Dienstag, 24. Februar 2009

Things you should know...

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- Nur 1x kamen während eines ASW die Gewinner des Slam Dunk Contest und des Three Point Shootouts aus dem gleichen Team: 1995, in Person von Harold Miner und Glen Rice (Miami Heat).

- Mit 45.4% Prozent von der Dreipunktelinie hat Steve Kerr den besten Karriereschnitt aller Zeiten.

- Bill Russell, der 11 Championships in 13 Jahren gewann, beendete seine Karriere just in der Saison, in der der Finals-MVP-Award eingeführt wurde (1968/69).

- Die letzten No. 1 Picks der letzten 20 Jahre verteilen sich auf 15 Teams - die Magic (Dwight Howard, Shaquille O'Neal), Nets (Kenyon Martin, Derrick Coleman), Warriors (Joe Smith, Chris Webber), Bulls (Derrick Rose, Elton Brand) und Bucks (Andrew Bogut, Glenn Robinson) durften jeweils 2x zulangen.

- Detlef Schrempf (1988) und Michael Jordan (1990) teilen einen wenig ruhmreichen Rekord: die wenigsten Treffer erzielt zu haben während einer Runde im Three Point Shootout.

- Der letzte Rookie of the Year, der im Verlauf seiner Karriere NBA-Champion wurde, ist Tim Duncan (ROY 1998, Champ 1999, 2003, 05, 07).

- Dirk Nowitzki über Shaquille O'Neal: His personality. I’ve been blessed to be around him in the locker room when he was still with the Lakers. He always likes to play jokes and joke around with guys. That’s why he’s the best. I remember early in my career he didn’t like that Nellie (Don Nelson) was intentionally fouling him and he called Nellie and his coaches ‘clown-coaches.’ So for the next game Nellie and Del (Harris) put on clown noses and went over and shook his hand with clown noses on.

- Mit nur 33 Jahren veröffentlichte Larry Bird seine Autobiografie Drive: The Story of My Life.

- Larry Brown, Head Coach der Charlotte Bobcats, und Michael Jordan, Teilbesitzer und Co-Manager des selben Vereins, gingen auf die gleiche Uni: University of North Carolina.

- Die NBA-Regeln bestimmen, dass die Spielergehälter bei einem Trade nur dann übereinstimmen müssen, wenn die im Trade involvierten Teams über dem Salary Cap liegen.

Montag, 23. Februar 2009

Der Titel-Shot?

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Michael Jordan hatte den besten Fadeaway der 90er. Karl Malone und seine Jazz waren während ihrer beiden Finalteilnahmen die prominentesten Opfer dieses unendlich schwer zu verteidigenden Wurfes. Und nun gibt es in dieser Saison zwei Spieler mit erstaunlichen Entwicklungen, was ihr Wurfrepertoire angeht: einerseits LeBron James, der inzwischen eine mehr als solide Quote von der Freiwurflinie aufweisen kann und sich auch from behind the arc zu einer immer konstanteren Bedrohung mausert, andererseits - und öffentlich viel weniger Beachtung generierend - der effizienter werdende Fadeaway von Kobe Bryant. Den hat er zwar grundsätzlich schon seit ca. 18 Monaten zur Verfügung, allerdings zwingt ihn die Abwesenheit Andrew Bynums dazu, etwas mehr in die Zone zu drängen, um dort Raum herzustellen für Gasol und Odom, die beide eigentlich eine Position zu hoch spielen. Dass Bryants Rückwärtsfaller tödlich ist, hat er zuletzt beispielsweise gegen die Warriors gezeigt (hier und hier). Ob er die Lakers mit diesem Wurf zum Titel führen kann, womöglich in einem entscheidenden Spiel 7? Wilde Spekulation. Fakt aber ist, dass Kobster die Spielweise, die Techniken, die Intensität Michael Jordans studiert hat, und mit Sicherheit kennt er auch das folgende Video, in dem der Meister selbst zum Fadeaway bittet:

Orlando zu Magic für Miami

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Dieses grandiose und auch ziemlich verwirrende Wortspiel hat ausgerechnet die Zeitung eines Landes generiert, welches noch keinen nba-tauglichen Spieler hervorgebracht hat: Österreich. Jedenfalls haben letzte Nacht im Semi-Gipfeltreffen der EC die Orlando Magic den Miami Heat eine beachtliche Klatsche verabreicht: 122-99 watschelten Dwight Howard & Co. die neuerdings mit Jermaine O'Neal auflaufenden Heat ab. Es wäre die Meldung nicht wert, wenn nicht Dwyane Wade in genau diesem Derby mit glatten 50 Punkten sein Career High erzielt hätte. Die kratzten den HC der Magic insoweit, als dass dieser selbst HC der Heat gewesen war, und so bemerkte Stan van Gundy nach dem Spiel nicht uneloquent:

My concern is when Dwyane goes into the Hall of Fame and they start putting off his top career games, it's going to be like 50 versus Orlando. We're going to fill up the entire screen. So, I don't know what to tell you. When I coached Dwyane I really liked him, but I'm not so sure anymore. Our relationship is strained.

Alle Punkte gibt's diesem Video zu begutachten - have fun:



EDIT Hätte beinahe übersehen, dass Dwight Howard beim Aufwärmen zum gleichen Spiel einen Shot platziert hat, der die 50 Punkte D-Wades fast vergessen lässt - aufgepasst, das Video macht süchtig:


Sonntag, 22. Februar 2009

Die Bucks sind die Top-Drafter der letzten 20 Jahre

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Zugegeben: wenn eine Franchise einen Ray Allen an #5 draftet, einen Dirk Nowitzki an #9, einen Michael Redd an #43 und einen Vin Baker an #8, dann hat sie sich den Titel des am besten draftenden Teams der letzten zwei Jahrzehnte verdient. Das Negativ geben wie so oft die New York -Nix...



Wie absurd der (geplatzte) Chandler-Trade wirklich war

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Zum Zeitpunkt, da Tyson Chandler so gut wie getradet war und nur noch das Physical zu absolvieren hatte, gaben verschiedene Hornets Statements darüber ab, was der Weggang ihres Centers für Konsequenzen habe. Ich bin heute auf eine längere Einschätzung David Wests gestoßen, die wie vielleicht keine zweite verdeutlicht, wie schädlich dieser Trade in sportlicher Hinsicht gewesen wäre:

We got close. We felt like he was a part of the core of this basketball team that would be together for the next three, four or five years. Sometimes it doesn't work out like that. He's definitely going to be missed. Our families got close. When you look at some of the other teams around the league and the size that they have you've got to wonder a little bit. I don't know how you replace a guy that unique with just his presence and some of the things -- when healthy -- that he brings to the floor. You just don't know how you're going to replace that.

An anderer Stelle präzisierte West, wiederum ungewöhnlich kritisch, seine Meinung:

This move has nothing to do with basketball. It was strictly a business decision. Using some common sense, that's what it came down to. I was hoping that all of it was a rumor. We have now become one of the smaller teams, and we really have put ourselves back in the situation we were in two years ago when we had a big hole in the middle.

Dieser glücklicherweise misslungene Trade hat wie kein zweiter bewiesen, dass die Finanzkrise in der NBA angekommen ist, denn alles was Hornets-Besitzer George Shinn erreichen wollte, war bekanntlich die gesamten Spielergehälter für nächste Saison unter $ 77 Millionen zu drücken. Uns steht nun ein aufregender Sommer mit seltsamen Management-Entscheidungen bevor. Nur eines wird man dann mit Sicherheit ausschließen können: einen $ 118 Millionen schweren Sechsjahresvertrag für einen Spieler der Qualität von Rashard Lewis.

Samstag, 21. Februar 2009

Dringende Fragen (1/20): Hat es Steve Kerr vermasselt?

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Ja.
Am 2. Juni 2007 wurde aus dem Journalisten Steve Kerr der GM der Phoenix Suns. Steve Nash & Co. wurden zwei Wochen vorher in einer denkwürdigen Serie von den Spurs aus den Playoffs gekickt. Das Team hatte zu diesem Zeitpunkt den amtierenden MVP in seinen Reihen. Zudem mit Leandro Barbosa den Sixth Man of the Year. Stoudemire erzielte in der Post-Season durchschnittlich 25 ppg und schien die ihn gesetzten Hoffnungen endlich einzulösen. Mit einem Durchschnittsalter von gut 27 Jahren befand sich die damalige S5 kurz vor Beginn der besten Jahre eines Basketballers. Die Suns waren eine 12-Mann-Party, der fleischgewordene Beweis, dass Offensive um Championships mitspielen kann. Nachdem er verantwortlich zeichnete für die Verpflichtung Grant Hills (Einjahresvertrag mit Option, $ 1.8 Mil Salär), hatte Kerr drei Wochen nach Amtsantritt die erste große Aufgabe zu bewältigen: in New York wurde zum Draft gebeten. Steve Kerr entschied sich für Alando Tucker und D.J. Strawberry. Tucker (#29) wurde inzwischen 4x in die D-League delegiert, während sich Strawberry (#59) inzwischen in der italienischen Serie A verdingt. Was ist von einem 59er Pick anderes zu erwarten, kann man da fragen? Keine Ahnung. Jedenfalls hätte Kerr statt Tucker Carl Landry, Glen Davis, Marc Gasol oder auch Aaron Gray haben können. Und da gab noch eine Entscheidung: ursprünglich drafteten die Suns Rudy Fernández, den einige hartgesottene Fans der Trail Blazers schon zum ROY 2009 kürten, schickten ihn dann aber nach Portland für Cash. Geld spielte ebenfalls eine große Rolle in einem der merkwürdigsten Trades der vergangenen Jahre: am 20. Juli wurden Kurt Thomas und zwei First-Round Draft Choices (2008, 2010) für einen Zweitrundenpick und eine sogenannte Trade Exception in Höhe von $ 8 Millionen getradet. Diese Transaktion sorgte für Spekulationen, welchen Coup die Suns als nächstes landen - und da die neue Saison nicht besonders gut lief, vollführte Kerr einen Paukenschlag: kurz vor dem ASW 2008, am 6. Februar 2008 musste Shawn Marion seinen Platz räumen für den Diesel-Buddha: Shaq. Da waren wir uns alle einig: die Suns befinden sich in einem Win-Now-Modus. Steve Kerr würde sich messen lassen müssen am Ausgang der Playoffs 2008. Dort schieden sie in der ersten Runde gegen einen enorm spielfreudig aufgelegten Tony Parker aus. Steve Kerr bekannte sich zu HC Mike D'Antoni, dieser jedoch erbat sich Gesprächsfreiheit für Vertragsverhandlungen mit anderen Teams. Zwar residierte damals in New York nicht mehr der berserkergleich mit Dollars um sich kloppende Isiah Thomas, sondern Donnie Walsh, trotzdem ließ der geschmeidige Italiener sich weichprügeln von den knapp $ 25 Millionen für 4 Jahre. Die Suns standen nun ohne HC da und Kerr besetzte diesen Posten mit einer Verlegenheitslösung - Terry Porter. Der erwartete von den Suns harte Defense-Arbeit, konstante Leistungen im Rebounding, Produktivität auf beiden Seiten des Courts; mit dieser Umstellung waren einige nicht einverstanden (Nash), andere nicht in der Lage (Stoudemire usw.). Dass Kerr Anfang Dezember ausgerechnet Offensivbulldogge Jason Richardson nach Phoenix lotste, spricht Bände darüber, dass Porter im Management-Büro der Suns keine Fingerabdrücke hinterlassen hat. Porter, der am ASW gechasst wurde, hat seine Spieler nie erreicht, und die waren wiederum nicht bereit, ihr Game seinen Vorstellungen anzupassen. Statt eines Trades von Shaq oder Amare nun also ein neuer HC, der in seiner bisherigen Laufbahn als Seitenliniendompteur die Playoffs nur 1x von innen gesehen hat: 1999 als Assistant in Detroit; für die Pistons setzte es damals ein Erstrundenaus. Fazit: Porter eine Verlegenheits-, Gentry eine Gelegenheitslösung. Und da die Suns mit Gentry die Playoffs verpassen dürften, wird spätestens zum 1. August 2009 ein Krawattenträger durch einen anderen ersetzt - Lenny Wilkens ;-) ist des Golfens sicher über. Oder womöglich hat Kerr demnächst, wenn ihm Suns-Besitzer Robert Sarver weiterhin in die Parade fährt, das Management über und wechselt auf die Trainerbank. Kerr, immerhin fünffacher NBA-Champion, wird sich durchwursteln, in welcher Position auch immer. Trotzdem hat er, bis vor einem Jahr noch einer meiner heimlichen NBA-Helden, an Glaubwürdigkeit und Strahlkraft verloren. Ich kann keine Nachricht der Suns mehr lesen, ohne mir dabei den von sich ablenkenden Steve Kerr vorzustellen - aktuell: Amare Stoudemire fällt, nachdem das Suns-Management entschieden hat, dass eine OP unumgänglich ist, für den Rest der Saison aus. Der Grund dafür, dass die Suns die Playoffs verpassen, sind also Porters fehlerhafte Strategie und Amares Ausfall. Wer's glaubt, wird kerr-ig.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Ein Versuch

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Verläuft alles nach Plan, kann ich hier ab Samstag, 21. Februar, wieder regelmäßig bloggen *lechz. Die Zwangspause wäre damit beendet.

EDIT Während meiner Abwesenheit ;-) hat sich einiges getan bezüglich Blog-Newbies und zwar in Form von Korbsport und 3meter5 - beide Blogs sind unbedingt zu empfehlen, die Autoren sind top-kompetent.

EDIT2 Ab sofort wird hier auch getwittert. Ihr habt die Möglichkeit, meinen Twitter-Feed zu abonnieren; oder meine Twitter-Seite zu besuchen; oder rechts oben die neuesten Einträge zu verfolgen; oder wth? den Scheiß zu ignorieren.