Zahlen sind was Schönes
Es gibt zahlreiche Gründe, weshalb der Dauerkartenverkauf bei den Cleveland Cavaliers gegen den allgemeinen Trend angezogen hat: Shaquille O'Neal, das nun anstehende, letzte garantierte Jahr von LeBron James, die 66 Siege der vergangenen Saison, die Gewissheit, dass man mit jedem Team der EC mithalten kann, und die teils frenetische Stimmung sehr loyaler Fans in der Quicken Loans Arena. Der Verein nimmt laut einem internen Memo der NBA-Oberen mehere Spitzenpositionen im Hinblick auf den Ticketverkauf ein:
- Die Cavs haben 36 Heimspiele in Folge ausverkauft und wahrscheinlich wird in den mindestens 42 Heimspielen der neuen Saison kein Platz unbesetzt bleiben.
- Bereits 95 % - damit nehmen die Cavs den ersten Platz ein, lösen die Boston Celtics ab, und steigern diesen Wert im Vergleich zur letzten Saison erheblich (2008: 77 %) - der Dauerkartenbesitzer der abgelaufenen Saison haben ihre Dauerkarte erneuert [Stand: 6. Juli]. Das ist um so erstaunlicher, schaut man sich die Arbeitsmarktsituation in den USA an.
- 2.279 neue Dauerkartenabonnenten hat man gewinnen können, nur die Orlando Magic haben insgesamt mehr Dauerkartenbesitzer (11.638).
- Mehr als 40 Millionen $ haben die Cavs durch den Ticketverkauf bereits eingenommen, das entspricht einer Steigerung von gut 10 Prozent. Nicht zu verachten, sind doch Fernsehgelder und Ticketeinnahmen die beiden Haupterlösquellen jedes Vereins.
- Die Ticketpreise bewegen sich, nachdem Cavs-Besitzer Dan Gilbert die Preise gesenkt hatte, inzwischen auf Durchschnittsniveau (78.90 $).







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