Donnerstag, 19. Juni 2008

Zehn Bilder

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Huch, wer schaut denn da von der Wand? Der junge Larry Bird, der die Celtics zu immerhin drei Championships führte. Pierce brauchte zehn Jahre für seinen ersten Titel - die Freude dürfte umso größer sein. Zu der #33 an der Hallendecke dürfte sich in spätestens einem Jahrzehnt die #34 gesellen.




Kevin Garnett gibt mit scheinbar beschwörender Hand die Anweisungen, Kobe hat das Nachsehen. KG hatte seine Mitspieler immer im Auge, war unablässig am Kommunizieren, und legte mehr Energie an den Tage als Kobster. MVP vs. DPOY - dieses Duell ging an KG. Hier hätte ich auch das Bild des knienden, das Celtics-Logo küssenden KG einstellen können. Oder ein Bild mit Teil 2 & 3 der Big Three - auch wenn KG der Vergleich mit den Big Three früherer Tage nicht wirklich passt. Oder das Bild seiner ihren Kopf schüttelnden Frau...










Ja, die Phrase sei erlaubt: hier hat ein Team gewonnen. Nicht zu vergleichen mit den Finalsdominatoren Tony Parker (2007) und Dwyane Wade (2006).











In Boston gab's für die Lakers nur Niederlagen - drei an der Zahl. Die Fans vor Ort gaben ihr Bestes, um ihre grünen Jungs nach vorn zu peitschen. Artikel mit Anti-Lakers-Botschaften sollen sich sehr gut verkauft haben. Nicht nur die Vorstellung der Spieler beim Einlauf vor Spielbeginn geriet da zu einer ungeheuren Show.




Paul Pierce ist Finals-MVP. Als er nach Bekanntgabe dieser Ehrung dem kreischenden Publikum die Trophäe präsentierte, sah man einen der Elitespieler dieser Liga auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Unvergessliche, stundenlange Sekunden.









Die Celtics gewannen ausgerechnet in ihrer ersten kompletten Saison ohne Red Auerbach, der im Oktober 2006 verstarb, den Titel - Zeit für eine Gedenkzigarre dachte sich Doc Rivers und posiert entsprechend vor der HC-Ikone. Übrigens haben die Celtics Phil Jackson daran gehindert, seinem Spitznamen - Zen Master - gerecht zu werden...



Ohne Worte.










Zählt man in Championships, ist Bill Russell der erfolgreichste NBAler aller Zeiten: 11x hat er den Ring gewonnen. Ja, er ist sogar mit Henri Richard (NHL, Montreal Canadiens) der erfolgreichste Sportler in der Geschichte der vier großen us-amerikanischen Sportarten. Mit seinem Bekenntnis, keinen Spieler lieber spielen zu sehen als Kevin Garnett, adelte Russell den Mann, der in seinen zwölf Jahren in Minneapolis ohne nennenswerte Erfolge blieb. Ein bisschen gab Russell den guten Geist der Celtics.


Nachdem er Phil Jackson mehrmals eine kalte Dusche verordnete, gab's für Doc Rivers zuletzt auch eine. Obwohl das nach einer großen Schweinerei aussieht, nahm es Rivers gelassen - das Hemd wechselte er eine halbe Stunde später trotzdem, denn wonach riecht wohl warme(s) Gatorade?









Der einsamste Mann des Abends. Frustriert, sauer, die Schmachgesange der Celticsfans noch in den Ohren. Etwas später gab's eine einsilbige Pressekonferenz. Ob wir ihn hier nächstes Jahr wiedersehen? Mit Andrew Bynum an Bord dieses aufregenden Teams. Und einem Ron Artest statt Vladimir Snowboard in der Starting 5?

Raptors se desprenden de Garbajosa

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Die Toronto Raptors sind um einen Weltmeister ärmer: Jorge Garbajosa verlässt nach nur sieben Spielen in der abgelaufenen Saison den einzigen in Kanada angesiedelten NBA-Verein. Der 30-jährige, der 2006 die #15 ( hallo Vince Carter!) übernommen hatte, besetzte die Position des Power Forwards und erzielte in ingesamt 74 Spielen (60 davon als Starter) durchschnittlich 8 Punkte, 4.7 Rebounds, 1.1 Steals und immerhin eine 34.4%-ige Trefferquote beim Three. Laut AS.com sollen zwei europäische Top-Klubs, Unicaja Málaga und Real Madrid, Interesse an den Diensten des verletzungsanfälligen Spaniers zeigen. Für die Raptors bedeutet die Auflösung des Vertrags zuerst einmal, dass sie nächste Saison NICHT über 4.25 zusätzliche Millionen $ Cap verfügen können, sie einen Platz frei haben im Roster und insoweit Planungssicherheit haben, als dass sich Garbs bei den Olympischen Spielen keine weitere Verletzung zu Schaden des Vereins zuziehen kann. Und letzteres scheint auch der entscheidende Punkt gewesen zu sein: wenn Garbs hätte ein Raptor bleiben wollen, hätte er auf die Teilnahme an den Spielen verzichten müssen - kürzer formuliert: ohne buyout keine Olympischen Spiele. Zwar besteht die Möglichkeit, dass Garbs nach den Spielen bei einem anderen NBA-Team anheuert, allerdings bestehen Zweifel an seiner Physis - die häufigen Verletzungen haben ihre Spuren hinterlassen bei einem Spieler, der schon vorher eine nur durchschnittlich Athletik hatte. Was Bryan Colangelo, GM der Toronto Raptors, interessieren dürfte, ist folgendes Statement von José Luis Sáez, dem Ligapräsidenten der ACB:

“Jorge is perfectly recovered from his injury and this for us is the best news. To be able to have Jorge with us is gratifying because he is a player that has given everything to the national team and he wants to continue to give it.”

Mittwoch, 18. Juni 2008

Mark Cuban skeptisch gegenüber den Olympischen Spielen

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Bevor man das folgende Statement (per E-Mail) Mark Cubans, immerhin Besitzer der Dallas Mavericks, liest, sollte man sich daran erinnern, dass er die Gehaltsschecks für Dirk Nowitzki und Jason Kidd, beide voraussichtlich Teilnehmer der Spiele, ausstellt:


"Es ist nicht so, dass ich nicht begrüßen würde, wenn man sein Land vertritt. Und wenn die Olympischen Spiele tatsächlich eine durch die Verschiedenheit der Nationalitäten geprägtes Veranstaltung, jedermann zugänglich, wären, wäre ich bereit das Risiko auf mich zu nehmen und dieses Turnier zu unterstützen. Was ich aber nicht mag ist, dass wir gegenüber uns selbst nicht ehrlich sind und so tun als dienten die Olympischen Spiele dazu, sein eigenes Land zu repräsentieren. Das tun sie nicht. Schlechte bezahlte Leute arbeiten vor Ort bei den Spielen, wohingegen durch die Berichterstattung und das Marketing Milliarden an Profit in die Kassen gespült werden, während wir [die Klubbesitzer], die das wahre Risiko tragen, sie [die Sportler] im Fall der Fälle weiterhin bezahlen, damit sie für ihre Familien sorgen können. Ist es nicht verwunderlich, dass Free Agents an den Spielen nicht teilnehmen wollen, hingegen die mit garantierten Verträgen ja? [...] Ich mag es nicht zu sehen, dass wir uns anlügen und so tun als gehe es hier darum sein Land zu repräsentieren. Genau darum geht es nicht. Es geht nur um's Geld."


[Original]

Wie sauer kann ein Mann sein? Kobe Bryants Pressekonferenz nach Spiel 6 [6:43 min]

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Besonders interessant: wie Kobe die Aussichten der Lakers beurteile? Das wisse er nicht. Und ob die Defense der Celtics die beste sei, der er je begegnet sei? Ja.

Bob Ryan: "This is more than just a box score" [4:02 min]

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- 39 Punkte Vorsprung? Bitte wiederholen. 39 Punkte. Bitte wiederholen. 39.

- 116 Spiele haben die Boston Celtics inkl. Preseason, Regular Season, Playoffs hinter sich. Ausgerechnet in Spiel Nr. 116 die beste Leistung der Saison.

- Rajon Rondo mit dem Spiel seiner Karriere. In den Finals ein halbes Quadruple-double zu spielen, als 22-jähriger, dem viele im 1-on-1 die Rolle des Underdogs zuschrieben. Tsss.

- Nachdem Glen Davis in Spiel Nr. 5 gegen die Pistons vorerst das letzte Mal die Playoffs von innen gesehen hatte, erlebte Big Baby gegen die Lakers ausgerechnet im entscheidenden Spiel seine Wiedergeburt.

- Es gab noch keinen Champion, der so viele Playoffpartien bestreiten musste (26), um den Titel zu holen. Negativ- oder Positivrekord - das entscheide jeder für sich.

Deshalb bin ich um 2:30 aufgestanden [1:44 min]

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UPDATE DIME hat diese 100 Sekunden als das beste Post-Game Interview aller Zeiten bezeichnet. Übertrieben ist das nicht.

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Katze im Sack

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In einem mit Hinblick auf den diesjährigen Draft wie ich meine bemerkenswerten Statement hat sich Bobcats-HC Larry Brown wahrscheinlich sämtliche Spieleragenten zu seinen Feinden gemacht, wiederum den meisten Talentscouts aus der Seele gesprochen:

"It’s agents trying to control the draft, saying they don’t want a kid at a certain spot. I don’t worry about that. If we think a kid can play, I don’t care what the agent thinks. I know they’re looking out for him, but hopefully we’ve seen them enough. If they don’t come here and they’re available and we think they can help our club, I’m sure Michael will pull the trigger.”

Diese Aussage ist besonders markant, bedenkt man, welches Theater Yi Jianlian letzten Sommer spielte: der lange Chinese verweigerte sich bis zuletzt, bei den Milwaukee Bucks in Form eines workouts vorstellig zu werden. Und bis dahin galt eigentlich folgende Regel: man nehme nur einen Top-Pick, wenn man ihn vorher in den heimischen Trainingsanlagen beobachten konnte. Nutzte ein Spieler diese Gelegenheit nicht, was übrigens höchst banale Gründe haben kann, intendiert dies einem interessierten Verein: dieser junge Mann möchte nicht in unsere Stadt. Diese Form der Kommunikation hebt Brown, dessen Bobcats übrigens über Pick Nr. 9 verfügen dürfen und vielleicht DeAndre Jordan ziehen werden, mit seinem Statement auf. Und damit ist nun jeder Draftie "gefährdet", ein Bobcat zu werden, ob mit oder ohne Workout. Was darüber wohl ein kapriziöser Karriereplaner wie OJ Mayo denkt? Und was wäre aus einem Kobe Bryant geworden, wenn er damals hätte bleiben müssen bei dem Verein, der ihn original draftete, den Charlotte Hornets?

Das vorzeitige Saisonende. Kelten - Flussbewohner, Spiel 6, Live.

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Spiel 6: Allen in, Perkins out

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Warum die Celtics nun im TD Banknorth Garden zwei Spiele in Folge verlieren sollten, nachdem die grünen Jungs daheim alle drei Begegnungen mit den Lakers diese Saison für sich entscheiden konnten, dürfte den meisten nicht aufgehen. Auch mir nicht. Und da nun sicher ist, dass Ray Allen in Spiel Nr. 6 antreten wird, geht den Lakers-Fans eines DER Argumente verloren, wie man diese Serie doch noch drehen könnte. Ray Allen zeigt ausgerechnet in den Finals seine beste Leistungen dieser Post Season, statt bangen Luftanhaltens der Celtics-Fans bei jedem Jumper des 32-jährigen ist nun das Vertrauen in den Shooting-Jesus wieder da. Warum auch nicht, hat doch Allen in allen fünf Finalspartien mindestens 16 Punkte gescort und nur im letzten Spiel etwas gehadert wegen eines bis in die Zehnägel motivierten Kobe Bryants. Nicht, dass Bryant auch nicht in Spiel Nr. 6 top-motiviert wäre, aber: who cares man? Ray Allen bittet nach 863 Spielen in der NBA zum Matchball vor heimischen Publikum. Übrigens fehlen könnte den Celtics Kendrick Perkins, der Beschwerden an der linken Schulter zu melden hat. Sollte Perkins nicht partizipieren können, stehen an seiner Stelle Leon Powe und P. J. Brown bereit - gegen Pau Gasoft nur bedingt ein Downgrade.

Where conspiracy happens? [2:56 min]

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...oder was am 31.5.2002 passierte und warum der Referee-Skandal diese Brisanz hat:



[via]

Kokoloresleser wissen mehr, KW 24

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- Die sagenhafte Aufholjagd der Celtics in Spiel 4 in Videoform.


- Es herrscht ein zunehmendes Mißtrauen gegenüber den Referees. So hat boston.com zu jedem der drei Unparteiischen aus Spiel 3 eine kleine Historie der Verdächtigungen geschrieben. Die Frage, wem da noch zu trauen ist, stellt sich von selbst.


- Cavs-GM Danny Ferry untersagt Zydrunas Ilgauskas die Teilnahme an den Olympischen Spielen:

"We declined consent for Zydrunas to play in the Olympics when he approached us several weeks ago, and in light of the inability to insure Zydrunas adequately, we continue to deny consent and will not permit Zydrunas to play in the 2008 Olympics as a member of the Lithuanian National Team"


- Phil Jackson hat kein Interesse, die US-Basketballer 2012 zu coachen.


- Carmelo Anthony, nachdem seine Teilnahme an den Olympischen Spielen gesichert scheint:

"I don't feel like I took a half-step back on the court, maybe off the court. I'm very excited about representing my country, my team, my family, and my fans in this year's Olympics. I [have] been waiting on this opportunity for four years. Mr. Colangelo, you have nothing to be worried about because I'm ready."


- Die witzigsten Zitate aus Spiel 3 der diesjährigen Finals.


- Tim Kawakami mit Lobgesang auf James Posey:

"I’ll take Posey over J-Rich. I’ll take Posey over 90% of the two-guards in the NBA. Tell me: Other than Kobe and Ginobili, what current two-guard has done more to help get multiple titles than Posey?"



- Mark Jackson vergleicht Leon Powe mit Dr. J.


- In keinem zweiten Team setzen sich derart viele Spieler öffentlich für eine Unterstützung Darfurs ein wie bei den Lakers: Kobe Bryant, Derek Fisher, Luke Walton, Trevor Ariza, Andrew Bynum und natürlich Ira Newble haben sich alle mindestens 1x zum Darfur-Konflikt, der 2003 ausgebrochen ist und bis zu 400.000 Menschen das Leben gekostet hat, geäußert.


- So sah T. J. Timers von der LA Times Spiel 4:

"Incomprehensible. Disgusting. Deflating. Ridiculous. Sickening. Impossible to fathom. A total meltdown. Appalling. Revolting. Depressing. Talk about a choke job. Historical and horrifying. Alarming. Shocking. The Lakers have the game's best coach, the game's best player and a 24-point lead almost halfway into a game they really must win, and they fall apart, disappear, take the rest of the night off. Unexplainable. Laughable, if everyone isn't crying, and Boston doesn't have to win but one more game to win a championship that was still there in the Lakers' clutches."


- Auch NBA'ler können sich noch herzhaft freuen, wenn ein Dunk daneben geht, so Nick Young in der Summer League.


- Utah Jazz Matt Harpring wird am rechten Sprunggelenk operiert. Ebenfalls wegen einer OP fällt Cleveland Cavalier Daniel Gibson voraussichtlich bis zu Beginn des Training Camps aus. David Fizdale verstärkt als Assistant den Coaching Staff der Miami Heat. Mike Woodson bleibt zwei weitere Jahre Head Coach der Atlanta Hawks.


- Ein stattliches Sümmchen, d. h. genau 2 Millionen $, spendet Yao Ming, damit die durch das schwere Erdbeben in China zerstörten Schulen wieder aufgebaut werden können.


- Neues aus der GTAS-Comicschmiede: David Stern erinnert sich an's Goldene Zeitalter & Schlüssel zu den Finals.


- Was haben Will und Jada Pinkett Smith, Jack Nicholson, Justin Timberlake, David Beckham, Toby Maguire, Maria Sharapova, Ron Artest, Spike Lee und Jerry Rice gemeinsam? Sie alle waren anwesend bei Spiel 4 der NBA-Finals. Bilder.


- Auch eine Bewertung der "Verletzung" Paul Pierces in Spiel Nr. 2:

"In my book when you knock knees with someone you stop for a second, rub it and get back in the game. In Paul Pierce's book, you drop to the floor, do a Nancy Kerrigan impression, get carried off in the Dwyane Wade Memorial Wheelchair, sit in the locker room for the next five minutes, return to give the extremely gullible media a Willis Reed moment (but not a moment) and return to play a normal fourth quarter. Paul Pierce was and is not hurt! He was never hurt. He bumped his knee and got wheeled off the floor."

Freitag, 13. Juni 2008

Things you should know...

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- Es gab noch nie einen Finalisten, der auf den Weg zu den Finals kein Auswärtsspiel gewonnen hat.


- Obwohl er fünf Jahre älter ist, gehört Steve Nash dem gleichen Draftjahrgang an wie Kobe Bryant: 1996.


- Nicht Isiah Thomas, sondern Rip Hamilton ist All-time leader der Detroit Pistons was erzielte Punkte in den Playoffs angeht.


- In der heimischen Quicken and Loans Arena hat LeBron James in noch keinem Spiel 50 Punkte oder mehr gescort, bisher (Stand: 12. April 2008) gelang ihm dieses Kunststück immer nur auswärts:

20.3.2005: 56 @ Toronto (loss)

10.12.2005: 52 @ Milwaukee (loss)

21.1.2006: 51 @ Utah (win)

15.1.2008: 51 @ Memphis (win)

5.3.2008: 50 @ New York (win)


- Hakeem Olajuwon war der letzte Most Oustanding Player (NCAA), der später auch zum MVP der NBA gekürt wurde.


- Noch nie in der Geschichte der NBA hat ein Team mit 50 Siegen oder mehr die Playoffs verpasst.


- 1998 wurde Rod Strickland ins All-NBA-Team gewählt, obwohl er in der gleichen Saison kein All-Star war.


- Michael Redd hat während seiner ersten sieben Jahre in der NBA jede Saison seinen Punkteschnitt steigern können.


- Nachdem die Celtics 1950 den ersten afro-amerikanischen Spieler überhaupt drafteten, äußerte sich deren Besitzer Walter Brown so:

"I don't give a damn if he's striped, plaid, or polka-dot! Boston takes Chuck Cooper of Duquesne."


- Jermaine O'Neal hat eine Menge NFL-Spieler als Freunde: Richard Seymour, Dwight Freeney, Reggie Wayne, Bob Sanders.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Greg Oden: die neue Saison kann kommen

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Mike Barrett, der Hausblogger der Portland Trail Blazers, hat Greg Oden aus nächster Nähe beobachten können und folgende Beobachtung gemacht:

Greg's free-throw shooting is very, very solid, and he's developed a deadly jump hook, and can go with either hand. Greg is raring to go up and down, but probably won't be cleared for full-speed scrimmaging until August. He's in tremendous shape, and is absolutely ripped up. In one of his final workouts in Portland, in front of coaches, reportedly, jaws were hitting the floor, as he was repeatedly attempting to tear the rim off the backboard. He's developed an impressive touch from the perimeter, and anything in the paint will be a dunk.

[via DIME]


Übrigens hat Oden vor kurzem Rihanna und Kanye West persönlich kennenlernen dürfen:

I also had the chance to meet Rihanna and Kanye. I have been a fan of theirs since they both came out, but I have had a crush on Rihanna since I first saw her on TV. When I met her i froze up. I had all this great stuff in my head about what i was gonna say to her, but none of it came out. I ended up saying the cheeziest thing ever: "umm, who are you," I could of punched myself. Her beauty did that to me though. She is nice and when i get that picture i will blow it up and put it in my room. Hopefully i could meet her again and not freeze up.

Süß, oder?

Vinny who? Notizen zum neuen Head Coach der Chicago Bulls - Vinny Del Negro [2:29 min]

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- Fakten: Del Negro ist 41 Jahre jung, spielte von 1989 bis 2001 in der NBA, unterbrochen von Aufenthalten in der ersten italienischen Basketballliga (Benetton Treviso, Teamsystem Bologna) und war seit 2006 tätig als assistierender GM der Phoenix Suns, zuvor Analyst bei einem Radiosender. Del Negro ist 17. HC in der Geschichte der Bulls. Er wird bei den Bulls ca. 2 Millionen $ jährlich verdienen.


- Von allen neuen Head Coaches wissen wir in etwa, was wir zu erwarten haben, sogar bei Michael Curry in Detroit. Aber was eigentlich möchte dieser Del Negro in Chicago bestellen? Ich kann ein erstes längeres Interview mit Luol Deng oder Kirk Hinrich kaum erwarten...


- With Del Negro working with one of the league's cheapest coaching contracts and with only two years guaranteed, I can't think of a coach I'd look less fondly on to take over should things go to pot, say, by December of 2009. I'd be looking fondly on the truncated Doug Collins era by that point.


- Zur Erinnerung: Luol Deng und Ben Gordon haben ihre Vertragsverlängerung (Qualifyung Offer) noch nicht erhalten. Womit wohl würde Del Negro lieber arbeiten - Youngsters oder Routiniers, die man durch einen Trade erhalten würde? Oder macht's hier mal wieder die Mischung, wie man im Fußball sagt?


- Thabo Sefolosha, Joakim Noah und Tyrus Thomas sind die Spieler, denen Del Negro sich im Hinblick auf ihre Entwicklung besonders widmen wird.


- Doch nur zweite Wahl? Eigentlich wollten die Bulls Mike D'Antoni. Gar dritte Wahl? Wegen Doug Collins? Immerhin hat sich Del Negro gegen Chuck Person, Dwane Casey, Mark Jackson, Jeff Hornacek durchgesetzt. Außerdem dürfte er die billigste Lösung sein. Insgesamt sieben Wochen hat die Suche, die überraschend und etwas abrupt endete, gedauert.


- I mean, am I missing something here? Is the Bulls Head Coaching job not a desirable position? We have the second youngest team in the game, the Number 1 draft pick in the upcoming Draft, a big market city like Chicago, and a great fan base. It really boggles me that we can't land a big named Coach here in Chicago. We have to be missing something right? Or, it might be the fact that Management did not want to go that route of paying a big named Head Coach a lot of money this year, especially because we still owe Skiles a boatload of money from his Bulls contract. Whatever the fact is, Vinny Del Negro was definitely not what most Chicago Bulls fans were expecting.



- Einfache Frage: spricht das Ziel Del Negros, in Chicago wieder eine schnelle Offensive, einen up-tempo style spielen zu lassen, nicht für Derrick Rose als Nr. 1 Pick? Übrigens spielte Del Negro auf der gleichen Position wie Rose heute.


- Bulls-GM John Paxson zur nicht vorhandenen Erfahrung del Negros als Head Coach:

"Many guys have stepped into this job without experience and done very well"


- John Paxson sagt außerdem:

"I'm not saying we have a superstar on our roster. But we have very good players who last year played down from their ability. A lot of that was their confidence level and distractions around them. [...] My belief right now is with Vinny's leadership ability and his communication skills, he's going to invest time with players. That's what today's young player wants. X's and O's, he's not done it before, but his ideas are very good and creative. The philosophy he has is intriguing to me."


- Der Abstieg der hoffnungsvollen Bulls in zwei Zahlen: Del Negro ist der dritte HC innerhalb von sechs Monaten + die Bulls sind von 49 Siegen 2006/07 auf 49 Niederlagen 2007/08 abgerutscht.


- Maurizio Gherardini, der General Manager von Benetton Treviso war, als Del Negro diesen Verein zur italienischen Meisterschaft führte, beschreibt ihn so:

"He's very fundamentally sound, knows the game and how to relate to teammates and the community. In Treviso, he became an untouchable idol and is remembered as one of the most significant players in franchise history. He's a very likable and bright guy who is clever at establishing relationships with players. He's got a great sense of humor. But I only know him as a player."


- Wer werden nun die Assistants? Del Negro hat angedeuetet, er wolle erfahrene Mitarbeiter im Coaching Staff, so z. B. Bob Hill.


- Irgendwann nach dem Abschied von Michael Jordan muss sich in der NBA das Gefühl breit gemacht haben, dass ein Wechsel zu den Chicago Bulls kein guter Karriereschritt ist.


- Verhaltenes Statement Del Negros:

"I'm not a magician. It's not going to happen overnight. But I feel very confident that, over time, we'll get things moving in the right direction -- back in the right direction that the Bulls are used to. [...] I think that's fair. I haven't coached before. ... Winning builds confidence and there's a young team here that needs a confidence boost, I think. I'm not a magician. I just can't create things all of a sudden. It's going to be a daily process. Those are fair questions, I don't have a problem with that. [...] They lost their spirit last year. I'm not saying we have a superstar on our roster. I think we've got very good players that last year played down from their ability. A lot of that was their confidence level and all the distractions."


Mittwoch, 11. Juni 2008

"Who wouldn't want to?"

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Entgegnete Ron Artest auf die Frage, ob er nicht doch für die Knicks spielen wolle. Dafür müsste der Small Forward auf seine Spieleroption verzichten, um dann beispielsweise einen Fünfjahresvertrag im Wert von 30 Millionen $ bei den NY Knicks zu unterschreiben. Die MLE hätten die New Yorker damit zwar verbraucht, dafür aber erhält Mike D'Antoni einen ehemaligen DPOY (2004) und Donnie Walsh einen Star, den er zu beherrschen versteht - was übrigens bei Stephon Marbury nicht der Fall zu sein scheint.


[via DIME]

Dienstag, 10. Juni 2008

Jermaine O'Neal zu den Cavs? No way!

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Denn:

"He'd be the worst guy for LeBron (James). He's a black hole. He never passes out of double teams. It would limit what LeBron can do. It would be a disaster."

[via DIME]

Darf's ein bisschen mehr sein, Kobe? NBA Finals Spiel 3, live. Beginn: ca. 3:00

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Zwei Max-Contracts, bitte!

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Gilbert Arenas hatte wiederholt angekündigt, seine Spieleroption nicht wahrzunehmen und stattdessen diesen Sommer Free Agent zu werden - dies ist nun geschehen. Arenas verdiente zuletzt knapp 12 Millionen $ und damit mehr als 5 Millionen weniger als Wiz-Topverdiener Antawn Jamison - ausgerechnet der aber soll langfristig ans Team gebunden werden, so Arenas' Bedingung für einen neuen Vertrag mit den Wizards. Agent Zero, der in der abgelaufenen Saison aufgrund einer Knieverletzung nur 13 von 82 möglichen Spielen absolvierte, darf ab 1. Juli offiziell mit anderen Teams verhandeln. Ernie Grunfeld, seines Zeichens Präsident der Wizards, hat erklärt, den beiden Stars neue Verträge anbieten zu wollen. Wenn's nach mir ginge, sollte Arenas, der übrigens keinen Spieleragenten hat und somit die Verhandlungen selbstständig führt, in Cleveland unterschreiben ;-)

Die Statistiken des Tages

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Nur drei Teams haben in den NBA-Finals einen 0-2 Rückstand aufgeholt: die Celtics 1969 gegen die Lakers, die Trail Blazers 1977 gegen die 76ers und schließlich die Miami Heat 2006 gegen die Mavericks. Nur zwei Teams haben seit Einführung des 2-3-2 Formats drei Heimspiele in Folge gewinnen können: die Pistons 2004 und wiederum die Heat 2006. Phil Jackson hat bei seinen insgesamt zehn Finalsteilnahmen als Head Coach nie drei Heimspiele hintereinander gewinnen können. Pau Gasols Trefferquote nach den beiden ersten Spielen beträgt 14-23 - damit bricht beim Spanier der Trend, von Runde zu Runde schlechter zu treffen: Runde 1 = 58.2%, Runde 2 = 56%. Runde 3 = 44.6%. Auch der Abwärtstrend bei den Punkten scheint gestoppt.

[Quelle]

13.06.2006: Die Mavs verspielen den Titel

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nba.com hat die zehn besten Game 3s der Finals-Geschichte aufbereitet und dabei auch den 13.06.2006 berücksichtigt - jenen Tag, an dem die Dallas Mavericks innerhalb eines Viertels aus einer 2-0 Gesamtführung ein 2-1 werden ließen und schließlich vier Spiele in Folge verlieren sollten. Nicht Dirk Nowitzki, sondern Dwyane Wade und Shaquille O'Neal durften sich als Champions feiern lassen. Beschrieben werden die Ereignisse jenes Spiels so - ich entschuldige mich für das lange Zitat, allerdings war dieses Spiel eines der bittersten, die ich je gesehen habe, weshalb eine objektive Zusammenfassung, zu der ich selbst nicht in der Lage wäre, im Nachhinein wie Balsam wirkt:

After losing Games 1 and 2 by an average of 12 points in Dallas, the Heat were well aware that no team in Finals history had ever come back from an 0-3 deficit and won an NBA title.
Trailing by 13 with 6:34 remaining and the Miami crowd growing increasingly frustrated, Dwyane Wade singe handedly resuscitated a season lying in the balance as he willed the Heat back into the game and series, igniting a breathtaking 12-2 run. Wade was unstoppable despite a sore left knee – bank shot, jump shot, slashes to the basket – scoring nine point during the stretch.
“I kept looking up at the score thinking, ‘I ain’t going out like this,” said Wade. “Not 3-0 [in games]. So, you do what you can.”
What Wade did was everything as the sellout crowd sprung to life, tasting victory as the Heat suddenly surged ahead, 95-93, thanks, in large part, to clutch free-throw shooting by Shaquille O’Neal and Udonis Haslem.
While the Heat was white hot down the stretch, the Mavs were ice cold, going scoreless for nearly five minutes until Devin Harris tied the game with a driving layup with 33.5 seconds remaining. Miami surged ahead as Gary Payton picked the most opportune time to drain his only field goal of the game, a 16-foot jumper from the right side at the 9.3-second mark.
Despite the meltdown, the Mavs had an opportunity to send the game into overtime after Dirk Nowitzki was fouled. Nowitzki, who entered the game shooting 94 percent from the free-throw line for the series, made his first attempt and did the unthinkable, missing the second one with three seconds remaining as Wade pulled down the huge rebound, virtually sealing the Mavericks’ fate.
The Heat’s comeback from 13 down in the fourth was the largest in Finals play since the Chicago Bulls trailed by 15 to the Portland Trail Blazers during the fourth quarter of Game 6 in the 1992 Finals before winning 97-93.
“The basketball gods were good to us tonight,” said Miami head coach Pat Riley after the game.

Montag, 9. Juni 2008

Lakers - Celtics: Unausgegorene Notizen zu Spiel 2 der Finals

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- 38 Freiwürfe für BOS : 10 für LAL = die Statistik des Spiels.


- Okay, 41 Punkte im letzten Viertel verdienen Respekt. Wiederum die Celtics haben fünf Punkte mehr gescort als im Eröffnungsviertel - Rückschluss auf fehlenden Killerinstinkt mMn verfehlt.


- Pierce rockig: erst der Block gegen Vujacic, dann die beiden Freiwürfe (ausgerechnet Foul gezogen gegen Derek Fisher): der Albtraum. Mit 4-4 from downtown gab er ein klares Statement bezüglich seiner Reichweite ab. Seine 28 Punkte sind in etwa das Gegenteil zu den viel diskutierten Knieproblemen in und nach Spiel 1.


- Wer ist nun das größere Biest - Powe oder Perkins? Und hält es eigentlich noch immer jemand für eine Phrase, wenn die Head Coaches von Adjustments sprechen? - In den gesamten EC-Finals hat Powe nur acht Punkte gescort, letzte Nacht knapp das Dreifache. P. J. Brown, der etwa doppelt so alt ist wie sein Teamkollege, bewertet Powe so:

"Leon's minutes fluctuated a lot during the playoffs and there's been some DNPs he's got, but he's always prepared. He's a consummate professional, and to see him have the type of game he had tonight, I was definitely happy for him and was just flying high with him. It was a game of all games, and it will be a game to remember. He deserves it. He's a good man, and I'm sure he's got a few more left in him."


- In Spiel 1 mit Wurf-, sind für Kobe Bryant nun Foulprobleme dazugekommen.


- Phil Jackson zur erbärmlichen Freiwurfausbeute seiner Lakers:

“I’m more struck at the fact that Leon Powe gets more foul shots than our whole team does in 14 minutes of play. That’s ridiculous. You can’t play from a deficit like that that we had in that half, 19 to 2 in the first half in situations like that. I’ve never seen a game like that in all these years I’ve coached in The Finals. Unbelievable.”


- Die Lakers stehen nun vor einem must-win-Game. Eigentlich kommt das nicht überraschend und doch zeigen sich selbst die härtesten Fans verwundert, dass ihr Lieblingssport in schon zwei Spielen in die Offseason gehen könnte.


- 16 Assists/2 Turnovers: Rajon Rondo > Jose Calderon.


- Zuerst wurden sie drei Viertel lang vorgeführt, konnten dann ihre sensationelle Aufholjagd nicht krönen: arme Lakerboys. Alarmierend für LA: das hoch effiziente, aggressive Angriffsspiel der Celtics innerhalb der ersten 40 Minuten. Momentum Beantwon.


- Sasha Vujacic: "They [Celtics] deserved to win tonight"


- Nicht seine Rebounds, nicht seine Athletik im 1-on-1, nicht sein DPOY-Wappen machen Kevin Garnett zum Def-Spieler dieser Serie, nein, es ist seine Intensität, gegen die kein Teamplay ankommt, nicht ankommen kann: es gibt keinen Spielzug gegen Emotionalität, basta.


- The league average for assist-field goal ratio (percentage of field goals which are assisted) is about 58 percent. Tonight, the Celtics assisted on 31 of their 36 field goals, an astronomical ratio of 86.1 percent.


- Wann gab es das letzte Mal Playoffs, in denen Playofferfahrung der einzelnen Spieler eine so geringe Rolle spielte? Etwa 2006? Die Mannschaft, deren gesamte Starting 5 bis vor einer Woche noch nie in den Finals stand, ist noch zwei Siege von der Championship entfernt.


- Vor den Finals noch eine mutige Prognose, wird nun Gewissheit, dass im Hinblick auf die Matchups die Celtics bevorteilt sind.


- Wer gezweifelt hat, dass die Kelten auch als WC-Team +60 Siege eingefahren hätten, dürfte nun eingesehen haben, dass sie das Potenzial dazu haben.


- Kobe wird sein Spiel steigern müssen - muss das die Celtics kümmern? Wer hat Angst vor Kobe Bryant?


- Sports IQ: Need proof that the fans in Boston aren't just at The Garden because it's the place to be this time of year? When Powe drew a foul with 10:07 remaining in the second quarter, giving the Lakers four team fouls -- meaning the next foul would put the Lakers over the limit and the Celtics would be shooting free throws for the rest of the quarter -- the crowd erupted almost immediately. How many arenas would be paying that close attention to see the intricacies of the NBA's foul rules? People in the Hub know their basketball.


- Kein Team hätte den Lakers heftiger an ihre größte Schwäche erinnern können: den Rebound. Moment. Die Lakers sind kein schwaches Reboundteam, den Celtics allerdings klar unterlegen, d. h. die Kalifornier werden keines der übrigen Spiele über den Rebound gewinnen.


- Der 28. März 2008 ist insoweit ein besonderes Datum, als dass die Lakers da im Staples Center zuletzt verloren. Sollten die Kelten dort nun drei Spiele in Folge verlieren? Tsss, forget it. Die Termine: 11.6./3:00, 13.6./3:00, 16.6./3:00.

Sonntag, 8. Juni 2008

Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers - eine verspätete Preview, Teil 6

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Die Matchups.


Derek Fisher - Rajon Rondo: Erfahrung gegen Hunger, Kraft gegen Schnelligkeit. Interessant wird dieses Duell dadurch, dass, wenn Rondo durch Fisher erfolgreich unter Druck gesetzt wird, Ray Allen mehr Aufgaben im Spielaufbau bekommen würde - kein sonderlich verlockender Ausblick. Rondo hat allerdings in den Playoffs bewiesen, dass er situationsunabhängig einen kühlen Kopf bewahrt, woran auch ein Derek Fisher nichts ändern wird können. Womöglich werden sich beide auch auf die Aufgabe konzentrieren, die in der Bezeichnung ihrer Position bereits enthalten ist: Aufbau. Ballverteilung. Tempokontrolle. Wahrscheinlich neutralisieren sich die beiden 1.85m langen Einser, wobei Rondo mehr Assists spielen und Fisher mehr Threes werfen dürfte. Einer dieser Threes könnte die Serie entscheiden, denn Fisher ist zweitbester Clutch-Spieler im Lakers-Kader - von Rondo ist somit bessere 1-on-1-Defense gefordert.


Kobe Bryant - Ray Allen: Bryant ist Allen in jeglicher Hinsicht überlegen, zuletzt sogar bei der Freiwurfquote. Die Privatfehde zwischen den beiden, die auf Allens Äußerung, dass Shaquille O'Neals "Entlassung" bei den Lakers Kobsters Selbstsucht geschuldet war, sorgte für das aktuelle Moment im Rivalitätsgefasel Celtics - Lakers. Allen präsentierte sich zuletzt in aufsteigender Form, aber selbst für den Fall, dass er diese halten sollte, reicht es nicht, um den frisch gekürten MVP im Zaun zu halten - hier ist er auf die Unterstützung seiner verteidigenden Mitspieler angewiesen. Allerdings ist Allen gut genug, um Bryant in der Defense einiges arbeiten zu lassen. Und sollte Allen wider Erwarten die Form aus der RS wiederfinden, verschafft sein Game von außen Paul Pierce und Kevin Garnett die nötigen Freiräume.


Vladimir Radmanovic - Paul Pierce: der heimliche Star dieser Playoffs gegen den Mann mit dem Snowboard vorm Kopf. Klarer Vorteil für die Celtics, die in Pierce ihren explosivsten, aufregendsten Scorer haben. Zudem hat Pierce sich zu einem mehr als soliden Verteidiger auf der 3 entwickelt, er zählt zu den kräftigsten Flügelspielern der NBA. Pierce kann ein Spiel jederzeit an sich reißen, mit ihm steigt und fällt das Offensivniveau der grünen Jungs. Da zudem Radmanovic kein sonderlich intensiver Verteidiger ist und eine nur niedrige Frustrationsgrenze besitzt, geht Pierce übervorteilt ins 1-on-1 mit dem Serben. Nicht Bryant, sondern Pierce könnte sich zum Albtraum der Serie entwickeln.


Lamar Odom - Kevin Garnett: was die Celtics mit Kobe anstellen werden, wird Phil Jackson gegen Big Ticket unternehmen lassen: wechselnde Verteidiger, um damit verschiedene Sichten auf den Korb zu erzwingen. Lamar Odom wird rotieren müssen, um dieses System mitzugehen. Dazu hat er den nötigen Game-IQ. Im Hinblick auf Dynamik, Körpergröße und Athletik ist er KG unterlegen. Ob Odom gegen diesen drahtigen Außerirdischen namens Garnett seinen Playoffschnitt von mehr als 10 Rebounds pro Partie halten kann? Odoms Rebound wird von einigen als X-Faktor der Serie gesehen.


Pau Gasol - Kendrick Perkins: Weltmeister gegen Arbeiter. Was bei Perkins häufig und gern übersehen wird: der Mann mit dem Schlafzimmerblick zählt zu den aggressivsten Centern der NBA, was sowohl für Gasol als auch Perkins selbst in Fouls resultieren kann. Wahrscheinlich wird Gasol gegen Perkins mehr Physis beweisen müssen als in Runde 1, obwohl es da immerhin gegen DPOY Marcus Camby ging. Da Gasol einen guten Range hat, Perkins hingegen nicht, wird es darauf ankommen, wie weit sich Perkins von Gasol hinausziehen lässt aus der Zone - je weiter, desto besser für die Lakers. Perkins sollte sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, falls Gasol in einem Viertel 15 Punkte scort. Und er sollte nicht versuchen, mitzuwerfen, denn einen Shot hat er eigentlich nicht (0-6 Threes in 288 Spielen).

Samstag, 7. Juni 2008

Witzig: Chris Bosh @ Tonight Show [7:22 min]

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Chris Bosh macht Greg Oden zunehmend Konkurrenz als der Spieler mit der höchsten Medienaffinität - zuletzt bewiesen mit dem Fernauftritt bei Jay Leno:

Rudy Fernández wird Trailblazer

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Einer der wahrscheinlich fünf besten Basketballer weltweit, die nicht in der NBA spielen, hat nun bekannt gegeben, genau dies ab kommender Saison zu tun - Rudy Fernández, ursprünglich 2007 an #24 von den Phoenix Suns gedraftet, allerdings zu den Portland Trailblazers getradet, möchte die Chance zum Einstieg in die NBA nun nutzen:

“(The Blazers) have pushed hard for me to join them and have assured me I will be an important figure for them. [...] It has not been easy for me to take this decision, but it is the moment to face new challenges. Now, I have the chance to fulfill a dream and become part of the NBA.”

Fernández ist 23 Jahre jung, misst 1.98m, spielt Shooting Guard, wurde 2006 zusammen mit Pau Gasol Weltmeister, und erzielte in der abgelaufenen Saison der ACB durchschnittlich 21.1 ppg (top!), 2.2 spg (top!), 4.1 rpg, 3.1 apg. Er verfügt über einen variablen Shot mit sehr gute Range. Viele Quellen belegen, dass der Spanier über eine hervorragende Arbeitseinstellung verfügt, absolut teamorientiert auftritt und trotz der vielen Erfolge in jungen Jahren bodenständig geblieben ist. Übrigens steht Fernández stellvertretend für die Tendenz europäischer Spieler, dass, wenn diese zu spät in Runde 1 gedraftet werden, lieber noch für ein, zwei Jahre in Europa spielen - das Sportagentblog sieht in den Gehaltsregelungen für Rookies das Problem:

[...] Rudy Fernandez are among the other players who have been drafted by NBA teams in the first round only to say “no thanks” and remain with their overseas clubs. If you were an NBA GM, would you draft a non-American player in the first round? If he is an early first round pick, maybe it is a different scenario, but taking a foreigner with a late first rounder is definitely a risk under the current slotting system.

Wie auch immer, die Trailblazers haben nun mit Brandon Roy, Steve Blake, Jarrett Jack, Sergio Rodriguez, Martell Webster und Fernández einen tiefen, hoch talentierten Backcourt. Die finale Verpflichtung von Fernández galt als Top-Priorität von General Manager Kevin Pritchard für die Offseason. Wegen dem Geld übrigens kommt Fernández nicht in die USA. Und bedenkt man, dass er dort vorerst weniger als die Hälfte verdienen wird, geht er sogar ein wirtschaftliches Risiko ein, wenn auch auf hohem Niveau.

Kevin Garnett und vier weitere Argumente

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RedsArmy hat fünf Gründe formuliert, weshalb die Boston Celtics die diesjährigen Finals gewinnen werden - schauen wir mal:

1. Battle tested: The Lakers have certainly look like the more dominate team. The Celtics struggled through their first two series. But while the Lakers think they can win with their backs to the wall the Celtics know it. They have played two Game 7s and won them both. They are playing better on the road and they have to believe that the hardest thing to do was win with expectations. If the games or the series is close, Boston players know they can win in a stretch duel. This will be the first series they are not the favorite. Having home court advantage will certainly help.

- Dazu muss gesagt, dass keiner in der Starting Five der Celtics Finals-Erfahrung hat. Und ob man einer Siebenerserie gegen die Atlanta Hawks, die während der RS weniger als die Hälfte ihrer Spiele gewonnen hatten, wirklich etwas Positives abgewinnen kann?


2. Kevin Garnett: He is a rarity, a superstar who doesn’t need to prove he’s the baddest man on the planet in every game. That means he will give up the ball when necessary. While it is a great to have a go to guy who loves the spotlight, Garnett’s ability to defer, when he thinks it is wise, is a valuable asset. And he’s not about to cave into outside pressure and alter his game to satisfy fans, pundits or even management. Garnett knows what he can do and when he can do it. Every championship team could use a guy like Garnett.

- Mutige Sätze. Fast die rhetorische Überversion von: KG taucht unter, wenn die Welle kommt.


3. Celtics defense: This is a team that knows how to play defense together. And if you don’t think that is important ask any Pistons fan or watch any of the games that the Celtics won against Detroit in the past few days. Boston closed out a good Pistons team because they never allowed them to play the style they wanted. The Lakers are a great offensive machine led by the game’s best player. No one has stopped them but the Celtics may the team that can slow them down.

- Stimmt. Komplett. So hätte ich's auch gern geschrieben.


4. Big Three: A great player can carry a team. Kobe is that great of a player. But is comforting to know that you don’t have to be the guy every night. When Ray Allen struggled and everyone thought that would be the end of the Celtics run, Paul Pierce, who has been the MVP of the playoffs, stepped up and carried the team scoring wise. When Allen returned to form it made it that much easier for Pierce and Garnett. The Lakers have to game plan to stop a trio and that takes some extra planning.

- Dies ist ein verstecktes Wenn-Argument: befindet sich Ray Allen in Normalform, dann steht die Team Defense vor einem schier unlösbaren Problem: dem Stopp dreier offensiv hoch potenter All-Stars.


5. Rajon Rondo: He knows his role and it isn’t to be the star of this team. Every champion needs a guy to be the guy who finds the guy. If Rondo tries to win games on his own the Celtics won’t be around long. But he doesn’t try to do that. He gets the ball to his the Big Three, makes some key shots, plays defense and runs the offense. You can do worse at point guard than this guy.

- Gefühlt sind dies vier Argumente für all diejenigen, die Rajon Rondo höher einstufen als dessen Pendant Derek Fisher.

Die vier finalen Kandidaten für die Nachfolge D'Antonis in Phoenix

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sind: Terry Porter - derzeit Assistant Coach bei den Detroit Pistons, allerdings mit nachweisbaren Ambitionen auf den Job als Head Coach; Suns-GM rechnet Porter seine HC-Erfahrung aus dessen Tagen bei den Bucks hoch an, zudem verbindet die beiden eine persönliche Freundschaft. Nächster Kandidat: Mike Budenholzer - Assistant der San Antonio Spurs. Budenholzer war bereits bei den Knicks im Gespräch und kann auf mehr Championships verweisen als jeder andere der vier Kandidaten - satte vier in 12 Jahren. Kerr wurde während seiner vier Jahre als Spur von Budenholzer gecoacht. Die beiden anderen Kandidaten sind Tyrone Corbin von den Utah Jazz und Elston Turner von den Houston Rockets - jeweils nur mit Außenseiterchancen. Mit Tyrone spielte Kerr zusammen in Phoenix. Kerr attestiert ihm rückblickend einen hohen Grad an Professionalität - nun ja, versteht sich eigentlich von selbst. Gar keine Chance auf den Posten als HC hat Flip Saunders, jüngst entlassen von den Detroit Pistons, Kerr kommentierte entsprechende Spekulationen so:

“I worked with Flip (when both were TNT analysts) and like him a lot. I think he’s been a really good coach in the league and done a good job everywhere he’s gone. (But) we’re pretty far in our process. … We really feel good about it, and I don’t feel like changing course altogether and just doing something that’s totally out of the blue.”

Und wer schon immer wissen wollte, welche Fragen im Rahmen eines Bewerbungsgespräches gestellt werden, bei dem dürfte Kerrs Erklärung aufhellende Wirkung zeigen:

"We talk a lot about vision (in interviews). What do you see with our team? Where are we heading? How would you play? Do you have an offensive and defensive system? Those are the things that you need to see. You need to be able to envision how you're team is going to play. Those are all questions you ask and then you get into more detail. How would you accomplish that? Who would be on your staff? Who would you want to draft? What would you want in free agency? What would you like to see different on our roster? For me and for David Griffin, it's been great because we're getting all these interesting views of our team from really bright people. The process itself is helping us as an organization crystallize our thoughts and our goals. I think it's been a great process for us. I'm really pleased with who we've zeroed in on because it's an impressive group."

Donnerstag, 5. Juni 2008

Noch knapp eine Woche...

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...dann ist Chris Kaman Deutscher, weiß die Frankfurter Rundschau.

Premiere hat's

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Für die Ehrlichen. Für die, die 5 Euro über haben. Für die, die über DSL verfügen. Für die Freaks, die heute Nacht aufstehen werden, um anschließend torkelnd aber guten Gewissens, Spiel 1 der meist antizipierten NBA-Finals seit Jahren live gesehen zu haben, jobben zu gehen. Für die, denen voraussichtlich 150 Minuten Werbung bei 48 Minuten Spielzeit nicht zu viel des Kommerziellen sind. Und schließlich für diejenigen, die nicht folgende Fehlermeldung :-( bekommen



hat Premiere Internet TV ein besonderes Angebot...

Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers - eine Preview, Teil 5

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Lassen wir einmal die Zahlen sprechen:

- Die Finals werden in 205 Ländern zu empfangen sein, sogar die Philippinen werden von der Übertragung gesegnet sein.

- 280 Medien (Print, Radio, Zeitung etc.) aus insgesamt 35 Ländern werden von Los Angeles resp. Boston aus berichten.

- Spieler aus sechs Nationen nehmen an den Endspielen teil: von Slowenien nach Frankreich über Spanien bis in die USA.

- 27 spanische Medieneinheiten werden Sonderberichte zu Pau Gasol bringen.

- Während der Finals wird nba.com voraussichtlich mehr als 50 Millionen Besuche verzeichnen.

- Zu jedem Spiel werden 75 Mikrofone aufgestellt, um die Geräuschkulisse detailgenau einzufangen.

Warum die Charlotte Bobcats für Rasheed Wallace die Trademachine anwerfen sollten

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That $13.68 million (yes, that would make him the Bobcats' highest-paid player) represents the final season of his contract. So that's a short-term obligation if things don't work out. These days in the NBA, a large expiring contract is considered an asset, not a liability.
More importantly, Wallace's versatility on offense and defense could upgrade the big-man rotation significantly. The challenge for the Bobcats is pairing Emeka Okafor with the right complement.
Okafor is a goalie at the rim; he's very good at that and that's a hard piece to find, but when he has to stray far from the rim (as in guarding a Hedo Turkoglu or Antawn Jamison) he stops being what once made him the No. 2 overall draft pick.
Wallace has the mobility and skills to play all over the court. Defensively, he can guard a jump-shooting power forward. Offensively, his shooting range (3-pointers from the baseline) makes him a match-up nightmare.
As to his personality quirks, Wallace causes more friction with management or fans than with teammates. Players appreciate his unselfishness and sophisticated understanding of the game.


[Quelle]


Das passt hervorragend zur jüngsten Ankündigung eines von Spiel 6 der EC-Finals massiv enttäuschten Joe Dumars:

"I'll make a significant trade. ... We have a core group of guys here that for the first time in six years I'm letting teams in the league know I'll do a deal. ... I'm open for business."

Celtics in 7 - Teil 1. NBA Finals Spiel 1, live.

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Things you should know...

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- 2003 hätten die Atlanta Hawks statt Boris Diaw Josh Howard draften können, 2004 Andre Iguodala statt Josh Childress, 2005 Deron Williams oder Chris Paul statt Marvin Williams und 2006 Brandon Roy statt Shelden Williams.


- In den 2006er Playoffs endeten 16 Spiele mit zwei Punkten Unterschied oder weniger. Rekord.


- Schätzungsweise 2% der NBA-Spieler sind gute Trash-Talker.


- Die Los Angeles Clippers haben bis heute keine Nummer retired.


- Bill Walton war der letzte MVP, der in seiner Karriere nicht ein einziges Mal die vollen 82 Spiele pro RS absolvierte.


- Shaquille O'Neal hat mit bisher jedem Team, für das er mindestens eine komplette Saison spielte, die NBA-Finals erreicht.


- Die beiden einzigen Spieler, die ihren SDC-Krone verteidigen konnten, sind - wenn auch mit unterschiedlichen Aufgaben - beim gleichen Team, den Charlotte Bobcats, aktiv: Jason Richardson & Michael Jordan.


- Die Charlotte Bobcats sind das derzeit einzige NBA-Team, welches noch nie die Playoffs erreicht hat.


- Von insgesamt 102 Spielen am College hat Kareem Abdul-Jabbar nur sechs verloren.


- Sam Vincent war der bisher einzige Head Coach der NBA, der zuvor als Head Coach in der D-League tätig war. Bei Vincent kam hinzu, dass auch vier seiner Assistants in der D-League gecoacht hatten.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Whomp, there it is!

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Flip got flipped. Notizen zur Entlassung Flip Saunders' als Head Coach der Detroit Pistons [28:14 min]

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- "They [die Spieler] don't listen to Flip at halftime" - so hat Chris Webber das Respekt- und Autoritätsproblem Saunders' unfreiwillig zusammengefasst.


- Schlüsselspiel zur Entlassung: Spiel 6 gegen die Boston Celtics. Joe Dumars dürfte sich enorm geärgert haben darüber, dass die Pistons ihre zwischenzeitliche Zehnpunkteführung abgaben, gleichzeitig erkannt haben, dass diese Pistons mit diesem Head Coach auch kommende Saison kaum Land gesehen hätten gegen Kevin Garnett & Company.


- Nachfolger = Michael Curry, der nur ein Jahr älter ist als Lindsey Hunter und Starter war, als Chauncey Billups, Rip Hamilton und Tayshaun Prince ihr erstes Jahr bei den Pistons hatten. Dumars auf die Frage, was Curry zu einem geeignetem Kandidat mache:

"Leadership, Respect, Accountability." - Bang, Mr. Saunders!


- Ein Spieler, den ich mir für die Pistons wünschen würde: Shawn Marion. Für den Fall, dass Sheed gehen muss.


- Langfristig: Ist Avery Johnson eine ernsthafte Option in Detroit? Weitere Namen: Terry Porter, Jeff van Gundy, Mark Jackson, Brian Shaw, Tom Thibodeau, Isiah Thomas. Und steht Flip Saunders tatsächlich auf der Liste Steve Kerrs als möglicher HC der Phoenix Suns? Oder hat Bryan Colangelo ein Einsehen und ersetzt Sam Mitchell mit Saunders?


- Wird nun ein Spieler aus der Starting 5 getradet? Stehen wirklich alle Pistons auf dem Trading Block? Und warum ist in dieser Hinsicht ausgerechnet Rasheed Wallace im Gespräch? Weil er vertraglich nur bis Ende nächster Saison gebunden ist? Stimmt's von der Persönlichkeit her nicht mehr? Und warum sollte das lethargische Moment im Spiel Sheeds ausgerechnet jetzt als Makel hingestellt werden? Und wie steht's um Chanucey Billups, der in Rodney Stuckey einen unerwarteten, teaminternen Konkurrenten hat?


- Nachdem er 2005 einen Vierjahresvertrag unterzeichnet hatte, wäre er noch mindestens eine Saison - 2008/09 - in Detroit geblieben. Dumars hat die unvermeidbare Trennung um ein Jahr vorgezogen.


- Direkt in die Richtung der vier Champions aus der Starting 5 richtet sich folgendes Statement Dumars:

"There are no sacred cows here. You lose that sacred-cow status when you lose three straight years."


- Unter Saunders gewannen die Pistons im Schnitt 59 Spiele (damit erzielte Saunders einen besseren Schnitt als Larry Brown, Chuck Daly, Rick Carlisle und ist nun so gesehen der erfolgreichste Coach in der Geschichte der Pistons), in absoluten Zahlen: 176w-70l. Sie verloren allerdings drei Conference-Finals in Folge. ESPN weiß, dass die drei Drittrundenniederlagen eine Rarität darstellen: nur die Boston Celtics schafften es von 1953-1955 Jahr für Jahr in der letzten Runde vor den Finals zu scheitern.


- Wie im Fußball auch: einen Coach ist die günstigste Lösung und unendlich günstiger im Vergleich zur Entlassung eines Spielers.


- Sind die Pistons unter Saunders ein besseres Team geworden? Nein. Sie sind das gleiche Team, etwas älter, erfahrener, reifer. Nur auf der Bank hat sich einiges getan, wofür wiederum Joe Dumars verantwortlich ist.


- Joe Dumars, President of Basketball Operations, auf der Pressekonferenz:

"I'm not going to sit here and make Flip the scapegoat. Everybody is in play."


- Bemerkenswerter Forumsbeitrag auf realgm zu den jüngsten Fehlentscheidungen Saunders':

People were ripping his substitutions left and right when we had some trouble with Philly, how quickly that's forgotten. Then there was his insistence on playing Theo Ratliff at certain moments (early 4th multiple times) against Boston that was a disaster almost every damn time. Then Maxiell and Afflalo disappeared from the rotation. I mean, the writer gives afflalo an "A-" for the season, then there's a quick comment about how he didn't play much in the playoffs... you know there was a reason for that, and it wasn't because Afflalo was sucking it up or anything. And yet, he doesn't reflect that in the grade of that reason. Hermann is another guy who's defense would have been really valuable, yet he was invisible.
On the positive side, he played Stuckey a lot (but again, with Billups injured, he kind of had to) but after Billups came back he still let Stuckey play, that was a big positive in his favor.
But to this day, I still have no idea what the defensive game-plan against Boston was. What exactly was the plan to slow down KG? We couldn't even put our best defender on him because we were worried about foul trouble?


Joe Dumars Press Conference from mw on Vimeo

Dienstag, 3. Juni 2008

Cassell beerdigt die Clippers

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Sam Cassell hat den Los Angeles Clippers nun wieder den Namen gegeben, der der Franchise seit ihrer Gründung anhaftet:

l-o-s-e-r-s.

In einem Interview mit dem Boston Herald hat Cassell, der nie um offene Worte verlegen war, den Verein, für den er von 2005-2008 spielte, wie folgt bewertet:

“I got traded to a losing franchise. It’s the winning attitude and the winning atmosphere that I remember from being with Houston. They have it here (Boston), and it’s something that starts in training camp, September and October, with 15 or 20 guys saying, ‘This is our goal,’ and some teams don’t have that goal.”

Nur für Insider: Kobe Filmstar

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Lang Whitaker von SLAM Online war so frei und hat ein nettes Screenplay - betitelt mit Kobe Bryant: A Man Apart - verfasst. Einen Auszug gibt's hier, interessant dürfte dieser aber nur für diejenigen sein, die um die Geschehnisse des letztes Sommers wissen:


CUT TO: TELEVISION SET
Screen opens on static, then fades into a montage of news reports.
LOCAL NEWS REPORTER:
Since returning here to Los Angeles after training camp in Hawaii, reports are swirling that Kobe Bryant has cleaned out his locker.
PHIL JACKSON (AT PRACTICE):
There are things that are out of the locker. I will say that.
MAGIC JOHNSON (ON THE TNT SET):
I don’t think he’s going to get traded. I think they’ll try to keep him and make something happen in terms of trying to improve the team.
Bryant stands at his locker answering questions before an exhibition game.
REPORTER:
Kobe, why haven’t you talked to the media for the last week about all this stuff?
BRYANT:
Why do I need to bang my head up against a wall? There’s nothing much for me to say. Everybody was wondering if I cleaned out my locker and I told you guys I didn’t do that and there was really nothing else for me to say after that.
ESPN TALKING HEAD:
NBA sources indicate that Kobe Bryant could be a Chicago Bull by the time the season begins…
DIFFERENT ESPN TALKING HEAD:
Chicago GM John Paxson announced today that the Bulls would not be trading for Kobe Bryant…

Muss das sein?

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Alonzo Mourning hat vor wenigen Stunden angekündigt, ein weiteres Jahr spielen zu wollen - von den Agenturen wird folgendes Statement verbreitet:

"I want to come back and play another year. I just want to get my body right to do it. I need to get my body where my mind is."

Schönen Erfolg wünsche ich dabei! Mournings Vertrag bei den Heat läuft am 30. Juni 2008 aus. Für ein anderes Team zu spielen kann sich der 38-jährige wahrscheinlich nicht vorstellen. Wahrscheinlich aber wiegt er sich in Gedanken an den starting spot, schließlich sind die Miami Heat von der Spielerbesetzung her derart ent-qualifiziert, dass sie selbst einem Mourning, der am 19. Dezember 2007 seine letzte Begegnung bestritten zu haben schien, mit einem neuen Einjahresvertrag ausstatten könnten. Was Pat Riley zuletzt als Head Coach nicht mehr gelang, darf er nun zusammen mit GM Randy Pfund probieren: Fingerspitzengefühl beweisen, z. B. bei der Frage, ob man einen Zo ins Preseason Camp bzw. die Summer League schicken darf.

Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers - eine Preview, Teil 4

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So geht's natürlich auch: Marty Burns hat die zehn interessantesten Stories zu den NBA-Finals 2008 vor-versammelt:


1. Die Rivalität zwischen diesen beiden Vereinen gilt als die beste, wichtigste und auch spannendste in der Geschichte der NBA. Summiert haben die beiden 30 Championships gewonnen, d. h. mehr als alle anderen Klubs zusammen.

2. Kobe ist weiterhin den Beweis schuldig, dass er auch ohne Shaquille O'Neal den Titel gewinnen kann - wird der MVP am spätestens 19. Juni seine letzten Zweifler überzeugt haben?

3. Ray Allen (Bucks), Paul Pierce (Celtics) und Kevin Garnett (Timberwolves) standen bereits im Halbfinale der Playoffs. Nun trennen sie vier Siege vom Basketballhalleluja. Aber auch Bryant befindet sich auf einer Mission. Wer wird den größeren Fokus haben?

4. Red Auerbach hat seine neun Championships mit den Celtics gewonnen, Phil Jackson seine neun mit den Bulls und Lakers. Für die Celtics-Fans eine Schmach, wenn Jackson ausgerechnet gegen die Kelten zum Ze-h-n-Master werden sollte.

5. Die Fehde zwischen Ray Allen und Kobe Bryant geht auf 2004 zurück und wird nun zu den Finals aufgewärmt: Allen warf Bryant damals vor, selbstsüchtig zu sein und Shaq seinem Wunsch geopfert zu haben, der Basketballwelt zu beweisen, dass er die Lakers auch ohne Diesel zum Titel führen kann.

6. Kareem Abdul-Jabbar war Celtics-Fan. Und Paul Pierce Fan der Lakers:

"As a kid, I hated the Celtics. I'm going back home to play against my team that I grew up watching. It's a dream come true, man, just thinking about it. I think that rivalry really revolutionized the game of basketball, and now I'm a part of it. To me, I think that's what pretty much got me started in basketball, growing up in Los Angeles, watching the Lakers and the Celtics, and it's ironic, just being a Celtic, growing up, now you're playing against the Lakers in the Finals."

7. Zu diesem Zeitpunkt der Post Season schwangen die Finalisten von heute vor einem Jahr ihre Muskelpakete längst im heimischen Swimming Pool. So gesehen wird am Ende dieser Saison ein Turnaround-Team neuer Champion sein.

8. Boston ist derzeit das Sportmekka der USA. Mit den Boston Red Sox und New England Patriots hat man insgesamt drei Contender in den vier großen us-amerikanischen Sportarten.

9. Jack Nicholson (Lakers) vs. Bill Belichick (Celtics) - welcher glamouröse Fan gibt der Presse mehr zu fressen?

10. Für die Zuschauer vor Ort wird auch während der Spielpausen gesorgt sein - die Lakers Girls und die Cheers werden sich ein kurzröckiges, aus allen Nähten platzendes Fernduell liefern - Hugh-Hefner-Ästhetik sei gegrüßt!

Aus einem aktuellen Interview mit Rick Sund, dem neuen GM der Atlanta Hawks

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Q: Welchen Eindruck haben den Hawks der letzten Jahre auf Dich gemacht?

A: Es gab da ein paar Dinge, die ich wirklich interessant fand an ihnen. Ich denke, sie taten gut daran, sich für den Rebuild zu entscheiden. Sie hatten eine bestimmte Strategie und an die hielten sie sich. Keine einfache Aufgabe. Als ich bei den Mavericks arbeitete, hatten wir die gleiche Aufgabe zu bewältigen - den Versuch, sich durch den Draft neu aufzubauen. Ein harter Weg ist das, im Allgemeinen mit mehr Tiefs als Hochs. [...] Was mich beeindruckte, ist, dass jeder Hawk die neue Strategie befolgt. Sie haben eine Menge Talent angesammelt und ihre Saisonbilanz verbesserte sich von Jahr zu Jahr. Das führte dazu, dass wir sogar Talent abgeben konnten, um uns einen Spieler wie Mike Bibby sichern zu können. Dieser Trade nahm ein gutes Ende, da er unserem Team den nötigen Push gab um doch noch die Playoffs zu erreichen. Der Playoffrun der Hawks war sehr wichtig, da er den jungen Spieler ein Gefühl dafür gegeben hat, was Postseason heißt, und vielleicht noch wichtiger: sie spielten gut, besonders daheim, und dadurch hat sich die ganze Stadt elektrisieren lassen - all das, da sie eine Strategie hatten und diese eingehalten haben.


Q: Steht der Kern der Mannschaft fest?

A: Das kann ich erst in ein paar Wochen beantworten, wenn ich mehr videomaterial gesehen und mit den Coaches und Spielern gesprochen habe. Das Bemerkenswerte an diesem Verein ist aber, dass es da junge Spieler gibt, die ihr Potenzial noch lange nicht ausgereizt haben. Dieser Verein wird aus sich selbst heraus wachsen. Offensichtlich hat Al Horford sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft, auch Acie Law nicht, Josh Childress, Marvin Williams, Josh Smith - all diese Spieler haben Platz nach oben. Sie alle sind Bestandteile des Mannschaftskerns, und wenn sie stärker werden als Spieler und die Chemie besser, wird dies ein gutes Team werden. Keine Frage: für einen GM, der hier neu angefangen hat, gibt es viele positive Anhaltspunkte.


Q: Die Hawks haben im 2008er Draft keinen einzigen Pick. Besorgt Dich das? Wirst Du versuchen, doch noch Picks zu holen?

A: Wenn es ein Jahr gegeben hat, wo wir auf die Teilnahme am Draft verzichten können, dann doch dieses Jahr. Wir haben die Playoffs erreicht und es gibt bereits so viele junge Spieler in diesem Kader, es schadet niemanden, wenn wir keinen weiteren jungen Spieler holen, der dann als Entwicklungsprojekt auf der Bank sitzt. Wir werden dieses Jahr beweisen, dass sich die Verpflichtung Joe Johnsons gelohnt hat.


[original]

Kokoloresleser wissen mehr, KW 22

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- Nun haben wir's offiziell: Derek Fishers Foul gegen Brent Barry 2.1 Sekunden vor Spielende in Begegnung Nr. 4 der WC-Finals war tatsächlich ein Foul.


- Wenn man den Draft 2004 wiederholen könnte, ergebe sich - so DIME - folgende Reihenfolge:

1. ORL - Dwight Howard
2. CHA - Al Jefferson
3. CHI - Josh Smith
4. LAC - Kevin Martin
5. WAS - Emeka Okafor
6. ATL - Andre Iguodala
7. PHO - Devin Harris
8. TOR - Andris Biedrins
9. PHI - Luol Deng
10. CLE - Ben Gordon


- J. Givony bezeichnet Russell Westbrook als besten Defender im diesjährigen Draft:

He's long, has huge hands, is tenacious, super athletic, and played under Ben Howland. NBA teams I've talked to think he can defend both guard positions effectively which will help him especially if he gets drafted by a team like Portland where he wouldn't have to play point guard next to Brandon Roy.


- Chris Paul wird diesen Sommer einen neuen Vertrag erhalten - die Frage ist nur: welchen?


- Wie und warum Michael Beasley bei der Draft bis auf Platz Nr. 3 durchgereicht werden könnte:

Popular sentiment has Chicago taking Mike Beasley at #1, but just in case they choose to take the hometown kid Derrick Rose instead, what will Miami do with the second pick? Beasley seems like the obvious choice, but we read on South Florida Sun-Sentinel reporter Ira Winderman’s blog that Pat Riley might not be feeling Beasley so much. “Michael Beasley is not Pat Riley’s type of player,” Winderman wrote. “We’re not talking skills here, just personality. Yes, Riley has made it work with Anthony Mason, Rod Strickland, Tim Hardaway. But that was after each had been established as a viable NBA commodity. Beasley, at 19, by contrast, hasn’t proven anything yet.”


- Jason Maxiell spielte die beiden schönsten Blocks in den Playoffs, so gegen Kevin Garnett.


- 1960 werden Oscar Robertson als erster und Jerry West als zweiter gedraftet - die beste 1-2-Konstellation aller Zeiten.


- Perk is a beast.


- Yannick Noah nimmt den jüngsten Trubel um seinen Sohn gelassen:

"I don't understand all that fuss for just drinking a beer on the street. I talk to him every day on the phone. He'll soon come over to France to see me."


- Ist Geoff Petrie der beste GM der Liga? So jedenfalls sieht es Joe Maloof, Besitzer der Sacramento Kings, nachdem er Petrie mit einem neuen Vertrag ausgestattet hatte.


- NBA playoff games have mysteriously disappeared from Chinese television.


- Nick Canepa nennt diese Saison die schlechteste aller Zeiten:

The latest example is the NBA lottery, which is, of course, the dumbest thing in sports, because it is stupid, the asinine brainchild of Commissioner David Stern, who begged to be different when, in this case, different was – and remains – idiotic.
The Chicago Bulls, with the ninth-worst record in the league, won this lottery, so Miami, the team that deserved No. 1, gets to pick second. That's supposed to make sense?
Drafts were invented to favor teams that have been the worst, not ninth. lottery supporters claim this keeps clubs from tanking games – remember when Donald T. Sterling announced the Clippers must finish last so they could draft Ralph Sampson? – but does it?


- Robert Horry denkt an Rücktritt.


- Eine kleine Überraschung: Donnie Walsh erwägt, den Nr. 6 Pick der Knicks zu traden.


- Patrick Ewing Jr.: bestrebt, sich vom großen Namen seines Vaters zu lösen.


- Mit seiner Vertragsverlängerung rückt der HC des Jahres, Byron Scott, in die Liga der fünf bestbezahlten Coaches der NBA auf. Kurz vor ihrem Aus in den Playoffs sicherten sich die Spurs die Dienste Gregg Popovichs bis 2011-12.


- Eine Vorschau auf's Pre-Draft Camp in Orlando, an dem übrigens auch Shawn Kemp teilnimmt.


- Rick Sund ist neuer GM der Atlanta Hawks.


- This is the first playoff run the Boston Celtics have ever had without Red Auerbach. He's not in the building. Not coaching, not smoking, not ordering somebody to turn the heat up or the lights down in the visitors' locker room . . . well, not that we know of.


- 290.000 $ hat Yao Ming für die Erdbebenopfer in seiner Heimat locker gemacht. 200.000 $ spendet Mike Miller an ein Krankenhaus in Memphis. 25.000 $ kosten die etwas ordinären Ausfälle gegenüber den Refs 25.000 $.

Montag, 2. Juni 2008

In zwei Absätzen: der Zustand der Detroit Pistons

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Since winning the NBA title in 2004, they have been known to: 1) Steal playoff games. 2) Throw away playoff games. 3) Win strong on the road. 4) Lose ugly at home. 5) Go longer than needed against inferior teams. 6) Oust challengers in seven games. 7) Watch certain stars drift off the stage. 8) Stay cool. 9) Lose their cool. 10) Face elimination. 11) Say they like the pressure. And 12) Get eliminated anyhow.

[...] There has long been a feeling that these Pistons are defending champions, even when they are not defending anything more than "Eastern Conference Semifinalist." They play, act and are even chronicled by the media as if they're the San Antonio Spurs, a title-rich franchise always looming for another. But the Spurs actually have done it. They won last year and two years before that and two years before that and four years before that.

[Quelle]

Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers - eine Preview, Teil 3

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Dass die Geschichte der Rivalität dieser beiden Vereine nicht in Stein gemeißelt, sondern durchaus individuell erlebt wird und werden sollte, hat nun Kareem Abdul-Jabbar bewiesen. Der ehemalige Megastar der Lakers und seit September 2005 persönlicher Coach von Andrew Bynum hat zugegeben, während seiner Zeit am College Fan der Celtics gewesen zu sein:

“I saw my first Celtics-Lakers rivalry game in 1969. I never had a hatred for them. When I was in high school, I was a Celtics fan. I got to meet (then-Boston stars) Bill Russell, (John) Havlicek, (Bob) Cousy, those guys, when I was in ninth grade.”


Da kann es nicht überraschen, dass Abdul-Jabbar heute keine Animositäten hegt:

“For me, it was real intense. (It was) long ago and far away. I don’t hold any animosity.”


Das sah Ende der 90er anders aus:

“After he retired (in 1987), Bill Walton and I didn’t speak for a couple years. We laugh about that now. Nowadays, when I get to Boston, I get stopped by people talking about how the game was played at such a high level (in the 1980s). They miss that.”


Mr. Skyhook steht im Hinblick auf die diesjährigen Finals auf der Seite seiner Lakers:

“I’m rooting for the Lakers. It’s not hatred or anything like that. I’d just like to see our guys prevail.”


Auch der gut 30 Jahre jüngere Kobe Bryant hat sich ausführlicher zur Rivalität geäußert:

“It’s a classic rivalry, one of the greatest rivalries in sports, and the country seems to be kind of re-energized by it, at least NBA fans. I think (the past) adds more fluff for this week leading up to it, all the classic games and a lot more to talk about, about the series. [...] What they had then was something truly magical. What we’re trying to do is set our own mark in history. Hopefully we can continue to perform well as the years go on and continue the legacy of the Lakers and the Celtics. But it’s kind of a fresh start.”


Übrigens verkörpert vielleicht keine Aktion die Rivalität dieser beiden Teams so sehr wie das Foul Kevin McHales an Kurt Rambis in den Finals 1984 [1:33 min]:




Wer sich hingegen das letzte Spiel der 1987er Finals anschauen möchte, sollte NBAclassics nutzen, hier ein paar ausgewählte Videos:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
[...]
Teil 19
Teil 20
Teil 21

Sonntag, 1. Juni 2008

Boston Celtics vs. Los Angeles Lakers - eine Preview, Teil 2

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Kobe Bryant, Ray Allen, Sasha Vujacic und Eddie House haben je zwei Dinge gemein: alle vier spielen Shooting Guard, alle vier stehen in den Finals. Wichtig ist dies, da sich die Serie auf der Zwei entscheiden wird. Wie das? Zuerst einmal haben die Cetlics keinen passenden Verteidiger für Kobe Bryant, einzige potente Option wäre James Posey. Ich behaupte nicht, dass Kobe von irgend jemandem verteidigt werden könnte, allerdings sollte man jenseits vom Scoring beachten, dass die Celtics auch keinen haben, der Bryant am sicheren Spielaufbau hindern kann. Kobe ist nicht nur bester Spieler der Playoffs, er ist außerdem beständigster Akteur und weist mit knapp 52% eine vorzügliche Trefferquote aus dem Feld auf - Ray Allen, irgendwo zwischen dritter Wurfoption und drittem Rad am Wagen, bildet da in etwa das Gegenteil, in 16 von 18 Playoffpartien hat er weniger als die Hälfte seiner Würfe versenkt, weshalb Allen sich immer öfter gezwungen sieht, sich mehr mit dem Ball zu bewegen, da der Distanzwurf einfach nicht sitzt. Mit Sasha Vujacic hat Kobster den besten Backup auf der 2, wobei temporär auch der kräftig gebaute Derek Fisher die Defense auf der 2 übernehmen könnte. Kobe vermag inzwischen beliebig hin und her switchen: er kann sein Team durch sein Passspiel ins Spiel bringen oder im Fall eines Rückstands durch das, was ihm früher als Egoismus ausgelegt wurde, zurück ins Spiel bringen. Wiederum wird Ray Allen Schwierigkeiten gegen die überlegene Athletik Bryants bekommen. Der zweitbeste Dreierschütze aller Zeiten hat während der Regular Season in den beiden Begegnungen mit den Lakers nur 11-28 geworfen, wobei auch Bryant mit 14-46 keine Galavorstellungen bot. Übrigens nettes Statement Bryants nach der Niederlage am 23. November 2007:

"Since I've been in the league, they've (stunk). Now they're kicking our butts. Hopefully we will get to the point where there's some parity between us and them. It means we're competing on a championship level."

Dass Allen während der diesjährigen Playoffs geschwächelt hat, ist bekannt - warum sollte sich dies nun ändern? Wegen dieser beiden Spiele gegen die Pistons? Klarer, entscheidender Vorteil für die Lakers. Und was Vujacic angeht, lasse ich einen Beitrag aus dem realgm-Forum sprechen:

1. he's the only guy who actually plays defense.
2. starter potential. Kapono and Korver are destined to be bench players, but Vujacic's ability to play both ways and signs of an expanding offensive game suggest starter potential.
3. work ethic. You can't teach it, and clearly he has it.
4. moxie. He's a competitor.

"Michael is Michael, let me be me" [5:15 min]

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Dass man auch einem Stephen A. Smith den Mund zunageln kann, ist das eigentlich Bewundernswerte an diesem Statement Kobe Bryants...EDIT ESPN hat nun die längere Version des Videos online gestellt:

Lakers 9 : Celtics 1. Man ist sich einig.

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[Original]

Cavs = erster Kandidat für einen Blockbuster-Trade

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Es gibt ein Team, bei dem ein vom Vertragsvolumen her großer Deal während diesen Sommers wahrscheinlicher ist als bei jedem anderen, und dies sind die Cleveland Cavaliers. Und da diese weiterhin nach einer potenten, zweiten Scoringoption, ferner nach einem dominanten Point Guard suchen, sind nun zwei Namen in den Vordergrund gerückt, die mich geradezu entzücken: Baron Davis und Michael Redd. Letzterer soll vor wenigen Tagen seiner Unzufriedenheit mit der Ausrichtung der Milwaukee Bucks (Rebuild!) Luft verschafft haben und wäre aufgrund seiner Größe, seiner Treffsicherheit und auch seiner inzwischen soliden Defense eine prima Ergänzung zu LeBron James, der seinerseits Aktivität von Cavs-GM Danny Ferry fordert. Die Cavs haben ihrerseits zwar keinen Spieler, der die individuelle Klasse Redds aufwiegt, allerdings - und dies ist bei einem Trade nun einmal das Entscheidende, eindrucksvoll bewiesen beim Deal Pau Gasol gegen Kwame Brown - einen Haufen von expiring contracts, die für neu aufzubauende Teams von großem Interesse sind. Insbesondere Wally Szczerbiak, der nächste Saison 13 Millionen $ verdient, um dann Free Agent zu werden, ist im Gespräch. Aber auch Damon Jones und Eric Snow wären wegen ebenfalls auslaufenden Verträgen als Trademasse geeignet. Michael Redd seinerseits ist bis Juni 2010 resp. 2011 an die Bucks gebunden. Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Baron Davis: einer der heimlichen Superstars der Liga hat eine Player Option für nächste Saison, von der bisher nicht bekannt ist, ob er sie ziehen wird oder nicht - falls nicht, haben die Warriors ihren besten Spieler mal eben verloren. Zwar wäre Davis wegen seiner Ballverliebtheit, anhaltender Rückenprobleme und Spielen mit 10 Dreierversuchen und/oder mehr kein so guter Fit wie Redd, allerdings dürfte LBJ bei einer so einschneidenden Transaktion ein Wörtchen mitzureden haben und falls er sein Ja gibt, klappt's auch mit Davis - eine einfache Wahrheit in einfachen Worten.

PS An alle Klugscheißer: ich bin kein Fantasy-GM und bitte zu entschuldigen, sollte ich hier unbekannte Vertragsfinessen nicht beachtet haben.

Was wir von Rick Carlisle zu erwarten haben

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Mein erster Gedanke nach der offiziellen Ernennung Rick Carlisles zum neuen Head Coach der Dallas Mavericks war der: die Mavs schieben den Rebuild um eine Saison hinaus. Wie komme ich dazu? Ich meine, dass man die Head Coaches der NBA im Hinblick auf die Zukunft eines Vereins so kategorisieren kann: es gibt diejenigen, die den Rebuild verwalten und diejenigen, die keine neue strategische Ausrichtung formulieren müssen, sondern aus dem vorhandenem Spielermaterial den letzten Nerv kitzeln, um einen letzten Run auf die Championship zu unternehmen, kurz: den Xs-and-Os-type-of-coach. Zu letzterem Typ zählt Rick Carlisle, seit 9. Mai 2008 neuer Dompteur der Texaner. Carlisle ist einer für's operative Geschäft, er kann den Mavericks für ein, zwei Jahre gute Bilanzen bescheren und sie mit Sicherheit über Runde Eins der Playoffs führen. An der Neuausrichtung des Vereins wird indes im Hintergrund gearbeitet, spätestens im Juli 2009 dürfte dann der große Cut anstehen. Vom Typ her haben Avery Johnson und RC nicht allzu viele Gemeinsamkeiten: beide lassen gern einen defensiv geprägten Stil spielen, beide gelten als Kontrollfreaks, beide sind sehr tief in die Playoffs vorgedrungen, ohne aber den Titel zu holen. Jedenfalls hat RC gegen AJ ein paar schwerwiegende Vorteile: er ist um einiges kritikfreudiger als die kapriziöse Heliumvoice; er dürfte ein entspannteres Verhältnis zum Aufbauspieler mitbringen; er war Coach des Mannes, der für den Skandal des Jahrzehnts gesorgt hat (Ron Artest, 2004), weshalb er als krisenfest zu bezeichnen wäre, wozu auch seine einjährige Auszeit vom Coachen beitragen dürfte; die Spieler werden, vorerst, Vertrauen in seine Anweisungen haben und den nötigen Enthusiasmus wiederfinden; Carlisle wird dem Verhältnis zwischen Team und HC die nötige, besser gesagt die richtige Distanz geben. Für Carlisle spricht auch, dass Mark Cuban, seit er die Mavs in seiner unvergleichlichen Weise führt, bei der Auswahl der Head Coaches stets ein sicheres Händchen bewiesen hat, außerdem war Carlisle der erste und einzige Kandidat, mit dem sich Cuban, Donnie Nelson und Nowitzki offiziell unterhielten - eine Notlösung sieht anders aus. Auch konnte Carlisle mit seiner bisherigen Bilanz von 281w-211l überzeugen. Wenn ich zwei Mavericks herauspicken müsste, die besonders vom neuen Coach profitieren dürften, sind dies Dirk Nowitzki und Brandon Bass, denn Carlisle hat ein Faible für hoch talentierte (Now) und athletische (Bass) big men. Nowitzki dürfte zudem von der zu erwartenden erhöhten Bewegung in der Mavs-Offensive bevorteilt werden, eventuell werden die Mavs wieder das up-tempo-Team früherer Tage. Carlisle deutete an, Nowitzki ab und zu mal auf der 3 spielen zu lassen, um so das Mismatch zu forcieren - die Offense dürfte also geöffnet werden, bestensfalls wird Open Court vollführt. Ob das dann auch für die Balance im Team sorgt, die Nowitzki gefordert hat? Und sollte diese etwa durch einen Trade Josh Howards gegen Ron Artest hergestellt werden können? Vielleicht sollte man Carlisle die Frage, was ein Carlisle-Team ausmacht, selbst beantworten lassen:

The things that have always been important to me are unselfishness at the offensive end, hard play and a commitment defensively. Our challenge is to be able to play with a flow on offense and still maintain possession-style mentality defensively. The teams that can do that well are teams that can play at different speeds and are teams that play a style of basketball that’s fun to watch, coach and play. That’s what we’re looking it. That’s our mission statement.

Mein persönlicher Wunsch wäre übrigens der, dass die Mavs in der Offensive endlich wieder die 1-on-1's annehmen, unvergessen die Szene von Dirk Nowitzki gegen Tyson Chandler, als der Hornets-Center derart dicht vor Now stand, dass dieser nichts besseres zu tun hatte, als sich die Achsel lecken zu lassen und das Foul zu fordern - ganz so war's nicht, aber ein bißchen Subjektivität muss sein.