Der Titel-Shot?
Michael Jordan hatte den besten Fadeaway der 90er. Karl Malone und seine Jazz waren während ihrer beiden Finalteilnahmen die prominentesten Opfer dieses unendlich schwer zu verteidigenden Wurfes. Und nun gibt es in dieser Saison zwei Spieler mit erstaunlichen Entwicklungen, was ihr Wurfrepertoire angeht: einerseits LeBron James, der inzwischen eine mehr als solide Quote von der Freiwurflinie aufweisen kann und sich auch from behind the arc zu einer immer konstanteren Bedrohung mausert, andererseits - und öffentlich viel weniger Beachtung generierend - der effizienter werdende Fadeaway von Kobe Bryant. Den hat er zwar grundsätzlich schon seit ca. 18 Monaten zur Verfügung, allerdings zwingt ihn die Abwesenheit Andrew Bynums dazu, etwas mehr in die Zone zu drängen, um dort Raum herzustellen für Gasol und Odom, die beide eigentlich eine Position zu hoch spielen. Dass Bryants Rückwärtsfaller tödlich ist, hat er zuletzt beispielsweise gegen die Warriors gezeigt (hier und hier). Ob er die Lakers mit diesem Wurf zum Titel führen kann, womöglich in einem entscheidenden Spiel 7? Wilde Spekulation. Fakt aber ist, dass Kobster die Spielweise, die Techniken, die Intensität Michael Jordans studiert hat, und mit Sicherheit kennt er auch das folgende Video, in dem der Meister selbst zum Fadeaway bittet:







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