindestens ein Viertel, welches sie mit 10 Punkten oder mehr gewannen: +10 (Quarter 2, Spiel 2), +18 (Q3, S4), +14 (Q1, S5), +18 (Q1, S6).



- Die Sixers haben die beiden Partien gewonnen, in denen am meisten gefoult wurde. Wahrscheinlich hätten Iguodala, Miller, Young & Co. diese Aggressivität am Leben erhalten lassen sollen.

Es wäre meine Aufgabe...

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...hier darauf hinzuweisen, dass Kobe Bryant zum wertvollsten Spieler dieser Saison gewählt werden wird. Dies ist hiermit geschehen. Ich hätte außerdem die höchst erfolgreiche Saison der Lakers kurz Revue passieren lassen können, hätte mich lustig gemacht über die Glaubensfragen, die immer wieder im Rahmen der MVP-Wahl aufbrechen, über alle diejenigen, die den Unterschied zwischen einem guten und einem wertvollen Spieler nicht kennen, über die Medien, die sich nicht nur am ASW sondern auch bei der MVP-Wahl, die ja durch Journalisten entschieden wird, allzu gerne selbst bespiegeln (streng genommen kann man auch diesen Blogeintrag als Selbstbespiegelung bezeichnen...), ich hätte die besten Spiele Kobsters
2007/08 angeschnitten, seine Bedeutung beim Trade Pau Gasols, sein wiederhergestelltes Verhältnis zu Andrew Bynum und dem Lakers-Management, auch einen Blick auf die erste Runde seiner Playoffs hätte ich geworfen und außerdem die Frage zu klären versucht, wie und warum dieser Mann seit Monaten mit einem lädiertem kleinen, rechten Finger spielt, hätte ein paar Stats (die übrigens so ?schlecht? wie lange nicht sind) einfließen lassen, vielleicht auch ein Video von youtube und so getan, als wäre damit Leben des Bryant porträtiert. Habe ich aber nicht, denn die MVP-Wahl interessiert mich in etwa so sehr wie die Karriereaussichten des Oliver Kahn nach dessen Ausstieg aus dem aktiven Fußball. Steve Nash hat so viele RS-MVP-Titel wie Shaquille O'Neal und Kobe Bryant zusammen. Gibt's zur Relevanz dieses Awards noch mehr zu sagen? Wohl kaum. Und falls doch würde es sich nicht anders lesen wie vor drei Monaten auch:

Dies ist nicht nur eine Frage des Respekts gegenüber Kobe Bryant, der bereits seit 12 Jahren in der NBA spielt und im Alter von nur 25 Jahren schon seine dritte Championship gewann, nein, Bryant ist derjenige, der keine geringere Franchise am Leben erhält als die der Lakers. Seinetwegen liefen die Lakers zwischenzeitlich zum heißesten Team der Liga auf. Ihre Bilanz vom letzten Jahr werden die Kalifornier um voraussichtlich mindestens fünf Siege nach oben schrauben. Dass er eines MVPs würdige Statistiken vorlegen kann, daran bestehen keine Zweifel: 28.4 ppg, 1.9 spg, 6.3 rpg, 5.2 apg usw. Auch seine Defense zählt zur obersten Güteklasse. Den Ausfall Andrew Bynums hat er dank seiner schier unendlichen Dominanz auf dem Court absorbiert, für den Rest sorgt nun Pau Gasol. Es wird höchste Zeit, Kobe Bryant endlich zum wertvollsten Spieler der Liga zu wählen. Dürften die Spieler und nicht die Journalisten an der Wahl teilnehmen, wäre Bryant heute schon Multi-MVP, sogar LeBron James erkennt ihn als den Besten der Besten an, so what?

UPDATE Huch, da ist jemand nicht einverstanden mit Kobe als MVP.

Zehn Gründe für das Aus der Phoenix Suns

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- Niederlage in Spiel Nr. 1. In einem der besten Playoffspiele der vergangenen Jahre versäumten die Suns den Paukenschlag, d. h. den Auftaktsieg in San Antonio. Was ein Auswärtssieg in Spiel 1 für den Verlauf einer Serie bedeutet haben zuletzt die Philadelphia 76ers bewiesen, die dank des Siegs in der Eröffnungspartie gegen die Pistons für weitere vier Spiele eine offene Serie hatten. Dass die Suns in Spiel 1 einfach Pech hatten tut zwar nichts zur Sache, sollte aber trotzdem erwähnt werden.



- Katastrophale zweite Halbzeiten. Die Suns haben die ersten vier zweiten Halbzeiten verloren und so den Spurs berauschende Comeback wins ermöglicht. Besonders grausam: der Einbruch in Spiel Nr. 3.



- Tony Parker. 41 Punkte in Spiel Nr. 3, Career-High. Wertvollster Spieler der Serie. Der Franzose hat von vielleicht allen Aufbauspielern der Liga den zwingendsten Zug zum Korb. Falls er den Layup nicht gehen kann, zieht er einfach seinen tödlichen Jump Shot. Er initiierte und steuerte die entscheidenden Runs. Steve Nash konnte gegen ihn in der Defensive keine Akzente setzen, überhaupt schien der Kanadier heftig angepisst, dass ihn sein Gegenüber mit einem hyperschnellen ersten Schritt des Öfteren aus den Sneakers fallen ließ. Gut möglich übrigens, dass Tony Parker im diesjährigen MVP-Voting erstmals vor Steve Nash landet.



- Leandro Barbosa. Was hat der Brasilianer in beiden letzten Jahren gegen die Lakers und Spurs nicht für Spiele abgeliefert! 2008 aber reichte es nur für 10.4 ppg, 34.5 FG%, 22.2 3p%, 0 Punkte in Spiel Nr. 2 - zu wenig, bedenkt man, dass Barbosa Phoenix' erste Einwechseloption ist.



- Fehlen einer zuverlässigen Scoring-Option. Die Suns mögen sieben Spieler haben, die jederzeit 20 Punkte oder mehr scoren können - aber garantieren kann das keiner von denen.



- Dass Raja Bell ein Stopper ist, sollte nach dieser Serie unter Mythos verbucht werden. Auch ein Mythos: jeder Sun kann treffen. Ebenso: Gordan Giricek ist ein Combo-Guard.



- Fast breaks? Fehlanzeige. Ich würde die Suns nach dieser Serie nicht mehr als schnelles Team bezeichnen.



- It's all about matchups! Das Duell auf der 1 ging überraschend klar nicht an Steve Nash. Amare Stoudemire legte wie erwartet gute Stats auf, tauchte aber zeitweise komplett ab. Damit hatte das Traumduo Parker/Duncan freie Bahn und leichtes Spiel.



- Trefferquote von außen: da hatten die Spurs in vier von fünf das bessere Zielwasser. Nur bei ihrer Niederlage in Spiel 4 lagen sie unter der Suns-Quote.



- Grant Hill. In einer physisch anspruchsvollen Serie sollte kein Spieler eingesetzt werden, der nicht zu 100% fit ist - außer er heißt Michael Jordan, Kobe Bryant oder LeBron James.

Samstag, 3. Mai 2008

Die drei Probleme der Boston Celtics

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Dies war nicht nur ein sensationelles, sondern das beste Viertel, welches ich bisher in den Playoffs 2008 sehen durfte: die Hawks ringen die Celtics nieder, nach dem 103-100 wird es ein siebentes Spiel geben in Boston. Was mir bei den Kelten vor allem negativ auffiel:


- Die Celtics haben offsichtliche Probleme im Def-Rebound, an manchen Bällen springen sie einfach vorbei, nach anderen kommt es - mit den soeben abgefangenen Ball zwischen den Händen - zu einer Wartedauer, so als wolle der Reboundende sagen: hier, wir haben den Ball, nur die Ruhe Jungs! Nicht, dass das falsch wäre, aber in dieser Häufigkeit?


- Kevin Garnett passt in Crunch-Situationen zu viel. Von den 18 Celtics-Punkten in Q4 scorte er nur 4, dabei spielte er die 12 Minuten durch. Da Ray Allen in dieser Serie mit unüberwindbaren Größennachteilen (Joe Johnson, Josh Childress) zu kämpfen hat - was soll das erst gegen die Cavs werden? -, bleiben als Alternativen eigentlich nur der 38-jährige Sam Cassell und der foulanfällige Paul Pierce.


- Mike Woodson hat seine Taktik, um die Celtics-Offense zu stoppen, so erklärt: man müsse sich in der Verteidigung nur auf die Big Three konzentrieren, der Rest ergebe sich von selbst. Heißt konkret, dass sich Ray Allen stets zwei größeren, schnelleren Verteidigern gegenübersieht, Paul Pierce sich seinen Weg zum Korb immer wieder neu erfinden muss, und Garnett in der Defensive zu viel zu tun hat, um in der Offensive die Energie oben zu halten oder positiv formuliert: die Hawks haben die Not, zu viele Forwards zu haben, zur Tugend ver-kehrt.

Zehn Gründe für das Aus der Toronto Raptors

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- Dwight Howard. Na bitte, nach dem Erstrunden-Sweep letzte Saison nun mit gefühltem Durchschnitt von 25 Punkten und 20 Rebounds die Basketballvertreter Kanadas aus den Playoffs geworfen. Dass Howard dominieren würde, wussten wir vorher, denn bekanntlich hat TOR keinen Center (Mr. Bargnani hat kein Label mehr in diesem Blog hier...), aber dann zum Start back-to-back games mit +20/+20 hinzulegen - wow. Und auch die Einstellung scheint die richtige zu sein oder wie soll man folgende Einschätzung durch Stan van Gundy nach Spiel 5 deuten:

There was a different demeanor from him. Dwight is a fun-loving guy and he likes to fool around. There are a lot of times during the year, not bad, but a lot of times during the year where I've got to try to bring him back to being serious when we're preparing. I did not have to say one word, from the start of preparation for this series all the way through.



- Three Point Shooting. Zwar hat ORL insgesamt nur 6 Dreier mehr getroffen und hat auch nicht die bessere Trefferquote von außen und auch von Torontos Bank gab's mächtig Druck, aber mehr Schützen haben sie: Turkoglu, Lewis, Evans, Nelson, Bogans, Dooling - da kann man als verteidigende Mannschaft schnell mal den Überblick und mit ihm die Nerven verlieren. Nur Dwight Howard, Marcin Gortat, Adonal Foyle ließen die Finger vom Drücker. Bei TOR ballerte eigentlich nur einer: Jason Kapono.



- Die Raps mögen ein paar hochtalentierte Shooter haben, aber einen Spieler, der mit seinem Wurf ein Spiel drehen könnte, haben sie nicht.



- Chris Bosh kann noch so sehr den Leader mimen, ihm fehlen für einen Anführer die nötigen Instinkte. Er ist zu sehr Arbeitstier, um König zu spielen. Dass er sich in Spiel Nr. 1 von einem Rashard Lewis in der Offensive hat limitieren lassen, spricht nicht für seine Zukunft als Franchisespieler.



- TOR hat's schwer, ORL leicht: kein Top10-Team kann so unbeschwert aufspielen wie die Magic, denn die Jungs wissen, dass sie das erfolgreichste Magic-Team seit mehr als zehn Jahren stellen, den vielleicht besten Frontcourt der EC haben, das erste Playoffspiel für Orlando seit fünf Jahren gewinnen konnten und mit der aktuellen Besetzung noch ca. fünf gute Jahre hätten. Gab's je weniger Grund für Bauchschmerzen?



- Wenn ein guter Spieler von der Bank kommt, geht das in Ordnung. Wenn der drittbeste Spieler des Teams (TJ Ford) durch den zweitbesten Spieler (Jose Calderon) abgelöst wird, ist dies ein strukturelles Problem. In diesem Zusammenhang Stan van Gundys Beschreibung eines Point Guards:

(Point guard) is a very difficult job. There's such a balance between trying to get other guys involved and being aggressive in looking for your shot. It's the hardest job in basketball, and he [Jameer Nelson, Spiel 4] played great in the fourth quarter.



- Das allererste Viertel: welch schockierender Auftakt für die Raps. Der Dagger der Serie nach 12 Minuten. Neun Dreier seitens der Magic, NBA-Rekord egalisiert. 43 Punkte in einem Viertel gefressen, mit 20 Zählern hinten, der beste Center der Liga auf dem Weg zum Monstergame - da roch man den Sweep, den die Raps dann dank nur eines Sieges abwenden konnten.



- Points in the Paint: allein in Spiel 2 erzielte ORL dort fast doppelt so viele Punkte (50) wie TOR (26). Das lag weniger an D-How, sondern eher am fehlenden Hustle bei TOR.



- Nicht, dass ich ein Freund von Freiwurforgien wäre, aber D-How musste in nur zwei von fünf Partien 10x oder öfter an die Linie. Ist den mehrsprachigen Raps da etwa die Grammatik verrutscht? Wurde da aus Hack-a-How ein How-to-hack-him? In der gesamten Serie foulte sich nur ein Raptor raus: Carlos Delfino in Spiel 4 nach schon 20 Minuten.



- Konzentriertere Rotation bei ORL: Stan van Gundy ließ in jeder Partie mindestens zwei Starter +40 Minuten spielen. Zum Vergleich: bei TOR spielten jeweils mindestens zwei Starter unter 20 Minuten.

Freitag, 2. Mai 2008

Live: Cleveland Cavaliers - Washington Wizards, Spiel 6. Beginn: Nacht von Freitag zu Samstag, ca. 1:00

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
Wer diesen Live-Blog in seine eigene Seite einbauen möchte, erhält den passenden Code von mir - dazu eine kurze E-Mail an niemeyer_paul ät yahooDE


Things you should know...

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- Als sein persönliches Spielervorbild nennt Chris Bosh Kevin Garnett.


- Die Regular Season besteht aus 1230 Partien.


- Three Point Shootout & Slam Dunk Contest: noch kein Spieler konnte beide Wettbewerbe gewinnen, obwohl z. B. Brent Barry nah dran war.


- In der ersten Runde der Playoffs gewinnt dasjenige Team, welches Spiel 1 gewinnt, in 82.9 % der Fälle auch die gesamte Serie (156-32). [Stand: 15. April 2008]


- 16. April 2008: LeBron James gewinnt nicht nur als erster Cavalier überhaupt die Scoring-Krone, sondern dies auch erstmals mit exakt 30 Punkten pro Partie.



- Der jüngste MVP aller Zeiten ist Michael Jordan (das stimmt so nicht, vergleiche Kommentare!): bei der Award-Vergabe 1988 war er 25.



- Seit seinem letztem Jahr an der High School hat Dwight Howard mehr als 25kg zugenommen.


- In der 2000er MVP-Wahl wurde Darrell Armstrong 13. - zum Vergleich: in der Folgesaison nahm diesen Platz Paul Pierce ein.


- Im Alter von 13 Jahren war Kareem Abdul-Jabbar knapp 2.10m groß.


- Rasheed Wallace hält beim Trash Talk einen Kodex ein, der so aussieht, immer nur den Gegenspieler selbst in diesem bestimmten Spiel zu trashen, nicht aber seine Familie oder Freunde.

Donnerstag, 1. Mai 2008

Zehn Gründe für das Aus der Dallas Mavericks

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- Wurfanzahl Jason Kidds. Der Aufbau nahm in den fünf Partien insgesamt nur 38 Würfe aus dem Feld. Zum Vergleich Dirk Nowitzki: 91.


- Trefferquote aus dem Feld bei Josh Howard: keine 30%. K-E-I-N-E-3-0-%.


- Wenn ein Head Coach unablässig fordert, fokussiert und konzentriert zu bleiben, und dann erklärt einer der drei besten Spieler des Teams, er genehmige sich zu mehr oder wenigen bestimmten Zeiten ein Tütchen Gras - wie passt das zusammen?


- Die blowout-Viertel: Game 1/Q3/Hornets +16; Game 2/Q1/Hornets +10; Game 4/Q2/Hornets +11; Game 5/Q2/Hornets +9.


- Die Harmlosigkeit der Mavs-Bank: statt sich gegen die qualitativ unterlegene Hornets-Reserve in Szene zu setzen, behaupteten Bonzi Wells und Jannero Pargo in der Regel die Führung der Hornissen.


- Die Freiwürfe im Aufbau. Nicht nur, dass Chris Paul in jedem Spiel öfter an der Freiwurflinie stand, nicht nur, dass Jason Kidd in drei Spielen keinen einzigen Freiwurf werfen durfte, nicht nur, dass dies die überlegene Aggressivität CP3s belegt, nein, Kidd war einfach zu berechenbar um gefoult zu werden. Hingegen CP3 der beste Spieler dieser Serie, er dominierte nach Belieben und bewies dies bereits im dritten Viertel von Spiel 1, als er 15 Punkte scorte und die Zwölfpunkteführung von Dallas egalisierte. Die Adjustments, die Avery Johnson gegen Paul initiierte, wirkten nicht. Paul zeigte unstoppbare Moves, brandgefährliche Pässe und echte Leadershipqualitäten. Er stellte - im Fall der Doppeldeckung - wegen der Shooter West und Stojakovic und - im Fall des Hack-a-Paul - wegen exzellenter Freiwurfquote ein nicht zu bewältigendes Problem für die Mavs dar. Mit seinem Tempo nahm er sogar Jason Terry indirekt aus dessen Offensivgame, da Jet in der Defensive zu viel zu tun hatte und schneller als gewohnt müde wurde.


- Hinterherlaufen in Spiel 5. Die Mavs lagen in der letzten Begegnung zu keinem Zeitpunkt vorn. Da können 48 Minuten zu einer kleinen, widrigen Ewigkeit verkommen.


- Mismatch Tyson Chandler vs. Erick Dampier. Es war klar, dass dieses Duell nur in der Defense stattfinden würde - hier das Ergebnis: Dampier wurde in jeder Begegnung gnadenlos ausgereboundet und holte sich relativ früh seine Personal Fouls ab. In Spiel Nr. 5 durfte Damp nur noch sieben Minuten ran, seinen Platz übernahm dann Brandon Bass - ein Fingerzeig in Richtung nächste Saison?


- Kein Monstergame Jason Kidds. Wo war das eine Spiel, in dem er +15 Rebounds, +15 Assists und +10 Punkte auflegte? Jenes Spiel, worüber sich die Hornissen auf dem Weg in ein entscheidendes Spiel Nr. 7 den Kopf äh Stachel hätten zerbrochen? Dieses Spiel, das Chris Paul hätte aussehen lassen wie Spielzeug? Das Spiel gab es nicht.


- Das Treffen einfacher Würfe. Vom konstanten Nowitzki abgesehen, nutzten die Mavs ihre Überlegenheit an den Boards nicht aus, um die dadurch hergestellten zweiten Chancen zu verwerten.

UPDATE Im Hornets-Blog gibt's zu diesem negativ gestimmten Beitrag aus Mavs-Sicht einen positiv gestimmten aus Sicht der Hornissen.

Zehn Gründe für das Aus der Denver Nuggets

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- Teamdefense DEN: die Lakers haben in jedem Spiel mindestens 102 Punkte gescort. Das Varianten forcierende Passspiel und die intelligent aufgebauten Laufwege der Lakers erwiesen sich als bahnbrechender X-Faktor. Zählt man Spiel 1 und 2 zusammen, kommen die Kalifornier auf sagenhafte 250 Punkte - dagegen besteht auch eine talentierte Truppe wie die Nuggets nicht. Das Talent der Nuggets bewertete Bryant nach Spiel 4 übrigens so:

They have a lot of talent. But a lot of times it's not necessarily the amount of talent you have on a team but it's the chemistry within that talent and how well you play together. I'm very fortunate to be on a team where everybody just meshes. We all jell together. We all work well with one another. And that's really the key.


- Der exzellente Start Pau Gasols. Der Weltmeister, der zuvor noch nie ein Playoffspiel gewinnen konnte, legte in Spiel Nr. 1 mit 36 Punkten und acht Assists
persönliche Career Playoff Highs hin - immerhin gegen Marcus Camby.


- Kobe Bryant. Der Megastar ist und bleibt ein Playoffbiest. Für ihn fanden die Nuggets zu keinem Zeitpunkt eine Antwort. Auch die wechselnde Def-rotation, in der JR Smith sein Möglichstes tat, verpuffte im Katz und Maus Spiel des MVPs (in spe). Bryant hat zu den entscheidenden Runs die meisten Punkte beigesteuert und so den Nuggets eingebrannt: seht her, ich kann jederzeit scoren, gegen jeden Verteidiger. Die 49 Punkte aus Spiel bilden da das statistische Highlight.


- Der Game Changer. DEN hat zwar Allen Iverson, allerdings keinen Spieler, der ein Spiel drehen geschweige denn ein Comeback einleiten kann. Da helfen auch dämliche Fouls wie das von JR Smith gegen Luke Walton in Spiel 1 nicht. Im Weg steht den Nuggets hier auch ihr mangelndes Teamplay sowie die miserable Kommunikation auf dem Court.


- Die Wurfquoten Carmelo Anthonys: 36.4 FG% und 25.0 3p%.


- Energie von der Bank. Nichts gegen Nené, aber der Vergleich mit Luke Walton sollte klar machen, dass die Nuggetsbank weder vital noch gefährlich ist.


- Wechselnde Startaufstellungen. Trotz der Verletzungen sollten einem erfahrenen Coach wie George Karl es ist doch 82 Spiele reichen um das Problem im Aufbau zu lösen, oder? Und dass Anthony Carter nicht die Lösung sein kann, hat der Veteran mal wieder eindrucksvoll bestätigt.


- Fehlende Aggressivität. Die Nuggets können noch so viele Tattoos haben: das nötige Hustle erledigen auch die Hautaufdrucke nicht für sie.


- Der Halbzeitstand: in jedem Spiel führten die Lakers nach Halbzeit 1. Offensichtlich fand George Karl in der Kabine nicht die richtigen Worte, um seine unwilligen Stars zu motivieren.


- Der Stopper. Die Def- und Stoppqualitäten eines Kenyon Martin kamen in dieser Serie nur selten zur Geltung. Um Martin nicht aufzubauen suchte Bryant öfter das 1-on-1 gegen den ehemaligen No.1-Pick. Wenn hingegen ein härter rangenommener Pau Gasol nicht sein Passspiel hätte so entfalten können, hätten wir eine andere Serie gesehen.

Live: Boston Celtics - Atlanta Hawks, Beginn: ca. 2:30

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Hinweis: für alle Live-Blogs gilt, dass ich nicht garantieren möchte, kann und werde, dass sie tatsächlich stattfinden. Es hängt einfach immer davon ab, ob das Spiel übertragen wird oder nicht, was sich unter Umständen erst kurz vor Spielbeginn entscheidet.
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Zwei Videos - Betreff: die Zukunft des Mike D'Antoni [7:40 min]

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Zwischen all den Fußballblogs...

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:-) [guckst Du original]